ALTERNATIVE FINANZIERUNGSFORMEN
FÜR UNTERNEHMER UND INVESTOREN

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Audibene plant unter der Marke hear.com IPO an der Nasdaq

Berlin — Der in Deutsch­land unter audibene bekan­nte Online-Hörg­erätean­bi­eter hear.com steigt mit dem geplanten Börsen­gang nun endgültig in die erste Liga der inter­na­tionalen TOP Online-Star­tups auf. Am 19. April wurde die Registrierung an die SEC (U.S. Secu­ri­ties and Exchange Commis­sion) über­mit­telt. Das Papier „HCG“ von Hear.com soll damit an der Nasdaq gehan­delt werden.

Audibene geht einen kleinen, für deutsche Unternehmen nicht ungewöhn­lichen Umweg: Eingere­icht hat die Unter­la­gen wegen der günstigeren börsen­rechtlichen Bedin­gun­gen für einen IPO in den USA das nieder­ländis­che Unternehmen und die gleichzeit­ige Marke hear.com N.V.

Vom Startup zum Börse­nun­ternehmen

Berlin, Mainz, Miami, Denver, Toronto, Utrecht, Seoul, Guragon (Indien) und Kuala Lumpur: Es ist beein­druck­end, was aus dem 2012 in der Haupt­stadt gegrün­de­ten, ehema­li­gen Startup, das den „Hörg­erätemarkt aufmis­chen“ wollte, gewor­den ist.

Nun knapp 10 Jahre später soll die Erfol­gsstory durch einen Börsen­gang gekrönt werden. Zu den ersten Inve­storen zählen unter anderen keine gerin­geren als Morgen Stan­ley, J.P. Morgan, Deutsche Bank und Gold­man Sachs. Die beiden erst­ge­nan­nten handeln als Lead Book-Running Manager für das vorgeschla­gene Ange­bot und als Vertreter sämtlicher Unterze­ich­ner des vorgeschla­ge­nen Ange­botes.

Hear.com Zahlen und Fakten

Weltweit zählte hear.com zum Stich­tag 30.9.2020 knapp 5.200 Part­ner-Unternehmen, davon 1.000 in Deutsch­land. 106.000 Hörg­eräte wurden weltweit und ohne Berück­sich­ti­gung von Rück­sendun­gen zu einem Durch­schnittspreis von 1.426 € pro Hörg­erät verkauft. — Daraus ergibt sich ein Umsatz von 151 Millio­nen Euro (+26% im Vergle­ich zu 2019 120 Mill. Euro). Insge­samt erwirtschaftete das Unternehmen einen Verlust in Höhe von 23,1 Millio­nen Euro (2019: 17,34 Mill. Euro). Für hear.com arbeiten über 1.500 Mitar­bei­t­erIn­nen, davon knapp 200 Tecs.

Entwick­lung
Der Online­händler für Hörg­eräte Audibene wurde 2015 an den Hörg­eräte­hersteller Sivan­tos verkauft. Die zwei Grün­der Paul Crusius und Marco Vietor blieben als Geschäfts­führer an Bord. Als Teil der Transak­tion erhal­ten beide Grün­der, die vorher einen Mehrheit­san­teil an Audibene hiel­ten, Anteile an der Sivan­tos Group.

Die Risikokap­i­tal­ge­ber Acton Capi­tal Part­ners und Sunstone Capi­tal sowie eine unbekan­nte Anzahl von Busi­ness Angels wie der Entre­pre­neur Stephan Schu­bert hatten alle ihre Anteile an Sivan­tos verkauft. Auch Berliner Szene-Köpfe wie Project-A-Ventures-Chef Florian Heine­mann, die Edar­ling-Grün­der Lukas Brosseder und David Khalil sowie der frühere Market­ing-Chef Zalan­dos, Oliver Roskopf, waren in das Startup investiert.

Investi­tio­nen für mehr Wach­s­tum und Unab­hängigkeit

Das Unternehmen möchte durch den Börsen­gang 100 Millio­nen US-Dollar einsam­meln. Damit möchte man unter anderem Gesellschaf­ter­dar­lehen an WS Audi­ol­ogy zurück­zahlen, die zwis­chen 2021 und 2023 fällig werden. Außer­dem soll eine geplante Restruk­turierung auf stabile Beine gestellt, und der Rest für allge­meine Unternehmen­szwecke, einschließlich der Finanzierung des weit­eren Wach­s­tums und der Umset­zung der Geschäftsstrate­gie einge­setzt werden. Auch weit­ere Akqui­si­tio­nen sind angedacht.

In welche Bere­iche konkret weiter investiert werden soll, bleibt offen. Aber gerade da wird es natür­lich beson­ders span­nend für die Monate nach dem Börsen­gang. Für Inve­storen jedoch dürfte die Erfol­gsstory des Modells an sich und der weltweit zu erwartende, steigende, Bedarf und die sich daraus ergebe­nen Wach­s­tum­sprog­nosen im Allge­meinem Grund genug für ein Invest­ment sein. Ob man sich dann auf die Themen Multi­chan­nel-Vertrieb (Online und klas­sis­cher Retail), Tech­nolo­gie (Online-Hörtests, Consumer Jour­ney) oder Remote-Fitting stürzt, wird sicher zu lesen sein.

VDS Verkehrstechnik Blitz-Gerät

FGvW berät beim Verkauf der VDS Verkehrstechnik an Quarterhill

Toronto, Frank­furt, Löbau — Der kanadis­che Anbi­eter intel­li­gen­ter Systeme für Trans­port­tech­nik Quar­ter­hill Inc. hat über seine 100-prozentige Tochter­firma Inter­na­tional Road Dynam­ics Inc. („IRD“) sämtliche Geschäft­san­teile an der VDS Verkehrstech­nik GmbH, einem in Deutsch­land ansäs­si­gen Anbi­eter von hoch­präzisen Verkehrsüberwachungs­geräten, erwor­ben.

VDS mit Sitz in Löbau, Deutsch­land, entwick­elt, produziert und vertreibt stationäre und mobile Verkehrsüberwachungs­geräte, die die Geschwindigkeit von Fahrzeu­gen messen und Rotlichtver­stöße aufze­ich­nen. Die Geräte von VDS sind derzeit die einzi­gen radar­basierten Produkte, die nach den neuen Vorschriften in Deutsch­land zerti­fiziert sind, und eine direkte Verfol­gung von Verkehrsver­stößen ermöglichen. VDS verfügt über eine Produk­tion­sstätte und zwei Service-Center in Deutsch­land und wird in die Sensor Line GmbH inte­gri­ert, die im Januar 2021 von Quarterhill/IRD über­nom­men wurde. Sensor Line ist einer der größten Liefer­an­ten der VDS für optoelek­tro­n­is­che Sensoren (www.vds-verkehrstechnik.de).

Quar­ter­hill ist ein wach­s­tum­sori­en­tiertes Unternehmen in Bere­ich „Intel­li­gent Trans­porta­tion Systems“ und ein führen­des Unternehmen in der Lizen­zierung von geistigem Eigen­tum (für weit­ere Infor­ma­tio­nen: www.quarterhill.com). IRD ist ein dynamis­ches ITS-Tech­nolo­gie­un­ternehmen, das sich mit der Entwick­lung von Schlüs­selkom­po­nen­ten und fortschrit­tlichen Syste­men für die näch­ste Gener­a­tion von Verkehrsnet­zen beschäftigt (für weit­ere Infor­ma­tio­nen: www.irdinc.com).

Bei der Transak­tion wurden die Gesellschaf­terin und der Geschäfts­führer der VDS von einem M&A‑Team der Wirtschaft­skan­zlei Friedrich Graf von West­phalen & Part­ner (FGvW) in Freiburg und Frank­furt unter Feder­führung von Part­ner Dr. Hendrik Thies umfassend rechtlich beraten. Die Gesellschaf­terin wurde im Bere­ich der kaufmän­nis­chen, strate­gis­chen und organ­isatorischen M&A‑Transaktionsberatung von MNI Part­ners LLC unter Feder­führung des Part­ners Dominik Lutz umfan­gre­ich begleitet. FGvW führt regelmäßig gemein­sam mit MNI Part­ners komplexe, häufig inter­na­tionale M&A‑Projekte durch.

Berater Quar­ter­hill: Norton Rose Fulbright
Paul Amirault (Part­ner, Corpo­rate, Ottawa), Nils Rahlf (Part­ner), Dr. Ariane Theis­sen (Asso­ciate) and Andre Hart­mann (Asso­ciate) (Corpo­rate, Frank­furt); Clau­dia Posluschny (Coun­sel), Michaels Zenkert (Asso­ciate); Olivia Reinke (Asso­ciate) (Employ­ment, München); Michael Mehler (Coun­sel), Daniela Kowal­sky (Senior Asso­ciate) (Real Estate, Frank­furt); Tino Duttiné (Part­ner), Sarah Heufelder (Asso­ciate) (Tax, Frank­furt); Tiffany Zilliox (Senior Asso­ciate, Intel­lec­tual Prop­erty, München).

Berater Gesellschaf­terin und Geschäfts­führer VDS Verkehrstech­nik GmbH: Friedrich Graf von West­phalen & Part­ner, Freiburg und Frank­furt
Dr. Hendrik Thies (Feder­führung, Gesellschaft­srecht, M&A)
Dr. Till Böttcher (Immo­bilien­recht)
Annette Rölz (Arbeit­srecht)

MNI Part­ners LLC
Dominik Lutz, Part­ner (Feder­führung, M&A‑Transaktionsberatung)

Über MNI Part­ners: MNIP ist eine spezial­isierte Boutique für M&A‑Strategie- und Transak­tions­ber­atung in den USA, Deutsch­land und Indien mit Schw­er­punkt auf kleineren und mittel­großen Transak­tio­nen, die hand­ver­lesen, oftmals interkul­turell und unter dem Radar der typis­chen Mark­t­teil­nehmer und Invest­ment­banken liegen. Kunden von MNIP, vorwiegend auf der Verkauf­s­seite, sind prof­itable Unternehmen im Besitz von Fami­lien und Grün­dern oder kleinere Konz­ern-Ausgrün­dun­gen mit 3 — 30 Mio. USD Jahre­sum­satz.

Über Friedrich Graf von West­phalen & Part­ner
Friedrich Graf von West­phalen & Part­ner ist eine der führen­den unab­hängi­gen deutschen Wirtschaft­skan­zleien. Die rund 100 Recht­san­wälte der Kanzlei, davon 35 Part­ner, beraten an den Stan­dorten Köln, Freiburg, Berlin, Frank­furt am Main, Alicante und Brüs­sel Unternehmen weltweit. Insge­samt zählt die Kanzlei rund 250 Mitar­beiter. www.fgvw.de.

Adrian von Prittwitz

Scintomics veräussert PentixaPharm-Beteiligung an Eckert & Ziegler

München – Die Scin­tomics GmbH hat ihre Beteili­gung an der PentixaPharm GmbH an die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medi­z­in­tech­nik AG veräussert. Beraten wurde sie bei der Transak­tion von Gütt Olk Feld­haus (GOF). Ein Teil der Gegen­leis­tung bestand aus Aktien an Eckert & Ziegler. Über die Höhe des Kauf­preises haben die Parteien Stillschweigen vere­in­bart.

PentixaPharm entwick­elt ein radio­phar­mazeutis­ches Kombi-Produkt gegen Lymphome und eine Reihe artver­wandter Tumore, das sowohl zur Diag­nose als auch zur Ther­a­pie von Kreb­serkrankun­gen einge­setzt werden kann. Im Februar 2021 hatte PentixaPharm von der Europäis­chen Arzneimit­tel­be­hörde (EMA) die Bestä­ti­gung erhal­ten, dass der Wirk­stof­fkan­di­dat Pentix­aFor direkt in die Phase III der klin­is­chen Studie vorrücken kann.

Scin­tomics ist im Bere­ich der Entwick­lung, Lizen­sierung und Kommerzial­isierung von Radio-phar­mazeutis­chem Know-how und Radio­phar­maka tätig und war als Grün­dungs­ge­sellschaf­terin an der PentixaPharm beteiligt.

Eckert & Ziegler ist ein börsen­notiertes Unternehmen mit Sitz in Berlin, das sich unter anderem an Unternehmen der Medi­zin- und Isotopen­tech­nik sowie der Radio-Phar­mazie und Nuklearmedi­zin beteiligt.

Rechtliche Berater Scin­tomics GmbH: Gütt Olk Feld­haus, München
Adrian von Prit­twitz (Part­ner, Feder­führung), Dr. Ricarda Theis (Asso­ciate, beide Corporate/M&A)

Über Gütt Olk Feld­haus
Gütt Olk Feld­haus ist eine führende inter­na­tional tätige Sozi­etät mit Sitz in München. Wir beraten umfassend im Wirtschafts- und Unternehmen­srecht. Unsere Schw­er­punkte liegen in den Bere­ichen Gesellschaft­srecht, M&A, Private Equity sowie Finanzierung. In diesen Fach­bere­ichen übernehmen wir auch die Prozess­führung.

WuXi Biologics kauft Anlage für biologische Substanzen und COVID-19-Impfstoffe von Bayer

Wupper­tal —  Der weltweit tätige chine­sis­che Konz­ern WuXi Biolog­ics hat den Erwerb einer Anlage für biol­o­gis­che Substanzen von der Bayer AG in Wupper­tal voll­zo­gen. Das Clos­ing fand am 30. April 2021 in Köln statt. Ein Team um Dirk W. Kolven­bach, Part­ner am Düsseldorfer Stan­dort, und Michael Pauli vom Kölner Stan­dort von Heuk­ing Kühn Lüer Wojtek hat den chine­sis­chen Konz­ern bei dem Kauf rechtlich beraten. Das Transak­tionsvol­u­men liegt einschließlich des Mietver­trags bei etwa 150 Millio­nen Euro. Der Abschluss der Transak­tion wird für das erste Halb­jahr 2021 erwartet und steht unter dem Vorbe­halt der Prüfung durch die zuständi­gen Behör­den.

Die neue Anlage in Wupper­tal ist eine der größten Produktionsstätten für Impf­stoffe in Deutsch­land und soll für die Herstel­lung von stark gefragten Substanzen für COVID-19-Impf­stoffe und andere Biologika genutzt werden. WuXi Biolog­ics plant zusätzliche Investi­tio­nen in die Prozessausrüstung am Stan­dort Wupper­tal. „Wir sind sehr stolz, den Kauf dieser großen Produktionsstätte für Impf­stoffe rechtlich begleitet zu haben“, so Recht­san­walt Dirk W. Kolven­bach. „Durch diese Transak­tion können wir auch auf anwaltlicher Ebene einen wichti­gen Beitrag für die Impf­stoffher­stel­lung, unter anderem für COVID-19-Impf­stoffe, in Deutsch­land leis­ten.“

Mit Abschluss des Vertrages haben Bayer und WuXi Biolog­ics zugle­ich einen langfristi­gen Unter­mi­etver­trag und einen Service-Vertrag abgeschlossen. Bayer wird WuXi Biolog­ics beim Anfahren der Anlage verschiedene Serviceleis­tun­gen zur Verfügung stellen und dabei eigene Mittel einbrin­gen. Das Sign­ing fand bere­its am 21. Dezem­ber 2020 statt. Das Transak­tionsvol­u­men liegt einschließlich des Mietver­trags bei über 150 Millio­nen Euro.

WuXi Biolog­ics ist an der Hongkonger Börse notiert und eine weltweit führende Open-Access-Tech­nolo­gieplat­tform für Biologika. Das Unternehmen bietet End-to-End-Lösungen an, um Unternehmen bei der Entdeck­ung, Entwick­lung und Herstel­lung von Biologika vom Konzept bis zur kommerziellen Herstel­lung zu unterstützen. Für das Team um Kolven­bach ist dies nicht die erste Transak­tion für WuXi. Bere­its im Jahr 2020 hatte Heuk­ing WuXi Biolog­ics bei der Übernahme einer Arzneimit­tel-Formulier­an­lage von Bayer beraten.

Berater WuXi Biolog­ics: Heuk­ing Kühn Lüer Wojtek
Dirk W. Kolven­bach (Gesellschaftsrecht/ Projek­tko­or­di­na­tion), Düsseldorf
Michael Pauli, LL.M. (Gesellschaftsrecht/Projektkoordination), Köln
Mathis Dick, LL.M. (Real Estate), Düsseldorf
Michael Below, (Öffentliches Recht), Düsseldorf
Dr. Bodo Dehne (Investi­tion­skon­trolle), Düsseldorf
Wolfram Meven (Steuer­recht), Düsseldorf
Dr. Rainer Velte (Kartell­recht), Düsseldorf
Fabian Gerst­ner, LL.M., München, Bettina Nehei­der (beide Baurecht), München
Dr. Tobias Plath, LL.M. (Versicherungsrecht), Torsten Groß, LL.M. (Arbeit­srecht), Sarah Radon, LL.M. (Commer­cial), alle Düsseldorf

Michael von Rueden, Deloitte Legal

Deloitte Legal berät Implenia beim Verkauf des Instandsetzungs-Bereichs

Düssel­dorf — Ein Deloitte Legal-Team um die Düsseldorfer M&A‑Partner Michael von Rüden und Dirk Hänisch (beide federführend) hat die am SIX Swiss Exchange notierte Imple­nia-Gruppe, eines der führenden Bau- und Immo­bilien-Dien­stleis­tung­sun­ternehmen der Schweiz bei der geplanten Veräußerung der in Deutsch­land ansässigen Imple­nia Instand­set­zung GmbH an die Karrié Bau GmbH & Co. KG beraten. Durch die am 16. April 2021 unterze­ich­nete und voraus­sichtlich am 31. Mai 2021 voll­zo­gene Transak­tion (Clos­ing) gehen alle Stan­dorte und laufenden Projekte mit insge­samt 199 Mitar­bei­t­en­den des Bere­ichs Instand­set­zung an Karrié Bau über.

Imple­nia veräußert den Bere­ich Instand­set­zung, um sich entsprechend der Strate­gie weiter auf das definierte Kern­port­fo­lio zu fokussieren. Karrié Bau plant, nach dem Vollzug des Erwerbs die Verant­wor­tung für die laufenden Projekte zu übernehmen. Im Rahmen der Transak­tion wurden die Voraus­set­zun­gen für einen naht­losen Carve-out des Bere­ichs Instand­set­zung und dessen erfol­gre­iche Fortführung durch Karrié Bau geschaf­fen.

Bei der Umset­zung des Vorhabens konnte das Deloitte Legal-Team durch die Kombi­na­tion von erstk­las­siger juris­tis­cher Beratung, Transak­tion­ser­fahrung und zielo­ri­en­tierter Kommu­nika­tion zum Erfolg beitra­gen. Die enge Zusam­me­nar­beit mit Kollegin­nen und Kolle­gen von Deloitte Corpo­rate Finance und Deloitte Trans­ac­tion Services Schweiz und Deloitte Tax Deutsch­land ermöglichte eine umfassende interdisziplinäre Beratung zu allen für die Transak­tion wesentlichen kommerziellen, rechtlichen und steuer­lichen Aspek­ten.  www.deloittelegal.de

Berater Imple­nia: Deloitte Legal
Dr. Michael von Rüden und Dirk Hänisch (beide Federführung, Corporate/M&A), Thilo Hoff­mann (Coun­sel), André Giesen (Senior Asso­ciate, alle Corporate/M&A, Düsseldorf) Deloitte Corpo­rate Finance und Trans­ac­tion Services, Schweiz: Stephan Brücher, Benjamin Lechuga, Maxi­m­il­ian Hornung, Nico­las Bornitz Deloitte Tax: Fabian Borkowski

Berater Karrié Bau GmbH & Co. KG: EY Law
Dr. Thorsten Erhard, Dr. Robert Schiller, Dr. Timo Rinne EY: Christoph Serf, Hagen Reiser, Jan-Hendrik Pirwitz, Thorsten Schnei­der, Tobias Kamp­mann

Über Imple­nia
Als führender Schweizer Bau- und Immo­bilien-Dien­stleis­ter entwick­elt und real­isiert Imple­nia Lebensräume, Arbeitswel­ten und Infra­struk­tur für künftige Gener­a­tio­nen in der Schweiz und in Deutsch­land. Zudem plant und erstellt Imple­nia in Österreich, Frankre­ich, Schwe­den und Norwe­gen komplexe Infra­struk­tur­pro­jekte. Imple­nia blickt auf eine rund 150-jährige Bautra­di­tion zurück. Das Unternehmen fasst das Know-how aus hochqual­i­fizierten Beratungs‑, Planungs- und Ausführungseinheiten unter einem Dach zu einem inte­gri­erten, multi­na­tional führenden Bau- und Immo­bilien-Dien­stleis­ter zusam­men.

Mit ihrem breiten Ange­botsspek­trum sowie der tiefen Erfahrung ihrer Spezial­is­ten kann die Gruppe komplexe Großpro­jekte real­isieren und Bauw­erke über den gesamten Leben­szyk­lus und kunden­nah begleiten. Dabei stehen die Bedürfnisse der Kunden und ein nach­haltiges Gleichgewicht zwis­chen wirtschaftlichem Erfolg sowie sozialer und ökologischer Verant­wor­tung im Fokus. Imple­nia mit Haupt­sitz in Opfikon bei Zürich beschäftigt europaweit mehr als 8.500 Perso­nen und erzielte im Jahr 2020 einen Umsatz von knapp CHF 4 Mrd. Weit­ere Infor­ma­tio­nen unter implenia.com. Über Imple­nia Instand­set­zung GmbH Imple­nia Instand­set­zung ist ein in Deutsch­land führender Full-Service-Part­ner für Bauw­erk­sanierung von Gebäuden, Infra­struk­tur-Bauw­erken oder Teilen davon.

Management Team von Raound2Capital

ROUND2 CAPITAL: 7 Investments in Europa in 3 Monaten

Wien – Round2 Capi­tal, der in Wien ansäs­sige Invest­ment­fonds für Wach­s­tums­fi­nanzierung und europäis­cher Pionier im Bere­ich Revenue-based Financ­ing, schließt das erste Quar­tal mit sieben Invest­ments ab. Das beste­hende Port­fo­lio aus 13 Unternehmen wird somit durch Tech Scale-ups aus Deutsch­land, Großbri­tan­nien, Öster­re­ich, Frankre­ich und Schwe­den erweit­ert. Chris­t­ian Czer­nich, Round2 Capi­tal-Grün­der und CEO, erklärt warum die alter­na­tive Finanzierungs­form des Revenue-based Financ­ing gerade so gefragt ist.

Das erste Quar­tal ging für das Team von Round2 Capi­tal beson­ders erfol­gre­ich zu Ende: 7 neue Unternehmen erweit­ern nun das Port­fo­lio des Wiener Invest­ment­fonds, der sich vor allem dem Revenue-based Financ­ing verschrieben hat. Dabei wird weit über die Landes­gren­zen investiert und Scale-ups aus Deutsch­land, Schwe­den, Großbri­tan­nien, Frankre­ich und natür­lich aus Öster­re­ich in der Fami­lie der Port­fo­lio-Compa­nies willkom­men geheißen. Die neuen Invest­ments sind:

Logsta (AT), soft­waregestütztes Logis­tikun­ternehmen der näch­sten Gener­a­tion mit Lager­stan­dorten in Öster­re­ich, Deutsch­land, Großbri­tan­nien, Frankre­ich und den USA.

Projek­teins (DE), B2B-Soft­ware­plat­tform zur Inte­gra­tion diverser E‑Com­merce-Anwen­dun­gen.

Dracoon (DE), Cyber­se­cu­rity-Busi­ness-Cloud mit den höch­sten Verschlüs­selungs­stan­dards.

Hamil­ton Apps (FR), ein führen­der Anbi­eter von Arbeit­splatz-Tech­nolo­gie, der eine breite Palette von Lösun­gen inner­halb einer einzi­gen inte­gri­erten Plat­tform anbi­etet.

Sales Impact Acad­emy (UK), eine E‑Learn­ing-Plat­tform für B2B-Vertrieb­smi­tar­beiter.

Abo-basierte Sport-Commu­nity (UK)

Inter­net Yield (SE), erwirbt, besitzt und betreibt ertrag­brin­gende Websites mit derzeit 40 Millio­nen verkauften Ad Impres­sions pro Monat.

Round2 Capi­tal fokussiert sich auf junge digi­tale SaaS Unternehmen, die sich in der Wach­s­tum­sphase befinden und bere­its 20 – 150 Mitar­beiter beschäfti­gen. In der Regel haben diese Unternehmen den oper­a­tiven Break Even bere­its erre­icht. Der Großteil der Port­fo­lio-Unternehmen konnte dieses Niveau ohne externe Finanzierung erre­ichen und verfolgt nun eine Wach­s­tumsstrate­gie, die Wach­s­tum auch ohne hohe Burn-Rates ermöglicht. Im Round2 Port­fo­lio findet man z.b. das deutsche Cyber Secu­rity Unternehmen Myra Secu­rity, das Schweizer EduTech Scale-up Aval­lain oder das finnis­che, mehrfach preis­gekrönte, Scale-up Vainu, die es alle­samt geschafft haben, ohne externe Eigenkap­i­tal­fi­nanzierung auf ein Umsatzvol­u­men zwis­chen 5- 15 Mio. Euro zu wach­sen.

Revenue-based Financ­ing ist ein rela­tiv neues Finanzierungsin­stru­ment in Europa, das nicht zuletzt durch die Arbeit von Round2 Capi­tal erfol­gre­ich etabliert wurde. Der Clou bei dieser Form der Wach­s­tums­fi­nanzierun­gen ist der, dass das Unternehmen keine Firmenan­teile abgeben muss, da stattdessen der Fonds an den Unternehmen­su­m­sätzen beteiligt wird, bis ein vorab fest­gelegter Rück­zahlungs­be­trag erre­icht ist. Die monatlichen Rück­zahlun­gen passen sich automa­tisch an den Umsatz des Unternehmens an und verur­sachen somit keine Cash-flow Prob­leme. Da lang­wierige Verhand­lun­gen über Firmen­be­w­er­tun­gen entfallen ist der Transak­tion­sprozess auch deut­lich schneller. All diese Vorteile machen Revenue-based Finance zu einem einfachen, flex­i­blen und völlig trans­par­enten Finanzierungstool.

Das von Round2 zur Verfü­gung gestellte Kapi­tal wird von den jungen Unternehmen meist für den Ausbau von Vertrieb, Market­ing und Inter­na­tion­al­isierung benutzt. Also für Maßnah­men, die schnell zum Umsatzwach­s­tum führen.

Heute verwal­tet Round2 Capi­tal über 30 Mio. Euro von vorwiegend Unternehmern und Family Offices aus Schwe­den, Deutsch­land, und Öster­re­ich. Wobei bere­its geplant wird, den Fonds für insti­tu­tionelle Inve­storen zu öffnen und das verwal­tete Kapi­tal erhe­blich zu erhöhen.

So funk­tion­iert Revenue-based Financ­ing

Revenue-based Financ­ing besteht aus einem Nachrang­dar­lehen, dessen Rück­zahlung an den Umsatz des Unternehmens, in das investiert wurde, gekop­pelt ist. Dieser Anteil beträgt je nach Finanzierungs­be­trag und Umsatz zwis­chen 2–6% und besteht sowohl aus einer Rück­zahlungs- als auch aus einer Royalty Kompo­nente. Der Umsatzan­teil wird so lange bezahlt, bis ein gewisses Multi­ple des Finanzierungs­be­trages, das zwis­chen 1,35x – 2,15x beträgt, bezahlt wurde. Wenn dieses nach 4–6 Jahren erre­icht wird, erlis­cht die Finanzierung automa­tisch. Das Finanzierungsvol­u­men liegt anfangs zwis­chen 500.000 und 2 Mio. Euro und kann schrit­tweise auf über 10 Mio. Euro durch die Ergänzung mit Eigenkap­i­tal vergrößert werden. Da es in eini­gen Fällen gut mit einer Eigenkap­i­tal­in­vesti­tion kombinier­bar ist und diese sogar erset­zen kann, bietet Round2 Capi­tal selek­tiv auch eine Kombi­na­tion aus diesen beiden Investi­tion­s­mod­ellen an.

Der Vorteil des Revenue-based Financ­ing gegenüber anderen Venture Debt Finanzierun­gen liegt in der Kopplung der Rück­zahlun­gen an die Umsätze und damit an den Cash-flow des Unternehmens. So kann dieses nicht aufgrund der Rück­zahlungsverpflich­tun­gen in Schieflage gebracht werden.

Über Round2 Capi­tal Part­ners
Round2 Capi­tal ist ein schnell wach­sendes europäis­ches Invest­men­tun­ternehmen mit über 30 Millio­nen Euro verwal­tetem Kapi­tal. Das Unternehmen mit Sitz in Wien, Berlin und Stock­holm ist ein starker Part­ner für europäis­che Scale-ups mit digi­talen und nach­halti­gen Geschäftsmod­ellen. Seit seiner Grün­dung 2017 leis­tet Round2 Capi­tal Pionier­ar­beit auf dem Gebiet des Revenue-Based Financ­ing in Europa und ist in mehreren europäis­chen Ländern aktiv, wobei der Schw­er­punkt auf Deutsch­land, der Schweiz, Öster­re­ich, UK und den nordis­chen Ländern liegt. Bis jetzt hat Round2 Capi­tal in 20 verschiedene Unternehmen investiert. www.round2cap.com

Matthias Henning, Finexx

Finexx übernimmt Volpini Verpackungen und erhöht Fondsvolumen

Stuttgart — Die Beteili­gungs­ge­sellschaft Finexx hat im Rahmen einer Nach­fol­geregelung 100 Prozent der Anteile an der Volpini Verpack­un­gen GmbH Austria über­nom­men. Volpini ist ein in Mitteleu­ropa führen­der Hersteller von Verpack­ungs­bech­ern und ‑folien. Das bish­erige Manage­ment wird das Unternehmen weit­er­hin in allen oper­a­tiven Fragen begleiten, um einen naht­losen Über­gang der Geschäfts­führung zu gewährleis­ten. Über die weit­eren Details der Transak­tion wurde Stillschweigen vere­in­bart. Die strate­gisch opti­mal in die Invest­mentstrate­gie von Finexx passende Neubeteili­gung trägt einer Erhöhung des Finexx Fonds II auf das Gesamtvol­u­men von 30 Mio. Euro Rech­nung. Insge­samt verwal­tet der wach­s­tumsstarke Mittel­standsin­vestor aus Stuttgart damit nun rund 65 Mio. Euro.

Die Volpini Verpack­un­gen GmbH Austria mit Sitz im öster­re­ichis­chen Spit­tal an der Drau wurde ursprünglich im Jahr 1811 gegrün­det. Seit 1970 ist das Tradi­tion­sun­ternehmen mit seinen heute rund 60 Mitar­beit­ern auf die Produk­tion von Kunst­stof­fver­pack­un­gen, insbeson­dere von nach­halti­gen Verpack­ungs­bech­ern (Joghurt­becher) und Tiefziehfolien spezial­isiert. Im Bere­ich der als beson­ders nach­haltig geltenden Desto-Becher nimmt Volpini eine mark­t­führende Rolle im mitteleu­ropäis­chen Raum ein. Das Unternehmen verfügt über moderne Produk­tion­san­la­gen, die opti­mal auf die Erfordernisse von Mittel­stands- und Großkun­den der Lebens­mit­telin­dus­trie angepasst sind. Zuletzt erwirtschaftete Volpini einen  Jahre­sum­satz von rund 13 Mio. Euro.

Durch die Über­nahme von Volpini baut Finexx seine Präsenz und Kompe­tenz in der Lebens­mit­tel-Indus­trie noch weiter aus. Mit dem Bio-Lebens­mit­tel-Inno­va­tor BIOVEGAN und der BioneXX Hold­ing mit den Marken GSE, Fitne und Feel­good Shop befinden sich bere­its zwei mark­t­führende Plat­tfor­men im Bere­ich biol­o­gis­che Back- und Kochzu­taten sowie Nahrungsergänzungs- und Heilmit­tel im Port­fo­lio des Indus­triespezial­is­ten.

„Die Lebens­mit­telin­dus­trie befindet sich im Wandel. Nicht nur der Markt für gesund­heits­be­wusste Ernährung wächst rasant, auch Unternehmen und inno­v­a­tive Lösun­gen im Bere­ich nach­haltige Verpack­ungslö­sun­gen boomen. Volpini ist in diesem Bere­ich schon heute hervor­ra­gend aufgestellt. Darüber hinaus sehen wir bei Volpini sowohl organ­is­ches als auch anor­gan­is­ches Wach­s­tumspoten­zial. Mit seiner mark­t­führen­den Posi­tion ist das Unternehmen daher die opti­male strate­gis­che Ergänzung für unser indus­trien­ahes Port­fo­lio“, sagt Finexx-Geschäfts­führer Matthias Hein­ing.

Beglei­t­end zur Transak­tion wurde der Ende vergan­genen Jahres geschlossene Finexx Fonds II von 20 auf nunmehr 30 Millio­nen Euro aufge­stockt. Insge­samt verwal­tet die auf Wach­s­tum­sin­vesti­tio­nen und Nach­fol­geregelun­gen spezial­isierte Invest­ment­ge­sellschaft aus Baden-Würt­tem­berg damit nun rund 65 Millio­nen Euro. Im Fokus der branchenüber­greifenden Beteili­gungsstrate­gie von Finexx stehen kleine und mittel­ständis­che Unternehmen (KMU) mit einem Umsatz in Höhe von 10 Millio­nen Euro oder mehr.

„Unsere Invest­ment­philoso­phie ist, mittel­ständis­che Unternehmen mit Branchen-Know-how, Kapi­tal und einem umfan­gre­ichen Netzw­erk bei ihrem Wach­s­tum oder in heraus­fordern­den Nach­fol­ge­si­t­u­a­tio­nen part­ner­schaftlich zu unter­stützen. Diese bewährte Strate­gie woll­ten wir in unserem Selb­stver­ständ­nis als insti­tu­tioneller Fami­lienge­sellschafter mit unserem zweiten Fonds von Anfang an fort­führen. Die Aufs­tock­ung unseres Finexx Fonds II um rund zehn Mio. Euro zeigt, dass wir mit unserer unternehmerischen Überzeu­gung auf dem richti­gen Weg sind“, sagt Dr. Markus Seiler, Geschäfts­führer von Finexx.

Neben Volpini, BIOVEGAN und der BioneXX Hold­ing im Bere­ich Verpack­ungs- und Lebens­mit­telin­dus­trie ist Finexx an Sicko, einem mittel­ständis­chem Spezial­is­ten im Bere­ich indus­trieller Automa­tisierung in der Holzver­ar­beitung, beteiligt.

Über Finexx
Die Finexx GmbH Unternehmens­beteili­gun­gen mit Sitz in Stuttgart ist eine 2013 gegrün­dete Beteili­gungs­ge­sellschaft, die sich auf etablierte mittel­ständis­che Unternehmen spezial­isiert hat. Typis­che Betä­ti­gungs­felder sind Wachstums‑, Investi­tions- und Akqui­si­tions­fi­nanzierun­gen sowie die Begleitung von Verän­derun­gen im Gesellschafterkreis und Nach­fol­geregelun­gen.

Über­wiegend im Rahmen von Mehrheits­beteili­gun­gen investiert Finexx langfristig Mittel unter anderem von Versicherun­gen und Versorgungswerken in Unternehmen aus dem deutschsprachi­gen Raum. Diese setzen 10 Mio. Euro oder mehr um, verfü­gen über ein qual­i­fiziertes Manage­ment-Team und können auf Basis eines erfol­gre­ichen Geschäftsmod­ells eine nach­haltige Ertragskraft und einen nach­halti­gen Cash-Flow vorweisen.

Das Team verfügt über langjährige Indus­trie- und Führungser­fahrung sowie profun­des Know-how in der Beteili­gungs­branche – beides wird zur erfol­gre­ichen Weit­er­en­twick­lung von Unternehmen und in die damit verbun­de­nen Verän­derung­sprozesse einge­bracht. Finexx unter­stützt das Manage­ment durch aktive kaufmän­nis­che und tech­nis­che Beratung, ohne dabei in das oper­a­tive Tages­geschäft einzu­greifen, sowie durch ein branchenüber­greifendes Netzw­erk. www.finexx.de

300 Mio. Euro: Eurazeo legt Sustainable Maritime Infrastructure Fonds auf

Paris/ Frank­furt am Main – Eurazeo legt mit dem Sustain­able Maritime Infra­struc­ture einen Themen­fonds zur Finanzierung von umweltscho­nen­der Infra­struk­tur und Tech­nolo­gie im mariti­men Sektor auf. Der Fonds ermöglicht eine nach­haltige Entwick­lung im Sinne von Artikel 9 der Verord­nung (EU) 2019/2088 (bekannt als „Offen­le­gungsverord­nung“) und trägt damit unmit­tel­bar zur „O+“ genan­nten ESG-Strate­gie von Eurazeo bei, mit der das Unternehmen bis 2040 das Ziel der Klima­neu­tral­ität erre­ichen will. Die Ziel­größe des Fonds beträgt 300 Millio­nen Euro, mehrere renom­mierte staatliche und insti­tu­tionelle Inve­storen haben ihre Beteili­gung bere­its zuge­sagt.

Derzeit werden 90 Prozent der weltweiten Güter auf dem Seeweg trans­portiert. Die Kohlen­diox­idreduzierung im mariti­men Sektor ist damit von entschei­den­der Bedeu­tung für das Aufhal­ten des Klimawan­dels. Um dieser Heraus­forderung zu begeg­nen, wird der Fonds vorwiegend in drei Bere­ichen finanzieren: Mit fortschrit­tlichen Tech­nolo­gien ausges­tat­tete und damit umweltscho­nen­dere Schiffe, inno­v­a­tive Hafe­nan­la­gen sowie Investi­tion­s­güter, die bei der Entwick­lung von Offshore-Anla­gen zur Erzeu­gung von erneuer­baren Energien zum Einsatz kommen.

Der Green Deal der europäis­chen Kommis­sion sieht vor, dass Europa bis zum Jahr 2050 das Ziel der Klima­neu­tral­ität erre­icht. Der Eurazeo Sustain­able Maritime Infra­struc­ture wird europaweit rund fünfzig Projekte oder Anla­gen in der mariti­men Wirtschaft finanzieren, die einen Beitrag zur Erre­ichung dieses Zieles leis­ten. Deutsch­land soll dabei als Invest­ment­stan­dort eine wesentliche Rolle spie­len. Die maritime Wirtschaft hierzu­lande hat ein jährliches Umsatzvol­u­men von bis zu 50 Milliar­den Euro, das Land zählt zu den größten Schiff­bau-Natio­nen der Welt, und rund 20 Prozent der weltweiten Contain­erka­paz­ität kommen von hier (Stand: 2018).

Der Sustain­able Maritime Infra­struc­ture-Fonds wird von Idin­vest Part­ners, einer Tochterge­sellschaft von Eurazeo, verwal­tet. Als Leas­ing­fonds bietet er seinen Anlegern ein beson­ders sicheres Risiko­pro­fil, da die Invest­ments durch die finanzierten Investi­tion­s­güter besichert sind. Durch das Asset Finance-Modell gener­iert er vierteljährliche Auss­chüt­tun­gen aus den erhal­te­nen Leas­ingzahlun­gen und verfügt über eine vorteil­hafte Solv­abil­ität­skap­i­tal-Anforderung von weniger als zehn Prozent.

Seit dem 1. Januar 2020 müssen Schiff­fahrt­sun­ternehmen ihre Emis­sio­nen gemäß der neuen Verord­nung der Inter­na­tionalen Seeschiff­fahrts-Organ­i­sa­tion (Inter­na­tional Maritime Organ­i­sa­tion, IMO) zur Reduzierung des Schwe­fel­ge­halts von Kraft­stof­fen (von 3,5 auf 0,5 Prozent) deut­lich verringern. Diese Regelung ist Teil einer weltweiten Strate­gie der IMO und zielt darauf ab, die gesamten Treib­haus­gase­mis­sio­nen der Schiff­fahrtsin­dus­trie bis 2050 um mindestens 50 Prozent im Vergle­ich zum Jahr 2008 zu reduzieren. Der Fonds wird sowohl zur Verringerung der Treib­haus­gase­mis­sio­nen als auch der beson­ders luftschädlichen Emis­sio­nen von Schwe­felox­i­den (Sox) und Stick­ox­i­den (NOx) beitra­gen.

Die mith­ilfe der Fonds-Invest­ments erziel­ten Emis­sion­s­min­derun­gen werden anhand von quan­ti­ta­tiven Indika­toren gemessen, deren Mess­methodik von unab­hängi­gen Experten über­prüft wurde und die im Rahmen einer jährlichen exter­nen Erhe­bung kontrol­liert werden.

Im Januar 2020 erhielt der Eurazeo Sustain­able Maritime Infra­struc­ture das LuxFLAG-Label („Appli­cant Fund Status“). Das Label bescheinigt Fonds, ESG-Krite­rien in jeder Phase des Invest­ment­prozesses zu berück­sichti­gen.

Christophe Bavière, Mitglied des Exec­u­tive Board von Eurazeo, sagte: „Wir freuen uns sehr, unseren Anlegern mit dem Eurazeo Sustain­able Maritime Infra­struc­ture eine Option zu bieten, die die ‚Artikel 9‘-Kriterien erfüllt. Viele Inve­storen sind auf der Suche nach Invest­ments, die einen mess­baren Beitrag zur Dekar­bon­isierung und zum ökol­o­gis­chen Wandel leis­ten. Darüber hinaus zeich­net sich der Fonds durch einen beson­ders hohen Kapi­talschutz aus.“

Daniel Emer­sleben, der als Invest­ment Direc­tor für den Fonds tätig ist, ergänzte:
„Unser neuer Fonds ist ein Finanzierungsin­stru­ment, das zur Reduk­tion von Treib­haus­gasen und Schwe­fel beitra­gen wird. Die erzielte Emis­sion­s­min­derung messen wir, lassen die Werte von unab­hängi­gen Experten prüfen und legen sie unseren Inve­storen offen. Die Umset­zung dieses Prozesses, der in einem trans­par­enten Verfahren gemein­sam mit unab­hängi­gen Organ­i­sa­tio­nen entwick­elt wurde, belegt unseren Anspruch, Kapi­tal so einzuset­zen, dass es einen mess­baren Beitrag zur Bewäl­ti­gung der ökol­o­gis­chen und klima­tis­chen Heraus­forderun­gen unserer Zeit leis­tet.“

Über die O+ ESG-Strate­gie

Die „O+” genan­nte Nach­haltigkeitsstrate­gie von Eurazeo wurde 2020 ins Leben gerufen und hat zwei wesentliche Bestandteile:

Ein Kohlen­stoff-Emis­sion­sziel von netto Null für Eurazeo ebenso wie seine Port­fo­lio-Unternehmen bis zum Jahr 2040. Die Gesellschaft orien­tiert sich dabei an den Krite­rien der Science Based Targets-Initia­tive. Erre­icht werden soll dieses Ziel durch Invest­ments in kohlen­stof­farme Unternehmen, die Reduk­tion von Kohlen­stoff-Kosten und ‑Risiken im Port­fo­lio sowie die Messung des Kohlen­stoff-Fußab­drucks während des gesamten Invest­mentzyk­lus.
Die Förderung von mehr Inklu­sion und Soli­dar­ität durch die Erre­ichung eines Anteils von mindestens 40 Prozent Führungskräften des unter­repräsen­tierten Geschlechts bei Eurazeo sowie seinen Port­fo­liou-Unternehmen, die Einführung von Syste­men, die sich­er­stellen, dass alle Stake­holder von der Wertschöp­fung durch die Invest­ments von Eurazeo prof­i­tieren sowie Initia­tiven zur Verbesserung des Zugangs zu Gesund­heitsver­sorgung und Förderung von Chan­cen­gle­ich­heit und Phil­an­thropie.

Eurazeo ist die einzige Private Equity-Gesellschaft, die in den Indizes der fünf führen­den Ratin­ga­gen­turen für nicht-finanzielle Krite­rien gelis­tet ist. Mit einem AA-Rating im ESG-Rank­ing von MSCI (Stand: März 2020) gehört Eurazeo zu den 20 Prozent der am besten bewerteten Unternehmen und liegt damit über dem Branchen­durch­schnitt. Im Jahr 2020 erre­ichte Eurazeo zudem die maxi­male Punk­tzahl (A+) in den vier Bewer­tungskat­e­gorien der PRI (Prin­ci­ples for Respon­si­ble Invest­ment), die für seine Geschäft­stätigkeit rele­vant sind: Strate­gie & Gover­nance, Private Equity (indi­rekt), Private Equity (direkt) und Fixed Income (direkt). In jeder dieser Kate­gorien liegen die Werte von Eurazeo damit über dem Median des Sektors.

Über Eurazeo

Eurazeo ist eine führende inter­na­tionale Invest­ment­ge­sellschaft, die ein Vermö­gen von 21,8 Milliar­den Euro in einem diver­si­fizierten Invest­ment-Port­fo­lio von mehr als 450 Unternehmen verwal­tet. 15,0 Milliar­den Euro des verwal­teten Vermö­gens stam­men dabei von Invest­ment­part­nern. Mit seiner umfassenden Exper­tise in den Bere­ichen Private Equity, Immo­bilien und Private Debt begleitet Eurazeo Unternehmen aller Größenord­nun­gen. Ein Team von fast 300 Profes­sion­als mit tief­greifender Sektor-Exper­tise sowie Zugang zu glob­alen Märk­ten unter­stützt die Entwick­lung der Port­fo­lio-Unternehmen und bietet ihnen eine verant­wor­tungs­be­wusste und stabile Wach­s­tum­splat­tform. Die solide Gesellschafter­struk­tur, beste­hend aus insti­tu­tionellen Inve­storen und Fami­lienge­sellschaftern, in Kombi­na­tion mit einer robusten Bilanz ohne struk­turelle Schulden und ein flex­i­bler Invest­men­tho­r­i­zont ermöglichen es Eurazeo, Port­fo­lio-Unternehmen langfristig zu begleiten.

Eurazeo verfügt über Büros in Paris, New York, Sao Paulo, Seoul, Schang­hai, London, Luxem­burg, Frank­furt, Berlin und Madrid. Eurazeo ist an der Euronext Paris börsen­notiert.

Schölly Fiberoptic verkauft Anteilsmehrheit an Aesculap

Freiburg — Die Fami­lie Schölly hat die Mehrheit ihrer Geschäft­san­teile an der baden-würt­tem­ber­gis­chen Schölly Fiberop­tic GmbH an die Aescu­lap AG, eine Tochter des Phar­makonz­erns B. Braun SE, verkauft, bleibt aber weit­er­hin mit 30 Prozent beteiligt. Die Transak­tion steht noch unter dem Vorbe­halt der kartell­rechtlichen Freigabe. Über die Höhe des Kauf­preises haben die Parteien Stillschweigen vere­in­bart.

Beim Verkauf wurde Schölly Fiberop­tic von einem Corpo­rate- und M&A‑Team der Wirtschaft­skan­zlei Friedrich Graf von West­phalen & Part­ner unter der Feder­führung von Dr. Barbara Mayer umfassend rechtlich beraten. FGvW unter­stre­icht damit erneut die starke Health­care-Exper­tise der M&A‑Praxis. FGvW war bere­its 2019 für Schölly Fiberop­tic beim Verkauf des Robotik-Endoskopie-Geschäfts an Intu­itive Surgi­cal bera­tend tätig. Steuer­lich wurde Schölly von Hanns-Georg Schell und Clau­dio Schmitt von der Wirtschaft­sprü­fungs- und Steuer­ber­atungs­ge­sellschaft BANSBACH GmbH in Freiburg begleitet. Die Aescu­lap AG wurde von einem Team der Kanzlei Breiten Burkhardt unter Feder­führung von Dr. Chris­t­ian Ulrich Wolf in Hamburg betreut.

Das Medi­z­in­tech­nik-Unternehmen Schölly Fiberop­tic GmbH mit Sitz in Denzlin­gen / Baden-Würt­tem­berg ist Spezial­ist für Engi­neer­ing und die Produk­tion kunden­spez­i­fis­cher Visu­al­isierungssys­teme in den Geschäfts­bere­ichen Medical Endoscopy und Visual Inspec­tion. Inhaber des weltweit agieren­den Unternehmens sind seit 1998 sowohl die Fami­lie Schölly als auch die Aescu­lap AG in Tuttlin­gen. Schölly Fiberop­tic wurde 1973 gegrün­det und beschäftigt zurzeit etwa 550 Mitar­beiter.

Die Aescu­lap AG mit rund 3600 Mitar­beit­ern und Haupt­sitz in Tuttlin­gen ist ein weltweit führen­der Anbi­eter von Produk­ten und Dien­stleis­tun­gen im Bere­ich der Medi­z­in­tech­nik. Das Unternehmen gehört zur B. Braun-Gruppe.

Berater Schölly Fiberop­tic GmbH: Friedrich Graf von West­phalen & Part­ner, Freiburg
Dr. Barbara Mayer, Freiburg, Part­nerin (Feder­führung, Corpo­rate, M&A)
Dr. Jan Barth, Freiburg, Senior Asso­ciate (Corpo­rate, M&A)
Daniel Rombach, Freiburg, Asso­ciate (Fusion­skon­trolle)

BANSBACH GmbH, Freiburg
Hanns-Georg Schell, Manag­ing Part­ner (Steuer­recht)
Clau­dio Schmitt, Asso­ciate Part­ner (Steuer­recht)

ARQIS berät BME beim Erwerb der Mahler Gruppe

Düssel­dorf — ARQIS hat die BME Gruppe bei der Über­nahme der Mahler Gruppe – einem führen­den Baustoff- und Fliesen­händler in Bayern – beraten. Der Anteilsverkauf steht noch unter dem Vorbe­halt der Genehmi­gung der zuständi­gen Kartell­be­hör­den und soll im Laufe des Jahres 2021 abgeschlossen werden.

BME ist eines der führen­den Baustoffhan­del­sun­ternehmen in Europa und in Deutsch­land unter den Marken Bauk­ing (Allge­meiner Baustoffhan­del) sowie Paulsen Gruppe, Deter­ing, Bergmann & Franz (alle Sanitär‑, Heizungs- und Instal­la­tion­shan­del) im Vertrieb von Baustof­fen tätig. Mit der Akqui­si­tion der Mahler Gruppe wird Bauk­ing seine Präsenz auf Süddeutsch­land ausweiten.

Die Mahler-Gruppe umfasst die Marken Bauwaren Mahler, Mahler Bayerische Bauwaren, Mahler Fliesen & Glas­bau und Hillari Flies­en­cen­ter. Die Gruppe verfügt über ein Netzw­erk von fünf Nieder­las­sun­gen und beschäftigt insge­samt 273 Mitar­beiter.

Die ARQIS Fokus­gruppe Trans­ac­tions um Dr. Jörn-Chris­t­ian Schulze hat BME zum wieder­holten Mal beraten. Bei der Über­nahme von Deter­ing im Sommer 2020 war das Team zum ersten Mal für die damals neu gegrün­dete BME Gruppe tätig. Zuvor hatte ARQIS bere­its die Akqui­si­tio­nen der Paulsen-Gruppe und der Bergmann & Franz-Gruppe für die frühere Mutterge­sellschaft CRH plc. begleitet.

Berater BME: ARQIS (Düssel­dorf)

Dr. Jörn-Chris­t­ian Schulze (Feder­führung; Corporate/M&A), Dr. Ulrich Lien­hard (Real Estate), Marcus Noth­helfer (Commer­cial & IP/IT; München), Tobias Neufeld (Pensions & Daten­schutz); Coun­sel: Thomas Chwalek (Corporate/M&A), Sina Janke (Compli­ance; München); Asso­ciates: Kamil Flak, Dr. Nima Hanifi-Atash­gah (beide Corporate/M&A), Jennifer Huschauer (Real Estate), Nora Meyer-Strat­mann, Rolf Tichy (beide Commer­cial & IP/IT; beide München), Martin Weingärt­ner (Pensions & Arbeit­srecht), Eva Kraszkiewicz, Juliane Lewen (beide Daten­schutz), Walde­mar Rembold (Risk); Legal Special­ist: Gloria Bittner-Schützen­dorf (Commer­cial)
Niitväli (Frank­furt): Evelyn Niitväli (Kartell­recht)

Über ARQIS

ARQIS ist eine unab­hängige Wirtschaft­skan­zlei, die inter­na­tional tätig ist. Die Sozi­etät wurde 2006 an den Stan­dorten Düssel­dorf, München und Tokio gegrün­det. Rund 55 Anwälte und Legal Special­ists beraten in- und ausländis­che Unternehmen auf höch­stem Niveau zum deutschen und japanis­chen Wirtschaft­srecht. Mit den Fokus­grup­pen Trans­ac­tions, HR.Law, Japan, Data.Law und Risk ist die Kanzlei auf die ganzheitliche Beratung ihrer Mandan­ten ausgerichtet.

Stefan Muench

KORIAN erwirbt Intensivpflegedienst Lebenswert

München — Die KORIAN Deutsch­land AG hat den ‚Inten­sivpflege­di­enst Lebenswert‘ (IPDL) erwor­ben. Bird & Bird LLP hat KRIAN bei dieser Transak­tion beraten.

Für KORIAN, einer der führen­den Anbi­eter von Betreu­ungs- und Pflege­di­en­stleis­tun­gen für Senioren in Europa, war die Inte­gra­tion von IPDL in ihr Netzw­erk ein weit­erer wichtiger Schritt zur Diver­si­fizierung ihres Ange­bots in der Pflege und Betreu­ung von Senioren und Pflegebedürfti­gen. KORIAN bietet darüber hinaus u.a. Langzeitpflege-Einrich­tun­gen, Spezial-Kliniken, betreutes Wohnen sowie häus­liche Pflege- und Serviceleis­tun­gen an. Neben Deutsch­land und Frankre­ich ist die KORIAN Gruppe auch in Belgien, Ital­ien, den Nieder­lan­den und Spanien aktiv.

Das Ange­bot von IPDL umfasst die Inten­siv- und Beat­mungspflege zu Hause oder in speziellen Wohnge­mein­schaften sowie einen Ambu­lanten Dienst für die Seniorenpflege zu Hause. Darüber hinaus bietet die unternehmen­seigene „Lebenswert Akademie“ umfan­gre­iche Fort- und Weit­er­bil­dun­gen im Bere­ich der Inten­siv- und Beat­mungspflege an.

IPDL wurde 2009 von dem Ehep­aar Martina und Rudolf Wied­mann gegrün­det und beschäftigt rund 280 Mitarbeiter*innen. Der Pflege­di­enst ist in Teilen Baden-Würt­tem­bergs und Bayerns aktiv. Rudolf Wied­mann bleibt als Geschäfts­führer im Unternehmen. Seine Frau sowie das gesamte Führung­steam sind weit­er­hin in der Geschäft­sleitung tätig und unter­stützen KORIAN Deutsch­land mit Ihrem Know-How.

Berater der KORIAN Deutsch­land AG: Bird & Bird, München
Feder­führung Part­ner Stefan Münch, Coun­sel Michael Gaßner, Asso­ciate Marcel Nurk (alle Corporate/M&A, München) und Asso­ciate Jan Medele (Corporate/M&A, Düssel­dorf), Part­ner Dr. Alexan­der Duis­berg und Asso­ciate Goekhan Kosak (beide Commer­cial, München), Part­ner Thomas Hey und Asso­ciate Alisa Nentwig (beide Arbeit­srecht, Düssel­dorf), Part­ner Dr. Stephan Wald­heim und Asso­ciate Marcio da Silva Lima (beide Kartell­recht, Düssel­dorf), Part­ner Dr. Markus Körner (Marken­recht, München).

Bird & Bird hat die KORIAN Deutsch­land AG bere­its im letzten Jahr bei der Über­nahme der Pfleges­parte der Qualivita AG beraten.

Compleo Charging Solution

Heuking Kühn Lüer Wojtek berät Compleo bei der Fusion mit wallbe

Dortmund/ Köln — Mit einem Team um Dr. Oliver Böttcher und Kristina Schnei­der aus dem Kölner Büro hat Heuk­ing Kühn Lüer Wojtek die Compleo Charg­ing Solu­tions AG bei einem Zusam­men­schluss mit der wallbe AG beraten. Der Vollzug der Transak­tion sowie die Zusam­men­le­gung des oper­a­tiven Geschäftes von Compleo und wallbe sollen noch im April erfol­gen. Durch die Fusion der sich in ihren Produk­ten und Services ergänzen­den Unternehmen soll ein großer Anbi­eter für Ladelö­sun­gen in Europa entste­hen. Mit dem Zusam­men­schluss stärken Compleo und wallbe ihre führende Posi­tion auf dem deutschen Markt und in Europa.

Compleo übern­immt 100 Prozent der Anteile an wallbe gegen Zahlung von circa einem Drit­tel in Compleo-Aktien, rund zwei Drit­tel werden in bar aus der beste­hen­den Liquid­ität bezahlt. Die beiden bish­eri­gen und größten Eigen­tümer von wallbe, die enercity AG (rund 50 Prozent) und die Weid­müller Mobil­ity Concepts GmbH & Co. KG (rund 26 Prozent) sowie Dr. Dominik Freund bleiben als neue Aktionäre an Compleo beteiligt.

Compleo ist ein führen­der Anbi­eter von Ladelö­sun­gen für Elek­tro­fahrzeuge. Dabei unter­stützt das Unternehmen Komplet­tlö­sungsan­bi­eter mit seinen Ladesta­tio­nen und bei Bedarf auch bei der Planung, der Instal­la­tion, der Wartung, dem Service oder dem Back­end der Lade­in­fra­struk­tur. Das Ange­bot von Compleo umfasst sowohl AC- als auch DC-Ladesta­tio­nen. DC-Ladesäulen von Compleo sind die ersten eichrecht­skon­for­men DC-Ladesta­tio­nen im Markt. Alle Produkte entwick­elt und fertigt das Unternehmen an seinem Dort­munder Stan­dort. Dabei setzt der Hersteller auf Inno­va­tion, Sicher­heit, Verbraucher­fre­undlichkeit und Wirtschaftlichkeit. Compleo startete 2009 die Produk­tion der ersten Ladesta­tio­nen. Das wach­s­tumsstarke Unternehmen hat seinen Haupt­sitz in Dort­mund und beschäftigt zurzeit über 260 Mitar­beiter. Seit Okto­ber 2020 ist Compleo im Segment Prime Stan­dard an der Frank­furter Wert­pa­pier­börse gelis­tet (ISIN: DE000A2QDNX9).

Das Team Böttcher/Schneider hat den heuti­gen Mehrheit­sak­tionär und einen Teil des Manage­ments bere­its bei dem Erwerb der Beteili­gung an der dama­li­gen EBG compleo GmbH Ende 2019 beraten. Die Beratung von Compleo umfasste im Rahmen des jetzi­gen Zusam­men­schlusses die voll­ständige Beratung des Erwerbs über die Due Dili­gence, die Vertrags­doku­men­ta­tion, einschließlich des vorgenomme­nen Anteil­stauschs, bis zum Vollzug.

Berater Compleo Charg­ing Solu­tions AG: Heuk­ing Kühn Lüer Wojtek
Dr. Oliver Böttcher (Feder­führung),
Kristina Schnei­der, LL.M.,
Dr. Philipp Jansen,
Dr. Christoph Schork, LL.M.,
Anna Schäfer (alle Gesellschaftsrecht/M&A), alle Köln
Dr. Thorsten Kuthe,
Meike Dresler-Lenz (beide Kapi­tal­mark­trecht), beide Köln
Dr. Ruben Hofmann (IP), Köln
Dr. Sascha Schewiola (Arbeit­srecht), Köln
Dr. Lutz Keppeler (IT), Köln
Tim Peter­mann (Vertrieb­srecht),
Fabian G. Gaffron (Steuern), beide Hamburg
Beat­rice Stange, LL.M. (Kartell­recht), Düssel­dorf
Klaus Weinand-Härer
Adam Brock­mann (beide Tax Due Dili­gence), beide Frank­furt

Verpackungen von Leupold

Waterland: Verpackungsmittel-Hersteller Leupold fusioniert mit Strobel

Hamburg / Schwabach / Roth – Der Verpack­ungsmit­tel- und Faltschachtel-Hersteller Leupold geht seine erste Part­ner­schaft unter der Ägide der Beteili­gungs­ge­sellschaft Water­land Private Equity ein, die sich im August 2020 mehrheitlich an Leupold beteiligt hat. In Zukunft wird die Stro­bel AG, ein Hersteller von Faltschachteln und Karton­ver­pack­un­gen mit beson­derem Fokus auf Nach­haltigkeit, das Produk­t­sor­ti­ment des Verpack­ungsmit­tel-Herstellers ergänzen. Mit der Unter­stützung von Water­land werden die beiden Unternehmen ihre Kundenseg­mente und die geografis­che Reich­weite vergrößern und Produk­tin­no­va­tio­nen gegen­seitig nutzen und weiter ausbauen. Die derzeit­i­gen Stro­bel-Eigen­tümer, Friedrich und Monika Bech­told, werden im Rahmen einer Über­gangsphase an Bord bleiben.

Stro­bel mit Sitz in Roth wurde im Jahr 1894 gegrün­det. Das tradi­tion­sre­iche Unternehmen hat sich über die Jahre zu einem spezial­isierten Anbi­eter von Karton­ver­pack­un­gen und verwandten Dien­stleis­tun­gen für die Konsum- und Nahrungsmit­tel­branche entwick­elt. Das indi­vidu­ell an spez­i­fis­che Kunden­wün­sche anpass­bare Sorti­ment der Stro­bel AG reicht von Faltschachteln bis hin zu Displays. Außer­dem bietet Stro­bel seinen Kunden eine Reihe an Dien­stleis­tun­gen in Bere­ichen wie Konfek­tion­ierung und Logis­tik.

Einen beson­deren Fokus legt Stro­bel auf Nach­haltigkeit und Klima­neu­tral­ität bei der Entwick­lung und Produk­tion: Für ihre Leis­tun­gen in diesem Bere­ich wurde Stro­bel bere­its mehrfach zerti­fiziert und ausgeze­ich­net, beispiel­sweise mit dem ersten Platz beim Energiewende-Preis der Stadt Roth und dem Deutschen Verpack­ung­spreis 2020. Als erstes bayrisches Verpack­ung­sun­ternehmen schaffte es Stro­bel zudem, komplett klima­neu­tral zu werden. Zu den Kunden des Unternehmens zählen renom­mierte Marke­nar­tikel-Hersteller aus den Branchen Sport, Fit- und Well­ness, Lebens­mit­tel und Tier­nahrung sowie Spiel­waren.

Die 1910 in Schwabach gegrün­dete Joh. Leupold GmbH & Co. KG ist einer der führen­den deutschen Anbi­eter von indi­vidu­ellen Verpack­ungslö­sun­gen aus Karton und fokussiert sich auf das Design und die Herstel­lung von Faltschachteln, Blis­terkarten, Zuschnit­ten, Wellen­ver­pack­un­gen, Displays und Aufricht­eschachteln. Das Unternehmen ist einer der größten mittel­ständis­chen Faltschachtel-Hersteller und produziert täglich etwa 1,5 Millio­nen Verpack­ungslö­sun­gen für Marke­nar­tikel-Hersteller in Deutsch­land, Europa und den USA.

„Mit Leupold und Water­land haben wir die idealen Part­ner für unsere weit­ere Entwick­lung gefun­den. Als Teil einer größeren Gruppe ergeben sich für uns neue Chan­cen zur Erweiterung unserer Produk­tion­s­möglichkeiten, zur Erschließung neuer Märkte und zur Weit­er­en­twick­lung unseres Geschäftsmod­ells. Wir freuen uns auf die Zusam­me­nar­beit“, sagt Friedrich Bech­told, Vorstand der Stro­bel AG.

„Die Part­ner­schaft mit Stro­bel ist ein natür­licher näch­ster Schritt auf unserem weit­eren Wach­s­tum­sweg, den wir nun mit Unter­stützung von Water­land real­isieren konnten“, sagt Michael Fuchs, einer der Geschäfts­führer von Leupold. „Nicht nur dank der geografis­chen Nähe – der Haupt­sitz von Stro­bel in Roth ist nur zehn Kilo­me­ter von Leupold entfernt – bieten sich im Rahmen dieser Zusam­me­nar­beit zahlre­iche Poten­ziale, um unsere Ressourcen und Exper­tise in den Bere­ichen Entwick­lung, Produk­tion und Vertrieb zu bündeln und weit­erzuen­twick­eln“, ergänzt Thomas Göll­ner, eben­falls Geschäfts­führer von Leupold.

„Leupold verfügt bere­its über eine starke Posi­tion­ierung am europäis­chen Karton­ver­pack­ungs­markt, die wir zu Mark­t­führerschaft in den Bere­ichen Qual­ität, Inno­va­tion, Nach­haltigkeit und Service ausbauen wollen. Eine Buy-&-Build-Strategie, die wir nun mit dem Zukauf von Stro­bel gestartet haben, ist ein wesentlicher Teil unserer Wach­s­tumsstrate­gie. Insbeson­dere der hohe Fokus auf Nach­haltigkeit und Klima­neu­tral­ität hat uns von Stro­bel als sehr gute Ergänzung überzeugt“, sagt Dr. Carsten Rahlfs, Manag­ing Part­ner von Water­land.

Über Water­land

Water­land ist eine unab­hängige Private Equity Invest­ment-Gesellschaft, die Unternehmen bei der Real­isierung ihrer Wach­s­tum­spläne unter­stützt. Mit substanzieller finanzieller Unter­stützung und Branch­en­ex­per­tise ermöglicht Water­land seinen Beteili­gun­gen beschle­u­nigtes Wach­s­tum sowohl organ­isch wie durch Zukäufe. Water­land verfügt über Büros in den Nieder­lan­den (Bussum), Belgien (Antwer­pen), Frankre­ich (Paris), Deutsch­land (Hamburg, München), Polen (Warschau), Großbri­tan­nien (Manches­ter), Irland (Dublin), Däne­mark (Kopen­hagen) und der Schweiz (Zürich). Aktuell werden über acht Milliar­den Euro an Eigenkap­i­talmit­teln verwal­tet.

Water­land hat seit der Grün­dung 1999 durchgängig eine über­durch­schnit­tliche Perfor­mance mit seinen Invest­ments erzielt. Das Unternehmen belegt global Platz fünf im HEC/Dow Jones Private Equity Perfor­mance Rank­ing 2020 sowie im Preqin Consis­tent Perform­ers in Global Private Equity & Venture Capi­tal Report 2020 Rang acht der glob­alen Private-Equity-Gesellschaften. Zudem hat Real Deals Water­land beim PE Award mit dem Titel “Pan-Euro­pean House of the Year 2020“ ausgeze­ich­net.

Nach mißlungenem IPO will WeWork über ein SPAC an die Börse

WeWork has agreed to go public through a merger with blank-check firm BowX Acqui­si­tion Corp in a deal that values the office-shar­ing startup at $9 billion includ­ing debt.

It marks a steep drop from the $47 billion that WeWork was valued for a list­ing in 2019, ahead of a botched list­ing plan that imploded due to investor concerns over its busi­ness model and its founder Adam Neumann’s manage­ment style.

Even though WeWork has long lost billions of dollars, it always found ways to attract huge invest­ments from deep-pock­eted investors. Now, less than two years after it was rescued from a collapse, the co-work­ing company has found yet another backer will­ing to over­look its losses. The company announced on Friday that it had agreed to merge with a blank-check firm in a deal that would give it a list­ing on the stock market it was denied when it was forced to shelve an initial public offer­ing as investors ques­tioned its finan­cial strength and dubi­ous gover­nance prac­tices.

Instead of a tradi­tional I.P.O., WeWork is merg­ing with BowX Acqui­si­tion, a company listed on the stock exchange for the sole purpose of buying a busi­ness, in a type of deal that has become hugely popu­lar in recent months. Investors, bankers, and even celebri­ties and athletes have rushed to float such special purpose acqui­si­tion compa­nies, or SPACs, because they offer their creators a chance to mint huge prof­its rela­tively quickly. And merg­ing with these vehi­cles is attrac­tive to compa­nies like WeWork because they provide an express lane onto the stock market with­out the obsta­cles that scut­tled WeWork’s public offer­ing in Septem­ber 2019.

A SPAC is a shell firm that uses proceeds from a public list­ing to buy a private firm and WeWork is the latest in a slew of high-profile compa­nies that have taken this route to the markets.

“There have been doubts raised about its busi­ness model, and those doubts may be diffi­cult to address in an I.P.O. road­show,” said Michael Klaus­ner, a Stan­ford busi­ness profes­sor, refer­ring to the presen­ta­tions that compa­nies give to mutual funds, pension mangers and other insti­tu­tional investors before a public offer­ing. SPACs are “highly prob­lem­atic” because their struc­ture can encour­age buyers to over­pay, hurt­ing share­hold­ers in return, he said.

In 2021 only, 295 SPACs had gone public (USA, source New York Times), rais­ing $93 billion and break­ing last year’s record in a matter of months. Because so many of these compa­nies are now out there, some have tried to use star power to get busi­nesses to enter­tain their merger offers.

WeWork said the deal with BowX gave it an equity value of $7.9 billion, far less than the nearly USD 50 billion value that its investors placed on the company in 2019. WeWork will receive $1.3 billion in cash from the deal, includ­ing $800 million from Insight Part­ners, Star­wood Capi­tal Group, Black­Rock and other investors.

WeWork will fetch $1.3 billion in cash from the latest deal, includ­ing $800 million in private invest­ment from Insight Part­ners, funds managed by Star­wood Capi­tal, Fidelity Manage­ment and others.

Baker McKenzie berät Sino Biopharmaceutical beim Erwerb von Softhale

Berlin – Das chine­sis­che Unternehmen Sino Biophar­ma­ceu­ti­cal Limited kauft Soft­hale NV. Soft­hale ist ein belgis­ches Unternehmen in Privatbe­sitz, das sich auf die Entwick­lung von Produk­ten zur Behand­lung von Atemwegserkrankun­gen konzen­tri­ert. Sein Soft Mist Inhala­tion (“SMI”)-Gerät der näch­sten Gener­a­tion basiert auf einer differen­zierten Tech­nolo­gie und ermöglicht eine effizien­tere Medika­menten-Depo­si­tion in der Lunge.

Das Transak­tionsvol­u­men beträgt USD 110 Millio­nen und zusät­zliche Zahlun­gen im Zusam­men­hang mit regu­la­torischen und kommerziellen Meilen­steinen.

Ein inter­na­tionales Team von Baker McKen­zie-Anwäl­ten beriet Sino Biophar­ma­ceu­ti­cal Limited umfassend zu allen rechtlichen und regu­la­torischen Aspek­ten der Transak­tion, wobei der Vertrag deutschem Recht unter­lag. Die M&A‑Verhandlungen führte Dr. Thorsten Seidel in Berlin. Die Due Dili­gence über die belgis­che Gesellschaft wurde von Baker McKen­zie Brüs­sel unter Feder­führung von Dominique Maes geleitet.

„Mit dem erfol­gre­ichen Abschluss der Transak­tion konnten wir unsere Mandan­tin bei der Umset­zung ihrer Wach­s­tumsstrate­gie unter­stützen. Mit dieser Akqui­si­tion gewinnt unsere Mandan­tin ein strate­gis­ches Drehkreuz in Europa auf dem Weg hin zu einem wichti­gen Entwick­ler von inno­v­a­tiven Atemwegspro­duk­ten für China und den glob­alen Markt”, kommen­tiert Dr. Thorsten Seidel, Part­ner Baker McKen­zie.

Sino Biophar­ma­ceu­ti­cal ist zusam­men mit seinen Tochterge­sellschaften ein führen­des, inno­v­a­tives, auf Forschung und Entwick­lung (“F&E”) ausgerichtetes Phar­makon­glom­erat in China. Das Geschäft von Sino Biophar­ma­ceu­ti­cal umfasst eine voll­ständig inte­gri­erte Kette von phar­mazeutis­chen Produk­ten, die eine Reihe von inno­v­a­tiven F&E‑Plattformen und Pipelines, eine Reihe von intel­li­gen­ten Produk­tion­san­la­gen und eine starke Vertrieb­sin­fra­struk­tur bein­hal­tet.

Soft­hale ist ein belgis­ches Phar­maun­ternehmen, das sich auf die Entwick­lung von SMI (Soft Mist Inhalation)-Geräten (Dampf-Inhala­toren) und dazuge­höri­gen Pharmapro­duk­ten zur Verabre­ichung von Medika­menten in die Lungen spezial­isiert hat.

Das glob­ale Corporate/M&A‑Team von Baker McKen­zie berät bei mehr gren­züber­schre­i­t­en­den Transak­tio­nen als jede andere Anwalt­skan­zlei. Zuletzt beriet Baker McKen­zie Paragon bei dem Verkauf von Novu­mIP an die Ques­tel Gruppe, TA Asso­ciates bei dem Erwerb einer Mehrheits­beteili­gung an IGEL, Embracer bei der Über­nahme von Easy­brain Limited, SK Tele­com bei einem Joint-Venture mit der Deutschen Telekom, die Chr. Hansen Hold­ing A/S bei dem Erwerb der Jennewein Biotech­nolo­gie GmbH, die DBAG bei einer Beteili­gung an der congatec Hold­ing AG, SAP bei dem Verkauf der Kommu­nika­tion­sein­heit SAP Digi­tal Inter­con­nect an Sinch AB, Air Liquide bei dem Verkauf der Schülke-Gruppe an den schwedis­chen Finanz­in­vestor EQT, die METRO AG bei dem Verkauf ihres China-Geschäfts und der Begrün­dung einer strate­gis­chen Part­ner­schaft mit Wumei, die Bayer AG bei der Veräußerung ihrer Mehrheits­beteili­gung an dem Chemiepark Betreiber Currenta und Evonik beim Verkauf des Methacry­lat-Verbunds an Advent Inter­na­tional.

Rechtlicher Berater Sino Biophar­ma­ceu­ti­cal Limited: Baker McKen­zie
Feder­führung: Corporate/M&A: Dr. Thorsten Seidel (Part­ner, Berlin)
Weit­ere beteiligte Anwälte: Corporate/M&A: Dominique Maes (Part­ner, Brüs­sel), Kim Stas (Coun­sel, Brüs­sel), Derek Poon (Part­ner, Hongkong), Bruno Schroé (Asso­ciate, Brüs­sel), Holger Engelkamp (Coun­sel, Berlin)
Employ­ment: Dr. Matthias Köhler (Part­ner, Berlin), Tatjana Serbina (Asso­ciate, Berlin)
IP: Dr. Rembert Niebel (Part­ner, Frank­furt)

Über Baker McKen­zie

Baker McKen­zie berät Mandan­ten, erfol­gre­ich mit den Heraus­forderun­gen der Glob­al­isierung umzuge­hen. Wir lösen komplexe rechtliche Prob­leme über Landes­gren­zen und Rechts­ge­bi­ete hinweg. Unsere einzi­gar­tige Kultur – gewach­sen in über 70 Jahren – ermöglicht unseren 13.000 Mitar­beit­ern, lokale Märkte zu verste­hen und gleichzeitig inter­na­tional zu agieren. Die vertrauensvolle und freund­schaftliche Zusam­me­nar­beit in unserem inter­na­tionalen Netzw­erk setzen wir zum Wohle unserer Mandan­ten ein.

In Deutsch­land vertreten rund 200 Anwälte mit ausgewiesener fach­licher Exper­tise und inter­na­tionaler Erfahrung die Inter­essen ihrer Mandan­ten an den Stan­dorten Berlin, Düssel­dorf, Frankfurt/Main und München. Als eine der führen­den deutschen Anwalt­skan­zleien berät Baker McKen­zie nationale und inter­na­tionale Unternehmen und Insti­tu­tio­nen auf allen Gebi­eten des Wirtschaft­srechts.

Vorwerk Wasserstoff-Anlage

Erfolgreicher IPO der Friedrich Vorwerk Group SE an Frankfurter Wertpapierbörse

Frank­furt a.M. – McDer­mott Will & Emery berät die Friedrich Vorw­erk Group SE bei ihrem erfol­gre­ichen Börsen­gang im Segment Prime Stan­dard der Frank­furter Wert­pa­pier­börse.

Insge­samt wurden 9,2 Mio. Aktien zu einem Preis von 45 Euro je Aktie platziert. Davon stam­men 2,0 Mio. aus einer Kapi­taler­höhung sowie 6,0 Mio. aus dem Bestand der Altak­tionäre MBB SE und ALX Beteili­gungs­ge­sellschaft mbH. Zusät­zlich wurden 1,2 Mio. Aktien der Altak­tionäre im Rahmen einer Mehrzuteilung­sop­tion zugeteilt. Das gesamte Platzierungsvol­u­men beläuft sich somit auf 414 Mio. Euro. Der erste Handel­stag im Regulierten Markt der Frank­furter Wert­pa­pier­börse wird voraus­sichtlich der 25. März 2021 sein.

Der Börsen­gang wurde von Beren­berg und Jefferies als Joint Global Coor­di­na­tors und von Hauck & Aufhäuser als Joint Bookrun­ner begleitet.

„Der Börsen­gang gibt uns die Möglichkeit, die Energiewende entschei­dend mitzugestal­ten und insbeson­dere in den wach­senden Märk­ten für Wasser­stoff und den Ausbau der Stro­mau­to­bah­nen zu expandieren“, begrün­det Torben Klein­feldt, CEO der Vorw­erk Group und Aktionär den Gang auf das Parkett.

Friedrich Vorw­erk ist ein führen­der Anbi­eter von Lösun­gen im Bere­ich der Energiein­fra­struk­tur für Gas‑, Strom- und Wasser­stof­fan­wen­dun­gen. Mit dem Brut­to­er­lös von 90 Mio. Euro aus den neu ausgegebe­nen Aktien plant Friedrich Vorw­erk, sein Geschäft insbeson­dere in den Bere­ichen Elek­triz­ität und sauberen Wasser­stoff in den näch­sten Jahren deut­lich auszubauen.

McDer­mott unter­hält eine langjährige Mandats­beziehung zu der mittel­ständis­chen, fami­lienge­führten Beteili­gungs­ge­sellschaft MBB SE. Bere­its 2017 beriet McDer­mott die MBB-Tochter Aumann AG bei ihrem Börsen­gang.

Berater Friedrich Vorw­erk Group SE: McDer­mott Will & Emery, Frank­furt
Simon Weiß, Joseph W. Marx (beide Capi­tal Markets, beide Feder­führung), Dr. Philipp Gren­ze­bach (Corpo­rate, Düssel­dorf), Edwin C. Lauren­son (Senior Coun­sel, Capi­tal Markets, San Francisco/New York); Asso­ciates: Isabelle Müller, Elena Platte, LL.M., Christoph Schäfer, Tom Schäfer (alle Corpo­rate)

Über McDer­mott Will & Emery
McDer­mott Will & Emery ist eine führende inter­na­tionale Anwaltssozi­etät. Mit über 1.200 Recht­san­wäl­ten sind wir an 21 Stan­dorten weltweit vertreten: Atlanta, Boston, Brüs­sel, Chicago, Dallas, Düssel­dorf, Frank­furt a. M., Hous­ton, Köln, London, Los Ange­les, Miami, Mailand, München, New York, Orange County, Paris, San Fran­cisco, Sili­con Valley, Wash­ing­ton, D.C. und Wilm­ing­ton. Die deutsche Praxis wird von der McDer­mott Will & Emery Recht­san­wälte Steuer­ber­ater LLP geführt. www.mwe.com

Joachim Braun, Silverfleet Capital

Silverfleet erwirbt ec4u und BULPROS

Frank­furt a. Main —  ec4u und BULPROS schließen sich unter der mehrheitlichen Beteili­gung von Silver­fleet Capi­tal zusam­men, um ihren Kunden eine neue Gener­a­tion an Digi­tal-Cloud-Expe­ri­ence-Services zu bieten. Shear­man & Ster­ling hat Silver­fleet Capi­tal bei der von Ares zur Verfü­gung gestell­ten Finanzierung des Erwerbs von ec4u und BULPROS beraten.

Die Unternehmen ec4u und BULPROS schließen sich zusam­men, um ihren Kunden eine neue Gener­a­tion an Digi­tal-Cloud-Expe­ri­ence-Services zu bieten. Die gemein­same Plat­tform wird rund 1.400 Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beiter an 25 Stan­dorten in insge­samt elf Ländern beschäfti­gen.

ec4u mit Haupt­sitz in Karl­sruhe und BULPROS mit Haupt­sitz im bulgar­ischen Sofia haben bere­its seit 2018 als Part­ner im Bere­ich Digi­tale Cloud-Lösun­gen zusam­mengear­beitet. Die Unternehmensgrün­der und die beste­hen­den Manage­ment-Teams beider Unternehmen bleiben als Anteil­seigner an Bord und werden das fusion­ierte Unternehmen weit­er­führen. Der Zusam­men­schluss steht unter dem üblichen Vorbe­halt der behördlichen Genehmi­gung.

ec4u wurde im Jahr 2000 gegrün­det und hat sich auf die digi­tale Trans­for­ma­tion von geschäft­skri­tis­chen Prozessen in den Bere­ichen Market­ing, Vertrieb, Service und E‑Commerce über den gesamten Kunden­leben­szyk­lus hinweg spezial­isiert. Das Unternehmen bietet seinen Kunden Beratungsleis­tun­gen, die tech­nis­che Imple­men­tierung sowie die laufende Weit­er­en­twick­lung und den Betrieb von CRM-Syste­men. ec4u hat insge­samt mehr als 800 Trans­for­ma­tions-Projekte erfol­gre­ich durchge­führt, vor allem in Deutsch­land, Öster­re­ich und der Schweiz. Das Unternehmen beschäftigt an mehreren europäis­chen Stan­dorten mehr als 400 Exper­tin­nen und Experten.

BULPROS, gegrün­det im Jahr 2010, ist ein Anbi­eter von digi­talen Trans­for­ma­tion­sleis­tun­gen. Dies umfasst die Imple­men­tierung von digi­talen Lösun­gen, Cyber­se­cu­rity, Cloud-Migra­tion und Managed Services sowie Tech­nolo­gie-Services. BULPROS ist weltweit tätig und beschäftigt mehr als 1.000 Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beiter an 20 Stan­dorten in Europa und in Nordamerika. Das Unternehmen wurde von führen­den Branchen­an­a­lysten – unter anderem im Deloitte-Report „Tech­nol­ogy Fast 50 in CE“ und im Finan­cial Times 100 Europe – als eines der am schnell­sten wach­senden Tech­nolo­gie­un­ternehmen genannt.

Zusät­zlich zu ihren wettbe­werb­sstarken Dien­stleis­tungsport­fo­lios und der hohen Exper­tise ihrer Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beiter verfü­gen die beiden Unternehmen außer­dem über starke Beziehun­gen zu strate­gis­chen Tech­nolo­giepart­nern wie Sales­force, Microsoft, SAP, Oracle, IBM, Cisco und Snowflake.

Die Beteili­gung an ec4u und BULPROS baut auf Silver­fleet Capi­tals umfan­gre­icher Erfahrung mit Unternehmen im Tech­nolo­giesek­tor auf: Der tech­nol­o­gis­che Wandel ist ein zentraler Makrotrend, der den Invest­ment-Ansatz von Silver­fleet Capi­tal unter­mauert. Zu den jüng­sten Beteili­gun­gen der Private-Equity-Gesellschaft zählen TrustQuay, ein Anbi­eter von Treuhand‑, Unternehmens- und Fondsver­wal­tungs-Dien­stleis­tun­gen, sowie Collec­tia, eine Plat­tform für Kred­it­man­age­ment-Dien­stleis­tun­gen. Frühere erfol­gre­iche Beteili­gun­gen in diesem Bere­ich sind unter anderem Phase One, Ipes und TMF.

„ec4u und BULPROS sind im Markt für cloud-basierte, digi­tale Lösun­gen für Unternehmen führend. Dies ist ein Markt, der sehr attrak­tiv ist und hohes Wach­s­tumspoten­zial bietet. Wir freuen uns, sie in Zukunft dabei unter­stützen zu können, dieses Poten­zial voll auszuschöpfen“, kommen­tiert Dr. Chris­t­ian Süss, Part­ner bei Silver­fleet Capi­tal.

„Sowohl ec4u als auch BULPROS verfü­gen über starke strate­gis­che Part­ner­schaften mit den führen­den Akteuren im Bere­ich der digi­talen Plat­tfor­men. Wir werden beide Unternehmen bei der Erschließung weit­erer Koop­er­a­tions- und Expan­sion­s­möglichkeiten unter­stützen“, fügt Joachim Braun (Foto), Part­ner bei Silver­fleet Capi­tal, hinzu.

Bei Silver­fleet zeich­neten für die Transak­tion Dr. Chris­t­ian Süss, Joachim Braun, Benjamin Hubner und Jennifer Regehr verant­wortlich. Die Beteili­gungs­ge­sellschaft wurde bei der Transak­tion beraten von Latham & Watkins (Corpo­rate & Tax Legal), Shear­man & Ster­ling (Finance Legal), NautaDu­tilh (Legal), PwC (Finan­cial), wdp (IT), Grant Thorn­ton (Tax), Kambourov (Legal), Noerr (Legal), Schön­herr (Legal), Bär & Karrer (Legal), Kear­ney (Commer­cial) und MD Advi­sors (Debt Advi­sory). Die Finanzierung erfol­gte durch Ares.

Über Silver­fleet Capi­tal
Silver­fleet Capi­tal ist eine unab­hängige paneu­ropäis­che Beteili­gungs­ge­sellschaft, die in mittel­ständisch geprägte Unternehmen investiert, und ein langjähriger Mandant von Shear­man & Ster­ling.

Das Shear­man & Ster­ling Team unter der Feder­führung von Part­ner Winfried M. Carli umfasste die Asso­ciates Andreas Breu und Daniel Wagner (alle Munich-Finance).

Über Shear­man & Ster­ling
Shear­man & Ster­ling ist eine inter­na­tionale Anwaltssozi­etät mit 25 Büros in 13 Ländern und etwa 850 Anwäl­ten. In Deutsch­land ist Shear­man & Ster­ling in Frank­furt und München vertreten. Die Kanzlei ist einer der inter­na­tionalen Mark­t­führer bei der Begleitung komplexer gren­züber­schre­i­t­en­der Transak­tio­nen. Weltweit berät Shear­man & Ster­ling vor allem inter­na­tionale Konz­erne und große nationale Unternehmen, Finanzin­sti­tute sowie große mittel­ständis­che Unternehmen. Mehr Infor­ma­tio­nen finden Sie unter www.shearman.com.

Dr. Franz Tepper, Brandi

BRANDI berät Miele bei Mehrheitsbeteiligung an Otto Wilde Grillers

Güter­sloh — Der Haushalts- und Gewer­begeräte-Hersteller Miele hat eine Mehrheits­beteili­gung an der Otto Wilde Grillers GmbH, einem führen­den Hersteller von Grill­geräten, erwor­ben. Miele wurde bei der Transak­tion von einem stan­dortüber­greifenden M&A‑Team der Kanzlei BRANDI Recht­san­wälte unter Feder­führung der Güter­slo­her Part­ner Dr. Franz Tepper (Foto) und Dr. Carsten Christo­phery beraten. Die Transak­tion erfol­gte im Wege eines Share Deals. Über den Kauf­preis haben die Parteien Stillschweigen vere­in­bart.

Mit Über­nahme von 75,1 Prozent der Anteile des Spezial­is­ten für das Grillen mit Gas baut der weltweit renom­mierte Haus­geräte-Konz­ern Miele seine Kompe­tenz im Bere­ich Outdoor-Cook­ing weiter aus. Neben dem Ausbau des Port­fo­lios steht die weit­ere Inter­na­tion­al­isierung auf der gemein­samen Agenda.

Das 2015 in Düssel­dorf gegrün­dete Fami­lienun­ternehmen Otto Wilde Grillers entwick­elt, baut und vertreibt High-End-Grill­geräte nebst Zube­hör. Die Geräte werden von Ferti­gungspart­nern in Deutsch­land und China produziert. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 30 Mitar­beiter.

Miele verfügt über eine langjährige Exper­tise bei der Entwick­lung, Produk­tion und weltweiten Vermark­tung von Premium-Einbaugeräten.

BRANDI Recht­san­wälte berät Miele laufend bei Transak­tio­nen und gesellschaft­srechtlichen Themen, insbeson­dere bei Beteili­gun­gen an und dem Erwerb von Start-Ups. Die Beratung bei der Beteili­gung an Otto Wilde Grillers erstreckte sich auf die Due Dili­gence, den Kaufver­trag, die Beteili­gungsvere­in­barung sowie die Verhand­lun­gen im Rahmen der Transak­tion.

Berater  Otto Wilde Grillers: LACORE Recht­san­wälte, Berlin

Berater Miele: BRANDI Recht­san­wälte Gütersloh/Paderborn/Bielefeld
Dr. Franz Tepper (Foto), Part­ner (Co-Feder­führung, Corporate/M&A), Güter­sloh
Dr. Carsten Christo­phery, Part­ner (Co-Feder­führung, Corporate/M&A), Güter­sloh
Dr. Nils Wigging­haus, Part­ner (Corporate/M&A), Güter­sloh
Eva-Maria Gottschalk, Part­nerin (Corporate/M&A), Güter­sloh
Dr. Sörren Kiene, Part­ner (Commer­cial), Güter­sloh
Dr. Sandra Vyas, Part­nerin (Arbeit­srecht), Pader­born
Dr. Christoph Rempe, Part­ner (IP/IT, Kartell­recht), Biele­feld
Meike Potthast, Asso­ciate (Arbeit­srecht), Pader­born

Berater Otto Wilde Grillers GmbH: LACORE Recht­san­wälte, Berlin
Natalie Vahsen, Part­nerin (Corporate/M&A)
Stefanie Berges, Asso­ciate (Corporate/M&A)
Paola Leiva, Asso­ciate (Corporate/M&A)

DLA Piper berät TRUMPF Gruppe beim Erwerb der Lantek Gruppe

Hamburg – DLA Piper hat die in Deutsch­land ansäs­sige multi­na­tionale TRUMPF Gruppe beim Erwerb des weltweiten Geschäfts von Lantek Sheet Metal Solu­tions beraten.

TRUMPF ist eines der weltweit führen­den Unternehmen für Werkzeug­maschi­nen, Laser sowie Elek­tronik für indus­trielle Anwen­dun­gen. Im Geschäft­s­jahr 2019/20 erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 14.300 Mitar­beit­ern einen Umsatz von 3,5 Milliar­den Euro.

Lantek ist ein weltweit führen­der Anbi­eter von Soft­waresys­te­men und ‑lösun­gen für Unternehmen im Bere­ich Blech­bear­beitung, und ist in 14 Ländern vertreten.

Das inter­na­tionale DLA Piper-Team bei dieser Transak­tion wurde gemein­sam von Part­nerin Teresa Zueco (Corpo­rate, Madrid) und dem deutschen Coun­try Manag­ing Part­ner Dr. Benjamin Para­meswaran, Foto (Corporate/M&A, Hamburg) – der auch DLA Pipers glob­aler Client Rela­tion­ship Part­ner für die TRUMPF Gruppe ist – geleitet, unter­stützt von einem Kern­team beste­hend aus den Corpo­rate Asso­ciates Héctor Gómez, Alejan­dra Castañeda und Carlos Fuerte (alle Madrid). Das gren­züber­schre­i­t­ende Team von DLA Piper umfasste außer­dem Kolle­gen aus mehr als zehn Juris­dik­tio­nen, darunter Großbri­tan­nien, die USA, Frankre­ich, Deutsch­land und China.

TRUMPF wurde inhouse von Dewi Kusuma (Syndiku­san­wältin) beraten.

Über DLA Piper

DLA Piper zählt mit Büros in über 40 Ländern in Afrika, Asien, Australien, Europa, dem Nahen Osten sowie Nord- und Südamerika zu den weltweit führen­den Wirtschaft­skan­zleien. In Deutsch­land ist DLA Piper an den Stan­dorten Frank­furt, Hamburg, Köln und München mit mehr als 250 Anwältin­nen und Anwäl­ten vertreten. In bestimmten Juris­dik­tio­nen können diese Infor­ma­tio­nen als Anwaltswer­bung ange­se­hen werden.  www.dlapiper.com

Jens Schmelt

Mediengruppe Stein erwirbt Fachmedien-Spezialisten ims

Hamburg / Werl — Menold Bezler hat den Fach- und Sorti­ments­buch­händler A. Stein’sche Medi­en­gruppe GmbH aus Werl beim Erwerb der ims Inter­na­tionaler Medien Service GmbH & Co. KG mit Sitz in Hamburg beraten.

Die seit 1713 beste­hende A. Stein’sche Medi­en­gruppe setzt damit ihre strate­gis­che Expan­sion­sstrate­gie fort und baut vor allem den B2B-Geschäfts­bere­ich weiter aus. Mit der Über­nahme bleibt der Stan­dort in Hamburg mit 42 Arbeit­splätzen wie auch die Firmierung erhal­ten. Die Geschäft­sleitung übernehmen der bish­erige Geschäfts­führer Philipp Woer­mann und Alexan­der Stein, geschäfts­führen­der Gesellschafter der A. Stein’schen Medi­en­gruppe, gemein­sam.

ims wurde 2007 als Joint Venture zwis­chen Axel Springer und dem Pressegroßhändler PVG Group GmbH & Co. KG gegrün­det und war seit 2015 ein Tochterun­ternehmen der PVG Group. Die Geschäft­sak­tiv­itäten umfassen den Bere­ich der analo­gen und digi­talen Fachme­di­enbeschaf­fung und ‑nutzung in Unternehmen und im öffentlichen Dienst.

Menold Bezler hat die A. Stein’sche Medi­en­gruppe nach der Über­nahme von Haufe Discov­ery (jetzt LSL) und Thieme-Tochter frohberg in 2020 auch im Rahmen dieser Transak­tion rechtlich und steuer­lich begleitet.

Berater A. Stein’sche Medi­en­gruppe GmbH: Menold Bezler (Stuttgart)
Jens Schmelt, Foto (Part­ner, Gesellschaftsrecht/M&A), Nico Haldy (Part­ner), Clemens Mauch (beide Steuern)

Über Menold Bezler
Menold Bezler ist eine part­ner­schaftlich struk­turi­erte Wirtschaft­skan­zlei mit Sitz in Stuttgart. Über 120 Beruf­sträger bieten Rechts­ber­atung, steuer­liche Beratung, Wirtschaft­sprü­fung und betrieb­swirtschaftliche Beratung aus einer Hand. Zu unseren Mandan­ten zählen namhafte mittel­ständis­che Unternehmen, börsen­notierte Konz­erne, die öffentliche Hand und ihre Unternehmen sowie Non-Profit-Organ­i­sa­tio­nen. Mehr unter www.menoldbezler.de.

Goodwin berät Browser-Anbieter Brave beim Erwerb von Tailcat

Frank­furt a.M. – Der Browser-Anbi­eter Brave hat die Such­mas­chine Tail­cat erwor­ben. Tail­cat ist eine offene Such­mas­chine, die auf einem unab­hängi­gen Index aufbaut, der keine IP-Adressen sammelt oder perso­n­en­be­zo­gene Daten verwen­det, um Suchergeb­nisse zu verbessern.

Tail­cat wurde von dem Team entwick­elt, das zuvor für die Search- und Browser-Produkte bei Cliqz, einer Beteili­gung von Hubert Burda Media, verant­wortlich war.

Tail­cat soll als Grund­lage für Brave Search fungieren. Brave Search und der Brave-Browser stellen eine unab­hängige, Daten­schutz-freundliche Alter­na­tive zu Big-Tech-Browsern und ‑Such­maschi­nen dar.

Berater Brave Soft­ware, Inc.: Good­win, Frank­furt a.M./Silicon Valley
Gregor Klenk, Foto (Part­ner, Private Equity, Frank­furt), Anthony J. McCusker (Part­ner, Tech­nol­ogy, Sili­con Valley; beide Feder­führung), Heiko Penndorf (Part­ner, Steuern, Frank­furt), Carolin Kefer­stein (Asso­ciate, Private Equity, Frank­furt), Christina Papadim­itriou (Asso­ciate, Private Equity, Frank­furt), Eliz­a­beth Tele­fus (Asso­ciate, Tech­nol­ogy, Sili­con Valley)

Arcaris übernimmt MAGRO Verbindungselemente

Düssel­dorf — Die Beteili­gungs­ge­sellschaft Arcaris übern­immt im Rahmen der Unternehmen­snach­folge die MAGRO Verbindungse­le­mente GmbH. Der Alleinge­sellschafter von MAGRO wurden bei dem Verkauf an Arcaris von GvW Graf von West­phalen begleitet.

MAGRO ist ein mittel­ständis­ches Fami­lienun­ternehmen mit Sitz in Wupper­tal. Spezial­isiert auf die Beschaf­fung und die Logis­tik indus­trieller Verbindungse­le­mente beliefert das Unternehmen insbeson­dere die Auto­mo­bil- und Maschi­nen­bauin­dus­trie mit Anwen­dun­gen wie Dreh‑, Fräs- und Pressteilen.

Die Arcaris Manage­ment GmbH ist eine von Unternehmern gegrün­dete unab­hängige Beteili­gungs­ge­sellschaft. Über sie investiert ein breites Netzw­erk an Unternehmern und Unternehmer­fam­i­lien in den deutschen Mittel­stand. Arcaris vertritt auss­chließlich langfristig orien­tierte Inve­storen, die ihre Beteili­gun­gen in vielfältiger Weise part­ner­schaftlich unter­stützen und Verant­wor­tung übernehmen.  Der Fokus dieser Investi­tio­nen liegt dabei auf dem verar­bei­t­en­den Gewerbe und dem Dien­stleis­tungssek­tor.

Berater Magro: GvW Graf von West­phalen
GvW hat das Fami­lienun­ternehmen beraten durch ein Frank­furter Team beste­hend aus Titus Walek (Feder­führung), Jan Hüniken (beide M&A), Andrea Torka (Immo­bilien­recht), Karsten Kujath (Arbeit­srecht), Dr. Frank Tschesche und Soufian Hjiri (beide Steuer­recht).

Über Graf von West­phalen
GvW ist eine Part­ner­schaft mit 160 Recht­san­wäl­ten und Steuer­ber­atern. Mit Büros in Berlin, Düssel­dorf, Frank­furt am Main, Hamburg, München, Stuttgart und ausländis­chen Büros/ Repräsen­tanzen in Brüs­sel, Istan­bul und Shang­hai gehört die Sozi­etät zu den größten unab­hängi­gen Kanzleien in Deutsch­land.  www.gvw.com.

Lakestar SPAC 1 SE: IPO an der Frankfurter Wertpapierbörse

Luxem­burg — Die öffentlichen Aktien der Lakestar SPAC 1 SE, die erste soge­nan­nte Special Purpose Acqui­si­tion Company (SPAC) mit Fokus auf eine Akqui­si­tion im Tech­nolo­giesek­tor in Europa, sind am Montag am regulierten Markt der Frank­furter Wert­pa­pier­börse (General Stan­dard) zuge­lassen worden. Zudem wurden die öffentlichen Option­ss­cheine der SPAC in den Freiverkehr an der Börse Frank­furt Zerti­fikate AG einge­führt. — Die Spon­soren der Lakestar SPAC 1 SE wurden im Rahmen des Börsen­gangs von einem auf Kapi­tal­mark­t­transak­tio­nen spezial­isierten Team der inter­na­tionalen Wirtschaft­skan­zlei Arendt & Meder­nach unter Feder­führung der Part­ner Alexan­der Olliges und François Warken beraten.

Inner­halb von zwei Tagen hat die Lakestar SPAC I SE mit Sitz in Luxem­burg 275 Mio. EUR von insti­tu­tionellen Anlegern eingenom­men. Es ist die erste Mantelge­sellschaft dieser Art in Deutsch­land seit mehr als zehn Jahren. Die SPAC hat zwei Jahre Zeit, um ein oder mehrere vielver­sprechende Tech-Unternehmen zu iden­ti­fizieren und zu kaufen. Im Fokus sind börsen­reife Firmen im Wert von 750 Mio. EUR bis 4 Mrd. EUR.

Der Wert­pa­pier­prospekt war am 19. Februar 2021 in Luxem­burg von der Commis­sion de Surveil­lance du Secteur Financier (CSSF) in deren Eigen­schaft als zuständige Behörde gebil­ligt worden. Darüber hinaus hat die Lakestar SPAC 1 SE Spon­so­rak­tien und Spon­sor-Option­ss­cheine ausgegeben. Es wird erwartet, dass diese Transak­tion den Weg für das Come­back weit­erer SPACs mit Sitz in Luxem­burg an europäis­chen Börsen ebnet.

Der SPAC als alter­na­tive Investi­tion­s­gele­gen­heit und Alter­na­tive zum Börsen­gang

Ein SPAC ist ein Akqui­si­tionsve­hikel, das typis­cher­weise von Fach­leuten in einem bestimmten Bere­ich gegrün­det wird (wie z. B. im Fall der Lakestar SPAC 1 SE Tech­nolo­gie). Das primäre Ziel ist es, durch einen Unternehmen­szusam­men­schluss ein oper­a­tives Unternehmen oder eine Gruppe zu erwer­ben, die sich oft ihrer­seits in einer Früh­phase eines Börsen­gangs befindet. Eine solche Akqui­si­tion wird durch die Kapi­talbeschaf­fung der SPAC im Zuge ihres eige­nen Börsen­gangs finanziert. Die so beschafften Erlöse werden auf einem Treuhand­konto gehal­ten, um bei Bedarf schnell einge­setzt werden zu können. Sobald ein poten­zielles Über­nah­meob­jekt iden­ti­fiziert wurde, muss der Unternehmens-zusam­men­schluss von der Mehrheit der abgegebe­nen Stim­men auf einer Hauptver­samm­lung des SPACs genehmigt und in der Regel inner­halb eines Zeitraums von zwei Jahren ab deren Börsen­zu­las­sung voll­zo­gen werden. Andern­falls wird die SPAC liqui­diert.

Öffentliche Aktionäre des SPACs haben damit die Möglichkeit, unmit­tel­bar in ein Akqui­si­tionsve­hikel zu investieren und genießen gleichzeitig die Rechts­garantien einer börsen­notierten Gesellschaft: Regulierung und Trans­parenz sowie das Mitspracherecht beim Unternehmen­szusam­men­schluss. Wird dieser genehmigt, können die öffentlichen Aktionäre, die den geplanten Unternehmen­szusam­men­schluss nicht gutheißen, den Rück­kauf ihrer Aktien verlan­gen. Für das Zielun­ternehmen stellt der Unternehmen­szusam­men­schluss eine attrak­tive Alter­na­tive zu einem tradi­tionellen eige­nen Börsen­gang dar.

Neues Poten­zial für Luxem­burg

Der Start des ersten luxem­bur­gis­chen SPACs nach mehr als einem Jahrzehnt deutet auf attrak­tive Möglichkeiten für Europa und Luxem­burg gleicher­maßen hin. Dank seines unternehmensfre­undlichen Umfelds, seines Investi­tion­ss­chw­er­punkts und seiner spezial­isierten Aufsichts­be­hör­den ist Luxem­burg als Stan­dort für das Aufle­gen von SPACs ideal posi­tion­iert. Die Unter­stützung durch Experten in Bere­ichen, die für die Grün­dung von SPACs spez­i­fisch sind (u.a. Kapi­tal­mark­treg­ulierung, Gesellschaft­srecht, M&A und Steuern), ist für die erfol­gre­iche Grün­dung einer SPAC uner­lässlich.

„Die SPAC bietet eine neue Art des Börsen­gangs, die dem heuti­gen Wunsch nach Effizienz und verkürzter Time-to-Market entspricht“, erklärt François Warken, Part­ner und Leiter der Kapi­tal­markt-Recht­spraxis von Arendt & Meder­nach in Luxem­burg. „Die Lakestar SPAC 1 SE ist auch ein sehr tref­fendes Beispiel für die Viel­seit­igkeit des luxem­bur­gis­chen Gesellschaft­srechts und der einschlägi­gen Corpo­rate-Gover­nance-Regeln, die es ermöglichen, die wichtig­sten Merk­male einer US-amerikanis­chen SPAC in einer luxem­bur­gis­chen Gesellschaft genau nachzu­bilden und dabei gleichzeitig den EU-Wert­pa­pier- und Börsen­vorschriften voll­ständig Rech­nung zu tragen.“

„Diese Art von Akqui­si­tion ist eine großar­tige Gele­gen­heit für Luxem­burg: mitten im Herzen Europas und zudem mit einer guten Anbindung an alle wichti­gen europäis­chen Börsen­plätze“, betont Alexan­der Olliges, Part­ner in der Corporate/M&A‑Praxis von Arendt & Meder­nach in Luxem­burg. „Die Erre­ich­barkeit der Aufsichts­be­hörde und deren Kennt­nis des Produkts und der Bedin­gun­gen, die Flex­i­bil­ität des luxem­bur­gis­chen Gesellschaft­srechts bei der Umset­zung der Mark­tbe­din­gun­gen für einen SPAC und das einma­lige inter­na­tionale Umfeld ermöglichen eine schnelle Real­isierung von Projek­ten — insbeson­dere im Bere­ich Tech­nolo­gie und Inno­va­tion, wie wir im Fall der Lakestar SPAC 1 SE gese­hen haben.“

Im Team von Arendt & Meder­nach waren an der Seite der Lakestar SPAC 1 SE Alexan­der Olliges (Part­ner, Feder­führung Corpo­rate), François Warken (Part­ner, Feder­führung Kapi­tal­mark­trecht) und Jan Neuge­bauer (Part­ner, Steuer­recht) sowie die Senior Asso­ciates Noémi Gémesi (Kapi­tal­mark­trecht) und Maria Gros­busch (Corpo­rate) tätig.

Der Börsen­gang in Frank­furt wurde von der Kanzlei Sulli­van & Cromwell unter Feder­führung von Part­ner Dr. Carsten Berrar betreut.

Über Arendt & Meder­nach

Arendt & Meder­nach ist die führende und unab­hängige Recht­san­walt­skan­zlei in Luxem­burg. Das inter­na­tionale Team der Kanzlei mit mehr als 350 Recht­san­wäl­ten und Juris­ten ist auf die Rechts­ber­atung und rechtliche Vertre­tung von luxem­bur­gis­chen sowie ausländis­chen Mandan­ten im Bere­ich des Finanz- und Wirtschaft­srechts spezial­isiert. Arendt & Meder­nach verfügt über Büros in Luxem­burg, Dubai, Hongkong, London, Moskau, Paris und New York. Im Dezem­ber 2020 wurde die Kanzlei von der Zeitschrift The Lawyer als Europäis­che Kanzlei des Jahres (Euro­pean Law Firm of the Year) und als Kanzlei des Jahres für Benelux (Law Firm of the Year: Benelux) ausgeze­ich­net.

MBI: ARQIS begleitet Verkauf der forcont bei Nachfolgeregelung

München/ Leipzig – ARQIS hat die Altge­sellschafter des Leipziger IT Unternehmens forcont busi­ness tech­nol­ogy gmbh bei der Veräußerung vom sämtlichen Geschäft­san­teilen betreut. Mit dem Verkauf konnten die Altge­sellschafter Christa Gaudlitz, Matthias Kunisch und Invent­ment GmbH – die das Unternehmen vor 30 Jahren gegrün­det haben – eine Nach­fol­geregelung umset­zen, die die Unab­hängigkeit, den Fortbe­stand und das weit­ere Wach­s­tum des Leipziger IT-Unternehmens sichert.

Die Erwer­ber­gruppe der forcont besteht aus Matthias Koch, der den Erwerb als Manage­ment-Buy-In (MBI) initi­iert hatte, dem WMS Wach­s­tums­fonds Mittel­stand Sach­sen (vertreten durch Thomas Tetten­born) sowie Thomas Fahrig, einer der bish­eri­gen Geschäfts­führer der forcont. Matthias Koch, der als neuer geschäfts­führen­der Gesellschafter der unternehmerische Kopf von forcont wird, ist seit mehr als 20 Jahren als Manager in der ECM-Branche im deutschsprachi­gen Raum tätig. Neben dem forcont Geschäfts­führer Thomas Fahrig werden auch der Prokurist Achim Anhalt und das gesamte Führung­steam ihre erfol­gre­iche Arbeit fort­set­zen.

Das als IXOS Anwen­dungs-Soft­ware GmbH gegrün­dete Unternehmen bietet stan­dar­d­isierte ECM Produkte an, vor allem für digi­tales Personal- und Vertrags­man­age­ment sowie indi­vidu­elle Akten­lö­sun­gen. Zu den circa 400 Kunden zählen u.a. die ALBA Group und Deutsche Wohnen SE.

Das ARQIS-Team um Prof. Dr. Christoph von Einem (Foto) begleitet regelmäßig tech­nolo­giebe­zo­gene M&A‑Transaktionen und Unternehmen­snach­fol­gen. So beriet es 2018 auch die Gesellschafter des IT Secu­rity und Cloud-Anbi­eters Brain­loop AG bei dem Verkauf an den US-Wettbe­wer­ber Dili­gent. Größter Gesellschafter war auch dort die Invent­ment GmbH, zu deren Alleinge­sellschafter von Einem eine jahrzehn­te­lange enge vertrauensvolle Zusam­me­nar­beit verbindet.

Berater Altge­sellschafter der forcont: ARQIS (München)
Prof. Dr. Christoph von Einem (Feder­führung; of Coun­sel), Dr. Mauritz von Einem (Co-Lead; beide Corporate/M&A), Marcus Noth­helfer (IP); Coun­sel: Tanja Kurtzer (Pensions); Asso­ciates: Benjamin Bandur (Corporate/M&A), Martin Weingärt­ner (Düssel­dorf; Pensions)

Über ARQIS
ARQIS ist eine unab­hängige Wirtschaft­skan­zlei, die inter­na­tional tätig ist. Die Sozi­etät wurde 2006 an den Stan­dorten Düssel­dorf, München und Tokio gegrün­det. Rund 55 Anwälte und Legal Special­ists beraten in- und ausländis­che Unternehmen auf höch­stem Niveau zum deutschen und japanis­chen Wirtschaft­srecht. Mit den Fokus­grup­pen Trans­ac­tions, HR.Law, Japan, Data.Law und Risk ist die Kanzlei auf die ganzheitliche Beratung ihrer Mandan­ten ausgerichtet. Weit­ere Infor­ma­tio­nen finden Sie unter www.arqis.com.

Bastei Lübbe strukturiert Unternehmensfinanzierung neu mit NCF

Köln — NETWORK Corpo­rate Finance (NCF) hat den Vorstand der Bastei Lübbe AG bei der Neustruk­turierung seiner gesamten Unternehmens­fi­nanzierung, inklu­sive einer Akquis­tions­fi­nanzierung zum Erwerb des „smarticular“-Verlages, beraten.

Transak­tion
Im Rahmen dieser Neustruk­turierung der Unternehmens­fi­nanzierung der Bastei Lübbe AG wurde die gesamte Fremd­kap­i­tal-Finanzierung langfristig ausgerichtet und um eine Akqui­si­tions­fi­nanzierung für den Erwerb des auf Nach­haltigkeit spezial­isierten Verlagshauses „smar­tic­u­lar“ ergänzt. Damit konnte die alte, sehr komplexe Konsor­tial­fi­nanzierung abgelöst und durch eine flex­i­ble, kosten­ef­fek­tive Finanzierung auf bilat­eraler Basis ersetzt werden.

Über Bastei Lübbe AG
Die börsen­notierte Bastei Lübbe AG ist eines der größten und bekan­ntesten deutschen Verlagshäuser, das sich auf die Heraus­gabe von Büch­ern, Hörbüch­ern und E‑Books mit belletris­tis­chem und populär­wis­senschaftlichem Inhalt sowie peri­odisch erscheinende Roman­hefte spezial­isiert. Inter­na­tionale und nationale Best­seller­autoren wie Ken Follett, Dan Brown, Jeff Kinney, Rebecca Gablé, Petra Hüls­mann, Andreas Eschbach, Timur Vermes und viele mehr veröf­fentlichen ihre Bücher zum Teil seit Jahrzehn­ten im Kölner Verlagshaus. Mit dem Erwerb von „smar­tic­u­lar“ erweit­ert und ergänzt die Bastei Lübbe AG ihre Inhalte zum Thema Nach­haltigkeit. www.luebbe.de

Über NCF
Network Corpo­rate Finance ist eine unab­hängige, eigen­tümerge­führte Beratungs­ge­sellschaft mit Schw­er­punkt auf Unternehmen­skäufen und ‑verkäufen (Merg­ers & Acqui­si­tions), Kapi­tal­mark­t­transak­tio­nen sowie Eigen- und Fremd­kap­i­tal-Finanzierun­gen. Hier­bei beraten wir sowohl etablierte als auch junge Unternehmen unter­schiedlich­ster Branchen. Mit unserem Team von mehr als 20 Mitar­beit­ern an den Stan­dorten Düssel­dorf, Berlin und Frank­furt haben wir uns seit unserer Grün­dung im Jahr 2002 als eines der erfol­gre­ich­sten unab­hängi­gen Corpo­rate Finance Beratung­shäuser in Deutsch­land etabliert.

KRAHN Chemie erwirbt sechs Unternehmen von Jollis AB & Partners

Hamburg – DLA Piper hat die in Hamburg ansäs­sige KRAHN Chemie Gruppe, Teil der weltweit täti­gen Otto Krahn Gruppe, beim Erwerb der mehrheitlichen Anteile an sechs Unternehmen von Jollis AB & Part­ners, Schwe­den, beraten. Um die neuen Aktiv­itäten zu bündeln, wurde die KRAHN Nordics AB gegrün­det, an der die KRAHN Chemie die Mehrheit hält unter Beteili­gung einiger der bish­eri­gen Eigen­tümer der erwor­be­nen Gesellschaften. Mit einem jährlichen Umsatz von ca. EUR 1,3 Mrd. ist die Otto Krahn Gruppe mit rund 1.600 Mitar­beit­ern an weltweit 36 Stan­dorten vertreten.

Zu den erwor­be­nen Unternehmen gehören die in Göte­borg ansäs­si­gen Gesellschaften AmphoChem AB, ein führen­der skan­di­navis­cher Distrib­u­tor von Indus­triechemikalien, Addi­tiven sowie Spezial­chemikalien, und Pemco Addi­tives AB, ein weit­erer führen­der skan­di­navis­cher Distrib­u­tor, der in der Kraftstoff‑, Schmier­mit­tel- und petro­chemis­chen Indus­trie tätig ist.

Darüber hinaus umfasste die Transak­tion den indi­rek­ten Erwerb von Anteilen an der Temper Tech­nol­ogy AB, Göte­borg, welche nach­haltige und energieef­fiziente Wärmeträger­flüs­sigkeiten und Frostschutzmit­tel herstellt, BGM Logis­tics AB, Göte­borg, einem Anbi­eter von Logis­tik-Lösun­gen für Lager­hal­tung, Drit­t­l­o­gis­tik und Vertrieb in Schwe­den, sowie Pemco-Trigueros Addi­tives Spain S.L., Alicante, welche den Vertrieb von Addi­tiven und Basisölen für den Einsatz in Kraft­stof­fen, Indus­trie- und Auto­mo­bil­rezep­turen in Spanien abdeckt.

Im Zuge der Transak­tion hat KRAHN Chemie zusät­zlich 100% der englis­chen Petrico Ltd., Sand­bach, erwor­ben, an welcher Pemco Addi­tives AB bislang indi­rekt Mehrheit­seigen­tümerin war. Petrico vertreibt für die Schmier­stoff- und Addi­tiv-Indus­trie hochspezial­isierte Erdöl­pro­dukte und chemis­che Produkte.

DLA Piper hat, unter Feder­führung von Sebas­t­ian Decker (Foto), die Otto Krahn Gruppe bere­its in den vergan­genen Jahren erfol­gre­ich bei diversen nationalen und inter­na­tionalen Transak­tio­nen beraten, so zuletzt bei dem Anteilser­werb an der griechis­chen Inter­Ac­tive S.A. Anfang 2020 und zuvor bei dem Erwerb der eMBe durch KRAHN Chemie sowie bei dem Erwerb der WIPAG Gruppe durch ALBIS PLASTIC und ihrem Joint Venture mit William Barnet & Son in den USA.

„Sebas­t­ian Decker und sein Team sind auch in komplexen Transak­tio­nen sehr umsichtig und gründlich, trotz­dem prag­ma­tisch und reak­tion­ss­chnell. Das Team­work inner­halb des DLA Teams und mit dem Mandan­ten ist heraus­ra­gend und die Bere­itschaft und Fähigkeit sich in die – auch kommerziellen – Details einer Transak­tion einzu­denken sind beson­ders hervorzuheben“ sagt Axel Sebbesse, Chief Devel­op­ment Offi­cer und Head of M&A der Otto Krahn Gruppe.

Das inter­na­tionale Team von DLA Piper stand unter der gemein­samen Feder­führung von Part­ner Sebas­t­ian Decker und Senior Asso­ciate Sophie von Mandel­sloh (beide Corporate/M&A, Hamburg). Darüber hinaus waren aus dem Frank­furter Büro Part­ner Semin O, Coun­sel Sergej Bräuer sowie Asso­ciate Alexan­der Rösch (alle Kartell­recht), aus Leeds, UK, die Part­ner Andrew Davies (Corpo­rate) und Jane Hannon (Employ­ment) sowie die Asso­ciates Simon Winter­burn (Corpo­rate) und Char­lotte Need­ham (Employ­ment), aus Stock­holm, Schwe­den, die Part­ner Magnus Oskars­son (Corpo­rate) und Björn Rustare (Employ­ment), Senior Asso­ciate Kristina Stavne sowie Asso­ciate Björn Torstein­srud (beide Corpo­rate) und aus dem Büro in Madrid, Spanien, Legal Direc­tor Remei Sanchez sowie Asso­ciate Maria Gutier­rez (beide Corpo­rate) in die Beratung einge­bun­den.

Das Inhouse-Team der Otto Krahn Gruppe wurde geführt von aus Axel Sebbesse (Chief Devel­op­ment Offi­cer und Head of M&A) sowie Fabian Maerz (Direc­tor Tax & Legal).

Über DLA Piper

DLA Piper zählt mit Büros in über 40 Ländern in Afrika, Asien, Australien, Europa, dem Nahen Osten sowie Nord- und Südamerika zu den weltweit führen­den Wirtschaft­skan­zleien. In Deutsch­land ist DLA Piper an den Stan­dorten Frank­furt, Hamburg, Köln und München mit mehr als 250 Anwältin­nen und Anwäl­ten vertreten. In bestimmten Juris­dik­tio­nen können diese Infor­ma­tio­nen als Anwaltswer­bung ange­se­hen werden. Weit­ere Infor­ma­tio­nen unter: www.dlapiper.com

Proventis Partners

Bilfinger verkauft Bilfinger GreyLogix Aqua an SCIO Automation

Hamburg – Die SCIO Automa­tion GmbH („SCIO“), ein Port­fo­lio Unternehmen der durch Quadriga Capi­tal Eigenkap­i­tal­ber­atung GmbH berate­nen Fonds, erwirbt die Bilfin­ger Grey­Logix Aqua GmbH („Aqua“), eine Tochterge­sellschaft der Bilfin­ger Grey­Logix GmbH. Proven­tis Part­ners hat Bilfin­ger und die beiden geschäfts­führen­den Gesellschafter während des gesamten M&A‑Prozesses begleitet.

SCIO übern­immt sämtliche Anteile des bish­eri­gen Aqua Haupt­ge­sellschafters Bilfin­ger Grey­Logix GmbH. Die beiden weit­eren geschäfts­führen­den Gesellschafter von Aqua bleiben auch zukün­ftig an der Gesellschaft beteiligt. Das Unternehmen wird zukün­ftig unter dem Marken­na­men VESCON AQUA GmbH auftreten und in SCIO eingegliedert. Mit der Über­nahme der Gesellschaft erweit­ert SCIO ihr Kunden­port­fo­lio und erschließt neue Branchen. Gleichzeitig stärkt sie ihre Automa­tisierungs- und Program­mier­leis­tun­gen im prozesstech­nis­chen Umfeld und stellt so die Weichen für weit­eres Wach­s­tum in einem zukun­fts­gerichteten und nach­halti­gen Umfeld wie den Trinkwasser­auf­bere­itungs- und Abwasser­an­la­gen.

„Wir stärken durch die Transak­tion unser automa­tisierung­stech­nis­ches Leis­tungsport­fo­lio und erweit­ern unseren Kunden­stamm in einem sehr homo­ge­nen und stabilen Umfeld. Unser umfan­gre­iches Wissen und unsere Erfahrung in allen Bere­ichen der Prozesstech­nik brin­gen wir nun ein, um Aqua langfristig weit­erzuen­twick­eln“, so Michael Goep­farth, Geschäfts­führer der SCIO Automa­tion.

Die Rolle von Proven­tis Part­ners

Proven­tis Part­ners hat Bilfin­ger und die beiden geschäfts­führen­den Gesellschafter während des gesamten M&A‑Prozesses begleitet. Zu den Leis­tun­gen gehörten u.a. die Vorbere­itung der gesamten Transak­tions­doku­men­ta­tion, die Iden­ti­fika­tion und Ansprache geeigneter Inve­storen, die Koor­di­na­tion der Due-Dili­gence sowie die kommerzielle Verhand­lung der Transak­tion.

Über die Bilfin­ger Grey­Logix Aqua GmbH

Aqua wurde 1998 von Olaf Krem­sier gegrün­det und ist seit 2013 als Tochterge­sellschaft der Bilfin­ger Grey­Logix GmbH ein Teil der Bilfin­ger-Gruppe. Der Fokus liegt auf Steuerungs- und Prozessleit­tech­nik für Trinkwasser­auf­bere­itungs- und Abwasser­an­la­gen mehrheitlich für Kunden im öffentlichen Sektor. Dabei fungiert Aqua als System­inte­gra­tor mit Schw­er­punkt auf Projek­t­man­age­ment sowie High-End-Automa­tisierungs- und Program­mierungsleis­tun­gen. Über sieben Stan­dorte hinweg gewährleis­tet das Unternehmen eine flächen­deck­ende und stan­dort­nahe Betreu­ung der Kunden.

Über die SCIO Automa­tion Gruppe

Die SCIO Automa­tion GmbH wurde im Januar 2019 als mittel­ständis­che Plat­tform im Bere­ich der indus­triellen Automa­tisierung­stech­nik sowie angren­zen­der Inge­nieurs-Dien­stleis­tun­gen gegrün­det und vere­int Nischenan­bi­eter mit jahrzehn­te­lan­gen Erfahrun­gen in ihren Tätigkeits­feldern. Die Kunden kommen aus den Bere­ichen Auto­mo­tive, Logis­tik, Chemie- und Prozessin­dus­trie, Rein­raum und Elek­tronik, Life Science und Medi­z­in­tech­nik sowie Energiewirtschaft und Umwelt­tech­nik
Über Proven­tis Part­ners

Über Proven­tis Part­ners

Proven­tis Part­ners ist eine part­nerge­führte M&A‑Beratung, zu deren Kunden mehrheitlich mittel­ständis­che Fami­lienun­ternehmen, Konz­ern­töchter sowie Private Equity-Fonds gehören. Mit 30 M&A‑Beratern gehört Proven­tis Part­ners zu den größten unab­hängi­gen M&A‑Beratungen im deutschsprachi­gen Raum und blickt auf 20 Jahre M&A‑Erfahrung sowie über 300 abgeschlossene Transak­tio­nen zurück. Die M&A‑Berater mit Stan­dorten in Zürich, Hamburg, Köln und München sind in den Sektoren Indus­tri­als, Busi­ness Services, Consumer & Retail, TMT, Health­care sowie Energy aktiv. Die exklu­sive Mitglied­schaft bei Merg­ers Alliance – einer inter­na­tionalen Part­ner­schaft führen­der M&A‑Spezialisten – ermöglicht Proven­tis Part­ners Kunden in 30 Ländern in den wichtig­sten Märk­ten weltweit zu begleiten. Die Mitglieder der Merg­ers Alliance, mit über 200 M&A‑Professionals, bieten Proven­tis Part­ners und damit seinen Kunden einen einzi­gar­ti­gen Zugang zu lokalen Märk­ten in Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Asien und Afrika.

Glasfasernetze

Wagner Fernmeldebau Holding übernimmt Benzina Kommunikation

München/ Freiburg — Mit einem Team um den Part­ner Dr. Rainer Herschlein hat Heuk­ing Kühn Lüer Wojtek die Wagner Fern­melde­bau Hold­ing GmbH beim mehrheitlichen Erwerb der Benz­ina Kommu­nika­tion GmbH aus Freiburg beraten. Verkäufer der Anteile ist der alleinige Gesellschafter und Geschäfts­führer M. Benz­ina. Er bleibt auch nach Abschluss der Transak­tion unverän­dert an Bord, der Unternehmen­sname wird fort­ge­führt.

Die Wagner Gruppe formt derzeit im Rahmen einer Buy-and-build Strate­gie einen Komplet­tan­bi­eter für den Bau von Glas­faser-Infra­struk­tur. Mit der Über­nahme baut die Wagner Gruppe ihr Dien­stleis­tungsspek­trum weiter aus und wird zukün­ftig im Gener­alun­ternehmer-Ansatz umfassende Projekte im FTTX-Bere­ich umset­zen können. Die Benz­ina Kommu­nika­tion GmbH ergänzt das beste­hende Leis­tungsport­fo­lio um alle Dien­stleis­tun­gen inner­halb der Kommu­nika­tions- und Netzw­erk­tech­nik.

Die Benz­ina Kommu­nika­tion GmbH wurde 1999 von M. Benz­ina gegrün­det und ist seither inhab­erge­führt. Das Unternehmen setzt für kommu­nale Einrich­tun­gen, Unternehmen und öffentliche Auftragge­ber bedarf­s­gerechte Lösun­gen im Bere­ich der Kommu­nika­tions- und Netzw­erk­tech­nik, der Gebäude- und Licht­tech­nik sowie der Elek­tro­mo­bil­itäts-Infra­struk­tur um.

Die Wagner GmbH mit Sitz in Wald­böck­el­heim bei Bad Kreuz­nach ist Preferred Part­ner der Deutsche Telekom AG im FTTC/B/H‑Ausbau in Deutsch­land. Die Wagner GmbH wurde 2006 von Peter Wagner gegrün­det und wird seither durch ihn geführt.

Berater Wagner Fern­melde­bau Hold­ing: Heuk­ing Kühn Lüer Wojtek
Dr. Rainer Herschlein, LL.M. (Feder­führung, Corpo­rate),
Char­lotte Schmitt, LL.M. (Corpo­rate, M&A), beide Stuttgart

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