ALTERNATIVE FINANZIERUNGSFORMEN
FÜR UNTERNEHMER UND INVESTOREN

News-Kategorie: Venture Capital

Goodwin berät Storm Ventures bei Series C über 60 Mio. Euro für solarisBank

Frank­furt a.M. — Die inter­na­tionale Wirtschaft­skan­zlei Good­win hat Storm Ventures bei einer Serie C‑Finanzierungsrunde in Höhe von 60 Millio­nen Euro für die solar­is­Bank beraten.

Die Finanzierungsrunde wurde von HV Holtzbrinck Ventures ange­führt; neben Storm Ventures waren Vulcan Capi­tal und Samsung Cata­lyst Fund beteiligt. Die Stärke der Runde zeigt sich auch darin, dass etwa die Hälfte der Finanzierung von beste­hen­den Inve­storen aufge­bracht wurde; diese wurden ange­führt von yabeo und unter­stützt durch BBVA, SBI Group, ABN AMRO Ventures, Global Brain, Hegus und Lakestar.

Storm Ventures ist eine in Sili­con Valley ansäs­sige Venture Capi­tal-Gesellschaft, die sich auf Früh­phasen-Investi­tio­nen in führende B2B-Unternehmen konzen­tri­ert, darunter Aire­space (verkauft an Cisco), Blueshift, EchoSign (verkauft an Adobe), Marketo (verkauft an Adobe), Mobile­Iron, Sendoso, Splash­top und Workato. Das Unternehmen hat auch in führende europäis­che Star­tups investiert, darunter Algo­lia, Digi­tal Shad­ows und Talkdesk.

Die Berliner solar­is­Bank AG ist die erste Bank­ing-as-a-Service-Plat­tform mit einer Voll­bank-Lizenz, die es Unternehmen ermöglicht, eigene Finanzpro­dukte anzu­bi­eten. Über APIs erhal­ten Part­ner Zugang zu den modu­laren Dien­stleis­tun­gen der Bank. Einschließlich der aktuellen Serie C‑Finanzierungsrunde hat die solar­is­Bank in den vergan­genen vier Jahren insge­samt mehr als 160 Millio­nen Euro aufgenom­men.

Berater Storm Ventures: Good­win, Frank­furt a.M./Silicon Valley
Gregor Klenk, Foto (Private Equity, Frank­furt); Craig Schmitz (FinTech, Sili­con Valley/Los Ange­les; beide Feder­führung); Asso­ciate: Joana Pamukova (Private Equity, Frank­furt)

FinLab EOS VC beteiligt sich an Sparrow

Frank­furt a. Main – DLA Piper hat die FinLab EOS VC Europe I GmbH & Co. KG bei einer Investi­tion in die in Singa­pur ansäs­sige Option­shan­del­splat­tform Spar­row beraten. Das Invest­ment war Teil einer Series A Finanzierungsrunde über 3,5 Millio­nen USD. Sie soll zur weit­eren Entwick­lung der Plat­tform genutzt werden. Im Rahmen der Finanzierungsrunde beteiligten sich auch HDR Group, Signum Capi­tal und Du Capital an Spar­row.

Spar­row ist die führende Option­shan­del­splat­tform und bietet eine einfache Möglichkeit, Risiken zu kontrol­lieren und digi­tale Vermö­genswerte zu mone­tarisieren. Das Unternehmen bietet BTC- und ETH-Optio­nen an, die durch intel­li­gente Verträge abgewick­elt werden. Die propri­etäre Plat­tform von Spar­row ist über ein vere­in­fachtes Inter­face, ein erweit­ertes Order­buch sowie über Handels-APIs zugänglich.

FinLab EOS VC Europe I GmbH & Co. KG ist ein Venture Capi­tal Fonds, der von der FinLab AG verwal­tet wird und auss­chließlich in Projekte investiert, die auf der Open-Source-Blockchain-Soft­ware EOSIO basieren. Der Schw­er­punkt des Fonds liegt auf Seed- und Early-Stage-Start-ups, die eine Kapi­tal­beteili­gung suchen. Der Fonds mit einem Volu­men von 100 Millio­nen USD wurde von FinLab AG, einem der ersten und größten auf den Finan­cial Services Tech­nolo­gies Bere­ich fokussierten Company Builder und Investor in Europa gemein­sam mit Block.one aufgelegt.

Das DLA Piper Team unter der Feder­führung von Part­ner Simon Vogel bestand weit­er­hin aus Senior Asso­ciate Michael Rebholz (beide Private Equity/Venture Capi­tal, München). In Singa­pur beri­eten Part­ner David Kuo, Of Coun­sel Kather­ine Chew und Asso­ciate Ying Chern Tan (alle Corpo­rate).

Bayern Kapital erhält weitere 115 Mio. Euro für bayerische Start-ups

Wach­s­tum­skap­i­tal Land­shut / München — Der vom Bayerischen Wirtschaftsmin­is­terium initi­ierte, erfol­gre­iche Wach­s­tums­fonds Bayern erhält einen kapi­tal­starken Nach­fol­ger. Mit 115 Millio­nen Euro ausges­tat­tet wird der Wach­s­tums­fonds Bayern 2 erneut von Bayern Kapi­tal verwal­tet, der 100-prozenti­gen Tochter der LfA Förder­bank Bayern für Venture Capi­tal-Invest­ments. Die Mittel aus dem Wach­s­tums­fonds sollen inno­v­a­tive und tech­nolo­gieori­en­tierte Start-ups des Freis­taats Bayern dabei unter­stützen, großvo­lu­mige Finanzierungsrun­den in Koop­er­a­tion mit privaten Inve­storen abzuschließen.

Bayerns Wirtschaftsmin­is­ter Hubert Aiwanger: „Mit dem ersten Wach­s­tums­fonds Bayern haben wir bere­its viele inno­v­a­tive Unternehmen begleitet. Jetzt setzen wir mit dem Wach­s­tums­fonds Bayern 2 gemein­sam mit Bayern Kapi­tal das Erfol­gskonzept fort: Wir unter­stützen junge Unternehmen durch Wach­s­tums­fi­nanzierun­gen dabei, ihr Produkt erfol­gre­ich im Markt zu platzieren und sich langfristig zu erfol­gre­ichen, inter­na­tional wettbe­werb­s­fähi­gen Unternehmen zu entwick­eln.“

Die Erfol­gs­bi­lanz des Wach­s­tums­fonds Bayern spricht für sich: Insge­samt 70 Millio­nen Euro hat Bayern Kapi­tal in den vergan­genen fünf Jahren in 23 Start-ups aus dem Fonds investiert und dabei durch Koop­er­a­tion mit in- und ausländis­chen Inve­storen, wie beispiel­sweise privaten Venture-Capi­tal-Gebern oder Family Offices, weit­ere rund 300 Millio­nen Euro privates Kapi­tal für Bayerns Grün­der mobil­isiert.

„Gerade im Tech­nolo­giesek­tor brauchen Unternehmen für langfristi­gen Erfolg nicht nur Entwick­lungszeit, sondern vor allem finanzielle Unter­stützung. Inter­na­tion­al­isierungsstrate­gien und die Erschließung neuer Märkte, aber auch Zulas­sungsstu­dien und die Weit­er­en­twick­lung oder Diver­si­fika­tion der eige­nen Produk­t­palette sind kapi­tal­in­ten­siv und stellen junge Unternehmen häufig vor immense Heraus­forderun­gen. Wir freuen uns deshalb, mit dem Wach­s­tums­fonds Bayern 2 die Inno­va­tions­führer des Freis­taats auch weit­er­hin bei großvo­lu­mi­gen Finanzierungsrun­den verlässlich unter­stützen zu können“, sagt Roman Huber (Foto), Geschäfts­führer von Bayern Kapi­tal.

„Ob Service-Roboter von Robo­tise, hochau­flösende LiDAR-Sensoren von Blick­feld, der smarte ProGlove-Hand­schuh zur Opti­mierung von Ferti­gung­sprozessen, das Moleku­lar­diag­nos­tik-Unternehmen GNA Bioso­lu­tions, das derzeit mit großen Schrit­ten die Entwick­lung eines Corona-Schnell­tests vorantreibt, oder die Regens­burger Numares AG, die diag­nos­tis­che Tests auf Basis von NMR-Tech­nolo­gie anbi­etet: Mit dem Wach­s­tums­fonds Bayern konnten wir in den vergan­genen Jahren eine breite Palette zukun­fts­fähiger Unternehmen dabei unter­stützen, auch größere Finanzierungsrun­den mit nationalen und inter­na­tionalen Inve­storen abzuschließen“, resümiert Dr. Georg Ried, eben­falls Geschäfts­führer von Bayern Kapi­tal.

Die mit 115 Millio­nen Euro noch einmal um 15 Millio­nen Euro kapi­tal­stärkere zweite Auflage des Wach­s­tums­fonds Bayern kann den Inno­va­tions-Führern des Freis­taats situ­a­tion­s­gerecht Invest­mentvo­lu­mina zwis­chen zwei und im Einzelfall auch bis zu zehn Millio­nen Euro je Beteili­gungsnehmer bere­it­stellen. Generelle Bedin­gung für eine Beteili­gung durch den Wach­s­tums­fonds Bayern 2 ist, dass sich mindestens ein weit­erer privater Investor zu gleichen Kondi­tio­nen engagiert. So haben die Start-ups nicht nur Aussicht auf größere Kapi­talvo­lu­mina, sondern prof­i­tieren auch von der Fach­ex­per­tise sowie dem regionalen und inter­na­tionalen Netzw­erk der Invest­ment­part­ner.

„Im ganzen Freis­taat brin­gen Bayerns Grün­der span­nende und inno­v­a­tive Geschäftsmod­elle hervor — von Passau bis Würzburg, von Regens­burg bis Augs­burg. Um auf dem Markt Erfolg zu haben, sind junge Unternehmen jedoch häufig auf staatliche Finanzierungsin­stru­mente angewiesen. Das gilt sowohl in konjunk­turell schwachen Zeiten als auch in Wach­s­tum­sphasen. Ohne gezielte Förderung würden vielver­sprechende Ideen häufig in entschei­den­den Momenten auf der Strecke bleiben, weil den Unternehmen Geld für größere Investi­tio­nen fehlt. Der Wach­s­tums­fonds Bayern 2 ist deshalb ein wichtiges Werkzeug, um den langfristi­gen Unternehmenser­folg von Bayerns Tech­nolo­gieführern voranzutreiben“, sagt Dr. Otto Beierl, Vorstandsvor­sitzen­der der LfA Förder­bank Bayern.

Wach­s­tums­fi­nanzierun­gen für High­tech-Unternehmen kommen letztlich dem gesamten Wirtschafts­stan­dort Bayern zugute: Rund 1.700 hochqual­i­fizierte, neue Arbeit­splätze und viele inno­v­a­tive Geschäftsmod­elle ‚Made in Bavaria‘ in verschiede­nen Zukun­ftsin­dus­trien sind allein dank des ersten Wach­s­tums­fonds im Freis­taat entstanden.

Bayerns Wirtschaftsmin­is­ter Hubert Aiwanger: „Der Wach­s­tums­fonds Bayern 2 ist ein wichtiger Bestandteil unseres wirtschaft­spoli­tis­chen Kurses. Wir möchten in allen Regierungs­bezirken langfristig viele starke Clus­ter für Wirtschaftswach­s­tum bilden und gleichzeitig Zukun­fts­branchen gezielt fördern. Dadurch sich­ern wir die Arbeit­splätze von heute und schaf­fen gleichzeitig die beru­flichen Perspek­tiven für morgen.“

Über Bayern Kapi­tal
Die Bayern Kapi­tal GmbH mit Sitz in Land­shut wurde auf Initia­tive der Bayerischen Staat­sregierung 1995 als 100-prozentige Tochterge­sellschaft der LfA Förder­bank Bayern gegrün­det. Bayern Kapi­tal stellt als Venture-Capi­tal-Gesellschaft des Freis­taats Bayern den Grün­dern inno­v­a­tiver High-Tech-Unternehmen und jungen, inno­v­a­tiven Tech­nolo­gie­un­ternehmen in Bayern Beteili­gungskap­i­tal zur Verfü­gung. Bayern Kapi­tal verwal­tet derzeit 13 Beteili­gungs­fonds mit einem Beteili­gungsvol­u­men von rund 500 Millio­nen Euro. Bislang hat Bayern Kapi­tal rund 320 Millio­nen Euro Beteili­gungskap­i­tal in über 275 inno­v­a­tive tech­nolo­gieori­en­tierte Unternehmen aus verschieden­sten Branchen investiert, darunter Life Sciences, Soft­ware & IT, Werk­stoffe & Neue Mate­ri­alien, Nanotech­nolo­gie sowie Umwelt­tech­nolo­gie. So sind in Bayern über 7.500 Arbeit­splätze dauer­haft in zukun­fts­fähi­gen Unternehmen entstanden.
www.bayernkapital.de

Early Stage: Fly Ventures sammelt zweiten Venture Capital-Fonds ein

Berlin — Fly Ventures konnte seinen zweiten Venture Capi­tal-Fonds einsam­meln. Wie die erste Fonds­gen­er­a­tion legt Fly Ventures II mit einem Gesamtvol­u­men von 53 Millio­nen Euro seinen Investi­tion­ss­chw­er­punkt auf Tech­nolo­gie-Star­tups. Fly Ventures (Foto v.l.n.r.: Gabriel Matuschka, Marie Wennegren, Felix Wolf, Matt Wichrowski, David Maligne, Fred­erik Bergen­lid) wurde bei der Struk­turierung des Fonds umfassend rechtlich, regu­la­torisch und steuer­lich von einem Team um den SMP-Part­ner Jens Kret­zschmann beraten.

“Gerade in diesen heraus­fordern­den Zeiten ist es wichtig Zeichen zu setzen und zu signal­isieren, dass Themen wie Deep-Tech trotz wirtschaftlicher Unsicher­heiten weiter vorangetrieben werden müssen” sagt Jens Kret­zschmann.

Über Fly Ventures
Fly Ventures ist ein Früh­phas­en­in­vestor mit Sitz in Berlin. Der Berliner VC hat seinen Investi­tion­ss­chw­er­punkt auf Deep-Tech-Star­tups. Das Haup­tau­gen­merk liegt hier­bei auf Soft­ware­un­ternehmen, die maschinelles Lernen zur Förderung der Geschäft­sautoma­tisierung einset­zen. Der VC-Fonds war einer der ersten einer neuen Gener­a­tion in Europa, die sich auf einen Sektor spezial­isierten, statt allge­mein oder rein lokal tätig zu sein.

Berater Fly Ventures: SMP
Jens Kret­zschmann (Feder­führung), Part­ner; Julian Albrecht, Asso­ci­ated Part­ner; David John, Asso­ciate; Michael Blank, Asso­ciate; Florian Wilbrink, Asso­ciate.

Über SMP
SMP ist eine Spezialkan­zlei für Steuer- und Wirtschaft­srecht, die in den Kern­bere­ichen Corpo­rate, Fonds, Prozess­führung, Steuern und Transak­tio­nen tätig ist. Die Anwälte und Steuer­ber­ater von SMP vertreten eine breite Vielfalt an Mandan­ten. Dazu gehören aufstrebende Tech­nolo­gie­un­ternehmen und fami­lienge­führte mittel­ständis­che Unternehmen genauso wie Konz­erne und Private-Equity-/Ven­ture-Capi­tal-Fonds. Seit der Grün­dung 2017 hat sich SMP zu einer der führen­den Adressen für Venture Capi­tal, Private Equity und Fondsstruk­turierung in Deutsch­land entwick­elt. Die Kanzlei sowie die Part­ner wurden national und inter­na­tional von JUVE, Best Lawyers, Legal 500, Focus sowie Cham­bers and Part­ners anerkannt. SMP beschäftigt heute über 50 erfahrene Recht­san­wälte und Steuer­ber­ater in drei Büros in Berlin, Hamburg und Köln.

Ex-Rocket Internet Mitarbeiter legen eignen Euro 170 Mio. DeepTech-Fonds auf

Berlin — 468 Capi­tal ist ein neues Schw­ergewicht unter den deutschen Venture Capi­tal­is­ten. Der Fokus des neuen Fonds liegt auf jungen Deep-Tech-Unternehmen. Der Fonds mit einem Volu­men von 170 Millio­nen Euro plant Star­tups aus den Segmenten Machine Learn­ing, Open-Source und Automa­tion zu unter­stützen. Hinter 468 Capi­tal stehen die Ex-Rocket-Inter­net-Macher Alexan­der Kudlich und Ludwig Ensthaler sowie Meso­phere-Grün­der Florian Leib­ert. Das einge­sam­melte Kapi­tal stammt von insti­tu­tionellen Inve­storen, erfol­gre­ichen Grün­dern und größeren Family Offices. 468 Capi­tal wurde bei der Struk­turierung des Fonds umfassend rechtlich, regu­la­torisch und steuer­lich von einem Team um die SMP-Part­ner Helder Schnit­tker (Foto: SMP) und Stephan Bank beraten. Auch auf Transak­tion­s­seite hat 468 Capi­tal bere­its auf die Exper­tise von SMP vertraut.

Zu den ersten Invest­ments von 468 Capi­tal gehören die Ener­ige-Plat­tform Frequenz, die Karl­sruher Grafik-App Vector­na­tor – ein Invest­ment von dem Leib­ert gerne spricht und das eine Konkur­renz zum Platzhirschen Adobe sein soll – sowie der Tier­arzt-Vermit­tler Felmo. Fokus des Fonds sollen hochtech­nis­che Invest­ments in Europa sein.

“Die Aufle­gung dieses Fonds ist zukun­ftsweisend für die Deep-Tech-Branche.” sagt Helder Schnit­tker. “468 Capi­tal treibt durch diesen Fonds wichtige Themen wie Machine Learn­ing, Open-Source und Automa­tion voran.”

Über 468 Capi­tal
468 Capi­tal ist eine Invest­ment­firma mit Sitz in Berlin, die sich auf die Bere­iche Investi­tion­s­man­age­ment und Finanz­di­en­stleis­tun­gen spezial­isiert hat. Das Unternehmen konzen­tri­ert sich auf Investi­tio­nen in Unternehmen, die sich auf die Bere­it­stel­lung von Energieplat­tform-Frequenz und High-Tech-Investi­tio­nen spezial­isiert haben. Gegrün­det wurde 468 Capi­tal von Alexan­der Kudlich, Ludwig Ensthaler und Florian Leib­ert.

Über SMP
SMP ist eine Spezialkan­zlei für Steuer- und Wirtschaft­srecht, die in den Kern­bere­ichen Corpo­rate, Fonds, Prozess­führung, Steuern und Transak­tio­nen tätig ist. Die Anwälte und Steuer­ber­ater von SMP vertreten eine breite Vielfalt an Mandan­ten. Dazu gehören aufstrebende Tech­nolo­gie­un­ternehmen und fami­lienge­führte mittel­ständis­che Unternehmen genauso wie Konz­erne und Private-Equity-/Ven­ture-Capi­tal-Fonds. Seit der Grün­dung 2017 hat sich SMP zu einer der führen­den Adressen für Venture Capi­tal, Private Equity und Fondsstruk­turierung in Deutsch­land entwick­elt. Die Kanzlei sowie die Part­ner wurden national und inter­na­tional von JUVE, Best Lawyers, Legal 500, Focus sowie Cham­bers and Part­ners anerkannt. SMP beschäftigt heute über 50 erfahrene Recht­san­wälte und Steuer­ber­ater in drei Büros in Berlin, Hamburg und Köln.

Berater 468 Capi­tal: SMP
Helder Schnit­tker (Feder­führung), Part­ner, Stephan Bank (Feder­führung), Part­ner, Benjamin Ullrich, Part­ner , Lennart Lorenz, Part­ner, Jens Kret­zschmann, Part­ner, Matthias Enge, Assozi­ierter Part­ner, Adrian Haase, Senior Asso­ciate, Niklas Ulrich, Asso­ciate, David John, Asso­ciate, Mirco Zantopp, Asso­ciate, Florian Wilbrink, Asso­ciate.

 

signals Venture Capital: 6,1 Mio. Euro Finanzierungsrunde für zenloop

Berlin – Raue hat den Früh­phas­en­in­vestor signals Venture Capi­tal bei seinem Invest­ment in das Start-up zenloop im Rahmen einer Series A‑Finanzierungsrunde beraten. Die Finanzierungsrunde beläuft sich insge­samt auf 6,1 Millio­nen Euro. Zu den Kapi­tal­ge­bern gehörten neben signals Venture Capi­tal auch die Altin­ve­storen Nauta Capi­tal und Piton Capi­tal, die vor einem Jahr als Anteil­seigner bei zenloop eingestiegen waren. Foto: Markus Polke (li.), Chris­t­ian Weniger, Signals Venture.

zenloop GmbH bietet eine Soft­ware an, mit der Unternehmen das Feed­back ihrer Kunden oder Nutzer auswerten können.

signals Venture Capi­tal ist ein unab­hängiger Früh­phasen-Investor mit Sitz in Berlin, der von der Signal Iduna Gruppe gegrün­det wurde. signals Venture Capi­tal investiert über­wiegend in Tech Unternehmen und fokussiert sich auf Seed- bis Series B‑Finanzierungsrunden.

Berater signals Venture Capi­tal, Berlin: Raue
Dr. Jörg Jaecks (Part­ner, Feder­führung, Corporate/M&A/Venture Capi­tal), Manuel Milde (Senior Asso­ciate, Arbeit­srecht), Dr. Max Fabian Starke (Asso­ciate, IP/IT), Fabian Massen­berg (Asso­ciate, Corporate/ M&A/Venture Capi­tal).

About zenloop
zenloop is the lead­ing inte­grated expe­ri­ence manage­ment plat­form (IXM). The SaaS solu­tion auto­mat­i­cally collects customer feed­back through vari­ous chan­nels along the customer jour­ney, analyzes and clus­ters it, and derives tailored measures to retain satis­fied customers as well as win back churn­ing customers. The zenloop soft­ware can be seam­lessly inte­grated into solu­tions such as Sales­force, Spryker, Emarsys, Zendesk, Slack, or Shopify or used as an addi­tion to the exist­ing tech stack. The zenloop customer port­fo­lio includes brands such as Momox, Douglas, Peek & Clop­pen­burg, A.T.U, Mister Spex, Food­spring, Carhartt, and Jochen Schweizer. The company was founded in 2016 by the two former Flaconi founders Björn Kolb­müller and Paul Schwarzen­holz as well as Lukasz Lazewski and is based in Berlin with more than 50 employ­ees.

Vogel Heerma Waitz berät PlusDental bei Serie‑C in Höhe von EUR 32 Mio.

Berlin — Plus­Den­tal hat eine Serie‑C Finanzierungsrunde in Höhe von EUR 32 Millio­nen geschlossen. Kern des Plus­Den­tal-Geschäfts ist das Vertreiben von trans­par­enten Zahn­schienen und die Digi­tal­isierung von Zahn­medi­zin. An Plus­Den­tals Finanzierungsrunde beteili­gen sich neben den beste­hen­den Inve­storen HV Holtzbrinck Ventures und Lakestar auch PING AN und Chris­t­ian Wegner. Beraten wurde Plus­DEn­tal von Dr. Clemens Waitz, Sabine Röth, Dr. Jan Heerma und Lorenz Frey von der Kanzlei Vogel Heerma Waitz.

Damit zählt das 2017 gegrün­dete Berliner Start-up zu den führen­den europäis­chen Health-Tech-Unternehmen mit einer Bewer­tung von insge­samt über 100 Millio­nen Euro. Geführt wird Plus­Den­tal von der Wirtschaftsin­ge­nieurin und erfahre­nen Managerin Eva-Maria Meij­nen (Foto), dem ehema­li­gen McKin­sey Berater Dr. Peter Baum­gart und dem bekan­nten Unternehmer und Angel Investor Lukas Brosseder, der bere­its sein vorheriges Unternehmen erfol­gre­ich in New York an die Börse gebracht hat.

Die Mission von Plus­Den­tal ist es, allen Pati­entin­nen und Patien­ten Zugang zu hochw­er­tiger und inno­v­a­tiver Zahn­medi­zin zu ermöglichen. Als Pionier in puncto Digi­tal­isierung hat es Plus­Den­tal nach gerade einmal zweiein­halb Jahren geschafft, führen­der europäis­cher Digi­tal­isierungspart­ner für Zahnärzte zu werden und betreute bisher über 15.000 Zahnko­r­rek­turen in Deutsch­land, Öster­re­ich, der Schweiz, Großbri­tan­nien und Spanien auf medi­zinisch höch­stem Niveau.

Unter den namhaften Inve­storen wie HV Holtzbrinck Ventures und Lakestar stieg neben Chris­t­ian Wegner, Grün­der der Berliner Re-commerce Plat­tform Momox, auch der in Hongkong ansäs­sige Versicherungskonz­ern Ping An über seinen Global Voyager Fund neu ein. Ping An betreibt als Tech­nolo­gie-basiertes Finanz-Dien­stleis­tung­sun­ternehmen und Welt­mark­t­führer im Bere­ich Tele-Medi­zin die Plat­tform „Ping An Good Doctor“ mit täglich über 700.000 digi­talen Arztbe­suchen. Plus­Den­tal prof­i­tiert dadurch neben dem hohen Investi­tionsvol­u­men auch von einem reichen Erfahrungss­chatz und fundiertem Wissen im Bere­ich der digi­talen Medi­zin.

Berater Plus­Den­tal: Vogel Heerma Waitz
Dr. Clemens Waitz, Sabine Röth, Dr. Jan Heerma, Lorenz Frey

Über Vogel Heerma Waitz
Vogel Heerma Waitz ist eine seit Mai 2014 oper­a­tive, auf Wach­s­tum­skap­i­tal, Tech­nolo­gie und Medien spezial­isierte Recht­san­walt­skan­zlei mit Sitz in Berlin

Achilles Vaccines erhält Euro 11 Mio. Venture-Debt von EU-Malaria-Fonds

Frank­furt am Main — Herbert Smith Free­hills hat das Biotech-Unternehmen Achilles Vaccines bei der Aufnahme eines durch den EU-Malaria-Fonds bere­it­gestell­ten Venture-Darlehens in Höhe von 11 Millio­nen Euro beraten. Das Darlehen soll die Erforschung und Entwick­lung eines monok­lonalen Antikör­pers gegen COVID-19 unter­stützen. Zudem soll es für die erste Phase von drei weit­eren Projek­ten zur Erforschung und Entwick­lung von Impf­stof­fen verwen­det werden. Durch den kombinierten Einsatz von Genomik, fort­geschrit­tener Math­e­matik und künstlicher Intel­li­genz in den geförderten Projek­ten sollen Dauer und Kosten der Entwick­lung erhe­blich reduziert werden.

Da der EU-Malaria-Fonds seinen Sitz in Deutsch­land hat, unter­liegt das Darlehen deutschem Recht. Es ist das erste von fünf jährlichen Darlehen des neuen Fonds mit einem Gesamtvol­u­men von mehr als 46 Millio­nen Euro. Zugle­ich markiert es die bisher größte Seed-Finanzierung für ein ital­ienis­ches Start-up-Unternehmen im Biotech-Sektor.

Achilles Vaccines mit Sitz in Siena, Ital­ien, konzen­tri­ert sich auf die Erforschung und Entwick­lung von Impf­stof­fen gegen Malaria und andere schwere Infek­tion­skrankheiten.

Der EU-Malaria-Fonds wird unter anderem von InnovFin EU und dem Europäis­chen Fonds für strate­gis­che Investi­tio­nen, zwei gemein­samen Initia­tiven der Europäis­chen Investi­tions­bank und der Europäis­chen Kommis­sion, der Bill & Melinda Gates Foun­da­tion und der Monte dei Paschi di Siena Foun­da­tion finanziert.

Berater Malaria-Fonds: Dentons (Frank­furt)
von den Part­nern Dr. Arne Klüwer und Dirk-Reiner Voss sowie den Coun­seln Verena Etzel und Oda Elmoutaouakil. Sie wurden unter­stützt von einem Team aus den Dentons-Büros in Mailand und Rom, das von Part­ner Michele Odello geleitet wurde.

Berater Achilles Vaccines: Herbert Smith Free­hills (Mailand/Frankfurt)
Simone Egidi (Of Coun­sel, Mailand, Feder­führung), Kai Liebrich, Stefanie Herk­ert (beide Part­ner), Dr. Katja Lehr (Coun­sel; alle Bank­ing & Finance), Dr. Stef­fen Hörner (Part­ner, Steuer­recht; alle Frank­furt), Laura Orlando (Part­ner, Life Sciences), Sara Balice (Asso­ciate, IP; beide Mailand)
Maisto e Asso­ciati (Mailand): Mauro Messi (Steuer­recht)

S‑UBG investiert in Laser-Maschinensysteme LUNOVU

Aachen – Die S‑UBG AG, führen­des Aach­ener Beteili­gung­sun­ternehmen für den Mittel­stand, investiert in das Herzo­gen­rather Tech­nolo­gie­un­ternehmen LUNOVU GmbH. Das Unternehmen wurde 2013 im Umfeld des Aach­ener Fraun­hofer-Insti­tuts für Lasertech­nik (ILT) gegrün­det und ist spezial­isiert auf die Entwick­lung und Vermark­tung von intel­li­gen­ten und vernet­zten Maschi­nen für das Laser-Metal-Depo­si­tion-Verfahren (LMD) – eine disrup­tive Tech­nolo­gie im Bere­ich des 3D-Metall­drucks. Durch die Eigenkap­i­ta­lauf­s­tock­ung will LUNOVU die enor­men Wach­s­tum­schan­cen wahrnehmen, die sich aus der seit Jahren steigen­den Nach­frage nach der addi­tiven Ferti­gung im Markt ergeben. Die prog­nos­tizierte Mark­ten­twick­lung für indi­vid­u­al­isierte Maschi­nen im 3D-Metall­druck wird nach Angaben des Consult­ing-Unternehmens Wohlers bis ins Jahr 2024 durch­schnit­tlich 24 Prozent betra­gen.

Schlüs­sel­tech­nolo­gie für die indus­trielle Produk­tion
LUNOVU nutzt eine durchgängig digi­tale Prozess­kette für die Herstel­lung, Reparatur und Beschich­tung von Bauteilen mittels LMD-Verfahren. Die intel­li­gente Verknüp­fung von Messtech­nik und Date­nauf­bere­itung ermöglicht ein direk­tes Vermessen unbekan­nter Bauteil-Geome­trien sowie die automa­tis­che Bahn­pla­nung und die direkte LMD-Bear­beitung. Mit der dafür inte­gri­erten Soft­ware sparen Anwen­der signifikant an Aufwand im Pre-Process­ing ein. Damit verfügt LUNOVU über ein starkes Alle­in­stel­lungsmerk­mal im rele­van­ten Mark­tum­feld. Das Unternehmen ist außer­dem in der Lage, Sensorik nach Kunden­wun­sch in LMD-Systeme zu inte­gri­eren und dadurch eine prozess­sichere und repro­duzier­bare LMD-Prozess­führung anzu­bi­eten. Das Unternehmen hat bere­its zahlre­iche Laser-Maschi­nen­sys­teme erfol­gre­ich bei seinen Kunden instal­liert – in der mittel­ständis­chen Indus­trie, bei multi­na­tionalen Konz­er­nen und in Forschung­sein­rich­tun­gen.

Tech­nol­o­gis­che und strate­gis­che Ziele für weit­eres Wach­s­tum
Um die LMD-Tech­nolo­gie weit­er­hin konse­quent zu vermark­ten, strebt LUNOVU eine Stan­dar­d­isierung der Maschi­nen mit konfig­urier­barem Design in Steuerung­stech­nik, Elek­tro-Tech­nik und Mechanik an. Zur Montage der Maschi­nen werden zukün­ftig größere Betrieb­s­flächen und eine entsprechende Ausstat­tung benötigt, so dass ein Umzug bere­its für das kommende Geschäft­s­jahr geplant ist. Neben einem Labor zur besseren und schnelleren metal­lur­gis­chen Auswer­tung von Proben wird es am neuen Stan­dort auch ein Demon­stra­tions-Feld geben, das gleichzeitig als Show­room für die neuesten entwick­el­ten Systeme dient.

Erfahrenes Manage­ment-Team
„LUNOVU hebt sich durch seinen Tech­nolo­gievor­sprung und seine Alle­in­stel­lungsmerk­male in rele­van­ten Tech­nolo­giebere­ichen wie der digi­talen Prozess­kette sowie durch eine ausgeprägte Kunde­nori­en­tierung deut­lich von den Mitbe­wer­bern ab“, sagt Harald Heide­mann, Vorstand der S‑UBG Gruppe. „Außer­dem weist das Manage­ment-Team umfan­gre­iche Erfahrun­gen und Know-how im Bere­ich Lasertech­nik, Automa­tisierung und Künstliche Intel­li­genz auf. Die fortschre­i­t­ende Digi­tal­isierung macht die addi­tive Ferti­gung zu einem starken Wach­s­tums­markt. Aufgrund der bisher posi­tiven Entwick­lung und der gefes­tigten Lage des Unternehmens gehen wir davon aus, dass LUNOVU mit einer stärk­eren Eigenkap­i­ta­lausstat­tung seine Wach­s­tum­schan­cen zügig wahrnehmen und viele Großpro­jekte für sich entschei­den kann.“

Das Team um die drei geschäfts­führen­den Gesellschafter Dr. Oliver Stef­fens, Dipl.-Ing. Lars Boeske und Dr. Rainer Beccard ist seit der Grün­dung auf 16 Mitar­beiter angewach­sen. „Durch die zunehmende Verbre­itung der LMD-Tech­nolo­gie sowie durch unserer Kernkom­pe­ten­zen und das aufge­baute Prozess-Wissen konnten wir im Bere­ich der Herstel­lung von LMD-Maschi­nen in den vergan­genen Jahren ein sehr starkes Wach­s­tum erre­ichen“, sagt Stef­fens. „Mit der prog­nos­tizierten Mark­ten­twick­lung und unserem erar­beit­eten Tech­nolo­gievor­sprung fokussieren wir uns zukün­ftig noch stärker auf dieses Geschäfts­feld.“

Über die S‑UBG Gruppe
Die S‑UBG Gruppe, Aachen, ist seit über 30 Jahren der führende Part­ner bei der Bere­it­stel­lung von Eigenkap­i­tal für etablierte mittel­ständis­che Unternehmen (S‑UBG AG) und junge, tech­nolo­gieori­en­tierte Star­tups (TechVi­sion Fonds I) in den Wirtschaft­sre­gio­nen Aachen, Krefeld und Mönchenglad­bach. Die S‑UBG AG investiert in Wach­s­tums­branchen; eine hohe Qual­ität des Unternehmensman­age­ments ist für die Beteili­gungs­ge­sellschaft ein maßge­bliches Investi­tion­skri­terium.

2020 wurde zusam­men mit der NRW.BANK, den Sparkassen Aachen, Krefeld und Düren, der Kreiss­parkasse Heins­berg, der Stadtsparkasse Mönchenglad­bach, Nomain­vest, der DSA Invest GmbH, Inve­storen aus der Dr. Babor Gruppe und weit­eren Privat­in­ve­storen der TechVi­sion Fonds I für die Region Aachen, Krefeld & Mönchenglad­bach GmbH & Co. KG aufgelegt. Er stellt rund 40 Millio­nen Euro Startkap­i­tal für die Grün­der­szene in der Region bereit. Der TechVi­sion Fonds I ist aus dem Seed Fonds III für die Region Aachen, Krefeld und Mönchenglad­bach hervorge­gan­gen. Als Erweiterung des Seed Fonds III strebt der TechVi­sion Fonds I nunmehr neben Seed-Invest­ments auch die Teil­nahme an nach­fol­gen­den Finanzierungsrun­den (Series A/B) der beste­hen­den Port­fo­lio-Unternehmen an. Die S‑UBG Gruppe ist derzeit an knapp 40 Unternehmen in der Region beteiligt und nimmt damit einen Spitzen­platz in der Sparkassen-Finanz­gruppe ein. Weit­ere Infor­ma­tio­nen: www.s‑ubg.de; https://techvision-fonds.de/

SMP berät Cannabis-Spezialist DEMECAN bei Finanzierungsrunde

SMP hat den Produzen­ten und Großhändler für medi­zinis­ches Cannabis, DEMECAN, erneut bei seiner jüng­sten Finanzierungsrunde beraten. Ein deutscher Unternehmer aus dem Konsumgüter­bere­ich investierte einen Betrag im sieben­stel­li­gen Bere­ich. Laut DEMECAN dient das einge­wor­bene Kapi­tal dem Ausbau ihrer Betriebs- und Produk­tion­sstätte sowie der Expan­sion des Unternehmens. Über weit­ere Details zu diesem Deal haben die beteiligten Parteien Stillschweigen vere­in­bart. DEMECAN wurde erneut von einem Team um SMP-Part­ner Martin Schaper umfassend rechtlich beraten.

„DEMECAN hat als einziges deutsches Unternehmen den Zuschlag des BfArM zum Anbau und Vertrieb von medi­zinis­chem Cannabis in Deutsch­land erhal­ten“, sagt SMP-Part­ner Martin Schaper. „Wir bei SMP freuen uns daher beson­ders, dass wir auch diese Finanzierungsrunde als rechtliche Berater begleiten durften.“

Über DEMECAN
DEMECAN ist das einzige deutsche Unternehmen, das die gesamte Wertschöp­fungs­kette für medi­zinis­ches Cannabis vom Anbau über die Weit­er­ver­ar­beitung und Lagerung bis zur Distri­b­u­tion an Apotheken abdeckt. Das Unternehmen wurde 2017 von Adrian Fischer, Cornelius Maurer und Constan­tin von der Groeben gegrün­det, um Patien­ten in Deutsch­land den Zugang zu medi­zinis­chem Cannabis in höch­ster phar­mazeutis­cher Qual­ität zu garantieren. Im Mai 2019 erteilte das Bundesin­sti­tut für Arzneimit­tel und Medi­z­in­pro­dukte (BfArM) der DEMECAN den Zuschlag zum Anbau von medi­zinis­chem Cannabis. Die DEMECAN Gruppe hat ihren Sitz in Berlin. Der Anbau und die Weit­er­ver­ar­beitung von medi­zinis­chem Cannabis erfol­gen in einer zweiten Betrieb­sstätte bei Dres­den.

Über SMP
SMP ist eine Spezialkan­zlei für Steuer- und Wirtschaft­srecht, die in den Kern­bere­ichen Corpo­rate, Fonds, Prozess­führung, Steuern und Transak­tio­nen tätig ist. Die Anwälte und Steuer­ber­ater von SMP vertreten eine breite Vielfalt an Mandan­ten. Dazu gehören aufstrebende Tech­nolo­gie­un­ternehmen und fami­lienge­führte mittel­ständis­che Unternehmen genauso wie Konz­erne und Private-Equity-/Ven­ture-Capi­tal-Fonds. Seit der Grün­dung 2017 hat sich SMP zu einer der führen­den Adressen für Venture Capi­tal, Private Equity und Fondsstruk­turierung in Deutsch­land entwick­elt. Die Kanzlei sowie die Part­ner wurden national und inter­na­tional von JUVE, Best Lawyers, Legal 500, Focus sowie Cham­bers and Part­ners anerkannt. SMP beschäftigt heute über 50 erfahrene Recht­san­wälte und Steuer­ber­ater in drei Büros in Berlin, Hamburg und Köln. www.smp.law

Berater DEMECAN: SMP
Dr. Martin Schaper, Part­ner
Daniel Grisar, Asso­ciate

3D-Drucker für die Medizin: Kumovis gewinnt zwei neue Investoren

München — Kumo­vis, Entwick­ler des weltweit ersten 3D-Druck­ers mit Rein­raum-Inte­gra­tion, hat seine Serie-A-Finanzierungsrunde über 3,6 Millio­nen Euro erfol­gre­ich abgeschlossen. Mit Reno­lit SE und Solvay Ventures hat das Münch­ner Start-up zwei weit­ere Part­ner gefun­den, um seinen Weg weiter zu verfol­gen, indus­trielle addi­tive Ferti­gungssys­teme für die Verar­beitung von Hochleis­tungspoly­meren zu etablieren. Der High-Tech Grün­der­fonds und Ffil­ipa Venture Capi­tal, die beiden Inve­storen, die Kumo­vis schon bei der Seed-Finanzierung unter­stützten, beteiligten sich eben­falls an der Serie A. Die Mitbe­grün­der von Kumo­vis sind Stefan Leon­hardt, Dr. Miriam Haerst, Alexan­der Henham­mer, Sebas­t­ian Pammer, Stefan Fischer (Foto v. links n. rechts).

Der Entwick­ler von 3D-Drucksys­te­men erschließt neue Märkte, beschle­u­nigt Wach­s­tum und ermöglicht Herstellern medi­zinis­cher Produkte, das volle Poten­zial hochleis­tungs­fähiger Poly­mere auszuschöpfen. “Wir haben uns von Anfang an zum Ziel gesetzt, Medtech-Unternehmen und Kliniken gleicher­maßen in die Lage zu verset­zen, Hochleis­tungspoly­mere im 3D-Druck­ver­fahren zu verar­beiten und so Medi­z­in­pro­dukte nahezu jeder Art zu ferti­gen. Die Einführung des 3D-Druck­ers Kumo­vis R1 im Jahr 2019 hat die addi­tive Ferti­gung mit medi­zinisch zuge­lasse­nen Poly­meren in Bezug auf mech­a­nis­che Eigen­schaften, Ästhetik, Repro­duzier­barkeit und Nutzbarkeit auf ein neues Niveau gehoben,” Stefan Leon­hardt, Co-CEO und Mitgrün­der von Kumo­vis.

Kumo­vis will durch die Part­ner­schaften mit Reno­lit, einem führen­den Unternehmen im Bere­ich poly­mer­basierter Kompo­nen­ten für medi­zinis­che Geräte, und Solvay, einem weltweit führen­den Anbi­eter hochleis­tungs­fähiger Spezialpoly­mere, seinen Busi­ness Case stärken und die nach­haltige Entwick­lung des Unternehmens beschle­u­ni­gen. “Wir werden die Investi­tio­nen nutzen, um neue Märkte zu erschließen, unsere Tech­nolo­gie weit­erzuen­twick­eln und die medi­zinis­che Commu­nity zu unter­stützen, 3D-gedruckte Medi­z­in­pro­dukte zum Patien­ten zu brin­gen,” Stefan Leon­hardt, Co-CEO und Mitgrün­der von Kumo­vis.

Dezen­tral­isierung für kürzere Liefer­ket­ten: Dezen­tral­isierte Produk­tion­ska­paz­itäten durch den Einsatz von 3D-Druck­tech­nolo­gien verkürzen Liefer­ket­ten – und in der Folge reduzieren sie auch die Zeit, bis Medi­z­in­pro­dukte Patien­ten erre­ichen. Die Flex­i­bil­ität des Systems Kumo­vis R1, das die Anforderun­gen der medi­zinis­chen Ferti­gung erfüllt, ist beson­ders vorteil­haft für Hersteller, die sich mit Klein­se­rien und patien­te­nangepassten Produk­ten beschäfti­gen. “Indem wir ein offenes 3D-Drucksys­tem bere­it­stellen, das in der Lage ist, eine Vielzahl ther­mo­plas­tis­cher Poly­mere zu verar­beiten, ermöglichen wir unseren Kunden nicht nur die On-demand-Ferti­gung medi­zinis­cher Produkte, sondern auch den 3D-Druck direkt am Point of Care. Nun freuen wir uns bei Kumo­vis, die näch­sten Schritte gemein­sam mit unseren neuen sowie bewährten Part­nern zu gehen,” Dr. Miriam Haerst, Co-CEO und Mitbe­grün­derin von Kumo­vis.

Das beein­druck­ende Team sowie die Produk­tqual­ität und Leis­tungsmerk­male stim­men uns zuver­sichtlich, dass Kumo­vis bereit ist, die Produk­tion in der anspruchsvollen Medi­z­in­tech­nik-Indus­trie grundle­gend zu verän­dern. Kumo­vis und Solvay werden gemein­sam daran arbeiten, den Wandel zur person­al­isierten Medi­zin zu beschle­u­ni­gen und so den Anwen­dungs­bere­ich für hochleis­tungs­fähige Spezialpoly­mere im Gesund­heitswe­sen zu erweit­ern. Zusam­men haben wir das Poten­zial, dasselbe auch in anderen Branchen zu schaf­fen.

Stéphane Rous­sel, Geschäfts­führer von Solvay Ventures kommen­tiert, diese Investi­tion ist ein wichtiger Schritt für Reno­lit Health­care, seine Dynamik in Rich­tung Inno­va­tion im Gesund­heitswe­sen mit Part­nern zu fördern und seine Präsenz im Bere­ich medi­zinis­cher Geräte zu stärken.

Thomas Sampers, Leiter von Reno­lit Health­care ergänzt, um seinen 3D-Drucker R1 noch weiter zu verbessern und das Ökosys­tem für den medi­zinis­chen 3D-Druck wach­sen zu lassen, vergrößert Kumo­vis kontinuier­lich sein Team und arbeitet mit Tech­nolo­gie- und Mate­ri­alun­ternehmen. Das Start-up und Medi­z­in­tech­nikher­steller kooperieren darüber hinaus, um Geräte für das Gesund­heitswe­sen weiter voranzubrin­gen.

Über Kumo­vis
Kumo­vis wurde 2017 als Spin-off von Alumni der Tech­nis­chen Univer­sität München gegrün­det, die Studi­engänge von Medi­zin- bis Kunst­stofftech­nik erfol­gre­ich – teils mit Promo­tion – absolvierten. Das Start-up ermöglicht der Medi­zin, Hochleis­tungspoly­mere repro­duzier­bar und regu­la­torisch konform im 3D-Druck­ver­fahren zu verar­beiten. Die addi­tive Ferti­gung ist so für das Gesund­heitswe­sen über­all einsatzbereit, wo sie benötigt wird. Im Jahr 2019 hat Kumo­vis den 3D-Drucker R1 auf den Markt gebracht und damit das Konzept eines branchen­spez­i­fis­chen Systems für die dezen­trale Rein­raum-Produk­tion einge­führt. Neben der Unter­stützung durch Inve­storen ist das Start-up Teil von Inku­ba­tion­spro­gram­men wie EXIST-Forschungstrans­fer und ESA BIC Bayern.Kontakt

Über Solvay Ventures
SOLVAY VENTURES ist der Risikokap­i­tal­fonds von Solvay, der in bahn­brechende Tech­nolo­gien im Bere­ich neuer Mate­ri­alien investiert. Solvay Ventures ist seit 2005 tätig und investiert derzeit aus einem glob­alen 80 Millio­nen Euro umfassenden Ever­green-Fonds. Solvay Ventures konzen­tri­ert sich auf Investi­tion­s­möglichkeiten in der Früh­phase (Seed bis Serie B) mit Schw­er­punkt auf Star­tups, die Prob­leme in den Bere­ichen nach­haltige Ressourcen, Energieumwand­lung, erhöhtes Wohlbefinden und digi­tales Zeital­ter lösen. Neben dem Kapi­tal nutzt Solvay Ventures die Ressourcen von Solvay, um die Tech­nolo­gie- und Mark­takzep­tanz zu beschle­u­ni­gen.

Über Reno­lit SE
Die RENOLIT Gruppe ist ein weltweit tätiger Spezial­ist für hochw­er­tige Folien, Plat­ten und weit­ere Produkte aus Kunst­stoff. Mit mehr als dreißig Nieder­las­sun­gen in über zwanzig Ländern und einem Jahre­sum­satz von 1.059 Milliar­den Euro im Geschäft­s­jahr 2019 ist das Unternehmen mit Haupt­sitz in Worms – rund 70 km südlich von Frank­furt am Main – einer der weltweit führen­den Hersteller von Kunst­stoff­pro­duk­ten. Mehr als 4.800 Mitar­beiter entwick­eln das in über siebzig Jahren erwor­bene Wissen und Know-how kontinuier­lich weiter.

Über High-Tech Grün­der­fonds
Der Seed­in­vestor High-Tech Grün­der­fonds (HTGF) finanziert Tech­nolo­gie-Start-ups mit Wach­s­tumspo­ten­tial. Mit einem Volu­men von rund 900 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem inter­na­tionalen Part­ner-Netzw­erk hat der HTGF seit 2005 fast 600 Start-ups begleitet. Sein Team aus erfahre­nen Invest­ment Managern und Start-up-Experten unter­stützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Unternehmergeist und Leiden­schaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Grün­dun­gen aus den Bere­ichen digi­tale Geschäftsmod­elle, Indus­trial-Tech, Life Sciences, Chemie und angren­zende Geschäfts­felder. Über 2,4 Milliar­den Euro Kapi­tal investierten externe Inve­storen bislang in mehr als 1.500 Folge­fi­nanzierungsrun­den in das HTGF-Port­fo­lio. Außer­dem hat der Fonds bere­its Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfol­gre­ich verkauft.

KI: PXL Vision sichert sich eine CHF 4.6 Mio Seed-Finanzierung

Zürich – Das ETH Spin-off PXL Vision hat eine auf künstlicher Intel­li­genz basierende Soft­ware-Plat­tform für die sichere und automa­tisierte Veri­fika­tion von Iden­titäten entwick­elt. Nun erhält das Unternehmen in einer Seed-Finanzierungsrunde CHF 4.6 Millio­nen für den Ausbau der Tech­nolo­gie und für inter­na­tionales Wach­s­tum. Die Finanzierungsrunde wurde von SIX Fintech Ventures ange­führt, zu den weit­eren Inve­storen zählen ZKB, High-Tech Grün­der­fonds, Arab Bank und die erfahre­nen Busi­ness Angels Beat Schillig und David Studer.

Jahr für Jahr werden mehrere Milliar­den persön­licher Daten­sätze gestohlen und oftmals zu Betrugszwecken verwen­det. Vertrauen bei digi­talen Inter­ak­tio­nen ist daher zentral und immer mehr Firmen gehen dazu über, ihre Kunden zweifels­frei zu iden­ti­fizieren. Dabei benöti­gen sie digi­tale Lösun­gen, die sicher, kostengün­stig und einfach hand­hab­bar sind sowie den regu­la­torischen Anforderun­gen entsprechen.

Flex­i­ble Iden­titätsver­i­fizierung in Echtzeit
PXL Vision hat eine digi­tale KYC Veri­fika­tion­splat­tform entwick­elt, die im Vergle­ich zum Wettbe­werb beson­ders modu­lar aufge­baut und für die Geschäft­skun­den daher sehr flex­i­bel einset­zbar ist. Die Plat­tform nutzt Künstliche Intel­li­genz, um mit mini­maler Nutzer­in­ter­ak­tion über die Smart­phone Kamera ein Iden­titäts­doku­ment auf Echtheit zu über­prüfen und die Iden­tität des Nutzers über einen Live­ness-Check und einen Gesichtsab­gle­ich mit einem Video-Selfie zu veri­fizieren. Unter anderem setzen neben Swis­sID, des führen­den Schweizer Iden­tität­san­bi­eters, auch Grossun­ternehmen wie Sunrise, Salt, UPC und ZKB auf die Tech­nolo­gie von PXL Vision.

Anwen­dungs­felder gibt es für diese Unternehmen viele: Vom Abschluss eines Handy-Abon­nements ortsun­ab­hängig und online bis zum elek­tro­n­is­chen Eröff­nen von Bankkon­ten inner­halb von nur weni­gen Minuten, wie beispiel­sweise mit der Frankly-App von ZKB fürs Vorsorges­paren.

Wach­s­tums­fi­nanzerung abgeschlossen
Seit der Grün­dung vor drei Jahren hat sich PXL Vision im Schweizer Markt etabliert. Die Team-Grösse ist von vier auf über vierzig Mitglieder gewach­sen und wichtige Unternehmer­preise wie der Swiss Economic Award 2019, der W.A. De Vigier Award 2019 und der Swiss­com Startup Chal­lenge Award 2019 konnten gewon­nen werden. Außer­dem hat das Unternehmen sowohl das SAP.iO als auch das F10 Fintech Incu­ba­tor & Accel­er­a­tor Programm erfol­gre­ich abgeschlossen.

“Nach­dem wir beweisen konnten, dass wir uns in einem sehr kompet­i­tiven Markt gegen große und etablierte Anbi­eter durch­set­zen können, ist es jetzt an der Zeit, auch über die Landes­gren­zen hinaus zu expandieren,” so PXL Vision CEO Michael Born (Foto: 2.v.l.), der das Unternehmen 2017 zusam­men mit Nevena Shamoska (Foto: 1.v.l.), Roxana Porada (Foto: 4.v.l.), Lucas Sommer und Karim Nemr (Foto: 3.v.l.) gegrün­det hat. Das inter­diszi­plinäre und erfahrene Manage­ment-Team arbeit­ete bere­its seit mehreren Jahren bei der Firma Dacuda AG zusam­men und hatte erfol­gre­ich Dacuda-Assets an Magic Leap aus Florida verkauft, bevor es im März 2017 PXL Vision grün­dete.

Andreas Iten, Head of SIX Fintech Ventures, der PXL Vision in der kommenden Wach­s­tum­sphase als Verwal­tungsrat unter­stützen wird.

Der Zugang zum Wach­s­tum­skap­i­tal ermöglicht es PXL Vision, das Produkt-Port­fo­lio weiter auszubauen und in neue Märkte und Indus­trien vorzu­drin­gen. Die Finanzierung soll PXL Vision rasch voran­brin­gen. “Wir investieren in erster Linie in die Intel­li­genz und Skalier­barkeit unserer Tech­nolo­gie, sowie in den inter­na­tionalen Aufbau des Geschäfts. Wir werden die Sales‑, Market­ing- und Entwick­lung­steams substantiell ausbauen, um das Wach­s­tum weiter voranzutreiben”, so Karim Nemr, PXL Vision’s Chief Busi­ness Offi­cer.

Über PXL Vision
Die PXL Vision AG ist ein Schweizer High-Tech Spin-off der Eidgenös­sis­chen Tech­nis­chen Hochschule (ETH). PXL Vision bietet führende Lösun­gen für die Automa­tisierung und Verbesserung der Iden­titätsver­i­fizierung und des Kunden-Onboard­ings durch automa­tisierte Soft­warelö­sun­gen, die auf den neuesten Entwick­lun­gen im Bere­ich Computer Vision und Machine Learn­ing basieren. PXL hat seinen Haupt­sitz in Zürich, Schweiz, und verfügt über F&E‑Zentren in Novi Sad, Serbien, und Eriwan, Arme­nien.

Über High-Tech Grün­der­fonds
Der Seed­in­vestor High-Tech Grün­der­fonds (HTGF) finanziert Tech­nolo­gie-Start-ups mit Wach­s­tumspo­ten­tial. Mit einem Volu­men von rund 900 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem inter­na­tionalen Part­ner-Netzw­erk hat der HTGF seit 2005 fast 600 Start-ups begleitet. Sein Team aus erfahre­nen Invest­ment Managern und Start-up-Experten unter­stützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Unternehmergeist und Leiden­schaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Grün­dun­gen aus den Bere­ichen digi­tale Geschäftsmod­elle, Indus­trial-Tech, Life Sciences, Chemie und angren­zende Geschäfts­felder.

Über 2,4 Milliar­den Euro Kapi­tal investierten externe Inve­storen bislang in mehr als 1.500 Folge­fi­nanzierungsrun­den in das HTGF-Port­fo­lio. Außer­dem hat der Fonds bere­its Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfol­gre­ich verkauft. Zu den Inve­storen der Public-Private-Part­ner­ship zählen das Bundesmin­is­terium für Wirtschaft und Energie, KfW Capi­tal, die Fraun­hofer-Gesellschaft sowie die 32 Unternehmen.

P+P berät Forestay Capital bei Series C Finanzierung in Zenjob

Der digi­tale Arbeitsver­mit­tler Zenjob hat eine Series-C-Finanzierungsrunde in Höhe von 27 Millio­nen Euro (30 Mio. US$) erfol­gre­ich abgeschlossen. Lead-Investor ist Forestay Capi­tal, eine Tochterge­sellschaft von Ernesto Bertarel­lis (Foto) Family Office Waypoint Capi­tal. Zu den weit­eren Kapi­tal­ge­bern zählen die Bestandsin­ve­storen Redalpine, Acton Capi­tal, AXA Venture Part­ners und Atlantic Labs.

Zenjob vermit­telt per App studen­tis­che Hilf­skräfte an große und mittel­ständis­che Unternehmen aus den Branchen Logis­tik, Einzel­han­del und Büro. Neukun­den werden digi­tal in alle Prozesse einge­führt und können anschließend Personal über ein Online-Buchungsportal anfordern. Unternehmen finden so schnell und flex­i­bel Aushil­f­skräfte, um auf kurzfristi­gen Person­albe­darf oder saisonale Schwankun­gen zu reagieren. Das Job-Kandi­daten-Match­ing ermöglicht zudem, dass Studierende noch am gleichen Tag einen Job in ihrer Nähe finden. Über die App erre­icht Zenjob nach eige­nen Angaben täglich 15.000 Studierende. Aktuell ist das Berliner Unternehmen bere­its in 14 Städten vertreten.

Zenjob ermöglicht seinen Kunden hohe Effizienz-Gewinne und übern­immt von der Person­al­suche bis hin zur Abrech­nung die gesamte Abwick­lung für den temporären Person­alein­satz. Algo­rith­men sollen zudem helfen, die Person­al­nach­frage noch besser vorherzuse­hen.

P+P Pöllath + Part­ners hat Forestay Capi­tal, ein Fonds, der zur Waypoint Capi­tal Gruppe gehört, im Rahmen der Finanzierungsrunde mit folgen­dem Team beraten:

Chris­t­ian Tönies, LL.M. Eur. (Part­ner, Feder­führung, M&A/Venture Capi­tal, München/Berlin), Dr. Sebas­t­ian Gerlinger, LL.M. (Coun­sel, M&A/Venture Capi­tal, München/Berlin), Adal­bert Makos (Coun­sel, M&A/Venture Capi­tal, München), Andreas Kühn­ert (Senior Asso­ciate, M&A/Venture Capi­tal, München), Markus Döll­ner (Asso­ciate, M&A/Venture Capi­tal, München)

HR-Lösungsanbieter Neocase Software erhält 6 Mio. Euro

Berlin - Neocase Soft­ware, ein inter­na­tionaler Anbi­eter einer HR-Manage­ment-Plat­tform, erhält im Rahmen einer neuen Finanzierungsrunde rund sechs Millio­nen Euro von Entre­pre­neur Venture, Sofiouest sowie dem Manage­ment-Team und langjähri­gen Share­holder Iris Capi­tal. Die Mittel werden für Services zur HR-Digi­tal­isierung im Mittel­stand verwen­det.

Dieses Invest­ment ermöglicht Neocase Soft­ware, neben Großun­ternehmen nun auch mittel­ständis­che Unternehmen anzus­prechen und das inter­na­tionale Wach­s­tum – darunter in Deutsch­land und Skan­di­navien – zu beschle­u­ni­gen.

Das SaaS-Unternehmen verze­ich­nete 2019 ein Wach­s­tum von 22 Prozent und strebt trotz der Covid-19-Krise 2020 ein Wach­s­tum von mehr als 20 Prozent an.

HR-Digi­tal­isierungs-Services für den Mittel­stand
Neocase Soft­ware ist seit knapp zwei Jahrzehn­ten einer der führen­den Anbi­eter im Bere­ich HR-Service-Manage­ment und adressierte bislang vor allem die Bedürfnisse großer Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitar­beit­ern. Mit Büros und Teams in Paris (Haupt­sitz), London, Amster­dam und Boston baut Neocase Soft­ware nun sein Ange­bot in der DACH-Region und Skan­di­navien weiter aus. Dort bedi­ent das Unternehmen bere­its Kunden aus der Automobil‑, Sicher­heits- und Finanz­di­en­stleis­tungsin­dus­trie.

Neocase Soft­ware erweit­ert außer­dem seine F&E- sowie Sales-Programme, um seine Services auch mittel­ständis­chen Unternehmen mit mehr als 1.500 Mitar­beit­ern zur Verfü­gung zu stellen. Auf diese Weise können HR-Services in diesen Unternehmen digi­tal­isiert und die Arbeits­be­las­tung mit der HR Ready© Plat­tform reduziert werden. Diese neue Entwick­lung wird durch ein starkes Part­ner­net­zw­erk gefördert, das aus Soft­ware-Unternehmen wie Work­day, Talentsoft, CoreHR und Dien­stleis­tung­sun­ternehmen wie CGI, TCS, Sopra Steria, etc. besteht.

Neocase Soft­ware verfügt aktuell über mehr als 150 Kunden weltweit und ist in 180 Ländern direkt und über Inte­gra­toren aktiv. Zu den Kunden zählen unter anderem Société Générale, Air France, Cap Gemini, Thales, World­Bank, Peugeot-Opel, Axa, Sand­vik, UCB, Penn State Univer­sity, Harrods, United Health Service, MGM Resorts sowie AG2R La Mondi­ale.

Didier Moscatelli, CEO von Neocase Soft­ware: „Wir unter­stützen Unternehmen weltweit bei der Digi­tal­isierung der HR-Mitar­beit­erkom­mu­nika­tion. Die Digi­tal­isierung der Kommu­nika­tion im HR-Umfeld ist gerade in Großun­ternehmen ein absolutes Muss. Unsere 15-jährige Erfahrung ist der Schlüs­sel, der es Unternehmen ermöglicht, ihre Employee Expe­ri­ence zu verbessern. Durch das Invest­ment haben wir die Möglichkeit, nun auch die hohe Nach­frage von Mittel­ständlern nach unserer SaaS-Lösung zu bedi­enen und in neue Märkte wie die DACH-Region und Skan­di­navien einzutreten. Wir freuen uns auf dieses neue Kapi­tel und den Support unserer Inve­storen wie Entre­pre­neur Venture, Iris Capi­tal und Sofiouest.“

Pierre-Alexis De Vauplane, Invest­ment Direc­tor bei Entre­pre­neur Venture, kommen­tiert: „Wir freuen uns, Neocase Soft­ware die Mittel zur Verfü­gung zu stellen, die notwendig sind, um weiter zu wach­sen. Wir stehen bere­its mehrere Monate in inten­sivem Kontakt und sind begeis­tert von Didier Moscatel­lis Dynamik. Die Coro­n­akrise hat zudem einmal mehr das Poten­tial von Neocase für Unternehmen und deren Mitar­beiter gezeigt.“

Curt Gunsen­heimer (Foto), Manag­ing Part­ner bei Iris Capi­tal, ergänzt: „Wir unter­stützen Neocase Soft­ware bere­its seit vielen Jahren. Wir sind stolz, nun gemein­sam in diese inter­na­tionale Wach­s­tum­sphase zu starten – insbeson­dere in der DACH-Region, in der wir durch unser erstk­las­siges Netzw­erk auch das neue Ange­bot für mittel­ständis­che Unternehmen fördern werden.“

Über Neocase Soft­ware
Neocase ist ein Experte für die Digi­tal­isierung im HR-Bere­ich. Das 2001 gegrün­dete Unternehmen bietet SaaS-Soft­ware-Lösun­gen für HR-Service-Zentren, um die Employee Expe­ri­ence zu verbessern und gleichzeitig Verwal­tungskosten zu senken. Mit aktuell mehr als fünf Millio­nen Mitar­beit­ern in 180 Ländern werden die Soft­ware-Lösun­gen von Neocase täglich in branchen­führen­den Unternehmen einge­setzt, darunter Société Générale, Chanel, Thales, Air France, AG2R La Mondi­ale, Tata Commu­ni­ca­tions Services, UCB Pharma, National Oil Varco, PSA Group und viele mehr. www.neocasesoftware.com

Über Iris Capi­tal
Iris Capi­tal ist eine auf die digi­tale Wirtschaft spezial­isierte, europäis­che Venture Capi­tal-Gesellschaft. Iris Capi­tal investiert in Unternehmen in verschiede­nen Wach­s­tum­sphasen, vom Startup bis zu Late-Stage- und Growth-Play­ern. Aufgrund der beson­deren Spezial­isierung auf einzelne Branchen und der über 30-jähri­gen Erfahrung sowie der Unter­stützung seiner Unternehmensspon­soren, begleitet Iris Capi­tal aktiv die Unternehmen des eige­nen Port­fo­lios. Iris Capi­tal hat Büros in Paris, Berlin, San Fran­cisco, Tel Aviv, Tokio und Dubai.

Iris­Next ist ein Fonds von Iris Capi­tal, hinter dem als Inve­storen führende Unternehmen wie Orange, Publi­cis, Valeo und Bridge­stone sowie Finanz­in­ve­storen und Insti­tu­tio­nen wie Bpifrance und BRED Banque Popu­laire stehen. Zu den Beteili­gun­gen gehören unter anderem Adjust, Careem, Happy­Car, Kyriba, Open-Xchange, Mojio, reBuy, Scal­ity, Search­metrics, Shift Tech­nol­ogy, Studitemps, Talend, Talon.One und Unu Motors.  www.iriscapital.com

P+P berät Construyo bei Seed-Finanzierungsrunde

München/ Berlin/ London — Construyo, ein Tech­nolo­gie-Unternehmen für digi­tale Baupla­nung, hat eine Seed-Finanzierungsrunde über EUR 2 Millio­nen abgeschlossen.

Neuin­vestor ist das Venture Capi­tal-Unternehmen Talis Capi­tal mit Sitz in London. Talis Capi­tal schließt sich somit den bish­eri­gen Inve­storen Florian Swoboda, Grün­der von Liberty Ventures und Jan Kanieß, Mitbe­grün­der von Payone, an.

Construyo ist ein ganzheitlicher Dien­stleis­ter im Bere­ich Baupla­nung, der die Bauin­dus­trie in das digi­tale Zeital­ter brin­gen will. Dies geschieht mit einer Mischung aus Projek­t­ber­atung, Projek­t­man­age­ment-Soft­ware und einem Netzw­erk von Architektur‑, Inge­nieur- und Konstruk­tion­san­bi­etern. Ziel ist es, die Trans­parenz zu erhöhen, die Kosten zu senken und die Effizienz bei der Renovierung und dem Bau von Immo­bilien zu steigern. Das Start-up wurde 2018 von Leon­hard Jeub und Fabian Müller in Berlin gegrün­det.

Die Investi­tion wird genutzt, um die Plat­tform und das Part­ner­net­zw­erk von Construyo weit­erzuen­twick­eln und zu einer voll­ständi­gen End-to-End-Lösung auszubauen.

Berater Construyo: P+P Pöllath + Part­ners
Chris­t­ian Tönies, Foto, LL.M. Eur. (Part­ner, Feder­führung, M&A/Venture Capi­tal, München/Berlin), Dr. Sebas­t­ian Gerlinger, LL.M. (Coun­sel, M&A/Venture Capi­tal, München/Berlin), Dr. Jesko von Mirbach, LL.M., EMBA (Senior Asso­ciate, M&A/Venture Capi­tal, Berlin/München), Markus Döll­ner (Asso­ciate, M&A/Venture Capi­tal, München)

Elektronik Online-Plattform Back Market sammelt €110 Millionen ein

Hamburg — Back­Mar­ket, die weltweit führende Online-Plat­tform für gebrauchte und wieder­auf­bere­it­ete Elek­tron­ikpro­dukte, hat in einer Series-C-Finanzierungsrunde 110 Millio­nen Euro einge­sam­melt. Inve­storen sind Gold­man Sachs, Aglaé Ventures (der Venture-Arm der Groupe Arnault) und Eurazeo Growth. Das frische Kapi­tal will das franzö­sis­che Fairtech-Startup unter anderem dazu nutzen, seine Rolle in Deutsch­land zu festi­gen und seine inter­na­tionale Mark­t­führer-Posi­tion auch auf dem DACH-Markt auszubauen. Zuvor hatte Back Market bere­its zwei Finanzierungsrun­den von insge­samt 48 Millio­nen Euro durch Aglaé Ventures, Eurazeo Growth und Daphni erfol­gre­ich abgeschlossen.

Expan­sion auf dem DACH-Markt: Deutsch­land im Fokus
Back Market ist vor mehr als fünf Jahren in Frankre­ich als erster Online-Mark­t­platz gestartet, der sich auss­chließlich auf gebrauchte und wieder­auf­bere­it­ete Elek­tronik- und Elek­trogeräte (“refur­bished”) konzen­tri­ert. Inzwis­chen ist der grüne Tech-Pionier mit seinem inno­v­a­tiven Geschäftsmod­ell in sieben weit­eren Ländern aktiv (Deutsch­land, Öster­re­ich, Ital­ien, Spanien, Vere­inigtes Köni­gre­ich, Belgien und Vere­inigte Staaten). Auf dem DACH-Markt agiert Back Market seit 2016 in Deutsch­land und seit Beginn 2020 nun auch in Öster­re­ich. Geplant ist für dieses Jahr die Eröff­nung eines Büros in Deutsch­land, um die Expan­sion hierzu­lande zu beschle­u­ni­gen. Auch die Expan­sion ins Nach­bar­land Öster­re­ich soll von Deutsch­land aus gesteuert werden. Investiert wird verstärkt in die Bere­iche Busi­ness Devel­op­ment, Market­ing und neue Talente.

“Die Finanzierung ist ein defin­i­tives Signal der Reife, nicht nur für Back Market, sondern auch für die rasant wach­sende Refur­bished-Branche”, kommen­tiert Thibaud Hug de Larauze, CEO und Mitgrün­der von Back Market. “Wir haben eine glob­ale Marke geschaf­fen und einen Namen etabliert, der nicht nur ein Synonym für ‘refur­bished’, sondern auch für ‘Qual­ität’ ist. Jetzt gilt es, dieses Gleich­nis noch stärker in der DACH-Region zu verankern. Deutsch­land ist ein Schlüs­sel­markt für uns: Der deutsche Markt ist einer der dynamis­chsten Märkte in Bezug auf E‑Commerce und zeigt zugle­ich ein starkes Umwelt­be­wusst­sein unter Verbrauch­ern.”

Mission von Back Market: Elek­troschrott und CO2 weltweit reduzieren
“Die Inve­storen haben den aktuell stat­tfind­en­den Wandel zum ‘ethis­chen Konsum’ und die einzi­gar­tige Posi­tion von Back Market auf dem Markt erkannt”, sagt Hug de Larauze weiter. “Unsere Mission ist es, einen grundle­gen­den Mental­itätswan­del unter den Verbrauch­ern zu erre­ichen und dem Trend zum ständi­gen Neukauf von Elek­tron­ikpro­duk­ten entge­gen­zuwirken.”

Dafür bietet der Fairtech-Startup ein gutes Preis-Leis­tungs-Verhält­nis mit Rabat­ten von 30 bis 70 Prozent gegenüber dem Neupreis und schafft gleichzeitig ein einfach zu hand­haben­des Mittel zur Bekämp­fung der sich entfal­tenden “E‑Waste”-Krise. Weltweit wurden 2016 über 44 Millio­nen Tonnen Elek­tron­ikschrott produziert, mit einer jährlichen Wach­s­tum­srate von 3–4%. Diese Zahl wird bis zum näch­sten Jahr voraus­sichtlich auf 52,2 Millio­nen Tonnen anwach­sen.

“Refur­bished” einen guten Namen geben: Back Market setzt auf Qual­ität
Ein weit­erer großer Teil der Investi­tion­ssumme soll in die Qual­ität­skon­trolle fließen: Mith­ilfe der zusät­zlichen finanziellen Mittel will Back Market die Team­größe in diesem Segment verdreifachen. Zudem möchte das Startup mit einer Machine-Learn­ing-Unit den eige­nen Algo­rith­mus verbessern, neue Dien­stleis­tun­gen rund um Logis­tik und Reparatur einführen sowie das eigene Know-how in Bezug auf die Wieder­auf­bere­itung (Beschaf­fung von Geräten, Ersatzteilen, Test­pro­tokollen, F&E etc.) zum Nutzen seiner Verkäufer erweit­ern.

Bere­its jetzt arbeitet Back Market mit über 1.000 zerti­fizierten Part­ner­w­erk­stät­ten zusam­men, die die gebrauchten Geräte über­prüfen und wieder­auf­bere­iten, bevor sie in den Wiederverkauf gehen. Als Vertrauens­be­weis in die Qual­ität­skon­trolle stat­tet Back Market in Deutsch­land und Öster­re­ich alle Produkte mit einer 36-monati­gen Garantie aus. Den Verbrauch­ern eröffnet sich dadurch eine sichere und attrak­tive Alter­na­tive zum Neukauf.

Alexan­dre Flavier, Investor Gold­man Sachs Growth: “Back Market ist ein Parade­beispiel für unsere Strate­gie, visionäre Unternehmer bei der Entwick­lung alter­na­tiver Modelle für die Welt von morgen zu fördern. Wir freuen uns sehr über die Zusam­me­nar­beit mit Thibaud und seinem talen­tierten Team. Sie können eine wichtige Rolle in der Kreis­laufwirtschaft spie­len und ein Meilen­stein auf dem Weg zu einem nach­haltigeren Wach­s­tum sein. Wir freuen uns darauf, Back Market in dieser Phase und bei der inter­na­tionalen Expan­sion best­möglich zu unter­stützen.”

Antoine Loison, Mitgrün­der und Komple­men­tär von Aglaé Ventures: “Aglaé Ventures ist stolz darauf, als früher Investor von Back Market dabei zu sein. Wir freuen uns, seine Grün­der langfristig zu unter­stützen und zur Entwick­lung eines umwelt­fre­undlicheren Umfelds für den Kauf und Verkauf elek­tro­n­is­cher Produkte beizu­tra­gen.”

Yann du Rusquec, Geschäfts­führer Eurazeo Growth: “Die aktuelle Corona-Krise beweist die unglaubliche Wider­stands­fähigkeit des Modells von Back Market. Die Kombi­na­tion aus einem guten Preis-Leis­tungs-Verhält­nis, stabilen lokalen Liefer­ket­ten und einer starken Nach­haltigkeitsmis­sion ermöglicht es dem Unternehmen, auf die Bedürfnisse der Verbraucher auch in diesen schwieri­gen Zeiten zu reagieren. Es erübrigt sich fast zu sagen, dass Back Market aktuell äußerst gut performt.”

Über Back Market­Das 2014 in Frankre­ich gegrün­dete Startup Back Market ist der erste Online­mark­t­platz, der sich darauf konzen­tri­ert, Tausende durch zerti­fizierte Werk­stät­ten wieder­aufgear­beit­ete Elek­tron­ikgeräte an Verbraucher zu vermit­teln. Die Grün­der Thibaud Hug de Larauze, Quentin Le Brouster und Vian­ney Vaute (Foto Back­mar­ket © Julie Glass­berg) sind fest davon überzeugt, dass die Wünsche und Bedürfnisse der Verbraucher auch von wieder­auf­bere­it­eten Geräten erfüllt werden können. Als Antreiber der Kreis­laufwirtschaft will Back Market einen entschei­den­den Beitrag zu einem grundle­gen­den Mental­itätswan­del leis­ten und Elek­troschrott reduzieren.

Derzeit in acht Ländern vertreten (Frankre­ich, Deutsch­land, Ital­ien, Spanien, Vere­inigtes Köni­gre­ich, Öster­re­ich, Belgien und Vere­inigte Staaten), beschäftigt das Unternehmen heute rund 280 Mitar­beiter in Paris, Bordeaux und New York.

Über die Abteilung Merchant Bank­ing von Gold­man Sachs
Die 1869 gegrün­dete Gold­man Sachs Group, Inc. ist ein weltweit führen­des Unternehmen für Invest­ment­bank­ing, Wert­pa­piere und Invest­ment Manage­ment. Die Gold­man Sachs Merchant Bank­ing Divi­sion (MBD) ist das Hauptzen­trum für die langfristige Haupt­in­vesti­tion­stätigkeit des Unternehmens. MBD ist einer der führen­den Privatkap­i­tal-Inve­storen der Welt mit Investi­tio­nen in den Bere­ichen Private Equity, Wach­s­tums­beteili­gun­gen, Infra­struk­tur, private Anlei­hen und Immo­bilien.

Über Groupe Arnault
Groupe Arnault ist die Fami­lien-Hold­ingge­sellschaft von Bernard Arnault, dem Haup­tak­tionär der LVMH-Gruppe. Groupe Arnault investiert seit mehr als 20 Jahren in Unternehmen mit einem starken tech­nol­o­gis­chen Schw­er­punkt und hat maßge­blich dazu beige­tra­gen, dass diese zu eini­gen der weltweit führen­den Unternehmen gewach­sen sind. Nach ihrer anfänglichen Investi­tion über Aglaé Ventures, ihrem Investi­tion­spro­gramm für die Früh­phase, erhöht die Groupe Arnault ihre Investi­tio­nen während dieser drit­ten Finanzierungsrunde.

Über Eurazeo
Mit einem diver­si­fizierten Port­fo­lio von rund 16 Milliar­den Euro an verwal­tetem Vermö­gen, darunter 10 Milliar­den Euro von Drit­ten, ist Eurazeo eine führende glob­ale Invest­ment­ge­sellschaft mit Nieder­las­sun­gen in Paris, Luxem­burg, New York, Shang­hai und Sao Paulo. Ihre Aufgabe besteht darin, das Trans­for­ma­tionspoten­zial der Unternehmen, in die sie investiert, zu iden­ti­fizieren, zu beschle­u­ni­gen und zu verbessern. Als glob­aler Langzeitak­tionär bietet die Firma den von ihr betreuten Unternehmen ein tiefes Branchen-Know-how, ein Tor zu den glob­alen Märk­ten und ein stabiles Stand­bein für trans­for­ma­torisches Wach­s­tum.

Über Daphni
Daphni ist ein europäis­ches VC-Unternehmen, das in nutze­ror­i­en­tierte Star­tups mit europäis­cher DNA und starken inter­na­tionalen Ambi­tio­nen investiert. Das Unternehmen wird von daph­nipo­lis unter­stützt, einer eng verbun­de­nen Gemein­schaft von mehr als 300 Unternehmern, Führungskräften, Akademik­ern, Künstlern und Beratern sowie einer digi­talen Plat­tform, um sowohl Effizienz als auch volle Trans­parenz zu gewährleis­ten. Die Firma wurde 2015 gegrün­det und hat ihren Sitz in Paris, Frankre­ich.

Zeitgold sammelt €27 Million in Series B Funding-Runde ein

Berlin/Tel Aviv — Zeit­gold, the intel­li­gent soft­ware plat­form for small busi­ness account­ing automa­tion, raised €27 million in Series B fund­ing. The round was led by new investor Vintage Invest­ment Part­ners, a lead­ing global venture firm. Exist­ing investors BatteryVen­tures, HV Holtzbrinck Ventures, Saban Ventures, and btov Part­ners, as well as insur­ance company AXA Germany (AXA Inno­va­tion Campus) and Deutsche Bank, also partic­i­pated in the invest­ment round. The new round brings the total fundrais­ing of the German-Israeli tech company (with offices in Berlin and Tel Aviv) to more than €50 million. Foto Zeit­gold: Founders Stefan Jeschon­nek, Kobi Eldar, Dr. Jan Deepen.

Zeit­gold will invest the new capi­tal to further develop its propri­etary AI-powered soft­ware and continue the strong growth of the busi­ness to ulti­mately become the lead­ing account­ing automa­tion plat­form in Europe. Today, more than 80% of all book­ing scenar­ios are already auto­mated by the arti­fi­cial intel­li­gence of the Zeit­gold soft­ware, which consis­tently surpasses human indus­try stan­dards for accu­racy.

Using Zeit­gold, busi­ness owners can signif­i­cantly reduce the amount of work required to prepare their books and can there­fore devote more resources to their core busi­ness. Busi­ness owners simply scan receipts and invoices using the Zeit­gold app and the soft­ware auto­mat­i­cally matches these docu­ments with bank account trans­ac­tions. All docu­ments and data is then auto­mat­i­cally trans­ferred to their tax advi­sor. The tax advi­sor also uses the Zeit­gold soft­ware to auto­mate the major­ity of stan­dard book­ings and increase effec­tive commu­ni­ca­tion thanks to paper­less processes. As a result, tax advi­sors and their staff can focus on complex trans­ac­tions and compre­hen­sive consult­ing for their clients.

Since the previ­ous fund­ing round in early 2019, Zeit­gold has grown its busi­ness massively on both sides of the plat­form. Zeitgold’s SMB user base has grown by more than 300 percent, and with the launch of its tax advi­sor soft­ware in late 2019 Zeit­gold has success­fully responded to the rising demand from tax advi­sors seek­ing seam­less book­keep­ing automa­tion.

Stefan Jeschon­nek, co-founder and CEO of Zeit­gold, said, “We are thrilled to welcome Vintage as a new lead investor in Zeit­gold. I’m proud of how much our tech­nol­ogy already simpli­fies the collab­o­ra­tion between small busi­ness owners and tax advi­sors, allow­ing both parties to focus on what matters most to their busi­ness. Together with Vintage and our exist­ing investors, we are now better posi­tioned than ever to estab­lish Zeit­gold as the stan­dard for book­keep­ing automa­tion in Europe.”

Asaf Horesh, General Part­ner at Vintage Invest­ment Part­ners, added, “Zeitgold’s cutting-edge tech­nol­ogy will radi­cally simplify the way millions of small busi­ness owners and tax advi­sors work. We are delighted to support Stefan, Jan, Kobi and their world-class team as they continue to develop their inno­v­a­tive tech­nol­ogy and to rapidly grow their busi­ness.”

About Zeit­gold
Zeit­gold is an intel­li­gent soft­ware plat­form for small busi­ness account­ing automa­tion. Using Zeitgold’s AI-powered web and smart­phone apps, busi­ness owners prepare their book­keep­ing digi­tally and highly auto­mated in a frac­tion of the time. Tax advi­sors receive fully digi­tized docu­ments and accu­rate book­ing sugges­tions for more than 80 percent of their clients’ trans­ac­tions, allow­ing them to final­ize the books more effi­ciently. In addi­tion, tax advi­sors and their clients can collab­o­rate digi­tally and effi­ciently using the Zeit­gold plat­form. Zeit­gold was founded in 2015 by Stefan Jeschon­nek (MBA, Stan­ford), Jan Deepen (PhD, WHU) and Kobi Eldar (8200). Jeschon­nek and Deepen previ­ously co-founded fintech company SumUp. Eldar previ­ously led a cyber­se­cu­rity unit in the Israeli Defense Forces and had lead­ing roles in several Israeli tech compa­nies. Zeit­gold currently employs 120 team members in Berlin and Tel Aviv.

About Vintage Invest­ment Part­ners
Vintage Invest­ment Part­ners is a global venture firm combin­ing fund-of-funds, secondary funds and co-invest, direct funds. With approx­i­mately $2 billion under manage­ment across theUS, Europe and Israel, Vintage is invested in several of the world’s lead­ing venture funds with expo­sure to approx­i­mately two thou­sand tech­nol­ogy compa­nies. Vintage uses its unmatched network to connect star­tups across the world to hundreds of corpo­ra­tions seek­ing support in their digi­tal jour­neys, help­ing drive the ecosys­tem to maxi­mize its poten­tial. The Vintage part­ners are Alan Feld, Abe Finkel­stein, Amit Frenkel, Asaf Horesh and Orly Glick along with 30 team members.

Blockchain-Start-up Gapless sammelt 5,5 Millionen Euro ein

Berlin/Frankfurt — Gapless, die Plat­tform für Dinge, die man liebt, hat eine sieben­stel­lige Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das Blockchain-Start-up aus Berlin um das Gründertrio (Foto) Jan Karnath (CEO), Malte Häusler (CFO) und Andreas Joegbes (CTO) hat insge­samt 5,5 Millio­nen Euro von Inve­storen einge­wor­ben.

Lead-Investor ist der FinLab EOS VC Fund – ein Joint Venture zwis­chen der FinLab AG (ISIN: DE0001218063) und dem EOSIO Blockchain-Entwick­ler Block.one, weltweite Experten für Blockchain-Tech­nolo­gie. Neben dem Fonds sind auch der Versicherung­sun­ternehmer Kersten Jodex­nis mit seinem Family Office LA ROCA Capi­tal und die Porsche AG, die bere­its seit 2018 in Gapless investiert, an der Finanzierung beteiligt.

Die All-in-One-App für das Fahrzeug – und mehr Gapless ist die All-in-One-App für das Fahrzeug – sie ermöglicht es Nutzern, eine lückenlose und umfassende Fahrzeughis­to­rie zu erstellen und fahrzeug­be­zo­gene Drit­tan­bi­eter-Dien­ste zu nutzen. “Mit dem FinLab EOS VC Fund sowie EOS VC, dem Venture Capi­tal-Zweig von Block.One, haben wir den Part­ner unserer Wahl für die Weit­er­en­twick­lung unseres jungen Unternehmens gefun­den”, sagt Gapless-CEO Jan Karnath über die erfol­gre­iche Seed-Finanzierung. “Wir gehen nun gemein­sam den nächsten Schritt, um die ‘Plat­tform, für Dinge, die du liebst’ zu werden.“

Gemein­sam mit Malte Häusler und Andreas Joebges gründete Karnath 2018 die Plat­tform mit dem Ziel, den Wert und die emotionale Bedeu­tung von Fahrzeu­gen für die Zukunft zu sich­ern. Erweiterung der Blockchain-Architek­tur Block.one ist der Entwick­ler des führenden Blockchain-Protokolls EOSIO, welches im Juni 2018 veröffentlicht wurde. EOSIO wird allge­mein als die erste leistungsfähige Blockchain-Plat­tform für Unternehmen ange­se­hen und ist derzeit eine der aktivsten Blockchain-Soft­ware-Plat­tfor­men der Welt. Gapless beab­sichtigt, das neu aufge­brachte Kapi­tal in das Produkt, die Erweiterung der Blockchain-Architek­tur und das Nutzerwach­s­tum der Plat­tform zu investieren.

“Wir freuen uns, Gapless als neue Investi­tion in unserem Port­fo­lio begrüßen zu dürfen”, sagt Stefan Schütze, Geschäftsführer des FinLab EOS VC Fonds. “Gapless zeigt, wie die Blockchain-Tech­nolo­gie Dien­stleis­tun­gen von Grund auf verändern kann – und denkt dabei immer aus der Perspek­tive der Nutzer. Die FinLab AG verwal­tet den FinLab EOS VC Fund und ist einer der größten Fintech- und Blockchain-Inve­storen in Europa. Part­ner der ersten Stunde: Porsche Seit der Gründung von Gapless steht der Stuttgarter Sport­wa­gen­her­steller Porsche an der Seite des Berliner Blockchain-Start-ups, das heute 20 Mitar­beiter beschäftigt. Seit Septem­ber 2018 ist Gapless
im Zuffen­hausener Ökosystem verankert und war auch Teil der Porsche Inno­va­tion­sagenda „Next Visions“ auf der Slush Confer­ence in Helsinki und der IAA in Frank­furt am Main.

Darüber hinaus hat die weltweite Inno­va­tion­splat­tform STARTUP AUTOBAHN powered by Plug and Play das junge Berliner Unternehmen in sein aktuelles Programm aufgenom­men. Mehr als 50.000 registri­erte Fahrzeuge Bere­its heute verwal­tet Gapless mehr als 50.00 Fahrzeuge auf der Plat­tform, wobei die meis­ten Nutzer der so genan­nten digi­talen Gara­gen aus den USA, Großbri­tan­nien und Deutsch­land kommen. Zum Ende des Jahres erwarten die Blockchain-Spezial­is­ten bis zu 100.000.  www.gapless.app.

Über Gapless
Gapless ist die weltweit erste Blockchain-Plat­tform für Besitzer von Fahrzeu­gen. Auf www.gapless.app können Nutzer ihre Fahrzeuge online verwal­ten und digi­tale, vollständige Fahrzeughis­to­rien erstellen oder von Gapless erstellen lassen. Alle zum Auto gehörenden Doku­mente, Fotos und Infor­ma­tio­nen befinden sich an einem sicheren Ort und können zu jeder Zeit online abgerufen, verwal­tet oder in Form von digi­talen Exposés mit veri­fizierten historischen Einträgen geteilt werden. Dazu zählen unter anderem Infor­ma­tio­nen zu früheren Fahrzeug- Rückrufen, Daten zu Ausstat­tungsmerk­malen oder auch Ausgaben.

Über Block.one und EOS VC
Das EOS VC-Programm von Block.one unterstützt Entwick­ler und Unternehmer bei der Gründung von Commu­nity-basierten Unternehmen unter Nutzung von EOSIO. Es bietet Unterstützung in Form von Venture-Capi­tal-Part­ner­schaften, die in erster Linie auf eine nach­haltige Nutzung des EOSIO- Ökosystems abzie­len, indem es in ein konzen­tri­ertes und diver­si­fiziertes Port­fo­lio von Blockchain- orien­tierten Unternehmen auf der Grund­lage der EOSIO-Soft­ware investiert. Die EOS VC-Initia­tive zielt darauf ab, durch die Durchführung von Veranstal­tun­gen ein glob­ales Netzw­erk von Indi­viduen verschiedener Diszi­plinen zu fördern. Als Teil der Mission und Vision arbeitet EOS VC regelmäßig mit der Blockchain-Entwick­lerge­mein­schaft zusam­men. Weit­ere Infor­ma­tion finden Sie online unter www.Block.one und unter www.vc.eos.io.

Über Porsche
Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG mit Sitz in Stuttgart-Zuffen­hausen ist einer der prof­ita­bel­sten Auto­mo­bil­her­steller der Welt. Im Jahr 2019 lieferte Porsche von den Modellen 911, 718 Boxster, 718 Cayman, Cayenne, Macan, Panam­era und Taycan 280.800 Fahrzeuge an Kunden in aller Welt aus. Das waren zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor. Porsche betreibt Werke in Stuttgart und Leipzig sowie ein Entwick­lungszen­trum in Weis­sach. Der Sport­wa­gen­her­steller beschäftigt 35.429 Mitar­beiter. Porsche ist der Inno­va­tion verpflichtet, viele der Tech­nolo­gien haben ihren Ursprung im Motor­sport.

Über FinLab AG
Die börsennotierte FinLab AG (WKN 121806 / ISIN DE0001218063) ist einer der ersten und größten Inve­storen in den Bere­ichen Finan­cial Services Tech­nolo­gies (“fintech”) und Blockchain in Europa. Der Schw­er­punkt von FinLab ist dafür die Bere­it­stel­lung von Wagniskap­i­tal für Start-ups. Die FinLab strebt die aktive und langfristige Begleitung ihrer Invest­ments an. Dabei unterstützt FinLab ihre Beteili­gun­gen in ihrer jeweili­gen Entwick­lungsphase mit ihrem Netzw­erk und Know-how. Darüber hinaus agiert FinLab als Asset Manager und verwal­tet Assets im dreis­tel­li­gen Millio­nen­bere­ich.

main incubator und Bayern Kapital investieren in Start-up Scompler

Land­shut / Frank­furt am Main / München — main incu­ba­tor, Früh­phas­en­in­vestor der Commerzbank-Gruppe, und Bayern Kapi­tal, die Venture-Capi­tal-Gesellschaft des Freis­taats Bayern, beteili­gen sich im Rahmen einer Seed-Finanzierungsrunde in sieben­stel­liger Höhe an der Scom­pler Tech­nolo­gies GmbH. Die Software-as-a-Service(SaaS)-Lösung des Münch­ner Unternehmens deckt sämtliche Prozesse des strate­gis­chen Content Manage­ments (SCOM) ab und bringt alle Inhalte von Unternehmen­skom­mu­nika­tion und Market­ing auf einer klar struk­turi­erten Plat­tform zusam­men. Die Mittel aus der Finanzierungsrunde investiert Scom­pler in die Weit­er­en­twick­lung und den Ausbau der Funk­tion­spalette ihres Produkts.

In vielen Unternehmen werden die Bere­iche Market­ing und Kommu­nika­tion im Zuge der Digi­tal­isierung immer komplexer und umfan­gre­icher. Content wird meist nicht einheitlich und Diszi­plin-über­greifend erstellt, sondern unko­or­diniert und ohne langfristig angelegte Strate­gie verbre­itet. Der Mangel an Trans­parenz und Koor­di­na­tion zwis­chen den Abteilun­gen führt zu Doppelar­beit und Mehrkosten, der Kommu­nika­tion dadurch letztlich kompliziert und teuer werden lässt. Die erhoffte Wirkung der Kampagne bleibt aus. Genau dieses Prob­lem will Scom­pler lösen: Mith­ilfe der Kombi­na­tion aus Soft­ware-Lösung und Strate­gieber­atung können Inhalte kanal- und projek­tüber­greifend als struk­turi­erter Redak­tions- und Themen­plan organ­isiert und im Anschluss auch veröf­fentlicht werden.

Mit Scom­pler laufen komplexe, bisher dezen­tral organ­isierte Bausteine von Market­ing- und Kommu­nika­tion­skam­pag­nen an einem Knoten­punkt zusam­men und lassen sich dort über eine gemein­same Plat­tform von allen Beteiligten planen und kanalüber­greifend umset­zen. Während andere Tools häufig lediglich nach einem Sammel- und Check­lis­ten-Prinzip arbeiten, ist Scom­pler das Werkzeug, um Content-Market­ing- und Social-Media-Kampag­nen zentral zu organ­isieren und dabei alle involvierten Prozesse abzu­bilden und strate­gisch zu koor­dinieren. Das intu­itive Tool verknüpft die einzel­nen Abteilun­gen von Unternehmen damit inter­diszi­plinär: Kommu­nika­tion­ss­chw­er­punkte wie Public Rela­tions, Such­maschi­nen-Opti­mierung (SEO), Online-Market­ing oder Social Media werden aus einem Cock­pit heraus gesteuert, wodurch schließlich Kapaz­itäten und Ressourcen geschont werden.

Scom­pler konnte bere­its eine Vielzahl namhafter Kunden gewin­nen, darunter der ADAC, BASF, Commerzbank, Deutsche Bahn, Merck und Nestlé. Dort arbeiten jeweils bis zu 300 User paral­lel und projek­tüber­greifend an Themen­plä­nen und Kommu­nika­tion­skam­pag­nen. Das Start-up wurde 2018 von Mirko Lange gegrün­det und beschäftigt aktuell 30 Mitar­beiter. Die Mittel aus der Finanzierungsrunde fließen vor allem in die Weit­er­en­twick­lung der Scom­pler-Plat­tform. Geplant ist unter anderem die Inte­gra­tion von Funk­tio­nen zur Medi­en­beobach­tung und Analyse des eige­nen Contents, langfristig soll beispiel­sweise mittels Natural Language Process­ing (comput­ergestützte, inhaltliche Analyse des Contents) ein Abwe­ichen von fest­gelegten Strate­gien frühzeitig erkannt werden.

Mirko Lange, Grün­der und CEO von Scom­pler, sagt: „Kommu­nika­tion­sin­halte über alle Kanäle hinweg ziel­grup­pen­gerecht zu mana­gen, ist bei der zunehmenden Hetero­gen­ität und Digi­tal­isierung eine sehr komplexe Aufgabe. Genau hier setzen wir als ganzheitliche Soft­ware-Lösung an. Wie kaum eine andere Plat­tform ist Scom­pler in der Lage, auch komplexe Kommu­nika­tion­sstrate­gien digi­tal abzu­bilden und kanalüber­greifend umzuset­zen. Insbeson­dere im vergan­genen Jahr waren wir damit sehr erfol­gre­ich. Die neuen finanziellen Mittel werden uns eine große Hilfe dabei sein, eine ganze Reihe neuer Tech­nolo­gien und Funk­tio­nen einzubauen.“

Roman Huber (Foto), Geschäfts­führer von Bayern Kapi­tal, sagt: „In vielen Unternehmen befinden sich Kommu­nika­tion und Market­ing in einer Zeitwende: Die Außen­darstel­lung muss zunehmend die konkreten Bedürfnisse ihrer Ziel­grup­pen adressieren, um sich vom Wettbe­werb abzuheben. Daher sehen wir bei Scom­pler erhe­bliches Mark­t­poten­zial: Im Zeital­ter der Digi­tal­isierung trifft das junge High­tech-Unternehmen mit seiner durch­dachten Lösung voll und ganz den Nerv der Zeit. Inno­v­a­tive Ansätze in einem wach­s­tumsstarken Bere­ich machen Investi­tio­nen in IT-Unternehmen wie Scom­pler für den Zukun­fts­stan­dort Bayern deshalb beson­ders inter­es­sant.“

“Die Produk­tion rele­van­ter Inhalte sind Engpass und gleichzeitig Erfol­gs­fak­tor für eine kunden­zen­tri­erte Kommu­nika­tion. Zusät­zlich führen die immer zahlre­icher werden­den Distri­b­u­tion­skanälen zu steigen­der Komplex­ität und damit auch zu einem höheren Bedarf an Lösun­gen, mit dieser Komplex­ität fertig zu werden. Mirko Lange und sein Team kennen durch ihre jahrzehn­te­lange Beratertätigkeit, die vielen Heraus­forderun­gen großer Unternehmen bei dem über­ge­ord­neten Themen­man­age­ment in der Kommu­nika­tion­sstrate­gie und haben mit Scom­pler die passende Antwort gefun­den,” erklären Moritz Schwarz und Sebas­t­ian Scheib, verant­wortliche Invest­ment Manager bei main incu­ba­tor.

Über Bayern Kapi­tal
Die Bayern Kapi­tal GmbH mit Sitz in Land­shut wurde auf Initia­tive der Bayerischen Staat­sregierung 1995 als 100-prozentige Tochterge­sellschaft der LfA Förder­bank Bayern gegrün­det. Bayern Kapi­tal stellt als Venture Capi­tal-Gesellschaft des Freis­taats Bayern den Grün­dern inno­v­a­tiver High Tech-Unternehmen und jungen, inno­v­a­tiven Tech­nolo­gie­un­ternehmen in Bayern Beteili­gungskap­i­tal zur Verfü­gung. Bayern Kapi­tal verwal­tet derzeit elf Beteili­gungs­fonds mit einem Beteili­gungsvol­u­men von rund 385 Millio­nen Euro. Bislang hat Bayern Kapi­tal rund 310 Millio­nen Euro Beteili­gungskap­i­tal in rund 275 inno­v­a­tive tech­nolo­gieori­en­tierte Unternehmen aus verschieden­sten Branchen investiert, darunter Life Sciences, Soft­ware & IT, Werk­stoffe & Neue Mate­ri­alien, Nanotech­nolo­gie sowie Umwelt­tech­nolo­gie. So sind in Bayern über 7.500 Arbeit­splätze dauer­haft in zukun­fts­fähi­gen Unternehmen entstanden.
www.bayernkapital.de

Über main incu­ba­tor
main incu­ba­tor ist der Früh­phasen-Investor und die Forschungs- und Entwick­lung­sein­heit der Commerzbank Gruppe. Er unter­sucht wirtschafts- und gesellschaft­srel­e­vante Zukun­ft­stech­nolo­gien, fördert und entwick­elt nach­haltige Lösun­gen. Auf Basis der Zukun­ft­stech­nolo­gien Addi­tive Druck­ver­fahren, Künstliche Intel­li­genz, Cross Real­ity, Inter­net of Things, Networks, Robot­ics sowie Quan­tum Comput­ing entwick­elt er Proto­typen, oft in Zusam­me­nar­beit mit Part­nern aus Indus­trie und Forschung. So gestal­tet er zukun­fts­fähige Produkte, Lösun­gen und Infra­struk­turen aktiv mit. Durch strate­gis­che Invest­ments in junge tech-getriebene Star­tups unter­stützt der main incu­ba­tor schon frühzeitig Inno­va­tio­nen und macht sie der Commerzbank und ihren Kunden zugänglich. Weit­er­hin fördert der main incu­ba­tor das Tech-Ökosys­tem durch aktive Teil­habe in Mein­ungs­bil­dung­sprozessen und Gremien­ar­beit sowie durch eigene Veranstal­tun­gen, wie die monatliche Tech-Startup-Even­treihe „Between the Towers“.

Die Main Incu­ba­tor GmbH, kurz main incu­ba­tor, ist eine hundert­prozentige Tochterge­sellschaft der Commerzbank AG mit Sitz in Frank­furt am Main. www.main-incubator.de

Maxburg Capital übernimmt metoda von HTGF, TEV und Bayern Kapital

Frank­furt a. Main — Der High-Tech Grün­der­fonds (HTGF) hat gemein­sam mit den Mitin­ve­storen Bayern Kapi­tal, die Venture Capi­tal-Gesellschaft des Freis­taats Bayern, und TEV erfol­gre­ich ihre Beteili­gung am Münch­ener Soft­ware-Unternehmen metoda veräußert. metoda ist ein führen­der Anbi­eter von Soft­ware-as-a-Service-Lösun­gen für Echtzeit-Mark­t­analy­sen im Online-Handel. Neuer Eigen­tümer ist Maxburg Capi­tal Part­ners. Die drei Früh­phasen-Inve­storen hatten sich im Rahmen der Seed-Runde im Jahr 2013 gemein­sam mit mehreren Busi­ness Angels erst­ma­lig an metoda beteiligt, 2015 bekräftigten sie ihre Engage­ments im Rahmen einer Serie-A-Finanzierungsrunde.

Die metoda GmbH ist einer der weltweit führen­den Anbi­eter für Echtzeit-Mark­t­analy­sen im Bere­ich E‑Commerce. Die Welt des Online-Handels weist eine hohe Dynamik auf, sodass Mark­t­teil­nehmer auf automa­tisierte Tools zurück­greifen müssen, um sich einen Überblick über die Mark­t­si­t­u­a­tion und ihre Wettbe­wer­ber zu verschaf­fen. Die Soft­ware-as-a-Service-Lösun­gen (SaaS) von metoda bieten hier­für eine Lösung, mit der die Produk­t­daten (Preise, Verfüg­barkeiten, Versand­kosten oder Lieferzeiten) von Online-Händlern weltweit, darunter auch Amazon, kontinuier­lich Daten­schutz-konform erfasst und analysiert werden. Der Service des ehema­li­gen Start-ups ermöglicht es Händlern, die eige­nen Preise und ihr Sorti­ment in Echtzeit auf die Entwick­lun­gen im Markt anzu­passen. Mit der “Amazon Adver­tis­ing AI” bietet metoda zudem eine einfach zu bedi­enende Lösung für die automa­tis­che Erstel­lung und Analyse von Werbung auf Amazon.

Mit einem Team von 50 Mitar­beit­ern betreut metoda heute mehr als 200 Blue-Chip- und Mittel­stand­sun­ternehmen, koor­diniert monatlich rund 50.000 Werbekam­pag­nen und verar­beitet täglich mehr als eine Milliarde E‑Com­merce-Daten­punkte aus 28 Ländern.Neuer Mehrheits­ge­sellschafter ist der von Maxburg Capi­tal Part­ners beratene Fonds Maxburg Beteili­gun­gen III („Maxburg“), eine auf den deutschsprachi­gen Raum fokussierte Beteili­gungs­ge­sellschaft mit Kapi­talzusagen von € 600 Mio. seit­ens der RAG-Stiftung. Maxburg konzen­tri­ert sich auf langfristig angelegte Unternehmens­beteili­gun­gen mit dem Ziel dauer­hafter und nach­haltiger Wert­steigerung und ist bere­its an mehreren Soft­ware- und Tech­nolo­gie­un­ternehmen beteiligt.

“Der High-Tech Grün­der­fonds hat den Weg vom Start-up zum rele­van­ten Branchen-Player von Anfang an aktiv begleitet und das Poten­tial der Idee hinter metoda früh erkannt. Es ist beein­druck­end, was das metoda Team um Stefan Bures und Robert Schmidtke geschaf­fen hat. Wir sind überzeugt, dass Maxburg der richtige Part­ner ist, um das Unternehmen bei seinem weit­eren Wach­s­tum erfol­gre­ich zu begleiten.“ Romy Schnelle (Foto), Part­nerin des High-Tech Grün­der­fonds.

Für Stefan Bures, Grün­der und Geschäfts­führer der metoda GmbH, ist die Transak­tion ein weit­erer wichtiger Meilen­stein in der Entwick­lung des Unternehmens: „Wir sind überzeugt, mit Maxburg einen unternehmerisch agieren­den, langfristig orien­tierten Part­ner gefun­den zu haben, der uns auf unserem zukün­fti­gen Weg begleitet. Gleichzeitig möchten wir uns bei unseren bish­eri­gen Inve­storen bedanken, ohne die unsere Erfol­gs­geschichte nicht möglich gewe­sen wäre.“

Über Bayern Kapi­tal
Die Bayern Kapi­tal GmbH mit Sitz in Land­shut wurde auf Initia­tive der Bayerischen Staat­sregierung 1995 als 100-prozentige Tochterge­sellschaft der LfA Förder­bank Bayern gegrün­det. Bayern Kapi­tal stellt als Venture Capi­tal-Gesellschaft des Freis­taats Bayern den Grün­dern inno­v­a­tiver High Tech-Unternehmen und jungen, inno­v­a­tiven Tech­nolo­gie­un­ternehmen in Bayern Beteili­gungskap­i­tal zur Verfü­gung. Bayern Kapi­tal verwal­tet derzeit elf Beteili­gungs­fonds mit einem Beteili­gungsvol­u­men von rund 385 Millio­nen Euro. Bislang hat Bayern Kapi­tal rund 310 Millio­nen Euro Beteili­gungskap­i­tal in rund 275 inno­v­a­tive tech­nolo­gieori­en­tierte Unternehmen aus verschieden­sten Branchen investiert, darunter Life Sciences, Soft­ware & IT, Werk­stoffe & Neue Mate­ri­alien, Nanotech­nolo­gie sowie Umwelt­tech­nolo­gie. So sind in Bayern über 7.500 Arbeit­splätze dauer­haft in zukun­fts­fähi­gen Unternehmen entstanden.

Über TEV
TEV (Tengel­mann Ventures) investiert seit 2009 in Start-ups aus den Bere­ichen Consumer Inter­net, Digi­tal Services und Emerg­ing Tech­nolo­gies. Mit rund 50 Beteili­gun­gen gehört Tengel­mann Ventures zu den bedeu­tend­sten Venture Capi­tal-Inve­storen in Deutsch­land, zu den bekan­ntesten Invest­ments zählen Unternehmen wie Zalando (IPO), Deliv­ery Hero (IPO), Klarna, Scal­able Capi­tal und data Arti­sans.
www.tev.de

Über High-Tech Grün­der­fonds
Der Seed­in­vestor High-Tech Grün­der­fonds (HTGF) finanziert Tech­nolo­gie-Start-ups mit Wach­s­tumspo­ten­tial. Mit einem Volu­men von rund 900 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem inter­na­tionalen Part­ner-Netzw­erk hat der HTGF seit 2005 fast 600 Start-ups begleitet. Sein Team aus erfahre­nen Invest­ment Managern und Start-up-Experten unter­stützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Unternehmergeist und Leiden­schaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Grün­dun­gen aus den Bere­ichen digi­tale Geschäftsmod­elle, Indus­trial-Tech, Life Sciences, Chemie und angren­zende Geschäfts­felder. Über 2,5 Milliar­den Euro Kapi­tal investierten externe Inve­storen bislang in mehr als 1.600 Folge­fi­nanzierungsrun­den in das HTGF-Port­fo­lio. Außer­dem hat der Fonds bere­its Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfol­gre­ich verkauft.

Blackwave schließt siebenstellige Finanzierungsrunde ab

München — Der Carbon-Hersteller Black­wave aus Taufkirchen hat mit Unter­stützung des Startup-Netzw­erks BayStartUP erfol­gre­ich eine zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen. Während die Altge­sellschafter Ceravis und Unger Capi­tal Manage­ment ihre Investi­tio­nen erhöht haben, sind mit Profes­sor Rudolf Schwarz, dem Inhaber der IABG und der CK Venture Capi­tal GmbH aus München mit den Busi­ness Angels Conny Hörl und Katja Ruhnke, zwei neue Geldge­ber eingestiegen. Insge­samt konnte Black­wave mith­ilfe von BayStartUP eine sieben­stel­lige Summe einsam­meln, um das aktuell 16-köpfige Team auszubauen und seine Produk­tion signifikant zu erhöhen.

Black­wave ist ein Unternehmen aus dem Leicht­bau-Bere­ich, das hochkom­plexe Bauteile aus Carbon entwick­elt und produziert, die mit herkömm­lichen Ferti­gungsver­fahren nicht hergestellt werden können. Die Kompo­nen­ten zeich­nen sich durch ein geringes Gewicht sowie hohe Stabil­ität aus. Darüber hinaus exper­i­men­tiert Black­wave auch mit neuen Ansätzen, um Schrauben, Löcher und Gewinde im Produk­tion­sprozess zu berück­sichti­gen und so die Einsatzbere­iche der Produkte auszudehnen.

„Die abgeschlossene Finanzierungsrunde war ein wichtiger Schritt für uns, um unsere ambi­tion­ierten Ziele in die Real­ität umset­zen zu können“, so Bast­ian Behrens, CEO bei Black­wave. „Wir werden das Geld sowohl dazu nutzen, weit­ere Märkte wie z.B. die Medi­z­in­tech­nolo­gie zu erschließen, als auch unsere Ferti­gung weiter zu automa­tisieren, um noch wettbe­werb­s­fähiger zu werden. Natür­lich hat die aktuelle wirtschaftliche Lage auch Auswirkun­gen auf unsere Firma. Es ist beruhi­gend zu wissen, dass unsere Inve­storen auch jetzt voll hinter uns stehen.“

Katja Ruhnke (Foto), CEO bei CK Venture Capi­tal GmbH, sagt: „Ich bin durch BayStartUP auf Black­wave aufmerk­sam gewor­den. Vor allem das unaus­geschöpfte Poten­tial kohlen­stoff­faser-verstärk­ter Kunst­stoffe im Bere­ich Leicht­bau hat mich von Anfang an fasziniert. Hinter dem Namen Black­wave steht außer­dem ein hochmo­tiviertes Team, das bere­its einige Heraus­forderun­gen hervor­ra­gend gemeis­tert hat. Black­wave erfüllt alle Voraus­set­zun­gen, um langfristig erfol­gre­ich zu sein und zum Spitzen­re­iter im Bere­ich Leicht­bau zu werden.“

Ob in der Luft- und Raum­fahrt, in den Bere­ichen Auto­mo­bil, Sport, Maschi­nen­bau oder Medi­z­in­tech­nik: Unternehmen aus diesen Branchen sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, um Gewicht, Kosten, Treib­stoff zu sparen beziehungsweise den Kraftaufwand zu minimieren. Gleichzeitig müssen die Bauteile extrem leis­tungs­fähig gegenüber Verfor­mungen und Temper­aturschwankun­gen sein. In der Raum­fahrt müssen die Kompo­nen­ten Temper­a­turen von ‑150 bis +175 Grad Celsius stand­hal­ten können, ohne spröde zu werden oder sich zu verfor­men. Das Unternehmen Black­wave hat sich darauf spezial­isiert, genau diese Anforderun­gen zu lösen und als Inno­va­tion­streiber den Bere­ich Leicht­bau entschei­dend mitzugestal­ten.

Im Mittelpunkt der Geschäft­stätigkeit von Black­wave steht kohlen­stoff­faserver­stärk­ter Kunst­stoff sowie ein Herstel­lung­sprozess, bei dem mith­ilfe von Druck und Hitze das Mate­r­ial in Form gepresst wird. Es entste­hen Bauteile, die aus einem Guss stam­men und sehr belast­bar sind. Bish­erige Herstel­lung­sprozesse ermöglichten lediglich die Ferti­gung einfacher, flächiger Geome­trien, was die Einsatzge­bi­ete von Carbon erhe­blich einschränkt. Die Carbon-Bauteile von Black­wave können metallis­che Kompo­nen­ten nicht nur erset­zen, sie sind auch leichter und belast­barer. Beispiele aus der Raum­fahrt zeigen, dass jedes Kilo­gramm Nutzlast 30 bis 100 kg Zusatzgewicht für Rakete und Treib­stoff verur­sachen. Im Umkehrschluss kann ein Kilo­gramm Gewicht­serspar­nis mehrere Tausend Euro wert sein. Durch den neuen Ferti­gung­sprozess ergeben sich auch mehr Gestal­tungsmöglichkeiten. Das Bohren von Löch­ern, um Schrauben und Gewinde in Carbon-Kompo­nen­ten einzufü­gen, verletzt die Faser­struk­tur und schwächt die Stabil­ität des Mate­ri­als. Black­wave kann Funk­tion­se­le­mente in den Ferti­gung­sprozess inte­gri­eren, was vollkom­men neue indus­trielle Anwen­dungsmöglichkeiten erschließt und den Kunden die Entwick­lung inno­v­a­tiver Produkte mit erweit­erten Funk­tion­al­itäten ermöglicht.

Die Black­wave-Grün­der Bast­ian Behrens und Raphael Setz haben sich an der Tech­nis­chen Univer­sität München beim Formula Student Team kennen­gel­ernt. „Wir haben sehr ambi­tion­ierte Ziele. Kurzfristig werden wir nochmal die Produk­tion richtig anheizen und zusät­zlich automa­tisieren. Das bedeutet, dass wir auch große Serien­pro­duk­tio­nen stem­men können. Langfristig möchten wir bis 2026 ein eigenes Carbon-Teil im Weltall haben und eine Vorre­iter-Rolle im Bere­ich komplexe und hochfunk­tionale Carbon-Verbundw­erk­stoffe übernehmen“, so Bast­ian Behrens, CEO von Black­wave.

Bisher zählen namhafte Unternehmen aus Luft- und Raum­fahrt, Auto­mo­bil und Sport zu den Kunden, darunter Airbus, ESA, MT Aero­space, Pratt & Whit­ney sowie Porsche und die M GmbH.

Über BayStartUP
BayStartUP ist das bayerische Startup-Netzw­erk für Grün­der, Inve­storen und Unternehmen. Mit den Bayerischen Busi­ness­plan Wettbe­wer­ben, einem umfan­gre­ichen Coach­ing-Ange­bot und Europas größtem Inve­storen-Netzw­erk unter­stützt es Star­tups bei der Opti­mierung ihrer Strate­gie, dem Aufbau ihres Unternehmens und der Suche nach Grün­dungs- und Wach­s­tum­skap­i­tal. Für private und insti­tu­tionelle Inve­storen sichert BayStartUP einen qual­i­fizierten Dealflow und bietet Startup-Insights auf exklu­siven Busi­ness-Angel-Meet­ings und Inve­storenkon­feren­zen. Mit bundesweiten Startup-Indus­trie-Match­ings und konzep­tionellen Ange­boten berät BayStartUP etablierte Unternehmen bei der Entwick­lung geeigneter Strate­gien für die Zusam­me­nar­beit mit Star­tups. Über BayStartUP haben Grün­der Kontak­tchan­cen zu rund 300 aktiven Busi­ness Angels sowie über 100 insti­tu­tionellen Inve­storen. Seit 2015 vermit­telte BayStartUP über 263 Mio. Euro Kapi­tal in 259 aktiv betreuten Finanzierungsrun­den mit einem Volu­men jeweils zwis­chen 50.000 und 6 Mio. Euro. Durch BayStartUP begleit­ete Unternehmen sind mit über 13.100 Mitar­beit­ern am Markt aktiv und erwirtschaften einen Umsatz von fast 1,4 Mrd. Euro (Stand 2017). Darunter sind acht Börsen­gänge und Erfol­gs­geschichten wie Flixbus, eGym, Maga­zino, Voxel­jet, numares, Trans­poreon oder die va-Q-tec AG.

Über Black­wave
Black­wave entwick­elt und produziert komplexe Leicht­baukom­po­nen­ten mit anspruchsvollen 3D-Geome­trien aus Carbon für Unternehmen aus den Bere­ichen Auto­mo­bil, Luft- und Raum­fahrt, Sport­geräte und Maschi­nen­bau. Die Tech­nolo­gie, die auf dem Prinzip des Heißfließ­pressens basiert, ermöglicht erhe­bliche Gewicht­serspar­nisse bei gleichzeitig gerin­gen Kosten. Das Unternehmen mit Sitz in Taufkirchen wurde 2016 gegrün­det und konnte bere­its ein vielver­sprechen­des Patent im Bere­ich Carbon-SMC einre­ichen. www.blackwave.de.

Neue Wachstumsfinanzierung für MedTech-Unternehmen Mercuris

München Januar 2020 — Das Münch­ener Medi­z­in­tech­nik-Unternehmen Mecuris GmbH hat eine neue Finanzierungsrunde in Höhe von 3,6 Millio­nen Euro erfol­gre­ich abgeschlossen. Mit an Bord sind neben den Seed-Inve­storen Bayern Kapi­tal und dem High-Tech Grün­der­fonds (HTGF) erneut die inter­na­tionale Invest­ment­ge­sellschaft Mulcan, der Life Science Venture Capi­tal-Investor Vesal­ius Biocap­i­tal und die Sana Kliniken AG, einer der Top Fünf Kranken­haus-Verbünde in Deutsch­land.

Klares Ja der Orthopädi­etech­nik-Branche zur Digi­tal­isierung
Das Münch­ner Start-Up ist ange­treten, um die Orthopädi­etech­nik zu revo­lu­tion­ieren. Dabei geht der entschei­dende Verän­derung­sprozess von der Mecuris Solu­tion Plat­form aus. Diese Online-Plat­tform bildet eine Digi­tale Werk­statt ab, mit der sich patien­ten­spez­i­fis­che Prothe­sen und Orthe­sen schnell und einfach gestal­ten und mittels 3D-Druck real­isieren lassen. Die digi­tale Prozess­kette dahin­ter ermöglicht es Orthopädi­etech­niker und Anwen­der gemein­sam, ein in Farbe, Form und Funk­tion opti­miertes Hilf­s­mit­tel zu erstellen.
Vorrangiges Ziel bei Mecuris war es zunächst, die Orthopädi­etech­nik mit der Online-Plat­tform vertraut zu machen und tradi­tionelles Handw­erk – wo sinnvoll möglich und zeits­parend – zu digi­tal­isieren. Diesem Ziel ist das Unternehmen im vergan­genen Jahr ein großes Stück nähergekom­men:

„Die Entwick­lung von Mecuris zu einem Anbi­eter digi­taler Algo­rith­men wird mittler­weile von den Part­nern in der orthopädi­etech­nis­chen Patien­ten­ver­sorgung als Schritt in die Zukunft klar angenom­men. Um diesen Weg konse­quent weit­erzuge­hen und aufgrund der erre­ichten Mile­stones in 2019 haben sich wie geplant alle Inve­storen der Serie‑A Runde entsch­ieden, das Unternehmen auch weit­er­hin mit den notwendi­gen Ressourcen auszus­tat­ten“, so der Branch­en­ex­perte Johannes Schnei­der-Littfeld, der Mitte des Jahres den Vorsitz des Mecuris Advi­sory-Boards über­nom­men hat.

2020 wird auch der Bere­ich Orthetik digi­tal
Mecuris wird die Mittel sowohl für die Steigerung der Mark­t­durch­dringung auf dem europäis­chen Markt nutzen als auch für die Erweiterung der Plat­tform im Bere­ich Orthetik, die für Ende März geplant ist. Ab dann wird die Digi­tale Prothe­sen­werk­statt zur Erstel­lung indi­vidu­eller Prothe­sen um die Digi­tale Orthe­sen­werk­statt ergänzt. Damit steht dem Orthopädi­etech­niker eine einfache, intu­itive und vor allem zeits­parende Möglichkeit offen, Orthe­sen in einem web-basierten Work­flow komplett zu erstellen oder Teilschritte zu nutzen.

Über Mecuris GmbH
Mecuris arbeitet eng mit zerti­fizierten Orthopädi­etech­nikern (OTs) zusam­men, um die Orthetik & Prothetik in das digi­tale Zeital­ter zu führen. Durch die Bündelung von 3D-Tech­nolo­gien in einer digi­talen Werk­statt, der online-basierten Mecuris Solu­tion Plat­form , bietet Mecuris OTs die Möglichkeit, kosten- und zeits­parend maßgeschnei­derte Orthe­sen & Prothe­sen zu gestal­ten. Dies erle­ichtert ihnen die tägliche Arbeit deut­lich. OTs werden auf der Plat­tform in die Lage versetzt, ohne CAD-Design-Kennt­nisse Produk­tideen patien­ten­spez­i­fisch anzu­passen und zusam­men mit dem Anwen­der Design­wün­sche zu verwirk­lichen. Dadurch wird die Leben­squal­ität der Anwen­der enorm verbessert: Sie haben die Chance, schnell wieder aktiv zu werden und ihre Indi­vid­u­al­ität zu leben. Dank CE-Kennze­ich­nung und ISO-Zerti­fizierung erfüllen die in der digi­talen Werk­statt von Mecuris erstell­ten Produkte höch­ste Sicher­heits­stan­dards und werden von allen Krankenkassen in Deutsch­land erstat­tet.

Bike-Start-up Cowboy: 4,7 Mio. Euro durch Crowdfunding

Brüs­sel — Das belgis­che Micro-Mobil­ity-Start-up Cowboy (www.cowboy.com), Hersteller des gleich­nami­gen elek­trischen Design-Bikes, hat im Rahmen seiner ersten Crowd­fund­ing-Kampagne über 4,7 Millio­nen Euro einge­sam­melt. Damit über­traf das Unternehmen sein Finanzierungsziel von 1,4 Millio­nen Euro, das inner­halb von nur 12 Minuten erre­icht wurde, um 340 Prozent. Die Gelder möchte Cowboy einset­zen, um die Micro-Mobil­ity-Revo­lu­tion europaweit voranzutreiben und die Fort­be­we­gung in Städten zu verbessern.

Insge­samt 3155 Inve­storen aus 70 Ländern unter­stützten Cowboy über die Crowd­fund­ing-Plat­tform Crowd­cube (www.crowdcube.com) mit durch­schnit­tlich 1.510 Euro. Damit ist die Kampagne der Belgier die erfol­gre­ich­ste im Bere­ich Clean­tech, die Crowd­cube bis dato gelis­tet hat.

“Die Kampagne hat unsere Erwartun­gen deut­lich übertrof­fen. Unser ursprüngliches Ziel war es, unseren Kunden und Fans die Chance zu geben, Teil unseres Unternehmens zu werden und in den näch­sten Jahren mit uns zu wach­sen. Es hat sich aber schnell heraus­gestellt, dass Cowboy die Aufmerk­samkeit vieler weit­erer Inve­storen auf sich zog, die Teil unserer Micro-Mobil­ity-Bewe­gung werden woll­ten, um die Zukunft der Städte posi­tiv zu beein­flussen”, so Adrien Roose, Grün­der und CEO von Cowboy.

Cowboy hat in der Series-A-Runde im Herbst 2018 Gelder in Höhe von 13,2 Millio­nen Euro von inter­na­tionalen Inve­storen einge­sam­melt (darunter Index Ventures, Tiger Global und Hard­ware Club). Das erste Modell des elek­trischen Bikes war im letzten Jahr in Belgien inner­halb kürzester Zeit ausverkauft. In diesem Früh­jahr hat Cowboy die zweite Version auf den Markt gebracht und expandierte im Laufe des Jahres nach Deutsch­land, Frankre­ich, die Nieder­lande, Öster­re­ich, UK, Spanien und Ital­ien. Im Vergle­ich zum Vorjahr ist Cowboy um das fünf­fache gewach­sen.

Alleine 2019 hat Cowboy über 5.000 Räder verkauft — davon 40 Prozent in Deutsch­land, Cowboys größtem Markt. Die Cowboy-Commu­nity besteht aus loyalen Fans der Marke und hat bere­its über 3,4 Millio­nen Kilo­me­ter auf den elek­trischen Bikes zurück­gelegt; 1,5 Millio­nen Kilo­me­ter davon von deutschen Cowboy-Fahrern. Die soge­nan­nten “iPhones unter den E‑Bikes” wurden mit zahlre­ichen Awards ausgeze­ich­net und posi­tiv in Tests bewertet.

Über Cowboy
Cowboy ist ein belgis­ches Unternehmen, das inno­v­a­tive elek­trische Design-Fahrräder für urbane Fahrer entwick­elt. Cowboys Hauptziel ist es, die inner­städtis­che Mobil­ität zu verbessern und Städter auf eine angenehme, nach­haltige und effiziente Weise an ihr Ziel zu brin­gen. Cowboy wurde 2017 von den Start-up-Unternehmern Adrien Roose, Karim Slaoui und Tanguy Goretti gegrün­det und hat seinen Haupt­sitz in der belgis­chen Haupt­stadt Brüs­sel. Cowboy ist Gewin­ner der Euro­bike 2017, des Red-Dot Fahrrad-Design­preises 2018 und des Red-Dot Preises “Best of the Best” für den Proto­typ des neuen 2019 Modells.

Price f(x) erweitert Serie B‑Finanzierungsrunde um € 23 Mio.

München — Das Münchner Start-up Price f(x) sichert sich weit­ere EUR 23 Mio im Rahmen einer Erweiterung der Serie B‑Finanzierungsrunde. Die Runde wurde von Digi­tal + Part­ners sowie Bain & Company angeführt. Auch Talis Capi­tal beteiligte sich erneut. LUTZ | ABEL begleitet Price f(x) im Rahmen der Exten­sion – wie bere­its in der vorange­gan­genen Finanzierungsrunde.

Das 2011 in München gegründete Start-up bietet eine modu­lare SaaS-Lösung zur Opti­mierung des Preis­man­age­ments (PO&M) und der Preis­gestal­tung (CPQ) für Betriebe jeglicher Größen. Die erweit­erte Finanzierung wurde von Digi­tal + Part­ners, einem europäischen B2B Tech­nolo­gie-Investor sowie der Unternehmens­ber­atung Bain & Company angeführt. Auch Talis Capi­tal, der Erstin­vestor aus der Serie A- Runde, stieg erneut ein — die gesamte Investi­tion­ssumme in der Serie B lag damit bei EUR 48 Mio.

Durch die Förderung der Kapi­tal­ge­ber möchte Price f(x) 2020 verstärkt auf die Weit­er­en­twick­lung der Plat­tform­funk­tio­nen setzen, die Funktionalitäten erweit­ern, weit­ere Produkte auf den Markt brin­gen und sich außer­dem inten­siver mit Sales und Market­ing auseinan­der­set­zen. Das Unternehmen rech­net weit­er­hin mit einem kontinuier­lichen, inter­na­tionalen Wach­s­tum – auch auf koop­er­a­tiver sowie strate­gis­cher Ebene. Nach eige­nen Angaben hat sich der Wert des Unternehmens bere­its in den letzten 12 Monaten verdreifacht. In der aktuellen Finanzierungsrunde wurde Price f(x) erneut von den VC-Experten von LUTZ | ABEL begleitet. Neben Dr. Bern­hard Noreisch hat Jan-Philipp Kunz umfassend beraten.

Berater Price f(x): AG LUTZ | ABEL Recht­san­walts PartG mbB (Gesellschaft­srecht, Venture Capi­tal / M&A)
Dr. Bern­hard Noreisch, LL.M. (Part­ner), Jan-Phillip Kunz, LL.M.

Crescendo Venture Partners: First Closing of its new early stage Israeli VC Fund

Geneva/ Tel-Aviv — Tel-Aviv based venture capi­tal firm Crescendo Venture Part­ners is launch­ing its new VC fund planned to raise $80 million-$100 million. The new fund has completed its first clos­ing and is plan­ning to have its final clos­ing in the first half of 2020. The fund is managed by a group of seasoned venture capi­tal­ists with over 75 years of cumu­la­tive expe­ri­ence on both sides of the table, part­ner­ing with the Switzer­land based Crescendo Group, which manages client assets in excess of USD 3 billions of dollars from across its eight offices in Geneva, London, Guernsey, New York, Miami, Madrid, Hong Kong, Monte­v­ideo and most recently Nassau. — Crescendo has a long track record of invest­ing in as well as manag­ing attrac­tive and unique private market invest­ment solu­tions includ­ing, but not limited to venture capi­tal.

The fund will invest in early stage Israeli soft­ware star­tups in fields such as big data, AI and machine learn­ing with an empha­sis on soft­ware that trans­forms tradi­tional sectors such as agri­cul­ture, educa­tion, construc­tion, health­care and indus­try. The Fund began oper­a­tions during 2019 and has already made its first invest­ment when it led the A round of Lightico, an Israeli startup that has devel­oped an automa­tion solu­tion for the last mile of the customer jour­ney in contact centers.

Crescendo Venture Part­ners is led by Zvi Schechter, Dr. Yuval Avni and Tal Mizrahi, formerly part­ners at Giza Venture Capi­tal, together with Mark Kave­laars. Zvi Schechter is an early pioneer in Israel’s venture capi­tal indus­try and was the co-founder of Giza Venture Capi­tal in the 90s. Schechter led invest­ments in ground­break­ing compa­nies, includ­ing compa­nies which completed success­ful exits, such as Telegate, Cyota and Soluto. He also led invest­ments in grow­ing compa­nies, like WalkMe, one of Israel’s fore­most ‘unicorn’ star­tups, where Zvi was involved since the company’s incep­tion. Dr. Yuval Avni served as a part­ner at Giza Venture Capi­tal in Israel and in Giza’s over­seas funds. During 2015–2019 he managed Beta-O2, a startup company he success­fully led to a turn­around and to sustained growth. Prior to becom­ing an investor, Dr. Avni had been a surgeon and a grad­u­ate of the Tech­nion Medical School. In recent years he has been a visit­ing lecturer on entre­pre­neur­ship and fundrais­ing at the Tech­nion and Tel Aviv Univer­sity. Tal Mizrahi also served as a part­ner in Giza and has over 20 years of expe­ri­ence in invest­ments, finance and the legal aspects of venture funds in Israel and abroad and high-tech compa­nies. Prior to join­ing Giza, Tal served as VP Finance at PortAu­thor­ity, which was acquired by Websense for approx­i­mately $100 million. Mark Kave­laars is a venture part­ner in the fund and brings with him over 20 years of manage­r­ial expe­ri­ence in tech, market­ing and invest­ments. Kave­laars is a manag­ing part­ner and co-founder, at Swan­laab Venture Factory, Spain, a €60 million venture capi­tal fund invest­ing in inno­v­a­tive Span­ish compa­nies.

Dr. Yuval Avni, manag­ing general part­ner at Crescendo Venture Part­ners, notes: “Despite the huge poten­tial of star­tups in early stages, there is a gap between the financ­ing needs of these compa­nies and the amounts investors actu­ally invest in this stage. Crescendo will bridge this gap, with its team that will propose to entre­pre­neurs a combi­na­tion of expe­ri­ence in invest­ment and manage­ment of star­tups, along with a broad network of connec­tions with compa­nies and investors in Europe, Latin Amer­ica and Asia who are inter­ested in invest­ing in Israeli soft­ware compa­nies.” Avni added that “as a team that accu­mu­lated expe­ri­ence in invest­ments and also in manage­ment of star­tups, we under­stand the entrepreneur’s view­point, take a profes­sional and friendly atti­tude towards entre­pre­neurs and make quick deci­sions concern­ing compa­nies we encounter.”

Zvi Schechter, general part­ner at Crescendo Venture Part­ners, adds: “We are currently riding on the posi­tive momen­tum of the cycle for Israeli star­tups. We are constantly meet­ing with excep­tional entre­pre­neurs with great ideas who can create a real trans­for­ma­tion in a wide range of sectors of tradi­tional indus­tries in vari­ous sectors. Crescendo will place at the disposal of those entre­pre­neurs a combi­na­tion of capi­tal, busi­ness expe­ri­ence and a network of global contacts with poten­tial customers, part­ners and investors from around the world, who are yearn­ing to connect and coop­er­ate with inno­v­a­tive star­tups from Israel.”

Photo caption: Crescendo Venture Part­ners’ lead­ing team from left to right — Manag­ing General Part­ner Dr. Yuval Avni, General Part­ners Zvi Schechter and Tal Mizrahi

Seed: Hi Auto erhält 4,5 Mio. USD für geräuschfreie Sprachaufnahme

Tel Aviv — Das israelis­che Start-up Hi Auto wird die weltweit erste audio­vi­suelle kommerzielle Lösung zur hinter­grunds­geräuschfreien Aufnahme des Sprech­ers sowie zur Sprachverbesserung vorstellen. Das Unternehmen hat eine Seed-Phase mit einer Investi­tion in Höhe von 4,5 Millio­nen US-Dollar abgeschlossen, die vom israelis­chen Autoim­por­teur Delek Motors und dem amtieren­den Vorsitzen­den von Hi Auto, Zohar Zisapel (Foto), ange­führt wurde.

Zu den weit­eren Inve­storen zählten Allied Hold­ings (Hold­ing des Autoim­por­teurs Cham­pion Motors), die in Singa­pur ansäs­sige Gold­bell Group, ein führen­des Unternehmen im Bere­ich Vertrieb und Leas­ing von Indus­triefahrzeu­gen, sowie das Unternehmen Plug & Play, das mit Part­nern aus der Auto­mo­bil­branche zusam­me­nar­beitet, um Inno­va­tio­nen einzuführen.

Hi Auto plant, die Mittel aus der Seed-Phase zu verwen­den, um die Entwick­lung seines ersten Produkts abzuschließen, den Vertrieb zu starten und sein Team zu erweit­ern.

Spracherken­nungs-Plat­tfor­men kämpfen aktuell mit dem Prob­lem schlechter Erken­nungsraten in lauten Umge­bun­gen, wie etwa wenn sich Kinder auf dem Autorück­sitz befinden, ein Kranken­wa­gen vorbeifährt oder es stark regnet. Die audio­vi­suelle Lösung von Hi Auto elim­iniert sämtliche Geräusche und sorgt dafür, dass die Spracherken­nungs-Plat­tform unter allen Geräuschbe­din­gun­gen zuver­läs­sig funk­tion­iert.

Die neuar­tige Lösung kann in einer Vielzahl von Anwen­dungs­fällen in verschiede­nen Bere­ichen einge­setzt werden, in denen die Spracherken­nung und klar verständliche Gespräche erforder­lich sind, z. B. in der Auto­mo­bilin­dus­trie, in Kontak­tzen­tralen, bei Videokon­feren­zen oder bei Robot­ern, die Kunden im Gast­gewerbe bedi­enen. Derzeit konzen­tri­ert sich Hi Auto auf den Auto­mo­bilsek­tor und sieht die neue Tech­nolo­gie als Lösung für das Prob­lem der sprachgestützten Fahrzeug­s­teuerung vor.

Hi Auto hat seinen Sitz in Tel Aviv und wurde im Februar 2019 von CEO Roy Baharav, CTO Eyal Shapira und Zohar Zisapel, der als amtieren­der Vorsitzen­der und Investor des Unternehmens fungiert, gegrün­det. Baharav ist kürzlich nach Israel zurück­gekehrt, nach­dem er 12 Jahre an der West­küste der USA gelebt hatte. Dort war er in verschiede­nen Produk­t­man­age­ment­po­si­tio­nen in der Google-Zentrale in Moun­tain View in Kali­fornien sowie als CEO des Unternehmens SeamBI tätig, das er 2006 gegrün­det hatte. In der Vergan­gen­heit war in einer Elite-Geheim­di­en­stein­heit der israelis­chen Vertei­di­gungsstre­itkräfte (IDF) in leit­en­den Posi­tio­nen tätig, so etwa als Komman­dant einer Abteilung von 40 Inge­nieuren und tech­nis­chen Experten.

Eyal Shapira befehligte eben­falls eine Abteilung von rund 40 Inge­nieuren und Fach­leuten in einer Elite-Tech­nolo­gieein­heit der IDF, in der er diente und mit dem israelis­chen Vertei­di­gung­spreis (Israel Defense Prize) ausgeze­ich­net wurde. Nach seinem Militär­di­enst war Shapira als Grün­der und Verwal­ter von Start-up-Unternehmen sowie als Berater für Unternehmen wie Intel und Broad­com tätig. Zohar Zisapel, ein bedeu­ten­der Investor im Auto­mo­bilsek­tor, ist einer der bekan­ntesten High-Tech-Unternehmer und ‑Manager Israels. Zisapel hat bei der Grün­dung mitgewirkt und ist Vorsitzen­der einiger der bekan­ntesten Auto­mo­bil-Start-ups Israels, darunter Hailo, Argus und Innoviz.

Hi Auto wird vom 7. bis 10. Januar auf der CES 2020 in Las Vegas einen Proto­typ der weltweit ersten kommerziellen Sprach-Erken­nungslö­sung für Auto­fahrer vorstellen, die die Stimme des Fahrers von allen anderen Stim­men im Fahrzeug sowie Geräuschen in- und außer­halb des Fahrzeugs trennt bzw. alle Hinter­grundgeräusche ausblendet. Somit kommt erst­ma­lig eine derar­tige Lösung auf den Markt, die ein Mikro­fon, das vor dem beab­sichtigten Sprecher platziert wird, mit einer Kamera kombiniert, die seine Lippen verfolgt. Das System basiert auf einem Deep-Learn­ing-Soft­ware­pro­gramm, das auf dem Gerät instal­liert ist und Geräusche elim­iniert, was mit der alleini­gen Verwen­dung von Audio-Tech­niken nicht erre­icht werden kann. Das Unternehmen hat bere­its Kontakte zu führen­den Auto­mo­bilun­ternehmen geknüpft, die seine Tech­nolo­gie voraus­sichtlich Anfang 2020 prüfen werden.

„Ob für den Einsatz zum Kauf von Bahntick­ets, zur Navi­ga­tion­ss­teuerung oder zum Spur­wech­sel-Befehl – die Spracherken­nung entwick­elt sich nahezu über­all auf der Welt rapide zur beliebtesten Geräte-Steuerungsmeth­ode“, sagt Roy Baharav, CEO und Mitbe­grün­der von Hi Auto. „Wenn die Geräte jedoch in Umge­bun­gen mit mehreren Sprech­ern bzw. in lauten Umge­bun­gen betrieben werden, nimmt ihre Zuver­läs­sigkeit drastisch ab. Unsere audio­vi­suelle Lösung ist in der Lage, sich auf den Sprecher zu konzen­tri­eren und alle Hinter­grundgeräusche zu entfer­nen, sodass es sich anhört, als wäre er in einem Aufnahmes­tu­dio. Unsere Lösung wird das Erleb­nis rund um die Spracherken­nung im Auto sowie in anderen Umge­bun­gen für die Verbraucher zufrieden­stel­len­der gestal­ten und die Einführung komplex­erer und sensi­blerer Funk­tio­nen durch Erstaus­rüster ermöglichen.“

SKW berät parcelLab-Gründer bei Series-B-Finanzierung

München — SKW Schwarz Rechtsanwälte hat die Gründer der parcelLab GmbH bei einer Series-B-Finanzierung beraten. Die Finanzierungsrunde wurde in Form eines Bieter­ver­fahrens struk­turi­ert, bei der auch inter­na­tionale Inve­storen in der engeren Auswahl standen. Neben eini­gen beste­hen­den Inve­storen wie dem Risikokap­i­tal­in­vestor copar­ion beteiligt sich nun Capnamic Ventures als Lead-Investor an dem Unternehmen.

parcelLab ist die führende Post-Check­out-Expe­ri­ence-Plat­tform in Europa. Das Unternehmen beschäftigt rund 50 Mitar­beiter an den Stan­dorten München, London und Paris und zählt etwa 350 Händler und Marken zu seinen Kunden, darunter Ikea, Lidl, Media­Mark­t­Sat­urn und Fress­napf. Das frische Kapi­tal soll dem weit­eren Wach­s­tum und der Erschließung zusätzlicher Märkte dien­ten.

Martin Böttger (Foto) berät parcelLab und dessen Gründerteam Tobias Buxhoidt, Anton Ender und Julian Krenge bere­its seit 2016.

Berater ParcelLab GmbH: SKW Schwarz Rechtsanwälte
Dr. Martin Böttger (Part­ner, Corpo­rate; Federführung), Stefan Schicker (Part­ner, IP/IT); Asso­ciates: Amelie Schroth der Zweite, Wilhelm von Feil­itzsch (beide Corpo­rate)

Idinvest Digital Fund: Final Closing bei 350 Mio. Euro

Paris/Frankfurt am Main — Die auf das KMU-Segment spezial­isierte europäis­che Invest­ment­ge­sellschaft Idin­vest Part­ners hat das erfol­gre­iche Final Clos­ing ihres drit­ten Fonds mit Fokus auf die Digi­tal­wirtschaft, den Idin­vest Digi­tal Fund III, bei 350 Millio­nen Euro bekan­nt­gegeben. Damit über­trifft der Fonds sein ursprüngliches Zielvol­u­men von 300 Millio­nen Euro. Zudem über­trifft der Digi­tal Fund III das Volu­men seines Vorgängers von 154 Millio­nen Euro deut­lich.

In dem Fonds, der von einem neunköp­fi­gen Invest­ment-Team gemanagt wird, sind zahlre­iche neue Anleger aus Europa, Asien, dem Nahen Osten und Nordamerika vertreten. Darüber hinaus hat sich auch eine Vielzahl von Inve­storen beteiligt, die bere­its in den Digi­tal Fund II investiert waren.

Der neue Fonds hat bere­its 85 Millio­nen Euro in 15 inno­va­tion­sstarke und schnellwach­sende Unternehmen der europäis­chen Digi­tal­wirtschaft investiert. Dazu gehören das deutsche Telemedi­zin-Startup Tele­Clinic sowie Acinq, Kactus, Octo­ber, Malt Commu­nity, Ornikar und Meero. Sie alle gestal­ten Geschäftsmod­elle von morgen in verschieden­sten Bere­ichen der Digi­tal­wirtschaft: Unternehmenssoft­ware, Fintech, Insurtech, Deeptech (Künstliche Intel­li­genz, Big Data, Virtual Real­ity, Inter­net of Things, Cyber Secu­rity) und Digi­tal Health.

Idin­vest Part­ners gehört zu den aktivsten konti­nen­taleu­ropäis­chen Venture Capi­tal (VC)-Investoren. Der Invest­ment­fokus liegt auf den Sektoren Digi­tal­wirtschaft, Smart Cities und Gesund­heit. In Deutsch­land hat die Gesellschaft bislang in zehn Unternehmen investiert, zum aktuellen Port­fo­lio gehören:
Allth­ings, ein PropTech-Unternehmen, das digi­tale Dien­ste anbi­etet, die den Alltag von Gebäu­de­nutzern erle­ichtern, Menschen verbinden und die Kommu­nika­tion verbessern.
Campanda, eine Plat­tform, auf der Kunden weltweit Wohn­mo­bile von kommerziellen Anbi­etern und privaten Wohn­mo­bil-Besitzern mieten können.
Der E‑Scooter-Verlei­her Circ.
Sunfire, ein Anbi­eter von Anla­gen zur Erzeu­gung von erneuer­baren tech­nis­chen Gasen und Kraft­stof­fen.
Das Telemedi­zin-Unternehmen Tele­Clinic, das rund um die Uhr Video- und Tele­fon­sprech­stun­den mit Fach- und Hausärzten anbi­etet.
Wefox, eines der führen­den Insurtechs, das Verbrauch­ern hilft, ihre Versicherun­gen online zu verwal­ten und zu opti­mieren.

Das Gesamtvol­u­men der Venture Capi­tal-Invest­ments von Idin­vest Part­ners in Deutsch­land beträgt 78 Millio­nen Euro. Deutsch­land liegt damit nach Invest­ment-Volu­men und Zahl der Port­fo­lio-Unternehmen an drit­ter Stelle der Länder, in welchen die Gesellschaft im Bere­ich Venture Capi­tal investiert hat.

Benoist Gross­mann, Manag­ing Part­ner bei Idin­vest Part­ners, sagte: „Ziel unserer Invest­ment­tätigkeit ist es, ein Ökosys­tem zu schaf­fen, das Grün­dern opti­male Entwick­lungs­be­din­gun­gen ermöglicht. Mit dem Fundrais­ing-Erfolg unseres Teams sind wir daher über­aus zufrieden. Dieser Erfolg unter­stre­icht unsere umfassende Exper­tise im Digi­talsek­tor und das Vertrauen, das in Europa und inter­na­tional führende insti­tu­tionelle Inve­storen und Corpo­rates uns entge­gen­brin­gen.“

Matthieu Baret (Foto), Manag­ing Part­ner bei Idin­vest Part­ners, fügte hinzu: „Die Grün­der­szene in Europa wächst und entwick­elt sich beständig. Das bietet hervor­ra­gende Invest­ment­möglichkeiten, insbeson­dere im Digi­talsek­tor. Seit vielen Jahren schon unter­stützt Idin­vest Part­ners die inno­v­a­tivsten und dynamis­chsten Unternehmen im europäis­chen Tech­nolo­giesek­tor bei der Erre­ichung ihrer Ziele mit einem langfristi­gen und part­ner­schaftlichen Ansatz, den wir auch weit­er­hin verfol­gen werden.“

Über Idin­vest Part­ners
Idin­vest Part­ners ist eine führende europäis­che Invest­ment­ge­sellschaft mit Schw­er­punkt im Mid Market. Aktuell verwal­tet Idin­vest Part­ners mit mehr als 90 Mitar­beit­ern ein Vermö­gen von rund 8 Milliar­den Euro und unter­hält Büros in Paris, Frank­furt, Madrid, Shang­hai und Seoul. Die Gesellschaft verfügt über drei Geschäfts­bere­iche: Venture & Growth Capi­tal, Private Debt und Private Funds Group. Das Unternehmen wurde 1997 als Teil der Allianz-Gruppe gegrün­det und ist seit 2010 selb­st­ständig. Im Januar 2018 wurde Idin­vest Part­ners Teil der Eurazeo-Gruppe. Durch den Zusam­men­schluss entstand eine weltweit führende Invest­ment­ge­sellschaft mit einem verwal­teten Vermö­gen in Höhe von 17,7 Milliar­den Euro (einschließlich fast 11,6 Milliar­den Euro von Invest­ment­part­nern), das in einem diver­si­fizierten Port­fo­lio aus fast 400 Unternehmens­beteili­gun­gen angelegt ist. www.idinvest.com

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