ALTERNATIVE FINANZIERUNGSFORMEN
FÜR UNTERNEHMER UND INVESTOREN

News-Kategorie: Private Equity

Ardian Expansion wirbt 2 MRD. EURO für fünfte Fondsgeneration ein

Paris/ Frank­furt am Main — Ardian, eine führende unab­hängige Invest­ment­ge­sellschaft, hat heute das erfol­gre­iche Fundrais­ing in Höhe von zwei Milliar­den Euro für ihren jüng­sten Expan­sion-Fonds, den Ardian Expan­sion Fund V, bekan­nt­gegeben. Trotz des wegen Covid-19 heraus­fordern­den Mark­tum­feldes hat Ardian Expan­sion damit die Fond­größe gegenüber der Vorgänger­gen­er­a­tion in nur sechs Monaten verdop­pelt, was auch für die unverän­dert hohe Attrak­tiv­ität von wach­s­tumsstarken europäis­chen Mittel­stand­sun­ternehmen spricht.

Der Ardian Expan­sion Fund V verfügt über eine glob­ale und diver­si­fizierte Inve­storen-Basis. Während mehr als ein Drit­tel der Inve­storen erst­mals bei Ardian investierte, stehen Inve­storen vorherge­hen­der Fonds­gen­er­a­tio­nen für die Hälfte des Volu­mens des neuen Fonds, was ein Beleg für ihr langfristiges Vertrauen in das Expan­sion-Team und die Attrak­tiv­ität der Assetk­lasse ist. Dank neuer Inve­storen aus den Regio­nen Asien und dem Nahen Osten hat der Fonds zudem seine geographis­che Ausrich­tung verbre­it­ert.

Darüber hinaus erweit­erte der Fonds seine Inve­storen-Basis, zu der neben Versicherun­gen, vermö­gen­den Privat­per­so­nen und Pensions­fonds nun erst­mals auch ein Staats­fonds zählt. Mehrere Manager aus den Port­fo­lio-Unternehmen von Ardian Expan­sion haben eben­falls Fond­san­teile geze­ich­net. Sie stellen fast fünf Prozent des Fondsvol­u­mens, was die guten Beziehun­gen unter­stre­icht, die das Expan­sion-Team mit den Manage­ment-Teams ihrer Port­fo­lio-Unternehmen aufge­baut hat.

Mit insge­samt 27 Profes­sion­als in Paris, Frank­furt am Main, Mailand und Luxem­burg wird das Ardian Expan­sion-Team seine Strate­gie fort­set­zen, erfol­gre­iche Unternehmer bei der Umset­zung ihrer Wach­s­tum­spläne zu unter­stützen. Im Durch­schnitt sind die Port­fo­lio-Unternehmen von Ardian Expan­sion in der Vergan­gen­heit jeweils mehr als zehn Prozent organ­isch gewach­sen und haben im Mittel fast vier Zukäufe real­isiert. So wurde der strate­gis­che Wert der Unternehmen durch eine beschle­u­nigte Trans­for­ma­tion erhöht.

François Jerphagnon, Head of Ardian Expan­sion, sagte: „Wir fühlen uns durch das Vertrauen geehrt, das uns unsere Inve­storen entge­genge­bracht haben. Die Fonds­größe gegenüber unserem Vorgänger­fonds in nur sechs Monaten zu verdop­peln, spricht für den Erfolg unserer Strate­gie und die finanzielle Perfor­mance, die wir damit für unsere Inve­storen erzie­len. Teil dieser Invest­ment­philoso­phie, die wir seit 20 Jahren pfle­gen, ist es, starke Beziehun­gen mit erfahre­nen und engagierten Manage­ment-Teams aufzubauen und mit der Ardian-Plat­tform die Wertschöp­fung für alle Stake­holder zu beschle­u­ni­gen.“

Das Expan­sion-Team von Ardian ist auf den Aufbau langfristiger Beziehun­gen zu Manage­ment-Teams fokussiert – im Schnitt liegen rund drei Jahre zwis­chen dem ersten Kennen­ler­nen und einem Invest­ment. Das Team ist dabei im Rahmen seines flex­i­blen Invest­men­tansatzes in der Lage, sowohl Minder­heits- als auch Mehrheits­beteili­gun­gen einzuge­hen. Dieser Ansatz spiegelt sich ebenso in dem starken Track Record des Teams wider, Manage­ment-Teams in den Bere­ichen digi­tale Trans­for­ma­tion und Nach­haltigkeit zu unter­stützen. So unter­stützt das Team zum Beispiel Projekte der digi­talen Trans­for­ma­tion bei den Unternehmen Diam und CCC, aber auch native digi­tale Geschäftsmod­elle, wie zum Beispiel bei CLS und Berlin Brands Group. Als Pionier in der Umset­zung von Erfol­gs­beteili­gun­gen schüt­tet Ardian und das Expan­sion Team einen Teil der durch das Wach­s­tum real­isierten Gewinne an die Mitar­beiter seiner Port­fo­lio-Unternehmen bei der Veräußerung aus. Seit der Einführung dieses Konzeptes vor zehn Jahren, haben bere­its rund 15 Port­fo­lio-Unternehmen von Ardian Expan­sion von den Erfol­gs­beteili­gun­gen prof­i­tiert.

Trotz des wirtschaftlichen Abschwungs im Rahmen der COVID-19-Pandemie hat Ardian Expan­sion weit­er­hin Neuin­vest­ments getätigt. Das Team hat sich dabei auf Unternehmen fokussiert, die über ein starkes organ­is­ches und externes Wach­s­tumspoten­zial verfü­gen und in robusten Sektoren tätig sind. Der neue Fonds ist bere­its zu 10 Prozent investiert. Im Mai 2020, also noch während des Lock-Downs, wurde der Kaufver­trag für Swiss­bit unterze­ich­net, einem Anbi­eter von NAND-Flash basierten Speicher- sowie embed­ded IoT-Lösun­gen für anspruchsvolle Nischenan­wen­dun­gen mit substanziellem organ­is­chem Wach­s­tumspoten­zial. Im Juli 2020 folgte der Erwerb von Finaxy, einem führen­den franzö­sis­chen, breit aufgestell­ten Versicherungs­mak­ler mit einer Erfol­gshis­to­rie, die sowohl von starkem organ­is­chen als auch externem Wach­s­tum geprägt ist. Die jeweils starken Manage­ment-Teams waren mit entschei­dend für den Abschluss dieser Transak­tio­nen.

Über Ardian
Ardian ist eine der weltweit führen­den unab­hängi­gen Invest­ment­ge­sellschaften, die für ihre Inve­storen aus Europa, Süd- und Nordamerika und Asien Vermö­genswerte in Höhe von über US$ 100 Milliar­den verwal­tet. Das Unternehmen befindet sich mehrheitlich im Besitz seiner Mitar­beiter und erwirtschaftet nach­haltige, attrak­tive Renditen für seine Inve­storen.

Mit der Zielset­zung, posi­tive Ergeb­nisse für alle Stake­holder zu erzie­len, fördert Ardian mit seinen Aktiv­itäten weltweit Indi­viduen, Unternehmen und Volk­swirtschaften. Die Invest­ment­philoso­phie von Ardian ist an den drei Leitgedanken Exzel­lenz, Loyal­ität und Unternehmer­tum ausgerichtet.

Die Gesellschaft verfügt über ein glob­ales Netzw­erk mit mehr als 690 Mitar­beit­ern und 15 Büros in Europa (Frank­furt, Jersey, London, Luxem­burg, Madrid, Mailand, Paris und Zürich), Südamerika (Santi­ago de Chile), Nordamerika (New York und San Fran­cisco) und Asien (Peking, Seoul, Singa­pur und Tokio). Das Vermö­gen seiner über 1.000 Inve­storen verwal­tet Ardian in fünf Invest­ment­bere­ichen: Direct Funds, Funds of Funds, Infra­struc­ture, Private Debt und Real Estate.

McDermott berät Main Capital Partners beim Erwerb von MACH

Düssel­dorf  – McDer­mott hat Main Capi­tal Part­ners bei dem Erwerb der MACH AG, einem mark­t­führen­den Soft­ware-Anbi­eter für die öffentliche Verwal­tung beraten. Die Grün­der­fam­i­lie Müller-Ontjes bleibt aktiver Eigen­tümer. Die gemein­same Wach­s­tumsstrate­gie wird sich auf die Erweiterung des Produkt- und Tech­nolo­gieange­bots durch organ­is­ches sowie anor­gan­is­ches Wach­s­tum konzen­tri­eren.

Die MACH AG, gegrün­det 1985 mit Haupt­sitz in Lübeck, ist spezial­isiert auf die Digi­tal­isierung der öffentlichen Verwal­tung. Das Unternehmen bietet Soft­ware, Beratung und Betrieb für mehr als 100.000 Nutzer in Bundes- und Landes­be­hör­den, Kommunen, Kirchen­ver­wal­tun­gen, Lehr- und Forschung­sein­rich­tun­gen sowie Nicht-Regierung­sor­gan­i­sa­tio­nen. Mit mehr als 400 Mitar­beit­ern erzielt die MACH AG einen Umsatz von 44 Millio­nen Euro.

Main Capi­tal Part­ners ist ein strate­gis­cher Investor mit Fokus auf den Soft­ware-Sektor in den Benelux-Ländern, DACH und Skan­di­navien und Büros in Den Haag, Düssel­dorf und Stock­holm. Mit einem langfristi­gen Anlage­hor­i­zont für erfol­gre­iche Part­ner­schaften mit Manage­ment­teams verfolgt es das Ziel, größere Soft­ware­grup­pen aufzubauen. Main Capi­tal Part­ners verwal­tet ein Vermö­gen von rund 1 Milliarde Euro für Investi­tio­nen in reife und wach­sende Soft­ware­un­ternehmen.

Über Main Capi­tal
Main Capi­tal ist ein strate­gis­cher Investor in der Soft­ware­branche. Wir konzen­tri­eren uns darauf, das Unternehmenswach­s­tum zu beschle­u­ni­gen und Geschäftswert zu gener­ieren. Erfahrun­gen und Lehren aus dem Soft­ware­markt sind in unserer Market Intel­li­gence-Praxis gebün­delt. Diese engagierte Gruppe konzen­tri­ert sich auf prak­tis­che Branchen­analy­sen, um unsere Unternehmen dabei zu unter­stützen, Chan­cen zu erken­nen und oper­a­tive Exzel­lenz zu erre­ichen. Bench­mark­ing, Prozes­sop­ti­mierung und Segment- / Gebi­et­s­analyse sind nur einige der vom Team behan­del­ten Themen, um eine angepasste Wach­s­tumsstrate­gie für jedes einzelne Unternehmen zu entwick­eln. www.main.nl

Berater Main Capi­tal Part­ners: McDer­mott Will & Emery (Düssel­dorf)
Dustin Schw­erdt­feger, Norman Wasse (beide Feder­führung, Corporate/Private Equity), Dr. Kian Tauser (beide Frank­furt), Dr. Nils Chris­t­ian Wighardt (München), Marcus Fischer (Coun­sel; Frank­furt; alle Steuer­recht), Dr. Gudrun Germakowski, Dr. Thomas Gennert (beide Arbeit­srecht), Daniel von Brevern (Kartell­recht), Dr. Maxi­m­il­ian Closter­meyer (Immo­bilien­recht, Frank­furt), Dr. Alexa Ningel­gen (Öffentliches Recht), Dr. Chris­t­ian Masch (IT/IP, München); Asso­ciates: Dr. Marion von Grön­heim, Tobias Riemen­schnei­der, Isabelle Müller (alle Corporate/M&A, alle Frank­furt), David Schäfer (Finanzierung), Dr. Florian Schiefer (Steuer­recht, Frank­furt), Julian Jäger (Arbeit­srecht), Tina Zeller (Immo­bilien­recht, Frank­furt), Mirjam Büsch, Lene Niemeier (beide Öffentliches Recht)

Afinum beteiligt sich an Secure Messaging Anbieter Threema

München/ Pfäf­fikon (Schweiz) — Die Afinum Achte Beteili­gungs­ge­sellschaft mbH & Co. KG, beraten von der Afinum Manage­ment GmbH, beteiligt sich an der Threema GmbH. Zusam­men mit den Grün­dern Martin Blat­ter, Manuel Kasper und Silvan Engeler, welche auch nach der Transak­tion signifikant beteiligt bleiben, wird Afinum den Wach­s­tum­skurs der vergan­genen Jahre unter­stützen. Gemein­sam mit Afinum soll die eigene Mark­t­po­si­tion als führen­der europäis­cher Secure Messen­ger für Privat- sowie Firmenkun­den weiter ausge­baut werden.

Threema (www.threema.ch), ansäs­sig in Pfäf­fikon (Schweiz), ist ein führen­der europäis­cher Secure Messag­ing Anbi­eter für private Nutzer, öffentliche Insti­tu­tio­nen sowie Unternehmen. Mit Threema’s Soft­ware Lösun­gen werden weder Meta­daten noch Chat-Inhalte gespe­ichert, welches ein starkes Differen­zierungsmerk­mal zu anderen kommerziellen Messen­gern darstellt. Dies reflek­tiert das ober­ste Ziel, die Daten­sicher­heit und Privat­sphäre der Kunden zu gewährleis­ten. Threema’s App für private Nutzer wird von Kunden in über 90 Ländern genutzt. Die Firmenkun­den-Lösung Threema Work hat sich in den vergan­genen Jahren zum Mark­t­führer in der DACH-Region entwick­elt und wird von einer Vielzahl von DAX 30 Unternehmen, Behör­den, NGOs und Bildungsin­sti­tu­tio­nen genutzt. — Threema soll Open Source werden.

Threema wurde 2014 von den drei Soft­ware-Entwick­lern Martin Blat­ter, Manuel Kasper und Silvan Engeler gegrün­det, welche auch weit­er­hin die Firma führen werden. Durch die einge­gan­gene Part­ner­schaft legt Threema die Grund­lage für Konti­nu­ität und gewinnt Ressourcen, um über das deutschsprachige Europa hinaus zu wach­sen. Threema wird die eigene Soft­ware weiter verbessern und zusät­zliche Features entwick­eln, um Kunden weit­er­hin den sich­er­sten Secure Messen­ger zu bieten. Dank der inno­v­a­tiven plat­tfor­müber­greifenden Multi-Device-Lösung wird Threema künftig auch auf mehreren Geräten paral­lel nutzbar sein, ohne dabei perso­n­en­be­zo­gene Daten auf einem Server zu hinter­lassen. Zusät­zlich wird Threema in den kommenden Monaten den Quell­code der Threema-Apps voll­ständig offen­le­gen, um jedem zu ermöglichen, die Sicher­heit und Funk­tion­sweise von Threema selbst zu über­prüfen und zu veri­fizieren, dass der veröf­fentlichte Quell­code mit der instal­lierten App übere­in­stimmt.

Die Beteili­gung an Threema ist die neunte Plat­tform-Transak­tion der Afinum Achte Beteili­gungs­ge­sellschaft mbH & Co. KG.

Über AFINUM
AFINUM Manage­ment GmbH ist eine unab­hängige Beteili­gungs­ge­sellschaft im Eigen­tum des Manage­ments mit Büros in München, Zürich und Hongkong, die sich auf Beteili­gun­gen an erfol­gre­ichen mittel­ständis­chen Unternehmen im deutschsprachi­gen Europa spezial­isiert hat.

Clifford Chance berät Maguar Capital bei Übernahme des HRworks

München – Die inter­na­tionale Anwaltssozi­etät Clif­ford Chance hat Der neue Private Equity-Manager Maguar Capi­tal hat den HR-Soft­ware-Anbi­eters HRworks mit seinen ersten Fonds (Maguar I Fonds) über­nom­men. Eine ausgewählte Gruppe insti­tu­tioneller Anleger, darunter Aberdeen Stan­dard Invest­ments, EMZ Part­ners, Gold­ing Capi­tal Part­ners und LFPE, investiert gemein­sam mit dem Maguar I Fonds.

Die Akqui­si­tions­fi­nanzierung wird von Joh. Beren­berg, Gossler & Co.KG bere­it­gestellt. Die Transak­tion unter­liegt den üblichen behördlichen Genehmi­gun­gen und wird voraus­sichtlich im Septem­ber 2020 voll­zo­gen.

HRworks ist ein inte­gri­erter Soft­ware-as-a-Service (SaaS) Anbi­eter von HR-Soft­ware mit Fokus auf das KMU-Segment (kleine und mittlere Unternehmen) in Deutsch­land. Das Unternehmen konzen­tri­ert sich auf wichtige HR-Funk­tio­nen wie Zeit­man­age­ment, Reisekosten, Personal­man­age­ment, Recruit­ment und Mitar­beit­er­ben­e­fits. HRworks wurde 1999 gegrün­det und betreut derzeit 210.000 Nutzer und über 1.700 Kunden. Das Unternehmen betreibt eine skalier­bare Tech­nolo­gieplat­tform und beschäftigt derzeit 60 FTE in seinen Büros in Berlin, Frank­furt und Freiburg im Breis­gau.

Maguar Capi­tal ist ein deutscher Private Equity-Manager, der sich auss­chließlich auf Small Cap Soft­ware Invest­ments in der DACH-Region konzen­tri­ert. 2019 von Arno Poschik, Gunther Thies und Matthias Ick gegrün­det, hat Maguar sich auf Part­ner­schaften mit grün­derge­führten B2B-Soft­ware­un­ternehmen spezial­isiert, die über ein EBITDA von circa einer Million bis sechs Millio­nen Euro verfü­gen. Maguar unter­stützt diese Unternehmen bei der Real­isierung ihres Wach­s­tumspoten­zials.

Clif­ford Chance Finance-Part­nerin Barbara Mayer-Traut­mann: “Wir freuen uns, den neuen Private Equity-Manager Maguar bei dieser Transak­tion in turbu­len­ten Zeiten auf dem hoch­dy­namis­chen tech­nolo­giebe­zo­ge­nen Private-Equity-Markt zu beraten.”

Arno Poschik, Grün­der von Maguar, kommen­tiert: “Es war wichtig, speziell bei dieser Transak­tion mit Clif­ford Chance einen erfahre­nen Rechts­ber­ater im Private Equity-Bere­ich an unserer Seite zu haben. Das Clif­ford Chance-Team hat uns mit seiner Effizienz und seiner wirtschaftlichen Herange­hensweise beein­druckt. Wir hoffen, dass weit­ere Invest­ments in Kürze folgen werden.”

Berater Maguar Capi­tal GmbH: Clif­ford Chance
Leitung Part­nerin Barbara Mayer-Traut­mann (Finance, München)

Über Clif­ford Chance
Clif­ford Chance, eine der weltweit führen­den Anwaltssozi­etäten, ist für ihre Mandan­ten mit rund 3.400 Rechts­ber­atern in allen wesentlichen Wirtschaft­szen­tren der Welt präsent. In Deutsch­land ist Clif­ford Chance mit rund 300 Recht­san­wäl­ten, Wirtschaft­sprüfern, Steuer­ber­atern und Solic­i­tors in Düssel­dorf, Frank­furt am Main und München vertreten.

Weil berät Advent International bei Erwerb einer Beteiligung an Aareon

London/ Frankfurt/ München — Der Finanz­in­vestor Advent Inter­na­tional erwirbt eine 30%igen Beteili­gung an der Aareon AG. Der Kauf­preis für die Beteili­gung beträgt laut Aareal Bank AG EUR 260 Millio­nen. Das Unternehmen wurde im Rahmen der Transak­tion mit rd. EUR 960 Millio­nen bewertet. Der Vollzug der Transak­tion steht unter den üblichen Bedin­gun­gen, das Clos­ing wird für das 4. Quar­tal 2020 erwartet. Das Londoner und die deutschen Büros der inter­na­tionalen Anwaltssozi­etät Weil, Gotshal & Manges LLP haben den Finanz­in­vestor Advent Inter­na­tional bei dem Erwerb einer 30%igen Beteili­gung an der Aareon AG beraten

Die in Mainz ansäs­sige Aareon AG ist ein führen­der europäis­cher Anbi­eter von Soft­warelö­sun­gen für die Immo­bilien­branche und eine Tochterge­sellschaft der Aareal Bank AG, ein führen­der inter­na­tionaler Anbi­eter von Finanzierungslö­sun­gen und Dien­stleis­tun­gen, insbeson­dere in der Immo­bilien­wirtschaft.

Berater Advent: Weil, Gotshal & Manges LLP
Das kombinierte Londoner/deutsche Weil-Team stand bei dieser Transak­tion unter der Feder­führung der Corpo­rate Part­ner Jonathan Wood (London) und Dr. Ansgar Wimber, Foto (Frank­furt) und wurde unter­stützt durch die Coun­sel Max Oppen­heimer und Ellie Fialho (beide Corpo­rate, London), Manuel-Peter Fringer (Corpo­rate, München), Benjamin Rapp (Tax, München) und Svenja Wach­tel (Liti­ga­tion, München) sowie die Asso­ciates Sebas­t­ian Bren­ner, Kai Neumann (beide Corpo­rate, Frank­furt), Florian Wessel, Andreas Fogel, Sandra Kühn, Cornelia Tu (alle Corpo­rate, München), Dr. Barbara Sand­fuchs (IP/IT-Recht, München), Markus Cejka (Finance, Frank­furt), Mareike Pfeif­fer und Lilianna Ranody (beide Arbeit­srecht, Frank­furt).

Über Weil, Gotshal & Manges LLP
Weil, Gotshal & Manges ist eine inter­na­tionale Kanzlei mit mehr als 1.100 Anwäl­ten, darunter rund 300 Part­ner. Weil hat seinen Haupt­sitz in New York und verfügt über Büros in Boston, Dallas, Frank­furt, Hongkong, Hous­ton, London, Miami, München, Paris, Peking, Prince­ton, Shang­hai, Sili­con Valley und Wash­ing­ton, D.C.

Deutsche Beteiligungs AG investiert in congatec Holding AG

Frank­furt am Main — Die Deutsche Beteili­gungs AG (DBAG) investiert in die congatec Hold­ing AG (congatec), einen führen­den Anbi­eter von Comput­er­mod­ulen für indus­trielle Anwen­dun­gen. Im Rahmen eines Manage­ment-Buy-outs (MBO) wird der von der DBAG beratene DBAG Fund VIII die Mehrheit der Anteile von den Grün­dungs­ge­sellschaftern erwer­ben. Die DBAG wird an der Seite des Fonds rund 23 Millio­nen Euro investieren; auf sie entfallen künftig rund 20 Prozent der Anteile. Daneben wird sich auch das congatec-Manage­ment beteili­gen. Der Vollzug des Kaufver­trags steht unter dem Vorbe­halt der Zustim­mung der Kartell­be­hör­den und ist für das vierte Quar­tal 2020 vorge­se­hen. Über den Kauf­preis wurde Stillschweigen vere­in­bart.

Das MBO der congatec Hold­ing AG ist die zweite Beteili­gung des DBAG Fund VIII, der in mittel­ständis­che Unternehmen – vorwiegend im deutschsprachi­gen Raum – investiert. Die Investi­tion­spe­ri­ode des Fonds hatte am 1. August 2020 begonnen; Mitte des Monats hatte die DBAG mit dem MBO der Multi­mon AG die erste Transak­tion des Fonds struk­turi­ert.

Weltweiter Mark­t­führer bei Computer-on-Modulen
Die congatec Hold­ing AG (www.congatec.com) mit Sitz im bayerischen Deggen­dorf ist ein stark wach­sendes Tech­nolo­gie­un­ternehmen im Bere­ich Embed­ded-Comput­ing mit Fokus auf leis­tungsstarken soge­nan­nten Computer-on-Modulen (CoM) und indus­triellen Single-Board-Comput­ern (SBC). congatec konzen­tri­ert sich auf das Hard­ware-Design von CoMs, auf die rund 80 Prozent des Umsatzes entfallen. CoMs werden für spez­i­fis­che Anwen­dun­gen inner­halb eines breit­eren Systems, zum Beispiel in Indus­trier­o­bot­ern, Bild­ver­ar­beitung oder Ultra­schall­geräten einge­setzt und müssen typis­cher­weise spezielle Anforderun­gen erfüllen, zum Beispiel hohe Verlässlichkeit sowie Langlebigkeit auch unter widri­gen Bedin­gun­gen, Echtzeitver­ar­beitung oder Null-Fehler­tol­er­anz, häufig umzuset­zen in gerin­gen Baugrößen. CoMs sind komplette Comput­ing-Einheiten, sie beste­hen aus einem Prozes­sor, dem Speicher und der Prozes­sor­pe­riph­erie und sind für bestimmte Anwen­dun­gen opti­miert. CoMs sind wesentliche Voraus­set­zun­gen für die fortschre­i­t­ende Digi­tal­isierung, weil sie es zum Beispiel ermöglichen, physis­che und virtuelle Gegen­stände miteinan­der zu vernet­zen und sie durch Infor­ma­tions- und Kommu­nika­tion­stech­niken zusam­me­nar­beiten zu lassen. Auch für Anwen­dun­gen im Bere­ich der künstlichen Intel­li­genz werden CoMs benötigt.

Im Segment der Computer-on-Module ist das 2004 gegrün­dete Unternehmen der weltweite Mark­t­führer mit einer breiten Kunden­ba­sis von Start-ups bis zu inter­na­tionalen Blue-Chip-Unternehmen. congatec verfügt über Nieder­las­sun­gen in den USA, Taiwan, China, Japan und Australien sowie in Großbri­tan­nien, Frankre­ich und Tschechien. 270 Beschäftigte erwirtschafteten 2019 einen Umsatz in Höhe von 126 Millio­nen US-Dollar. Dieser Umsatz verteilt sich auf vielfältige Anwen­dun­gen – das führt dazu, dass das Unternehmen von der Covid-19-Pandemie bisher kaum beein­trächtigt ist.

Wach­s­tum durch Inter­na­tion­al­isierung und neue Prozes­sortypen
congatecs Kunden kommen zu mehr als zwei Drit­teln aus dem europäis­chen Wirtschaft­sraum, der Umsatzan­teil mit Kunden in den USA oder in Asien wächst. Das soll sich in den kommenden Jahren beschle­u­ni­gen. Neben einer stärk­eren Inter­na­tion­al­isierung soll auch eine Erweiterung der Produk­t­palette um CoMs für neue Prozes­sortypen das Wach­s­tum des Unternehmens antreiben. Ein wesentlicher Treiber hier­für ist auch die rasant wach­sende Nach­frage nach höher-perfor­man­ten Comput­ing-Lösun­gen unter anderem in Edge-Anwen­dun­gen, bei denen CoMs in einem Netzw­erk Rechen­leis­tung – anders als bei Cloudlö­sun­gen – dezen­tral in Echtzeit erbrin­gen. Darüber hinaus verfügt congatec mit dem RTS Hyper­vi­sor über eine inno­v­a­tive Soft­warelö­sung, die hinsichtlich Real-Time-Perfor­mance neue Maßstäbe setzen kann – sowohl als eigen­ständige Soft­warelö­sung als auch in Verbindung mit den von congatec produzierten CoMs.

„Wir erwarten ein anhal­tend starkes Wach­s­tum in der Digi­tal­isierung“, sagte Dr. Rolf Schef­fels (Foto), Mitglied des DBAG-Vorstands, aus Anlass der Vertrag­sun­terze­ich­nung. Und weiter „Die Pandemie hat noch einmal einen starken Impuls für das ‚Inter­net of Things‘ und ‚Indus­trie 4.0‘ gegeben – das wird der Nach­frage nach den dafür notwendi­gen Comput­er­bausteinen einen weit­eren Schub verlei­hen.“ Die DBAG hat sich in den vergan­genen Jahren inten­siv mit Unternehmen im Embed­ded-Elec­tron­ics-Bere­ich beschäftigt und mit der Beteili­gung an der duagon Hold­ing AG bere­its in ein vergle­ich­bares Geschäftsmod­ell investiert. „Diese Erfahrung hat sich in der Beurteilung der Beteili­gungsmöglichkeit jetzt ausgezahlt“, so DBAG-Vorstand Dr. Schef­fels.

Der Vorsitzende der congatec-Geschäfts­führung, Jason Carl­son, wies heute auf die vielfälti­gen Mark­t­poten­ziale hin: „Mit der DBAG haben wir einen Part­ner für die Weit­er­en­twick­lung unseres Unternehmens gefun­den, der sich in wesentlichen Endmärk­ten unserer Kunden gut auskennt und Finanzierungskom­pe­tenz und M&A‑Erfahrung mitbringt – mit der DBAG und dem DBAG Fund VIII sind wir gut aufgestellt, um die Mark­tchan­cen wahrzunehmen.“

Über die Deutsche Beteili­gungs AG
Die börsen­notierte Deutsche Beteili­gungs AG initi­iert geschlossene Private Equity-Fonds und investiert – über­wiegend an der Seite der DBAG-Fonds – in gut posi­tion­ierte mittel­ständis­che Unternehmen mit Poten­zial. Einen Schw­er­punkt legt die DBAG auf die Indus­triesek­toren, in denen der deutsche Mittel­stand im inter­na­tionalen Vergle­ich stark ist. Ein zunehmender Anteil der Eigenkap­i­tal­beteili­gun­gen entfällt auf Unternehmen in den neuen Fokus-Sektoren Breit­band-Telekom­mu­nika­tion, IT-Services/­Soft­ware und Health­care. Der langfristige, wert­steigernde unternehmerische Investi­tion­sansatz macht die DBAG zu einem begehrten Beteili­gungspart­ner im deutschsprachi­gen Raum. Das vom DBAG-Konz­ern verwal­tete und beratene Kapi­tal beträgt rund 2,5 Milliar­den Euro.

Family Office KIRK KAPITAL A/S übernimmt Mehrheit an Scanmetals Deutschland  

Hamburg — Ein Team um Dr. Jörg Schewe, Part­ner bei Heuk­ing Kühn Lüer Wojtek in Hamburg, hat das dänis­che Recy­cling-Unternehmen Scan­metals A/S und ihren Investor KIRK KAPITAL A/S bei der Über­nahme von 85 Prozent der Anteile an der unab­hängi­gen Scan­metals Deutsch­land GmbH rechtlich beraten. Mit der Transak­tion übern­immt Scan­metals A/S eine Recy­cling-Anlage in Deutsch­land und kann seine jährliche Wiedergewin­nung von Metall von 30.000 auf 45.000 Tonnen steigern. KIRK KAPITAL A/S, Minder­heitsin­vestor bei Scan­metals A/S, hat das Unternehmen und das Manage­ment bei der Transak­tion unter­stützt.

Scan­metals A/S ist ein Recy­clin­gun­ternehmen, das 2002 auf der Grund­lage einer nach­halti­gen Tech­nolo­gie zur opti­malen Nutzung von Ressourcen gegrün­det wurde. Durch inno­v­a­tive und effek­tive Lösun­gen gewinnt und raffiniert das Recy­clin­gun­ternehmen metallis­che Abfälle aus Verbren­nungsan­la­gen. Scan­metals A/S ist in Slagelse, Däne­mark und Birm­ing­ham, Großbri­tan­nien, tätig.

Die Gesellschafter von KIRK KAPITAL A/S sind direkte Nachkom­men von Ole Kirk Kris­tiansen, dem Grün­der von LEGO, namentlich Gunhild Kirk Johansen (3. Gener­a­tion), Casper Kirk Johansen (4. Gener­a­tion), Morten Kirk Johansen (4. Gener­a­tion) und Anders Kirk Johansen (4. Gener­a­tion). Seit 2007 ist ein Teil der Vermö­gens- und Investi­tion­sak­tiv­itäten der Fami­lie Kirk Johansen in KIRK KAPITAL A/S zusam­menge­fasst.

Berater KIRK KAPITAL A/S / Scan­metals A/S: Heuk­ing Kühn Lüer Wojtek
Dr. Jörg Schewe (M&A/Corporate, Lead)
Christoph Prochnau, LL.B. (M&A/Corporate, Due Dili­gence)
Fabian G. Gaffron (Tax)
Dr. Kai Erhardt (Corpo­rate Finance, Acqui­si­tion Financ­ing)
Jana Maria Siemens, LL.B. (Labour Law, Due Dili­gence)
Katha­rina Waszczyn­ski (Commer­cial Contracts, Due Dili­gence), alle Hamburg

Scalable Capital sammelt Series D Finanzierungsrunde über 50 Mio. Euro ein

München – Die Wirtschaft­skan­zlei Gütt Olk Feld­haus hat die Scal­able Capi­tal GmbH bei ihrer bislang größten Finanzierungsrunde beraten. Im Rahmen der Series D Finanzierungsrunde wurde frisches Kapi­tal in Höhe von 50 Millio­nen Euro einge­sam­melt. Damit summiert sich das Finanzierungsvol­u­men seit der Grün­dung von Scal­able Capi­tal auf 116 Millio­nen Euro.

Scal­able Capi­tal ist der größte digi­tale Vermö­gensver­wal­ter in Europa mit über zwei Milliar­den Euro verwal­teter Gelder. Im Juni 2020 startete Scal­able Capi­tal auch einen Neo-Broker, eine digi­tale Plat­tform, auf der Kunden Aktien, ETFs und Fonds handeln können. Mit den nun einge­sam­melten Mitteln soll die führende Posi­tion von Scal­able Capi­tal als digi­taler Vermö­gensver­wal­ter ausge­baut und das Wach­s­tum im Broker­age und B2B-Geschäft weiter beschle­u­nigt werden.

An der Finanzierungsrunde beteiligten sich neben einem neuen Investor auch die Bestandsin­ve­storen Black­Rock, HV Holtzbrinck Ventures und Tengel­mann Ventures.

Rechtliche Berater Scal­able Capi­tal GmbH: Gütt Olk Feld­haus, München
Adrian von Prit­twitz, Foto (Part­ner, Corporate/M&A, Feder­führung), Thomas Becker (Of Coun­sel, IP/IT/Datenschutz), Isabelle Vrancken (Senior Asso­ciate), Ricarda Theis (Asso­ciate, beide Corpo­rate M&A)

MOOG: Marc Sälzer (Steuer­recht)
Inhouse: Dr. Alexis Darányi (Chief Legal Offi­cer), Florian von Kampen (Senior Legal Coun­sel)

Große Finanzierungsrunde: Solarisbank erhält 60 Mio. Euro

Hamburg — Die Solar­is­bank hat sich die bislang höch­ste Finanzierungsrunde ihrer Unternehmensgeschichte gesichert in Höhe von 60 Mio. Euro. Die Post-Money-Bewer­tung steigt durch die Kapi­taler­höhung auf 320 Mio. Euro. „Da wir unter kein­er­lei Zeit­druck standen, hat die Corona-Krise unseren Fund­ing-Prozess nicht wirk­lich tang­iert“, sagte uns Vorstand­schef Roland Folz. „Aufgrund der hohen Nach­frage von Inve­storen­seite haben wir sogar mehr Kapi­tal aufgenom­men, als ursprünglich geplant.“

Mit dem Fund­ing im Rücken kann die Solar­is­bank – die seit ihrer Grün­dung 2016 auss­chließlich organ­isch gewach­sen ist – sogar größere Transak­tio­nen ins Auge fassen. So könnte Solaris die Wire­card Bank AG zumin­d­est in Teilen übernehmen könnte.

Auf dieses Szenario ange­sprochen, sagte uns Solar­is­bank-Chef Folz gestern: „Es ist nie eine gute Nachricht, wenn ein Konkur­rent in Schwierigkeiten gerät. Denn was Unternehmen letztlich besser macht, das ist der Wettbe­werb.“ Richtig allerd­ings sei: „Die Dien­stleis­tun­gen der Wire­card Bank ähneln den unseren. Je nach­dem, wie sich die Dinge entwick­eln, könnten wir darum wir sicher­lich für viele Kunden des Wettbe­wer­bers so etwas wie die natür­liche Alter­na­tive sein.“

Lead-Investor ist Risikokap­i­tal­ge­ber Holtzbrinck Ventures, der bislang noch nicht zu den Gesellschaftern gehörte. Dass ein deutscher VC-Spezial­ist in einer derart großen Runden (und noch dazu, nach­dem er bis dato noch gar nicht beteiligt war) den Lead-Investor gibt, ist unserer Erin­nerung nach im deutschen Fintech-Sektor selten. Es zeigt aber: Hiesige Venture-Capi­tal-Player schrecken bei größeren Runden nicht mehr automa­tisch zurück. Auch Early­bird mischte bei den jüng­sten Mega-Fund­ings von N26 ja weit­er­hin munter mit.

Neben Holtzbrinck eben­falls neu an Bord sind Vulcan Capi­tal (das ist der Invest­ment-Arm der Stiftung des verstor­be­nen Microsoft-Mitgrün­ders Paul Allen), ein weit­erer amerikanis­cher VC namens Storm Ventures sowie der zum gleich­nami­gen kore­anis­chen Tech­nolo­giekonz­ern gehörende Samsung Cata­lyst Fund. Von den Altin­ve­storen gingen Yabeo, BBVA, die SBI Group, ABN Amro, Global Brain, Hegus und Lakestar mit.  Solar­is­bank-Strate­giechefin Layla Qassim: „Wir hatten bislang einen leichten Über­hang an strate­gis­chen Gesellschaftern. Darum haben wir uns bei der Auswahl der Kapi­tal­ge­ber dies­mal etwas stärker auf die  finanziellen Inve­storen fokussiert.“

Inter­es­sant: In der Pressemit­teilung ist davon die Rede, dass die Deutsche Bank die Runde als „Private Place­ment Agent“ unter­stützt habe. „In unseren ersten beiden Finanzierungsrun­den sind wir ohne beglei­t­ende Bank ausgekom­men. Dies­mal haben wir uns bewusst für einen anderen Weg entsch­ieden – weil: Ein Unternehmen in unserem Stadium kann gute Freunde gebrauchen. Und mit der Deutschen Bank haben wir einen solchen Freund nun gefun­den“, so CEO Folz. Die nahe­liegende Nach­frage, ob damit auch schon vorentsch­ieden sei, welches Geldin­sti­tut die Solar­is­bank eines Tages an die Börse begleiten könnte, beant­wortete Folz ebenso nahe­liegen­der­weise nicht mit dem Satz: „Klar, das wird die Deutsche Bank.“ Stattdessen betonte er, dass ein IPO für die näch­sten zwei Jahre in keinem Fall auf der Agenda stehe und auch für die Zeit danach nur „eine denkbare Option unter mehreren“ sei.

Was soll nun mit den 60 Mio. Euro passieren? ‑Die zumin­d­est noch für dieses und näch­stes Jahr erwarteten Verluste auffan­gen Die europäis­che Expan­sion vorantreiben. Das will die Solar­is­bank (Mitar­beiter zurzeit: 310) aber weit­er­hin vor allem von Berlin aus tun; ausländis­che Büros sollen nur vere­inzelt eröffnet werden.

 

Unigestion Private Equity sammelt Direkt- und Sekundärfonds ein

Genf  — Uniges­tion, der unab­hängige spezial­isierte Vermö­gensver­wal­ter, hat im Mai die dritte Schließung seines Private Equity-Direk­t­fonds Uniges­tion Direct II voll­zo­gen, wodurch sich der Gesam­tum­fang des Fonds auf 375 Mio. Euro erhöht hat.

Die endgültige Ziel­größe liegt bei 600 Mio. Euro. Im Juni schloss der Fonds auch seine zweite Investi­tion ab. Darüber hinaus erfol­gte am 10. Juni die erste Schließung des Sekundär­fonds Uniges­tion Secondary V, mit einem Gesamtvol­u­men von 228 Mio. Euro (700 Mio. Euro endgültiges Zielvol­u­men).

Der Erfolg dieser Abschlüsse spiegelt den Appetit der Inve­storen auf ein Engage­ment in Direkt- und Sekundär­markt-Transak­tio­nen bei kleinen und mittel­großen Unternehmen auf dem Private Equity-Markt im derzeit­i­gen wirtschaftlichen Umfeld wider.

Da sich die Auswirkun­gen der COVID-19-Pandemie auf den Finanzmärk­ten bemerk­bar machen, rech­net Uniges­tion künftig mit einer wach­senden Zahl attrak­tiver Gele­gen­heiten, in Folge niedrigerer Bewer­tun­gen, einer begren­zten Verfüg­barkeit von Fremd­kap­i­tal und einer Zunahme poten­zieller Verkäufer.

Beide Fonds ziehen nach wie vor namhafte Inve­storen aus Nordamerika, Australien und Europa an, darunter renom­mierte Unternehmen, Pensions­fonds und vermö­gende Anleger.

Uniges­tion Direct II
Die Strate­gie von Uniges­tion Direct II besteht darin, ein Port­fo­lio von Direk­t­in­vesti­tio­nen in kleine und mittel­große Unternehmen in Sektoren aufzubauen, deren Wach­s­tum von langfristi­gen Trends angetrieben wird. Der Fonds investiert in Unternehmen, die dank ihrer starken Mark­t­po­si­tion­ierung, ihres Manage­ments und ihrer Finanzkraft aus eigener Kraft wider­stands­fähig sind. Dadurch erhal­ten Inve­storen ein Engage­ment in einem Port­fo­lio robuster Unternehmen, die in der Lage sind, ihre Wach­s­tum­spläne unab­hängig von den Mark­tbe­din­gun­gen umzuset­zen.

Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im Bere­ich der Direk­t­in­vesti­tio­nen beteiligt sich Uniges­tion sowohl als Mitun­terze­ich­ner als auch als Mitinitiator/Initiator an Transak­tio­nen, gemein­sam mit Fonds­man­agern, die auf kleine und mittel­große Unternehmen spezial­isiert sind, sowie anderen Investi­tion­spart­nern in Europa, Nordamerika und Asien. Uniges­tion übern­immt eine aktive Rolle während der Due Dili­gence und ist in der Lage, in den meis­ten Fällen günstige Transak­tions­be­din­gun­gen zu schaf­fen.

Mit einem glob­alen Team von 40 Private-Equity-Fach­leuten bezieht Uniges­tion direkte Investi­tion­s­möglichkeiten aus seinem Netzw­erk von mehr als 500 Investi­tion­spart­nern, darunter spezial­isierten Fonds­man­agern, Spon­soren und andere Branch­en­ex­perten, sowie direkt von Unternehmen­seign­ern.

Uniges­tion Secondary V
Uniges­tion Secondary V investiert in kleine, nicht versteigerte Sekundär­markt-Transak­tio­nen mit einem Volu­men von unter 50 Mio. Euro, wobei der Schw­er­punkt auf Port­fo­lios von Unternehmen mit hoher Qual­ität und attrak­tiven Bewer­tun­gen liegt. Mit mehr als zwei Jahrzehn­ten Erfahrung ist Uniges­tion einer der Pioniere auf dem glob­alen Sekundär­markt. Die Exper­tise umfasst insbeson­dere maßgeschnei­derte und oft komplexere Liquid­ität­slö­sun­gen.

Uniges­tion akquiri­ert Sekundär­markt-Transak­tio­nen aus seinem breiten Netzw­erk von General Part­ners (GPs), Limited Part­ners, Small Inter­me­di­aries und ausgewählten spezial­isierten Secondary Direct Managern. Dank seiner umfan­gre­ichen Erfahrung im weltweiten Markt für kleine und mittel­große Unternehmen hat Uniges­tion Zugang zu Transak­tio­nen außer­halb der Jagdgründe anderer Sekundärin­ve­storen. So ist Uniges­tion in der Lage, ein Port­fo­lio von Sekundär­markt-Transak­tio­nen anzu­bi­eten, das typis­cher­weise nicht mit dem breit­eren Sekundär­markt korre­liert.

Uniges­tion verfolgt einen sorgfälti­gen Due-Dili­gence-Prozess, weshalb der Schw­er­punkt auf Port­fo­lios von Unternehmen mit soli­den Geschäftsmod­ellen und klaren Exit-Möglichkeiten liegt. Folglich werden die Renditen von der zukün­fti­gen Unternehmensen­twick­lung bestimmt und sind nicht von Lever­age oder Abschlä­gen abhängig.

“Diese Fondss­chließun­gen sind ein Beweis für unsere lange Erfol­gs­bi­lanz bei Investi­tio­nen in kleine und mittel­große Unternehmen. Wir konzen­tri­eren uns auf kleine und mittel­ständis­che Unternehmen, die in attrak­tiven Sektoren tätig sind, in denen das Wach­s­tum nicht von den makroökonomis­chen Bedin­gun­gen abhängig ist. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass wir von den Chan­cen prof­i­tieren werden, die sich aus den außergewöhn­lichen Bedin­gun­gen ergeben, die wir derzeit erleben”, sagt Christophe De Dardel, Head of Private Equity bei Uniges­tion.

Paragon übernimmt die WEKA Firmengruppe

München — Paragon Part­ners, eine der führen­den privaten Beteili­gungs­ge­sellschaften in Europa, erwirbt sämtliche Anteile der WEKA Firmen­gruppe, einem führen­den Anbi­eter im Bere­ich Fach­in­for­ma­tio­nen, Soft­ware, Weit­er­bil­dun­gen & Services für die DACH-Region und Frankre­ich.

Dr. Edin Hadzic (Foto), Mitgrün­der und Geschäfts­führer von Paragon Part­ners, sagt: „WEKA ist eine beein­druck­ende Erfol­gs­geschichte, die wir als neuer Gesellschafter mit dem Manage­ment Team und den Mitar­beit­ern fortschreiben wollen. Die diver­si­fizierte Struk­tur und die unternehmerische Kultur der Unternehmensgruppe wollen wir weit­er­hin stärken. Die Weit­er­en­twick­lung von Märk­ten, Produk­ten und die Digi­tal­isierung der Unternehmen­sprozesse stehen auch in Zukunft im Vorder­grund. Gezielte Akqui­si­tio­nen zur Port­fo­lio-Ergänzung bleiben nach wie vor Teil der Unternehmensstrate­gie. Wir heißen WEKA in der Paragon-Fami­lie willkom­men und freuen uns auf die Zusam­me­nar­beit.“

Wolf­gang Materna, Geschäfts­führer der WEKA Hold­ing: „Ich freue mich, mit Paragon Part­ners einen Gesellschafter mit ausgeze­ich­neten Referen­zen, Ziel­stre­bigkeit und Zuver­läs­sigkeit gefun­den zu haben, der durch seine Erfahrun­gen in der Medien-Branche alle Voraus­set­zun­gen für die Weit­er­en­twick­lung der WEKA-Gruppe mitbringt und bei dem wir die Zukunft von WEKA, unseren Mitar­beit­ern und unseren Geschäftspart­nern in guten Händen sehen. Wir freuen uns, ein Teil der Paragon-Fami­lie zu sein. Das Manage­ment und die Mitar­beiter der WEKA-Gruppe werden auch in der neuen Gesellschafter­struk­tur alles für die erfol­gre­iche Fort­führung der Geschäfte geben.“

Über WEKA
WEKA wurde im Jahr 1973 als Fachver­lag für Verwal­tung und Indus­trie von Werner und Karin Mützel gegrün­det. Über die letzten Jahrzehnte entwick­elte sich WEKA zu einer diver­si­fizierten Medi­en­gruppe und hat durch ein breites Fach­in­for­ma­tions- und Formatange­bot eine führende Mark­po­si­tion eingenom­men. Die WEKA Firmen­gruppe hat ihren Haupt­sitz in Kiss­ing (Deutsch­land) und umfasst 23 Unternehmen in Deutsch­land, Öster­re­ich, der Schweiz und Frankre­ich. WEKA erwirtschaftet einen Jahre­sum­satz von rund EUR 250 Mio. und beschäftigt insge­samt 1.500 Mitar­beiter.

Im Bere­ich „Busi­ness Infor­ma­tion & Educa­tion“ bietet WEKA Experten­wis­sen über Print‑, Digi­tal- (z.B. Online-Inhal­te/ Daten­banken, Soft­ware, E‑Learning) und Face-to-Face-Formate (z.B. Semi­nare, Fort- und Weit­er­bil­dung) an. Der Schw­er­punkt liegt auf der Vermit­tlung von regu­la­torischem und/ oder tech­nis­chem Wissen und den darauf aufbauen­den Neuerun­gen in spez­i­fis­chen Nischen, wie etwa Arbeitssicher­heit, Gefahrgüter, Recht und Steuern oder Zahn­medi­zin. Inhalte werden so aufbere­itet, dass sie unmit­tel­bare Anwen­dung in der Praxis finden und sich damit naht­los in den Work­flow der Kunden inte­gri­eren lassen.

Das Segment „Busi­ness Commu­ni­ca­tion“ liefert Fach­in­for­ma­tio­nen über Print- (primär Zeitschriften) sowie Digital‑, Event- und Service­for­mate für verschiedene Indus­trien. Dazu gehören beispiel­sweise Branchen wie Elek­tronik, ITK und Gebäude­tech­nik. Der Schw­er­punkt liegt auf jour­nal­is­tis­chen Marken sowie spez­i­fis­chen Daten und Services, die die Teil­nehmer und Inter­essen­ten der jeweili­gen Zielmärkte informieren. www.weka-holding.de

Über Paragon Part­ners
Gegrün­det in 2004, gehört Paragon heute zu den führen­den privaten Beteili­gungs­ge­sellschaften im deutschsprachi­gen Raum mit mehr als EUR 1,2 Mrd. verwal­tetem Eigenkap­i­tal. Paragon arbeitet mit seinen Port­fo­lio-Unternehmen eng zusam­men, um nach­haltiges Wach­s­tum zu sich­ern und oper­a­tive Prozesse zu verbessern. Das Beteili­gungs-Port­fo­lio erstreckt sich über verschiedene Branchen (z.B. Industrial/ Profes­sional Services, IP-Manage­ment, Media Analyt­ics) und umfasst aktuell 14 Unternehmen. Die Firma hat ihren Sitz in München, Deutsch­land. www.paragon.de

BayBG übernimmt Minderheitsbeteiligung an SAV

München/Nürnberg — Das Span­ntech­nik-Unternehmen SAV GmbH, Nürn­berg, meldet eine Kapi­taler­höhung. Das neue Kapi­tal stammt von der BayBG Bayerischen Beteili­gungs­ge­sellschaft, die als Minder­heits­ge­sellschafter 20 Prozent der Firmenan­teile übern­immt und gleichzeitig eine stille Beteili­gung einbringt. Der Einstieg der BayBG ermöglicht es der SAV, die mit Stan­dorten in Nürn­berg, Mittweida und Göppin­gen jährlich 27 Mio. Euro umsetzt, die bere­its eingeleit­ete Entwick­lung hin zum Engi­neer­ing-Spezial­is­ten weiter fortzuset­zen und damit den Restruk­turierung­sprozess der vergan­genen Jahre erfol­gre­ich abzuschließen.

Da die SAV als einer der weni­gen Komplet­tan­bi­eter auf ein langjähriges Know-how bei magnetis­chen, umlaufenden und stationären Spann- und Automa­tisierungslö­sun­gen zurück­greifen kann, besitzt das Unternehmen für alle span­ntech­nis­chen Anforderun­gen verschieden­ster Branchen hohe Lösungskom­pe­tenz. Namhafte Unternehmen aus den Bere­ichen Maschi­nen­bau, Trans­port und Verkehr, Agrartech­nik, Luft- und Raum­fahrt sowie Medi­z­in­tech­nik zählen zum Kunden-Port­fo­lio der SAV. Eigen­ständige Produk­ten­twick­lun­gen bilden einen Schw­er­punkt der weit­eren Ausrich­tung.

SAV setzt dabei zunehmend auch auf intel­li­gente Automa­tisierungskonzepte, wie z.B. die eige­nen­twick­elte Robot­erzelle. Sehr zufrieden mit dem neuen Investor zeigt sich Martin Schacherl, Geschäfts­führer der SAV: „Mit der BayBG haben wir einen sehr erfahre­nen neuen Part­ner gewon­nen. Das neu gewonnene Netzw­erk und das zusät­zliche Kapi­tal geben uns den Freiraum für die Hebung von Wach­s­tumspoten­zialen, für weit­ere Entwick­lun­gen und für die Erschließung neuer Märkte. Wir sind überzeugt, dass die Zusam­me­nar­beit für beide Seiten sehr erfol­gre­ich sein wird.“

Thomas Becher, Senior Invest­ment Manager der BayBG, ergänzt: „Überzeugt hat uns vor allem das erfahrene und kompe­tente SAV-Manage­ment­team. Mit der konse­quenten weit­eren Fokussierung hin zum Engi­neer­ing-Spezial­is­ten erschließt sich das Unternehmen zusät­zliches Poten­zial als Anbi­eter span­ntech­nis­cher Lösun­gen.“

Über BayBG
Mit einem investierten Volu­men von mehr als 300 Mio. Euro ist die BayBG Bayerische Beteili­gungs­ge­sellschaft mbH ist einer der größten Venture-Capi­tal- und Beteili­gungskap­i­tal­ge­ber und Anbi­eter von Mezza­nine für den Mittel­stand. Sie ist aktuell mit über 300 Mio. Euro engagiert. Mit ihren Venture Capi­tal- und Beteili­gungsen­gage­ments ermöglicht sie mittel­ständis­chen Unternehmen und Start-ups die Umset­zung von Inno­va­tions- und Wach­s­tumsvorhaben, die Regelung der Unternehmen­snach­folge oder die Opti­mierung der Kapi­tal­struk­tur.

EQT Infrastructure II veräussert Hector Rail an Ancala Infrastructure

GOF berät EQT Infra­struc­ture II im Zusam­men­hang mit dem Verkauf der Hector Rail Gruppe an Ancala Infra­struc­ture

München, 18. Juni 2020 –– Die Wirtschaft­skan­zleien Vinge und Gütt Olk Feld­haus haben EQT Infra­struc­ture II im Zusam­men­hang mit dem Abschluss einer Vere­in­barung zum Verkauf der Hector Rail Gruppe (Foto: Hector Rail) an den Euro­pean Infra­struc­ture Fund II von Ancala beraten. Vinge fungierte als Lead Coun­sel; GOF beriet zu den deutsch-rechtlichen Aspek­ten der Transak­tion.

Hector Rail ist der größte private Betreiber von Schienengüter­verkehr in Skan­di­navien und unter­hält signifikante Betrieb­sstät­ten in Deutsch­land. Mit einer Flotte von über 100 Loko­mo­tiven und 400 Mitar­beit­ern, darunter etwa 250 Lokführer, trans­portiert das Unternehmen Güter für ein breites Spek­trum von Kunden.  — EQT Infra­struc­ture II hatte Hector Rail im Novem­ber 2014 über­nom­men.

Rechtliche Berater EQT:
Vinge, Stock­holm: Daniel Rosvall, Karl Klack­en­berg, Milad Kamali, Olivia Beld­ing (alle M&A), Mikael Ståhl, Axel Jans­son (beide Banking/Finance), Mathilda Pers­son (Commer­cial Agree­ments) und Kristof­fer Säll­fors (Regu­la­tory).
Gütt Olk Feld­haus, München: Dr. Tilmann Gütt (Part­ner, Banking/Finance, Feder­führung), Thomas Becker (of Coun­sel, IP/IT/Software), Christo­pher Ghabel (Senior Asso­ciate, Banking/Finance), Karl Ehren­berg (Asso­ciate, M&A).
Held Jagut­tis, Köln: Dr. Simeon Held, Dr. Malte Jagut­tis, Bernard Altpeter (alle Regu­la­tory)

Über Gütt Olk Feld­haus
Gütt Olk Feld­haus ist eine führende inter­na­tional tätige Sozi­etät mit Sitz in München. Wir beraten umfassend im Wirtschafts- und Unternehmen­srecht. Unsere Schw­er­punkte liegen in den Bere­ichen Gesellschaft­srecht, M&A, Private Equity sowie Finanzierung. In diesen Fach­bere­ichen übernehmen wir auch die Prozess­führung.

SMP berät Proptech Homeday bei Euro 40 Millionen-Finanzierungsrunde

Berlin — SMP hat das Berliner Proptech Home­day bei seiner jüng­sten Finanzierungsrunde beraten. Das Joint Venture beste­hend aus Axel Springer und Purple­bricks investiert erneut in das Unternehmen. Im Rahmen dieser Finanzierungsrunde mit einem Gesamtvol­u­men von 40 Millio­nen Euro erhöht das Joint Venture ihre Beteili­gung an Home­day auf über 54 %. Nach eige­nen Angaben plant das auf die Vermit­tlung von Maklern spezial­isierte Onlinepor­tal das einge­wor­bene Kapi­tal in den tech­nol­o­gis­chen Ausbau sowie die weit­ere Expan­sion zu investieren. Home­day wurde von den SMP-Part­nern Martin Schaper und Peter Möll­mann umfassend rechtlich beraten.

Über Home­day
Home­day ist ein Proptech-Unternehmen mit Sitz in Berlin. 2015 wurde Home­day von Stef­fen Wicker, Dmitri Uvarovski und Philipp Reichle gegrün­det und vermit­telt seit­dem über seine Online­plat­tform deutsch­landweit Makler. Das Tech­nolo­gie­un­ternehmen beschäftigt rund 200 Mitar­beiter und 180 selb­ständige Home­day-Makler deutsch­landweit.

Über SMP
SMP ist eine Spezialkan­zlei für Steuer- und Wirtschaft­srecht, die in den Kern­bere­ichen Corpo­rate, Fonds, Prozess­führung, Steuern und Transak­tio­nen tätig ist. Die Anwälte und Steuer­ber­ater von SMP vertreten eine breite Vielfalt an Mandan­ten. Dazu gehören aufstrebende Tech­nolo­gie­un­ternehmen und fami­lienge­führte mittel­ständis­che Unternehmen genauso wie Konz­erne und Private-Equity-/Ven­ture-Capi­tal-Fonds. Seit der Grün­dung 2017 hat sich SMP zu einer der führen­den Adressen für Venture Capi­tal, Private Equity und Fondsstruk­turierung in Deutsch­land entwick­elt. Die Kanzlei sowie die Part­ner wurden national und inter­na­tional von JUVE, Best Lawyers, Legal 500, Focus sowie Cham­bers and Part­ners anerkannt. SMP beschäftigt heute über 50 erfahrene Recht­san­wälte und Steuer­ber­ater in drei Büros in Berlin, Hamburg und Köln.

Berater Home­day: SMP Schnit­tker Möll­mann Part­ners
Dr. Martin Schaper, Foto (Feder­führung), Part­ner
Dr. Peter Möll­mann, Part­ner

Flugtaxi Lilium erhält USD 35 Mio. von Tesla-Investor Baillie Gifford

München —  Der britis­che Investor Bail­lie Gifford investiert 35 Millio­nen US-Dollar in den Münch­ner Flug­taxi-Entwick­ler Lilium. Gifford ist nach Elon Musk der größte Investor bei Tesla.

Zuletzt investierte der chine­sis­che Inter­net-Konz­ern Tencent, Atom­ico, Freigeist und LGT 240 Millio­nen US-Dollar in das Unternehmen. Insge­samt flossen somit in der aktuellen Invest­men­trunde 275 Millio­nen in Lilium. Bei dieser jüng­sten Finanzierungsrunde erre­icht Lilium eine Milliar­den-Bewer­tung. Der Luft­taxi-Hersteller wurde 2015 von den vier Inge­nieuren Daniel Wiegand, Sebas­t­ian Born, Patrick Nathen und Matthias Meiner gegrün­det.

Das deutsche Startup hat einen vollelek­trischen Passagier­jet (Foto Lilium) entwick­elt hat, der vertikal starten und landen kann.

Waterland: Dachmarke Althera für Physiotherapie-Kette

Gelsenkirchen / Hamburg – Der bundesweit in mehr als 120 Einrich­tun­gen tätige Phys­io­ther­a­pie-Dien­stleis­ter Reha­con hat mit ATHERA eine neue Dachmarke einge­führt. Gleichzeitig setzt der Mehrheits­ge­sellschafter Water­land Private Equity die Buy-and-Build-Strate­gie bei seinem Port­fo­lio-Unternehmen fort und inte­gri­ert zwei weit­ere Phys­io­ther­a­pie-Anbi­eter in die Gruppe: GANTZE Zentrum für Gesund­heit sowie Phys­io­ther­a­pie Rosita Boose sind künftig Teil der wach­s­tumsstarken Gesund­heits­marke aus Gelsenkirchen. Die Transak­tio­nen, über deren Details Stillschweigen vere­in­bart wurde, werden voraus­sichtlich im Juli abgeschlossen sein.

ATHERA, vormals Reha­con, betreibt seit mehr als 25 Jahren erfol­gre­ich phys­io­ther­a­peutis­che Praxen in Deutsch­land und hat sich zu einem der führen­den deutschen Anbi­eter im Bere­ich Phys­io­ther­a­pie und Reha­bil­i­ta­tion entwick­elt, der knapp 1.000 Mitar­beiter beschäftigt. Die neue Dachmarke der Gruppe steht für ein einheitliches Qual­itätsver­sprechen für Patien­ten und Mitar­beiter; flankiert wird der sukzes­sive Roll-out des neuen Auftritts durch gezielte Investi­tio­nen in die Infra­struk­tur der Einrich­tun­gen und die Erweiterung des Service-Port­fo­lios. Die unab­hängige Invest­ment-Gesellschaft Water­land war vor rund einem Jahr in das Unternehmen eingestiegen; seither ist die Gruppe um sechs Zukäufe gewach­sen.

Diesen dynamis­chen Wach­s­tum­skurs setzt Water­land nun fort und tätigt zwei weit­ere Add-on-Akqui­si­tio­nen mit ATHERA: Das GANTZE Zentrum für Gesund­heit mit Sitz im bayerischen Wertin­gen deckt mit einem breiten Dien­stleis­tungsport­fo­lio neben den Bere­ichen Phys­io­ther­a­pie, Handther­a­pie und Ergother­a­pie auch Reha­bil­i­ta­tion­spro­gramme und Präven­tion­skurse ab. Auch Phys­io­ther­a­pie Rosita Boose zählt in ihrer Region (Halle, Saale) zu den Mark­t­führern. Neben dem phys­io­ther­a­peutis­chen Ange­bot mit Schw­er­punkt Manueller Ther­a­pie bietet die Praxis ein breites Spek­trum an Präven­tion­skursen an.

„Durch die Zukäufe stärken wir unser Prax­is­net­zw­erk in Süd- und Ostdeutsch­land und erweit­ern unser Dien­stleis­tungsspek­trum in wichti­gen Schlüs­sel­bere­ichen“, sagt ATHERA-Geschäfts­führer Albrecht Grell. „Die neuen Part­ner schließen sich damit einer Gruppe an, die gerade in einer heraus­fordern­den Zeit wie dem hinter uns liegen­den Corona-Lock­down einen reibungslosen Fortbe­stand der Praxen zum Wohle von Patien­ten und Mitar­beit­ern ermöglichen konnte. In der Corona-Krise haben sich die Stärke des großen Prax­isver­bunds und das hohe Engage­ment unserer Mitar­beiter wieder deut­lich gezeigt. So konnten Mitar­beit­ern bezahlte Sonderurlaube zur Kinder­be­treu­ung gewährt und das Kurzarbeit­ergeld aufge­stockt werden. Stärkere Praxen stützten die, die mehr zu kämpfen hatten.”

Dr. Carsten Rahlfs, Manag­ing Part­ner von Water­land, ergänzt: „Buy-and-Build-Strate­gien verfol­gen die Idee, Mark­t­führer hervorzubrin­gen. Durch unseren ziel­gerichteten Ansatz haben wir eine hervor­ra­gend posi­tion­ierte Unternehmensgruppe aufge­baut, die auch in schwieri­gen Zeiten stark genug ist, Zukäufe zu täti­gen. Wir stehen ohne Abstriche zu bere­its vor der Covid-19-Pandemie verhan­del­ten Verträ­gen und freuen uns auf die zwei neuen Part­ner in unserer Gruppe. GANTZE Zentrum für Gesund­heit und Phys­io­ther­a­pie Rosita Boose werden Teil eines Unternehmens, das durch ein großes Netz von Experten, den Austausch untere­inan­der und die haus­in­terne Schu­lung­sein­rich­tung ATHERA Akademie immer weiter gestärkt wird.“

Water­land verfügt über umfassende Erfahrung im Gesund­heits­markt. Neben MEDIAN, mit mehr als 120 Reha­bil­i­ta­tion­skliniken der führende private Anbi­eter in Deutsch­land, gehören auch die auf Orthopädie spezial­isierte ATOS-Klinikgruppe, der Pflege­di­en­stleis­ter Schönes Leben und der Sport- und Fitness-Aggre­ga­tor Hans­e­fit zum Unternehmen­sport­fo­lio in diesem Sektor.

Über Water­land
Water­land ist eine unab­hängige Private Equity Invest­ment-Gesellschaft, die Unternehmen bei der Real­isierung ihrer Wach­s­tum­spläne unter­stützt. Mit substanzieller finanzieller Unter­stützung und Branch­en­ex­per­tise ermöglicht Water­land seinen Beteili­gun­gen beschle­u­nigtes Wach­s­tum sowohl organ­isch wie durch Zukäufe. Water­land verfügt über Büros in den Nieder­lan­den (Bussum), Belgien (Antwer­pen), Deutsch­land (Hamburg, München), Polen (Warschau), Großbri­tan­nien (Manches­ter), Irland (Dublin), Däne­mark (Kopen­hagen) und der Schweiz (Zürich). Aktuell werden sechs Milliar­den Euro an Eigenkap­i­talmit­teln verwal­tet.

Water­land hat seit der Grün­dung 1999 durchgängig eine über­durch­schnit­tliche Perfor­mance mit seinen Invest­ments erzielt und kam in den vergan­genen HEC/Dow Jones Private Equity Perfor­mance Rank­ings regelmäßig unter die Top 3 der weltweit führen­den Private Equity-Firmen.

Alpha Foods verkauft an Vendis Capitals Portfoliounternehmen Sylphar

Berlin — Die inter­na­tionale Wirtschaft­skan­zlei Osborne Clarke hat Alpha Foods beim Verkauf ihres Food Busi­ness an Vendis Capi­tals Port­fo­lio-Unternehmen Sylphar beraten.

Das schnell wach­sende OTC-Unternehmen Sylphar, das sich im Mai 2017 mit Vendis Capi­tal zusam­men­tat, um sein Wach­s­tum sowohl organ­isch als auch durch Buy & Build Akqui­si­tio­nen zu beschle­u­ni­gen, ist mit dem Erwerb von Alpha Foods, einem etablierten Anbi­eter von Nahrungsergänzungsmit­teln und vega­nen Ernährung­spro­duk­ten auf dem deutschen Markt, seinem Ziel einen Schritt näher gekom­men, einer der führen­den europäis­chen Omnikanal-Player im Bere­ich Verbraucherge­sund­heit zu werden.

Das von Wolf­gang Dorfner gegrün­dete Unternehmen Alpha Foods, entwick­elt, vermark­tet und vertreibt eine Reihe von Nahrungsergänzungsmit­teln und vega­nen Ernährung­spro­duk­ten, die über den firmeneige­nen Webshop sowie über Amazon vertrieben werden. Aufgrund seiner früheren Tätigkeiten bei Face­book und Google verfügt Wolf­gang Dorfner über ein profun­des Know-how bezüglich Online-Plat­tfor­men und konnte dadurch eine passion­ierte Online-Commu­nity für Alpha Foods aufbauen.

Wolf­gang Dorfner wird Sylphar beitreten, um das Wach­s­tum von Alpha Foods weiter voranzutreiben und sein Fach­wis­sen im Bere­ich Online-Vermark­tung den anderen Marken der Unternehmensgruppe zugänglich zu machen.

Das Team von Osborne Clarke unter der Feder­führung von Robin Eyben (Corporate/M&A) bestand aus Thies Gold­ner, Alexan­dra Nautsch (beide Corporate/M&A), Konstan­tin Ewald, Leonie Schnei­der (beide IP/IT) und Florian Merkle (Tax). Außer­dem waren Anwälte von Osborne Clarke Belgien beteiligt: David Haex, Laurant De Pauw (beide Corpo­rate, M&A) und Benjamin Docquir (IP/IT). Von der Best Friends Kanzlei Venable (USA) unter­stützte Thomas Baxter (Corporate/M&A).

Silver Investment Partners erwirbt Spezialpharmahändler Lucien Ortscheit

Saarbrücken/ Frank­furt a. Main — Silver Invest­ment Part­ners (SIP) erwirbt den Spezial­pharmahändler Lucien Ortscheit. King & Wood Mallesons (KWM) hat Silver Invest­ment Part­ners (SIP) beim Erwerb einer Mehrheits­beteili­gung an der Lucien Ortscheit GmbH (Lucien Ortscheit) beraten.

Lucien Ortscheit mit Sitz in Saar­brücken ist ein führen­der inter­na­tional tätiger Spezial­pharmahändler mit einem Fokus auf nicht lizen­zierte Arzneimit­tel und Vergle­ich­sprä­parate für klin­is­che Studien. Das Unternehmen handelt weltweit mit Medika­menten, die im Ziel­land vorüberge­hend nicht verfüg­bar oder nicht zuge­lassen sind. Lucien Ortscheit wurde 1963 gegrün­det und 2002 von Fami­lie Kloos über­nom­men. Seit der Grün­dung hat sich das Unternehmen stetig weit­er­en­twick­elt und zählt heute bere­its mehrere tausend Kunden aus über 60 Ländern zu seinem breit diver­si­fizierten und loyalen Kunden­stamm.

SIP ist ein unab­hängiger Investor für Eigenkap­i­tal­fi­nanzierun­gen von mittel­ständis­chen Unternehmen in Deutsch­land, Öster­re­ich und der Schweiz. Als unternehmerisch geführter, erfahrener und zuver­läs­siger Part­ner engagiert sich SIP bei Mehrheits- und Minder­heits­beteili­gun­gen in Unternehmen mit Umsätzen zwis­chen 5 und 100 Millio­nen Euro, wobei der Fokus auf Unternehmen mit einem Umsatz zwis­chen 10 und 50 Millio­nen Euro liegt.

Die bish­eri­gen Eigen­tümer, Fami­lie Kloos, bleiben mit einem Minder­heit­san­teil am Unternehmen beteiligt. Herr Kloos wird mittel­fristig weit­er­hin als Geschäfts­führer das oper­a­tive Geschäft verant­worten. SIP unter­stützt Lucien Ortscheits nach­haltige Wach­s­tumsstrate­gie. Zur Weit­er­en­twick­lung des Unternehmens sollen Wach­s­tumsmöglichkeiten wie inter­na­tionale Expan­sion, Ausbau des Produk­tange­bots sowie weit­ere geeignete Zukäufe im nationalen und inter­na­tionalen attrak­tiven Nischen­markt genutzt werden.

Berater Silver Invest­ment Part­ners: King & Wood Mallesons
Dr. Michael Roos (Part­ner), Dr. Peter Polke (Coun­sel), Dr. Katrin Thoma (Asso­ciate), Lorenz Lieb­sch (Asso­ciate), Simon Brandt (PSL) (alle Corporate/M&A);
Markus Hill (Part­ner), Vikto­ria Rosbach (Asso­ciate) (beide Steuern)

CGS: Portfolio-Gesellschaft EOL Packaging Experts erwirbt Mehrheit an BMS Maschinenfabrik

Hannover — Der Private Equity Investor CGS Manage­ment AG (CGS) hat über seine Port­fo­lio-Gesellschaft, die EOL Pack­ag­ing Experts GmbH, Kirch­lengern, die Mehrheit­san­teile an der BMS Maschi­nen­fab­rik GmbH, Pfat­ter, erwor­ben. Ebner Stolz hat die Transak­tion käufer­seitig durch die Erstel­lung einer Finan­cial und Tax Due Dili­gence begleitet.

Die inter­na­tional agierende EOL-Gruppe, beste­hend aus der EOL Pack­ag­ing Experts GmbH und ihren Tochterge­sellschaften, der A+F Automa­tion + Fördertech­nik GmbH, Kirch­lengern, und der Stan­dard-Knapp Inc., Portland/USA, weist eine langjährige Erfahrung in der Entwick­lung, Produk­tion und Vermark­tung von Endver­pack­ungs­maschi­nen und ‑syste­men auf.

Mit der neuen Investi­tion treibt die EOL-Gruppe ihre strate­gis­che Planung und Ausrich­tung, Mark­t­führer für End-of-Line Verpack­ungslö­sun­gen für die Lebens­mit­tel- und Getränkein­dus­trie zu sein, weiter voran: Die BMS Maschi­nen­fab­rik GmbH ist ein etablierter Syste­man­bi­eter für inno­v­a­tive Sortier­an­la­gen, moderne Trock­en­teil­lö­sun­gen und flex­i­ble Umpack-Lösun­gen.

Ebner Stolz stand CGS bere­its in der Vergan­gen­heit bei unter­schiedlichen Transak­tio­nen bera­tend zur Seite. Im Zuge der Mehrheits­beteili­gung an der BMS Maschi­nen­fab­rik GmbH hat Ebner Stolz CGS im Rahmen einer Finan­cial und Tax Due Dili­gence unter­stützt.

Team Ebner Stolz: Hans-Peter Möller, Foto (feder­führen­der Part­ner), Stef­fen Fleit­mann (beide Finan­cial Due Dili­gence), Chris­t­ian Mertens, Karina Minich (Tax Due Dili­gence)

 

Optimas Gruppe veräussert ihre Gesellschaften an Accursia Capital

München — GSK Stock­mann hat die Opti­mas Gruppe beim Verkauf ihrer Gesellschaften in Deutsch­land, Ital­ien, Belgien und Bulgar­ien an Accur­sia Capi­tal mit Sitz in München beraten.

Opti­mas ist der weltweit führende indus­trielle Distrib­u­tor und Dien­stleis­ter, der sich auf Befes­ti­gungs- und Liefer­ket­ten-Lösun­gen für Hersteller spezial­isiert hat, die ihre Effizienz und Rentabil­ität verbessern möchten. Eigen­tümer von Opti­mas ist Amer­i­can Indus­trial Part­ners, eine auf das Midcap-Segment fokussierte Private-Equity Gesellschaft mit Sitz in New York (USA).

Die vier Gesellschaften mit insge­samt etwa 230 Mitar­beit­ern und einem jährlichen Umsatz von etwa EUR 70 Millio­nen werden künftig unter dem Namen „Strong­hold“ auftreten.

Nunziante Magrone Studio Legale Asso­ci­ato (Rom) beriet bei den ital­ienisch-rechtlichen Fragestel­lun­gen der Transak­tion.

Berater Opti­mas Gruppe: GSK Stock­mann
Dr. Markus Söhnchen (F’oto), Dr. Gerhard Gündel (Corporate/M&A), Dominik Berka (Steuern), Dr. Philipp Kuhn (Arbeit­srecht); Asso­ciates: Lieor Koblenz (Corporate/M&A), Nicole Depa­rade (Arbeit­srecht)

Über Accur­sia Capi­tal
Unsere Strate­gie verfolgt einen langfristi­gen Beteili­gung­shor­i­zont. Über­ge­ord­netes Ziel ist die Indus­triehold­ing durch den Zukauf von komple­men­tären Unternehmen auszubauen und die Wettbe­werb­s­fähigkeit der einzel­nen Beteili­gun­gen durch Synergien zu steigern. In unserem Invest­ment Fokus sind Unternehmen mit erhöhten oper­a­tiven Wert­steigerungspo­ten­tialen.

Wir übernehmen Verant­wor­tung für unser Port­fo­lio. Wir unter­stützen unsere Port­fo­li­o­gesellschaften in sämtlichen oper­a­tiven, finanziellen und strate­gis­chen Fragestel­lun­gen mit dem Ziel ihre Wettbe­werb­s­fähigkeit und Prof­itabil­ität zu steigern. Neben Kapi­tal für Investi­tio­nen und Wach­s­tum unter­stützen wir die Geschäfts­führung der erwor­be­nen Gesellschaften durch umfan­gre­iche unternehmerische Erfahrung.

Dätwyler: Management Buy-out unterstützt von BPE

Hamburg, Walter­shausen — Dätwyler hat das Civil-Engi­neer­ing-Geschäft an Vertreter des beste­hen­den Manage­ments verkauft. Unter­stützt wurde der Manage­ment Buy-out durch die Hamburger Beteili­gungs­ge­sellschaft BPE, die seit über 20 Jahren auf Transak­tio­nen im deutschen Mittel­stand spezial­isiert ist (Foto: Manage­ment-Team von BPE).

Verkauft wird die Dätwyler Seal­ing Tech­nolo­gies Deutsch­land GmbH inklu­sive den dazuge­hören­den Betrieb­sim­mo­bilien. In der Gesellschaft ist am deutschen Stan­dort Walter­shausen das Civil-Engi­neer­ing Geschäft mit Elas­tomer­pro­filen für Anwen­dun­gen in Tunnel, im Tief­bau sowie im Gleisober­bau zusam­menge­fasst. Rund 180 Mitar­bei­t­ende erar­beiten einen Jahre­sum­satz von rund CHF 40 Mio. Über Einzel­heiten der Transak­tio­nen haben die Parteien Stillschweigen vere­in­bart.

Nach dem bere­its kommu­nizierten Verkauf der Distri­b­u­tion­sun­ternehmen Distr­elec und Nedis fokussiert die Dätwyler Gruppe in Zukunft auf wach­s­tums- und margen­starke Dich­tungskom­po­nen­ten für attrak­tive glob­ale Märkte wie Health­care, Mobil­ity, Oil & Gas, Food & Bever­age und General Indus­try.

Über Dätwyler Hold­ing AG
Datwyler is a lead­ing provider of high-qual­ity, system-crit­i­cal elas­tomer compo­nents. Datwyler is focus­ing on high-qual­ity, system-crit­i­cal elas­tomer compo­nents and has lead­ing posi­tions in attrac­tive global markets such as health­care, mobil­ity, oil & gas and food & bever­age. With its recog­nized core compe­ten­cies and tech­no­log­i­cal lead­er­ship, the company deliv­ers added value to customers in the markets served. Datwyler concen­trates on markets that offer oppor­tu­ni­ties to create more value and sustain prof­itable growth. With a global pres­ence with more than 20 oper­at­ing compa­nies, sales in over 100 coun­tries and more than 7’000 employ­ees Datwyler, head­quar­tered in Switzer­land, gener­ates annual sales of more than CHF 1’000 million. The Group has been listed on the SIX Swiss Exchange since 1986 (secu­rity no. 3048677).

Über BPE Unternehmens­beteili­gun­gen GmbH
Philoso­phie: „Als Spezial­ist für Manage­ment Buy-outs/-ins machen wir seit 1998 Manager zu Unternehmern und stärken, schaf­fen oder sich­ern die Unab­hängigkeit und Inno­va­tion­skraft des deutschen Mittel­standes.“ Die Unternehmen­sphiloso­phie ist es, mehr als nur Eigenkap­i­tal bere­itzustellen. Es ist das Ziel, nach der erfol­gten Über­nahme des Unternehmens durch Unter­stützung des oper­a­tiven Manage­ments auf dessen Opti­mierung hinzuwirken. Hierzu zählen ggf. eine vom Manage­ment des Unternehmens einzulei­t­ende oper­a­tive und strate­gis­che Neuaus­rich­tung, die Iden­ti­fizierung und Real­isierung von organ­is­chen und anor­gan­is­chen Wach­s­tumspoten­zialen, um den Unternehmenswert nach­haltig zu steigern.

Maxburg Capital erwirbt saracus consulting Gruppe

München — Die von Maxburg Capi­tal Part­ners beratene Beteili­gungs­ge­sellschaft Maxburg Beteili­gun­gen III („Maxburg”) hat eine Mehrheits­beteili­gung an der sara­cus consult­ing Gruppe erwor­ben. P+P Pöllath + Part­ners hat Maxburg im Rahmen der Transak­tion umfassend steuer­lich beraten. Foto: Moritz Greve, Grün­der von Maxburg Capi­tal Part­ners.

sara­cus consult­ing entwick­elt maßgeschnei­derte On-premise und Cloud-basierte Lösun­gen in den Bere­ichen Daten­man­age­ment, Data Ware­house, Data Analyt­ics & Data Science sowie Busi­ness Intel­li­gence. Aktuelle Fokus-Themen sind die Cloud-Migra­tion analytis­cher und dispos­i­tiver Systeme sowie die Analyse großer Daten­men­gen mittels AI-basierter Meth­o­den wie selb­stler­nende Algo­rith­men oder neuronale Netzw­erke. Das Unternehmen wurde 1991 gegrün­det. Zu den Kunden zählen u.a. Versicherun­gen, Finanz­di­en­stleis­ter und die öffentliche Verwal­tung.

Maxburg ist eine auf den deutschsprachi­gen Raum fokussierte Beteili­gungs­ge­sellschaft, die mit flex­i­blem Mandat entlang der Kapi­tal­struk­tur in privat gehal­tene sowie auch börsen­notierte Gesellschaften investiert. Den Maxburg Beteili­gungs­ge­sellschaften stehen Kapi­talzusagen von insge­samt rund EUR 600 Mio. zur Verfü­gung.

P+P Pöllath + Part­ners hat Maxburg umfassend steuer­lich mit folgen­dem Münch­ener Team beraten: Dr. Michael Best (Part­ner, Feder­führung, Steuer­recht), Gerald Herrmann (Coun­sel, Steuer­recht), Tobias Deschen­halm (Asso­ciate, Steuer­recht)

P+P Pöllath + Part­ners berät Maxburg Capi­tal Part­ners regelmäßig steuer­lich, zuletzt etwa beim Erwerb der Mehrheits­beteili­gun­gen am Tech­nolo­gie-Unternehmen STARFACE GmbH und der GfS — Gesellschaft für Sicher­heit­stech­nik mbH.

VR Equitypartner Portfolio-Unternehmen Kälte Eckert kauft Gartner, Keil & Co

Frank­furt am Main / Mark­grönin­gen – Die Kälte Eckert GmbH, ein Kältean­la­gen­bauer mit Sitz in Mark­grönin­gen, hat die Gart­ner, Keil & Co Klima- und Kältetech­nik GmbH über­nom­men. Verkäufer der Anteile ist der bisher alleinige Gesellschafter und Geschäfts­führer Frank Keil, der das Unternehmen auch weit­er­hin oper­a­tiv leiten wird. Ziele der Part­ner­schaft sind der Ausbau des Service-Netzw­erks und des qual­i­fizierten Mitar­beit­er­stamms sowie die Bündelung von Know-how. Für das Port­fo­lio-Unternehmen von VR Equi­ty­part­ner (Foto: Chris­t­ian Futter­lieb, Geschäfts­führer) ist es die zweite Add-on-Akqui­si­tion binnen weniger Monate: Erst im Novem­ber 2019 wurde durch den Zusam­men­schluss mit Günther Kältetech­nik das Funda­ment für eine erfol­gre­iche Plat­tform­strate­gie gelegt.

Dr. Rainer Herschlein, Part­ner bei Heuk­ing Kühn Lüer Wojtek, hat die Kälte Eckert GmbH bei dem Erwerb der Gart­ner, Keil & Co Klima- und Kältetech­nik GmbH beraten.

Gart­ner, Keil & Co. Klima- und Kältetech­nik GmbH ist auf die Beratung und den Vertrieb von indi­vid­u­al­isierten Syste­men aus den Bere­ichen Kälte- und Klimat­e­ch­nik, Kühlhaus-Tech­nik, Kühl- und Tiefküh­lzellen sowie Sonder­an­la­gen­bau spezial­isiert. Das 1990 gegrün­dete Unternehmen hat seinen Sitz im baden-würt­tem­ber­gis­chen Neulußheim und beschäftigt 16 Mitar­beiter.

Die Kälte Eckert GmbH hat sich auf den Sonder­an­la­gen­bau für Gewer­bekälte mit Schw­er­punkt auf Großküchen, Indus­triekälte und Klima­tisierung fokussiert. Zudem ist das Unternehmen bundesweiter Tech­nolo­gieführer im Bere­ich alter­na­tiver ökol­o­gis­cher Kühlmit­tel. Zu den Kunden gehören unter anderem Daim­ler, UniCredit oder LBBW. Das Unternehmen wurde 1966 gegrün­det und wird heute von Michael Eckert und Holger Eckert, den Söhnen des Unternehmensgrün­ders, geführt.

Die VR Equi­ty­part­ner GmbH zählt zu den führen­den Eigenkap­i­tal-Finanzier­ern in Deutsch­land, Öster­re­ich und der Schweiz. Das Unternehmen begleitet mittel­ständis­che Fami­lienun­ternehmen bei der strate­gis­chen Lösung komplexer Finanzierungs­fra­gen. VR Equi­ty­part­ner bietet Mehrheits- und Minder­heits­beteili­gun­gen sowie Mezza­nine-Finanzierun­gen an. Zu dem Port­fo­lio von VR Equi­ty­part­ner gehören rund 100 Engage­ments mit einem Investi­tionsvol­u­men von EUR 500 Millio­nen.

Das Team um Herschlein hatte Kälte Eckert zuletzt bei dem Zusam­men­schluss mit der Günther Kältetech­nik GmbH im Novem­ber 2019 beraten.

Berater der VR Equi­ty­part­ner GmbH: Heuk­ing Kühn Lüer Wojtek
Dr. Rainer Herschlein, LL.M. (Feder­führung, Corpo­rate), Stuttgart
Char­lotte Schmitt, LL.M. (Corpo­rate, M&A), Stuttgart

Über VR Equi­ty­part­ner
Die VR Equi­ty­part­ner GmbH zählt zu den führenden Eigenkap­i­tal-Finanzier­ern in Deutsch­land, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen begleitet mittelständische Fami­lienun­ternehmen bei der strate­gis­chen Lösung komplexer Finanzierungs­fra­gen. VR Equi­ty­part­ner bietet Mehrheits- und Minder­heits­beteili­gun­gen sowie Mezza­nine-Finanzierun­gen an. Zu dem Port­fo­lio von VR Equi­ty­part­ner gehören rund 100 Engage­ments mit einem Investi­tionsvol­u­men von EUR 500 Millio­nen.

Investcorp Technology Partners erwirbt Mehrheit an AVIRA

Tettnang — Der europäis­che Tech­nolo­gie-Investor Invest­corp Tech­nol­ogy Part­ners hat eine Mehrheits­beteili­gung an der Avira Hold­ing GmbH & Co KG und der ALV GmbH & Co KG (“Avira”) für US $180 Mio. erwor­ben. P+P Pöllath + Part­ners hat die Verkäufer und das Avira-Manage­ment im Zuge der Transak­tion beraten.

Avira ist ein multi­na­tionales Unternehmen für Soft­warelö­sun­gen im Bere­ich Cyber-Sicher­heit und Anti-Virus-Programme mit Haupt­sitz in Tettnang, Baden-Würt­tem­berg. Avira bedi­ent sowohl den OEM- (Orig­i­nal Equip­ment Manu­fac­turer) als auch den Consumer-Endmarkt und schützt weltweit über 500 Millio­nen Endgeräte. Das 1986 gegrün­dete Unternehmen ist fokussiert auf die Bere­iche Anti-Malware, Threat Intel­li­gence und IoT-Lösun­gen. Die Avira-Soft­ware schützt vor Viren und Schad­soft­ware und bietet den Nutzern Sicher­heit für die Online-Iden­tität sowie für Finanzen und andere private Daten.

Der Käufer, Invest­corp Tech­nol­ogy Part­ners, investiert schw­er­punk­t­mäßig in mittel­ständis­che Tech­nolo­gie-Unternehmen mit Fokus auf Daten, Analytik, IT-Sicher­heit und Fintech/Zahlungsverkehr. Die Über­nahme von Avira ist der siebte Deal aus dem mit 400 Millio­nen Dollar dotierten vierten Tech­nolo­gie­fonds und die dritte Über­nahme eines Soft­ware­un­ternehmens in der DACH-Region inner­halb von 18 Monaten, wie Gilbert Kamie­niecky (Foto) anmerkte, Manag­ing Direc­tor und Head of Investcorp’s Tech­nol­ogy Private Equity Divi­sion.

Berater AVIRA: P+P beriet rechtlich und steuer­lich mit dem folgen­den Münch­ner Team
Otto Haber­stock, M.C.J. (Part­ner, Feder­führung, M&A/Private Equity), Gerald Herrmann (Coun­sel, Steuer­recht), Laura Greimel (Senior Asso­ciate, M&A/Private Equity), Annika Jungin­ger (née Anders, Asso­ciate, M&A/Private Equity).

DMK verkauft sanotact an Family Office der Familie Piëch-Nordhoff

Zeven — REDHILL Corpo­rate Finance hat die DMK Group bei dem Verkauf ihrer Tochterge­sellschaft sano­tact GmbH an das Family Office der Fami­lie Piëch-Nord­hoff über deren Beteili­gungsarm FLOTTE Hold­ing beraten.

sano­tact ist einer der führen­den, inter­na­tionalen Spezialan­bi­eter von Nahrungsergänzungsmit­tel, wie z.B. Brausetablet­ten mit Vita­mi­nen und Miner­al­stof­fen und Laktase-Produkte, die in Europa, Asien und Afrika vertrieben werden. In Deutsch­land ist sano­tact vor allem in Drogeriemärk­ten und im LEH vertreten. sano­tact produziert und vertreibt mit 190 Mitar­beit­ern neben Nahrungsergänzungsmit­teln auch funk­tionelle Süßwaren, insbeson­dere Atemer­frischer und Dextrose­pro­dukte. Die bunten Trauben­zuck­er­rollen der Marke „intact“ sind vielen Verbrauch­ern aus Apotheken bekannt; mit einem Mark­tan­teil von 60 Prozent ist sano­tact dort seit mehr als 30 Jahren Mark­t­führer. Durch fokussierte Ausweitung des Produk­t­pro­gramms und Erschließung neuer, inter­na­tionaler Absatzmärkte hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren sehr erfol­gre­ich entwick­elt.

Die DMK Group möchte sich zukün­ftig auf ihre Kernkom­pe­tenz Milch­pro­dukte konzen­tri­eren und hat sich daher zu einer Veräußerung unter der Feder­führung von REDHILL Corpo­rate Finance entsch­ieden. FLOTTE Hold­ing konnte sich in einem kompet­i­tiven M&A‑Bieterprozess gegen nationale und inter­na­tionale strate­gis­che Inter­essen­ten, Finanz­in­ve­storen und andere Family Offices durch­set­zen. Das Manage­ment hat sich gemein­sam mit FLOTTE am Unternehmen beteiligt und wird die erfol­gre­iche Wach­s­tumsstrate­gie weiter fort­führen.

Mit einem Umsatz von 5,6 Milliar­den Euro und 7.700 Mitar­beit­ern ist die DMK Group die größte Molk­ereigenossen­schaft in Deutsch­land und eines der führen­den Unternehmen der Milch­wirtschaft in Europa. Das Produkt-Port­fo­lio reicht von Käse, Molk­ereipro­duk­ten und Ingre­di­ents über Baby­nahrung, Eis bis hin zu Molken­pro­duk­ten mit Marken wie MILRAM, Olden­burger, Uniekaas, Alete und Humana.

Der Erwer­ber FLOTTE Hold­ing ist der Beteili­gungsarm der Fami­lie Piëch-Nord­hoff, die gerade im Aufbau eines Direk­t­beteili­gungsport­fo­lios mit Fokus auf nach­haltige Unternehmen ist.

Über REDHILL Corpo­rate Finance
REDHILL Corpo­rate Finance ist spezial­isiert auf die Beratung bei Unternehmensverkauf und ‑kauf (M&A), MBO/MBI und Struk­turierung von Finanzierun­gen. Als „M&A‑Spezialist für den Mittel­stand“ bietet REDHILL Corpo­rate Finance persön­liche M&A‑Beratung für eigen­tümer- und fami­lienge­führte Unternehmen mit einem Umsatz zwis­chen EUR 10 Mio. und EUR 100 Mio. sowie deren Gesellschafter und Inve­storen. Der Grün­der Kai Sess­ing­haus (Foto) verfügt über 25-jährige Erfahrung in diesem Segment und zählt zu den erfahren­sten M&A‑Beratern für mittel­ständis­che Transak­tio­nen in Deutsch­land.

Air Liquide verkauft Schülke an Finanzinvestor EQT

Frank­furt – Baker McKen­zie berät den franzö­sis­chen Indus­tr­ie­gase-Konz­ern Air Liquide bei dem geplanten Verkauf der Schülke-Gruppe an den schwedis­chen Finanz­in­vestor EQT. In einem Bieter­ver­fahren zum Verkauf von Schülke setzte sich EQT als Bieter durch. Der Verkauf bedarf noch arbeit­srechtlicher Konsul­ta­tio­nen und regu­la­torischer Freiga­ben. Neben EQT gehörten auch die Inve­storen Ardian, PAI und Plat­inum zu den Inter­essen­ten. Über das Transak­tionsvol­u­men wurde Stillschweigen vere­in­bart.

Die 1889 in Hamburg gegrün­dete Schülke & Mayr GmbH (heute: Schülke) ist ein inter­na­tional führen­des Unternehmen auf den Gebi­eten der Hygiene Infek­tion­spräven­tion (Foto: u.a. Produkte, um Kont­a­m­i­na­tio­nen und Infek­tio­nen zu verhin­dern). Es liefert Desin­fek­tion­s­mit­tel, Anti­sep­tika, Konservierungsmit­tel, Biozide, medi­zinis­che Hautpflegemit­tel, Deodor­ant-Wirk­stoff und System­reiniger. Schülke beschäftigt weltweit mehr als 1.250 Mitar­beiter, vertreibt seine Produkte in mehr als 100 Ländern und produziert neben Deutsch­land auch in Frankre­ich und Brasilien. Der Umsatz von Schülke lag 2019 bei rund 335 Millio­nen Euro.

Air Liquide ist Welt­mark­t­führer im Bere­ich Gase, Tech­nolo­gien und Services für Indus­trie und Gesund­heit. Mit mehr als 50.000 Mitar­beit­ern in 80 Ländern versorgt Air Liquide mehr als 2 Millio­nen Kunden und Patien­ten mit Sauer­stoff, Stick­stoff, Wasser­stoff und anderen Gasen.

Ein inter­na­tionales Team von Baker McKen­zie-Anwäl­ten berät Air Liquide zu den rechtlichen Aspek­ten der Transak­tion. Die Beratung umfasste unter anderem die Vorbere­itung und Begleitung des Bieter­ver­fahrens und die Vertrags­gestal­tung und Verhand­lun­gen mit mehreren Bietern sowie die Heraus­lö­sung (Carve-out) von Schülke aus der Air Liquide-Gruppe. — In 2019 beriet Baker McKen­zie Schülke bere­its beim Verkauf seiner Sparte Tech­nis­che Biozide an Vink Chem­i­cals.

Rechtlicher Berater Air Liquide: Baker McKen­zie
Feder­führung: Corporate/M&A: Dr. Florian Kästle (Part­ner, Frank­furt), Ulrich Weide­mann (Coun­sel, Frank­furt)

Berater EQT: Fresh­fields Bruck­haus Deringer (München)
Dr. Wessel Heukamp (Feder­führung; Corporate/M&A), Dr. Juliane Hilf (Düssel­dorf), Dr. Michael Ramb (Berlin; beide Öffentliches Wirtschaft­srecht), Dr. Uta Itzen (Kartell­recht; Düssel­dorf), Dr. Michael Josen­hans (Finanzrecht; Frank­furt), Dr. David Beutel (Steuern), Dr. René Döring (Arbeit­srecht; Frank­furt), Juliane Ziebarth (Kartell­recht; Düssel­dorf).

Latham & Watkins
: Dominic Newcomb (London), Thomas Weitkamp (München), William Lam (London).

Shell Ventures steigt bei InstaFreight ein

Berlin — Der Shell Ventures hat ein Invest­ment in die digi­tale Berliner Spedi­tion InstaFreight bekannt gegeben. Damit wolle man „die Zukunft des europäis­chen Trans­port­markts mitgestal­ten”, hieß es aus dem Unternehmen. Nach der  Finanzierungsrunde werde InstaFreight mit dem neuen Geldge­ber beim Ausbau seiner digi­talen Ange­bote für Frach­tun­ternehmen in Europa kooperieren und will damit die Digi­tal­isierung des Straßengüter­verkehrs und die Trans­for­ma­tion des Fracht­mark­tes weiter beschle­u­ni­gen.

Zuletzt hatte der New Yorker Hedge Fund 683 Capi­tal gemein­sam mit den Altin­ve­storen eine zweis­tel­lige Millio­nen­summe in Instafreight investiert. Ziel­gruppe von Instafreight sind B2B-Kunden, die einzelne Palette oder komplette LKW-Ladung auf die Reise schicken wollen. Foto InstaFreight (v.l.n.r.): Markus J. Doetsch, Chief Tech­nol­ogy Offi­cer, Philipp Ortwein, Co-Founder und Manag­ing Direc­tor, Maxi­m­il­ian Schae­fer, Co-Founder und Manag­ing Direc­tor.

Wach­s­tum fort­set­zen
Im Endef­fekt offeriere man Flot­ten­be­treibern eine komfort­able Möglichkeit, das richtige Geschäft zu erhal­ten, ihre Fahrzeuge beim Trans­port von Gütern in ganz Europa zu verfol­gen und schnell und zuver­läs­sig bezahlt zu werden. „Die Spedi­tions­branche befindet sich bere­its in einem tief­greifenden Umbruch, in dem digi­tale Ansätze erfol­gre­icher werden und sich immer weiter durch­set­zen”, glaubt Philipp Ortwein, Co-Founder und Manag­ing Direc­tor von InstaFreight. Mit dem einge­sam­melten Kapi­tal wolle man das schnelle Wach­s­tum fort­set­zen, die Tech­nolo­gie weiter verbessern und die Services noch mehr Verladern und Fracht­trans­porteuren in ganz Europa zur Verfü­gung stellen.

Zusam­me­nar­beit bei der Weit­er­en­twick­lung von Services
Durch die Part­ner­schaft mit InstaFreight will SHELL die Fuhrun­ternehmer unter­stützen, mit passen­dem Geschäft ihre Auslas­tung zu opti­mieren, prof­itabler zu werden und ihnen Echtzeit-Trans­parenz bieten. Jermaine Saaltink, Venture Prin­ci­pal von Shell Ventures zeigte sich überzeugt vom Manage­ment-Team und dem rasan­ten Wach­s­tum, das die digi­tale Spedi­tion in kurzer Zeit auf erzielt habe. Die Koop­er­a­tion solle mehr als ein einma­liges finanzielles Invest­ment sein. Man werde in der Weit­er­en­twick­lung von Services eng zusam­me­nar­beiten. Die Part­ner­schaft eröffne die Möglichkeit, neue Mobil­ität­slö­sun­gen zu entwick­eln sowie beste­hende Trans­portlö­sun­gen zu erweit­ern, zu skalieren und das Wach­s­tum bei der Vermit­tlung von Fracht in inter­na­tionalen Märk­ten forcieren, glaubt man bei Shell Ventures.

Über Instafreight: Die digi­tale Spedi­tion
InstaFreight sieht sich als digi­tale Spedi­tion für Straßen­fracht in Europa. Das 2016 gegrün­dete Unternehmen beschäftigt den Angaben zufolge mehr als 100 Mitar­beiter europaweit und führt monatlich mehr als 5.000 Trans­porte durch. In der digi­talen Plat­tform sei der Lader­aum von mehr als 10.000 Frach­tun­ternehmen gebün­delt, auf den Verlader Zugriff haben.

ARQIS berät coparion und SG-Gruppe bei Alstin-Einstieg in Neodigital Versicherung 

Düssel­dorf — ARQIS hat die zweite Finanzierungsrunde bei der Neodig­i­tal Versicherung AG, einem digi­talen Schaden- und Unfal­lver­sicherer aus Neunkirchen, auf Seiten der Altin­ve­storen, copar­ion und der Schnei­der­Golling-Gruppe begleitet. Beteiligt hat sich neben ALSTIN Capi­tal, dem Venture Capi­tal Fonds Herrn Carsten Maschmey­ers (Foto), auch die Deutsche Rück­ver­sicherung AG. Über die Höhe der Investi­tion wurde von allen Seiten Stillschweigen vere­in­bart.

Die Neodig­i­tal wurde als konse­quent digi­tal­isiertes Versicherung­sun­ternehmen 2016 von den Herren Dirk Wittling und Stephen Voss gegrün­det und war die erste komplett digi­tale Versicherung mit BaFin-Lizenz im deutschen Markt. Neodig­i­tal bietet mit mark­t­führen­den digi­talen Prozessen und einem indi­vidu­ell konfig­urier­baren Versicherungs­baukas­ten dem Markt ein Insur­ance-as-a-Service-Modell, das an Modu­lar­ität und Leis­tungs­fähigkeit seines­gle­ichen sucht. Als Versicherer arbeitet Neodig­i­tal mit hohem Automa­tisierungs­grad im laufenden Betrieb und bei der Schaden­ab­wick­lung. Aber auch durch die digi­tale end-to-end-Kommu­nika­tion ist Neodig­i­tal Vorre­iter in einem Markt, der oft nur auf Neugeschäft orien­tiert ist und empfiehlt sich als Alter­na­tive zu reinen Bestands­führungs-Syste­men.
Mark­t­teil­nehmer können mit Neodig­i­tal schnell und einfach eigene komplett digi­tal­isierte Versicherung­spro­dukte entwick­eln und sofort auf den Markt brin­gen. Um ihren digi­talen Rück­stand aufzu­holen, wird die Versicherungs­branche in Deutsch­land künftig noch stärker auf digi­tale As-a-Service-Lösun­gen angewiesen sein.

„Wir freuen uns sehr, dass unser komplett digi­taler Ansatz nicht nur Kunden, Vertrieb­spart­ner und andere Versicherun­gen überzeugt, sondern dass wir damit auch die neuen Inve­storen für unser einzi­gar­tiges Insur­ance-as-a-Service-Modell begeis­tern konnten“, erklärt Stephen Voss, Grün­der und Vorstand Market­ing und Vertrieb der Neodig­i­tal. „Der erweit­erte Kreis der Inve­storen bestätigt den Erfolg unseres durchge­hend digi­talen Geschäftsmod­ells und ermöglicht es uns – gerade einmal einein­halb Jahre nach Mark­tein­tritt – unser Ange­bot deut­lich zu erweit­ern.“

Das Team um Dr. Jörn-Chris­t­ian Schulze berät beide Mandan­ten regelmäßig; gemein­sam etwa bei ihrem Einstieg in die Neodig­i­tal. Die SG-Gruppe zuletzt bei einem Divest­ment an Clark und copar­ion bei zahlre­ichen Venture-Invest­ments.

Berater der Inve­storen Schnei­der­Golling und copar­ion: ARQIS Recht­san­wälte (Düssel­dorf)
Dr. Jörn-Chris­t­ian Schulze (Feder­führung), Nima Hanifi-Atash­gah, Kamil Flak (alle Corporate/M&A), Dr. Mirjam Boche (M&A/Versicherungsrecht)

Über ARQIS
ARQIS ist eine unab­hängige Wirtschaft­skan­zlei, die in Deutsch­land und Japan tätig ist. Die Sozi­etät wurde 2006 an ihren heuti­gen Stan­dorten Düssel­dorf, München und Tokio gegrün­det. Rund 45 Beruf­sträger beraten in- und ausländis­che Unternehmen auf höch­stem Niveau zu den Kern­fra­gen des deutschen und japanis­chen Wirtschaft­srechts. Die Schw­er­punkte liegen in den Bere­ichen M&A, Gesellschaft­srecht, Private Equity, Venture Capi­tal, Arbeit­srecht, Private Clients, Gewerblicher Rechtss­chutz, Prozess­führung sowie Immo­bilien­recht und Steuer­recht.

Newsletter abonnieren

Hier erfahren Sie von den neuesten Transaktionen, Börsengängen, Private Equity-Deals und Venture Capital-Investments, wer einen neuen Fonds eingesammelt hat, wie es um die Buy & Build-Aktivitäten steht.

Get in touch

Kontaktieren Sie uns!
fyb [at] fyb.de