ALTERNATIVE FINANZIERUNGSFORMEN
FÜR UNTERNEHMER UND INVESTOREN

News-Kategorie: Venture Capital

GOF berät PROM12 bei Investment in die Communardo Software

München – Die Wirt­schafts­kanz­lei Gütt Olk Feld­haus hat PROM12, eine Betei­li­gungs­ge­sell­schaft mit Fokus auf den Berei­chen Technologie/ Tech-enab­led Services/ Soft­ware, beim Erwerb der Commu­nardo Soft­ware GmbH bera­ten. Commu­nardo mit Sitz in Dres­den erwirt­schaf­tet als Full-Service Anbie­ter für den Moder­nen Arbeits­platz mit nahezu 220 Mitar­bei­ten­den an sieben Stand­or­ten in Deutsch­land, Öster­reich und Alba­nien einen Umsatz von 40 Mio. Euro.

PROM12 als Spezia­list für Digi­tale Trans­for­ma­tion und IT Services unter­stützt Commu­nardo in der zukünf­ti­gen Entwick­lung und arbei­tet dabei eng mit dem Manage­ment von Commu­nardo zusam­men, um das Unter­neh­men stra­te­gisch für das inter­na­tio­nale Wachs­tum weiter­zu­ent­wi­ckeln. Ilja Hauß und Dirk Röhr­born blei­ben als Gesell­schaf­ter erhal­ten. Dirk Röhr­born verant­wor­tet auch künf­tig das Geschäft von Commu­nardo als CEO.

Der Erwerb steht unter dem Vorbe­halt der kartell­recht­li­chen Geneh­mi­gung. GOF hat PROM12 in allen Phasen der Trans­ak­tion beraten.

Recht­li­che Bera­ter PROM12: Gütt Olk Feld­haus, München
Dr. Kilian Helm­reich (Part­ner, Feder­füh­rung), Adrian von Prit­twitz (Part­ner; beide Corporate/M&A), Thomas Becker (Of Coun­sel, IP/IT/Datenschutz), Isabelle Vrancken, Karl Ehren­berg (beide Senior Asso­cia­tes, beide Corporate/M&A)

Pusch Wahlig Work­place Law, München: Ingo Sappa (Arbeits­recht)

Über Gütt Olk Feldhaus
Gütt Olk Feld­haus ist eine führende inter­na­tio­nal tätige Sozie­tät mit Sitz in München. Wir bera­ten umfas­send im Wirt­schafts- und Unter­neh­mens­recht. Unsere Schwer­punkte liegen in den Berei­chen Gesell­schafts­recht, M&A, Private Equity sowie Finan­zie­rung. In diesen Fach­be­rei­chen über­neh­men wir auch die Prozessführung.

Quantentechnologie: Pixel Photonics erhält 1,45 Mio. € Seed-Finanzierung

Müns­ter, 29. März 2022 – Pixel Photo­nics, ein 2020 gegrün­de­tes Spin-off aus dem Fach­be­reich Physik der WWU Müns­ter, hat in einer Seed-Finan­zie­rungs­runde 1,45 Millio­nen Euro vom High-Tech Grün­der­fonds (HTGF), dem auf Quan­ten­tech­no­lo­gie spezia­li­sier­ten fran­zö­si­schen VC-Fonds Quan­to­na­tion sowie von Dr. Hendrik Sabert, einem ausge­wie­se­nen Kenner der Photo­nik-Bran­che, erhalten.

Pixel Photo­nics entwi­ckelt hoch­ska­lier­bare Einzel­pho­to­nen-Detek­to­ren mit inte­grier­ter Photo­nik, die eine Skalie­rung von Lösun­gen u.a. in den Berei­chen Quan­ten­com­pu­ting, QKD und Bild­ge­bung ermög­licht. Der zugrun­de­lie­gende wellen­lei­ter­in­te­grierte SNSPD-Ansatz kann für photo­ni­sches Quan­ten­com­pu­ting, Quan­ten­schlüs­sel-Vertei­lung, Mikro­sko­pie oder andere Sensor-Anwen­dun­gen einge­setzt werden, die eine hoch­ef­fek­tive Detek­tion von Licht bis auf Einzel­pho­to­nen-Ebene erfor­dern. Während der Grün­dungs­phase wurde Pixel Photo­nics vom REACH EUREGIO Start-up Center in Müns­ter sowie EXIST unterstützt.

Quan­to­na­tion und der HTGF haben gemein­sam mit dem Seri­en­grün­der, ehema­li­gen Venture Capi­tal Mana­ger und Photo­nik-Bran­chen­ken­ner Dr. Hendrik Sabert die Seed-Finan­zie­rungs­runde ange­führt. Mit dieser Finan­zie­rung wird Pixel Photo­nics sein inter­na­tio­na­les Team in Deutsch­land weiter ausbauen, seine Räum­lich­kei­ten im Center for Nano­tech­no­logy (CeNTech) in Müns­ter erwei­tern und die Kommer­zia­li­sie­rung seiner Produkte beschleu­ni­gen. Dabei profi­tiert Pixel Photo­nics vom hervor­ra­gen­den inter­na­tio­na­len Netz­werk inner­halb der Quan­ten­tech­no­lo­gie-Commu­nity von Quan­to­na­tion sowie vom großen Indus­trie­tech­no­lo­gie-Port­fo­lio des HTGF.

“Pixel Photo­nics einzig­ar­ti­ger tech­no­lo­gi­scher Ansatz zur Einzel­pho­to­nen-Detek­tion verbin­det Skalier­bar­keit mit einer hohen Detek­ti­ons­ef­fi­zi­enz bei sehr hoher Geschwin­dig­keit. Dies ermög­licht neue Anwen­dun­gen sowie eine Skalie­rung der Anzahl der verwen­de­ten Photo­nen im Quan­ten­com­pu­ting oder der Daten­ra­ten in der Quan­ten­kryp­to­gra­phie ohne Erhö­hung der tech­ni­schen Komple­xi­tät. Das Team aus Physi­kern und Unter­neh­mern, das aus den Grup­pen von Prof. Pernice und Prof. Schuck hervor­ge­gan­gen ist, hat uns mit seiner Vision und seinem Fach­wis­sen über­zeugt,” so Chris­to­phe Jurc­zak, Part­ner bei Quantonation.

Neben dieser wich­ti­gen Finan­zie­rung durch die Inves­to­ren wurden Pixel Photo­nics und dem Fach­be­reich Physik der West­fä­li­schen Wilhelms-Univer­si­tät (WWU) Müns­ter 2,6 Millio­nen Euro an Forschungs­gel­dern vom Bundes­mi­nis­te­rium für Bildung und Forschung (BMBF) bewil­ligt, um mit Hilfe der Quan­ten­phy­sik die Daten­si­cher­heit zu verbes­sern. Ziel des so genann­ten QSAMIS-Projekts, das im Rahmen des BMBF-Programms „Enab­ling Start-up – Unter­neh­mens­grün­dun­gen in den Quan­ten­tech­no­lo­gien und der Photo­nik“ geför­dert wird, ist die Entwick­lung des ersten Giga­bit-QKD-Systems (QKD – Quan­tum Key Distri­bu­tion) mit einer deut­lich erhöh­ten Über­tra­gungs­rate, um eine quan­ten­si­chere Kommu­ni­ka­tion für Breit­band-Netze zu ermöglichen.

Die Idee kam von Prof. Wolf­ram Pernice und Prof. Cars­ten Schuck
Die Idee für das Detek­tor­design von Pixel Photo­nics entstand vor Jahren aus der Forschung von Prof. Wolf­ram Pernice und Prof. Cars­ten Schuck. Wissen­schaft­ler äußer­ten auf Konfe­ren­zen wieder­holt den Bedarf nach Einzel­pho­to­nen-Detek­to­ren mit zahl­rei­chen Kanä­len in Kombi­na­tion mit zusätz­li­chen Funk­tio­na­li­tä­ten aus der inte­grier­ten Optik. Diese Nach­frage führte zum ersten Verkauf und zur Auslie­fe­rung eines Vier­ka­nal­de­tek­tors für Forschungs­zwe­cke Anfang dieses Jahres und es ist geplant, zeit­nah Detek­tor­sys­teme mit 32 oder mehr Kanä­len anzubieten.

Über Pixel Photonics
Pixel Photo­nics wurde 2020 als Spin-off aus den Arbeits­grup­pen von Prof. Wolf­ram Pernice und Prof. Cars­ten Schuck an der WWU Müns­ter von Nico­lai Walter, Dr. Wladick Hart­mann, Fabian Beutel, Martin Wolff und Chris­toph Seiden­stü­cker mit dem Ziel gegrün­det, hoch skalier­bare Einzel­pho­to­nen­de­tek­to­ren auf Basis des wellen­lei­ter­in­te­grier­ten SNSPD-Ansat­zes zu kommer­zia­li­sie­ren. Die Anwen­dungs­ge­biete für die Tech­no­lo­gie von Pixel Photo­nics reichen von opti­schem Quan­ten­com­pu­ting, Quan­tum Key Distri­bu­tion (QKD), Mikro­sko­pie bis hin zu Metro­lo­gie und Senso­rik. Das Unter­neh­men besteht aus einem inter­na­tio­na­len Team mit 8 Voll­zeit­kräf­ten und hat neben einer EXIST-Förde­rung eine Risi­ko­ka­pi­tal­fi­nan­zie­rung von Quan­to­na­tion und HTGF sowie eine Forschungs­för­de­rung des Bundes­mi­nis­te­ri­ums für Bildung und Forschung (BMBF) erhalten.

Über Quan­to­na­tion
Quan­to­na­tion ist der erste Venture-Capi­tal-Fonds, der sich auf Quan­ten­tech­no­lo­gien und inno­va­tive Physik spezia­li­siert hat. Berei­che wie Mate­ri­al­de­sign, Hoch­leis­tungs-Compu­ting, Cyber­si­cher­heit oder ultra­prä­zise Detek­tion werden heute durch Inno­va­tio­nen auf der Grund­lage dieser bahn­bre­chen­den Tech­no­lo­gien voran­ge­trie­ben. Quan­to­na­tion will deren Über­gang zu markt­fä­hi­gen Produk­ten für die Indus­trie unter­stüt­zen. Quan­to­na­tion hat seinen Haupt­sitz in Paris, Frank­reich, und inves­tiert weltweit.

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Über REACH
Das nord­rhein-west­fä­li­sche Minis­te­rium für Wirt­schaft, Inno­va­tion, Digi­ta­li­sie­rung und Ener­gie fördert seit 2019 den Aufbau und die Arbeit eines Start-up-Centers unter Feder­füh­rung der WWU mit insge­samt rund 20 Millio­nen Euro. Daraus ist unter Betei­li­gung der Koope­ra­ti­ons­part­ner FH Müns­ter, Digi­tal Hub müns­ter­LAND und der Univer­si­tät Twente das REACH EUREGIO Start-up Center entstan­den. Das Start-up Center bietet die nötige Infra­struk­tur und die Ressour­cen, um Grün­dungs­in­ter­es­sierte in den Hoch­schu­len beim Aufbau ihrer Start-ups zu unter­stüt­zen. Als Hoch­schul-Start-up-Center setzt sich das REACH für den Trans­fer wissen­schaft­li­cher Erkennt­nisse in die Grün­dungs­pra­xis ein.
Erfah­ren Sie mehr: https://www.reach-euregio.de

Über den High-Tech Gründerfonds
Der Seed-Inves­tor High-Tech Grün­der­fonds (HTGF) finan­ziert Tech­no­lo­gie-Start-ups mit Wachs­tums­po­ten­tial. Mit einem Volu­men von rund 900 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem inter­na­tio­na­len Part­ner-Netz­werk hat der HTGF seit 2005 mehr als 650 Start-ups beglei­tet. Sein Team aus erfah­re­nen Invest­ment Mana­gern und Start-up-Exper­ten unter­stützt die jungen Unter­neh­men mit Know-how, Unter­neh­mer­geist und Leiden­schaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Grün­dun­gen aus den Berei­chen Digi­tal Tech, Indus­trial-Tech, Life Scien­ces, Chemie und angren­zende Geschäfts­fel­der. Mehr als 4 Milli­ar­den Euro Kapi­tal inves­tier­ten externe Inves­to­ren bislang in mehr als 1.800 Folge­fi­nan­zie­rungs­run­den in das HTGF-Port­fo­lio. Außer­dem hat der Fonds bereits Anteile an mehr als 150 Unter­neh­men erfolg­reich verkauft.

 

Versicherungsgruppe Baloise führt siebenstellige Finanzierungsrunde bei MOBIKO

München — Norton Rose Fulbright hat das Mobi­li­täts­bud­get-Startup MOBIKO GmbH bei einer Finan­zie­rungs­runde durch die Schwei­zer Versi­che­rungs­gruppe Baloise bera­ten. Baloise inves­tiert eine sieben­stel­lige Summe in MOBIKO. Neben Baloise und den Bestands­in­ves­to­ren Audi Busi­ness Inno­va­tion GmbH und mantro GmbH ist auch das Startup Family Office mit Sitz in Wein­gar­ten an der Finan­zie­rungs­runde beteiligt.

Das Startup-Unter­neh­men MOBIKO (kurz für Mobi­li­täts­kon­tin­gent) bietet Arbeit­ge­bern ein monat­lich flexi­bles, digi­ta­les Mobi­li­täts­bud­get für alle Mitar­bei­ter. Mit diesem Tool nutzt jeder Mitar­bei­ter sein Budget indi­vi­du­ell und wird für umwelt­freund­li­ches Mobi­li­täts­ver­hal­ten belohnt. MOBIKO wurde von Audi Busi­ness Inno­va­tion gemein­sam mit dem Münch­ner Unter­neh­men mantro entwi­ckelt und 2018 als eigen­stän­dige GmbH ausgründet.

Die Audi Busi­ness Inno­va­tion GmbH (ABI) ist eine 100-prozen­tige Toch­ter­ge­sell­schaft der AUDI AG und fokus­siert sich auf die Entwick­lung und Umset­zung von digi­ta­len Konzep­ten und Produk­ten. ABI stellt zuver­läs­sige IT-Platt­for­men für die AUDI AG und den Volks­wa­gen-Konzern bereit.

Die mantro GmbH mit Sitz in München unter­stützt Mittel­ständ­ler und Konzerne bei der Entwick­lung neuer digi­ta­ler Geschäfts­mo­delle. Mit mehr als 16 Jahren Erfah­rung und 28 gegrün­de­ten Ventures hat sich mantro zum Spezia­lis­ten für Digi­ta­li­sie­rung und Company Buil­ding entwickelt.

Das Startup Family Office baut junge Unter­neh­men mit Wagnis­ka­pi­tal und akti­ver Unter­stüt­zung durch erfah­rene Unter­neh­mer aus dem Mittel­stand gezielt auf und unter­stützt Grün­der ganz­heit­lich, effek­tiv und nach­hal­tig bei der Entwick­lung inno­va­ti­ver Lösungen.

“Das Konzept von MOBIKO hat uns über­zeugt, da es die Mobi­li­tät von Unter­neh­men und deren Mitar­bei­ten­den nach­hal­tig verän­dern kann. Mit dem Mobi­li­täts­bud­get von MOBIKO können Arbeit­ge­ber die indi­vi­du­el­len Bedürf­nisse ihrer Mitar­bei­ten­den abde­cken und sämt­li­che Mobi­li­täts­lö­sun­gen berück­sich­ti­gen. Diese maxi­male Flexi­bi­li­tät, kombi­niert mit Anrei­zen, führt zu einem deut­lich umwelt­scho­nen­de­ren Mobi­li­täts­ver­hal­ten,” so Patrick Wirth (Foto), Head of Mobi­lity Unit bei der Baloise. Die Schwei­zer Versi­che­rungs­gruppe Baloise beschäf­tigt rund 7.700 Mitar­bei­ter und ist unter den Top 5 Schwei­zer Versi­che­run­gen für Privat­per­so­nen und Unter­neh­men. Baloise wurde 1863 gegrün­det und erwirt­schaf­tet einen Jahres­um­satz von circa 9 Milli­ar­den Fran­ken. Kern­märkte sind die Schweiz, Deutsch­land, Belgien und Luxemburg.

Bera­ter MOBIKO GmbH: Norton Rose Fulbright
Feder­füh­rung Part­ner Sebas­tian Frech (Corpo­rate, M&A, Venture Capital);
Part­ner Dr. Tim Scha­per (Kartell­recht), Asso­cia­tes Sebas­tian Eisen­hut (Corpo­rate, M&A, Venture Capi­tal), Mari­anne Milo­va­nov (Corpo­rate, M&A, Venture Capi­tal) sowie den wissen­schaft­li­chen Mitar­bei­ter Dennis Hoetzl.

Audi wurde bei der Trans­ak­tion von der Kanz­lei GLNS in München beraten.

Bera­ter Baloise: Kanz­lei YPOG, Berlin

Über Norton Rose Fulbright

Norton Rose Fulbright ist eine globale Wirt­schafts­kanz­lei. Mit mehr als 4000 Rechts­an­wäl­ten an welt­weit über 50 Stand­or­ten in Europa, den USA, Kanada, Latein­ame­rika, Asien, Austra­lien, Afrika und im Nahen Osten bera­ten wir führende natio­nal wie auch inter­na­tio­nal tätige Unternehmen.

Wir bieten unse­ren Mandan­ten umfas­sende Bera­tung in allen wich­ti­gen Bran­chen. Hierzu zählen Finan­cial Insti­tu­ti­ons; Energy; Infra­st­ruc­ture, Mining and Commo­di­ties; Trans­port; Tech­no­logy and Inno­va­tion sowie Life Scien­ces and Health­care. Unsere globale Risk Advi­sory Group kombi­niert diese umfas­sende Bran­chen­er­fah­rung mit ihrem Fach­wis­sen in recht­li­chen und regu­la­to­ri­schen Berei­chen sowie beim Thema Compli­ance und Gover­nance. So können wir unse­ren Mandan­ten praxis­ori­en­tierte Lösun­gen zu den recht­li­chen und regu­la­to­ri­schen Risi­ken bieten, mit denen sie sich konfron­tiert sehen.

Der Schwei­zer Verein Norton Rose Fulbright hilft die Akti­vi­tä­ten der Norton-Rose-Fulbright-Mitglie­der zu koor­di­nie­ren, erbringt dabei jedoch keine recht­li­che Bera­tung gegen­über Mandan­ten. Norton Rose Fulbright hat Büros in welt­weit über 50 Städ­ten, darun­ter London, Hous­ton, New York, Toronto, Mexiko-Stadt, Hong­kong, Sydney und Johan­nes­burg.  www.nortonrosefulbright.com/legal-notices

EQT Ventures

EQT Ventures führt USD 15 Mio. Seed-Runde für Origin.Bio an

München — EQT Ventures führt USD 15 Mio. Seed-Runde für das Start up Origin.Bio an. Zu den weite­ren Geld­ge­bern neben EQT Ventures gehö­ren Bluey­ard und Inven­tures. DLA Piper hat EQT Ventures bei ihrem Invest­ment in das Münch­ner Start up Origin.Bio im Rahmen dieser Seed-Runde beraten.

Seit der Grün­dung im Jahr 2021 verbin­det Origin.Bio, ein Unter­neh­men der synthe­ti­schen Biolo­gie, Bioin­ge­nieure mit der Natur. Es stellt synthe­ti­sche Mikro­or­ga­nis­men her, die viele dersel­ben Stoffe herstel­len können, wie die tradi­tio­nel­len Prozesse der chemi­schen Indus­trie es heute tun, jedoch mit signi­fi­kant gerin­ge­rem Ener­gie­ein­satz und Abfall­ver­ur­sa­chung und unter Vermei­dung von Erdöl­che­mi­ka­lien. Das Unter­neh­men stellt die Verbin­dung her zwischen auf Forschung und Entwick­lung fokus­sier­ten Insti­tu­tio­nen und Herstel­lern und verstärk­ter klima­fo­kus­sier­ter Innovation.

EQT Ventures ist der Venture Capi­tal Fonds des schwe­di­schen Private Equity Fonds EQT Part­ners. EQT Ventures inves­tiert welt­weit in schnell wach­sende, inno­va­tive und tech­no­lo­gie­ge­trie­bene Unter­neh­men aller Sekto­ren mit dem Schwer­punkt in Europa und den USA.

Bera­ter EQT Ventures: DLA Piper
Das DLA Piper Team unter der Feder­füh­rung von Part­ner Andreas Füch­sel (Private Equity/M&A) bestand weiter­hin aus Part­ner Semin O (Liti­ga­tion & Regu­la­tory), Coun­sel Kaja Herr­mann (Arbeits­recht), Senior Asso­ciate Phil­ipp Groll (Private Equity/M&A) sowie den Asso­cia­tes Alex­an­der Rösch (Liti­ga­tion & Regu­la­tory), Johan­nes Klug (Arbeits­recht, alle Frank­furt) und Jessica Herr­mann (Corpo­rate, München).

Über DLA Piper
DLA Piper zählt mit Büros in über 40 Ländern in Afrika, Asien, Austra­lien, Europa, dem Nahen Osten sowie Nord- und Südame­rika zu den welt­weit führen­den Wirt­schafts­kanz­leien. In Deutsch­land ist DLA Piper an den Stand­or­ten Frank­furt, Hamburg, Köln und München mit mehr als 240 Anwäl­tin­nen und Anwäl­ten vertre­ten. In bestimm­ten Juris­dik­tio­nen können diese Infor­ma­tio­nen als Anwalts­wer­bung ange­se­hen werden. www.dlapiper.com

LUTZ | ABEL berät AMSilk bei Serie‑C Finanzierung über EUR 29 Mio.

München — Amsilk hat eine Serie-C-Finan­zie­rung in Höhe von 29 Mio. EUR abge­schlos­sen. Die Finan­zie­rung wurde von Novo Growth, dem Growth-Equity-Arm von Novo Holdings, ange­führt, mit Betei­li­gung der neuen Inves­to­ren Cargill und E.R. Capi­tal Holdings sowie der bestehen­den Inves­to­ren MIG und Athos. Mit der Finan­zie­rung möchte AMSilk die Skalie­rung der welt­wei­ten Projekte sowie die Inter­na­tio­na­li­sie­rung voran­trei­ben. Dabei sollen neue Bran­chen und Kunden erreicht werden.

Umwelt­freund­li­che und nach­hal­tige Seidenbiopolymere

AMSilk ist führend in der Herstel­lung von Bio-Hoch­leis­tungs-Seiden­ma­te­ria­len mit der Vision, nach­hal­ti­gere Produkte anzu­bie­ten. Die Seiden­pro­dukte bestehen aus pflanz­li­chen Rohstof­fen und werden über bakte­ri­elle Fermen­tie­rung herge­stellt. Durch die viel­sei­ti­gen Eigen­schaf­ten sind die Seiden­pro­dukte in vielen Bran­chen gefragt zum Beispiel in der Hoch­leis­tungs-Sport­be­klei­dung und bei medi­zi­ni­schen Implan­ta­ten. Die Produkte sind zu 100 Prozent recy­c­le­bar und biolo­gisch abbau­bar. Mit der Finan­zie­rung wird AMSilk die indus­tri­elle Skalie­rung beschleu­ni­gen und neue Märkte erreichen.

Kartik Dhar­mad­hi­kari, Part­ner bei Novo Growth, erklärte: „Die Tech­no­lo­gie hat das Poten­zial, eine Reihe von Bran­chen zu revo­lu­tio­nie­ren und Teil des Dekar­bo­ni­sie­rungs­schubs zu sein, der notwen­dig ist, um die größ­ten ökolo­gi­schen Heraus­for­de­run­gen unse­rer Zeit zu bewältigen.”

Michael Motsch­mann, Gene­ral Part­ner der MIG, fügte hinzu: „Als Amsilk-Seed-Inves­tor sind wir stolz auf die großen Fort­schritte, die das Unter­neh­men seit seiner Grün­dung gemacht hat. Unsere fort­ge­setzte Inves­ti­tion in Amsilk spie­gelt unsere Vision wider, in frühe Biotech- und Deep-Tech-Unter­neh­men zu inves­tie­ren und Inno­va­tio­nen voran­zu­trei­ben, die die Welt voran­brin­gen können.”

Bera­ter AMSILK:  LUTZ | ABEL Rechts­an­walts PartG mbB
Das bera­tende Team um Dr. Bern­hard Noreisch, LL.M. (Federführung) setzte sich aus Jan-Phil­lip Kunz, LL.M. (beide VC/M&A, München) und Dr. Marius Mann (Commer­cial, Stutt­gart) zusammen.

Über LUTZ | ABEL
Die Wirt­schafts­kanz­lei LUTZ | ABEL berät mit rund 85 Rechtsanwälten und Büros in München, Hamburg, Stutt­gart und Berlin in allen Fragen des Wirtschaftsrechts.

Safran Messestand

ARQIS berät SkyFive bei der Series A Finanzierungsrunde

Düssel­dorf – ARQIS hat die SkyFive AG bei ihrer Series A Finan­zie­rungs­runde bera­ten. Diese wurde geführt von Safran Corpo­rate Ventures und STAR Capi­tal, einem euro­päi­schen Private Equity-Fonds­ma­na­ger mit lang­jäh­ri­ger Erfah­rung in der Entwick­lung aufstre­ben­der Infra­struk­tur-Unter­neh­men. Dies ist in Deutsch­land die erste Betei­li­gung von Safran Corpo­rate Ventures, dem Venture Capi­tal-Arm von Safran, einem der welt­weit größ­ten Anbie­ter von Flugzeugsystemen.

SkyFive mit Sitz auf dem AIRBUS-Campus in Tauf­kir­chen bei München bietet Flug­ge­sell­schaf­ten und ande­ren Flug­zeug­be­trei­bern in den wich­tigs­ten Luft­fahrt­märk­ten welt­weit Breit­band-Konnek­ti­vi­täts­dienste und ‑Tech­no­lo­gie an, basie­rend auf seiner paten­tier­ten Air-To-Ground (A2G)-Lösung, die Stan­dard-Mobil­funk­kom­po­nen­ten nutzt.

„Dieser erfolg­rei­che erste Abschluss unse­rer Series A Finan­zie­rungs­runde – auf dem Höhe­punkt der COVID-Pande­mie – ist eine starke Bestä­ti­gung der tech­no­lo­gi­schen Führungs­po­si­tion von SkyFive und ihrer bedeu­ten­den Chan­cen im Markt. Gemein­sam gehen wir davon aus, dass sich die Digi­ta­li­sie­rung der Luft­fahrt nach der Pande­mie beschleu­ni­gen wird. Dabei wird Breit­band-Konnek­ti­vi­tät während des Fluges zu einem stra­te­gi­schen Eckpfei­ler für die gesamte Bran­che“, sagt Thors­ten Robrecht, CEO von SkyFive.

ARQIS hat SkyFive gleich zu Beginn bera­ten, als das Unter­neh­men 2019 die wich­tigs­ten Assets des Geschäfts­be­reichs Air-to-Ground (A2G) im Rahmen eines MBOs von Nokia erwarb. Das Münch­ner Team um Dr. Mauritz von Einem und Prof. Dr. Chris­toph von Einem beglei­tete anschlie­ßend die folgen­den zwei Finan­zie­rungs­run­den und die Umwand­lung von SkyFive in eine Akti­en­ge­sell­schaft im Sommer 2020. Derzeit laufen die Vorbe­rei­tun­gen für das 2. Closing der Series A sowie die Vergrö­ße­rung der chine­si­schen Toch­ter­ge­sell­schaft von SkyFive.

Bera­ter SkyFive: ARQIS (München)
Dr. Mauritz von Einem (Lead; Venture Capital/Steuern), Prof. Dr. Chris­toph von Einem (Venture Capi­tal), Marcus Noth­hel­fer (IP/Commercial), Dr. Andrea Panzer-Heemeier (Arbeits­recht; Düssel­dorf); Coun­sel: Tanja Kurtzer (Pensi­ons); Asso­cia­tes: Louisa Graf, Benja­min Bandur, Anselm Graf (alle Venture Capi­tal), Rolf Tichy, Nora Meyer-Strat­mann (beide IP/Commercial)

Über ARQIS
ARQIS ist eine unab­hän­gige Wirt­schafts­kanz­lei, die inter­na­tio­nal tätig ist. Die Sozie­tät wurde 2006 an den Stand­or­ten Düssel­dorf, München und Tokio gegrün­det. Rund 55 Anwälte und Legal Specia­lists bera­ten in- und auslän­di­sche Unter­neh­men auf höchs­tem Niveau zum deut­schen und japa­ni­schen Wirt­schafts­recht. Mit den Fokus­grup­pen Tran­sac­tions, HR.Law, Japan, Data.Law und Risk ist die Kanz­lei auf die ganz­heit­li­che Bera­tung ihrer Mandan­ten ausge­rich­tet. Weitere Infor­ma­tio­nen finden Sie unter www.arqis.com.

Dr. Ansgar Schleicher Geschäftsführer Management Seed

Rheinland: Investoren weiten TechVision Fonds I aus auf 55 Millionen Euro

Aachen – Der Tech­Vi­sion Fonds I (TVF) wird um weitere 15 Millio­nen Euro aufge­stockt. Damit stehen dem zur S‑UBG Gruppe gehö­ren­den Fonds nun insge­samt 55 Millio­nen Euro Risi­ko­ka­pi­tal für die Grün­dungs­fi­nan­zie­rung in der Region Aachen und am Nieder­rhein zur Verfü­gung. Zu den bestehen­den Inves­to­ren [1] des TVF kommen neben der Spar­kasse Neuss die Stadt­mar­ken GmbH und die Moder­ner Baube­darf GmbH als finanz­starke Privat­in­ves­to­ren aus Aachen hinzu. „Wir freuen uns, inno­va­tive Grün­der­teams aus dem west­li­chen Rhein­land durch mehr Kapi­tal und neue Inves­to­ren noch stär­ker unter­stüt­zen und weiter­ent­wi­ckeln zu können“, sagt Bern­hard Kugel, Vorstand der S‑UBG AG und Geschäfts­füh­rer des Tech­Vi­sion Fonds.

Geogra­phi­sche Auswei­tung der Finanzierungsaktivitäten

„Mit dem Tech­Vi­sion Fonds I stre­ben wir neben Seed-Invest­ments auch die Teil­nahme an nach­fol­gen­den Finan­zie­rungs­run­den, Series A und B, bestehen­der und neuer Port­fo­lio-Unter­neh­men an“, betont Kugel. Der Venture Capi­tal Fonds ist darauf spezia­li­siert, Start-ups mit ausge­präg­tem Chan­cen-/Risi­ko­pro­fil zu finan­zie­ren. „Als neuer Inves­tor wollen wir ein verläss­li­cher Finanz­part­ner für Start-ups auch im Groß­raum Neuss sein. Bei aller Boden­stän­dig­keit sind wir sehr offen für neue Produkte und Tech­no­lo­gien“, sagt Marcus Longe­rich, stell­ver­tre­ten­der Vorstand der Spar­kasse Neuss. „Gemein­sam mit den ande­ren Kapi­tal­ge­bern haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die Start-up-Akti­vi­tä­ten in unse­rer Region weiter voran­zu­trei­ben. Außer­dem wollen wir den wegen der geplan­ten Ener­gie­wende notwen­di­gen Struk­tur­wan­del unterstützen.“

Norbert Hermanns, Geschäfts­füh­rer der Aache­ner Stadt­mar­ken GmbH, ergänzt: „Durch die viel­sei­tige Forschungs­land­schaft im west­li­chen Rhein­land ist die Region präde­sti­niert dafür, zukunfts­wei­sende Ideen hervor­zu­brin­gen. Um diese markt­fä­hig zu machen, benö­ti­gen inno­va­tive Jung­un­ter­neh­mer jedoch entspre­chende finan­zi­elle Mittel.“ Auch Manuel Nadenau, Geschäfts­füh­rer der Moder­ner Baube­darf GmbH, sieht das Poten­zial: „Eine span­nende neue Aufgabe liegt vor uns und wir freuen uns, gemein­sam mit den ande­ren Inves­to­ren frischen Wind in die Start-up-Szene brin­gen zu können, indem wir junge und inno­va­tive Grün­der aus der Region unterstützen.“

Erfolgs­ge­schich­ten made im Rheinland

Bis heute wurden durch die Seed Fonds Aachen und den Tech­Vi­sion Fonds über 20 Firmen­grün­dun­gen mit Kapi­tal, stra­te­gi­schem Wissen und dem weit­rei­chen­den Netz­werk der S‑UBG unter­stützt – darun­ter auch die taxy.io GmbH, ein Start-up, das sich mittels künst­lich-intel­li­gen­ter Soft­ware der Basis für die auto­ma­ti­sierte B2B-Steu­er­be­ra­tung widmet. Seit 2019 im Port­fo­lio des TVF, konnte das junge Unter­neh­men durch zwei Finan­zie­rungs­run­den bereits rasant wach­sen und sein Ange­bot bran­chen­spe­zi­fisch und geogra­phisch weiter ausbauen. Zum Port­fo­lio des Tech­Vi­sion Fonds zählen des Weite­ren der Düssel­dor­fer Soft­ware­ent­wick­ler talent::digital sowie die Mobi­li­täts­platt­form MOQO – auch diese Start-ups haben durch indi­vi­du­elle Finan­zie­rungs­mo­delle unter­neh­me­ri­sche Meilen­steine erreicht. Im Bereich Health und Biosci­ence konn­ten die Firmen PL BioSci­ence und Protem­bis durch das Invest­ment ihre Produkte weiter­ent­wi­ckeln und zur Markt­reife bringen.

Exit: SMP berät 1717 Life Science Ventures bei Anteilsverkauf an Eckert & Ziegler

Berlin – SMP hat das Unter­neh­men 1717 Life Science Ventures bei dem Verkauf seiner Betei­li­gung am Medi­ka­men­ten­ent­wick­ler PENTIXAPHARM an die Eckert & Zieg­ler Strah­len- und Medi­zin­tech­nik AG recht­lich bera­ten. Eckert & Zieg­ler über­nahm im Zuge der Trans­ak­tion die direkte Mehr­heits­be­tei­li­gung an PENTIXAPHARM, einem Joint Venture der Scin­to­mics GmbH und der 1717 Life Science Ventures GmbH.

Mit einer soli­den Histo­rie beim Aufbau erfolg­rei­cher radio­phar­ma­zeu­ti­scher Star­tups verfügt das Team von 1717 über persön­li­che Erfah­run­gen in allen Schlüs­sel­funk­tio­nen eines radio­phar­ma­zeu­ti­schen Entwick­lungs­un­ter­neh­mens in der Früh­phase. PENTIXAPHARM entwi­ckelt ein radio­phar­ma­zeu­ti­sches Kombi­pro­dukt gegen Lymphome und eine Reihe artver­wand­ter Tumore. Zusam­men mit einer inter­nen Über­tra­gung hält Eckert & Zieg­ler eige­nen Anga­ben zufolge nach dem Voll­zug direkt rund 83% der Anteile an dem Würz­bur­ger Unter­neh­men. Das Manage­ment der PENTIXAPHARM, das die rest­li­chen 17% der PENTIX­A­PHARM-Anteile hält, erhielt im Rahmen des Anteils­ver­kaufs zusätz­lich Verkaufs­op­tio­nen auf die verblei­ben­den Anteile. Weitere Infor­ma­tio­nen finden sich hier.

SMP hatte bereits bei der Grün­dung des Joint Ventures im Jahr 2019 beraten.

1717 LSV empowers scien­tists and inves­tors to trans­form early stage radio­phar­maceu­ti­cal projects into attrac­tive assets for licen­sing part­ners in industry.

Über 1717  Life Science Ventures GmbH
By intro­du­cing early stage inves­tors to promi­sing new projects, 1717 LSV seeks to enable novel radio­phar­maceu­ti­cal thera­pies to traverse the early stages of manu­fac­tu­ring and clini­cal development.
We laun­ched 1717 LSV in March 2018 to trans­late scien­ti­fic results into pati­ents bene­fits by filling the opera­tio­nal and finan­cial gaps between the inven­tion of radio­phar­maceu­ti­cal subs­tan­ces and their first clini­cal trials. We are focu­sed, but not limi­ted, to onco­logy indi­ca­ti­ons to apply the full concept of Theranostics.

Bera­ter 1717 Life Science Ventures GmbH: SMP
Dr. Martin Scha­per, Partner

Über SMP
SMP ist eine Spezi­al­kanz­lei für Steuer- und Wirt­schafts­recht, die in den Kern­be­rei­chen Corpo­rate, Fonds, Prozess­füh­rung, Steu­ern und Trans­ak­tio­nen tätig ist. Die Anwält:innen und Steuerberater:innen von SMP vertre­ten eine breite Viel­falt an Mandan­ten. Dazu gehö­ren aufstre­bende Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men und fami­li­en­geführte mittel­stän­di­sche Unter­neh­men genauso wie Konzerne und Private-Equity-/Ven­ture-Capi­tal-Fonds. Seit der Grün­dung 2017 hat sich SMP zu einer der führen­den Adres­sen für Venture Capi­tal, Private Equity und Fonds­struk­tu­rie­rung in Deutsch­land entwi­ckelt. Die Kanz­lei und ihre Part­ner werden natio­nal und inter­na­tio­nal von JUVE, Best Lawy­ers, Legal 500, Focus sowie Cham­bers and Part­ners geführt. SMP beschäf­tigt heute mehr als 60 erfah­rene Rechtsanwält:innen, Steuerberater:innen und Tax Specia­lists in drei Büros in Berlin, Hamburg und Köln. Weitere Infor­ma­tio­nen: www.smp.law sowie www.linkedin.com/company/smp.law.

Thomas Villinger Zukunftsfonds Heilbronn

MetisMotion erreicht in zweiter Finanzierungsrunde 1,5 Mio. Euro

München — Das Münch­ner Tech-Startup Metis­Mo­tion hat seine zweite Finan­zie­rungs­runde abge­schlos­sen und weitere 1,5 Mio. Euro frisches Kapi­tal erhal­ten. Wie schon bei der ersten Finan­zie­rungs­runde im Dezem­ber 2018 inves­tier­ten der High-Tech Grün­der­fonds (HTGF), BORN2GROW – ein Toch­ter­un­ter­neh­men des ZFHN Zukunfts­fonds Heil­bronn – und der SIEMENS Tech­no­logy Acce­le­ra­tor (STA). Mit dem frischen Kapi­tal soll die Markt­ein­füh­rung der patent­ge­schütz­ten Aktor­platt­form naXture vorbe­rei­tet werden.

“Die Kern­tech­no­lo­gie von Metis­Mo­tion sind hoch­dy­na­mi­sche und leichte, kraft­volle Akto­ren für Auto­ma­ti­sie­rungs­an­wen­dun­gen. Metis­Mo­tion hat eine Aktor-Platt­form (vergleich­bar mit Stell­mo­to­ren) entwi­ckelt, die bisher unge­kannte, tech­ni­sche Möglich­kei­ten bietet. — Stel­len Sie sich vor, Sie könn­ten pneu­ma­ti­sche oder hydrau­li­sche Lösun­gen mit großem Kraft­po­ten­tial in vorhan­de­nen Bauräu­men durch hoch­ef­fi­zi­ente elek­trisch betrie­bene Antriebe erset­zen! Das ist mit konven­tio­nel­len Elek­tro­mo­to­ren übli­cher­weise nicht mach­bar,” so Patrick Fröse, Geschäfts­füh­rer von MetisMotion

Auf Basis der heraus­ra­gen­den Kraft­dichte und Effi­zi­enz der Metis­Mo­tion-Akto­ren ist seit Grün­dung 2018 ein Netz an renom­mier­ten natio­na­len und inter­na­tio­na­len Pilot-Kunden gewach­sen, das mit Lösun­gen von Metis­Mo­tion die nach­hal­tige Elek­tri­fi­zie­rung von Antriebs­auf­ga­ben vorantreibt.

Mit dem einge­wor­be­nen Kapi­tal der aktu­el­len Finan­zie­rungs­runde wird nun die Tech­no­lo­gie einer brei­ten Kunden­gruppe zugäng­lich gemacht. Hier­für ist der Launch der naXture Platt­form für den Spät­som­mer geplant.naXture ermög­licht es Anwen­dern, schnell und unkom­pli­ziert indi­vi­du­elle Akto­ren für kleinste Bauräume zu konfi­gu­rie­ren. Hier­bei rich­ten sich Aktor-Geome­trie, verfüg­bare Kräfte, Geschwin­dig­kei­ten und Stell­wege, sowie das Sicher­heits­ver­hal­ten immer nach den spezi­fi­schen Anfor­de­run­gen der Anwendung.

“Metis­Mo­tion war schon zum Zeit­punkt der Ausgrün­dung sehr markt­nah und in vielen Anwen­dungs­be­rei­chen tätig. Gerade in der Heil­bron­ner Region, die Region der Welt­markt­füh­rer, hat Metis­Mo­tion bereits in der Pilot­kun­den­phase erfolgs­ver­spre­chende Kunden gewin­nen können. Die Offen­heit für Inno­va­tion liegt hier natür­lich nahe und wir freuen uns daher auf den weite­ren Roll out. Wir sehen große Markt­chan­cen – nicht nur natio­nal,” erklärt Thomas Villin­ger, Geschäfts­füh­rer des Zukunfts­fonds Heilbronn.

“Die Elek­tri­fi­zie­rung heute noch inef­fi­zi­en­ter, pneu­ma­ti­scher und hydrau­li­scher Akto­rik insbe­son­dere in der Indus­trie­au­to­ma­ti­sie­rung ist eine span­nende Wachs­tums­chance. Metis­Mo­tion kann hier mit ihrer Tech­no­lo­gie ein neues Segment defi­nie­ren! Span­nend für Inves­to­ren die disrup­ti­ven Tech­no­lo­gien suchen und an deren Erfolg teil­ha­ben wollen,” kommen­tiert Jens Baum­gärt­ner, Senior Invest­ment Mana­ger beim High-Tech Gründerfonds.

“Metis­Mo­tion hat mit seinen Erst­kun­den unter Beweis gestellt, leis­tungs­starke Akto­ren für anspruchs­vollste Umge­bungs­be­din­gun­gen entwi­ckeln und ferti­gen zu können. Wir sind deshalb über­zeugt vom Poten­tial des Unter­neh­mens und freuen uns als Inves­tor und durch unser Netz­werk inner­halb von Siemens und darüber hinaus weiter­hin zum Erfolg beizu­tra­gen,” sagt Dr. Rudolf Frey­tag, CEO der Siemens Tech­no­logy Acce­le­ra­tor GmbH.

Über Metis­Mo­tion
Actua­ting Inno­va­tions – Following the Genius of Nature. Nach diesem Leit­satz entwi­ckelt die Metis­Mo­tion GmbH seit 2018 bio-inspi­rierte Aktor-Systeme. Das Unter­neh­men ist eine Ausgrün­dung aus dem Siemens-Konzern und setzt neue Stan­dards für die nach­hal­tige Elek­tri­fi­zie­rung von Antrie­ben mit höchs­ter Ener­gie­ef­fi­zi­enz. Auf Basis hoch­in­te­grier­ter mikro­hy­drau­li­scher Schal­tun­gen ist Metis­Mo­tion in der Lage, erst­ma­lig eine beson­ders hohe Kraft­dichte mit ultra­dy­na­mi­schen Bewe­gun­gen in kleins­ten Bauräu­men zu kombi­nie­ren. Dabei benö­ti­gen Metis­Mo­tion Akto­ren in der Regel nur ein Vier­tel der Ener­gie im Vergleich zu z.B. pneu­ma­ti­schen Lösun­gen. Zu den Kunden zählen natio­nale und inter­na­tio­nale Herstel­ler aus den Berei­chen Fabrik- und Prozess­au­to­ma­ti­sie­rung, Robo­tik und Mobilität.
Am Stand­ort München befin­den sich derzeit die Inhouse-Entwick­lung, die Ferti­gung, das Marke­ting und der Vertrieb.

Über den ZFHN – Zukunfts­fonds Heilbronn

Der ZFHN Zukunfts­fonds Heil­bronn ist seit seiner Grün­dung im Jahr 2005 einer der großen Risi­ko­ka­pi­tal­ge­ber in Deutsch­land. Er unter­stützt vor allem junge, inno­va­tive Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men, die im Raum Heil­bronn ange­sie­delt oder bereit sind, sich kurz- bis mittel­fris­tig dort nieder­zu­las­sen. Der Zukunfts­fonds ist privat finan­ziert und mit Eigen­ka­pi­tal in drei­stel­li­ger Millio­nen­höhe ausge­stat­tet. Er fördert die Firmen mit Kapi­tal, Know-how und Kontak­ten in der Wirt­schafts­re­gion Heil­bronn. Ziel ist, Heil­bronn zu einem sehr erfolg­rei­chen Tech­no­lo­gie­stand­ort weiter­zu­ent­wi­ckeln. Dazu gehö­ren auch der Aufbau und die Erwei­te­rung von Clus­tern (MedTech, BioTech, Clean­tech) vor Ort.

Seit ihrer Grün­dung im Jahr 2013 unter­stützt die BORN2GROW GmbH & Co. KG mit Sitz in Heil­bronn inno­va­tive Tech­no­lo­gie-Unter­neh­men in der Seed- und Start-up-Phase. Der Seed­fonds fördert junge Unter­neh­men, indem er sie vom Proof-of-Concept-Stadium bis zur Markt­ein­füh­rung beglei­tet. Diese Früh­pha­sen-Finan­zie­rung ermög­licht es schnell wach­sen­den tech­no­lo­gie­ori­en­tier­ten Grün­der-Unter­neh­men, ihre Ideen und Konzepte zu entwi­ckeln. BORN2GROW, ein Toch­ter­un­ter­neh­men des ZFHN Zukunfts­fonds Heil­bronn, arbei­tet mit ande­ren Venture Capi­tal-Fonds und Busi­ness Angels zusam­men und trifft schnelle und trans­pa­rente Finanzierungsentscheidungen.Kontakt:
Zukunfts­fonds Heil­bronn GmbH & Co. KG. www.zf-hn.de

Über den Siemens Tech­no­logy Accelerator
Die Siemens Tech­no­logy Acce­le­ra­tor GmbH ist eine Toch­ter der Siemens AG und kommer­zia­li­siert seit über 20 Jahren erfolg­reich inno­va­tive Siemens-Tech­no­lo­gien in Anwen­dun­gen außer­halb des stra­te­gi­schen Fokus der Siemens-Geschäfts­ein­hei­ten. Dies geschieht entwe­der über die Grün­dung von Venture Capi­tal finan­zier­ten Start-ups oder über Verkauf bzw. Lizen­zie­rung an etablierte Firmen.Kontakt:
Siemens Tech­no­logy Acce­le­ra­tor GmbH. www.siemens.com/sta

Über den High-Tech Gründerfonds
Der Seedin­ves­tor High-Tech Grün­der­fonds (HTGF) finan­ziert Tech­no­lo­gie-Star­tups mit Wachs­tums­po­ten­tial. Mit einem Volu­men von insge­samt 892,5 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem inter­na­tio­na­len Part­ner-Netz­werk hat der HTGF seit 2005 bereits mehr als 500 Star­tups beglei­tet. Sein Team aus erfah­re­nen Invest­ment Mana­gern und Startup Exper­ten unter­stützt die jungen Unter­neh­men mit Know-how, Entre­pre­neu­rial-Spirit und Leiden­schaft. Der Fokus liegt auf High-Tech-Grün­dun­gen aus den Bran­chen Hard­ware, Soft­ware, Life Scien­ces und Chemie. Mehr als 1,9 Milli­ar­den Euro Kapi­tal inves­tier­ten externe Inves­to­ren bislang in rund 1.400 Folge­fi­nan­zie­rungs­run­den in das HTGF-Port­fo­lio. Außer­dem hat der Fonds Anteile an nunmehr 100 Unter­neh­men erfolg­reich verkauft.
Zu den Inves­to­ren der Public-Private-Part­ners­hip zählen das Bundes­mi­nis­te­rium für Wirt­schaft und Ener­gie, die KfW, die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft sowie die Wirt­schafts­un­ter­neh­men ALTANA, BASF, Bayer, Boehrin­ger Ingel­heim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deut­sche Post DHL, Dräger, Dril­lisch AG, EVONIK, EWE AG, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Betei­li­gungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Post­bank, QIAGEN, RWE Genera­tion SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Infor­ma­tik, WACKER und Wilh. Werhahn KG. www.htgf.de

traceless-Gründerinnen Gründerinnen Dr. Anne Lamp und Johanna Baare (v.l.)

Seed-Finanzierung für Circular Bioeconomy Startup traceless materials

Hamburg — Die beiden Grün­de­rin­nen Dr. Anne Lamp und Johanna Baare (Foto) von Circu­lar Bioeco­nomy Startup traceless mate­ri­als konn­ten in ihrer ersten Finan­zie­rungs­runde gleich drei Inves­to­rin­nen und Inves­to­ren von sich über­zeu­gen: Planet A, den High-Tech Grün­der­fonds (HTGF) sowie die b.value AG. Damit sichert sich traceless mate­ri­als nur sieben Monate nach der Grün­dung ein einstel­li­ges Millionen-Investment.

Das Hambur­ger Startup traceless mate­ri­als hat ein ganz­heit­lich nach­hal­ti­ges Mate­rial als Alter­na­tive für Kunst­stoffe und Biokunst­stoffe entwi­ckelt. Das inno­va­tive Mate­rial ist voll­stän­dig kompos­tier­bar – sogar, wenn es unge­wollt in der Natur landet – und leis­tet damit einen Beitrag zur Lösung der globa­len Plas­tik­ver­schmut­zung. Für das weib­li­che Grün­dungs­team ist die Finan­zie­rung der Grund­stein, um ihr inno­va­ti­ves, neues Mate­rial zur Lösung der globa­len Plas­tik­ver­schmut­zung auf den Markt zu bringen.

85% aller produ­zier­ten Kunst­stoffe welt­weit befin­den sich noch immer auf Müll­de­po­nien oder schwim­men in unse­ren Ozea­nen. Die Folge sind erheb­li­che Umwelt- und Meeres-Verschmut­zun­gen, mit unge­ahn­ten Folgen für Menschen, Tiere und unse­ren Plane­ten. Ein erklär­tes Ziel der EU in ihrer Plastics Stra­tegy ist es, unter ande­rem dafür zu sorgen, dass bis 2030 alle Kunst­stoff­ver­pa­ckun­gen recy­cel­bar oder wieder­ver­wend­bar sein müssen. Für Produkte, die leicht in der Umwelt landen können, braucht es jedoch noch etwas mehr: Mate­ria­lien, die in der Natur in kürzes­ter Zeit und vor allem voll­stän­dig abbau­bar sind. Genau damit beschäf­tigt sich traceless mate­ri­als. Die eigens entwi­ckelte, inno­va­tive Tech­no­lo­gie, ermög­licht es erst­mals aus Neben­pro­duk­ten der Agrar­in­dus­trie lager­sta­bile Folien, feste Mate­ria­lien sowie hauch­dünne Beschich­tun­gen herzu­stel­len, die die vorteil­haf­ten Eigen­schaf­ten von Kunst­stof­fen bieten und dennoch in der Natur voll­stän­dig kompos­tier­bar sind.

Die traceless Mate­ria­lien bestehen zwar aus bioba­sier­ten Rohstof­fen, stehen jedoch nicht mit der Nahrungs­mit­tel­pro­duk­tion im Konflikt und tragen auch nicht zur Verän­de­rung der Land­nut­zung bei. Im Gegen­satz zu konven­tio­nel­len (Bio-)Kunststoffen benö­ti­gen sie keine schäd­li­chen Zusatz­stoffe, Lösungs­mit­tel oder Chemi­ka­lien und haben bis zu 87% nied­ri­gere CO2-Emis­sio­nen. Da sie weder chemisch modi­fi­ziert noch synthe­tisch poly­me­ri­siert werden, fallen traceless mate­ri­als voraus­sicht­lich nicht unter die EU-Kunst­stoff­richt­li­nie. Quali­ta­tiv sind die Mate­ria­lien bereits heute wett­be­werbs­fä­hig zu konven­tio­nel­len Kunst- und Biokunst­stof­fen. Im indus­tri­el­len Produk­ti­ons­maß­stab herge­stellt werden sie auch preis­lich mit konven­tio­nel­len Kunst­stof­fen die Konkur­renz aufneh­men können. Das macht traceless zu einer Lösung für Menschen auf der ganzen Welt, in allen Bevöl­ke­rungs­schich­ten und Einkommensstufen.

Das Invest­ment werden die Grün­de­rin­nen verwen­den, um das Kern­team auf- und auszu­bauen sowie den Bau einer Pilot­an­lage voran­zu­trei­ben. Damit wird die Produk­tion vom Labor­maß­stab hoch­ska­liert, um ausrei­chend Mate­rial herzu­stel­len und Anfang 2022 erste Pilot­pro­dukte auf den Markt brin­gen zu können. Unter­neh­men aus der Konsum­gü­ter­in­dus­trie sowie Verpa­ckungs- und Kunst­stoff-Verar­bei­tungs­un­ter­neh­men zeigen bereits großes Inter­esse an den neuar­ti­gen Mate­ria­lien. Der Druck der Gesetz­ge­ber, die stei­gende Nach­frage von Kunden­seite sowie die Dring­lich­keit, die nega­tive Auswir­kun­gen von Plas­tik auf die Umwelt zu stop­pen, schaf­fen eine einzig­ar­tige Situa­tion für traceless, den Kunst­stoff­markt nach­hal­tig zu verändern.

“Basie­rend auf dem wissen­schaft­li­chen Impact Assess­ment von Planet A sind wir zuver­sicht­lich, dass die einzig­ar­tige Lösung von traceless das Poten­zial hat, einen signi­fi­kan­ten Beitrag zur Lösung der globa­len Plas­tik­ver­schmut­zung zu leis­ten und den Plas­tik­markt nach­hal­tig zu verän­dern”, so Tobias Seikel, Mitgrün­der und Part­ner bei Planet A.

Dr. Anne Lamp, Erfin­de­rin der traceless-Tech­no­lo­gie, und Johanna Baare (Foto) haben traceless im Septem­ber 2020 gemein­sam gegrün­det: “Wir sind beson­ders stolz auf die Unter­stüt­zung von erfah­re­nen Venture-Capi­tal-Inves­to­ren, die unsere Deep Tech-Lösung verste­hen, unsere Mission teilen und mit uns gemein­sam unse­ren posi­ti­ven Einfluss maxi­mie­ren wollen. Wir sind uns sicher, dass uns ihre viel­fäl­tige Erfah­rung auf unse­rem Weg helfen wird und wir gemein­sam unsere Tech­no­lo­gie schnell und sicher auf indus­tri­el­les Produk­ti­ons­ni­veau skalie­ren können. Gemein­sam mit unse­ren Kundin­nen und Kunden planen wir Anfang 2022 erste Produkte aus traceless Mate­ria­lien auf den Markt zu brin­gen.” www.traceless.eu

“Wir haben diverse Unter­neh­men, die nach­hal­tige Kunst­stoff­al­ter­na­ti­ven entwi­ckeln, evalu­iert, aber keines von ihnen hat sich durch eine so heraus­ra­gende Kombi­na­tion aus einem star­ken Manage­ment­team, einer über­le­ge­nen Tech­no­lo­gie mit ausge­präg­ten Wett­be­werbs­vor­tei­len, über­ra­gen­den Mate­ri­al­ei­gen­schaf­ten und einer ganz­heit­li­chen Nach­hal­tig­keit ausge­zeich­net wie traceless. Wir freuen uns daher, das Team von traceless mit unse­rer tech­ni­schen und opera­ti­ven Exper­tise zu unter­stüt­zen, um die Entwick­lung des Unter­neh­mens und seiner Produkte voran­zu­trei­ben”,  erklärt Corne­lia Bähr, Invest­ment­ma­na­ge­rin bei b.value

Die engen Kontakte zwischen b.value und der deut­schen Biotech-Indus­trie öffnen dem Team neue Türen. So gehö­ren zu ihrem Netz­werk und ihren Port­fo­lio-Unter­neh­men einige der inno­va­tivs­ten deut­schen Deep-Tech-Star­tups sowie erfah­rene Bioöko­no­mie-Exper­ten. Darüber hinaus vereint der High-Tech Grün­der­fonds (HTGF) mehrere Unter­neh­men der Grund­stoff- und Spezi­al­che­mie, die sich mit Poly­me­ren und ther­mo­plas­ti­schen Verbund­werk­stof­fen beschäf­ti­gen, die in seine Fonds inves­tiert haben. Neben Bran­chen­kon­tak­ten und ‑exper­tise ist das Konsor­tium in der Lage, in späte­ren Runden substan­zi­elle Folge­inves­ti­tio­nen zu leisten.

“Im Bereich der nach­hal­ti­gen Kunst­stoff­al­ter­na­ti­ven sehen wir ein großes Inter­esse von der kunst­stoff­ver­ar­bei­ten­den Indus­trie sowie von Unter­neh­men aus dem Konsum­gü­ter­be­reich. Aus unse­rer Sicht hat traceless das Poten­zial, Tech­no­lo­gie- und Markt­füh­rer bei neuen Mate­ria­lien zum Beispiel für Verpa­ckun­gen zu werden”, erklärt Johan­nes Weber, Invest­ment Mana­ger beim HTGF.

Über traceless materials

Die traceless mate­ri­als GmbH ist ein Circu­lar Bioeco­nomy Startup aus Hamburg mit weib­li­chem Grün­dungs­team, das eine ganz­heit­lich nach­hal­tige Alter­na­tive zu herkömm­li­chen (Bio-)Kunststoffen anbie­tet, mit der Mission die globale Plas­tik­ver­schmut­zung an Land sowie im Wasser zu lösen.Ihre zum Patent ange­mel­dete Tech­no­lo­gie ermög­licht es erst­mals Neben­pro­dukte der Agrar­in­dus­trie zur Herstel­lung von lager­sta­bi­len Folien, festen Mate­ria­lien und hauch­dün­nen Beschich­tun­gen zu verwen­den, die die glei­chen vorteil­haf­ten Eigen­schaf­ten wie Kunst­stoffe bieten und dennoch in der Natur voll­stän­dig abbau­bar sind. Zwar bestehen traceless mate­ri­als aus bioba­sier­ten Rohstof­fen, stehen jedoch nicht mit der Nahrungs­mit­tel­pro­duk­tion im Konflikt und trägt somit auch nicht zur Verän­de­rung der Land­nut­zung bei. Im Gegen­satz zu konven­tio­nel­len (Bio-)Kunststoffen verzich­tet traceless komplett auf die Beigabe von schäd­li­chen Weich­ma­chern oder Lösungs­mit­teln und hat bis zu 87% weni­ger CO2-Emis­sio­nen. Da sie weder chemisch modi­fi­ziert noch synthe­tisch poly­me­ri­siert werden, fallen traceless mate­ri­als voraus­sicht­lich nicht unter die EU-Kunst­stoff­richt­li­nie. Im indus­tri­el­len Produk­ti­ons­maß­stab herge­stellt sind traceless mate­ri­als auch preis­lich wett­be­werbs­fä­hig zu konven­tio­nel­len Kunst­stof­fen und damit eine Lösung für Menschen auf der ganzen Welt, in allen demo­gra­phi­schen Schich­ten und Einkom­mens­stu­fen. Be part of the solu­tion, not pollution!

Über Planet A

Planet A ist ein 2020 gegrün­de­ter Impact-Inves­tor, der auf gewinn­ori­en­tierte Start-ups abzielt, die einen mess­ba­ren posi­ti­ven Einfluss auf unse­ren Plane­ten haben und gleich­zei­tig skalier­bare Unter­neh­men aufbauen. Planet A geht Part­ner­schaf­ten mit euro­päi­schen Early-Stage-Unter­neh­men ein, die das Poten­zial haben, global zu skalie­ren. Die Start-ups müssen dabei zu einem signi­fi­kan­ten posi­ti­ven Wandel in mindes­tens einem der vier folgen­den Schlüs­sel­be­rei­che beitra­gen: Klima­schutz, Abfall­re­du­zie­rung, Ressour­cen-Einspa­rung und/oder Schutz der Biodi­ver­si­tät. Für seine Port­fo­lio-Unter­neh­men bietet Planet A Unter­stüt­zung bei der Impact-Kalku­la­tion (wissen­schaft­li­che Wirkungs­mes­sung, Progno­sen und Visua­li­sie­rung), das Planet A Netz­werk (ein viel­fäl­ti­ges, exklu­si­ves Netz­werk erfah­re­ner deut­scher und euro­päi­scher Unter­neh­mer) sowie den Below One-Fonds als lang­fris­ti­gen Finan­zie­rungs­part­ner (Früh­pha­sen-Inves­ti­tio­nen mit Inter­esse an Folge­run­den). Planet A verfolgt die Mission, Impact Invest­ments zur neuen Norma­li­tät zu machen. www.planet‑a.com

Über b.value AG

Mit Fokus auf die Biotech­no­lo­gie, Lebens­wis­sen­schaf­ten und Chemie inves­tiert die b.value AG in Start-ups in der Pre-Seed- und Seed-Phase in der D‑A-CH-Region. Neben ihrem Invest­ment unter­stützt die b.value AG ihre Betei­li­gun­gen aktiv in ihrer Entwick­lung mit ihrem einzig­ar­ti­gen „Company-Buil­ding“ Ansatz. Dazu vereint die b.value AG ein hohes Maß an tech­no­lo­gi­schem Sach­ver­stand in ihrem opera­ti­ven Team sowie mehr als 40 Jahre Erfah­rung im Aufbau, in der Führung und Entwick­lung von Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men und der Kommer­zia­li­sie­rung von biotech­no­lo­gi­schen Produk­ten in ihrem Manage­ment. Zudem profi­tiert sie von den akku­mu­lier­ten Erfah­run­gen ihres Aufsichts­ra­tes in unter­schied­lichs­ten Posi­tio­nen in Wirt­schaft, Wissen­schaft und Indus­trie sowie einem umfang­rei­chen Netz­werk aus Wissen­schaft­lern, Führungs­kräf­ten, Inves­to­ren, poli­ti­schen Entschei­dungs­trä­gern sowie indus­tri­el­len und akade­mi­schen Vorden­kern. Ihre Spezia­li­sie­rung und tiefes Bran­chen­ver­ständ­nis sieht die b.value AG als Schlüs­sel zum Erfolg. Die b.value AG wächst und baut ihr aktu­el­les Port­fo­lio aus sieben attrak­ti­ven Betei­li­gun­gen weiter aus.
www.bvalue-ag.com.

Über den High-Tech Gründerfonds

Der Seedin­ves­tor High-Tech Grün­der­fonds (HTGF) finan­ziert Tech­no­lo­gie-Start-ups mit Wachs­tums­po­ten­tial. Mit einem Volu­men von rund 900 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem inter­na­tio­na­len Part­ner-Netz­werk hat der HTGF seit 2005 mehr als 600 Start-ups beglei­tet. Sein Team aus erfah­re­nen Invest­ment Mana­gern und Start-up-Exper­ten unter­stützt die jungen Unter­neh­men mit Know-how, Unter­neh­mer­geist und Leiden­schaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Grün­dun­gen aus den Berei­chen Digi­tal Tech, Indus­trial-Tech, Life Scien­ces, Chemie und angren­zende Geschäfts­fel­der. Fast 3 Milli­ar­den Euro Kapi­tal inves­tier­ten externe Inves­to­ren bislang in mehr als 1.700 Folge­fi­nan­zie­rungs­run­den in das HTGF-Port­fo­lio. Außer­dem hat der Fonds bereits Anteile an mehr als 120 Unter­neh­men erfolg­reich verkauft.

Zu den Inves­to­ren der Public-Private-Part­ners­hip zählen das Bundes­mi­nis­te­rium für Wirt­schaft und Ener­gie, KfW Capi­tal, die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft sowie die Unter­neh­men ALTANA, BASF, Bayer, Boehrin­ger Ingel­heim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deut­sche Bank, Deut­sche Post DHL, Dräger, Dril­lisch AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Betei­li­gungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, QIAGEN, RWE Genera­tion SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Infor­ma­tik, WACKER und Wilh. Werhahn KG. www.htgf.de/

Das SEWTS Team (v. l.): Tim Doerks, Till Rickert and Alexander Bley

APEX Ventures, Bayern Kapital und HTGF investieren in Robotik-Start-up sewts

München / Bonn / Wien  – Künst­li­che Intel­li­genz für die Textil­in­dus­trie: Das Robo­tik-Start-up sewts hat eine Seed-Finan­zie­rungs­runde im insge­samt sieben­stel­li­gen Bereich abge­schlos­sen. sewts entwi­ckelt eine Soft­ware-as-a-Service-Lösung (SaaS), mit deren Hilfe Indus­trie­un­ter­neh­men Prozesse auto­ma­ti­sie­ren können, in denen leicht verform­bare Mate­ria­lien verar­bei­tet werden, zum Beispiel Texti­lien oder Folien. Zunächst soll die Tech­no­lo­gie in indus­tri­el­len Wäsche­rei­stra­ßen zum Einsatz kommen, lang­fris­tig sind bran­chen­über­grei­fende Anwen­dun­gen in der Textil­in­dus­trie sowie im Hoch­tech­no­lo­gie­be­reich geplant. An der Runde betei­ligt haben sich APEX Ventures, Bayern Kapi­tal sowie der High-Tech Grün­der­fonds (HTGF). Auch der Bestands­in­ves­tor Initia­tive for Indus­trial Inno­va­tors und ein Konsor­tium erfah­re­ner Busi­ness Angels haben ihre Enga­ge­ments bekräftigt.

In der produ­zie­ren­den und verar­bei­ten­den Indus­trie gibt es viele Robo­tik- und KI-basierte Lösun­gen zur Behand­lung von festen, form­sta­bi­len Rohstof­fen wie Metal­len. Die Auto­ma­ti­sie­rung von Ferti­gungs- oder Monta­ge­pro­zes­sen, in denen hinge­gen leicht verform­bare Mate­ria­lien verar­bei­tet werden, stellt Compu­ter und Bild­ver­ar­bei­tungs-Programme bis heute vor enorme Probleme, denn die Anfor­de­run­gen an die benö­tigte Rechen­leis­tung sind zu groß. Derzeit verfüg­bare Robo­ter und Greif­sys­teme können deshalb solche, für Menschen einfa­che Vorgänge, wie etwa das Grei­fen eines Hand­tu­ches oder Klei­dungs­stü­ckes, bislang nur unzu­rei­chend erfül­len. Die 2019 gegrün­dete sewts GmbH mit Sitz in München hat mit ihren rund 20 Mitar­bei­tern deshalb eine inno­va­tive Steue­rungs- und Bild­ver­ar­bei­tungs-Soft­ware entwi­ckelt, welche es Robo­tern ermög­licht, das Verhal­ten von form­in­sta­bi­len Mate­ria­lien beim Grei­fen auf Grund­lage von selbst entwi­ckel­ten, intel­li­gen­ten Algo­rith­men in Echt­zeit vorher­zu­sa­gen. Kern der Tech­no­lo­gie ist ein einzig­ar­ti­ger Ansatz zur Gene­rie­rung künst­li­cher Trai­nings­da­ten für die KI, welcher auf hoch­prä­zi­sen, soge­nann­ten Finite-Elemente-Methode (FEM) Simu­la­tio­nen beruht. Mithilfe dieses neuar­ti­gen Ansat­zes kann sewts ein brei­tes Spek­trum von Indus­trie-Prozes­sen auto­ma­ti­sie­ren, die bisher tech­nisch nicht darstell­bar waren – wie etwa das Hand­ling von Texti­lien oder Carbon­fa­sern- und halbzeugen.

Viel­fäl­tige Anwendungsmöglichkeiten

Von dieser Tech­no­lo­gie profi­tie­ren beispiels­weise indus­tri­elle Wäsche­reien: Einzelne Schritte, wie das Sortie­ren schmut­zi­ger Texti­lien oder das Einle­gen der Wäsche in Falt­ma­schi­nen, müssen dort bis heute von Hand durch­ge­führt werden. Für diese anstren­gende Arbeit finden viele Wäsche­reien kaum noch Mitar­bei­ter. Mit sewts kann dieser Schritt durch Robo­ter auto­ma­ti­siert werden. Dadurch soll sich lang­fris­tig die Produk­ti­vi­tät einer Textil­wasch­straße um bis zu 100 Prozent erhö­hen, während die Wäsche­rei ihre Perso­nal­ka­pa­zi­tä­ten effek­ti­ver einset­zen kann.

Die Anwen­dungs­be­rei­che der inno­va­ti­ven Tech­no­lo­gie werden stetig erwei­tert und eröff­nen schon heute völlig neue Produk­ti­ons­mög­lich­kei­ten in der Textil­in­dus­trie, etwa in der Herstel­lung von Beklei­dung. Lang­fris­tig zählt auch die Erschlie­ßung weite­rer produ­zie­ren­der Bran­chen, etwa in der Verar­bei­tung von Folien und Schaum­stof­fen, zu den Ambi­tio­nen der drei Grün­der Alex­an­der Bley, Tim Doerks und Till Rickert. Die neuen finan­zi­el­len Mittel planen sie in die Weiter­ent­wick­lung ihrer Soft­ware zum Seri­en­pro­dukt, den Ausbau des Entwick­lungs­teams sowie die Akquise mittel- und lang­fris­ti­ger Inte­gra­ti­ons- und Vertriebs­part­ner zu investieren.

„Wir freuen uns sehr, kapi­tal­starke und tech­no­lo­gisch versierte Inves­to­ren von unse­rer disrup­ti­ven Tech­no­lo­gie über­zeugt zu haben. Ihre bran­chen­über­grei­fende Markt­ex­per­tise wird uns auf dem Weg zur Seri­en­pro­duk­tion eine große Hilfe sein“, sagt sewts-Co-Grün­der und Co-Geschäfts­füh­rer Alex­an­der Bley.

Dr. Wolf­gang Neubert, Part­ner bei APEX Ventures, sagt: „Uns hat im Team vor allem die Kombi­na­tion aus hoher fach­li­cher Exper­tise, tech­ni­scher Krea­ti­vi­tät und der Fähig­keit, sich rasch in indus­tri­elle Anwen­dun­gen der sewts Tech­no­lo­gie hinein­zu­den­ken und deren wirt­schaft­li­che Auswir­kun­gen abzu­lei­ten, überzeugt.“

Dr. Georg Ried, Geschäfts­füh­rer von Bayern Kapi­tal, sagt: „sewts hat das Poten­zial, bisher nicht auto­ma­ti­sier­bare Prozesse in unter­schied­lichs­ten Bran­chen erheb­lich zu verein­fa­chen – eine skalier­bare Tech­no­lo­gie, von der gerade in der Indus­trie­na­tion Deutsch­land, aber auch darüber hinaus, viele Unter­neh­men profi­tie­ren könn­ten. Ein span­nen­des Inno­va­ti­ons­vor­ha­ben im Bereich Robo­tik, das wir bei seinen kommen­den Wachs­tums­schrit­ten gerne unterstützen.“

Johan­nes Weber, Invest­ment­ma­na­ger beim High-Tech Grün­der­fonds, sagt: „Mit Deep Lear­ning Algo­rith­men ermög­licht sewts erst­mals das anspruchs­volle Hand­ling von Texti­lien mit Indus­trie­ro­bo­tern. Durch das skalier­bare SaaS-Geschäfts­mo­dell sehen wir hohes Poten­tial breite Anwen­der­grup­pen anzu­spre­chen und freuen uns darauf, das Start-up auf diesem Weg zu unterstützen.“

Über sewts
Die 2019 gegrün­dete sewts GmbH mit Sitz in München ist ein Anbie­ter für inno­va­tive Steue­rungs- und Bild­ver­ar­bei­tungs-Soft­ware, die die Gren­zen der Robo­tik bei der Verar­bei­tung von leicht verform­ba­ren Mate­ria­lien verschiebt. sewts hat eine einzig­ar­tige Tech­no­lo­gie entwi­ckelt, die hoch­prä­zise Finite-Elemente-Methode (FEM) Simu­la­tio­nen nutzt, um Machine Lear­ning Algo­rith­men effi­zi­ent zu trai­nie­ren. Die intel­li­gente Soft­ware­lö­sung ermög­licht zahl­lose Anwen­dun­gen in der indus­tri­el­len Auto­ma­ti­sie­rung, wie z.B. die Verar­bei­tung von Texti­lien in indus­tri­el­len Wäsche­reien oder die Herstel­lung von Beklei­dung. Das Unter­neh­men wird von APEX Ventures, Bayern Kapi­tal, High-Tech Grün­der­fonds, Initia­tive for Indus­trial Inno­va­tors und einer Reihe von sehr erfah­re­nen Busi­ness Angels unter­stützt. www.sewts.de

Über APEX Ventures
APEX Ventures ist ein euro­päi­scher Venture Capi­tal Inves­tor mit Fokus auf Deep-Tech Start-ups mit einzig­ar­ti­ger IP und außer­or­dent­li­chem Markt­po­ten­zial. APEX Ventures hat mit seine Fonds zahl­rei­che Invest­ments in Europa sowie in den USA abge­schlos­sen, unter ande­rem in den Berei­chen KI für medi­zi­ni­sche Anwen­dun­gen, Quan­ten- und Laser­tech­no­lo­gie, auto­nome Mobi­li­tät, compu­ter­ba­sier­tes Sehen, sowie digi­tale Foren­sik. APEX Ventures steht in enger Kolla­bo­ra­tion mit den Grün­der Teams, um gemein­sam an Go-To-Market Stra­te­gien zu arbei­ten und das inter­na­tio­nale Wachs­tum zu beschleu­ni­gen. Für eine effek­tive Auswahl von talen­tier­ten Teams und deren best­mög­li­cher Unter­stüt­zung, steht APEX Ventures im engen Austausch mit akade­mi­schen Insti­tu­tio­nen, Entre­pre­neurs­hip Program­men und ande­ren inter­na­tio­na­len VC Part­nern. www.apex.ventures

Über den High-Tech Gründerfonds
Der Seedin­ves­tor High-Tech Grün­der­fonds (HTGF) finan­ziert Tech­no­lo­gie-Start-ups mit Wachs­tums­po­ten­tial. Mit einem Volu­men von rund 900 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem inter­na­tio­na­len Part­ner-Netz­werk hat der HTGF seit 2005 mehr als 600 Start-ups beglei­tet. Sein Team aus erfah­re­nen Invest­ment Mana­gern und Start-up-Exper­ten unter­stützt die jungen Unter­neh­men mit Know-how, Unter­neh­mer­geist und Leiden­schaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Grün­dun­gen aus den Berei­chen Digi­tal Tech, Indus­trial-Tech, Life Scien­ces, Chemie und angren­zende Geschäfts­fel­der. Fast 3 Milli­ar­den Euro Kapi­tal inves­tier­ten externe Inves­to­ren bislang in mehr als 1.700 Folge­fi­nan­zie­rungs­run­den in das HTGF-Port­fo­lio. Außer­dem hat der Fonds bereits Anteile an mehr als 120 Unter­neh­men erfolg­reich verkauft. www.htgf.de

Exit: Seed Fonds II Aachen veräußert Anteile an aquila biolabs

Aachen – Der „Seed Fonds II für die Region Aachen GmbH & Co. KG“ (Seed Fonds Aachen) hat gemein­sam mit der KfW Banken­gruppe, Qiagen-Mitgrün­der Dr. Jürgen Schu­ma­cher und Dr. Robert Huber, Profes­sor für Biover­fah­rens­tech­nik, seine Geschäfts­an­teile an dem Aache­ner Start-up aquila biol­abs GmbH an die Scien­ti­fic Biopro­ces­sing, Inc. (SBI), Toch­ter­un­ter­neh­men von Scien­ti­fic Indus­tries, Inc. und Entwick­ler von opti­schen Senso­ren für die nicht-inva­sive Echt­zeit-Über­wa­chung von Zell­kul­tur­sys­te­men, veräußert.

Damit endet eine sechs­jäh­rige Betei­li­gungs­part­ner­schaft, die 2015 mit dem Einstieg des Seed Fonds II, dem Vorgän­ger des Tech­Vi­sion Fonds I, mit einem sieben­stel­li­gen Invest­ment in das Biotech­no­lo­gie-Unter­neh­men begann. „Es ist erfreu­lich, dass wir mit unse­ren Früh­pha­sen­fonds ein so groß­ar­ti­ges Grün­der­team in einen erfolg­rei­chen Exit beglei­ten können. Ich freue mich, wenn auf diesem Weg die Erfolgs­ge­schichte der aquila biol­abs weiter­ge­schrie­ben wird“, sagt Dr. Ansgar Schlei­cher, Vorstand der S‑UBG Gruppe.

Reich­weite der Platt­form welt­weit ausbauen

Die Ende 2014 in Aachen gegrün­dete aquila biol­abs GmbH entwi­ckelt eine Platt­form intel­li­gen­ter Senso­ren und Soft­ware für die nicht-inva­sive Über­wa­chung und Analyse von Biopro­zes­sen im Labor. Mithilfe der paten­tier­ten Mess­ver­fah­ren können Forscher auto­ma­ti­siert Prozess­pa­ra­me­ter über­wa­chen und die Zellen beim Wach­sen beob­ach­ten, ohne dafür Proben entneh­men zu müssen. Dadurch werden Entwick­lungs­zei­ten und ‑kosten deut­lich gesenkt und Biopro­zesse in der akade­mi­schen und indus­tri­el­len Forschung nach­hal­tig verbes­sert. Die Produkte der aquila biol­abs GmbH werden mitt­ler­weile von Kunden aus der phar­ma­zeu­ti­schen, biotech­no­lo­gi­schen und chemi­schen Indus­trie in über 25 Ländern angewendet.

„Wir freuen uns, der SBI beizu­tre­ten und die Reich­weite unse­rer einzig­ar­ti­gen Platt­form für Wissen­schaft­ler aus der Biopro­zess­tech­nik auf der ganzen Welt zu erwei­tern”, sagt Daniel Grünes, Mitbe­grün­der von aquila biol­abs, der die Rolle des Vice Presi­dent of R&D and Opera­ti­ons bei SBI über­neh­men wird. Jens Bayer, Mitgrün­der von aquila biol­abs, ergänzt: „Wir wollen uns noch einmal herz­lich bei unse­rem Inves­to­ren-Konsor­tium für die sehr gute und harmo­ni­sche Zusam­men­ar­beit in den vergan­ge­nen Jahren bedan­ken. Gerade der enorme Erfah­rungs­schatz von Inves­to­ren wie Herrn Schu­ma­cher und des Seed Fonds Aachen, die schon häufi­ger Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men von der Grün­dungs­phase bis zum Exit beglei­tet haben, war für uns sehr hilf­reich.“ aquila biol­abs wird seine Produkte und Dienst­leis­tun­gen rund um den Globus weiter­hin von seinem Geschäfts­sitz in Baes­wei­ler aus anbie­ten, wo das Unter­neh­men derzeit 16 Mitar­bei­ter beschäftigt.

SBI erwei­tert Präsenz in Europa

„Als SBI die verfüg­ba­ren Tech­no­lo­gien eruiert hat, die eine digi­tal verein­fachte Biopro­zes­sie­rung voran­trei­ben könn­ten, stach der Ansatz von aquila als der beein­dru­ckendste heraus”, so Rein­hard Vogt, Vorsit­zen­der von SBI und ehema­li­ger Vize­prä­si­dent und Mitglied des Vorstands der Sarto­rius AG. “Neben einem brei­ten Ange­bot an fort­schritt­li­chen Senso­ren und Daten­ana­lyse-Tools ergänzt diese stra­te­gi­sche Akqui­si­tion unser star­kes Team auch um neue Talente und stärkt unsere Präsenz in Europa.”

Über die S‑UBG Gruppe

Die S‑UBG Gruppe, Aachen, ist seit über 30 Jahren der führende Part­ner bei der Bereit­stel­lung von Eigen­ka­pi­tal für etablierte mittel­stän­di­sche Unter­neh­men (S‑UBG AG) und junge, tech­no­lo­gie­ori­en­tierte Star­tups (Tech­Vi­sion Fonds I) in den Wirt­schafts­re­gio­nen Aachen, Krefeld und Mönchen­glad­bach. Die S‑UBG AG inves­tiert in Wachs­tums­bran­chen; eine hohe Quali­tät des Unter­neh­mens­ma­nage­ments ist für die Betei­li­gungs­ge­sell­schaft ein maßgeb­li­ches Investitionskriterium.

2020 wurde zusam­men mit der NRW.BANK, den Spar­kas­sen Aachen, Krefeld und Düren, der Kreis­spar­kasse Heins­berg, der Stadt­spar­kasse Mönchen­glad­bach, Nomain­vest, der DSA Invest GmbH, Inves­to­ren aus der Dr. Babor Gruppe und weite­ren Privat­in­ves­to­ren der Tech­Vi­sion Fonds I für die Region Aachen, Krefeld & Mönchen­glad­bach GmbH & Co. KG aufge­legt. Er stellt rund 40 Millio­nen Euro Start­ka­pi­tal für die Grün­der­szene in der Region bereit. Der Tech­Vi­sion Fonds I ist aus dem Seed Fonds III für die Region Aachen, Krefeld und Mönchen­glad­bach hervor­ge­gan­gen. Als Erwei­te­rung des Seed Fonds III strebt der Tech­Vi­sion Fonds I nunmehr neben Seed-Invest­ments auch die Teil­nahme an nach­fol­gen­den Finan­zie­rungs­run­den (Series A/B) der bestehen­den Port­fo­lio-Unter­neh­men an. Die S‑UBG Gruppe ist derzeit an knapp 40 Unter­neh­men in der Region betei­ligt und nimmt damit einen Spit­zen­platz in der Spar­kas­sen-Finanz­gruppe ein. www.s‑ubg.de; www.techvision-fonds.de

German Autolabs

FO des Schwarzwälder Boten investiert Millionen in German Autolabs

Berlin — BMH BRÄUTIGAM beglei­tet mit Redstone das Invest­ment des Family Office des Schwarzwälder Boten im Rahmen der kürzlich abge­schlos­se­nen Finan­zie­rungs­runde des KI- Tech-Star­tups German Autol­abs. An der Finan­zie­rungs­runde betei­li­gen sich neben dem Schwarzwälder Boten als Lead- Inves­tor und Gesell­schaf­ter eini­ger der größten Medi­en­kon­zerne Deutsch­lands auch die Bestands­in­ves­to­ren Target Part­ners, nbr Tech Ventures und Coparion.

German Autol­abs, gegründet 2016 vom Serien-Unter­neh­mer Holger G. Weiss, ist auf Sprachassistenz-Lösungen für Berufs­kraft­fah­rer, Kuriere und Zustel­ler spezia­li­siert und wurde durch den ersten nachrüstbaren smar­ten Sprach­as­sis­ten­ten fürs Auto bekannt. Die modu­lare Sprach-KI-Platt­form ermöglicht Unter­neh­men der Logis­tik-Bran­che über die Verknüpfung von Liefer­adres­sen, Zustell­be­son­der­hei­ten und Routen­in­fos aus verschie­de­nen Daten­quel­len, die alltäglichen Arbeitsabläufe und Prozesse zu opti­mie­ren und damit die Lieferqualität weiter zu steigern.

Mit dem wach­sen­den Erfolg von Sprach­as­sis­ten­ten wird der Bedarf an verti­ka­len Lösun­gen im Auto­mo­bil­sek­tor stei­gen. Wich­tige Unter­schei­dungs­merk­male in diesem Bereich sind Daten­si­cher­heit, der sehr spezi­elle Anwen­dungs­fall im Fahr­zeug sowie die Möglich­keit, den eige­nen Kunden direkt anzu­spre­chen. German Autol­abs versteht sich nicht als Konkur­renz zu hori­zon­ta­len Akteu­ren wie Amazon oder Google. Sein Ansatz ist verti­kal und ergän­zend integrierbar.

Holger G. Weiss, Mitgrün­der und CEO von German Autol­abs: “Da die Produk­ti­ons­zy­klen in der Auto­mo­bil-Indus­trie tradi­tio­nell zu lang sind, um die Sprach-KI itera­tiv zu entwi­ckeln und zu trai­nie­ren, ist unser Nach­rüst-Ansatz einer der großen Vorteile unse­rer Stra­te­gie.” Über die neue Millio­nen-Finan­zie­rung soll die Einführung der Sprach­as­sis­tenz-Platt­form nun beschleu­nigt werden.

Das Team von BMH BRÄUTIGAM ist im Rahmen dieses Invest­ments wieder­holt an der Seite von Redstone tätig gewor­den. Nach­dem wir Ende letz­ten Jahres bereits zu den Invest­ments von Wagnis­ka­pi­tal­ge­ber VR Ventures sowie des Family Office des Schwarzwälder Boten in Right­Now bera­ten haben, freuen wir uns sehr, die Bezie­hung zu Redstone weiter festi­gen und ausbauen zu können. www.bmh-partner.com

Bera­ter Redstone und des Family Offices des Schwarzwälder Boten: BMH BRÄUTIGAM, Berlin

Dr. Patrick Auer­bach, Edzard Rothen (beide Venture Capital)

GoStudent erhält 70 Millionen Euro in einer Series B‑Runde

Wien (ÖS) —  GoStu­dent erhält 70 Millio­nen Euro frisches Geld. Unter der Führung des neuen Inves­tors Coatue zusam­men mit den bestehen­den Part­nern Left Lane Capi­tal und DN Capi­tal hat GoStu­dent auch die nächste Finan­zie­rungs­runde erfolg­reich abge­schlos­sen — und dabei 70 Millio­nen Euro frisches Geld einsam­meln können. 2020 hatte die Lern­hilfe-Platt­form ein Gesamt­in­vest­ment von 13,3 Millio­nen Euro einsam­meln können.

GoStu­dent mit Sitz in Wien konnte zu seinem fünf­ten Geburts­tag sein Ange­bot für Online-Nach­hilfe, das seinen Anfang von Wien aus im deutsch­spra­chi­gen Raum nahm, zu Beginn des Jahres auf fünf weitere euro­päi­sche Märkte ausge­wei­tet. Das vergan­gene Corona-Jahr hat Lern­platt­for­men einen Boom beschert. Der auch in Berlin ansäs­sige Anbie­ter Gostu­dent profi­tierte, was jetzt mit einer großen Finan­zie­rung belohnt wird.

Die bestehen­den und neuen Inves­to­ren vertrauen in das weitere expo­nen­ti­elle Wachs­tum des Start-ups für digi­tale Bildung. Die soll die Inter­na­tio­na­li­sie­rung von GoStu­dent weiter voran­trei­ben und die Präsenz in bedeu­ten­den Nach­hil­fe­märk­ten wie Frank­reich, Spanien, Italien, Groß­bri­tan­nien und Irland stärken.

Lern­hilfe-Platt­form will Top-Player in Europa werden
In der ersten Hälfte des Jahres 2021 folgen unter ande­rem die Türkei und Grie­chen­land. Darüber hinaus wird GoStu­dent stark in den Marken­auf­bau und in Produkt­ver­bes­se­rung inves­tie­ren. Das ambi­tio­nierte Ziel: GoStu­dent will sich als Top-Player in Europa für quali­ta­tiv hoch­wer­tige Bildung posi­tio­nie­ren und diese breit zugäng­lich machen. Bis Ende des Jahres will das Unter­neh­men in mindes­tens 15 euro­päi­schen Ländern aktiv sein und das Team auf über 800 Mitar­bei­ter und mehr als 10.000 Tuto­ren ausbauen.

 

Jan Phillip Kunz

BAYBG: Series A bei HAPPYBRUSH über EUR 4 Mio.

München — happy­brush, das Start-up für elek­tri­sche Zahnbürsten und nach­hal­tige Mund­hy­giene-Produkte mit Sitz in München, sichert sich rund EUR 4 Mio. in einer Serie‑A Finan­zie­rungs­runde. An der Finan­zie­rung betei­lig­ten sich die BayBG als bestehen­der sowie die Fami­li­en­hol­ding des Haniel-Konzerns als neu gewon­ne­ner Inves­tor.  LUTZ | ABEL hat die BayBG in dieser Finan­zie­rungs­runde umfas­send beraten.

Mit über fünf Millio­nen verkauf­ten Produk­ten gehört das junge Unter­neh­men laut der Finan­cial Times zu den am schnells­ten wach­sen­den Unter­neh­men Euro­pas und belegt sogar Platz 1 im Bereich Gesund­heit. Auch in Bezug auf sozia­les Enga­ge­ment sowie Nach­hal­tig­keit macht das Start-up von sich reden und wurde so beispiels­weise als nach­hal­tige B‑corporation zerti­fi­ziert und von Ökotest mit einem „sehr gut“ (Super­Green, 04/2021) ausge­zeich­net. Mit dem frischen Geld der Inves­to­ren möchte sich happy­brush etwa durch bereits angekündigte Neuhei­ten, wie der mit einer App verbun­de­nen Zahnbürste, stärker auf dem deut­schen Markt posi­tio­nie­ren sowie mit einem Basis­sor­ti­ment auch in europäische Nachbarländer expandieren.

Bera­ter BayBG: LUTZ | ABEL Rechts­an­walts PartG mbB
Das bera­tende Team um Jan-Phil­lip Kunz, LL.M. (Federführung) und Dr. Bern­hard Noreisch, LL.M. (beide VC/M&A) setzte sich aus Ute Schenn, Nina Theresa Mutsch­ler (beide Commer­cial), Dr. Corne­lius Renner, Isabelle Hohl (beide IP-Recht), Clau­dia Knuth, Xenia Verspohl (beide Arbeits­recht) sowie Chris­toph Rich­ter (Kartell­recht) zusammen.

Die Seven Senders-Gründer Thomas Hagemann und Johannes Plehn (Foto: Seven Senders)

Vogel Heerma Waitz berät Seven Senders bei Serie-C-Runde über EUR 32 Mio.

Berlin — Seven Senders, die führende Deli­very-Platt­form für den Paket­ver­sand in Europa blickt auf ein erfolg­rei­ches Jahr 2020 zurück und hat eine Series-C-Folge­runde über 32 Millio­nen Euro abge­schlos­sen. Lead Inves­tor ist, wie bereits in der voran­ge­gan­ge­nen Finan­zie­rungs­runde, Digi­tal+ Part­ners, die zusam­men mit btov den Finan­zie­rungs­be­darf des Berli­ner Scale-ups decken. Den Kapi­tal­zu­fluss wird Seven Senders für den weite­ren tech­ni­schen Ausbau sowie die Fort­füh­rung der Inter­na­tio­na­li­sie­rungs-Stra­te­gie nutzen. Unter ande­rem ist geplant, mit zentra­len Service-Hubs das Euro­pa­ge­schäft chine­si­scher und US-ameri­ka­ni­scher Online-Händ­ler zu unterstützen.

Mit seinem Fokus auf der grenz­über­schrei­ten­den Versand­ab­wick­lung hat Seven Senders im vergan­ge­nen Jahr stark von der Expan­sion des euro­päi­schen Online-Handels profi­tiert. Die Umsätze konn­ten seit März 2020 verdop­pelt werden. Im Zuge des ange­streb­ten Wachs­tums­ziels hat das Unter­neh­men zuletzt neue Länder­ver­tre­tun­gen in Amster­dam, Wien und Madrid eröff­net. Darüber hinaus bietet Seven Senders seit Februar 2021 eine Lösung für den Versand nach Groß­bri­tan­nien an, die den reibungs­lo­sen Waren­ver­kehr nach dem Brexit gewährleistet.

Mit ihrem Netz­werk aus über 100 loka­len Premium-Paket­zu­stel­lern opti­miert die Deli­very-Platt­form Seven Senders die Versand­pro­zesse von Händ­lern in alle euro­päi­schen Länder. Das gesamte Netz­werk ist über eine stan­dar­di­sierte Schnitt­stelle zugäng­lich. Bei mini­ma­ler Komple­xi­tät wird der best­mög­li­che Versand in Europa für jedes Paket sicher­ge­stellt. So steht jedem Versen­der eine schnelle, verläss­li­che und güns­tige Liefe­rung, ange­passt an die Bedürf­nisse der Endkun­den, zur Verfü­gung. Exzel­len­tes Moni­to­ring, Tracking und versand­be­glei­tende Kommu­ni­ka­tion runden das Kunden­er­leb­nis ab. Dass die Lösung Zuspruch im Markt findet, zeigen der mitt­ler­weile neun­stel­lige Jahres­um­satz sowie namhafte Kunden wie ASOS, Shop Apotheke, Lilly­doo, Mister Spex, Juniqe, Flaconi, Westwing, Best Secret, food­spring, Limango und Thomann.

Dr. Johan­nes Plehn, Grün­der und Co-CEO von Seven Senders: „Im vergan­ge­nen Jahr haben wir unsere Wachs­tums­stra­te­gie konse­quent weiter­ver­folgt. Dank der Inves­ti­tio­nen in Tech­nik und Mitar­bei­ter konn­ten wir unse­ren Kunden helfen, die im Zuge der Corona-Pande­mie enorm gestie­gene Nach­frage im Online-Handel zu meis­tern. Die posi­tive Markt­ent­wick­lung werden wir weiter nutzen und unsere Services ausbauen, auch mit Blick auf Händ­ler außer­halb des euro­päi­schen Wirt­schafts­raums. Auf diese Entwick­lung legen wir den maxi­ma­len Fokus.“

Patrick Beitel, Mana­ging Direc­tor und Part­ner von Digi­tal+ Part­ners: „Die ausge­reifte Tech­no­lo­gie von Seven Senders und die hohe Logis­tik­kom­pe­tenz aller Betei­lig­ten haben uns von Anfang an über­zeugt. Unsere Einschät­zung hat sich in den vergan­ge­nen 18 Mona­ten mehr als bestä­tigt: Seven Senders hat beim Ausbau des inter­na­tio­na­len Versands die Chan­cen genutzt, die sich aus der insge­samt posi­ti­ven Markt­ent­wick­lung erge­ben haben. Wir freuen uns deshalb, das Wachs­tum von Seven Senders zur euro­päi­schen Nummer Eins im Paket­ver­sand gemein­sam weiter voranzutreiben.“

Über Digi­tal+ Partners

Digi­tal+ Part­ners ist ein führen­der Inves­tor und Spezia­list für Wachs­tums­ka­pi­tal mit Fokus auf euro­päi­sche und US-ameri­ka­ni­sche Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men; das verwal­tete Vermö­gen beträgt 350 Millio­nen Euro. Digi­tal+ unter­stützt ambi­tio­nierte Unter­neh­mer beim Aufbau globa­ler Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men und bietet ihnen stra­te­gi­sche Bera­tung und lang­fris­tige finan­zi­elle Unter­stüt­zung, um ihnen bei der Defi­ni­tion und Umset­zung ihrer Wachs­tums­pläne zu helfen. Der Fonds konzen­triert sich ausschließ­lich auf B2B-Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men und nutzt ein umfas­sen­des Unter­neh­mens­netz­werk, um Port­fo­li­oun­ter­neh­men dabei zu unter­stüt­zen, neue Märkte zu erschlie­ßen und neue Part­ner­schaf­ten aufzu­bauen. Weitere Infor­ma­tio­nen finden Sie unter www.dplus.partners.

Über btov

btov Part­ners, gegrün­det im Jahr 2000, ist eine euro­päi­sche Venture-Capi­tal-Gesell­schaft, die sich auf digi­tale und indus­tri­elle Tech­no­lo­gien konzen­triert. btov’s Netz­werk von unter­neh­me­ri­schen Privat­in­ves­to­ren bietet ihr einzig­ar­tige Exper­tise und Zugang zu nicht-offen­sicht­li­chen Invest­ment Themen und Grün­dern. Der btov Indus­trial Tech­no­lo­gies Fund konzen­triert sich auf Hard- und Soft­ware­in­no­va­tio­nen mit indus­tri­el­len Anwen­dungs­fäl­len wie Auto­ma­ti­sie­rung, Robo­tik, Daten­ana­lyse, indus­tri­elle KI, addi­tive Ferti­gung und Quan­ten­com­pu­ting. Der btov Digi­tal Tech­no­lo­gies Fund konzen­triert sich auf Star­tups in den Berei­chen KI, Fintech, SaaS, Logis­tik und digi­tale Markt­plätze. btov hat sehr früh Inno­va­ti­ons­wel­len wie Machine Lear­ning oder Fintech gese­hen und ist einer der erfolg­reichs­ten Geld­ge­ber von KI-Unter­neh­men in Europa.

Das Unter­neh­men mit Büros in Berlin, München, St. Gallen und Luxem­burg verwal­tet ein Kapi­tal von 510 Millio­nen Euro. Das Netz­werk der priva­ten Inves­to­ren besteht aus 250 erfah­re­nen Unter­neh­mern und Führungs­kräf­ten aus ganz Europa. Zu den bekann­tes­ten Invest­ments gehö­ren neben Seven Senders, Black­lane, Data Artis­ans, DeepL, Face­book, Food­spring, ORCAM, Raisin, SumUp, Volo­co­p­ter und XING. www.btov.vc

Über SEVEN SENDERS GmbH

SEVEN SENDERS ist die führende Deli­very-Platt­form für den Paket­ver­sand. Das Unter­neh­men verbin­det Versen­der mit seinem Carrier-Netz­werk aus über 100 Paket­zu­stel­lern in Europa, und ermög­licht so exzel­len­ten, loka­len Versand als Wett­be­werbs­vor­teil zu nutzen. Mit zusätz­li­chen Versand­ser­vices, wie Claims Center, Versi­che­rung, Retou­ren­por­tal und Labels, macht SEVEN SENDERS den inter­na­tio­na­len Versand zur einfa­chen Sache. Auto­ma­ti­sierte Versand-Benach­rich­ti­gun­gen, Tracking- und Moni­to­ring-Lösun­gen sorgen für einen trans­pa­ren­ten Versand­pro­zess. Monat­li­che Reports und Analy­sen ermög­li­chen die daten­ba­sierte Opti­mie­rung der inter­na­tio­na­len Versand­per­for­mance. Versen­der erhal­ten alles aus einer Hand und redu­zie­ren Komple­xi­tät. www.sevensenders.com.

Bera­ter Seven Senders: Vogel Heerma Waitz

Dr. Clemens Waitz und Lorenz Frey, beide Partner.

Über Vogel Heerma Waitz

Vogel Heerma Waitz ist eine auf Wachs­tums­ka­pi­tal, Tech­no­lo­gie und Medien spezia­li­sierte Rechts­an­walts­kanz­lei mit Sitz in Berlin. www.v14.de

Dr. Georg Ried

Bayern Kapital beteiligt sich an Digital Health Start Up Virtonomy

Lands­hut / München – Bayern Kapi­tal, die Venture Capi­tal-Gesell­schaft des Frei­staats Bayern, inves­tiert im Rahmen einer Seed-Finan­zie­rungs­runde in Virto­nomy. Das Digi­tal Health Start Up entwi­ckelt eine inno­va­tive, daten­bank­ba­sierte Soft­ware-as-a-Service-Lösung (SaaS) für Herstel­ler von medi­zin­tech­ni­schen Produk­ten. Herstel­ler können mithilfe von Virto­nomy ihre Produkte schnel­ler und kosten­güns­ti­ger zur Markt­reife brin­gen, indem erfor­der­li­che Tests oder Studien während der Entwick­lung am Compu­ter simu­liert werden. Lead-Inves­tor der Runde im insge­samt sieben­stel­li­gen Bereich ist Dieter von Holtz­brinck Ventures. Neben Bayern Kapi­tal haben sich außer­dem die Initia­tive for Indus­trial Inno­va­tors und Plug and Play an dem jungen Unter­neh­men aus dem Münche­ner WERK1 beteiligt.

Konven­tio­nelle Zulas­sungs­pro­zesse von Medi­zin­pro­duk­ten sind zeit- und kosten­in­ten­siv. Häufig sind sie außer­dem an ethisch bedenk­li­che Expe­ri­mente an Tieren geknüpft und im späte­ren Verlauf werden oft risi­ko­rei­che Human­ver­su­che erfor­der­lich. Die derzeit über 10 Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter der Virto­nomy GmbH haben sich deshalb zum Ziel gesetzt, diese Zulas­sungs­pro­zesse schnel­ler, kosten­güns­ti­ger und siche­rer zu gestal­ten. Das 2019 gegrün­dete Unter­neh­men mit Sitz im Münche­ner WERK1 entwi­ckelt dafür daten­bank­ba­sierte Simu­la­ti­ons­lö­sun­gen. Die Idee stammt aus der Auto­mo­bil­in­dus­trie: Statt während der Fahrt Messun­gen durch­zu­füh­ren, erfolgt ein Groß­teil der Tests virtu­ell. So sind mehr Tests in kürze­rer Zeit und mit mehr Itera­tio­nen möglich. Dieses Prin­zip bringt Virto­nomy in die Medi­zin­tech­nik: Das Unter­neh­men baut virtu­elle, indi­vi­dua­li­sier­bare Anato­mien von mensch­li­chen Körpern auf. Herstel­ler von Medi­zin­pro­duk­ten (beispiels­weise von Implan­ta­ten) können ihre Tech­no­lo­gien mit Virto­nomy in allen Entwick­lungs­pha­sen an diesem virtu­el­len Pati­en­ten testen – von der Konzept­phase über die präkli­ni­sche Bewer­tung bis hin zur lang­fris­ti­gen Über­wa­chung im brei­ten Einsatz am Pati­en­ten. Auf diese Weise können mithilfe von Virto­nomy Entwick­lungs­dauer und ‑kosten medi­zin­tech­ni­scher Produkte redu­ziert werden. Gleich­zei­tig sind dank der Viel­zahl an virtu­ell durch­ge­führ­ten Tests in der weite­ren Entwick­lung eine gerin­gere Anzahl von Tier- und Human­ver­su­chen nötig.

Die Mittel aus der Seed-Runde plant Virto­nomy in die tech­no­lo­gi­sche Weiter­ent­wick­lung des Produkts, die Gewin­nung weite­rer Mitar­bei­ter sowie in den Ausbau der sich stän­dig erwei­tern­den Daten­bank zu investieren.

„Wir woll­ten von Anfang an eine Lösung entwi­ckeln, die nicht nur wirt­schaft­li­chen, sondern auch gesell­schaft­li­chen Nutzen hat“, erklärt Dr. Simon Sonn­tag, CEO von Virto­nomy. „Die Entwick­lung von neuen, medi­zin­tech­ni­schen Produk­ten ist nach wie vor beson­ders zeit- und kosten­in­ten­siv. Deshalb sind auch junge Unter­neh­men wie wir, die in dieser Bran­che etwas bewe­gen wollen, in der Aufbau- und Wachs­tums­phase auf kapi­tal­starke Unter­stüt­zung ange­wie­sen. Wir freuen uns deshalb sehr, mit Dieter von Holtz­brinck Ventures, Bayern Kapi­tal, Initia­tive for Indus­trial Inno­va­tors und Plug and Play ein Konsor­tium bran­chen­er­fah­re­ner Inves­to­ren für unsere Vision begeis­tert zu haben.“

Dr. Georg Ried, Geschäfts­füh­rer von Bayern Kapi­tal, sagt: „In der Digi­ta­li­sie­rung des Gesund­heits­we­sens gibt es noch enor­mes Poten­zial für die Entwick­lung inno­va­ti­ver Lösun­gen und für den Aufbau von Markt­füh­rern. Digi­tal-Health-Start-Ups sind für Venture Capi­tal-Inves­to­ren inter­es­sant, weil deren Produkte meist kalku­lier­bare Entwick­lungs­zei­ten und eine gute Skalier­bar­keit bieten. Außer­dem ist der Zulas­sungs­pro­zess etwas einfa­cher als bei Medtech-Hard­ware. Virto­nomy punk­tet mit seiner inno­va­ti­ven Idee gleich mehr­fach: Ein viel­ver­spre­chen­des, skalier­ba­res Produkt mit dem Poten­zial, die Entwick­lung von Medi­zin­pro­duk­ten effi­zi­en­ter, schnel­ler und siche­rer zu gestal­ten. Wir sehen hier enor­mes Wachstumspotenzial.“

Über Virto­nomy
Virto­nomy GmbH wurde im Dezem­ber 2019 von Dr. Simon Sonn­tag (CEO) und Wen-Yang Chu (CTO) in München gegrün­det. Virto­nomy entwi­ckelt eine cloud-basier­ten SaaS Lösung für die Digi­ta­li­sie­rung der Ausle­gung und Durch­füh­rung klini­scher Studien von Medi­zin­pro­duk­ten mittels virtu­el­ler Pati­en­ten basie­rend auf einer hohen Anzahl bild­ge­ben­der, physio­lo­gi­scher und patho­lo­gi­scher Daten. Das über­ge­ord­nete Ziel ist dabei das Ende von Tier- und Human­ver­su­chen bei klini­schen Studien durch den Einsatz der auf Daten basie­ren­den virtu­el­len Pati­en­ten. Virto­nomy beschäf­tigt derzeit ca. 10 Mitar­bei­ter und vereint dabei Exper­ti­sen aus den Berei­chen Medi­zin­tech­nik, medi­zi­ni­schen Bild­ver­ar­bei­tung, Künst­li­cher Intel­li­genz, nume­ri­scher Simu­la­tion und Visua­li­sie­rung mittels Exten­ded Reality. www.virtonomy.io

Über Bayern Kapital
Die Bayern Kapi­tal GmbH mit Sitz in Lands­hut wurde auf Initia­tive der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung 1995 als 100-prozen­tige Toch­ter­ge­sell­schaft der LfA Förder­bank Bayern gegrün­det. Bayern Kapi­tal stellt als Venture-Capi­tal-Gesell­schaft des Frei­staats Bayern den Grün­dern inno­va­ti­ver High-Tech-Unter­neh­men und jungen, inno­va­ti­ven Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men in Bayern Betei­li­gungs­ka­pi­tal zur Verfü­gung. Bayern Kapi­tal verwal­tet derzeit zwölf Betei­li­gungs­fonds mit einem Betei­li­gungs­vo­lu­men von rund 500 Millio­nen Euro. Bislang hat Bayern Kapi­tal rund 350 Millio­nen Euro Betei­li­gungs­ka­pi­tal in rund 290 inno­va­tive tech­no­lo­gie­ori­en­tierte Unter­neh­men aus verschie­dens­ten Bran­chen inves­tiert, darun­ter Life Scien­ces, Soft­ware & IT, Werk­stoffe & Neue Mate­ria­lien, Nano­tech­no­lo­gie sowie Umwelt­tech­no­lo­gie. So sind in Bayern über 8.000 Arbeits­plätze dauer­haft in zukunfts­fä­hi­gen Unter­neh­men entstan­den. www.bayernkapital.de

Hung Dang

VC-Fonds La Famiglia führt Finanzierung in Y42 an

Berlin — Das Berli­ner Unter­neh­men y42 (früher bekannt als Datos Intel­li­gence) hat erfolg­reich eine Seed-Finan­zie­rungs­runde in Höhe von 2,9 Millio­nen US-Dollar abge­schlos­sen. Lead Inves­tor war der Venture Capi­tal-Fonds La Famiglia, weitere Inves­to­ren waren die Mitbegründer von Food­spring, Perso­nio und Petlab.

Das 2020 gegründete und in Berlin ansässige Start-up Unter­neh­men y42 ist eine kolla­bo­ra­tive Daten­platt­form, die tech­ni­sche und nicht-tech­ni­sche Nutzer zusam­men­bringt, um Daten zu laden, zu berei­ni­gen, zu verbin­den, zu visua­li­sie­ren und zu teilen. Das All-in-One-Tool ermöglicht es Anwen­dern, hunderte von Daten­quel­len zu inte­grie­ren und eine skalier­bare Daten­in­fra­struk­tur aufzu­bauen, ohne zu program­mie­ren. Y42 beab­sich­tigt, die Mittel für die Auswei­tung seiner Go-to-Market-Stra­te­gie sowie für die Produkt­ent­wick­lung zu verwen­den. “Mit zuneh­men­der Daten­menge sind auch die Systeme zur Daten­ver­ar­bei­tung komple­xer gewor­den. Der Aufbau einer skalier­ba­ren Daten­in­fra­struk­tur ist für viele Unter­neh­men ein Albtraum”, sagt Hung Dang, Grün­der und CEO von y42. “Wir wollen allen Unter­neh­men ermög­li­chen, Mehr­wert aus ihren Daten zu gewin­nen, ohne in teure IT-Projekte und eigene Entwick­ler-Teams zu inves­tie­ren.” y42 ist die erste skalier­bare Daten­platt­form, die auch von weni­ger IT-affi­nen Anwen­dern einge­rich­tet und genutzt werden kann.

Grün­der Dang ist durch die Veran­stal­tung von einer Reihe von Partys im Stile des Great Gatsby berühmt gewor­den. Er grün­dete eine Veran­stal­tungs­firma und entwi­ckelte eine globale Daten­platt­form für Even­tim, mit der Veran­stal­tun­gen analy­siert werden können. Das Geld daraus reinves­tierte er in sein neues Start-up Y42, das vormals Datos hieß.

La Famiglia mit Sitz in Berlin ist ein pan-europäischer VC-Fonds für Frühphasen-Finanzierung, welcher in Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men inves­tiert, die große Indus­trien befähigen oder neu denken.

POELLATH hat La Famiglia im Rahmen der Seed-Finan­zie­rungs­runde bei y42 umfas­send recht­lich mit folgen­dem Münchener Team beraten:
Tobias Jäger (Part­ner, Federführung, M&A/Private Equity/Venture Capi­tal), Dr. Sebas­tian Rosen­tritt, LL.M. (Senior Asso­ciate, M&A/Private Equity/Venture Capi­tal), Dr. Matthias Meier (Asso­ciate, M&A/Private Equity/Venture Capital)

Über POELLATH + Partners
POELLATH ist eine marktführende inter­na­tio­nal tätige Wirt­schafts- und Steu­er­kanz­lei mit mehr als 150 Anwälten und Steu­er­be­ra­tern in Berlin, Frank­furt und München. Wir stehen für High-End-Bera­tung zu Trans­ak­tio­nen und Asset Manage­ment. Wir bieten Recht und Steu­ern aus einer Hand. In unse­ren ausgewählten und hoch-spezia­li­sier­ten Praxis­grup­pen kennen wir nicht nur das Recht, sondern prägen gemein­sam mit unse­ren Mandan­ten die Best Prac­tice im Markt. Natio­nale und inter­na­tio­nale Rankings listen unsere Bera­ter regelmäßig als führende Exper­ten ihres Fachgebietes.

SellerX erweitert Finanzierungsrunde auf 26 Millionen Euro

Berlin – SMP hat das Startup SellerX erneut im Zuge einer Kapi­tal­erhö­hung bera­ten. Das Gesamt­vo­lu­men der erwei­ter­ten Finan­zie­rungs­runde beläuft sich auf rund 26 Millio­nen Euro und stammt von Lead-Inves­tor 83North sowie den Bestands­in­ves­to­ren Felix Capi­tal, Cherry Ventures und weite­ren namen­haf­ten Busi­ness Angels. Erst vor weni­gen Mona­ten verkün­dete SellerX den erfolg­rei­chen Abschluss einer 100-Millio­nen-Euro-Eigen- und Fremd­ka­pi­tal-Finan­zie­rung, die unter ande­rem durch dem in Sili­con Valley ansäs­si­gen VC Triple­Point Capi­tal ange­führt wurde.

Inzwi­schen hat das Berli­ner Unter­neh­men rund 20 Amazon-Shops aufge­kauft und plant nun mit dem frischen Kapi­tal sein opera­ti­ves Geschäft weiter auszu­bauen. Mindes­tens 50 weitere Shops sollen in den kommen­den einein­halb Jahren folgen. SellerX wurde von SMP-Part­ner Martin Scha­per gemein­sam mit Martyna Sabat und Matthias Kres­ser umfas­send recht­lich bera­ten. Bereits bei der voran­ge­gan­ge­nen Finan­zie­rung Ende 2020 hatte das Team den FBA-Aufkäu­fer recht­lich beglei­tet und auch bei dieser Trans­ak­tion eng mit Tomasz Krzy­wi­cki, Gene­ral Coun­sel von SellerX, zusammengearbeitet.

Über SellerX

SellerX ist ein VC-finan­zier­tes Startup, das Amazon-Shops kauft und ausbaut. Mit seinem wach­sen­den und diver­si­fi­zier­ten Port­fo­lio von FBA (Fulfill­ment by Amazon) Seller zielt SellerX darauf ab, die erwor­be­nen Unter­neh­men weiter zu opti­mie­ren und zu vergrö­ßern, um nach­hal­tige Verbrau­cher­mar­ken in den Berei­chen Haus, Garten und Haus­tier­be­darf zu etablie­ren. Auch Kunst­be­darf, Heim­wer­ker-Werk­zeuge, Nahrungs­er­gän­zungs­mit­tel, Beauty-Produkte, Baby-Produkte und Fitness-Tools gehö­ren zum viel­fäl­ti­gen Port­fo­lio von SellerX. Das in Berlin ansäs­sige Unter­neh­men wurde im Jahr 2020 von Phil­ipp Trie­bel und Malte Horeyseck (Foto) gegrün­det und beschäf­tigt derzeit laut eige­nen Anga­ben rund 120 Mitar­bei­ter an seinen Stand­or­ten in Deutsch­land, Groß­bri­tan­nien und den USA.

Über SMP

SMP ist eine Spezi­al­kanz­lei für Steuer- und Wirt­schafts­recht, die in den Kern­be­rei­chen Corpo­rate, Fonds, Prozess­füh­rung, Steu­ern und Trans­ak­tio­nen tätig ist. Die Anwäl­tIn­nen und Steu­er­be­ra­te­rIn­nen von SMP vertre­ten eine breite Viel­falt an Mandan­ten. Dazu gehö­ren aufstre­bende Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men und fami­li­en­geführte mittel­stän­di­sche Unter­neh­men genauso wie Konzerne und Private-Equity-/Ven­ture-Capi­tal-Fonds. Seit der Grün­dung 2017 hat sich SMP zu einer der führen­den Adres­sen für Venture Capi­tal, Private Equity und Fonds­struk­tu­rie­rung in Deutsch­land entwi­ckelt. Die Kanz­lei und ihre Part­ner werden natio­nal und inter­na­tio­nal von JUVE, Best Lawy­ers, Legal 500, Focus sowie Cham­bers and Part­ners geführt. SMP beschäf­tigt heute über 60 erfah­rene Rechts­an­wäl­tIn­nen, Steu­er­be­ra­te­rIn­nen und Tax Specia­lists in drei Büros in Berlin, Hamburg und Köln. www.smp.law

SMP berät Frühphasen-Investor 42CAP bei Investment in Allcyte

Berlin – SMP hat den Früh­pha­sen-Inves­tor 42CAP beim Invest­ment in das Wiener BioTech-Startup Allcyte bera­ten. Als Lead-Inves­tor eines inter­na­tio­na­len Inves­to­ren-Konsor­ti­ums inves­tierte 42CAP gemein­sam mit Air Street Capi­tal (UK), Amino Collec­tive (Deutsch­land), VP Venture Part­ners (Schweiz) und PUSH Ventures (Öster­reich) im Zuge der Wachstumsfinanzierung.

Allcyte, das sich auf die Krebs­the­ra­pie spezia­li­siert hat, nutzt sein Verfah­ren bislang für die Behand­lung von Blut­krebs. Die Auswei­tung auf weitere Krebs­ar­ten ist nach Unter­neh­mens­an­ga­ben jedoch bereits geplant. „Anstatt zu versu­chen, Infor­ma­tion aus der DNA zu extra­po­lie­ren, nehmen wir tatsäch­li­chen Krebs­zel­len heran und testen direkt daran, was funk­tio­niert“, erklärt Niko­las Krall, Co-Foun­der und CEO von Allcyte gegen­über dem US-Maga­zin Fortune. Für die Viel­zahl an schnell durch­ge­führ­ten „Mikro­ex­pe­ri­men­ten“ nutzt das Startup KI-Bild­er­ken­nung, um fest­zu­stel­len, wie die Zellen auf jedes Medi­ka­ment reagieren.

„Es ist faszi­nie­rend zu sehen, wie bereits heute in der moder­nen Krebs­the­ra­pie der Einsatz von künst­li­cher Intel­li­genz im Zusam­men­spiel mit der Biome­di­zin dabei helfen kann, den Wirk­sam­keits­grad von unter­schied­li­chen Behand­lun­gen direkt zu ermit­teln und auf diese Weise zu maxi­mie­ren sowie die Medi­ka­men­ten­ent­wick­lung gezielt voran­zu­trei­ben“, sagt Jens Kretz­sch­mann. „Wir hoffen, dass mit diesem Invest­ment der Grund­stein für weitere revo­lu­tio­näre Erfolge des Unter­neh­mens im Kampf gegen den Krebs gelegt wurde“, ergänzt Frede­rik Gärtner.

42CAP wurde von einem SMP-Team um Frede­rik Gärt­ner, Jens Kretz­sch­mann, und Martyna Sabat recht­lich und steu­er­lich bera­ten. Bereits zuvor beglei­tete SMP den Risi­ko­ka­pi­tal­ge­ber unter ande­rem bei einer Viel­zahl von Finan­zie­rungs­run­den sowie bei der Aufle­gung seiner zwei­ten Venture-Capital-Fondsgeneration.

Über 42CAP
Die 42CAP-Inves­to­ren Alex Meyer und Thomas Wilke inves­tie­ren sehr früh in junge Unter­neh­men mit globa­len Ambi­tio­nen. Mit eCir­cle haben sie selbst eine der größ­ten euro­päi­schen SaaS-Firmen aufge­baut und das profi­ta­ble Unter­neh­men 2012 an Tera­data (NYSE:TDC) verkauft. Das 42CAP-Credo Peers amongst Entre­pre­neurs spie­gelt ihren Inves­ti­ti­ons­an­satz, mit dem sie daten- und tech­no­lo­gie­ba­sierte Geschäfts­mo­delle, produkt­ge­trie­bene Grün­der und nach­hal­tige Unter­neh­mens­ent­wick­lung unter­stüt­zen. Diesen Hinter­grund schät­zen Grün­der­per­sön­lich­kei­ten wie u.a. Nico­las Reboud (SHINE, Paris), Inigo Ijuan­te­gui (Ontruck, Madrid) sowie Alex­an­der Igels­böck (Adve­rity, Wien).

Allcyte
Allcyte ist ein BioTech-Startup mit Sitz in Wien. Mithilfe von KI-gestütz­ter Bild­ana­lyse hat Allcyte ein Verfah­ren entwi­ckelt, um verwert­bare Erkennt­nisse über die funk­tio­nelle Akti­vi­tät von Medi­ka­men­ten und Medi­ka­men­ten­kan­di­da­ten direkt in lebens­fä­hi­gen, primä­ren Gewe­be­pro­ben von mensch­li­chen Krebs­pa­ti­en­ten auf Einzel­zell-Ebene zu gene­rie­ren. Damit versetzt das Unter­neh­men Ärzte in die Lage, Krebs­pa­ti­en­ten zum rich­ti­gen Zeit­punkt mit dem viel­ver­spre­chends­ten Medi­ka­ment zu behan­deln, wenn die klas­si­sche Gene­tik-getrie­bene Präzi­si­ons­me­di­zin keine präzi­sen Antwor­ten liefert. Außer­dem ermög­licht es Phar­ma­un­ter­neh­men, die aussichts­reichs­ten Medi­ka­men­ten­kan­di­da­ten für die klini­sche Entwick­lung in den rich­ti­gen Pati­en­ten­po­pu­la­tio­nen auszu­wäh­len, um die Erfolgs­ra­ten klini­scher Studien und den Pati­en­ten­nut­zen zu maxi­mie­ren. Allcyte star­tete 2017 als Ausgrün­dung des Wiener CeMM Forschungs­zen­trum für Mole­ku­lare Medi­zin. Das von Berend Snij­der, Gregory Vladi­mer, Niko­laus Krall und Giulio Superti-Furga gegrün­dete Unter­neh­men beschäf­tigt derzeit rund 30 Mitarbeiter.

Über SMP
SMP ist eine Spezi­al­kanz­lei für Steuer- und Wirt­schafts­recht, die in den Kern­be­rei­chen Corpo­rate, Fonds, Prozess­füh­rung, Steu­ern und Trans­ak­tio­nen tätig ist. Die Anwäl­tIn­nen und Steu­er­be­ra­te­rIn­nen von SMP vertre­ten eine breite Viel­falt an Mandan­ten. Dazu gehö­ren aufstre­bende Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men und fami­li­en­geführte mittel­stän­di­sche Unter­neh­men genauso wie Konzerne und Private-Equity-/Ven­ture-Capi­tal-Fonds. Seit der Grün­dung 2017 hat sich SMP zu einer der führen­den Adres­sen für Venture Capi­tal, Private Equity und Fonds­struk­tu­rie­rung in Deutsch­land entwi­ckelt. Die Kanz­lei und ihre Part­ner werden natio­nal und inter­na­tio­nal von JUVE, Best Lawy­ers, Legal 500, Focus sowie Cham­bers and Part­ners geführt. SMP beschäf­tigt heute über 60 erfah­rene Rechts­an­wäl­tIn­nen, Steu­er­be­ra­te­rIn­nen und Tax Specia­lists in drei Büros in Berlin, Hamburg und Köln. www.smp.law

Bera­ter 42CAP: SMP
Dr. Frede­rik Gärt­ner (Corpo­rate), Asso­zi­ier­ter Partner
Jens Kretz­sch­mann (Steu­ern), Partner
Dr. Martyna Sabat (Corpo­rate), Associate

Magenta Partners führt 6 Mio. USD-Runde für Indoor-Cycling Motosumo an

Copen­ha­gen, Däne­mark — Der in London ansäs­sige KMU-Wachs­tums­in­ves­tor Magenta Part­ners gab heute bekannt, dass er eine große Serie-A-Finan­zie­rungs­runde für Moto­s­umo gelei­tet hat, eine schnell wach­sende Platt­form für Indoor-Cycling zu Hause, die inter­ak­tive Live-Kurse von jedem Fahr­rad aus anbie­tet. Magenta führte die Finan­zie­rungs­runde mit der Betei­li­gung von bestehen­den Inves­to­ren an.

Tom Matthews, geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter von Magenta, sagt, dass ihre umfang­rei­che Evalu­ie­rung Moto­s­umo als ein einzig­ar­ti­ges Ange­bot in einem über­füll­ten Markt iden­ti­fi­ziert hat. “Unser Exper­ten­team hat in den letz­ten 18 Mona­ten zahl­rei­che Soft­ware- und Hard­ware-Platt­for­men im Bereich Connec­ted Fitness begut­ach­tet. Wir glau­ben, dass Moto­s­umo ein heraus­ra­gen­des Ange­bot ist, das in der Lage ist, die Entwick­lung auf dem Heim­fit­ness-Markt anzu­füh­ren. Es ist die einzige Platt­form ihrer Art, die hard­ware­un­ab­hän­gig ist, was erheb­li­che Wachs­tums­chan­cen über Länder­gren­zen hinweg eröff­net”, so Matthews, dessen Team bei Magenta über einen umfang­rei­chen Hinter­grund im Fitness­be­reich verfügt, einschließ­lich frühe­rer Inves­ti­tio­nen in LA Fitness, The Gym Group, Pure Gym und Viva Gym.

Moto­s­umo, ein däni­sches Fit-Tech-Unter­neh­men, das 2015 gegrün­det wurde, bietet ein welt­wei­tes Programm von Live-Indoor-Cycling-Kursen mit Welt­klasse-Trai­nern. Die inno­va­tive Tech­no­lo­gie von Moto­s­umo bedeu­tet, dass Benut­zer der Platt­form von zu Hause aus beitre­ten können, mit jedem Fahr­rad und einem Mobil­te­le­fon oder Tablet. Selbst die einfachste Einrich­tung kann ange­schlos­sen werden, um eine voll­stän­dig inter­ak­tive Klasse zu genießen.

Mit Abon­ne­ments ab nur 12,99 $ pro Monat bietet Moto­s­umo eine erschwing­li­che Alter­na­tive zu den vielen teuren Markt­teil­neh­mern, bei denen die Verbrau­cher Geräte kaufen und wochen­lang auf die Liefe­rung warten müssen, um losle­gen zu können.

“Unmit­tel­ba­rer Zugang, ein inter­ak­ti­ves Erleb­nis und eine globale Reich­weite sind wich­tige Fakto­ren für das Wachs­tum, und Moto­s­umo hat alle drei”, sagt Moto­s­umo-Mitbe­grün­der und CEO Kres­ten Juel Jensen. “Unsere Platt­form funk­tio­niert mit jedem Fahr­rad, so dass der Benut­zer nicht in neue Geräte inves­tie­ren muss und sofort auf ein Work­out zugrei­fen kann. Moto­s­umo-Kurse beinhal­ten inter­ak­tive Spiele mit Live-Fitness-Metri­ken, und unsere Trai­ner inter­agie­ren mit den Teil­neh­mern in Echt­zeit. Wir sind begeis­tert von der Part­ner­schaft mit Magenta. Ihre Inves­ti­tion sowie ihre stra­te­gi­sche Vision und Unter­stüt­zung werden dazu beitra­gen, unsere Erfah­rung und unsere Expan­sion voranzutreiben.”

“Schon vor der COVID-Pande­mie wuchs die Nach­frage der Verbrau­cher nach Trai­nings­mög­lich­kei­ten für zu Hause. Das letzte Jahr hat die Land­schaft der Fitness­bran­che dras­tisch verän­dert. Die vernetzte Fitness zu Hause hat sich zu einem großen Nutz­nie­ßer entwi­ckelt, und Moto­s­umo war der Entwick­lung bereits voraus und einzig­ar­tig posi­tio­niert, um die schnelle Akzep­tanz unse­rer Heim­trai­nings­lö­sung voran­zu­trei­ben”, so Juel Jensen.

Diese Runde der Serie A‑Finanzierung ermög­licht es Moto­s­umo, die Zahl seiner Trai­ner auf vier Konti­nen­ten (Europa, Nord­ame­rika, Asien und Austra­lien) zu verdop­peln, sein tech­ni­sches Team zu erwei­tern und seine Marke­ting­be­mü­hun­gen erheb­lich zu stei­gern. Magenta inves­tiert in der Regel zwischen GBP5 Millio­nen und GBP20 Millio­nen in jede Gele­gen­heit. Ihre Inves­ti­tion in Moto­s­umo ist der erste Schritt in einer mögli­chen lang­fris­ti­gen, funk­tio­nie­ren­den Partnerschaft.

Magenta Mana­ging Part­ner Chase Emson macht die Moto­s­umo-Kurse bereits zu einem Teil seines tägli­chen Work­outs zu Hause: “Moto­s­umo ist eine fantas­ti­sche Erfah­rung. Es ist das einzige echte Live- und inter­ak­tive Ange­bot für alle, die ein Indoor-Bike zu Hause haben. Nach­dem ich einige der Kurse besucht habe, kann ich aus persön­li­cher Erfah­rung sagen, dass Moto­s­umo Spaß macht und unter­halt­sam ist — und ich bin am meis­ten von den Ergeb­nis­sen begeis­tert, die ich durch mein Trai­ning errei­che”, so Emson.

Zu den Inves­to­ren in Moto­s­umo aus frühe­ren Runden gehö­ren der däni­sche Risi­ko­ka­pi­tal­fonds Promen­tum Equity Part­ners und PreSeed Ventures, einer der größ­ten däni­schen Innovations-Inkubatoren.

Über Moto­s­umo

Moto­s­umo ist eine inter­ak­tive Live-Platt­form für Fahr­rad­kurse zu Hause, die mit jedem statio­nä­ren Fahr­rad funk­tio­niert. Das Unter­neh­men wurde von einem däni­schen Team aus Inge­nieu­ren und Astro­phy­si­kern gegrün­det, die die Leis­tungs­fä­hig­keit von Smart­phone-Bewe­gungs­sen­so­ren nutz­ten, um Live-Fitness-Metri­ken, wie z. B. die Tritt­fre­quenz, auf jedem Fahr­rad zu gene­rie­ren. Sie entwi­ckel­ten eine App, um ein unter­halt­sa­mes, inter­ak­ti­ves Work­out und ein Gemein­schafts­er­leb­nis für fast jeden zugäng­lich zu machen. Schon früh wurde Moto­s­umo zu einem belieb­ten Stand­bein in Fitness­stu­dios und ‑räumen. Als Reak­tion auf die wach­sende Nach­frage nach Work­out-Optio­nen für zu Hause hat Moto­s­umo die Platt­form für den einzel­nen Nutzer weiter­ent­wi­ckelt und sich mit einem Netz­werk von Welt­klasse-Trai­nern zusam­men­ge­tan, um ein globa­les Ange­bot an tägli­chen Live-Kursen zu schaf­fen. Für nur 12,99 $ pro Monat kann jeder das glei­che inten­sive, inter­ak­tive Fitness­er­leb­nis zu Hause genie­ßen. Um jedes Fahr­rad in ein Welt­klasse-Work­out-Erleb­nis zu verwan­deln, besu­chen Sie www.motosumo.com.

Über Magenta Partners

Magenta Part­ners LLP ist ein 2008 gegrün­de­ter briti­scher Private Equity-Bera­ter, der sich auf unter­neh­mer­ge­führte Wachs­tums­in­ves­ti­tio­nen spezia­li­siert hat. Seit der Grün­dung hat Magenta in verbrau­cher­ori­en­tierte Unter­neh­men wie Pure Gym, JoJo Maman Bebe, Maker&Son und die North Ameri­can Guitar Company inves­tiert. Ein entschei­den­des Element des Anla­ge­s­tils von Magenta ist die Fähig­keit, mit Manage­ment­teams zusam­men­zu­ar­bei­ten, um eine Ausrich­tung auf ein gemein­sa­mes Ziel zu errei­chen. Hinter den Magenta-Fonds stehen erfolg­rei­che Unter­neh­mer, und das Führungs­team bringt selbst Erfah­rung in der Leitung und im Wachs­tum erfolg­rei­cher, durch Venture Capi­tal finan­zier­ter Unter­neh­men mit. www.magentapartners.com

Promen­tum Equity Partners

Promen­tum Equity Part­ners ist ein däni­scher Private-Equity-Fonds, der im Jahr 2016 als Zusam­men­ar­beit zwischen Promen­tum Capi­tal und Alter­na­tive Equity Part­ners gegrün­det wurde. www.promentumequity.dk

PreSeed Ventures

Für mehr als zwei Jahr­zehnte hat PreSeed Ventures däni­sche Erfolgs­ge­schich­ten wie Vivino, Trust­pi­lot und Lunar gescou­tet, betreut und finan­ziert. www.preseedventures.dk

Fixico schließt Serie-A-Fianzierungsrunde von 12 Millionen Euro

Berlin — Fixico, Euro­pas führende digi­tale Platt­form für Auto­re­pa­ra­tu­ren, gibt eine Erwei­te­rung der Serie-A-Finan­zie­rungs­runde um 5 Millio­nen Euro bekannt und schließt diese mit insge­samt 12 Millio­nen Euro ab. Die Runde wird von Auto­tech Venture ange­führt. Alle bishe­ri­gen Bestands­in­ves­to­ren, zu denen unter ande­ren Fin Capi­tal zählt, betei­li­gen sich auch weiter­hin aktiv. Darüber hinaus begrüßt Fixico das in Madrid ansäs­sige Unter­neh­men Mundi Ventures in seinem Inves­to­ren­kreis. Bislang hat Fixico insge­samt 19,3 Millio­nen Euro einge­sam­melt. Die neuen Mittel werden die Produkt­ent­wick­lung von Fixico beschleu­ni­gen, die Präsenz in Deutsch­land stär­ken und die Expan­sion in Europa voranbringen.

Digi­ta­li­sie­rungs­schub für die Abwick­lung von Autoreparaturen
Fixico ist ein schnell wach­sen­des und preis­ge­krön­tes nieder­län­di­sches Tech-Unter­neh­men, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Auto­re­pa­ra­tur­bran­che neu zu defi­nie­ren. In diesem Feld, das allein in Europa einen 120-Milli­ar­den-Euro-Markt wider­spie­gelt, scheint die Zeit stehen geblie­ben zu sein und eine Disrup­tion längst über­fäl­lig. Der Repa­ra­tur­pro­zess ist zeit­auf­wän­dig, inef­fi­zi­ent und beinhal­tet zahl­rei­che Anrufe, E‑Mails und physi­sche Inspek­tio­nen, die immer gleich ablau­fen — ganz egal um welche Art von Scha­den oder Fahr­zeug es sich handelt. Moderne Fahr­zeuge werden jedoch tech­nisch immer anspruchs­vol­ler und die Repa­ra­tu­ren damit komple­xer. Das kann nicht jede Werk­statt leis­ten. Es braucht daher einen maßge­schnei­der­ten Ansatz, um die rich­tige Werk­statt zu finden.

Fixico bietet eine digi­tale Platt­form, die die Repa­ra­tur von Fahr­zeug­schä­den für Fahrer*innen, Versi­che­rer und Flottenbesitzer*innen reibungs­los abwi­ckelt und ein intel­li­gen­tes “Match­ma­king” für verschie­dene Arten von Fahr­zeug­schä­den und passen­den Werk­stät­ten ermög­licht. Die Platt­form sorgt für einen naht­lo­sen und deut­lich effi­zi­en­te­ren Repa­ra­tur-Zuwei­sungs­pro­zess. Kund*innen können so schnell und einfach die beste Werk­statt für ihren Scha­dens­fall iden­ti­fi­zie­ren und dabei kriti­sche Fakto­ren wie Verfüg­bar­keit, Exper­tise und Preis berücksichtigen.

Fixico arbei­tet derzeit mit über 150 führen­den Unter­neh­men der Flotten‑, Miet‑, Versi­che­rungs- und Leasing­bran­che zusam­men. Durch ein grenz­über­schrei­ten­des und einzig­ar­ti­ges Markt­platz-Netz­werk bietet die Platt­form Zugang zu mehr als 2.500 Werk­stät­ten. Fixico ist derzeit in sechs Ländern vertre­ten: Deutsch­land, den Nieder­lan­den, Belgien, Luxem­burg, Frank­reich und Südafrika.

“Das letzte Jahr war hart für die Auto­re­pa­ra­tur-Bran­che. Aber selbst inmit­ten einer globa­len Pande­mie konnte Fixico um 300 % wach­sen. Diese Erwei­te­rung der Serie-A-Runde verschafft uns genug Anschub, um unse­ren Wachs­tums­kurs fort­zu­set­zen und der digi­tale Markt­füh­rer der Auto­re­pa­ra­tur-Indus­trie in Europa zu werden. Im nächs­ten Quar­tal werden wir in drei weite­ren euro­päi­schen Ländern durch­star­ten: Italien, Öster­reich und Däne­mark. Aller Voraus­sicht nach werden wir danach drei bis fünf weitere Länder in unsere Expan­si­ons­pläne aufneh­men, wobei Groß­bri­tan­nien und Spanien ganz oben auf unse­rer Wunsch­liste stehen. Wir freuen uns sehr, nun Mundi Ventures an Bord zu haben, da sie über enor­mes Wissen und Zugang zu einem riesi­gen und grenz­über­schrei­ten­den Versi­che­rungs- und Mobi­li­täts-Netz­werk verfü­gen.”, erklärt Derk Rood­huy­zen de Vries, Geschäfts­füh­rer und Mitgrün­der von Fixico.

Simon Roth­man wird neues Vorstandsmitglied
Mit Abschluss der Finan­zie­rungs­runde wird Simon Roth­man in den Aufsichts­rat von Fixico beru­fen. Roth­man ist als früher Pionier von Online-Markt­plät­zen und Unter­neh­men mit Netz­werk­ef­fekt bekannt. Er kam zu eBay, als es noch ein klei­nes US-Aukti­ons­haus für Samm­ler­stü­cke war, und half dabei, das Unter­neh­men auf fast 200 Millio­nen Nutzer zu skalie­ren und einen Jahres­um­satz von über 40 Milli­ar­den Dollars zu erzielen.

Während seiner Zeit bei eBay grün­dete Roth­man eBay Motors. Inner­halb von sechs Jahren baute er eBay Motors zu einem globa­len Unter­neh­men mit einem Jahres­um­satz von 14 Milli­ar­den US-Dollars aus und machte es zur welt­wei­ten Nummer eins unter den Automobilmarktplätzen.

Simon Roth­man ist ein lang­jäh­ri­ger Angel Inves­tor und Risi­ko­ka­pi­tal­ge­ber mit einer Leiden­schaft für Markt­plätze und Mobi­li­tät. Roth­man war in der Früh­phase als Vorstands­mit­glied bei Tesla, Cargu­rus, Convoy und Nuro tätig. Darüber hinaus ist er Bera­ter und/oder Angel-Inves­tor in erfolg­rei­chen Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men wie Lyft, Lime, Getaround, Aurora, Fiverr und Poshmark.

“Während meiner Zeit bei eBay Motors als auch bei Tesla habe ich persön­lich eine große Leiden­schaft für Markt­plätze und Mobi­li­tät entwi­ckelt. Es ist nun eine einma­lige Gele­gen­heit, ein so zukunfts­träch­ti­ges Unter­neh­men wie Fixico zu finden, das an der Schnitt­stelle zwischen Markt­platz und Mobi­li­täts­sek­tor sitzt. Aus meiner Sicht hat Fixi­cos Nutzung der Netz­werk­dy­na­mik, um Werk­stät­ten mit Fahr­zeug­be­sit­zern zu verbin­den, das Poten­zial, die Auto­re­pa­ra­tur­bran­che grund­le­gend zu verän­dern.” erklärt Simon Roth­man als neu ernann­tes Aufsichts­rats­mit­glied von Fixico.

Über Fixico
Fixico (https://fixico-business.com/de) ist Euro­pas führende Repa­ra­tur­ma­nage­ment-Platt­form für Auto­schä­den. Seit der Grün­dung 2014 durch Derk Rood­huy­zen de Vries unter­stützt das Portal Auto­be­sit­zer und Geschäfts­part­ner dabei, schnell und bequem die ideale Werk­statt für ihr Auto zu finden und Repa­ra­tur­kos­ten zu sparen. Fixico digi­ta­li­siert und verein­facht so das gesamte Repa­ra­tur­ma­nage­ment für Flotten‑, Autovermietungs‑, Versi­che­rungs- und Leasing­un­ter­neh­men. In Zusam­men­ar­beit mit über 150 führen­den Unter­neh­men und einem Netz­werk von mehr als 2.500 Meis­ter­be­trie­ben bietet das nieder­län­di­sche Unter­neh­men stress­freie und schnelle Repa­ra­tu­ren sowie wett­be­werbs­fä­hige Preise. Über die Vergleichs­platt­form wurden euro­pa­weit bereits über 200.000 Scha­dens­fälle abge­wi­ckelt. Das 60-köpfige Team ermög­licht hunder­ten von Unter­neh­men — darun­ter Part­ner wie Lease­Plan, AXA, Avis, Sixt und Aon — bereits in 6 Ländern (Deutsch­land, den Nieder­lan­den, Belgien, Luxem­burg, Frank­reich und Südafrika) eine effi­zi­en­tere und kosten­spa­rende Auto­re­pa­ra­tur-Abwick­lung und expan­diert weiter in ganz Europa. Dabei wird Fixico von einer Gruppe führen­der Inves­to­ren unterstützt.

Über Mundi Ventures
Mundi Ventures ist ein Venture Capi­tal-Unter­neh­men, das vor allem in tech­no­lo­gie­ba­sierte Unter­neh­men mit B2B-Geschäfts­mo­dell während der A bzw. B Runde inves­tiert. Der Haupt­sitz des VC liegt in Madrid. Zweig­stel­len gibt es in Barce­lona, London und Seattle.

Sven Erger und Thomas Bernik

Rebike Mobility schließt 10 Millionen Euro Series B‑Finanzierung ab

München – Die Münch­ner Rebike Mobi­lity GmbH, Betrei­ber von zwei E‑Bike Platt­for­men, hat seine Series B‑Finanzierungsrunde erfolg­reich abge­schlos­sen. Als Lead-Inves­tor enga­gierte sich die BayBG Baye­ri­sche Betei­li­gungs­ge­sell­schaft. Die Bestands­in­ves­to­ren Vorwerk Ventures sowie STS Ventures haben sich eben­falls an der Series B‑Runde betei­ligt. Der Fremd­ka­pi­tal-Anteil wurde durch Matu­rus Finance arrangiert.
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Mit dem frischen Kapi­tal baut das 2018 gegrün­dete Startup, das 2020 seinen Jahres­um­satz auf knapp 7 Mio. Euro erneut mehr als verdop­pelte, seinen Service weiter aus und entwi­ckelt seine Platt­for­men sowie sein E‑Bike Port­fo­lio weiter. Über die Platt­form www.rebike.de verkauft das Unter­neh­men gebrauchte, neuwer­tige Premium E‑Bikes.

Über das Portal www.ebike.abo.de vermie­tet das Unter­neh­men neue Marken-E-Bikes oder S‑Pedelecs für drei bis 18 Monate.

„Mit dem eBike Abo ermög­li­chen wir den Menschen den Ein- oder Umstieg auf ein E‑Bike. Auch unser Ange­bot an güns­ti­gen gebrauch­ten E‑Bikes auf rebike.de trifft den Nerv der Zeit. Unser Geschäft hat sich dadurch sehr dyna­misch entwi­ckelt. Jetzt ist der rich­tige Zeit­punkt, unsere Markt­po­si­tion weiter auszu­bauen und unser Busi­ness zu skalie­ren. Mit der BayBG haben wir einen weite­ren finanz­star­ken Inves­tor gewon­nen, der uns lang­fris­tig beglei­ten wird”, erklä­ren die Rebike-Grün­der Thomas Bernik und Sven Erger (Foto).

„Wir sehen ein enor­mes Poten­zial im Unter­neh­men, im Markt und im Produkt”, beschreibt Otto Hopf­ner, Senior Invest­ment Mana­ger bei der BayBG, die Gründe für das Invest­ment. „Die Fakten spre­chen für sich. 2020 wurden laut Zwei­rad-Indus­trie-Verband (ZIV) knapp zwei Millio­nen Elek­tro­fahr­rä­der verkauft, 43,4 Prozent mehr als im Vorjahr. E‑Bikes sind das Fort­be­we­gungs­mit­tel der Stunde, denn immer mehr Menschen wollen sich nach­hal­tig und gesund fort­be­we­gen. Wir freuen uns sehr darauf, gemein­sam mit Rebike die Mobi­li­tät von morgen zu gestal­ten und E‑Bikes für jeder­mann erhält­lich zu machen”.

Auch Dirk Meurer, Mana­ging Part­ner von Vorwerk Ventures, sieht sich in seinem Invest­ment bestä­tigt: „Rebike Mobi­lity konnte seit der Grün­dung vor etwas mehr als zwei Jahren das Geschäft konti­nu­ier­lich und sehr erfolg­reich auf- und ausbauen. Eine hervor­ra­gende Leis­tung des gesam­ten Teams, die eindrucks­voll belegt, dass Rebike mit ihrer Unter­neh­mens­stra­te­gie auf dem rich­ti­gen Weg ist. Wir sehen weiter­hin ein star­kes Poten­zial und sind deshalb auch gern in der Series B‑Runde dabei”.

Über die Rebike Mobi­lity GmbH

Die Rebike Mobi­lity GmbH, München ist ein 2018 gegrün­de­tes E‑Mo­bi­lity-Startup. Das inno­va­tive Geschäfts­mo­dell bietet für jeden Bedarf die passende Lösung: gebrauchte, neuwer­tige Premium-E-Bikes (www.rebike1.de) zum güns­ti­gen Preis, ein attrak­ti­ves eBike Abomo­dell (www.ebike-abo.de) und E‑Bike-Verleih­sta­tio­nen (www.rebike-verleih.de) in belieb­ten Feri­en­re­gio­nen. Das Produkt­port­fo­lio umfasst ausschließ­lich E‑Bikes und S‑Pedelecs führen­der Marken­her­stel­ler. Durch die unter­neh­mens­ei­gene Wert­schöp­fungs­kette kann der Lebens­zy­klus jedes einzel­nen E‑Bikes deut­lich verlän­gert werden, wodurch ein wich­ti­ger Beitrag zum Klima­schutz geleis­tet wird. Grün­der und Geschäfts­füh­rer sind Sven Erger, lang­jäh­ri­ger Moun­tain­bi­ker und Kenner der Bike-Szene, sowie Thomas Bernik, erfolg­rei­cher Serial Entre­pre­neur. www.rebike.de.

Über Venture Capi­tal der BayBG

Mit ihrem Venture Capi­tal-Team inves­tiert die BayBG Baye­ri­sche Betei­li­gungs­ge­sell­schaft mbH, München (BayBG), in Series A‑Finanzierungsrunden und später in Tech-Start-ups. Aktu­ell besteht das Venture Capi­tal Port­fo­lio aus über 30 Tech­no­lo­gie­fir­men. Die BayBG zählt mit einem inves­tier­ten Volu­men von 310 Mio. Euro zu den größ­ten Betei­li­gungs­ge­sell­schaf­ten in Deutsch­land. Neben Venture Capi­tal für Start-ups bietet die BayBG mittel­stän­di­schen Unter­neh­men Betei­li­gungs­ka­pi­tal (Eigen­ka­pi­tal und / oder Mezza­nine) über alle Unter­neh­mens­pha­sen und Finan­zie­rungs­an­lässe hinweg. Damit ermög­licht die BayBG die Umset­zung von Inno­va­tions- und Wachs­tums­vor­ha­ben, die Opti­mie­rung der Kapi­tal­struk­tur oder die Rege­lung von Unternehmensnachfolgen.

Bera­ter BayBG: LUTZ | ABEL Rechts­an­walts PartG mbB
Das bera­tende Team um Jan-Phil­lip Kunz, LL.M. (Federführung) setzte sich aus Dr. Bern­hard Noreisch, LL.M. (beide VC / M&A, München), Dr. Corne­lius Renner (IT-Recht und Daten­schutz, Berlin), Clau­dia Knuth und Xenia Verspohl (beide Arbeits­recht, Berlin), Ute Schenn und Nina There­sia Mutsch­ler (beide Commer­cial, Stutt­gart) sowie Katha­rina Kendziur (Regu­la­tory, München) zusammen.

Cryptology Asset Group: Fintech Nextmarkets sammelt 25 Millionen Euro ein

Köln — Die Trading-App Next­mar­kets hat in einer weite­ren Finan­zie­rung rund 25 Millio­nen Euro (30 Millio­nen US-Dollar) einge­sam­melt (FinanceFwd berich­tete darüber). Ange­führt wurde die Runde von der börsen­no­tier­ten Cryp­to­logy Asset Group, Euro­pas größ­ter börsen­no­tier­ter Crypto-Invest­ment­ge­sell­schaft, an der Chris­tian Anger­mayer betei­ligt ist. Dem Handels­re­gis­ter zufolge hat auch die Betei­li­gungs­ge­sell­schaft Finlab AG erneut investiert.

Mit dem frischen Kapi­tal wollen die Kölner weiter wach­sen in einem Markt, der bisher vor allem von dem US-ameri­ka­ni­schen Vorbild Robin­hood und dem deut­schen Pendant Trade Repu­blik ange­führt wird.

Next­mar­kets wurde 2014 von den beiden Brüdern Manuel und Domi­nic Heyden gegrün­det. Das Startup hat sich zunächst damit einen Namen gemacht, dass profes­sio­nelle Trader über die App Anlage-Tipps geben. Mitt­ler­weile hat das Startup eine Wert­pa­pier­han­dels­bank-Lizenz und bietet etwa 7.000 Aktien und 1.000 ETFs an, die über die App gebüh­ren­frei gehan­delt werden können.

Mit Börsen-Coaches wollen sich die Kölner von der Konkur­renz abhe­ben. Schon 2016 hatte sich Paypal-Mitgrün­der Peter Thiel an Next­mar­kets betei­ligt. Der Unter­neh­mens­wert wird auf etwa 58 Millio­nen Euro (70 Millio­nen US-Dollar) geschätzt. Zum Vegleich: Robin­hood steht vor dem Börsen­gang, Trade Repu­blic wird mit rund 600 Millio­nen Euro bewer­tet. Für Next­mar­kets soll aktu­ell rund 40 Mitar­bei­ter haben.

Versicherungs-Startup Hepster sammelt rund 8,4 Millionen Euro ein

Rostock — In seiner Series A hat das Rosto­cker Versi­che­rungs-Startup Heps­ter etwa 8,4 Millio­nen Euro (10 Millio­nen US-Dollar) erhal­ten. Neu einge­stie­gen sind der Londo­ner Fintech-VC Element Ventures und der Pari­ser Sumup-Inves­tor Seven­ven­ture Part­ners. Die Altge­sell­schaf­ter Mittel­stän­di­sche Betei­li­gungs­ge­sell­schaft Meck­len­burg-Vorpom­mern sowie GPS Ventures sind eben­falls mitgezogen.

Das knapp fünf Jahre alte Startup von Hanna Bach­mann, Chris­tian Range und Alex­an­der Hornung bietet mehr als 700 Firmen­kun­den aus dem Mobility‑, Sport‑, Elek­tro­ge­räte- und Reise­be­reich Versi­che­run­gen an, etwa eine Unfall- oder Diebstahlversicherung.

Seit Launch im Früh­jahr 2017 konnte das Rosto­cker Insur­tech bereits mehr als 700 Part­ner und rund 70.000 Kunden von seinen Versi­che­run­gen überzeugen.

heps­ter entwi­ckelt indi­vi­du­elle und maßge­schnei­derte Versi­che­rungs­pro­dukte, die sich an den Bedürf­nis­sen der Menschen von heute sowie den Geschäfts­mo­del­len unse­rer Part­ner orien­tie­ren. Beson­de­res Augen­merk legen heps­ter auf eine flexi­ble und trans­pa­rente Vertrags­ge­stal­tung sowie einen unkom­pli­zier­ten Versi­che­rungs­ab­schluss, um ein opti­ma­les Kunden­er­leb­nis sicher­zu­stel­len. Durch die enge Zusam­men­ar­beit mit diver­sen Rück­ver­si­che­rern sind schnelle, auf die Bedürf­nisse der Koope­ra­ti­ons­part­ner ange­passte Produkt­lö­sun­gen möglich. Zum einen können Versi­che­run­gen im Online­shop mit weni­gen Klicks und komplett digi­tal gebucht werden. Zum ande­ren können die Versi­che­rungs­pro­dukte mithilfe verschie­de­ner Schnitt­stel­len naht­los und voll­kom­men digi­tal in bestehende und neue Prozesse inte­griert werden.

Über Element Ventures LLP
Element Ventures LLP, based in London, UK,  opera­tes as a venture capi­tal company. The Company provi­des invest­ment in early-stage, high poten­tial, and growth start-up companies.

POELLATH berät ABN AMRO VC bei Finanzierungsrunde in Penta

Amsterdam/ München/ Berlin — Die digi­tale Busi­ness-Banking-Platt­form Penta Fintech GmbH („Penta“) hat eine Top-Up Finan­zie­rungs­runde der Serie B+ abge­schlos­sen. Lead-Inves­tor war ABN AMRO Ventures neben den Bestands­in­ves­to­ren finleap, HV Capi­tal, RTP Global, Presight Capi­tal, S7V und VR Ventures.

Das ist bereits die dritte Finan­zie­rungs­runde nach­dem Penta im letz­ten Jahr zwei Finan­zie­rungs­run­den mit neuen Inves­to­ren abschlie­ßen konnte. Das Gesamt­in­vest­ment beträgt nun EUR 30 Millionen.

Penta ist die digi­tale Platt­form für Busi­ness Banking für kleine und mitt­lere Unter­neh­men sowie Solo-Selb­stän­dige und Frei­be­ruf­le­rin­nen. Inner­halb weni­ger Minu­ten können Unter­neh­men ein Geschäfts­konto digi­tal bean­tra­gen und erhal­ten eine deut­sche IBAN, Debit­kar­ten, digi­ta­les Spesen-Manage­ment und viele weitere Finanz­lö­sun­gen. Als offi­zi­el­ler DATEV Markt­platz Part­ner ermög­licht Penta außer­dem den Trans­fer von Buch­hal­tungs­da­ten über die offi­zi­elle Schnitt­stelle zu DATEV. Penta hat nach eige­nen Anga­ben weit mehr als 25.000 Kunden. Das Unter­neh­men hat seinen Haupt­sitz in Berlin mit einem weite­ren Büro in Belgrad.

ABN AMRO Ventures ist der Corpo­rate Venture Capi­tal Arm der nieder­län­di­schen ABN AMRO Bank mit Sitz in Amster­dam. Im Fokus liegen stra­te­gi­sche Inves­ti­tio­nen in Tech­no­lo­gie-Unter­neh­men, die für die Bank und die digi­tale Trans­for­ma­tion ihrer Produkte und Dienst­leis­tun­gen rele­vant sind. Der Fonds hat ein Gesamt­vo­lu­men von EUR 150 Millio­nen und ein Port­fo­lio von mitt­ler­weile 15 Unter­neh­men, darun­ter 1 erfolg­rei­cher Exit.

Bera­ter ABN AMRO Ventures: POELLATH P+P Partners

Chris­tian Tönies, LL.M. Eur. (Part­ner, M&A/VC, München/Berlin)
Dr. Sebas­tian Gerlin­ger, LL.M. (Coun­sel, Feder­füh­rung, M&A/VC, München/Berlin)
Markus Döll­ner (Senior Asso­ciate, M&A/VC, München)

Insight Ventures: 270 Mio. USD neues Kapital für Plume, Marktwert über 1,35 Mrd.

Palo Alto — Plume®, das Unter­neh­men hinter den Smart-Home-Service­an­ge­bo­ten von mehr als 170 Inter­net-Anbie­tern (CSPs) in über 22 Millio­nen Haus­hal­ten welt­weit, gab heute den Abschluss einer Minder­heits­be­tei­li­gung in Höhe von 270 Millio­nen US-Dollar durch das globale Venture Capi­tal- und Private Equity-Unter­neh­men Insight Part­ners bekannt. Diese Finan­zie­rungs­runde Series E erhöht die Betei­li­gungs­fi­nan­zie­rung des mit 1,35 Milli­ar­den US-Dollar bewer­te­ten Unter­neh­mens auf insge­samt 397 Millio­nen US-Dollar.

Plume wurde unter der Prämisse gegrün­det, dass ein Gerät immer nur so intel­li­gent ist wie das Netz­werk, mit dem es verbun­den ist. In dieser Hinsicht weisen die bestehen­den Smart-Home-Dienste deut­li­che Defi­zite auf. Plume verfolgt nicht nur das Ziel, die WLAN-Abde­ckung durch dezen­trale Hard­ware zu verbes­sern, sondern setzt auf eine gänz­lich andere Lösung: eine umfas­sende Reihe Cloud-gesteu­er­ter Front-End-Dienste, die über ein intel­li­gen­tes, soft­ware­de­fi­nier­tes Netz­werk bereit­ge­stellt werden. Die Front-End-Services-Suite Plume Home­Pass™ bietet adap­ti­ves und selb­st­op­ti­mie­ren­des WLAN im gesam­ten Haus, KI-gesteu­erte Cyber-Sicher­heit und Schutz für IoT-Geräte, eine ausge­feilte Kinder­si­che­rung sowie eine sichere Zugriffs­steue­rung und Bewe­gungs­er­ken­nung. Ergänzt wird Home­Pass durch eine leis­tungs­starke, daten­ba­sierte Back-End-Betriebs­platt­form, die über die Haystack™- und Harvest™-Suiten von Plume zahl­rei­che nütz­li­che Tools bereit­stellt: für Echt­zeit-Kunden­sup­port, der auch voraus­schau­end wirkt, Anwen­dun­gen für das Netz­werk-Kontroll­zen­trum, detail­lierte Analy­sen, umfas­sende Dash­boards, Einbli­cke in das Kunden­ver­hal­ten und die Kunden­zu­frie­den­heit, Abwan­de­rungs­pro­gno­sen und Marke­ting­dienste zur Kunden­bin­dung für CSPs.

Plume wird die Finan­zie­rung nutzen, um seine Inves­ti­tio­nen in Forschung und Entwick­lung zu inten­si­vie­ren und sich verstärkt auf Vertrieb, Marke­ting und Part­ner­schaf­ten zu konzen­trie­ren. Außer­dem will das Unter­neh­men seine schnelle Entwick­lung in den Berei­chen Produkte, Umsatz, Kunden, Vertriebs­ka­näle und geogra­fi­sche Expan­sion fort­set­zen und in allen Stand­or­ten in Nord­ame­rika, Europa und Asien neue Mitar­bei­ter einstellen.

“Der Markt für Smart-Home-Produkte explo­diert förm­lich, doch das Kunden­er­leb­nis bleibt oftmals auf der Stre­cke”, erklärt Ryan Hinkle, Mana­ging Direc­tor von Insight Part­ners, der in den Aufsichts­rat von Plume beru­fen wurde. “Wir sind über­zeugt, dass Plume mit seiner skalier­ba­ren Cloud-Daten­platt­form, seiner hoch­ef­fi­zi­en­ten Go-to-Market-Stra­te­gie, seinem star­ken Entwick­lungs­po­ten­zial, seiner erst­klas­si­gen Finanz­per­for­mance bei allen SaaS-KPIs — einschließ­lich Umsatz, Wachs­tums­ra­ten, Brut­to­marge sowie Effi­zi­enz- und Kunden­bin­dungs­kenn­zah­len — und seinem Welt­klasse-Team in diesem Bereich völlig neue Hori­zonte eröff­net. Wir freuen uns, diese span­nende Reise beglei­ten und unter­stüt­zen zu dürfen.”

Die Kunden profi­tie­ren von der stän­dig wach­sen­den Plume-Platt­form durch Open­Sync™, dem am brei­tes­ten unter­stütz­ten Open-Source-Sili­con-to-Cloud-Frame­work für Smart Spaces. Mit Open­Sync können CSPs ihre Services hard­ware­un­ab­hän­gig anbie­ten und neue Dienste schnell über eine herstel­ler­neu­trale, platt­for­m­of­fene Archi­tek­tur kura­tie­ren und bereit­stel­len. Dank der Verwal­tung durch eine hoch­gra­dig skalier­bare Cloud-Steue­rungs­ebene können neue Services meist ohne neue Geräte bereit­ge­stellt werden, wodurch die Inves­ti­ti­ons­aus­ga­ben redu­ziert und die Nutzungs­dauer der bestehen­den Infra­struk­tur verlän­gert werden. Seit seiner Grün­dung im Jahr 2018 ist Open­Sync auf mehr als 26 Millio­nen Access Points und Swit­ches verschie­dens­ter Chip­satz- und Geräte-Platt­for­men aktiv und hat viele externe Entwick­ler und Unter­stüt­zer gewonnen.

“Wir freuen uns sehr, Ryan Hinkle in unse­rem Aufsichts­rat will­kom­men zu heißen und mit dem gesam­ten Insight-Team zusam­men­zu­ar­bei­ten”, sagt Fahri Diner, Mitbe­grün­der und CEO von Plume. “Mithilfe von maschi­nel­lem Lernen und KI, Cloud-Daten, Open Source, engen Ökosys­tem-Part­ner­schaf­ten und einer skalier­ba­ren Platt­form schlie­ßen wir auf einzig­ar­tige Weise die Lücke zwischen den Erwar­tun­gen an Smart Spaces und der Fähig­keit von Dienst­leis­tern, perfekte Erleb­nisse zu bieten — während wir gleich­zei­tig ein führen­des, wachs­tums­star­kes SaaS-Geschäft in einem großen, unter­ver­sorg­ten Markt aufbauen. Unsere durch diese Inves­ti­tion gestärk­ten Finanz­mit­tel, gepaart mit unse­rem opera­ti­ven Größen­vor­teil, schaf­fen die Voraus­set­zun­gen dafür, dass Plume weiter­hin zuver­sicht­lich in seine Zukunft inves­tie­ren kann.”

Jeffe­ries stand Plume bei der Trans­ak­tion als Finanz­be­ra­ter zur Seite.

Über Plume

Plume® hat die welt­weit erste global einge­setzte SaaS-Expe­ri­ence-Platt­form für Kommu­ni­ka­ti­ons-Dienst­leis­ter (CSPs) und deren Abon­nen­ten entwi­ckelt. Als einzige offene und hard­ware­un­ab­hän­gige Lösung ermög­licht Plume im großen Maßstab die schnelle Bereit­stel­lung neuer Services für vernetzte Haus­halte (und darüber hinaus). Die Kunden profi­tie­ren von selb­st­op­ti­mie­ren­dem WLAN, Cyber­si­cher­heit, Zugangs­kon­trol­len, Kinder­si­che­rung, Bewe­gungs­er­ken­nung und vielem mehr. CSPs erhal­ten zuver­läs­sige Back-End-Anwen­dun­gen, die eine beispiel­lose Trans­pa­renz und sowohl einen reak­ti­ven als auch präven­ti­ven Support ermög­li­chen. Plume nutzt Open­Sync™, ein Open-Source-Frame­work, das auf den führen­den Chipsatz‑, CPE- und Platt­form-SDKs vorin­te­griert ist und von diesen unter­stützt wird.

Zu den Inves­to­ren von Plume gehö­ren Char­ter Commu­ni­ca­ti­ons, Comcast Cable, Foxconn, Insight Part­ners, Jack­son Square Ventures, Liberty Global Ventures, Pres­idio Ventures, Qual­comm, Samsung, Service Electric Cable­vi­sion, Shaw Ventures, Sili­con Valley Bank und UpBeat Venture Part­ners.  www.plume.com, www.plume.com/homepass undwww.opensync.io.

Plume, Home­Pass, Haystack, Harvest und Open­Sync sind Handels­mar­ken oder einge­tra­gene Handels­mar­ken von Plume Design, Inc.

Über Insight Partners

Insight Part­ners ist ein führen­des globa­les Venture Capi­tal- und Private Equity-Unter­neh­men, das in wachs­tums­starke Tech­no­lo­gie- und Soft­ware-Scal­eUp-Unter­neh­men inves­tiert, die umwäl­zende Verän­de­run­gen in ihren Bran­chen voran­trei­ben. Seit seiner Grün­dung im Jahr 1995 hat Insight Part­ners welt­weit in mehr als 400 Unter­neh­men inves­tiert und über eine Reihe von Fonds mehr als 30 Milli­ar­den US-Dollar an Inves­ti­ti­ons­ka­pi­tal einge­wor­ben. Insight verfolgt das Ziel, visio­näre Unter­neh­mer zu finden, zu finan­zie­ren und erfolg­reich mit ihnen zusam­men­zu­ar­bei­ten, indem es ihnen prak­ti­sches und praxis­na­hes Soft­ware-Know-how zur Verfü­gung stellt und so lang­fris­ti­gen Erfolg ermög­licht. Durch seine Mitar­bei­ter und sein Port­fo­lio fördert Insight eine Kultur, die auf der Über­zeu­gung basiert, dass Scal­eUp-Unter­neh­men und Wachs­tum Chan­cen für alle schaf­fen. www.insightpartners.com

Mosa Meat schließt Serie-B-Investitionsrunde über 85 Mio. USD ab

Maas­tricht (NL) — Mosa Meat, das euro­päi­sche Lebens­mit­tel­tech­no­lo­gie-Unter­neh­men, das 2013 den welt­weit ersten Hambur­ger aus gezüch­te­tem Rind­fleisch auf den Markt brachte, gab den drit­ten und letz­ten Abschluss seiner Serie-B-Finan­zie­rung bekannt. Mit diesem drit­ten Abschluss in Höhe von 10 Mio. USD steigt die Gesamt­summe der Finan­zie­rungs­runde auf 85 Mio. USA. Zu den neuen Inves­to­ren gehö­ren u.a. Blue Hori­zon Ventures und Nutreco.

Zu den Inves­to­ren dieses letz­ten Abschlus­ses gehö­ren neue und bestehende Inves­to­ren wie Nutreco, ein welt­weit führen­der Anbie­ter von Tier­nah­rung und Aqua­fut­ter, und Jitse Groen, CEO von Just Eat Takeaway.com. Die Finan­zie­rung bringt führende globale Inves­to­ren mit einer Fülle von Kennt­nis­sen zusam­men, die Mosa Meat dabei helfen werden, die Produk­tion von echtem Rind­fleisch auf eine nach­hal­tige und sichere Weise zu steigern.

“Wir freuen uns, unsere Zusam­men­ar­beit mit bestehen­den Part­nern zu erwei­tern und neue Part­ner in dieser Runde will­kom­men zu heißen”, sagte Maar­ten Bosch, CEO von Mosa Meat. “Der Abschluss der Serie-B-Finan­zie­rung bringt uns unse­rer Mission, eine saube­rere und scho­nen­dere Art der Herstel­lung von echtem Rind­fleisch zu entwi­ckeln, einen Schritt näher. Unsere Part­ner brin­gen immense stra­te­gi­sche Fähig­kei­ten und Exper­tise mit und teilen unser star­kes Enga­ge­ment, die Nach­hal­tig­keit unse­res globa­len Nahrungs­mit­tel­sys­tems zu erhöhen.”

Mosa Meat wird die Mittel nutzen, um die derzei­tige Pilot-Produk­ti­ons­an­lage am Stand­ort Maas­tricht zu erwei­tern, eine Produk­ti­ons­li­nie im indus­tri­el­len Maßstab zu entwi­ckeln, das Team zu vergrö­ßern und den Verbrau­chern schmack­haf­tes, kulti­vier­tes Rind­fleisch vorzustellen.

Rob Kore­m­ans, CEO von Nutreco, sagt: “Ich freue mich, dass Mosa Meat den nächs­ten Meilen­stein auf dem Weg zu einer groß ange­leg­ten Produk­tion von echtem Fleisch erreicht hat. Nutreco inves­tiert in seine Mission ‘Feeding the Future’, die eine Prote­in­pro­duk­tion aus tradi­tio­nel­len und alter­na­ti­ven Prote­in­pro­duk­ti­ons­me­tho­den erfor­dert. Unsere Part­ner­schaft mit Mosa Meat ist ein wich­ti­ger Teil unse­rer Stra­te­gie, die wach­sende Nach­frage nach hoch­wer­ti­gem Protein zu decken.”

Die Serie-B-Finan­zie­rungs­runde wird von Blue Hori­zon Ventures mit Sitz in Luxem­burg ange­führt, einem Fonds für Lebens­mit­tel­tech­no­lo­gie, der sich zum Ziel gesetzt hat, einen posi­ti­ven globa­len Einfluss auf die Umwelt, die mensch­li­che Gesund­heit und den Tier­schutz zu unter­stüt­zen und zu fördern. Mosa Meat begrüßt diese starke Gruppe von missi­ons­ori­en­tier­ten Inves­to­ren nach der erfolg­rei­chen Serie-A-Finan­zie­rung im Jahr 2018, die von M Ventures und der Bell Food Group ange­führt wurde.

Über MOSA MEAT

Mosa Meat ist ein in den Nieder­lan­den ansäs­si­ges Lebens­mit­tel­tech­no­lo­gie-Unter­neh­men, das Pionier­ar­beit für eine saube­rere und scho­nen­dere Art der Herstel­lung von echtem Rind­fleisch leis­tet. Das Team stellte 2013 den welt­weit ersten kulti­vier­ten Rind­fleisch-Hambur­ger vor, indem es ihn direkt aus Kuhzel­len züch­tete. Mosa Meat wurde 2016 gegrün­det und stei­gert nun die Produk­tion dessel­ben Rind­fleischs, das die Menschen lieben, aber es ist tier­freund­li­cher, umwelt­freund­li­cher und siche­rer zu essen. Sie sind ein viel­fäl­ti­ges und wach­sen­des Team von ernäh­rungs­be­wuss­ten Problem­lö­sern, die in ihrer Mission vereint sind, das globale Ernäh­rungs­sys­tem grund­le­gend umzu­ge­stal­ten. www.mosameat.com.

Über BLUE HORIZON VENTURES

Blue Hori­zon Ventures wurde 2018 von den Seri­en­un­ter­neh­mern und Inves­to­ren Roger Lien­hard und Michael Kleindl gegrün­det und verwal­tet ein Vermö­gen von 183 Millio­nen Euro. Die Geld­mit­tel sollen die Bewe­gung hin zu einem nach­hal­ti­ge­ren Ernäh­rungs­sys­tem durch Inno­va­tion, Tech­no­lo­gie und Unter­neh­mer­tum unter­stüt­zen. Ein beson­de­rer Schwer­punkt liegt dabei auf pflanz­li­chem Fleisch, Zucht­fleisch, synthe­ti­scher Biolo­gie und Nach­hal­tig­keit. Die zugrun­de­lie­gende Mission des Fonds ist die Förde­rung eines posi­ti­ven globa­len Einflus­ses auf die Umwelt, die mensch­li­che Gesund­heit und den Tier­schutz. Eine ihrer Anfor­de­run­gen ist, dass alle ihre Port­fo­lio-Unter­neh­men einen Beitrag zu den von der UN-Gene­ral­ver­samm­lung fest­ge­leg­ten Zielen der nach­hal­ti­gen Entwick­lung bis 2030 leis­ten. www.bluehorizonventures.com.

Über NUTRECO

Jeden Tag verfol­gen die 12.100 enga­gier­ten Mitar­bei­ter von Nutreco in mehr als 37 Ländern auf der ganzen Welt uner­müd­lich unsere Mission, die Zukunft zu ernäh­ren, in einer Weise, die sicher­stellt, dass Nach­hal­tig­keit bei allem, was wir tun, an erster Stelle steht. Unsere Lösun­gen gehen über die Ernäh­rung hinaus — wir bieten erst­klas­sige Bera­tung und Tech­no­lo­gie, um unse­ren Kunden dabei zu helfen, mehr Nahrungs­mit­tel auf nach­hal­tige Weise zu produ­zie­ren, um unsere wach­sende Bevöl­ke­rung zu ernäh­ren. Mit mehr als 100 Jahren Erfah­rung ist Nutreco mit seinem Geschäfts­be­reich Trouw Nutri­tion welt­weit führend in der Tierernäh­rung und mit seinem Geschäfts­be­reich Skret­ting im Bereich Aqua­fut­ter. Unser NuFron­tiers-Team arbei­tet daran, bahn­bre­chende Inno­va­tio­nen der nächs­ten Genera­tion in der gesam­ten Wert­schöp­fungs­kette zu iden­ti­fi­zie­ren, zu entwi­ckeln und in sie zu inves­tie­ren. Im Jahr 2019 erzielte Nutreco einen Netto­um­satz von 6,4 Mrd. EUR. Das Unter­neh­men ist eine Toch­ter­ge­sell­schaft der SHV Holdings N.V., einem multi­na­tio­na­len Unter­neh­men in Fami­li­en­be­sitz mit einem Netto­um­satz von 19,2 Milli­ar­den Euro im Jahr 2019.
nutreco.com.

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