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topi sammelt 45 Mio. USD ein, um Hardware-as-a-Service zu etablieren

Kate­go­rie: Private Equity
Foto: Mit ihrer Finan­zie­rung seien sie für die kommen­den Schritte gut ausge­rüs­tet, sagen die Grün­de­rin­nen Estelle Merle (l.) und Char­lotte Pallua (r.) — Copy­right: topi
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7. Septem­ber 2022

Berlin — Das 2021 gegrün­dete Berli­ner Fintech topi hat 45 Mio. US-Dollar einge­sam­melt, davon 15 Mio. US-Dollar Eigen­ka­pi­tal. Ange­führt wird die Runde erneut von Crean­dum und Index Ventures unter Betei­li­gung des im Sili­con Valley ansäs­si­gen Triple­Point Capi­tal. Damit hat das Start-up fast 50 Millio­nen US-Dollar in weni­ger als einem Jahr einge­sam­melt. topis tech­ni­sche Infra­struk­tur ermög­licht es Händ­lern und Herstel­lern, Hard­­ware-Abos für Geschäfts­kun­den anzu­bie­ten. Damit wird die Art der Hard­ware­be­schaf­fung von Unter­neh­men revo­lu­tio­niert und der Über­gang zur Kreis­lauf­wirt­schaft vorangetrieben.

topi ermög­licht Händ­lern und Herstel­lern ihre Produkte als Abo anzubieten

Welt­weit werden jähr­lich Inves­ti­ti­ons­aus­ga­ben von mehr als 3.700 Milli­ar­den US-Dollar* getä­tigt. Allein im Bereich der elek­tro­ni­schen Geräte müssen von Compu­tern, Bild­schir­men, Smart­pho­nes oder Druckern bis zu bran­chen­spe­zi­fi­schen Spezi­al­ma­schi­nen die unter­schied­lichs­ten Betriebs­mit­tel beschafft werden. Das Eigen­tum an diesen physi­schen Betriebs­mit­teln ist für Unter­neh­men aber sowohl mit finan­zi­el­lem als auch opera­ti­vem Aufwand verbun­den. topi ermög­licht Unter­neh­men die Miete von Hard­ware und verwan­delt so teure Inves­ti­tio­nen in geringe monat­li­che Betriebs­kos­ten. Zusätz­lich vermei­den Unter­neh­men dadurch veral­tete Hard­ware, sparen Zeit bei der Verwal­tung exis­tie­ren­der Geräte, verbes­sern ihre opera­tive Flexi­bi­li­tät und opti­mie­ren ihren Cashflow.

Für Herstel­ler und Händ­ler sind Hard­­ware-Subscri­p­­ti­ons kompli­ziert und gehen mit einer Viel­zahl an Heraus­for­de­run­gen einher, beispiels­weise: Risiko- und Betrugs-Mana­ge­­ment, Refi­nan­zie­rung, das Einbin­den von Versi­che­rungs­an­ge­bo­ten und die damit verbun­de­nen Zahlungs­ströme. Mit der in den Kauf­pro­zess einge­bet­te­ten Abo-Option wird es B2B-Händ­­lern ermög­licht, Hard­­ware-as-a-Service im Online­shop, Tele­sa­les und in den Läden anzu­bie­ten. topis Betrugs- und Risi­ko­sys­tem prüft in Echt­zeit die Kredit­wür­dig­keit der Kunden. Die Händ­ler und Herstel­ler erwei­tern damit ihren Kunden­kreis und verbes­sern sowohl das Kunden­er­leb­nis als auch die Loya­li­tät ihrer Kunden.

„Wir machen die bei Soft­ware längst etablier­ten As-a-Service-Modelle auch bei Hard­ware zum Stan­dard“, erklä­ren Estelle Merle und Char­lotte Pallua, die Grün­de­rin­nen von topi. „Unsere Subscri­p­­tion-Plat­t­­form stellt sicher, dass Geschäfts­kun­den ihre Liqui­di­tät schüt­zen können, während ihre Ange­stell­ten nie wieder mit veral­te­ten Gerä­ten arbei­ten müssen. Wir sind fest davon über­zeugt, dass jeder Händ­ler und Herstel­ler in Zukunft seine Produkte auch als Abo-Modell anbie­ten muss, um wett­be­werbs­fä­hig zu bleiben.“

Stra­te­gi­sche Part­ner­schaft mit GRAVIS

topi gibt darüber hinaus eine stra­te­gi­sche Part­ner­schaft mit GRAVIS bekannt. Als einer der führen­den Elek­tronik­händ­ler in Deutsch­land bietet das Unter­neh­men als Erstes ein Abo-Modell mit der Platt­form des Fintechs an.

“Wir haben lange nach einem Part­ner wie topi gesucht“, sagt Jan Sper­lich, Geschäfts­füh­rer von GRAVIS. „Wir sind begeis­tert darüber, dass unsere Geschäfts­kun­den ihre IT-Aussta­t­­tung jetzt unkom­pli­ziert in Echt­zeit und ohne aufwen­dige Prozesse und büro­kra­ti­schen Papier­kram mieten können. Bereits in der Pilot­phase haben fast die Hälfte unse­rer Geschäfts­kun­den, die mit topi Hard­ware gemie­tet haben, erneut Produkte gemie­tet. Wir freuen uns auf die weitere Zusam­men­ar­beit und darauf, unser Ange­bot mithilfe von topis Platt­form weiter auszuweiten.“

Jan Hammer und Julia Andre, Part­ner bei Index Ventures, treten dem Board of Direc­tors von topi bei. Andre sagt dazu: “Unter­neh­men wollen sich darauf konzen­trie­ren, gute Ergeb­nisse zu erzie­len und nicht von der Komple­xi­tät der Equi­p­­ment-Beschaf­­fung aufge­hal­ten werden. topi besei­tigt das Wirr­warr aus Anbie­tern und Kosten, die das Leasing von Betriebs­mit­teln so schwer machen und bietet eine Hard­­ware-Subscri­p­­tion-Lösung für Händ­ler, die deren Geschäfts­kun­den beispiel­lose Kondi­tio­nen eröff­nen. Wir sind beein­druckt von der Umset­zungs­ge­schwin­dig­keit bei topi und glau­ben, dass sie in der opti­ma­len Posi­tion sind, um diesen Wandel in großem Maßstab möglich zu machen.“

Welt­weit landen pro Jahr rund 50 Millio­nen Tonnen Elek­tro­schrott auf den Müll­de­po­nien**, das sind über 7 kg pro Person. Die Herstel­ler müssen lang­fris­ti­ger denken und sich nicht nur auf den Kauf konzen­trie­ren, sondern beden­ken, wie dem Produkt ein zwei­tes Leben gege­ben werden kann oder wie man sie ordent­lich recy­cled. In einer Zeit, in der sich die Welt mehr und mehr der Kreis­lauf­wirt­schaft zuwen­det, wird topi eine Schlüs­sel­rolle bei der Redu­zie­rung von Hard­­ware-Abfall spielen.

„Wir glau­ben, dass topi eine der trei­ben­den Kräfte bei der Neuge­stal­tung von B2B-Payments sein wird“, sagt Simon Schmincke, Gene­ral Part­ner bei Crean­dum, der eben­falls dem Board of Direc­tors beitritt. „Die Idee ist inno­va­tiv, füllt eine Lücke, die schon viel zu lange exis­tiert und bringt für alle Seiten Vorteile. Am Ende wird es um die Umset­zung gehen. Und was das angeht, hat topi ein unglaub­li­ches Team zusam­men­ge­stellt, wie wir es bei einem Unter­neh­men in diesem Stadium selten gese­hen haben.“

topi wurde von Char­lotte Pallua und Estelle Merle gegrün­det, die sich an der Harvard Busi­ness School kennen­ge­lernt und bereits Führungs­po­si­tio­nen bei Apple und Gold­man Sachs ausge­übt haben. Seit der Grün­dung im letz­ten Jahr ist topi zu einem Unter­neh­men mit 35 Mitar­bei­ten­den aus 13 Ländern gewach­sen. Das Team kommt von Unter­neh­men wie Revo­lut, PayPal, GoCard­less, Checkout.com, N26, McKin­sey, BCG und Meta. Die Hälfte des Führungs­teams und 60 % des Tech-Teams sind weib­lich. topi hat seinen Haupt­sitz in Berlin, wird aber als Remote-First-Unter­­neh­­men aufge­baut, um sich Talente in ganz Europa zu sichern. Zwei Drit­tel des Teams arbei­ten aus dem euro­päi­schen Ausland.

Hinweise: * S&P Global Market Intel­li­gence, global corpo­rate capi­tal expen­dit­ure, ** Statista, Global e‑waste statis­tics and facts

Über topi
topi ist ein Fintech-Unter­­neh­­men, dessen tech­ni­sche Infra­struk­tur es Händ­lern und Herstel­lern ermög­licht, Hard­­ware-Abos für ihre Geschäfts­kun­den anzu­bie­ten. Die Hard­­ware-as-a-Service-Plat­t­­form erlaubt es Händ­lern, ihren Geschäfts­kun­den online, im Tele­sa­les oder im Store ihre Produkte bequem als Miete anzu­bie­ten. Das in Berlin ansäs­sige Unter­neh­men wurde 2021 von Char­lotte Pallua und Estelle Merle gegrün­det. topi ist finan­ziert von Index Ventures, Crean­dum und dem im Sili­con Valley ansäs­si­gen Triple­Point Capi­tal sowie von Grün­dern und frühen Mitar­bei­ten­den von Adyen, Stripe, N26, Senn­der, Wefox, HelloFresh, Cloud­flare, Perso­nio, Foodora und weiteren

Über Crean­dum
Crean­dum, 2003 gegrün­det, ist ein führen­der paneu­ro­päi­scher Venture Capi­tal Fonds. Das Port­fo­lio des Fonds umfasst über verschie­denste Bran­chen hinweg mehr als 120 Unter­neh­men, darun­ter einige der erfolg­reichs­ten euro­päi­schen Tech-Firmen, z. B. Spotify, Klarna, Depop, Kry, Trade Repu­blic, Pleo und Vivino. Heute ist jedes sechste dieser Unter­neh­men ein Unicorn.

Creandums Bera­tungs­teams sitzen in Stock­holm, London, Berlin und San Fran­cisco. Sie verfü­gen über umfang­rei­che opera­tive Exper­tise, mit der sie Port­­fo­­lio-Unter­­neh­­men des Fonds von der Seed-Phase bis zum Exit und mit dem Ziel unter­stüt­zen, sie in ihrer Kate­go­rie zu Welt­markt­füh­rern zu machen. Weitere Infor­ma­tio­nen finden Sie unter www.creandum.com.

Über Index Ventures
Index Ventures inves­tiert in heraus­ra­gende Gründer/innen, die durch rele­vante Erfah­rung und/oder Fach­wis­sen nicht nur ideal posi­tio­niert, sondern auch intrinsisch moti­viert sind, ihre Ideen zu verwirk­li­chen. Index hilft Unter­neh­mern, aus ihren visio­nä­ren Ideen globale Unter­neh­men zu bauen und mit diesen einen posi­ti­ven Impact auf die Welt auszuüben.

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