ALTERNATIVE FINANZIERUNGSFORMEN
FÜR UNTERNEHMER UND INVESTOREN

News-Kategorie: Private Equity

DBAG-Portfoliounternehmen Sero erwirbt Semecs

Frank­furt am Main — Die Sero GmbH (Sero), ein Unter­neh­men aus dem Port­fo­lio des DBAG Fund VII, erwirbt die Solid Semecs B.V. Das nieder­län­di­sche Unter­neh­men ist wie Sero ein Entwick­lungs- und Ferti­gungs­dienst­leis­ter für EMS (Elec­tro­nic Manu­fac­tu­ring Services, komplette Auftrags­fer­ti­gung elek­tro­ni­scher Baugrup­pen, Geräte und Systeme) und tritt als Semecs am Markt auf. Für den Kauf wird der DBAG Fund VII rund 16 Millio­nen Euro inves­tie­ren; davon entfal­len 3,6 Millio­nen Euro auf den Anteil der Deut­schen Betei­li­gungs AG (DBAG).

Ziel der Ende vergan­ge­ner Woche verein­bar­ten Trans­ak­tion sind die Verbrei­te­rung der Kunden­ba­sis, die Erschlie­ßung neuer Abneh­mer­bran­chen und eine Auswei­tung der Produk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten mit einem Stand­ort in Osteu­ropa. Verkäu­fer ist die nieder­län­di­sche Gesell­schaft Rade­ma­ker Beheer B.V. Die dahin­ter­ste­hende Fami­lie enga­giert sich primär im Bereich Maschi­nen für Groß­bä­cke­reien, Semecs Akti­vi­tä­ten liegen entspre­chend außer­halb ihres Kern­ge­schäfts. Der Kauf steht unter dem Vorbe­halt der Zustim­mung der Kartell­be­hör­den; der Abschluss der Trans­ak­tion wird bis zur Jahres­mitte erwartet.

Der von der DBAG bera­tene DBAG Fund VII hatte sich im Novem­ber 2018 im Rahmen eines Manage­ment-Buy-outs an Sero betei­ligt. Die DBAG hatte an der Seite des Fonds rund elf Millio­nen Euro co-inves­tiert. Auf sie entfal­len 21 Prozent der Anteile an Sero. Die aktu­elle Trans­ak­tion ist inner­halb der vergan­ge­nen zwölf Monate der sieb­zehnte Unter­neh­mens­zu­kauf, den ein Unter­neh­men aus dem DBAG-Port­fo­lio struk­tu­riert. Ziel ist dabei ganz über­wie­gend die Beschleu­ni­gung der Wert­ent­wick­lung der jewei­li­gen Port­fo­li­oun­ter­neh­men, zum Beispiel durch die Verbrei­te­rung des Produkt­an­ge­bots und der regio­na­len Abde­ckung oder durch eine Konso­li­die­rung des Marktes.

Semecs (www.semecs.com) bestückt Leiter­plat­ten für viel­fäl­tige Anwen­dun­gen und hat sich zudem auf gängige Montage‑, Kali­brie­rungs- und Prüf­dienst­leis­tun­gen spezia­li­siert. Das Unter­neh­men mit Sitz in Uden/Niederlande beschäf­tigt 480 Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter, davon 450 in dem 2012 errich­te­ten Produk­ti­ons­stand­ort in Vráble/Slowakei. Für das laufende Jahr erwar­tet das Unter­neh­men rund 72 Millio­nen Euro Umsatz.

Die von Semecs in über­wie­gend klei­ne­ren Stück­zah­len gefer­tig­ten elek­tro­ni­schen Kompo­nen­ten werden zum Beispiel zur Steue­rung von Klima­an­la­gen oder der Moto­ren von E‑Bikes verwen­det, finden sich in elek­tro­ni­schen Strom­zäh­lern und mobi­len Insu­lin­pum­pen und werden in der LED-Beleuch­tung oder Motor­steue­rung von Autos verbaut. Rund 70 Prozent des Umsat­zes werden mit Indus­trie­kun­den erzielt; der verblei­bende Teil entfällt auf Anwen­dun­gen in der Medi­zin­tech­nik und Produkte für die Automobilindustrie.

unter­schei­det sich Semecs von Sero: Sero ist ein etablier­ter Produk­ti­ons­part­ner der Auto­mo­bil-Zulie­fer­indus­trie und erzielt dort rund 85 Prozent seines Umsat­zes. Mit einem hohen Auto­ma­ti­sie­rungs­grad ist das Unter­neh­men auf Aufträge mit hohen Volu­mina spezia­li­siert. Semecs hinge­gen befasst sich mit Aufträ­gen über mitt­lere Stück­zah­len und einem höhe­ren Anteil manu­el­ler Tätig­kei­ten. Von der Kombi­na­tion der Ferti­gun­gen unter Einbe­zug des slowa­ki­schen Stand­or­tes profi­tie­ren beide Unter­neh­men glei­cher­ma­ßen und errei­chen dadurch einen höhe­ren Grad an Flexi­bi­li­tät bei verschie­de­nen Auftrags­grö­ßen sowie eine bessere Posi­tio­nie­rung in der Akquise von Neuge­schäft. Mit dem Kauf von Semecs verbrei­tern sich also Seros Kunden­ba­sis und der Markt­zu­gang des Unter­neh­mens, das im rhein­land-pfäl­zi­schen Rohr­bach rund 220 Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter beschäftigt.

Die neu entstan­dene Gruppe bewegt sich in einem attrak­ti­ven Markt: Für die Kern­seg­mente Indus­trie, Medi­zin und Auto­mo­bil­in­dus­trie werden für die kommen­den Jahre Stei­ge­rungs­ra­ten ober­halb des ohne­hin attrak­ti­ven Wachs­tums des EMS-Mark­tes insge­samt erwartet.

„Die Kompe­ten­zen der beiden Unter­neh­men ergän­zen sich hervor­ra­gend“, sagte Jannick Hune­cke, Mitglied des DBAG-Vorstands aus Anlass der Trans­ak­tion. Und weiter: „Gemein­sam können sie den attrak­ti­ven Markt besser bear­bei­ten und ihre Fähig­kei­ten in der Produk­tion opti­mal kombi­nie­ren, sodass wir mit dem Unter­neh­mens­zu­kauf die Weiter­ent­wick­lung unse­rer ursprüng­li­chen Betei­li­gung stär­ken und beschleunigen.“

Sero-Geschäfts­füh­rer Dr. Bernd Welzel stellte die stra­te­gi­sche Bedeu­tung der Trans­ak­tion für Sero heraus: „Das aus den beiden EMS-Spezia­lis­ten entste­hende Unter­neh­men sorgt für eine starke und wett­be­werbs­fä­hige Präsenz in Europa mit einem brei­ten Ange­bot der Ferti­gungs­dienst­leis­tung über verschie­dene Markt­seg­mente hinweg – das eröff­net uns viel­fäl­tige Chan­cen und unter­streicht unsere Expan­si­ons­po­li­tik.“ Semecs-Geschäfts­füh­rer Jan-Fredrik Kalee ergänzte: „Wir brin­gen eine gut ausge­bil­dete Mann­schaft an einem attrak­ti­ven Stand­ort mit einem aner­kannt guten Quali­täts­si­che­rungs­pro­zess ein und freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Über DBAG

Die börsen­no­tierte Deut­sche Betei­li­gungs AG initi­iert geschlos­sene Private Equity-Fonds und inves­tiert – über­wie­gend an der Seite der DBAG-Fonds – in gut posi­tio­nierte mittel­stän­di­sche Unter­neh­men mit Poten­zial. Ein Schwer­punkt ist seit vielen Jahren die Indus­trie. Ein zuneh­men­der Anteil der Eigen­ka­pi­tal­be­tei­li­gun­gen entfällt auf Unter­neh­men in den Wachs­tums­sek­to­ren Breit­band-Tele­kom­mu­ni­ka­tion, IT-Service­s/­Soft­ware und Health­care. Der lang­fris­tige, wert­stei­gernde unter­neh­me­ri­sche Inves­ti­ti­ons­an­satz macht die DBAG zu einem begehr­ten Betei­li­gungs­part­ner im deutsch­spra­chi­gen Raum. Das vom DBAG-Konzern verwal­tete oder bera­tene Vermö­gen beträgt 2,5 Milli­ar­den Euro.

HANNOVER Finanz und ARCUS Capital erwerben Mehrheit an Löwenstark Gruppe

Hannover/ München  – Die HANNOVER Finanz Gruppe erwirbt gemein­sam mit ARCUS Capi­tal aus München die Mehr­heit an der Löwen­stark Gruppe. Zusam­men halten die Inves­to­ren zukünf­tig mehr als 75 Prozent der Anteile an dem führen­den Online Marke­ting-Dienst­leis­ter aus Braun­schweig. In der stra­te­gi­schen Part­ner­schaft mit Unter­neh­mens­grün­der Marian Wurm – der signi­fi­kant betei­ligt bleibt – und dem Manage­ment-Team rund um Löwen­stark-CEO Hart­mut Deiwick soll das Wachs­tum weiter ausge­baut und die lang­fris­tige Nach­fol­ge­pla­nung gere­gelt werden. Über den Kauf­preis wurde Still­schwei­gen vereinbart.

„Inves­ti­tio­nen in Unter­neh­men mit Fokus auf Digi­ta­li­sie­rung sind inzwi­schen ein signi­fi­kan­ter Teil unse­res Port­fo­lios. Mit Löwen­stark haben wir ein weite­res Online­Un­ter­neh­men von uns über­zeu­gen können. Wir sehen viel Poten­zial in der Braun­schwei­ger Agen­tur­gruppe, die zu den führen­den Online-Marke­ting­Dienst­leis­tern in der D‑A-CH-Region gehört. Auch die Part­ner­schaft mit der in der Online-Bran­che erfah­re­nen Betei­li­gungs­ge­sell­schaft ARCUS ist ein Gewinn für unser Netz­werk“, sagt der Vorstand­spre­cher der HANNOVER Finanz Goetz HertzEi­chen­rode (Foto) zur jetzt abge­schlos­se­nen Betei­li­gung an der Löwenstark-Gruppe.

Mit Betei­li­gun­gen an unter­schied­lichs­ten Spezia­lis­ten für Soft­ware, E‑Commerce oder Digi­ta­li­sie­rung, wie der Corpo­rate Plan­ning AG, der Media Concept GmbH oder der Agen­tur Marken­film verfügt der Eigen­ka­pi­tal­part­ner HANNOVER Finanz über viel Erfah­rung in der Marke­ting- und Digi­tal­bran­che. “Löwen­stark bietet seinen Kunden einen echten ganz­heit­li­chen Bera­tungs- und Lösungs­an­satz an, der insbe­son­dere im KMU Segment seines­glei­chen sucht. Darüber hinaus sehen wir aufgrund der posi­ti­ven Markt­trei­ber und der hoch auto­ma­ti­sier­ten Unter­neh­mens­pro­zesse star­kes Wachs­tums­po­ten­zial. Wir freuen uns darauf, das Unter­neh­men gemein­sam mit HANNOVER Finanz und dem Manage­ment in den kommen­den Jahren auf seinem Erfolgs­kurs zu unter­stüt­zen und die Weichen für weite­res Wachs­tum zu stel­len“, sagt Stefan Eishold, CEO der ARCUS, zur Betei­li­gung an der Löwen­stark Gruppe.

Marian Wurm, Grün­der von Löwen­stark: „Mit ARCUS und der HANNOVER Finanz haben wir die rich­ti­gen Part­ner für die stra­te­gi­sche Weiter­ent­wick­lung von Löwen­stark gefun­den. Mit ihrer umfas­sen­den Bran­chen- und Manage­men­ter­fah­rung sowie den zahl­rei­chen Kontak­ten im deut­schen Mittel­stand werden sie uns bei den nächs­ten Wachs­tums­schrit­ten aktiv unterstützen.“

Bera­ter des Deal Teams von HANNOVER Finanz:

Ebner Stolz GmbH & Co. KG (Finan­cial und Tax Due Diligence)
ecce­le­rate GmbH (Commer­cial Due Diligence)
KPMG Law Rechts­an­walts­ge­sell­schaft mbH (Legal Due Diligence)
Gütt Olk Feld­haus Part­ner­schaft von Rechts­an­wäl­ten mbB (Finan­zie­rung).

Bera­ter Löwen­stark Digi­tal GmbH: Norton Rose Fulbright

Feder­füh­rung Dr. Phil­ipp Grzimek (M&A/Private Equity, Part­ner, München).
Unter­stützt wurde er dabei von den Part­nern Tino Duttiné (Steu­er­recht), Dr. Chris­toph Ritzer (Daten­schutz­recht und IT-Recht) und Dr. Andrea Spel­ler­berg (Bank­recht). Eben­falls wirk­ten mit die Coun­sel Clau­dia Poslu­schny (Arbeits­recht) und Oliver Paasch (Bank­recht), die Senior Asso­cia­tes Jan-Peter Heise (M&A) und Julia Gallin­ger (Steu­er­recht) sowie die Asso­ciate Olivia Reinke (Arbeits­recht).

MONTIS Corpo­rate Finance war als M&A‑Berater für Löwen­stark tätig.

Über Löwen­stark
www.loewenstark.com Die Löwen­stark Digi­tal Group GmbH gehört mit über 5.000 Kunden­pro­jek­ten seit 19 Jahren zu den erfah­rens­ten und erfolg­reichs­ten Digi­tal-Dienst­leis­tern für Online­Mar­ke­ting in der DACH-Region. Über 150 Mitar­bei­ter sind an zehn Stand­or­ten in allen Diszi­pli­nen des Online-Marke­tings für natio­nale und inter­na­tio­nale Kunden entlang der Maxime “gründ­li­che Analyse, konse­quente Opti­mie­rung und nach­hal­tige Erfolge” tätig. Die Schwer­punkte liegen auf ganz­heit­li­chen Lösun­gen im Bereich Perfor­mance Marke­ting (Such­ma­schi­nen-Opti­mie­rung, Such­ma­schi­nen-Marke­ting, Markt­platz­Mar­ke­ting), Brand Marke­ting (Repu­ta­ti­ons­ma­nage­ment, Social Media‑, Affiliate‑, und E‑Mail-Marke­ting), sowie Webent­wick­lung (CMS, Shop­sys­teme und Usabi­lity Opti­mie­rung). Zum Kunden­kreis gehö­ren mehr als 500 natio­nale und internationale

Über Norton Rose Fulbright

Norton Rose Fulbright ist eine globale Wirt­schafts­kanz­lei. Mit mehr als 4000 Rechts­an­wäl­ten an welt­weit über 50 Stand­or­ten in Europa, den USA, Kanada, Latein­ame­rika, Asien, Austra­lien, Afrika und im Nahen Osten bera­ten wir führende natio­nal wie auch inter­na­tio­nal tätige Unternehmen.

Wir bieten unse­ren Mandan­ten umfas­sende Bera­tung in allen wich­ti­gen Bran­chen. Hierzu zählen Finan­cial Insti­tu­ti­ons; Energy; Infra­st­ruc­ture, Mining and Commo­di­ties; Trans­port; Tech­no­logy and Inno­va­tion sowie Life Scien­ces and Health­care. Unsere globale Risk Advi­sory Group kombi­niert diese umfas­sende Bran­chen­er­fah­rung mit ihrem Fach­wis­sen in recht­li­chen und regu­la­to­ri­schen Berei­chen sowie beim Thema Compli­ance und Gover­nance. So können wir unse­ren Mandan­ten praxis­ori­en­tierte Lösun­gen zu den recht­li­chen und regu­la­to­ri­schen Risi­ken bieten, mit denen sie sich konfron­tiert sehen.

Der Schwei­zer Verein Norton Rose Fulbright hilft die Akti­vi­tä­ten der Norton-Rose-Fulbright-Mitglie­der zu koor­di­nie­ren, erbringt dabei jedoch keine recht­li­che Bera­tung gegen­über Mandan­ten. Norton Rose Fulbright hat Büros in welt­weit über 50 Städ­ten, darun­ter London, Hous­ton, New York, Toronto, Mexiko-Stadt, Hong­kong, Sydney und Johan­nes­burg. Weitere Infor­ma­tio­nen finden Sie unter nortonrosefulbright.com/legal-notices.

Marco Brockhaus

Exit: Brockhaus Private Equity verkauft AUVESY Gruppe an Hg Capital

Frank­furt a. M./ POELLATH hat Brock­haus Private Equity, das AUVESY-Manage­ment­team und weitere Gesell­schaf­ter beim Verkauf ihrer Betei­li­gung an der AUVESY Gruppe, einem tech­no­lo­gi­schen Welt­markt­füh­rer für Daten­ma­nage­ment-Systeme, an Hg Capi­tal bera­ten. Das bestehende AUVESY-Manage­ment­team bleibt weiter­hin am Unter­neh­men betei­ligt, während der frühere Mehr­heits­ei­gen­tü­mer Brock­haus Private Equity voll­stän­dig ausscheidet.

Die 2007 gegrün­dete und in Landau in der Pfalz ansäs­sige AUVESY GmbH ist ein welt­weit führen­der Anbie­ter von Soft­ware­lö­sun­gen für Versi­ons-Kontrolle und Ände­rungs­ma­nage­ment in auto­ma­ti­sier­ten indus­tri­el­len Umge­bun­gen. Die Soft­ware ermög­licht es auto­ma­ti­sierte Produk­ti­ons­an­la­gen und andere intel­li­gente Maschi­nen sowie deren Maschi­nen­da­ten und ‑infor­ma­tio­nen auto­ma­tisch zu sichern und zentral zu mana­gen. Das Unter­neh­men beschäf­tigt rund 90 Mitar­bei­ter und verwal­tet über 5 Millio­nen indus­tri­elle „Internet-of-Things“-Geräte in 45 Ländern.

POELLATH hat Brock­haus Private Equity bereits beim Erwerb der AUVESY im Jahr 2017 von den dama­li­gen Grün­dern bera­ten und beglei­tete nun auch den Verkauf an Hg Capi­tal. Über die weite­ren Details der Trans­ak­tion haben die Parteien Still­schwei­gen verein­bart. Der Voll­zug der Trans­ak­tion steht noch aus.

Bera­ter Brock­haus Private Equity: POELLATH mit folgen­dem stand­ort­über­grei­fen­den Team:
Tobias Jäger (Part­ner, Feder­füh­rung, M&A/Private Equity, München)
Phil­ipp von Braun­schweig, LL.M. (Ford­ham) (Part­ner, M&A/Private Equity, München)
Dr. Bene­dikt Hohaus (Part­ner, Manage­ment­be­tei­li­gung, München)
Dr. Nico Fischer (Part­ner, Steu­er­recht, München)
Dr. Jens Linde (Asso­cia­ted Part­ner, Finan­zie­rung, Frankfurt)
Daniel Wied­mann, LL.M. (NYU) (Asso­cia­ted Part­ner, Kartell­recht, Frankfurt)
Andrea Strei­fen­e­der (Asso­ciate, M&A/Private Equity, München)
Dr. Matthias Meier (Asso­ciate, M&A/Private Equity, München)
Johanna Scherk (Asso­ciate, Manage­ment­be­tei­li­gung, München)

Matthias Henning, Finexx

Finexx übernimmt Volpini Verpackungen und erhöht Fondsvolumen

Stutt­gart — Die Betei­li­gungs­ge­sell­schaft Finexx hat im Rahmen einer Nach­fol­ge­re­ge­lung 100 Prozent der Anteile an der Volpini Verpa­ckun­gen GmbH Austria über­nom­men. Volpini ist ein in Mittel­eu­ropa führen­der Herstel­ler von Verpa­ckungs­be­chern und ‑folien. Das bishe­rige Manage­ment wird das Unter­neh­men weiter­hin in allen opera­ti­ven Fragen beglei­ten, um einen naht­lo­sen Über­gang der Geschäfts­füh­rung zu gewähr­leis­ten. Über die weite­ren Details der Trans­ak­tion wurde Still­schwei­gen verein­bart. Die stra­te­gisch opti­mal in die Invest­ment­stra­te­gie von Finexx passende Neube­tei­li­gung trägt einer Erhö­hung des Finexx Fonds II auf das Gesamt­vo­lu­men von 30 Mio. Euro Rech­nung. Insge­samt verwal­tet der wachs­tums­starke Mittel­stands­in­ves­tor aus Stutt­gart damit nun rund 65 Mio. Euro.

Die Volpini Verpa­ckun­gen GmbH Austria mit Sitz im öster­rei­chi­schen Spit­tal an der Drau wurde ursprüng­lich im Jahr 1811 gegrün­det. Seit 1970 ist das Tradi­ti­ons­un­ter­neh­men mit seinen heute rund 60 Mitar­bei­tern auf die Produk­tion von Kunst­stoff­ver­pa­ckun­gen, insbe­son­dere von nach­hal­ti­gen Verpa­ckungs­be­chern (Joghurt­be­cher) und Tief­zieh­fo­lien spezia­li­siert. Im Bereich der als beson­ders nach­hal­tig gelten­den Desto-Becher nimmt Volpini eine markt­füh­rende Rolle im mittel­eu­ro­päi­schen Raum ein. Das Unter­neh­men verfügt über moderne Produk­ti­ons­an­la­gen, die opti­mal auf die Erfor­der­nisse von Mittel­stands- und Groß­kun­den der Lebens­mit­tel­in­dus­trie ange­passt sind. Zuletzt erwirt­schaf­tete Volpini einen  Jahres­um­satz von rund 13 Mio. Euro.

Durch die Über­nahme von Volpini baut Finexx seine Präsenz und Kompe­tenz in der Lebens­mit­tel-Indus­trie noch weiter aus. Mit dem Bio-Lebens­mit­tel-Inno­va­tor BIOVEGAN und der BioneXX Holding mit den Marken GSE, Fitne und Feel­good Shop befin­den sich bereits zwei markt­füh­rende Platt­for­men im Bereich biolo­gi­sche Back- und Koch­zu­ta­ten sowie Nahrungs­er­gän­zungs- und Heil­mit­tel im Port­fo­lio des Industriespezialisten.

„Die Lebens­mit­tel­in­dus­trie befin­det sich im Wandel. Nicht nur der Markt für gesund­heits­be­wusste Ernäh­rung wächst rasant, auch Unter­neh­men und inno­va­tive Lösun­gen im Bereich nach­hal­tige Verpa­ckungs­lö­sun­gen boomen. Volpini ist in diesem Bereich schon heute hervor­ra­gend aufge­stellt. Darüber hinaus sehen wir bei Volpini sowohl orga­ni­sches als auch anor­ga­ni­sches Wachs­tums­po­ten­zial. Mit seiner markt­füh­ren­den Posi­tion ist das Unter­neh­men daher die opti­male stra­te­gi­sche Ergän­zung für unser indus­trie­na­hes Port­fo­lio“, sagt Finexx-Geschäfts­füh­rer Matthias Heining.

Beglei­tend zur Trans­ak­tion wurde der Ende vergan­ge­nen Jahres geschlos­sene Finexx Fonds II von 20 auf nunmehr 30 Millio­nen Euro aufge­stockt. Insge­samt verwal­tet die auf Wachs­tums­in­ves­ti­tio­nen und Nach­fol­ge­re­ge­lun­gen spezia­li­sierte Invest­ment­ge­sell­schaft aus Baden-Würt­tem­berg damit nun rund 65 Millio­nen Euro. Im Fokus der bran­chen­über­grei­fen­den Betei­li­gungs­stra­te­gie von Finexx stehen kleine und mittel­stän­di­sche Unter­neh­men (KMU) mit einem Umsatz in Höhe von 10 Millio­nen Euro oder mehr.

„Unsere Invest­ment­phi­lo­so­phie ist, mittel­stän­di­sche Unter­neh­men mit Bran­chen-Know-how, Kapi­tal und einem umfang­rei­chen Netz­werk bei ihrem Wachs­tum oder in heraus­for­dern­den Nach­fol­ge­si­tua­tio­nen part­ner­schaft­lich zu unter­stüt­zen. Diese bewährte Stra­te­gie woll­ten wir in unse­rem Selbst­ver­ständ­nis als insti­tu­tio­nel­ler Fami­li­en­ge­sell­schaf­ter mit unse­rem zwei­ten Fonds von Anfang an fort­füh­ren. Die Aufsto­ckung unse­res Finexx Fonds II um rund zehn Mio. Euro zeigt, dass wir mit unse­rer unter­neh­me­ri­schen Über­zeu­gung auf dem rich­ti­gen Weg sind“, sagt Dr. Markus Seiler, Geschäfts­füh­rer von Finexx.

Neben Volpini, BIOVEGAN und der BioneXX Holding im Bereich Verpa­ckungs- und Lebens­mit­tel­in­dus­trie ist Finexx an Sicko, einem mittel­stän­di­schem Spezia­lis­ten im Bereich indus­tri­el­ler Auto­ma­ti­sie­rung in der Holz­ver­ar­bei­tung, beteiligt.

Über Finexx
Die Finexx GmbH Unter­neh­mens­be­tei­li­gun­gen mit Sitz in Stutt­gart ist eine 2013 gegrün­dete Betei­li­gungs­ge­sell­schaft, die sich auf etablierte mittel­stän­di­sche Unter­neh­men spezia­li­siert hat. Typi­sche Betä­ti­gungs­fel­der sind Wachstums‑, Inves­ti­ti­ons- und Akqui­si­ti­ons­fi­nan­zie­run­gen sowie die Beglei­tung von Verän­de­run­gen im Gesell­schaf­ter­kreis und Nachfolgeregelungen.

Über­wie­gend im Rahmen von Mehr­heits­be­tei­li­gun­gen inves­tiert Finexx lang­fris­tig Mittel unter ande­rem von Versi­che­run­gen und Versor­gungs­wer­ken in Unter­neh­men aus dem deutsch­spra­chi­gen Raum. Diese setzen 10 Mio. Euro oder mehr um, verfü­gen über ein quali­fi­zier­tes Manage­ment-Team und können auf Basis eines erfolg­rei­chen Geschäfts­mo­dells eine nach­hal­tige Ertrags­kraft und einen nach­hal­ti­gen Cash-Flow vorweisen.

Das Team verfügt über lang­jäh­rige Indus­trie- und Führungs­er­fah­rung sowie profun­des Know-how in der Betei­li­gungs­bran­che – beides wird zur erfolg­rei­chen Weiter­ent­wick­lung von Unter­neh­men und in die damit verbun­de­nen Verän­de­rungs­pro­zesse einge­bracht. Finexx unter­stützt das Manage­ment durch aktive kauf­män­ni­sche und tech­ni­sche Bera­tung, ohne dabei in das opera­tive Tages­ge­schäft einzu­grei­fen, sowie durch ein bran­chen­über­grei­fen­des Netz­werk. www.finexx.de

Zahnschiene von PlusDental

PlusDental: weitere Finanzierungsrunde über 35 Mio. Euro

Berlin — Plus­Den­tal hat bei einer weite­ren Finan­zie­rungs­runde EUR 35 Mio. einge­sam­melt. Jebsen Capi­tal und BioN­Tech SE führ­ten die Finan­zie­rungs­runde an. Es betei­lig­ten sich außer-dem PING AN, HV Capi­tal, Lakestar, Kreos Capi­tal, Cadence Growth Capi­tal sowie World­Cup-Star Mario Götze. Bera­ten wurde Plus­Den­tal Dr. von der berli­ner Kanz­lei Vogel Heerma Waitz.

Erst vor knapp einem Jahr hatte das Berli­ner Health-Startup  in einer Series-C-Runde 32 Millio­nen Euro einge­sam­melt. Damals stieg der in Hong­kong ansäs­sige Versi­che­rungs­kon­zern Ping An über seinen Global Voya­ger Fund neu ein.

Die Mission von Plus­Den­tal ist es, allen Pati­en­ten Zugang zu hoch­wer­ti­ger und inno­va­ti­ver Zahn­me­di­zin zu ermög­li­chen. Als Pionier in puncto Digi­ta­li­sie­rung hat es Plus­Den­tal geschafft, ein führen­der euro­päi­scher Digi­ta­li­sie­rungs­part­ner für Zahn­ärzte zu werden. Geführt wird Plus­Den­tal von der Wirt­schafts­in­ge­nieu­rin und erfah­re­nen Mana­ge­rin Eva-Maria Meij­nen, dem ehema­li­gen McKin­sey Bera­ter Dr. Peter Baum­gart und dem bekann­ten Unter­neh­mer und Angel Inves­tor Lukas Brosseder.

Plus­Den­tal gehört nun zu den Top vier Medtech-Star­tups in Deutsch­land, in die am meis­ten inves­tiert wurde. Das frische Kapi­tal wird zur Beschleu­ni­gung des Wachs­tums in Europa und China eingesetzt.

Bera­ter Plus­Den­tal: Vogel Heerma Waitz
Dr. Clemens Waitz (Part­ner) und Lorenz Frey

 

 

Gimv investiert in die Homecare Apraxon-Gruppe

Hofbieber/Munich (DE), Antwer­pen (BE) — Gimv inves­tiert in die Apra­xon-Gruppe, ein führen­des Home­care-Unter­neh­men mit Fokus auf Wund­ver­sor­gung in Deutsch­land. Die bereits abge­schlos­sene Trans­ak­tion ist Teil eines gemein­sa­men Wachs­tums­plans mit dem Grün­der und CEO des Unter­neh­mens, Oliver Pokrze­win­ski, der weiter­hin ein wich­ti­ger Gesell­schaf­ter des Unter­neh­mens sein wird.

Apra­xon, (Hofbie­ber (DE) — apraxon.com), bietet eine hoch­wer­tige Wund­ver­sor­gung für (vorwie­gend ältere) Menschen mit chro­ni­schen Wunden im Home­care-Bereich. Typi­sche Wund­in­di­ka­tio­nen sind Deku­bi­tus, diabe­ti­scher Fuß oder Ulcus cruris. Dabei fungiert das Unter­neh­men als Binde­glied zwischen Pati­en­ten, Ärzten, Pfle­ge­dienst/-heim und den Krankenkassen.

Aufgrund seines hohen Spezia­li­sie­rungs­gra­des bietet Apra­xon eine konti­nu­ier­lich hohe Quali­tät der medi­zi­ni­schen Versor­gung und ist in der Lage, den Behand­lungs­pro­zess auf die indi­vi­du­el­len Bedürf­nisse eines jeden Pati­en­ten abzu­stim­men. In einem Markt mit stetig stei­gen­den Pati­en­ten­zah­len, vor allem getrie­ben durch den demo­gra­fi­schen Wandel, gewinnt die spezia­li­sierte medi­zi­ni­sche Versor­gung zuneh­mend an Bedeu­tung. Die Leis­tun­gen werden von den Kran­ken­kas­sen erstat­tet, für die Apra­xon seit vielen Jahren ein zuver­läs­si­ger Part­ner ist.

„Ich bin über­zeugt, dass Gimv der rich­tige Part­ner ist, um die Wachs­tumsam­bi­tio­nen des Unter­neh­mens zu reali­sie­ren und die Präsenz von Apra­xon in Deutsch­land auszu­bauen“, erklärt Oliver Pokrze­win­ski, Geschäfts­füh­rer und CEO von Apraxon.

„Dank Apra­xons klarem Bekennt­nis zu Quali­tät, der über­durch­schnitt­li­chen Quali­fi­ka­tion ihrer Pfle­ge­kräfte und den stark digi­ta­li­sier­ten und skalier­ba­ren Prozes­sen sind wir über­zeugt, dass Apra­xon die rich­tige Platt­form ist, um einen echten Markt­füh­rer in der deut­schen Wund­ver­sor­gung aufzu­bauen. Wir freuen uns sehr darauf, Herrn Pokrze­win­ski und das gesamte Apra­xon-Team bei der Umset­zung ihrer ehrgei­zi­gen Wachs­tums­pläne zu unter­stüt­zen“, sagt Phil­ipp v. Hammer­stein, Part­ner bei Gimv im Health & Care-Team in München.

Die neue Betei­li­gung ist bereits die fünfte Akqui­si­tion von Gimv im deutsch­spra­chi­gen Gesund­heits­markt inner­halb der letz­ten vier Jahre. Derzeit hält Gimv insge­samt 23 Betei­li­gun­gen an Unter­neh­men aus dem Bereich Health­care und Life Scien­ces. Mit dieser Akqui­si­tion unter­streicht Gimv noch einmal seine Posi­tion als einer der aktivs­ten euro­päi­schen Inves­to­ren in der Gesund­heits­bran­che und seine Ambi­tion, einen posi­ti­ven Beitrag zur Errei­chung der United Nati­ons-Ziele zu leis­ten; in diesem Fall „Gesund­heit und Wohl­be­fin­den“. Das Gimv-Port­fo­lio umfasst auch mehrere Klinik- und Praxis­grup­pen sowie Medi­zin­tech­nik- und Biotech-Unternehmen.

ÜBER GIMV
Gimv ist eine euro­päi­sche Invest­ment­ge­sell­schaft mit 40 Jahren Erfah­rung in Private Equity. Das Unter­neh­men ist an der Euronext Brüs­sel notiert, verwal­tet derzeit rund 2,0 Mrd. EUR und inves­tiert aktu­ell in 55 Port­fo­li­o­ge­sell­schaf­ten, die gemein­sam einen Umsatz von mehr als 2,5 Mrd. EUR reali­sie­ren und 14.000 Mitar­bei­ter beschäf­ti­gen. Gimv’s Anspruch, einen posi­ti­ven Wert­bei­trag zur Gesell­schaft zu leis­ten, zeigt sich unter ande­rem in dem kürz­lich erfolg­reich aufge­setz­ten Sustainable Bond.

Gimv iden­ti­fi­ziert inno­va­tive, führende Gesell­schaf­ten, die über hohes Wachs­tums­po­ten­zial verfü­gen, und unter­stützt diese nach­hal­tig auf ihrem Weg zur Markt­füh­rer­schaft. Jede der vier Invest­ment­platt­for­men Consu­mer, Health & Care, Smart Indus­tries und Sustainable Cities wird von einem enga­gier­ten und kompe­ten­ten Team betreut, das jeweils in den heimi­schen Märk­ten von Gimv — Bene­lux, Frank­reich und DACH — ansäs­sig ist und von einem umfas­sen­den inter­na­tio­na­len Exper­ten-Netz­werk unter­stützt wird.

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Deloitte Legal berät Main Capital bei Erwerb der Mehrheit an FOCONIS

Düsseldorf  — Ein Deloitte Legal-Team um Felix Fell­ei­sen (Part­ner) und Max Lüerßen (Coun­sel; beide Corporate/M&A, Düsseldorf) hat den stra­te­gi­schen Soft­ware-Inves­tor Main Capi­tal bei seinem Einstieg beim Finanz­dienst­leis­tungs-Soft­ware­an­bie­ter FOCONIS beraten.

FOCONIS ist ein führender Anbie­ter von Datenqualitäts‑, Kontroll- und Compli­ance-Soft­ware, die Finanz­in­sti­tute – vornehm­lich im deutsch­spra­chi­gen Raum – beim inter­nen Berichts­we­sen und bei der Erfüllung regu­la­to­ri­scher Anfor­de­run­gen unterstützt. Unter den über 600 Kunden des Unter­neh­mens finden sich neben Privat­ban­ken und Verbänden vor allem Spar­kas­sen und Genossenschaftsbanken.

Main Capi­tal wird FOCONIS und das Manage­ment-Team dabei unterstützen, die bestehende Markt­po­si­tion weiter auszu­bauen und den star­ken Wachs­tums­kurs durch Expan­sion in angren­zende Kunden­seg­mente mit hohen regu­la­to­ri­schen und daten­qua­li­ta­ti­ven Anfor­de­run­gen fort­zu­set­zen. Neben orga­ni­schen Wachs­tums­in­itia­ti­ven stel­len dabei auch selek­tive Zukäufe eine wich­tige Wachstumssäule dar.

Über FOCONIS

FOCONIS ist ein führender Anbie­ter von Datenqualitäts‑, Kontroll- und Compli­ance-Soft­ware für Banken, die Finanz­in­sti­tute beim inter­nen Berichts­we­sen und bei der Erfüllung regu­la­to­ri­scher Anfor­de­run­gen unterstützen soll. Die Lösung ist auf Finanz­in­sti­tute im deutsch­spra­chi­gen Raum fokus­siert und wird derzeit von über 600 Kunden aus der Finanz­dienst­leis­tungs­bran­che verwen­det. Das Haupt­pro­dukt des Unter­neh­mens, FOCONIS-ZAK®, konso­li­diert Daten aus verschie­de­nen Quel­len, insbe­son­dere öffentliche Börsendaten, Daten von Bankenverbänden, direkt beim Kunden vorhan­de­nen Daten oder andere (un-)strukturierte Daten . Das System analy­siert und steu­ert dann die verar­bei­te­ten Daten durch Anwen­dung eines umfang­rei­chen Regel­werks. Werden auffällige Geschäftsvorfälle iden­ti­fi­ziert, leitet FOCONIS-ZAK® die Lösung von Compli­ance-Proble­men nach einem fest defi­nier­ten Prozess inklu­sive Eska­la­ti­ons­pfa­den ein. Die kontrol­lier­ten und korri­gier­ten Daten werden dann auto­ma­tisch im jewei­li­gen Kern­ban­ken­sys­tem des Kunden aktua­li­siert. Das Unter­neh­men wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt derzeit 80 Mitarbeiter.

Über Main Capital

Main Capi­tal ist ein stra­te­gi­scher Soft­ware-Inves­tor mit einem exklu­si­ven Fokus auf den Soft­ware-Sektor in den Bene­lux- Ländern, der DACH-Region und Skan­di­na­vien. Inner­halb dieses Sektors ist Main Capi­tal die am stärksten spezia­li­sierte Instanz für Manage­ment-Buy-outs und Wachs­tums­ka­pi­tal für stra­te­gi­sche Akqui­si­tio­nen in der Spätphase. Main Capi­tal verwal­tet Betei­li­gun­gen im Wert von ca. 1 Milli­arde Euro an etablier­ten und wach­sen­den Soft­ware­un­ter­neh­men in den Nieder­lan­den, der DACH-Region und Skan­di­na­vien. Ein erfah­re­nes Team von Spezia­lis­ten verwal­tet diese Private Equity-Fonds von Büros in Den Haag, Düsseldorf und Stock­holm aus.

Felix Fell­ei­sen und Max Lüerßen bera­ten Main Capi­tal seit Beginn der Expan­sion nach Deutsch­land und haben den stra­te­gi­schen Soft­ware-Inves­tor bereits bei einer Viel­zahl von Platt­form- und Add-on- Akqui­si­tio­nen beglei­tet. Zu den Deals, bei denen die M&A‑Anwälte von Deloitte Legal bera­ten haben, gehören Betei­li­gungs­er­werbe an schnell wach­sen­den deut­schen Soft­ware- und SaaS-Unter­neh­men wie b+m Infor­ma­tik (Finanz­dienst­leis­tun­gen), arte­gic (Marke­ting-Auto­ma­ti­sie­rung), JobRou­ter (Prozess­au­to­ma­ti­sie­rung), Clever­soft (GRC für Finanz­dienst­leis­tun­gen), HYPE Inno­va­tion (Innovationsmanagement/ Kolla­bo­ra­tion), GBTEC (Prozessautomatisierung/ Work­flow-Manage­ment/ GRC), Onven­tis (Beschaf­fungs- & Rech­nungs­ma­nage­ment) und HLP Infor­ma­ti­ons­ma­nage­ment (Ideen- und Innovationsmanagement-Software).

Bera­ter Main Capi­tal: Deloitte Legal
Max Lüerßen (Coun­sel, Corporate/M&A, Düsseldorf, Federführung), Felix Fell­ei­sen (Part­ner, Corporate/M&A, Düsseldorf Co-Federführung); Frauke Heudt­lass (Part­ner, Arbeits­recht, Düsseldorf); Dr. Fleur Johanna Prop, LL.M. (Coun­sel, Corporate/M&A, Düsseldorf), Alex­an­der Roehl, LL.M. (Asso­ciate, Corporate/M&A, Düsseldorf); Leonie Onkel­bach (Asso­ciate, Arbeits­recht, Düsseldorf .

Bera­ter FOCONIS: POELLATH
Phil­ipp von Braun­schweig (Part­ner, Corporate/M&A, München, Federführung), Dr. Nico Fischer (Part­ner, Steu­er­recht, München), Andrea Strei­fen­e­der, (Asso­ciate, Corporate/M&A, Munich).


Über Deloitte

Deloitte erbringt Dienst­leis­tun­gen in den Berei­chen Wirtschaftsprüfung, Risk Advi­sory, Steu­er­be­ra­tung, Finan­cial Advi­sory und Consul­ting für Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen aus allen Wirt­schafts­zwei­gen; Rechts­be­ra­tung wird in Deutsch­land von Deloitte Legal erbracht. Mit einem welt­wei­ten Netz­werk von Mitglieds­ge­sell­schaf­ten in mehr als 150 Ländern verbin­det Deloitte heraus­ra­gende Kompe­tenz mit erst­klas­si­gen Leis­tun­gen und unterstützt Kunden bei der Lösung ihrer komple­xen unter­neh­me­ri­schen Heraus­for­de­run­gen. Making an impact that matters – für rund 312.000 Mitar­bei­ter von Deloitte ist dies gemein­sa­mes Leit­bild und indi­vi­du­el­ler Anspruch zugleich.

Verpackungen von Leupold

Waterland: Verpackungsmittel-Hersteller Leupold fusioniert mit Strobel

Hamburg / Schwa­bach / Roth – Der Verpa­ckungs­mit­tel- und Falt­schach­tel-Herstel­ler Leupold geht seine erste Part­ner­schaft unter der Ägide der Betei­li­gungs­ge­sell­schaft Water­land Private Equity ein, die sich im August 2020 mehr­heit­lich an Leupold betei­ligt hat. In Zukunft wird die Stro­bel AG, ein Herstel­ler von Falt­schach­teln und Karton­ver­pa­ckun­gen mit beson­de­rem Fokus auf Nach­hal­tig­keit, das Produkt­sor­ti­ment des Verpa­ckungs­mit­tel-Herstel­lers ergän­zen. Mit der Unter­stüt­zung von Water­land werden die beiden Unter­neh­men ihre Kunden­seg­mente und die geogra­fi­sche Reich­weite vergrö­ßern und Produkt­in­no­va­tio­nen gegen­sei­tig nutzen und weiter ausbauen. Die derzei­ti­gen Stro­bel-Eigen­tü­mer, Fried­rich und Monika Bech­told, werden im Rahmen einer Über­gangs­phase an Bord bleiben.

Stro­bel mit Sitz in Roth wurde im Jahr 1894 gegrün­det. Das tradi­ti­ons­rei­che Unter­neh­men hat sich über die Jahre zu einem spezia­li­sier­ten Anbie­ter von Karton­ver­pa­ckun­gen und verwand­ten Dienst­leis­tun­gen für die Konsum- und Nahrungs­mit­tel­bran­che entwi­ckelt. Das indi­vi­du­ell an spezi­fi­sche Kunden­wün­sche anpass­bare Sorti­ment der Stro­bel AG reicht von Falt­schach­teln bis hin zu Displays. Außer­dem bietet Stro­bel seinen Kunden eine Reihe an Dienst­leis­tun­gen in Berei­chen wie Konfek­tio­nie­rung und Logistik.

Einen beson­de­ren Fokus legt Stro­bel auf Nach­hal­tig­keit und Klima­neu­tra­li­tät bei der Entwick­lung und Produk­tion: Für ihre Leis­tun­gen in diesem Bereich wurde Stro­bel bereits mehr­fach zerti­fi­ziert und ausge­zeich­net, beispiels­weise mit dem ersten Platz beim Ener­gie­wende-Preis der Stadt Roth und dem Deut­schen Verpa­ckungs­preis 2020. Als erstes bayri­sches Verpa­ckungs­un­ter­neh­men schaffte es Stro­bel zudem, komplett klima­neu­tral zu werden. Zu den Kunden des Unter­neh­mens zählen renom­mierte Marken­ar­ti­kel-Herstel­ler aus den Bran­chen Sport, Fit- und Well­ness, Lebens­mit­tel und Tier­nah­rung sowie Spielwaren.

Die 1910 in Schwa­bach gegrün­dete Joh. Leupold GmbH & Co. KG ist einer der führen­den deut­schen Anbie­ter von indi­vi­du­el­len Verpa­ckungs­lö­sun­gen aus Karton und fokus­siert sich auf das Design und die Herstel­lung von Falt­schach­teln, Blis­ter­kar­ten, Zuschnit­ten, Wellen­ver­pa­ckun­gen, Displays und Aufrich­te­schach­teln. Das Unter­neh­men ist einer der größ­ten mittel­stän­di­schen Falt­schach­tel-Herstel­ler und produ­ziert täglich etwa 1,5 Millio­nen Verpa­ckungs­lö­sun­gen für Marken­ar­ti­kel-Herstel­ler in Deutsch­land, Europa und den USA.

„Mit Leupold und Water­land haben wir die idea­len Part­ner für unsere weitere Entwick­lung gefun­den. Als Teil einer größe­ren Gruppe erge­ben sich für uns neue Chan­cen zur Erwei­te­rung unse­rer Produk­ti­ons­mög­lich­kei­ten, zur Erschlie­ßung neuer Märkte und zur Weiter­ent­wick­lung unse­res Geschäfts­mo­dells. Wir freuen uns auf die Zusam­men­ar­beit“, sagt Fried­rich Bech­told, Vorstand der Stro­bel AG.

„Die Part­ner­schaft mit Stro­bel ist ein natür­li­cher nächs­ter Schritt auf unse­rem weite­ren Wachs­tums­weg, den wir nun mit Unter­stüt­zung von Water­land reali­sie­ren konn­ten“, sagt Michael Fuchs, einer der Geschäfts­füh­rer von Leupold. „Nicht nur dank der geogra­fi­schen Nähe – der Haupt­sitz von Stro­bel in Roth ist nur zehn Kilo­me­ter von Leupold entfernt – bieten sich im Rahmen dieser Zusam­men­ar­beit zahl­rei­che Poten­ziale, um unsere Ressour­cen und Exper­tise in den Berei­chen Entwick­lung, Produk­tion und Vertrieb zu bündeln und weiter­zu­ent­wi­ckeln“, ergänzt Thomas Göll­ner, eben­falls Geschäfts­füh­rer von Leupold.

„Leupold verfügt bereits über eine starke Posi­tio­nie­rung am euro­päi­schen Karton­ver­pa­ckungs­markt, die wir zu Markt­füh­rer­schaft in den Berei­chen Quali­tät, Inno­va­tion, Nach­hal­tig­keit und Service ausbauen wollen. Eine Buy-&-Build-Strategie, die wir nun mit dem Zukauf von Stro­bel gestar­tet haben, ist ein wesent­li­cher Teil unse­rer Wachs­tums­stra­te­gie. Insbe­son­dere der hohe Fokus auf Nach­hal­tig­keit und Klima­neu­tra­li­tät hat uns von Stro­bel als sehr gute Ergän­zung über­zeugt“, sagt Dr. Cars­ten Rahlfs, Mana­ging Part­ner von Waterland.

Über Water­land

Water­land ist eine unab­hän­gige Private Equity Invest­ment-Gesell­schaft, die Unter­neh­men bei der Reali­sie­rung ihrer Wachs­tums­pläne unter­stützt. Mit substan­zi­el­ler finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung und Bran­chen­ex­per­tise ermög­licht Water­land seinen Betei­li­gun­gen beschleu­nig­tes Wachs­tum sowohl orga­nisch wie durch Zukäufe. Water­land verfügt über Büros in den Nieder­lan­den (Bussum), Belgien (Antwer­pen), Frank­reich (Paris), Deutsch­land (Hamburg, München), Polen (Warschau), Groß­bri­tan­nien (Manches­ter), Irland (Dublin), Däne­mark (Kopen­ha­gen) und der Schweiz (Zürich). Aktu­ell werden über acht Milli­ar­den Euro an Eigen­ka­pi­tal­mit­teln verwaltet.

Water­land hat seit der Grün­dung 1999 durch­gän­gig eine über­durch­schnitt­li­che Perfor­mance mit seinen Invest­ments erzielt. Das Unter­neh­men belegt global Platz fünf im HEC/Dow Jones Private Equity Perfor­mance Ranking 2020 sowie im Preqin Consis­tent Perfor­mers in Global Private Equity & Venture Capi­tal Report 2020 Rang acht der globa­len Private-Equity-Gesell­schaf­ten. Zudem hat Real Deals Water­land beim PE Award mit dem Titel “Pan-Euro­pean House of the Year 2020“ ausgezeichnet.

MBP Angbot

MPB sichert sich £50m bei Vitruvian und Acton

London/ Brighton –  MPB, the world’s largest resel­ler of photo and video kit, has raised £49.8 million in its latest funding round, led by Vitru­vian Part­ners with parti­ci­pa­tion from current inves­tor Acton Capi­tal, joining exis­ting inves­tors Mobeus Equity Part­ners, Beringea and FJ Labs.

Foun­ded in Brighton in 2011, MPB is a standout driver of the creator economy groun­ded in a busi­ness model of circu­la­rity that deli­vers both econo­mic and envi­ron­men­tal sustaina­bi­lity. Recir­cu­la­ting 300,000 items of kit globally each year, MPB has trans­for­med access to photo and video kit by offe­ring a tech­no­logy-based, custo­mer-centric service that remo­ves the risk and uncer­tainty atta­ched to using many of its competitors.

Matt Barker, Foun­der and CEO, MPB said: “This funding round is a major mile­stone for MPB culmi­na­ting a decade of strong perfor­mance and a vision to make great kit acces­si­ble and affordable.

With the backing of Vitru­vian Part­ners and those reinves­ting in our busi­ness we can acce­le­rate our US and Euro­pean growth stra­tegy at scale, profi­ta­bly. Photo­gra­phy and video­gra­phy are intrinsic to socie­ties and cultures all over the world, and at MPB we have crea­ted a circu­lar model that offers ever­yone the chance to be visual story­tel­lers and content creators in a way that’s good for the planet.”

The used kit market is in a period of signi­fi­cant expan­sion as more consu­mers purchase sustainably in the circu­lar economy. With estab­lis­hed loca­ti­ons in the UK, US and Germany, MPB is well-posi­tio­ned to take advan­tage of this growing trend. The new wave of funding will allow the company to focus on new product deve­lo­p­ments and tech­no­logy that broa­den the ways in which people can access kit, and bols­ter exis­ting opera­ti­ons to bring more kit to more people.

Tom Studd, Part­ner at Vitru­vian Part­ners, the inde­pen­dent growth-focus­sed private equity firm, said: “MPB has deve­lo­ped a unique tech-enab­led plat­form to meet a market need, trans­forming access to photo­gra­phy kit to become a global leader in its field, whilst buil­ding a product that genui­nely has a posi­tive impact on the world. Matt and the team have achie­ved strong and profi­ta­ble growth through recent laun­ches in the US and Germany, and we’re deligh­ted to part­ner with them for the next step of the jour­ney. Vitru­vian looks to back excep­tio­nal teams with unique products in large markets, and we believe Matt and the team fit those crite­ria perfectly.”

Vitru­vian Part­ners, which has previously inves­ted in success­ful circu­lar compa­nies inclu­ding Vesti­aire Collec­tive as well as house­hold names Carwow, Just Eat, Farfetch, Skyscan­ner and Trust­pi­lot, beco­mes MPB’s largest share­hol­der and is suppor­ted in this round by exis­ting inves­tor, Acton Capi­tal. Mobeus Equity Part­ners, which first inves­ted in MPB during its Series A funding and remains MPB’s second largest insti­tu­tio­nal share­hol­der, has parti­ally exited. Beringea and FJ Labs remain involved.

Sebas­tian Wossagk, Mana­ging Part­ner at Acton Capi­tal, said: “It’s always a privi­lege to watch compa­nies like MPB grow and excel in their field. Matt and his team have already taken the first steps into inter­na­tio­na­li­sa­tion by opening loca­ti­ons in Brook­lyn and Berlin, and we’re exci­ted to support them as they pursue further expan­sion in both the US and Europe.”

Arma Part­ners has acted as exclu­sive finan­cial advi­sor to MPB on the £50m invest­ment led by Vitru­vian Part­ners, with parti­ci­pa­tion from exis­ting inves­tor Acton Capital.

About Arma Partners
Arma Part­ners provi­des inde­pen­dent corpo­rate finance advice to compa­nies and inves­tors active in the global Digi­tal Economy. We act as trus­ted advi­sors to Digi­tal Economy leaders throughout their entire corpo­rate lifecy­cle, from raising private capi­tal for fast-growing disrup­ters and foun­der-led busi­nes­ses to orches­tra­ting complex cross-border M&A deals for private equity inves­tors and global large-cap public compa­nies. Foun­ded in 2003, Arma today employs a large dedi­ca­ted advi­sory team with unpar­al­leled domain exper­tise and an envia­ble track record in each of the diverse sub-segments that toge­ther comprise the ever-expan­ding global Digi­tal Economy.

Florian Schick

ACTICO-Gesellschafter verkaufen an Bregal Unternehmerkapital

München – Im März 2021 konn­ten von Bregal Unter­neh­mer­ka­pi­tal (BU) bera­tene Fonds Verträge zum mehr­heit­li­chen Erwerb der ACTICO, einen inter­na­tio­nal führen­den Anbie­ter von Soft­ware für die intel­li­gente Auto­ma­ti­sie­rung von Prozes­sen und digi­tale Entschei­dungs­fin­dung, abschlie­ßen. Das Manage­ment und die Gesell­schaf­ter von ACTICO blei­ben über eine signi­fi­kante Rück­be­tei­li­gung an dem Unter­neh­men betei­ligt. McDer­mott Will & Emery hat die Gesell­schaf­ter von ACTICO recht­lich beim Verkauf an Bregal Unter­neh­mer­ka­pi­tal beraten.

ACTICO ist ein führen­der RegTech-Soft­ware­an­bie­ter, der intel­li­gente Entschei­dungs-Auto­ma­ti­sie­rung, insbe­son­dere für die Banken- und Finanz­dienst­leis­tungs­bran­che, anbie­tet. Das Unter­neh­men vertreibt seine Lösun­gen an Kunden in über 25 Ländern welt­weit. ACTICO entstand 2015 durch einen Carve-out aus dem Bosch Konzern und beschäf­tigt heute an seinem Haupt­sitz in Immen­staad am Boden­see sowie weite­ren Nieder­las­sun­gen in den USA und Singa­pur rund 140 Mitarbeiter.

Die Soft­ware Platt­form kommt insbe­son­dere in den Berei­chen Risi­ko­ma­nage­ment, Regu­la­to­rik und Compli­ance, Betrugs­schutz, Kunden­bin­dung und Prozess­op­ti­mie­rung zum Einsatz. Ganz beson­ders zeich­net sich ACTICO durch eine hohe Kompe­tenz in der Verar­bei­tung von großen Daten­men­gen und bei der Entwick­lung von zuver­läs­si­gen, robus­ten und einfach skalier­ba­ren Anwen­dun­gen aus.

Bregal Unter­neh­mer­ka­pi­tal inves­tiert in mittel­stän­di­sche Unter­neh­men verschie­dens­ter Bran­chen in Deutsch­land, Öster­reich, der Schweiz und Nord­ita­lien. Der Fokus liegt auf Markt­füh­rern und „Hidden Cham­pions“ mit star­ken Manage­ment­teams und Wachstumspotenzial.

Bregal Unter­neh­mer­ka­pi­tal GmbH wurde in 2015 von Florian Schick und Jan-Daniel Neumann gegrün­det. Die von ihnen bera­te­nen Fonds unter­stüt­zen Unter­neh­mer Fami­li­en­un­ter­neh­men. Im Fokus stehen Mehrheits‑, Minder­heits­be­tei­li­gun­gen und Wachs­tums­fi­nan­zie­run­gen vor allem an mittel­stän­di­schen Unter­neh­men in Deutsch­land, Öster­reich, der Schweiz und Nord­ita­lien – den “Mittel­stand”. Diese Betei­li­gun­gen sind unab­hän­gig von Entwick­lun­gen an den Finanz­märk­ten. Mit gedul­di­gem Kapi­tal, unter­neh­me­ri­scher Exper­tise und part­ner­schaft­li­chem Dialog können will sich BU auf das Wachs­tum der Betei­li­gun­gen konzen­trie­ren und sie dabei unter­stüt­zen, nach­hal­tige Werte zu schaf­fen. Beson­ders wich­tig sind finan­zi­elle Stabi­li­tät, hohe Flexi­bi­li­tät, kurze Entschei­dungs­wege und eine große unter­neh­me­ri­sche Frei­heit der Unternehmen.

Bera­ter Gesell­schaf­ter von ACTICO
McDer­mott Will & Emery, München: Dr. Cars­ten Böhm (Feder­füh­rung, Corpo­rate), Marcus Fischer (Coun­sel, Steu­er­recht, Frank­furt), Nina Siewert (Steu­er­recht, Frank­furt), Dr. Sandra Urban-Crell (Arbeits­recht, Düssel­dorf), Stef­fen Woitz (IP), Dr. Germar Enders (Coun­sel; Corpo­rate); Asso­cia­tes: Frank Weiß, Bene­dikt Gloß­ner (beide Corporate)

Über McDer­mott Will & Emery
McDer­mott Will & Emery ist eine führende inter­na­tio­nale Anwalts­so­zie­tät. Mit über 1.200 Rechts­an­wäl­ten sind wir an 21 Stand­or­ten welt­weit vertre­ten: Atlanta, Boston, Brüs­sel, Chicago, Dallas, Düssel­dorf, Frank­furt a. M., Hous­ton, Köln, London, Los Ange­les, Miami, Mailand, München, New York, Orange County, Paris, San Fran­cisco, Sili­con Valley, Washing­ton, D.C. und Wilming­ton. Die deut­sche Praxis wird von der McDer­mott Will & Emery Rechts­an­wälte Steu­er­be­ra­ter LLP geführt. www.mwe.com

Waterland übernimmt Software Development-Provider GOD

München / Braun­schweig – Zusam­men mit Water­land Private Equity plant der Soft­ware-Deve­lo­p­ment-Provi­der GOD (Gesell­schaft für Orga­ni­sa­tion und Daten­ver­ar­bei­tung mbH) sein Wachs­tum zu beschleu­ni­gen. Das Unter­neh­men aus Nieder­sach­sen ist einer der führen­den Anbie­ter maßge­schnei­der­ter Enter­prise-IT- und Soft­ware-Lösun­gen, spezi­ell bei Unter­neh­men mit komple­xen Supply Chains und Produk­ti­ons­ab­läu­fen. Das Port­fo­lio an Service­leis­tun­gen für die Kunden soll im Rahmen einer Buy-&-Build-Strategie durch gezielte Zukäufe ausge­baut werden. Die Gesell­schaf­ter Igor Krahne, Ralf Holland und Dr. Thomas Wolen­ski blei­ben als Manage­ment-Team signi­fi­kant betei­ligt und leiten das Unter­neh­men opera­tiv. Die Trans­ak­tion steht unter dem Vorbe­halt der Zustim­mung der Kartellbehörden.

Seit 1985 entwi­ckelt und betreibt GOD maßge­schnei­derte Enter­prise-IT- und Soft­ware-Lösun­gen. Dabei hat sich der Dienst­leis­ter mit Sitz in Braun­schweig und Nieder­las­sun­gen in Hamburg, Ingol­stadt, Wolfs­burg und Bres­lau (Polen) auf Unter­neh­men mit komple­xen IT-Projek­ten spezia­li­siert. Die mehr als 400 Mitar­bei­ter von GOD unter­stüt­zen Groß­un­ter­neh­men wie auch Mittel­ständ­ler vom Anfor­de­rungs- über Archi­tek­tur- bis hin zum Projekt­ma­nage­ment in der Entwick­lung und dem Betrieb von indi­vi­du­el­ler Soft­ware. Das Ange­bot umfasst außer­dem moderne Cloud- und Edge-Compu­ting-Services, sowie SAP-Consulting.

GOD wird weiter­hin anspruchs­volle Unter­neh­men bei der Digi­ta­li­sie­rung durch indi­vi­dua­li­sierte Entwick­lung unter­stüt­zen und das moderne Produkt-Port­fo­lio ausbauen. Zusätz­lich sollen durch weitere Stand­orte geogra­fisch neue Märkte erschlos­sen werden. Der IT- und Soft­ware-Markt ist im Zuge der Digi­ta­li­sie­rung nach wie vor ein stark wach­sen­der Markt: Der Digi­tal­ver­band Bitkom prognos­ti­ziert allein für Deutsch­land einen Umsatz­an­stieg auf 174,4 Milli­ar­den Euro im Jahr 2021. Dabei sollen rund 20.000 neue Arbeits­plätze entstehen.

Igor Krahne, geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter von GOD, sagt: „Der Bereich IT und Soft­ware erfin­det sich stän­dig neu, da bedarf es einer­seits einer brei­ten Produkt­pa­lette, auf der ande­ren Seite aber auch einer hoch­gra­di­gen Spezia­li­sie­rung. Die Erfah­rung von Water­land im Tech-Bereich hat uns davon über­zeugt, den rich­ti­gen Part­ner an Bord zu haben: Damit sichern wir unse­ren Anspruch, zusam­men mit unse­ren Kunden den digi­ta­len Wandel anzuführen.“

Dr. Gregor Hengst, Princi­pal bei Water­land, ergänzt: „Wir sind beein­druckt, wie das Team von GOD im Bereich komple­xer Soft­ware­lö­sun­gen nach­hal­tig wächst. Das Unter­neh­men profi­tiert von Nach­fra­ge­trends durch Digi­ta­li­sie­rung, Agile Deve­lo­p­ment und IoT-Entwick­lun­gen, sowie im Cloud Compu­ting. Wir freuen uns darauf das Wachs­tum auch durch Zukäufe weiter zu beschleunigen.“

Water­land verfügt über umfang­rei­che Erfah­rung in den Sekto­ren Digi­ta­li­sie­rung, IT und Tele­kom­mu­ni­ka­tion: Zum Water­land-Port­fo­lio in diesen Berei­chen zählen Serrala (Finan­cial-Auto­ma­tion- und Payment-Soft­ware), Skay­link (Mana­ged Cloud-Services), Enre­ach (Unified Commu­ni­ca­ti­ons), netgo group (IT-Services) sowie netrics (Enter­prise IT).

Bera­ter von Waterland:
Boston Consul­ting Group (Commer­cial)
Henge­ler Muel­ler (Legal)
Ernst & Young (Finan­cial)
GCA Altium (Debt) beraten.

Über Water­land

Water­land ist eine unab­hän­gige Private Equity Invest­ment-Gesell­schaft, die Unter­neh­men bei der Reali­sie­rung ihrer Wachs­tums­pläne unter­stützt. Mit substan­zi­el­ler finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung und Bran­chen­ex­per­tise ermög­licht Water­land seinen Betei­li­gun­gen beschleu­nig­tes Wachs­tum sowohl orga­nisch wie durch Zukäufe. Water­land verfügt über Büros in den Nieder­lan­den (Bussum), Belgien (Antwer­pen), Frank­reich (Paris), Deutsch­land (Hamburg, München), Polen (Warschau), Groß­bri­tan­nien (Manches­ter), Irland (Dublin), Däne­mark (Kopen­ha­gen) und der Schweiz (Zürich). Aktu­ell werden über acht Milli­ar­den Euro an Eigen­ka­pi­tal­mit­teln verwaltet.

Water­land hat seit der Grün­dung 1999 durch­gän­gig eine über­durch­schnitt­li­che Perfor­mance mit seinen Invest­ments erzielt. Das Unter­neh­men belegt global Platz fünf im HEC/Dow Jones Private Equity Perfor­mance Ranking 2020 sowie im Preqin Consis­tent Perfor­mers in Global Private Equity & Venture Capi­tal Report 2020 Rang acht der globa­len Private-Equity-Gesell­schaf­ten. Zudem hat Real Deals Water­land beim PE Award mit dem Titel “Pan-Euro­pean House of the Year 2020“ ausgezeichnet.

Dirk Wittneben

Deli Home setzt internationales Wachstum mit ARDIAN fort

Frank­furt am Main/Gorinchem, Nieder­lande – Ardian, eine welt­weit führende unab­hän­gige Invest­ment­ge­sell­schaft, hat eine Verein­ba­rung zum Erwerb von Deli Home geschlos­sen, mit dem Ziel, die inter­na­tio­na­len Wachs­tums­pläne des Unter­neh­mens zu unter­stüt­zen. Deli Home ist ein nieder­län­di­scher Herstel­ler und Liefe­rant für holz­ba­sierte, maßge­fer­tigte und quali­ta­tiv hoch­wer­tige Heim­wer­ker-Produkte wie zum Beispiel Türen, Schränke und Böden. Die Produkte werden über Baumärkte, Baustoff­händ­ler sowie Online-Anbie­ter vertrie­ben. Bei der Trans­ak­tion handelt es sich um das erste Invest­ment des Ardian-Expan­sion-Teams in den Nieder­lan­den. Zusam­men mit Ardian plant das Manage­ment von Deli Home, seine Wachs­tums­stra­te­gie weiter umzu­set­zen und Deli Home zu einem euro­pa­weit täti­gen Anbie­ter zu entwickeln.

Deli Home, dessen Wurzeln bis in das Jahr 1869 zurück­rei­chen, hat seinen Haupt­sitz im nieder­län­di­schen Gorinchem. Mit einem Umsatz von mehr als 340 Millio­nen Euro und 1.250 Mitar­bei­tern hat sich das Unter­neh­men als Markt­füh­rer in der Bene­lux-Region etabliert. In den vergan­ge­nen Jahren hat das Manage­ment-Team unter der Führung von Victor Aquina (CEO) und Jan-Willem Smits (CFO) das Unter­neh­men von einem reinen Distri­bu­tor zu einem Herstel­ler maßge­fer­tig­ter, holz­ba­sier­ter Heim­wer­ker-Produkte mit einer inte­grier­ten digi­ta­len Konfi­gu­ra­ti­ons­platt­form, einem brei­ten Logis­tik-Netz­werk und Lösun­gen zum Waren­grup­pen-Manage­ment entwi­ckelt. Durch diesen Ansatz schafft Deli Home großen Mehr­wert für seine Kunden.

Victor Aquina, CEO von Deli Home, sagte: „Wir verfü­gen über eine klar defi­nierte Wachs­tums­stra­te­gie, die zwei Säulen hat: Kunden weiter von unse­ren digi­ta­len Lösun­gen für maßge­schnei­derte Heim­wer­ker-Produkte zu über­zeu­gen sowie unser Ange­bot euro­pa­weit auszu­bauen. Zwei unse­rer künf­ti­gen Kern­märkte sind Frank­reich und Deutsch­land, daher ist Ardian mit seiner star­ken euro­päi­schen Präsenz und seinem Netz­werk der ideale Part­ner für uns. Das Ardian-Team hat uns dabei mit seinem tief­grei­fen­den Verständ­nis des Mark­tes über­zeugt und wird uns mit seiner Exper­tise tatkräf­tig zur Seite stehen. Wir freuen uns darauf, das volle Poten­zial des Unter­neh­mens im Rahmen dieser Part­ner­schaft zu entfalten.”

Dirk Witt­ne­ben, Head of Ardian Expan­sion Deutsch­land, ergänzte: „Deli Home verfügt über ein star­kes und erfah­re­nes Manage­ment-Team, das eine Wachs­tums­platt­form mit einer über­zeu­gen­den M&A‑Strategie geschaf­fen hat, zum Beispiel durch die Akqui­si­tio­nen von Numdata und Weekamp Deuren. Wir sehen großes Wachs­tums­po­ten­zial durch weitere Zukäufe und die Auswei­tung des Ange­bots außer­halb der Bene­lux-Region. Wir freuen uns auf die Zusam­men­ar­beit mit dem Manage­ment-Team und darauf, das Unter­neh­men auf seinem Wachs­tums­pfad zu unterstützen.”

An der Trans­ak­tion waren beteiligt:

Ardian: Dirk Witt­ne­ben, Florian Haas, Nico­las Münzer, Janine Paustian

Legal Corpo­rate / Finance: Fresh­fields (Harald Spruit, Mandeep Lotay)

Finan­cial: Deloitte (Egon Sach­sal­ber, Tanya Fehr)

Tax / Struc­tu­ring: EY (Anne Mieke Holland)

Commer­cial / Opera­tio­nal: Roland Berger (Sameer Mehta, Swit­bert Miczka)

Tech / Digi­tal: WDP (Chris­toph Nichau, Johan­nes Dier­kes, Simon Ludwigs)

ESG: PwC (Emilie Bobin)

Envi­ron­men­tal: ERM (Werner Schulte)

M&A: ABN AMRO (Eric Altmann, Tammo Gunst)

Debt Advi­sory: Deloitte (Thomas Schouten)


ÜBER ARDIAN

Ardian ist eine der welt­weit führen­den unab­hän­gi­gen Invest­ment­ge­sell­schaf­ten, die für ihre Inves­to­ren aus Europa, Süd- und Nord­ame­rika und Asien Vermö­gens­werte in Höhe von über US$110 Milli­ar­den verwal­tet. Das Unter­neh­men befin­det sich mehr­heit­lich im Besitz seiner Mitar­bei­ter und erwirt­schaf­tet nach­hal­tige, attrak­tive Rendi­ten für seine Investoren.

Mit der Ziel­set­zung, posi­tive Ergeb­nisse für alle Stake­hol­der zu erzie­len, fördert Ardian mit seinen Akti­vi­tä­ten welt­weit Indi­vi­duen, Unter­neh­men und Volks­wirt­schaf­ten. Die Invest­ment­phi­lo­so­phie von Ardian ist an den drei Leit­ge­dan­ken Exzel­lenz, Loya­li­tät und Unter­neh­mer­tum ausgerichtet.

Die Gesell­schaft verfügt über ein globa­les Netz­werk mit mehr als 700 Mitar­bei­tern und 15 Büros in Europa (Frank­furt, Jersey, London, Luxem­burg, Madrid, Mailand, Paris und Zürich), Südame­rika (Sant­iago de Chile), Nord­ame­rika (New York und San Fran­cisco) und Asien (Peking, Seoul, Singa­pur und Tokio). Das Vermö­gen seiner über 1.000 Inves­to­ren verwal­tet Ardian in fünf Invest­ment­be­rei­chen: Direct Funds, Funds of Funds, Infra­st­ruc­ture, Private Debt und Real Estate.

JP Pfander neuer Partner von Proventis Partners in Zürich

Zürich — Proven­tis Part­ners, eine der größ­ten unab­hän­gi­gen M&A Bera­tungs­ge­sell­schaf­ten in der DACH-Region, unter­mau­ert den erfolg­rei­chen Wachs­tums­kurs mit einer weite­ren Schlüs­sel-Perso­na­lie: Dr. Jan-Phil­ipp (JP) Pfan­der wird neuer Part­ner im Zürcher Büro und wird den stra­te­gi­schen Ausbau des Trans­ak­ti­ons­ge­schäfts sowie der Bera­tungs­leis­tun­gen in der Chemie­bran­che zusam­men mit Dr. Uwe Nickel vorantreiben.

Vor seinem Einstieg bei Proven­tis Part­ners war Jan-Phil­ipp Pfan­der Mana­ging Direk­tor bei Moelis & Company. Er leitete dort EMEA Chemi­cals and Mate­ri­als. Bis 2015 war er Mana­ging Direc­tor bei J.P.Morgan und verant­wort­lich für EMEA Chemi­cals. Von 2001 bis Anfang 2007 war er Leiter des euro­päi­schen Chemi­cals Sektors bei Lehman Brothers. Jan-Phil­ipp Pfan­der begann seine Karriere bei McKin­sey & Company.

In seiner mehr als 30jährigen Lauf­bahn hat Jan-Phil­ipp Pfan­der eine Viel­zahl von globa­len und regio­na­len M&A- und Capi­tal Markets-Trans­ak­tio­nen in Chemi­cals und verwand­ten Sekto­ren für Stra­te­gen und Finanz­in­ves­to­ren betreut. Unter ande­rem hat Jan-Phil­ipp Pfan­der in der Vergan­gen­heit Evonik, Symrise, Nouryon, Lonza, Marquardt & Bahls, Syngenta, Brenn­tag, ADNOC, Altana und Lanxess beraten.

Bei Proven­tis Part­ners wird Jan-Phil­ipp Pfan­der das Leis­tungs­spek­trum für Klien­ten in der Chemie­bran­che zusam­men mit Uwe Nickel konse­quent weiter ausbauen. In die Beglei­tung von M&A‑Prozessen wird er seine lang­jäh­rige Erfah­rung im M&A- und Corpo­rate Finance-Bereich sowie seine ausge­wie­sene Chemie-Exper­tise mit einbrin­gen. Er steht für den praxis­na­hen Ansatz gepaart mit einer langen Erfah­rung im Invest­ment­ban­king und stra­te­gi­scher Beratung.

„Wir schät­zen es sehr, einen so erfah­re­nen Chemie­ex­per­ten wie Jan-Phil­ipp Pfan­der als M&A- und Bran­chen­spe­zia­lis­ten für Proven­tis Part­ners zu gewin­nen. Jan-Phil­ipp bringt ein tiefes Verständ­nis für die Anfor­de­run­gen von Unter­neh­men in fast allen Berei­chen der Chemie bei uns ein und weiß, die Heraus­for­de­run­gen dieser Bran­chen für unsere Klien­ten in Chan­cen zu über­set­zen. Seine Erfah­run­gen im Invest­ment­ban­king, sein Deal Track-Record und nicht zuletzt sein großes Netz­werk ergän­zen hervor­ra­gend Proven­tis Exper­tise in der globa­len Chemie­bran­che. Damit gene­rie­ren wir ein Allein­stel­lungs­merk­mal im Chemie‑M&A Advi­sory-Segment“, erklärte Uwe Nickel, Mana­ging Part­ner von Proven­tis Part­ners Zürich.

„Ich freue mich bei Proven­tis Part­ners gemein­sam mit Uwe Nickel und dem bestehen­den Team die Chemie­kom­pe­tenz weiter auszu­bauen. Wir bauen auf einer hervor­ra­gen­den Repu­ta­tion des Unter­neh­mens als verant­wor­tungs­be­wuß­ter, stra­te­gi­scher Part­ner für den Mittel­stand auf“. „Lösungs­ori­en­tierte, inno­va­tive und unab­hän­gige M&A und Corpo­rate-Finance-Bera­tung für Stra­te­gen und Finanz­in­ves­to­ren zu liefern – regio­nal tätig und global vernetzt, ist das Ziel“, so Jan-Phil­ipp Pfan­der. „Die neue Tätig­keit vereint meine lang­jäh­rige Erfah­rung in der inter­na­tio­na­len M&A- und Corpo­rate-Finance-Bera­tung mit der vorhan­de­nen Erfah­rung von Proven­tis Part­ners im Manage­ment von Chemie­un­ter­neh­men und ergän­zen sich somit ideal“.

„Ich erwarte ein nach­hal­tig erhöh­tes Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men im Sektor in den nächs­ten Jahren, aufgrund der Verla­ge­rung von Supply-Chains, und den mit der „Green Revo­lu­tion“ einher­ge­hen­den Verän­de­run­gen in der Nach­frage nach Chemi­cals und Mate­ri­als. Mein Ziel ist es, mit Proven­tis Part­ners die ideale Bera­tungs­leis­tung in diesem heraus­for­dern­den Umfeld für unsere Klien­ten anzubieten“.

Im Chemie­be­reich verfügt Proven­tis Part­ners bereits heute über einen lang­jäh­ri­gen Track-Record und ist akti­ves Mitglied in der globa­len Merger Alli­ance. Dank der Mitar­beit von Jan-Phil­ipp Pfan­der wird Proven­tis Part­ners den Chemie­sek­tor als seit 2020 bestehen­den Fokus­sek­tor inter­na­tio­nal weiter ausbauen.

Über Dr. Jan-Phil­ipp (JP) Pfander

Der gebür­tige Frank­fur­ter star­tete seine Karriere bei McKin­sey & Company in Hamburg. Nach 10 Jahren Topma­nage­ment-Bera­tung von Chemie- und Indus­trie­un­ter­neh­men bei Stra­te­gie, Port­fo­lio-Manage­ment, M&A und Leis­tungs­op­ti­mie­rung wech­selte er 2001 zu Lehman Brother nach London ins M&A‑Team und wurde Leiter des Chemi­cals Sektor für Europa. Anfang 2007 wech­selte er als Sektor­lei­ter EMEA Chemi­cals zu J.P.Morgan. Mitte 2015 wurde Jan-Phil­ipp Pfan­der Part­ner und Mana­ging Direc­tor bei Moelis & Company mit Verant­wor­tung für Chemi­cals und Mate­ri­als in der EMEA- Region.

Dr. Jan-Phil­ipp (JP) Pfan­der hat Mikro­bio­lo­gie an der TU München studiert und hält einen Doktor­ti­tel in Betriebs­wirt­schaft der Univer­si­tät Oldenburg.

Über Proven­tis Partners

Proven­tis Part­ners ist eine part­ner­ge­führte M&A‑Beratung, zu deren Kunden mehr­heit­lich mittel­stän­di­sche Fami­li­en­un­ter­neh­men, Konzern­töch­ter sowie Private Equity-Fonds gehö­ren. Mit über 30 M&A‑Beratern gehört Proven­tis Part­ners zu den größ­ten unab­hän­gi­gen M&A‑Beratungen im deutsch­spra­chi­gen Raum und blickt auf 20 Jahre M&A‑Erfahrung sowie über 300 abge­schlos­sene Trans­ak­tio­nen zurück. Die M&A‑Berater mit Stand­or­ten in Zürich, Hamburg, Köln und München sind in den Sekto­ren Indus­tri­als & Chemi­cals, Busi­ness Services, Consu­mer & Retail, TMT, Health­care sowie Energy & Nach­hal­tig­keit aktiv. Die exklu­sive Mitglied­schaft bei Mergers Alli­ance – einer inter­na­tio­na­len Part­ner­schaft führen­der M&A‑Spezialisten – ermög­licht Proven­tis Part­ners Kunden in 30 Ländern in den wich­tigs­ten Märk­ten welt­weit zu beglei­ten. Die Mitglie­der der Mergers Alli­ance, mit über 200 M&A‑Professionals, bieten Proven­tis Part­ners und damit seinen Kunden einen einzig­ar­ti­gen Zugang zu loka­len Märk­ten in Europa, Nord­ame­rika, Latein­ame­rika, Asien und Afrika. www.proventis.com

DBAG erwirbt Mehrheit der R+S Group AG

Frank­furt am Main — Die Deut­sche Betei­li­gungs AG (DBAG) inves­tiert in die R+S Group AG (R+S), einen Anbie­ter für tech­ni­sche Gebäu­de­aus­rüs­tun­gen. Die DBAG erwirbt die Anteile des bishe­ri­gen Mehr­heits­ge­sell­schaf­ters, der conzima Construc­tion GmbH, inves­tiert 15 Millio­nen Euro und geht eine Lang­fris­tige Betei­li­gung ein. Die Haspa Betei­li­gungs­ge­sell­schaft für den Mittel­stand mbH, die bereits seit 2010 Gesell­schaf­ter der R+S ist, bleibt weiter­hin als Minder­heits­ge­sell­schaf­ter betei­ligt. Auch der Vorstand der R+S wird Anteile über­neh­men. Die Trans­ak­tion steht unter einem Finan­zie­rungs­vor­be­halt und unter dem Vorbe­halt der Zustim­mung der Kartell­be­hör­den; der Abschluss der Trans­ak­tion wird im April erwartet.

Erwei­ter­tes Ange­bot durch Lang­fris­tige Beteiligungen

Die DBAG hat ihr Ange­bot an den Mittel­stand um Eigen­ka­pi­tal­be­tei­li­gun­gen erwei­tert, die sie länger im Port­fo­lio halten kann als es die Lauf­zeit­be­gren­zung übli­cher Private Equity-Fonds zulässt. Solche Betei­li­gun­gen geht die DBAG deshalb nicht als Co-Inves­tor an der Seite der von ihr initi­ier­ten DBAG-Fonds ein, sondern finan­ziert diese ausschließ­lich mit Mitteln aus der eige­nen Bilanz. Dabei unter­stützt die DBAG stark wach­sende Unter­neh­men als Minder­heits­ge­sell­schaf­ter und erwirbt mehr­heit­lich Unter­neh­men mit opera­ti­ven Heraus­for­de­run­gen. In beiden Fällen setzt eine nach­hal­tige Unter­neh­mens­ent­wick­lung eine längere Halte­dauer als im Buy-out-Geschäft voraus. Eine erste Lang­fris­tige Betei­li­gung wurde im Septem­ber 2020 vereinbart:
Die Haus­held AG entwi­ckelt intel­li­gente Zähler­lö­sun­gen für Strom­netz­werke – die DBAG beglei­tet seit­her das Wachs­tum des Unter­neh­mens als Minderheitsgesellschafter.

R+S Group AG: Drei unab­hän­gige Geschäftseinheiten

R+S zählt zu den führen­den Unter­neh­men in der tech­ni­schen Gebäu­de­aus­rüs­tung. R+S reali­siert, steu­ert und wartet insbe­son­dere Projekte für Kommu­nen, das Gesund­heits­we­sen, die Indus­trie und den Schiff­bau. R+S ist ein Komplett­an­bie­ter; das Leis­tungs­spek­trum umfasst den Elek­tro­an­la­gen­bau, die Ener­gie- und Steue­rungs­tech­nik sowie die Heizungs-/Klima- und Lüftungs­tech­nik. Zu den bekann­te­ren aktu­el­len Projek­ten zählen der Bau des neuen Termi­nals 3 am Flug­ha­fen in Frank­furt am Main und ein Erwei­te­rungs­bau für das Univer­si­täts­kli­ni­kum Frank­furt. Die tech­ni­sche Gebäu­de­aus­rüs­tung steht für etwas mehr als 50 Prozent des Umsat­zes. Ergänzt wird das Ange­bot des Unter­neh­mens durch zwei orga­ni­sa­to­risch unab­hän­gige Geschäfts­ein­hei­ten – Perso­nal­dienst­leis­tun­gen und einen leis­tungs­star­ken Elek­tro­han­del. 2020 hat R+S rund 360 Millio­nen Euro Umsatz erzielt. Das Unter­neh­men beschäf­tigt 3.000 Mitar­bei­ter an 30 Stand­or­ten in Deutsch­land, davon rund 500 am Haupt­sitz in Fulda (Hessen).

R+S war in den vergan­ge­nen Jahren über­wie­gend durch Unter­neh­mens­zu­käufe gewach­sen. Aller­dings konn­ten geplante Syner­gien nicht erreicht werden, weil die Inte­gra­tion der hinzu­er­wor­be­nen Unter­neh­men nicht rasch genug voran­ge­trie­ben wurde. Dies belas­tete die Ertrags­lage ebenso wie einige nicht ausrei­chend profi­ta­ble Groß­pro­jekte. Zudem wurden aufgrund der Pande­mie viel­ver­spre­chende Neubau­pro­jekte verscho­ben – dies hat die aktu­elle Auslas­tung beein­träch­tigt. R+S verfügt über einen attrak­ti­ven Kunden­stamm und hat einen hohen Auftrags­be­stand. Das Markt­um­feld ist gut: Der Trend zu soge­nann­ten Smart Buil­dings und zu ener­gie­ef­fi­zi­en­ten Gebäu­den sorgt für anhal­ten­des Wachs­tum und vergrö­ßert den Markt gerade für elek­tri­sche Gebäu­de­aus­rüs­tun­gen, die R+S über­wie­gend anbie­tet. Die bereits weit fort­ge­schrit­tene Neuauf­stel­lung des Unter­neh­mens soll in den kommen­den Jahren abge­schlos­sen werden, um weite­res, ertrags­star­kes Umsatz­wachs­tum zu ermög­li­chen. Dazu sollen dann auch wieder Unter­neh­mens­zu­käufe beitra­gen. Die DBAG stärkt das Eigen­ka­pi­tal und beschleu­nigt so die erfolg­rei­che Reor­ga­ni­sa­tion des Unternehmens.

„Wir betei­li­gen uns an einem Unter­neh­men im Kern­sek­tor Indus­trie­dienst­leis­tun­gen und mit attrak­ti­ver Markt­po­si­tion, das in den vergan­ge­nen zwei Jahren gute Voraus­set­zun­gen für eine erfolg­rei­che Weiter­ent­wick­lung geschaf­fen hat“, sagte Jannick Hune­cke, Foto, Mitglied des DBAG-Vorstands aus Anlass der Vertrags­un­ter­zeich­nung am Frei­tag. „Die DBAG hat in der Vergan­gen­heit sehr erfolg­reich in Unter­neh­men mit vergleich­ba­ren Geschäfts­mo­del­len inves­tiert und wird ihre Erfah­rung nutzen, um als lang­fris­ti­ger Part­ner R+S weiter voranzubringen.“

Ralph Burk­hardt, Vorstands­vor­sit­zen­der der R+S Group AG, hebt neben dem finan­zi­el­len vor allem den inhalt­li­chen Beitrag der DBAG hervor: „Mit unse­ren neuen Anteils­eig­nern sind wir gut aufge­stellt, um unser Ange­bot um weitere Gewerke zu erwei­tern und uns stär­ker Kunden in beson­ders zukunfts­träch­ti­gen Indus­trien zuzuwenden.“

Über DBAG

Die börsen­no­tierte Deut­sche Betei­li­gungs AG initi­iert geschlos­sene Private Equity-Fonds und inves­tiert – über­wie­gend an der Seite der DBAG-Fonds – in gut posi­tio­nierte mittel­stän­di­sche Unter­neh­men mit Poten­zial. Ein Schwer­punkt ist seit vielen Jahren die Indus­trie. Ein zuneh­men­der Anteil der Eigen­ka­pi­tal­be­tei­li­gun­gen entfällt auf Unter­neh­men in den Wachs­tums­sek­to­ren Breit­band-Tele­kom­mu­ni­ka­tion, IT-Service­s/­Soft­ware und Health­care. Der lang­fris­tige, wert­stei­gernde unter­neh­me­ri­sche Inves­ti­ti­ons­an­satz macht die DBAG zu einem begehr­ten Betei­li­gungs­part­ner im deutsch­spra­chi­gen Raum. Das vom DBAG-Konzern verwal­tete und bera­tene Vermö­gen beträgt 2,5 Milli­ar­den Euro.

General Atlantic führt 122 Mio. Euro-Runde bei Staffbase an

Chemnitz/München/New York — Staff­base, ein führen­der Anbie­ter von digi­ta­len Lösun­gen für die interne Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­tion, und Gene­ral Atlan­tic, ein welt­weit führen­der Wachs­tums­in­ves­tor, haben eine stra­te­gi­sche Part­ner­schaft verein­bart: Gene­ral Atlan­tic führt eine Finan­zie­rungs­runde über 122 Millio­nen Euro (145 Millio­nen US-Dollar) für das Start-up aus Chem­nitz an, um es beim inter­na­tio­na­len Wachs­tum und weite­ren Ausbau der welt­wei­ten Führungs­po­si­tion zu unter­stüt­zen. Von den Bestands­in­ves­to­ren betei­li­gen sich Insights Part­ners und e.ventures an der Finan­zie­rungs­runde; KIZOO und Capna­mic Ventures blei­ben inves­tiert. Im Zuge der Part­ner­schaft wird Achim Berg (Foto), Opera­ting Part­ner bei Gene­ral Atlan­tic und Präsi­dent des Digi­tal­ver­bands BITKOM, in den Beirat von Staff­base eintreten.

Staff­base wurde 2014 in Chem­nitz gegrün­det und hat sich zu einem schnell wach­sen­den und viel­fach prämier­ten Anbie­ter für Mitar­bei­ter-Apps, interne E‑Mail-News­let­ter Tools und moderne Intra­nets zur Verbes­se­rung der Mitar­bei­ter­kom­mu­ni­ka­tion entwi­ckelt. Die Produkte werden in über 1.000 Orga­ni­sa­tio­nen von insge­samt mehr als 8 Millio­nen Menschen genutzt und regel­mä­ßig mit Awards ausge­zeich­net. Zu den Kunden gehö­ren unter ande­rem Adidas, Audi, BHP, Deut­sche Post DHL, Grou­pon, Hita­chi, Ikea, Johns Hopkins Univer­sity, McKes­son, Paula­ner, Suncor, Viess­mann und Volvo.

Die Staff­base-Platt­form ermög­licht Unter­neh­men eine zeit­nahe und wirkungs­volle Kommu­ni­ka­tion mit allen ihren Mitar­bei­ten­den: von der Erstel­lung der Botschaf­ten im Unter­neh­mens­de­sign über die schnelle und zuver­läs­sige Veröf­fent­li­chung der Nach­rich­ten bis hin zur Wirkungs­mes­sung von Kommu­ni­ka­ti­ons­maß­nah­men. Die Lösun­gen von Staff­base ermög­li­chen ein effek­ti­ve­res Onboar­ding, höhe­res Enga­ge­ment und größere Iden­ti­fi­ka­tion der Mitar­bei­ten­den mit ihrem Arbeit­ge­ber. Immer mehr Unter­neh­men begrei­fen die interne Kommu­ni­ka­tion als essen­zi­elle stra­te­gi­sche Aufgabe, mit der die Mitar­bei­ten­den in der digi­ta­len Trans­for­ma­tion geführt und einbe­zo­gen werden können. Insbe­son­dere die Covid-19-Pande­mie und damit die verbun­dene Verbrei­tung eines hybri­den Arbeits­um­fel­des hat noch­mals die Wich­tig­keit von geziel­ter und agiler inter­ner Kommu­ni­ka­tion herausgestellt.

Dr. Martin Böhrin­ger, Mitgrün­der und CEO von Staff­base: „Unsere Vision ist es, alle Mitar­bei­ten­den eines Unter­neh­mens durch starke interne Kommu­ni­ka­tion und eine gemein­same Mission zusam­men­zu­brin­gen. Dazu unter­stüt­zen wir Führungs­kräfte und Kommu­ni­ka­ti­ons­pro­fis in großen Unter­neh­men mit der führen­den digi­ta­len Platt­form für erfolg­rei­che Mitar­bei­ter­kom­mu­ni­ka­tion, die wir mit hoher Geschwin­dig­keit weiter ausbauen. Die Part­ner­schaft mit Gene­ral Atlan­tic wird uns dabei helfen, dieses Ziel weiter umzu­set­zen, nicht zuletzt in Nord­ame­rika. Entschei­dend ist für uns aber auch das starke lokale Team in Deutsch­land, das uns mit seiner Exper­tise beglei­ten wird.“

Dr. Chris­tian Figge, Mana­ging Direc­tor bei Gene­ral Atlan­tic: „Staff­base ist ein globa­ler Pionier im Bereich Soft­ware, die spezi­ell für die interne Kommu­ni­ka­tion entwi­ckelt wurde. Wir haben das span­nende Unter­neh­men seit gerau­mer Zeit verfolgt und freuen uns nun darauf, das Grün­der- und Manage­ment-Team beim Ausbau der globa­len Markt­füh­rer­schaft unter­stüt­zen zu dürfen. Staff­base ist ein exzel­len­tes Beispiel dafür, wie breit mitt­ler­weile die Basis an inno­va­ti­ven Unter­neh­men mit globa­ler Ambi­tion in Deutsch­land ist.“

Staff­base hat 450 Mitar­bei­tende an elf Stand­or­ten, mit Haupt­sitz in Chem­nitz sowie Büros in London, New York, Vancou­ver, Amster­dam und Berlin. Anfang März ist das Unter­neh­men mit Banana­tag, dem führen­den kana­di­schen Anbie­ter für interne Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­tion, fusio­niert. Das gemein­same Unter­neh­men ist einer der welt­weit größ­ten, umsatz­stärks­ten und am schnells­ten wach­sen­den Anbie­ter für moderne interne Kommu­ni­ka­ti­ons­soft­ware. Mit der Fusion wurde die etablierte Platt­form für Mitar­bei­ter-App und Intra­net um eine native Lösung für E‑Mail-Kommu­ni­ka­tion sowie tiefer­ge­hende Inte­gra­tio­nen mit den Kolla­bo­ra­ti­ons­tools Slack und Micro­soft 365, inklu­sive Micro­soft Teams und Share­Point, erweitert.

Staff­base

Staff­base ist einer der welt­weit führen­den und am schnells­ten wach­sen­den Anbie­ter für Mitar­bei­ter-Apps und moderne Intra­nets zur Verbes­se­rung der Mitar­bei­ter­kom­mu­ni­ka­tion in großen und inter­na­tio­na­len Unter­neh­men. Durch die mobile Version können Arbeit­ge­ber ihre Mitar­bei­ten­den über­all sicher errei­chen – ob im Büro, zu Hause, in der Fabrik­halle oder unter­wegs. Die Platt­form ermög­licht der Beleg­schaft einen besse­ren Zugang zu Unter­neh­mens­in­for­ma­tio­nen und den Tools für den digi­ta­len Arbeits­platz. Mit Haupt­sitz in Chem­nitz und Büros in New York, Amster­dam, London, Vancou­ver, Kelowna, München, Leip­zig, Berlin, Dres­den und Köln ermög­licht Staff­base interne Kommu­ni­ka­tion, die bei allen Mitar­bei­ten­den ankommt. Staff­base zählt welt­weit mehr als 1000 Kunden – darun­ter DHL, T‑Systems, Viess­mann, Adidas, Paula­ner, MAN Truck & Bus SE sowie Audi. Mehr Infor­ma­tio­nen finden Sie unter staffbase.com.

Gene­ral Atlantic

Gene­ral Atlan­tic ist ein inter­na­tio­nal führen­der Wachs­tums­ka­pi­tal-Inves­tor, der Kapi­tal und stra­te­gi­sche Unter­stüt­zung für Unter­neh­men mit hohem Wachs­tums­po­ten­zial zur Verfü­gung stellt. Gegrün­det 1980, verbin­det das Unter­neh­men einen koope­ra­ti­ven globa­len Ansatz, bran­chen­spe­zi­fi­sche Exper­tise, einen lang­fris­ti­gen Invest­ment-Hori­zont und ein tiefes Verständ­nis für Wachs­tums­trei­ber mit heraus­ra­gen­den Manage­ment-Teams, um welt­weit außer­ge­wöhn­li­che Geschäfts­mo­delle zu schaf­fen. Zum Team von Gene­ral Atlan­tic gehö­ren mehr als 175 Invest­ment Profes­sio­nals in New York, Amster­dam, Peking, Green­wich, Hong­kong, Jakarta, London, Mexiko-Stadt, Mumbai, München, Palo Alto, São Paulo, Shang­hai und Singa­pur. www.generalatlantic.com

Joachim Braun, Silverfleet Capital

Silverfleet erwirbt ec4u und BULPROS

Frank­furt a. Main —  ec4u und BULPROS schlie­ßen sich unter der mehr­heit­li­chen Betei­li­gung von Silver­fleet Capi­tal zusam­men, um ihren Kunden eine neue Genera­tion an Digi­tal-Cloud-Expe­ri­ence-Services zu bieten. Shear­man & Ster­ling hat Silver­fleet Capi­tal bei der von Ares zur Verfü­gung gestell­ten Finan­zie­rung des Erwerbs von ec4u und BULPROS beraten.

Die Unter­neh­men ec4u und BULPROS schlie­ßen sich zusam­men, um ihren Kunden eine neue Genera­tion an Digi­tal-Cloud-Expe­ri­ence-Services zu bieten. Die gemein­same Platt­form wird rund 1.400 Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter an 25 Stand­or­ten in insge­samt elf Ländern beschäftigen.

ec4u mit Haupt­sitz in Karls­ruhe und BULPROS mit Haupt­sitz im bulga­ri­schen Sofia haben bereits seit 2018 als Part­ner im Bereich Digi­tale Cloud-Lösun­gen zusam­men­ge­ar­bei­tet. Die Unter­neh­mens­grün­der und die bestehen­den Manage­ment-Teams beider Unter­neh­men blei­ben als Anteils­eig­ner an Bord und werden das fusio­nierte Unter­neh­men weiter­füh­ren. Der Zusam­men­schluss steht unter dem übli­chen Vorbe­halt der behörd­li­chen Genehmigung.

ec4u wurde im Jahr 2000 gegrün­det und hat sich auf die digi­tale Trans­for­ma­tion von geschäfts­kri­ti­schen Prozes­sen in den Berei­chen Marke­ting, Vertrieb, Service und E‑Commerce über den gesam­ten Kunden­le­bens­zy­klus hinweg spezia­li­siert. Das Unter­neh­men bietet seinen Kunden Bera­tungs­leis­tun­gen, die tech­ni­sche Imple­men­tie­rung sowie die laufende Weiter­ent­wick­lung und den Betrieb von CRM-Syste­men. ec4u hat insge­samt mehr als 800 Trans­for­ma­ti­ons-Projekte erfolg­reich durch­ge­führt, vor allem in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz. Das Unter­neh­men beschäf­tigt an mehre­ren euro­päi­schen Stand­or­ten mehr als 400 Exper­tin­nen und Experten.

BULPROS, gegrün­det im Jahr 2010, ist ein Anbie­ter von digi­ta­len Trans­for­ma­ti­ons­leis­tun­gen. Dies umfasst die Imple­men­tie­rung von digi­ta­len Lösun­gen, Cyber­se­cu­rity, Cloud-Migra­tion und Mana­ged Services sowie Tech­no­lo­gie-Services. BULPROS ist welt­weit tätig und beschäf­tigt mehr als 1.000 Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter an 20 Stand­or­ten in Europa und in Nord­ame­rika. Das Unter­neh­men wurde von führen­den Bran­chen­ana­lys­ten – unter ande­rem im Deloitte-Report „Tech­no­logy Fast 50 in CE“ und im Finan­cial Times 100 Europe – als eines der am schnells­ten wach­sen­den Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men genannt.

Zusätz­lich zu ihren wett­be­werbs­star­ken Dienst­leis­tungs­port­fo­lios und der hohen Exper­tise ihrer Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter verfü­gen die beiden Unter­neh­men außer­dem über starke Bezie­hun­gen zu stra­te­gi­schen Tech­no­lo­gie­part­nern wie Sales­force, Micro­soft, SAP, Oracle, IBM, Cisco und Snowflake.

Die Betei­li­gung an ec4u und BULPROS baut auf Silver­fleet Capi­tals umfang­rei­cher Erfah­rung mit Unter­neh­men im Tech­no­lo­gie­sek­tor auf: Der tech­no­lo­gi­sche Wandel ist ein zentra­ler Makro­trend, der den Invest­ment-Ansatz von Silver­fleet Capi­tal unter­mau­ert. Zu den jüngs­ten Betei­li­gun­gen der Private-Equity-Gesell­schaft zählen Trust­Quay, ein Anbie­ter von Treuhand‑, Unter­neh­mens- und Fonds­ver­wal­tungs-Dienst­leis­tun­gen, sowie Collec­tia, eine Platt­form für Kredit­ma­nage­ment-Dienst­leis­tun­gen. Frühere erfolg­rei­che Betei­li­gun­gen in diesem Bereich sind unter ande­rem Phase One, Ipes und TMF.

„ec4u und BULPROS sind im Markt für cloud-basierte, digi­tale Lösun­gen für Unter­neh­men führend. Dies ist ein Markt, der sehr attrak­tiv ist und hohes Wachs­tums­po­ten­zial bietet. Wir freuen uns, sie in Zukunft dabei unter­stüt­zen zu können, dieses Poten­zial voll auszu­schöp­fen“, kommen­tiert Dr. Chris­tian Süss, Part­ner bei Silver­fleet Capi­tal.

„Sowohl ec4u als auch BULPROS verfü­gen über starke stra­te­gi­sche Part­ner­schaf­ten mit den führen­den Akteu­ren im Bereich der digi­ta­len Platt­for­men. Wir werden beide Unter­neh­men bei der Erschlie­ßung weite­rer Koope­ra­ti­ons- und Expan­si­ons­mög­lich­kei­ten unter­stüt­zen“, fügt Joachim Braun (Foto), Part­ner bei Silver­fleet Capi­tal, hinzu.

Bei Silver­fleet zeich­ne­ten für die Trans­ak­tion Dr. Chris­tian Süss, Joachim Braun, Benja­min Hubner und Jenni­fer Regehr verant­wort­lich. Die Betei­li­gungs­ge­sell­schaft wurde bei der Trans­ak­tion bera­ten von Latham & Watkins (Corpo­rate & Tax Legal), Shear­man & Ster­ling (Finance Legal), Nauta­Du­tilh (Legal), PwC (Finan­cial), wdp (IT), Grant Thorn­ton (Tax), Kambou­rov (Legal), Noerr (Legal), Schön­herr (Legal), Bär & Karrer (Legal), Kear­ney (Commer­cial) und MD Advi­sors (Debt Advi­sory). Die Finan­zie­rung erfolgte durch Ares.

Über Silver­fleet Capital
Silver­fleet Capi­tal ist eine unab­hän­gige paneu­ro­päi­sche Betei­li­gungs­ge­sell­schaft, die in mittel­stän­disch geprägte Unter­neh­men inves­tiert, und ein lang­jäh­ri­ger Mandant von Shear­man & Sterling.

Das Shear­man & Ster­ling Team unter der Feder­füh­rung von Part­ner Winfried M. Carli umfasste die Asso­cia­tes Andreas Breu und Daniel Wagner (alle Munich-Finance).

Über Shear­man & Sterling
Shear­man & Ster­ling ist eine inter­na­tio­nale Anwalts­so­zie­tät mit 25 Büros in 13 Ländern und etwa 850 Anwäl­ten. In Deutsch­land ist Shear­man & Ster­ling in Frank­furt und München vertre­ten. Die Kanz­lei ist einer der inter­na­tio­na­len Markt­füh­rer bei der Beglei­tung komple­xer grenz­über­schrei­ten­der Trans­ak­tio­nen. Welt­weit berät Shear­man & Ster­ling vor allem inter­na­tio­nale Konzerne und große natio­nale Unter­neh­men, Finanz­in­sti­tute sowie große mittel­stän­di­sche Unter­neh­men. Mehr Infor­ma­tio­nen finden Sie unter www.shearman.com.

Konsortium um EMERAM und Gimv unterstütz Lernplattform sofatutor

München — EMERAM Capi­tal Part­ners, eine der führen­den Betei­li­gungs­ge­sell­schaf­ten für mittel­stän­di­sche Unter­neh­men im deutsch­spra­chi­gen Raum, leitet ein Inves­to­ren-Konsor­tium, unter ande­rem mit der Betei­li­gungs­ge­sell­schaft Gimv, um das Digi­tal­un­ter­neh­men sofa­tu­tor in die nächste Wachs­tums­phase zu führen. Damit werden die bishe­ri­gen Anteils­eig­ner abgelöst.

sofa­tu­tor ist die umfang­reichste digi­tale Bildungs­platt­form für Schü­ler im deutsch­spra­chi­gen Raum für die Jahr­gangs­stu­fen 1 bis 12 (K‑12). Zahl der Nutzer ist im Erfolgs­jahr 2020 auf mehr als eine Million Schü­ler gestie­gen. Weitere digi­tale Lern­an­ge­bote sowie Inte­gra­tion in den Schul­be­trieb bedeu­ten einen zentra­len Wachs­tums­he­bel. sofa­tu­tor plant, mit weite­ren inno­va­ti­ven Ange­bo­ten die Lücke im Online-Lear­ning zu schlie­ßen und den Zugang zu erst­klas­si­ger Bildung zu verbes­sern. So soll das starke Wachs­tum der vergan­ge­nen Jahre fort­ge­setzt werden.

Das 2008 gegrün­dete Unter­neh­men hat aktu­ell mehr als eine Million Nutzer. Zudem wird sofa­tu­tor heute deutsch­land­weit von rund 25 Prozent aller Lehr­kräfte sowie in den Bundes­län­dern Sach­sen und Bremen einge­setzt. sofa­tu­tor sieht sich damit als umfang­reichs­ter Anbie­ter für digi­tale Lern­hilfe in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz, einem Markt mit insge­samt mehr als elf Mio. Schülern.

Das Produkt- und Service­portfo­lio von sofa­tu­tor umfasst ein brei­tes Spek­trum von mehr als 11.000 Videos sowie Übun­gen und Arbeits­blät­tern für 14 verschie­dene Schul­fä­cher. Schü­ler können über die webba­sierte Platt­form oder die App von sofa­tu­tor flexi­bel auf Mate­ria­lien zugrei­fen und einen Echt­zeit-Chat zu Haus­auf­ga­ben mit quali­fi­zier­ten Lehrern führen.

Dr. Chris­tian Näther, Grün­dungs­part­ner von EMERAM Capi­tal Part­ners, sagt: „Gute Bildung ist ein bedeu­ten­der Faktor für die Gesell­schaft eines Landes. Daher möch­ten wir sofa­tu­tor unter­stüt­zen, das Lern­an­ge­bot konti­nu­ier­lich auszu­wei­ten. Bereits jetzt verzeich­net sofa­tu­tor eine hohe Nach­frage nach ihren digi­ta­len Lern­an­ge­bo­ten, welche durch Home­schoo­ling und COVID-19 noch­mals verstärkt wurde. Diese Erfolgs­ge­schichte möch­ten wir fort­schrei­ben.“ Matthias Ober­meyr, Part­ner bei EMERAM Capi­tal Part­ners, ergänzt: „Dank der umfas­sen­den digi­ta­len Ange­bote, der Inno­va­ti­ons­stärke und dem guten Preis-Leis­tungs-Verhält­nis verfügt sofa­tu­tor schon heute über eine starke Markt­po­si­tion. Eine Auswei­tung dieses digi­ta­len Produkt­an­ge­bo­tes sowie die Weiter­ent­wick­lung digi­ta­ler Lern­mo­delle bietet darüber hinaus erheb­li­ches Wachstumspotenzial.“

Stephan Bayer, CEO von sofa­tu­tor und Grün­der des Unter­neh­mens, erläu­tert: „Mit mehr als einer Million Nutzern und dem großen Netz­werk an Lehr­kräf­ten, die sofa­tu­tors digi­tale Lern­in­halte in ihren Unter­richt inte­grie­ren, ist sofa­tu­tor seit langem führen­der Anbie­ter von digi­ta­len Lern­an­ge­bo­ten. Mit dem neuen Inves­to­ren-Konsor­tium haben wir nun wieder eine starke Inves­to­ren­gruppe an unse­rer Seite, die das Unter­neh­men in der nächs­ten Wachs­tums­phase sehr kompe­tent beglei­ten und unter­stüt­zen wird. Inno­va­tive digi­tale Lern­an­ge­bote bilden auch künf­tig unsere DNA. Wir wollen Schu­len, Lehr­kräfte und Schü­ler nicht nur nach­mit­tags unter­stüt­zen, sondern auch vormit­tags im Schul­be­trieb digi­tale Lern­in­halte bereitstellen.“

Dr. Sven Oleow­nik, Part­ner und Head of Germany bei der auf Wachs­tums­un­ter­neh­men spezia­li­sier­ten euro­päi­schen Betei­li­gungs­ge­sell­schaft Gimv, kommen­tiert: „Mit dem Invest­ment in sofa­tu­tor bestärkt Gimv seine Ambi­tion entlang der funda­men­ta­len Consu­mer Trends Digi­ta­li­sie­rung, Nach­hal­tig­keit und Conve­ni­ence in zukunfts­ori­en­tierte Unter­neh­men zu inves­tie­ren und unter­stützt gemein­sam mit EMERAM ein ausge­zeich­net geführ­tes Unter­neh­men, das mit seinem digi­ta­len Ange­bot perfekt die United Nati­ons-Ziele in Bezug auf quali­ta­tiv hoch­wer­tige Bildung sowie digi­tale Inno­va­tion adres­siert.“ Koen Boucka­ert, Mana­ging Part­ner und Head Consu­mer bei Gimv, fügt hinzu: „Wir freuen uns daher beson­ders, einen Teil unse­res kürz­lich aufge­setz­ten Sustainable Bonds auf sofa­tu­tors Wachs­tum­story zu allo­kie­ren und somit einen wesent­li­chen Beitrag zur Entwick­lung des Unter­neh­mens zu leisten.“

Bera­ter des Inves­to­ren-Konsor­tium rund um EMERAM und Gimv:
IEG Invest­ment Banking Group (M&A), GLNS und McDer­mott (Legal), PwC (Finan­cial, Tax und Commer­cial) und Xperify (Tech/Marketing) beraten.

Die Trans­ak­tion unter­liegt den übli­chen Bedin­gun­gen, einschließ­lich der Geneh­mi­gung durch die Wett­be­werbs­be­hör­den. Weitere finan­zi­elle Details werden nicht bekannt gegeben.

Andi Klein

Zweiter Triton Smaller Mid-Cap Fund II schließt bei Euro 815 Mio.

Luxem­bourg – Der zweite Triton Mittel­stands­fonds (“TSM II”) hat aufgrund der star­ken Inves­to­ren-Nach­frage erfolg­reich mit €815 Millio­nen geschlos­sen und damit das Ziel von €600 Millio­nen deut­lich über­trof­fen. Der Fonds ist das zweite von Triton bera­tene Invest­ment­ve­hi­kel, das sich auf Inves­ti­tio­nen in Unter­neh­men mit nied­ri­ger Markt­ka­pi­ta­li­sie­rung konzen­triert. Er folgt auf den ersten Triton Mittel­stands­fonds (“TSM I”), der 2017 mit einem Volu­men von €448 Millio­nen geschlos­sen wurde.

Das gesamte Fund­rai­sing wurde virtu­ell durch­ge­führt und erhielt umfang­rei­che Zusa­gen von bestehen­den und neuen insti­tu­tio­nel­len Inves­to­ren aus der ganzen Welt.

Peder Prahl, Direc­tor of the Gene­ral Part­ner für die Triton-Fonds, sagte: “Ich möchte mich bei allen unse­ren bestehen­den und neuen Inves­to­ren für ihre Unter­stüt­zung und ihr Vertrauen bedan­ken. Mit TSM II werden wir weiter­hin in klei­nere und mittel­große Unter­neh­men inves­tie­ren und in die glei­chen Sekto­ren und Regio­nen wie der auf größere Unter­neh­men fokus­sierte Fonds Triton V. Wir verfol­gen das Ziel, bessere Unter­neh­men zu schaf­fen und unter­stüt­zen sie dabei, ihr volles Poten­zial auszuschöpfen.

TSM II wird in der Regel eine Mehr­heits­be­tei­li­gung an Unter­neh­men erwer­ben, die einen Eigen­ka­pi­tal­ein­satz zwischen 40 und 100 Millio­nen Euro erfor­dern. Der Fonds wird auf der Inves­ti­ti­ons­stra­te­gie von TSM I aufbauen und in Unter­neh­men inves­tie­ren, die in ihrer Nische führend sind, ihr volles Poten­zial aber noch nicht nutzen. Triton wird mit dem Manage­ment zusam­men­ar­bei­ten, um durch weitere Profes­sio­na­li­sie­rung, Expan­sion und Digi­ta­li­sie­rung der Unter­neh­men Wert zu schaffen.

Andi Klein (Foto) , Mana­ging Part­ner und Head of TSM, fügte hinzu: “Triton hat mehr als 20 Jahre Erfah­rung mit Inves­ti­tio­nen in klei­nere und mittel­stän­di­sche Unter­neh­men. Wir unter­stüt­zen die Manage­ment­teams dabei, das volle Poten­zial der Unter­neh­men auszu­schöp­fen, indem wir den stra­te­gi­schen, opera­ti­ven oder finan­zi­el­len Kurs  zukunfts­si­cher machen und die breite Triton-Platt­form nutzen, einschließ­lich des Zugangs zu einem umfang­rei­chen Netz­werk von indus­tri­el­len und opera­ti­ven Exper­ten. Ein Haupt­au­gen­merk von TSM liegt auf dem beschleu­nig­ten Wachs­tum und der Skalie­rung durch Digi­ta­li­sie­rung, Buy-and-Build und Inter­na­tio­na­li­sie­rung, wo unser Know-how, unsere Bran­chen­ex­per­tise und unser inter­na­tio­na­les Netz­werk einen erheb­li­chen Wert schaf­fen können”.

Das TSM-Team besteht aus 18 Invest­ment Advi­sory Profes­sio­nals, die sich auf Sourcing, Bewer­tung und Entwick­lung von Unter­neh­men in der Triton-Region konzen­trie­ren, vor allem in den deutsch­spra­chi­gen und nordi­schen Ländern und den Benelux-Staaten.

Über Triton

Seit der Grün­dung im Jahr 1997 hat Triton zehn Fonds aufge­legt und sich auf Unter­neh­men in den Sekto­ren Indus­trie, Dienst­leis­tun­gen, Konsum­gü­ter und Gesund­heits­wei­sen fokussiert.

Die Triton Fonds inves­tie­ren in mittel­stän­di­sche Unter­neh­men mit Sitz in Europa und unter­stüt­zen deren posi­tive Entwick­lung. Tritons Ziel ist es, seine Port­fo­li­oun­ter­neh­men lang­fris­tig durch part­ner­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit erfolg­reich weiter zu entwickeln.

Triton und seine Geschäfts­füh­rung stre­ben danach, durch die nach­hal­tige Verbes­se­rung opera­ti­ver Prozesse und Struk­tu­ren, posi­ti­ven Wandel und Wachs­tum zu gene­rie­ren. Momen­tan befin­den sich 47 Unter­neh­men mit einem Umsatz von insge­samt rund 18,4 Mrd. Euro und rund 101.400 Mitar­bei­tern im Port­fo­lio Tritons. www.triton-partners.de

 

Goodwin berät JMI Equity bei strategischer Wachstumsinvestition in Canto

Frank­furt a.M. – Good­win hat JMI Equity bei einer stra­te­gi­schen Wachs­tums­in­ves­ti­tion in Canto, einen führen­den Anbie­ter von Digi­tal Asset Manage­ment Soft­ware, beraten.

Das 1990 in Berlin gegrün­dete Unter­neh­men Canto, das inzwi­schen Nieder­las­sun­gen in San Fran­cisco und Frank­furt unter­hält, wird die zusätz­li­chen Mittel nutzen, um seine Vertriebs­teams auszu­bauen, die Produkt­ent­wick­lung zu opti­mie­ren und das Wachs­tum in seinen Ziel­märk­ten voranzutreiben.

JMI Equity ist eine Growth Equity-Gesell­schaft, die sich auf Inves­ti­tio­nen in führende Soft­ware­un­ter­neh­men konzen­triert. Seit der Grün­dung im Jahr 1992 hat JMI Equity in mehr als 155 Unter­neh­men inves­tiert, über 105 Exits erfolg­reich abge­schlos­sen und mehr als 6 Milli­ar­den US-Dollar an zuge­sag­tem Kapi­tal eingeworben.

Good­win beriet JMI Equity mit einem Team von Anwäl­ten in den USA und in Frank­furt, das von den Private Equity-Part­nern Joshua Klatz­kin (Washing­ton, DC), Amy Keller (San Fran­cisco) und Gregor Klenk (Frank­furt) gelei­tet wurde.

Bera­ter JMI Equity: Good­win Frank­furt a.M./Washington
Joshua Klatz­kin (Washing­ton, DC), Amy Keller (San Fran­cisco), Gregor Klenk (Frank­furt; alle Feder­füh­rung, alle Private Equity); Heiko Penn­dorf (Steu­er­recht), Felix Krue­ger (Coun­sel, Steu­ern; beide Frank­furt); Asso­cia­tes: Joana Pamu­kova, Chris­tina Papa­di­mi­triou, Caro­lin Kefer­stein, Stefan Rieg­ger (Trai­nee; alle Private Equity, Frank­furt) sowie weitere Good­win-Anwälte aus den Büros Boston, New York, San Fran­cisco, Santa Monica, Sili­con Valley und Washing­ton, DC.

Exit: PARAGON veräußert NovumIP an Questel

München — Para­gon verkauft Novu­mIP an Ques­tel. Im Rahmen der Trans­ak­tion inves­tiert Para­gon, neben den bestehen­den Anteils­eig­nern, in die Ques­tel Gruppe. Die Akqui­si­tion steht unter Vorbe­halt der kartell­recht­li­chen Geneh­mi­gung und Zustim­mung der Bafin.

Novu­mIP entstand durch den Zusam­men­schluss von PAVIS und Nova­graaf im Jahr 2019. Dieser hatte zum Ziel, den Kunden der beiden Unter­neh­men ein noch brei­te­res Ange­bot an IP-Bera­tungs‑, Verwal­tungs- und tech­no­lo­gie­ba­sier­ten Dienst­leis­tun­gen anzu­bie­ten und sich zur zentra­len Anlauf­stelle für sämt­li­che IP-bezo­ge­nen Anfra­gen, entlang der gesam­ten Wert­schöp­fungs­kette, zu entwickeln.

Ques­tel ist ein welt­weit führen­der Anbie­ter von IP-Lösun­gen mit einer durch­gän­gig inte­grier­ten Platt­form aus Soft­ware und tech­no­lo­gie-basier­ten Dienst­leis­tun­gen, die die Anfor­de­run­gen von Unter­neh­men und Anwalts­kanz­leien im gesam­ten IP-Lebens­zy­klus adressiert.

„Nach der Kombi­na­tion von PAVIS und Nova­graaf zu Novu­mIP, ist der Zusam­men­schluss mit Ques­tel der nächste Schritt auf dem Weg zum führen­den globa­len Anbie­ter von End-to-End IP Lösun­gen.“, führt Dr. Krischan von Moel­ler, Mana­ging Part­ner bei Para­gon, aus und ergänzt: „Wir danken Rein­hard Ottway (Execu­tive Board Member, Novum IP), Lutgarde Liezen­berg (CEO, Nova­graaf) und Thomas Gruber (CEO, PAVIS), ihrem Manage­ment Team und allen Mitar­bei­tern für ihren Beitrag und ihrem außer­or­dent­li­chen Enga­ge­ment in den vergan­ge­nen Jahren.” Max Moser von Fils­eck, Princi­pal bei Para­gon, ergänzt „Gemein­sam haben wir in den vergan­ge­nen Jahren große Erfolge erzielt, die als Basis für die Fort­set­zung und weitere Beschleu­ni­gung der star­ken Wachs­tums­dy­na­mik dienen, die zusam­men mit Ques­tel noch an Fahrt aufneh­men wird. “

Para­gon und Novu­mIP wurden bei der Trans­ak­tion von Alva­rez & Marsal (Finan­cial), Baker McKen­zie (Law), KPMG (Tax) und Roth­schild (M&A) unterstützt.

Über Nova­graaf
Seit mehr als 130 Jahren hilft Nova­graaf bekann­ten Marken und inno­va­ti­ven Unter­neh­men auf der ganzen Welt, ihre Wett­be­werbs­vor­teile auszu­bauen. Als eine der führen­den IP-Bera­tungs­un­ter­neh­men in Europa ist Nova­graaf auf den Schutz und die globale Verwal­tung von IP-Rech­ten spezia­li­siert, darun­ter Marken, Patente, Designs, Domain­na­men und Urhe­ber­rechte. Nova­graaf hat seinen Haupt­sitz in den Nieder­lan­den und verfügt über 18 Nieder­las­sun­gen welt­weit. 2020 hat Nova­graaf Thom­sen Tram­pe­dach über­nom­men – ein Unter­neh­men, das sich dadurch auszeich­net, seinen Mandan­ten maßge­schnei­der­tes juris­ti­sches Fach­wis­sen, effi­zi­enz­stei­gernde admi­nis­tra­tive Dienst­leis­tun­gen und proak­tive kommer­zi­elle Einbli­cke zu bieten.  www.novagraaf.com.

Über PAVIS
PAVIS ist ein welt­weit führen­der Anbie­ter von IP-Manage­ment-Dienst­leis­tun­gen. Seit mehr als 40 Jahren ist PAVIS ein wert­vol­ler Part­ner für Anwalts­kanz­leien und Corpo­rate IP-Abtei­lun­gen mit großen IP-Port­fo­lios. Inno­va­tive tech­ni­sche Lösun­gen, verläss­li­che Prozesse und ein hoher Auto­ma­ti­sie­rungs­grad haben PAVIS zu einem der effi­zi­en­tes­ten und zuver­läs­sigs­ten IP-Manage­ment-Dienst­leis­ter gemacht. PAVIS hat einen Schwer­punkt auf Patent- und Marken­ver­län­ge­run­gen. Die Toch­ter­ge­sell­schaft PAVIS Payments ist offi­zi­ell als regu­lier­ter Zahlungs­dienst­leis­ter nach dem Zahlungs­diens­te­auf­sichts­ge­setz (ZAG) zuge­las­sen und ist dadurch in der Lage, alle Dienst­leis­tun­gen in Über­ein­stim­mung mit den gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen zu erbrin­gen. www.pavis.com.

Über Ques­tel
Die Mission von Ques­tel ist es, die Entwick­lung von Inno­va­tio­nen auf effi­zi­ente, sichere und nach­hal­tige Weise zu erleich­tern. Ques­tel ist ein Anbie­ter von umfas­sen­den End-to-End-Lösun­gen für geis­ti­ges Eigen­tum. Das Unter­neh­men bietet eine umfas­sende Soft­ware-Suite für die Suche, Analyse und Verwal­tung von Erfin­dun­gen und IP-Assets. Ques­tel bietet außer­dem Dienst­leis­tun­gen entlang des gesam­ten IP-Lebens­zy­klus, einschließ­lich prior art Recher­che, Patent­ab­fas­sung, inter­na­tio­nale Anmel­dun­gen, Über­set­zun­gen und Verlän­ge­run­gen. Diese Lösun­gen, kombi­niert mit der IP-Kosten­ma­nage­ment-Platt­form von Ques­tel, ermög­li­chen ihren Kunden eine durch­schnitt­li­che Einspa­rung von 30–60% über das gesamte Budget der Patent­ver­folg. www.questel.com.

Bera­ter von Ques­tel, IK Invest­ment Part­ners, Eura­zeo und Raise Inves­tis­se­ment: Will­kie Farr & Gallagher
Das multidisziplinäre Will­kie-Team aus zwei Büros wurde von dem in Paris ansässigen Part­ner Eduardo Fernan­dez (Corpo­rate) koor­di­niert und in Frank­furt von Part­ner Dr. Kamyar Abrar (Corpo­rate) geleitet.

Über Para­gon
Para­gon ist eine inha­ber­ge­führte Betei­li­gungs­ge­sell­schaft und inves­tiert seit Grün­dung 2004 in mittel­stän­di­sche Unter­neh­men im deutsch­spra­chi­gen Raum. Para­gon arbei­tet mit seinen Port­fo­li­oun­ter­neh­men eng zusam­men, um nach­hal­ti­ges Wachs­tum zu sichern und opera­tive Prozesse zu verbes­sern. Das Betei­li­gungs-Port­fo­lio erstreckt sich über verschie­dene Bran­chen und umfasst aktu­ell 14 Unter­neh­men. Para­gon sitzt in München und verwal­tet aktu­ell €1,2 Mrd. Eigen­ka­pi­tal. Weitere Infor­ma­tio­nen können über www.paragon.de abge­ru­fen werden.

Recht­li­cher Bera­ter PARAGON PARTNERS: Baker McKenzie
Feder­füh­rung: Corporate/M&A:
Dr. Ingo Strauss (Part­ner), Dr. Heiko Gotsche (Part­ner, beide Düsseldorf)
Weitere betei­ligte Anwälte:
Corporate/M&A: Manuel Metz­ner (Coun­sel, Frank­furt), Juan Garcia Jacob­sen (Asso­ciate, Düssel­dorf), Lena von Richt­ho­fen (Senior Asso­ciate, Düssel­dorf), Jana Upschulte (Senior Asso­ciate, Düssel­dorf), Dr. Richard Stefan­ink (Asso­ciate, Düssel­dorf), Celina Zaim (Asso­ciate, Düssel­dorf), Denise Tayler (Asso­ciate, Frankfurt)
IT: Dr. Holger Lutz (Part­ner, Frank­furt), Simone Rieken (Senior Asso­ciate, Frankfurt)
Public Law: Anahita Thoms (Part­ner, Düssel­dorf), Alex­an­der Ehrle (Asso­ciate, Berlin)
Kartell­recht: Dr. Nico­las Kredel (Part­ner, Düssel­dorf), Dr. Florian Kotman (Asso­ciate, Düssel­dorf), Dr. Jonas Brueck­ner (Coun­sel, Berlin)
Arbeits­recht: Dr. Chris­tian Reichel (Part­ner, Frank­furt), Dr. Sebas­tian F. Pfrang (Asso­ciate, Frankfurt)
Real Estate: Dr. Daniel Bork (Senior Asso­ciate, Düsseldorf)
Tax: Chris­toph Becker (Part­ner, Frank­furt), Ariane Schaaf (Coun­sel, Frankfurt)
IP: Nadine Neumeier (Senior Asso­ciate, Frankfurt)
Banking & Finance: Phil­ipp Thimm (Asso­ciate, Frankfurt)
Commer­cial: Joachim Fröh­lich (Coun­sel, München)

Weitere Baker McKen­zie Büros: Anwälte aus den Baker McKen­zie Büros in Belgien, Nieder­lande, UK, Frank­reich, Schweiz.

PEARL Infrastructure investiert in das Biomasse-Heizkraftwerk Wismar

Wismar — Herbert Smith Free­hills hat PEARL Infra­st­ruc­ture Capi­tal als Mehr­heits­ge­sell­schaf­ter bei einer Inves­ti­tion zusam­men mit der Wismar Pellets zur Finan­zie­rung des geplan­ten Biomasse-Heiz­kraft­werks Wismar bera­ten. Für PEARL bedeu­tet die Trans­ak­tio­nen den Einstieg in den deut­schen Markt für Biomasse. PEARL schloss das Final Closing im März 2020 mit einem Gesamt­vo­lu­men von 280 Mio. Euro ab (Inves­ti­ti­ons­ka­pa­zi­tät ca. 1,2 Mrd. Euro).

Die von Green Invest­ment Group (GIG) und Wismar Pellets gemein­sam entwi­ckelte Biomasse-Kraft-Wärme-Kopp­lungs­an­lage wird bis zu 18 MWe Strom und 27 MWth Wärme erzeu­gen und den loka­len Herstel­ler Wismar Pellets sowie das Säge­werk ILIM Nordic Timber versor­gen. Die Anlage soll voraus­sicht­lich im 4. Quar­tal 2022 in Betrieb gehen.

PEARL Infra­st­ruc­ture Capi­tal ist ein Private Equity-Invest­ment­fonds, der sich auf die Ener­gie- und Ökolo­gie­wende in Europa konzen­triert. PEARL schloss das Final Closing im März 2020 mit einem Gesamt­vo­lu­men von 280 Mio. Euro ab (Inves­ti­ti­ons­ka­pa­zi­tät ca. 1,2 Mrd. Euro); inves­tiert wird in euro­päi­sche Anla­gen für die Erzeu­gung von erneu­er­ba­rer Ener­gie wie Biomasse-Heiz­kraft­werke, Abfall­ver­wer­tung und Wasserkreislauf-Management.

Bera­ter PEARL Infra­st­ruc­ture Capi­tal: Herbert Smith Freehills
Silke Gold­berg (Corporate/Energy, London), Dr. Marius Boewe (Ener­gie­recht, Düssel­dorf; beide Feder­füh­rung), Dr. Chris­toph Nawroth, Dr. Sebas­tian Schü­rer (Coun­sel; beide Corporate/M&A, beide Düssel­dorf), Kai Liebrich (Finance), Thomas Kess­ler (Immo­bi­li­en­recht), Dr. Stef­fen C. Hörner (Steu­er­recht; alle Frank­furt); Asso­cia­tes: Anne Ecken­roth (Foreign Lawyer), Kris­tin Kattwin­kel (beide Ener­gie­recht, beide Düssel­dorf), Dr. Julius Brandt (Consul­tant, Frank­furt), Stefa­nie Strahl (beide Corpo­rate; Düssel­dorf), Dr. Hannes Jacobi, Dr. Galina Matjusch­kin (beide Finance, beide Frank­furt), Gelena Minkov, Yvonne Spatz, Chris­tina Friess, Ja Yeon Youm (Profes­sio­nal Support Lawyer; alle Real Estate), Tatiana Guens­ter (Steu­er­recht; alle Frank­furt), Martin Bitt­ner, Sam Cund­all, Jannis Bille, Ania Sharp, Julia Osten­dorf (Trai­nee Soli­ci­tor), Tara Theiss (Para­le­gal; alle Corporate/Energy), Elinor Richard­son (Dispu­tes; alle London)

Equistone erwirbt Küchen- und Sanitärarmaturen Franke Water Systems

Zürich  – Von Equi­stone Part­ners Europe bera­tene Fonds („Equi­stone“) über­neh­men die Franke Water Systems-Divi­sion, ein Unter­neh­mens­be­reich der Franke Gruppe und ein führen­der euro­päi­scher Herstel­ler und Anbie­ter von Küchen- und Sani­tär-Arma­tu­ren für den priva­ten, öffent­li­chen und gewerb­li­chen Bereich. Als Co-Inves­tor ist Thors­ten Klap­p­roth, vormals CEO der Hans­grohe SE und der WMF AG, an der Trans­ak­tion betei­ligt. Verkäu­fer der Franke Water Systems Divi­sion, die aus den zwei Geschäfts­be­rei­chen KWC Group („KWC“) und WS Commer­cial Group („WSC“) besteht, ist die Franke Holding AG („Franke Gruppe“). Das bestehende Manage­ment-Team wird auch in Zukunft die Wachs­tums­stra­te­gie des Unter­neh­mens voran­trei­ben. Über die Details der Trans­ak­tion, die noch unter dem Vorbe­halt der Geneh­mi­gung durch die zustän­di­gen Wett­be­werbs­be­hör­den steht, wurde Still­schwei­gen vereinbart.

Franke Water Systems ist eine Divi­sion der 1911 in Rorschach, Schweiz, gegrün­de­ten Franke Gruppe, einem welt­weit führen­den Anbie­ter von Lösun­gen und Ausstat­tun­gen für die Haus­halts­kü­che, das private Bad, halb-/öffent­li­che Wasch­räume, die profes­sio­nelle System­gas­tro­no­mie und die Kaffee­zu­be­rei­tung. Franke Water Systems wurde als eigen­stän­dige Divi­sion der Franke Gruppe etabliert und besteht aus den beiden Geschäfts­be­rei­chen KWC und WSC. Franke Water Systems verfügt über Produk­ti­ons­stand­orte und Kompe­tenz­zen­tren in Europa, den Verei­nig­ten Arabi­schen Emira­ten und Asien. Im Jahr 2020 verzeich­nete das Unter­neh­men mit rund 900 Mitar­bei­tern einen Umsatz von mehr als 192 Millio­nen Franken.

KWC ist der Schwei­zer Markt­füh­rer für Wohnsanitär‑, Wohn­kü­chen- und Gewer­be­kü­chen-Arma­tu­ren mit Sitz in Unter­kulm. Das Tradi­ti­ons­un­ter­neh­men bietet seinen Kunden Lösun­gen vom mitt­le­ren bis zum Luxus-Preis­seg­ment. Vor allem dank der hoch­wer­ti­gen Mate­ria­lien und Verar­bei­tung seiner Produkte sowie dem inno­va­ti­ven Design und einem Quali­täts­ver­spre­chen „Made in Switz­er­land“ erfreut sich das Unter­neh­men bei Instal­la­teu­ren und Archi­tek­ten gros­ser Beliebtheit.

WSC bietet seinen Kunden hoch­wer­tige Edel­stahl­ar­ma­tu­ren und ‑kompo­nen­ten für den gewerb­li­chen und (halb-)öffentlichen Sani­tär­be­reich. WSC-Produkte finden unter ande­rem in Wasch­räu­men von öffent­li­chen Einrich­tun­gen wie Büro- und Verwal­tungs­ge­bäu­den, Sport­sta­dien sowie Hotels und Spitä­lern Anwen­dung. WSC verfügt über inter­na­tio­nale Stand­orte und zeich­net sich unter ande­rem durch ihr umfas­sen­des und quali­ta­tiv hoch­wer­ti­ges Produkt-Port­fo­lio sowie ihre hohe Service­kom­pe­tenz aus.

Equi­stone unter­stützt die Heraus­lö­sung von Franke Water Systems aus der Franke Gruppe. Gemein­sam mit Thors­ten Klap­p­roth, vormals CEO der Hans­grohe SE und der WMF AG, sowie dem bestehen­den Manage­ment-Team wird Equi­stone – aufbau­end auf der soli­den Geschäfts­ent­wick­lung in den vergan­ge­nen Jahren – den Ausbau des inter­na­tio­na­len Geschäfts sowie das orga­ni­sche und anor­ga­ni­sche Wachs­tum von Franke Water Systems voran­trei­ben. Ein beson­de­rer Fokus wird die Weiter­ent­wick­lung des inno­va­ti­ven Produkt­sor­ti­ments und der Ausbau der star­ken Marken­po­si­tio­nie­rung des Unter­neh­mens sein.

„Wir freuen uns über das Vertrauen der Inves­to­ren in das Manage­ment-Team. Gemein­sam mit Equi­stone wollen wir auch in Zukunft unse­ren Kunden hoch­qua­li­ta­tive Lösun­gen für Küche und Sani­tär­be­reich anbie­ten und Franke Water Systems erfolg­reich weiter­ent­wi­ckeln“, sagt Patrick Trutt­mann, CFO von Franke Water Systems.

„Franke Water Systems hat exzel­lente Mitar­bei­ter im Team und verfügt über eine ausge­zeich­nete Markt­po­si­tion in wich­ti­gen euro­päi­schen Märk­ten sowie über ein gros­ses Poten­zial für weite­res profi­ta­bles Wachs­tum“, sagt Thors­ten Klapproth.

„Der euro­päi­sche Markt für Küchen- und Sani­tär­pro­dukte entwi­ckelt sich seit Jahren sehr zufrie­den­stel­lend. Franke Water Systems ist bestens aufge­stellt, um in diesem Markt­um­feld eine wich­tige Rolle zu spie­len. Mit Thors­ten Klap­p­roth konn­ten wir einen ausge­wie­se­nen Bran­chen­ex­per­ten mit lang­jäh­ri­ger Erfah­rung gewin­nen, der mehr­fach bewie­sen hat, dass es möglich ist, mit begeis­ter­ten Mitar­bei­tern und inno­va­ti­ven Produk­ten, starke Marken erfolg­reich weiter zu entwi­ckeln – sowohl orga­nisch als auch anor­ga­nisch“, sagt Stefan Maser, Part­ner bei Equi­stone Part­ners Europe.

Verant­wort­lich für die Trans­ak­tion seitens Equi­stone sind Stefan Maser, David Zahnd und Roman Emanuel Hegglin.

Bera­ter Equistone:
Munich Stra­tegy (Commer­cial), tkhd (Commer­cial), KPMG (Finan­cial), Bär & Karrer (Legal, Tax), ERM (Envi­ron­ment), Marsh/Kessler (Insurance), GCA Altium (Debt Advi­sory) und Enqcor (M&A Advisory).

Über Equi­stone Part­ners Europe
Equi­stone Part­ners Europe ist einer der aktivs­ten euro­päi­schen Eigen­ka­pi­tal­in­ves­to­ren mit einem Team von mehr als 40 Invest­ment­spe­zia­lis­ten in sieben Büros in Deutsch­land, der Schweiz, den Nieder­lan­den, Frank­reich und Gross­bri­tan­nien. Equi­stone betei­ligt sich vor allem an etablier­ten mittel­stän­di­schen Unter­neh­men mit guter Markt­po­si­tion, über­durch­schnitt­li­chem Wachs­tums­po­ten­zial und einem Unter­neh­mens­wert zwischen 50 und 500 Mio. Euro. Seit Grün­dung wurde in der DACH-Region und in den Nieder­lan­den Eigen­ka­pi­tal in rund 160 Trans­ak­tio­nen, haupt­säch­lich mittel­stän­di­sche Buy-Outs, inves­tiert. Das Port­fo­lio umfasst euro­pa­weit derzeit über 50 Gesell­schaf­ten, darun­ter rund 20 aktive Betei­li­gun­gen in Deutsch­land, in der Schweiz und in den Nieder­lan­den. Equi­stone inves­tiert derzeit aus seinem sechs­ten Fonds, der im März 2018 mit 2,8 Mrd. Euro geschlos­sen wurde.

US Midcap-Investor Rubicon Technology erwirbt Mehrheit an BrandMaker

München/ Karlsruhe/ Boul­der — Das 2008 gegrün­dete Unter­neh­men Brand­Ma­ker mit Sitz in Karls­ruhe ist Herstel­ler von Soft­ware in den Berei­chen Marke­ting Opera­ti­ons und Marke­ting Resource Manage­ment und hat eine SaaS-Platt­form entwi­ckelt, mit der insbe­son­dere große Orga­ni­sa­tio­nen die gesamte Marke­ting-Wert­schöp­fungs­kette steu­ern, opti­mie­ren und auto­ma­ti­sie­ren können. Die Platt­form redu­ziert die Komple­xi­tät des Marke­tings, indem sie eine reibungs­lose Koor­di­na­tion der Marke­ting­pro­zesse ermöglicht.

Der US ameri­ka­ni­sche Finanz­in­ves­tor Rubicon Tech­no­logy Part­ners wurde 2012 als Private Equity-Firma für das Mid-Cap Segment gegrün­det und konzen­triert sich auf Part­ner­schaf­ten mit Grün­dern und Manage­ment-Teams von Unternehmenssoftware-Firmen.

Das 2008 gegrün­dete Unter­neh­men Brand­Ma­ker mit Sitz in Karls­ruhe hat eine SaaS-Platt­form entwi­ckelt, mit der insbe­son­dere große Orga­ni­sa­tio­nen die gesamte Marke­ting-Wert­schöp­fungs­kette steu­ern, opti­mie­ren und auto­ma­ti­sie­ren können. Die Platt­form redu­ziert die Komple­xi­tät des Marke­tings, indem sie Silos besei­tigt und eine reibungs­lose Koor­di­na­tion der Marke­ting­pro­zesse ermöglicht.

Bera­ter Rubicon Tech­no­logy Part­ners: P+P Pöllath + Partners

Otto Haber­stock, M.C.J. (Part­ner, Feder­füh­rung, M&A, Private Equity)
Gerald Herr­mann (Part­ner, Steuerrecht)
Daniel Wied­mann, LL.M. (Asso­cia­ted Part­ner, Kartell­recht, Regulatory)
Dr. Laura Grei­mel (Coun­sel, M&A, Private Equity)
Chris­tine Funk, LL.M. (Senior Asso­ciate, M&A, Private Equity, IP/IT)
Benja­min Aldeg­ar­mann, LL.M. (Senior Asso­ciate, M&A, Private Equity)
Marina Hennings (Asso­ciate, Immobilienrecht)
Dr. Moritz Klein (Senior Asso­ciate, M&A, Private Equity)

Bera­ter Gesell­schaf­ter der Brand­Ma­ker GmbH: King & Wood Mallesons

Dr. Michael Roos, Markus Herz, Lorenz Liebsch, Simon Brandt (PSL) (alle Corporate/M&A)
Markus Hill, Rüdi­ger Knopf, Vikto­ria Rosbach (alle Tax)

MBI: SMP berät Rhein Invest bei Erwerb des Spiegel Instituts

Berlin, 5. März 2021 – SMP hat einen von der nieder­län­di­schen Rhein Manage­ment B.V. (Rhein Invest) verwal­te­ten Fonds bei dem Erwerb der Spie­gel Insti­tut Holding GmbH & Co. KG, Spie­gel Insti­tut Mann­heim GmbH & Co. KG, Spie­gel Insti­tut Ingol­stadt GmbH und Spie­gel Insti­tut Shang­hai Co. Ltd. (zusam­men Spie­gel Insti­tut) im Zuge eines Manage­ment-Buy-In bera­ten. Die bishe­ri­gen Eigen­tü­mer des Spie­gel Insti­tuts blei­ben über eine Rück­be­tei­li­gung betei­ligt und werden dem Manage­ment auch künf­tig bera­tend zur Seite stehen.

Beglei­tet wurde Rhein Invest von einem Team um Jörn Wöbke und Moritz Diek­gräf. Das Bera­tungs­spek­trum von SMP bei dieser Trans­ak­tion umfasste sowohl die gesell­schafts­recht­li­che und steu­er­recht­li­che Bera­tung zum Erwerb sowie zur künf­ti­gen Grup­pen­struk­tur als auch die gesell­schafts­recht­li­che und steu­er­recht­li­che Struk­tu­rie­rung hinsicht­lich der Manage­ment-Betei­li­gung sowie der Rück­be­tei­li­gung der Verkäu­fer. Über den Kauf­preis und weitere Details der Trans­ak­tion verein­bar­ten die Parteien Stillschweigen.

Über Rhein Invest
Rhein Invest ist eine nieder­län­di­sche Betei­li­gungs­ge­sell­schaft, die auf Mehr­heits­be­tei­li­gun­gen an profi­ta­blen, klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men (KMU) in den Sekto­ren Indus­trie, Busi­ness Services, Soft­ware, Agrar­tech­no­lo­gie und Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten in den Nieder­lan­den und in Deutsch­land fokus­siert ist. Dabei liegt ein beson­de­rer Schwer­punkt auf einer star­ken DNA, ausbau­fä­hi­ger Markt­po­si­tion und ausge­präg­ter Inno­va­ti­ons­kraft der Investments.

Das Spie­gel Institut
Das Spie­gel Insti­tut ist ein inter­na­tio­nal agie­ren­des Forschungs- und Bera­tungs­in­sti­tut für Consu­mer Rese­arch und User Expe­ri­ence Consul­ting. Bereits 1950 von Prof. Dr. Bernt Spie­gel als erstes markt­psy­cho­lo­gi­sches Insti­tut in Deutsch­land gegrün­det, hat es heute Stand­orte in Mann­heim, Ingol­stadt, Stutt­gart, Hamburg, München und Shang­hai. Von dort aus ist das Spie­gel Insti­tut welt­weit für seine namhaf­ten Kunden tätig. Durch das Einbe­zie­hen der Nutzer- und Konsu­men­ten­per­spek­tive in den Entste­hungs­pro­zess von Produk­ten und Services und trägt das Spie­gel Insti­tut so aktiv zum Erfolg seiner Kunden bei, zu denen vor allem Global Player zählen.

Über SMP
SMP ist eine Spezi­al­kanz­lei für Steuer- und Wirt­schafts­recht, die in den Kern­be­rei­chen Corpo­rate, Fonds, Prozess­füh­rung, Steu­ern und Trans­ak­tio­nen tätig ist. Die Anwäl­tIn­nen und Steu­er­be­ra­te­rIn­nen von SMP vertre­ten eine breite Viel­falt an Mandan­ten. Dazu gehö­ren aufstre­bende Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men und fami­li­en­geführte mittel­stän­di­sche Unter­neh­men genauso wie Konzerne und Private-Equity-/Ven­ture-Capi­tal-Fonds. Seit der Grün­dung 2017 hat sich SMP zu einer der führen­den Adres­sen für Venture Capi­tal, Private Equity und Fonds­struk­tu­rie­rung in Deutsch­land entwi­ckelt. Die Kanz­lei und ihre Part­ner werden natio­nal und inter­na­tio­nal von JUVE, Best Lawy­ers, Legal 500, Focus sowie Cham­bers and Part­ners geführt. SMP beschäf­tigt heute über 60 erfah­rene Rechts­an­wäl­tIn­nen, Steu­er­be­ra­te­rIn­nen und Tax Specia­lists in drei Büros in Berlin, Hamburg und Köln. www.smp.law

Bera­ter Rhein Invest: SMP
Dr. Jörn Wöbke, Foto (Federführung/M&A/Gesellschaftsrecht), Partner
Dr. Moritz Diek­gräf (Co-Federführung/M&A/Gesellschaftsrecht), Associate
Dr. Malte Berg­mann (Steu­ern), Partner
Ann-Kris­tin Loch­mann (Steu­ern), Senior Associate
Moritz von Saß (M&A/Gesellschaftsrecht), Wissen­schaft­li­cher Mitarbeiter

Luxusinvestors L Catterton steigt bei BIRKENSTOCK ein

Berlin, März 2021 –  Der amerikanisch-französische Luxus­in­ves­tors L Catter­ton hat sich an BIRKENSTOCK betei­ligt. Die mittel­ba­ren Gesell­schaf­ter der Birken­stock-Gruppe, Chris­tian und Alex Birken­stock, blei­ben wirt­schaft­lich betei­ligt. Über die Details der Verein­ba­rung wurde Still­schwei­gen verein­bart. Die Trans­ak­tion steht unter dem Vorbe­halt der Geneh­mi­gung der zuständigen Wettbewerbsbehörden.

Die stra­te­gi­sche Part­ner­schaft mit L Catter­ton ist für die globale Life­style-Marke BIRKENSTOCK der nächste Schritt, um auch in Zukunftsmärkten wie China und Indien weiter stark zu wach­sen. In Europa und Amerika wird BIRKENSTOCK seine führende Markt­po­si­tion durch Inves­ti­tio­nen in die deut­schen Stand­orte und den Ausbau von Produk­tion, Logis­tik und Vertrieb weiter stärken. Dane­ben ist eine Weiter­ent­wick­lung des Direct-to-Consumer-Geschäfts und der Ausbau der eige­nen E- Commerce-Platt­for­men geplant.

Deloitte hat die Birken­stock GmbH & Co. KG bei der Vorbe­rei­tung des Einstiegs eines Inves­tors und der Durchführung eines Bieter­ver­fah­rens bis zum erfolg­rei­chen Verkauf an den stra­te­gi­schen Part­ner L Catter­ton umfas­send beglei­tet. Dank der interdisziplinären Zusam­men­ar­beit der recht­li­chen Bera­ter von Deloitte Legal mit Deloitte-Exper­ten aus den Berei­chen Tax und Finan­cial Advi­sory und der umfas­sen­den Konsumgüterindustrie-Expertise konn­ten die rele­van­ten Aspekte für diese komplexe Trans­ak­tion abge­deckt werden. Auch die naht­lose Zusam­men­ar­beit mit den Teams der für die Suche nach einem Inves­tor einge­schal­te­ten ameri­ka­ni­schen Invest­ment­bank Gold­man Sachs trug zum Erfolg der Trans­ak­tion bei.

Bera­ter Birken­stock Gruppe: Deloitte Legal
Dr. Julia Peter­sen (Part­ner, Corporate/M&A, Berlin, Lead), Chris­to­fer Mellert (Part­ner, Corporate/M&A, Düsseldorf), Albrecht Kind­ler (Part­ner, Corporate/M&A, Düsseldorf), Dr. Klaus Pilz (Coun­sel, Corporate/M&A, Berlin), Dr. Juliane Wert­her-Bontje (Coun­sel, Corporate/M&A Berlin), Dr. Moritz Erkel (Asso­ciate, Corporate/M&A, Berlin), Nata­lia Vost (Asso­ciate, Corporate/M&A, Berlin) Dr. Char­lotte Sander (Part­ner Arbeits­recht, Hanno­ver), Alex­an­der Deja (Asso­ciate, Arbeits­recht, Hanno­ver), Felix Skala, LL.M. (Part­ner, Kartell­recht, Hamburg), Katha­rina Zicker­mann, LL.M. (Asso­ciate, Kartell­recht, Hamburg), Sebas­tian von Rueden (Part­ner, IT/IP, Düsseldorf), Sonja Baier (Asso­ciate, IT/IP Düsseldorf) Deloitte Tax: Stefan Grube (Part­ner, MP Tax & Legal Deloitte Deutsch­land, Düsseldorf), Olga Metcher (Direc­tor, Düsseldorf), Ann-Pascale Horst­mann (Consul­tant, Düsseldorf), Marc Puls (Senior Mana­ger, Düsseldorf), Chris­tian Dohm­gans (Senior Mana­ger, Düsseldorf) Deloitte Finan­cial Advi­sory: Kars­ten Hollasch (Part­ner, Sector Lead Consu­mer Indus­try Deloitte Deutsch­land, Düsseldorf) Roland Basler (Direc­tor, Düsseldorf), Caro­lin Kopy­ciok (Mana­ger, Düsseldorf), Jaque­lien Ursprung (Senior Mana­ger, Düsseldorf); Felix Bauch­ro­witz (Mana­ger) und Julian Opfer­kuch (Senior) Für USA: Gibbons P.C.: Terry Myers, Frank Cannone, Peter Flagel Invest­ment­bank: Gold­man Sachs

Arcaris übernimmt MAGRO Verbindungselemente

Düssel­dorf — Die Betei­li­gungs­ge­sell­schaft Arca­ris über­nimmt im Rahmen der Unter­neh­mens­nach­folge die MAGRO Verbin­dungs­ele­mente GmbH. Der Allein­ge­sell­schaf­ter von MAGRO wurden bei dem Verkauf an Arca­ris von GvW Graf von West­pha­len begleitet.

MAGRO ist ein mittel­stän­di­sches Fami­li­en­un­ter­neh­men mit Sitz in Wupper­tal. Spezia­li­siert auf die Beschaf­fung und die Logis­tik indus­tri­el­ler Verbin­dungs­ele­mente belie­fert das Unter­neh­men insbe­son­dere die Auto­mo­bil- und Maschi­nen­bau­in­dus­trie mit Anwen­dun­gen wie Dreh‑, Fräs- und Pressteilen.

Die Arca­ris Manage­ment GmbH ist eine von Unter­neh­mern gegrün­dete unab­hän­gige Betei­li­gungs­ge­sell­schaft. Über sie inves­tiert ein brei­tes Netz­werk an Unter­neh­mern und Unter­neh­mer­fa­mi­lien in den deut­schen Mittel­stand. Arca­ris vertritt ausschließ­lich lang­fris­tig orien­tierte Inves­to­ren, die ihre Betei­li­gun­gen in viel­fäl­ti­ger Weise part­ner­schaft­lich unter­stüt­zen und Verant­wor­tung über­neh­men.  Der Fokus dieser Inves­ti­tio­nen liegt dabei auf dem verar­bei­ten­den Gewerbe und dem Dienstleistungssektor.

Bera­ter Magro: GvW Graf von Westphalen
GvW hat das Fami­li­en­un­ter­neh­men bera­ten durch ein Frank­fur­ter Team bestehend aus Titus Walek (Feder­füh­rung), Jan Hüni­ken (beide M&A), Andrea Torka (Immo­bi­li­en­recht), Kars­ten Kujath (Arbeits­recht), Dr. Frank Tsche­sche und Soufian Hjiri (beide Steuerrecht).

Über Graf von Westphalen
GvW ist eine Part­ner­schaft mit 160 Rechts­an­wäl­ten und Steu­er­be­ra­tern. Mit Büros in Berlin, Düssel­dorf, Frank­furt am Main, Hamburg, München, Stutt­gart und auslän­di­schen Büros/ Reprä­sen­tan­zen in Brüs­sel, Istan­bul und Shang­hai gehört die Sozie­tät zu den größ­ten unab­hän­gi­gen Kanz­leien in Deutsch­land.  www.gvw.com.

Deloitte Legal berät Gründer bei ECM-Beteiligung an YellowFox

Düsseldorf — Ein Deloitte Legal-Team um die Düsseldorfer Corporate/M&A‑Anwälte Michael von Rüden (Partner)und Thilo Hoff­mann (Coun­sel, beide federführend) hat HM3T GmbH und deren Gesell­schaf­ter bei der Veräußerung des in Dres­den ansässigen Tele­ma­tik-Unter­neh­mens Yellow­Fox GmbH an einen von ECM verwal­te­ten Private Equity Fonds beraten.

Im Rahmen der Trans­ak­tion wurde zugleich die für alle Betei­lig­ten wesent­li­che Einbin­dung des Manage­ments sowie der bishe­ri­gen Gesell­schaf­ter der Yellow­Fox über eine Rückbeteiligung an der Erwer­ber­ge­sell­schaft umgesetzt.

Gemein­sam möchten die Part­ner das Wachs­tum von Yellow­Fox, insbe­son­dere im Bereich modu­la­rer, cloud­ba­sier­ter SaaS-Software-Lösungen für das digi­tale Fuhr­park- und Objekt­ma­nage­ment, Telematik-Lösungen und sons­ti­ger Produkt­in­no­va­tio­nen weiter voran­trei­ben, neue Kunden gewin­nen und Vertriebs­part­ner­schaf­ten ausbauen.

Bei der Umset­zung des Vorha­bens konnte das Deloitte Legal-Team auf die im Rahmen der Beglei­tung einer Viel­zahl von Trans­ak­tio­nen aus dem IT- und Tech-Umfeld gewon­nene Exper­tise zurückgreifen und so zu einem für alle Betei­lig­ten erfolg­rei­chen Verlauf des Vorha­bens beitragen.

Die enge Zusam­men­ar­beit mit Kolle­gin­nen und Kolle­gen von BSKP und Deloitte Tax sowie dem Berli­ner M&A‑Berater CARL ermöglichte eine umfas­sende interdisziplinäre Bera­tung zu allen für die Trans­ak­tion wesent­li­chen kommer­zi­el­len, recht­li­chen und steu­er­li­chen Aspekten.

Bera­ter HM3T / HM3T-Gesell­schaf­ter: Deloitte Legal Rechts­an­walts­ge­sell­schaft mbH

Deloitte Legal (Recht und Struk­tu­rie­rung): Dr. Michael von Rüden (Part­ner), Thilo Hoff­mann (Coun­sel) (beide Corporate/M&A, Düsseldorf, Federführung)

BSKP (Legal): Chris­tian Franz (Dres­den)
CARL (M&A): Felix Engel­hardt (Head of M&A), Guglielmo Balzola (Senior Analyst) (beide Berlin) Deloitte Tax (Steu­ern): Clemens Peter­sen (Part­ner, Frankfurt)

Bera­ter ECM/German Equity Partners:
Taylor Wessing (Recht), Flick Gocke Schaum­burg (Struk­tu­rie­rung), Codex (Markt-Due-Dili­gence), Ebner Stolz (Finan­zen & Steu­ern), Code & Co (IT) sowie Willis Towers Watson (Versi­che­rung)

Über Yellow­Fox
Das 2003 gegründete Unter­neh­men Yellow­Fox (https://www.yellowfox.de) liefert Tele­ma­tik- Lösungen für unter­schied­lichste Bran­chen, Fahr­zeug­ty­pen und Unternehmensgrößen. Die Geschäftsaktivitäten umfas­sen unter ande­rem die Herstel­lung und den Vertrieb von Tele­ma­tik- Syste­men zur Fahr­zeug­or­tung und für Zwecke des Tacho­da­ten­ma­nage­ments, mobi­len Zeit­er­fas­sens, von Tätigkeitsnachweisen, Auftrags­ma­nage­ments und Navi­ga­tion, Verbrauchs- und Fahr­stil­ana­ly­sen, auto­ma­ti­schen Spesen­ab­rech­nun­gen, elek­tro­ni­schen Formu­la­ren und der Führerscheinkontrolle. Das Unter­neh­men beschäftigt rund 70 Mitar­bei­ter. Mit ECM hat sich ein stra­te­gi­scher Part­ner für ein weite­res star­kes Wachs­tum von Yellow­Fox beteiligt.

 

 

MBI: ARQIS begleitet Verkauf der forcont bei Nachfolgeregelung

München/ Leip­zig – ARQIS hat die Altge­sell­schaf­ter des Leip­zi­ger IT Unter­neh­mens forcont busi­ness tech­no­logy gmbh bei der Veräu­ße­rung vom sämt­li­chen Geschäfts­an­tei­len betreut. Mit dem Verkauf konn­ten die Altge­sell­schaf­ter Christa Gaud­litz, Matthias Kunisch und Invent­ment GmbH – die das Unter­neh­men vor 30 Jahren gegrün­det haben – eine Nach­fol­ge­re­ge­lung umset­zen, die die Unab­hän­gig­keit, den Fort­be­stand und das weitere Wachs­tum des Leip­zi­ger IT-Unter­neh­mens sichert.

Die Erwer­ber­gruppe der forcont besteht aus Matthias Koch, der den Erwerb als Manage­ment-Buy-In (MBI) initi­iert hatte, dem WMS Wachs­tums­fonds Mittel­stand Sach­sen (vertre­ten durch Thomas Tetten­born) sowie Thomas Fahrig, einer der bishe­ri­gen Geschäfts­füh­rer der forcont. Matthias Koch, der als neuer geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter der unter­neh­me­ri­sche Kopf von forcont wird, ist seit mehr als 20 Jahren als Mana­ger in der ECM-Bran­che im deutsch­spra­chi­gen Raum tätig. Neben dem forcont Geschäfts­füh­rer Thomas Fahrig werden auch der Proku­rist Achim Anhalt und das gesamte Führungs­team ihre erfolg­rei­che Arbeit fortsetzen.

Das als IXOS Anwen­dungs-Soft­ware GmbH gegrün­dete Unter­neh­men bietet stan­dar­di­sierte ECM Produkte an, vor allem für digi­ta­les Perso­nal- und Vertrags­ma­nage­ment sowie indi­vi­du­elle Akten­lö­sun­gen. Zu den circa 400 Kunden zählen u.a. die ALBA Group und Deut­sche Wohnen SE.

Das ARQIS-Team um Prof. Dr. Chris­toph von Einem (Foto) beglei­tet regel­mä­ßig tech­no­lo­gie­be­zo­gene M&A‑Transaktionen und Unter­neh­mens­nach­fol­gen. So beriet es 2018 auch die Gesell­schaf­ter des IT Secu­rity und Cloud-Anbie­ters Brain­loop AG bei dem Verkauf an den US-Wett­be­wer­ber Dili­gent. Größ­ter Gesell­schaf­ter war auch dort die Invent­ment GmbH, zu deren Allein­ge­sell­schaf­ter von Einem eine jahr­zehn­te­lange enge vertrau­ens­volle Zusam­men­ar­beit verbindet.

Bera­ter Altge­sell­schaf­ter der forcont: ARQIS (München)
Prof. Dr. Chris­toph von Einem (Feder­füh­rung; of Coun­sel), Dr. Mauritz von Einem (Co-Lead; beide Corporate/M&A), Marcus Noth­hel­fer (IP); Coun­sel: Tanja Kurtzer (Pensi­ons); Asso­cia­tes: Benja­min Bandur (Corporate/M&A), Martin Wein­gärt­ner (Düssel­dorf; Pensions)

Über ARQIS
ARQIS ist eine unab­hän­gige Wirt­schafts­kanz­lei, die inter­na­tio­nal tätig ist. Die Sozie­tät wurde 2006 an den Stand­or­ten Düssel­dorf, München und Tokio gegrün­det. Rund 55 Anwälte und Legal Specia­lists bera­ten in- und auslän­di­sche Unter­neh­men auf höchs­tem Niveau zum deut­schen und japa­ni­schen Wirt­schafts­recht. Mit den Fokus­grup­pen Tran­sac­tions, HR.Law, Japan, Data.Law und Risk ist die Kanz­lei auf die ganz­heit­li­che Bera­tung ihrer Mandan­ten ausge­rich­tet. Weitere Infor­ma­tio­nen finden Sie unter www.arqis.com.

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