ALTERNATIVE FINANZIERUNGSFORMEN
FÜR UNTERNEHMER UND INVESTOREN

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Stutt­gart — Die TRUMPF Venture II GmbH („TRUMPF Venture“) im Zuge der Series D‑Finanzierungsrunde des Münche­ner Medtech Unter­neh­mens iThera Medi­cal GmbH („iThera Medi­cal“) ein Invest­ment in Höhe von 13 Millio­nen Euro getä­tigt. TRUMPF Venture wurde bei dieser Trans­ak­tion von Heuking Part­ner am Stand­ort Stutt­gart recht­lich und steu­er­lich bera­ten. Neben TRUMPF Venture betei­lig­ten sich erneut Bestands­in­ves­to­ren wie Bayern Kapi­tal mit Geldern aus dem Wachs­tums­fonds Bayern. Weitere Inves­ti­tio­nen haben der Euro­pean Coun­cil Fund der EU-Kommis­sion, Mey Capi­tal Matrix und Fluxu­nit getä­tigt. Mit dem Kapi­tal möchte das Unter­neh­men das eigene Diagnos­tik-Produkt zur Markt­reife entwi­ckeln und die behörd­li­che Zulas­sung in Europa und den USA erreichen.

TRUMPF Venture ist ein stra­te­gi­scher, wie auch Corpo­rate Venture Capi­tal Inves­tor, der sich auf die Förde­rung von viel­ver­spre­chen­den Start-ups in der Indus­trie welt­weit spezia­li­siert hat. Dabei posi­tio­niert sich TRUMPF Venture als lang­fris­ti­ger Entwick­lungs­part­ner. TRUMPF Venture strebt übli­cher­weise Minder­heits­be­tei­li­gun­gen zwischen fünf und 25 Prozent an.

iThera Medi­cal ist ein Start-up für opto­akus­ti­sche Bild­ge­bung in der medi­zi­ni­schen Diagnos­tik. Eine Neuent­wick­lung des Unter­neh­mens ist die soge­nannte MSOT-Tech­no­lo­gie (Multis­pec­tral Optoacoustic Tomo­gra­phy). Durch diese Tech­no­lo­gie können Krank­heits­bil­der wie Krebs oder Fibro­sen diagnos­ti­ziert werden. Durch die Umwand­lung von Licht­ener­gie in Schall­wel­len können so unter­schied­li­che Gewe­be­ty­pen im Körper charak­te­ri­siert, diffe­ren­ziert und in 3D-Bildern darge­stellt werden.

iThera Medi­cal wurde 2010 als Spin-off des Helm­holtz Zentrum München gegründet.

Bera­ter Trumpf Venture GmbH: Heuking Kühn Lüer Wojtek

Dr. Hermann Ali Hinde­rer, LL.M. (Feder­füh­rung), Anika Lisa Dasch­mann (beide Private Equity / Venture Capi­tal), Antje Münch, LL.M. (IP), alle Stuttgart;
Laura-Feli­cia Bokranz, LL.M. (Univer­sity of Cape Town), Chris­toph Hexel (beide Arbeits­recht), beide Düssel­dorf; Cécile Corbet, LL.M. (Patent­recht), Frankfurt;
Dr. Martin Schel­len­berg (Öffent­li­ches Recht), Dr. Sarah Slavik-Schulz (Steu­er­recht), beide Hamburg

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Hamburg / München – Water­land Private Equity hat zwei neue Fonds aufge­legt – mit Kapi­tal­zu­sa­gen von insge­samt vier Milli­ar­den Euro. Trotz eines heraus­for­dern­den wirt­schaft­li­chen Umfelds stell­ten damit zahl­rei­che insti­tu­tio­nelle Inves­to­ren Water­land so viel frisches Kapi­tal wie nie zuvor zur Verfü­gung. Auch in der DACH-Region kann der auf Buy-&-Build-Strategien spezia­li­sierte, euro­päi­sche Mittel­stands­in­ves­tor damit seine Erfolgs­ge­schichte noch einmal gestärkt fortschreiben.

Der mitt­ler­weile neunte Fonds von Water­land („WPEF IX“) hat ein Volu­men von 3,5 Milli­ar­den Euro und wird wie gewohnt in mittel­stän­di­sche Unter­neh­men in frag­men­tier­ten Wachs­tums­märk­ten inves­tie­ren. Mit dem „Water­land Part­ners­hip Fund I“ wurde ein zusätz­li­cher Fonds für Minder­heits­be­tei­li­gun­gen z.B. an ausge­wähl­ten ehema­li­gen Port­fo­li­oun­ter­neh­men von Water­land aufge­legt. Hier stehen nun Mittel in Höhe von 500 Mio. Euro zur Verfü­gung. Das Fund­rai­sing für beide Fonds wurde inner­halb von nur vier Mona­ten abge­schlos­sen und über­traf das ursprüng­lich gesetzte Ziel deutlich.

„Kapi­tal­zu­sa­gen von hoch­ka­rä­ti­gen insti­tu­tio­nel­len Inves­to­ren aus aller Welt sind in diesen ange­spann­ten und von Zurück­hal­tung gepräg­ten Zeiten keine Selbst­ver­ständ­lich­keit. Das Commit­ment vieler bestehen­der und neuer Anle­ger zeigt aber, dass unsere Invest­ment­phi­lo­so­phie und die zahl­rei­chen Erfolgs­sto­ries nach­hal­tig über­zeu­gen“, sagt Dr. Cars­ten Rahlfs (Foto © Water­land), Mana­ging Part­ner bei Water­land in Hamburg. In zwei Jahr­zehn­ten hat das Unter­neh­men ca. 1.000 Trans­ak­tio­nen getä­tigt und dabei mehr als 150 neue Platt­for­men zum lang­fris­ti­gen Aufbau erfolg­rei­cher Markt­füh­rer gegrün­det und entwi­ckelt. Der erfah­rene Buy-&-Build-Investor setzt im Schnitt ca. zehn Add-on-Akqui­si­tio­nen für jedes seiner Port­fo­li­oun­ter­neh­men um.

Fünf neue Platt­for­men im DACH-Raum in 2022

Water­land ist in Bene­lux, DACH, Skan­di­na­vien, Polen, Frank­reich sowie auf den briti­schen Inseln und seit kurzem auch in Spanien aktiv. In der DACH-Region hat Water­land im vergan­ge­nen Jahr fünf starke Platt­for­men durch mehr­heit­li­che Über­nah­men initi­iert: Duven­beck (ein führen­der euro­päi­scher Logis­tik­dienst­leis­ter), die Sleepco Group (Zusam­men­schluss der Premi­um­bet­ten­her­stel­ler RUF und BRUNO aus Deutsch­land sowie der belgi­schen LS Bedding), Lions­Home (eine führende euro­päi­sche Produkt-Compa­ri­son-Platt­form), die Schwei­ze­ri­sche Kommu­ni­ka­ti­ons­be­ra­tung Team Farner sowie den Anbie­ter von Soft­ware­lö­sun­gen MT. Zusätz­lich konn­ten mehr als 20 stra­te­gi­sche Zukäufe für das Port­fo­lio getä­tigt werden – trotz einer sehr ange­spann­ten und wett­be­werbs­in­ten­si­ven Lage in zahl­rei­chen Branchen.

Für das neue Jahr 2023 sieht Dr. Gregor Hengst, Part­ner bei Water­land in München, posi­tive Vorzei­chen: „Trotz des vola­ti­len makro­öko­no­mi­schen Umfelds erge­ben sich attrak­tive Möglich­kei­ten in unse­rer Ziel­re­gion. Inter­es­sant blei­ben für uns beispiels­weise tech­no­lo­gie­ba­sierte Dienst­leis­tun­gen und Health­care. Dane­ben iden­ti­fi­zie­ren und beob­ach­ten wir weitere frag­men­tierte Märkte, in denen unser star­ker Buy-&-Build-Ansatz zum Tragen kommen kann. Im aktu­el­len Umfeld mit erhöh­ter Vola­ti­li­tät bleibt unsere enge Zusam­men­ar­beit mit den Port­fo­lio-Unter­neh­men an deren Resi­li­enz und nach­hal­ti­ger Aufstel­lung ein wich­ti­ger Fokus – dafür bauen wir unser Team in den 13 euro­päi­schen Büros aus.“

In Deutsch­land und der Schweiz ist Water­land aktu­ell neben Duven­beck, Sleepco, Lions­Home, Farner und MT in folgende Unter­neh­men inves­tiert: MEDIAN (Reha­kli­nik-Betrei­ber), Schö­nes Leben Gruppe (Pfle­ge­ein­rich­tun­gen), Fit/One (Fitness­stu­dios), Hanse­fit (betrieb­li­che Fitness­an­ge­bote), Athera (Physio­the­ra­pie), coeo (Forde­rungs­ma­nage­ment), Horn & Company (Manage­ment-Bera­tung), Leupold (Pack­a­ging), Serrala (Payment- und Finanz­soft­ware), netgo (IT-Dienst­leis­tun­gen), Skay­link (Cloud-Dienst­leis­tun­gen), enre­ach (Unified Commu­ni­ca­ti­ons), mrge (Adtech), Netrics (Mana­ged Cloud Services) und GOD (Unter­neh­mens­soft­ware).

Über Water­land

Water­land ist eine unab­hän­gige Private Equity Invest­ment-Gesell­schaft, die Unter­neh­men bei der Reali­sie­rung ihrer Wachs­tums­pläne unter­stützt. Mit substan­zi­el­ler finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung und Bran­chen­ex­per­tise ermög­licht Water­land seinen Betei­li­gun­gen beschleu­nig­tes Wachs­tum sowohl orga­nisch wie durch Zukäufe. Water­land verfügt über Büros in den Nieder­lan­den (Bussum), Belgien (Antwer­pen), Frank­reich (Paris), Deutsch­land (Hamburg, München), Polen (Warschau), Groß­bri­tan­nien (London, Manches­ter), Irland (Dublin), Däne­mark (Kopen­ha­gen), Spanien (Barce­lona) und der Schweiz (Zürich). Aktu­ell werden ca. vier­zehn Milli­ar­den Euro an Eigen­ka­pi­tal­mit­teln verwaltet.

Water­land hat seit der Grün­dung 1999 durch­gän­gig eine über­durch­schnitt­li­che Perfor­mance mit seinen Invest­ments erzielt. Das Unter­neh­men belegt global Platz fünf im HEC/Dow Jones Private Equity Perfor­mance Ranking 2020 sowie im Preqin Consis­tent Perfor­mers in Global Private Equity & Venture Capi­tal Report 2020 Rang acht der globa­len Private-Equity-Gesell­schaf­ten. Zudem hat Real Deals Water­land beim PE Award mit dem Titel Pan-Euro­pean House of the Year 2020 ausgezeichnet.
www.waterland.de

 

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Düssel­dorf — Die NRW.BANK hat die vierte Fonds­ge­nera­tion ihres Venture Fonds, NRW.Venture, aufge­legt. Das Volu­men beträgt 150 Millio­nen Euro und damit noch einmal 50 Millio­nen Euro mehr als in frühe­ren Fonds­ge­nera­tio­nen. Einzel­in­vest­ments sind bis zu 15 Millio­nen Euro möglich, zuvor waren es 10. Damit reagiert die NRW.BANK auf den nach­hal­tig gewach­se­nen Finan­zie­rungs­be­darf im Markt. Der Inves­ti­ti­ons­fo­kus liegt auf zukunfts­ori­en­tier­ten Themen wie Climate Tech oder der Digi­ta­li­sie­rung von Indus­trie, Wirt­schaft und Verwaltung.

Wirt­schafts­mi­nis­te­rin Mona Neubaur: „Mit dem vier­ten Venture Fonds der NRW.BANK haben wir ein Ange­bot, das dem Finan­zie­rungs­be­darf wachs­tums­star­ker Start-ups noch besser entspricht. Bereits die bishe­ri­gen Fonds­ge­nera­tio­nen zeigen, dass inno­va­tive und zukunfts­ori­en­tierte Jung­un­ter­neh­men in Nord­rhein-West­fa­len beste Voraus­set­zun­gen für eine erfolg­rei­che Entwick­lung vorfin­den. Darauf bauen wir auf und erhö­hen das zur Verfü­gung stehende Fonds­vo­lu­men deut­lich und haben damit insbe­son­dere die Zukunfts­the­men wie Clima­te­Tech im Blick.“

Michael Stöl­ting (Foto © NRW.BANK), Mitglied des Vorstands der NRW.BANK: „Im Kampf gegen den Klima­wan­del brau­chen wir in Nord­rhein-West­fa­len inno­va­tive Lösun­gen. Start-ups können hier eine wesent­li­che Rolle spie­len. Dass erfolg­ver­spre­chende Ideen nicht an der Finan­zie­rung schei­tern, dafür sorgen wir bei der NRW.BANK.“

Bis Ende 2027 sind zwischen 20 und 30 Neuin­vest­ments geplant. Über mehrere Finan­zie­rungs­run­den betei­ligt sich der Fonds dann in Einzel­fäl­len mit bis zu 15 Millio­nen Euro an einem Unter­neh­men – gemein­sam mit privat­wirt­schaft­li­chen Co-Inves­to­ren. Das Enga­ge­ment von NRW.Venture umfasst aber nicht nur Kapi­tal, sondern auch weitere Unter­stüt­zung, unter ande­rem in den Themen Company Buil­ding und Gover­nance Development.

Inves­ti­ti­ons­fo­kus

Im Inves­ti­ti­ons­fo­kus der NRW.Venture-Fonds stehen Bran­chen wie die Infor­ma­ti­ons- und Kommu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gie, IT Secu­rity, Digi­tale Wirt­schaft, Inter­net of Things, Life Scien­ces, Digi­tal Health, Inno­va­tive Quer­schnitts­tech­no­lo­gien, Neue Werk­stoffe, Clean­tech sowie Nach­hal­tig­keits­tech­no­lo­gien und Agrar­tech­no­lo­gien. Im NRW.Venture IV wird darüber hinaus ein beson­de­res Augen­merk gelegt auf Start-ups in den Segmen­ten Climate Tech sowie auf solche, die Indus­trie, Wirt­schaft und Verwal­tung in der digi­ta­len Trans­for­ma­tion unter­stüt­zen können.

Vorgän­ger­fonds: 68 Invest­ments, viele erfolg­rei­che Exits
Die bishe­ri­gen Fonds­ge­nera­tio­nen von NRW.Venture haben sich an 68 Start-ups betei­ligt, von denen bereits ein signi­fi­kan­ter Teil zu erfolg­rei­chen Exits geführt werden konnte. Darun­ter zuletzt zum Beispiel das Bochu­mer Unter­neh­men phenox, das Medi­zin­tech­nik-Produkte zur Behand­lung von Schlag­an­fäl­len und Blut­ge­fäß­er­kran­kun­gen entwi­ckelt, produ­ziert und vertreibt. NRW.Venture verkaufte seine Anteile an dem Unter­neh­men im April 2022 an Wallaby, einen stra­te­gi­schen, inter­na­tio­na­len Part­ner von phenox.

Der bisher letzte Fonds NRW.Venture III nahm 2018 seine Inves­ti­ti­ons­pe­ri­ode auf, die mit Ablauf des Jahres 2022 und 22 Invest­ments endete. Auch dieser Fonds konnte trotz seiner frühen Phase bereits zwei erfolg­rei­che Exits verzeichnen.

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München – Die Life­Fit Group hat ihr Marken-Port­fo­lio erwei­tert und die Fitness­LOFT Gruppe erworben.
Fitness­LOFT ist ein führen­der Betrei­ber von Fitness­stu­dios im Full Service Best Price (FSBP) Segment und betreibt 27 Studios in Bremen, Hamburg, Nord­rhein-West­fa­len, Nieder­sach­sen und Sach­sen-Anhalt mit mehr als 65.000 Mitglie­dern. Gütt Olk Feld­haus hat die Life­Fit Group beim Erwerb der Fitness­LOFT Gruppe beraten.

Die Life­Fit Group ist eine führende Fitness- und Gesund­heits­platt­form in Deutsch­land, die mehrere Fitness­mar­ken aus den Segmen­ten Boutique, Premium und Full Service Best Price unter einem Dach vereint. Fitness First ist die bekann­teste Marke der Gruppe.

GOF hat Life­Fit in allen Phasen des Trans­ak­ti­ons­pro­zes­ses recht­lich begleitet.

Recht­li­che Bera­ter Life­Fit: Gütt Olk Feld­haus, München
Dr. Heiner Feld­haus (Part­ner, Corporate/M&A, Feder­füh­rung), Thomas Becker (Of Coun­sel, IP/IT/Datenschutz), Karl Ehren­berg, LL.M. (Melbourne) (Senior Asso­ciate, Corporate/M&A), Matthias Uelner (Senior Asso­ciate, Corporate/M&A), Dr. Ricarda Theis (Asso­ciate, Corporate/M&A)

Pusch Wahlig Work­place Law, München: Ingo Sappa (Arbeits­recht)

Über Gütt Olk Feldhaus
Gütt Olk Feld­haus ist eine führende inter­na­tio­nal tätige Sozie­tät mit Sitz in München. Wir bera­ten umfas­send im Wirt­schafts- und Unter­neh­mens­recht. Unsere Schwer­punkte liegen in den Berei­chen Gesell­schafts­recht, M&A, Private Equity sowie Finan­zie­rung. In diesen Fach­be­rei­chen über­neh­men wir auch die Prozessführung.

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Berlin/Köln –  Das Funding von The Rain­fo­rest Company hat ein Gesamt­vo­lu­men von € 36 Millio­nen und wurde von Kalt­roco Ltd. ange­führt. Katjes Green­food betei­ligte sich über ein Secon­dary an der Finan­zie­rungs­runde. Es handelt sich um eine der größ­ten Finan­zie­rungs­run­den im deut­schen Food-Tech-Sektor im Jahr 2022 und um die bisher größte Inves­ti­ti­ons­summe, die ein frau­en­geführ­tes Food-Tech-Unter­neh­men in Europa bislang erhal­ten hat. Ein YPOG Team unter der Co-Feder­füh­rung von Johan­nes Janning und Benja­min Ullrich hat Katjes Green­food bei dieser Finan­zie­rungs­runde des Food-Star­tups The Rain­fo­rest Company beraten.

The Rain­fo­rest Company erzielte nach dem Einstieg von Katjes Green­food im Jahr 2018 beein­dru­ckende Wachs­tums­ra­ten. Dank einer erfolg­rei­chen Multich­an­nel-Stra­te­gie mit Listun­gen in welt­weit mehr als 12.000 Einzel­han­dels­stand­or­ten und einem star­ken D2C-Geschäft erzielte das Startup bereits einen Umsatz von € 20 Millio­nen. Um den Erfolg des Unter­neh­mens weiter auszu­bauen, soll das zusätz­li­che Kapi­tal für die Inter­na­tio­na­li­sie­rung und Produkt­ex­pan­sion einge­setzt werden.

Albana Rama (Foto © THe Rain­fo­rest Company) ist Grün­de­rin von The Rain­fo­rest Company, dem euro­päi­sche Pionier für nach­hal­ti­ges Super­food mit Schwer­punkt Açaí, das “Super­food” aus dem brasi­lia­ni­schen Regen­wald. Derzeit gibt es zwei natür­li­che, vegane Produkte: Das tief­ge­fro­rene Açaí Püree der tropi­schen Frucht, welches aktu­ell beson­ders beliebt bei der Zube­rei­tung gesun­der Bowls und lecke­rer Smoot­hies ist, und die welt­weit erste Açaí-Bowl-to-go in den Geschmacks­rich­tun­gen Blau­beere, Mango und Ingwer.

Über Katjes Greenfood

Die Katjes­green­food GmbH & Co. KG mit Sitz in Düssel­dorf bildet zusam­men mit ihren beiden Schwes­ter­ge­sell­schaf­ten Katjes Fassin GmbH & Co. KG und Katjes Inter­na­tio­nal GmbH & Co. KG die Katjes Gruppe. Als recht­lich selbst­stän­dige Betei­li­gungs­ge­sell­schaft inves­tiert sie in Wachs­tums­un­ter­neh­men der Food-Bran­che, die mit inno­va­ti­ven und nach­hal­ti­gen Produk­ten die Zukunft der Ernäh­rung neu defi­nie­ren. Ein profun­des Netz­werk und tief­grei­fende Exper­tise im Lebens­mit­tel­ein­zel­han­del sind neben finan­zi­el­len Invest­ments die zentra­len Säulen, auf deren Basis die Port­fo­lio-Unter­neh­men zu Markt­füh­rern und den ikoni­schen Marken von Morgen aufge­baut werden.

Über The Rain­fo­rest Company

Seit 2016 verfolgt The Rain­fo­rest Company die Mission, hundert­pro­zen­tig natür­li­che Lebens­mit­tel anzu­bie­ten, um das Leben seiner Kunden in ganz Europa nach­hal­tig zu verän­dern. Das Unter­neh­men ist spezia­li­siert auf den vega­nen Lebens­stil, Super­foods, Acai-basierte Produkte, biolo­gi­sche und gesunde Lebens­mit­tel und trans­pa­rente Nach­hal­tig­keit. The Rain­fo­rest Company wurde 2016 gegrün­det und hat seinen Sitz in Berlin.

Bera­ter Katjes Green­food: YPOG
Dr. Johan­nes Janning (Co-Lead, Tran­sac­tions), Part­ner (elect)
Dr. Benja­min Ullrich (Co-Lead, Tran­sac­tions), Partner

Über YPOG

YPOG ist eine Spezi­al­kanz­lei für Steuer- und Wirt­schafts­recht, die in den Kern­be­rei­chen Funds, Tax und Tran­sac­tions tätig ist. Das Team von YPOG berät eine breite Viel­falt an Mandan­ten. Dazu gehö­ren aufstre­bende Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men und fami­li­en­geführte mittel­stän­di­sche Unter­neh­men genauso wie Konzerne und Private Equity-/Ven­ture Capi­tal Fonds. YPOG ist eine der führen­den Adres­sen für Venture Capi­tal, Private Equity und Fonds­struk­tu­rie­rung in Deutsch­land. Die Kanz­lei und ihre Part­ner werden natio­nal und inter­na­tio­nal von JUVE, Best Lawy­ers, Legal 500, Focus sowie Cham­bers and Part­ners geführt. Bei YPOG sind heute mehr als 100 erfah­rene Rechtsanwält:innen, Steuerberater:innen, Tax Specia­lists sowie eine Nota­rin in drei Büros in Berlin, Hamburg und Köln tätig.

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Paris/ Frank­furt a. M. — Montagu, ein führen­des euro­päi­sches Private-Equity-Unter­neh­men, freut sich bekannt zu geben, dass es den Verkauf von Main­care, einem Anbie­ter von Soft­ware für fran­zö­si­sche öffent­li­che Kran­ken­häu­ser und Gesund­heits­be­hör­den, an Doca­poste, den digi­ta­len Zweig der fran­zö­si­schen Post, verein­bart hat. — Die Trans­ak­tion steht noch unter dem Vorbe­halt der Geneh­mi­gung durch die fran­zö­si­sche Wettbewerbsbehörde.

Main­care bietet ein umfas­sen­des Ange­bot an Kran­ken­haus-Infor­ma­ti­ons­sys­te­men in Frank­reich an und ist dort führend bei elek­tro­ni­schen Pati­en­ten­ak­ten sowie Lösun­gen für Kran­ken­haus­ver­wal­tung, Inter­ope­ra­bi­li­tät und Tele­me­di­zin. Mit seiner inte­grier­ten Soft­ware-Suite unter­stützt das Unter­neh­men öffent­li­che Kran­ken­häu­ser, Kosten­trä­ger und Versi­che­rer bei der Umset­zung erfolg­rei­cher digi­ta­ler Stra­te­gien zum Wohle der Patienten.

Seit der Über­nahme von Main­care im Jahr 2018 hat Montagu mit dem Unter­neh­men zusam­men gear­bei­tet, um auf die sich schnell ändern­den Bedürf­nisse von Poli­ti­kern und Kran­ken­häu­sern zu reagie­ren, insbe­son­dere im Zuge der Covid-19-Pande­mie. Bedeu­tende Inves­ti­tio­nen in Forschung und Entwick­lung führ­ten zur Entwick­lung einer neuen Genera­tion elek­tro­ni­scher Pati­en­ten­ak­ten sowie zur Moder­ni­sie­rung der Tech­no­lo­gie von Main­care, um sicher­zu­stel­len, dass die Produkte inter­ope­ra­bel und SaaS-fähig sind und in Bezug auf die Cyber-Sicher­heit an der Spitze der Inno­va­tion stehen.

Unter der Leitung von Montagu wurden die in der Vergan­gen­heit erwor­be­nen Geschäfts­be­rei­che von Main­care orga­ni­sa­to­risch und tech­no­lo­gisch zusam­men­ge­führt, um eine gemein­same Vision und Stra­te­gie für das Unter­neh­men zu entwi­ckeln und die Effi­zi­enz zu stei­gern. Unter der Leitung eines star­ken und einheit­li­chen Manage­ment­teams trugen die Verän­de­run­gen dazu bei, eine kunden­ori­en­tierte Kultur zu schaf­fen, die die Bedürf­nisse des medi­zi­ni­schen Perso­nals und der Pati­en­ten in den Mittel­punkt des Unter­neh­mens stellt.

Guil­laume Jaba­lot, Part­ner bei Montagu: “Main­care ist ein hervor­ra­gen­des Beispiel für die Stra­te­gie von Montagu, Part­ner­schaf­ten mit führen­den Unter­neh­men einzu­ge­hen, die wich­tige Produkte und Dienst­leis­tun­gen anbie­ten. Wir sind stolz auf den Erfolg, den Main­care erzielt hat, und wir sind sicher, dass das Unter­neh­men unter der Führung von Doca­poste weiter gedei­hen wird.”

Fran­çois-Xavier Floren, CEO von Main­care, kommen­tierte: “Die Part­ner­schaft mit Doca­poste wird es uns ermög­li­chen, eine der größ­ten Heraus­for­de­run­gen unse­res Mark­tes anzu­ge­hen — die Wich­tig­keit, den Kunden eine lang­fris­tige Unter­stüt­zung durch einen vertrau­ens­wür­di­gen Part­ner zu bieten, der in den Berei­chen Soft­ware, Hosting und Dienst­leis­tun­gen präsent ist. In den letz­ten zwei Jahren haben wir mit der Unter­stüt­zung von Montagu erfolg­reich einen Trans­for­ma­ti­ons­plan durch­ge­führt, der darauf abzielt, eine der anhal­ten­den Heraus­for­de­run­gen des fran­zö­si­schen Kran­ken­haus­sys­tems zu verbes­sern, indem wir den Pfle­gern Zeit zurück­ge­ben”. Das Manage­ment­team und alle Mitar­bei­ter von Main­care sind zuver­sicht­lich, dass die Part­ner­schaft mit Doca­poste unse­ren Kunden und dem Markt einen weite­ren erheb­li­chen Mehr­wert brin­gen wird.”

 

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Köln/ Berlin – Bei der jüngs­ten Finan­zie­rungs­runde des KI-basier­ten Über­set­zers DeepL wurde der Venture Capi­tal Inves­tor Atomico von YPOG bera­ten. Neben Atomico betei­lig­ten sich IVP, Besse­mer Venture Part­ners und WiL sowie die bestehen­den Inves­to­ren Bench­mark und btov an dem Funding.

Das Kölner Startup ist 2017 aus dem Online-Wörter­buch Linguee hervor­ge­gan­gen und bietet derzeit 29 Spra­chen an. Die Umsätze werden vor allem durch kosten­pflich­tige Dienste gene­riert, die mehr Funk­tio­nen und Daten­schutz-Optio­nen umfas­sen als die kosten­lose und frei zugäng­li­che Version. Die neuste Finan­zie­rungs­runde des Unter­neh­mens zeigt die zuneh­mende wirt­schaft­li­che Bedeu­tung von KI-basier­ten Geschäfts­mo­del­len für den Markt und den profes­sio­nel­len Bereich.

Der Grün­der & CEO Jaros­law “Jarek” Kuty­low­ski ist ein leiden­schaft­li­cher Entwick­ler und begann bereits mit 10 Jahren, an persön­li­chen Projek­ten zu arbei­ten, die er für nütz­lich und alltags­taug­lich hielt. Später promo­vierte er in Infor­ma­tik mit Schwer­punkt auf Mathe­ma­tik. Seine Vorliebe für Spra­chen und neue Tech­no­lo­gien führte ihn in die Welt der KI-Über­set­zung, was zum großen Teil auch auf seinen mehr­spra­chi­gen Hinter­grund und seine Sensi­bi­li­tät zurück­zu­füh­ren ist, da er in Polen gebo­ren und in Deutsch­land aufge­wach­sen ist.

Das neue Kapi­tal wird für weitere Forschungs­ak­ti­vi­tä­ten und die Weiter­ent­wick­lung der Unter­neh­mens­soft­ware aufge­wen­det. Darüber hinaus arbei­tet DeepL an zusätz­li­chen Dienst­leis­tun­gen und Features und plant die weitere inter­na­tio­nale Expansion.

Über Atomico

Atomico inves­tiert in aufstre­bende Tech-Grün­der in der Serie A und darüber hinaus — mit beson­de­rem Fokus auf Europa — und nutzt dabei seine umfas­sende opera­tive Erfah­rung, um deren Wachs­tum zu beschleu­ni­gen. Seit der Grün­dung im Jahr 2006 hat Atomico mit über 100 ambi­tio­nier­ten Teams zusam­men gear­bei­tet — darun­ter die Teams von Klarna, Super­cell, Graph­core, Compass, Mess­a­ge­Bird, Master­class, Atten­tive Mobile, Pipe­drive und Hinge Health. Atomicos Team aus Grün­dern, Inves­to­ren und opera­ti­ven Führungs­kräf­ten war bei Unter­neh­men von Skype und Google bis hin zu Twit­ter und Uber für die globale Expan­sion, die Einstel­lung von Mitar­bei­tern und das Marke­ting verant­wort­lich. Das Unter­neh­men verfügt derzeit über ein verwal­te­tes Vermö­gen von $4 Milliarden.

Über DeepL

DeepL ist ein deut­sches Unter­neh­men, das sich zum Ziel gesetzt hat, durch den Einsatz von künst­li­cher Intel­li­genz Sprach­bar­rie­ren auf der ganzen Welt zu besei­ti­gen. Seit 2017 bietet das Unter­neh­men unter www.DeepL.com den DeepL Trans­la­tor an, ein maschi­nel­les Über­set­zungs­sys­tem, das laut Blind­tests die welt­weit beste Über­set­zungs­qua­li­tät erzielt. Außer­dem stellt DeepL profes­sio­nelle Produkte für Unter­neh­men, Unter­neh­mer und Über­set­zer bereit. Bisher haben mehr als eine Milli­arde Menschen die Dienste von DeepL genutzt. Das Unter­neh­men wird von Grün­der und CEO Jaros­law Kuty­low­ski geführt und von inter­na­tio­na­len Inves­to­ren wie Bench­mark und btov unterstützt.

Bera­ter Atomico: YPOG
Dr. Benja­min Ullrich (Co-Lead, Tran­sac­tions), Partner
Tobias Lovett (Co-Lead, Tran­sac­tions), Senior Associate
Dr. Matthias Schatz (Corpo­rate), Partner
Dr. Bene­dikt Flöter (IP/IT), Asso­cia­ted Partner
Dr. Andreas Bergt­hal­ler (Corpo­rate), Senior Associate
Pia Meven (Tran­sac­tions), Associate
Dr. Chris­toph Lütten­berg (Corpo­rate), Associate

Über YPOG

YPOG ist eine Spezi­al­kanz­lei für Steuer- und Wirt­schafts­recht, die in den Kern­be­rei­chen Funds, Tax und Tran­sac­tions tätig ist. Das Team von YPOG berät eine breite Viel­falt an Mandan­ten. Dazu gehö­ren aufstre­bende Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men und fami­li­en­geführte mittel­stän­di­sche Unter­neh­men genauso wie Konzerne und Private Equity-/Ven­ture Capi­tal Fonds. YPOG ist eine der führen­den Adres­sen für Venture Capi­tal, Private Equity und Fonds­struk­tu­rie­rung in Deutschland.
Die Kanz­lei und ihre Part­ner werden natio­nal und inter­na­tio­nal von JUVE, Best Lawy­ers, Legal 500, Focus sowie Cham­bers and Part­ners geführt. Bei YPOG sind heute mehr als 100 erfah­rene Rechts­an­wälte, Steu­er­be­ra­ter, Tax Specia­lists sowie eine Nota­rin in drei Büros in Berlin, Hamburg und Köln tätig.

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Düssel­dorf — Als eines der ersten deut­schen Finanz­in­sti­tute hat die NRW.BANK eine digi­tale Inha­ber­schuld-Verschrei­bung nach dem Gesetz über elek­tro­ni­sche Wert­pa­piere emit­tiert. Damit zählt sie zu den Pionie­ren bei der Digi­ta­li­sie­rung dieses noch immer sehr analo­gen Bereichs im Wert­pa­pier­markt. Auto­ma­ti­sier­ter Emis­si­ons­pro­zess erhöht Geschwindigkeit

„Die Abwick­lung unse­rer ersten digi­ta­len Bond-Emis­sion ist für uns ein weite­rer konse­quen­ter Schritt, um die tech­no­lo­gi­sche Trans­for­ma­tion im Finanz­be­reich aktiv mitzu­ge­stal­ten“, sagt Gabriela Pant­ring (Foto © NRW.Bank), Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Eine voll­stän­dig digi­tale Emis­sion verschlankt den Prozess deut­lich und sorgt gleich­zei­tig für Trans­pa­renz. Sie belegt unser Enga­ge­ment für die Digi­ta­li­sie­rung im Wertpapierbereich.“

Die Emis­sion des digi­ta­len Bonds mit einem Volu­men von 20 Millio­nen Euro, zwei Jahren Lauf­zeit und einem Kupon von 2,875% wurde über die D7-Platt­form der Gruppe Deut­sche Börse abge­wi­ckelt. Die Bege­bung der Anleihe wurde von der LBBW begleitet.

Die D7 Platt­form ersetzt den tradi­tio­nel­len Tresor durch ein digi­ta­les Wert­pa­pier­re­gis­ter. Dies ist ein erster wich­ti­ger Schritt, der eine weitere digi­tale Trans­for­ma­tion der nach­fol­gen­den Abwick­lungs­pro­zesse ermög­licht. — Die digi­tale Inha­ber­schuld­ver­schrei­bung der NRW.BANK ist an der Börse Düssel­dorf unter WKN NWB1W2 gelistet.

Im Sommer 2021 schuf das Gesetz über elek­tro­ni­sche Wert­pa­piere (eWpG) die recht­li­che Basis für die Emis­sion digi­ta­ler Wert­pa­piere. Emit­ten­ten müssen nun Urkun­den von Wert­pa­pie­ren nicht mehr in Papier­form bei der Deut­sche Börse-Toch­ter Clear­stream hinter­le­gen. Auch die Über­prü­fung und Aufbe­wah­rung geschieht nun nicht mehr analog, sondern in einem digi­ta­len Emissionsregister.

Bereits 2019 hatte die NRW.BANK als erste Förder­bank eine Schuld­schein­dar­le­hens-Trans­ak­tion taggleich und papier­los per Block­chain abge­wi­ckelt. Im Septem­ber 2020 folgte die erste Block­chain-basierte und damit voll­stän­dig digi­tale und rechts­si­chere Eigen­emis­sion eines Schuldscheindarlehens.

Über die NRW.BANK
Die NRW.BANK ist die Förder­bank für Nord­rhein-West­fa­len. Sie unter­stützt ihren Eigen­tü­mer, das Land NRW, bei dessen struk­tur- und wirt­schafts­po­li­ti­schen Aufga­ben. In ihren drei Förder­fel­dern „Wirt­schaft“, „Wohn­raum“ und „Infrastruktur/Kommunen“ setzt die NRW.BANK ein brei­tes Spek­trum an Förder­instru­men­ten ein: von zins­güns­ti­gen Förder­dar­le­hen über Eigen­ka­pi­tal­fi­nan­zie­run­gen bis hin zu Bera­tungs­an­ge­bo­ten. Dabei arbei­tet sie wett­be­werbs­neu­tral mit allen Banken und Spar­kas­sen in NRW zusam­men. In ihrer Förde­rung berück­sich­tigt die NRW.BANK auch bestehende Ange­bote von Bund, Land und Euro­päi­scher Union. www.nrwbank.de

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Frank­furt am Main / Bous – Die KTP Kunst­stoff Palet­ten­tech­nik GmbH (KTP) hat die Mehr­heit der Anteile an der K2 PAK aus Koper, Slowe­nien, erwor­ben. Dabei wurde KTP vom Frank­fur­ter Betei­li­gungs­un­ter­neh­men VR Equi­ty­p­art­ner unter­stützt, das minder­heit­lich an dem saar­län­di­schen Unter­neh­men betei­ligt ist. KTP zählt zu den euro­päi­schen Markt­füh­rern in der Herstel­lung und Entwick­lung von falt­ba­ren Groß­be­häl­tern und Groß­la­dungs­trä­gern sowie Palet­ten und Träger­sys­te­men aus Kunst­stoff. Mit dem Zukauf von K2 PAK stärkt KTP das Geschäfts­feld rund um den Bereich der Innen­ver­pa­ckung der Trans­port­bo­xen, hebt wert­volle Syner­gien zwischen beiden Unter­neh­men und führt seine lang­fris­tige Wachs­tums­stra­te­gie fort.

KTP war bereits Anfang 2022 mehr­heit­lich bei K2 PAK einge­stie­gen; der Anteil wurde nun zum Jahres­wech­sel noch einmal deut­lich aufge­stockt. Die rest­li­chen Anteile verblei­ben beim geschäfts­füh­ren­den Gesell­schaf­ter Marco Krmac. Das Fami­li­en­un­ter­neh­men K2 PAK entwi­ckelt und liefert als Innen­ver­pa­cker seit mehr als zwei Jahr­zehn­ten fort­schritt­li­che indus­tri­elle Mehr­weg-Verpa­ckungs­lö­sun­gen aus verschie­dens­ten Mate­ria­lien, die die Bauteile der Kunden beim Trans­port opti­mal schüt­zen. Mit KTP bestehen bereits lang­jäh­rige Geschäfts­be­zie­hun­gen – durch die Inte­gra­tion können weitere Syner­gien geho­ben und Entwick­lungs- und Inno­va­ti­ons­mög­lich­kei­ten voran­ge­trie­ben werden.

Die in Bous (Saar­land) ansäs­sige KTP Kunst­stoff Palet­ten­tech­nik GmbH hat sich seit 1988 auf die Herstel­lung und Entwick­lung von falt­ba­ren Groß­be­häl­tern und Groß­la­dungs­trä­gern sowie Palet­ten und Träger­sys­te­men aus Kunst­stoff spezia­li­siert. Vorteile der KTP- Behäl­ter sind die einfa­che Bedien­bar­keit und die Platz­erspar­nis durch Volu­men­re­du­zie­rung. Zudem werden Ressour­cen geschont – sowohl durch die Verwen­dung recy­cel­ter Rohstoffe und die Rück­füh­rungs­mög­lich­kei­ten in den Rohstoff­kreis­lauf als auch dank des nied­ri­ge­ren Trans­port­ge­wichts. VR Equi­ty­p­art­ner (VREP) hatte Ende 2011 eine Minder­heits­be­tei­li­gung an KTP erwor­ben, um das Manage­ment dabei zu unter­stüt­zen, das weitere Wachs­tums­po­ten­zial des Unter­neh­mens auszu­schöp­fen und die Inter­na­tio­na­li­sie­rung voran­zu­trei­ben. Vom Haupt­sitz in Bous und dem chine­si­schen Vertriebs­stand­ort in Taicang aus expor­tiert KTP seine Produkte inzwi­schen in über 100 Länder.

„Das Geschäfts­jahr 2022 war das beste in der Geschichte der KTP“, freut sich KTP-Geschäfts­füh­rer Martin Hent­schel: „Außer­dem haben wir die K2 PAK mehr­heit­lich erwor­ben und damit den Markt­ein­tritt in den Bereich der Innen­ver­pa­ckung geschafft. Das erwei­tert unser Ange­bot an unsere Kunden, stei­gert unsere Wett­be­werbs­fä­hig­keit und erhöht die Kundennähe.“

Auch Chris­tian Futter­lieb, Geschäfts­füh­rer bei VR Equi­ty­p­art­ner, begrüßt die neue Part­ner­schaft: „KTP führt mit der Akqui­si­tion der K2 PAK ihre erfolg­rei­che Wachs­tums­story fort: nach der star­ken Auswei­tung der Produk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten, der fort­lau­fen­den Diver­si­fi­ka­tion aus dem Auto­mo­tive-Bereich heraus in andere Bran­chen und der gelun­ge­nen Inter­na­tio­na­li­sie­rung ist die Akqui­si­tion der K2 PAK ein echter Game Chan­ger. Der adres­sier­bare Markt hat sich deut­lich vergrö­ßert und bietet nun Kunden­zu­gang sowohl über die Trans­port­bo­xen als auch über die Innenverpackung.“

Das Trans­ak­ti­ons­team von VR Equi­ty­p­art­ner: Sarah Oster­mann, Simone Weck

Bera­ter VR Equitypartner:
Finan­cial Due Dili­gence: ECOVIS CF, Ljub­l­jana, mit Chris­toph Geymayer
Legal Due Dili­gence und recht­li­che Bera­tung: CMS REICH-ROHRWIG HAINZ / Senica & Part­ners, Ljub­l­jana, mit Aleš Lunder

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Baienfurt/ München –  Die bishe­ri­gen Gesell­schaf­ter der Hobe Tools Holding GmbH, die FTSA Betei­li­gungs GmbH, die INTEGRA Treu­hand­ge­sell­schaft mbH Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft, AURELIUS Growth Invest­ments S.à r.l. sowie Hobe Geschäfts­füh­rer Dr. Jens-Jörg Eßer, haben sämt­li­cher Anteile an Hobe an die Indutrade Switz­er­land AG veräus­sert. Die Trans­ak­tion erfolgte im Rahmen eines kompe­ti­ti­ven Bieterprozesses.

Die Hobe GmbH ist ein 1971 gegrün­de­ter Nischen­her­stel­ler von Mikro-Präzi­si­ons­werk­zeu­gen mit Sitz in Baien­furt. Die Haupt­ab­neh­mer sind Unter­neh­men in Bran­chen wie der Medi­zin­tech­nik, dem Maschi­nen­bau, der Elek­tro­nik, dem Bauwe­sen und der Messtechnik.

Indutrade ist ein im Jahr 1978 gegrün­de­ter inter­na­tio­na­ler Tech­no­lo­gie- und Indus­trie­kon­zern mit heute mehr als 200 ange­glie­der­ten Unter­neh­men in rund 30 Ländern. Indutrade erwirt­schaf­tete 2021 einen Umsatz von 21,7 Mrd. schwe­di­schen Kronen und ist an der Nasdaq Stock­holm gelistet.

Hobe wird in die Busi­ness Area DACH von Indutrade eingegliedert.

Bera­ter Verkäu­fer:  McDer­mott Will & Emery, München

Dr. Niko­laus von Jacobs, Foto (Feder­füh­rung), Dr. Germar Enders (Coun­sel; beide Corporate/M&A), Dr. Phil­ipp Schäuble (Arbeits­recht), Nina Siewert, Marcus Fischer (Coun­sel; beide Steu­er­recht, Frank­furt); Asso­cia­tes: Dr. Fabian Appa­doo, Dr. Robert Feind, LL.M., Sebas­tian Gerst­ner, Benja­min Macie­jew­ski, LL.M., Matthias Wein­gut (alle Corporate/M&A)

Über McDer­mott Will & Emery

McDer­mott Will & Emery ist eine inter­na­tio­nal führende Anwalts­so­zie­tät mit über 1.200 Rechts­an­wäl­tin­nen und Rechts­an­wäl­ten an mehr als 20 Stand­or­ten in Europa, Nord­ame­rika und Asien. Unsere Anwäl­tin­nen und Anwälte decken mit ihrer Bera­tung das gesamte Spek­trum des Wirt­schafts- und Unter­neh­mens­rechts ab. Die deut­sche Praxis wird von der McDer­mott Will & Emery Rechts­an­wälte Steu­er­be­ra­ter LLP geführt. Mehr Infor­ma­tio­nen finden Sie unter: https://www.mwe.com/de/

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Hungen/ Wetz­lar —  Nach­fol­ge­kon­tor, im Verbund mit sonn­tag corpo­rate finance eine deutsch­land­weit führende M&A‑Beratungsboutique mit Fokus auf mittel­stän­di­sche Nach­fol­gen, beglei­tet die auf Boden- und Baugrund­un­ter­su­chung spezia­li­sierte bgm baugrund­be­ra­tung GmbH („bgm“, Foto © bmg) beim erfolg­rei­chen Unter­neh­mens­ver­kauf an VINCI Ener­gies. bgm wird fortan unter dem Deck­man­tel von Omexom – der Marke von VINCI Ener­gies für Ener­gie-Infra­struk­tu­ren – agieren.

Die 2008 von Mathias Müssig gegrün­dete bgm ist spezia­li­siert auf die Durch­füh­rung von Boden- und Baugrund-Unter­su­chun­gen. Das Unter­neh­men bietet Bera­tungs­leis­tun­gen in den Spar­ten Inge­nieur­geo­lo­gie, Altlas­ten­un­ter­su­chung, Geother­mie, Beweis­si­che­rung sowie Kontroll­prü­fun­gen im Bereich Erdbau und Verdich­tungs­kon­trol­len im Asphalt­ein­bau an.

„Mit der hinzu­ge­won­ne­nen Exper­tise von bgm erwei­tern wir im Frei­lei­tungs­bau unser Port­fo­lio für Baugrund-Unter­su­chun­gen an Mast­stand­or­ten. Firmen in diesem Markt­seg­ment sind rar und wir freuen uns, damit unse­ren Kunden eine breite Palette an Planungs­leis­tun­gen anbie­ten zu können“, so Dr. Jochen Röhm, Omexom Divi­si­ons­lei­ter, in dessen Bereich das Unter­neh­men inte­griert wird. „Wir heißen das Team der bgm als neues Mitglied in unse­rer Omexom-Fami­lie herz­lich will­kom­men und wünschen allen Kolleg:innen einen erfolg­rei­chen Start“.

„Wir sind über­zeugt, dass wir mit VINCI Ener­gies einen Käufer gefun­den haben, der unse­rem Unter­neh­men den rich­ti­gen Rahmen für das stetige Wachs­tum und die künf­tige Weiter­ent­wick­lung bietet. Wir freuen uns, Teil von VINCI Ener­gies zu werden. So profi­tie­ren wir einer­seits von einem Netz­werk aus Spezia­lis­ten und teilen und stär­ken ande­rer­seits unsere eige­nen Kompe­ten­zen“, so Mathias Müssig, der als Leiter der neuen Busi­ness Unit mit Jörn Martini in der Geschäfts­füh­rung verbleibt.

„Die gesamte Bau- wie auch die Ener­gie­bran­che steht vor einem Umbruch bzw. erfährt diesen bereits in weiten Teilen. Mit VINCI Ener­gies hat die bgm künf­tig einen star­ken stra­te­gi­schen Part­ner an der Seite, der sicher­lich zur Weiter­ent­wick­lung des Unter­neh­mens beitra­gen wird“, resü­miert Sebas­tian Wissig, Projekt­lei­ter bei Nach­fol­ge­kon­tor. „Aufgrund der gemein­sa­men stra­te­gi­schen Ziele von bgm und VINCI Ener­gies war der Prozess von Beginn an beider­seits sehr konstruk­tiv, sodass wir, in enger Abstim­mung mit allen Parteien, eine gute und zukunfts­ge­rich­tete Lösung ausar­bei­ten und die Trans­ak­tion erfolg­reich abschlie­ßen konn­ten.“ ergänzt Phil­ipp Panther, Projekt­mit­ar­bei­ter bei Nach­fol­ge­kon­tor und Teil des Teams um Sebas­tian Wissig.

Über Nach­fol­ge­kon­tor und sonn­tag corpo­rate finance

Die Nach­fol­ge­kon­tor GmbH ist im Verbund mit der sonn­tag corpo­rate finance GmbH eines der führen­den M&A‑Beratungshäuser im deut­schen Mittel­stand. Das knapp 30-köpfige Exper­ten­team beglei­tet mittel­stän­di­sche Unter­neh­mer exklu­siv durch den gesam­ten Verkaufs­pro­zess. „Unsere Aufgabe besteht darin, Lebens­werke zu sichern“, lautet das Selbst­ver­ständ­nis. Dabei profi­tie­ren die Kunden von einem einzig­ar­ti­gen, mehr­fach von der Wirt­schafts­presse ausge­zeich­ne­ten Ansatz, der die Iden­ti­tät ihrer Unter­neh­men in beson­de­rem Maße schützt. Durch den exzel­len­ten Zugang zum Mittel­stand haben sich Nach­fol­ge­kon­tor und sonn­tag corpo­rate finance auch als star­ker Part­ner an der Seite renom­mier­ter natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Groß­un­ter­neh­men und Inves­to­ren bei Zukäu­fen etabliert.
www.nachfolgekontor.de www.sonntagcf.com

Über Omexom

Omexom ist die Marke von VINCI Ener­gies für Ener­gie-Infra­struk­tu­ren. Omexom unter­stützt seine Kunden bei allen Aufga­ben rund um die Umset­zung der Ener­gie­wende. Ziel von Omexom ist es, gemein­sam mit seinen Kunden Lösun­gen für eine nach­hal­tige Ener­gie- und Mobi­li­täts­ver­sor­gung zu schaf­fen. Das Ange­bot deckt die gesamte Leis­tungs­pa­lette für Ener­gie­in­fra­struk­tu­ren ab: Vom Engi­nee­ring bis zur Instand­hal­tung sämt­li­cher Infra­struk­tu­ren für Strom­erzeu­gung, ‑über­tra­gung und ‑vertei­lung und das bis zum Strom­zäh­ler des Endver­brau­chers einschließ­lich aller ener­gie­na­hen Dienst­leis­tun­gen für Gemein­den und Kommu­nen. In Deutsch­land ist Omexom flächen­de­ckend für Netz­be­trei­ber, Stadt­werke, kommu­nale Ener­gie­ver­sor­ger, Handel und Indus­trie sowie für die Deut­sche Bahn tätig.
2021: 3,7 Milli­ar­den Euro Umsatz, davon 675 Millio­nen Euro in Deutsch­land // 23.500 Mitar­bei­tende, davon 3.800 in Deutsch­land // 435 Busi­ness-Units, davon 75 in Deutsch­land // 37 Länder
www.omexom.de

Über VINCI Energies

In einer Welt im Wandel beschleu­nigt VINCI Ener­gies die ökolo­gi­sche Wende durch die konkrete Mitge­stal­tung zweier tief­grei­fen­der Trans­for­ma­tio­nen: Digi­ta­li­sie­rung und Ener­gie­wende. Als markt­na­her Inte­gra­tor maßge­schnei­der­ter, tech­nik­über­grei­fen­der Lösun­gen unter­stüt­zen wir unsere Kund:innen bei der Imple­men­tie­rung von Tech­no­lo­gien, die der Gesell­schaft Nutzen brin­gen und die Umwelt scho­nen — von der Planung über Reali­sie­rung und Betrieb bis hin zur Instand­hal­tung. Mit unse­ren 1.800 regio­nal veran­ker­ten, agilen und inno­va­ti­ven Busi­ness Units sind wir in die ener­gie­be­zo­ge­nen Entschei­dun­gen, die Infra­struk­tu­ren und Prozesse unse­rer Kunden einge­bun­den und sorgen jeden Tag für mehr Zuver­läs­sig­keit, Effi­zi­enz und Nachhaltigkeit.
2021: 15,1 Milli­ar­den Euros Umsatz // 85.700 Mitar­bei­tende // 1.800 Busi­ness Units // 57 Länder
www.vinci-energies.com

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Frank­furt – KKR, ein welt­weit führender Inves­tor, hat Harald Dürr (Foto) zum Mana­ging Direc­tor der Client and Part­ner Group (CPG) von KKR ernannt, um das Family Capital-Kundengeschäft in der DACH-Region zu leiten. In seiner Funk­tion wird sich Harald Dürr darauf konzen­trie­ren, das Ange­bot von KKR für Family Offices auszu­bauen und die Posi­tio­nie­rung von KKR in der DACH-Region weiter zu stärken. Er wird außer­dem Teil des Family Capi­tal-Teams von KKR in der EMEA-Region, das im Jahr 2014 gegründet wurde, um lang­fris­tige, vertrau­ens­volle Bezie­hun­gen zu vermögenden Fami­lien und Unter­neh­mern aufzubauen.

Harald Dürr war über 25 Jahre bei der Deut­schen Bank tätig, wo er verschie­dene Führungspositionen beklei­dete und für den Bereich Family Capi­tal verant­wort­lich war, zuletzt als Senior Rela­ti­ons­hip Mana­ger und Mana­ging Direc­tor in Frank­furt. In diesen Funk­tio­nen konzen­trierte er sich auf komplexe Kunden­si­tua­tio­nen und wurde zu einem vertrau­ens­vol­len Bera­ter für einige der wich­tigs­ten Kunden der Bank, darun­ter Family Offices, Unternehmensgründer und Unter­neh­mer. Er hat außer­dem dazu beigetra­gen, dass die Bank ihren Markt­an­teil unter den Top 500 Fami­lien in Deutsch­land erhöhen konnte.

Zuvor war er Beirats­mit­glied von zwei deut­schen mittelständischen Unter­neh­men, wo er zusätzlich eine inter­na­tio­nale vermögende Fami­lie im Zusam­men­hang mit ihren deut­schen Betei­li­gun­gen beriet. Chris­tian Ollig, Part­ner und Head of DACH bei KKR, sagte: „Wir freuen uns sehr, dass Harald Dürr unser wach­sen­des Team verstärkt. Mit seiner umfang­rei­chen Erfah­rung in der Betreu­ung von Family Offices und Unter­neh­mern ist Harald eine hervor­ra­gende Ergänzung für unsere Client and Part­ner Group in der DACH-Region. Wir freuen uns, dass Harald Dürr unser Team berei­chert und die Bezie­hun­gen von KKR zu dieser beson­de­ren Inves­to­ren­gruppe leitet, während wir unsere Präsenz in Deutsch­land weiter ausbauen.“

Harald Dürr, Mana­ging Direc­tor, CPG bei KKR in Deutsch­land, sagte: „Ich bin sehr erfreut, Teil des Teams von KKR in Frank­furt zu werden. Ich freue mich darauf, meine Erfah­rung, mein Wissen und mein Netz­werk im deut­schen Vermögensverwaltungsmarkt zu nutzen, um das umfang­rei­che Ange­bot von KKR in der DACH-Region weiter zu stärken und neue Inves­to­ren im wach­sen­den Bereich des Family Capi­tal zu gewinnen.“

Die Ernen­nung von Harald Dürr ist Teil der konti­nu­ier­li­chen Bemühungen von KKR, das Team in der DACH-Region zu erwei­tern, und folgt einer Reihe von Perso­na­lien in der Client and Part­ner Group von KKR, darun­ter die Ernen­nung von Hagen Raab zum Direc­tor im Jahr 2018 und von Steven Bayly zum
Mana­ging Direc­tor im Jahr 2021 sowie die Ernen­nung von Moritz Mondo­vits, der im Jahr 2022 als Princi­pal zusam­men mit Hanna Kunz­mann als Asso­ciate zu KKR kam. Die Client and Part­ner Group von KKR ist für die Bera­tung und Betreu­ung von KKRs Limi­ted Part­ners verant­wort­lich und arbei­tet an der weite­ren Diver­si­fi­zie­rung der Kunden­ba­sis von KKR. Das Team ist dafür zuständig, neue Inves­to­ren aus allen Regio­nen und von verschie­de­nen Insti­tu­tio­nen zu gewin­nen. Durch den zuneh­men­den Ausbau der Kapazitäten in diesem Bereich will KKR der wach­sen­den Bedeu­tung von Family Offices Rech­nung tragen und ihnen die gesamte Band­breite der Investitionsmöglichkeiten von KKR näher bringen.

Über KKR

KKR ist ein welt­weit führender Inves­tor, der alter­na­tive Vermögensverwaltung sowie Kapi­tal­markt- und Versicherungslösungen anbie­tet. Im Mittel­punkt steht die Erwirt­schaf­tung attrak­ti­ver Anlageerträge über einen lang­fris­ti­gen und diszi­pli­nier­ten Invest­ment­an­satz, die Beschäftigung hoch­qua­li­fi­zier­ter Exper­ten und die Unterstützung von Wachs­tum bei seinen Anla­ge­ob­jek­ten und in den Gemein­den, in denen KKR präsent ist. KKR finan­ziert Fonds, die in Private Equity, Kredit­pro­dukte, reale Vermögenswerte, und – durch stra­te­gi­sche Part­ner – in Hedge­fonds inves­tie­ren. Die Versi­che­rungs­toch­ter­ge­sell­schaf­ten von KKR bieten Altersvorsorge‑, Lebens- und Rückversicherungsprodukte unter dem Manage­ment der Global Atlan­tic Finan­cial Group an.  www.kkr.com, Twit­ter @KKR_Co.

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Wess­ling / München. — Die Deut­sche Aircraft Holdings (DAH), allei­nige Eigen­tü­me­rin der Unter­neh­men der Deut­sche Aircraft Gruppe, hat sich jüngst eine wich­tige Minder­heits­be­tei­li­gung der von OHB und AFK gemein­sam gehal­te­nen DAH Betei­li­gungs­ge­sell­schaft mbH gesichert.

Die Inves­ti­tion erfolgt durch ein Joint Venture zwischen dem Luft- und Raum­fahrt­un­ter­neh­men OHB SE und der Invest­ment­ge­sell­schaft AFK Enter­prise AG, und wird die Entwick­lung neuer grüner Luft­fahrt­tech­no­lo­gien einschließ­lich D328eco™, einer umwelt­freund­li­chen Version des von der Deut­sche Aircraft GmbH herge­stell­ten, bewähr­ten Kurz­stre­cken-Passa­gier­flug­zeugs Do328® voran­trei­ben. Nach der Verein­ba­rung haben die Inves­to­ren die Möglich­keit, zu einem späte­ren Zeit­punkt weitere Anteile bis hin zu einer Mehr­heits­be­tei­li­gung zu erwerben.

Die D328-Baureihe der Deut­schen Aircraft basiert auf dem stol­zen Erbe von Dornier, und die Deut­sche Aircraft ist Inha­be­rin der Muster­zu­las­sung der Do328®. Mit neuen Antriebs­sys­te­men, Luft­fahrt­tech­no­lo­gie der neues­ten Genera­tion und mehr Sitz­plät­zen wird die D328eco neue Maßstäbe für umwelt­freund­li­ches Kurz­stre­cken­flie­gen setzen. Die Deut­sche Aircraft unter­sucht im Rahmen ihrer Produkt-Road­map auch verschie­dene alter­na­tive Treib­stoffe und zukünf­tige klima­neu­trale Antriebs­sys­teme. Die Do328 ist das bisher letzte Verkehrs­flug­zeug, das von einem deut­schen Unter­neh­men komplett selbst entwi­ckelt und gebaut wurde – und das wird auch bei der D328eco der Fall sein.

Die Betei­li­gung an der DAH steht unter dem Vorbe­halt der Zustim­mung der Bundes­re­gie­rung, die die Entwick­lung der D328eco mit einem groß­vo­lu­mi­gen Entwick­lungs­kos­ten-Darle­hen unter­stützt und darüber hinaus die Entwick­lung von Initia­ti­ven für eine saubere Luft­fahrt bei der Deut­schen Aircraft fördert. Der Abschluss der Trans­ak­tion wird für das erste Quar­tal 2023 erwar­tet, sobald die behörd­li­chen Geneh­mi­gun­gen und andere übli­che Abschluss­be­din­gun­gen erfüllt sind.

Bera­ter Deut­sche Aircraft Holdings (DAH): SKW Schwarz
Feder­füh­rung Part­ner Dr. Kolja Petro­vicki gemein­sam mit Cohen & Gres­ser (US-Recht, briti­sches Recht) and Carey Olsen (Recht der Cayman Islands).

Bera­tende Anwälte: Dr. Kolja Petro­vicki, LL.M. (UPenn), (Corporate/M&A, Feder­füh­rung), Dr. Oliver M. Bühr (Corporate/M&A), Dr. Tatjana Schroe­der (Restruk­tu­rie­rung), Alex­an­der Möller, Sabrina Hoch­brück­ner (beide Arbeits­recht), Stefan Skulesch (Steu­ern) (alle Frank­furt); Dr. Klaus Jankow­ski, Maria Rothä­mel (beide Öffent­li­ches Recht, beide Berlin), Heiko Wunder­lich (Steu­ern); Eva Bona­cker (Fusi­ons­kon­trolle) (beide München)

Über SKW Schwarz

SKW Schwarz ist eine unab­hän­gige Kanz­lei mit 130 Anwäl­tin­nen und Anwäl­ten, vier Stand­or­ten und einem gemein­sa­men Anspruch: Wir denken weiter. Als Full-Service-Kanz­lei und Mitglied von Terra­Lex sind wir global vernetzt und bera­ten in allen rele­van­ten Gebie­ten des Wirt­schafts­rechts. Auch in einem Bereich, der für Unter­neh­men beson­ders wich­tig ist: der Zukunft. Wir analy­sie­ren, schaf­fen Klar­heit und bera­ten schon heute in den wesent­li­chen Rechts­be­rei­chen von morgen.

Über AFK Enterprise

Die AFK Enter­prise AG mit Sitz in der Schweiz, der indus­tri­elle Arm des AFK Kumar Family Office, ist ein priva­tes Family Office, das mit dem Erhalt, der Verwal­tung und dem Wachs­tum des Vermö­gens der AFK Kumar Fami­lie beauf­tragt ist. AFK tätigt stra­te­gi­sche Inves­ti­tio­nen in einem brei­ten Spek­trum von Märk­ten, wobei der Schwer­punkt auf Aktien- und Wachs­tums­ka­pi­tal liegt. Mit seiner inter­na­tio­na­len Ausrich­tung verfolgt AFK aktiv eine Viel­zahl von Inves­ti­ti­ons­mög­lich­kei­ten im High-Tech-Bereich in Europa, den USA dem Nahen Osten, Indien, Asien sowie den Schwel­len­län­dern und enga­giert sich dort.

Über OHB SE

OHB SE ist ein deut­scher Raum­fahrt- und Tech­no­lo­gie­kon­zern und eine der führen­den unab­hän­gi­gen Kräfte in der euro­päi­schen Raum­fahrt­in­dus­trie. Mit lang­jäh­ri­ger Erfah­rung in der Reali­sie­rung anspruchs­vol­ler Projekte ist die OHB SE im inter­na­tio­na­len Wett­be­werb hervor­ra­gend aufge­stellt und bietet ihren Kunden ein brei­tes Port­fo­lio an inno­va­ti­ven Produk­ten in den drei Unter­neh­mens­be­rei­chen: Raum­fahrt­sys­teme, Luft- und Raum­fahrt und Digi­tal. Das Unter­neh­men beschäf­tigt rund 3.000 Mitar­bei­ter und erwirt­schaf­tet einen Gesamt­um­satz von rund einer Milli­arde Euro.

Über die Deut­sche Aircraft GmbH

Die Deut­sche Aircraft ist Deutsch­lands neuer ziel­ge­rich­te­ter OEM. Das neue Flug­zeug D328eco™ der Deut­schen Aircraft, das auf dem Erbe von Flug­zeug­pio­nie­ren basiert, wurde entwi­ckelt, um die Betriebs- und Wartungs­kos­ten deut­lich zu senken und den gesam­ten CO2-Fußab­druck zu redu­zie­ren. Dies steht in Einklang mit der Vision und dem stra­te­gi­schen Fahr­plan der Deut­schen Aircraft, eine nach­hal­ti­gere Zukunft der Luft­fahrt zu unter­stüt­zen. Die D328eco wird ein Höchst­maß an Flexi­bi­li­tät bieten, da sie sowohl mit bestehen­dem Flug­ben­zin als auch mit 100% H2-PtL betrie­ben werden kann. Das Flug­zeug wird in der papier­lo­sen Endfer­ti­gungs­li­nie (FAL) in Leipzig/Deutschland montiert. Alle Para­me­ter sind im aktu­el­len Luft­fahrt­um­feld sehr gefragt, und es besteht bereits ein gestei­ger­tes Inter­esse an der D328eco bei poten­ti­el­len Kunden und Partnern.

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Gelsenkirchen/ München — Komatsu gab heute den Abschluss einer Verein­ba­rung zur Über­nahme der GHH Group GmbH (GHH) bekannt, einem Herstel­ler von Maschi­nen für den Unter­ta­ge­bau, Tunnel­bau und Spezi­al­tief­bau mit Haupt­sitz in Gelsen­kir­chen, Deutsch­land. Die GHH Group entwi­ckelt und produ­ziert Fahr­zeuge für den Unter­tage- und Tunnel­bau. Komatsu mit Sitz in Tokio ist als führen­der Herstel­ler von Bauma­schi­nen, Bergbau‑, Forst­wirt­schafts- und Indus­trie­ma­schi­nen in mehr als 140 Ländern tätig. Bera­ten wurde Komatsu bei dieser Trans­ak­tion von Henge­ler Müller.

GHH wurde in den 1960er Jahren gegrün­det und gehört heute zur deut­schen Schmidt Kranz Gruppe. Das Unter­neh­men bietet eine breite Palette von Maschi­nen an, die sich auf Lader und knick­ge­lenkte Mulden­kip­per in den Markt­seg­men­ten Mittel­flöz­berg­bau, Schmal­spur- und Tief­bau konzen­trie­ren. Mit dieser Akqui­si­tion wird Komatsu zusätz­lich zu seinem robus­ten Produkt­an­ge­bot und seinen talen­tier­ten Mitar­bei­tern die Fabri­ken und Umbau­mög­lich­kei­ten von GHH in wich­ti­gen Märk­ten übernehmen.

Wir freuen uns sehr über diese Über­nahme, da sie für Komatsu eine groß­ar­tige Gele­gen­heit darstellt, sein Ange­bot an Unter­tage-Berg­bau­ma­schi­nen zu erwei­tern und die Entwick­lung neuer Produkte durch Syner­gien mit dem bestehen­den Team und Produkt­an­ge­bot von Komatsu zu beschleu­ni­gen”, sagte Peter Salditt, Präsi­dent und CEO der Komatsu Mining Corp. “Durch die Hinzu­fü­gung von GHHs Fabri­ken und Umbau­maß­nah­men in Schlüs­sel­märk­ten in Europa, Südafrika, Indien und Chile. Wir wollen damit auch die Produk­ti­ons- und Service­ka­pa­zi­tä­ten für unsere Kunden stärken.”

Komatsu beab­sich­tigt, den ausge­zeich­ne­ten Service von GHH fort­zu­set­zen und plant, den Betrieb nach der Über­nahme wie gewohnt weiter­zu­füh­ren. Das kombi­nierte Team wird dann gemein­sam daran arbei­ten, das Komatsu-Ange­bot für Unter­ta­ge­bau-Ausrüs­tun­gen zu erwei­tern und den Kunden den Zugang zu Produk­ten in neuen Gebie­ten zu erleichtern.

“GHH freut sich, eine neue Reise mit einem star­ken Akteur in der Berg­bau­welt antre­ten zu können. Dies eröff­net unse­ren Mitar­bei­tern und unse­ren Produk­ten enorme Möglich­kei­ten, sich weiter­zu­ent­wi­ckeln und über das hinaus­zu­wach­sen, was wir uns erhofft haben”, sagte Dr. Jan Petzold, CEO der GHH Group. “Dies ist der nächste logi­sche Schritt, um ein echter Global Player zu werden, und wir freuen uns darauf, Teil der Komatsu-Fami­lie zu werden”.

Tatsäch­lich darf GHH als Fels in der Bran­che gelten, denn die Wurzeln reichen bis ins Jahr 1758 zurück. Zu Hoch­zei­ten als Maschi­nen­bau-Konglo­me­rat zählte man fast 100.000 Beschäf­tigte. Indus­trie-Gigan­ten wie MAN, Roland und MTU gehör­ten einst dazu. Im Jahr 1995 split­tete sich die GHH Fahr­zeuge GmbH als Spezia­list für Unter­ta­ge­ge­rät ab. Inner­halb von 25 Jahren avan­cierte der Herstel­ler zu einer echten Größe im Weltmarkt.

GHH liefert fast alles, was im Tief- und beson­de­res im Rohstoff­ab­bau auf Rädern steht. Seine Fahr­la­der, Mulden­kip­per, Beton­mi­scher und Berau­ber expor­tiert GHH rund um den Globus. Dazu Bohr­wa­gen, Anker­setz-Geräte und Vortriebs­ma­schi­nen von Mine Master sowie flache Fahr­la­der von GHH Mining Machi­nes. Ein dich­tes Part­ner­netz­werk unter­mau­ert den Anspruch des Unter­neh­mens, als „total solu­tion provi­der“ alles aus einer Hand anzu­bie­ten. Der offi­zi­elle Abschluss der Über­nahme ist für die erste Hälfte des Jahres 2023 geplant.

Im Rahmen des laufen­den mittel­fris­ti­gen Manage­ment­plans “DANTOTSU Value — Toge­ther, to ‘The Next’ for sustainable growth” arbei­tet Komatsu an der Erwei­te­rung des Ange­bots für den Unter­tage-Hart­ge­stein-Berg­bau und der Schaf­fung neuer Werte für die Kunden durch die Entwick­lung neuer Ausrüs­tun­gen, Prozesse und Tech­no­lo­gien, die den Betrie­ben dabei helfen werden, die nächste Stufe für den Arbeits­platz der Zukunft zu errei­chen und eine nach­hal­ti­gere Umge­bung für die nächste Genera­tion zu schaffen.

Über Komatsu
Komatsu entwi­ckelt und liefert Tech­no­lo­gien, Ausrüs­tun­gen und Dienst­leis­tun­gen für die Märkte Bau, Berg­bau, Gabel­stap­ler, Indus­trie und Forst­wirt­schaft. Seit einem Jahr­hun­dert schafft das Unter­neh­men Werte für seine Kunden durch Produk­ti­ons- und Tech­no­lo­gie­in­no­va­tio­nen und arbei­tet mit ande­ren zusam­men, um eine nach­hal­tige Zukunft zu ermög­li­chen, in der Menschen, Unter­neh­men und der Planet gemein­sam gedeihen.

 

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Amster­dam / München – Von Equi­stone Part­ners Europe bera­tene Fonds („Equi­stone“) betei­li­gen sich mehr­heit­lich an BUKO Infra­sup­port and BUKO Waakt („BUKO“), zwei führen­den Anbie­tern ausge­la­ger­ter Verkehrs- und Sicher­heits­ma­nage­ment-Lösun­gen in den Nieder­lan­den. Equi­stone wird mit dem derzei­ti­gen Gesell­schaf­ter Scheybe­eck Parti­ci­pa­ties, dem Family Office der Fami­lie Burger, sowie dem erwei­ter­ten Manage­ment-Team, das sich im Zuge der Trans­ak­tion am Unter­neh­men rück­be­tei­li­gen wird, zusammenarbeiten.

Scheybe­eck Parti­ci­pa­ties war es wich­tig, einen sehr erfah­re­nen Part­ner zu finden, der die Wachs­tumsam­bi­tio­nen der Unter­neh­men mit star­ker finan­zi­el­ler Rücken­de­ckung und einem großen inter­na­tio­na­len Netz­werk unter­stüt­zen kann. BUKO-CEO Robert Emme­rich wird beide Unter­neh­men weiter­hin als Geschäfts­füh­rer leiten. Im Fokus der Part­ner­schaft mit Equi­stone sollen vor allem der weitere Ausbau der Markt­prä­senz in den Nieder­lan­den sowie die gezielte Expan­sion in die Nach­bar­län­der stehen, unter­stützt durch starke Markt­dy­na­mi­ken. Über Details zur Trans­ak­tion, die noch unter dem Vorbe­halt der Geneh­mi­gung durch die zustän­di­gen Wett­be­werbs­be­hör­den steht, wurde Still­schwei­gen vereinbart.

BUKO wurde 1962 in den Nieder­lan­den gegrün­det und besteht aus drei Geschäfts­be­rei­chen: BUKO Infra­sup­port, BUKO Trans­port und BUKO Waakt. BUKO Trans­port ist kein Bestand­teil dieser Trans­ak­tion. BUKO Infra­sup­port hat sich auf das Ange­bot von End-to-End-Outsour­cing-Lösun­gen im tempo­rä­ren Verkehrs­ma­nage­ment spezia­li­siert. Mit seinem umfas­sen­den Leis­tungs­port­fo­lio – von der Gestal­tung, Planung, Geneh­mi­gung, Bereit­stel­lung und Abho­lung sowie dem Manage­ment erfor­der­li­cher Stra­ßen­be­schil­de­rung und Sicher­heits­aus­rüs­tung für Stra­ßen­ar­bei­ten vor Ort – bedient Infra­sup­port insbe­son­dere Bauun­ter­neh­men und Behör­den, die im Bereich von versor­gungs­be­zo­ge­nen sowie städ­ti­schen und länd­li­chen Stra­ßen­ar­bei­ten tätig sind. BUKO Waakt ist ein Anbie­ter von tempo­rä­ren Sicher­heits­lö­sun­gen mit Fokus auf Kame­ra­über­wa­chung, Einbruch-Melde­an­la­gen sowie Zugangs­kon­troll­sys­teme, welche insbe­son­dere auf Baustel­len von Wohn- und öffent­li­chen Gebäu­den einge­setzt werden.

Die beiden Geschäfts­be­rei­che BUKO Infra­sup­port und BUKO Waakt verei­nen starke Exper­tise mit einem kunden- und ergeb­nis­ori­en­tier­ten Ansatz, quali­ta­tiv hoch­wer­tige Ausrüs­tung sowie die Über­zeu­gung für höchste Sicher­heits­stan­dards. Damit leis­tet das Unter­neh­men einen wich­ti­gen Beitrag, die vorge­schrie­be­nen Sicher­heits­maß­nah­men rund um Stra­ßen- und Baupro­jekte zu gewähr­leis­ten und den zuneh­men­den Sicher­heits­vor­schrif­ten best­mög­lich zu begeg­nen. Mit jähr­lich mehre­ren tausend abge­schlos­se­nen Projek­ten und seinen fest­be­stehen­den lang­jäh­ri­gen und vertrau­ens­vol­len Kunden­be­zie­hun­gen gilt das Unter­neh­men als einer der größ­ten Anbie­ter von maßge­schnei­der­ten Verkehrs- und Sicher­heits­lö­sun­gen in den Nieder­lan­den. Es beschäf­tigt aktu­ell mehr als 350 Mitar­bei­ter und erwirt­schaf­tet einen Jahres­um­satz von rund 70 Millio­nen Euro.

Die Part­ner­schaft mit Equi­stone soll das konti­nu­ier­li­che Wachs­tum und die Entwick­lung des Unter­neh­mens weiter voran­trei­ben. Dabei stehen vor allem die opti­male Nutzung der star­ken Markt­dy­na­mik, primär getrie­ben durch weitere Inves­ti­tio­nen in die mit der Digi­ta­li­sie­rung und Ener­gie­wende verbun­de­nen Infra­struk­tur sowie in die Stra­ßen­in­stand­hal­tung, als auch die Erhö­hung der geogra­fi­schen Präsenz im Vordergrund.

„Ich freue mich sehr über die Part­ner­schaft mit Equi­stone, insbe­son­dere aufgrund ihres in den zahl­rei­chen Inves­ti­tio­nen in rele­vante Port­fo­lio-Unter­neh­men erwor­be­nen Bran­chen-Know-hows, ihrer Präsenz in den rele­van­ten Regio­nen sowie ihres part­ner­schaft­li­chen und außer­ge­wöhn­lich star­ken Teams. Ich freue mich darauf, das Wachs­tum unse­res Unter­neh­mens bei gleich­zei­ti­ger Bewah­rung der Fami­li­en­kul­tur auf das nächste Level zu heben“, erklärt Robert Emme­rich, CEO von BUKO Infra­sup­port und BUKO Waakt.

„BUKO ist bereits jetzt hervor­ra­gend posi­tio­niert – das möchte Equi­stone gezielt nutzen und BUKO dabei unter­stüt­zen, durch orga­ni­sches Wachs­tum das Leis­tungs­an­ge­bot sowie die Markt­stel­lung in den Nieder­lan­den weiter zu stär­ken“, erklärt Hubert van Wolfs­win­kel, Part­ner im Amster­da­mer Büro von Equi­stone. „Zudem wird sich Equi­stone auf die Erhö­hung der Markt­durch­drin­gung bestimm­ter Regio­nen in den Nieder­lan­den konzen­trie­ren und auch die Möglich­keit zur Expan­sion in benach­barte Länder mittels stra­te­gi­scher Zukäufe prüfen“, ergänzt Tanja Berg, Invest­ment Direc­tor bei Equistone.

Beglei­tet wurde die Trans­ak­tion von Hubert van Wolfs­win­kel, Tanja Berg (Foto) und Josh Aalbers.

Bera­ter Equistone:
PwC (Finan­cial, Tax, IT, und Debt Advi­sory), DC Advi­sory (M&A), Roland Berger und Munich Stra­tegy (Commer­cial), Vesper und Clif­ford Chance (Legal).

Bera­ter BUKO:
Lincoln Inter­na­tio­nal (M&A), Deloitte (finan­cial, tax advi­sory), Strategy& (Commer­cial) und De Brauw Black­stone West­broek (Legal) beraten.

Über Equi­stone Part­ners Europe

Equi­stone Part­ners Europe ist einer der aktivs­ten euro­päi­schen Eigen­ka­pi­tal­in­ves­to­ren mit einem Team von mehr als 40 Invest­ment­spe­zia­lis­ten in sieben Büros in den Nieder­lan­den, Deutsch­land, der Schweiz, Frank­reich und Groß­bri­tan­nien. Die Equi­stone-Funds betei­li­gen sich vor allem an etablier­ten mittel­stän­di­schen Unter­neh­men mit guter Markt­po­si­tion, über­durch­schnitt­li­chem Wachs­tums­po­ten­zial und einem Unter­neh­mens­wert zwischen 50 und 500 Mio. Euro. Seit Grün­dung wurde Eigen­ka­pi­tal in mehr als 170 Trans­ak­tio­nen inves­tiert. Das Port­fo­lio umfasst euro­pa­weit derzeit ca. 50 Gesell­schaf­ten, darun­ter rund sechs aktive Betei­li­gun­gen in Bene­lux. Equi­stone inves­tiert derzeit aus seinem sechs­ten Fonds, der im März 2018 mit 2,8 Mrd. Euro geschlos­sen wurde. Zusätz­lich wurde kürz­lich der “Equi­stone Reinvest­ment Fonds“ aufge­legt, aus dem in Minder­heits-Posi­tio­nen nach Verkäu­fen von Port­fo­lio-Gesell­schaf­ten aus den Haupt-Funds reinves­tiert werden kann. www.equistonepe.com

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München — Die fran­zö­si­sche Private Equity-Gesell­schaft PAI Part­ners („PAI“) hat die Savory Solu­ti­ons Group, einen führen­den inter­na­tio­na­len Anbie­ter von Geschmacks- und Funk­ti­ons­lö­sun­gen für den Lebens­mit­tel­sek­tor, erwor­ben. Verkäu­fer war die Inter­na­tio­nal Flavors & Fragran­ces Inc. („IFF“). Der Zusam­men­schluss steht noch unter dem Vorbe­halt der übli­chen behörd­li­chen Geneh­mi­gun­gen. Das Closing der Trans­ak­tion wird voraus­sicht­lich bis zum zwei­ten Quar­tal 2023 abge­schlos­sen sein. POELLATH hat das Manage­ment der Savory Solu­ti­ons Group im Rahmen des Verkaufs umfas­send recht­lich beraten.

Die Savory Solu­ti­ons Group bietet, insbe­son­dere unter den Marken Wiberg und Piasa, eine Reihe von herz­haf­ten Zuta­ten und Mischun­gen mit Mehr­wert an. Die Lösun­gen werden von Lebens­mit­tel­her­stel­lern, Metz­gern sowie Food­ser­vice-Akteu­ren einge­setzt, um Textur und Geschmack zu verbes­sern und die Halt­bar­keit ihrer Produkte zu verlän­gern. Das Unter­neh­men betreibt 17 Produk­ti­ons­stätte und neun Inno­va­ti­ons­stand­orte und beschäf­tigt über 1.800 Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­tern. Die Savory Solu­ti­ons Group betreut mehr als 11.000 Kundin­nen und Kunden in Europa, Nord­ame­rika und Asien. Die Gruppe erwirt­schaf­tet einen Umsatz von rund 470 Millio­nen Euro.

Gemein­sam mit PAI wird die Savory Solu­ti­ons Group das Geschäft durch inter­na­tio­nale Expan­sion in Europa und Nord­ame­rika sowohl orga­nisch als auch durch Akqui­si­tio­nen, insbe­son­dere in den attrak­ti­ven Segmen­ten pflanz­li­che und saubere Etiket­ten, weiter beschleu­ni­gen. — Die Über­nahme steht unter dem Vorbe­halt der übli­chen behörd­li­chen Geneh­mi­gun­gen und wird voraus­sicht­lich bis zum zwei­ten Quar­tal 2023 abge­schlos­sen sein.

Die fran­zö­si­sche Private Equity-Gesell­schaft PAI Part­ners inves­tiert in markt­füh­rende Unter­neh­men auf der ganzen Welt mit einem star­ken Fokus auf die Lebens­mit­tel- und Konsumgüterindustrie.

Bera­ter Savory Solu­ti­ons Group: POELLATH, München

Dr. Bene­dikt Hohaus (Part­ner, Managementbeteiligungen)
Jan Lukas Jung­c­laus, LL.M. (Stel­len­bosch) (Asso­ciate, Managementbeteiligungen)
Ida Süß, LL.M. (UCLA) (Asso­ciate, Managementbeteiligungen)

Über PAI Partners

PAI Part­ners ist ein führen­des Private Equity-Unter­neh­men, das welt­weit in markt­füh­rende Unter­neh­men inves­tiert. PAI Part­ners verwal­tet 26,4 Milli­ar­den Euro an Buyout-Fonds und hat seit 1994 92 Inves­ti­tio­nen in 11 Ländern mit einem Trans­ak­ti­ons­wert von über 72 Milli­ar­den Euro abge­schlos­sen. PAI hat eine heraus­ra­gende Erfolgs­bi­lanz durch die Zusam­men­ar­beit mit ehrgei­zi­gen Manage­ment­teams aufge­baut, bei denen die einzig­ar­tige Perspek­tive, die unüber­trof­fene Bran­chen­er­fah­rung und die lang­fris­tige Vision es den Unter­neh­men ermög­li­chen, ihr volles Poten­zial auszu­schöp­fen — und darüber hinaus­zu­ge­hen.  www.paipartners.com.

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München — FCF Fox Corpo­rate Finance GmbH (FCF) veröf­fent­licht den neues­ten „Indus­trial IoT Venture Capi­tal Report“. Dieser erst­ma­lig erschie­nene Report, welcher die euro­päi­schen Venture Capi­tal Finan­zie­rungs­trends im Deep­t­ech-Verti­cal Indus­trial IoT unter­sucht, zeigt eine zwei­ge­teilte Entwick­lung auf.

Indus­trial IoT, der Sub-Verti­cal von IoT, welcher sich auf indus­tri­elle Anwen­dun­gen von IoT fokus­siert, ist geprägt von großen Indus­trie­kon­zer­nen aber auch von einer Viel­zahl von Start-Ups, die in Berei­chen wie Hard­ware und Senso­ric, Soft­ware & Analy­tics und Connec­ti­vity inno­va­tive Lösun­gen anbie­ten. In seinem neues­ten Report hat FCF die VC Invest­ments aber auch Exit Akti­vi­tä­ten (Trade Sale und IPO) von Start-ups aus dem Verti­cal beleuch­tet, Fokus auf euro­päi­sche Start-ups im Betrach­tungs­zeit­raum 2017 — Q3 2022.

Der Blick auf Entwick­lung der Invest-Volu­mina und Anzahl Deals zeigt ein gespal­te­nes Bild: Zwar sind die Finan­zie­rungs­vo­lu­mina von 650 Mio. EUR in 2017 auf 914 Mio. EUR in 2022 signi­fi­kant ange­stie­gen. Die Anzahl der Deals aber sinkt seit 2019 konti­nu­ier­lich von 407 auf 163 Deals in 2022. Der Rück­gang der Anzahl der Deals begann somit bereits vor der gene­rel­len Abküh­lung des Venture Capi­tal Mark­tes seit ca. Anfang 2022. Die trotz­dem stei­gen­den Volu­mina deuten darauf hin, dass der Sektor aber trotz­dem noch attrak­tiv für Inves­to­ren ist und sich damit erfolg­reich gegen­über Einbrü­chen in ande­ren Verti­cals behauptet.

Reife­grad des Sektors nimmt zu – Raus aus der Garage, rein in die Fabrik

Mehr Volu­men bei weni­ger Deals bedeu­tet natür­lich höhere Durch­schnitts- und Medi­an­werte der Volu­mina pro Deal. Beson­ders in 2022 wurde das Invest-Volu­men maßgeb­lich durch drei Mega-Deals — KINEXON mit 119 Mio. EUR, Descar­tes mit 107 Mio. EUR sowie Nexxiot mit einem Volu­men von 102 Mio. EUR — getra­gen. Die im Gegen­zug allge­mein sinken­den Anteile an Seed & Early-Stage Deals im Zeit­ver­lauf zeigen einen stetig wach­sen­den Reife­grad des Verti­cals auf.

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Landshut/München – Bayern Kapi­tal, einer der erfah­rens­ten und aktivs­ten Wachs­tums­in­ves­to­ren in der deut­schen High-Tech-Land­schaft, betei­ligt sich aus Mitteln des Wachs­tums­fonds Bayern erneut an iThera Medi­cal. Das Münch­ner MedTech-Start-up ist im Bereich der opto­akus­ti­schen Bild­ge­bung für die medi­zi­ni­sche Diagnos­tik tätig und hat die laser­licht­ba­sierte „MSOT“-Technologie (Multis­pec­tral Optoacoustic Tomo­gra­phy) zur Erken­nung von verschie­de­nen Krank­heits­bil­dern wie Krebs oder Fibro­sen entwi­ckelt. Weitere Inves­to­ren der Series-D-Runde im Gesamt­vo­lu­men von 13 Mio. EUR sind TRUMPF Venture als Lead-Inves­tor, der Euro­pean Inno­va­tion Coun­cil Fund der Euro­päi­schen Kommis­sion sowie die Bestands­in­ves­to­ren Mey Capi­tal Matrix, BayBG Baye­ri­sche Betei­li­gungs­ge­sell­schaft mbH, Fluxu­nit, Falk Stra­scheg Holding und Occi­dent Group.

In der klini­schen Praxis ist ein brei­tes Spek­trum an diagnos­ti­schen Verfah­ren uner­läss­lich, um Krank­hei­ten zu diagnos­ti­zie­ren und das Anspre­chen auf eine Behand­lung zu über­wa­chen. In vielen Berei­chen besteht jedoch ein unge­deck­ter Bedarf an genauen, objek­ti­ven und quan­ti­ta­ti­ven Verfahren.

Einen Durch­bruch verspricht hier die einzig­ar­tige multispek­trale opto­akus­ti­sche Tomo­gra­phie (MSOT) der iThera Medi­cal GmbH. Das MedTech-Unter­neh­men wurde 2010 als Spin-Off aus dem Helm­holtz Zentrum München mit dem Ziel der Kommer­zia­li­sie­rung der Forschungs­er­geb­nisse im Bereich inno­va­ti­ver medi­zi­ni­scher Bild­ge­bungs­ver­fah­ren ausge­glie­dert und beschäf­tigt heute 45 Mitar­bei­ter. iThe­ras MSOT-Tech­no­lo­gie nutzt den photo­akus­ti­schen Effekt – die Umwand­lung von Licht­ener­gie in Schall­wel­len –, um unter­schied­li­che Gewe­be­ty­pen im Körper zu charak­te­ri­sie­ren, zu diffe­ren­zie­ren und in 3D-Bilder umzu­set­zen. Im Unter­schied zu etablier­ten bild­ge­ben­den Verfah­ren kann damit erst­mals anato­mi­sche, funk­tio­nale und mole­ku­läre Gewe­be­in­for­ma­tion hoch­auf­ge­löst in mehre­ren Zenti­me­tern Tiefe darge­stellt werden. Dies ermög­licht es Ärzten, Diagno­sen früh­zei­tig, nicht-inva­siv und in Echt­zeit zu erstel­len – beispiels­weise bei Gefäß‑, fibro­ti­schen oder Tumor­erkan­kun­gen. MSOT hat seinen poten­zi­el­len klini­schen Wert bereits in einer Viel­zahl von Studien unter Beweis gestellt und kommt derzeit in der klini­schen Forschung an führen­den akade­mi­schen Kran­ken­häu­sern welt­weit zum Einsatz.

Mit den neuen finan­zi­el­len Mitteln wird das Unter­neh­men den Über­gang des MSOT von der Forschung zur klini­schen Routi­ne­an­wen­dung voran­trei­ben. Dafür entwi­ckelt iThera Medi­cal ein auf den klini­schen Routi­ne­ein­satz opti­mier­tes MSOT-Gerät, um die behörd­li­che Zulas­sung für den Einsatz in Europa und den USA (CE- und FDA-Zulas­sung) zu erhal­ten und die klini­sche Evidenz aus vorhe­ri­gen Studien zu erweitern.

„Die Finan­zie­rungs­runde ist der nächste wich­tige Schritt, um unsere MSOT-Tech­no­lo­gie von einem Forschungs­in­stru­ment zu einem diagnos­ti­schen Hilfs­mit­tel im klini­schen Umfeld zu machen, von dem wir glau­ben, dass es für Millio­nen von Pati­en­ten auf der ganzen Welt ein entschei­den­der Vorteil sein wird“, sagt Chris­tian Wiest, CEO und Mitgrün­der von iThera Medi­cal. „Die Unter­stüt­zung unse­rer Inves­to­ren – sowohl neuen als auch bestehen­den – wird es uns ermög­li­chen, diese Vision zu verwirklichen.“

Ulrich Kruse, Invest­ment Mana­ger bei TRUMPF Venture (Foto), kommen­tiert: „Die Tech­no­lo­gie von iThera Medi­cal ist in der Lage, den nächs­ten Durch­bruch in der medi­zi­ni­schen Bild­ge­bung zu erzie­len. Als Unter­neh­men mit Wurzeln in der Photo­nik und Medi­zin­tech­nik freuen wir uns, die weitere Entwick­lung von MSOT zu unter­stüt­zen, und erwar­ten eine erfolg­rei­che Markt­ein­füh­rung in der medi­zi­ni­schen Bildgebung.“

„MSOT adres­siert einige kriti­sche Einschrän­kun­gen der heuti­gen nicht-inva­si­ven In-Vivo- Bild­ge­bungs­tech­no­lo­gien und kombi­niert dabei die Benut­zer­freund­lich­keit und Tief­en­ein­drin­gung konven­tio­nel­ler, hand­ge­hal­te­ner Ultra­schall­sys­teme mit bisher uner­reich­ter hoch­auf­ge­lös­ter opti­scher Infor­ma­tion bis auf mole­ku­lare Ebene“, erläu­tert Dr. Georg Ried, Geschäfts­füh­rer von Bayern Kapi­tal. „Damit lassen sich Risi­ken für Pati­en­ten mini­mie­ren und die finan­zi­el­len Belas­tun­gen in mehre­ren Berei­chen der Gesund­heits­sys­teme welt­weit senken. Wir freuen uns deshalb sehr, den gemein­sam einge­schla­ge­nen Weg auch in Zukunft fortzusetzen.“

Über iThera Medial:
Seit seiner Grün­dung im Jahr 2010 entwi­ckelt und vermark­tet iThera Medi­cal opto­akus­ti­sche Bild­ge­bungs­sys­teme für die präkli­ni­sche und klini­sche Forschung. In jüngs­ter Zeit hat das Unter­neh­men damit begon­nen, seine Tech­no­lo­gie für die klini­sche Routi­ne­dia­gnos­tik bei verschie­de­nen Krank­heits­bil­dern wie Krebs, Entzün­dun­gen, Fibro­sen und Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen zu nutzen. Die opto­akus­ti­sche Bild­ge­bung nutzt den photo­akus­ti­schen Effekt – die Umwand­lung von Licht­ener­gie in akus­ti­sche Signale – zur Visua­li­sie­rung und Quan­ti­fi­zie­rung des opti­schen Kontrasts in tiefem Gewebe mit hoher räum­li­cher und zeit­li­cher Auflösung.
www.ithera-medical.com

Über Bayern Kapital:
Die Bayern Kapi­tal GmbH mit Sitz in Lands­hut ist die Venture-/Growth-Capi­tal-Gesell­schaft des Frei­staats Bayern. Sie beglei­tet inno­va­tive High-Tech-Unter­neh­men im Frei­staat über verschie­dene Wachs­tums­pha­sen, von Seed bis Later Stage, mit Betei­li­gungs­ka­pi­tal in Höhe von 0,25 bis 25 Mio. Euro. Lücken im VC-Bereich schließt Bayern Kapi­tal oftmals in bewähr­ter Konsor­tium-Konstel­la­tion mit priva­ten Inves­to­ren (Busi­ness Angels, Family Offices und Corpo­rate Ventures).

Bayern Kapi­tal verwal­tet spezia­li­sierte Betei­li­gungs­fonds mit einem Volu­men von rund 700 Mio. Euro. Seit der Grün­dung 1995 auf Initia­tive der Staats­re­gie­rung hat die 100-prozen­tige Toch­ter­ge­sell­schaft der LfA Förder­bank Bayern bislang rund 400 Millio­nen Euro eige­nes Betei­li­gungs­ka­pi­tal in rund 300 Start-ups und Scale-ups aus Bran­chen wie Life Scien­ces, Soft­ware & IT, Werk­stoffe & Neue Mate­ria­lien, Nano­tech­no­lo­gie sowie Umwelt­tech­no­lo­gie inves­tiert. So sind in Bayern über 8.000 Arbeits­plätze dauer­haft in zukunfts­fä­hi­gen Unter­neh­men entstan­den. Das aktive Port­fo­lio umfasst derzeit über 80 Unternehmen.

Beispiele für zahl­rei­che bahn­bre­chende Erfolgs­ge­schich­ten, die Bayern Kapi­tal bereits früh beglei­tet hat, sind EOS (heute der welt­weit führende Tech­no­lo­gie­an­bie­ter im indus­tri­el­len 3D-Druck von Metal­len und Kunst­stof­fen), Proglove, Fazua, SimS­cale, Scomp­ler, egym, Parcel­lab, Cobrai­ner, Quan­tum Systems, Casavi, Theva, Riskme­thods, Tubu­lis, Cata­lym, Immu­nic, Sirion und viele weitere.
www.bayernkapital.de

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München — fruit­core robo­tics hat in einer Serie B‑Finanzierungsrunde 23 Millio­nen Euro neues Kapi­tal gesam­melt. Erst­mals inves­tie­ren die inter­na­tio­nal bekann­ten Venture Capi­tal-Firmen Capri­corn Part­ners und KOMPAS sowie die High- und Deep-Tech-Invest­ment­firma XAI tech­no­lo­gies in den Pionier intel­li­gen­ter Robo­tik- und Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen für Unter­neh­men jegli­cher Größe. Erneu­tes Vertrauen spre­chen auch die bishe­ri­gen VCs aus: UVC Part­ners, Matter­wave Ventures, CNB Capi­tal, das Family Office Pecon sowie das btov Privat­in­ves­to­ren-Netz­werk betei­li­gen sich eben­falls an der Finan­zie­rungs­runde. Mit dem Kapi­tal sollen Produkt-Inno­va­tion, Vertrieb und Marke­ting sowie die inter­na­tio­nale Expan­sion beschleu­nigt werden.

„Mit dem Closing unse­rer Serie B‑Finanzierung kommen wir unse­rem Ziel, Robo­tik- und Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen einer brei­ten Masse zugäng­lich zu machen, erneut einen großen Schritt näher. Wir sehen, dass der Bedarf an hoch­wer­ti­gen und einfach zu bedie­nen­den Robo­tern im Markt konti­nu­ier­lich steigt. Daher werden wir das neue Kapi­tal vorran­gig dafür einset­zen, die Nach­frage nach unse­ren Robo­tik- und Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen sowie digi­ta­len Produk­ten im euro­päi­schen Markt zu bedie­nen“, sagt Jens Rieg­ger Geschäfts­füh­rer und und Mitgrün­der von fruit­core robo­tics. Derzeit ist das Unter­neh­men in Deutsch­land, Öster­reich, in der Schweiz und in Italien aktiv. Bis Ende 2023 will fruit­core robo­tics einen Groß­teil der euro­päi­schen Märkte erschließen.

Zentra­ler Baustein des Erfolgs von fruit­core robo­tics sind die intel­li­gen­ten Robo­tik-Lösun­gen rund um den „Digi­tal Robot“ HORST, die Unter­neh­men jeder Größe den Zugang zu indus­tri­el­ler, hoch­pro­duk­ti­ver Auto­ma­ti­sie­rung und Digi­ta­li­sie­rung ermög­li­chen. Auch kleine und mitt­lere Unter­neh­men ohne große Erfah­rung können einfach und schnell einstei­gen. Dabei sind die Einstiegs­hür­den tief – nied­rige Inves­ti­ti­ons­kos­ten, schnelle Imple­men­tie­rung, intui­tive Program­mie­rung und hohe Leis­tungs­fä­hig­keit tref­fen den Bedarf. Hard­ware, Soft­ware, Konnek­ti­vi­tät und Dienst­leis­tun­gen werden in einer einfach zu bedie­nen­den End-to-End-Lösung angeboten.

Drei Jahre nach der Markt­ein­füh­rung auto­ma­ti­siert fruit­core robo­tics bereits mehrere hundert verschie­dene Anwen­dun­gen in 29 Indus­trie­zwei­gen. Das Netz­werk an Part­ner­un­ter­neh­men im DACH-Raum und in Italien ist auf mehr als 60 Betei­ligte gewach­sen und wird sukzes­sive ausge­baut. Das Unter­neh­men beschäf­tigt heute mehr als 100 Mitar­bei­tende und schafft durch das weitere Wachs­tum auch zukünf­tig attrak­tive Arbeits­plätze an den Stand­or­ten in Konstanz und Villingen.

Benja­min Erhart, Gene­ral Part­ner bei UVC Part­ners (Foto) und Lead Inves­tor bei fruit­core robo­tics sagt: „fruit­core robo­tics begeg­net einem großen Schmerz unse­rer Wirt­schaft: Skalier­bare Auto­ma­ti­sie­rung im produ­zie­ren­den Mittel­stand. Sie ist ein Schlüs­sel, um die kriti­sche Situa­tion bei Liefer­zei­ten, wach­sen­der Nach­frage und (wieder) zuneh­mend Europa-zentri­scher Produk­tion zeit­nah adres­sie­ren zu können. Seit unse­rem initia­len Invest­ment 2021 hat das Team von fruit­core robo­tics gezeigt, dass es durch tiefe Soft­ware-Kompe­tenz ein Ange­bot geschaf­fen hat, welches die Wünsche der Kundin­nen und Kunden in der Masse perfekt trifft.“

Über fruit­core robotics

Die fruit­core robo­tics GmbH mit Sitz in Konstanz ist spezia­li­siert auf die Entwick­lung, Herstel­lung und Vermark­tung tech­nisch heraus­ra­gen­der und einfach zu bedie­nen­der „Digi­tal Robots“. Der Fokus des Deep-Tech-Unter­neh­mens liegt darauf, robo­ter­ge­stützte indus­tri­elle Auto­ma­ti­sie­rung für die breite Masse verfüg­bar zu machen. Zum modu­la­ren Produkt-Port­fo­lio gehö­ren die „Digi­tal Robots“ HORST, die intui­tiv bedien­bare Soft­ware horstFX, die Indus­trial IoT-Platt­form horstCOSMOS.com sowie intel­li­gente Features zur Kame­ra­er­ken­nung. Die Robo­ter sind Made in Germany, von der Hard­ware bis zur Soft­ware. Neben den Robo­tern bietet das Unter­neh­men auch Fertig­lö­sun­gen und Soft­ware­pa­kete für die Plug & Play-Imple­men­tie­rung komplet­ter Anwen­dun­gen an.

Über UVC Partners
UVC Part­ners ist eine in München und Berlin ansäs­sige Early-Stage Venture Capi­tal-Gesell­schaft, die in euro­päi­sche B2B-Start-ups aus den Berei­chen Unter­neh­mens­soft­ware, indus­tri­elle Tech­no­lo­gien und Mobi­li­tät inves­tiert. Der Fonds inves­tiert in der Regel zwischen 0,5 und 10 Mio. € zu Beginn und bis zu 30 Mio. € insge­samt pro Unter­neh­men. Die Port­fo­lio-Unter­neh­men profi­tie­ren von der umfang­rei­chen Inves­ti­ti­ons- und Exit-Erfah­rung des Manage­ment­teams sowie von der engen Zusam­men­ar­beit mit Unter­neh­mer­TUM, Euro­pas führen­dem Inno­va­tions- und Grün­der­zen­trum. Mit über 350 Mitar­bei­tern und mehr als 100 Indus­trie­part­nern kann Unter­neh­mer­TUM auf eine lang­jäh­rige Erfah­rung im Aufbau junger Unter­neh­men zurück­grei­fen. Diese Koope­ra­tion gibt UVC Part­ners die Möglich­keit, Start-ups einen einzig­ar­ti­gen Zugang zu Talen­ten, Indus­trie­kun­den und ande­ren Finanz­part­nern zu bieten.

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Wetzlar/Germering(München) – Die Jaschek Maschi­nen­trans­porte GmbH, verläss­li­cher Montage- und Trans­port­dienst­leis­ter für die produ­zie­rende Indus­trie, wird Teil von ROBUR. Die deutsch­land­weit führende und global agie­rende Unter­neh­mens­gruppe aus München bündelt die Exper­tise von über 30 Unter­neh­men für ihre Kunden aus den Segmen­ten Wind, Wasser, Ener­gie, Indus­tri­als und Prozess­in­dus­trie und markiert für Jaschek den Start­schuss einer stra­te­gi­schen Wachs­tums­part­ner­schaft. Nach­fol­ge­kon­tor, im Verbund mit sonn­tag corpo­rate finance eine deutsch­land­weit führende M&A‑Beratungsboutique im Mittel­stand, hat das Unter­neh­men im Inves­to­ren-Prozess exklu­siv beraten.

Die Jaschek Maschi­nen­trans­porte GmbH („Jaschek MT“) aus Germe­ring bei München mit heute rund 20 Mitar­bei­tern ist spezia­li­siert auf die reibungs­lose Durch­füh­rung von Indus­trie­dienst­leis­tun­gen für produ­zie­rende Unter­neh­men wie die De- und Remon­tage sowie den Spezi­al­trans­port von Maschi­nen und Anla­gen jegli­cher Art. Das Unter­neh­men deckt dabei den gesam­ten Service von der Planung und dem Projekt­ma­nage­ment über die Ein- und Zwischen­la­ge­rung von Maschi­nen bis zur Verschrot­tung und Entsor­gung von Altan­la­gen ab. Jaschek MT verfügt über einen brei­ten Kunden­stamm aus den verschie­dens­ten Bran­chen – in den vergan­ge­nen Jahren lag der Fokus mit namhaf­ten Kunden wie Porsche, Scha­eff­ler oder der Audi AG insbe­son­dere auf dem Bereich Automotive.

„Herr Füll­ner kam mit einem span­nen­den Fall auf uns zu“, kommen­tiert Sebas­tian Ring­leb, Projekt­lei­ter bei Nach­fol­ge­kon­tor. „Nach Über­nahme der Geschäfts­füh­rung und später auch der Anteile entwi­ckelte er Jaschek zu einem verläss­li­chen Indus­trie­dienst­leis­ter mit namhaf­ten Kunden aus der Auto­mo­bil­bran­che. Zur Sicher­stel­lung des weite­ren Wachs­tums war er nun auf der Suche nach einem Part­ner, der die Stra­te­gie unter­stützt. Hier haben wir mit ROBUR den idea­len Part­ner gefunden.“

Die ROBUR wurde 2015 gegrün­det und gehört mit mitt­ler­weile über 25 Unter­neh­men und über 300 Mio. EUR Umsatz zu den Top 10 der Indus­trie­ser­vice-Dienst­leis­ter in Deutsch­land. Aufge­teilt in die Indus­trie­seg­mente Wind, Wasser, Ener­gie, Indus­tri­als und Prozess­in­dus­trie schaf­fen welt­weit rund 3.000 Mitar­bei­ter in spezia­li­sier­ten Unter­neh­men effi­zi­ente, opti­mierte und ganz­heit­li­che Lösungs­an­sätze entlang des gesam­ten Lebens­zy­klus von Indus­trie­an­la­gen. Darüber hinaus unter­stützt ROBUR Kunden bei der Gestal­tung von Digitalisierungs‑, Auto­ma­ti­sie­rungs- und Data-Insight­lö­sun­gen, um gegen die Heraus­for­de­run­gen der digi­ta­len Trans­for­ma­tio­nen und des ökolo­gi­schen Wandels zu bestehen.

Tommy Füll­ner über­nimmt weiter die Verant­wor­tung für die Jaschek MT und widmet sich in Zukunft zusätz­lich stra­te­gi­schen Aufga­ben inner­halb der ROBUR: „Mit ROBUR konn­ten wir einen ausge­zeich­ne­ten stra­te­gi­schen Part­ner finden, unter dessen Dach die Jaschek MT ihren Kurs weiter Rich­tung Wachs­tum ausrich­ten kann“, sagt Füll­ner. „Das Team von Nach­fol­ge­kon­tor stand uns mit seiner Erfah­rung und Exper­tise während des gesam­ten Verkaufs­pro­zes­ses tatkräf­tig zur Seite. Dafür möchte ich mich herz­lich bedanken.“

Über Nach­fol­ge­kon­tor und sonn­tag corpo­rate finance

Die Nach­fol­ge­kon­tor GmbH ist im Verbund mit der sonn­tag corpo­rate finance GmbH eines der führen­den M&A‑Beratungshäuser im deut­schen Mittel­stand. Das knapp 30-köpfige Exper­ten­team beglei­tet mittel­stän­di­sche Unter­neh­mer exklu­siv durch den gesam­ten Verkaufs­pro­zess. „Unsere Aufgabe besteht darin, Lebens­werke zu sichern“, lautet das Selbst­ver­ständ­nis. Dabei profi­tie­ren die Kunden von einem einzig­ar­ti­gen, mehr­fach von der Wirt­schafts­presse ausge­zeich­ne­ten Ansatz, der die Iden­ti­tät ihrer Unter­neh­men in beson­de­rem Maße schützt. Durch den exzel­len­ten Zugang zum Mittel­stand haben sich Nach­fol­ge­kon­tor und sonn­tag corpo­rate finance auch als star­ker Part­ner an der Seite renom­mier­ter natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Groß­un­ter­neh­men und Inves­to­ren bei Zukäu­fen etabliert. www.nachfolgekontor.de, www.sonntagcf.com

Über Jaschek Maschi­nen­trans­porte GmbH

Getreu dem Motto: „Großes Umset­zen? JASCHEK“ sind wir seit fast 40 Jahren ein Garant für die reibungs­lose Durch­füh­rung auch komple­xer Aufga­ben­stel­lun­gen. Basis dafür sind unsere Mitar­bei­ter, die auf der Grund­lage ihres Erfah­rungs­schat­zes immer eine passende Lösung finden. Als Ihr zuver­läs­si­ger Part­ner bieten wir Ihnen Lösun­gen bei Maschi­nen­trans­por­ten und Fabri­k­um­zü­gen; De- und Remon­ta­gen von Maschi­nen und Anla­gen; elek­tri­schen De- und Remon­ta­gen sowie Fabri­k­um­züge und Produk­ti­ons­ver­la­ge­run­gen im In- und Ausland.Von der Planung bis zur Wieder­in­be­trieb­nahme am neuen Stand­ort; der komplet­ter Trans­port­lo­gis­tik einschl. Demon­tage und Remon­tage inkl. Verpa­ckung und Doku­men­ta­tion; der Planung und dem Projekt­ma­nage­ment ist auch die Einla­ge­run­gen von Maschi­nen auf 2.500 qm eige­ner Lager­ka­pa­zi­tät zum Beispiel als Zwischen­la­ge­rung möglich. Dazu kommt die Demon­tage und Verschrot­tung sowie Entsor­gung von Altan­la­gen inkl. Anla­gen­rei­ni­gung und Schadstoffentsorgung.
www.jaschek-mt.de

Über ROBUR Gruppe
In 2015 als Antwort auf die sich verän­dern­den Heraus­for­de­run­gen hoch­wer­ti­ger und immer digi­ta­ler werden­den Indus­trie­ser­vice­dienst­leis­tun­gen gegrün­det, gehört ROBUR mit über EUR 300 Mio. Umsatz in 2022 zu den Top 10 Indus­trie­ser­vice­dienst­leis­tern in Deutsch­land mit welt­wei­ter Präsenz. Sowohl die Finan­zie­rung als auch die Führung der Gruppe sind part­ner­schaft­lich und unter­neh­me­risch geprägt. Die Unter­neh­men profi­tie­ren von der Größe und Inter­na­tio­na­li­tät der Gruppe und können Vertriebs‑, Auslas­tungs- und Manage­ment­syn­er­gien nutzen. Circa 3.000 Kolle­gin­nen und Kolle­gen arbei­ten in den Indus­trie­seg­men­ten Wind, Wasser, Ener­gie, Indus­tri­als und Prozess­in­dus­trie, schaf­fen so als kompe­ten­ter Part­ner ganz­heit­li­che Lösun­gen von Planung und Reali­sa­tion über Instal­la­tion, Betrieb und Instand­hal­tung bis zu Verla­ge­rung und Rück­bau. Sie unter­stüt­zen mit Digi­tal- und Auto­ma­ti­sie­rungs- sowie Data-Insights­lö­sun­gen bei der Gestal­tung der digi­ta­len Trans­for­ma­tion. Dabei sind die Heraus­for­de­run­gen des ökolo­gi­schen Wandels der Antrieb für die Schaf­fung von effi­zi­en­ten, opti­mier­ten und ganz­heit­li­chen Lösun­gen zum Vorteil unse­rer Kunden, der Umwelt und nach­fol­gen­der Generationen.
www.robur-industry-service.com

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Frank­furt am Main / Bayreuth – Die Grun­dig Busi­ness Systems GmbH (GBS) erwirbt mit Unter­stüt­zung ihrer Gesell­schaf­ter VR Equi­ty­p­art­ner und INDUC 100 Prozent der Anteile an Elek­tron Systeme aus Weißenohe. Mit dem Zukauf stärkt die GBS ihre Posi­tio­nie­rung im Bereich der Ferti­gung elek­tro­ni­scher Baugrup­pen und Systeme (EMS).

Die 2009 gegrün­dete Elek­tron Systeme ist ein zerti­fi­zier­ter EMS-Dienst­leis­ter mit Sitz in Weißenohe. Die Gruppe besteht aus der Elek­tron Systeme und Kompo­nen­ten GmbH & Co. KG und ihrer Schwes­ter­firma ib Prozess­leit­tech­nik GmbH & Co KG. Als in der Region verwur­zel­ter One-Stop-Shop und Full-Service-Part­ner für führende OEMs in der Medi­zin­tech­nik und Indus­trie stellt Elek­tron Systeme komplette elek­tro­ni­sche Baugrup­pen und Gerä­te­ein­hei­ten her. Das Unter­neh­men deckt die gesamte Wert­schöp­fungs­kette der Elek­tro­nik ab und beglei­tet seine Kunden von der Mach­bar­keits­stu­die bis zum Gerä­te­bau, von der Neuent­wick­lung bis zur Logis­tik-Dienst­leis­tung. Jüngste Inves­ti­tio­nen in neue SMD-Produk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten und ein voll­au­to­ma­ti­sier­tes Lager bieten moderne Produktionsbedingungen.

Die Grun­dig Busi­ness Systems GmbH (GBS) ist ein mittel­stän­di­sches Produk­ti­ons- und Dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men mit Sitz in Bayreuth. VR Equi­ty­p­art­ner hatte 2016 gemein­sam mit ihrer Toch­ter­ge­sell­schaft VR Equity Gesell­schaft für regio­nale Entwick­lung in Bayern mbH von INDUC eine Minder­heits­be­tei­li­gung an der GBS über­nom­men. Da sowohl GBS als auch Elek­tron Systeme in der Ferti­gung elek­tro­ni­scher Baugrup­pen und Systeme tätig sind, soll mit dem Zukauf der GBS-Geschäfts­be­reich EMS gestärkt werden – unter ande­rem durch die wech­sel­sei­tige Über­tra­gung von Erfah­rungs­wer­ten und Exper­tise und die Erwei­te­rung des Fertigungsspektrums.

Verkäu­fer ist der Grün­der und bishe­rige Allein­ge­sell­schaf­ter Frank Streit, der nach der Trans­ak­tion bera­tend tätig sein wird. Die opera­tive Geschäfts­lei­tung bleibt in den Händen des bishe­ri­gen Manage­ments: Michael Walter (Kauf­män­ni­scher Bereich) und Harald Weiß (Tech­ni­scher Bereich).

Frank Streit, der wie Harald Weiß ursprüng­lich aus dem Hause GBS stammt, sieht in der Trans­ak­tion eine Win-Win-Situa­tion: „Der Verkauf an GBS ist ein wich­ti­ger stra­te­gi­scher Schritt für Elek­tron Systeme, denn es gibt durch die räum­li­che wie auch kultu­relle Nähe der beiden Häuser viele opera­tive Synergieansätze.“

Auch GBS-Geschäfts­füh­rer Roland Hollstein sieht das so: „Mit Elek­tron Systeme haben wir die Chance, zusätz­li­che Ferti­gungs- und Produk­ti­ons-Exper­tise für unse­ren EMS-Bereich ins Unter­neh­men zu inte­grie­ren. Wir denken zum Beispiel an die Imple­men­tie­rung eines Best-Prac­tise-Systems für die beiden Stand­orte Bayreuth und Weißenohe.“

Chris­tian Futter­lieb, Geschäfts­füh­rer bei VR Equi­ty­p­art­ner, freut sich eben­falls über die neue Part­ner­schaft: „Die Inte­gra­tion der beiden Unter­neh­men stellt eine groß­ar­tige Chance für weite­res Wachs­tum dar. Unter ande­rem von den lang­fris­ti­gen Kunden­be­zie­hun­gen der Elek­tron Systeme zu mehre­ren deut­schen Blue-Chip-Herstel­lern in der Medi­zin­tech­nik und der Indus­trie können nun beide Unter­neh­men profi­tie­ren. Wir sehen GBS damit für die Zukunft bestens aufgestellt.“

Dr. Frank Töff­lin­ger, geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter der INDUC und Initia­tor des GBS-Geschäfts­be­rei­ches „EMS“ sieht in dem Erwerb eben­falls eine konse­quente Fort­set­zung des EMS-Wachs­tums­kur­ses, zumal sich der Umsatz des Geschäfts­be­rei­ches mit der Akqui­si­tion nahezu verdop­peln wird.

VR Equi­ty­p­art­ner im Überblick

VR Equi­ty­p­art­ner zählt zu den führen­den Eigen­ka­pi­tal­fi­nan­zie­rern in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz. Mittel­stän­di­sche Fami­li­en­un­ter­neh­men beglei­tet die Gesell­schaft ziel­ori­en­tiert und mit jahr­zehn­te­lan­ger Erfah­rung bei der stra­te­gi­schen Lösung komple­xer Finan­zie­rungs­fra­gen. Betei­li­gungs­an­lässe sind Wachs­tums­fi­nan­zie­run­gen und Expan­si­ons­fi­nan­zie­run­gen, Unter­neh­mens­nach­fol­gen oder Gesell­schaf­ter­wech­sel. VR Equi­ty­p­art­ner bietet Mehr­heits- und Minder­heits­be­tei­li­gun­gen sowie Mezza­nine-Finan­zie­run­gen an. Als Toch­ter der DZ BANK, dem Spit­zen­in­sti­tut der Genos­sen­schafts­ban­ken in Deutsch­land, stellt VR Equi­ty­p­art­ner die Nach­hal­tig­keit der Unter­neh­mens­ent­wick­lung konse­quent vor kurz­fris­ti­ges Exit-Denken. Das Port­fo­lio von VR Equi­ty­p­art­ner umfasst derzeit rund 60 Enga­ge­ments mit einem Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von 400 Mio. EUR.

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München/ Berlin — Die eigentümergeführte Betei­li­gungs­ge­sell­schaft EOS Part­ners GmbH („EOS“) hat eine Mehr­heits­be­tei­li­gung an der POOLARSERVER GmbH („POOLARSERVER“), einem deut­schen Anbie­ter von Softwarelösungen für das digi­tale Manage­ment von Baupro­zes­sen, erwor­ben. Das Closing der Trans­ak­tion erfolgte im Novem­ber 2022. POELLATH hat EOS im Rahmen der Trans­ak­tion zur Struk­tu­rie­rung und Imple­men­tie­rung eines Manage­ment-Betei­li­gungs­pro­gramms recht­lich beraten.

Die 2007 gegründete und in Stutt­gart ansässige POOLARSERVER ist ein qualitätsführendes Cloud-Bauun­ter­neh­men, das eine intui­tive, zuverlässige und multi­funk­tio­nale Cloud-Bauma­nage­ment-Platt­form anbie­tet, die die Zusam­men­ar­beit aller an einem Baupro­jekt betei­lig­ten Akteure über den gesam­ten Projekt-Lebens­zy­klus hinweg verein­facht. Das Unter­neh­men hat mehr als 550 Kundin­nen und Kunden sowie über 1.000 laufende Bauprojekte.

EOS Part­ners GmbH ist eine lang­fris­tig orien­tierte Betei­li­gungs­ge­sell­schaft mit Fokus auf mittelständische Unter­neh­men in der DACH-Region, die über Allein­stel­lungs­merk­male, nach­hal­tige Kunden­be­zie­hun­gen und ein hohes Wachs­tums­po­ten­zial verfügen. EOS unterstützt seine Port­fo­lio-Unter­neh­men dabei, ihr Produkt- und Dienst­leis­tungs­port­fo­lio zu stärken, was häufig mit weite­ren Inves­ti­tio­nen wie Bolt-on-Akqui­si­tio­nen verbun­den ist.

POELLATH hat EOS im Rahmen der Trans­ak­tion bzgl. des Aufset­zens eines Manage­ment-Betei­li­gungs­pro­gramms recht­lich mit folgen­dem Münchener Team beraten:
Dr. Bene­dikt Hohaus (Part­ner, Managementbeteiligungen)
Silke Simmer, LL.M. (Senior Asso­ciate, Managementbeteiligungen)
Jan Lukas Jung­c­laus, LL.M. (Stel­len­bosch) (Asso­ciate, Managementbeteiligungen)

Über PÖLLATH

POELLATH ist eine marktführende inter­na­tio­nal tätige Wirt­schafts- und Steu­er­kanz­lei mit mehr als 170 Anwältinnen und Anwälten sowie Steu­er­be­ra­te­rin­nen und Steu­er­be­ra­tern in Berlin, Frank­furt und München. Wir stehen für High-End-Bera­tung zu Trans­ak­tio­nen und Asset Ma- nage­ment. Wir bieten Recht und Steu­ern aus einer Hand. In unse­ren ausgewählten und hoch- spezia­li­sier­ten Praxis­grup­pen kennen wir nicht nur das Recht, sondern prägen gemein­sam mit

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Frank­furt am Main — Der Spre­cher des Vorstands der Deut­schen Betei­li­gungs AG (DBAG), Tors­ten Grede, beab­sich­tigt, sein Amt als Mitglied und Spre­cher des Vorstands Ende Februar 2023 im besten Einver­neh­men mit dem Aufsichts­rat nieder­zu­le­gen. Das haben Tors­ten Grede und der Aufsichts­rat der DBAG heute mitge­teilt. Neuer Spre­cher des Vorstands ab dem 1. März 2023 soll Vorstands­mit­glied Tom Alzin werden. Mela­nie Wiese (Foto) wird am 1. Januar 2023 als neuer Finanz­vor­stand in den Vorstand der DBAG eintre­ten und die Verant­wor­tung für den Finanz­be­reich von Tors­ten Grede übernehmen.

„Meine Entschei­dung, den Aufsichts­rat nach 32-jähri­ger Tätig­keit für die DBAG vorzei­tig um Been­di­gung meiner Vorstands­tä­tig­keit zu bitten, markiert den Abschluss des von langer Hand geplan­ten Genera­ti­ons­wech­sels im Vorstand“, sagte Grede heute.  Und: „Ich freue mich beson­ders, dass es meine lang­jäh­ri­gen Kolle­gen sein werden, die zusam­men mit Mela­nie Wiese die Geschi­cke der DBAG in Zukunft lenken werden, und dass der Aufsichts­rat meinem Kolle­gen Tom Alzin das Amt des Vorstands­spre­chers über­tra­gen wird.“

Der Vorstand der DBAG hat derzeit drei Mitglie­der. Neben den Herren Grede und Alzin ist dies Jannick Hune­cke. Tors­ten Grede gehört dem Vorstand seit 2001 an und ist seit 2013 Spre­cher des Vorstands.

„Der Aufsichts­rat bedankt sich sehr herz­lich bei Tors­ten Grede für die vielen Jahre der erfolg­rei­chen Zusam­men­ar­beit“, sagt Dr. Hendrik Otto, Aufsichts­rats­vor­sit­zen­der der DBAG heute. Und: „Er hat die stra­te­gi­sche Weiter­ent­wick­lung und das Wachs­tum der DBAG maßgeb­lich geprägt und hat maßgeb­li­chen Anteil an der Etablie­rung der DBAG als einer der führen­den deut­schen Private Equity-Gesell­schaf­ten mit einem verwal­te­ten oder bera­te­nen Vermö­gen von 2,5 Milli­ar­den Euro.“

Tom Alzin wird zum 1. März 2023 neuer Spre­cher des Vorstands der DBAG. Er ist seit 2004 für die DBAG tätig und gehört dem Vorstand seit 2021 an. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen des Aufsichts­rats. Ich bin über­zeugt, dass die DBAG mit ihrer star­ken Posi­tio­nie­rung als eines der renom­mier­tes­ten Private Equity-Unter­neh­men Deutsch­lands und unse­ren neuen stra­te­gi­schen Initia­ti­ven den rich­ti­gen Weg verfolgt. Dazu zählt der Ausbau unse­rer Akti­vi­tä­ten am italie­ni­schen Markt, die Erwei­te­rung unse­res Ange­bots von Eigen­ka­pi­tal-Lösun­gen für mittel­stän­di­sche und vorran­gig fami­li­en­geführte Unter­neh­men sowie die Fokus­sie­rung auf Sekto­ren, die von struk­tu­rel­lem Wachs­tum profi­tie­ren. Ich werde alles dafür tun, die dyna­mi­sche Unter­neh­mens­ent­wick­lung weiter voran­zu­brin­gen“, so Tom Alzin.

Mela­nie Wiese war zwischen 2017 und 2022 für die Ener­gie­un­ter­neh­men E.ON SE, Innogy SE, Essen, und Bayern­werk AG, Regens­burg, tätig – zuletzt als Mitglied der Vorstände der Innogy SE und der Bayern­werk AG, verant­wort­lich für den Finanz­be­reich (CFO, Bayern­werk AG). Zuvor war sie als Head of Accoun­ting & Repor­ting bei der Innogy SE und Head of Group Accoun­ting bei E.ON SE mit einem breit gefä­cher­ten Themen­spek­trum befasst, darun­ter Konzern­rech­nungs­le­gung, M&A‑Transaktionen, Steu­ern, Control­ling und Finan­zie­rung. Vorher leitete sie die inter­na­tio­nale Shared Service Orga­ni­sa­tion des Tech­no­lo­gie­kon­zerns ZF Fried­richs­ha­fen (2014 bis 2017) und war davor als Unter­neh­mens­be­ra­te­rin bei Accen­ture Manage­ment Consul­ting und The Hackett Group tätig.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Mela­nie Wiese eine ausge­wie­sene Finanz­ex­per­tin mit lang­jäh­ri­ger Führungs­er­fah­rung aus der deut­schen Indus­trie gewin­nen konn­ten“, sagte der Aufsichts­rats­vor­sit­zende Dr. Hendrik Otto heute. Und: „Konti­nui­tät und eine lang­fris­tige Ausrich­tung sind die Grund­pfei­ler im Private Equity-Geschäft, dies zeigt sich auch an dem reibungs­lo­sen Genera­ti­ons­wech­sel im Vorstand und dafür steht der Vorstand der DBAG auch in seiner neuen Zusammensetzung.“

Wiese erwar­tet bei ihrem neuen Arbeit­ge­ber zahl­rei­che Heraus­for­de­run­gen. Im Schat­ten der nega­ti­ven Kapi­tal­markt­ent­wick­lung musste die DBAG im abge­lau­fe­nen Geschäfts­jahr (bis Ende Septem­ber 2022) einen Verlust in Höhe von 98 Millio­nen Euro verkraften.

Über  DBAG

Die seit 1985 börsen­no­tierte Deut­sche Betei­li­gungs AG (DBAG) ist eines der renom­mier­tes­ten Private Equity-Unter­neh­men Deutsch­lands. Als Inves­tor und Fonds­be­ra­ter liegt der Inves­ti­ti­ons­schwer­punkt der DBAG tradi­tio­nell im Mittel­stand mit einem Fokus auf gut posi­tio­nier­ten Unter­neh­men mit Entwick­lungs­po­ten­zial, vorran­gig in der DACH-Region. Bran­chen­schwer­punkte sind produ­zie­rende Unter­neh­men, Indus­trie­dienst­leis­ter und Indus­try­Tech-Unter­neh­men – Unter­neh­men also, deren Produkte Auto­ma­ti­sie­rung, Robo­ter­tech­nik und Digi­ta­li­sie­rung ermög­li­chen — sowie Unter­neh­men aus den Bran­chen Breit­band-Tele­kom­mu­ni­ka­tion, IT-Services, Soft­ware und Health­care.  Seit 2020 ist die DBAG auch in Italien mit einem eige­nen Büro in Mailand vertre­ten. Das vom DBAG-Konzern verwal­tete oder bera­tene Vermö­gen beträgt rund 2,5 Milli­ar­den Euro.

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München — SKW Schwarz hat das Münch­ner IT-Secu­rity Unter­neh­men Crash­test Secu­rity GmbH beim Verkauf ihrer wesent­li­chen Vermö­gens­werte an die Vera­code Inc., USA, bera­ten. Die Trans­ak­tion erfolgte als stra­te­gi­scher Exit in Form eines Asset Deals. Das Manage­ment Team um Felix Brom­ba­cher und René Milz­a­rek wird künf­tig für die Vera­code Gruppe tätig sein und die Expan­sion im euro­päi­schen Markt vorantreiben.

Vera­code ist ein welt­weit führen­der Anbie­ter von Appli­ca­tion-Secu­rity-Testing-Lösun­gen (AST) mit Sitz in Burling­ton, Massa­chu­setts. Die dyna­mi­sche Appli­ca­tion Secu­rity Testing (DAST)-Lösung von Crash­test Secu­rity soll die bestehen­den DAST-Funk­tio­nen von Vera­codes Conti­nuous Soft­ware Secu­rity Plat­form ergän­zen und den Kunden­zu­gang welt­weit erweitern.

Crash­test Secu­rity mit Sitz in München wurde 2017 gegrün­det. Mit der Lösung können Java­Script-basierte Apps, REST (Repre­sen­ta­tio­nal State Trans­fer) APIs und herkömm­li­che Web-Apps analy­siert und Sicher­heits­tests durch Inte­gra­tion in die Soft­ware-Entwick­lungs­pipe­line auto­ma­ti­siert werden.

SKW Schwarz beglei­tete die Crash­test Secu­rity GmbH bereits seit ihrer Grün­dung in den verschie­de­nen Finanzierungsrunden.

Bera­ter Crash­test Secu­rity GmbH: SKW Schwarz, München
Dr. Martin Bött­ger
(Foto), Dr. Thomas Haus­beck (beide Corporate/M&A, beide Feder­füh­rung), Heiko Wunder­lich (Steu­er­recht), Dr. Martin Greß­lin (Arbeits­recht), Dr. Daniel Meßmer (IT), Dr. Stefan Pein­tin­ger (Coun­sel, IT/Datenschutz)

Über SKW Schwarz

SKW Schwarz ist eine unab­hän­gige Full-Service-Kanz­lei. Mit über 120 Anwäl­tin­nen und Anwäl­ten an vier Stand­or­ten in Deutsch­land, berät die Kanz­lei in allen rele­van­ten Gebie­ten des Wirt­schafts­rechts. Ende 2018 hat die Sozie­tät die SKW Schwarz @ Tech GmbH gegrün­det, in der die Anwäl­tin­nen und Anwälte alle Akti­vi­tä­ten im Bereich Legal Tech stand­ort- und fach­be­reichs­über­grei­fend bündeln.

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Frank­furt – Quadriga Capi­tal verkauft Aspire Educa­tion an EMZ Part­ners. Das Manage­ment von Aspire wird sich im Zuge der Trans­ak­tion am Unter­neh­men rück­be­tei­li­gen. Zu finan­zi­el­len Details der Trans­ak­tion haben die Parteien Still­schwei­gen verein­bart. — Alan­tra, das welt­weit tätige Invest­ment Banking- und Asset Manage­ment-Unter­neh­men mit Fokus auf das Mid-Market-Segment, hat Quadriga Capi­tal Funds, Jersey („Quadriga“), Altge­sell­schaf­ter und das Manage­ment der Aspire Educa­tion Group („Aspire“ oder „das Unter­neh­men“) bei der Veräu­ße­rung des Unter­neh­mens an EMZ Part­ners („EMZ“) beraten.

Die in Wien ansäs­sige Aspire-Gruppe ist die führende Platt­form für beruf­li­che Quali­fi­zie­rung und Trai­ning in der DACH-Region und mit 1.200 Beschäf­tig­ten in acht Unter­neh­men und 100.000 Lernen­den pro Jahr der größte privat­wirt­schaft­li­che Bildungs­an­bie­ter in Öster­reich. Die Aspire-Platt­form, bestehend aus den Marken ibis acam, ETC, brai­ny­mo­tion, ARS, KAOS, Stepin, aspi­doo und fast lane, bietet ihren Kunden ein breit gefä­cher­tes Ange­bot an Dienst­leis­tun­gen an, das sich von Soft­ware & IT über Recht, Compli­ance, Steu­ern und Finan­zen bis hin zur Vorbe­rei­tung von Auszu­bil­den­den und Arbeit­su­chen­den auf den Start oder den Wieder­ein­tritt ins Berufs­le­ben erstreckt. Die Aspire-Gruppe hat bereits früh­zei­tig in Online- und Digi­tal­kom­pe­ten­zen inves­tiert und Aspire-Kunden können das Service­an­ge­bot entwe­der vor Ort, hybrid oder online nutzen.

Unter der Eigen­tü­mer­schaft von Quadriga hat Aspire in die Erwei­te­rung seiner digi­ta­len Lern­tools sowie in neue, inno­va­tive Formate wie Hire-Train-Deploy zur Adres­sie­rung des Fach­kräf­te­man­gels inves­tiert und seine geogra­fi­sche Präsenz und Produkt­pa­lette durch sechs stra­te­gi­sche Akqui­si­tio­nen seit 2018 deut­lich erwei­tert. Zuletzt erwarb Aspire den deut­schen IT-Weiter­bil­dungs­an­bie­ter brai­ny­mo­tion und erwirt­schaf­tet nun einen Grup­pen­um­satz von rund 100 Millio­nen Euro. Mit EMZ will Aspire diesen Wachs­tums­kurs nun fortsetzen.

Insge­samt hat der Markt für private und öffent­lich geför­derte Bildung in Deutsch­land und Öster­reich eine Größe von rund sechs Milli­ar­den Euro und wird Schät­zun­gen zufolge in den kommen­den Jahren um rund drei Prozent jähr­lich wach­sen, im Bereich IT-Trai­ning voraus­sicht­lich sogar mehr als doppelt so stark. Der Markt profi­tiert dabei vom demo­gra­phi­schen Wandel und dem damit verbun­de­nen struk­tu­rel­len Trend zum lebens­lan­gen Lernen sowie von der, insbe­son­dere im IT-Bereich vorhan­de­nen, Ange­bots­knapp­heit an Fach­per­so­nal. Laut dem Insti­tut der deut­schen Wirt­schaft (IW) gab es in Deutsch­land zuletzt für neun von zehn offe­nen Stel­len bundes­weit keine passend quali­fi­zier­ten Arbeitssuchenden.

Phil­ipp Jacobi, Mana­ging Part­ner von Quadriga Capi­tal Eigen­ka­pi­tal­be­ra­tung GmbH, Bera­ter von Quadriga, sagte: „Die Aspire-Gruppe hat sich seit Quadri­gas Einstieg hervor­ra­gend entwi­ckelt. Die umfas­sende Erfah­rung von Alan­tra in der Zusam­men­ar­beit mit Private-Equity-Inves­to­ren hat es ermög­licht, diese Wert­schöp­fung nun auch bei der Veräu­ße­rung zu reali­sie­ren und dabei trotz eines heraus­for­dern­den M&A‑Umfelds eine erfolg­rei­che Trans­ak­tion abschlie­ßen zu können.”

Johan­nes Lampert und Udo Schel­kes, Co-CEOs von Aspire, fügten hinzu: „Diese Trans­ak­tion bildet eine hervor­ra­gende Grund­lage für die Umset­zung unse­rer Zukunfts­vi­sion für Aspire mit orga­ni­schem Wachs­tum durch inno­va­tive Produkte als auch durch weitere stra­te­gi­sche Akqui­si­tio­nen und Part­ner­schaf­ten. Wir haben bereits bei vergan­ge­nen Akqui­si­tio­nen fest­ge­stellt, dass sowohl der öster­rei­chi­sche als auch der deut­sche Markt trotz räum­li­cher und sprach­li­cher Nähe beson­dere Ausprä­gun­gen und Gege­ben­hei­ten aufwei­sen. Das uner­müd­li­che Enga­ge­ment der Alan­tra-Teams in beiden Ländern hat daher einen wich­ti­gen Beitrag zum Gelin­gen der Trans­ak­tion und für unsere weitere Wachs­tums­stra­te­gie geleistet.“

Sven Harm­sen, Mana­ging Direc­tor im Frank­fur­ter Büro von Alan­tra, ergänzte: „Wir danken Quadriga und dem Manage­ment-Team für das Vertrauen und die enge Zusam­men­ar­beit bei diesem Mandat. Einge­spielte Teams mit Sektor-Erfah­rung sind ein wesent­li­cher Faktor dafür, auch im derzei­ti­gen Markt­um­feld Trans­ak­tio­nen erfolg­reich abschlie­ßen zu können.“

Die Trans­ak­tion wurde von den Alan­tra-Büros in Frank­furt (Wolf­ram Schmerl (Foto), Sven Harm­sen und Maxi­mi­lian Rohardt) und Wien (Klaus Vuko­vich) betreut.

Über Alan­tra
Alan­tra ist ein welt­weit in den Berei­chen Alter­na­tive Asset Manage­ment, Invest­ment Banking und Kredit­port­fo­lio-Bera­tung akti­ves Unter­neh­men, das sich auf Dienst­leis­tun­gen für Unter­neh­men, Fami­lien und Inves­to­ren konzen­triert, die im mitt­le­ren Markt­seg­ment aktiv sind. Die Gruppe verfügt über mehr als 550 Profes­sio­nals in Europa, den USA, Latein­ame­rika und Asien.
Der Geschäfts­be­reich Invest­ment Banking bietet unab­hän­gige Bera­tung bei M&A‑, Debt Advisory‑, Restruk­tu­rie­rungs- und Kapi­tal­markt­trans­ak­tio­nen und hat in den letz­ten drei Jahren mehr als 475 Trans­ak­tio­nen mit einem Gesamt­wert von über 80 Milli­ar­den Euro beglei­tet. Die Spezia­lis­ten von Alan­tra verfü­gen sowohl über umfas­sen­des welt­wei­tes Sektor-Know-how als auch über starke Bezie­hun­gen zu loka­len Unter­neh­men, Inves­to­ren, Unter­neh­mern und Finan­zie­rungs­in­sti­tu­tio­nen in jedem ihrer Märkte.
www.alantra.com

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Antwer­pen (Belgien)/ Frank­reich — Biolam und Gimv geben heute einen wich­ti­gen Schritt auf dem Wachs­tums­pfad von Biolam bekannt. Nach der schnel­len und erfolg­rei­chen Entwick­lung der Gruppe, die orga­ni­sches und exter­nes Wachs­tum kombi­niert, veräu­ßert Gimv seine Anteile an Biolam an das Grün­der­team, das von priva­ten Kapi­tal­ge­bern unter­stützt wird. Die Grün­der, das Manage­ment und ihre neuen Part­ner werden sich weiter auf die Quali­tät von Service und Pflege sowie die Expan­sion in Frank­reich konzentrieren.

2019 erwarb Gimv zusam­men mit Daniel Attias eine Betei­li­gung an Biolam (www.groupebiolam.fr), einer aufstre­ben­den Gruppe von klini­schen Test­la­bors in der Stadt Amiens. Der ursprüng­li­che Plan, der gemein­sam mit Daniel Attias ausge­ar­bei­tet wurde, zielte darauf ab, einen führen­den Akteur in der Region Hauts-de-France in Bezug auf Größe, klini­sche Leis­tung und Service­ni­veau zu schaffen.

Von Anfang an ist Biolam sehr schnell gewach­sen, dank einer Kombi­na­tion aus der Einrich­tung von Labors an unter­ver­sorg­ten Stand­or­ten, was eine wich­tige Voraus­set­zung für eine zugäng­li­che Quali­täts­ver­sor­gung ist, und stra­te­gi­schen Über­nah­men. Paral­lel dazu inves­tierte die Gruppe konti­nu­ier­lich in Perso­nal, Pfle­ge­or­ga­ni­sa­tion, diagnos­ti­sche Ausrüs­tung und IT-Back­bone, um ihr ehrgei­zi­ges medi­zi­ni­sches Projekt zu unter­stüt­zen. Dank dieser Anstren­gun­gen konnte sich Biolam zu einer führen­den Labor­gruppe in der Region Hauts-de-France und Norman­die entwi­ckeln, die über eine solide Grund­lage für den weite­ren Erfolg verfügt.

Das Unter­neh­men betreibt derzeit ein Netz­werk von mehr als 30 Labors mit 4 tech­ni­schen Platt­for­men und verfügt über eine umfang­rei­che Pipe­line akti­ver Akqui­si­ti­ons­ziele. Seit der Inves­ti­tion von Gimv im Jahr 2019 hat Biolam 7 zusätz­li­che Akqui­si­tio­nen unter­zeich­net und eine führende und hoch­wer­tige Diagnos­tik-Orga­ni­sa­tion aufgebaut.

Die heute ange­kün­digte Trans­ak­tion wird den uner­müd­li­chen Fokus des Unter­neh­mens auf die Quali­tät von Service und Pflege sowie die Expan­sion in seinen Regio­nen stär­ken. Das Manage­ment­team wird gemein­sam mit seinen neuen Part­nern weiter in seine Orga­ni­sa­tion inves­tie­ren und gleich­zei­tig sein Labor­netz­werk ausbauen, um ein noch besse­res Diagnos­tik-Unter­neh­men für alle Inter­es­sen­grup­pen zu schaffen.

Die Trans­ak­tion hat keine wesent­li­chen Auswir­kun­gen auf den Netto­in­ven­tar­wert von Gimv zum 30. Septem­ber 2022. Weitere finan­zi­elle Einzel­hei­ten werden nicht bekannt gegeben.

Gautier Lefeb­vre, Part­ner bei Gimv, und Kevin Klein, Princi­pal bei Gimv, erklä­ren: “Wir sind sehr stolz darauf, mit Biolam und Daniel Attias eine Part­ner­schaft für die Wachs­tums­stra­te­gie des Unter­neh­mens einge­gan­gen zu sein, bei der die Quali­tät der Diagnos­tik und das Service­ni­veau für die Ärzte immer an erster Stelle stan­den, insbe­son­dere während der Pande­mie. Von Anfang an waren wir perfekt auf das Manage­ment­team abge­stimmt, was zu einer opti­ma­len Fähig­keit führte, das Unter­neh­men aufzu­bauen und Wachs­tums­chan­cen zu ergrei­fen. Wir bedan­ken uns für die erfolg­rei­che und hervor­ra­gende Zusam­men­ar­beit mit dem Manage­ment von Biolam und wünschen ihnen — zusam­men mit ihren neuen Part­nern — alles Gute für ihren weite­ren Wachstumskurs.”

Daniel Attias, Vorsit­zen­der der Biolam-Gruppe, sagt: “Wir haben die Ziele, die wir uns ursprüng­lich mit dem Gimv-Team gesetzt haben, über­trof­fen, was ein Zeichen für eine sehr effek­tive Zusam­men­ar­beit ist. Wir sind dank­bar für die erfolg­rei­che Part­ner­schaft mit Gimv, die die Entwick­lung von Biolam zu einer etablier­ten und führen­den Labor­gruppe mit einem soli­den Funda­ment für die nächste Wachs­tums­phase ermög­licht hat, und freuen uns darauf, mit unse­ren neuen Part­nern weiter zu wachsen.”

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München — Die Global Savings Group (GSG) und Pepper.com (Pepper) haben einen Vertrag unter­zeich­net, um die welt­weit größte Shop­ping-Commu­nity mit Euro­pas führen­dem Unter­neh­men für Einkaufs­emp­feh­lun­gen und Shop­ping Rewards zu verei­nen. Die Trans­ak­tion stellt den größ­ten Deal der Bran­che im Jahr 2022 dar und schafft einen euro­päi­schen Cham­pion mit globa­ler Präsenz.

Gemein­sam werden GSG und Pepper ein multi­na­tio­na­les Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men bilden, das Käufer in mehr als 20 Märk­ten in die Lage versetzt, bessere Kauf­ent­schei­dun­gen zu tref­fen. GSG und Pepper werden gemein­sam die welt­weit größte Shop­ping-Commu­nity, Einkaufs­emp­feh­lungs- und Rewards-Platt­form betrei­ben, die Marken und Händ­ler mit Verbrau­chern auf jähr­lich mehr als 2 Milli­ar­den Einkaufs­tou­ren vernetzt.

„Wir freuen uns sehr über diesen wegwei­sen­den Deal, der unsere führende Posi­tion in Europa stärkt. Gemein­sam mit Pepper werden wir eine noch bedeu­ten­dere Rolle im tägli­chen Leben von Verbrau­chern einneh­men und die Zukunft unse­rer Bran­che verän­dern und prägen, in dem wir ein einzig­ar­ti­ges, wirkungs­vol­les und noch umfas­sen­de­res Port­fo­lio an Einkaufs­lö­sun­gen mit einer enor­men Reich­weite und vielen Vortei­len für Verbrau­cher, Marken, Händ­ler und Medi­en­häu­ser schaf­fen. Gemein­sam werden wir unse­ren trans­for­ma­ti­ven Einfluss ausbauen und GSGs Wachs­tum weiter voran­brin­gen“, sagt Dr. Gerhard Traut­mann, CEO von GSG.

„Unser Haupt­au­gen­merk lag schon immer darauf, unse­ren Commu­nities die besten und umfas­sends­ten Shop­ping-Lösun­gen zum Geld­spa­ren anzu­bie­ten. Unsere Zusam­men­ar­beit mit GSG wird diesen Prozess erheb­lich beschleu­ni­gen, da sie uns in die Lage versetzt, unser Ange­bot zu verbrei­tern. Zusam­men haben wir mehr als 20 Jahre Erfah­rung darin, Menschen dabei zu helfen, bessere Kauf­ent­schei­dun­gen zu tref­fen, und gemein­sam werden wir noch lohnen­dere Einkaufs­er­leb­nisse bieten. Unsere treuen Kunden und viele weitere werden von unse­ren kombi­nier­ten Inhal­ten und Tech­no­lo­gien profi­tie­ren“, kommen­tiert Fabian Spiel­ber­ger, CEO von Pepper.

GSG und Pepper sind beide Markt­füh­rer in ihren Berei­chen und haben ihre Shop­ping-Lösun­gen durch stra­te­gi­sche Akqui­si­tio­nen und orga­ni­sches Wachs­tum erwei­tert. Nach der Über­nahme des briti­schen Loyalty-Spezia­lis­ten Pouch im Jahr 2018 erwarb GSG 2020 bzw. 2021 mit iGraal und Shoop die führen­den fran­zö­si­schen und deut­schen Cash­back-Anbie­ter und jüngst die Marke und Domain Coupons.com in den USA. Pepper teilt seit jeher das Ziel von GSG, den schnell wach­sen­den Markt der Bran­che zu konso­li­die­ren, und expan­diert seit 2014 inter­na­tio­nal. Heute betreibt Pepper markt­füh­rende Social-Commerce-Platt­for­men wie Deal­abs, hotuk­de­als und myde­alz. Gemein­sam planen GSG und Pepper weitere Tech­no­lo­gien entwi­ckeln und einset­zen, um die führende Platt­form für Einkaufs­lö­sun­gen und ‑dienste aufzu­bauen und das zukünf­tige Wachs­tum in aktu­el­len und neuen Märk­ten und Kate­go­rien konti­nu­ier­lich voranzutreiben.

Über GSG
GSG ist Euro­pas führen­des Shop­ping-Rewards-Unter­neh­men mit einer inter­na­tio­na­len Präsenz in mehr als 20 Märk­ten. Das Ziel des Unter­neh­mens ist es, Verbrau­cher den Zugang zu den besten Spar­mög­lich­kei­ten, Cash­back, Deals, Produkt­in­spi­ra­tio­nen, Bewer­tun­gen zu bieten und ihnen dadurch opti­male Kauf­ent­schei­dun­gen zu ermög­li­chen. GSG wurde 2012 gegrün­det, hat seinen Haupt­sitz in München und beschäf­tigt mehr als 700 Mitar­bei­ter in 12 Nieder­las­sun­gen auf der ganzen Welt.

Über Pepper
Pepper.com ist die welt­weit größte Shop­ping-Commu­nity. Von ihrem Haupt­sitz in Berlin und Büros in Guada­la­jara, London, Lyon und Winni­peg aus betreibt die Pepper Media Holding markt­füh­rende Social-Commerce-Platt­for­men wie Deal­abs, hotuk­de­als und myde­alz, die monat­lich von 25 Millio­nen Verbrau­chern genutzt werden und 12.000 Kauf­ent­schei­dun­gen pro Minute beein­flus­sen. Das Unter­neh­men wurde 2014 von Fabian Spiel­ber­ger und Paul Nikkel gegründet.

Bera­ter Global Savings Group: McDer­mott Will & Emery, München
Dr. Phil­ipp Schäuble (Feder­füh­rung, Arbeits­recht), Dr. Gero Burwitz (Steu­er­recht), Jilali Maazouz (Arbeits­recht, Paris); Asso­cia­tes: Fran­ziska Leub­ner (Arbeits­recht), Anne-Lorraine Méreaux (Arbeits­recht, Paris)

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Landshut/München/Paris – Bayern Kapi­tal betei­ligt sich aus Mitteln des Wachs­tums­fonds Bayern 2 mit einem signi­fi­kan­ten Millio­nen­be­trag an der Pari­ser TRiCa­res SAS, deren 100-prozen­ti­ges Toch­ter­un­ter­neh­men, die TRiCa­res GmbH aus Asch­heim bei München, rund 20 hoch­qua­li­fi­zierte Mitar­bei­ter in Bayern beschäf­tigt. Das deutsch-fran­zö­si­sche MedTech-Start-up entwi­ckelt das Medi­zin­pro­dukt Topaz, ein kathe­ter­ba­sier­tes Herz­klap­pen-Ersatz­sys­tem, zur besse­ren Behand­lung von schwe­rer Trikuspidalinsuffizienz.

Die Inves­ti­tion erfolgte im Zuge des Second Closings einer bereits im Septem­ber bekannt­ge­ge­be­nen Series-C-Finan­zie­rungs­runde im Gesamt­vo­lu­men von 47 Mio. EUR, zu deren Inves­to­ren neben dem Lead-Inves­tor 415 Capi­tal auch Go Capi­tal, Karista, Credit Mutuel Inno­va­tion, Welling­ton Part­ners, Andera Part­ners, Biomedi­n­vest sowie ein Konsor­tium von Privat­in­ves­to­ren um den Unter­neh­mens­grün­der Pascal Lim gehören.

Herz­klap­pen-Erkran­kun­gen gehö­ren zu den schwer­wie­gends­ten Herz­krank­hei­ten, von denen in Europa mehr als 12,7 Millio­nen Pati­en­ten und welt­weit weit­aus mehr betrof­fen sind. Zwar wurden in den vergan­ge­nen Jahren mini­mal-inva­sive kathe­ter­ba­sierte Lösun­gen für die Behand­lung von Aorten- und Mitral­klap­pen-Erkran­kun­gen entwi­ckelt, aller­dings keine spezi­ell für die Trikuspi­dal­klappe. Die Trikuspi­dal­klap­pen-Insuf­fi­zi­enz ist eine häufige und schwer­wie­gende Erkran­kung, bei der die Opera­tion am offe­nen Herzen und die sympto­ma­ti­sche phar­ma­ko­lo­gi­sche Behand­lung die Stan­dard-Behand­lungs­op­tio­nen darstel­len. Aufgrund des hohen Morta­li­täts­ri­si­kos wird ein chir­ur­gi­scher Eingriff am offe­nen Herzen für mehr als 99% der erkrank­ten Perso­nen jedoch ausge­schlos­sen – die durch­schnitt­li­che Über­le­bens­zeit für Pati­en­ten ohne chir­ur­gi­sche Behand­lung liegt ledig­lich bei 2,2 Jahren.

Einen medi­zi­ni­schen Meilen­stein in der Behandllung von Trikuspi­dal­in­suf­fi­zi­enz verspricht das trans­fe­mo­rale Herz­klap­pen-Ersatz­sys­tem Topaz von TRiCa­res. Das inno­va­tive Medi­zin­pro­dukt wurde spezi­ell für Pati­en­ten mit schwe­rer Trikuspi­dal­in­suf­fi­zi­enz entwi­ckelt, um eine riskante Opera­tion am offe­nen Herzen zu vermei­den. Topaz ist das Ergeb­nis einer fran­zö­sisch-deut­schen Koope­ra­tion und wird in einem risi­ko­är­me­ren mini­mal-inva­si­ven Verfah­ren von der Ober­schen­kel­vene des Pati­en­ten aus implan­tiert. Es ist spezi­ell auf die Anato­mie der Trikuspi­dal­klappe ausge­legt und ermög­licht so eine einfa­che Posi­tio­nie­rung und hohe Funk­tio­na­li­tät. Die Aussich­ten von Pati­en­ten, für die es keine ande­ren Behand­lungs­mög­lich­kei­ten gibt, lassen sich dadurch erheb­lich verbessern.

Die neuen finan­zi­el­len Mittel der abge­schlos­se­nen Series-C-Runde plant das Unter­neh­men zunächst zur Deckung der Kosten der momen­tan laufen­den klini­schen Erst­an­wen­dungs­stu­die von Topaz (TRICURE FIH Studie) in Belgien, wie auch für die poten­zi­elle Einrei­chung dieser in ande­ren euro­päi­schen Ländern zu verwen­den. Vorwie­gend wird das neue Kapi­tal jedoch für die Weiter­ent­wick­lung des Produk­tes und zur Durch­füh­rung einer Zulas­sungs­stu­die in den USA inves­tiert. Zu diesem Zweck initi­iert TRiCa­res 2023 eine Early Feasi­bi­lity Studie in fünf ameri­ka­ni­schen Zentren.

Helmut Strau­bin­ger, Präsi­dent und CEO von TRiCa­res, sagt: „Die erfolg­rei­che Finan­zie­rung reflek­tiert das enorme Poten­zial des Topaz Herz­klap­pen-Ersatz­sys­tems, unse­ren konti­nu­ier­li­chen Fort­schritt bei dessen Entwick­lung und das große Vertrauen unse­rer Inves­to­ren. Wir setzen alles daran, unsere bisher sehr guten Ergeb­nisse im Rahmen von klini­schen Studien in weite­ren euro­päi­schen Ländern und auch in  den USA zu bewei­sen, um dann die drin­gend benö­tigte Lösung allen Pati­en­ten anbie­ten zu können, die an einer schwe­ren Trikuspi­dal-Insuf­fi­zi­enz leiden.“

Bayerns Wirt­schafts­mi­nis­ter Hubert Aiwan­ger ergänzt: „Wir haben den Wachs­tums­fonds Bayern 2 gemein­sam mit der Euro­päi­schen Inves­ti­ti­ons­bank (EIB) mit 165 Millio­nen Euro ausge­stat­tet, um High-Tech-Start-ups in der Entwick­lungs­phase zu unter­stüt­zen. Zu unse­ren Zielen gehört dabei auch, dass solche Unter­neh­men weiter in Bayern blei­ben und nicht aufgrund fehlen­der Finanz­mit­tel abwan­dern müssen. Das Beispiel von TRiCa­res zeigt, wie dyna­misch und inno­va­tiv unser baye­ri­sches Ökosys­tem für Grün­de­rin­nen und Grün­der ist.“

„Opera­tio­nen an der Trikuspi­dal­klappe gehö­ren zu den riskan­tes­ten kura­ti­ven Eingrif­fen, bei denen ein Groß­teil der betrof­fe­nen Pati­en­ten aufgrund der hohen Morta­li­täts­rate als unge­eig­net einge­stuft wird“, erläu­tert Dr. Georg Ried, Geschäfts­füh­rer von Bayern Kapi­tal. „Mit Topaz entwi­ckelt TRiCa­res ein inno­va­ti­ves Produkt mit exzel­len­tem Poten­zial, diese große Lücke in der Behand­lung von Herz­klap­pen­er­kran­kun­gen zu schlie­ßen. Wir freuen uns sehr, TRiCa­res auf seinem weite­ren Kurs Rich­tung Markt­zu­las­sung zu unterstützen.“

„Wir glau­ben, dass die von TRiCa­res entwi­ckelte Tech­no­lo­gie das Poten­zial hat sich als Gold­stan­dard in der Behand­lung von Pati­en­ten mit Trikuspi­dal­in­suf­fi­zi­enz zu etablie­ren und die Lebens­qua­li­tät von Millio­nen von Pati­en­ten nach­hal­tig wieder­her­stel­len kann“, kommen­tiert Frede­rik Groene­we­gen, geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter von 415 Capi­tal. „Wir sind von den ersten klini­sche Fällen mit dem Topaz-System beein­druckt und freuen uns darauf, das Team dabei zu unter­stüt­zen, diese neuar­tige Thera­pie Pati­en­ten in den USA und Europa zugäng­lich zu machen.“

Über TRiCa­res
TRiCa­res ist ein Start-up-Unter­neh­men für Medi­zin­tech­nik mit Sitz in Paris und München mit der Vision, ein trans­fe­mo­ra­les Trikuspi­dal­klap­pen-Ersatz­sys­tem auf den Markt zu brin­gen. Damit soll Pati­en­ten mit einer schwe­ren Trikuspi­dal­in­suf­fi­zi­enz (TI) gehol­fen werden, ohne dass eine Opera­tion am offe­nen Herzen notwen­dig ist. Das erfah­rene Team von TRiCa­res wird von den führen­den euro­päi­schen Life-Science-Venture-Capi­tal-Firmen 415 Capi­tal, Andera Part­ners, Bayern Kapi­tal, BioMed­Part­ners, Credit Mutuel Inno­va­tion, GoCa­pi­tal, Karista und Welling­ton Part­ners unterstützt.
www.tricares.com

Über Bayern Kapital
Die Bayern Kapi­tal GmbH mit Sitz in Lands­hut ist die Venture-/Growth-Capi­tal-Gesell­schaft des Frei­staats Bayern. Sie beglei­tet inno­va­tive High-Tech-Unter­neh­men im Frei­staat über verschie­dene Wachs­tums­pha­sen, von Seed bis Later Stage, mit Betei­li­gungs­ka­pi­tal in Höhe von 0,25 bis 25 Mio. Euro. Lücken im VC-Bereich schließt Bayern Kapi­tal oftmals in bewähr­ter Konsor­tium-Konstel­la­tion mit priva­ten Inves­to­ren (Busi­ness Angels, Family Offices und Corpo­rate Ventures).

Bayern Kapi­tal verwal­tet spezia­li­sierte Betei­li­gungs­fonds mit einem Volu­men von rund 700 Mio. Euro. Seit der Grün­dung 1995 auf Initia­tive der Staats­re­gie­rung hat die 100-prozen­tige Toch­ter­ge­sell­schaft der LfA Förder­bank Bayern bislang rund 400 Millio­nen Euro eige­nes Betei­li­gungs­ka­pi­tal in rund 300 Start-ups und Scale-ups aus Bran­chen wie Life Scien­ces, Soft­ware & IT, Werk­stoffe & Neue Mate­ria­lien, Nano­tech­no­lo­gie sowie Umwelt­tech­no­lo­gie inves­tiert. So sind in Bayern über 8.000 Arbeits­plätze dauer­haft in zukunfts­fä­hi­gen Unter­neh­men entstan­den. Das aktive Port­fo­lio umfasst derzeit über 80 Unternehmen.

Beispiele für zahl­rei­che bahn­bre­chende Erfolgs­ge­schich­ten, die Bayern Kapi­tal bereits früh beglei­tet hat, sind EOS (heute der welt­weit führende Tech­no­lo­gie­an­bie­ter im indus­tri­el­len 3D-Druck von Metal­len und Kunst­stof­fen), Proglove, Fazua, SimS­cale, Scomp­ler, egym, Parcel­lab, Cobrai­ner, Quan­tum Systems, Casavi, Theva, Riskme­thods, Tubu­lis, Cata­lym, Immu­nic, Sirion und viele weitere.
www.bayernkapital.de

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