ALTERNATIVE FINANZIERUNGSFORMEN
FÜR UNTERNEHMER UND INVESTOREN

News-Kategorie: Private Equity

Große Finanzierungsrunde: Solarisbank erhält 60 Mio. Euro

Hamburg — Die Solar­is­bank hat sich die bislang höch­ste Finanzierungsrunde ihrer Unternehmensgeschichte gesichert in Höhe von 60 Mio. Euro. Die Post-Money-Bewer­tung steigt durch die Kapi­taler­höhung auf 320 Mio. Euro. „Da wir unter kein­er­lei Zeit­druck standen, hat die Corona-Krise unseren Fund­ing-Prozess nicht wirk­lich tang­iert“, sagte uns Vorstand­schef Roland Folz. „Aufgrund der hohen Nach­frage von Inve­storen­seite haben wir sogar mehr Kapi­tal aufgenom­men, als ursprünglich geplant.“

Mit dem Fund­ing im Rücken kann die Solar­is­bank – die seit ihrer Grün­dung 2016 auss­chließlich organ­isch gewach­sen ist – sogar größere Transak­tio­nen ins Auge fassen. So könnte Solaris die Wire­card Bank AG zumin­d­est in Teilen übernehmen könnte.

Auf dieses Szenario ange­sprochen, sagte uns Solar­is­bank-Chef Folz gestern: „Es ist nie eine gute Nachricht, wenn ein Konkur­rent in Schwierigkeiten gerät. Denn was Unternehmen letztlich besser macht, das ist der Wettbe­werb.“ Richtig allerd­ings sei: „Die Dien­stleis­tun­gen der Wire­card Bank ähneln den unseren. Je nach­dem, wie sich die Dinge entwick­eln, könnten wir darum wir sicher­lich für viele Kunden des Wettbe­wer­bers so etwas wie die natür­liche Alter­na­tive sein.“

Lead-Investor ist Risikokap­i­tal­ge­ber Holtzbrinck Ventures, der bislang noch nicht zu den Gesellschaftern gehörte. Dass ein deutscher VC-Spezial­ist in einer derart großen Runden (und noch dazu, nach­dem er bis dato noch gar nicht beteiligt war) den Lead-Investor gibt, ist unserer Erin­nerung nach im deutschen Fintech-Sektor selten. Es zeigt aber: Hiesige Venture-Capi­tal-Player schrecken bei größeren Runden nicht mehr automa­tisch zurück. Auch Early­bird mischte bei den jüng­sten Mega-Fund­ings von N26 ja weit­er­hin munter mit.

Neben Holtzbrinck eben­falls neu an Bord sind Vulcan Capi­tal (das ist der Invest­ment-Arm der Stiftung des verstor­be­nen Microsoft-Mitgrün­ders Paul Allen), ein weit­erer amerikanis­cher VC namens Storm Ventures sowie der zum gleich­nami­gen kore­anis­chen Tech­nolo­giekonz­ern gehörende Samsung Cata­lyst Fund. Von den Altin­ve­storen gingen Yabeo, BBVA, die SBI Group, ABN Amro, Global Brain, Hegus und Lakestar mit.  Solar­is­bank-Strate­giechefin Layla Qassim: „Wir hatten bislang einen leichten Über­hang an strate­gis­chen Gesellschaftern. Darum haben wir uns bei der Auswahl der Kapi­tal­ge­ber dies­mal etwas stärker auf die  finanziellen Inve­storen fokussiert.“

Inter­es­sant: In der Pressemit­teilung ist davon die Rede, dass die Deutsche Bank die Runde als „Private Place­ment Agent“ unter­stützt habe. „In unseren ersten beiden Finanzierungsrun­den sind wir ohne beglei­t­ende Bank ausgekom­men. Dies­mal haben wir uns bewusst für einen anderen Weg entsch­ieden – weil: Ein Unternehmen in unserem Stadium kann gute Freunde gebrauchen. Und mit der Deutschen Bank haben wir einen solchen Freund nun gefun­den“, so CEO Folz. Die nahe­liegende Nach­frage, ob damit auch schon vorentsch­ieden sei, welches Geldin­sti­tut die Solar­is­bank eines Tages an die Börse begleiten könnte, beant­wortete Folz ebenso nahe­liegen­der­weise nicht mit dem Satz: „Klar, das wird die Deutsche Bank.“ Stattdessen betonte er, dass ein IPO für die näch­sten zwei Jahre in keinem Fall auf der Agenda stehe und auch für die Zeit danach nur „eine denkbare Option unter mehreren“ sei.

Was soll nun mit den 60 Mio. Euro passieren? ‑Die zumin­d­est noch für dieses und näch­stes Jahr erwarteten Verluste auffan­gen Die europäis­che Expan­sion vorantreiben. Das will die Solar­is­bank (Mitar­beiter zurzeit: 310) aber weit­er­hin vor allem von Berlin aus tun; ausländis­che Büros sollen nur vere­inzelt eröffnet werden.

 

Unigestion Private Equity sammelt Direkt- und Sekundärfonds ein

Genf  — Uniges­tion, der unab­hängige spezial­isierte Vermö­gensver­wal­ter, hat im Mai die dritte Schließung seines Private Equity-Direk­t­fonds Uniges­tion Direct II voll­zo­gen, wodurch sich der Gesam­tum­fang des Fonds auf 375 Mio. Euro erhöht hat.

Die endgültige Ziel­größe liegt bei 600 Mio. Euro. Im Juni schloss der Fonds auch seine zweite Investi­tion ab. Darüber hinaus erfol­gte am 10. Juni die erste Schließung des Sekundär­fonds Uniges­tion Secondary V, mit einem Gesamtvol­u­men von 228 Mio. Euro (700 Mio. Euro endgültiges Zielvol­u­men).

Der Erfolg dieser Abschlüsse spiegelt den Appetit der Inve­storen auf ein Engage­ment in Direkt- und Sekundär­markt-Transak­tio­nen bei kleinen und mittel­großen Unternehmen auf dem Private Equity-Markt im derzeit­i­gen wirtschaftlichen Umfeld wider.

Da sich die Auswirkun­gen der COVID-19-Pandemie auf den Finanzmärk­ten bemerk­bar machen, rech­net Uniges­tion künftig mit einer wach­senden Zahl attrak­tiver Gele­gen­heiten, in Folge niedrigerer Bewer­tun­gen, einer begren­zten Verfüg­barkeit von Fremd­kap­i­tal und einer Zunahme poten­zieller Verkäufer.

Beide Fonds ziehen nach wie vor namhafte Inve­storen aus Nordamerika, Australien und Europa an, darunter renom­mierte Unternehmen, Pensions­fonds und vermö­gende Anleger.

Uniges­tion Direct II
Die Strate­gie von Uniges­tion Direct II besteht darin, ein Port­fo­lio von Direk­t­in­vesti­tio­nen in kleine und mittel­große Unternehmen in Sektoren aufzubauen, deren Wach­s­tum von langfristi­gen Trends angetrieben wird. Der Fonds investiert in Unternehmen, die dank ihrer starken Mark­t­po­si­tion­ierung, ihres Manage­ments und ihrer Finanzkraft aus eigener Kraft wider­stands­fähig sind. Dadurch erhal­ten Inve­storen ein Engage­ment in einem Port­fo­lio robuster Unternehmen, die in der Lage sind, ihre Wach­s­tum­spläne unab­hängig von den Mark­tbe­din­gun­gen umzuset­zen.

Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im Bere­ich der Direk­t­in­vesti­tio­nen beteiligt sich Uniges­tion sowohl als Mitun­terze­ich­ner als auch als Mitinitiator/Initiator an Transak­tio­nen, gemein­sam mit Fonds­man­agern, die auf kleine und mittel­große Unternehmen spezial­isiert sind, sowie anderen Investi­tion­spart­nern in Europa, Nordamerika und Asien. Uniges­tion übern­immt eine aktive Rolle während der Due Dili­gence und ist in der Lage, in den meis­ten Fällen günstige Transak­tions­be­din­gun­gen zu schaf­fen.

Mit einem glob­alen Team von 40 Private-Equity-Fach­leuten bezieht Uniges­tion direkte Investi­tion­s­möglichkeiten aus seinem Netzw­erk von mehr als 500 Investi­tion­spart­nern, darunter spezial­isierten Fonds­man­agern, Spon­soren und andere Branch­en­ex­perten, sowie direkt von Unternehmen­seign­ern.

Uniges­tion Secondary V
Uniges­tion Secondary V investiert in kleine, nicht versteigerte Sekundär­markt-Transak­tio­nen mit einem Volu­men von unter 50 Mio. Euro, wobei der Schw­er­punkt auf Port­fo­lios von Unternehmen mit hoher Qual­ität und attrak­tiven Bewer­tun­gen liegt. Mit mehr als zwei Jahrzehn­ten Erfahrung ist Uniges­tion einer der Pioniere auf dem glob­alen Sekundär­markt. Die Exper­tise umfasst insbeson­dere maßgeschnei­derte und oft komplexere Liquid­ität­slö­sun­gen.

Uniges­tion akquiri­ert Sekundär­markt-Transak­tio­nen aus seinem breiten Netzw­erk von General Part­ners (GPs), Limited Part­ners, Small Inter­me­di­aries und ausgewählten spezial­isierten Secondary Direct Managern. Dank seiner umfan­gre­ichen Erfahrung im weltweiten Markt für kleine und mittel­große Unternehmen hat Uniges­tion Zugang zu Transak­tio­nen außer­halb der Jagdgründe anderer Sekundärin­ve­storen. So ist Uniges­tion in der Lage, ein Port­fo­lio von Sekundär­markt-Transak­tio­nen anzu­bi­eten, das typis­cher­weise nicht mit dem breit­eren Sekundär­markt korre­liert.

Uniges­tion verfolgt einen sorgfälti­gen Due-Dili­gence-Prozess, weshalb der Schw­er­punkt auf Port­fo­lios von Unternehmen mit soli­den Geschäftsmod­ellen und klaren Exit-Möglichkeiten liegt. Folglich werden die Renditen von der zukün­fti­gen Unternehmensen­twick­lung bestimmt und sind nicht von Lever­age oder Abschlä­gen abhängig.

“Diese Fondss­chließun­gen sind ein Beweis für unsere lange Erfol­gs­bi­lanz bei Investi­tio­nen in kleine und mittel­große Unternehmen. Wir konzen­tri­eren uns auf kleine und mittel­ständis­che Unternehmen, die in attrak­tiven Sektoren tätig sind, in denen das Wach­s­tum nicht von den makroökonomis­chen Bedin­gun­gen abhängig ist. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass wir von den Chan­cen prof­i­tieren werden, die sich aus den außergewöhn­lichen Bedin­gun­gen ergeben, die wir derzeit erleben”, sagt Christophe De Dardel, Head of Private Equity bei Uniges­tion.

Paragon übernimmt die WEKA Firmengruppe

München — Paragon Part­ners, eine der führen­den privaten Beteili­gungs­ge­sellschaften in Europa, erwirbt sämtliche Anteile der WEKA Firmen­gruppe, einem führen­den Anbi­eter im Bere­ich Fach­in­for­ma­tio­nen, Soft­ware, Weit­er­bil­dun­gen & Services für die DACH-Region und Frankre­ich.

Dr. Edin Hadzic (Foto), Mitgrün­der und Geschäfts­führer von Paragon Part­ners, sagt: „WEKA ist eine beein­druck­ende Erfol­gs­geschichte, die wir als neuer Gesellschafter mit dem Manage­ment Team und den Mitar­beit­ern fortschreiben wollen. Die diver­si­fizierte Struk­tur und die unternehmerische Kultur der Unternehmensgruppe wollen wir weit­er­hin stärken. Die Weit­er­en­twick­lung von Märk­ten, Produk­ten und die Digi­tal­isierung der Unternehmen­sprozesse stehen auch in Zukunft im Vorder­grund. Gezielte Akqui­si­tio­nen zur Port­fo­lio-Ergänzung bleiben nach wie vor Teil der Unternehmensstrate­gie. Wir heißen WEKA in der Paragon-Fami­lie willkom­men und freuen uns auf die Zusam­me­nar­beit.“

Wolf­gang Materna, Geschäfts­führer der WEKA Hold­ing: „Ich freue mich, mit Paragon Part­ners einen Gesellschafter mit ausgeze­ich­neten Referen­zen, Ziel­stre­bigkeit und Zuver­läs­sigkeit gefun­den zu haben, der durch seine Erfahrun­gen in der Medien-Branche alle Voraus­set­zun­gen für die Weit­er­en­twick­lung der WEKA-Gruppe mitbringt und bei dem wir die Zukunft von WEKA, unseren Mitar­beit­ern und unseren Geschäftspart­nern in guten Händen sehen. Wir freuen uns, ein Teil der Paragon-Fami­lie zu sein. Das Manage­ment und die Mitar­beiter der WEKA-Gruppe werden auch in der neuen Gesellschafter­struk­tur alles für die erfol­gre­iche Fort­führung der Geschäfte geben.“

Über WEKA
WEKA wurde im Jahr 1973 als Fachver­lag für Verwal­tung und Indus­trie von Werner und Karin Mützel gegrün­det. Über die letzten Jahrzehnte entwick­elte sich WEKA zu einer diver­si­fizierten Medi­en­gruppe und hat durch ein breites Fach­in­for­ma­tions- und Formatange­bot eine führende Mark­po­si­tion eingenom­men. Die WEKA Firmen­gruppe hat ihren Haupt­sitz in Kiss­ing (Deutsch­land) und umfasst 23 Unternehmen in Deutsch­land, Öster­re­ich, der Schweiz und Frankre­ich. WEKA erwirtschaftet einen Jahre­sum­satz von rund EUR 250 Mio. und beschäftigt insge­samt 1.500 Mitar­beiter.

Im Bere­ich „Busi­ness Infor­ma­tion & Educa­tion“ bietet WEKA Experten­wis­sen über Print‑, Digi­tal- (z.B. Online-Inhal­te/ Daten­banken, Soft­ware, E‑Learning) und Face-to-Face-Formate (z.B. Semi­nare, Fort- und Weit­er­bil­dung) an. Der Schw­er­punkt liegt auf der Vermit­tlung von regu­la­torischem und/ oder tech­nis­chem Wissen und den darauf aufbauen­den Neuerun­gen in spez­i­fis­chen Nischen, wie etwa Arbeitssicher­heit, Gefahrgüter, Recht und Steuern oder Zahn­medi­zin. Inhalte werden so aufbere­itet, dass sie unmit­tel­bare Anwen­dung in der Praxis finden und sich damit naht­los in den Work­flow der Kunden inte­gri­eren lassen.

Das Segment „Busi­ness Commu­ni­ca­tion“ liefert Fach­in­for­ma­tio­nen über Print- (primär Zeitschriften) sowie Digital‑, Event- und Service­for­mate für verschiedene Indus­trien. Dazu gehören beispiel­sweise Branchen wie Elek­tronik, ITK und Gebäude­tech­nik. Der Schw­er­punkt liegt auf jour­nal­is­tis­chen Marken sowie spez­i­fis­chen Daten und Services, die die Teil­nehmer und Inter­essen­ten der jeweili­gen Zielmärkte informieren. www.weka-holding.de

Über Paragon Part­ners
Gegrün­det in 2004, gehört Paragon heute zu den führen­den privaten Beteili­gungs­ge­sellschaften im deutschsprachi­gen Raum mit mehr als EUR 1,2 Mrd. verwal­tetem Eigenkap­i­tal. Paragon arbeitet mit seinen Port­fo­lio-Unternehmen eng zusam­men, um nach­haltiges Wach­s­tum zu sich­ern und oper­a­tive Prozesse zu verbessern. Das Beteili­gungs-Port­fo­lio erstreckt sich über verschiedene Branchen (z.B. Industrial/ Profes­sional Services, IP-Manage­ment, Media Analyt­ics) und umfasst aktuell 14 Unternehmen. Die Firma hat ihren Sitz in München, Deutsch­land. www.paragon.de

BayBG übernimmt Minderheitsbeteiligung an SAV

München/Nürnberg — Das Span­ntech­nik-Unternehmen SAV GmbH, Nürn­berg, meldet eine Kapi­taler­höhung. Das neue Kapi­tal stammt von der BayBG Bayerischen Beteili­gungs­ge­sellschaft, die als Minder­heits­ge­sellschafter 20 Prozent der Firmenan­teile übern­immt und gleichzeitig eine stille Beteili­gung einbringt. Der Einstieg der BayBG ermöglicht es der SAV, die mit Stan­dorten in Nürn­berg, Mittweida und Göppin­gen jährlich 27 Mio. Euro umsetzt, die bere­its eingeleit­ete Entwick­lung hin zum Engi­neer­ing-Spezial­is­ten weiter fortzuset­zen und damit den Restruk­turierung­sprozess der vergan­genen Jahre erfol­gre­ich abzuschließen.

Da die SAV als einer der weni­gen Komplet­tan­bi­eter auf ein langjähriges Know-how bei magnetis­chen, umlaufenden und stationären Spann- und Automa­tisierungslö­sun­gen zurück­greifen kann, besitzt das Unternehmen für alle span­ntech­nis­chen Anforderun­gen verschieden­ster Branchen hohe Lösungskom­pe­tenz. Namhafte Unternehmen aus den Bere­ichen Maschi­nen­bau, Trans­port und Verkehr, Agrartech­nik, Luft- und Raum­fahrt sowie Medi­z­in­tech­nik zählen zum Kunden-Port­fo­lio der SAV. Eigen­ständige Produk­ten­twick­lun­gen bilden einen Schw­er­punkt der weit­eren Ausrich­tung.

SAV setzt dabei zunehmend auch auf intel­li­gente Automa­tisierungskonzepte, wie z.B. die eige­nen­twick­elte Robot­erzelle. Sehr zufrieden mit dem neuen Investor zeigt sich Martin Schacherl, Geschäfts­führer der SAV: „Mit der BayBG haben wir einen sehr erfahre­nen neuen Part­ner gewon­nen. Das neu gewonnene Netzw­erk und das zusät­zliche Kapi­tal geben uns den Freiraum für die Hebung von Wach­s­tumspoten­zialen, für weit­ere Entwick­lun­gen und für die Erschließung neuer Märkte. Wir sind überzeugt, dass die Zusam­me­nar­beit für beide Seiten sehr erfol­gre­ich sein wird.“

Thomas Becher, Senior Invest­ment Manager der BayBG, ergänzt: „Überzeugt hat uns vor allem das erfahrene und kompe­tente SAV-Manage­ment­team. Mit der konse­quenten weit­eren Fokussierung hin zum Engi­neer­ing-Spezial­is­ten erschließt sich das Unternehmen zusät­zliches Poten­zial als Anbi­eter span­ntech­nis­cher Lösun­gen.“

Über BayBG
Mit einem investierten Volu­men von mehr als 300 Mio. Euro ist die BayBG Bayerische Beteili­gungs­ge­sellschaft mbH ist einer der größten Venture-Capi­tal- und Beteili­gungskap­i­tal­ge­ber und Anbi­eter von Mezza­nine für den Mittel­stand. Sie ist aktuell mit über 300 Mio. Euro engagiert. Mit ihren Venture Capi­tal- und Beteili­gungsen­gage­ments ermöglicht sie mittel­ständis­chen Unternehmen und Start-ups die Umset­zung von Inno­va­tions- und Wach­s­tumsvorhaben, die Regelung der Unternehmen­snach­folge oder die Opti­mierung der Kapi­tal­struk­tur.

EQT Infrastructure II veräussert Hector Rail an Ancala Infrastructure

GOF berät EQT Infra­struc­ture II im Zusam­men­hang mit dem Verkauf der Hector Rail Gruppe an Ancala Infra­struc­ture

München, 18. Juni 2020 –– Die Wirtschaft­skan­zleien Vinge und Gütt Olk Feld­haus haben EQT Infra­struc­ture II im Zusam­men­hang mit dem Abschluss einer Vere­in­barung zum Verkauf der Hector Rail Gruppe (Foto: Hector Rail) an den Euro­pean Infra­struc­ture Fund II von Ancala beraten. Vinge fungierte als Lead Coun­sel; GOF beriet zu den deutsch-rechtlichen Aspek­ten der Transak­tion.

Hector Rail ist der größte private Betreiber von Schienengüter­verkehr in Skan­di­navien und unter­hält signifikante Betrieb­sstät­ten in Deutsch­land. Mit einer Flotte von über 100 Loko­mo­tiven und 400 Mitar­beit­ern, darunter etwa 250 Lokführer, trans­portiert das Unternehmen Güter für ein breites Spek­trum von Kunden.  — EQT Infra­struc­ture II hatte Hector Rail im Novem­ber 2014 über­nom­men.

Rechtliche Berater EQT:
Vinge, Stock­holm: Daniel Rosvall, Karl Klack­en­berg, Milad Kamali, Olivia Beld­ing (alle M&A), Mikael Ståhl, Axel Jans­son (beide Banking/Finance), Mathilda Pers­son (Commer­cial Agree­ments) und Kristof­fer Säll­fors (Regu­la­tory).
Gütt Olk Feld­haus, München: Dr. Tilmann Gütt (Part­ner, Banking/Finance, Feder­führung), Thomas Becker (of Coun­sel, IP/IT/Software), Christo­pher Ghabel (Senior Asso­ciate, Banking/Finance), Karl Ehren­berg (Asso­ciate, M&A).
Held Jagut­tis, Köln: Dr. Simeon Held, Dr. Malte Jagut­tis, Bernard Altpeter (alle Regu­la­tory)

Über Gütt Olk Feld­haus
Gütt Olk Feld­haus ist eine führende inter­na­tional tätige Sozi­etät mit Sitz in München. Wir beraten umfassend im Wirtschafts- und Unternehmen­srecht. Unsere Schw­er­punkte liegen in den Bere­ichen Gesellschaft­srecht, M&A, Private Equity sowie Finanzierung. In diesen Fach­bere­ichen übernehmen wir auch die Prozess­führung.

SMP berät Proptech Homeday bei Euro 40 Millionen-Finanzierungsrunde

Berlin — SMP hat das Berliner Proptech Home­day bei seiner jüng­sten Finanzierungsrunde beraten. Das Joint Venture beste­hend aus Axel Springer und Purple­bricks investiert erneut in das Unternehmen. Im Rahmen dieser Finanzierungsrunde mit einem Gesamtvol­u­men von 40 Millio­nen Euro erhöht das Joint Venture ihre Beteili­gung an Home­day auf über 54 %. Nach eige­nen Angaben plant das auf die Vermit­tlung von Maklern spezial­isierte Onlinepor­tal das einge­wor­bene Kapi­tal in den tech­nol­o­gis­chen Ausbau sowie die weit­ere Expan­sion zu investieren. Home­day wurde von den SMP-Part­nern Martin Schaper und Peter Möll­mann umfassend rechtlich beraten.

Über Home­day
Home­day ist ein Proptech-Unternehmen mit Sitz in Berlin. 2015 wurde Home­day von Stef­fen Wicker, Dmitri Uvarovski und Philipp Reichle gegrün­det und vermit­telt seit­dem über seine Online­plat­tform deutsch­landweit Makler. Das Tech­nolo­gie­un­ternehmen beschäftigt rund 200 Mitar­beiter und 180 selb­ständige Home­day-Makler deutsch­landweit.

Über SMP
SMP ist eine Spezialkan­zlei für Steuer- und Wirtschaft­srecht, die in den Kern­bere­ichen Corpo­rate, Fonds, Prozess­führung, Steuern und Transak­tio­nen tätig ist. Die Anwälte und Steuer­ber­ater von SMP vertreten eine breite Vielfalt an Mandan­ten. Dazu gehören aufstrebende Tech­nolo­gie­un­ternehmen und fami­lienge­führte mittel­ständis­che Unternehmen genauso wie Konz­erne und Private-Equity-/Ven­ture-Capi­tal-Fonds. Seit der Grün­dung 2017 hat sich SMP zu einer der führen­den Adressen für Venture Capi­tal, Private Equity und Fondsstruk­turierung in Deutsch­land entwick­elt. Die Kanzlei sowie die Part­ner wurden national und inter­na­tional von JUVE, Best Lawyers, Legal 500, Focus sowie Cham­bers and Part­ners anerkannt. SMP beschäftigt heute über 50 erfahrene Recht­san­wälte und Steuer­ber­ater in drei Büros in Berlin, Hamburg und Köln.

Berater Home­day: SMP Schnit­tker Möll­mann Part­ners
Dr. Martin Schaper, Foto (Feder­führung), Part­ner
Dr. Peter Möll­mann, Part­ner

Flugtaxi Lilium erhält USD 35 Mio. von Tesla-Investor Baillie Gifford

München —  Der britis­che Investor Bail­lie Gifford investiert 35 Millio­nen US-Dollar in den Münch­ner Flug­taxi-Entwick­ler Lilium. Gifford ist nach Elon Musk der größte Investor bei Tesla.

Zuletzt investierte der chine­sis­che Inter­net-Konz­ern Tencent, Atom­ico, Freigeist und LGT 240 Millio­nen US-Dollar in das Unternehmen. Insge­samt flossen somit in der aktuellen Invest­men­trunde 275 Millio­nen in Lilium. Bei dieser jüng­sten Finanzierungsrunde erre­icht Lilium eine Milliar­den-Bewer­tung. Der Luft­taxi-Hersteller wurde 2015 von den vier Inge­nieuren Daniel Wiegand, Sebas­t­ian Born, Patrick Nathen und Matthias Meiner gegrün­det.

Das deutsche Startup hat einen vollelek­trischen Passagier­jet (Foto Lilium) entwick­elt hat, der vertikal starten und landen kann.

Waterland: Dachmarke Althera für Physiotherapie-Kette

Gelsenkirchen / Hamburg – Der bundesweit in mehr als 120 Einrich­tun­gen tätige Phys­io­ther­a­pie-Dien­stleis­ter Reha­con hat mit ATHERA eine neue Dachmarke einge­führt. Gleichzeitig setzt der Mehrheits­ge­sellschafter Water­land Private Equity die Buy-and-Build-Strate­gie bei seinem Port­fo­lio-Unternehmen fort und inte­gri­ert zwei weit­ere Phys­io­ther­a­pie-Anbi­eter in die Gruppe: GANTZE Zentrum für Gesund­heit sowie Phys­io­ther­a­pie Rosita Boose sind künftig Teil der wach­s­tumsstarken Gesund­heits­marke aus Gelsenkirchen. Die Transak­tio­nen, über deren Details Stillschweigen vere­in­bart wurde, werden voraus­sichtlich im Juli abgeschlossen sein.

ATHERA, vormals Reha­con, betreibt seit mehr als 25 Jahren erfol­gre­ich phys­io­ther­a­peutis­che Praxen in Deutsch­land und hat sich zu einem der führen­den deutschen Anbi­eter im Bere­ich Phys­io­ther­a­pie und Reha­bil­i­ta­tion entwick­elt, der knapp 1.000 Mitar­beiter beschäftigt. Die neue Dachmarke der Gruppe steht für ein einheitliches Qual­itätsver­sprechen für Patien­ten und Mitar­beiter; flankiert wird der sukzes­sive Roll-out des neuen Auftritts durch gezielte Investi­tio­nen in die Infra­struk­tur der Einrich­tun­gen und die Erweiterung des Service-Port­fo­lios. Die unab­hängige Invest­ment-Gesellschaft Water­land war vor rund einem Jahr in das Unternehmen eingestiegen; seither ist die Gruppe um sechs Zukäufe gewach­sen.

Diesen dynamis­chen Wach­s­tum­skurs setzt Water­land nun fort und tätigt zwei weit­ere Add-on-Akqui­si­tio­nen mit ATHERA: Das GANTZE Zentrum für Gesund­heit mit Sitz im bayerischen Wertin­gen deckt mit einem breiten Dien­stleis­tungsport­fo­lio neben den Bere­ichen Phys­io­ther­a­pie, Handther­a­pie und Ergother­a­pie auch Reha­bil­i­ta­tion­spro­gramme und Präven­tion­skurse ab. Auch Phys­io­ther­a­pie Rosita Boose zählt in ihrer Region (Halle, Saale) zu den Mark­t­führern. Neben dem phys­io­ther­a­peutis­chen Ange­bot mit Schw­er­punkt Manueller Ther­a­pie bietet die Praxis ein breites Spek­trum an Präven­tion­skursen an.

„Durch die Zukäufe stärken wir unser Prax­is­net­zw­erk in Süd- und Ostdeutsch­land und erweit­ern unser Dien­stleis­tungsspek­trum in wichti­gen Schlüs­sel­bere­ichen“, sagt ATHERA-Geschäfts­führer Albrecht Grell. „Die neuen Part­ner schließen sich damit einer Gruppe an, die gerade in einer heraus­fordern­den Zeit wie dem hinter uns liegen­den Corona-Lock­down einen reibungslosen Fortbe­stand der Praxen zum Wohle von Patien­ten und Mitar­beit­ern ermöglichen konnte. In der Corona-Krise haben sich die Stärke des großen Prax­isver­bunds und das hohe Engage­ment unserer Mitar­beiter wieder deut­lich gezeigt. So konnten Mitar­beit­ern bezahlte Sonderurlaube zur Kinder­be­treu­ung gewährt und das Kurzarbeit­ergeld aufge­stockt werden. Stärkere Praxen stützten die, die mehr zu kämpfen hatten.”

Dr. Carsten Rahlfs, Manag­ing Part­ner von Water­land, ergänzt: „Buy-and-Build-Strate­gien verfol­gen die Idee, Mark­t­führer hervorzubrin­gen. Durch unseren ziel­gerichteten Ansatz haben wir eine hervor­ra­gend posi­tion­ierte Unternehmensgruppe aufge­baut, die auch in schwieri­gen Zeiten stark genug ist, Zukäufe zu täti­gen. Wir stehen ohne Abstriche zu bere­its vor der Covid-19-Pandemie verhan­del­ten Verträ­gen und freuen uns auf die zwei neuen Part­ner in unserer Gruppe. GANTZE Zentrum für Gesund­heit und Phys­io­ther­a­pie Rosita Boose werden Teil eines Unternehmens, das durch ein großes Netz von Experten, den Austausch untere­inan­der und die haus­in­terne Schu­lung­sein­rich­tung ATHERA Akademie immer weiter gestärkt wird.“

Water­land verfügt über umfassende Erfahrung im Gesund­heits­markt. Neben MEDIAN, mit mehr als 120 Reha­bil­i­ta­tion­skliniken der führende private Anbi­eter in Deutsch­land, gehören auch die auf Orthopädie spezial­isierte ATOS-Klinikgruppe, der Pflege­di­en­stleis­ter Schönes Leben und der Sport- und Fitness-Aggre­ga­tor Hans­e­fit zum Unternehmen­sport­fo­lio in diesem Sektor.

Über Water­land
Water­land ist eine unab­hängige Private Equity Invest­ment-Gesellschaft, die Unternehmen bei der Real­isierung ihrer Wach­s­tum­spläne unter­stützt. Mit substanzieller finanzieller Unter­stützung und Branch­en­ex­per­tise ermöglicht Water­land seinen Beteili­gun­gen beschle­u­nigtes Wach­s­tum sowohl organ­isch wie durch Zukäufe. Water­land verfügt über Büros in den Nieder­lan­den (Bussum), Belgien (Antwer­pen), Deutsch­land (Hamburg, München), Polen (Warschau), Großbri­tan­nien (Manches­ter), Irland (Dublin), Däne­mark (Kopen­hagen) und der Schweiz (Zürich). Aktuell werden sechs Milliar­den Euro an Eigenkap­i­talmit­teln verwal­tet.

Water­land hat seit der Grün­dung 1999 durchgängig eine über­durch­schnit­tliche Perfor­mance mit seinen Invest­ments erzielt und kam in den vergan­genen HEC/Dow Jones Private Equity Perfor­mance Rank­ings regelmäßig unter die Top 3 der weltweit führen­den Private Equity-Firmen.

Alpha Foods verkauft an Vendis Capitals Portfoliounternehmen Sylphar

Berlin — Die inter­na­tionale Wirtschaft­skan­zlei Osborne Clarke hat Alpha Foods beim Verkauf ihres Food Busi­ness an Vendis Capi­tals Port­fo­lio-Unternehmen Sylphar beraten.

Das schnell wach­sende OTC-Unternehmen Sylphar, das sich im Mai 2017 mit Vendis Capi­tal zusam­men­tat, um sein Wach­s­tum sowohl organ­isch als auch durch Buy & Build Akqui­si­tio­nen zu beschle­u­ni­gen, ist mit dem Erwerb von Alpha Foods, einem etablierten Anbi­eter von Nahrungsergänzungsmit­teln und vega­nen Ernährung­spro­duk­ten auf dem deutschen Markt, seinem Ziel einen Schritt näher gekom­men, einer der führen­den europäis­chen Omnikanal-Player im Bere­ich Verbraucherge­sund­heit zu werden.

Das von Wolf­gang Dorfner gegrün­dete Unternehmen Alpha Foods, entwick­elt, vermark­tet und vertreibt eine Reihe von Nahrungsergänzungsmit­teln und vega­nen Ernährung­spro­duk­ten, die über den firmeneige­nen Webshop sowie über Amazon vertrieben werden. Aufgrund seiner früheren Tätigkeiten bei Face­book und Google verfügt Wolf­gang Dorfner über ein profun­des Know-how bezüglich Online-Plat­tfor­men und konnte dadurch eine passion­ierte Online-Commu­nity für Alpha Foods aufbauen.

Wolf­gang Dorfner wird Sylphar beitreten, um das Wach­s­tum von Alpha Foods weiter voranzutreiben und sein Fach­wis­sen im Bere­ich Online-Vermark­tung den anderen Marken der Unternehmensgruppe zugänglich zu machen.

Das Team von Osborne Clarke unter der Feder­führung von Robin Eyben (Corporate/M&A) bestand aus Thies Gold­ner, Alexan­dra Nautsch (beide Corporate/M&A), Konstan­tin Ewald, Leonie Schnei­der (beide IP/IT) und Florian Merkle (Tax). Außer­dem waren Anwälte von Osborne Clarke Belgien beteiligt: David Haex, Laurant De Pauw (beide Corpo­rate, M&A) und Benjamin Docquir (IP/IT). Von der Best Friends Kanzlei Venable (USA) unter­stützte Thomas Baxter (Corporate/M&A).

Silver Investment Partners erwirbt Spezialpharmahändler Lucien Ortscheit

Saarbrücken/ Frank­furt a. Main — Silver Invest­ment Part­ners (SIP) erwirbt den Spezial­pharmahändler Lucien Ortscheit. King & Wood Mallesons (KWM) hat Silver Invest­ment Part­ners (SIP) beim Erwerb einer Mehrheits­beteili­gung an der Lucien Ortscheit GmbH (Lucien Ortscheit) beraten.

Lucien Ortscheit mit Sitz in Saar­brücken ist ein führen­der inter­na­tional tätiger Spezial­pharmahändler mit einem Fokus auf nicht lizen­zierte Arzneimit­tel und Vergle­ich­sprä­parate für klin­is­che Studien. Das Unternehmen handelt weltweit mit Medika­menten, die im Ziel­land vorüberge­hend nicht verfüg­bar oder nicht zuge­lassen sind. Lucien Ortscheit wurde 1963 gegrün­det und 2002 von Fami­lie Kloos über­nom­men. Seit der Grün­dung hat sich das Unternehmen stetig weit­er­en­twick­elt und zählt heute bere­its mehrere tausend Kunden aus über 60 Ländern zu seinem breit diver­si­fizierten und loyalen Kunden­stamm.

SIP ist ein unab­hängiger Investor für Eigenkap­i­tal­fi­nanzierun­gen von mittel­ständis­chen Unternehmen in Deutsch­land, Öster­re­ich und der Schweiz. Als unternehmerisch geführter, erfahrener und zuver­läs­siger Part­ner engagiert sich SIP bei Mehrheits- und Minder­heits­beteili­gun­gen in Unternehmen mit Umsätzen zwis­chen 5 und 100 Millio­nen Euro, wobei der Fokus auf Unternehmen mit einem Umsatz zwis­chen 10 und 50 Millio­nen Euro liegt.

Die bish­eri­gen Eigen­tümer, Fami­lie Kloos, bleiben mit einem Minder­heit­san­teil am Unternehmen beteiligt. Herr Kloos wird mittel­fristig weit­er­hin als Geschäfts­führer das oper­a­tive Geschäft verant­worten. SIP unter­stützt Lucien Ortscheits nach­haltige Wach­s­tumsstrate­gie. Zur Weit­er­en­twick­lung des Unternehmens sollen Wach­s­tumsmöglichkeiten wie inter­na­tionale Expan­sion, Ausbau des Produk­tange­bots sowie weit­ere geeignete Zukäufe im nationalen und inter­na­tionalen attrak­tiven Nischen­markt genutzt werden.

Berater Silver Invest­ment Part­ners: King & Wood Mallesons
Dr. Michael Roos (Part­ner), Dr. Peter Polke (Coun­sel), Dr. Katrin Thoma (Asso­ciate), Lorenz Lieb­sch (Asso­ciate), Simon Brandt (PSL) (alle Corporate/M&A);
Markus Hill (Part­ner), Vikto­ria Rosbach (Asso­ciate) (beide Steuern)

CGS: Portfolio-Gesellschaft EOL Packaging Experts erwirbt Mehrheit an BMS Maschinenfabrik

Hannover — Der Private Equity Investor CGS Manage­ment AG (CGS) hat über seine Port­fo­lio-Gesellschaft, die EOL Pack­ag­ing Experts GmbH, Kirch­lengern, die Mehrheit­san­teile an der BMS Maschi­nen­fab­rik GmbH, Pfat­ter, erwor­ben. Ebner Stolz hat die Transak­tion käufer­seitig durch die Erstel­lung einer Finan­cial und Tax Due Dili­gence begleitet.

Die inter­na­tional agierende EOL-Gruppe, beste­hend aus der EOL Pack­ag­ing Experts GmbH und ihren Tochterge­sellschaften, der A+F Automa­tion + Fördertech­nik GmbH, Kirch­lengern, und der Stan­dard-Knapp Inc., Portland/USA, weist eine langjährige Erfahrung in der Entwick­lung, Produk­tion und Vermark­tung von Endver­pack­ungs­maschi­nen und ‑syste­men auf.

Mit der neuen Investi­tion treibt die EOL-Gruppe ihre strate­gis­che Planung und Ausrich­tung, Mark­t­führer für End-of-Line Verpack­ungslö­sun­gen für die Lebens­mit­tel- und Getränkein­dus­trie zu sein, weiter voran: Die BMS Maschi­nen­fab­rik GmbH ist ein etablierter Syste­man­bi­eter für inno­v­a­tive Sortier­an­la­gen, moderne Trock­en­teil­lö­sun­gen und flex­i­ble Umpack-Lösun­gen.

Ebner Stolz stand CGS bere­its in der Vergan­gen­heit bei unter­schiedlichen Transak­tio­nen bera­tend zur Seite. Im Zuge der Mehrheits­beteili­gung an der BMS Maschi­nen­fab­rik GmbH hat Ebner Stolz CGS im Rahmen einer Finan­cial und Tax Due Dili­gence unter­stützt.

Team Ebner Stolz: Hans-Peter Möller, Foto (feder­führen­der Part­ner), Stef­fen Fleit­mann (beide Finan­cial Due Dili­gence), Chris­t­ian Mertens, Karina Minich (Tax Due Dili­gence)

 

Optimas Gruppe veräussert ihre Gesellschaften an Accursia Capital

München — GSK Stock­mann hat die Opti­mas Gruppe beim Verkauf ihrer Gesellschaften in Deutsch­land, Ital­ien, Belgien und Bulgar­ien an Accur­sia Capi­tal mit Sitz in München beraten.

Opti­mas ist der weltweit führende indus­trielle Distrib­u­tor und Dien­stleis­ter, der sich auf Befes­ti­gungs- und Liefer­ket­ten-Lösun­gen für Hersteller spezial­isiert hat, die ihre Effizienz und Rentabil­ität verbessern möchten. Eigen­tümer von Opti­mas ist Amer­i­can Indus­trial Part­ners, eine auf das Midcap-Segment fokussierte Private-Equity Gesellschaft mit Sitz in New York (USA).

Die vier Gesellschaften mit insge­samt etwa 230 Mitar­beit­ern und einem jährlichen Umsatz von etwa EUR 70 Millio­nen werden künftig unter dem Namen „Strong­hold“ auftreten.

Nunziante Magrone Studio Legale Asso­ci­ato (Rom) beriet bei den ital­ienisch-rechtlichen Fragestel­lun­gen der Transak­tion.

Berater Opti­mas Gruppe: GSK Stock­mann
Dr. Markus Söhnchen (F’oto), Dr. Gerhard Gündel (Corporate/M&A), Dominik Berka (Steuern), Dr. Philipp Kuhn (Arbeit­srecht); Asso­ciates: Lieor Koblenz (Corporate/M&A), Nicole Depa­rade (Arbeit­srecht)

Über Accur­sia Capi­tal
Unsere Strate­gie verfolgt einen langfristi­gen Beteili­gung­shor­i­zont. Über­ge­ord­netes Ziel ist die Indus­triehold­ing durch den Zukauf von komple­men­tären Unternehmen auszubauen und die Wettbe­werb­s­fähigkeit der einzel­nen Beteili­gun­gen durch Synergien zu steigern. In unserem Invest­ment Fokus sind Unternehmen mit erhöhten oper­a­tiven Wert­steigerungspo­ten­tialen.

Wir übernehmen Verant­wor­tung für unser Port­fo­lio. Wir unter­stützen unsere Port­fo­li­o­gesellschaften in sämtlichen oper­a­tiven, finanziellen und strate­gis­chen Fragestel­lun­gen mit dem Ziel ihre Wettbe­werb­s­fähigkeit und Prof­itabil­ität zu steigern. Neben Kapi­tal für Investi­tio­nen und Wach­s­tum unter­stützen wir die Geschäfts­führung der erwor­be­nen Gesellschaften durch umfan­gre­iche unternehmerische Erfahrung.

Dätwyler: Management Buy-out unterstützt von BPE

Hamburg, Walter­shausen — Dätwyler hat das Civil-Engi­neer­ing-Geschäft an Vertreter des beste­hen­den Manage­ments verkauft. Unter­stützt wurde der Manage­ment Buy-out durch die Hamburger Beteili­gungs­ge­sellschaft BPE, die seit über 20 Jahren auf Transak­tio­nen im deutschen Mittel­stand spezial­isiert ist (Foto: Manage­ment-Team von BPE).

Verkauft wird die Dätwyler Seal­ing Tech­nolo­gies Deutsch­land GmbH inklu­sive den dazuge­hören­den Betrieb­sim­mo­bilien. In der Gesellschaft ist am deutschen Stan­dort Walter­shausen das Civil-Engi­neer­ing Geschäft mit Elas­tomer­pro­filen für Anwen­dun­gen in Tunnel, im Tief­bau sowie im Gleisober­bau zusam­menge­fasst. Rund 180 Mitar­bei­t­ende erar­beiten einen Jahre­sum­satz von rund CHF 40 Mio. Über Einzel­heiten der Transak­tio­nen haben die Parteien Stillschweigen vere­in­bart.

Nach dem bere­its kommu­nizierten Verkauf der Distri­b­u­tion­sun­ternehmen Distr­elec und Nedis fokussiert die Dätwyler Gruppe in Zukunft auf wach­s­tums- und margen­starke Dich­tungskom­po­nen­ten für attrak­tive glob­ale Märkte wie Health­care, Mobil­ity, Oil & Gas, Food & Bever­age und General Indus­try.

Über Dätwyler Hold­ing AG
Datwyler is a lead­ing provider of high-qual­ity, system-crit­i­cal elas­tomer compo­nents. Datwyler is focus­ing on high-qual­ity, system-crit­i­cal elas­tomer compo­nents and has lead­ing posi­tions in attrac­tive global markets such as health­care, mobil­ity, oil & gas and food & bever­age. With its recog­nized core compe­ten­cies and tech­no­log­i­cal lead­er­ship, the company deliv­ers added value to customers in the markets served. Datwyler concen­trates on markets that offer oppor­tu­ni­ties to create more value and sustain prof­itable growth. With a global pres­ence with more than 20 oper­at­ing compa­nies, sales in over 100 coun­tries and more than 7’000 employ­ees Datwyler, head­quar­tered in Switzer­land, gener­ates annual sales of more than CHF 1’000 million. The Group has been listed on the SIX Swiss Exchange since 1986 (secu­rity no. 3048677).

Über BPE Unternehmens­beteili­gun­gen GmbH
Philoso­phie: „Als Spezial­ist für Manage­ment Buy-outs/-ins machen wir seit 1998 Manager zu Unternehmern und stärken, schaf­fen oder sich­ern die Unab­hängigkeit und Inno­va­tion­skraft des deutschen Mittel­standes.“ Die Unternehmen­sphiloso­phie ist es, mehr als nur Eigenkap­i­tal bere­itzustellen. Es ist das Ziel, nach der erfol­gten Über­nahme des Unternehmens durch Unter­stützung des oper­a­tiven Manage­ments auf dessen Opti­mierung hinzuwirken. Hierzu zählen ggf. eine vom Manage­ment des Unternehmens einzulei­t­ende oper­a­tive und strate­gis­che Neuaus­rich­tung, die Iden­ti­fizierung und Real­isierung von organ­is­chen und anor­gan­is­chen Wach­s­tumspoten­zialen, um den Unternehmenswert nach­haltig zu steigern.

Maxburg Capital erwirbt saracus consulting Gruppe

München — Die von Maxburg Capi­tal Part­ners beratene Beteili­gungs­ge­sellschaft Maxburg Beteili­gun­gen III („Maxburg”) hat eine Mehrheits­beteili­gung an der sara­cus consult­ing Gruppe erwor­ben. P+P Pöllath + Part­ners hat Maxburg im Rahmen der Transak­tion umfassend steuer­lich beraten. Foto: Moritz Greve, Grün­der von Maxburg Capi­tal Part­ners.

sara­cus consult­ing entwick­elt maßgeschnei­derte On-premise und Cloud-basierte Lösun­gen in den Bere­ichen Daten­man­age­ment, Data Ware­house, Data Analyt­ics & Data Science sowie Busi­ness Intel­li­gence. Aktuelle Fokus-Themen sind die Cloud-Migra­tion analytis­cher und dispos­i­tiver Systeme sowie die Analyse großer Daten­men­gen mittels AI-basierter Meth­o­den wie selb­stler­nende Algo­rith­men oder neuronale Netzw­erke. Das Unternehmen wurde 1991 gegrün­det. Zu den Kunden zählen u.a. Versicherun­gen, Finanz­di­en­stleis­ter und die öffentliche Verwal­tung.

Maxburg ist eine auf den deutschsprachi­gen Raum fokussierte Beteili­gungs­ge­sellschaft, die mit flex­i­blem Mandat entlang der Kapi­tal­struk­tur in privat gehal­tene sowie auch börsen­notierte Gesellschaften investiert. Den Maxburg Beteili­gungs­ge­sellschaften stehen Kapi­talzusagen von insge­samt rund EUR 600 Mio. zur Verfü­gung.

P+P Pöllath + Part­ners hat Maxburg umfassend steuer­lich mit folgen­dem Münch­ener Team beraten: Dr. Michael Best (Part­ner, Feder­führung, Steuer­recht), Gerald Herrmann (Coun­sel, Steuer­recht), Tobias Deschen­halm (Asso­ciate, Steuer­recht)

P+P Pöllath + Part­ners berät Maxburg Capi­tal Part­ners regelmäßig steuer­lich, zuletzt etwa beim Erwerb der Mehrheits­beteili­gun­gen am Tech­nolo­gie-Unternehmen STARFACE GmbH und der GfS — Gesellschaft für Sicher­heit­stech­nik mbH.

VR Equitypartner Portfolio-Unternehmen Kälte Eckert kauft Gartner, Keil & Co

Frank­furt am Main / Mark­grönin­gen – Die Kälte Eckert GmbH, ein Kältean­la­gen­bauer mit Sitz in Mark­grönin­gen, hat die Gart­ner, Keil & Co Klima- und Kältetech­nik GmbH über­nom­men. Verkäufer der Anteile ist der bisher alleinige Gesellschafter und Geschäfts­führer Frank Keil, der das Unternehmen auch weit­er­hin oper­a­tiv leiten wird. Ziele der Part­ner­schaft sind der Ausbau des Service-Netzw­erks und des qual­i­fizierten Mitar­beit­er­stamms sowie die Bündelung von Know-how. Für das Port­fo­lio-Unternehmen von VR Equi­ty­part­ner (Foto: Chris­t­ian Futter­lieb, Geschäfts­führer) ist es die zweite Add-on-Akqui­si­tion binnen weniger Monate: Erst im Novem­ber 2019 wurde durch den Zusam­men­schluss mit Günther Kältetech­nik das Funda­ment für eine erfol­gre­iche Plat­tform­strate­gie gelegt.

Dr. Rainer Herschlein, Part­ner bei Heuk­ing Kühn Lüer Wojtek, hat die Kälte Eckert GmbH bei dem Erwerb der Gart­ner, Keil & Co Klima- und Kältetech­nik GmbH beraten.

Gart­ner, Keil & Co. Klima- und Kältetech­nik GmbH ist auf die Beratung und den Vertrieb von indi­vid­u­al­isierten Syste­men aus den Bere­ichen Kälte- und Klimat­e­ch­nik, Kühlhaus-Tech­nik, Kühl- und Tiefküh­lzellen sowie Sonder­an­la­gen­bau spezial­isiert. Das 1990 gegrün­dete Unternehmen hat seinen Sitz im baden-würt­tem­ber­gis­chen Neulußheim und beschäftigt 16 Mitar­beiter.

Die Kälte Eckert GmbH hat sich auf den Sonder­an­la­gen­bau für Gewer­bekälte mit Schw­er­punkt auf Großküchen, Indus­triekälte und Klima­tisierung fokussiert. Zudem ist das Unternehmen bundesweiter Tech­nolo­gieführer im Bere­ich alter­na­tiver ökol­o­gis­cher Kühlmit­tel. Zu den Kunden gehören unter anderem Daim­ler, UniCredit oder LBBW. Das Unternehmen wurde 1966 gegrün­det und wird heute von Michael Eckert und Holger Eckert, den Söhnen des Unternehmensgrün­ders, geführt.

Die VR Equi­ty­part­ner GmbH zählt zu den führen­den Eigenkap­i­tal-Finanzier­ern in Deutsch­land, Öster­re­ich und der Schweiz. Das Unternehmen begleitet mittel­ständis­che Fami­lienun­ternehmen bei der strate­gis­chen Lösung komplexer Finanzierungs­fra­gen. VR Equi­ty­part­ner bietet Mehrheits- und Minder­heits­beteili­gun­gen sowie Mezza­nine-Finanzierun­gen an. Zu dem Port­fo­lio von VR Equi­ty­part­ner gehören rund 100 Engage­ments mit einem Investi­tionsvol­u­men von EUR 500 Millio­nen.

Das Team um Herschlein hatte Kälte Eckert zuletzt bei dem Zusam­men­schluss mit der Günther Kältetech­nik GmbH im Novem­ber 2019 beraten.

Berater der VR Equi­ty­part­ner GmbH: Heuk­ing Kühn Lüer Wojtek
Dr. Rainer Herschlein, LL.M. (Feder­führung, Corpo­rate), Stuttgart
Char­lotte Schmitt, LL.M. (Corpo­rate, M&A), Stuttgart

Über VR Equi­ty­part­ner
Die VR Equi­ty­part­ner GmbH zählt zu den führenden Eigenkap­i­tal-Finanzier­ern in Deutsch­land, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen begleitet mittelständische Fami­lienun­ternehmen bei der strate­gis­chen Lösung komplexer Finanzierungs­fra­gen. VR Equi­ty­part­ner bietet Mehrheits- und Minder­heits­beteili­gun­gen sowie Mezza­nine-Finanzierun­gen an. Zu dem Port­fo­lio von VR Equi­ty­part­ner gehören rund 100 Engage­ments mit einem Investi­tionsvol­u­men von EUR 500 Millio­nen.

Investcorp Technology Partners erwirbt Mehrheit an AVIRA

Tettnang — Der europäis­che Tech­nolo­gie-Investor Invest­corp Tech­nol­ogy Part­ners hat eine Mehrheits­beteili­gung an der Avira Hold­ing GmbH & Co KG und der ALV GmbH & Co KG (“Avira”) für US $180 Mio. erwor­ben. P+P Pöllath + Part­ners hat die Verkäufer und das Avira-Manage­ment im Zuge der Transak­tion beraten.

Avira ist ein multi­na­tionales Unternehmen für Soft­warelö­sun­gen im Bere­ich Cyber-Sicher­heit und Anti-Virus-Programme mit Haupt­sitz in Tettnang, Baden-Würt­tem­berg. Avira bedi­ent sowohl den OEM- (Orig­i­nal Equip­ment Manu­fac­turer) als auch den Consumer-Endmarkt und schützt weltweit über 500 Millio­nen Endgeräte. Das 1986 gegrün­dete Unternehmen ist fokussiert auf die Bere­iche Anti-Malware, Threat Intel­li­gence und IoT-Lösun­gen. Die Avira-Soft­ware schützt vor Viren und Schad­soft­ware und bietet den Nutzern Sicher­heit für die Online-Iden­tität sowie für Finanzen und andere private Daten.

Der Käufer, Invest­corp Tech­nol­ogy Part­ners, investiert schw­er­punk­t­mäßig in mittel­ständis­che Tech­nolo­gie-Unternehmen mit Fokus auf Daten, Analytik, IT-Sicher­heit und Fintech/Zahlungsverkehr. Die Über­nahme von Avira ist der siebte Deal aus dem mit 400 Millio­nen Dollar dotierten vierten Tech­nolo­gie­fonds und die dritte Über­nahme eines Soft­ware­un­ternehmens in der DACH-Region inner­halb von 18 Monaten, wie Gilbert Kamie­niecky (Foto) anmerkte, Manag­ing Direc­tor und Head of Investcorp’s Tech­nol­ogy Private Equity Divi­sion.

Berater AVIRA: P+P beriet rechtlich und steuer­lich mit dem folgen­den Münch­ner Team
Otto Haber­stock, M.C.J. (Part­ner, Feder­führung, M&A/Private Equity), Gerald Herrmann (Coun­sel, Steuer­recht), Laura Greimel (Senior Asso­ciate, M&A/Private Equity), Annika Jungin­ger (née Anders, Asso­ciate, M&A/Private Equity).

DMK verkauft sanotact an Family Office der Familie Piëch-Nordhoff

Zeven — REDHILL Corpo­rate Finance hat die DMK Group bei dem Verkauf ihrer Tochterge­sellschaft sano­tact GmbH an das Family Office der Fami­lie Piëch-Nord­hoff über deren Beteili­gungsarm FLOTTE Hold­ing beraten.

sano­tact ist einer der führen­den, inter­na­tionalen Spezialan­bi­eter von Nahrungsergänzungsmit­tel, wie z.B. Brausetablet­ten mit Vita­mi­nen und Miner­al­stof­fen und Laktase-Produkte, die in Europa, Asien und Afrika vertrieben werden. In Deutsch­land ist sano­tact vor allem in Drogeriemärk­ten und im LEH vertreten. sano­tact produziert und vertreibt mit 190 Mitar­beit­ern neben Nahrungsergänzungsmit­teln auch funk­tionelle Süßwaren, insbeson­dere Atemer­frischer und Dextrose­pro­dukte. Die bunten Trauben­zuck­er­rollen der Marke „intact“ sind vielen Verbrauch­ern aus Apotheken bekannt; mit einem Mark­tan­teil von 60 Prozent ist sano­tact dort seit mehr als 30 Jahren Mark­t­führer. Durch fokussierte Ausweitung des Produk­t­pro­gramms und Erschließung neuer, inter­na­tionaler Absatzmärkte hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren sehr erfol­gre­ich entwick­elt.

Die DMK Group möchte sich zukün­ftig auf ihre Kernkom­pe­tenz Milch­pro­dukte konzen­tri­eren und hat sich daher zu einer Veräußerung unter der Feder­führung von REDHILL Corpo­rate Finance entsch­ieden. FLOTTE Hold­ing konnte sich in einem kompet­i­tiven M&A‑Bieterprozess gegen nationale und inter­na­tionale strate­gis­che Inter­essen­ten, Finanz­in­ve­storen und andere Family Offices durch­set­zen. Das Manage­ment hat sich gemein­sam mit FLOTTE am Unternehmen beteiligt und wird die erfol­gre­iche Wach­s­tumsstrate­gie weiter fort­führen.

Mit einem Umsatz von 5,6 Milliar­den Euro und 7.700 Mitar­beit­ern ist die DMK Group die größte Molk­ereigenossen­schaft in Deutsch­land und eines der führen­den Unternehmen der Milch­wirtschaft in Europa. Das Produkt-Port­fo­lio reicht von Käse, Molk­ereipro­duk­ten und Ingre­di­ents über Baby­nahrung, Eis bis hin zu Molken­pro­duk­ten mit Marken wie MILRAM, Olden­burger, Uniekaas, Alete und Humana.

Der Erwer­ber FLOTTE Hold­ing ist der Beteili­gungsarm der Fami­lie Piëch-Nord­hoff, die gerade im Aufbau eines Direk­t­beteili­gungsport­fo­lios mit Fokus auf nach­haltige Unternehmen ist.

Über REDHILL Corpo­rate Finance
REDHILL Corpo­rate Finance ist spezial­isiert auf die Beratung bei Unternehmensverkauf und ‑kauf (M&A), MBO/MBI und Struk­turierung von Finanzierun­gen. Als „M&A‑Spezialist für den Mittel­stand“ bietet REDHILL Corpo­rate Finance persön­liche M&A‑Beratung für eigen­tümer- und fami­lienge­führte Unternehmen mit einem Umsatz zwis­chen EUR 10 Mio. und EUR 100 Mio. sowie deren Gesellschafter und Inve­storen. Der Grün­der Kai Sess­ing­haus (Foto) verfügt über 25-jährige Erfahrung in diesem Segment und zählt zu den erfahren­sten M&A‑Beratern für mittel­ständis­che Transak­tio­nen in Deutsch­land.

Air Liquide verkauft Schülke an Finanzinvestor EQT

Frank­furt – Baker McKen­zie berät den franzö­sis­chen Indus­tr­ie­gase-Konz­ern Air Liquide bei dem geplanten Verkauf der Schülke-Gruppe an den schwedis­chen Finanz­in­vestor EQT. In einem Bieter­ver­fahren zum Verkauf von Schülke setzte sich EQT als Bieter durch. Der Verkauf bedarf noch arbeit­srechtlicher Konsul­ta­tio­nen und regu­la­torischer Freiga­ben. Neben EQT gehörten auch die Inve­storen Ardian, PAI und Plat­inum zu den Inter­essen­ten. Über das Transak­tionsvol­u­men wurde Stillschweigen vere­in­bart.

Die 1889 in Hamburg gegrün­dete Schülke & Mayr GmbH (heute: Schülke) ist ein inter­na­tional führen­des Unternehmen auf den Gebi­eten der Hygiene Infek­tion­spräven­tion (Foto: u.a. Produkte, um Kont­a­m­i­na­tio­nen und Infek­tio­nen zu verhin­dern). Es liefert Desin­fek­tion­s­mit­tel, Anti­sep­tika, Konservierungsmit­tel, Biozide, medi­zinis­che Hautpflegemit­tel, Deodor­ant-Wirk­stoff und System­reiniger. Schülke beschäftigt weltweit mehr als 1.250 Mitar­beiter, vertreibt seine Produkte in mehr als 100 Ländern und produziert neben Deutsch­land auch in Frankre­ich und Brasilien. Der Umsatz von Schülke lag 2019 bei rund 335 Millio­nen Euro.

Air Liquide ist Welt­mark­t­führer im Bere­ich Gase, Tech­nolo­gien und Services für Indus­trie und Gesund­heit. Mit mehr als 50.000 Mitar­beit­ern in 80 Ländern versorgt Air Liquide mehr als 2 Millio­nen Kunden und Patien­ten mit Sauer­stoff, Stick­stoff, Wasser­stoff und anderen Gasen.

Ein inter­na­tionales Team von Baker McKen­zie-Anwäl­ten berät Air Liquide zu den rechtlichen Aspek­ten der Transak­tion. Die Beratung umfasste unter anderem die Vorbere­itung und Begleitung des Bieter­ver­fahrens und die Vertrags­gestal­tung und Verhand­lun­gen mit mehreren Bietern sowie die Heraus­lö­sung (Carve-out) von Schülke aus der Air Liquide-Gruppe. — In 2019 beriet Baker McKen­zie Schülke bere­its beim Verkauf seiner Sparte Tech­nis­che Biozide an Vink Chem­i­cals.

Rechtlicher Berater Air Liquide: Baker McKen­zie
Feder­führung: Corporate/M&A: Dr. Florian Kästle (Part­ner, Frank­furt), Ulrich Weide­mann (Coun­sel, Frank­furt)

Berater EQT: Fresh­fields Bruck­haus Deringer (München)
Dr. Wessel Heukamp (Feder­führung; Corporate/M&A), Dr. Juliane Hilf (Düssel­dorf), Dr. Michael Ramb (Berlin; beide Öffentliches Wirtschaft­srecht), Dr. Uta Itzen (Kartell­recht; Düssel­dorf), Dr. Michael Josen­hans (Finanzrecht; Frank­furt), Dr. David Beutel (Steuern), Dr. René Döring (Arbeit­srecht; Frank­furt), Juliane Ziebarth (Kartell­recht; Düssel­dorf).

Latham & Watkins
: Dominic Newcomb (London), Thomas Weitkamp (München), William Lam (London).

Shell Ventures steigt bei InstaFreight ein

Berlin — Der Shell Ventures hat ein Invest­ment in die digi­tale Berliner Spedi­tion InstaFreight bekannt gegeben. Damit wolle man „die Zukunft des europäis­chen Trans­port­markts mitgestal­ten”, hieß es aus dem Unternehmen. Nach der  Finanzierungsrunde werde InstaFreight mit dem neuen Geldge­ber beim Ausbau seiner digi­talen Ange­bote für Frach­tun­ternehmen in Europa kooperieren und will damit die Digi­tal­isierung des Straßengüter­verkehrs und die Trans­for­ma­tion des Fracht­mark­tes weiter beschle­u­ni­gen.

Zuletzt hatte der New Yorker Hedge Fund 683 Capi­tal gemein­sam mit den Altin­ve­storen eine zweis­tel­lige Millio­nen­summe in Instafreight investiert. Ziel­gruppe von Instafreight sind B2B-Kunden, die einzelne Palette oder komplette LKW-Ladung auf die Reise schicken wollen. Foto InstaFreight (v.l.n.r.): Markus J. Doetsch, Chief Tech­nol­ogy Offi­cer, Philipp Ortwein, Co-Founder und Manag­ing Direc­tor, Maxi­m­il­ian Schae­fer, Co-Founder und Manag­ing Direc­tor.

Wach­s­tum fort­set­zen
Im Endef­fekt offeriere man Flot­ten­be­treibern eine komfort­able Möglichkeit, das richtige Geschäft zu erhal­ten, ihre Fahrzeuge beim Trans­port von Gütern in ganz Europa zu verfol­gen und schnell und zuver­läs­sig bezahlt zu werden. „Die Spedi­tions­branche befindet sich bere­its in einem tief­greifenden Umbruch, in dem digi­tale Ansätze erfol­gre­icher werden und sich immer weiter durch­set­zen”, glaubt Philipp Ortwein, Co-Founder und Manag­ing Direc­tor von InstaFreight. Mit dem einge­sam­melten Kapi­tal wolle man das schnelle Wach­s­tum fort­set­zen, die Tech­nolo­gie weiter verbessern und die Services noch mehr Verladern und Fracht­trans­porteuren in ganz Europa zur Verfü­gung stellen.

Zusam­me­nar­beit bei der Weit­er­en­twick­lung von Services
Durch die Part­ner­schaft mit InstaFreight will SHELL die Fuhrun­ternehmer unter­stützen, mit passen­dem Geschäft ihre Auslas­tung zu opti­mieren, prof­itabler zu werden und ihnen Echtzeit-Trans­parenz bieten. Jermaine Saaltink, Venture Prin­ci­pal von Shell Ventures zeigte sich überzeugt vom Manage­ment-Team und dem rasan­ten Wach­s­tum, das die digi­tale Spedi­tion in kurzer Zeit auf erzielt habe. Die Koop­er­a­tion solle mehr als ein einma­liges finanzielles Invest­ment sein. Man werde in der Weit­er­en­twick­lung von Services eng zusam­me­nar­beiten. Die Part­ner­schaft eröffne die Möglichkeit, neue Mobil­ität­slö­sun­gen zu entwick­eln sowie beste­hende Trans­portlö­sun­gen zu erweit­ern, zu skalieren und das Wach­s­tum bei der Vermit­tlung von Fracht in inter­na­tionalen Märk­ten forcieren, glaubt man bei Shell Ventures.

Über Instafreight: Die digi­tale Spedi­tion
InstaFreight sieht sich als digi­tale Spedi­tion für Straßen­fracht in Europa. Das 2016 gegrün­dete Unternehmen beschäftigt den Angaben zufolge mehr als 100 Mitar­beiter europaweit und führt monatlich mehr als 5.000 Trans­porte durch. In der digi­talen Plat­tform sei der Lader­aum von mehr als 10.000 Frach­tun­ternehmen gebün­delt, auf den Verlader Zugriff haben.

ARQIS berät coparion und SG-Gruppe bei Alstin-Einstieg in Neodigital Versicherung 

Düssel­dorf — ARQIS hat die zweite Finanzierungsrunde bei der Neodig­i­tal Versicherung AG, einem digi­talen Schaden- und Unfal­lver­sicherer aus Neunkirchen, auf Seiten der Altin­ve­storen, copar­ion und der Schnei­der­Golling-Gruppe begleitet. Beteiligt hat sich neben ALSTIN Capi­tal, dem Venture Capi­tal Fonds Herrn Carsten Maschmey­ers (Foto), auch die Deutsche Rück­ver­sicherung AG. Über die Höhe der Investi­tion wurde von allen Seiten Stillschweigen vere­in­bart.

Die Neodig­i­tal wurde als konse­quent digi­tal­isiertes Versicherung­sun­ternehmen 2016 von den Herren Dirk Wittling und Stephen Voss gegrün­det und war die erste komplett digi­tale Versicherung mit BaFin-Lizenz im deutschen Markt. Neodig­i­tal bietet mit mark­t­führen­den digi­talen Prozessen und einem indi­vidu­ell konfig­urier­baren Versicherungs­baukas­ten dem Markt ein Insur­ance-as-a-Service-Modell, das an Modu­lar­ität und Leis­tungs­fähigkeit seines­gle­ichen sucht. Als Versicherer arbeitet Neodig­i­tal mit hohem Automa­tisierungs­grad im laufenden Betrieb und bei der Schaden­ab­wick­lung. Aber auch durch die digi­tale end-to-end-Kommu­nika­tion ist Neodig­i­tal Vorre­iter in einem Markt, der oft nur auf Neugeschäft orien­tiert ist und empfiehlt sich als Alter­na­tive zu reinen Bestands­führungs-Syste­men.
Mark­t­teil­nehmer können mit Neodig­i­tal schnell und einfach eigene komplett digi­tal­isierte Versicherung­spro­dukte entwick­eln und sofort auf den Markt brin­gen. Um ihren digi­talen Rück­stand aufzu­holen, wird die Versicherungs­branche in Deutsch­land künftig noch stärker auf digi­tale As-a-Service-Lösun­gen angewiesen sein.

„Wir freuen uns sehr, dass unser komplett digi­taler Ansatz nicht nur Kunden, Vertrieb­spart­ner und andere Versicherun­gen überzeugt, sondern dass wir damit auch die neuen Inve­storen für unser einzi­gar­tiges Insur­ance-as-a-Service-Modell begeis­tern konnten“, erklärt Stephen Voss, Grün­der und Vorstand Market­ing und Vertrieb der Neodig­i­tal. „Der erweit­erte Kreis der Inve­storen bestätigt den Erfolg unseres durchge­hend digi­talen Geschäftsmod­ells und ermöglicht es uns – gerade einmal einein­halb Jahre nach Mark­tein­tritt – unser Ange­bot deut­lich zu erweit­ern.“

Das Team um Dr. Jörn-Chris­t­ian Schulze berät beide Mandan­ten regelmäßig; gemein­sam etwa bei ihrem Einstieg in die Neodig­i­tal. Die SG-Gruppe zuletzt bei einem Divest­ment an Clark und copar­ion bei zahlre­ichen Venture-Invest­ments.

Berater der Inve­storen Schnei­der­Golling und copar­ion: ARQIS Recht­san­wälte (Düssel­dorf)
Dr. Jörn-Chris­t­ian Schulze (Feder­führung), Nima Hanifi-Atash­gah, Kamil Flak (alle Corporate/M&A), Dr. Mirjam Boche (M&A/Versicherungsrecht)

Über ARQIS
ARQIS ist eine unab­hängige Wirtschaft­skan­zlei, die in Deutsch­land und Japan tätig ist. Die Sozi­etät wurde 2006 an ihren heuti­gen Stan­dorten Düssel­dorf, München und Tokio gegrün­det. Rund 45 Beruf­sträger beraten in- und ausländis­che Unternehmen auf höch­stem Niveau zu den Kern­fra­gen des deutschen und japanis­chen Wirtschaft­srechts. Die Schw­er­punkte liegen in den Bere­ichen M&A, Gesellschaft­srecht, Private Equity, Venture Capi­tal, Arbeit­srecht, Private Clients, Gewerblicher Rechtss­chutz, Prozess­führung sowie Immo­bilien­recht und Steuer­recht.

Afinum erwirbt LEMCO PRECISION

München, Januar 2020 — Die Afinum Achte Beteili­gungs­ge­sellschaft mbH & Co. KG, beraten von der Afinum Manage­ment GmbH, erwirbt indi­rekt die Mehrheit an der Swiss Inter­con­nect Hold­ing SA (“LEMCO PRECISION”). Gemein­sam mit dem Unternehmer und langjähri­gen CEO André Rezzon­ico, der nach der Transak­tion Minder­heit­sak­tionär bleibt, strebt Afinum eine Fort­set­zung des Wach­s­tums der letzten Jahre an, indem das Geschäft in den inter­na­tionalen Kern­märk­ten ausge­baut und das Produkt-Spek­trum um Kontakte mit noch kleinerem Durchmesser erweit­ert wird. Foto (v.l.): Dr. Gernot Eisinger, Dr. Thomas Bühler, beide Manag­ing Part­ner.

LEMCO PRECISION (www.lemco-precision.ch) stellt Kontakte für die Datenüber­tra­gung und den Strom­fluss her, welche einen gerin­gen Durchmesser haben, eine hohe Komplex­ität aufweisen und geeignet sind für höchst anspruchsvolle Einsatzumge­bun­gen. Da das Unternehmen höch­ste Qual­ität und Null-Fehler-Toler­anz garantiert, werden die Kontakte in höchst funk­tion­skri­tis­cher Elek­tronik etwa in der zivilen Luft­fahrt, im nicht-auto­mo­bilen Trans­port­sek­tor, in der Raum­fahrt, im Vertei­di­gungssek­tor, im Telekom­mu­nika­tion­ssek­tor sowie in indus­triellen und sonsti­gen Anwen­dungs­feldern verwen­det. In den vergan­genen zwei Jahrzehn­ten konnte das Unternehmen sehr stabile Beziehun­gen zu den großen Stecker-Herstellern in Nord-Amerika und Europa aufbauen. Zudem wurden in den letzten Jahren Akqui­si­tio­nen voll­zo­gen und Kompe­ten­zen aufge­baut, um die voll­ständige Kontrolle über die Wertschöp­fungs­kette zu erlan­gen, ange­fan­gen von der Entwick­lung eines Kontak­tes bis hin zur Ober­flächen­be­hand­lung oder diverser weit­erer Zusatz­di­en­stleis­tun­gen. Das Unternehmen hält eine starke Posi­tion in einem Markt, welcher erwartungs­gemäß weit­er­hin rapide wach­sen wird, basierend auf den Trends einer wach­senden Anzahl an Endan­wen­dun­gen, einer zunehmenden Dichte an Elek­tronik je Anwen­dung und einer sprung­haften Zunahme von Daten­verkehr und Strom­fluss je elek­tro­n­is­chem Equip­ment.

LEMCO PRECISION wurde 1965 gegrün­det und 1995 vom CEO André Rezzon­ico gemein­sam mit einer Gruppe von Inve­storen über­nom­men. Haupt­sitz der Gruppe mit ca. 235 Mitar­beit­ern und etwa 56 MCHF Umsatz im Jahr 2019 ist Monthey in der Westschweiz. Durch die Ausrich­tung auf ein attrak­tives Mark­t­seg­ment sowie durch den Aufbau von hochau­toma­tisierten Produk­tion­san­la­gen ist es dem Unternehmen gelun­gen, in den letzten Jahren schnell und prof­ita­bel zu wach­sen. Afinum und André Rezzon­ico zielen darauf ab, die näch­ste Phase des Wach­s­tums anzuge­hen, indem auf die langjähri­gen Kunden­beziehun­gen gesetzt, das inter­na­tionale Geschäft gestärkt, das Produk­te­spek­trum um Kontakte mit geringem Durchmesser erweit­ert und die Kapaz­ität sowie Effizienz der Produk­tion­san­la­gen in der Schweiz sowie weltweit vergrößert werden.

Die Beteili­gung an LEMCO PRECISION ist die achte Plat­tform-Investi­tion der Afinum Achte Beteili­gungs­ge­sellschaft mbH & Co. KG.

Über Afinum
Afinum ist eine unab­hängige Beteili­gungs­ge­sellschaft im Eigen­tum des Manage­ments mit Büros in München, Zürich und Hongkong, die sich auf Beteili­gun­gen an erfol­gre­ichen mittel­ständis­chen Unternehmen im deutschsprachi­gen Europa spezial­isiert hat.

Von ECM verwalteter Fonds beteiligt sich mehrheitlich an SIS

Frank­furt am Main/Amelinghausen – Der von der unabhängigen deutschen Beteili­gungs­ge­sellschaft ECM Equity Capi­tal Manage­ment GmbH („ECM“) verwal­tete Fonds German Equity Part­ners V („GEP V“ oder der „Fonds“) hat sich mehrheitlich am Umwelt­tech­nolo­gie-Dien­stleis­ter SIS GmbH („SIS“) beteiligt. SIS ist auf die ther­mis­che Abgas­reini­gung und Entga­sung spezial­isiert und inter­na­tional führend bei der Reduzierung von Emis­sio­nen aus flüchtigen Kohlen­wasser­stof­fen in der Öl- und Gasin­dus­trie durch Anwen­dung mobiler Brennkam­mern. Der Unternehmensgründer Guido Soyk bleibt auch künftig signifikant an SIS beteiligt und wird das Unternehmen als geschäftsführender Gesellschafter in die nächste Phase seiner Entwick­lung führen. Im Zuge der Transak­tion wird der Vertrieb­sleiter Martin van der Veen zum zweiten Geschäftsführer ernannt. Über weit­ere Details der Transak­tion haben die Parteien Stillschweigen vere­in­bart.

Gemein­sam mit ECM will das Unternehmen in seine weit­ere Entwick­lung sowie den geziel­ten Ausbau der Manage­ment- und Vertrieb­sstruk­turen investieren, um das volle Poten­zial der von SIS ange­bote­nen Lösungen im beste­hen­den Kern­markt der Öl- und Gasin­dus­trie zu real­isieren und neue Chan­cen in weit­eren inter­na­tionalen Märkten sowie in der Chemiein­dus­trie und Schiff­fahrt zu erschließen.

Umwelt­tech­nolo­gie an der Schnittstelle von Arbeitssicher­heit und Klimaschutz SIS wurde 2008 mit Sitz in Amel­ing­hausen gegründet, mit dem Ziel einer Verbesserung der Arbeitssicher­heit bei der Reini­gung von Prozes­san­la­gen und Tanks. Hierzu sowie zur temporären Ersatzgestel­lung bei Kundenbe­darf setzt das Unternehmen eigens entwick­elte mobile und flex­i­ble Brennkam­mern ein, welche die Emis­sion von umwelt- und gesundheitsschädlichen sowie schnell entflamm­baren flüchtigen Kohlen­wasser­stof­fen zu vermei­den helfen. Die Bere­it­stel­lung der mobilen Brennkam­mern erfolgt schichtweise mit entsprechen­dem Fach­per­sonal und Vor-Ort-Service sowie komplementärer Ausrüstung im Rahmen eines vollinte­gri­erten und umfassenden Service- und Lösungsangebots.

In den vergan­genen fünf Jahren wurde die zunehmend stren­gere Emis­sion­sreg­ulierung als Ergeb­nis der weit­eren Entwick­lung der Umwelt- und Klimapoli­tik zu einem wichti­gen Treiber für das gezeigte Unternehmenswach­s­tum. Zu den Kunden von SIS zählen weltweit führende Unternehmen der Öl‑, Gas- und Chemiein­dus­trie wie z.B. BASF, BP, Exxon Mobil, DowChem­i­cal, Sabic, Shell und Total. Real­isierung von Wach­s­tum­schan­cen im Kern­markt und Erschließung der Chemiein­dus­trie und Schiff­fahrt für SIS-Lösungen mit ECM als erfahrenem Part­ner In Deutsch­land und den Nieder­lan­den verfügt SIS in seiner bish­eri­gen Kernin­dus­trie – der europäischen Raffinerie-Indus­trie – über eine marktführende Stel­lung. Hier sieht das Unternehmen noch erhe­bliches Wach­s­tumspoten­zial. Darüber hinaus bieten sich vor allem in Frankre­ich und Spanien sowie weit­eren Ländern in Westeu­ropa noch große Chan­cen für den Einsatz der von SIS ange­bote­nen Lösungen.

Einen weit­eren, poten­ziell großen Ziel­markt stellt die europäische Chemiein­dus­trie dar, in der SIS mit BASF und Dow Chem­i­cal bere­its über exzel­lente Referen­zkun­den verfügt. Darüber hinaus steigt auch in der Schiff­fahrt die Nach­frage nach SIS-Lösungen. In den 15 größten Seehäfen Europas sowie in zahlre­ichen Binnenhäfen werden in großem Umfang Produkte trans­portiert, die flüchtige Kohlen­wasser­stoffe emit­tieren. Mit Referenz-Projek­ten in den Häfen Rotter­dam, Wilhelmshaven und Bilbao ist SIS in diesem Segment hervor­ra­gend für weit­eres Wach­s­tum posi­tion­iert. ECM verfügt über umfassende Erfahrung in der Begleitung von Wach­s­tums- und Inter­na­tion­al­isierungs-Strate­gien in mittelständischen Unternehmen, was mit zahlre­ichen Invest­ments in einer Vielzahl von Branchen unter Beweis gestellt wurde.

In Part­ner­schaft mit ECM will SIS die beste­hen­den Manage­ment- und Vertrieb­sstruk­turen ausbauen und den Schritt vom inhaber- zum managementgeführten Unternehmen vollziehen. Gemein­sames Ziel ist es, die sich bietenden Wach­s­tum­schan­cen durch eine zukünftig breit­ere Mark­tansprache und gezielte Expan­sion in bisher wenig erschlossene Branchen und Länder konse­quent zu ergreifen. Neben strate­gis­chem Know-how bringt ECM zudem ein langjährig gewach­senes Indus­trienet­zw­erk in diese Part­ner­schaft ein. Guido Soyk, Gründer und Geschäftsführer von SIS, erklärte: „Wir sind stolz darauf, dass wir die SIS zum führenden Unternehmen in einer überaus inter­es­san­ten und immer rele­van­teren Nische für die Reduzierung von Emis­sio­nen aus flüchtigen Kohlen­wasser­stof­fen entwick­eln konnten. Um das weit­ere Wach­s­tumspoten­zial für unsere Lösungen in vollem Umfang zu real­isieren, haben wir nach einem Part­ner gesucht, der zu unserer mittelständischen Identität passt, gleichzeitig aber auch bewiesen hat, dass er ‚Hidden Cham­pi­ons‘ wie die SIS auf dem Weg in die nächste Entwick­lungsstufe erfol­gre­ich begleiten kann. Wir freuen uns darauf, gemein­sam mit ECM ein neues Kapi­tel in der Geschichte der SIS aufzuschla­gen.“

Alexan­der Schönborn, Invest­ment­di­rek­tor bei ECM, ergänzte: „SIS verfügt nicht nur über ein beein­druck­endes Produkt- und Serviceange­bot, sondern auch über eine heraus­ra­gende Mark­t­po­si­tion. Es liegt auf der Hand, dass die Nach­frage nach SIS-Lösungen im Zeichen des Klimawan­dels und immer strin­gen­terer Regulierung von gefährlichen Emis­sio­nen weiter steigen wird. Über eine gewisse Größe und den Kern­markt hinaus zu wach­sen, ist für Gründer aber oftmals auch eine Heraus­forderung. Als Wach­s­tumspart­ner mittelständischer Unternehmen haben wir diesen Prozess schon vielfach erfol­gre­ich begleitet und freuen uns, SIS mit unserer Erfahrung sowie unserem Indus­trienet­zw­erk auf diesem Weg zu unterstützen.“

Berater ECM Equity:  GEP V wurde bei dieser Transak­tion von Milbank (Recht und Struk­turierung), Androschin & Part­ner (Markt-Due-Dili­gence), Ebner Stolz (Finanzen & Steuern) sowie Willis (Versicherung) beraten.

Verant­wortlich für die Transak­tion bei ECM zeich­nen Alexan­der Schönborn, Florian Kähler und Christoph Demers. SIS wurde bei der Transak­tion durch CFC Corpo­rate Finance Contor und Herrn Dr. Thomas Bister (M&A und Recht) beraten.

Über ECM Equity Capi­tal Manage­ment GmbH („ECM”)
ECM ist eine unabhängige Beteili­gungs­ge­sellschaft mit Sitz in Frank­furt am Main. ECM fungierte oder fungiert als Manager respek­tive Advi­sor der Eigenkap­i­tal­fonds German Equity Part­ners I‑V mit einem aggregierten Eigenkap­i­tal von mehr als 1 Mrd. Euro. Die Fonds investieren schwerpunktmäßig in etablierte, mittelständisch geprägte Unternehmen im Kontext von Wach­s­tum­sin­vesti­tio­nen und Nach­fol­geregelun­gen sowie Unternehmen­saus­gliederun­gen. www.ecm.pe.de

Über SIS GmbH („SIS“)
SIS mit Sitz in Amel­ing­hausen ist inter­na­tionaler Marktführer im Betrieb von mobilen ther­mis­chen Abgas­reini­gungsan­la­gen und komplementärem Equip­ment. Die von SIS ange­bote­nen Dien­stleis­tun­gen und Tech­nolo­gien spie­len für die Kunden eine zentrale Rolle bei der Reduzierung von Emis­sio­nen (insbeson­dere flüchtige Kohlen­wasser­stoffe). SIS unterstützt sie dabei, auch die streng­sten Umweltvorschriften einzuhal­ten. Das Port­fo­lio der mobilen Anla­gen zur Emis­sion­s­min­derung ist hinsichtlich Größe, Qualitäts- und Sicher­heits­stan­dards einzi­gar­tig auf dem Markt.

Gütt Olk Feldhaus berät ARCUS Capital bei Beteiligung an Lässig

München – Die Wirtschaft­skan­zlei Gütt Olk Feld­haus hat ARCUS Capi­tal AG beim Erwerb einer Mehrheits­beteili­gung gemein­sam mit BE Beteili­gun­gen Fonds an der Lässig GmbH beraten. Die früheren Alleinge­sellschafter bleiben an der Lässig GmbH beteiligt. Über den Kauf­preis haben die Parteien Stillschweigen vere­in­bart.

Die Lässig GmbH mit Sitz in Baben­hausen bei Aschaf­fen­burg (Südhessen) ist einer der mark­t­führen­den Anbi­eter von nach­halti­gen Baby- und Kinder­pro­duk­ten. Das Unternehmen fokussiert sich beson­ders auf nach­haltige Mate­ri­alien und Produk­tion­sprozesse. Die Kollek­tio­nen für Eltern, Babys und Kinder werden in über 50 Ländern vertrieben.

ARCUS Capi­tal AG ist eine in München ansäs­sige unab­hängige Beteili­gungs­ge­sellschaft mit Fokus auf Mehrheits­beteili­gun­gen in mittel­ständis­che Fami­lienun­ternehmen in der DACH-Region. Das Lässig Manage­ment Team, beste­hend aus den beiden Grün­dern, Stefan Lässig und Clau­dia Lässig, sowie Karin Hein­rich, wird gemein­sam mit ARCUS Capi­tal AG die Lässig GmbH system­a­tisch weit­er­en­twick­eln.

Rechtliche Berater ARCUS Capi­tal AG: Gütt Olk Feld­haus, München
Dr. Sebas­t­ian Olk (Part­ner, Corporate/M&A, Feder­führung M&A), Dr. Tilmann Gütt (Part­ner, Bank-/Finanzrecht, Feder­führung Bank-/Finanzrecht), Thomas Becker (Of Coun­sel, IP/IT), Matthias Uelner (Asso­ciate, Corporate/M&A), Dominik Forstner (Asso­ciate, Corporate/M&A), Christo­pher Ghabel (Senior Asso­ciate, Bank-/Finanzrecht)
Altenburg Fachan­wälte für Arbeit­srecht, München: Andreas Ege (Arbeit­srecht)
Blom­stein, Berlin: Dr. Max Klasse (Kartell­recht)

Über Gütt Olk Feld­haus
Gütt Olk Feld­haus ist eine führende inter­na­tional tätige Sozi­etät mit Sitz in München. Wir beraten umfassend im Wirtschafts- und Unternehmen­srecht. Unsere Schw­er­punkte liegen in den Bere­ichen Gesellschaft­srecht, M&A, Private Equity sowie Finanzierung. In diesen Fach­bere­ichen übernehmen wir auch die Prozess­führung

ADCURAM erwirbt Sensor-Spezialist Steinel

München – Die Indus­triehold­ing ADCURAM Group AG hat die Mehrheit an der STEINEL-Gruppe erwor­ben, einem inter­na­tional agieren­den Anbi­eter von Sensoren, Sensor­leuchten, Heißluft­geräten sowie Indus­triekom­po­nen­ten mit Sitz im west­fälis­chen Herze­brock-Clarholz. Verkäufer ist der Fami­lienun­ternehmer Ingo Steinel, der der Gruppe über eine signifikante Beteili­gung wie auch als Geschäfts­führer weiter verbun­den bleibt. Gemein­sames Ziel ist es, die Umset­zung der Wach­s­tumsstrate­gie zu inten­sivieren: den weit­eren Ausbau des Trend­bere­ichs Gebäudein­tel­li­genz und eine noch stärkere Inter­na­tion­al­isierung. Die Transak­tion, zu deren Details Stillschweigen vere­in­bart worden ist, wurde Ende Novem­ber 2019 abgeschlossen.

Die Firma STEINEL, 1959 durch Hein­rich Steinel gegrün­det, hat sich vom ursprünglichen Produzen­ten von Heizele­menten in elek­trischen Geräten über die Jahre zu einem der führen­den Anbi­eter von Präsenz‑, Bewe­gungs- und Multi-Sensoren, Sensor­leuchten sowie Heißluft- und Heißk­le­bepis­tolen entwick­elt. Beson­deres Wach­s­tum erfährt die Gruppe seit eini­gen Jahren durch die zunehmende Automa­tisierung von Gebäu­den. Sensoren von STEINEL sind weltweit führend in der intel­li­gen­ten Licht­s­teuerung und tragen erhe­blich zur Senkung des Energie­ver­brauchs bei. Die neuesten Systeme im Bere­ich „build­ing intel­li­gence“ sind intel­li­gente Lösun­gen zur effizien­ten Nutzung von Büroflächen, Hotelz­im­mern und auch zur Unter­stützung in der Pflege. Bere­iche, auf die auch der neue Part­ner ADCURAM setzen will:

„Nicht nur die Entwick­lung des Bewe­gungsmelders und der weltweit ersten Sensor­leuchte sind beein­druck­ende Meilen­steine von STEINEL. Als Tech­nolo­gie- und Inno­va­tions­führer ist das Unternehmen hervor­ra­gend posi­tion­iert und hat die besten Voraus­set­zun­gen für weit­eres Wach­s­tum, vor allem im Bere­ich Build­ing Intel­li­gence. Wir freuen uns sehr auf eine langfristige Zusam­me­nar­beit in einem hochat­trak­tiven Markt“, erklärt ADCU­RAM-Vorstand Dr. Philipp Gusinde. Ingo Steinel ergänzt: „Die Weit­er­führung des Erfolgs von STEINEL liegt mir sehr am Herzen. Ich bin sehr froh, mit ADCURAM einen Part­ner gefun­den zu haben, der sowohl unternehmerisch und inno­v­a­tiv denkt als auch viel Erfahrung in der Begleitung von mittel­ständis­chen Unternehmen im gebäu­de­na­hen Segment hat. Gemein­sam werden wir die näch­sten Wach­s­tumss­chritte einleiten.“

Im Laufe der Unternehmensgeschichte von Steinel wurden mehr als 300 Patente und Muster einge­tra­gen, aus denen über 2.500 Produkte für Privat- und Profi-Anwen­der sowie für Indus­trie und OEM-Hersteller entstanden sind. Zahlre­iche Applika­tio­nen und Lösun­gen waren in ihren jeweili­gen Branchen wegweisend. Die 1.500 Beschäftigten von STEINEL arbeiten neben dem Haupt­sitz an fünf weit­eren Stan­dorten in Leipzig, Einsiedeln (Schweiz), Tschechien, Rumänien und der Repub­lik Moldau. Der Vertrieb in Europa und den USA erfolgt über den Groß- und Einzel­han­del sowie an Planer, Architek­ten und Instal­la­teure.

Über ADCURAM
ADCURAM ist eine Indus­triegruppe in Privatbe­sitz. ADCURAM erwirbt Unternehmen mit Poten­zial und entwick­elt diese aktiv und nach­haltig weiter. Für das künftige Wach­s­tum der Gruppe stehen der kapi­tal­starken Indus­triehold­ing insge­samt 300 Millio­nen Euro für Akqui­si­tio­nen zur Verfü­gung. Mith­ilfe des eige­nen 40-köpfi­gen Exper­ten­teams entwick­elt die Indus­triehold­ing die Beteili­gun­gen strate­gisch und oper­a­tiv weiter. Gemein­sam erwirtschaftet die Gruppe mit sechs Beteili­gun­gen und über 2.500 Mitar­beit­ern weltweit über 400 Millio­nen Euro Umsatz.

ADCURAM versteht sich als unternehmerischer Investor und investiert in Nach­fol­geregelun­gen und Konz­ern­ab­spal­tun­gen. www.adcuram.com

Serie B: ImCheck Therapeutics erhält 53 Millionen USD

Antwer­pen (BE) / Marseille (FR) — Im Rahmen einer Serie-B-Finanzierungsrunde in gesamter Höhe von 53 Millio­nen US-Dollar hat Gimv seinen Anteil an ImCheck Ther­a­peu­tics, einem aufstreben­den Anbi­eter von Onkolo­gie- und Autoim­mun-Ther­a­pie-Lösun­gen aus Frankre­ich, erhöht. Die Runde wird ange­führt von Pfizer Ventures (NYSE: PFE) sowie Bpifrance und wird um neue Inve­storen ergänzt. Neben Gimv haben sich auch die Bestandsin­ve­storen Life Sciences Part­ners (LSP), Idin­vest Part­ners, Kurma Part­ners und Boehringer Ingel­heim Venture Fund zu einem wesentlichen Teil an der Erhöhung beteiligt.

Die Mittel aus der Serie-B-Runde werden zur Finanzierung von ersten klin­is­chen Studien zu monok­lonalen First-in-Class-Antikör­pern ICT01 von ImCheck Ther­a­peu­tics verwen­det. So sollen die breite Pipeline an Immun-Modu­la­toren für die soge­nan­nte Buty­rophi­line-Super­fam­i­lie weiter ausge­baut und neue Antikör­perther­a­pien im Bere­ich Immunonkolo­gie für Kliniken verfüg­bar gemacht werden.

Bram Vanparys, Part­ner bei Gimv und für das Invest­ment auf der Health & Care-Plat­tform verant­wortlich, sagt: „ImCheck hat seit unserem Invest­ment im Rahmen der Serie-A-Runde bedeu­tende Fortschritte gemacht. Daher freuen wir uns, eine Reihe an neuen namhaften Inve­storen aus den USA und Europa für die Serie-B-Runde gewon­nen zu haben. Die Beteili­gung von Gimv in signifikan­ter Höhe an dieser Finanzierungsrunde zeigt, welches Poten­tial in der Pipeline von ImCheck an Lösun­gen für den Onkolo­gie- und Autoim­mun-Ther­a­pie-Bere­ich steckt.“

Über GIMV
Gimv ist eine europäis­che Invest­ment­ge­sellschaft mit fast 40 Jahren Erfahrung in Private Equity. Das Unternehmen ist an der Euronext Brüs­sel notiert, verwal­tet derzeit rund 1,2 Mrd. EUR und investiert aktuell in 50 Port­fo­lio-Gesellschaften, die gemein­sam einen Umsatz von mehr als 2,5 Mrd. EUR real­isieren und 14.000 Mitar­beiter beschäfti­gen.

Gimv iden­ti­fiziert inno­v­a­tive, führende Gesellschaften, die über hohes Wach­s­tumspoten­zial verfü­gen, und unter­stützt diese auf ihrem Weg zur Mark­t­führerschaft. Jede der vier Invest­ment­plat­tfor­men Connected Consumer, Health & Care, Smart Indus­tries und Sustain­able Cities wird von einem engagierten und kompe­ten­ten Team betreut, das jeweils in den heimis­chen Märk­ten von Gimv — Benelux, Frankre­ich und DACH — ansäs­sig ist und von einem umfassenden inter­na­tionalen Experten-Netzw­erk unter­stützt wird. www.gimv.com

AURELIUS finalisiert Verkauf der Scandinavian Cosmetics Group an Accent Equity

Munich/Stockholm – AURELIUS Equity Oppor­tu­ni­ties SE & Co. KGaA (ISIN DE000A0JK2A8) (“AURELIUS”) has success­fully completed the sale of its subsidiary Scan­di­na­vian Cosmet­ics Group to Accent Equity 2017, a Scan­di­na­vian invest­ment fund.

Success­ful carve-out and trans­for­ma­tion into lead­ing Nordic brand manage­ment company
Scan­di­na­vian Cosmet­ics serves brand owners such as Coty, Clar­ins and Sensai as an exclu­sive value add distrib­u­tor for cosmetic prod­ucts in the Nordics. AURELIUS had acquired the busi­ness from Swiss Valora Group in Janu­ary 2016. The acqui­si­tion of the former Valora Trade Divi­sion consisted of FMCG activ­i­ties (today port­fo­lio company Conaxess Trade) and cosmet­ics activ­i­ties (today Scan­di­na­vian Cosmet­ics Group), both managed out of Switzer­land at acqui­si­tion. After sepa­rat­ing both busi­nesses, estab­lish­ing a stand-alone financ­ing struc­ture and imple­ment­ing an inde­pen­dent manage­ment, an exten­sive trans­for­ma­tion program was imple­mented includ­ing invest­ments in new ware­house manage­ment systems, the intro­duc­tion of a new KPI report­ing, a revi­sion of the exist­ing prod­uct range and cate­gory expan­sion. Major effi­ciency improve­ment and busi­ness devel­op­ment projects such as the devel­op­ment of a new e‑commerce and online strat­egy further drove the company’s growth. Scan­di­na­vian Cosmet­ics Group’s strat­egy towards one Nordic group drove an ambi­tious regional expan­sion into the Danish and Finnish markets.

Accel­er­ated growth through active M&A consol­i­da­tion
In addi­tion to oper­a­tional changes, two strate­gic add-on acqui­si­tions substan­tially improved the company’s pres­ence as the largest manu­fac­turer-inde­pen­dent luxury and consumer brand manage­ment company in the Nordics, lead­ing to a 25 percent revenue increase. “ Scan­di­na­vian cosmet­ics has under­gone an exten­sive trans­for­ma­tion program”, said Florian Muth, Manag­ing Direc­tor at Aure­lius. “With the support of AURELIUS, the company has devel­oped into a strong and lead­ing market player. The trans­ac­tion clearly illus­trates that our intense oper­a­tional focus combined with a dedi­cated growth strat­egy pays off.”

The buyer, Accent Equity, will support Scan­di­na­vian Cosmet­ics in its next growth phase.

On this trans­ac­tion, AURELIUS was advised by ABG Sundal Collier (M&A), PwC (Trans­ac­tion Services and Tax) and Vinge (Legal).

capiton schließt Single-Asset Secondary Transaktion von KD Pharma ab

Berlin — Seit der Übernahme durch den capi­ton IV Fonds im Jahr 2013 hat sich KD Pharma von einem kleinen Unternehmen mit einstel­li­gen Umsatzerlösen zu einem der größten Player der Branche entwick­elt. KD Pharma Group ist ein weltweit führender Hersteller von hoch- konzen­tri­erten Omega-3-Fettsäuren, die als Inhaltsstoff für Arzneimit­tel und Nahrungsergänzungsmittel verwen­det werden. — capi­ton initi­ierte eine GP-led Single-Asset Secondary Transak­tion, um für sein Port­fo­lio-Unternehmen KD Pharma eine längere Haltedauer und weit­eres Wach­s­tum­skap­i­tal zur Finanzierung des erwarteten signifikan­ten Wach­s­tumspoten­zials sicherzustellen. Die Transak­tion war stark überzeichnet und capi­ton konnte das Fundrais­ing für seinen neuen Single-Asset Fonds erfol­gre­ich abschließen.

Im Rahmen eines kompet­i­tiven Bieter­ver­fahrens gibt die Transak­tion den Bestandsin­ve­storen des capi­ton IV Fonds die Möglich- keit, ihre beste­hende Beteili­gung an der KD Pharma Group ent- weder (gänzlich oder teil­weise) zu veräußern, oder über einen neu aufge­set­zten Contin­u­a­tion-Fonds weiterzuführen und an dem hohen erwarteten Wert­steigerungspoten­zial zu partizip­ieren. Die Transak­tion bietet auch neuen Inve­storen die Möglichkeit, sich an einem sehr attrak­tiven, stark wach­senden Port­fo­lio-Unternehmen zu beteili­gen. Pantheon und Aberdeen Stan­dard Invest­ments beteili­gen sich neben weit­eren renom­mierten insti­tu­tionellen Anlegern als neue Haupt­in­ve­storen.

capi­ton wird KD Pharma weit­er­hin als General Part­ner nach Clos­ing der Transak­tion unter der neuen Fondsstruk­tur verwal­ten. Dabei plant capi­ton das Geschäft sowohl organ­isch, durch weit­ere Inter­na­tion­al­isierung und Ausweitung des Produk­t­port­fo­lios auf Basis der aktuellen Marktführerschaft, als auch durch gezielte Zukäufe weiter auszubauen. Hierzu wurde paral­lel zu der Se- condary Transak­tion eine neue Fremd­kap­i­tal-Finanzierung gesichert.

Berater capi­ton: PJT Park Hill (Secondary Beratung), CMS Hasche Sigle, P+P Pöllath + Part­ners, Stephen­son Harwood (Recht), EY (Finanzen, Steuern, Struk­tur), Roland Berger (Commer­cial) und Duff & Phelps (Fair­ness Opin­ion).

Die neuen Inve­storen wurden beraten durch Debevoise & Plimp­ton, Hogan Lovells (Recht) sowie Euclid Trans­ac­tional (W&I Vesicherung). Die Transak­tion wurde notariell beurkun­det bei BMH Bräutigam.

netgo Gruppe übernimmt Business-Software-Experten MEHRWERK

Hamburg/Borken/Karlsruhe – Nur zwei Wochen nach der Bekan­nt­gabe der Über­nahme des IT-Unternehmens ComNet folgt bei netgo der näch­ste Schritt. Die Gruppe übern­immt 100 Prozent der Anteile an der Mehrw­erk AG mit Haupt­sitz in Karl­sruhe. MEHRWERK ist auf die Opti­mierung von Geschäft­sprozessen mit Hilfe agiler Unternehmenssoft­ware spezial­isiert. Die Grün­der Ralf Feul­ner, Claus Litz und Clemens Schmidt werden MEHRWERK weit­er­hin als Geschäfts­führer leiten und sind künftig über die Manage­ment-Beteili­gungs­ge­sellschaft an der netgo Gruppe beteiligt. Zweites Add-on für netgo Gruppe seit Einstieg von Water­land Private Equity.

Dr. Carsten Rahlfs (Foto), Manag­ing Part­ner bei Water­land, kommen­tiert den zweiten Zuwachs inner­halb kurzer Zeit: „Für netgo ist diese Transak­tion das zweite Unternehmen in kürzester Zeit nach unserem Einstieg als Wach­s­tum­sin­vestor. Das zeigt: Die Buy-and-Build-Strate­gie mit Unternehmen, deren Servi­ce­port­fo­lio das von netgo ergänzt, geht auf. Wir werden weit­er­hin mit netgo auf Wach­s­tum­skurs bleiben.“

MEHRWERK wurde im Jahr 2008 als herstellerun­ab­hängiger IT-Dien­stleis­ter für agile und benutzer­fre­undliche Zusat­zlö­sun­gen für SAP-Anwen­der gegrün­det. Heute betreut das schnell wach­sende Unternehmen mit etwa 30 Mitar­beit­ern rund 250 Kunden aller Größen aus den Bere­ichen Indus­trie, Handel und Dien­stleis­tung. Als IT-Gener­alun­ternehmer berät MEHRWERK auf Basis bewährter, benutzer­fre­undlicher Soft­ware bei der Opti­mierung von Geschäft­sprozessen, beispiel­sweise bei IT-gestütztem Supply-Chain-Manage­ment sowie zu SAP Cloud und Busi­ness-Analyt­ics-Lösun­gen (Busi­ness Intel­li­gence und Process Mining auf Basis der Plat­tform Qlik). Dieser Fokus zahlt sich aus: So ist das Karl­sruher Unternehmen soge­nan­nter SAP-Cloud-Gold-Part­ner und führen­der Lösungsan­bi­eter in der DACH-Region für die Date­n­analyse-Plat­tform Qlik. Neben Produk­ten namhafter Hersteller bietet MEHRWERK auch eige­nen­twick­elte Lösun­gen an: Die Soft­ware MPM Process­Min­ing, die sowohl vom Mittel­stand als auch von DAX-Konz­er­nen genutzt wird, ermöglicht die Analyse von Geschäft­sprozessen.

Die Inte­gra­tion von MEHRWERK stärkt das Produkt- und Servi­ce­port­fo­lio der netgo Gruppe. „Wir freuen uns sehr, mit MEHRWERK einen führen­den Spezial­is­ten für soft­ware­basierte Geschäft­sprozes­sop­ti­mierung in unsere Gruppe aufzunehmen. Neben Lösun­gen und Produk­ten namhafter Hersteller genießt insbeson­dere die eige­nen­twick­elte Process-Mining-Lösung einen hervor­ra­gen­den Ruf und bietet hohen Mehrw­ert. Für uns und unsere Kunden sind die Produkte von MEHRWERK eine ideale Ergänzung des Leis­tungsport­fo­lios. Gleichzeitig ist MEHRWERK in der Lage, das eigene Wach­s­tum durch die Bündelung von Ressourcen und die Nutzung der Kompe­ten­zen von netgo weiter zu beschle­u­ni­gen“, erklärt netgo-Geschäfts­führer Benedikt Kisner.

netgo wurde 2007 von Benedikt Kisner und Patrick Kruse als IT-Systemhaus in Borken (Nordrhein-West­falen) gegrün­det und wuchs in den vergan­genen Jahren sowohl organ­isch als auch durch die erfol­gre­iche Über­nahme anderer IT-Häuser über­durch­schnit­tlich. Erst vor weni­gen Tagen gab netgo bekannt, das IT-Systemhaus ComNet aus Würse­len (Nordrhein-West­falen) über­nom­men zu haben.

Die netgo-Unternehmensgruppe mit rund 370 Mitar­beit­ern an 18 Stan­dorten bietet ein breites Beratungs‑, Produkt- und Service­spek­trum in den Geschäfts­bere­ichen Host­ing & Stor­age, IT-Infra­struk­tur, IT-Sicher­heit, Commu­ni­ca­tion & Messag­ing, IoT & Analyt­ics gepaart mit maßgeschnei­derten Kunden­lö­sun­gen. Gemein­sam mit seinen Kunden entwick­elt netgo indi­vidu­elle IT-Strate­gien und kann dazu auf langjährige Erfahrung in allen Betrieb­s­for­men der IT – On-premise, Private Cloud und Public Cloud – zugrück­greifen. Aufgrund dieser breiten Ange­botspalette agiert netgo als soge­nan­nter One-Stop-Shop für seine über 3.000 Kunden im gesamten Bundes­ge­biet. Das Port­fo­lio an Serviceleis­tun­gen soll durch gezielte Zukäufe weiter ausge­baut werden.

Ralf Feul­ner, Grün­der und Vorstand von MEHRWERK, fasst die Vorteile für sein Unternehmen zusam­men: „Mit Unter­stützung der netgo Gruppe sind wir künftig in der Lage, uns im Rahmen unserer Unternehmensstrate­gie inhaltlich, organ­isatorisch und vertrieblich noch besser aufzustellen und unsere Kunden gesamtheitlich, beispiel­sweise im Rahmen von Managed Services, zu bedi­enen.“

 

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