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FÜR UNTERNEHMER UND INVESTOREN

News-Kategorie: Private Equity

Willkie berät Bregal Milestone bei Series C Investment in Uberall

Berlin / Frank­furt a. Main — Willkie Farr & Gallagher LLP hat Bregal Mile­stone als Lead-Investor bei der Series C- Wach­s­tum­sin­vesti­tion im Umfang von USD 115 Mio. in Uber­all beraten. Der aktuelle Investor United Inter­net und das Manage­ment beteili­gen sich eben­falls an der Runde. Bere­its zuvor an Uber­all beteiligte Inve­storen sind HPE Growth und Project A.

Die Transak­tion ist die zehnte Beteili­gung von Bregal Mile­stone und die erste Transak­tion in Deutsch­land. Uber­all bietet eine führende Full-Suite-SaaS- Plat­tform für Stan­dort­mar­ket­ing und – analyse, die Marken und Unternehmen bei jedem Schritt der “Near Me”-Reise unterstützt: vom Finden und Auswählen im Inter­net über das Gener­ieren von Offline-Verkäufen, das Einholen und Verwal­ten von Online- Feed­back bis hin zum Empfehlen.

Auf Uber­all setzen Tausende von Kunden, darunter mehr als 600 große glob­ale Unternehmen in Europa, Nordamerika und Asien, sowohl im Direk­tver­trieb als auch über das umfan­gre­iche glob­ale Netzw­erk von Vertrieb­spart­nern. Seit die langjährigen Freunde David Feder­hen und Florian Hübner das Unternehmen 2013 in Berlin gegründet haben, hat sich Uber­all zu einem inter­na­tionalen Marktführer mit Nieder­las­sun­gen in 6 Ländern und einem glob­alen Team von 300 Mitar­beit­ern entwickelt.

Das Unternehmen hat seinen ARR zwis­chen FY17-20 erfol­gre­ich mit einem CAGR von 60% gesteigert. Die Investi­tion wird es erlauben, die Produk­tin­no­va­tion voranzutreiben die Wach­s­tumsstrate­gie, mit beson­derem Fokus auf die weit­ere Konso­li­dierung seiner Führungsposition in Europa und die glob­ale Expan­sion zu beschle­u­ni­gen. Willkie beriet zu allen Aspek­ten der Transak­tion, KNPZ Rechtsanwälte beriet zu IP-Themen.

Berater von Bregal Mile­stone : Willkie Farr & Gallagher LLP
Das Willkie-Team wurde von dem Part­ner Dr. Matthias Schudlo (Corpo­rate) und Miriam Steets, Foto (Coun­sel, Corpo­rate, beide Frank­furt) geleitet und umfasste den Part­ner Georg Linde (Corpo­rate, Frank­furt), die Coun­sel Wulf Kring (Tax) und Matthias Töke (Finance, beide Frank­furt) sowie die Asso­ciates Dr.Erik Göretzlehner und Ilie Manole (beide Corpo­rate), Dr. Nadine Kramer und Martin Waśkowski (beide Arbeit­srecht) und Philip Thürmer (Real Estate, alle Frankfurt).

KNPZ Recht­san­wälte beriet zu IP-Themen:
Das Team von KNPZ umfasste den Part­ner Dr. Kai-Uwe Plath sowie die Asso­ciates Jan Schäfer, Matthias Struck, Niko­laus Schmidt-Hamkens und Dr. Enno ter Haze­borg (alle Hamburg).

Über Willkie Farr & Gallagher LLP
Willkie Farr & Gallagher LLP ist eine inter- nationale Anwalt­skan­zlei mit mehr als 850Anwälten mit Büros in New York, Wash­ing­ton, Hous­ton, Palo Alto, San Fran­cisco, Chicago, Paris, London, Frank­furt, Brüssel, Mailand und Rom.

 

Börsen-Debüt für About You: Die Otto-Group-Tochter wird mit € 3,9 Mrd. bewertet

Hamburg/ Frank­furt a. M. — About You feiert am heuti­gen Mittwoch, 16. Juni, sein Debüt an der Frank­furter  Börse. Der Ange­bot­spreis für die Privat­platzierung ist auf 23,00 Euro pro Aktie fest­gelegt. CEO Tarek Müller hält dabei einen Anteil von 4,3 Prozent, Sebas­t­ian Betz 3,7 Prozent, Hannes Wiese hat 2,7 Prozent.

Der Ange­bot­spreis für die Privat­platzierung liegt bei 23,00 Euro pro Aktie. Die Otto-Group-Tochter wird damit mit 3,9 Milliar­den Euro bewertet.

Laut Textil­wirtschaft, halten die Grün­der folgende Anteile: Tarek Müller hat einen Anteil von 4,3 Prozent, Sebas­t­ian Betz 3,7 Prozent. Hannes Wiese hat 2,7 Prozent. Allerd­ings will das Trio knapp 3,3 Millio­nen Aktien abstoßen, was ihnen also zusam­men 76 Millio­nen Euro einbringt. Müller, Betz und Wiese werden nach der Privat­platzierung auf Anteile von 3,0 Prozent, 2,6 Prozent und 1,7 Prozent kommen.

Netto bleiben 627 Millio­nen Euro übrig. — Darüber hinaus werden aus dem Bestand der beste­hen­den Eigen­tümer GFH (Gesellschaft für Handels­beteili­gun­gen mbH), Seven­Ven­tures GmbH, GMPVC German Media Pool GmbH und der Fash­ion Media Pool GmbH optional bis zu 4,8 Millio­nen Inhaber-Stam­mak­tien gewährt, um Mehrzuteilun­gen abzudecken (Green­shoe-Option).

Durch den Börsen­gang fließen About You brutto 657 Millio­nen Euro zu. Netto bleiben 627 Millio­nen Euro übrig. Man möchte 150 Millio­nen Euro für die inter­na­tionale Expan­sion, 115 Millio­nen Euro für die tech­nol­o­gis­che Infra­struk­tur und 50 Millio­nen Euro für die Weit­er­en­twick­lung der B2B-Tech­nolo­gies­parte ausgeben. 80 Mio. Euro sollen dazu verwen­det werden, um Darlehen der Aktionäre zurück­zubezahlen. About You erwägt auch Über­nah­men. 80 Millio­nen Euro werden als Reserve für M&A‑Transaktionen verbucht.

Tarek Müller, Mitgrün­der und Vorstandsmit­glied Market­ing & Brand: “Heute ist ein toller Tag für About You. Gemein­sam mit eini­gen der weltweit renom­miertesten Marken und Unternehmen sind wir jetzt Teil der Börsen­fam­i­lie. Heute feiern wir das erfol­gre­iche List­ing von About You, unser Fokus liegt aber schon jetzt voll und ganz auf der Zukunft.”

Neben der Deutschen Bank, Gold­man Sachs und JPMor­gan haben auch Numis Secu­ri­ties, Société Générale und die UBS den Börsen­gang begleitet.

Weil berät INVEN CAPITAL bei EUR 38 Mio.-Investment in tado°

Frank­furt a. Main — Das Frank­furter Büro der inter­na­tionalen Anwaltssozi­etät Weil, Gotshal & Manges LLP hat Inven Capi­tal SICAV, a.s. (“INVEN CAPITAL”) beim Invest­ment in die tado GmbH (“tado°”) beraten. An der 38 Mio. Euro Finanzierungsrunde waren neben Neuin­vestor noven­tic group auch beste­hende Inve­storen wie INVEN CAPITAL, Amazon, Target Part­ners, Eon und Total beteiligt.

tado° mit Sitz in München ist der europäis­che Mark­t­führer für intel­li­gentes Raumk­lima-Manage­ment und wurde 2011 gegrün­det. Inzwis­chen beschäftigt tado° 180 Mitarbeiter.

Bei INVEN CAPITAL handelt es sich um den Venture Capi­tal Arm der ČEZ-Gruppe, dessen Invest­ment­fokus auf Investi­tio­nen in Clean-Tech und New-Energy Unternehmen gerichtet ist.

Das Frank­furter Büro von Weil berät INVEN regelmäßig bei ihren Invest­ments, so etwa jüngst beim Einstieg in das Logis­tik Start-Up Forto GmbH, bei Finanzierungsrun­den bei der Zolar GmbH, beim Verkauf der Beteili­gung an dem Heim­bat­ter­iespe­icher-Anbi­eter sonnen an Shell Over­seas Invest­ment B.V. und dem Einstieg in das Start-Up-Unternehmen Cloud&Heat Tech­nolo­gies GmbH sowie der jüng­sten Finanzierungsrunde bei der Sunfire GmbH.

Das Weil-Transak­tion­steam stand bei dieser Transak­tion unter der Feder­führung des Frank­furter Corpo­rate Part­ners Dr. Chris­t­ian Tappeiner. Er wurde unter­stützt durch Coun­sel Julian Schwanebeck und Para­le­gal Natascha Späth (beide Corporate).

Weil, Gotshal & Manges ist eine inter­na­tionale Kanzlei mit mehr als 1.100 Anwäl­ten, darunter rund 300 Part­ner. Weil hat seinen Haupt­sitz in New York und verfügt über Büros in Boston, Dallas, Frank­furt, Hongkong, Hous­ton, London, Miami, München, Paris, Peking, Prince­ton, Shang­hai, Sili­con Valley und Wash­ing­ton, D.C.

Mutares erwirbt drei deutsche Exteriors-Werken von Magna

München — Der Auto­mo­bilzulief­erer Magna hat mit der börsen­notierten Beteili­gungs­ge­sellschaft Mutares SE & Co. KGaA (Mutares) einen Vertrag zum Verkauf von drei deutschen Exte­ri­ors-Werken unterze­ich­net. Die Über­nahme umfasst die drei Magna-Stan­dorte Obertshausen, Sulzbach und Idar-Ober­stein sowie die beiden Satel­liten­stan­dorte Neckar­sulm und Klein-Krotzen­burg mit insge­samt 1.700 Mitar­beit­ern und einem Umsa von ca. EUR 360 Mio.

Die Werke stellen Kunst­stof­fkom­po­nen­ten wie Stoßfänger- und Außen­verklei­dun­gen, Kühler­grills und andere Trim-Bauteile für führende OEMs im Premium-Segment her und erwirtschaften einen Umsatz von ca. 360 Mio. EUR. Der Abschluss der Transak­tion wird für das dritte Quar­tal 2021 erwartet. Zu den Haup­tkun­den des Geschäfts gehören namhafte deutsche Auto­mo­bil­her­steller. Die drei Werke verfü­gen über umfan­gre­iches Design-Know-how und tech­nisch ausgereifte interne Entwicklungskompetenzen.

Berater Magna: Hengeler Mueller

Tätig waren die Part­ner Dr. Daniel Wiegand (München), Dr. Peter Weyland (Frank­furt) (beide Feder­führung, M&A), Dr. Chris­t­ian Hoefs (Arbeit­srecht, Frank­furt), Prof. Dr. Dirk Uwer (Öffentliches Wirtschaft­srecht, Düssel­dorf), Dr. Johannes Tieves (Finanzierung, Frank­furt) und Dr. Matthias Scheifele (Steuern, München), die Coun­sel Patrick Wilken­ing (Gewerblicher Rechtsschutz/IT) und Dr. Moritz Rademacher (Öffentliches Wirtschaft­srecht) (beide Düssel­dorf) sowie die Asso­ciates Dr. Achim Spen­gler, Dr. Florian Dendl, Dr. David Negen­born (alle München), Dr. Nicholas Kubesch (Frank­furt) (alle M&A), Dr. Carsten Bormann (Düssel­dorf), Simone Terbrack (Berlin) (beide Öffentliches Wirtschaft­srecht), Dr. Sarah Milde (Kartell­recht), Dr. Daniel Engel (Dispute Reso­lu­tion) (beide München), Dr. Henning Hilke (Finanzierung), Dr. Sebas­t­ian Hein­richs (Steuern) und Dr. Andreas Kaletsch (Arbeit­srecht) (alle Frankfurt).

Simon Weiss

McDermott begleitet Paragon-Portfolio Company APONTIS PHARMA AG beim IPO

Frank­furt a.M. –– McDer­mott Will & Emery berät als Trans­ac­tion Coun­sel die Emit­tentin APONTIS PHARMA AG, ihren Haup­tak­tionär, die Beteili­gungs­ge­sellschaft Paragon Part­ners, sowie die Joint Bookrun­ner Hauck & Aufhäuser und M.M.Warburg beim Börsen­gang an der Frank­furter Wertpapierbörse.

Der Platzierung­spreis für den Börsen­gang wurde auf 19,00 Euro je Aktie fest­gelegt. Das Platzierungsvol­u­men beträgt insge­samt 101 Mio. Euro. Insge­samt wurden im Rahmen des IPO, der auch eine US-Tranche gemäß Rule 144A des US Secu­ri­ties Act bein­hal­tete, 5.290.000 Aktien bei Inve­storen platziert. Die Platzierung umfasst 2.000.000 neue Aktien aus einer Barkap­i­taler­höhung sowie 1.600.000 beste­hende Aktien im Rahmen eines Base-Deals, 1.000.000 beste­hende Aktien im Zusam­men­hang mit einer Aufs­tock­ung­sop­tion sowie 690.000 beste­hende Aktien im Zusam­men­hang mit einer Mehrzuteilung­sop­tion aus dem Bestand des Haup­tak­tionärs Paragon Part­ners. Als erster Handel­stag an der Frank­furter Wert­pa­pier­börse ist der 11. Mai 2021 vorge­se­hen. Die Altak­tionäre Paragon Part­ners und das Manage­ment von APONTIS PHARMA werden nach der Platzierung mit einem Anteil von 31 % beziehungsweise 7 % an der Gesellschaft beteiligt bleiben.

Die APONTIS PHARMA AG ist ein führen­des Phar­maun­ternehmen für Single Pills im deutschen Markt. Den Netto­er­lös aus der Ausgabe der neuen Aktien will das Unternehmen vor allem für ausgewählte Investi­tio­nen in die Entwick­lung neuer Single Pills, die Beschle­u­ni­gung der Entwick­lung und Lizen­zierung der beste­hen­den kurzfristi­gen Produk­t­pipeline und den Ausbau der Market­ing- und Vertrieb­sak­tiv­itäten zur Gewin­nung weit­erer Mark­tan­teile sowie Produk­takqui­si­tio­nen verwenden.

McDer­mott beriet alle Beteiligten umfassend in kapi­tal­mark­trechtlichen Belan­gen. Auch für die gesellschaft­srechtliche Struk­turierung im Vorfeld des Börsen­gangs zeich­nete das McDer­mott-Team verantwortlich.

Berater APONTIS, Paragon Part­ners sowie Banken Hauck & Aufhäuser und M.M.Warburg:
McDer­mott Will & Emery, Frank­furt a.M./Düsseldorf
Capi­tal Markets/IPO Work­stream: Simon Weiß (Projek­tko­or­di­na­tion; Capi­tal Markets), Joseph W. Marx (US Capi­tal Markets; gemein­same Feder­führung), Gregory M. Weigand (Miami), Edwin C. Lauren­son (Coun­sel, San Fran­cisco; beide US-Recht), Dr. Deniz Tschamm­ler (München), Dr. Monika Richter (beide Coun­sel, beide Life Sciences); Asso­ciates: Dr. Marion von Grön­heim, Isabelle Suzanne Müller, Christoph Schäfer, Ardalan Zargari (Staff Attor­ney); Corpo­rate Work­stream: Dr. Philipp Gren­ze­bach (Feder­führung), Dr. Thomas Gennert (beide Gesellschaft­srecht, beide Düssel­dorf); Asso­ciate: Tom Schäfer

Raue berät Inhaber der Event-Agentur insglück bei Eigentümerwechsel

Berlin — Die RSBG SE, eine Tochter der RAG-Stiftung hat die PR- und Event-Agen­tur insglück über­nom­men. Raue hat den Gesellschafter und Geschäfts­führer Detlef Wintzen beim Verkauf seiner Anteile an der insglück Gesellschaft für Markenin­sze­nierung mbH an die RSBG SE beraten.

insglück ist eine der führen­den PR- und Event-Agen­turen mit Stan­dorten in Berlin, Hamburg und Köln und steht seit 2001 für die ziel­gerichtete, außergewöhn­liche Konzep­tion und Kreation sowie profes­sionelle Umset­zung von Maßnah­men in der Live- und Corpo­rate-Kommu­nika­tion. Im Zuge der neuen Part­ner­schaft wird die Agen­tur ihre Kreations- und Digitalkom­pe­tenz noch stärker ausbauen, die Inter­na­tion­al­isierung forcieren und aktiv neue Geschäfts­felder entwick­eln. insglück wird weit­er­hin von Detlef Wintzen (CEO), Chris­t­ian Poswa (COO), Christoph Kirst (CCO) und Fred­erik Nimmes­gern (Direc­tor Concept & Strat­egy) geführt.

Die RSBG SE ist eine Beteili­gungs­ge­sellschaft der RAG-Stiftung mit Sitz in Essen. Die 2014 gegrün­dete Gesellschaft sieht sich als langfristiger Part­ner mittel­ständis­cher Unternehmen und setzt mit einer Buy-and-Build-Strate­gie auf Investi­tio­nen in erfol­gre­iche Mittelständler.

Berater Detlef Wintzen: Raue, Berlin
Dr. Jörg Jaecks (Part­ner, Corporate/M&A)

Über Raue

Raue ist eine inter­na­tional tätige Recht­san­walt­skan­zlei mit Sitz in Berlin. Sie berät nationale und inter­na­tionale Unternehmen und öffentliche Körper­schaften umfassend bei Investi­tionsvorhaben, Transak­tio­nen, in regu­la­torischen Fragen und bei stre­it­i­gen Auseinan­der­set­zun­gen. www.raue.com

Viessmann beteiligt sich an australischer Value Added Engineering Group

Eschborn — Rödl & Part­ner hat die Viess­mann Gruppe beim Erwerb von 34,3% der Geschäftsanteile an der Value Added Engi­neer­ing Group (VAE), einem australis­chen Planungs‑, Instal­la­tions- und Service­un­ternehmen für Heizung, Lüftung und Klima, beraten. Die neue Part­ner­schaft ermöglicht Viess­mann den Eintritt in den Wach­s­tums­markt von Australasien. VAE kann sich indes auf einen inter­na­tionalen, strate­gis­chen Part­ner stützen, der über umfassende Exper­tise und Inno­va­tion­skraft im Bere­ich Heiz‑, Luft- und Klimat­e­ch­nik verfügt. Im Jahr 2020 beschäftigte das Fami­lienun­ternehmen 12.300 Mitar­beiter und gener­ierte einen Grup­penum­satz von 2,8 Milliar­den Euro.

Im Rahmen des Anteil­er­werbs wurde die Viess­mann Gruppe von Rödl & Part­ner in allen wirtschaftlichen Fragestel­lun­gen beraten.

Über Viess­mann

Die Viess­mann Gruppe ist einer der weltweit führenden Hersteller von Heiz‑, Indus­trie- und Kühlsystemen. Im Jahr 2020 beschäftigte das 1917 gegründete Fami­lienun­ternehmen 12.300 Mitar­beiter und gener­ierte einen Grup­penum­satz von 2,8 Milliar­den Euro. Über VAE Die Value Added Engi­neer­ing Group wurde 1997 gegründet und zählt heutzu­tage zu einem der fortschrit­tlich­sten Gebäudetechnik-Integratoren Australiens. Dabei hat sich das in Privatbe­sitz befind­liche Unternehmen auf Komplettlösungen für Großpro­jekte wie Flughäfen, Universitäten und Krankenhäuser spezial­isiert. In der vergan­genen Unternehmens-Dekade konnte VAE seinen Umsatz von einer Million australis­cher Dollar auf einen prog­nos­tizierten Umsatz von 150 Millio­nen Dollar (knapp 100 Mio. Euro) im Jahr 2021 steigern. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 330 Mitarbeiter.

Berater Viess­mann Gruppe: Rödl & Partner
Jochen Reis, Part­ner (Leiter Trans­ac­tion & Valu­a­tion Services), Eschborn, Gesamt­pro­jek­tleitung – Finan­cial Inga Heßdörfer, Senior Asso­ciate (Trans­ac­tion & Valu­a­tion Services), Eschborn – Finan­cial Alexan­der Wübbels, Asso­ciate, (Trans­ac­tion & Valu­a­tion Services), Eschborn – Financial

Über Rödl & Partner
Rödl & Part­ner – Der agile Kümmerer für mittelständisch geprägte Weltmarktführer Als Rechtsanwälte, Steuer­ber­ater, Unternehmens- und IT-Berater und Wirtschaftsprüfer sind wir an 109 eige­nen Stan­dorten in 49 Ländern vertreten. Unsere Mandan­ten vertrauen weltweit unseren 5.120 Kollegin­nen und Kolle­gen.  www.roedl.de

DBAG-Portfoliounternehmen Sero erwirbt Semecs

Frank­furt am Main — Die Sero GmbH (Sero), ein Unternehmen aus dem Port­fo­lio des DBAG Fund VII, erwirbt die Solid Semecs B.V. Das nieder­ländis­che Unternehmen ist wie Sero ein Entwick­lungs- und Ferti­gungs­di­en­stleis­ter für EMS (Elec­tronic Manu­fac­tur­ing Services, komplette Auftrags­fer­ti­gung elek­tro­n­is­cher Baugrup­pen, Geräte und Systeme) und tritt als Semecs am Markt auf. Für den Kauf wird der DBAG Fund VII rund 16 Millio­nen Euro investieren; davon entfallen 3,6 Millio­nen Euro auf den Anteil der Deutschen Beteili­gungs AG (DBAG).

Ziel der Ende vergan­gener Woche vere­in­barten Transak­tion sind die Verbre­iterung der Kunden­ba­sis, die Erschließung neuer Abnehmer­branchen und eine Ausweitung der Produk­tion­ska­paz­itäten mit einem Stan­dort in Osteu­ropa. Verkäufer ist die nieder­ländis­che Gesellschaft Rade­maker Beheer B.V. Die dahin­ter­ste­hende Fami­lie engagiert sich primär im Bere­ich Maschi­nen für Großbäck­ereien, Semecs Aktiv­itäten liegen entsprechend außer­halb ihres Kerngeschäfts. Der Kauf steht unter dem Vorbe­halt der Zustim­mung der Kartell­be­hör­den; der Abschluss der Transak­tion wird bis zur Jahresmitte erwartet.

Der von der DBAG beratene DBAG Fund VII hatte sich im Novem­ber 2018 im Rahmen eines Manage­ment-Buy-outs an Sero beteiligt. Die DBAG hatte an der Seite des Fonds rund elf Millio­nen Euro co-investiert. Auf sie entfallen 21 Prozent der Anteile an Sero. Die aktuelle Transak­tion ist inner­halb der vergan­genen zwölf Monate der siebzehnte Unternehmen­szukauf, den ein Unternehmen aus dem DBAG-Port­fo­lio struk­turi­ert. Ziel ist dabei ganz über­wiegend die Beschle­u­ni­gung der Werten­twick­lung der jeweili­gen Port­fo­lioun­ternehmen, zum Beispiel durch die Verbre­iterung des Produk­tange­bots und der regionalen Abdeck­ung oder durch eine Konso­li­dierung des Marktes.

Semecs (www.semecs.com) bestückt Leit­er­plat­ten für vielfältige Anwen­dun­gen und hat sich zudem auf gängige Montage‑, Kalib­rierungs- und Prüf­di­en­stleis­tun­gen spezial­isiert. Das Unternehmen mit Sitz in Uden/Niederlande beschäftigt 480 Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beiter, davon 450 in dem 2012 errichteten Produk­tion­s­stan­dort in Vráble/Slowakei. Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen rund 72 Millio­nen Euro Umsatz.

Die von Semecs in über­wiegend kleineren Stück­zahlen gefer­tigten elek­tro­n­is­chen Kompo­nen­ten werden zum Beispiel zur Steuerung von Klimaan­la­gen oder der Motoren von E‑Bikes verwen­det, finden sich in elek­tro­n­is­chen Stromzäh­lern und mobilen Insulin­pumpen und werden in der LED-Beleuch­tung oder Motors­teuerung von Autos verbaut. Rund 70 Prozent des Umsatzes werden mit Indus­triekun­den erzielt; der verbleibende Teil entfällt auf Anwen­dun­gen in der Medi­z­in­tech­nik und Produkte für die Automobilindustrie.

unter­schei­det sich Semecs von Sero: Sero ist ein etablierter Produk­tion­spart­ner der Auto­mo­bil-Zulieferindus­trie und erzielt dort rund 85 Prozent seines Umsatzes. Mit einem hohen Automa­tisierungs­grad ist das Unternehmen auf Aufträge mit hohen Volu­mina spezial­isiert. Semecs hinge­gen befasst sich mit Aufträ­gen über mittlere Stück­zahlen und einem höheren Anteil manueller Tätigkeiten. Von der Kombi­na­tion der Ferti­gun­gen unter Einbezug des slowakischen Stan­dortes prof­i­tieren beide Unternehmen gleicher­maßen und erre­ichen dadurch einen höheren Grad an Flex­i­bil­ität bei verschiede­nen Auftrags­größen sowie eine bessere Posi­tion­ierung in der Akquise von Neugeschäft. Mit dem Kauf von Semecs verbre­it­ern sich also Seros Kunden­ba­sis und der Mark­tzu­gang des Unternehmens, das im rhein­land-pfälzis­chen Rohrbach rund 220 Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beiter beschäftigt.

Die neu entstandene Gruppe bewegt sich in einem attrak­tiven Markt: Für die Kernseg­mente Indus­trie, Medi­zin und Auto­mo­bilin­dus­trie werden für die kommenden Jahre Steigerungsraten ober­halb des ohne­hin attrak­tiven Wach­s­tums des EMS-Mark­tes insge­samt erwartet.

„Die Kompe­ten­zen der beiden Unternehmen ergänzen sich hervor­ra­gend“, sagte Jannick Hunecke, Mitglied des DBAG-Vorstands aus Anlass der Transak­tion. Und weiter: „Gemein­sam können sie den attrak­tiven Markt besser bear­beiten und ihre Fähigkeiten in der Produk­tion opti­mal kombinieren, sodass wir mit dem Unternehmen­szukauf die Weit­er­en­twick­lung unserer ursprünglichen Beteili­gung stärken und beschleunigen.“

Sero-Geschäfts­führer Dr. Bernd Welzel stellte die strate­gis­che Bedeu­tung der Transak­tion für Sero heraus: „Das aus den beiden EMS-Spezial­is­ten entste­hende Unternehmen sorgt für eine starke und wettbe­werb­s­fähige Präsenz in Europa mit einem breiten Ange­bot der Ferti­gungs­di­en­stleis­tung über verschiedene Mark­t­seg­mente hinweg – das eröffnet uns vielfältige Chan­cen und unter­stre­icht unsere Expan­sion­spoli­tik.“ Semecs-Geschäfts­führer Jan-Fredrik Kalee ergänzte: „Wir brin­gen eine gut ausge­bildete Mannschaft an einem attrak­tiven Stan­dort mit einem anerkannt guten Qual­itätssicherung­sprozess ein und freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Über DBAG

Die börsen­notierte Deutsche Beteili­gungs AG initi­iert geschlossene Private Equity-Fonds und investiert – über­wiegend an der Seite der DBAG-Fonds – in gut posi­tion­ierte mittel­ständis­che Unternehmen mit Poten­zial. Ein Schw­er­punkt ist seit vielen Jahren die Indus­trie. Ein zunehmender Anteil der Eigenkap­i­tal­beteili­gun­gen entfällt auf Unternehmen in den Wach­s­tumssek­toren Breit­band-Telekom­mu­nika­tion, IT-Services/­Soft­ware und Health­care. Der langfristige, wert­steigernde unternehmerische Investi­tion­sansatz macht die DBAG zu einem begehrten Beteili­gungspart­ner im deutschsprachi­gen Raum. Das vom DBAG-Konz­ern verwal­tete oder beratene Vermö­gen beträgt 2,5 Milliar­den Euro.

HANNOVER Finanz und ARCUS Capital erwerben Mehrheit an Löwenstark Gruppe

Hannover/ München  – Die HANNOVER Finanz Gruppe erwirbt gemein­sam mit ARCUS Capi­tal aus München die Mehrheit an der Löwen­stark Gruppe. Zusam­men halten die Inve­storen zukün­ftig mehr als 75 Prozent der Anteile an dem führen­den Online Market­ing-Dien­stleis­ter aus Braun­schweig. In der strate­gis­chen Part­ner­schaft mit Unternehmensgrün­der Marian Wurm – der signifikant beteiligt bleibt – und dem Manage­ment-Team rund um Löwen­stark-CEO Hart­mut Deiwick soll das Wach­s­tum weiter ausge­baut und die langfristige Nach­fol­ge­pla­nung geregelt werden. Über den Kauf­preis wurde Stillschweigen vereinbart.

„Investi­tio­nen in Unternehmen mit Fokus auf Digi­tal­isierung sind inzwis­chen ein signifikan­ter Teil unseres Port­fo­lios. Mit Löwen­stark haben wir ein weit­eres Online­Un­ternehmen von uns überzeu­gen können. Wir sehen viel Poten­zial in der Braun­schweiger Agen­tur­gruppe, die zu den führen­den Online-Market­ing­Di­en­stleis­tern in der D‑A-CH-Region gehört. Auch die Part­ner­schaft mit der in der Online-Branche erfahre­nen Beteili­gungs­ge­sellschaft ARCUS ist ein Gewinn für unser Netzw­erk“, sagt der Vorstand­sprecher der HANNOVER Finanz Goetz HertzE­ichen­rode (Foto) zur jetzt abgeschlosse­nen Beteili­gung an der Löwenstark-Gruppe.

Mit Beteili­gun­gen an unter­schiedlich­sten Spezial­is­ten für Soft­ware, E‑Commerce oder Digi­tal­isierung, wie der Corpo­rate Plan­ning AG, der Media Concept GmbH oder der Agen­tur Marken­film verfügt der Eigenkap­i­tal­part­ner HANNOVER Finanz über viel Erfahrung in der Market­ing- und Digi­tal­branche. “Löwen­stark bietet seinen Kunden einen echten ganzheitlichen Beratungs- und Lösungsansatz an, der insbeson­dere im KMU Segment seines­gle­ichen sucht. Darüber hinaus sehen wir aufgrund der posi­tiven Mark­t­treiber und der hoch automa­tisierten Unternehmen­sprozesse starkes Wach­s­tumspoten­zial. Wir freuen uns darauf, das Unternehmen gemein­sam mit HANNOVER Finanz und dem Manage­ment in den kommenden Jahren auf seinem Erfol­gskurs zu unter­stützen und die Weichen für weit­eres Wach­s­tum zu stellen“, sagt Stefan Eish­old, CEO der ARCUS, zur Beteili­gung an der Löwen­stark Gruppe.

Marian Wurm, Grün­der von Löwen­stark: „Mit ARCUS und der HANNOVER Finanz haben wir die richti­gen Part­ner für die strate­gis­che Weit­er­en­twick­lung von Löwen­stark gefun­den. Mit ihrer umfassenden Branchen- und Manage­menter­fahrung sowie den zahlre­ichen Kontak­ten im deutschen Mittel­stand werden sie uns bei den näch­sten Wach­s­tumss­chrit­ten aktiv unterstützen.“

Berater des Deal Teams von HANNOVER Finanz:

Ebner Stolz GmbH & Co. KG (Finan­cial und Tax Due Diligence)
eccel­er­ate GmbH (Commer­cial Due Diligence)
KPMG Law Recht­san­walts­ge­sellschaft mbH (Legal Due Diligence)
Gütt Olk Feld­haus Part­ner­schaft von Recht­san­wäl­ten mbB (Finanzierung).

Berater Löwen­stark Digi­tal GmbH: Norton Rose Fulbright

Feder­führung Dr. Philipp Grzimek (M&A/Private Equity, Part­ner, München).
Unter­stützt wurde er dabei von den Part­nern Tino Duttiné (Steuer­recht), Dr. Christoph Ritzer (Daten­schutzrecht und IT-Recht) und Dr. Andrea Speller­berg (Bankrecht). Eben­falls wirk­ten mit die Coun­sel Clau­dia Posluschny (Arbeit­srecht) und Oliver Paasch (Bankrecht), die Senior Asso­ciates Jan-Peter Heise (M&A) und Julia Gallinger (Steuer­recht) sowie die Asso­ciate Olivia Reinke (Arbeit­srecht).

MONTIS Corpo­rate Finance war als M&A‑Berater für Löwen­stark tätig.

Über Löwen­stark
www.loewenstark.com Die Löwen­stark Digi­tal Group GmbH gehört mit über 5.000 Kunden­pro­jek­ten seit 19 Jahren zu den erfahren­sten und erfol­gre­ich­sten Digi­tal-Dien­stleis­tern für Online­Mar­ket­ing in der DACH-Region. Über 150 Mitar­beiter sind an zehn Stan­dorten in allen Diszi­plinen des Online-Market­ings für nationale und inter­na­tionale Kunden entlang der Maxime “gründliche Analyse, konse­quente Opti­mierung und nach­haltige Erfolge” tätig. Die Schw­er­punkte liegen auf ganzheitlichen Lösun­gen im Bere­ich Perfor­mance Market­ing (Such­maschi­nen-Opti­mierung, Such­maschi­nen-Market­ing, Mark­t­platz­Mar­ket­ing), Brand Market­ing (Repu­ta­tion­s­man­age­ment, Social Media‑, Affiliate‑, und E‑Mail-Market­ing), sowie Weben­twick­lung (CMS, Shop­sys­teme und Usabil­ity Opti­mierung). Zum Kundenkreis gehören mehr als 500 nationale und internationale

Über Norton Rose Fulbright

Norton Rose Fulbright ist eine glob­ale Wirtschaft­skan­zlei. Mit mehr als 4000 Recht­san­wäl­ten an weltweit über 50 Stan­dorten in Europa, den USA, Kanada, Lateinamerika, Asien, Australien, Afrika und im Nahen Osten beraten wir führende national wie auch inter­na­tional tätige Unternehmen.

Wir bieten unseren Mandan­ten umfassende Beratung in allen wichti­gen Branchen. Hierzu zählen Finan­cial Insti­tu­tions; Energy; Infra­struc­ture, Mining and Commodi­ties; Trans­port; Tech­nol­ogy and Inno­va­tion sowie Life Sciences and Health­care. Unsere glob­ale Risk Advi­sory Group kombiniert diese umfassende Branch­en­er­fahrung mit ihrem Fach­wis­sen in rechtlichen und regu­la­torischen Bere­ichen sowie beim Thema Compli­ance und Gover­nance. So können wir unseren Mandan­ten prax­isori­en­tierte Lösun­gen zu den rechtlichen und regu­la­torischen Risiken bieten, mit denen sie sich konfron­tiert sehen.

Der Schweizer Verein Norton Rose Fulbright hilft die Aktiv­itäten der Norton-Rose-Fulbright-Mitglieder zu koor­dinieren, erbringt dabei jedoch keine rechtliche Beratung gegenüber Mandan­ten. Norton Rose Fulbright hat Büros in weltweit über 50 Städten, darunter London, Hous­ton, New York, Toronto, Mexiko-Stadt, Hongkong, Sydney und Johan­nes­burg. Weit­ere Infor­ma­tio­nen finden Sie unter nortonrosefulbright.com/legal-notices.

Marco Brockhaus

Exit: Brockhaus Private Equity verkauft AUVESY Gruppe an Hg Capital

Frank­furt a. M./ POELLATH hat Brock­haus Private Equity, das AUVESY-Manage­ment­team und weit­ere Gesellschafter beim Verkauf ihrer Beteili­gung an der AUVESY Gruppe, einem tech­nol­o­gis­chen Welt­mark­t­führer für Daten­man­age­ment-Systeme, an Hg Capi­tal beraten. Das beste­hende AUVESY-Manage­ment­team bleibt weit­er­hin am Unternehmen beteiligt, während der frühere Mehrheit­seigen­tümer Brock­haus Private Equity voll­ständig ausscheidet.

Die 2007 gegrün­dete und in Landau in der Pfalz ansäs­sige AUVESY GmbH ist ein weltweit führen­der Anbi­eter von Soft­warelö­sun­gen für Versions-Kontrolle und Änderungs­man­age­ment in automa­tisierten indus­triellen Umge­bun­gen. Die Soft­ware ermöglicht es automa­tisierte Produk­tion­san­la­gen und andere intel­li­gente Maschi­nen sowie deren Maschi­nen­daten und ‑infor­ma­tio­nen automa­tisch zu sich­ern und zentral zu mana­gen. Das Unternehmen beschäftigt rund 90 Mitar­beiter und verwal­tet über 5 Millio­nen indus­trielle „Internet-of-Things“-Geräte in 45 Ländern.

POELLATH hat Brock­haus Private Equity bere­its beim Erwerb der AUVESY im Jahr 2017 von den dama­li­gen Grün­dern beraten und begleit­ete nun auch den Verkauf an Hg Capi­tal. Über die weit­eren Details der Transak­tion haben die Parteien Stillschweigen vere­in­bart. Der Vollzug der Transak­tion steht noch aus.

Berater Brock­haus Private Equity: POELLATH mit folgen­dem stan­dortüber­greifenden Team:
Tobias Jäger (Part­ner, Feder­führung, M&A/Private Equity, München)
Philipp von Braun­schweig, LL.M. (Ford­ham) (Part­ner, M&A/Private Equity, München)
Dr. Benedikt Hohaus (Part­ner, Manage­ment­beteili­gung, München)
Dr. Nico Fischer (Part­ner, Steuer­recht, München)
Dr. Jens Linde (Asso­ci­ated Part­ner, Finanzierung, Frankfurt)
Daniel Wied­mann, LL.M. (NYU) (Asso­ci­ated Part­ner, Kartell­recht, Frankfurt)
Andrea Streifeneder (Asso­ciate, M&A/Private Equity, München)
Dr. Matthias Meier (Asso­ciate, M&A/Private Equity, München)
Johanna Scherk (Asso­ciate, Manage­ment­beteili­gung, München)

Matthias Henning, Finexx

Finexx übernimmt Volpini Verpackungen und erhöht Fondsvolumen

Stuttgart — Die Beteili­gungs­ge­sellschaft Finexx hat im Rahmen einer Nach­fol­geregelung 100 Prozent der Anteile an der Volpini Verpack­un­gen GmbH Austria über­nom­men. Volpini ist ein in Mitteleu­ropa führen­der Hersteller von Verpack­ungs­bech­ern und ‑folien. Das bish­erige Manage­ment wird das Unternehmen weit­er­hin in allen oper­a­tiven Fragen begleiten, um einen naht­losen Über­gang der Geschäfts­führung zu gewährleis­ten. Über die weit­eren Details der Transak­tion wurde Stillschweigen vere­in­bart. Die strate­gisch opti­mal in die Invest­mentstrate­gie von Finexx passende Neubeteili­gung trägt einer Erhöhung des Finexx Fonds II auf das Gesamtvol­u­men von 30 Mio. Euro Rech­nung. Insge­samt verwal­tet der wach­s­tumsstarke Mittel­standsin­vestor aus Stuttgart damit nun rund 65 Mio. Euro.

Die Volpini Verpack­un­gen GmbH Austria mit Sitz im öster­re­ichis­chen Spit­tal an der Drau wurde ursprünglich im Jahr 1811 gegrün­det. Seit 1970 ist das Tradi­tion­sun­ternehmen mit seinen heute rund 60 Mitar­beit­ern auf die Produk­tion von Kunst­stof­fver­pack­un­gen, insbeson­dere von nach­halti­gen Verpack­ungs­bech­ern (Joghurt­becher) und Tiefziehfolien spezial­isiert. Im Bere­ich der als beson­ders nach­haltig geltenden Desto-Becher nimmt Volpini eine mark­t­führende Rolle im mitteleu­ropäis­chen Raum ein. Das Unternehmen verfügt über moderne Produk­tion­san­la­gen, die opti­mal auf die Erfordernisse von Mittel­stands- und Großkun­den der Lebens­mit­telin­dus­trie angepasst sind. Zuletzt erwirtschaftete Volpini einen  Jahre­sum­satz von rund 13 Mio. Euro.

Durch die Über­nahme von Volpini baut Finexx seine Präsenz und Kompe­tenz in der Lebens­mit­tel-Indus­trie noch weiter aus. Mit dem Bio-Lebens­mit­tel-Inno­va­tor BIOVEGAN und der BioneXX Hold­ing mit den Marken GSE, Fitne und Feel­good Shop befinden sich bere­its zwei mark­t­führende Plat­tfor­men im Bere­ich biol­o­gis­che Back- und Kochzu­taten sowie Nahrungsergänzungs- und Heilmit­tel im Port­fo­lio des Industriespezialisten.

„Die Lebens­mit­telin­dus­trie befindet sich im Wandel. Nicht nur der Markt für gesund­heits­be­wusste Ernährung wächst rasant, auch Unternehmen und inno­v­a­tive Lösun­gen im Bere­ich nach­haltige Verpack­ungslö­sun­gen boomen. Volpini ist in diesem Bere­ich schon heute hervor­ra­gend aufgestellt. Darüber hinaus sehen wir bei Volpini sowohl organ­is­ches als auch anor­gan­is­ches Wach­s­tumspoten­zial. Mit seiner mark­t­führen­den Posi­tion ist das Unternehmen daher die opti­male strate­gis­che Ergänzung für unser indus­trien­ahes Port­fo­lio“, sagt Finexx-Geschäfts­führer Matthias Heining.

Beglei­t­end zur Transak­tion wurde der Ende vergan­genen Jahres geschlossene Finexx Fonds II von 20 auf nunmehr 30 Millio­nen Euro aufge­stockt. Insge­samt verwal­tet die auf Wach­s­tum­sin­vesti­tio­nen und Nach­fol­geregelun­gen spezial­isierte Invest­ment­ge­sellschaft aus Baden-Würt­tem­berg damit nun rund 65 Millio­nen Euro. Im Fokus der branchenüber­greifenden Beteili­gungsstrate­gie von Finexx stehen kleine und mittel­ständis­che Unternehmen (KMU) mit einem Umsatz in Höhe von 10 Millio­nen Euro oder mehr.

„Unsere Invest­ment­philoso­phie ist, mittel­ständis­che Unternehmen mit Branchen-Know-how, Kapi­tal und einem umfan­gre­ichen Netzw­erk bei ihrem Wach­s­tum oder in heraus­fordern­den Nach­fol­ge­si­t­u­a­tio­nen part­ner­schaftlich zu unter­stützen. Diese bewährte Strate­gie woll­ten wir in unserem Selb­stver­ständ­nis als insti­tu­tioneller Fami­lienge­sellschafter mit unserem zweiten Fonds von Anfang an fort­führen. Die Aufs­tock­ung unseres Finexx Fonds II um rund zehn Mio. Euro zeigt, dass wir mit unserer unternehmerischen Überzeu­gung auf dem richti­gen Weg sind“, sagt Dr. Markus Seiler, Geschäfts­führer von Finexx.

Neben Volpini, BIOVEGAN und der BioneXX Hold­ing im Bere­ich Verpack­ungs- und Lebens­mit­telin­dus­trie ist Finexx an Sicko, einem mittel­ständis­chem Spezial­is­ten im Bere­ich indus­trieller Automa­tisierung in der Holzver­ar­beitung, beteiligt.

Über Finexx
Die Finexx GmbH Unternehmens­beteili­gun­gen mit Sitz in Stuttgart ist eine 2013 gegrün­dete Beteili­gungs­ge­sellschaft, die sich auf etablierte mittel­ständis­che Unternehmen spezial­isiert hat. Typis­che Betä­ti­gungs­felder sind Wachstums‑, Investi­tions- und Akqui­si­tions­fi­nanzierun­gen sowie die Begleitung von Verän­derun­gen im Gesellschafterkreis und Nachfolgeregelungen.

Über­wiegend im Rahmen von Mehrheits­beteili­gun­gen investiert Finexx langfristig Mittel unter anderem von Versicherun­gen und Versorgungswerken in Unternehmen aus dem deutschsprachi­gen Raum. Diese setzen 10 Mio. Euro oder mehr um, verfü­gen über ein qual­i­fiziertes Manage­ment-Team und können auf Basis eines erfol­gre­ichen Geschäftsmod­ells eine nach­haltige Ertragskraft und einen nach­halti­gen Cash-Flow vorweisen.

Das Team verfügt über langjährige Indus­trie- und Führungser­fahrung sowie profun­des Know-how in der Beteili­gungs­branche – beides wird zur erfol­gre­ichen Weit­er­en­twick­lung von Unternehmen und in die damit verbun­de­nen Verän­derung­sprozesse einge­bracht. Finexx unter­stützt das Manage­ment durch aktive kaufmän­nis­che und tech­nis­che Beratung, ohne dabei in das oper­a­tive Tages­geschäft einzu­greifen, sowie durch ein branchenüber­greifendes Netzw­erk. www.finexx.de

Zahnschiene von PlusDental

PlusDental: weitere Finanzierungsrunde über 35 Mio. Euro

Berlin — Plus­Den­tal hat bei einer weit­eren Finanzierungsrunde EUR 35 Mio. einge­sam­melt. Jebsen Capi­tal und BioN­Tech SE führten die Finanzierungsrunde an. Es beteiligten sich außer-dem PING AN, HV Capi­tal, Lakestar, Kreos Capi­tal, Cadence Growth Capi­tal sowie World­Cup-Star Mario Götze. Beraten wurde Plus­Den­tal Dr. von der berliner Kanzlei Vogel Heerma Waitz.

Erst vor knapp einem Jahr hatte das Berliner Health-Startup  in einer Series-C-Runde 32 Millio­nen Euro einge­sam­melt. Damals stieg der in Hongkong ansäs­sige Versicherungskonz­ern Ping An über seinen Global Voyager Fund neu ein.

Die Mission von Plus­Den­tal ist es, allen Patien­ten Zugang zu hochw­er­tiger und inno­v­a­tiver Zahn­medi­zin zu ermöglichen. Als Pionier in puncto Digi­tal­isierung hat es Plus­Den­tal geschafft, ein führen­der europäis­cher Digi­tal­isierungspart­ner für Zahnärzte zu werden. Geführt wird Plus­Den­tal von der Wirtschaftsin­ge­nieurin und erfahre­nen Managerin Eva-Maria Meij­nen, dem ehema­li­gen McKin­sey Berater Dr. Peter Baum­gart und dem bekan­nten Unternehmer und Angel Investor Lukas Brosseder.

Plus­Den­tal gehört nun zu den Top vier Medtech-Star­tups in Deutsch­land, in die am meis­ten investiert wurde. Das frische Kapi­tal wird zur Beschle­u­ni­gung des Wach­s­tums in Europa und China eingesetzt.

Berater Plus­Den­tal: Vogel Heerma Waitz
Dr. Clemens Waitz (Part­ner) und Lorenz Frey

 

 

Gimv investiert in die Homecare Apraxon-Gruppe

Hofbieber/Munich (DE), Antwer­pen (BE) — Gimv investiert in die Apraxon-Gruppe, ein führen­des Home­care-Unternehmen mit Fokus auf Wund­ver­sorgung in Deutsch­land. Die bere­its abgeschlossene Transak­tion ist Teil eines gemein­samen Wach­s­tum­s­plans mit dem Grün­der und CEO des Unternehmens, Oliver Pokrzewin­ski, der weit­er­hin ein wichtiger Gesellschafter des Unternehmens sein wird.

Apraxon, (Hofbieber (DE) — apraxon.com), bietet eine hochw­er­tige Wund­ver­sorgung für (vorwiegend ältere) Menschen mit chro­nis­chen Wunden im Home­care-Bere­ich. Typis­che Wundindika­tio­nen sind Deku­bi­tus, diabetis­cher Fuß oder Ulcus cruris. Dabei fungiert das Unternehmen als Bindeglied zwis­chen Patien­ten, Ärzten, Pflege­di­en­st/-heim und den Krankenkassen.

Aufgrund seines hohen Spezial­isierungs­grades bietet Apraxon eine kontinuier­lich hohe Qual­ität der medi­zinis­chen Versorgung und ist in der Lage, den Behand­lung­sprozess auf die indi­vidu­ellen Bedürfnisse eines jeden Patien­ten abzus­tim­men. In einem Markt mit stetig steigen­den Patien­ten­zahlen, vor allem getrieben durch den demografis­chen Wandel, gewinnt die spezial­isierte medi­zinis­che Versorgung zunehmend an Bedeu­tung. Die Leis­tun­gen werden von den Krankenkassen erstat­tet, für die Apraxon seit vielen Jahren ein zuver­läs­siger Part­ner ist.

„Ich bin überzeugt, dass Gimv der richtige Part­ner ist, um die Wach­s­tum­sam­bi­tio­nen des Unternehmens zu real­isieren und die Präsenz von Apraxon in Deutsch­land auszubauen“, erklärt Oliver Pokrzewin­ski, Geschäfts­führer und CEO von Apraxon.

„Dank Aprax­ons klarem Beken­nt­nis zu Qual­ität, der über­durch­schnit­tlichen Qual­i­fika­tion ihrer Pflegekräfte und den stark digi­tal­isierten und skalier­baren Prozessen sind wir überzeugt, dass Apraxon die richtige Plat­tform ist, um einen echten Mark­t­führer in der deutschen Wund­ver­sorgung aufzubauen. Wir freuen uns sehr darauf, Herrn Pokrzewin­ski und das gesamte Apraxon-Team bei der Umset­zung ihrer ehrgeizigen Wach­s­tum­spläne zu unter­stützen“, sagt Philipp v. Hammer­stein, Part­ner bei Gimv im Health & Care-Team in München.

Die neue Beteili­gung ist bere­its die fünfte Akqui­si­tion von Gimv im deutschsprachi­gen Gesund­heits­markt inner­halb der letzten vier Jahre. Derzeit hält Gimv insge­samt 23 Beteili­gun­gen an Unternehmen aus dem Bere­ich Health­care und Life Sciences. Mit dieser Akqui­si­tion unter­stre­icht Gimv noch einmal seine Posi­tion als einer der aktivsten europäis­chen Inve­storen in der Gesund­heits­branche und seine Ambi­tion, einen posi­tiven Beitrag zur Erre­ichung der United Nations-Ziele zu leis­ten; in diesem Fall „Gesund­heit und Wohlbefinden“. Das Gimv-Port­fo­lio umfasst auch mehrere Klinik- und Prax­is­grup­pen sowie Medi­z­in­tech­nik- und Biotech-Unternehmen.

ÜBER GIMV
Gimv ist eine europäis­che Invest­ment­ge­sellschaft mit 40 Jahren Erfahrung in Private Equity. Das Unternehmen ist an der Euronext Brüs­sel notiert, verwal­tet derzeit rund 2,0 Mrd. EUR und investiert aktuell in 55 Port­fo­li­o­gesellschaften, die gemein­sam einen Umsatz von mehr als 2,5 Mrd. EUR real­isieren und 14.000 Mitar­beiter beschäfti­gen. Gimv’s Anspruch, einen posi­tiven Wert­beitrag zur Gesellschaft zu leis­ten, zeigt sich unter anderem in dem kürzlich erfol­gre­ich aufge­set­zten Sustain­able Bond.

Gimv iden­ti­fiziert inno­v­a­tive, führende Gesellschaften, die über hohes Wach­s­tumspoten­zial verfü­gen, und unter­stützt diese nach­haltig auf ihrem Weg zur Mark­t­führerschaft. Jede der vier Invest­ment­plat­tfor­men Consumer, Health & Care, Smart Indus­tries und Sustain­able Cities wird von einem engagierten und kompe­ten­ten Team betreut, das jeweils in den heimis­chen Märk­ten von Gimv — Benelux, Frankre­ich und DACH — ansäs­sig ist und von einem umfassenden inter­na­tionalen Experten-Netzw­erk unter­stützt wird.

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Deloitte Legal berät Main Capital bei Erwerb der Mehrheit an FOCONIS

Düsseldorf  — Ein Deloitte Legal-Team um Felix Felleisen (Part­ner) und Max Lüerßen (Coun­sel; beide Corporate/M&A, Düsseldorf) hat den strate­gis­chen Soft­ware-Investor Main Capi­tal bei seinem Einstieg beim Finanz­di­en­stleis­tungs-Soft­ware­an­bi­eter FOCONIS beraten.

FOCONIS ist ein führender Anbi­eter von Datenqualitäts‑, Kontroll- und Compli­ance-Soft­ware, die Finanzin­sti­tute – vornehm­lich im deutschsprachi­gen Raum – beim inter­nen Berichtswe­sen und bei der Erfüllung regu­la­torischer Anforderun­gen unterstützt. Unter den über 600 Kunden des Unternehmens finden sich neben Privat­banken und Verbänden vor allem Sparkassen und Genossenschaftsbanken.

Main Capi­tal wird FOCONIS und das Manage­ment-Team dabei unterstützen, die beste­hende Mark­t­po­si­tion weiter auszubauen und den starken Wach­s­tum­skurs durch Expan­sion in angren­zende Kundenseg­mente mit hohen regu­la­torischen und daten­qual­i­ta­tiven Anforderun­gen fortzuset­zen. Neben organ­is­chen Wach­s­tum­sini­tia­tiven stellen dabei auch selek­tive Zukäufe eine wichtige Wachstumssäule dar.

Über FOCONIS

FOCONIS ist ein führender Anbi­eter von Datenqualitäts‑, Kontroll- und Compli­ance-Soft­ware für Banken, die Finanzin­sti­tute beim inter­nen Berichtswe­sen und bei der Erfüllung regu­la­torischer Anforderun­gen unterstützen soll. Die Lösung ist auf Finanzin­sti­tute im deutschsprachi­gen Raum fokussiert und wird derzeit von über 600 Kunden aus der Finanz­di­en­stleis­tungs­branche verwen­det. Das Haupt­pro­dukt des Unternehmens, FOCONIS-ZAK®, konso­li­diert Daten aus verschiede­nen Quellen, insbeson­dere öffentliche Börsendaten, Daten von Bankenverbänden, direkt beim Kunden vorhan­de­nen Daten oder andere (un-)strukturierte Daten . Das System analysiert und steuert dann die verar­beit­eten Daten durch Anwen­dung eines umfan­gre­ichen Regel­w­erks. Werden auffällige Geschäftsvorfälle iden­ti­fiziert, leitet FOCONIS-ZAK® die Lösung von Compli­ance-Prob­le­men nach einem fest definierten Prozess inklu­sive Eskala­tion­sp­faden ein. Die kontrol­lierten und korrigierten Daten werden dann automa­tisch im jeweili­gen Kern­banken­sys­tem des Kunden aktu­al­isiert. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt derzeit 80 Mitarbeiter.

Über Main Capital

Main Capi­tal ist ein strate­gis­cher Soft­ware-Investor mit einem exklu­siven Fokus auf den Soft­ware-Sektor in den Benelux- Ländern, der DACH-Region und Skan­di­navien. Inner­halb dieses Sektors ist Main Capi­tal die am stärksten spezial­isierte Instanz für Manage­ment-Buy-outs und Wach­s­tum­skap­i­tal für strate­gis­che Akqui­si­tio­nen in der Spätphase. Main Capi­tal verwal­tet Beteili­gun­gen im Wert von ca. 1 Milliarde Euro an etablierten und wach­senden Soft­ware­un­ternehmen in den Nieder­lan­den, der DACH-Region und Skan­di­navien. Ein erfahrenes Team von Spezial­is­ten verwal­tet diese Private Equity-Fonds von Büros in Den Haag, Düsseldorf und Stock­holm aus.

Felix Felleisen und Max Lüerßen beraten Main Capi­tal seit Beginn der Expan­sion nach Deutsch­land und haben den strate­gis­chen Soft­ware-Investor bere­its bei einer Vielzahl von Plat­tform- und Add-on- Akqui­si­tio­nen begleitet. Zu den Deals, bei denen die M&A‑Anwälte von Deloitte Legal beraten haben, gehören Beteili­gungser­werbe an schnell wach­senden deutschen Soft­ware- und SaaS-Unternehmen wie b+m Infor­matik (Finanz­di­en­stleis­tun­gen), arte­gic (Market­ing-Automa­tisierung), JobRouter (Prozes­sautoma­tisierung), Clever­soft (GRC für Finanz­di­en­stleis­tun­gen), HYPE Inno­va­tion (Innovationsmanagement/ Kollab­o­ra­tion), GBTEC (Prozessautomatisierung/ Work­flow-Manage­ment/ GRC), Onven­tis (Beschaf­fungs- & Rech­nungs­man­age­ment) und HLP Infor­ma­tion­s­man­age­ment (Ideen- und Innovationsmanagement-Software).

Berater Main Capi­tal: Deloitte Legal
Max Lüerßen (Coun­sel, Corporate/M&A, Düsseldorf, Federführung), Felix Felleisen (Part­ner, Corporate/M&A, Düsseldorf Co-Federführung); Frauke Heudt­lass (Part­ner, Arbeit­srecht, Düsseldorf); Dr. Fleur Johanna Prop, LL.M. (Coun­sel, Corporate/M&A, Düsseldorf), Alexan­der Roehl, LL.M. (Asso­ciate, Corporate/M&A, Düsseldorf); Leonie Onkel­bach (Asso­ciate, Arbeit­srecht, Düsseldorf .

Berater FOCONIS: POELLATH
Philipp von Braun­schweig (Part­ner, Corporate/M&A, München, Federführung), Dr. Nico Fischer (Part­ner, Steuer­recht, München), Andrea Streifeneder, (Asso­ciate, Corporate/M&A, Munich).


Über Deloitte

Deloitte erbringt Dien­stleis­tun­gen in den Bere­ichen Wirtschaftsprüfung, Risk Advi­sory, Steuer­ber­atung, Finan­cial Advi­sory und Consult­ing für Unternehmen und Insti­tu­tio­nen aus allen Wirtschaft­szweigen; Rechts­ber­atung wird in Deutsch­land von Deloitte Legal erbracht. Mit einem weltweiten Netzw­erk von Mitglieds­ge­sellschaften in mehr als 150 Ländern verbindet Deloitte heraus­ra­gende Kompe­tenz mit erstk­las­si­gen Leis­tun­gen und unterstützt Kunden bei der Lösung ihrer komplexen unternehmerischen Heraus­forderun­gen. Making an impact that matters – für rund 312.000 Mitar­beiter von Deloitte ist dies gemein­sames Leit­bild und indi­vidu­eller Anspruch zugleich.

Verpackungen von Leupold

Waterland: Verpackungsmittel-Hersteller Leupold fusioniert mit Strobel

Hamburg / Schwabach / Roth – Der Verpack­ungsmit­tel- und Faltschachtel-Hersteller Leupold geht seine erste Part­ner­schaft unter der Ägide der Beteili­gungs­ge­sellschaft Water­land Private Equity ein, die sich im August 2020 mehrheitlich an Leupold beteiligt hat. In Zukunft wird die Stro­bel AG, ein Hersteller von Faltschachteln und Karton­ver­pack­un­gen mit beson­derem Fokus auf Nach­haltigkeit, das Produk­t­sor­ti­ment des Verpack­ungsmit­tel-Herstellers ergänzen. Mit der Unter­stützung von Water­land werden die beiden Unternehmen ihre Kundenseg­mente und die geografis­che Reich­weite vergrößern und Produk­tin­no­va­tio­nen gegen­seitig nutzen und weiter ausbauen. Die derzeit­i­gen Stro­bel-Eigen­tümer, Friedrich und Monika Bech­told, werden im Rahmen einer Über­gangsphase an Bord bleiben.

Stro­bel mit Sitz in Roth wurde im Jahr 1894 gegrün­det. Das tradi­tion­sre­iche Unternehmen hat sich über die Jahre zu einem spezial­isierten Anbi­eter von Karton­ver­pack­un­gen und verwandten Dien­stleis­tun­gen für die Konsum- und Nahrungsmit­tel­branche entwick­elt. Das indi­vidu­ell an spez­i­fis­che Kunden­wün­sche anpass­bare Sorti­ment der Stro­bel AG reicht von Faltschachteln bis hin zu Displays. Außer­dem bietet Stro­bel seinen Kunden eine Reihe an Dien­stleis­tun­gen in Bere­ichen wie Konfek­tion­ierung und Logistik.

Einen beson­deren Fokus legt Stro­bel auf Nach­haltigkeit und Klima­neu­tral­ität bei der Entwick­lung und Produk­tion: Für ihre Leis­tun­gen in diesem Bere­ich wurde Stro­bel bere­its mehrfach zerti­fiziert und ausgeze­ich­net, beispiel­sweise mit dem ersten Platz beim Energiewende-Preis der Stadt Roth und dem Deutschen Verpack­ung­spreis 2020. Als erstes bayrisches Verpack­ung­sun­ternehmen schaffte es Stro­bel zudem, komplett klima­neu­tral zu werden. Zu den Kunden des Unternehmens zählen renom­mierte Marke­nar­tikel-Hersteller aus den Branchen Sport, Fit- und Well­ness, Lebens­mit­tel und Tier­nahrung sowie Spielwaren.

Die 1910 in Schwabach gegrün­dete Joh. Leupold GmbH & Co. KG ist einer der führen­den deutschen Anbi­eter von indi­vidu­ellen Verpack­ungslö­sun­gen aus Karton und fokussiert sich auf das Design und die Herstel­lung von Faltschachteln, Blis­terkarten, Zuschnit­ten, Wellen­ver­pack­un­gen, Displays und Aufricht­eschachteln. Das Unternehmen ist einer der größten mittel­ständis­chen Faltschachtel-Hersteller und produziert täglich etwa 1,5 Millio­nen Verpack­ungslö­sun­gen für Marke­nar­tikel-Hersteller in Deutsch­land, Europa und den USA.

„Mit Leupold und Water­land haben wir die idealen Part­ner für unsere weit­ere Entwick­lung gefun­den. Als Teil einer größeren Gruppe ergeben sich für uns neue Chan­cen zur Erweiterung unserer Produk­tion­s­möglichkeiten, zur Erschließung neuer Märkte und zur Weit­er­en­twick­lung unseres Geschäftsmod­ells. Wir freuen uns auf die Zusam­me­nar­beit“, sagt Friedrich Bech­told, Vorstand der Stro­bel AG.

„Die Part­ner­schaft mit Stro­bel ist ein natür­licher näch­ster Schritt auf unserem weit­eren Wach­s­tum­sweg, den wir nun mit Unter­stützung von Water­land real­isieren konnten“, sagt Michael Fuchs, einer der Geschäfts­führer von Leupold. „Nicht nur dank der geografis­chen Nähe – der Haupt­sitz von Stro­bel in Roth ist nur zehn Kilo­me­ter von Leupold entfernt – bieten sich im Rahmen dieser Zusam­me­nar­beit zahlre­iche Poten­ziale, um unsere Ressourcen und Exper­tise in den Bere­ichen Entwick­lung, Produk­tion und Vertrieb zu bündeln und weit­erzuen­twick­eln“, ergänzt Thomas Göll­ner, eben­falls Geschäfts­führer von Leupold.

„Leupold verfügt bere­its über eine starke Posi­tion­ierung am europäis­chen Karton­ver­pack­ungs­markt, die wir zu Mark­t­führerschaft in den Bere­ichen Qual­ität, Inno­va­tion, Nach­haltigkeit und Service ausbauen wollen. Eine Buy-&-Build-Strategie, die wir nun mit dem Zukauf von Stro­bel gestartet haben, ist ein wesentlicher Teil unserer Wach­s­tumsstrate­gie. Insbeson­dere der hohe Fokus auf Nach­haltigkeit und Klima­neu­tral­ität hat uns von Stro­bel als sehr gute Ergänzung überzeugt“, sagt Dr. Carsten Rahlfs, Manag­ing Part­ner von Waterland.

Über Water­land

Water­land ist eine unab­hängige Private Equity Invest­ment-Gesellschaft, die Unternehmen bei der Real­isierung ihrer Wach­s­tum­spläne unter­stützt. Mit substanzieller finanzieller Unter­stützung und Branch­en­ex­per­tise ermöglicht Water­land seinen Beteili­gun­gen beschle­u­nigtes Wach­s­tum sowohl organ­isch wie durch Zukäufe. Water­land verfügt über Büros in den Nieder­lan­den (Bussum), Belgien (Antwer­pen), Frankre­ich (Paris), Deutsch­land (Hamburg, München), Polen (Warschau), Großbri­tan­nien (Manches­ter), Irland (Dublin), Däne­mark (Kopen­hagen) und der Schweiz (Zürich). Aktuell werden über acht Milliar­den Euro an Eigenkap­i­talmit­teln verwaltet.

Water­land hat seit der Grün­dung 1999 durchgängig eine über­durch­schnit­tliche Perfor­mance mit seinen Invest­ments erzielt. Das Unternehmen belegt global Platz fünf im HEC/Dow Jones Private Equity Perfor­mance Rank­ing 2020 sowie im Preqin Consis­tent Perform­ers in Global Private Equity & Venture Capi­tal Report 2020 Rang acht der glob­alen Private-Equity-Gesellschaften. Zudem hat Real Deals Water­land beim PE Award mit dem Titel “Pan-Euro­pean House of the Year 2020“ ausgezeichnet.

MBP Angbot

MPB sichert sich £50m bei Vitruvian und Acton

London/ Brighton –  MPB, the world’s largest reseller of photo and video kit, has raised £49.8 million in its latest fund­ing round, led by Vitru­vian Part­ners with partic­i­pa­tion from current investor Acton Capi­tal, join­ing exist­ing investors Mobeus Equity Part­ners, Beringea and FJ Labs.

Founded in Brighton in 2011, MPB is a stand­out driver of the creator econ­omy grounded in a busi­ness model of circu­lar­ity that deliv­ers both economic and envi­ron­men­tal sustain­abil­ity. Recir­cu­lat­ing 300,000 items of kit glob­ally each year, MPB has trans­formed access to photo and video kit by offer­ing a tech­nol­ogy-based, customer-centric service that removes the risk and uncer­tainty attached to using many of its competitors.

Matt Barker, Founder and CEO, MPB said: “This fund­ing round is a major mile­stone for MPB culmi­nat­ing a decade of strong perfor­mance and a vision to make great kit acces­si­ble and affordable.

With the back­ing of Vitru­vian Part­ners and those rein­vest­ing in our busi­ness we can accel­er­ate our US and Euro­pean growth strat­egy at scale, prof­itably. Photog­ra­phy and videog­ra­phy are intrin­sic to soci­eties and cultures all over the world, and at MPB we have created a circu­lar model that offers every­one the chance to be visual story­tellers and content creators in a way that’s good for the planet.”

The used kit market is in a period of signif­i­cant expan­sion as more consumers purchase sustain­ably in the circu­lar econ­omy. With estab­lished loca­tions in the UK, US and Germany, MPB is well-posi­tioned to take advan­tage of this grow­ing trend. The new wave of fund­ing will allow the company to focus on new prod­uct devel­op­ments and tech­nol­ogy that broaden the ways in which people can access kit, and bolster exist­ing oper­a­tions to bring more kit to more people.

Tom Studd, Part­ner at Vitru­vian Part­ners, the inde­pen­dent growth-focussed private equity firm, said: “MPB has devel­oped a unique tech-enabled plat­form to meet a market need, trans­form­ing access to photog­ra­phy kit to become a global leader in its field, whilst build­ing a prod­uct that genuinely has a posi­tive impact on the world. Matt and the team have achieved strong and prof­itable growth through recent launches in the US and Germany, and we’re delighted to part­ner with them for the next step of the jour­ney. Vitru­vian looks to back excep­tional teams with unique prod­ucts in large markets, and we believe Matt and the team fit those crite­ria perfectly.”

Vitru­vian Part­ners, which has previ­ously invested in success­ful circu­lar compa­nies includ­ing Vesti­aire Collec­tive as well as house­hold names Carwow, Just Eat, Farfetch, Skyscan­ner and Trust­pi­lot, becomes MPB’s largest share­holder and is supported in this round by exist­ing investor, Acton Capi­tal. Mobeus Equity Part­ners, which first invested in MPB during its Series A fund­ing and remains MPB’s second largest insti­tu­tional share­holder, has partially exited. Beringea and FJ Labs remain involved.

Sebas­t­ian Wossagk, Manag­ing Part­ner at Acton Capi­tal, said: “It’s always a priv­i­lege to watch compa­nies like MPB grow and excel in their field. Matt and his team have already taken the first steps into inter­na­tion­al­i­sa­tion by open­ing loca­tions in Brook­lyn and Berlin, and we’re excited to support them as they pursue further expan­sion in both the US and Europe.”

Arma Part­ners has acted as exclu­sive finan­cial advi­sor to MPB on the £50m invest­ment led by Vitru­vian Part­ners, with partic­i­pa­tion from exist­ing investor Acton Capital.

About Arma Partners
Arma Part­ners provides inde­pen­dent corpo­rate finance advice to compa­nies and investors active in the global Digi­tal Econ­omy. We act as trusted advi­sors to Digi­tal Econ­omy lead­ers through­out their entire corpo­rate life­cy­cle, from rais­ing private capi­tal for fast-grow­ing disrupters and founder-led busi­nesses to orches­trat­ing complex cross-border M&A deals for private equity investors and global large-cap public compa­nies. Founded in 2003, Arma today employs a large dedi­cated advi­sory team with unpar­al­leled domain exper­tise and an envi­able track record in each of the diverse sub-segments that together comprise the ever-expand­ing global Digi­tal Economy.

Florian Schick

ACTICO-Gesellschafter verkaufen an Bregal Unternehmerkapital

München – Im März 2021 konnten von Bregal Unternehmerkap­i­tal (BU) beratene Fonds Verträge zum mehrheitlichen Erwerb der ACTICO, einen inter­na­tional führen­den Anbi­eter von Soft­ware für die intel­li­gente Automa­tisierung von Prozessen und digi­tale Entschei­dungs­find­ung, abschließen. Das Manage­ment und die Gesellschafter von ACTICO bleiben über eine signifikante Rück­beteili­gung an dem Unternehmen beteiligt. McDer­mott Will & Emery hat die Gesellschafter von ACTICO rechtlich beim Verkauf an Bregal Unternehmerkap­i­tal beraten.

ACTICO ist ein führen­der RegTech-Soft­ware­an­bi­eter, der intel­li­gente Entschei­dungs-Automa­tisierung, insbeson­dere für die Banken- und Finanz­di­en­stleis­tungs­branche, anbi­etet. Das Unternehmen vertreibt seine Lösun­gen an Kunden in über 25 Ländern weltweit. ACTICO entstand 2015 durch einen Carve-out aus dem Bosch Konz­ern und beschäftigt heute an seinem Haupt­sitz in Immen­staad am Bodensee sowie weit­eren Nieder­las­sun­gen in den USA und Singa­pur rund 140 Mitarbeiter.

Die Soft­ware Plat­tform kommt insbeson­dere in den Bere­ichen Risiko­man­age­ment, Regu­la­torik und Compli­ance, Betrugss­chutz, Kunden­bindung und Prozes­sop­ti­mierung zum Einsatz. Ganz beson­ders zeich­net sich ACTICO durch eine hohe Kompe­tenz in der Verar­beitung von großen Daten­men­gen und bei der Entwick­lung von zuver­läs­si­gen, robusten und einfach skalier­baren Anwen­dun­gen aus.

Bregal Unternehmerkap­i­tal investiert in mittel­ständis­che Unternehmen verschieden­ster Branchen in Deutsch­land, Öster­re­ich, der Schweiz und Nordi­tal­ien. Der Fokus liegt auf Mark­t­führern und „Hidden Cham­pi­ons“ mit starken Manage­ment­teams und Wachstumspotenzial.

Bregal Unternehmerkap­i­tal GmbH wurde in 2015 von Florian Schick und Jan-Daniel Neumann gegrün­det. Die von ihnen berate­nen Fonds unter­stützen Unternehmer Fami­lienun­ternehmen. Im Fokus stehen Mehrheits‑, Minder­heits­beteili­gun­gen und Wach­s­tums­fi­nanzierun­gen vor allem an mittel­ständis­chen Unternehmen in Deutsch­land, Öster­re­ich, der Schweiz und Nordi­tal­ien – den “Mittel­stand”. Diese Beteili­gun­gen sind unab­hängig von Entwick­lun­gen an den Finanzmärk­ten. Mit geduldigem Kapi­tal, unternehmerischer Exper­tise und part­ner­schaftlichem Dialog können will sich BU auf das Wach­s­tum der Beteili­gun­gen konzen­tri­eren und sie dabei unter­stützen, nach­haltige Werte zu schaf­fen. Beson­ders wichtig sind finanzielle Stabil­ität, hohe Flex­i­bil­ität, kurze Entschei­dungswege und eine große unternehmerische Frei­heit der Unternehmen.

Berater Gesellschafter von ACTICO
McDer­mott Will & Emery, München: Dr. Carsten Böhm (Feder­führung, Corpo­rate), Marcus Fischer (Coun­sel, Steuer­recht, Frank­furt), Nina Siew­ert (Steuer­recht, Frank­furt), Dr. Sandra Urban-Crell (Arbeit­srecht, Düssel­dorf), Stef­fen Woitz (IP), Dr. Germar Enders (Coun­sel; Corpo­rate); Asso­ciates: Frank Weiß, Benedikt Gloßner (beide Corporate)

Über McDer­mott Will & Emery
McDer­mott Will & Emery ist eine führende inter­na­tionale Anwaltssozi­etät. Mit über 1.200 Recht­san­wäl­ten sind wir an 21 Stan­dorten weltweit vertreten: Atlanta, Boston, Brüs­sel, Chicago, Dallas, Düssel­dorf, Frank­furt a. M., Hous­ton, Köln, London, Los Ange­les, Miami, Mailand, München, New York, Orange County, Paris, San Fran­cisco, Sili­con Valley, Wash­ing­ton, D.C. und Wilm­ing­ton. Die deutsche Praxis wird von der McDer­mott Will & Emery Recht­san­wälte Steuer­ber­ater LLP geführt. www.mwe.com

Waterland übernimmt Software Development-Provider GOD

München / Braun­schweig – Zusam­men mit Water­land Private Equity plant der Soft­ware-Devel­op­ment-Provider GOD (Gesellschaft für Organ­i­sa­tion und Daten­ver­ar­beitung mbH) sein Wach­s­tum zu beschle­u­ni­gen. Das Unternehmen aus Nieder­sach­sen ist einer der führen­den Anbi­eter maßgeschnei­derter Enter­prise-IT- und Soft­ware-Lösun­gen, speziell bei Unternehmen mit komplexen Supply Chains und Produk­tion­s­abläufen. Das Port­fo­lio an Serviceleis­tun­gen für die Kunden soll im Rahmen einer Buy-&-Build-Strategie durch gezielte Zukäufe ausge­baut werden. Die Gesellschafter Igor Krahne, Ralf Holland und Dr. Thomas Wolen­ski bleiben als Manage­ment-Team signifikant beteiligt und leiten das Unternehmen oper­a­tiv. Die Transak­tion steht unter dem Vorbe­halt der Zustim­mung der Kartellbehörden.

Seit 1985 entwick­elt und betreibt GOD maßgeschnei­derte Enter­prise-IT- und Soft­ware-Lösun­gen. Dabei hat sich der Dien­stleis­ter mit Sitz in Braun­schweig und Nieder­las­sun­gen in Hamburg, Ingol­stadt, Wolfs­burg und Bres­lau (Polen) auf Unternehmen mit komplexen IT-Projek­ten spezial­isiert. Die mehr als 400 Mitar­beiter von GOD unter­stützen Großun­ternehmen wie auch Mittel­ständler vom Anforderungs- über Architek­tur- bis hin zum Projek­t­man­age­ment in der Entwick­lung und dem Betrieb von indi­vidu­eller Soft­ware. Das Ange­bot umfasst außer­dem moderne Cloud- und Edge-Comput­ing-Services, sowie SAP-Consulting.

GOD wird weit­er­hin anspruchsvolle Unternehmen bei der Digi­tal­isierung durch indi­vid­u­al­isierte Entwick­lung unter­stützen und das moderne Produkt-Port­fo­lio ausbauen. Zusät­zlich sollen durch weit­ere Stan­dorte geografisch neue Märkte erschlossen werden. Der IT- und Soft­ware-Markt ist im Zuge der Digi­tal­isierung nach wie vor ein stark wach­sender Markt: Der Digi­talver­band Bitkom prog­nos­tiziert allein für Deutsch­land einen Umsatzanstieg auf 174,4 Milliar­den Euro im Jahr 2021. Dabei sollen rund 20.000 neue Arbeit­splätze entstehen.

Igor Krahne, geschäfts­führen­der Gesellschafter von GOD, sagt: „Der Bere­ich IT und Soft­ware erfindet sich ständig neu, da bedarf es einer­seits einer breiten Produk­t­palette, auf der anderen Seite aber auch einer hochgr­a­di­gen Spezial­isierung. Die Erfahrung von Water­land im Tech-Bere­ich hat uns davon überzeugt, den richti­gen Part­ner an Bord zu haben: Damit sich­ern wir unseren Anspruch, zusam­men mit unseren Kunden den digi­talen Wandel anzuführen.“

Dr. Gregor Hengst, Prin­ci­pal bei Water­land, ergänzt: „Wir sind beein­druckt, wie das Team von GOD im Bere­ich komplexer Soft­warelö­sun­gen nach­haltig wächst. Das Unternehmen prof­i­tiert von Nach­frage­trends durch Digi­tal­isierung, Agile Devel­op­ment und IoT-Entwick­lun­gen, sowie im Cloud Comput­ing. Wir freuen uns darauf das Wach­s­tum auch durch Zukäufe weiter zu beschleunigen.“

Water­land verfügt über umfan­gre­iche Erfahrung in den Sektoren Digi­tal­isierung, IT und Telekom­mu­nika­tion: Zum Water­land-Port­fo­lio in diesen Bere­ichen zählen Serrala (Finan­cial-Automa­tion- und Payment-Soft­ware), Skaylink (Managed Cloud-Services), Enreach (Unified Commu­ni­ca­tions), netgo group (IT-Services) sowie netrics (Enter­prise IT).

Berater von Waterland:
Boston Consult­ing Group (Commer­cial)
Hengeler Mueller (Legal)
Ernst & Young (Finan­cial)
GCA Altium (Debt) beraten.

Über Water­land

Water­land ist eine unab­hängige Private Equity Invest­ment-Gesellschaft, die Unternehmen bei der Real­isierung ihrer Wach­s­tum­spläne unter­stützt. Mit substanzieller finanzieller Unter­stützung und Branch­en­ex­per­tise ermöglicht Water­land seinen Beteili­gun­gen beschle­u­nigtes Wach­s­tum sowohl organ­isch wie durch Zukäufe. Water­land verfügt über Büros in den Nieder­lan­den (Bussum), Belgien (Antwer­pen), Frankre­ich (Paris), Deutsch­land (Hamburg, München), Polen (Warschau), Großbri­tan­nien (Manches­ter), Irland (Dublin), Däne­mark (Kopen­hagen) und der Schweiz (Zürich). Aktuell werden über acht Milliar­den Euro an Eigenkap­i­talmit­teln verwaltet.

Water­land hat seit der Grün­dung 1999 durchgängig eine über­durch­schnit­tliche Perfor­mance mit seinen Invest­ments erzielt. Das Unternehmen belegt global Platz fünf im HEC/Dow Jones Private Equity Perfor­mance Rank­ing 2020 sowie im Preqin Consis­tent Perform­ers in Global Private Equity & Venture Capi­tal Report 2020 Rang acht der glob­alen Private-Equity-Gesellschaften. Zudem hat Real Deals Water­land beim PE Award mit dem Titel “Pan-Euro­pean House of the Year 2020“ ausgezeichnet.

Dirk Wittneben

Deli Home setzt internationales Wachstum mit ARDIAN fort

Frank­furt am Main/Gorinchem, Nieder­lande – Ardian, eine weltweit führende unab­hängige Invest­ment­ge­sellschaft, hat eine Vere­in­barung zum Erwerb von Deli Home geschlossen, mit dem Ziel, die inter­na­tionalen Wach­s­tum­spläne des Unternehmens zu unter­stützen. Deli Home ist ein nieder­ländis­cher Hersteller und Liefer­ant für holzbasierte, maßge­fer­tigte und qual­i­ta­tiv hochw­er­tige Heimw­erker-Produkte wie zum Beispiel Türen, Schränke und Böden. Die Produkte werden über Baumärkte, Baustoffhändler sowie Online-Anbi­eter vertrieben. Bei der Transak­tion handelt es sich um das erste Invest­ment des Ardian-Expan­sion-Teams in den Nieder­lan­den. Zusam­men mit Ardian plant das Manage­ment von Deli Home, seine Wach­s­tumsstrate­gie weiter umzuset­zen und Deli Home zu einem europaweit täti­gen Anbi­eter zu entwickeln.

Deli Home, dessen Wurzeln bis in das Jahr 1869 zurück­re­ichen, hat seinen Haupt­sitz im nieder­ländis­chen Gorinchem. Mit einem Umsatz von mehr als 340 Millio­nen Euro und 1.250 Mitar­beit­ern hat sich das Unternehmen als Mark­t­führer in der Benelux-Region etabliert. In den vergan­genen Jahren hat das Manage­ment-Team unter der Führung von Victor Aquina (CEO) und Jan-Willem Smits (CFO) das Unternehmen von einem reinen Distrib­u­tor zu einem Hersteller maßge­fer­tigter, holzbasierter Heimw­erker-Produkte mit einer inte­gri­erten digi­talen Konfig­u­ra­tionsplat­tform, einem breiten Logis­tik-Netzw­erk und Lösun­gen zum Waren­grup­pen-Manage­ment entwick­elt. Durch diesen Ansatz schafft Deli Home großen Mehrw­ert für seine Kunden.

Victor Aquina, CEO von Deli Home, sagte: „Wir verfü­gen über eine klar definierte Wach­s­tumsstrate­gie, die zwei Säulen hat: Kunden weiter von unseren digi­talen Lösun­gen für maßgeschnei­derte Heimw­erker-Produkte zu überzeu­gen sowie unser Ange­bot europaweit auszubauen. Zwei unserer künfti­gen Kern­märkte sind Frankre­ich und Deutsch­land, daher ist Ardian mit seiner starken europäis­chen Präsenz und seinem Netzw­erk der ideale Part­ner für uns. Das Ardian-Team hat uns dabei mit seinem tief­greifenden Verständ­nis des Mark­tes überzeugt und wird uns mit seiner Exper­tise tatkräftig zur Seite stehen. Wir freuen uns darauf, das volle Poten­zial des Unternehmens im Rahmen dieser Part­ner­schaft zu entfalten.”

Dirk Wittneben, Head of Ardian Expan­sion Deutsch­land, ergänzte: „Deli Home verfügt über ein starkes und erfahrenes Manage­ment-Team, das eine Wach­s­tum­splat­tform mit einer überzeu­gen­den M&A‑Strategie geschaf­fen hat, zum Beispiel durch die Akqui­si­tio­nen von Numdata und Weekamp Deuren. Wir sehen großes Wach­s­tumspoten­zial durch weit­ere Zukäufe und die Ausweitung des Ange­bots außer­halb der Benelux-Region. Wir freuen uns auf die Zusam­me­nar­beit mit dem Manage­ment-Team und darauf, das Unternehmen auf seinem Wach­s­tum­sp­fad zu unterstützen.”

An der Transak­tion waren beteiligt:

Ardian: Dirk Wittneben, Florian Haas, Nico­las Münzer, Janine Paustian

Legal Corpo­rate / Finance: Fresh­fields (Harald Spruit, Mandeep Lotay)

Finan­cial: Deloitte (Egon Sach­sal­ber, Tanya Fehr)

Tax / Struc­tur­ing: EY (Anne Mieke Holland)

Commer­cial / Oper­a­tional: Roland Berger (Sameer Mehta, Swit­bert Miczka)

Tech / Digi­tal: WDP (Christoph Nichau, Johannes Dierkes, Simon Ludwigs)

ESG: PwC (Emilie Bobin)

Envi­ron­men­tal: ERM (Werner Schulte)

M&A: ABN AMRO (Eric Altmann, Tammo Gunst)

Debt Advi­sory: Deloitte (Thomas Schouten)


ÜBER ARDIAN

Ardian ist eine der weltweit führen­den unab­hängi­gen Invest­ment­ge­sellschaften, die für ihre Inve­storen aus Europa, Süd- und Nordamerika und Asien Vermö­genswerte in Höhe von über US$110 Milliar­den verwal­tet. Das Unternehmen befindet sich mehrheitlich im Besitz seiner Mitar­beiter und erwirtschaftet nach­haltige, attrak­tive Renditen für seine Investoren.

Mit der Zielset­zung, posi­tive Ergeb­nisse für alle Stake­holder zu erzie­len, fördert Ardian mit seinen Aktiv­itäten weltweit Indi­viduen, Unternehmen und Volk­swirtschaften. Die Invest­ment­philoso­phie von Ardian ist an den drei Leitgedanken Exzel­lenz, Loyal­ität und Unternehmer­tum ausgerichtet.

Die Gesellschaft verfügt über ein glob­ales Netzw­erk mit mehr als 700 Mitar­beit­ern und 15 Büros in Europa (Frank­furt, Jersey, London, Luxem­burg, Madrid, Mailand, Paris und Zürich), Südamerika (Santi­ago de Chile), Nordamerika (New York und San Fran­cisco) und Asien (Peking, Seoul, Singa­pur und Tokio). Das Vermö­gen seiner über 1.000 Inve­storen verwal­tet Ardian in fünf Invest­ment­bere­ichen: Direct Funds, Funds of Funds, Infra­struc­ture, Private Debt und Real Estate.

JP Pfander neuer Partner von Proventis Partners in Zürich

Zürich — Proven­tis Part­ners, eine der größten unab­hängi­gen M&A Beratungs­ge­sellschaften in der DACH-Region, unter­mauert den erfol­gre­ichen Wach­s­tum­skurs mit einer weit­eren Schlüs­sel-Person­alie: Dr. Jan-Philipp (JP) Pfan­der wird neuer Part­ner im Zürcher Büro und wird den strate­gis­chen Ausbau des Transak­tion­s­geschäfts sowie der Beratungsleis­tun­gen in der Chemiebranche zusam­men mit Dr. Uwe Nickel vorantreiben.

Vor seinem Einstieg bei Proven­tis Part­ners war Jan-Philipp Pfan­der Manag­ing Direk­tor bei Moelis & Company. Er leit­ete dort EMEA Chem­i­cals and Mate­ri­als. Bis 2015 war er Manag­ing Direc­tor bei J.P.Morgan und verant­wortlich für EMEA Chem­i­cals. Von 2001 bis Anfang 2007 war er Leiter des europäis­chen Chem­i­cals Sektors bei Lehman Broth­ers. Jan-Philipp Pfan­der begann seine Karriere bei McKin­sey & Company.

In seiner mehr als 30jährigen Lauf­bahn hat Jan-Philipp Pfan­der eine Vielzahl von glob­alen und regionalen M&A- und Capi­tal Markets-Transak­tio­nen in Chem­i­cals und verwandten Sektoren für Strate­gen und Finanz­in­ve­storen betreut. Unter anderem hat Jan-Philipp Pfan­der in der Vergan­gen­heit Evonik, Symrise, Nouryon, Lonza, Marquardt & Bahls, Syngenta, Bren­ntag, ADNOC, Altana und Lanxess beraten.

Bei Proven­tis Part­ners wird Jan-Philipp Pfan­der das Leis­tungsspek­trum für Klien­ten in der Chemiebranche zusam­men mit Uwe Nickel konse­quent weiter ausbauen. In die Begleitung von M&A‑Prozessen wird er seine langjährige Erfahrung im M&A- und Corpo­rate Finance-Bere­ich sowie seine ausgewiesene Chemie-Exper­tise mit einbrin­gen. Er steht für den prax­is­na­hen Ansatz gepaart mit einer langen Erfahrung im Invest­ment­bank­ing und strate­gis­cher Beratung.

„Wir schätzen es sehr, einen so erfahre­nen Chemie­ex­perten wie Jan-Philipp Pfan­der als M&A- und Branchen­spezial­is­ten für Proven­tis Part­ners zu gewin­nen. Jan-Philipp bringt ein tiefes Verständ­nis für die Anforderun­gen von Unternehmen in fast allen Bere­ichen der Chemie bei uns ein und weiß, die Heraus­forderun­gen dieser Branchen für unsere Klien­ten in Chan­cen zu über­set­zen. Seine Erfahrun­gen im Invest­ment­bank­ing, sein Deal Track-Record und nicht zuletzt sein großes Netzw­erk ergänzen hervor­ra­gend Proven­tis Exper­tise in der glob­alen Chemiebranche. Damit gener­ieren wir ein Alle­in­stel­lungsmerk­mal im Chemie‑M&A Advi­sory-Segment“, erklärte Uwe Nickel, Manag­ing Part­ner von Proven­tis Part­ners Zürich.

„Ich freue mich bei Proven­tis Part­ners gemein­sam mit Uwe Nickel und dem beste­hen­den Team die Chemiekom­pe­tenz weiter auszubauen. Wir bauen auf einer hervor­ra­gen­den Repu­ta­tion des Unternehmens als verant­wor­tungs­be­wußter, strate­gis­cher Part­ner für den Mittel­stand auf“. „Lösung­sori­en­tierte, inno­v­a­tive und unab­hängige M&A und Corpo­rate-Finance-Beratung für Strate­gen und Finanz­in­ve­storen zu liefern – regional tätig und global vernetzt, ist das Ziel“, so Jan-Philipp Pfan­der. „Die neue Tätigkeit vere­int meine langjährige Erfahrung in der inter­na­tionalen M&A- und Corpo­rate-Finance-Beratung mit der vorhan­de­nen Erfahrung von Proven­tis Part­ners im Manage­ment von Chemie­un­ternehmen und ergänzen sich somit ideal“.

„Ich erwarte ein nach­haltig erhöhtes Transak­tionsvol­u­men im Sektor in den näch­sten Jahren, aufgrund der Verlagerung von Supply-Chains, und den mit der „Green Revo­lu­tion“ einherge­hen­den Verän­derun­gen in der Nach­frage nach Chem­i­cals und Mate­ri­als. Mein Ziel ist es, mit Proven­tis Part­ners die ideale Beratungsleis­tung in diesem heraus­fordern­den Umfeld für unsere Klien­ten anzubieten“.

Im Chemiebere­ich verfügt Proven­tis Part­ners bere­its heute über einen langjähri­gen Track-Record und ist aktives Mitglied in der glob­alen Merger Alliance. Dank der Mitar­beit von Jan-Philipp Pfan­der wird Proven­tis Part­ners den Chemiesek­tor als seit 2020 beste­hen­den Fokussek­tor inter­na­tional weiter ausbauen.

Über Dr. Jan-Philipp (JP) Pfander

Der gebür­tige Frank­furter startete seine Karriere bei McKin­sey & Company in Hamburg. Nach 10 Jahren Topman­age­ment-Beratung von Chemie- und Indus­trie­un­ternehmen bei Strate­gie, Port­fo­lio-Manage­ment, M&A und Leis­tung­sop­ti­mierung wech­selte er 2001 zu Lehman Brother nach London ins M&A‑Team und wurde Leiter des Chem­i­cals Sektor für Europa. Anfang 2007 wech­selte er als Sektor­leiter EMEA Chem­i­cals zu J.P.Morgan. Mitte 2015 wurde Jan-Philipp Pfan­der Part­ner und Manag­ing Direc­tor bei Moelis & Company mit Verant­wor­tung für Chem­i­cals und Mate­ri­als in der EMEA- Region.

Dr. Jan-Philipp (JP) Pfan­der hat Mikro­bi­olo­gie an der TU München studiert und hält einen Doktor­ti­tel in Betrieb­swirtschaft der Univer­sität Oldenburg.

Über Proven­tis Partners

Proven­tis Part­ners ist eine part­nerge­führte M&A‑Beratung, zu deren Kunden mehrheitlich mittel­ständis­che Fami­lienun­ternehmen, Konz­ern­töchter sowie Private Equity-Fonds gehören. Mit über 30 M&A‑Beratern gehört Proven­tis Part­ners zu den größten unab­hängi­gen M&A‑Beratungen im deutschsprachi­gen Raum und blickt auf 20 Jahre M&A‑Erfahrung sowie über 300 abgeschlossene Transak­tio­nen zurück. Die M&A‑Berater mit Stan­dorten in Zürich, Hamburg, Köln und München sind in den Sektoren Indus­tri­als & Chem­i­cals, Busi­ness Services, Consumer & Retail, TMT, Health­care sowie Energy & Nach­haltigkeit aktiv. Die exklu­sive Mitglied­schaft bei Merg­ers Alliance – einer inter­na­tionalen Part­ner­schaft führen­der M&A‑Spezialisten – ermöglicht Proven­tis Part­ners Kunden in 30 Ländern in den wichtig­sten Märk­ten weltweit zu begleiten. Die Mitglieder der Merg­ers Alliance, mit über 200 M&A‑Professionals, bieten Proven­tis Part­ners und damit seinen Kunden einen einzi­gar­ti­gen Zugang zu lokalen Märk­ten in Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Asien und Afrika. www.proventis.com

DBAG erwirbt Mehrheit der R+S Group AG

Frank­furt am Main — Die Deutsche Beteili­gungs AG (DBAG) investiert in die R+S Group AG (R+S), einen Anbi­eter für tech­nis­che Gebäudeaus­rüs­tun­gen. Die DBAG erwirbt die Anteile des bish­eri­gen Mehrheits­ge­sellschafters, der conz­ima Construc­tion GmbH, investiert 15 Millio­nen Euro und geht eine Langfristige Beteili­gung ein. Die Haspa Beteili­gungs­ge­sellschaft für den Mittel­stand mbH, die bere­its seit 2010 Gesellschafter der R+S ist, bleibt weit­er­hin als Minder­heits­ge­sellschafter beteiligt. Auch der Vorstand der R+S wird Anteile übernehmen. Die Transak­tion steht unter einem Finanzierungsvor­be­halt und unter dem Vorbe­halt der Zustim­mung der Kartell­be­hör­den; der Abschluss der Transak­tion wird im April erwartet.

Erweit­ertes Ange­bot durch Langfristige Beteiligungen

Die DBAG hat ihr Ange­bot an den Mittel­stand um Eigenkap­i­tal­beteili­gun­gen erweit­ert, die sie länger im Port­fo­lio halten kann als es die Laufzeit­be­gren­zung üblicher Private Equity-Fonds zulässt. Solche Beteili­gun­gen geht die DBAG deshalb nicht als Co-Investor an der Seite der von ihr initi­ierten DBAG-Fonds ein, sondern finanziert diese auss­chließlich mit Mitteln aus der eige­nen Bilanz. Dabei unter­stützt die DBAG stark wach­sende Unternehmen als Minder­heits­ge­sellschafter und erwirbt mehrheitlich Unternehmen mit oper­a­tiven Heraus­forderun­gen. In beiden Fällen setzt eine nach­haltige Unternehmensen­twick­lung eine längere Haltedauer als im Buy-out-Geschäft voraus. Eine erste Langfristige Beteili­gung wurde im Septem­ber 2020 vereinbart:
Die Hausheld AG entwick­elt intel­li­gente Zähler­lö­sun­gen für Strom­net­zw­erke – die DBAG begleitet seither das Wach­s­tum des Unternehmens als Minderheitsgesellschafter.

R+S Group AG: Drei unab­hängige Geschäftseinheiten

R+S zählt zu den führen­den Unternehmen in der tech­nis­chen Gebäudeaus­rüs­tung. R+S real­isiert, steuert und wartet insbeson­dere Projekte für Kommunen, das Gesund­heitswe­sen, die Indus­trie und den Schiff­bau. R+S ist ein Komplet­tan­bi­eter; das Leis­tungsspek­trum umfasst den Elek­troan­la­gen­bau, die Energie- und Steuerung­stech­nik sowie die Heizungs-/Klima- und Lüftung­stech­nik. Zu den bekan­nteren aktuellen Projek­ten zählen der Bau des neuen Termi­nals 3 am Flughafen in Frank­furt am Main und ein Erweiterungs­bau für das Univer­sität­sklinikum Frank­furt. Die tech­nis­che Gebäudeaus­rüs­tung steht für etwas mehr als 50 Prozent des Umsatzes. Ergänzt wird das Ange­bot des Unternehmens durch zwei organ­isatorisch unab­hängige Geschäft­sein­heiten – Personal­dien­stleis­tun­gen und einen leis­tungsstarken Elek­tro­han­del. 2020 hat R+S rund 360 Millio­nen Euro Umsatz erzielt. Das Unternehmen beschäftigt 3.000 Mitar­beiter an 30 Stan­dorten in Deutsch­land, davon rund 500 am Haupt­sitz in Fulda (Hessen).

R+S war in den vergan­genen Jahren über­wiegend durch Unternehmen­szukäufe gewach­sen. Allerd­ings konnten geplante Synergien nicht erre­icht werden, weil die Inte­gra­tion der hinzuer­wor­be­nen Unternehmen nicht rasch genug vorangetrieben wurde. Dies belastete die Ertragslage ebenso wie einige nicht ausre­ichend prof­itable Großpro­jekte. Zudem wurden aufgrund der Pandemie vielver­sprechende Neubaupro­jekte verschoben – dies hat die aktuelle Auslas­tung beein­trächtigt. R+S verfügt über einen attrak­tiven Kunden­stamm und hat einen hohen Auftrags­be­stand. Das Mark­tum­feld ist gut: Der Trend zu soge­nan­nten Smart Build­ings und zu energieef­fizien­ten Gebäu­den sorgt für anhal­tendes Wach­s­tum und vergrößert den Markt gerade für elek­trische Gebäudeaus­rüs­tun­gen, die R+S über­wiegend anbi­etet. Die bere­its weit fort­geschrit­tene Neuauf­stel­lung des Unternehmens soll in den kommenden Jahren abgeschlossen werden, um weit­eres, ertragsstarkes Umsatzwach­s­tum zu ermöglichen. Dazu sollen dann auch wieder Unternehmen­szukäufe beitra­gen. Die DBAG stärkt das Eigenkap­i­tal und beschle­u­nigt so die erfol­gre­iche Reor­gan­i­sa­tion des Unternehmens.

„Wir beteili­gen uns an einem Unternehmen im Kernsek­tor Indus­trie­di­en­stleis­tun­gen und mit attrak­tiver Mark­t­po­si­tion, das in den vergan­genen zwei Jahren gute Voraus­set­zun­gen für eine erfol­gre­iche Weit­er­en­twick­lung geschaf­fen hat“, sagte Jannick Hunecke, Foto, Mitglied des DBAG-Vorstands aus Anlass der Vertrag­sun­terze­ich­nung am Freitag. „Die DBAG hat in der Vergan­gen­heit sehr erfol­gre­ich in Unternehmen mit vergle­ich­baren Geschäftsmod­ellen investiert und wird ihre Erfahrung nutzen, um als langfristiger Part­ner R+S weiter voranzubringen.“

Ralph Burkhardt, Vorstandsvor­sitzen­der der R+S Group AG, hebt neben dem finanziellen vor allem den inhaltlichen Beitrag der DBAG hervor: „Mit unseren neuen Anteil­seign­ern sind wir gut aufgestellt, um unser Ange­bot um weit­ere Gewerke zu erweit­ern und uns stärker Kunden in beson­ders zukun­ft­strächti­gen Indus­trien zuzuwenden.“

Über DBAG

Die börsen­notierte Deutsche Beteili­gungs AG initi­iert geschlossene Private Equity-Fonds und investiert – über­wiegend an der Seite der DBAG-Fonds – in gut posi­tion­ierte mittel­ständis­che Unternehmen mit Poten­zial. Ein Schw­er­punkt ist seit vielen Jahren die Indus­trie. Ein zunehmender Anteil der Eigenkap­i­tal­beteili­gun­gen entfällt auf Unternehmen in den Wach­s­tumssek­toren Breit­band-Telekom­mu­nika­tion, IT-Services/­Soft­ware und Health­care. Der langfristige, wert­steigernde unternehmerische Investi­tion­sansatz macht die DBAG zu einem begehrten Beteili­gungspart­ner im deutschsprachi­gen Raum. Das vom DBAG-Konz­ern verwal­tete und beratene Vermö­gen beträgt 2,5 Milliar­den Euro.

General Atlantic führt 122 Mio. Euro-Runde bei Staffbase an

Chemnitz/München/New York — Staff­base, ein führen­der Anbi­eter von digi­talen Lösun­gen für die interne Unternehmen­skom­mu­nika­tion, und General Atlantic, ein weltweit führen­der Wach­s­tum­sin­vestor, haben eine strate­gis­che Part­ner­schaft vere­in­bart: General Atlantic führt eine Finanzierungsrunde über 122 Millio­nen Euro (145 Millio­nen US-Dollar) für das Start-up aus Chem­nitz an, um es beim inter­na­tionalen Wach­s­tum und weit­eren Ausbau der weltweiten Führungspo­si­tion zu unter­stützen. Von den Bestandsin­ve­storen beteili­gen sich Insights Part­ners und e.ventures an der Finanzierungsrunde; KIZOO und Capnamic Ventures bleiben investiert. Im Zuge der Part­ner­schaft wird Achim Berg (Foto), Oper­at­ing Part­ner bei General Atlantic und Präsi­dent des Digi­talver­bands BITKOM, in den Beirat von Staff­base eintreten.

Staff­base wurde 2014 in Chem­nitz gegrün­det und hat sich zu einem schnell wach­senden und vielfach prämierten Anbi­eter für Mitar­beiter-Apps, interne E‑Mail-Newslet­ter Tools und moderne Intranets zur Verbesserung der Mitar­beit­erkom­mu­nika­tion entwick­elt. Die Produkte werden in über 1.000 Organ­i­sa­tio­nen von insge­samt mehr als 8 Millio­nen Menschen genutzt und regelmäßig mit Awards ausgeze­ich­net. Zu den Kunden gehören unter anderem Adidas, Audi, BHP, Deutsche Post DHL, Groupon, Hitachi, Ikea, Johns Hopkins Univer­sity, McKesson, Paulaner, Suncor, Viess­mann und Volvo.

Die Staff­base-Plat­tform ermöglicht Unternehmen eine zeit­nahe und wirkungsvolle Kommu­nika­tion mit allen ihren Mitar­bei­t­en­den: von der Erstel­lung der Botschaften im Unternehmens­de­sign über die schnelle und zuver­läs­sige Veröf­fentlichung der Nachrichten bis hin zur Wirkungsmes­sung von Kommu­nika­tion­s­maß­nah­men. Die Lösun­gen von Staff­base ermöglichen ein effek­tiveres Onboard­ing, höheres Engage­ment und größere Iden­ti­fika­tion der Mitar­bei­t­en­den mit ihrem Arbeit­ge­ber. Immer mehr Unternehmen begreifen die interne Kommu­nika­tion als essen­zielle strate­gis­che Aufgabe, mit der die Mitar­bei­t­en­den in der digi­talen Trans­for­ma­tion geführt und einbe­zo­gen werden können. Insbeson­dere die Covid-19-Pandemie und damit die verbun­dene Verbre­itung eines hybri­den Arbeit­sum­feldes hat nochmals die Wichtigkeit von geziel­ter und agiler interner Kommu­nika­tion herausgestellt.

Dr. Martin Böhringer, Mitgrün­der und CEO von Staff­base: „Unsere Vision ist es, alle Mitar­bei­t­en­den eines Unternehmens durch starke interne Kommu­nika­tion und eine gemein­same Mission zusam­men­zubrin­gen. Dazu unter­stützen wir Führungskräfte und Kommu­nika­tion­sprofis in großen Unternehmen mit der führen­den digi­talen Plat­tform für erfol­gre­iche Mitar­beit­erkom­mu­nika­tion, die wir mit hoher Geschwindigkeit weiter ausbauen. Die Part­ner­schaft mit General Atlantic wird uns dabei helfen, dieses Ziel weiter umzuset­zen, nicht zuletzt in Nordamerika. Entschei­dend ist für uns aber auch das starke lokale Team in Deutsch­land, das uns mit seiner Exper­tise begleiten wird.“

Dr. Chris­t­ian Figge, Manag­ing Direc­tor bei General Atlantic: „Staff­base ist ein glob­aler Pionier im Bere­ich Soft­ware, die speziell für die interne Kommu­nika­tion entwick­elt wurde. Wir haben das span­nende Unternehmen seit geraumer Zeit verfolgt und freuen uns nun darauf, das Grün­der- und Manage­ment-Team beim Ausbau der glob­alen Mark­t­führerschaft unter­stützen zu dürfen. Staff­base ist ein exzel­lentes Beispiel dafür, wie breit mittler­weile die Basis an inno­v­a­tiven Unternehmen mit glob­aler Ambi­tion in Deutsch­land ist.“

Staff­base hat 450 Mitar­bei­t­ende an elf Stan­dorten, mit Haupt­sitz in Chem­nitz sowie Büros in London, New York, Vancou­ver, Amster­dam und Berlin. Anfang März ist das Unternehmen mit Bananatag, dem führen­den kanadis­chen Anbi­eter für interne Unternehmen­skom­mu­nika­tion, fusion­iert. Das gemein­same Unternehmen ist einer der weltweit größten, umsatzstärk­sten und am schnell­sten wach­senden Anbi­eter für moderne interne Kommu­nika­tion­ssoft­ware. Mit der Fusion wurde die etablierte Plat­tform für Mitar­beiter-App und Intranet um eine native Lösung für E‑Mail-Kommu­nika­tion sowie tiefer­ge­hende Inte­gra­tio­nen mit den Kollab­o­ra­tionstools Slack und Microsoft 365, inklu­sive Microsoft Teams und Share­Point, erweitert.

Staff­base

Staff­base ist einer der weltweit führen­den und am schnell­sten wach­senden Anbi­eter für Mitar­beiter-Apps und moderne Intranets zur Verbesserung der Mitar­beit­erkom­mu­nika­tion in großen und inter­na­tionalen Unternehmen. Durch die mobile Version können Arbeit­ge­ber ihre Mitar­bei­t­en­den über­all sicher erre­ichen – ob im Büro, zu Hause, in der Fabrikhalle oder unter­wegs. Die Plat­tform ermöglicht der Belegschaft einen besseren Zugang zu Unternehmensin­for­ma­tio­nen und den Tools für den digi­talen Arbeit­splatz. Mit Haupt­sitz in Chem­nitz und Büros in New York, Amster­dam, London, Vancou­ver, Kelowna, München, Leipzig, Berlin, Dres­den und Köln ermöglicht Staff­base interne Kommu­nika­tion, die bei allen Mitar­bei­t­en­den ankommt. Staff­base zählt weltweit mehr als 1000 Kunden – darunter DHL, T‑Systems, Viess­mann, Adidas, Paulaner, MAN Truck & Bus SE sowie Audi. Mehr Infor­ma­tio­nen finden Sie unter staffbase.com.

General Atlantic

General Atlantic ist ein inter­na­tional führen­der Wach­s­tum­skap­i­tal-Investor, der Kapi­tal und strate­gis­che Unter­stützung für Unternehmen mit hohem Wach­s­tumspoten­zial zur Verfü­gung stellt. Gegrün­det 1980, verbindet das Unternehmen einen koop­er­a­tiven glob­alen Ansatz, branchen­spez­i­fis­che Exper­tise, einen langfristi­gen Invest­ment-Hori­zont und ein tiefes Verständ­nis für Wach­s­tum­streiber mit heraus­ra­gen­den Manage­ment-Teams, um weltweit außergewöhn­liche Geschäftsmod­elle zu schaf­fen. Zum Team von General Atlantic gehören mehr als 175 Invest­ment Profes­sion­als in New York, Amster­dam, Peking, Green­wich, Hongkong, Jakarta, London, Mexiko-Stadt, Mumbai, München, Palo Alto, São Paulo, Shang­hai und Singa­pur. www.generalatlantic.com

Joachim Braun, Silverfleet Capital

Silverfleet erwirbt ec4u und BULPROS

Frank­furt a. Main —  ec4u und BULPROS schließen sich unter der mehrheitlichen Beteili­gung von Silver­fleet Capi­tal zusam­men, um ihren Kunden eine neue Gener­a­tion an Digi­tal-Cloud-Expe­ri­ence-Services zu bieten. Shear­man & Ster­ling hat Silver­fleet Capi­tal bei der von Ares zur Verfü­gung gestell­ten Finanzierung des Erwerbs von ec4u und BULPROS beraten.

Die Unternehmen ec4u und BULPROS schließen sich zusam­men, um ihren Kunden eine neue Gener­a­tion an Digi­tal-Cloud-Expe­ri­ence-Services zu bieten. Die gemein­same Plat­tform wird rund 1.400 Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beiter an 25 Stan­dorten in insge­samt elf Ländern beschäftigen.

ec4u mit Haupt­sitz in Karl­sruhe und BULPROS mit Haupt­sitz im bulgar­ischen Sofia haben bere­its seit 2018 als Part­ner im Bere­ich Digi­tale Cloud-Lösun­gen zusam­mengear­beitet. Die Unternehmensgrün­der und die beste­hen­den Manage­ment-Teams beider Unternehmen bleiben als Anteil­seigner an Bord und werden das fusion­ierte Unternehmen weit­er­führen. Der Zusam­men­schluss steht unter dem üblichen Vorbe­halt der behördlichen Genehmigung.

ec4u wurde im Jahr 2000 gegrün­det und hat sich auf die digi­tale Trans­for­ma­tion von geschäft­skri­tis­chen Prozessen in den Bere­ichen Market­ing, Vertrieb, Service und E‑Commerce über den gesamten Kunden­leben­szyk­lus hinweg spezial­isiert. Das Unternehmen bietet seinen Kunden Beratungsleis­tun­gen, die tech­nis­che Imple­men­tierung sowie die laufende Weit­er­en­twick­lung und den Betrieb von CRM-Syste­men. ec4u hat insge­samt mehr als 800 Trans­for­ma­tions-Projekte erfol­gre­ich durchge­führt, vor allem in Deutsch­land, Öster­re­ich und der Schweiz. Das Unternehmen beschäftigt an mehreren europäis­chen Stan­dorten mehr als 400 Exper­tin­nen und Experten.

BULPROS, gegrün­det im Jahr 2010, ist ein Anbi­eter von digi­talen Trans­for­ma­tion­sleis­tun­gen. Dies umfasst die Imple­men­tierung von digi­talen Lösun­gen, Cyber­se­cu­rity, Cloud-Migra­tion und Managed Services sowie Tech­nolo­gie-Services. BULPROS ist weltweit tätig und beschäftigt mehr als 1.000 Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beiter an 20 Stan­dorten in Europa und in Nordamerika. Das Unternehmen wurde von führen­den Branchen­an­a­lysten – unter anderem im Deloitte-Report „Tech­nol­ogy Fast 50 in CE“ und im Finan­cial Times 100 Europe – als eines der am schnell­sten wach­senden Tech­nolo­gie­un­ternehmen genannt.

Zusät­zlich zu ihren wettbe­werb­sstarken Dien­stleis­tungsport­fo­lios und der hohen Exper­tise ihrer Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beiter verfü­gen die beiden Unternehmen außer­dem über starke Beziehun­gen zu strate­gis­chen Tech­nolo­giepart­nern wie Sales­force, Microsoft, SAP, Oracle, IBM, Cisco und Snowflake.

Die Beteili­gung an ec4u und BULPROS baut auf Silver­fleet Capi­tals umfan­gre­icher Erfahrung mit Unternehmen im Tech­nolo­giesek­tor auf: Der tech­nol­o­gis­che Wandel ist ein zentraler Makrotrend, der den Invest­ment-Ansatz von Silver­fleet Capi­tal unter­mauert. Zu den jüng­sten Beteili­gun­gen der Private-Equity-Gesellschaft zählen TrustQuay, ein Anbi­eter von Treuhand‑, Unternehmens- und Fondsver­wal­tungs-Dien­stleis­tun­gen, sowie Collec­tia, eine Plat­tform für Kred­it­man­age­ment-Dien­stleis­tun­gen. Frühere erfol­gre­iche Beteili­gun­gen in diesem Bere­ich sind unter anderem Phase One, Ipes und TMF.

„ec4u und BULPROS sind im Markt für cloud-basierte, digi­tale Lösun­gen für Unternehmen führend. Dies ist ein Markt, der sehr attrak­tiv ist und hohes Wach­s­tumspoten­zial bietet. Wir freuen uns, sie in Zukunft dabei unter­stützen zu können, dieses Poten­zial voll auszuschöpfen“, kommen­tiert Dr. Chris­t­ian Süss, Part­ner bei Silver­fleet Capi­tal.

„Sowohl ec4u als auch BULPROS verfü­gen über starke strate­gis­che Part­ner­schaften mit den führen­den Akteuren im Bere­ich der digi­talen Plat­tfor­men. Wir werden beide Unternehmen bei der Erschließung weit­erer Koop­er­a­tions- und Expan­sion­s­möglichkeiten unter­stützen“, fügt Joachim Braun (Foto), Part­ner bei Silver­fleet Capi­tal, hinzu.

Bei Silver­fleet zeich­neten für die Transak­tion Dr. Chris­t­ian Süss, Joachim Braun, Benjamin Hubner und Jennifer Regehr verant­wortlich. Die Beteili­gungs­ge­sellschaft wurde bei der Transak­tion beraten von Latham & Watkins (Corpo­rate & Tax Legal), Shear­man & Ster­ling (Finance Legal), NautaDu­tilh (Legal), PwC (Finan­cial), wdp (IT), Grant Thorn­ton (Tax), Kambourov (Legal), Noerr (Legal), Schön­herr (Legal), Bär & Karrer (Legal), Kear­ney (Commer­cial) und MD Advi­sors (Debt Advi­sory). Die Finanzierung erfol­gte durch Ares.

Über Silver­fleet Capital
Silver­fleet Capi­tal ist eine unab­hängige paneu­ropäis­che Beteili­gungs­ge­sellschaft, die in mittel­ständisch geprägte Unternehmen investiert, und ein langjähriger Mandant von Shear­man & Sterling.

Das Shear­man & Ster­ling Team unter der Feder­führung von Part­ner Winfried M. Carli umfasste die Asso­ciates Andreas Breu und Daniel Wagner (alle Munich-Finance).

Über Shear­man & Sterling
Shear­man & Ster­ling ist eine inter­na­tionale Anwaltssozi­etät mit 25 Büros in 13 Ländern und etwa 850 Anwäl­ten. In Deutsch­land ist Shear­man & Ster­ling in Frank­furt und München vertreten. Die Kanzlei ist einer der inter­na­tionalen Mark­t­führer bei der Begleitung komplexer gren­züber­schre­i­t­en­der Transak­tio­nen. Weltweit berät Shear­man & Ster­ling vor allem inter­na­tionale Konz­erne und große nationale Unternehmen, Finanzin­sti­tute sowie große mittel­ständis­che Unternehmen. Mehr Infor­ma­tio­nen finden Sie unter www.shearman.com.

Konsortium um EMERAM und Gimv unterstütz Lernplattform sofatutor

München — EMERAM Capi­tal Part­ners, eine der führen­den Beteili­gungs­ge­sellschaften für mittel­ständis­che Unternehmen im deutschsprachi­gen Raum, leitet ein Inve­storen-Konsor­tium, unter anderem mit der Beteili­gungs­ge­sellschaft Gimv, um das Digi­talun­ternehmen sofatu­tor in die näch­ste Wach­s­tum­sphase zu führen. Damit werden die bish­eri­gen Anteil­seigner abgelöst.

sofatu­tor ist die umfan­gre­ich­ste digi­tale Bildungsplat­tform für Schüler im deutschsprachi­gen Raum für die Jahrgangsstufen 1 bis 12 (K‑12). Zahl der Nutzer ist im Erfol­gs­jahr 2020 auf mehr als eine Million Schüler gestiegen. Weit­ere digi­tale Lernange­bote sowie Inte­gra­tion in den Schul­be­trieb bedeuten einen zentralen Wach­s­tumshebel. sofatu­tor plant, mit weit­eren inno­v­a­tiven Ange­boten die Lücke im Online-Learn­ing zu schließen und den Zugang zu erstk­las­siger Bildung zu verbessern. So soll das starke Wach­s­tum der vergan­genen Jahre fort­ge­setzt werden.

Das 2008 gegrün­dete Unternehmen hat aktuell mehr als eine Million Nutzer. Zudem wird sofatu­tor heute deutsch­landweit von rund 25 Prozent aller Lehrkräfte sowie in den Bundeslän­dern Sach­sen und Bremen einge­setzt. sofatu­tor sieht sich damit als umfan­gre­ich­ster Anbi­eter für digi­tale Lern­hilfe in Deutsch­land, Öster­re­ich und der Schweiz, einem Markt mit insge­samt mehr als elf Mio. Schülern.

Das Produkt- und Servi­ce­port­fo­lio von sofatu­tor umfasst ein breites Spek­trum von mehr als 11.000 Videos sowie Übun­gen und Arbeits­blät­tern für 14 verschiedene Schulfächer. Schüler können über die webbasierte Plat­tform oder die App von sofatu­tor flex­i­bel auf Mate­ri­alien zugreifen und einen Echtzeit-Chat zu Hausauf­gaben mit qual­i­fizierten Lehrern führen.

Dr. Chris­t­ian Näther, Grün­dungspart­ner von EMERAM Capi­tal Part­ners, sagt: „Gute Bildung ist ein bedeu­ten­der Faktor für die Gesellschaft eines Landes. Daher möchten wir sofatu­tor unter­stützen, das Lernange­bot kontinuier­lich auszuweiten. Bere­its jetzt verze­ich­net sofatu­tor eine hohe Nach­frage nach ihren digi­talen Lernange­boten, welche durch Home­school­ing und COVID-19 nochmals verstärkt wurde. Diese Erfol­gs­geschichte möchten wir fortschreiben.“ Matthias Ober­meyr, Part­ner bei EMERAM Capi­tal Part­ners, ergänzt: „Dank der umfassenden digi­talen Ange­bote, der Inno­va­tion­sstärke und dem guten Preis-Leis­tungs-Verhält­nis verfügt sofatu­tor schon heute über eine starke Mark­t­po­si­tion. Eine Ausweitung dieses digi­talen Produk­tange­botes sowie die Weit­er­en­twick­lung digi­taler Lern­mod­elle bietet darüber hinaus erhe­bliches Wachstumspotenzial.“

Stephan Bayer, CEO von sofatu­tor und Grün­der des Unternehmens, erläutert: „Mit mehr als einer Million Nutzern und dem großen Netzw­erk an Lehrkräften, die sofatu­tors digi­tale Lern­in­halte in ihren Unter­richt inte­gri­eren, ist sofatu­tor seit langem führen­der Anbi­eter von digi­talen Lernange­boten. Mit dem neuen Inve­storen-Konsor­tium haben wir nun wieder eine starke Inve­storen­gruppe an unserer Seite, die das Unternehmen in der näch­sten Wach­s­tum­sphase sehr kompe­tent begleiten und unter­stützen wird. Inno­v­a­tive digi­tale Lernange­bote bilden auch künftig unsere DNA. Wir wollen Schulen, Lehrkräfte und Schüler nicht nur nach­mit­tags unter­stützen, sondern auch vormit­tags im Schul­be­trieb digi­tale Lern­in­halte bereitstellen.“

Dr. Sven Oleownik, Part­ner und Head of Germany bei der auf Wach­s­tum­sun­ternehmen spezial­isierten europäis­chen Beteili­gungs­ge­sellschaft Gimv, kommen­tiert: „Mit dem Invest­ment in sofatu­tor bestärkt Gimv seine Ambi­tion entlang der funda­men­talen Consumer Trends Digi­tal­isierung, Nach­haltigkeit und Conve­nience in zukun­ft­sori­en­tierte Unternehmen zu investieren und unter­stützt gemein­sam mit EMERAM ein ausgeze­ich­net geführtes Unternehmen, das mit seinem digi­talen Ange­bot perfekt die United Nations-Ziele in Bezug auf qual­i­ta­tiv hochw­er­tige Bildung sowie digi­tale Inno­va­tion adressiert.“ Koen Bouck­aert, Manag­ing Part­ner und Head Consumer bei Gimv, fügt hinzu: „Wir freuen uns daher beson­ders, einen Teil unseres kürzlich aufge­set­zten Sustain­able Bonds auf sofatu­tors Wach­s­tum­story zu allok­ieren und somit einen wesentlichen Beitrag zur Entwick­lung des Unternehmens zu leisten.“

Berater des Inve­storen-Konsor­tium rund um EMERAM und Gimv:
IEG Invest­ment Bank­ing Group (M&A), GLNS und McDer­mott (Legal), PwC (Finan­cial, Tax und Commer­cial) und Xper­ify (Tech/Marketing) beraten.

Die Transak­tion unter­liegt den üblichen Bedin­gun­gen, einschließlich der Genehmi­gung durch die Wettbe­werb­s­be­hör­den. Weit­ere finanzielle Details werden nicht bekannt gegeben.

Andi Klein

Zweiter Triton Smaller Mid-Cap Fund II schließt bei Euro 815 Mio.

Luxem­bourg – Der zweite Triton Mittel­stands­fonds (“TSM II”) hat aufgrund der starken Inve­storen-Nach­frage erfol­gre­ich mit €815 Millio­nen geschlossen und damit das Ziel von €600 Millio­nen deut­lich übertrof­fen. Der Fonds ist das zweite von Triton beratene Invest­mentve­hikel, das sich auf Investi­tio­nen in Unternehmen mit niedriger Mark­tkap­i­tal­isierung konzen­tri­ert. Er folgt auf den ersten Triton Mittel­stands­fonds (“TSM I”), der 2017 mit einem Volu­men von €448 Millio­nen geschlossen wurde.

Das gesamte Fundrais­ing wurde virtuell durchge­führt und erhielt umfan­gre­iche Zusagen von beste­hen­den und neuen insti­tu­tionellen Inve­storen aus der ganzen Welt.

Peder Prahl, Direc­tor of the General Part­ner für die Triton-Fonds, sagte: “Ich möchte mich bei allen unseren beste­hen­den und neuen Inve­storen für ihre Unter­stützung und ihr Vertrauen bedanken. Mit TSM II werden wir weit­er­hin in kleinere und mittel­große Unternehmen investieren und in die gleichen Sektoren und Regio­nen wie der auf größere Unternehmen fokussierte Fonds Triton V. Wir verfol­gen das Ziel, bessere Unternehmen zu schaf­fen und unter­stützen sie dabei, ihr volles Poten­zial auszuschöpfen.

TSM II wird in der Regel eine Mehrheits­beteili­gung an Unternehmen erwer­ben, die einen Eigenkap­i­talein­satz zwis­chen 40 und 100 Millio­nen Euro erfordern. Der Fonds wird auf der Investi­tion­sstrate­gie von TSM I aufbauen und in Unternehmen investieren, die in ihrer Nische führend sind, ihr volles Poten­zial aber noch nicht nutzen. Triton wird mit dem Manage­ment zusam­me­nar­beiten, um durch weit­ere Profes­sion­al­isierung, Expan­sion und Digi­tal­isierung der Unternehmen Wert zu schaffen.

Andi Klein (Foto) , Manag­ing Part­ner und Head of TSM, fügte hinzu: “Triton hat mehr als 20 Jahre Erfahrung mit Investi­tio­nen in kleinere und mittel­ständis­che Unternehmen. Wir unter­stützen die Manage­ment­teams dabei, das volle Poten­zial der Unternehmen auszuschöpfen, indem wir den strate­gis­chen, oper­a­tiven oder finanziellen Kurs  zukun­ftssicher machen und die breite Triton-Plat­tform nutzen, einschließlich des Zugangs zu einem umfan­gre­ichen Netzw­erk von indus­triellen und oper­a­tiven Experten. Ein Haup­tau­gen­merk von TSM liegt auf dem beschle­u­nigten Wach­s­tum und der Skalierung durch Digi­tal­isierung, Buy-and-Build und Inter­na­tion­al­isierung, wo unser Know-how, unsere Branch­en­ex­per­tise und unser inter­na­tionales Netzw­erk einen erhe­blichen Wert schaf­fen können”.

Das TSM-Team besteht aus 18 Invest­ment Advi­sory Profes­sion­als, die sich auf Sourc­ing, Bewer­tung und Entwick­lung von Unternehmen in der Triton-Region konzen­tri­eren, vor allem in den deutschsprachi­gen und nordis­chen Ländern und den Benelux-Staaten.

Über Triton

Seit der Grün­dung im Jahr 1997 hat Triton zehn Fonds aufgelegt und sich auf Unternehmen in den Sektoren Indus­trie, Dien­stleis­tun­gen, Konsumgüter und Gesund­heitsweisen fokussiert.

Die Triton Fonds investieren in mittel­ständis­che Unternehmen mit Sitz in Europa und unter­stützen deren posi­tive Entwick­lung. Tritons Ziel ist es, seine Port­fo­lioun­ternehmen langfristig durch part­ner­schaftliche Zusam­me­nar­beit erfol­gre­ich weiter zu entwickeln.

Triton und seine Geschäfts­führung streben danach, durch die nach­haltige Verbesserung oper­a­tiver Prozesse und Struk­turen, posi­tiven Wandel und Wach­s­tum zu gener­ieren. Momen­tan befinden sich 47 Unternehmen mit einem Umsatz von insge­samt rund 18,4 Mrd. Euro und rund 101.400 Mitar­beit­ern im Port­fo­lio Tritons. www.triton-partners.de

 

Goodwin berät JMI Equity bei strategischer Wachstumsinvestition in Canto

Frank­furt a.M. – Good­win hat JMI Equity bei einer strate­gis­chen Wach­s­tum­sin­vesti­tion in Canto, einen führen­den Anbi­eter von Digi­tal Asset Manage­ment Soft­ware, beraten.

Das 1990 in Berlin gegrün­dete Unternehmen Canto, das inzwis­chen Nieder­las­sun­gen in San Fran­cisco und Frank­furt unter­hält, wird die zusät­zlichen Mittel nutzen, um seine Vertrieb­steams auszubauen, die Produk­ten­twick­lung zu opti­mieren und das Wach­s­tum in seinen Zielmärk­ten voranzutreiben.

JMI Equity ist eine Growth Equity-Gesellschaft, die sich auf Investi­tio­nen in führende Soft­ware­un­ternehmen konzen­tri­ert. Seit der Grün­dung im Jahr 1992 hat JMI Equity in mehr als 155 Unternehmen investiert, über 105 Exits erfol­gre­ich abgeschlossen und mehr als 6 Milliar­den US-Dollar an zuge­sagtem Kapi­tal eingeworben.

Good­win beriet JMI Equity mit einem Team von Anwäl­ten in den USA und in Frank­furt, das von den Private Equity-Part­nern Joshua Klatzkin (Wash­ing­ton, DC), Amy Keller (San Fran­cisco) und Gregor Klenk (Frank­furt) geleitet wurde.

Berater JMI Equity: Good­win Frank­furt a.M./Washington
Joshua Klatzkin (Wash­ing­ton, DC), Amy Keller (San Fran­cisco), Gregor Klenk (Frank­furt; alle Feder­führung, alle Private Equity); Heiko Penndorf (Steuer­recht), Felix Krueger (Coun­sel, Steuern; beide Frank­furt); Asso­ciates: Joana Pamukova, Christina Papadim­itriou, Carolin Kefer­stein, Stefan Rieg­ger (Trainee; alle Private Equity, Frank­furt) sowie weit­ere Good­win-Anwälte aus den Büros Boston, New York, San Fran­cisco, Santa Monica, Sili­con Valley und Wash­ing­ton, DC.

Exit: PARAGON veräußert NovumIP an Questel

München — Paragon verkauft Novu­mIP an Ques­tel. Im Rahmen der Transak­tion investiert Paragon, neben den beste­hen­den Anteil­seign­ern, in die Ques­tel Gruppe. Die Akqui­si­tion steht unter Vorbe­halt der kartell­rechtlichen Genehmi­gung und Zustim­mung der Bafin.

Novu­mIP entstand durch den Zusam­men­schluss von PAVIS und Nova­graaf im Jahr 2019. Dieser hatte zum Ziel, den Kunden der beiden Unternehmen ein noch breit­eres Ange­bot an IP-Beratungs‑, Verwal­tungs- und tech­nolo­giebasierten Dien­stleis­tun­gen anzu­bi­eten und sich zur zentralen Anlauf­stelle für sämtliche IP-bezo­ge­nen Anfra­gen, entlang der gesamten Wertschöp­fungs­kette, zu entwickeln.

Ques­tel ist ein weltweit führen­der Anbi­eter von IP-Lösun­gen mit einer durchgängig inte­gri­erten Plat­tform aus Soft­ware und tech­nolo­gie-basierten Dien­stleis­tun­gen, die die Anforderun­gen von Unternehmen und Anwalt­skan­zleien im gesamten IP-Leben­szyk­lus adressiert.

„Nach der Kombi­na­tion von PAVIS und Nova­graaf zu Novu­mIP, ist der Zusam­men­schluss mit Ques­tel der näch­ste Schritt auf dem Weg zum führen­den glob­alen Anbi­eter von End-to-End IP Lösun­gen.“, führt Dr. Krischan von Moeller, Manag­ing Part­ner bei Paragon, aus und ergänzt: „Wir danken Rein­hard Ottway (Exec­u­tive Board Member, Novum IP), Lutgarde Liezen­berg (CEO, Nova­graaf) und Thomas Gruber (CEO, PAVIS), ihrem Manage­ment Team und allen Mitar­beit­ern für ihren Beitrag und ihrem außeror­dentlichen Engage­ment in den vergan­genen Jahren.” Max Moser von Filseck, Prin­ci­pal bei Paragon, ergänzt „Gemein­sam haben wir in den vergan­genen Jahren große Erfolge erzielt, die als Basis für die Fort­set­zung und weit­ere Beschle­u­ni­gung der starken Wach­s­tums­dy­namik dienen, die zusam­men mit Ques­tel noch an Fahrt aufnehmen wird. “

Paragon und Novu­mIP wurden bei der Transak­tion von Alvarez & Marsal (Finan­cial), Baker McKen­zie (Law), KPMG (Tax) und Roth­schild (M&A) unterstützt.

Über Nova­graaf
Seit mehr als 130 Jahren hilft Nova­graaf bekan­nten Marken und inno­v­a­tiven Unternehmen auf der ganzen Welt, ihre Wettbe­werb­svorteile auszubauen. Als eine der führen­den IP-Beratung­sun­ternehmen in Europa ist Nova­graaf auf den Schutz und die glob­ale Verwal­tung von IP-Rechten spezial­isiert, darunter Marken, Patente, Designs, Domain­na­men und Urhe­ber­rechte. Nova­graaf hat seinen Haupt­sitz in den Nieder­lan­den und verfügt über 18 Nieder­las­sun­gen weltweit. 2020 hat Nova­graaf Thom­sen Trampedach über­nom­men – ein Unternehmen, das sich dadurch ausze­ich­net, seinen Mandan­ten maßgeschnei­dertes juris­tis­ches Fach­wis­sen, effizien­zsteigernde admin­is­tra­tive Dien­stleis­tun­gen und proak­tive kommerzielle Einblicke zu bieten.  www.novagraaf.com.

Über PAVIS
PAVIS ist ein weltweit führen­der Anbi­eter von IP-Manage­ment-Dien­stleis­tun­gen. Seit mehr als 40 Jahren ist PAVIS ein wertvoller Part­ner für Anwalt­skan­zleien und Corpo­rate IP-Abteilun­gen mit großen IP-Port­fo­lios. Inno­v­a­tive tech­nis­che Lösun­gen, verlässliche Prozesse und ein hoher Automa­tisierungs­grad haben PAVIS zu einem der effizien­testen und zuver­läs­sig­sten IP-Manage­ment-Dien­stleis­ter gemacht. PAVIS hat einen Schw­er­punkt auf Patent- und Marken­ver­längerun­gen. Die Tochterge­sellschaft PAVIS Payments ist offiziell als regulierter Zahlungs­di­en­stleis­ter nach dem Zahlungs­di­en­steauf­sichts­ge­setz (ZAG) zuge­lassen und ist dadurch in der Lage, alle Dien­stleis­tun­gen in Übere­in­stim­mung mit den geset­zlichen Anforderun­gen zu erbrin­gen. www.pavis.com.

Über Ques­tel
Die Mission von Ques­tel ist es, die Entwick­lung von Inno­va­tio­nen auf effiziente, sichere und nach­haltige Weise zu erle­ichtern. Ques­tel ist ein Anbi­eter von umfassenden End-to-End-Lösun­gen für geistiges Eigen­tum. Das Unternehmen bietet eine umfassende Soft­ware-Suite für die Suche, Analyse und Verwal­tung von Erfind­un­gen und IP-Assets. Ques­tel bietet außer­dem Dien­stleis­tun­gen entlang des gesamten IP-Leben­szyk­lus, einschließlich prior art Recherche, Patentab­fas­sung, inter­na­tionale Anmel­dun­gen, Über­set­zun­gen und Verlängerun­gen. Diese Lösun­gen, kombiniert mit der IP-Kosten­man­age­ment-Plat­tform von Ques­tel, ermöglichen ihren Kunden eine durch­schnit­tliche Einsparung von 30–60% über das gesamte Budget der Patentver­folg. www.questel.com.

Berater von Ques­tel, IK Invest­ment Part­ners, Eurazeo und Raise Investisse­ment: Willkie Farr & Gallagher
Das multidisziplinäre Willkie-Team aus zwei Büros wurde von dem in Paris ansässigen Part­ner Eduardo Fernan­dez (Corpo­rate) koor­diniert und in Frank­furt von Part­ner Dr. Kamyar Abrar (Corpo­rate) geleitet.

Über Paragon
Paragon ist eine inhab­erge­führte Beteili­gungs­ge­sellschaft und investiert seit Grün­dung 2004 in mittel­ständis­che Unternehmen im deutschsprachi­gen Raum. Paragon arbeitet mit seinen Port­fo­lioun­ternehmen eng zusam­men, um nach­haltiges Wach­s­tum zu sich­ern und oper­a­tive Prozesse zu verbessern. Das Beteili­gungs-Port­fo­lio erstreckt sich über verschiedene Branchen und umfasst aktuell 14 Unternehmen. Paragon sitzt in München und verwal­tet aktuell €1,2 Mrd. Eigenkap­i­tal. Weit­ere Infor­ma­tio­nen können über www.paragon.de abgerufen werden.

Rechtlicher Berater PARAGON PARTNERS: Baker McKenzie
Feder­führung: Corporate/M&A:
Dr. Ingo Strauss (Part­ner), Dr. Heiko Gotsche (Part­ner, beide Düsseldorf)
Weit­ere beteiligte Anwälte:
Corporate/M&A: Manuel Metzner (Coun­sel, Frank­furt), Juan Garcia Jacob­sen (Asso­ciate, Düssel­dorf), Lena von Richthofen (Senior Asso­ciate, Düssel­dorf), Jana Upschulte (Senior Asso­ciate, Düssel­dorf), Dr. Richard Stefanink (Asso­ciate, Düssel­dorf), Celina Zaim (Asso­ciate, Düssel­dorf), Denise Tayler (Asso­ciate, Frankfurt)
IT: Dr. Holger Lutz (Part­ner, Frank­furt), Simone Rieken (Senior Asso­ciate, Frankfurt)
Public Law: Anahita Thoms (Part­ner, Düssel­dorf), Alexan­der Ehrle (Asso­ciate, Berlin)
Kartell­recht: Dr. Nico­las Kredel (Part­ner, Düssel­dorf), Dr. Florian Kotman (Asso­ciate, Düssel­dorf), Dr. Jonas Brueck­ner (Coun­sel, Berlin)
Arbeit­srecht: Dr. Chris­t­ian Reichel (Part­ner, Frank­furt), Dr. Sebas­t­ian F. Pfrang (Asso­ciate, Frankfurt)
Real Estate: Dr. Daniel Bork (Senior Asso­ciate, Düsseldorf)
Tax: Christoph Becker (Part­ner, Frank­furt), Ariane Schaaf (Coun­sel, Frankfurt)
IP: Nadine Neumeier (Senior Asso­ciate, Frankfurt)
Bank­ing & Finance: Philipp Thimm (Asso­ciate, Frankfurt)
Commer­cial: Joachim Fröh­lich (Coun­sel, München)

Weit­ere Baker McKen­zie Büros: Anwälte aus den Baker McKen­zie Büros in Belgien, Nieder­lande, UK, Frankre­ich, Schweiz.

PEARL Infrastructure investiert in das Biomasse-Heizkraftwerk Wismar

Wismar — Herbert Smith Free­hills hat PEARL Infra­struc­ture Capi­tal als Mehrheits­ge­sellschafter bei einer Investi­tion zusam­men mit der Wismar Pellets zur Finanzierung des geplanten Biomasse-Heizkraftwerks Wismar beraten. Für PEARL bedeutet die Transak­tio­nen den Einstieg in den deutschen Markt für Biomasse. PEARL schloss das Final Clos­ing im März 2020 mit einem Gesamtvol­u­men von 280 Mio. Euro ab (Investi­tion­ska­paz­ität ca. 1,2 Mrd. Euro).

Die von Green Invest­ment Group (GIG) und Wismar Pellets gemein­sam entwick­elte Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplungsan­lage wird bis zu 18 MWe Strom und 27 MWth Wärme erzeu­gen und den lokalen Hersteller Wismar Pellets sowie das Sägew­erk ILIM Nordic Timber versor­gen. Die Anlage soll voraus­sichtlich im 4. Quar­tal 2022 in Betrieb gehen.

PEARL Infra­struc­ture Capi­tal ist ein Private Equity-Invest­ment­fonds, der sich auf die Energie- und Ökolo­giewende in Europa konzen­tri­ert. PEARL schloss das Final Clos­ing im März 2020 mit einem Gesamtvol­u­men von 280 Mio. Euro ab (Investi­tion­ska­paz­ität ca. 1,2 Mrd. Euro); investiert wird in europäis­che Anla­gen für die Erzeu­gung von erneuer­barer Energie wie Biomasse-Heizkraftwerke, Abfal­lver­w­er­tung und Wasserkreislauf-Management.

Berater PEARL Infra­struc­ture Capi­tal: Herbert Smith Freehills
Silke Gold­berg (Corporate/Energy, London), Dr. Marius Boewe (Energierecht, Düssel­dorf; beide Feder­führung), Dr. Christoph Nawroth, Dr. Sebas­t­ian Schürer (Coun­sel; beide Corporate/M&A, beide Düssel­dorf), Kai Liebrich (Finance), Thomas Kessler (Immo­bilien­recht), Dr. Stef­fen C. Hörner (Steuer­recht; alle Frank­furt); Asso­ciates: Anne Ecken­roth (Foreign Lawyer), Kristin Kattwinkel (beide Energierecht, beide Düssel­dorf), Dr. Julius Brandt (Consul­tant, Frank­furt), Stefanie Strahl (beide Corpo­rate; Düssel­dorf), Dr. Hannes Jacobi, Dr. Galina Matjuschkin (beide Finance, beide Frank­furt), Gelena Minkov, Yvonne Spatz, Christina Friess, Ja Yeon Youm (Profes­sional Support Lawyer; alle Real Estate), Tatiana Guen­ster (Steuer­recht; alle Frank­furt), Martin Bittner, Sam Cundall, Jannis Bille, Ania Sharp, Julia Osten­dorf (Trainee Solic­i­tor), Tara Theiss (Para­le­gal; alle Corporate/Energy), Elinor Richard­son (Disputes; alle London)

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