ALTERNATIVE FINANZIERUNGSFORMEN
FÜR UNTERNEHMER UND INVESTOREN

News-Kategorie: Private Equity

Exit: Equistone verkauft Group of Butchers an Parcom

München/ Tilburg – Von Equi­s­tone Part­ners Europe beratene Fonds („Equi­s­tone“) verkaufen ihre Mehrheit­san­teile an Group of Butch­ers, einem führen­den Fleis­chspezial­itäten-Hersteller mit Haupt­sitz in Tilburg in den Nieder­lan­den. Käufer ist die nieder­ländis­che Beteili­gungs­ge­sellschaft Parcom Private Equity. Equi­s­tone hatte Group of Butch­ers Anfang 2017 erwor­ben und die Wach­s­tumsstrate­gie des Unternehmens seit­dem unter anderem durch eine Reihe an strate­gis­chen Zukäufen unter­stützt. Über den Kauf­preis und weit­ere Details der Transak­tion wurde Stillschweigen vere­in­bart. Der Verkauf steht unter dem Vorbe­halt der Genehmi­gung durch die zuständi­gen Kartell­be­hör­den.

Group of Butch­ers wurde 1997 in Tilburg gegrün­det und hat sich in den Nieder­lan­den zum Mark­t­führer für hochw­er­tige und handw­erk­lich hergestellte Metzgereipro­dukte mit Fokus auf Wurst- und Hack­fleisch-Spezial­itäten entwick­elt. Group of Butch­ers zeich­net sich durch hohe Qual­itäts­stan­dards, intel­li­gentes Produk­t­mar­ket­ing, kontinuier­liche Inno­va­tion im Einkauf und in der Produk­tion sowie beim Erken­nen neuer Trends wie Amer­i­can BBQ, Gourmet-Burger-Restau­rants und Street­food aus. Das breite Sorti­ment an hochw­er­ti­gen Fleisch- und Wurst­pro­duk­ten wird in den Nieder­lan­den, Belgien und Deutsch­land primär von führen­den Einzel­han­dels­ket­ten vertrieben.

Equi­s­tone beteiligte sich Anfang 2017 mehrheitlich an Group of Butch­ers und hat das organ­is­che und strate­gis­che Wach­s­tum des Fleis­chspezial­itäten-Herstellers seit­dem durch mehrere gezielte Zukäufe und Mark­ter­weiterun­gen unter­stützt. Im Jahr 2018 über­nahm Group of Butch­ers die nieder­ländis­chen Rauch- und Trock­en­wurst-Hersteller Koet­sier Vleeswaren und Keulen Vleeswaren sowie Gebroed­ers Snijders Vleeswaren­fab­riek und VLL Vers Logistiek Limburg.

Mit dieser Akqui­si­tion konnte Group of Butch­ers zusät­zlich sein Service-Ange­bot im Bere­ich Schnei­den und Verpacken von Fleis­ch­pro­duk­ten erweit­ern. Zudem gelang Ende 2018 der Einstieg in den deutschen Markt mit der Über­nahme der Hart­mann GmbH, einen führen­den Hersteller von Hack­fleis­ch­pro­duk­ten aus Waren­dorf in Nordrhein-West­falen und der Gmyrek-Gruppe, einem tradi­tion­sre­ichen Fleisch- und Wurst­waren­her­steller aus dem nieder­säch­sis­chen Gifhorn. Im Juli 2019 kam zudem noch Schouten Vleeswaren, ein BBQ- und Grill­waren­spezial­ist für den nieder­ländis­chen Markt hinzu. Heute beschäftigt Group of Butch­ers insge­samt 900 Mitar­beiter an 12 Produk­tion­sstät­ten und zwei Distri­b­u­tion­szen­tren und erwartet für das Jahr 2020 einen Umsatz von etwa 280 Mio. Euro.

„Durch die Part­ner­schaft mit Equi­s­tone konnten wir unsere Posi­tion als einer der führen­den Hersteller und Anbi­eter von hochw­er­ti­gen Metzgereipro­duk­ten in den Nieder­lan­den und zunehmend auch in Deutsch­land und Belgien noch einmal signifikant stärken und unsere geografis­che Reich­weite ausbauen. Wir freuen uns auf die Zusam­me­nar­beit mit Parcom für die näch­sten Wach­s­tumss­chritte“, sagt Remko Rosman, CEO der Group of Butch­ers.

“Die ausgeze­ich­nete Mark­t­po­si­tion­ierung von Group of Butch­ers geht vor allem auf einen hohen Qual­ität­sanspruch sowie umfan­gre­iche Exper­tise bei der Iden­ti­fizierung von Trends im Segment für Premium-Fleis­chwaren zurück. Zusam­men mit dem ausgeze­ich­neten Manage­ment-Team haben wir in den vergan­genen Jahren eine erfol­gre­iche Buy-&-Build-Strategie umge­setzt und das Unternehmen ideal für weit­eres Wach­s­tum aufgestellt. Wir freuen uns, dass Group of Butch­ers für die näch­sten Schritte einen opti­malen, neuen Part­ner gefun­den hat”, sagt Dr. Marc Arens, Geschäfts­führer und Part­ner bei Equi­s­tone.

„Group of Butch­ers bietet weit­er­hin großes Wach­s­tumspoten­zial, sowohl organ­isch als auch bei der weit­eren Inte­gra­tion der jüng­sten Zukäufe und beim Aufbau neuer Produkt- und Kundenseg­mente durch Buy-&-Build-Maßnahmen. Wir freuen uns, das Unternehmen in Zukunft dabei zu unter­stützen“, sagt Maurits Werk­hoven, Part­ner bei Parcom.

Verant­wortlich für die Transak­tion seit­ens Equi­s­tone sind Dr. Marc Arens und Maxi­m­il­ian Göppert. Equi­s­tone wurde bei der Transak­tion von Roth­schild & Co (M&A), EY Parthenon (CDD), EY Finan­cial (FDD), EY Tax (TDD) und A&O (Legal) beraten.

Über Equi­s­tone Part­ners Europe
Equi­s­tone Part­ners Europe ist einer der aktivsten europäis­chen Eigenkap­i­tal­in­ve­storen mit einem Team von mehr als 40 Invest­mentspezial­is­ten in sieben Büros in Deutsch­land, der Schweiz, den Nieder­lan­den, Frankre­ich und Großbri­tan­nien. Equi­s­tone beteiligt sich vor allem an etablierten mittel­ständis­chen Unternehmen mit guter Mark­t­po­si­tion, über­durch­schnit­tlichem Wach­s­tumspoten­zial und einem Unternehmenswert zwis­chen 50 und 500 Mio. Euro. Seit Grün­dung wurde in der DACH-Region und in den Nieder­lan­den Eigenkap­i­tal in rund 150 Transak­tio­nen, haupt­säch­lich mittel­ständis­che Buy-Outs, investiert. Das Port­fo­lio umfasst europaweit derzeit über 40 Gesellschaften, darunter rund 20 aktive Beteili­gun­gen in Deutsch­land, in der Schweiz und in den Nieder­lan­den. Equi­s­tone investiert derzeit aus seinem sech­sten Fonds, der im März 2018 mit 2,8 Mrd. Euro geschlossen wurde. www.equistonepe.de

Über Group of Butch­ers
Group of Butch­ers mit Haupt­sitz im nieder­ländis­chen Tilburg wurde 1997 als Dutch Grill Special­ties gegrün­det und ist heute ein führen­der Hersteller und Anbi­eter von hochw­er­ti­gen Metzgereipro­duk­ten. Das Unternehmen vere­int die Kapaz­itäten mehrerer regionaler Metzgerei­be­triebe, von denen jeder seine eige­nen Fleis­chwaren produziert. So entsteht ein vielfältiges Produkt-Port­fo­lio, von Räucher­fleisch- und ‑wurst über Filet Améri­cain bis hin zu Brat- und Grill­fleisch-Spezial­itäten. Im Jahr 2020 beschäftigt Group of Butch­ers 900 Mitar­beiter und erwartet einen Umsatz von etwa 280 Mio. Euro.

Oakley Capital erwirbt Windstar Medical von ProSiebenSat.1

Oakley Capi­tal („Oakley”) gab heute bekannt, dass Oakley eine Vere­in­barung zum Erwerb der Wind­Star Medical GmbH („Wind­Star Medical”) von der im Mehrheits­be­sitz von ProSiebenSat.1 befind­lichen NuCom Group getrof­fen hat.

Wind­Star Medical ist das führende deutsche Consumer-Health­care-Unternehmen für rezept­freie Gesund­heit­spro­dukte (over-the-counter, OTC). Die Plat­tform erwartet für das laufende Jahr Umsätze in Höhe von mehr als 120 Millio­nen Euro aus der Entwick­lung und dem Vertrieb von Marken- und Private-Label-Produk­ten. Sie verfügt über eine umfassende Erfol­gshis­to­rie in der Entwick­lung und Etablierung von erstk­las­si­gen Rezep­turen und Marken.

Der Bere­ich Consumer Brands von Wind­Star Medical bietet dabei eine große Band­bre­ite an wach­s­tumsstarken erstk­las­si­gen Marken­pro­duk­ten in Deutsch­land, zu denen SOS (Wundversorgung/Desinfektionsmittel), Zirkulin (Behand­lung von Magen-Darm-Beschw­er­den), Green­doc (mentales Wohlbefinden) und EyeMed­ica (Augenge­sund­heit) zählen. Darüber hinaus produziert Wind­Star Private-Label-Produkte für führende deutsche Droge­rien und Super­märkte und entwick­elt gleichzeitig den inter­na­tionalen Vertrieb über beste­hende und neue Part­ner.

Wind­Star Medical prof­i­tiert dabei von dem langfristi­gen struk­turellen Wach­s­tum des deutschen Consumer Health Mark­tes. Dieses Wach­s­tum wird insbeson­dere gefördert durch demografis­che Entwick­lun­gen, wie beispiel­sweise die der altern­den Bevölkerung, eine Verschiebung der Konsumenten­nach­frage durch ein erhöhtes Bewusst­sein bezüglich physis­chem und mentalen Wohlbefinden sowie die Bere­itschaft in der Bevölkerung, Krankheiten vorzubeu­gen. Im Rahmen seines Invest­ments wird Oakley das Manage­ment-Team des Unternehmens dabei unter­stützen, seinen Wach­s­tum­skurs fortzuset­zen, Produk­tin­no­va­tio­nen zu real­isieren, das Geschäft zunehmend zu digi­tal­isieren und attrak­tive Zukauf-Möglichkeiten zu iden­ti­fizieren, die das Unternehmenswach­s­tum beschle­u­ni­gen können.

Die Beteili­gung an Wind­Star Medical setzt die Erfol­gshis­to­rie von Oakley hinsichtlich Investi­tio­nen in führende B2C-Plat­tfor­men in der DACH-Region fort. Zu den bere­its getätigten Investi­tio­nen zählen Verivox, Parship Elite und jüngst Wish­card Tech­nolo­gies sowie 7NXT / Gymondo. Das nun erwor­bene Unternehmen entspricht dabei mit seinem Asset-Light-Geschäftsmod­ell, seinen branchen­führen­den oper­a­tiven Leis­tungs­fähigkeiten sowie attrak­tiven Wach­s­tum­saus­sichten dem für Oakley ideal­typ­is­chen Transak­tion­spro­fil.

Peter Dubens (Foto), Manag­ing Part­ner bei Oakley Capi­tal, sagte:

„Wind­Star Medical ist eine einzi­gar­tige Plat­tform für OTC-Gesund­heit­spro­dukte mit einer sehr attrak­tiven Mark­t­po­si­tion, deren Entwick­lung und Manage­ment-Team Oakley über die letzten Jahre eng verfolgt hat. Wir freuen uns auf die Zusam­me­nar­beit mit dem Team und werden mit unserer umfassenden Erfahrung in den Bere­ichen Digi­tal­isierung, Go-to-Market sowie M&A Wind­Star dabei unter­stützen, seinen Wach­s­tum­skurs im In- und Ausland weiter zu beschle­u­ni­gen.“

Über Oakley Capi­tal
Oakley Capi­tal ist eine Private Equity-Gesellschaft mit einem verwal­teten Vermö­gen von mehr als 3 Milliar­den Euro mit Fokus auf Westeu­ropa. Oakley investiert in mittel­ständis­che Unternehmen in der gesamten Region in drei Kernsek­toren – Consumer, Bildung und Tech­nolo­gie.

Oakley kann durch eine unternehmerische Denkweise und sein tiefes Branchen­wis­sen spez­i­fis­che Investi­tion­s­möglichkeiten iden­ti­fizieren und über­durch­schnit­tliche Renditen erzie­len. Das Oakley-Team arbeitet eng mit einem einzi­gar­ti­gen Netzw­erk von Unternehmern und erfol­gre­ichen Manage­ment­teams zusam­men, um Zugang zu primären, propri­etären Investi­tion­s­möglichkeiten zu bekom­men und wertvolle Einblicke in die Geschäftsmod­elle zu gewin­nen, in die es investiert. Die Fähigkeit, Komplex­ität zu über­winden, und ein flex­i­bler Ansatz zur Wertschöp­fung ermöglichen es Oakley, seine Port­fo­lio-Unternehmen bei der Erre­ichung eines nach­halti­gen Wach­s­tums zu unter­stützen.

Über Wind­Star Medical
Die Wind­Star Medical Group entwick­elt Unternehmen im erweit­erten Gesund­heits­markt. Die Geschäft­sein­heiten der Gruppe werden auf ihrem Entwick­lungsp­fad und bei der inter­na­tionalen Expan­sion begleitet. Schnell und konse­quent Mark­t­führer aufzubauen, die sich als eigen­ständige Unternehmen in ihrem Markt behaupten, ist die Aufgabe von Wind­Star Medical. Die Unternehmen­szen­trale befindet sich in Wehrheim im Taunus. Let’s improve qual­ity of life! – Dies ist Triebfeder und Moti­va­tion der über 120 Mitar­beiter der Unternehmensgruppe. Weit­ere Infor­ma­tio­nen unter: www.windstar-medical.com. Über die Geschäft­sein­heiten der Wind­Star Medical Group: Distri­con GmbH – Global Power Brands made for you! www.districon.eu, Dr. Kleine Pharma GmbH – Part­ner­ing Services – von der Idee bis zum Point of Sale! www.kleine-pharma.com.

Themis Beteiligungs AG verkauft Anteile an Dermapharm

Frank­furt – McDer­mott Will & Emery berät die Joh. Beren­berg, Gossler & Co. KG (Beren­berg) als Sole Global Coor­di­na­tor und Sole Bookrun­ner beim Verkauf von Anteilen an der Dermapharm Hold­ing SE durch die Themis Beteili­gungs-Aktienge­sellschaft. Das Transak­tionsvol­u­men beläuft sich auf rund EUR 250 Millio­nen.

Dermapharm ist ein führen­der Hersteller von patent­freien Marke­narzneimit­teln für ausgewählte Märkte in Deutsch­land.

Das McDer­mott Team um die Part­ner Simon Weiß und Joseph W. Marx berät Beren­berg regelmäßig bei Kapi­tal­markt-Transak­tio­nen, so zuletzt bei der Kapi­taler­höhung der CORESTATE Capi­tal Hold­ing S.A. und der Kapi­tal­maß­nahme der Compu­Group Medical SE & Co. KGaA.

Berater Beren­berg: McDer­mott Will & Emery (Frank­furt)
Simon Weiß (Capi­tal Markets) und Joseph W. Marx (US Capi­tal Markets, beide Feder­führung), Andrea Adele Stock­horst (Finan­cial Regu­la­tory); Asso­ciate: Isabelle Müller (Corpo­rate)

Inhouse Beren­berg: Dr. Martin Kniehase (Head of Invest­ment Bank­ing Legal Conti­nen­tal Europe, Direc­tor) und Vanessa Harms, LL.M. (Asso­ciate Direc­tor, Invest­ment Bank­ing Legal)

Über McDer­mott Will & Emery
McDer­mott Will & Emery Recht­san­wälte Steuer­ber­ater LLP ist eine führende inter­na­tionale Anwaltssozi­etät. Mit über 1.200 Recht­san­wäl­ten sind wir an 20 Stan­dorten weltweit vertreten: Atlanta, Boston, Brüs­sel, Chicago, Dallas, Düssel­dorf, Frank­furt a.M., Hous­ton, London, Los Ange­les, Miami, Mailand, München, New York, Orange County, Paris, San Fran­cisco, Sili­con Valley, Wash­ing­ton, D.C. und Wilm­ing­ton. Die deutsche Praxis wird von der McDer­mott Will & Emery Recht­san­wälte Steuer­ber­ater LLP geführt. www.mwe.com

Nachfolge: S‑UBG erwirbt Minderheit an Thermoglas Niederrhein und Glas Trienes

Aachen/Kempen – Die S‑UBG Gruppe aus Aachen erwirbt mit ihrem Mittel­stands­fonds minder­heitlich Anteile an der Ther­mo­glas Nieder­rhein GmbH und der Glas Trienes GmbH & Co. KG. Damit ermöglicht die S‑UBG die Unternehmen­snach­folge durch den exter­nen Manager Math­ias Schlatt, welcher die übri­gen Anteile erwirbt. Schlatt übern­immt die Geschäfts­führung beider Unternehmen von Knut-Ulrich Röttger, der die Firmen 1999 erwor­ben und seit­dem als geschäfts­führen­der Gesellschafter geleitet hat.

Seine Karriere startete der heute 45-jährige Manager im elter­lichen Betrieb Schlatt Glashan­dels­ge­sellschaft mbH in Bocholt: „Math­ias Schlatt ist seit über 20 Jahren in der Glas­branche tätig und bringt Erfahrung, gute Kontakte und umfan­gre­iches Fach­wis­sen mit“, sagt Bern­hard Kugel, Vorstand der S‑UBG Gruppe. Auch Knut-Ulrich Röttger ist froh, mit der Unter­stützung der S‑UBG sein Lebenswerk in gute Hände abgeben zu können: „Die fairen Verhand­lun­gen und die profes­sionelle Beratung haben so letz­tendlich dazu geführt, dass zwei etablierte Unternehmen dem Stan­dort Kempen erhal­ten bleiben und Arbeit­splätze gesichert werden.“

Etablierter Voll­sor­ti­menter
Die Firmen Ther­mo­glas und Trienes wurden 1976 bzw. 1954 in Kempen am Nieder­rhein gegrün­det. Beide treten heute mit knapp 100 Mitar­beit­ern am Markt als Voll­sor­ti­menter in der Produk­tion und Bear­beitung bzw. Vere­delung von Glas auf. Beson­dere Exper­tise besteht in der Herstel­lung von Isolier­glas, zum Beispiel als Schallschutz‑, Sonnen­schutz- oder Sicher­heits­glas. Daneben produziert und vertreibt Trienes hochw­er­tige Glaspro­dukte mit beson­deren Eigen­schaften für Indus­trie und Gebäude­bau. Haupt­pro­dukt ist Einscheiben-Sicher­heits­glas (ESG), welches auf den hauseige­nen Maschi­nen vorbere­itet und dann im ESG-Ofen vorges­pannt wird. Dadurch erhält das Glas seine sicher­heit­srel­e­van­ten Eigen­schaften und Stabil­ität. So hat das ESG-Produkt SECURIT® beispiel­sweise eine vier bis fünf Mal höhere Bruch­sicher­heit als herkömm­liches Glas.

„Ob beschichtetes Glas, selb­streini­gen­des oder Sicher­heits­glas – Glas ist mittler­weile ein High­tech-Werk­stoff und die Anforderun­gen an Produzen­ten steigen kontinuier­lich“, erklärt Schlatt. „Energieef­fizientes Bauen oder Sicher­heits­stan­dards im Bausek­tor sind nur einige Treiber. Hier am Nieder­rhein wurde stets investiert, so dass wir Kundenbedürfnis­sen und geset­zlichen Stan­dards jederzeit nachkom­men können.“

Gut posi­tion­iert im wach­senden Markt
„Wir investieren in zwei solide Unternehmen mit langfristig stabilen Erträ­gen“, so Kugel. „Das Gesetz schreibt immer häufiger den Einsatz von Sicher­heits­glas vor, und auch der anhal­tende Bau-Boom und der Bedarf in Zukun­fts­branchen bescheren Glaspro­duzen­ten seit Jahren eine konstante Entwick­lung.“ Perspek­tiven sehen die neuen Eigen­tümer auch in der Inter­na­tion­al­isierung. Schlatt: „Viel Poten­zial steckt noch im Ausbau unserer über­re­gionalen und inter­na­tionalen Vertrieb­snetze. Und für zusät­zliche Produk­tion­ska­paz­itäten besteht bere­its eine Erweiterungs­fläche an unserem Stan­dort in Kempen.“

Über die S‑UBG Gruppe
Die S‑UBG Gruppe, Aachen, ist seit über 30 Jahren der führende Part­ner bei der Bere­it­stel­lung von Eigenkap­i­tal für etablierte mittel­ständis­che Unternehmen (S‑UBG AG) und junge, tech­nolo­gieori­en­tierte Star­tups (TechVi­sion Fonds I) in den Wirtschaft­sre­gio­nen Aachen, Krefeld und Mönchenglad­bach. Die S‑UBG AG investiert in Wach­s­tums­branchen; eine hohe Qual­ität des Unternehmensman­age­ments ist für die Beteili­gungs­ge­sellschaft einmaßge­bliches Investi­tion­skri­terium. 2020 wurde zusam­men mit der NRW.BANK, den Sparkassen Aachen, Krefeld und Düren, der Kreiss­parkasse Heins­berg, der Stadtsparkasse Mönchenglad­bach, Nomain­vest, der DSA Invest GmbH, Inve­storen aus der Dr. Babor Gruppe und weit­eren Privat­in­ve­storen der TechVi­sion Fonds I für die Region Aachen, Krefeld & Mönchenglad­bach GmbH & Co. KG aufgelegt. Er stellt rund 40 Millio­nen Euro Startkap­i­tal für die Grün­der­szene in der Region bereit. Der TechVi­sion Fonds I ist aus dem Seed Fonds III für die Region Aachen, Krefeld und Mönchenglad­bach hervorge­gan­gen. Als Erweiterung des Seed Fonds III strebt der TechVi­sion Fonds I nunmehr neben Seed-Invest­ments auch die Teil­nahme an nach­fol­gen­den Finanzierungsrun­den (Series A/B) der beste­hen­den Port­fo­lio-Unternehmen an. Die S‑UBG Gruppe ist derzeit an knapp 40 Unternehmen in der Region beteiligt und nimmt damit einen Spitzen­platz in der Sparkassen-Finanz­gruppe ein. www.s‑ubg.de; https://techvision-fonds.de/

VR Equitypartner beteiligt sich an DITTRICH + CO

Frank­furt am Main / Schwab­münchen – Das Beteili­gung­sun­ternehmen VR Equi­ty­part­ner übern­immt einen signifikan­ten Minder­heit­san­teil am Unternehmen DITTRICH + CO („DICO“), um den Wach­s­tum­skurs des bayerischen Spezial­is­ten für Kunst­stoff­spritz­guss nach­haltig zu stützen. Die beiden geschäfts­führen­den Gesellschafter bleiben im Zuge der Transak­tion beteiligt und erweit­ern die oper­a­tive Führung des Unternehmens um den bish­eri­gen tech­nis­chen Vertrieb­sleiter Manfred März, der eben­falls Anteile erwer­ben wird. Damit wird auch perspek­tivisch die Nach­folge bei DICO vorbere­itet. Die Transak­tion soll Ende Okto­ber 2020 abgeschlossen sein.

Die DITTRICH + Co GmbH & Co KG aus Schwab­münchen in der Nähe von Augs­burg ist ein fami­lienge­führter Spezialan­bi­eter für Werkzeug­bau und Spritz­gussteile mit knapp 100 Mitar­beit­ern, der in seinen Kern­bere­ichen europaweit zu den führen­den Unternehmen zählt. Das Unternehmen wurde 1958 von Rudolf Dittrich und Peter Muschak gegrün­det, ist seit 1995 in zweiter Gener­a­tion in den Händen von Armin Dittrich und Andreas Muschak und wächst seit Jahren stetig. Das Leis­tungsport­fo­lio von DICO erstreckt sich über die gesamte Wertschöp­fungs­kette der Ferti­gung tech­nisch anspruchsvoller Produkte: Kunst­stoff­spritz­guss (Ther­mo­plas­ten und auch moderne Verbundw­erk­stoffe), Konstruk­tion, Werkzeug­bau, Serien­fer­ti­gung, Vere­delung und Montage. Der klare Fokus auf Nach­haltigkeit, Qual­ität, Diver­si­fizierung und Kunden­nutzen der Produkte und Dien­stleis­tun­gen führt dazu, dass DICO oft frühzeitig in die Prozesse der Kunden inte­gri­ert wird.

Gemein­sam mit VR Equi­ty­part­ner soll nun das erfol­gre­iche Wach­s­tum der vergan­genen Jahre fort­geschrieben werden – sowohl organ­isch als auch über mögliche Unternehmen­szukäufe. Das Mark­tum­feld der Spritz­gusstech­nik und im Werkzeug­bau erweist sich als stark frag­men­tiert. Insbeson­dere im Bere­ich komplexer Teile, die in klein- und mittel­großen Serien ange­fer­tigt werden, sieht DICO hier seine Exper­tise und externes Wach­s­tumspo­ten­tial. Zu den namhaften Bestand­skun­den aus den Bere­ichen Möbe­lin­dus­trie, Consumer Elec­tron­ics, Verpack­ungsin­dus­trie, Auto­mo­tive & Trans­port, Maschi­nen­bau und Medi­zin sollen weit­ere Neukun­den in selek­tiven Branchen hinzukom­men. Dabei wird die eigene Ferti­gungskom­pe­tenz und ‑kapaz­ität konse­quent ausge­baut.

„Wir haben mit VR Equi­ty­part­ner einen Part­ner für die Weit­er­en­twick­lung des Unternehmens gefun­den, der auch gleichzeitig viel Erfahrung in Sachen Nach­fol­geregelun­gen mitbringt und der unsere unternehmerische Philoso­phie teilt“, so Armin Dittrich und Andreas Muschak. Der künftige Mitgeschäfts­führer Manfred März ergänzt: „Unser Know-how bezüglich komplexer Formen und spezieller Mate­ri­alien ist groß. Wir freuen uns auf die Zusam­me­nar­beit mit VR Equi­ty­part­ner, die uns nun dabei unter­stützen, dieses einzi­gar­tige Wissen weiter zu skalieren.“

Chris­t­ian Futter­lieb, Geschäfts­führer von VR Equi­ty­part­ner, erklärt: „Mit DICO gehen wir eine Beteili­gung an einem hervor­ra­gend posi­tion­ierten Unternehmen ein, dessen Auftragslage glänzend ist und das angesichts eines beständig wach­senden Mark­tes noch viel weit­eres Poten­zial hat. Das Unternehmen ist nicht nur erfol­gre­icher Spezial-Hersteller für anspruchsvolle Produkte, sondern auch ein ausgeze­ich­neter Kunden­ver­ste­her. Ein hoher Recy­clin­gan­teil und Automa­tisierungs­grad ergänzen diese erstk­las­si­gen Zukun­ftsper­spek­tiven.“

VR Equi­ty­part­ner tätigt die Investi­tion gemein­sam mit seiner Tochterge­sellschaft VR Equity Gesellschaft für regionale Entwick­lung in Bayern mbH, die im Zuge einer Part­ner­schaft mit dem Freis­taat Bayern mit Mitteln der Europäis­chen Union zur Förderung inno­v­a­tiver Unternehmen in Bayern (EFRE-Fonds) ausges­tat­tet wurde.

VR Equi­ty­part­ner GmbH im Überblick:
VR Equi­ty­part­ner zählt zu den führen­den Eigenkap­i­tal­fi­nanzier­ern in Deutsch­land, Öster­re­ich und der Schweiz. Mittel­ständis­che Fami­lienun­ternehmen begleitet die Gesellschaft zielo­ri­en­tiert und mit jahrzehn­te­langer Erfahrung bei der strate­gis­chen Lösung komplexer Finanzierungs­fra­gen. Beteili­gungsan­lässe sind Wach­s­tums­fi­nanzierun­gen und Expan­sions­fi­nanzierun­gen, Unternehmen­snach­fol­gen oder Gesellschafter­wech­sel. VR Equi­ty­part­ner bietet Mehrheits- und Minder­heits­beteili­gun­gen sowie Mezza­nine­fi­nanzierun­gen an. Als Tochter der DZ BANK, dem Spitzenin­sti­tut der Genossen­schafts­banken in Deutsch­land, stellt VR Equi­ty­part­ner die Nach­haltigkeit der Unternehmensen­twick­lung konse­quent vor kurzfristiges Exit-Denken. Das Port­fo­lio von VR Equi­ty­part­ner umfasst derzeit rund 60 Engage­ments mit einem Investi­tionsvol­u­men von 400 Mio. EUR.

Berater VR Equi­ty­part­ner:

Commer­cial: Blue­mont Consult­ing GmbH, München, mit Markus Fränkel, Sebas­t­ian Rüttgers, und Bene­dict Sevov

Finan­cial: TAP Dr. Schlum­berger Krämer Pothorn & Part­ner mbB Wirtschaft­sprü­fungs­ge­sellschaft, München, mit Andreas Krämer, Stef­fen Bannen­berg und Andreas Seide­mann

Legal & Tax: McDer­mott Will & Emery Recht­san­wälte Steuer­ber­ater LLP, Frank­furt, mit Dr. Michael Cziesla, Dr. Heiko Kermer, Norman Wasse, Marcus Fischer, Dr. Marion von Grön­heim, Isabelle Müller

Berater der DITTRICH + CO:

Kloepfel Corpo­rate Finance GmbH, München, mit Dr. Heiko Frank und Niko­lai Üstün­dağ

PKF WULF ENGELHARDT KG Steuer­ber­atungs­ge­sellschaft, Augs­burg, mit Christoph Kalm­bach und Monika Gigler

Gütt Olk Feld­haus Part­ner­schaft von Recht­san­wäl­ten mbB, München, mit Dr. Sebas­t­ian Olk, Adrian von Prit­twitz und Gaffron, Dominik Forstner und Ricarda Theis

S‑UBG veräußert Anteile an Viersener WS Quack + Fischer

Aachen – Die S‑UBG AG hat ihre Geschäft­san­teile an der Viersener WS Quack & Fischer GmbH an die Fami­lienge­sellschafter des Unternehmens veräußert. Damit endet eine 18-jährige Beteili­gungspart­ner­schaft, die 2002 mit dem Einstieg der S‑UBG in das Verpack­ungsmit­tel-Unternehmen begann. Mit dem zusät­zlichen Eigenkap­i­tal hat WS Quack + Fischer Wach­s­tum­spläne real­isiert und die Nach­folge durch die näch­sten Fami­lien­gener­a­tio­nen geregelt.

S‑UBG als langfristiger Part­ner für die Wach­s­tums­fi­nanzierung
WS Quack + Fischer ging 2001 aus der Verschmelzung der WS Verpack­ungs GmbH und der sanierungs­bedürfti­gen Quack & Fischer GmbH hervor. Nach der Restruk­turierung des fusion­ierten Unternehmens über­nahm der Aach­ener Finanz­in­vestor gemein­sam mit den Mitge­sellschaftern die Anteile auss­chei­den­der Gesellschafter. Der Verpack­ungsmit­tel-Produzent hat sich seit­dem kontinuier­lich weit­er­en­twick­elt und konnte im Jahr 2019 mit 110 Mitar­beit­ern einen Umsatz von 30 Millio­nen Euro erzie­len. „Wir sehen weit­er­hin gute Perspek­tiven für WS Quack + Fischer“, sagt Bern­hard Kugel (Foto), Vorstand der S‑UBG Gruppe. „Durch die frühzeit­ige Nach­fol­geregelung und das stetige Wach­s­tum ist das Unternehmen bestens für die Zukunft aufgestellt.“

Nach­folge auf lange Sicht sichergestellt
Die beiden Fami­lienge­sellschafter-Stämme Eicker und Schmitz haben sich gemein­sam mit ihren Nach­fol­gern mit langfristiger beru­flicher und unternehmerischer Perspek­tive aufgestellt und konnten die Umsatz- und Ergeb­nisen­twick­lung in den vergan­genen Jahren deut­lich steigern. Insbeson­dere Geschäfts­führer Thomas Eicker hat sich bere­its als Nach­fol­ger von Grün­dungs­ge­sellschafter Heinz Eicker posi­tiv bewährt. Auch die Nach­folge des Fami­lien­stammes Schmitz ist auf lange Sicht sichergestellt. „Vertrauen und Trans­parenz waren immer die Grund­la­gen unserer Zusam­me­nar­beit mit der S‑UBG“, sagt Geschäfts­führer Thomas Eicker.

Über die S‑UBG Gruppe
Die S‑UBG Gruppe, Aachen, ist seit über 30 Jahren der führende Part­ner bei der Bere­it­stel­lung von Eigenkap­i­tal für etablierte mittel­ständis­che Unternehmen (S‑UBG AG) und junge, tech­nolo­gieori­en­tierte Star­tups (TechVi­sion Fonds I) in den Wirtschaft­sre­gio­nen Aachen, Krefeld und Mönchenglad­bach. Die S‑UBG AG investiert in Wach­s­tums­branchen; eine hohe Qual­ität des Unternehmensman­age­ments ist für die Beteili­gungs­ge­sellschaft ein maßge­bliches Investi­tion­skri­terium. 2020 wurde zusam­men mit der NRW.BANK, den Sparkassen Aachen, Krefeld und Düren, der Kreiss­parkasse Heins­berg, der Stadtsparkasse Mönchenglad­bach, Nomain­vest, der DSA Invest GmbH, Inve­storen aus der Dr. Babor Gruppe und weit­eren Privat­in­ve­storen der TechVi­sion Fonds I für die Region Aachen, Krefeld & Mönchenglad­bach GmbH & Co. KG aufgelegt. Er stellt rund 40 Millio­nen Euro Startkap­i­tal für die Grün­der­szene in der Region bereit. Der TechVi­sion Fonds I ist aus dem Seed Fonds III für die Region Aachen, Krefeld und Mönchenglad­bach hervorge­gan­gen. Als Erweiterung des Seed Fonds III strebt der TechVi­sion Fonds I nunmehr neben Seed-Invest­ments auch die Teil­nahme an nach­fol­gen­den Finanzierungsrun­den (Series A/B) der beste­hen­den Port­fo­lio-Unternehmen an. Die S‑UBG Gruppe ist derzeit an knapp 40 Unternehmen in der Region beteiligt und nimmt damit einen Spitzen­platz in der Sparkassen-Finanz­gruppe ein. www.s‑ubg.de

NORD Holding erwirbt Mehrheit an Dr. Födisch Umweltmesstechnik

Hannover — Die NORD Hold­ing hat die Mehrheit an der Dr. Födisch Umweltmesstech­nik AG erwor­ben. Die Transak­tion erfol­gte mit Beteili­gung des WMS Wach­s­tums­fonds Mittel­stand Sach­sen. Die Fami­lie Födisch sowie der Grün­der und Vorstand Dr. Holger Födisch bleiben eben­falls am Unternehmen beteiligt. Gemein­sam mit der NORD Hold­ing und dem WMS soll die Mark­t­po­si­tion ausge­baut und der erfol­gre­iche Wach­s­tum­skurs der vergan­genen Jahre nach­haltig fort­ge­setzt werden.

Die Dr. Födisch Umweltmesstech­nik AG ist ein führen­der Hersteller von Emis­sion­stech­nik zur Überwachung von umweltschädlichen Gasen, Staub und Volu­men­strö­men. Einsatzge­bi­ete sind die Emis­sion­süberwachung (CEMS: Contin­u­ous Emis­sion Moni­tor­ing Systems), die Prozess- und Umweltmesstech­nik und wiederkehrende Prüfun­gen von stationären Messein­rich­tun­gen. Dabei reicht die Produk­t­palette von mobilen und stationären Mess­geräten bis hin zu komplet­ten Syste­men. Das mittel­ständis­che Unternehmen bewegt sich in einem seit Jahren beständig wach­senden Mark­tum­feld, getrieben durch weltweite Mega­trends sowie verschärfter Umwelt-Regu­la­torik und unter­stützt inter­na­tional seine mehr als 600 Kunden dabei, nach­haltig und zukun­ft­sori­en­tiert zu agieren. Die Dr. Födisch Umweltmesstech­nik AG zählt aktuell über 180 Mitar­beiter.

„Die Dr. Födisch Umweltmesstech­nik AG ist ein typis­ches Beispiel für einen echten Hidden Cham­pion, geprägt von Inno­va­tion­skul­tur und Inge­nieurskom­pe­tenz. Uns haben von Anfang an der gelebte Team-Spirit und der Tech­nolo­giefokus des Unternehmens sowie die unternehmerische Vision von Dr. Holger Födisch sehr beein­druckt. Dieses heraus­ra­gende Unternehmen möchten wir mit der nun begrün­de­ten Part­ner­schaft, mit unseren Möglichkeiten, in die näch­ste Wach­s­tum­sphase begleiten – wir freuen uns auf die gemein­same Zukunft“, sagt Andreas Bösen­berg, Geschäfts­führer der NORD Hold­ing.

Dr. Holger Födisch, Grün­der und Vorstand: „Nach 29 Jahren erfol­gre­icher und dynamis­cher Entwick­lung des Unternehmens sowie der Födisch-Gruppe haben wir aktiv die Neuaus­rich­tung der Aktionärs-/Beteili­gungsstruk­tur verfolgt. Damit werden wir den Heraus­forderun­gen des zukün­fti­gen Wach­s­tums gerecht und schaf­fen die Grund­lage für eine weit­er­führende konse­quente Ausrich­tung der Gruppe auf die Bere­iche Umwelt- und Automa­tisierung­stech­nik. Mit der NORD Hold­ing haben wir nunmehr den richti­gen Part­ner für die Umset­zung unserer Strate­gien, Ziele und Visio­nen gefun­den. Wir freuen uns auf die gemein­samen Heraus­forderun­gen und Zusam­me­nar­beit.“

Für die NORD Hold­ing markiert das Invest­ment in die Dr. Födisch Umweltmesstech­nik AG die dritte Beteili­gung im Bere­ich Green- und Clean­tech. Dies unter­mauert die Investi­tion­sstrate­gie, sich auf Nach­haltigkeit­stech­nolo­gien zu fokussieren und von langfristi­gen Mega­trends wie der notwendi­gen Steigerung der Ressourcen- und Energiepro­duk­tiv­ität sowie der Reduzierung von Umweltver­schmutzung zu prof­i­tieren.

Seit­ens der NORD Hold­ing wurde die Transak­tion von Andreas Bösen­berg (Foto), Martin Schef­fler und Marcel Rosen­garten umge­setzt.

Der WMS war bere­its mit seinem Vorgänger­fonds an der Dr. Födisch Umweltmesstech­nik AG beteiligt. Harald Rehberg (Geschäfts­führer WMS) zur Transak­tion: „Wir freuen uns, nun auch mit unserem WMS in drit­ter Gener­a­tion die Födisch-Gruppe weiter part­ner­schaftlich zu begleiten. Das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren großar­tig entwick­elt – auch dank seiner erfol­gre­ichen Inter­na­tion­al­isierung. Wir sehen auch künftig eine hohe Dynamik, nicht zuletzt durch weit­ere Zukäufe in passenden Segmenten.“

Beim WMS Wach­s­tums­fonds Mittel­stand Sach­sen waren Harald Rehberg und Andreas Müller projek­tver­ant­wortlich.

Über Dr. Födisch Umweltmesstech­nik AG
Die 1991 gegrün­dete Dr. Födisch Umweltmesstech­nik AG ist eine führende und unab­hängige Unternehmensgruppe für Anwen­dun­gen im Bere­ich Umwelt‑, Prozess- und Analy­setech­nik. Mit Sitz in Markranstädt bei Leipzig sowie Service- und Vertrieb­s­ge­sellschaften in Deutsch­land und einer Tochterge­sellschaft in China beschäftigt die Gesellschaft über 180 Mitar­beiter. Neben Umwelt‑, Service- und Wartungs­di­en­stleis­tun­gen umfasst das Produkt-Port­fo­lio Fein­staub-Sensoren, Filter­wächter, Staubmesskonzen­tra­tions­geräte, Gasanalysatoren und Volu­men­strom-Mess­geräte. Kunden sind europäis­che und außereu­ropäis­che Unternehmen, unter anderem aus den Branchen Energie, Chemie, Bau sowie Abfall- und Entsorgungswirtschaft, die weltweit bei der Einhal­tung von Emis­sion­s­gren­zw­erten sowie bei der Überwachung diverser Prozesse unter­stützt werden.

2018 wurde die EP Ehrler Prüftech­nik Engi­neer­ing GmbH (Nieder­stet­ten) erfol­gre­ich als hundert­prozentige Tochterge­sellschaft inte­gri­ert. EP Ehrler ist Spezial­ist im Bere­ich der Flow-Messtech­nik für Luft, Gase und Flüs­sigkeiten und entwick­elt eigene, kundenin­di­vidu­elle und zugle­ich tech­nolo­gieori­en­tierte Gesamtlö­sun­gen. www.foedisch.de

Über WMS Wach­s­tums­fonds Mittel­stand Sach­sen
Der WMS Wach­s­tums­fonds Mittel­stand Sach­sen ist eine Initia­tive des Freis­taates Sach­sen und regionaler Kred­itin­sti­tute und hat seit 2005 über 30 säch­sis­che Unternehmen bei der Umset­zung ihrer Wach­s­tumsstrate­gien begleitet. Seit Anfang dieses Jahres geht der WMS in seine dritte Fonds­gen­er­a­tion. Neben den Sparkassen zählen nunmehr auch die Säch­sis­che Aufbaubank, die Bürgschafts­bank Sach­sen sowie die Mittel­ständis­che Beteili­gungs­ge­sellschaft zu den Inve­storen. Der Fonds wird in den kommenden Jahren weit­ere 85 Millio­nen Euro in den säch­sis­chen Mittel­stand investieren. www.wachstumsfonds-sachsen.de

Über NORD Hold­ing
Mit ihrer 50-jähri­gen Geschichte und einem verwal­teten Vermö­gen von 2,5 Mrd. €, zählt die NORD Hold­ing zu einer der führen­den Private Equity Asset Manage­ment Gesellschaften in Deutsch­land. Der Fokus ist dabei auf die Geschäfts­bere­iche Direk­t­in­vest­ments und Fund of Funds-Invest­ments gerichtet.

Der Schw­er­punkt des Direk­t­geschäfts liegt in der Struk­turierung und Finanzierung von Unternehmen­snach­folge-Modellen, in der Über­nahme von Konz­ern­teilen/-tochterge­sellschaften sowie in der Expan­sions­fi­nanzierung mittel­ständis­cher Unternehmen. Im Unter­schied zu den meis­ten anderen Finanz­in­ve­storen, die lediglich zeitlich begren­zte Fonds mana­gen, fungiert die NORD Hold­ing als soge­nan­nter „Ever­green Fund“ ohne Laufzeitbeschränkung und investiert aus der eige­nen Bilanz. Gegen­wär­tig ist die Gesellschaft bei über 15 Unternehmen in Deutsch­land und im deutschsprachi­gen Ausland engagiert.

Nordic Capital: 10th buyout fund with €6.1bn in total commitments

Copen­hagen — Nordic Capi­tal raises €6.1bn remotely for its largest fund. The vehi­cle, the firm’s largest capi­tal pool to date, has consid­er­ably surpassed its initial €5bn target within just six months. Launched in April this year, the fund was entirely raised remotely amid the pandemic, with­out any face-to-face meet­ings, the firm said.

The success­ful fundrais­ing comes at a time when fund clos­ings have slowed down due to the pandemic travel restric­tions and the economic down­turn. Glob­ally, 552 private equity funds reached their final close in the first half of the year, 31% fewer than in the same period last year, accord­ing to data provider Preqin.

“We launched this fund in the middle of a global pandemic, which required investors to completely alter their invest­ment processes to enable remote dili­gence. The success of the fundraise despite these chal­lenges reflects the investors’ consid­er­able confi­dence in Nordic Capital’s strat­egy and team,” Pär Norberg (print), head of investor rela­tions of Nordic Capi­tal, said.

Most of Nordic Capi­tal Fund X investors are from North Amer­ica, followed by Europe, Asia, and the Middle East. The firm’s exist­ing port­fo­lio perfor­mance since the Covid-19 pandemic started was one of the reasons for the strong appeal, the firm noted in a state­ment.

The fund, which sealed its first deal earlier this month, with the acqui­si­tion of Danish soft­ware busi­ness Siteim­prove for €500m, focuses on mid-market compa­nies primar­ily based in Europe. Its main targeted sectors are health­care, tech­nol­ogy and payments, finan­cial services, indus­trial and busi­ness services.

Apart from the Euro­pean focus, the strat­egy has a mandate for global invest­ment in health­care as in the previ­ous fund and an emerg­ing smaller global mandate also for tech­nol­ogy and payments busi­nesses.

“The economic impact of the Covid-19 pandemic will continue to be felt for some time and the most success­ful fund managers will be those who respond well to emerg­ing trends and market dynam­ics to lever­age new oppor­tu­ni­ties,” Kristof­fer Melin­der, the firm’s manag­ing part­ner, added.

Since its incep­tion in 1989, Nordic Capi­tal has invested more than €15bn in more than 110 invest­ments, accord­ing to a state­ment.

Source: Private Equity News

Kirkland & Ellis berät Oakley Capital beim Erwerb der 7NXT

München – Oakley Capi­tal hat eine Mehrheits­beteili­gung an der 7NXT GmbH von Cross­lan­tic Capi­tal erwor­ben. Kirk­land & Ellis hat Oakley Capi­tal bei dieser Transak­tion beraten.

Die 7NXT GmbH ist eine führende Digi­talplat­tform mit den drei Geschäfts­feldern Online-Fitness (Gymondo), Nahrungsergänzungsmit­tel (Shape Repub­lic) und Merchan­dis­ing (Brand Solu­tions). Die Gruppe hat seit der Grün­dung im Jahr 2013 mehr als zwei Millio­nen registri­erte Kunden gewon­nen.

Berater Oakley Capi­tal: Kirk­land & Ellis, München
Dr. Benjamin Leyen­decker, Greta-Josefin Harnisch (beide Corporate/Private Equity)
EGO HUMRICH WYEN, München
Dr. Alexan­der Ego, Dr. Jan-Henning Wyen, Dr. Erika Ditler

Über Kirk­land & Ellis
Mit über 2.700 Anwäl­ten in 15 Büros weltweit gehört Kirk­land & Ellis zu den führen­den inter­na­tionalen Wirtschaft­skan­zleien. Das Münch­ener Team berät fokussiert in den Bere­ichen Private Equity, M&A, Corpo­rate, Kapi­tal­mark­trecht, Restruk­turierung, Finanzierung und Steuer­recht.

 

Heuking berät dogado Group beim Erwerb von Profihost

Köln — Die dogado GmbH, ein Port­fo­lio-Unternehmen des Private Equity Fonds Triton, hat die Profi­host AG erwor­ben. Mit der Über­nahme der Profi­host AG setzt die dogado GmbH ihre Buy-and-Build-Strate­gie fort. Beraten wurde dogado bei dieser Transak­tion von Heuk­ing Kühn Lüer Wojtek.

Zur dogado Group gehören die Marken alfa­host­ing, check­do­main, easy­name und busy­mouse. Die Gruppe ist mit über 170 Mitar­beit­ern und rund 250.000 Kunden einer der führen­den Cloud-Host­ing-Anbi­eter für Geschäft­skun­den in Deutsch­land, Öster­re­ich und der Schweiz. Nach der Grün­dung im Jahr 2001 spezial­isierte sich das Unternehmen zunächst auf profes­sionelle Host­ing-Services und wurde später einer der ersten deutschen Spezial­is­ten für cloud-basierte Unternehmenslö­sun­gen, deren Produk­t­palette vom klas­sis­chen Webhost­ing über Collab­o­ra­tion-Services bis zur Cloud-Plat­tform reicht.

Die seit der Grün­dung 1998 inhab­erge­führte Profi­host AG ist in Hannover ansäs­sig und konzen­tri­ert sich auf Managed Host­ing Lösun­gen „Made in Germany“ und bietet inno­v­a­tive cloud-basierte Server-Systeme, mit einer Vielzahl hochw­er­tiger Services.

Berater dogado: Heuk­ing Kühn Lüer Wojtek
Dr. Pär Johans­son (Foto), Tim Remmel, LL.M. (beide Corpo­rate, M&A), Köln

SiWe Recht­san­wälte
Martin Sinzger, Susanne Laura Sinzger-Wegerhoff, Bernd Tschöpe, LL.M.

Leidl & Part­ner
Jakob Eisen­re­ich, Julia Riedl

NETWORK berät Hausheld bei Kapitalerhöhung mit DBAG

Frank­furt a. M./ Mönchen Gald­bach — Hausheld AG, ein Anbi­eter von intel­li­gen­ten Stromzäh­lern und Steuerungssys­te­men für die Digi­tal­isierung der Energiewende, konnte im Rahmen einer Kapi­taler­höhung die Deutsche Beteili­gungs AG („DBAG“) als finanzs­tarken Aktionär gewin­nen. Network Corpo­rate Finance hat Hausheld im Rahmen der Transak­tion exklu­siv beraten.

Mit der abgeschlosse­nen Kapi­taler­höhung gewinnt Hausheld einen langfristig orien­tierten Part­ner für das zukün­ftige Wach­s­tum. Hausheld bietet sog. Voll-Roll­outs von Smart Metern, um das Strom­netz ganzer Städte unter Sich­er­stel­lung höch­ster Daten­schutz-Stan­dards zu digi­tal­isieren. Die einge­wor­be­nen Finanzmit­tel werden für das Wach­s­tum und den Ausbau der Mark­t­po­si­tion genutzt. Insge­samt müssen in den kommenden Jahren ca. 50 Millio­nen Stromzäh­ler in Deutsch­land intel­li­gent vernetzt werden.

Für die DBAG ist das Invest­ment die erste Beteili­gung im Rahmen einer erweit­erten Anlages­trate­gie, die auch langlaufende, über­wiegend minder­heitliche Beteili­gun­gen in Wach­s­tum­sun­ternehmen umfasst.

Die Hausheld AG mit Sitz in Mönchenglad­bach bietet eine mark­treife Lösung für die geset­zlich vorgeschriebene Einführung intel­li­gen­ter Strommess­geräte an. Hausheld hat hierzu für Stadtwerke ein skalier­bares, vernet­ztes und intel­li­gentes Kommu­nika­tion­snetz für einen preisop­ti­mierten Voll-Roll­out von Smart Metern entwick­elt. “Hausheld bietet als bisher einziger Anbi­eter eine mark­treife Lösung für die staatlich geforderte Etablierung eines skalier­baren, vernet­zten, intel­li­gen­ten Kommu­nika­tion­snet­zes und hat damit begonnen, seine Lösung mit den Stadtwerken im Bere­ich Strom in den Markt zu brin­gen. Das Hausheld Full-Service-Ange­bot ist über­trag­bar auf weit­ere Bere­iche wie Gas und Wasser, in denen sich perspek­tivisch die gleiche Aufgabe ergeben wird. Wir erwarten daher für das Unternehmen eine dynamis­che Wach­s­tum­srate in einem Markt mit langfristigem Wach­s­tumspo­ten­tial”, betont Bernd Sexauer (Foto), Mitglied der Geschäft­sleitung bei DBAG.

Über Network Corpo­rate Finance
Network Corpo­rate Finance ist eine unab­hängige, eigen­tümerge­führte Beratungs­ge­sellschaft mit Schw­er­punkt auf Unternehmen­skäufen und ‑verkäufen (Merg­ers & Acqui­si­tions), Kapi­tal­mark­t­transak­tio­nen sowie Eigen- und Fremd­kap­i­tal-Finanzierun­gen. Hier­bei beraten wir sowohl etablierte als auch junge Unternehmen unter­schiedlich­ster Branchen. Mit unserem Team von mehr als 20 Mitar­beit­ern an den Stan­dorten Düssel­dorf, Berlin und Frank­furt haben wir uns seit unserer Grün­dung im Jahr 2002 als eines der erfol­gre­ich­sten unab­hängi­gen Corpo­rate Finance Beratung­shäuser in Deutsch­land etabliert.

Über DBAG
Die Deutsche Beteili­gungs AG ist eine börsen­notierte Private Equity-Gesellschaft. Wir initi­ieren geschlossene Private-Equity-Fonds: Die DBAG-Fonds ermöglichen es insti­tu­tionellen Anlegern, in das Eigenkap­i­tal oder eigenkap­i­talähn­liche Instru­mente von nicht börsen­notierten Unternehmen zu investieren. Die DBAG berät und verwal­tet diese Fonds. Das heißt, sie sucht, prüft und struk­turi­ert Beteili­gungsmöglichkeiten. Unser Fokus liegt auf dem Mittel­stand. Wir verhan­deln Beteili­gungsverträge, begleiten die Port­fo­lio-Unternehmen während der Beteili­gungszeit und gestal­ten den Veräußerung­sprozess. Ein unternehmerischer Investi­tion­sansatz macht uns zu einem begehrten Beteili­gungspart­ner. Seit Grün­dung der DBAG vor mehr als 50 Jahren haben wir gemein­sam mit den DBAG-Fonds mehr als 300 Unternehmen Eigenkap­i­tal zur Verfü­gung gestellt.

Luftraumsicherheit: Dedrone sammelt über 12 Mio. USD ein

Kassel / Berlin — Dedrone, der Mark­t­führer für Luftraum­sicher­heit, hat sich rund 12,1 Millio­nen US-Dollar (umgerech­net 10,3 Millio­nen Euro) Wach­s­tum­skap­i­tal gesichert. Die erfol­gre­iche Finanzierungsrunde wurde von TempoCap ange­führt, einer der größten europäis­chen Invest­ment­ge­sellschaften im Tech­nolo­giebere­ich.

Das 2014 in Kassel gegrün­dete Soft­ware-Unternehmen Dedrone wird bere­its von Inve­storen wie Feli­cis Ventures, Menlo Ventures, Target Part­ners und John Cham­bers, dem ehema­li­gen CEO von Cisco Systems und Grün­der von JC2 Ventures, unter­stützt. Mit dem Invest­ment will Dedrone seine Tech­nolo­gie zur Detek­tion, Klas­si­fizierung und Abwehr von Drohnen weit­er­en­twick­eln, um Unternehmen und Organ­i­sa­tio­nen weltweit vor ille­galen Drohne­nak­tiv­itäten zu schützen. Das von Dedrone entwick­elte Drohnen­ab­wehrsys­tem detek­tiert heran­fliegende Drohnen mit Hilfe von Funk­fre­quen­zsen­soren sowie speziellen Kamera- und Radarsys­te­men, deren Daten von der intel­li­gen­ten Drone­Tracker-Soft­ware verar­beitet und ausgew­ertet werden.

„Die Drohnen-Tech­nolo­gie hat sich in den vergan­genen Jahren stark weit­er­en­twick­elt. Mittler­weile werden Drohnen in der Katas­tro­phen­hilfe und für Medika­menten­liefer­un­gen einge­setzt sowie für unzäh­lige Anwen­dun­gen durch Unternehmen und Verbraucher“, erklärt Dedrones Geschäfts­führer Aaditya Devarakonda. Gleichzeitig warnt er vor Gefahren, die die unbe­man­nten Flug­geräte mit sich brin­gen: „In den falschen Händen können Drohnen sehr gefährlich sein. Sie sind einfach zu beschaf­fen und steuern und können leicht überse­hen werden. Sie werden vor allem für Spionage, Schmuggel und Terror­is­mus einge­setzt.“

„Wir haben es hier schlicht und einfach mit Spitzen­tech­nolo­gie zu tun, die für Regierun­gen, Unternehmen und kritis­che nationale Infra­struk­turen einen gewalti­gen Unter­schied macht”, sagt Olav Ostin, geschäfts­führen­der Gesellschafter von TempoCap. Es ist ein schnell wach­sender Markt und wir glauben, dass wir auf die Besten der Branche setzen.“

„Tausende von Menschen und Unternehmen haben die Auswirkun­gen der ille­galen Drohnen­nutzung zu spüren bekom­men und diese Gefahr wird weiter zunehmen. Wir freuen uns darauf, diese Heraus­forderung frontal anzuge­hen“, ergänzt Philipp Meindl, Invest­ment Part­ner bei TempoCap.

Über Dedrone
Dedrone ist der Mark­t­führer im Bere­ich Luftraum­sicher­heit. Das von Dedrone entwick­elte Drohnen-Abwehrsys­tem schützt kritis­che Infra­struk­turen, Regierun­gen, militärische Einrich­tun­gen, Gefäng­nisse und Unternehmen auf der ganzen Welt vor uner­wün­schten Drohnen. Dedrones SaaS-Tech­nolo­gie kann flex­i­bel in der Cloud oder vor Ort gehostet werden und kombiniert eine Machine-Learn­ing-Soft­ware mit mark­t­führen­den Sensoren und Abwehrmech­a­nis­men. Ziel ist die frühzeit­ige Warnung, Klas­si­fizierung und Abwehr aller Gefahren durch Drohnen. Dedrone wurde 2014 in Kassel gegrün­det. Seit 2016 hat das Unternehmen seinen Haupt­sitz in San Fran­cisco, mit weit­eren Nieder­las­sun­gen nahe Wash­ing­ton, D.C., in Colum­bus, Ohio und London. www.dedrone.com

Über TempoCap
TempoCap ist einer der führen­den europäis­chen Inve­storen für schnell wach­sende Unternehmen der Tech­nolo­giebranche. TempoCap bietet sowohl Kapi­tal zur Wach­s­tums­beschle­u­ni­gung von Unternehmen als auch attrak­tive und flex­i­ble Liquid­ität­slö­sun­gen für Unternehmer, Risikokap­i­tal­ge­ber und Körper­schaften. TempoCap hat rund 2 Mrd. Euro unter Manage­ment. Zusät­zlich zu den Investi­tio­nen in einzelne Vermö­genswerte täti­gen die von TempoCap empfohle­nen Fonds unmit­tel­bare Direk­t­in­vesti­tio­nen durch den Kauf ganzer Port­fo­lios verschiedener Inve­storen, einschließlich Risikokap­i­tal­fonds, Unternehmen, Banken oder namhafter Teil­haber.  www.tempocap.com.

Armira Veräussert die Mehler Vario System Gruppe an DPE

München — Die Invest­men­thold­ing Armira hat sämtliche Anteile an der M‑Sicherheitsbeteiligungen GmbH (Mehler Vario System Gruppe) an die Beteili­gungs­ge­sellschaft Deutsche Private Equity (DPE) veräußert. Über sämtliche Details der Transak­tion haben die beteiligten Parteien Stillschweigen vere­in­bart. Die Transak­tion steht noch unter Genehmi­gungsvor­be­halt der zuständi­gen Behör­den.

Die Mehler Vario System Gruppe gehört zu den führen­den Herstellern für ballis­tis­che Schutzaus­rüs­tung. Das Produkt-Port­fo­lio umfasst ein umfan­gre­iches Ange­bot an hochw­er­ti­gen ballis­tis­chen Schutzwesten, taktis­cher Ausrüs­tung und Beklei­dung sowie ballis­tis­chen Schut­zlö­sun­gen für Fahrzeuge. Zur Mehler Vario System Gruppe gehören die Mehler Vario System GmbH sowie drei deutsche und je eine slowenis­che und serbis­che Tochterge­sellschaft. Das Unternehmen hat seinen Haupt­sitz in Fulda, beschäftigt rund 600 Mitar­beiter an fünf Stan­dorten und ist inter­na­tional in über 40 Ländern weltweit tätig.

Die Mehler Vario System Gruppe wurde 2014 von Amira erwor­ben und ist seit­dem sowohl organ­isch als auch anor­gan­isch stark gewach­sen.

Armira ist eine Invest­men­thold­ing mit Sitz in München, die sich an mittel­ständis­chen Unternehmen im deutschsprachi­gen Raum beteiligt. Der Fokus liegt auf etablierten, prof­itablen Firmen mit einem Umsatz zwis­chen 50 und 500 Millio­nen Euro. Durch die einzi­gar­tige Kapi­tal­ba­sis von Unternehmern und Unternehmer­fam­i­lien hat Armira die Flex­i­bil­ität, ohne feste Laufzeit zu investieren und sich auf die langfristige Entwick­lung der Port­fo­lio-Unternehmen fokussieren zu können. Die Armira Gruppe gener­iert derzeit einen Umsatz von über 1,5 Milliar­den Euro und beschäftigt mehr als 8.000 Mitar­beiter.

Rechtliche Beratung: CMS Hasche Siegle
Lead Part­ner Dr. Hendrik Hirsch , Chris­t­ian Schu­bert, Coun­sel, Dr. Berrit Roth-Mingram, Senior Asso­ciate, Maxine Notstain, Asso­ciate, alle Corporate/M&A,
Kai Neuhaus, Part­ner, Moritz Pottek, Asso­ciate, beide Compe­ti­tion & EU,
Boris Alles, Coun­sel, Labor, Employ­ment & Pensions
Dr. Thomas Hirse, Part­ner, Philippe Heinzke, Coun­sel, Sven Krause, Senior Asso­ciate, alle Intel­lec­tual Prop­erty, Dr. Jakob Steiff, Part­ner, Real Estate & Public

CMS Slowe­nien
Aleš Lunder, Part­ner, Robert Kordić, Asso­ciate, Saša Sodja

CMS Serbien
Radi­voje Petrikić, Part­ner

Finanzierungsrechtliche Beratung Amira: Shear­man & Ster­ling
Part­ner Winfried M. Carli, Asso­ciate Martina Buller (beide Germany-Finance).

Über Shear­man & Ster­ling
Shear­man & Ster­ling ist eine inter­na­tionale Anwaltssozi­etät mit 23 Büros in 13 Ländern und etwa 850 Anwäl­ten. In Deutsch­land ist Shear­man & Ster­ling am Stan­dort Frank­furt vertreten. Die Kanzlei ist einer der inter­na­tionalen Mark­t­führer bei der Begleitung komplexer gren­züber­schre­i­t­en­der Transak­tio­nen. Weltweit berät Shear­man & Ster­ling vor allem inter­na­tionale Konz­erne und große nationale Unternehmen, Finanzin­sti­tute sowie große mittel­ständis­che Unternehmen. Mehr Infor­ma­tio­nen finden Sie unter www.shearman.com.

Anhang:

Ardian Expansion wirbt 2 MRD. EURO für fünfte Fondsgeneration ein

Paris/ Frank­furt am Main — Ardian, eine führende unab­hängige Invest­ment­ge­sellschaft, hat heute das erfol­gre­iche Fundrais­ing in Höhe von zwei Milliar­den Euro für ihren jüng­sten Expan­sion-Fonds, den Ardian Expan­sion Fund V, bekan­nt­gegeben. Trotz des wegen Covid-19 heraus­fordern­den Mark­tum­feldes hat Ardian Expan­sion damit die Fond­größe gegenüber der Vorgänger­gen­er­a­tion in nur sechs Monaten verdop­pelt, was auch für die unverän­dert hohe Attrak­tiv­ität von wach­s­tumsstarken europäis­chen Mittel­stand­sun­ternehmen spricht.

Der Ardian Expan­sion Fund V verfügt über eine glob­ale und diver­si­fizierte Inve­storen-Basis. Während mehr als ein Drit­tel der Inve­storen erst­mals bei Ardian investierte, stehen Inve­storen vorherge­hen­der Fonds­gen­er­a­tio­nen für die Hälfte des Volu­mens des neuen Fonds, was ein Beleg für ihr langfristiges Vertrauen in das Expan­sion-Team und die Attrak­tiv­ität der Assetk­lasse ist. Dank neuer Inve­storen aus den Regio­nen Asien und dem Nahen Osten hat der Fonds zudem seine geographis­che Ausrich­tung verbre­it­ert.

Darüber hinaus erweit­erte der Fonds seine Inve­storen-Basis, zu der neben Versicherun­gen, vermö­gen­den Privat­per­so­nen und Pensions­fonds nun erst­mals auch ein Staats­fonds zählt. Mehrere Manager aus den Port­fo­lio-Unternehmen von Ardian Expan­sion haben eben­falls Fond­san­teile geze­ich­net. Sie stellen fast fünf Prozent des Fondsvol­u­mens, was die guten Beziehun­gen unter­stre­icht, die das Expan­sion-Team mit den Manage­ment-Teams ihrer Port­fo­lio-Unternehmen aufge­baut hat.

Mit insge­samt 27 Profes­sion­als in Paris, Frank­furt am Main, Mailand und Luxem­burg wird das Ardian Expan­sion-Team seine Strate­gie fort­set­zen, erfol­gre­iche Unternehmer bei der Umset­zung ihrer Wach­s­tum­spläne zu unter­stützen. Im Durch­schnitt sind die Port­fo­lio-Unternehmen von Ardian Expan­sion in der Vergan­gen­heit jeweils mehr als zehn Prozent organ­isch gewach­sen und haben im Mittel fast vier Zukäufe real­isiert. So wurde der strate­gis­che Wert der Unternehmen durch eine beschle­u­nigte Trans­for­ma­tion erhöht.

François Jerphagnon, Head of Ardian Expan­sion, sagte: „Wir fühlen uns durch das Vertrauen geehrt, das uns unsere Inve­storen entge­genge­bracht haben. Die Fonds­größe gegenüber unserem Vorgänger­fonds in nur sechs Monaten zu verdop­peln, spricht für den Erfolg unserer Strate­gie und die finanzielle Perfor­mance, die wir damit für unsere Inve­storen erzie­len. Teil dieser Invest­ment­philoso­phie, die wir seit 20 Jahren pfle­gen, ist es, starke Beziehun­gen mit erfahre­nen und engagierten Manage­ment-Teams aufzubauen und mit der Ardian-Plat­tform die Wertschöp­fung für alle Stake­holder zu beschle­u­ni­gen.“

Das Expan­sion-Team von Ardian ist auf den Aufbau langfristiger Beziehun­gen zu Manage­ment-Teams fokussiert – im Schnitt liegen rund drei Jahre zwis­chen dem ersten Kennen­ler­nen und einem Invest­ment. Das Team ist dabei im Rahmen seines flex­i­blen Invest­men­tansatzes in der Lage, sowohl Minder­heits- als auch Mehrheits­beteili­gun­gen einzuge­hen. Dieser Ansatz spiegelt sich ebenso in dem starken Track Record des Teams wider, Manage­ment-Teams in den Bere­ichen digi­tale Trans­for­ma­tion und Nach­haltigkeit zu unter­stützen. So unter­stützt das Team zum Beispiel Projekte der digi­talen Trans­for­ma­tion bei den Unternehmen Diam und CCC, aber auch native digi­tale Geschäftsmod­elle, wie zum Beispiel bei CLS und Berlin Brands Group. Als Pionier in der Umset­zung von Erfol­gs­beteili­gun­gen schüt­tet Ardian und das Expan­sion Team einen Teil der durch das Wach­s­tum real­isierten Gewinne an die Mitar­beiter seiner Port­fo­lio-Unternehmen bei der Veräußerung aus. Seit der Einführung dieses Konzeptes vor zehn Jahren, haben bere­its rund 15 Port­fo­lio-Unternehmen von Ardian Expan­sion von den Erfol­gs­beteili­gun­gen prof­i­tiert.

Trotz des wirtschaftlichen Abschwungs im Rahmen der COVID-19-Pandemie hat Ardian Expan­sion weit­er­hin Neuin­vest­ments getätigt. Das Team hat sich dabei auf Unternehmen fokussiert, die über ein starkes organ­is­ches und externes Wach­s­tumspoten­zial verfü­gen und in robusten Sektoren tätig sind. Der neue Fonds ist bere­its zu 10 Prozent investiert. Im Mai 2020, also noch während des Lock-Downs, wurde der Kaufver­trag für Swiss­bit unterze­ich­net, einem Anbi­eter von NAND-Flash basierten Speicher- sowie embed­ded IoT-Lösun­gen für anspruchsvolle Nischenan­wen­dun­gen mit substanziellem organ­is­chem Wach­s­tumspoten­zial. Im Juli 2020 folgte der Erwerb von Finaxy, einem führen­den franzö­sis­chen, breit aufgestell­ten Versicherungs­mak­ler mit einer Erfol­gshis­to­rie, die sowohl von starkem organ­is­chen als auch externem Wach­s­tum geprägt ist. Die jeweils starken Manage­ment-Teams waren mit entschei­dend für den Abschluss dieser Transak­tio­nen.

Über Ardian
Ardian ist eine der weltweit führen­den unab­hängi­gen Invest­ment­ge­sellschaften, die für ihre Inve­storen aus Europa, Süd- und Nordamerika und Asien Vermö­genswerte in Höhe von über US$ 100 Milliar­den verwal­tet. Das Unternehmen befindet sich mehrheitlich im Besitz seiner Mitar­beiter und erwirtschaftet nach­haltige, attrak­tive Renditen für seine Inve­storen.

Mit der Zielset­zung, posi­tive Ergeb­nisse für alle Stake­holder zu erzie­len, fördert Ardian mit seinen Aktiv­itäten weltweit Indi­viduen, Unternehmen und Volk­swirtschaften. Die Invest­ment­philoso­phie von Ardian ist an den drei Leitgedanken Exzel­lenz, Loyal­ität und Unternehmer­tum ausgerichtet.

Die Gesellschaft verfügt über ein glob­ales Netzw­erk mit mehr als 690 Mitar­beit­ern und 15 Büros in Europa (Frank­furt, Jersey, London, Luxem­burg, Madrid, Mailand, Paris und Zürich), Südamerika (Santi­ago de Chile), Nordamerika (New York und San Fran­cisco) und Asien (Peking, Seoul, Singa­pur und Tokio). Das Vermö­gen seiner über 1.000 Inve­storen verwal­tet Ardian in fünf Invest­ment­bere­ichen: Direct Funds, Funds of Funds, Infra­struc­ture, Private Debt und Real Estate.

McDermott berät Main Capital Partners beim Erwerb von MACH

Düssel­dorf  – McDer­mott hat Main Capi­tal Part­ners bei dem Erwerb der MACH AG, einem mark­t­führen­den Soft­ware-Anbi­eter für die öffentliche Verwal­tung beraten. Die Grün­der­fam­i­lie Müller-Ontjes bleibt aktiver Eigen­tümer. Die gemein­same Wach­s­tumsstrate­gie wird sich auf die Erweiterung des Produkt- und Tech­nolo­gieange­bots durch organ­is­ches sowie anor­gan­is­ches Wach­s­tum konzen­tri­eren.

Die MACH AG, gegrün­det 1985 mit Haupt­sitz in Lübeck, ist spezial­isiert auf die Digi­tal­isierung der öffentlichen Verwal­tung. Das Unternehmen bietet Soft­ware, Beratung und Betrieb für mehr als 100.000 Nutzer in Bundes- und Landes­be­hör­den, Kommunen, Kirchen­ver­wal­tun­gen, Lehr- und Forschung­sein­rich­tun­gen sowie Nicht-Regierung­sor­gan­i­sa­tio­nen. Mit mehr als 400 Mitar­beit­ern erzielt die MACH AG einen Umsatz von 44 Millio­nen Euro.

Main Capi­tal Part­ners ist ein strate­gis­cher Investor mit Fokus auf den Soft­ware-Sektor in den Benelux-Ländern, DACH und Skan­di­navien und Büros in Den Haag, Düssel­dorf und Stock­holm. Mit einem langfristi­gen Anlage­hor­i­zont für erfol­gre­iche Part­ner­schaften mit Manage­ment­teams verfolgt es das Ziel, größere Soft­ware­grup­pen aufzubauen. Main Capi­tal Part­ners verwal­tet ein Vermö­gen von rund 1 Milliarde Euro für Investi­tio­nen in reife und wach­sende Soft­ware­un­ternehmen.

Über Main Capi­tal
Main Capi­tal ist ein strate­gis­cher Investor in der Soft­ware­branche. Wir konzen­tri­eren uns darauf, das Unternehmenswach­s­tum zu beschle­u­ni­gen und Geschäftswert zu gener­ieren. Erfahrun­gen und Lehren aus dem Soft­ware­markt sind in unserer Market Intel­li­gence-Praxis gebün­delt. Diese engagierte Gruppe konzen­tri­ert sich auf prak­tis­che Branchen­analy­sen, um unsere Unternehmen dabei zu unter­stützen, Chan­cen zu erken­nen und oper­a­tive Exzel­lenz zu erre­ichen. Bench­mark­ing, Prozes­sop­ti­mierung und Segment- / Gebi­et­s­analyse sind nur einige der vom Team behan­del­ten Themen, um eine angepasste Wach­s­tumsstrate­gie für jedes einzelne Unternehmen zu entwick­eln. www.main.nl

Berater Main Capi­tal Part­ners: McDer­mott Will & Emery (Düssel­dorf)
Dustin Schw­erdt­feger, Norman Wasse (beide Feder­führung, Corporate/Private Equity), Dr. Kian Tauser (beide Frank­furt), Dr. Nils Chris­t­ian Wighardt (München), Marcus Fischer (Coun­sel; Frank­furt; alle Steuer­recht), Dr. Gudrun Germakowski, Dr. Thomas Gennert (beide Arbeit­srecht), Daniel von Brevern (Kartell­recht), Dr. Maxi­m­il­ian Closter­meyer (Immo­bilien­recht, Frank­furt), Dr. Alexa Ningel­gen (Öffentliches Recht), Dr. Chris­t­ian Masch (IT/IP, München); Asso­ciates: Dr. Marion von Grön­heim, Tobias Riemen­schnei­der, Isabelle Müller (alle Corporate/M&A, alle Frank­furt), David Schäfer (Finanzierung), Dr. Florian Schiefer (Steuer­recht, Frank­furt), Julian Jäger (Arbeit­srecht), Tina Zeller (Immo­bilien­recht, Frank­furt), Mirjam Büsch, Lene Niemeier (beide Öffentliches Recht)

Afinum beteiligt sich an Secure Messaging Anbieter Threema

München/ Pfäf­fikon (Schweiz) — Die Afinum Achte Beteili­gungs­ge­sellschaft mbH & Co. KG, beraten von der Afinum Manage­ment GmbH, beteiligt sich an der Threema GmbH. Zusam­men mit den Grün­dern Martin Blat­ter, Manuel Kasper und Silvan Engeler, welche auch nach der Transak­tion signifikant beteiligt bleiben, wird Afinum den Wach­s­tum­skurs der vergan­genen Jahre unter­stützen. Gemein­sam mit Afinum soll die eigene Mark­t­po­si­tion als führen­der europäis­cher Secure Messen­ger für Privat- sowie Firmenkun­den weiter ausge­baut werden.

Threema (www.threema.ch), ansäs­sig in Pfäf­fikon (Schweiz), ist ein führen­der europäis­cher Secure Messag­ing Anbi­eter für private Nutzer, öffentliche Insti­tu­tio­nen sowie Unternehmen. Mit Threema’s Soft­ware Lösun­gen werden weder Meta­daten noch Chat-Inhalte gespe­ichert, welches ein starkes Differen­zierungsmerk­mal zu anderen kommerziellen Messen­gern darstellt. Dies reflek­tiert das ober­ste Ziel, die Daten­sicher­heit und Privat­sphäre der Kunden zu gewährleis­ten. Threema’s App für private Nutzer wird von Kunden in über 90 Ländern genutzt. Die Firmenkun­den-Lösung Threema Work hat sich in den vergan­genen Jahren zum Mark­t­führer in der DACH-Region entwick­elt und wird von einer Vielzahl von DAX 30 Unternehmen, Behör­den, NGOs und Bildungsin­sti­tu­tio­nen genutzt. — Threema soll Open Source werden.

Threema wurde 2014 von den drei Soft­ware-Entwick­lern Martin Blat­ter, Manuel Kasper und Silvan Engeler gegrün­det, welche auch weit­er­hin die Firma führen werden. Durch die einge­gan­gene Part­ner­schaft legt Threema die Grund­lage für Konti­nu­ität und gewinnt Ressourcen, um über das deutschsprachige Europa hinaus zu wach­sen. Threema wird die eigene Soft­ware weiter verbessern und zusät­zliche Features entwick­eln, um Kunden weit­er­hin den sich­er­sten Secure Messen­ger zu bieten. Dank der inno­v­a­tiven plat­tfor­müber­greifenden Multi-Device-Lösung wird Threema künftig auch auf mehreren Geräten paral­lel nutzbar sein, ohne dabei perso­n­en­be­zo­gene Daten auf einem Server zu hinter­lassen. Zusät­zlich wird Threema in den kommenden Monaten den Quell­code der Threema-Apps voll­ständig offen­le­gen, um jedem zu ermöglichen, die Sicher­heit und Funk­tion­sweise von Threema selbst zu über­prüfen und zu veri­fizieren, dass der veröf­fentlichte Quell­code mit der instal­lierten App übere­in­stimmt.

Die Beteili­gung an Threema ist die neunte Plat­tform-Transak­tion der Afinum Achte Beteili­gungs­ge­sellschaft mbH & Co. KG.

Über AFINUM
AFINUM Manage­ment GmbH ist eine unab­hängige Beteili­gungs­ge­sellschaft im Eigen­tum des Manage­ments mit Büros in München, Zürich und Hongkong, die sich auf Beteili­gun­gen an erfol­gre­ichen mittel­ständis­chen Unternehmen im deutschsprachi­gen Europa spezial­isiert hat.

Clifford Chance berät Maguar Capital bei Übernahme des HRworks

München – Die inter­na­tionale Anwaltssozi­etät Clif­ford Chance hat Der neue Private Equity-Manager Maguar Capi­tal hat den HR-Soft­ware-Anbi­eters HRworks mit seinen ersten Fonds (Maguar I Fonds) über­nom­men. Eine ausgewählte Gruppe insti­tu­tioneller Anleger, darunter Aberdeen Stan­dard Invest­ments, EMZ Part­ners, Gold­ing Capi­tal Part­ners und LFPE, investiert gemein­sam mit dem Maguar I Fonds.

Die Akqui­si­tions­fi­nanzierung wird von Joh. Beren­berg, Gossler & Co.KG bere­it­gestellt. Die Transak­tion unter­liegt den üblichen behördlichen Genehmi­gun­gen und wird voraus­sichtlich im Septem­ber 2020 voll­zo­gen.

HRworks ist ein inte­gri­erter Soft­ware-as-a-Service (SaaS) Anbi­eter von HR-Soft­ware mit Fokus auf das KMU-Segment (kleine und mittlere Unternehmen) in Deutsch­land. Das Unternehmen konzen­tri­ert sich auf wichtige HR-Funk­tio­nen wie Zeit­man­age­ment, Reisekosten, Personal­man­age­ment, Recruit­ment und Mitar­beit­er­ben­e­fits. HRworks wurde 1999 gegrün­det und betreut derzeit 210.000 Nutzer und über 1.700 Kunden. Das Unternehmen betreibt eine skalier­bare Tech­nolo­gieplat­tform und beschäftigt derzeit 60 FTE in seinen Büros in Berlin, Frank­furt und Freiburg im Breis­gau.

Maguar Capi­tal ist ein deutscher Private Equity-Manager, der sich auss­chließlich auf Small Cap Soft­ware Invest­ments in der DACH-Region konzen­tri­ert. 2019 von Arno Poschik, Gunther Thies und Matthias Ick gegrün­det, hat Maguar sich auf Part­ner­schaften mit grün­derge­führten B2B-Soft­ware­un­ternehmen spezial­isiert, die über ein EBITDA von circa einer Million bis sechs Millio­nen Euro verfü­gen. Maguar unter­stützt diese Unternehmen bei der Real­isierung ihres Wach­s­tumspoten­zials.

Clif­ford Chance Finance-Part­nerin Barbara Mayer-Traut­mann: “Wir freuen uns, den neuen Private Equity-Manager Maguar bei dieser Transak­tion in turbu­len­ten Zeiten auf dem hoch­dy­namis­chen tech­nolo­giebe­zo­ge­nen Private-Equity-Markt zu beraten.”

Arno Poschik, Grün­der von Maguar, kommen­tiert: “Es war wichtig, speziell bei dieser Transak­tion mit Clif­ford Chance einen erfahre­nen Rechts­ber­ater im Private Equity-Bere­ich an unserer Seite zu haben. Das Clif­ford Chance-Team hat uns mit seiner Effizienz und seiner wirtschaftlichen Herange­hensweise beein­druckt. Wir hoffen, dass weit­ere Invest­ments in Kürze folgen werden.”

Berater Maguar Capi­tal GmbH: Clif­ford Chance
Leitung Part­nerin Barbara Mayer-Traut­mann (Finance, München)

Über Clif­ford Chance
Clif­ford Chance, eine der weltweit führen­den Anwaltssozi­etäten, ist für ihre Mandan­ten mit rund 3.400 Rechts­ber­atern in allen wesentlichen Wirtschaft­szen­tren der Welt präsent. In Deutsch­land ist Clif­ford Chance mit rund 300 Recht­san­wäl­ten, Wirtschaft­sprüfern, Steuer­ber­atern und Solic­i­tors in Düssel­dorf, Frank­furt am Main und München vertreten.

Weil berät Advent International bei Erwerb einer Beteiligung an Aareon

London/ Frankfurt/ München — Der Finanz­in­vestor Advent Inter­na­tional erwirbt eine 30%igen Beteili­gung an der Aareon AG. Der Kauf­preis für die Beteili­gung beträgt laut Aareal Bank AG EUR 260 Millio­nen. Das Unternehmen wurde im Rahmen der Transak­tion mit rd. EUR 960 Millio­nen bewertet. Der Vollzug der Transak­tion steht unter den üblichen Bedin­gun­gen, das Clos­ing wird für das 4. Quar­tal 2020 erwartet. Das Londoner und die deutschen Büros der inter­na­tionalen Anwaltssozi­etät Weil, Gotshal & Manges LLP haben den Finanz­in­vestor Advent Inter­na­tional bei dem Erwerb einer 30%igen Beteili­gung an der Aareon AG beraten

Die in Mainz ansäs­sige Aareon AG ist ein führen­der europäis­cher Anbi­eter von Soft­warelö­sun­gen für die Immo­bilien­branche und eine Tochterge­sellschaft der Aareal Bank AG, ein führen­der inter­na­tionaler Anbi­eter von Finanzierungslö­sun­gen und Dien­stleis­tun­gen, insbeson­dere in der Immo­bilien­wirtschaft.

Berater Advent: Weil, Gotshal & Manges LLP
Das kombinierte Londoner/deutsche Weil-Team stand bei dieser Transak­tion unter der Feder­führung der Corpo­rate Part­ner Jonathan Wood (London) und Dr. Ansgar Wimber, Foto (Frank­furt) und wurde unter­stützt durch die Coun­sel Max Oppen­heimer und Ellie Fialho (beide Corpo­rate, London), Manuel-Peter Fringer (Corpo­rate, München), Benjamin Rapp (Tax, München) und Svenja Wach­tel (Liti­ga­tion, München) sowie die Asso­ciates Sebas­t­ian Bren­ner, Kai Neumann (beide Corpo­rate, Frank­furt), Florian Wessel, Andreas Fogel, Sandra Kühn, Cornelia Tu (alle Corpo­rate, München), Dr. Barbara Sand­fuchs (IP/IT-Recht, München), Markus Cejka (Finance, Frank­furt), Mareike Pfeif­fer und Lilianna Ranody (beide Arbeit­srecht, Frank­furt).

Über Weil, Gotshal & Manges LLP
Weil, Gotshal & Manges ist eine inter­na­tionale Kanzlei mit mehr als 1.100 Anwäl­ten, darunter rund 300 Part­ner. Weil hat seinen Haupt­sitz in New York und verfügt über Büros in Boston, Dallas, Frank­furt, Hongkong, Hous­ton, London, Miami, München, Paris, Peking, Prince­ton, Shang­hai, Sili­con Valley und Wash­ing­ton, D.C.

Deutsche Beteiligungs AG investiert in congatec Holding AG

Frank­furt am Main — Die Deutsche Beteili­gungs AG (DBAG) investiert in die congatec Hold­ing AG (congatec), einen führen­den Anbi­eter von Comput­er­mod­ulen für indus­trielle Anwen­dun­gen. Im Rahmen eines Manage­ment-Buy-outs (MBO) wird der von der DBAG beratene DBAG Fund VIII die Mehrheit der Anteile von den Grün­dungs­ge­sellschaftern erwer­ben. Die DBAG wird an der Seite des Fonds rund 23 Millio­nen Euro investieren; auf sie entfallen künftig rund 20 Prozent der Anteile. Daneben wird sich auch das congatec-Manage­ment beteili­gen. Der Vollzug des Kaufver­trags steht unter dem Vorbe­halt der Zustim­mung der Kartell­be­hör­den und ist für das vierte Quar­tal 2020 vorge­se­hen. Über den Kauf­preis wurde Stillschweigen vere­in­bart.

Das MBO der congatec Hold­ing AG ist die zweite Beteili­gung des DBAG Fund VIII, der in mittel­ständis­che Unternehmen – vorwiegend im deutschsprachi­gen Raum – investiert. Die Investi­tion­spe­ri­ode des Fonds hatte am 1. August 2020 begonnen; Mitte des Monats hatte die DBAG mit dem MBO der Multi­mon AG die erste Transak­tion des Fonds struk­turi­ert.

Weltweiter Mark­t­führer bei Computer-on-Modulen
Die congatec Hold­ing AG (www.congatec.com) mit Sitz im bayerischen Deggen­dorf ist ein stark wach­sendes Tech­nolo­gie­un­ternehmen im Bere­ich Embed­ded-Comput­ing mit Fokus auf leis­tungsstarken soge­nan­nten Computer-on-Modulen (CoM) und indus­triellen Single-Board-Comput­ern (SBC). congatec konzen­tri­ert sich auf das Hard­ware-Design von CoMs, auf die rund 80 Prozent des Umsatzes entfallen. CoMs werden für spez­i­fis­che Anwen­dun­gen inner­halb eines breit­eren Systems, zum Beispiel in Indus­trier­o­bot­ern, Bild­ver­ar­beitung oder Ultra­schall­geräten einge­setzt und müssen typis­cher­weise spezielle Anforderun­gen erfüllen, zum Beispiel hohe Verlässlichkeit sowie Langlebigkeit auch unter widri­gen Bedin­gun­gen, Echtzeitver­ar­beitung oder Null-Fehler­tol­er­anz, häufig umzuset­zen in gerin­gen Baugrößen. CoMs sind komplette Comput­ing-Einheiten, sie beste­hen aus einem Prozes­sor, dem Speicher und der Prozes­sor­pe­riph­erie und sind für bestimmte Anwen­dun­gen opti­miert. CoMs sind wesentliche Voraus­set­zun­gen für die fortschre­i­t­ende Digi­tal­isierung, weil sie es zum Beispiel ermöglichen, physis­che und virtuelle Gegen­stände miteinan­der zu vernet­zen und sie durch Infor­ma­tions- und Kommu­nika­tion­stech­niken zusam­me­nar­beiten zu lassen. Auch für Anwen­dun­gen im Bere­ich der künstlichen Intel­li­genz werden CoMs benötigt.

Im Segment der Computer-on-Module ist das 2004 gegrün­dete Unternehmen der weltweite Mark­t­führer mit einer breiten Kunden­ba­sis von Start-ups bis zu inter­na­tionalen Blue-Chip-Unternehmen. congatec verfügt über Nieder­las­sun­gen in den USA, Taiwan, China, Japan und Australien sowie in Großbri­tan­nien, Frankre­ich und Tschechien. 270 Beschäftigte erwirtschafteten 2019 einen Umsatz in Höhe von 126 Millio­nen US-Dollar. Dieser Umsatz verteilt sich auf vielfältige Anwen­dun­gen – das führt dazu, dass das Unternehmen von der Covid-19-Pandemie bisher kaum beein­trächtigt ist.

Wach­s­tum durch Inter­na­tion­al­isierung und neue Prozes­sortypen
congatecs Kunden kommen zu mehr als zwei Drit­teln aus dem europäis­chen Wirtschaft­sraum, der Umsatzan­teil mit Kunden in den USA oder in Asien wächst. Das soll sich in den kommenden Jahren beschle­u­ni­gen. Neben einer stärk­eren Inter­na­tion­al­isierung soll auch eine Erweiterung der Produk­t­palette um CoMs für neue Prozes­sortypen das Wach­s­tum des Unternehmens antreiben. Ein wesentlicher Treiber hier­für ist auch die rasant wach­sende Nach­frage nach höher-perfor­man­ten Comput­ing-Lösun­gen unter anderem in Edge-Anwen­dun­gen, bei denen CoMs in einem Netzw­erk Rechen­leis­tung – anders als bei Cloudlö­sun­gen – dezen­tral in Echtzeit erbrin­gen. Darüber hinaus verfügt congatec mit dem RTS Hyper­vi­sor über eine inno­v­a­tive Soft­warelö­sung, die hinsichtlich Real-Time-Perfor­mance neue Maßstäbe setzen kann – sowohl als eigen­ständige Soft­warelö­sung als auch in Verbindung mit den von congatec produzierten CoMs.

„Wir erwarten ein anhal­tend starkes Wach­s­tum in der Digi­tal­isierung“, sagte Dr. Rolf Schef­fels (Foto), Mitglied des DBAG-Vorstands, aus Anlass der Vertrag­sun­terze­ich­nung. Und weiter „Die Pandemie hat noch einmal einen starken Impuls für das ‚Inter­net of Things‘ und ‚Indus­trie 4.0‘ gegeben – das wird der Nach­frage nach den dafür notwendi­gen Comput­er­bausteinen einen weit­eren Schub verlei­hen.“ Die DBAG hat sich in den vergan­genen Jahren inten­siv mit Unternehmen im Embed­ded-Elec­tron­ics-Bere­ich beschäftigt und mit der Beteili­gung an der duagon Hold­ing AG bere­its in ein vergle­ich­bares Geschäftsmod­ell investiert. „Diese Erfahrung hat sich in der Beurteilung der Beteili­gungsmöglichkeit jetzt ausgezahlt“, so DBAG-Vorstand Dr. Schef­fels.

Der Vorsitzende der congatec-Geschäfts­führung, Jason Carl­son, wies heute auf die vielfälti­gen Mark­t­poten­ziale hin: „Mit der DBAG haben wir einen Part­ner für die Weit­er­en­twick­lung unseres Unternehmens gefun­den, der sich in wesentlichen Endmärk­ten unserer Kunden gut auskennt und Finanzierungskom­pe­tenz und M&A‑Erfahrung mitbringt – mit der DBAG und dem DBAG Fund VIII sind wir gut aufgestellt, um die Mark­tchan­cen wahrzunehmen.“

Über die Deutsche Beteili­gungs AG
Die börsen­notierte Deutsche Beteili­gungs AG initi­iert geschlossene Private Equity-Fonds und investiert – über­wiegend an der Seite der DBAG-Fonds – in gut posi­tion­ierte mittel­ständis­che Unternehmen mit Poten­zial. Einen Schw­er­punkt legt die DBAG auf die Indus­triesek­toren, in denen der deutsche Mittel­stand im inter­na­tionalen Vergle­ich stark ist. Ein zunehmender Anteil der Eigenkap­i­tal­beteili­gun­gen entfällt auf Unternehmen in den neuen Fokus-Sektoren Breit­band-Telekom­mu­nika­tion, IT-Services/­Soft­ware und Health­care. Der langfristige, wert­steigernde unternehmerische Investi­tion­sansatz macht die DBAG zu einem begehrten Beteili­gungspart­ner im deutschsprachi­gen Raum. Das vom DBAG-Konz­ern verwal­tete und beratene Kapi­tal beträgt rund 2,5 Milliar­den Euro.

Family Office KIRK KAPITAL A/S übernimmt Mehrheit an Scanmetals Deutschland  

Hamburg — Ein Team um Dr. Jörg Schewe, Part­ner bei Heuk­ing Kühn Lüer Wojtek in Hamburg, hat das dänis­che Recy­cling-Unternehmen Scan­metals A/S und ihren Investor KIRK KAPITAL A/S bei der Über­nahme von 85 Prozent der Anteile an der unab­hängi­gen Scan­metals Deutsch­land GmbH rechtlich beraten. Mit der Transak­tion übern­immt Scan­metals A/S eine Recy­cling-Anlage in Deutsch­land und kann seine jährliche Wiedergewin­nung von Metall von 30.000 auf 45.000 Tonnen steigern. KIRK KAPITAL A/S, Minder­heitsin­vestor bei Scan­metals A/S, hat das Unternehmen und das Manage­ment bei der Transak­tion unter­stützt.

Scan­metals A/S ist ein Recy­clin­gun­ternehmen, das 2002 auf der Grund­lage einer nach­halti­gen Tech­nolo­gie zur opti­malen Nutzung von Ressourcen gegrün­det wurde. Durch inno­v­a­tive und effek­tive Lösun­gen gewinnt und raffiniert das Recy­clin­gun­ternehmen metallis­che Abfälle aus Verbren­nungsan­la­gen. Scan­metals A/S ist in Slagelse, Däne­mark und Birm­ing­ham, Großbri­tan­nien, tätig.

Die Gesellschafter von KIRK KAPITAL A/S sind direkte Nachkom­men von Ole Kirk Kris­tiansen, dem Grün­der von LEGO, namentlich Gunhild Kirk Johansen (3. Gener­a­tion), Casper Kirk Johansen (4. Gener­a­tion), Morten Kirk Johansen (4. Gener­a­tion) und Anders Kirk Johansen (4. Gener­a­tion). Seit 2007 ist ein Teil der Vermö­gens- und Investi­tion­sak­tiv­itäten der Fami­lie Kirk Johansen in KIRK KAPITAL A/S zusam­menge­fasst.

Berater KIRK KAPITAL A/S / Scan­metals A/S: Heuk­ing Kühn Lüer Wojtek
Dr. Jörg Schewe (M&A/Corporate, Lead)
Christoph Prochnau, LL.B. (M&A/Corporate, Due Dili­gence)
Fabian G. Gaffron (Tax)
Dr. Kai Erhardt (Corpo­rate Finance, Acqui­si­tion Financ­ing)
Jana Maria Siemens, LL.B. (Labour Law, Due Dili­gence)
Katha­rina Waszczyn­ski (Commer­cial Contracts, Due Dili­gence), alle Hamburg

Scalable Capital sammelt Series D Finanzierungsrunde über 50 Mio. Euro ein

München – Die Wirtschaft­skan­zlei Gütt Olk Feld­haus hat die Scal­able Capi­tal GmbH bei ihrer bislang größten Finanzierungsrunde beraten. Im Rahmen der Series D Finanzierungsrunde wurde frisches Kapi­tal in Höhe von 50 Millio­nen Euro einge­sam­melt. Damit summiert sich das Finanzierungsvol­u­men seit der Grün­dung von Scal­able Capi­tal auf 116 Millio­nen Euro.

Scal­able Capi­tal ist der größte digi­tale Vermö­gensver­wal­ter in Europa mit über zwei Milliar­den Euro verwal­teter Gelder. Im Juni 2020 startete Scal­able Capi­tal auch einen Neo-Broker, eine digi­tale Plat­tform, auf der Kunden Aktien, ETFs und Fonds handeln können. Mit den nun einge­sam­melten Mitteln soll die führende Posi­tion von Scal­able Capi­tal als digi­taler Vermö­gensver­wal­ter ausge­baut und das Wach­s­tum im Broker­age und B2B-Geschäft weiter beschle­u­nigt werden.

An der Finanzierungsrunde beteiligten sich neben einem neuen Investor auch die Bestandsin­ve­storen Black­Rock, HV Holtzbrinck Ventures und Tengel­mann Ventures.

Rechtliche Berater Scal­able Capi­tal GmbH: Gütt Olk Feld­haus, München
Adrian von Prit­twitz, Foto (Part­ner, Corporate/M&A, Feder­führung), Thomas Becker (Of Coun­sel, IP/IT/Datenschutz), Isabelle Vrancken (Senior Asso­ciate), Ricarda Theis (Asso­ciate, beide Corpo­rate M&A)

MOOG: Marc Sälzer (Steuer­recht)
Inhouse: Dr. Alexis Darányi (Chief Legal Offi­cer), Florian von Kampen (Senior Legal Coun­sel)

Große Finanzierungsrunde: Solarisbank erhält 60 Mio. Euro

Hamburg — Die Solar­is­bank hat sich die bislang höch­ste Finanzierungsrunde ihrer Unternehmensgeschichte gesichert in Höhe von 60 Mio. Euro. Die Post-Money-Bewer­tung steigt durch die Kapi­taler­höhung auf 320 Mio. Euro. „Da wir unter kein­er­lei Zeit­druck standen, hat die Corona-Krise unseren Fund­ing-Prozess nicht wirk­lich tang­iert“, sagte uns Vorstand­schef Roland Folz. „Aufgrund der hohen Nach­frage von Inve­storen­seite haben wir sogar mehr Kapi­tal aufgenom­men, als ursprünglich geplant.“

Mit dem Fund­ing im Rücken kann die Solar­is­bank – die seit ihrer Grün­dung 2016 auss­chließlich organ­isch gewach­sen ist – sogar größere Transak­tio­nen ins Auge fassen. So könnte Solaris die Wire­card Bank AG zumin­d­est in Teilen übernehmen könnte.

Auf dieses Szenario ange­sprochen, sagte uns Solar­is­bank-Chef Folz gestern: „Es ist nie eine gute Nachricht, wenn ein Konkur­rent in Schwierigkeiten gerät. Denn was Unternehmen letztlich besser macht, das ist der Wettbe­werb.“ Richtig allerd­ings sei: „Die Dien­stleis­tun­gen der Wire­card Bank ähneln den unseren. Je nach­dem, wie sich die Dinge entwick­eln, könnten wir darum wir sicher­lich für viele Kunden des Wettbe­wer­bers so etwas wie die natür­liche Alter­na­tive sein.“

Lead-Investor ist Risikokap­i­tal­ge­ber Holtzbrinck Ventures, der bislang noch nicht zu den Gesellschaftern gehörte. Dass ein deutscher VC-Spezial­ist in einer derart großen Runden (und noch dazu, nach­dem er bis dato noch gar nicht beteiligt war) den Lead-Investor gibt, ist unserer Erin­nerung nach im deutschen Fintech-Sektor selten. Es zeigt aber: Hiesige Venture-Capi­tal-Player schrecken bei größeren Runden nicht mehr automa­tisch zurück. Auch Early­bird mischte bei den jüng­sten Mega-Fund­ings von N26 ja weit­er­hin munter mit.

Neben Holtzbrinck eben­falls neu an Bord sind Vulcan Capi­tal (das ist der Invest­ment-Arm der Stiftung des verstor­be­nen Microsoft-Mitgrün­ders Paul Allen), ein weit­erer amerikanis­cher VC namens Storm Ventures sowie der zum gleich­nami­gen kore­anis­chen Tech­nolo­giekonz­ern gehörende Samsung Cata­lyst Fund. Von den Altin­ve­storen gingen Yabeo, BBVA, die SBI Group, ABN Amro, Global Brain, Hegus und Lakestar mit.  Solar­is­bank-Strate­giechefin Layla Qassim: „Wir hatten bislang einen leichten Über­hang an strate­gis­chen Gesellschaftern. Darum haben wir uns bei der Auswahl der Kapi­tal­ge­ber dies­mal etwas stärker auf die  finanziellen Inve­storen fokussiert.“

Inter­es­sant: In der Pressemit­teilung ist davon die Rede, dass die Deutsche Bank die Runde als „Private Place­ment Agent“ unter­stützt habe. „In unseren ersten beiden Finanzierungsrun­den sind wir ohne beglei­t­ende Bank ausgekom­men. Dies­mal haben wir uns bewusst für einen anderen Weg entsch­ieden – weil: Ein Unternehmen in unserem Stadium kann gute Freunde gebrauchen. Und mit der Deutschen Bank haben wir einen solchen Freund nun gefun­den“, so CEO Folz. Die nahe­liegende Nach­frage, ob damit auch schon vorentsch­ieden sei, welches Geldin­sti­tut die Solar­is­bank eines Tages an die Börse begleiten könnte, beant­wortete Folz ebenso nahe­liegen­der­weise nicht mit dem Satz: „Klar, das wird die Deutsche Bank.“ Stattdessen betonte er, dass ein IPO für die näch­sten zwei Jahre in keinem Fall auf der Agenda stehe und auch für die Zeit danach nur „eine denkbare Option unter mehreren“ sei.

Was soll nun mit den 60 Mio. Euro passieren? ‑Die zumin­d­est noch für dieses und näch­stes Jahr erwarteten Verluste auffan­gen Die europäis­che Expan­sion vorantreiben. Das will die Solar­is­bank (Mitar­beiter zurzeit: 310) aber weit­er­hin vor allem von Berlin aus tun; ausländis­che Büros sollen nur vere­inzelt eröffnet werden.

 

Unigestion Private Equity sammelt Direkt- und Sekundärfonds ein

Genf  — Uniges­tion, der unab­hängige spezial­isierte Vermö­gensver­wal­ter, hat im Mai die dritte Schließung seines Private Equity-Direk­t­fonds Uniges­tion Direct II voll­zo­gen, wodurch sich der Gesam­tum­fang des Fonds auf 375 Mio. Euro erhöht hat.

Die endgültige Ziel­größe liegt bei 600 Mio. Euro. Im Juni schloss der Fonds auch seine zweite Investi­tion ab. Darüber hinaus erfol­gte am 10. Juni die erste Schließung des Sekundär­fonds Uniges­tion Secondary V, mit einem Gesamtvol­u­men von 228 Mio. Euro (700 Mio. Euro endgültiges Zielvol­u­men).

Der Erfolg dieser Abschlüsse spiegelt den Appetit der Inve­storen auf ein Engage­ment in Direkt- und Sekundär­markt-Transak­tio­nen bei kleinen und mittel­großen Unternehmen auf dem Private Equity-Markt im derzeit­i­gen wirtschaftlichen Umfeld wider.

Da sich die Auswirkun­gen der COVID-19-Pandemie auf den Finanzmärk­ten bemerk­bar machen, rech­net Uniges­tion künftig mit einer wach­senden Zahl attrak­tiver Gele­gen­heiten, in Folge niedrigerer Bewer­tun­gen, einer begren­zten Verfüg­barkeit von Fremd­kap­i­tal und einer Zunahme poten­zieller Verkäufer.

Beide Fonds ziehen nach wie vor namhafte Inve­storen aus Nordamerika, Australien und Europa an, darunter renom­mierte Unternehmen, Pensions­fonds und vermö­gende Anleger.

Uniges­tion Direct II
Die Strate­gie von Uniges­tion Direct II besteht darin, ein Port­fo­lio von Direk­t­in­vesti­tio­nen in kleine und mittel­große Unternehmen in Sektoren aufzubauen, deren Wach­s­tum von langfristi­gen Trends angetrieben wird. Der Fonds investiert in Unternehmen, die dank ihrer starken Mark­t­po­si­tion­ierung, ihres Manage­ments und ihrer Finanzkraft aus eigener Kraft wider­stands­fähig sind. Dadurch erhal­ten Inve­storen ein Engage­ment in einem Port­fo­lio robuster Unternehmen, die in der Lage sind, ihre Wach­s­tum­spläne unab­hängig von den Mark­tbe­din­gun­gen umzuset­zen.

Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im Bere­ich der Direk­t­in­vesti­tio­nen beteiligt sich Uniges­tion sowohl als Mitun­terze­ich­ner als auch als Mitinitiator/Initiator an Transak­tio­nen, gemein­sam mit Fonds­man­agern, die auf kleine und mittel­große Unternehmen spezial­isiert sind, sowie anderen Investi­tion­spart­nern in Europa, Nordamerika und Asien. Uniges­tion übern­immt eine aktive Rolle während der Due Dili­gence und ist in der Lage, in den meis­ten Fällen günstige Transak­tions­be­din­gun­gen zu schaf­fen.

Mit einem glob­alen Team von 40 Private-Equity-Fach­leuten bezieht Uniges­tion direkte Investi­tion­s­möglichkeiten aus seinem Netzw­erk von mehr als 500 Investi­tion­spart­nern, darunter spezial­isierten Fonds­man­agern, Spon­soren und andere Branch­en­ex­perten, sowie direkt von Unternehmen­seign­ern.

Uniges­tion Secondary V
Uniges­tion Secondary V investiert in kleine, nicht versteigerte Sekundär­markt-Transak­tio­nen mit einem Volu­men von unter 50 Mio. Euro, wobei der Schw­er­punkt auf Port­fo­lios von Unternehmen mit hoher Qual­ität und attrak­tiven Bewer­tun­gen liegt. Mit mehr als zwei Jahrzehn­ten Erfahrung ist Uniges­tion einer der Pioniere auf dem glob­alen Sekundär­markt. Die Exper­tise umfasst insbeson­dere maßgeschnei­derte und oft komplexere Liquid­ität­slö­sun­gen.

Uniges­tion akquiri­ert Sekundär­markt-Transak­tio­nen aus seinem breiten Netzw­erk von General Part­ners (GPs), Limited Part­ners, Small Inter­me­di­aries und ausgewählten spezial­isierten Secondary Direct Managern. Dank seiner umfan­gre­ichen Erfahrung im weltweiten Markt für kleine und mittel­große Unternehmen hat Uniges­tion Zugang zu Transak­tio­nen außer­halb der Jagdgründe anderer Sekundärin­ve­storen. So ist Uniges­tion in der Lage, ein Port­fo­lio von Sekundär­markt-Transak­tio­nen anzu­bi­eten, das typis­cher­weise nicht mit dem breit­eren Sekundär­markt korre­liert.

Uniges­tion verfolgt einen sorgfälti­gen Due-Dili­gence-Prozess, weshalb der Schw­er­punkt auf Port­fo­lios von Unternehmen mit soli­den Geschäftsmod­ellen und klaren Exit-Möglichkeiten liegt. Folglich werden die Renditen von der zukün­fti­gen Unternehmensen­twick­lung bestimmt und sind nicht von Lever­age oder Abschlä­gen abhängig.

“Diese Fondss­chließun­gen sind ein Beweis für unsere lange Erfol­gs­bi­lanz bei Investi­tio­nen in kleine und mittel­große Unternehmen. Wir konzen­tri­eren uns auf kleine und mittel­ständis­che Unternehmen, die in attrak­tiven Sektoren tätig sind, in denen das Wach­s­tum nicht von den makroökonomis­chen Bedin­gun­gen abhängig ist. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass wir von den Chan­cen prof­i­tieren werden, die sich aus den außergewöhn­lichen Bedin­gun­gen ergeben, die wir derzeit erleben”, sagt Christophe De Dardel, Head of Private Equity bei Uniges­tion.

Paragon übernimmt die WEKA Firmengruppe

München — Paragon Part­ners, eine der führen­den privaten Beteili­gungs­ge­sellschaften in Europa, erwirbt sämtliche Anteile der WEKA Firmen­gruppe, einem führen­den Anbi­eter im Bere­ich Fach­in­for­ma­tio­nen, Soft­ware, Weit­er­bil­dun­gen & Services für die DACH-Region und Frankre­ich.

Dr. Edin Hadzic (Foto), Mitgrün­der und Geschäfts­führer von Paragon Part­ners, sagt: „WEKA ist eine beein­druck­ende Erfol­gs­geschichte, die wir als neuer Gesellschafter mit dem Manage­ment Team und den Mitar­beit­ern fortschreiben wollen. Die diver­si­fizierte Struk­tur und die unternehmerische Kultur der Unternehmensgruppe wollen wir weit­er­hin stärken. Die Weit­er­en­twick­lung von Märk­ten, Produk­ten und die Digi­tal­isierung der Unternehmen­sprozesse stehen auch in Zukunft im Vorder­grund. Gezielte Akqui­si­tio­nen zur Port­fo­lio-Ergänzung bleiben nach wie vor Teil der Unternehmensstrate­gie. Wir heißen WEKA in der Paragon-Fami­lie willkom­men und freuen uns auf die Zusam­me­nar­beit.“

Wolf­gang Materna, Geschäfts­führer der WEKA Hold­ing: „Ich freue mich, mit Paragon Part­ners einen Gesellschafter mit ausgeze­ich­neten Referen­zen, Ziel­stre­bigkeit und Zuver­läs­sigkeit gefun­den zu haben, der durch seine Erfahrun­gen in der Medien-Branche alle Voraus­set­zun­gen für die Weit­er­en­twick­lung der WEKA-Gruppe mitbringt und bei dem wir die Zukunft von WEKA, unseren Mitar­beit­ern und unseren Geschäftspart­nern in guten Händen sehen. Wir freuen uns, ein Teil der Paragon-Fami­lie zu sein. Das Manage­ment und die Mitar­beiter der WEKA-Gruppe werden auch in der neuen Gesellschafter­struk­tur alles für die erfol­gre­iche Fort­führung der Geschäfte geben.“

Über WEKA
WEKA wurde im Jahr 1973 als Fachver­lag für Verwal­tung und Indus­trie von Werner und Karin Mützel gegrün­det. Über die letzten Jahrzehnte entwick­elte sich WEKA zu einer diver­si­fizierten Medi­en­gruppe und hat durch ein breites Fach­in­for­ma­tions- und Formatange­bot eine führende Mark­po­si­tion eingenom­men. Die WEKA Firmen­gruppe hat ihren Haupt­sitz in Kiss­ing (Deutsch­land) und umfasst 23 Unternehmen in Deutsch­land, Öster­re­ich, der Schweiz und Frankre­ich. WEKA erwirtschaftet einen Jahre­sum­satz von rund EUR 250 Mio. und beschäftigt insge­samt 1.500 Mitar­beiter.

Im Bere­ich „Busi­ness Infor­ma­tion & Educa­tion“ bietet WEKA Experten­wis­sen über Print‑, Digi­tal- (z.B. Online-Inhal­te/ Daten­banken, Soft­ware, E‑Learning) und Face-to-Face-Formate (z.B. Semi­nare, Fort- und Weit­er­bil­dung) an. Der Schw­er­punkt liegt auf der Vermit­tlung von regu­la­torischem und/ oder tech­nis­chem Wissen und den darauf aufbauen­den Neuerun­gen in spez­i­fis­chen Nischen, wie etwa Arbeitssicher­heit, Gefahrgüter, Recht und Steuern oder Zahn­medi­zin. Inhalte werden so aufbere­itet, dass sie unmit­tel­bare Anwen­dung in der Praxis finden und sich damit naht­los in den Work­flow der Kunden inte­gri­eren lassen.

Das Segment „Busi­ness Commu­ni­ca­tion“ liefert Fach­in­for­ma­tio­nen über Print- (primär Zeitschriften) sowie Digital‑, Event- und Service­for­mate für verschiedene Indus­trien. Dazu gehören beispiel­sweise Branchen wie Elek­tronik, ITK und Gebäude­tech­nik. Der Schw­er­punkt liegt auf jour­nal­is­tis­chen Marken sowie spez­i­fis­chen Daten und Services, die die Teil­nehmer und Inter­essen­ten der jeweili­gen Zielmärkte informieren. www.weka-holding.de

Über Paragon Part­ners
Gegrün­det in 2004, gehört Paragon heute zu den führen­den privaten Beteili­gungs­ge­sellschaften im deutschsprachi­gen Raum mit mehr als EUR 1,2 Mrd. verwal­tetem Eigenkap­i­tal. Paragon arbeitet mit seinen Port­fo­lio-Unternehmen eng zusam­men, um nach­haltiges Wach­s­tum zu sich­ern und oper­a­tive Prozesse zu verbessern. Das Beteili­gungs-Port­fo­lio erstreckt sich über verschiedene Branchen (z.B. Industrial/ Profes­sional Services, IP-Manage­ment, Media Analyt­ics) und umfasst aktuell 14 Unternehmen. Die Firma hat ihren Sitz in München, Deutsch­land. www.paragon.de

BayBG übernimmt Minderheitsbeteiligung an SAV

München/Nürnberg — Das Span­ntech­nik-Unternehmen SAV GmbH, Nürn­berg, meldet eine Kapi­taler­höhung. Das neue Kapi­tal stammt von der BayBG Bayerischen Beteili­gungs­ge­sellschaft, die als Minder­heits­ge­sellschafter 20 Prozent der Firmenan­teile übern­immt und gleichzeitig eine stille Beteili­gung einbringt. Der Einstieg der BayBG ermöglicht es der SAV, die mit Stan­dorten in Nürn­berg, Mittweida und Göppin­gen jährlich 27 Mio. Euro umsetzt, die bere­its eingeleit­ete Entwick­lung hin zum Engi­neer­ing-Spezial­is­ten weiter fortzuset­zen und damit den Restruk­turierung­sprozess der vergan­genen Jahre erfol­gre­ich abzuschließen.

Da die SAV als einer der weni­gen Komplet­tan­bi­eter auf ein langjähriges Know-how bei magnetis­chen, umlaufenden und stationären Spann- und Automa­tisierungslö­sun­gen zurück­greifen kann, besitzt das Unternehmen für alle span­ntech­nis­chen Anforderun­gen verschieden­ster Branchen hohe Lösungskom­pe­tenz. Namhafte Unternehmen aus den Bere­ichen Maschi­nen­bau, Trans­port und Verkehr, Agrartech­nik, Luft- und Raum­fahrt sowie Medi­z­in­tech­nik zählen zum Kunden-Port­fo­lio der SAV. Eigen­ständige Produk­ten­twick­lun­gen bilden einen Schw­er­punkt der weit­eren Ausrich­tung.

SAV setzt dabei zunehmend auch auf intel­li­gente Automa­tisierungskonzepte, wie z.B. die eige­nen­twick­elte Robot­erzelle. Sehr zufrieden mit dem neuen Investor zeigt sich Martin Schacherl, Geschäfts­führer der SAV: „Mit der BayBG haben wir einen sehr erfahre­nen neuen Part­ner gewon­nen. Das neu gewonnene Netzw­erk und das zusät­zliche Kapi­tal geben uns den Freiraum für die Hebung von Wach­s­tumspoten­zialen, für weit­ere Entwick­lun­gen und für die Erschließung neuer Märkte. Wir sind überzeugt, dass die Zusam­me­nar­beit für beide Seiten sehr erfol­gre­ich sein wird.“

Thomas Becher, Senior Invest­ment Manager der BayBG, ergänzt: „Überzeugt hat uns vor allem das erfahrene und kompe­tente SAV-Manage­ment­team. Mit der konse­quenten weit­eren Fokussierung hin zum Engi­neer­ing-Spezial­is­ten erschließt sich das Unternehmen zusät­zliches Poten­zial als Anbi­eter span­ntech­nis­cher Lösun­gen.“

Über BayBG
Mit einem investierten Volu­men von mehr als 300 Mio. Euro ist die BayBG Bayerische Beteili­gungs­ge­sellschaft mbH ist einer der größten Venture-Capi­tal- und Beteili­gungskap­i­tal­ge­ber und Anbi­eter von Mezza­nine für den Mittel­stand. Sie ist aktuell mit über 300 Mio. Euro engagiert. Mit ihren Venture Capi­tal- und Beteili­gungsen­gage­ments ermöglicht sie mittel­ständis­chen Unternehmen und Start-ups die Umset­zung von Inno­va­tions- und Wach­s­tumsvorhaben, die Regelung der Unternehmen­snach­folge oder die Opti­mierung der Kapi­tal­struk­tur.

EQT Infrastructure II veräussert Hector Rail an Ancala Infrastructure

GOF berät EQT Infra­struc­ture II im Zusam­men­hang mit dem Verkauf der Hector Rail Gruppe an Ancala Infra­struc­ture

München, 18. Juni 2020 –– Die Wirtschaft­skan­zleien Vinge und Gütt Olk Feld­haus haben EQT Infra­struc­ture II im Zusam­men­hang mit dem Abschluss einer Vere­in­barung zum Verkauf der Hector Rail Gruppe (Foto: Hector Rail) an den Euro­pean Infra­struc­ture Fund II von Ancala beraten. Vinge fungierte als Lead Coun­sel; GOF beriet zu den deutsch-rechtlichen Aspek­ten der Transak­tion.

Hector Rail ist der größte private Betreiber von Schienengüter­verkehr in Skan­di­navien und unter­hält signifikante Betrieb­sstät­ten in Deutsch­land. Mit einer Flotte von über 100 Loko­mo­tiven und 400 Mitar­beit­ern, darunter etwa 250 Lokführer, trans­portiert das Unternehmen Güter für ein breites Spek­trum von Kunden.  — EQT Infra­struc­ture II hatte Hector Rail im Novem­ber 2014 über­nom­men.

Rechtliche Berater EQT:
Vinge, Stock­holm: Daniel Rosvall, Karl Klack­en­berg, Milad Kamali, Olivia Beld­ing (alle M&A), Mikael Ståhl, Axel Jans­son (beide Banking/Finance), Mathilda Pers­son (Commer­cial Agree­ments) und Kristof­fer Säll­fors (Regu­la­tory).
Gütt Olk Feld­haus, München: Dr. Tilmann Gütt (Part­ner, Banking/Finance, Feder­führung), Thomas Becker (of Coun­sel, IP/IT/Software), Christo­pher Ghabel (Senior Asso­ciate, Banking/Finance), Karl Ehren­berg (Asso­ciate, M&A).
Held Jagut­tis, Köln: Dr. Simeon Held, Dr. Malte Jagut­tis, Bernard Altpeter (alle Regu­la­tory)

Über Gütt Olk Feld­haus
Gütt Olk Feld­haus ist eine führende inter­na­tional tätige Sozi­etät mit Sitz in München. Wir beraten umfassend im Wirtschafts- und Unternehmen­srecht. Unsere Schw­er­punkte liegen in den Bere­ichen Gesellschaft­srecht, M&A, Private Equity sowie Finanzierung. In diesen Fach­bere­ichen übernehmen wir auch die Prozess­führung.

SMP berät Proptech Homeday bei Euro 40 Millionen-Finanzierungsrunde

Berlin — SMP hat das Berliner Proptech Home­day bei seiner jüng­sten Finanzierungsrunde beraten. Das Joint Venture beste­hend aus Axel Springer und Purple­bricks investiert erneut in das Unternehmen. Im Rahmen dieser Finanzierungsrunde mit einem Gesamtvol­u­men von 40 Millio­nen Euro erhöht das Joint Venture ihre Beteili­gung an Home­day auf über 54 %. Nach eige­nen Angaben plant das auf die Vermit­tlung von Maklern spezial­isierte Onlinepor­tal das einge­wor­bene Kapi­tal in den tech­nol­o­gis­chen Ausbau sowie die weit­ere Expan­sion zu investieren. Home­day wurde von den SMP-Part­nern Martin Schaper und Peter Möll­mann umfassend rechtlich beraten.

Über Home­day
Home­day ist ein Proptech-Unternehmen mit Sitz in Berlin. 2015 wurde Home­day von Stef­fen Wicker, Dmitri Uvarovski und Philipp Reichle gegrün­det und vermit­telt seit­dem über seine Online­plat­tform deutsch­landweit Makler. Das Tech­nolo­gie­un­ternehmen beschäftigt rund 200 Mitar­beiter und 180 selb­ständige Home­day-Makler deutsch­landweit.

Über SMP
SMP ist eine Spezialkan­zlei für Steuer- und Wirtschaft­srecht, die in den Kern­bere­ichen Corpo­rate, Fonds, Prozess­führung, Steuern und Transak­tio­nen tätig ist. Die Anwälte und Steuer­ber­ater von SMP vertreten eine breite Vielfalt an Mandan­ten. Dazu gehören aufstrebende Tech­nolo­gie­un­ternehmen und fami­lienge­führte mittel­ständis­che Unternehmen genauso wie Konz­erne und Private-Equity-/Ven­ture-Capi­tal-Fonds. Seit der Grün­dung 2017 hat sich SMP zu einer der führen­den Adressen für Venture Capi­tal, Private Equity und Fondsstruk­turierung in Deutsch­land entwick­elt. Die Kanzlei sowie die Part­ner wurden national und inter­na­tional von JUVE, Best Lawyers, Legal 500, Focus sowie Cham­bers and Part­ners anerkannt. SMP beschäftigt heute über 50 erfahrene Recht­san­wälte und Steuer­ber­ater in drei Büros in Berlin, Hamburg und Köln.

Berater Home­day: SMP Schnit­tker Möll­mann Part­ners
Dr. Martin Schaper, Foto (Feder­führung), Part­ner
Dr. Peter Möll­mann, Part­ner

Flugtaxi Lilium erhält USD 35 Mio. von Tesla-Investor Baillie Gifford

München —  Der britis­che Investor Bail­lie Gifford investiert 35 Millio­nen US-Dollar in den Münch­ner Flug­taxi-Entwick­ler Lilium. Gifford ist nach Elon Musk der größte Investor bei Tesla.

Zuletzt investierte der chine­sis­che Inter­net-Konz­ern Tencent, Atom­ico, Freigeist und LGT 240 Millio­nen US-Dollar in das Unternehmen. Insge­samt flossen somit in der aktuellen Invest­men­trunde 275 Millio­nen in Lilium. Bei dieser jüng­sten Finanzierungsrunde erre­icht Lilium eine Milliar­den-Bewer­tung. Der Luft­taxi-Hersteller wurde 2015 von den vier Inge­nieuren Daniel Wiegand, Sebas­t­ian Born, Patrick Nathen und Matthias Meiner gegrün­det.

Das deutsche Startup hat einen vollelek­trischen Passagier­jet (Foto Lilium) entwick­elt hat, der vertikal starten und landen kann.

Newsletter abonnieren

Hier erfahren Sie von den neuesten Transaktionen, Börsengängen, Private Equity-Deals und Venture Capital-Investments, wer einen neuen Fonds eingesammelt hat, wie es um die Buy & Build-Aktivitäten steht.

Get in touch

Kontaktieren Sie uns!
fyb [at] fyb.de