ALTERNATIVE FINANZIERUNGSFORMEN
FÜR UNTERNEHMER UND INVESTOREN

News-Kategorie: Deals

ARQIS berät BME beim Erwerb der Mahler Gruppe

Düssel­dorf — ARQIS hat die BME Gruppe bei der Über­nahme der Mahler Gruppe – einem führen­den Baustoff- und Flie­sen­händ­ler in Bayern – bera­ten. Der Anteils­ver­kauf steht noch unter dem Vorbe­halt der Geneh­mi­gung der zustän­di­gen Kartell­be­hör­den und soll im Laufe des Jahres 2021 abge­schlos­sen werden.

BME ist eines der führen­den Baustoff­han­dels­un­ter­neh­men in Europa und in Deutsch­land unter den Marken Bauking (Allge­mei­ner Baustoff­han­del) sowie Paul­sen Gruppe, Dete­ring, Berg­mann & Franz (alle Sanitär‑, Heizungs- und Instal­la­ti­ons­han­del) im Vertrieb von Baustof­fen tätig. Mit der Akqui­si­tion der Mahler Gruppe wird Bauking seine Präsenz auf Süddeutsch­land ausweiten.

Die Mahler-Gruppe umfasst die Marken Bauwa­ren Mahler, Mahler Baye­ri­sche Bauwa­ren, Mahler Flie­sen & Glas­bau und Hillari Flie­sen­cen­ter. Die Gruppe verfügt über ein Netz­werk von fünf Nieder­las­sun­gen und beschäf­tigt insge­samt 273 Mitarbeiter.

Die ARQIS Fokus­gruppe Tran­sac­tions um Dr. Jörn-Chris­tian Schulze hat BME zum wieder­hol­ten Mal bera­ten. Bei der Über­nahme von Dete­ring im Sommer 2020 war das Team zum ersten Mal für die damals neu gegrün­dete BME Gruppe tätig. Zuvor hatte ARQIS bereits die Akqui­si­tio­nen der Paul­sen-Gruppe und der Berg­mann & Franz-Gruppe für die frühere Mutter­ge­sell­schaft CRH plc. begleitet.

Bera­ter BME: ARQIS (Düssel­dorf)

Dr. Jörn-Chris­tian Schulze (Feder­füh­rung; Corporate/M&A), Dr. Ulrich Lien­hard (Real Estate), Marcus Noth­hel­fer (Commer­cial & IP/IT; München), Tobias Neufeld (Pensi­ons & Daten­schutz); Coun­sel: Thomas Chwa­lek (Corporate/M&A), Sina Janke (Compli­ance; München); Asso­cia­tes: Kamil Flak, Dr. Nima Hanifi-Atash­gah (beide Corporate/M&A), Jenni­fer Huschauer (Real Estate), Nora Meyer-Strat­mann, Rolf Tichy (beide Commer­cial & IP/IT; beide München), Martin Wein­gärt­ner (Pensi­ons & Arbeits­recht), Eva Kraszkie­wicz, Juliane Lewen (beide Daten­schutz), Walde­mar Rembold (Risk); Legal Specia­list: Gloria Bitt­ner-Schüt­zen­dorf (Commer­cial)
Niit­väli (Frank­furt): Evelyn Niit­väli (Kartell­recht)

Über ARQIS

ARQIS ist eine unab­hän­gige Wirt­schafts­kanz­lei, die inter­na­tio­nal tätig ist. Die Sozie­tät wurde 2006 an den Stand­or­ten Düssel­dorf, München und Tokio gegrün­det. Rund 55 Anwälte und Legal Specia­lists bera­ten in- und auslän­di­sche Unter­neh­men auf höchs­tem Niveau zum deut­schen und japa­ni­schen Wirt­schafts­recht. Mit den Fokus­grup­pen Tran­sac­tions, HR.Law, Japan, Data.Law und Risk ist die Kanz­lei auf die ganz­heit­li­che Bera­tung ihrer Mandan­ten ausgerichtet.

Stefan Muench

KORIAN erwirbt Intensivpflegedienst Lebenswert

München — Die KORIAN Deutsch­land AG hat den ‚Inten­siv­pfle­ge­dienst Lebens­wert‘ (IPDL) erwor­ben. Bird & Bird LLP hat KRIAN bei dieser Trans­ak­tion beraten.

Für KORIAN, einer der führen­den Anbie­ter von Betreu­ungs- und Pfle­ge­dienst­leis­tun­gen für Senio­ren in Europa, war die Inte­gra­tion von IPDL in ihr Netz­werk ein weite­rer wich­ti­ger Schritt zur Diver­si­fi­zie­rung ihres Ange­bots in der Pflege und Betreu­ung von Senio­ren und Pfle­ge­be­dürf­ti­gen. KORIAN bietet darüber hinaus u.a. Lang­zeit­pflege-Einrich­tun­gen, Spezial-Klini­ken, betreu­tes Wohnen sowie häus­li­che Pflege- und Service­leis­tun­gen an. Neben Deutsch­land und Frank­reich ist die KORIAN Gruppe auch in Belgien, Italien, den Nieder­lan­den und Spanien aktiv.

Das Ange­bot von IPDL umfasst die Inten­siv- und Beatmungs­pflege zu Hause oder in spezi­el­len Wohn­ge­mein­schaf­ten sowie einen Ambu­lan­ten Dienst für die Senio­ren­pflege zu Hause. Darüber hinaus bietet die unter­neh­mens­ei­gene „Lebens­wert Akade­mie“ umfang­rei­che Fort- und Weiter­bil­dun­gen im Bereich der Inten­siv- und Beatmungs­pflege an.

IPDL wurde 2009 von dem Ehepaar Martina und Rudolf Wied­mann gegrün­det und beschäf­tigt rund 280 Mitarbeiter*innen. Der Pfle­ge­dienst ist in Teilen Baden-Würt­tem­bergs und Bayerns aktiv. Rudolf Wied­mann bleibt als Geschäfts­füh­rer im Unter­neh­men. Seine Frau sowie das gesamte Führungs­team sind weiter­hin in der Geschäfts­lei­tung tätig und unter­stüt­zen KORIAN Deutsch­land mit Ihrem Know-How.

Bera­ter der KORIAN Deutsch­land AG: Bird & Bird, München
Feder­füh­rung Part­ner Stefan Münch, Coun­sel Michael Gaßner, Asso­ciate Marcel Nurk (alle Corporate/M&A, München) und Asso­ciate Jan Medele (Corporate/M&A, Düssel­dorf), Part­ner Dr. Alex­an­der Duis­berg und Asso­ciate Goek­han Kosak (beide Commer­cial, München), Part­ner Thomas Hey und Asso­ciate Alisa Nent­wig (beide Arbeits­recht, Düssel­dorf), Part­ner Dr. Stephan Wald­heim und Asso­ciate Marcio da Silva Lima (beide Kartell­recht, Düssel­dorf), Part­ner Dr. Markus Körner (Marken­recht, München).

Bird & Bird hat die KORIAN Deutsch­land AG bereits im letz­ten Jahr bei der Über­nahme der Pfle­ge­sparte der Quali­vita AG beraten.

Compleo Charging Solution

Heuking Kühn Lüer Wojtek berät Compleo bei der Fusion mit wallbe

Dortmund/ Köln — Mit einem Team um Dr. Oliver Bött­cher und Kris­tina Schnei­der aus dem Kölner Büro hat Heuking Kühn Lüer Wojtek die Compleo Char­ging Solu­ti­ons AG bei einem Zusam­men­schluss mit der wallbe AG bera­ten. Der Voll­zug der Trans­ak­tion sowie die Zusam­men­le­gung des opera­ti­ven Geschäf­tes von Compleo und wallbe sollen noch im April erfol­gen. Durch die Fusion der sich in ihren Produk­ten und Services ergän­zen­den Unter­neh­men soll ein großer Anbie­ter für Lade­lö­sun­gen in Europa entste­hen. Mit dem Zusam­men­schluss stär­ken Compleo und wallbe ihre führende Posi­tion auf dem deut­schen Markt und in Europa.

Compleo über­nimmt 100 Prozent der Anteile an wallbe gegen Zahlung von circa einem Drit­tel in Compleo-Aktien, rund zwei Drit­tel werden in bar aus der bestehen­den Liqui­di­tät bezahlt. Die beiden bishe­ri­gen und größ­ten Eigen­tü­mer von wallbe, die ener­city AG (rund 50 Prozent) und die Weid­mül­ler Mobi­lity Concepts GmbH & Co. KG (rund 26 Prozent) sowie Dr. Domi­nik Freund blei­ben als neue Aktio­näre an Compleo beteiligt.

Compleo ist ein führen­der Anbie­ter von Lade­lö­sun­gen für Elek­tro­fahr­zeuge. Dabei unter­stützt das Unter­neh­men Komplett­lö­sungs­an­bie­ter mit seinen Lade­sta­tio­nen und bei Bedarf auch bei der Planung, der Instal­la­tion, der Wartung, dem Service oder dem Backend der Ladein­fra­struk­tur. Das Ange­bot von Compleo umfasst sowohl AC- als auch DC-Lade­sta­tio­nen. DC-Lade­säu­len von Compleo sind die ersten eich­rechts­kon­for­men DC-Lade­sta­tio­nen im Markt. Alle Produkte entwi­ckelt und fertigt das Unter­neh­men an seinem Dort­mun­der Stand­ort. Dabei setzt der Herstel­ler auf Inno­va­tion, Sicher­heit, Verbrau­cher­freund­lich­keit und Wirt­schaft­lich­keit. Compleo star­tete 2009 die Produk­tion der ersten Lade­sta­tio­nen. Das wachs­tums­starke Unter­neh­men hat seinen Haupt­sitz in Dort­mund und beschäf­tigt zurzeit über 260 Mitar­bei­ter. Seit Okto­ber 2020 ist Compleo im Segment Prime Stan­dard an der Frank­fur­ter Wert­pa­pier­börse gelis­tet (ISIN: DE000A2QDNX9).

Das Team Böttcher/Schneider hat den heuti­gen Mehr­heits­ak­tio­när und einen Teil des Manage­ments bereits bei dem Erwerb der Betei­li­gung an der dama­li­gen EBG compleo GmbH Ende 2019 bera­ten. Die Bera­tung von Compleo umfasste im Rahmen des jetzi­gen Zusam­men­schlus­ses die voll­stän­dige Bera­tung des Erwerbs über die Due Dili­gence, die Vertrags­do­ku­men­ta­tion, einschließ­lich des vorge­nom­me­nen Anteils­tauschs, bis zum Vollzug.

Bera­ter Compleo Char­ging Solu­ti­ons AG: Heuking Kühn Lüer Wojtek
Dr. Oliver Bött­cher (Feder­füh­rung),
Kris­tina Schnei­der, LL.M.,
Dr. Phil­ipp Jansen,
Dr. Chris­toph Schork, LL.M.,
Anna Schä­fer (alle Gesellschaftsrecht/M&A), alle Köln
Dr. Thors­ten Kuthe,
Meike Dres­ler-Lenz (beide Kapi­tal­markt­recht), beide Köln
Dr. Ruben Hofmann (IP), Köln
Dr. Sascha Sche­wiola (Arbeits­recht), Köln
Dr. Lutz Keppe­ler (IT), Köln
Tim Peter­mann (Vertriebs­recht),
Fabian G. Gaffron (Steu­ern), beide Hamburg
Beatrice Stange, LL.M. (Kartell­recht), Düsseldorf
Klaus Weinand-Härer
Adam Brock­mann (beide Tax Due Dili­gence), beide Frankfurt

Verpackungen von Leupold

Waterland: Verpackungsmittel-Hersteller Leupold fusioniert mit Strobel

Hamburg / Schwa­bach / Roth – Der Verpa­ckungs­mit­tel- und Falt­schach­tel-Herstel­ler Leupold geht seine erste Part­ner­schaft unter der Ägide der Betei­li­gungs­ge­sell­schaft Water­land Private Equity ein, die sich im August 2020 mehr­heit­lich an Leupold betei­ligt hat. In Zukunft wird die Stro­bel AG, ein Herstel­ler von Falt­schach­teln und Karton­ver­pa­ckun­gen mit beson­de­rem Fokus auf Nach­hal­tig­keit, das Produkt­sor­ti­ment des Verpa­ckungs­mit­tel-Herstel­lers ergän­zen. Mit der Unter­stüt­zung von Water­land werden die beiden Unter­neh­men ihre Kunden­seg­mente und die geogra­fi­sche Reich­weite vergrö­ßern und Produkt­in­no­va­tio­nen gegen­sei­tig nutzen und weiter ausbauen. Die derzei­ti­gen Stro­bel-Eigen­tü­mer, Fried­rich und Monika Bech­told, werden im Rahmen einer Über­gangs­phase an Bord bleiben.

Stro­bel mit Sitz in Roth wurde im Jahr 1894 gegrün­det. Das tradi­ti­ons­rei­che Unter­neh­men hat sich über die Jahre zu einem spezia­li­sier­ten Anbie­ter von Karton­ver­pa­ckun­gen und verwand­ten Dienst­leis­tun­gen für die Konsum- und Nahrungs­mit­tel­bran­che entwi­ckelt. Das indi­vi­du­ell an spezi­fi­sche Kunden­wün­sche anpass­bare Sorti­ment der Stro­bel AG reicht von Falt­schach­teln bis hin zu Displays. Außer­dem bietet Stro­bel seinen Kunden eine Reihe an Dienst­leis­tun­gen in Berei­chen wie Konfek­tio­nie­rung und Logistik.

Einen beson­de­ren Fokus legt Stro­bel auf Nach­hal­tig­keit und Klima­neu­tra­li­tät bei der Entwick­lung und Produk­tion: Für ihre Leis­tun­gen in diesem Bereich wurde Stro­bel bereits mehr­fach zerti­fi­ziert und ausge­zeich­net, beispiels­weise mit dem ersten Platz beim Ener­gie­wende-Preis der Stadt Roth und dem Deut­schen Verpa­ckungs­preis 2020. Als erstes bayri­sches Verpa­ckungs­un­ter­neh­men schaffte es Stro­bel zudem, komplett klima­neu­tral zu werden. Zu den Kunden des Unter­neh­mens zählen renom­mierte Marken­ar­ti­kel-Herstel­ler aus den Bran­chen Sport, Fit- und Well­ness, Lebens­mit­tel und Tier­nah­rung sowie Spielwaren.

Die 1910 in Schwa­bach gegrün­dete Joh. Leupold GmbH & Co. KG ist einer der führen­den deut­schen Anbie­ter von indi­vi­du­el­len Verpa­ckungs­lö­sun­gen aus Karton und fokus­siert sich auf das Design und die Herstel­lung von Falt­schach­teln, Blis­ter­kar­ten, Zuschnit­ten, Wellen­ver­pa­ckun­gen, Displays und Aufrich­te­schach­teln. Das Unter­neh­men ist einer der größ­ten mittel­stän­di­schen Falt­schach­tel-Herstel­ler und produ­ziert täglich etwa 1,5 Millio­nen Verpa­ckungs­lö­sun­gen für Marken­ar­ti­kel-Herstel­ler in Deutsch­land, Europa und den USA.

„Mit Leupold und Water­land haben wir die idea­len Part­ner für unsere weitere Entwick­lung gefun­den. Als Teil einer größe­ren Gruppe erge­ben sich für uns neue Chan­cen zur Erwei­te­rung unse­rer Produk­ti­ons­mög­lich­kei­ten, zur Erschlie­ßung neuer Märkte und zur Weiter­ent­wick­lung unse­res Geschäfts­mo­dells. Wir freuen uns auf die Zusam­men­ar­beit“, sagt Fried­rich Bech­told, Vorstand der Stro­bel AG.

„Die Part­ner­schaft mit Stro­bel ist ein natür­li­cher nächs­ter Schritt auf unse­rem weite­ren Wachs­tums­weg, den wir nun mit Unter­stüt­zung von Water­land reali­sie­ren konn­ten“, sagt Michael Fuchs, einer der Geschäfts­füh­rer von Leupold. „Nicht nur dank der geogra­fi­schen Nähe – der Haupt­sitz von Stro­bel in Roth ist nur zehn Kilo­me­ter von Leupold entfernt – bieten sich im Rahmen dieser Zusam­men­ar­beit zahl­rei­che Poten­ziale, um unsere Ressour­cen und Exper­tise in den Berei­chen Entwick­lung, Produk­tion und Vertrieb zu bündeln und weiter­zu­ent­wi­ckeln“, ergänzt Thomas Göll­ner, eben­falls Geschäfts­füh­rer von Leupold.

„Leupold verfügt bereits über eine starke Posi­tio­nie­rung am euro­päi­schen Karton­ver­pa­ckungs­markt, die wir zu Markt­füh­rer­schaft in den Berei­chen Quali­tät, Inno­va­tion, Nach­hal­tig­keit und Service ausbauen wollen. Eine Buy-&-Build-Strategie, die wir nun mit dem Zukauf von Stro­bel gestar­tet haben, ist ein wesent­li­cher Teil unse­rer Wachs­tums­stra­te­gie. Insbe­son­dere der hohe Fokus auf Nach­hal­tig­keit und Klima­neu­tra­li­tät hat uns von Stro­bel als sehr gute Ergän­zung über­zeugt“, sagt Dr. Cars­ten Rahlfs, Mana­ging Part­ner von Waterland.

Über Water­land

Water­land ist eine unab­hän­gige Private Equity Invest­ment-Gesell­schaft, die Unter­neh­men bei der Reali­sie­rung ihrer Wachs­tums­pläne unter­stützt. Mit substan­zi­el­ler finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung und Bran­chen­ex­per­tise ermög­licht Water­land seinen Betei­li­gun­gen beschleu­nig­tes Wachs­tum sowohl orga­nisch wie durch Zukäufe. Water­land verfügt über Büros in den Nieder­lan­den (Bussum), Belgien (Antwer­pen), Frank­reich (Paris), Deutsch­land (Hamburg, München), Polen (Warschau), Groß­bri­tan­nien (Manches­ter), Irland (Dublin), Däne­mark (Kopen­ha­gen) und der Schweiz (Zürich). Aktu­ell werden über acht Milli­ar­den Euro an Eigen­ka­pi­tal­mit­teln verwaltet.

Water­land hat seit der Grün­dung 1999 durch­gän­gig eine über­durch­schnitt­li­che Perfor­mance mit seinen Invest­ments erzielt. Das Unter­neh­men belegt global Platz fünf im HEC/Dow Jones Private Equity Perfor­mance Ranking 2020 sowie im Preqin Consis­tent Perfor­mers in Global Private Equity & Venture Capi­tal Report 2020 Rang acht der globa­len Private-Equity-Gesell­schaf­ten. Zudem hat Real Deals Water­land beim PE Award mit dem Titel “Pan-Euro­pean House of the Year 2020“ ausgezeichnet.

Nach mißlungenem IPO will WeWork über ein SPAC an die Börse

WeWork has agreed to go public through a merger with blank-check firm BowX Acqui­si­tion Corp in a deal that values the office-sharing startup at $9 billion inclu­ding debt.

It marks a steep drop from the $47 billion that WeWork was valued for a listing in 2019, ahead of a botched listing plan that implo­ded due to inves­tor concerns over its busi­ness model and its foun­der Adam Neumann’s manage­ment style.

Even though WeWork has long lost billi­ons of dollars, it always found ways to attract huge invest­ments from deep-pocke­ted inves­tors. Now, less than two years after it was rescued from a collapse, the co-working company has found yet anot­her backer willing to over­look its losses. The company announ­ced on Friday that it had agreed to merge with a blank-check firm in a deal that would give it a listing on the stock market it was denied when it was forced to shelve an initial public offe­ring as inves­tors ques­tio­ned its finan­cial strength and dubious gover­nance practices.

Instead of a tradi­tio­nal I.P.O., WeWork is merging with BowX Acqui­si­tion, a company listed on the stock exchange for the sole purpose of buying a busi­ness, in a type of deal that has become hugely popu­lar in recent months. Inves­tors, bankers, and even cele­bri­ties and athle­tes have rushed to float such special purpose acqui­si­tion compa­nies, or SPACs, because they offer their creators a chance to mint huge profits rela­tively quickly. And merging with these vehi­cles is attrac­tive to compa­nies like WeWork because they provide an express lane onto the stock market without the obsta­cles that scut­tled WeWork’s public offe­ring in Septem­ber 2019.

A SPAC is a shell firm that uses proceeds from a public listing to buy a private firm and WeWork is the latest in a slew of high-profile compa­nies that have taken this route to the markets.

“There have been doubts raised about its busi­ness model, and those doubts may be diffi­cult to address in an I.P.O. road­show,” said Michael Klaus­ner, a Stan­ford busi­ness profes­sor, refer­ring to the presen­ta­ti­ons that compa­nies give to mutual funds, pension mangers and other insti­tu­tio­nal inves­tors before a public offe­ring. SPACs are “highly proble­ma­tic” because their struc­ture can encou­rage buyers to over­pay, hurting share­hol­ders in return, he said.

In 2021 only, 295 SPACs had gone public (USA, source New York Times), raising $93 billion and brea­king last year’s record in a matter of months. Because so many of these compa­nies are now out there, some have tried to use star power to get busi­nes­ses to enter­tain their merger offers.

WeWork said the deal with BowX gave it an equity value of $7.9 billion, far less than the nearly USD 50 billion value that its inves­tors placed on the company in 2019. WeWork will receive $1.3 billion in cash from the deal, inclu­ding $800 million from Insight Part­ners, Star­wood Capi­tal Group, Black­Rock and other investors.

WeWork will fetch $1.3 billion in cash from the latest deal, inclu­ding $800 million in private invest­ment from Insight Part­ners, funds mana­ged by Star­wood Capi­tal, Fide­lity Manage­ment and others.

Baker McKenzie berät Sino Biopharmaceutical beim Erwerb von Softhale

Berlin – Das chine­si­sche Unter­neh­men Sino Biophar­maceu­ti­cal Limi­ted kauft Softhale NV. Softhale ist ein belgi­sches Unter­neh­men in Privat­be­sitz, das sich auf die Entwick­lung von Produk­ten zur Behand­lung von Atem­wegs­er­kran­kun­gen konzen­triert. Sein Soft Mist Inha­la­tion (“SMI”)-Gerät der nächs­ten Genera­tion basiert auf einer diffe­ren­zier­ten Tech­no­lo­gie und ermög­licht eine effi­zi­en­tere Medi­ka­men­ten-Depo­si­tion in der Lunge.

Das Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men beträgt USD 110 Millio­nen und zusätz­li­che Zahlun­gen im Zusam­men­hang mit regu­la­to­ri­schen und kommer­zi­el­len Meilensteinen.

Ein inter­na­tio­na­les Team von Baker McKen­zie-Anwäl­ten beriet Sino Biophar­maceu­ti­cal Limi­ted umfas­send zu allen recht­li­chen und regu­la­to­ri­schen Aspek­ten der Trans­ak­tion, wobei der Vertrag deut­schem Recht unter­lag. Die M&A‑Verhandlungen führte Dr. Thors­ten Seidel in Berlin. Die Due Dili­gence über die belgi­sche Gesell­schaft wurde von Baker McKen­zie Brüs­sel unter Feder­füh­rung von Domi­ni­que Maes geleitet.

„Mit dem erfolg­rei­chen Abschluss der Trans­ak­tion konn­ten wir unsere Mandan­tin bei der Umset­zung ihrer Wachs­tums­stra­te­gie unter­stüt­zen. Mit dieser Akqui­si­tion gewinnt unsere Mandan­tin ein stra­te­gi­sches Dreh­kreuz in Europa auf dem Weg hin zu einem wich­ti­gen Entwick­ler von inno­va­ti­ven Atem­wegs­pro­duk­ten für China und den globa­len Markt”, kommen­tiert Dr. Thors­ten Seidel, Part­ner Baker McKenzie.

Sino Biophar­maceu­ti­cal ist zusam­men mit seinen Toch­ter­ge­sell­schaf­ten ein führen­des, inno­va­ti­ves, auf Forschung und Entwick­lung (“F&E”) ausge­rich­te­tes Phar­ma­kon­glo­me­rat in China. Das Geschäft von Sino Biophar­maceu­ti­cal umfasst eine voll­stän­dig inte­grierte Kette von phar­ma­zeu­ti­schen Produk­ten, die eine Reihe von inno­va­ti­ven F&E‑Plattformen und Pipe­lines, eine Reihe von intel­li­gen­ten Produk­ti­ons­an­la­gen und eine starke Vertriebs­in­fra­struk­tur beinhaltet.

Softhale ist ein belgi­sches Phar­ma­un­ter­neh­men, das sich auf die Entwick­lung von SMI (Soft Mist Inhalation)-Geräten (Dampf-Inha­la­to­ren) und dazu­ge­hö­ri­gen Phar­ma­pro­duk­ten zur Verab­rei­chung von Medi­ka­men­ten in die Lungen spezia­li­siert hat.

Das globale Corporate/M&A‑Team von Baker McKen­zie berät bei mehr grenz­über­schrei­ten­den Trans­ak­tio­nen als jede andere Anwalts­kanz­lei. Zuletzt beriet Baker McKen­zie Para­gon bei dem Verkauf von Novu­mIP an die Ques­tel Gruppe, TA Asso­cia­tes bei dem Erwerb einer Mehr­heits­be­tei­li­gung an IGEL, Embracer bei der Über­nahme von Easy­brain Limi­ted, SK Telecom bei einem Joint-Venture mit der Deut­schen Tele­kom, die Chr. Hansen Holding A/S bei dem Erwerb der Jenne­wein Biotech­no­lo­gie GmbH, die DBAG bei einer Betei­li­gung an der conga­tec Holding AG, SAP bei dem Verkauf der Kommu­ni­ka­ti­ons­ein­heit SAP Digi­tal Inter­con­nect an Sinch AB, Air Liquide bei dem Verkauf der Schülke-Gruppe an den schwe­di­schen Finanz­in­ves­tor EQT, die METRO AG bei dem Verkauf ihres China-Geschäfts und der Begrün­dung einer stra­te­gi­schen Part­ner­schaft mit Wumei, die Bayer AG bei der Veräu­ße­rung ihrer Mehr­heits­be­tei­li­gung an dem Chemie­park Betrei­ber Currenta und Evonik beim Verkauf des Methacry­lat-Verbunds an Advent International.

Recht­li­cher Bera­ter Sino Biophar­maceu­ti­cal Limi­ted: Baker McKenzie
Feder­füh­rung: Corporate/M&A: Dr. Thors­ten Seidel (Part­ner, Berlin)
Weitere betei­ligte Anwälte: Corporate/M&A: Domi­ni­que Maes (Part­ner, Brüs­sel), Kim Stas (Coun­sel, Brüs­sel), Derek Poon (Part­ner, Hong­kong), Bruno Schroé (Asso­ciate, Brüs­sel), Holger Engel­kamp (Coun­sel, Berlin)
Employ­ment: Dr. Matthias Köhler (Part­ner, Berlin), Tatjana Serbina (Asso­ciate, Berlin)
IP: Dr. Rembert Niebel (Part­ner, Frankfurt)

Über Baker McKenzie

Baker McKen­zie berät Mandan­ten, erfolg­reich mit den Heraus­for­de­run­gen der Globa­li­sie­rung umzu­ge­hen. Wir lösen komplexe recht­li­che Probleme über Landes­gren­zen und Rechts­ge­biete hinweg. Unsere einzig­ar­tige Kultur – gewach­sen in über 70 Jahren – ermög­licht unse­ren 13.000 Mitar­bei­tern, lokale Märkte zu verste­hen und gleich­zei­tig inter­na­tio­nal zu agie­ren. Die vertrau­ens­volle und freund­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit in unse­rem inter­na­tio­na­len Netz­werk setzen wir zum Wohle unse­rer Mandan­ten ein.

In Deutsch­land vertre­ten rund 200 Anwälte mit ausge­wie­se­ner fach­li­cher Exper­tise und inter­na­tio­na­ler Erfah­rung die Inter­es­sen ihrer Mandan­ten an den Stand­or­ten Berlin, Düssel­dorf, Frankfurt/Main und München. Als eine der führen­den deut­schen Anwalts­kanz­leien berät Baker McKen­zie natio­nale und inter­na­tio­nale Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen auf allen Gebie­ten des Wirtschaftsrechts.

Vorwerk Wasserstoff-Anlage

Erfolgreicher IPO der Friedrich Vorwerk Group SE an Frankfurter Wertpapierbörse

Frank­furt a.M. – McDer­mott Will & Emery berät die Fried­rich Vorwerk Group SE bei ihrem erfolg­rei­chen Börsen­gang im Segment Prime Stan­dard der Frank­fur­ter Wertpapierbörse.

Insge­samt wurden 9,2 Mio. Aktien zu einem Preis von 45 Euro je Aktie plat­ziert. Davon stam­men 2,0 Mio. aus einer Kapi­tal­erhö­hung sowie 6,0 Mio. aus dem Bestand der Altak­tio­näre MBB SE und ALX Betei­li­gungs­ge­sell­schaft mbH. Zusätz­lich wurden 1,2 Mio. Aktien der Altak­tio­näre im Rahmen einer Mehr­zu­tei­lungs­op­tion zuge­teilt. Das gesamte Plat­zie­rungs­vo­lu­men beläuft sich somit auf 414 Mio. Euro. Der erste Handels­tag im Regu­lier­ten Markt der Frank­fur­ter Wert­pa­pier­börse wird voraus­sicht­lich der 25. März 2021 sein.

Der Börsen­gang wurde von Beren­berg und Jeffe­ries als Joint Global Coor­di­na­tors und von Hauck & Aufhäu­ser als Joint Bookrun­ner begleitet.

„Der Börsen­gang gibt uns die Möglich­keit, die Ener­gie­wende entschei­dend mitzu­ge­stal­ten und insbe­son­dere in den wach­sen­den Märk­ten für Wasser­stoff und den Ausbau der Strom­au­to­bah­nen zu expan­die­ren“, begrün­det Torben Klein­feldt, CEO der Vorwerk Group und Aktio­när den Gang auf das Parkett.

Fried­rich Vorwerk ist ein führen­der Anbie­ter von Lösun­gen im Bereich der Ener­gie­in­fra­struk­tur für Gas‑, Strom- und Wasser­stoff­an­wen­dun­gen. Mit dem Brut­to­er­lös von 90 Mio. Euro aus den neu ausge­ge­be­nen Aktien plant Fried­rich Vorwerk, sein Geschäft insbe­son­dere in den Berei­chen Elek­tri­zi­tät und saube­ren Wasser­stoff in den nächs­ten Jahren deut­lich auszubauen.

McDer­mott unter­hält eine lang­jäh­rige Mandats­be­zie­hung zu der mittel­stän­di­schen, fami­li­en­geführ­ten Betei­li­gungs­ge­sell­schaft MBB SE. Bereits 2017 beriet McDer­mott die MBB-Toch­ter Aumann AG bei ihrem Börsengang.

Bera­ter Fried­rich Vorwerk Group SE: McDer­mott Will & Emery, Frankfurt
Simon Weiß, Joseph W. Marx (beide Capi­tal Markets, beide Feder­füh­rung), Dr. Phil­ipp Gren­ze­bach (Corpo­rate, Düssel­dorf), Edwin C. Lauren­son (Senior Coun­sel, Capi­tal Markets, San Francisco/New York); Asso­cia­tes: Isabelle Müller, Elena Platte, LL.M., Chris­toph Schä­fer, Tom Schä­fer (alle Corporate)

Über McDer­mott Will & Emery
McDer­mott Will & Emery ist eine führende inter­na­tio­nale Anwalts­so­zie­tät. Mit über 1.200 Rechts­an­wäl­ten sind wir an 21 Stand­or­ten welt­weit vertre­ten: Atlanta, Boston, Brüs­sel, Chicago, Dallas, Düssel­dorf, Frank­furt a. M., Hous­ton, Köln, London, Los Ange­les, Miami, Mailand, München, New York, Orange County, Paris, San Fran­cisco, Sili­con Valley, Washing­ton, D.C. und Wilming­ton. Die deut­sche Praxis wird von der McDer­mott Will & Emery Rechts­an­wälte Steu­er­be­ra­ter LLP geführt. www.mwe.com

Joachim Braun, Silverfleet Capital

Silverfleet erwirbt ec4u und BULPROS

Frank­furt a. Main —  ec4u und BULPROS schlie­ßen sich unter der mehr­heit­li­chen Betei­li­gung von Silver­fleet Capi­tal zusam­men, um ihren Kunden eine neue Genera­tion an Digi­tal-Cloud-Expe­ri­ence-Services zu bieten. Shear­man & Ster­ling hat Silver­fleet Capi­tal bei der von Ares zur Verfü­gung gestell­ten Finan­zie­rung des Erwerbs von ec4u und BULPROS beraten.

Die Unter­neh­men ec4u und BULPROS schlie­ßen sich zusam­men, um ihren Kunden eine neue Genera­tion an Digi­tal-Cloud-Expe­ri­ence-Services zu bieten. Die gemein­same Platt­form wird rund 1.400 Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter an 25 Stand­or­ten in insge­samt elf Ländern beschäftigen.

ec4u mit Haupt­sitz in Karls­ruhe und BULPROS mit Haupt­sitz im bulga­ri­schen Sofia haben bereits seit 2018 als Part­ner im Bereich Digi­tale Cloud-Lösun­gen zusam­men­ge­ar­bei­tet. Die Unter­neh­mens­grün­der und die bestehen­den Manage­ment-Teams beider Unter­neh­men blei­ben als Anteils­eig­ner an Bord und werden das fusio­nierte Unter­neh­men weiter­füh­ren. Der Zusam­men­schluss steht unter dem übli­chen Vorbe­halt der behörd­li­chen Genehmigung.

ec4u wurde im Jahr 2000 gegrün­det und hat sich auf die digi­tale Trans­for­ma­tion von geschäfts­kri­ti­schen Prozes­sen in den Berei­chen Marke­ting, Vertrieb, Service und E‑Commerce über den gesam­ten Kunden­le­bens­zy­klus hinweg spezia­li­siert. Das Unter­neh­men bietet seinen Kunden Bera­tungs­leis­tun­gen, die tech­ni­sche Imple­men­tie­rung sowie die laufende Weiter­ent­wick­lung und den Betrieb von CRM-Syste­men. ec4u hat insge­samt mehr als 800 Trans­for­ma­ti­ons-Projekte erfolg­reich durch­ge­führt, vor allem in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz. Das Unter­neh­men beschäf­tigt an mehre­ren euro­päi­schen Stand­or­ten mehr als 400 Exper­tin­nen und Experten.

BULPROS, gegrün­det im Jahr 2010, ist ein Anbie­ter von digi­ta­len Trans­for­ma­ti­ons­leis­tun­gen. Dies umfasst die Imple­men­tie­rung von digi­ta­len Lösun­gen, Cyber­se­cu­rity, Cloud-Migra­tion und Mana­ged Services sowie Tech­no­lo­gie-Services. BULPROS ist welt­weit tätig und beschäf­tigt mehr als 1.000 Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter an 20 Stand­or­ten in Europa und in Nord­ame­rika. Das Unter­neh­men wurde von führen­den Bran­chen­ana­lys­ten – unter ande­rem im Deloitte-Report „Tech­no­logy Fast 50 in CE“ und im Finan­cial Times 100 Europe – als eines der am schnells­ten wach­sen­den Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men genannt.

Zusätz­lich zu ihren wett­be­werbs­star­ken Dienst­leis­tungs­port­fo­lios und der hohen Exper­tise ihrer Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter verfü­gen die beiden Unter­neh­men außer­dem über starke Bezie­hun­gen zu stra­te­gi­schen Tech­no­lo­gie­part­nern wie Sales­force, Micro­soft, SAP, Oracle, IBM, Cisco und Snowflake.

Die Betei­li­gung an ec4u und BULPROS baut auf Silver­fleet Capi­tals umfang­rei­cher Erfah­rung mit Unter­neh­men im Tech­no­lo­gie­sek­tor auf: Der tech­no­lo­gi­sche Wandel ist ein zentra­ler Makro­trend, der den Invest­ment-Ansatz von Silver­fleet Capi­tal unter­mau­ert. Zu den jüngs­ten Betei­li­gun­gen der Private-Equity-Gesell­schaft zählen Trust­Quay, ein Anbie­ter von Treuhand‑, Unter­neh­mens- und Fonds­ver­wal­tungs-Dienst­leis­tun­gen, sowie Collec­tia, eine Platt­form für Kredit­ma­nage­ment-Dienst­leis­tun­gen. Frühere erfolg­rei­che Betei­li­gun­gen in diesem Bereich sind unter ande­rem Phase One, Ipes und TMF.

„ec4u und BULPROS sind im Markt für cloud-basierte, digi­tale Lösun­gen für Unter­neh­men führend. Dies ist ein Markt, der sehr attrak­tiv ist und hohes Wachs­tums­po­ten­zial bietet. Wir freuen uns, sie in Zukunft dabei unter­stüt­zen zu können, dieses Poten­zial voll auszu­schöp­fen“, kommen­tiert Dr. Chris­tian Süss, Part­ner bei Silver­fleet Capi­tal.

„Sowohl ec4u als auch BULPROS verfü­gen über starke stra­te­gi­sche Part­ner­schaf­ten mit den führen­den Akteu­ren im Bereich der digi­ta­len Platt­for­men. Wir werden beide Unter­neh­men bei der Erschlie­ßung weite­rer Koope­ra­ti­ons- und Expan­si­ons­mög­lich­kei­ten unter­stüt­zen“, fügt Joachim Braun (Foto), Part­ner bei Silver­fleet Capi­tal, hinzu.

Bei Silver­fleet zeich­ne­ten für die Trans­ak­tion Dr. Chris­tian Süss, Joachim Braun, Benja­min Hubner und Jenni­fer Regehr verant­wort­lich. Die Betei­li­gungs­ge­sell­schaft wurde bei der Trans­ak­tion bera­ten von Latham & Watkins (Corpo­rate & Tax Legal), Shear­man & Ster­ling (Finance Legal), Nauta­Du­tilh (Legal), PwC (Finan­cial), wdp (IT), Grant Thorn­ton (Tax), Kambou­rov (Legal), Noerr (Legal), Schön­herr (Legal), Bär & Karrer (Legal), Kear­ney (Commer­cial) und MD Advi­sors (Debt Advi­sory). Die Finan­zie­rung erfolgte durch Ares.

Über Silver­fleet Capital
Silver­fleet Capi­tal ist eine unab­hän­gige paneu­ro­päi­sche Betei­li­gungs­ge­sell­schaft, die in mittel­stän­disch geprägte Unter­neh­men inves­tiert, und ein lang­jäh­ri­ger Mandant von Shear­man & Sterling.

Das Shear­man & Ster­ling Team unter der Feder­füh­rung von Part­ner Winfried M. Carli umfasste die Asso­cia­tes Andreas Breu und Daniel Wagner (alle Munich-Finance).

Über Shear­man & Sterling
Shear­man & Ster­ling ist eine inter­na­tio­nale Anwalts­so­zie­tät mit 25 Büros in 13 Ländern und etwa 850 Anwäl­ten. In Deutsch­land ist Shear­man & Ster­ling in Frank­furt und München vertre­ten. Die Kanz­lei ist einer der inter­na­tio­na­len Markt­füh­rer bei der Beglei­tung komple­xer grenz­über­schrei­ten­der Trans­ak­tio­nen. Welt­weit berät Shear­man & Ster­ling vor allem inter­na­tio­nale Konzerne und große natio­nale Unter­neh­men, Finanz­in­sti­tute sowie große mittel­stän­di­sche Unter­neh­men. Mehr Infor­ma­tio­nen finden Sie unter www.shearman.com.

Dr. Franz Tepper, Brandi

BRANDI berät Miele bei Mehrheitsbeteiligung an Otto Wilde Grillers

Güters­loh — Der Haus­halts- und Gewer­be­ge­räte-Herstel­ler Miele hat eine Mehr­heits­be­tei­li­gung an der Otto Wilde Gril­lers GmbH, einem führen­den Herstel­ler von Grill­ge­rä­ten, erwor­ben. Miele wurde bei der Trans­ak­tion von einem stand­ort­über­grei­fen­den M&A‑Team der Kanz­lei BRANDI Rechts­an­wälte unter Feder­füh­rung der Güters­lo­her Part­ner Dr. Franz Tepper (Foto) und Dr. Cars­ten Chris­to­phery bera­ten. Die Trans­ak­tion erfolgte im Wege eines Share Deals. Über den Kauf­preis haben die Parteien Still­schwei­gen vereinbart.

Mit Über­nahme von 75,1 Prozent der Anteile des Spezia­lis­ten für das Gril­len mit Gas baut der welt­weit renom­mierte Haus­ge­räte-Konzern Miele seine Kompe­tenz im Bereich Outdoor-Cooking weiter aus. Neben dem Ausbau des Port­fo­lios steht die weitere Inter­na­tio­na­li­sie­rung auf der gemein­sa­men Agenda.

Das 2015 in Düssel­dorf gegrün­dete Fami­li­en­un­ter­neh­men Otto Wilde Gril­lers entwi­ckelt, baut und vertreibt High-End-Grill­ge­räte nebst Zube­hör. Die Geräte werden von Ferti­gungs­part­nern in Deutsch­land und China produ­ziert. Das Unter­neh­men beschäf­tigt derzeit 30 Mitarbeiter.

Miele verfügt über eine lang­jäh­rige Exper­tise bei der Entwick­lung, Produk­tion und welt­wei­ten Vermark­tung von Premium-Einbaugeräten.

BRANDI Rechts­an­wälte berät Miele laufend bei Trans­ak­tio­nen und gesell­schafts­recht­li­chen Themen, insbe­son­dere bei Betei­li­gun­gen an und dem Erwerb von Start-Ups. Die Bera­tung bei der Betei­li­gung an Otto Wilde Gril­lers erstreckte sich auf die Due Dili­gence, den Kauf­ver­trag, die Betei­li­gungs­ver­ein­ba­rung sowie die Verhand­lun­gen im Rahmen der Transaktion.

Bera­ter  Otto Wilde Gril­lers: LACORE Rechts­an­wälte, Berlin

Bera­ter Miele: BRANDI Rechts­an­wälte Gütersloh/Paderborn/Bielefeld
Dr. Franz Tepper (Foto), Part­ner (Co-Feder­füh­rung, Corporate/M&A), Gütersloh
Dr. Cars­ten Chris­to­phery, Part­ner (Co-Feder­füh­rung, Corporate/M&A), Gütersloh
Dr. Nils Wigging­haus, Part­ner (Corporate/M&A), Gütersloh
Eva-Maria Gott­schalk, Part­ne­rin (Corporate/M&A), Gütersloh
Dr. Sörren Kiene, Part­ner (Commer­cial), Gütersloh
Dr. Sandra Vyas, Part­ne­rin (Arbeits­recht), Paderborn
Dr. Chris­toph Rempe, Part­ner (IP/IT, Kartell­recht), Bielefeld
Meike Pott­hast, Asso­ciate (Arbeits­recht), Paderborn

Bera­ter Otto Wilde Gril­lers GmbH: LACORE Rechts­an­wälte, Berlin
Nata­lie Vahsen, Part­ne­rin (Corporate/M&A)
Stefa­nie Berges, Asso­ciate (Corporate/M&A)
Paola Leiva, Asso­ciate (Corporate/M&A)

DLA Piper berät TRUMPF Gruppe beim Erwerb der Lantek Gruppe

Hamburg – DLA Piper hat die in Deutsch­land ansäs­sige multi­na­tio­nale TRUMPF Gruppe beim Erwerb des welt­wei­ten Geschäfts von Lantek Sheet Metal Solu­ti­ons beraten.

TRUMPF ist eines der welt­weit führen­den Unter­neh­men für Werk­zeug­ma­schi­nen, Laser sowie Elek­tro­nik für indus­tri­elle Anwen­dun­gen. Im Geschäfts­jahr 2019/20 erwirt­schaf­tete das Unter­neh­men mit rund 14.300 Mitar­bei­tern einen Umsatz von 3,5 Milli­ar­den Euro.

Lantek ist ein welt­weit führen­der Anbie­ter von Soft­ware­sys­te­men und ‑lösun­gen für Unter­neh­men im Bereich Blech­be­ar­bei­tung, und ist in 14 Ländern vertreten.

Das inter­na­tio­nale DLA Piper-Team bei dieser Trans­ak­tion wurde gemein­sam von Part­ne­rin Teresa Zueco (Corpo­rate, Madrid) und dem deut­schen Coun­try Mana­ging Part­ner Dr. Benja­min Para­mes­wa­ran, Foto (Corporate/M&A, Hamburg) – der auch DLA Pipers globa­ler Client Rela­ti­ons­hip Part­ner für die TRUMPF Gruppe ist – gelei­tet, unter­stützt von einem Kern­team bestehend aus den Corpo­rate Asso­cia­tes Héctor Gómez, Alejan­dra Casta­ñeda und Carlos Fuerte (alle Madrid). Das grenz­über­schrei­tende Team von DLA Piper umfasste außer­dem Kolle­gen aus mehr als zehn Juris­dik­tio­nen, darun­ter Groß­bri­tan­nien, die USA, Frank­reich, Deutsch­land und China.

TRUMPF wurde inhouse von Dewi Kusuma (Syndi­kus­an­wäl­tin) beraten.

Über DLA Piper

DLA Piper zählt mit Büros in über 40 Ländern in Afrika, Asien, Austra­lien, Europa, dem Nahen Osten sowie Nord- und Südame­rika zu den welt­weit führen­den Wirt­schafts­kanz­leien. In Deutsch­land ist DLA Piper an den Stand­or­ten Frank­furt, Hamburg, Köln und München mit mehr als 250 Anwäl­tin­nen und Anwäl­ten vertre­ten. In bestimm­ten Juris­dik­tio­nen können diese Infor­ma­tio­nen als Anwalts­wer­bung ange­se­hen werden.  www.dlapiper.com

Jens Schmelt

Mediengruppe Stein erwirbt Fachmedien-Spezialisten ims

Hamburg / Werl — Menold Bezler hat den Fach- und Sorti­ments­buch­händ­ler A. Stein’sche Medi­en­gruppe GmbH aus Werl beim Erwerb der ims Inter­na­tio­na­ler Medien Service GmbH & Co. KG mit Sitz in Hamburg beraten.

Die seit 1713 bestehende A. Stein’sche Medi­en­gruppe setzt damit ihre stra­te­gi­sche Expan­si­ons­stra­te­gie fort und baut vor allem den B2B-Geschäfts­be­reich weiter aus. Mit der Über­nahme bleibt der Stand­ort in Hamburg mit 42 Arbeits­plät­zen wie auch die Firmie­rung erhal­ten. Die Geschäfts­lei­tung über­neh­men der bishe­rige Geschäfts­füh­rer Phil­ipp Woer­mann und Alex­an­der Stein, geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter der A. Stein’schen Medi­en­gruppe, gemeinsam.

ims wurde 2007 als Joint Venture zwischen Axel Sprin­ger und dem Pres­se­groß­händ­ler PVG Group GmbH & Co. KG gegrün­det und war seit 2015 ein Toch­ter­un­ter­neh­men der PVG Group. Die Geschäfts­ak­ti­vi­tä­ten umfas­sen den Bereich der analo­gen und digi­ta­len Fach­me­di­en­be­schaf­fung und ‑nutzung in Unter­neh­men und im öffent­li­chen Dienst.

Menold Bezler hat die A. Stein’sche Medi­en­gruppe nach der Über­nahme von Haufe Disco­very (jetzt LSL) und Thieme-Toch­ter froh­berg in 2020 auch im Rahmen dieser Trans­ak­tion recht­lich und steu­er­lich begleitet.

Bera­ter A. Stein’sche Medi­en­gruppe GmbH: Menold Bezler (Stutt­gart)
Jens Schmelt, Foto (Part­ner, Gesellschaftsrecht/M&A), Nico Haldy (Part­ner), Clemens Mauch (beide Steuern)

Über Menold Bezler
Menold Bezler ist eine part­ner­schaft­lich struk­tu­rierte Wirt­schafts­kanz­lei mit Sitz in Stutt­gart. Über 120 Berufs­trä­ger bieten Rechts­be­ra­tung, steu­er­li­che Bera­tung, Wirt­schafts­prü­fung und betriebs­wirt­schaft­li­che Bera­tung aus einer Hand. Zu unse­ren Mandan­ten zählen namhafte mittel­stän­di­sche Unter­neh­men, börsen­no­tierte Konzerne, die öffent­li­che Hand und ihre Unter­neh­men sowie Non-Profit-Orga­ni­sa­tio­nen. Mehr unter www.menoldbezler.de.

Goodwin berät Browser-Anbieter Brave beim Erwerb von Tailcat

Frank­furt a.M. – Der Brow­ser-Anbie­ter Brave hat die Such­ma­schine Tail­cat erwor­ben. Tail­cat ist eine offene Such­ma­schine, die auf einem unab­hän­gi­gen Index aufbaut, der keine IP-Adres­sen sammelt oder perso­nen­be­zo­gene Daten verwen­det, um Such­ergeb­nisse zu verbessern.

Tail­cat wurde von dem Team entwi­ckelt, das zuvor für die Search- und Brow­ser-Produkte bei Cliqz, einer Betei­li­gung von Hubert Burda Media, verant­wort­lich war.

Tail­cat soll als Grund­lage für Brave Search fungie­ren. Brave Search und der Brave-Brow­ser stel­len eine unab­hän­gige, Daten­schutz-freund­li­che Alter­na­tive zu Big-Tech-Brow­sern und ‑Such­ma­schi­nen dar.

Bera­ter Brave Soft­ware, Inc.: Good­win, Frank­furt a.M./Silicon Valley
Gregor Klenk, Foto (Part­ner, Private Equity, Frank­furt), Anthony J. McCus­ker (Part­ner, Tech­no­logy, Sili­con Valley; beide Feder­füh­rung), Heiko Penn­dorf (Part­ner, Steu­ern, Frank­furt), Caro­lin Kefer­stein (Asso­ciate, Private Equity, Frank­furt), Chris­tina Papa­di­mi­triou (Asso­ciate, Private Equity, Frank­furt), Eliza­beth Tele­fus (Asso­ciate, Tech­no­logy, Sili­con Valley)

Arcaris übernimmt MAGRO Verbindungselemente

Düssel­dorf — Die Betei­li­gungs­ge­sell­schaft Arca­ris über­nimmt im Rahmen der Unter­neh­mens­nach­folge die MAGRO Verbin­dungs­ele­mente GmbH. Der Allein­ge­sell­schaf­ter von MAGRO wurden bei dem Verkauf an Arca­ris von GvW Graf von West­pha­len begleitet.

MAGRO ist ein mittel­stän­di­sches Fami­li­en­un­ter­neh­men mit Sitz in Wupper­tal. Spezia­li­siert auf die Beschaf­fung und die Logis­tik indus­tri­el­ler Verbin­dungs­ele­mente belie­fert das Unter­neh­men insbe­son­dere die Auto­mo­bil- und Maschi­nen­bau­in­dus­trie mit Anwen­dun­gen wie Dreh‑, Fräs- und Pressteilen.

Die Arca­ris Manage­ment GmbH ist eine von Unter­neh­mern gegrün­dete unab­hän­gige Betei­li­gungs­ge­sell­schaft. Über sie inves­tiert ein brei­tes Netz­werk an Unter­neh­mern und Unter­neh­mer­fa­mi­lien in den deut­schen Mittel­stand. Arca­ris vertritt ausschließ­lich lang­fris­tig orien­tierte Inves­to­ren, die ihre Betei­li­gun­gen in viel­fäl­ti­ger Weise part­ner­schaft­lich unter­stüt­zen und Verant­wor­tung über­neh­men.  Der Fokus dieser Inves­ti­tio­nen liegt dabei auf dem verar­bei­ten­den Gewerbe und dem Dienstleistungssektor.

Bera­ter Magro: GvW Graf von Westphalen
GvW hat das Fami­li­en­un­ter­neh­men bera­ten durch ein Frank­fur­ter Team bestehend aus Titus Walek (Feder­füh­rung), Jan Hüni­ken (beide M&A), Andrea Torka (Immo­bi­li­en­recht), Kars­ten Kujath (Arbeits­recht), Dr. Frank Tsche­sche und Soufian Hjiri (beide Steuerrecht).

Über Graf von Westphalen
GvW ist eine Part­ner­schaft mit 160 Rechts­an­wäl­ten und Steu­er­be­ra­tern. Mit Büros in Berlin, Düssel­dorf, Frank­furt am Main, Hamburg, München, Stutt­gart und auslän­di­schen Büros/ Reprä­sen­tan­zen in Brüs­sel, Istan­bul und Shang­hai gehört die Sozie­tät zu den größ­ten unab­hän­gi­gen Kanz­leien in Deutsch­land.  www.gvw.com.

Lakestar SPAC 1 SE: IPO an der Frankfurter Wertpapierbörse

Luxem­burg — Die öffent­li­chen Aktien der Lakestar SPAC 1 SE, die erste soge­nannte Special Purpose Acqui­si­tion Company (SPAC) mit Fokus auf eine Akqui­si­tion im Tech­no­lo­gie­sek­tor in Europa, sind am Montag am regu­lier­ten Markt der Frank­fur­ter Wert­pa­pier­börse (Gene­ral Stan­dard) zuge­las­sen worden. Zudem wurden die öffent­li­chen Opti­ons­scheine der SPAC in den Frei­ver­kehr an der Börse Frank­furt Zerti­fi­kate AG einge­führt. — Die Spon­so­ren der Lakestar SPAC 1 SE wurden im Rahmen des Börsen­gangs von einem auf Kapi­tal­markt­trans­ak­tio­nen spezia­li­sier­ten Team der inter­na­tio­na­len Wirt­schafts­kanz­lei Arendt & Meder­nach unter Feder­füh­rung der Part­ner Alex­an­der Olli­ges und Fran­çois Warken beraten.

Inner­halb von zwei Tagen hat die Lakestar SPAC I SE mit Sitz in Luxem­burg 275 Mio. EUR von insti­tu­tio­nel­len Anle­gern einge­nom­men. Es ist die erste Mantel­ge­sell­schaft dieser Art in Deutsch­land seit mehr als zehn Jahren. Die SPAC hat zwei Jahre Zeit, um ein oder mehrere viel­ver­spre­chende Tech-Unter­neh­men zu iden­ti­fi­zie­ren und zu kaufen. Im Fokus sind börsen­reife Firmen im Wert von 750 Mio. EUR bis 4 Mrd. EUR.

Der Wert­pa­pier­pro­spekt war am 19. Februar 2021 in Luxem­burg von der Commis­sion de Surveil­lance du Secteur Finan­cier (CSSF) in deren Eigen­schaft als zustän­dige Behörde gebil­ligt worden. Darüber hinaus hat die Lakestar SPAC 1 SE Spon­sor­ak­tien und Spon­sor-Opti­ons­scheine ausge­ge­ben. Es wird erwar­tet, dass diese Trans­ak­tion den Weg für das Come­back weite­rer SPACs mit Sitz in Luxem­burg an euro­päi­schen Börsen ebnet.

Der SPAC als alter­na­tive Inves­ti­ti­ons­ge­le­gen­heit und Alter­na­tive zum Börsengang

Ein SPAC ist ein Akqui­si­ti­ons­ve­hi­kel, das typi­scher­weise von Fach­leu­ten in einem bestimm­ten Bereich gegrün­det wird (wie z. B. im Fall der Lakestar SPAC 1 SE Tech­no­lo­gie). Das primäre Ziel ist es, durch einen Unter­neh­mens­zu­sam­men­schluss ein opera­ti­ves Unter­neh­men oder eine Gruppe zu erwer­ben, die sich oft ihrer­seits in einer Früh­phase eines Börsen­gangs befin­det. Eine solche Akqui­si­tion wird durch die Kapi­tal­be­schaf­fung der SPAC im Zuge ihres eige­nen Börsen­gangs finan­ziert. Die so beschaff­ten Erlöse werden auf einem Treu­hand­konto gehal­ten, um bei Bedarf schnell einge­setzt werden zu können. Sobald ein poten­zi­el­les Über­nah­me­ob­jekt iden­ti­fi­ziert wurde, muss der Unter­neh­mens-zusam­men­schluss von der Mehr­heit der abge­ge­be­nen Stim­men auf einer Haupt­ver­samm­lung des SPACs geneh­migt und in der Regel inner­halb eines Zeit­raums von zwei Jahren ab deren Börsen­zu­las­sung voll­zo­gen werden. Andern­falls wird die SPAC liquidiert.

Öffent­li­che Aktio­näre des SPACs haben damit die Möglich­keit, unmit­tel­bar in ein Akqui­si­ti­ons­ve­hi­kel zu inves­tie­ren und genie­ßen gleich­zei­tig die Rechts­ga­ran­tien einer börsen­no­tier­ten Gesell­schaft: Regu­lie­rung und Trans­pa­renz sowie das Mitspra­che­recht beim Unter­neh­mens­zu­sam­men­schluss. Wird dieser geneh­migt, können die öffent­li­chen Aktio­näre, die den geplan­ten Unter­neh­mens­zu­sam­men­schluss nicht guthei­ßen, den Rück­kauf ihrer Aktien verlan­gen. Für das Ziel­un­ter­neh­men stellt der Unter­neh­mens­zu­sam­men­schluss eine attrak­tive Alter­na­tive zu einem tradi­tio­nel­len eige­nen Börsen­gang dar.

Neues Poten­zial für Luxemburg

Der Start des ersten luxem­bur­gi­schen SPACs nach mehr als einem Jahr­zehnt deutet auf attrak­tive Möglich­kei­ten für Europa und Luxem­burg glei­cher­ma­ßen hin. Dank seines unter­neh­mens­freund­li­chen Umfelds, seines Inves­ti­ti­ons­schwer­punkts und seiner spezia­li­sier­ten Aufsichts­be­hör­den ist Luxem­burg als Stand­ort für das Aufle­gen von SPACs ideal posi­tio­niert. Die Unter­stüt­zung durch Exper­ten in Berei­chen, die für die Grün­dung von SPACs spezi­fisch sind (u.a. Kapi­tal­markt­re­gu­lie­rung, Gesell­schafts­recht, M&A und Steu­ern), ist für die erfolg­rei­che Grün­dung einer SPAC unerlässlich.

„Die SPAC bietet eine neue Art des Börsen­gangs, die dem heuti­gen Wunsch nach Effi­zi­enz und verkürz­ter Time-to-Market entspricht“, erklärt Fran­çois Warken, Part­ner und Leiter der Kapi­tal­markt-Rechts­pra­xis von Arendt & Meder­nach in Luxem­burg. „Die Lakestar SPAC 1 SE ist auch ein sehr tref­fen­des Beispiel für die Viel­sei­tig­keit des luxem­bur­gi­schen Gesell­schafts­rechts und der einschlä­gi­gen Corpo­rate-Gover­nance-Regeln, die es ermög­li­chen, die wich­tigs­ten Merk­male einer US-ameri­ka­ni­schen SPAC in einer luxem­bur­gi­schen Gesell­schaft genau nach­zu­bil­den und dabei gleich­zei­tig den EU-Wert­pa­pier- und Börsen­vor­schrif­ten voll­stän­dig Rech­nung zu tragen.“

„Diese Art von Akqui­si­tion ist eine groß­ar­tige Gele­gen­heit für Luxem­burg: mitten im Herzen Euro­pas und zudem mit einer guten Anbin­dung an alle wich­ti­gen euro­päi­schen Börsen­plätze“, betont Alex­an­der Olli­ges, Part­ner in der Corporate/M&A‑Praxis von Arendt & Meder­nach in Luxem­burg. „Die Erreich­bar­keit der Aufsichts­be­hörde und deren Kennt­nis des Produkts und der Bedin­gun­gen, die Flexi­bi­li­tät des luxem­bur­gi­schen Gesell­schafts­rechts bei der Umset­zung der Markt­be­din­gun­gen für einen SPAC und das einma­lige inter­na­tio­nale Umfeld ermög­li­chen eine schnelle Reali­sie­rung von Projek­ten — insbe­son­dere im Bereich Tech­no­lo­gie und Inno­va­tion, wie wir im Fall der Lakestar SPAC 1 SE gese­hen haben.“

Im Team von Arendt & Meder­nach waren an der Seite der Lakestar SPAC 1 SE Alex­an­der Olli­ges (Part­ner, Feder­füh­rung Corpo­rate), Fran­çois Warken (Part­ner, Feder­füh­rung Kapi­tal­markt­recht) und Jan Neuge­bauer (Part­ner, Steu­er­recht) sowie die Senior Asso­cia­tes Noémi Gémesi (Kapi­tal­markt­recht) und Maria Gros­busch (Corpo­rate) tätig.

Der Börsen­gang in Frank­furt wurde von der Kanz­lei Sulli­van & Crom­well unter Feder­füh­rung von Part­ner Dr. Cars­ten Berrar betreut.

Über Arendt & Medernach

Arendt & Meder­nach ist die führende und unab­hän­gige Rechts­an­walts­kanz­lei in Luxem­burg. Das inter­na­tio­nale Team der Kanz­lei mit mehr als 350 Rechts­an­wäl­ten und Juris­ten ist auf die Rechts­be­ra­tung und recht­li­che Vertre­tung von luxem­bur­gi­schen sowie auslän­di­schen Mandan­ten im Bereich des Finanz- und Wirt­schafts­rechts spezia­li­siert. Arendt & Meder­nach verfügt über Büros in Luxem­burg, Dubai, Hong­kong, London, Moskau, Paris und New York. Im Dezem­ber 2020 wurde die Kanz­lei von der Zeit­schrift The Lawyer als Euro­päi­sche Kanz­lei des Jahres (Euro­pean Law Firm of the Year) und als Kanz­lei des Jahres für Bene­lux (Law Firm of the Year: Bene­lux) ausgezeichnet.

MBI: ARQIS begleitet Verkauf der forcont bei Nachfolgeregelung

München/ Leip­zig – ARQIS hat die Altge­sell­schaf­ter des Leip­zi­ger IT Unter­neh­mens forcont busi­ness tech­no­logy gmbh bei der Veräu­ße­rung vom sämt­li­chen Geschäfts­an­tei­len betreut. Mit dem Verkauf konn­ten die Altge­sell­schaf­ter Christa Gaud­litz, Matthias Kunisch und Invent­ment GmbH – die das Unter­neh­men vor 30 Jahren gegrün­det haben – eine Nach­fol­ge­re­ge­lung umset­zen, die die Unab­hän­gig­keit, den Fort­be­stand und das weitere Wachs­tum des Leip­zi­ger IT-Unter­neh­mens sichert.

Die Erwer­ber­gruppe der forcont besteht aus Matthias Koch, der den Erwerb als Manage­ment-Buy-In (MBI) initi­iert hatte, dem WMS Wachs­tums­fonds Mittel­stand Sach­sen (vertre­ten durch Thomas Tetten­born) sowie Thomas Fahrig, einer der bishe­ri­gen Geschäfts­füh­rer der forcont. Matthias Koch, der als neuer geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter der unter­neh­me­ri­sche Kopf von forcont wird, ist seit mehr als 20 Jahren als Mana­ger in der ECM-Bran­che im deutsch­spra­chi­gen Raum tätig. Neben dem forcont Geschäfts­füh­rer Thomas Fahrig werden auch der Proku­rist Achim Anhalt und das gesamte Führungs­team ihre erfolg­rei­che Arbeit fortsetzen.

Das als IXOS Anwen­dungs-Soft­ware GmbH gegrün­dete Unter­neh­men bietet stan­dar­di­sierte ECM Produkte an, vor allem für digi­ta­les Perso­nal- und Vertrags­ma­nage­ment sowie indi­vi­du­elle Akten­lö­sun­gen. Zu den circa 400 Kunden zählen u.a. die ALBA Group und Deut­sche Wohnen SE.

Das ARQIS-Team um Prof. Dr. Chris­toph von Einem (Foto) beglei­tet regel­mä­ßig tech­no­lo­gie­be­zo­gene M&A‑Transaktionen und Unter­neh­mens­nach­fol­gen. So beriet es 2018 auch die Gesell­schaf­ter des IT Secu­rity und Cloud-Anbie­ters Brain­loop AG bei dem Verkauf an den US-Wett­be­wer­ber Dili­gent. Größ­ter Gesell­schaf­ter war auch dort die Invent­ment GmbH, zu deren Allein­ge­sell­schaf­ter von Einem eine jahr­zehn­te­lange enge vertrau­ens­volle Zusam­men­ar­beit verbindet.

Bera­ter Altge­sell­schaf­ter der forcont: ARQIS (München)
Prof. Dr. Chris­toph von Einem (Feder­füh­rung; of Coun­sel), Dr. Mauritz von Einem (Co-Lead; beide Corporate/M&A), Marcus Noth­hel­fer (IP); Coun­sel: Tanja Kurtzer (Pensi­ons); Asso­cia­tes: Benja­min Bandur (Corporate/M&A), Martin Wein­gärt­ner (Düssel­dorf; Pensions)

Über ARQIS
ARQIS ist eine unab­hän­gige Wirt­schafts­kanz­lei, die inter­na­tio­nal tätig ist. Die Sozie­tät wurde 2006 an den Stand­or­ten Düssel­dorf, München und Tokio gegrün­det. Rund 55 Anwälte und Legal Specia­lists bera­ten in- und auslän­di­sche Unter­neh­men auf höchs­tem Niveau zum deut­schen und japa­ni­schen Wirt­schafts­recht. Mit den Fokus­grup­pen Tran­sac­tions, HR.Law, Japan, Data.Law und Risk ist die Kanz­lei auf die ganz­heit­li­che Bera­tung ihrer Mandan­ten ausge­rich­tet. Weitere Infor­ma­tio­nen finden Sie unter www.arqis.com.

Bastei Lübbe strukturiert Unternehmensfinanzierung neu mit NCF

Köln — NETWORK Corpo­rate Finance (NCF) hat den Vorstand der Bastei Lübbe AG bei der Neustruk­tu­rie­rung seiner gesam­ten Unter­neh­mens­fi­nan­zie­rung, inklu­sive einer Akquis­ti­ons­fi­nan­zie­rung zum Erwerb des „smarticular“-Verlages, beraten.

Trans­ak­tion
Im Rahmen dieser Neustruk­tu­rie­rung der Unter­neh­mens­fi­nan­zie­rung der Bastei Lübbe AG wurde die gesamte Fremd­ka­pi­tal-Finan­zie­rung lang­fris­tig ausge­rich­tet und um eine Akqui­si­ti­ons­fi­nan­zie­rung für den Erwerb des auf Nach­hal­tig­keit spezia­li­sier­ten Verlags­hau­ses „smar­ti­cu­lar“ ergänzt. Damit konnte die alte, sehr komplexe Konsor­ti­al­fi­nan­zie­rung abge­löst und durch eine flexi­ble, kosten­ef­fek­tive Finan­zie­rung auf bila­te­ra­ler Basis ersetzt werden.

Über Bastei Lübbe AG
Die börsen­no­tierte Bastei Lübbe AG ist eines der größ­ten und bekann­tes­ten deut­schen Verlags­häu­ser, das sich auf die Heraus­gabe von Büchern, Hörbü­chern und E‑Books mit belle­tris­ti­schem und popu­lär­wis­sen­schaft­li­chem Inhalt sowie peri­odisch erschei­nende Roman­hefte spezia­li­siert. Inter­na­tio­nale und natio­nale Best­sel­ler­au­toren wie Ken Follett, Dan Brown, Jeff Kinney, Rebecca Gablé, Petra Hüls­mann, Andreas Eschbach, Timur Vermes und viele mehr veröf­fent­li­chen ihre Bücher zum Teil seit Jahr­zehn­ten im Kölner Verlags­haus. Mit dem Erwerb von „smar­ti­cu­lar“ erwei­tert und ergänzt die Bastei Lübbe AG ihre Inhalte zum Thema Nach­hal­tig­keit. www.luebbe.de

Über NCF
Network Corpo­rate Finance ist eine unab­hän­gige, eigen­tü­mer­ge­führte Bera­tungs­ge­sell­schaft mit Schwer­punkt auf Unter­neh­mens­käu­fen und ‑verkäu­fen (Mergers & Acqui­si­ti­ons), Kapi­tal­markt­trans­ak­tio­nen sowie Eigen- und Fremd­ka­pi­tal-Finan­zie­run­gen. Hier­bei bera­ten wir sowohl etablierte als auch junge Unter­neh­men unter­schied­lichs­ter Bran­chen. Mit unse­rem Team von mehr als 20 Mitar­bei­tern an den Stand­or­ten Düssel­dorf, Berlin und Frank­furt haben wir uns seit unse­rer Grün­dung im Jahr 2002 als eines der erfolg­reichs­ten unab­hän­gi­gen Corpo­rate Finance Bera­tungs­häu­ser in Deutsch­land etabliert.

KRAHN Chemie erwirbt sechs Unternehmen von Jollis AB & Partners

Hamburg – DLA Piper hat die in Hamburg ansäs­sige KRAHN Chemie Gruppe, Teil der welt­weit täti­gen Otto Krahn Gruppe, beim Erwerb der mehr­heit­li­chen Anteile an sechs Unter­neh­men von Jollis AB & Part­ners, Schwe­den, bera­ten. Um die neuen Akti­vi­tä­ten zu bündeln, wurde die KRAHN Nordics AB gegrün­det, an der die KRAHN Chemie die Mehr­heit hält unter Betei­li­gung eini­ger der bishe­ri­gen Eigen­tü­mer der erwor­be­nen Gesell­schaf­ten. Mit einem jähr­li­chen Umsatz von ca. EUR 1,3 Mrd. ist die Otto Krahn Gruppe mit rund 1.600 Mitar­bei­tern an welt­weit 36 Stand­or­ten vertreten.

Zu den erwor­be­nen Unter­neh­men gehö­ren die in Göte­borg ansäs­si­gen Gesell­schaf­ten AmphoChem AB, ein führen­der skan­di­na­vi­scher Distri­bu­tor von Indus­trie­che­mi­ka­lien, Addi­ti­ven sowie Spezi­al­che­mi­ka­lien, und Pemco Addi­ti­ves AB, ein weite­rer führen­der skan­di­na­vi­scher Distri­bu­tor, der in der Kraftstoff‑, Schmier­mit­tel- und petro­che­mi­schen Indus­trie tätig ist.

Darüber hinaus umfasste die Trans­ak­tion den indi­rek­ten Erwerb von Antei­len an der Temper Tech­no­logy AB, Göte­borg, welche nach­hal­tige und ener­gie­ef­fi­zi­ente Wärme­trä­ger­flüs­sig­kei­ten und Frost­schutz­mit­tel herstellt, BGM Logistics AB, Göte­borg, einem Anbie­ter von Logis­tik-Lösun­gen für Lager­hal­tung, Dritt­lo­gis­tik und Vertrieb in Schwe­den, sowie Pemco-Trigueros Addi­ti­ves Spain S.L., Alicante, welche den Vertrieb von Addi­ti­ven und Basis­ölen für den Einsatz in Kraft­stof­fen, Indus­trie- und Auto­mo­bil­re­zep­tu­ren in Spanien abdeckt.

Im Zuge der Trans­ak­tion hat KRAHN Chemie zusätz­lich 100% der engli­schen Petrico Ltd., Sand­bach, erwor­ben, an welcher Pemco Addi­ti­ves AB bislang indi­rekt Mehr­heits­ei­gen­tü­me­rin war. Petrico vertreibt für die Schmier­stoff- und Addi­tiv-Indus­trie hoch­spe­zia­li­sierte Erdöl­pro­dukte und chemi­sche Produkte.

DLA Piper hat, unter Feder­füh­rung von Sebas­tian Decker (Foto), die Otto Krahn Gruppe bereits in den vergan­ge­nen Jahren erfolg­reich bei diver­sen natio­na­len und inter­na­tio­na­len Trans­ak­tio­nen bera­ten, so zuletzt bei dem Anteils­er­werb an der grie­chi­schen Inter­Ac­tive S.A. Anfang 2020 und zuvor bei dem Erwerb der eMBe durch KRAHN Chemie sowie bei dem Erwerb der WIPAG Gruppe durch ALBIS PLASTIC und ihrem Joint Venture mit William Barnet & Son in den USA.

„Sebas­tian Decker und sein Team sind auch in komple­xen Trans­ak­tio­nen sehr umsich­tig und gründ­lich, trotz­dem prag­ma­tisch und reak­ti­ons­schnell. Das Team­work inner­halb des DLA Teams und mit dem Mandan­ten ist heraus­ra­gend und die Bereit­schaft und Fähig­keit sich in die – auch kommer­zi­el­len – Details einer Trans­ak­tion einzu­den­ken sind beson­ders hervor­zu­he­ben“ sagt Axel Sebbesse, Chief Deve­lo­p­ment Offi­cer und Head of M&A der Otto Krahn Gruppe.

Das inter­na­tio­nale Team von DLA Piper stand unter der gemein­sa­men Feder­füh­rung von Part­ner Sebas­tian Decker und Senior Asso­ciate Sophie von Mandels­loh (beide Corporate/M&A, Hamburg). Darüber hinaus waren aus dem Frank­fur­ter Büro Part­ner Semin O, Coun­sel Sergej Bräuer sowie Asso­ciate Alex­an­der Rösch (alle Kartell­recht), aus Leeds, UK, die Part­ner Andrew Davies (Corpo­rate) und Jane Hannon (Employ­ment) sowie die Asso­cia­tes Simon Winterburn (Corpo­rate) und Char­lotte Need­ham (Employ­ment), aus Stock­holm, Schwe­den, die Part­ner Magnus Oskars­son (Corpo­rate) und Björn Rustare (Employ­ment), Senior Asso­ciate Kris­tina Stavne sowie Asso­ciate Björn Torsteins­rud (beide Corpo­rate) und aus dem Büro in Madrid, Spanien, Legal Direc­tor Remei Sanchez sowie Asso­ciate Maria Gutier­rez (beide Corpo­rate) in die Bera­tung eingebunden.

Das Inhouse-Team der Otto Krahn Gruppe wurde geführt von aus Axel Sebbesse (Chief Deve­lo­p­ment Offi­cer und Head of M&A) sowie Fabian Maerz (Direc­tor Tax & Legal).

Über DLA Piper

DLA Piper zählt mit Büros in über 40 Ländern in Afrika, Asien, Austra­lien, Europa, dem Nahen Osten sowie Nord- und Südame­rika zu den welt­weit führen­den Wirt­schafts­kanz­leien. In Deutsch­land ist DLA Piper an den Stand­or­ten Frank­furt, Hamburg, Köln und München mit mehr als 250 Anwäl­tin­nen und Anwäl­ten vertre­ten. In bestimm­ten Juris­dik­tio­nen können diese Infor­ma­tio­nen als Anwalts­wer­bung ange­se­hen werden. Weitere Infor­ma­tio­nen unter: www.dlapiper.com

Proventis Partners

Bilfinger verkauft Bilfinger GreyLogix Aqua an SCIO Automation

Hamburg – Die SCIO Auto­ma­tion GmbH („SCIO“), ein Port­fo­lio Unter­neh­men der durch Quadriga Capi­tal Eigen­ka­pi­tal­be­ra­tung GmbH bera­te­nen Fonds, erwirbt die Bilfin­ger Grey­Lo­gix Aqua GmbH („Aqua“), eine Toch­ter­ge­sell­schaft der Bilfin­ger Grey­Lo­gix GmbH. Proven­tis Part­ners hat Bilfin­ger und die beiden geschäfts­füh­ren­den Gesell­schaf­ter während des gesam­ten M&A‑Prozesses begleitet.

SCIO über­nimmt sämt­li­che Anteile des bishe­ri­gen Aqua Haupt­ge­sell­schaf­ters Bilfin­ger Grey­Lo­gix GmbH. Die beiden weite­ren geschäfts­füh­ren­den Gesell­schaf­ter von Aqua blei­ben auch zukünf­tig an der Gesell­schaft betei­ligt. Das Unter­neh­men wird zukünf­tig unter dem Marken­na­men VESCON AQUA GmbH auftre­ten und in SCIO einge­glie­dert. Mit der Über­nahme der Gesell­schaft erwei­tert SCIO ihr Kunden­port­fo­lio und erschließt neue Bran­chen. Gleich­zei­tig stärkt sie ihre Auto­ma­ti­sie­rungs- und Program­mier­leis­tun­gen im prozess­tech­ni­schen Umfeld und stellt so die Weichen für weite­res Wachs­tum in einem zukunfts­ge­rich­te­ten und nach­hal­ti­gen Umfeld wie den Trink­was­ser­auf­be­rei­tungs- und Abwasseranlagen.

„Wir stär­ken durch die Trans­ak­tion unser auto­ma­ti­sie­rungs­tech­ni­sches Leis­tungs­port­fo­lio und erwei­tern unse­ren Kunden­stamm in einem sehr homo­ge­nen und stabi­len Umfeld. Unser umfang­rei­ches Wissen und unsere Erfah­rung in allen Berei­chen der Prozess­tech­nik brin­gen wir nun ein, um Aqua lang­fris­tig weiter­zu­ent­wi­ckeln“, so Michael Goepf­arth, Geschäfts­füh­rer der SCIO Automation.

Die Rolle von Proven­tis Partners

Proven­tis Part­ners hat Bilfin­ger und die beiden geschäfts­füh­ren­den Gesell­schaf­ter während des gesam­ten M&A‑Prozesses beglei­tet. Zu den Leis­tun­gen gehör­ten u.a. die Vorbe­rei­tung der gesam­ten Trans­ak­ti­ons­do­ku­men­ta­tion, die Iden­ti­fi­ka­tion und Anspra­che geeig­ne­ter Inves­to­ren, die Koor­di­na­tion der Due-Dili­gence sowie die kommer­zi­elle Verhand­lung der Transaktion.

Über die Bilfin­ger Grey­Lo­gix Aqua GmbH

Aqua wurde 1998 von Olaf Krem­sier gegrün­det und ist seit 2013 als Toch­ter­ge­sell­schaft der Bilfin­ger Grey­Lo­gix GmbH ein Teil der Bilfin­ger-Gruppe. Der Fokus liegt auf Steue­rungs- und Prozess­leit­tech­nik für Trink­was­ser­auf­be­rei­tungs- und Abwas­ser­an­la­gen mehr­heit­lich für Kunden im öffent­li­chen Sektor. Dabei fungiert Aqua als System­in­te­gra­tor mit Schwer­punkt auf Projekt­ma­nage­ment sowie High-End-Auto­ma­ti­sie­rungs- und Program­mie­rungs­leis­tun­gen. Über sieben Stand­orte hinweg gewähr­leis­tet das Unter­neh­men eine flächen­de­ckende und stand­ort­nahe Betreu­ung der Kunden.

Über die SCIO Auto­ma­tion Gruppe

Die SCIO Auto­ma­tion GmbH wurde im Januar 2019 als mittel­stän­di­sche Platt­form im Bereich der indus­tri­el­len Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik sowie angren­zen­der Inge­nieurs-Dienst­leis­tun­gen gegrün­det und vereint Nischen­an­bie­ter mit jahr­zehn­te­lan­gen Erfah­run­gen in ihren Tätig­keits­fel­dern. Die Kunden kommen aus den Berei­chen Auto­mo­tive, Logis­tik, Chemie- und Prozess­in­dus­trie, Rein­raum und Elek­tro­nik, Life Science und Medi­zin­tech­nik sowie Ener­gie­wirt­schaft und Umwelttechnik
Über Proven­tis Partners

Über Proven­tis Partners

Proven­tis Part­ners ist eine part­ner­ge­führte M&A‑Beratung, zu deren Kunden mehr­heit­lich mittel­stän­di­sche Fami­li­en­un­ter­neh­men, Konzern­töch­ter sowie Private Equity-Fonds gehö­ren. Mit 30 M&A‑Beratern gehört Proven­tis Part­ners zu den größ­ten unab­hän­gi­gen M&A‑Beratungen im deutsch­spra­chi­gen Raum und blickt auf 20 Jahre M&A‑Erfahrung sowie über 300 abge­schlos­sene Trans­ak­tio­nen zurück. Die M&A‑Berater mit Stand­or­ten in Zürich, Hamburg, Köln und München sind in den Sekto­ren Indus­tri­als, Busi­ness Services, Consu­mer & Retail, TMT, Health­care sowie Energy aktiv. Die exklu­sive Mitglied­schaft bei Mergers Alli­ance – einer inter­na­tio­na­len Part­ner­schaft führen­der M&A‑Spezialisten – ermög­licht Proven­tis Part­ners Kunden in 30 Ländern in den wich­tigs­ten Märk­ten welt­weit zu beglei­ten. Die Mitglie­der der Mergers Alli­ance, mit über 200 M&A‑Professionals, bieten Proven­tis Part­ners und damit seinen Kunden einen einzig­ar­ti­gen Zugang zu loka­len Märk­ten in Europa, Nord­ame­rika, Latein­ame­rika, Asien und Afrika.

Glasfasernetze

Wagner Fernmeldebau Holding übernimmt Benzina Kommunikation

München/ Frei­burg — Mit einem Team um den Part­ner Dr. Rainer Herschlein hat Heuking Kühn Lüer Wojtek die Wagner Fern­mel­de­bau Holding GmbH beim mehr­heit­li­chen Erwerb der Benzina Kommu­ni­ka­tion GmbH aus Frei­burg bera­ten. Verkäu­fer der Anteile ist der allei­nige Gesell­schaf­ter und Geschäfts­füh­rer M. Benzina. Er bleibt auch nach Abschluss der Trans­ak­tion unver­än­dert an Bord, der Unter­neh­mens­name wird fortgeführt.

Die Wagner Gruppe formt derzeit im Rahmen einer Buy-and-build Stra­te­gie einen Komplett­an­bie­ter für den Bau von Glas­fa­ser-Infra­struk­tur. Mit der Über­nahme baut die Wagner Gruppe ihr Dienst­leis­tungs­spek­trum weiter aus und wird zukünf­tig im Gene­ral­un­ter­neh­mer-Ansatz umfas­sende Projekte im FTTX-Bereich umset­zen können. Die Benzina Kommu­ni­ka­tion GmbH ergänzt das bestehende Leis­tungs­port­fo­lio um alle Dienst­leis­tun­gen inner­halb der Kommu­ni­ka­ti­ons- und Netzwerktechnik.

Die Benzina Kommu­ni­ka­tion GmbH wurde 1999 von M. Benzina gegrün­det und ist seit­her inha­ber­ge­führt. Das Unter­neh­men setzt für kommu­nale Einrich­tun­gen, Unter­neh­men und öffent­li­che Auftrag­ge­ber bedarfs­ge­rechte Lösun­gen im Bereich der Kommu­ni­ka­ti­ons- und Netz­werk­tech­nik, der Gebäude- und Licht­tech­nik sowie der Elek­tro­mo­bi­li­täts-Infra­struk­tur um.

Die Wagner GmbH mit Sitz in Wald­bö­ckel­heim bei Bad Kreuz­nach ist Prefer­red Part­ner der Deut­sche Tele­kom AG im FTTC/B/H‑Ausbau in Deutsch­land. Die Wagner GmbH wurde 2006 von Peter Wagner gegrün­det und wird seit­her durch ihn geführt.

Bera­ter Wagner Fern­mel­de­bau Holding: Heuking Kühn Lüer Wojtek
Dr. Rainer Herschlein, LL.M. (Feder­füh­rung, Corporate),
Char­lotte Schmitt, LL.M. (Corpo­rate, M&A), beide Stuttgart

ABL-TECHNIC erwirbt Industriebedarf GmbH

Frank­furt a.M. – McDer­mott Will & Emery hat die ABL-TECHNIC Entla­ckung GmbH und die dahin­ter­ste­hende Invest­ment­ge­sell­schaft Rubicon Part­ners beim Erwerb der Indus­trie­be­darf GmbH im Rahmen eines Asset Deals beraten.

Die Indus­trie­be­darf GmbH, gegrün­det 1979 und mit Sitz in Sulz am Neckar, ist ein mittel­stän­di­sches Unter­neh­men für umwelt­freund­li­che Entla­ckun­gen mit über 30 Mitar­bei­tern. Zu den Kunden zählen Unter­neh­men aus der Auto­mo­bil­in­dus­trie, deren Zulie­fe­rer und weitere Betriebe aus allen Berei­chen der Oberflächentechnik.

Die ABL Gruppe – mit der ABL-TECHNIC Entla­ckung GmbH als opera­ti­ver Ober­ge­sell­schaft – ist ein Spezi­al­dienst­leis­ter für indus­tri­elle Entla­ckung und bietet ein brei­tes Leis­tungs-Port­fo­lio vom Entla­ckungs­ma­nage­ment bis zur Entsor­gung und Wert­stoff-Rück­ge­win­nung an. Das Unter­neh­men ist mit 23 Stand­or­ten in 14 Ländern vertre­ten. Seit 2011 gehört die ABL Gruppe zum Port­fo­lio von Rubicon Partners.

Das McDer­mott Team beriet die ABL Gruppe und die dahin­ter­ste­hende Invest­ment­ge­sell­schaft Rubicon Part­ners zuletzt bei dem erfolg­rei­chen Abschluss der Refi­nan­zie­rung bestehen­der Finanz­ver­bind­lich­kei­ten (verbun­den mit einer Wachstumsfinanzierungs-Komponente).

Bera­ter ABL-TECHNIC Entla­ckung GmbH/ Rubicon Part­ners: McDer­mott Will & Emery, Frankfurt
Dr. Michael Cziesla, Foto (Feder­füh­rung, Corporate/M&A/Private Equity), Dr. Maxi­mi­lian Clos­ter­meyer (Immo­bi­li­en­recht), Dr. Chris­tian Rolf (Arbeits­recht); Asso­cia­tes: Isabelle Müller, Tobias Riemen­schnei­der (beide Corporate/M&A/Private Equity), Elena Platte, LL.M. (Immo­bi­li­en­recht)

Vector Innovation Fund: erster $300 million pandemic protection fund

Luxem­burg — Vector Inno­va­tion Fund GP S.à.r.l. (VIF) has now laun­ched an expec­ted $300 million pande­mic protec­tion sub-fund 1. This first sub-fund aims to invest in tech­no­lo­gies for pande­mic protec­tion and future health­care, aiding and suppor­ting precision medi­cine, highly advan­ced point of care and AI tech­no­lo­gies to support the global economy, sustainable health­care, and life longe­vity. This first sub-fund’s objec­tive is to target commit­ments total­ling $300m due to a strong deal flow, with an expec­ted first close of $120m and a final close expec­ted within 19 months.

The Gene­ral Part­ners have an excel­lent track record in indus­try, health­care, tech­no­logy and invest­ment, with 21 exits and a total value crea­tion of $2.4billion, inclu­ding two success­ful IPOs.

VIF is a Reser­ved Alter­na­tive Invest­ment Fund based in Luxem­bourg has just been incor­po­ra­ted under the laws of the Grand Duchy of Luxem­bourg as a corpo­rate part­ners­hip limi­ted by shares (société en comman­dite par actions) quali­fy­ing as an invest­ment company with varia­ble capi­tal — reser­ved alter­na­tive invest­ment fund (société d’investissement à capi­tal varia­ble – fonds d’investissement alter­na­tif réservé) under the RAIF Law.

VIF has been set up as an umbrella struc­ture with sub-fund Vector Inno­va­tion Fund – Pande­mic Protec­tion Fund 1 at incor­po­ra­tion date. The Gene­ral Part­ner might, at its discre­tion, launch addi­tio­nal sub-funds (which may be open-ended or close-ended) each of which is repre­sen­ted by one or more Clas­ses of Shares. The fund quali­fies as an AIF within the meaning of the AIFM Law.

Each sub-fund shall consti­tute a distinct and segre­ga­ted part of the assets and liabi­li­ties of VIF’s umbrella structure.

Econo­mic fore­cas­ters say fall­out from COVID-19 is driving huge invest­ment within AI and Nano­tech­no­logy as health­care invest­ment is expec­ted to grow at a rate of nearly 50% extra a year towards a market set to be worth $1.333 tril­lion by 2027, accord­ing to Prece­dence Rese­arch 2020.

The Pande­mic Protec­tion sub-fund 1 plans to invest in sophisti­ca­ted biotech and nano­tech­no­logy-based diagnostics, biomar­kers, vacci­nes, novel thera­pies, highly targe­ted nano­me­di­ci­nes, and AI, allowing us to move to a more sustainable, digi­ti­sed, decen­tra­li­sed and demo­cra­tised point-of-care envi­ron­ment. The world cannot afford anot­her pande­mic, the ongo­ing impact of long Covid symptoms will have a profound effect on health­care provi­sion for the next five to ten years. The world of invest­ment, indus­try and governments are gearing up to be better prepa­red and are funding future the proof tech­no­lo­gies for global health.

These dyna­mic invest­ments will help to poten­ti­ally free up our econo­mies and future-proof us from infec­tious dise­a­ses as well as deve­lop solu­ti­ons to anti­bio­tic resis­tance, anot­her global health­care chal­lenge that only tech­no­logy can solve.

VIF, repre­sen­ted by its mana­ging gene­ral part­ner Vector Inno­va­tion GP, has also appoin­ted Fuchs Asset Manage­ment S.A., led by CEO Timo­the Fuchs. Fuchs Asset Manage­ment S.A. is a public limi­ted liabi­lity company based in Luxem­bourg, as the quali­fied Fund Mana­ger (AIFM) gover­ned under Luxem­bourg law for reser­ved alter­na­tive invest­ment funds under RAIF Law 2016.

The appoin­ted invest­ment advi­sor for the fund is Enab­ling Tech Invest­ment Advi­sors S.À R.L. who is also based and incor­po­ra­ted in Luxem­bourg under Luxem­bourg law. VIF’s depo­si­tory bank is Banque de Luxem­bourg. Other inter­na­tio­nal service provi­ders include Mait­land, Ashurst, The World Nano Foun­da­tion and World Science Aid.

The fund has brought toge­ther some of the world’s leading figu­res in biome­di­cine, advan­ced diagnostics, nano biomar­kers, tele­me­di­cine, AI and machine lear­ning to acce­le­rate these trans­for­ma­tio­nal tech­no­lo­gies into the markets, backed by sophisti­ca­ted, UHNW and insti­tu­tio­nal inves­tors crea­ting poten­ti­ally one of the most dyna­mic inter­na­tio­nal invest­ment structures.

VIF’s fund invest­ment stra­tegy looks to deli­ver 25–30% esti­ma­ted gross IRR, 4x MOIC over the life of the fund with an esti­mate of 10–12 diver­si­fied invest­ments per sub-fund.

Each prospect company seeking invest­ment from VIF must demons­trate to our invest­ment advi­sors, our global advi­sory board, invest­ment commit­tee and fund mana­gers, their ability to commer­cia­lise highly disrup­tive tech­no­logy globally. For this, VIF uses its unique proprie­tary rating system for stra­tegy imple­men­ta­tion, using world-class bench­mark model­ling for tech­no­logy and health­care investment.

The Fund’s Enab­ling Tech­no­logy Invest­ment Advi­sors and global advi­sory board are inter­na­tio­nal leaders in these fields of exper­tise. This has been demons­tra­ted via previous start ups that have gone on to become ‘unicorns’, as well as our team’s wider expe­ri­ence with large conglo­me­ra­tes in terms of advi­sing and suppor­ting them on stra­tegy, scaling or commer­cia­li­sing disrup­tive inno­va­tions in inter­na­tio­nal markets.

One inter­na­tio­nal invest­ment plat­form is a Pande­mic Protec­tion alter­na­tive invest­ment fund opera­ted by Vector Inno­va­tion Fund in Luxem­bourg focu­sed on limi­t­ing the effect of long form Covid-19, insu­la­ting the world against the impact of future pande­mics, whilst mini­mi­sing any impact on the global economy and health­care provi­sion and prepa­red­ness. As well as this, the fund is commit­ted to enhan­cing the deve­lo­p­ment and preva­lence of nano­tech­no­logy in healthcare.

The Vector Inno­va­tion Fund is a Reser­ved Alter­na­tive Invest­ment Fund (RAIF) specia­li­sing in support for tech­no­logy compa­nies able to trans­form global markets, nota­bly in global health­care, sustaina­bi­lity and longe­vity. These trans­for­ma­tio­nal tech­no­lo­gies come from the nano­tech­no­logy, biotech, AI and machine lear­ning, medi­cal devices, thera­pies and digi­tal health sectors.

‍The Vector Inno­va­tion Fund (VIF) is a semi-regu­la­ted alter­na­tive invest­ment fund based in Luxem­bourg and offers all the bene­fits a sophisti­ca­ted or accredi­ted inter­na­tio­nal inves­tor would require and has several sub-funds: Pande­mic Protec­tion Fund, Enab­ling Tech­no­lo­gies Fund, Future Health­care Fund.

The VIF was incor­po­ra­ted on 30th Novem­ber 2020 for its first sub fund for Pande­mic Protec­tion Fund and Future Health­care. www.vectorinnovationfund.com

CleanTech-Unternehmen ABIONIK erhält 20 Mio. Euro von ELF Capital

München –  Die ABIONIK Group reali­siert eine Unitran­che-Finan­zie­rung in Höhe von über 20 Mio. Euro mit der ELF Capi­tal Group.

ABIONIK Group GmbH mit Sitz in Berlin, ist einer der führen­den Umwelt­tech­no­lo­gie-Anbie­ter für Wasser- und Luft­auf­be­rei­tung; insbe­son­dere verfügt die Gruppe über ein inno­va­ti­ves und ausge­reif­tes Produkt-Port­fo­lio, welches sowohl im kommu­na­len als auch im indus­tri­el­len und mari­ti­men Umfeld Anwen­dung findet. Durch Vertriebs- und Produk­ti­ons­stät­ten in Europa, China und Indien verfügt das Unter­neh­men über eine globale Präsenz.

Das Clean­tech-Unter­neh­men ABIONIK wird sein Wachs­tum weiter beschleu­ni­gen und hat mit der Frank­fur­ter ELF Capi­tal Group künf­tig einen ebenso erfah­re­nen wie unter­neh­me­ri­schen Private Debt-Inves­tor an seiner Seite. Insge­samt stellt die ELF Capi­tal Group ein mittel- bis lang­fris­ti­ges Finan­zie­rungs­vo­lu­men von über 20,0 Mio. Euro für ABIONIK zur Ablö­sung der bishe­ri­gen Banken­fi­nan­zie­rung sowie für das weitere Wachs­tum zur Verfügung

Die ELF Capi­tal Group mit Sitz in Frank­furt, ist ein unab­hän­gi­ger euro­päi­scher Invest­ment Mana­ger, der mittel­stän­disch gepräg­ten Unter­neh­men in Deutsch­land, Öster­reich, der Schweiz und West­eu­ropa private Kapi­tal­l­ö­sun­gen anbie­tet. www.elfcapital.de

Recht­li­che Bera­ter ABIONIK Group: Gütt Olk Feld­haus, München

Dr. Tilmann Gütt, LL.M., Julian J. Zaich, LL.M. (beide Part­ner, Bank-/Finanz­recht), Chris­to­pher Ghabel (Senior Asso­ciate, Bank-/Finanz­recht), Chris­to­pher Müller (Asso­ciate, Bank-/Finanz­recht)

Über ELF Capi­tal Group

Die ELF Capi­tal Group ist spezia­li­siert auf flexi­ble Finan­zie­rungs­lö­sun­gen für mittel­stän­di­sche Unter­neh­men mit Fokus auf Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz sowie Nord­west Europa. Das gesamte Invest­ment­team verfügt über eine lang­jäh­rige Erfah­rung in der Struk­tu­rie­rung maßge­schnei­der­ter Finan­zie­rungs­lö­sun­gen für inha­ber­ge­führte mittel­stän­di­sche Unter­neh­men, Manage­ment Teams und Private Equity Port­fo­lio Unter­neh­men, die einen unter­neh­me­ri­schen, zuver­läs­si­gen und enga­gier­ten Finan­zie­rungs­part­ner suchen.

Durch das ELF Capi­tal Netz­werk zu Unter­neh­mern, Private-Equity-Spon­so­ren und Bera­tern bietet ELF Capi­tal indi­vi­du­ell konzi­pierte Finan­zie­rungs­lö­sun­gen für etablierte, stark wach­sende mittel­stän­di­sche Unter­neh­men wie auch für Unter­neh­men in Sonder­si­tua­tio­nen zur Verfü­gung. Die Ziel­in­ves­ti­tio­nen für Unter­neh­men reichen von 10 bis 40 Mio. Euro, wobei der Schwer­punkt auf Kapi­tal­l­ö­sun­gen für Unter­neh­men mit soli­den und profi­ta­blen Geschäfts­mo­del­len, einer führen­den Markt­po­si­tio­nie­rung und guten Wachs­tums­aus­sich­ten liegt.

Exit: SAP übernimmt Signavio von Investoren-Konsortium

Wall­dorf — SAP SE über­nimmt Signa­vio GmbH von einem Konsor­tium bestehend aus Apax Part­ners, Deut­sche Tele­kom Capi­tal Part­ners, Summit Part­ners, GP Bull­hound und den Gründern und zahlt dafür, wie man hört, rund 1 Milli­arde Euro. — Wilkie Farr & Gallag­her LLP berät das Konsor­tium beim Verkauf der Signa­vio GmbH an SAP SE.

Signa­vio, gegründet 2009, ist ein führender Anbie­ter von SaaS-basier­ter Soft­ware zur Analyse von Geschäftsprozessen und Entschei­dungs­ma­nage­ment, mit der Unter­neh­men komplexe Prozesse, Entschei­dun­gen und Work­flows entwer­fen, imple­men­tie­ren, analy­sie­ren und verwal­ten können. Über die Details der Trans­ak­tion haben die Parteien Still­schwei­gen verein­bart. Der Voll­zug der Trans­ak­tion wird zum 2. Quar­tal 2021 erwartet.

Die Inves­to­ren waren wie folgt betei­ligt: Der ameri­ka­ni­sche Geld­ge­ber Summit Part­ners, seit 2015 bei Signa­vio dabei, hielt beim Exit noch rund 8,1 % am Unter­neh­men. Deut­sche Tele­kom Capi­tal Part­ners – inzwi­schen besser unter dem Kürzel DTCP bekannt – 6,6 %. Der ameri­ka­ni­sche Inves­tor Apax, der wie DTCP 2019 bei Sgna­vio einge­stie­gen ist, wiederum war zuletzt mit 40,6 % an Bord. Was im besten Fall nun über 400 Millio­nen einge­bracht hat. Zu guter Letzt war auch noch GP Bull­hound an Signa­vio betei­ligt (0,4 %).

Signa­vio-Grün­der Gero Decker hielt zuletzt rund 15,2 % an Signa­vio. Dies bedeu­tet auf dem Papier rund 152 Millio­nen Euro. Signa­vio-Mitgrün­der Nico­las Peters, bis Sommer 2020 beim Soft­ware-Startup tätig, hielt zuletzt rund 9,3 % am Unter­neh­men. Auf Mitgrün­der Willi Tsche­sch­ner (CTO) entfie­len zuletzt rund 9,5 % der Firmen­an­teile. Mitgrün­der Torben Schrei­ter, bis 2016 bei Signa­vio tätig, kam kurz vor dem Exit auf 2,8 %.

Will­kie hat das Konsor­tium bestehend aus Lead-Inves­tor Apax Part­ners, Deut­sche Tele­kom Capi­tal Part­ners, Summit Part­ners, GP Bull­hound und den Gründern (“Konsor­tium”) beim Verkauf der Signa­vio GmbH (“Signa­vio”) an SAP SE (“SAP”) bera­ten. Das Konsor­tium hat den Abschluss einer Verein­ba­rung zum Verkauf von Signa­vio, einem führenden Unter­neh­men im Bereich Busi­ness Process Intel­li­gence und Prozess­ma­nage­ment, an SAP bekanntgegeben.

Bera­ter des Konsor­ti­ums: Will­kie Farr & Gallagher
unter Leitung von Part­ner Dr. Kamyar Abrar (Corpo­rate, Frank­furt), bestand aus den Part­nern Simon F. Spen­cer (IP, New York), Eugene L. Chang (IP, New York), William H. Rooney (Kartell­recht, New York), Michael L. Katz (Corpo­rate, New York), Dr. Markus Lauer (Corpo­rate, Frank­furt), den Coun­seln Miriam Steets, Wolf­gang Münchow, Daniel Zakrzew­ski, Dr. Moritz Vetter­mann (alle Corpo­rate, Frank­furt), Ludger Kempf (Steu­ern, Frank­furt), Matthias Schra­der (Liti­ga­tion, Frank­furt), Matthias Töke (Finance, Frank­furt) und Jona­than Konoff (Kartell­recht, New York), den Asso­cia­tes Aurel Hille (Kartell­recht, Frank­furt), Cesare Vannuc­chi, Jane Hentz, Ilie Manole, Andreas Sand­ber­ger, Philip Thürmer (alle Corpo­rate, Frank­furt), Dr. Nadine Kramer, Martin Waskow­ski (beide HR, Frank­furt), Chris­tian Schmidt (Steu­ern, Frank­furt), Chris­to­pher Cleri­hew, Stefa­nie Lech­ler (beide Finance, Frank­furt), Ahmad El- Gamal (Trade & Export, Washing­ton), Scott Wallace (Steu­ern, London).

Über Will­kie Farr & Gallag­her LLP
Will­kie Farr & Gallag­her LLP ist eine inter­na­tio­nale Anwalts­kanz­lei mit mehr als 750 Anwälten mit Büros in New York, Washing­ton, Hous­ton, Palo Alto, San Fran­cisco, Chicago, Paris, London, Frank­furt am Main, Brüssel, Mailand und Rom.

NETWORK berät Claus Nitsche & Sohn beim Verkauf an OQEMA

Die Gesell­schaf­ter der Claus Nitsche & Sohn GmbH („NITSCHE“), Distri­bu­tor von hoch­wer­ti­gen äthe­ri­schen Ölen und natür­li­chen Aromen haben die Mehr­heit ihrer Anteile an die OQEMA AG veräu­ßert. Network Corpo­rate Finance hat die Eigen­tü­mer und die Gesell­schaft im Rahmen der Trans­ak­tion exklu­siv beraten.

Im Rahmen der Unter­neh­mens­nach­folge konnte NITSCHE die OQEMA-Gruppe als neuen Mehr­heits­ge­sell­schaf­ter gewin­nen. Die Produkt­pa­lette ist dabei eine perfekte Ergän­zung zum „Flavour & Fragrance“-Sortiment der OQEMA-Gruppe. NITSCHE wird auch in Zukunft von einem der bishe­ri­gen Geschäfts­füh­rer geführt, um das lang­jäh­rige Produkt Know-how mit dem inter­na­tio­na­len Kunden- und Liefe­ran­ten­netz­werk der OQEMA-Gruppe zu verbinden.

Das Unter­neh­men

NITSCHE ist seit über 60 Jahren auf hoch­wer­tige äthe­ri­sche Öle, natür­li­che Aromen, Duft­stoffe und inno­va­tive Ingre­di­en­zien-Lösun­gen spezia­li­siert. Das Unter­neh­men zeich­net sich vor allem durch sein analy­ti­sches Verständ­nis für hoch­wer­tige natür­li­che äthe­ri­sche Öle und Produkte aus. www.nitsche-gmbh.de

Über Network Corpo­rate Finance

Network Corpo­rate Finance ist eine unab­hän­gige, eigen­tü­mer­ge­führte Bera­tungs­ge­sell­schaft mit Schwer­punkt auf Unter­neh­mens­käu­fen und ‑verkäu­fen (Mergers & Acqui­si­ti­ons), Kapi­tal­markt­trans­ak­tio­nen sowie Eigen- und Fremd­ka­pi­tal-Finan­zie­run­gen. Hier­bei bera­ten wir sowohl etablierte als auch junge Unter­neh­men unter­schied­lichs­ter Bran­chen. Mit unse­rem Team von mehr als 20 Mitar­bei­tern an den Stand­or­ten Düssel­dorf, Berlin und Frank­furt haben wir uns seit unse­rer Grün­dung im Jahr 2002 als eines der erfolg­reichs­ten unab­hän­gi­gen Corpo­rate Finance Bera­tungs­häu­ser in Deutsch­land etabliert. www.ncf.de

DIV erwirbt 38 Prozent an der Cellnex Netherlands

Bonn — DIV errich­tet den unab­hän­gi­gen Infra­st­ruc­ture Funds Digi­tal Infra­st­ruc­ture Vehi­cle (DIV) und erwirbt dazu 38 Prozent an der Cell­nex Nether­lands. SMP hat hat bei der Errich­tung des unab­hän­gi­gen Funds Vehi­cle (DIV) umfas­send und bei dem Anker-Invest­ment in Cell­nex Nether­lands steu­er­lich beraten.

DIV wird sich künf­tig auf Inves­ti­tio­nen in digi­tale Infra­struk­tur­pro­jekte (Glas­fa­ser, Türme und Rechen­zen­tren) vornehm­lich in Europa konzen­trie­ren. Als Anker-Inves­to­ren stehen die Deut­sche Tele­kom und Cell­nex bereit.

Das Anker-Invest­ment von DIV ist der Erwerb eines 38%-igen Anteils an der Cell­nex Nether­lands, in welcher die Deut­sche Tele­kom und Cell­nex ihr Tower-Geschäft in den Nieder­lan­den verei­nen. Nach Abschluss der Inves­ti­tion wird Cell­nex Nether­lands insge­samt 4.314 Stand­orte betrei­ben, darun­ter 180 neue Stand­orte, die in den nächs­ten 7 Jahren aufge­baut werden sollen. — Weitere Infor­ma­tio­nen stehen auf den Seiten der Deut­schen Tele­kom und Cell­nex in engli­scher Spra­che zur Verfügung.

Bera­ter DIV: SMP 
Jens Kretz­sch­mann (Feder­füh­rung, Fund Forma­tion), Partner
Andreas Korten­dick (Feder­füh­rung, Steu­ern), Partner
Lenn­art Lorenz (Aufsichts­recht), Partner
Dr. Stephan Bank (Fund Forma­tion), Partner
Matthias Enge (Fund Forma­tion), Asso­cia­ted Partner
Dr. Chris­tian Jois­ten (Steu­ern), Asso­cia­ted Partner
Michael Blank (Fund Forma­tion), Associate
Ramona Seufer (Steu­ern), Associate
David Wittek (Steu­ern), Associate
Dr. Niklas Ulrich (Aufsichts­recht), Associate
Dr. Florian Wilbrink (Fund Forma­tion), Associate

Über SMP

SMP ist eine auf Steuer- und Wirt­schafts­recht spezia­li­sierte Kanz­lei, die in den Kern­be­rei­chen Corpo­rate, Fonds, Prozess­füh­rung, Steu­ern und Trans­ak­tio­nen tätig ist. Zu den Mandan­ten von SMP gehö­ren aufstre­bende Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men und fami­li­en­geführte mittel­stän­di­sche Unter­neh­men genauso wie Konzerne und Private Equity- und Venture Capi­tal-Fonds. Seit der Grün­dung 2017 hat sich SMP zu einer der führen­den Adres­sen für Venture Capi­tal, Private Equity und Fonds­struk­tu­rie­rung in Deutsch­land entwi­ckelt. Die Kanz­lei und ihre Part­ner werden natio­nal und inter­na­tio­nal von JUVE, Best Lawy­ers, Legal 500, Focus sowie Cham­bers and Part­ners geführt.SMP beschäf­tigt heute über 60 erfah­rene Rechts­an­wälte, Steu­er­be­ra­ter und Tax Specia­lists in drei Büros in Berlin, Hamburg und Köln.

Innovation/ IP-Management: innosabi wird Teil der Questel Gruppe

München — Ques­tel hat eine Mehr­heits­be­tei­li­gung an der inno­sabi GmbH mit Sitz in München erwor­ben. Zusätz­lich zu ihren Produkt-Port­fo­lios werden die beiden Parteien ihre jewei­lige Markt­prä­senz nutzen, um einen globa­len Kunden­stamm zu bedie­nen. Zukünf­tig wird inno­sabi sein Geschäft unter der Marke inno­sabi als Teil der Ques­tel-Gruppe weiterführen.

Ques­tel wird die inno­sabi-Soft­ware in sein Produkt-Port­fo­lio inte­grie­ren und sie welt­weit sowohl neuen Kunden als auch seiner bestehen­den Basis von über 6.000 Kunden in 30 Ländern anbie­ten. Mit dem Beitritt zu Ques­tel posi­tio­niert sich inno­sabi für weite­res schnel­les Wachs­tum und Inter­na­tio­na­li­sie­rung unter dem Dach einer führen­den Soft­ware-Platt­form mit 50% des Umsat­zes in Nord­ame­rika, 30% in Europa und 20% in Asien.

Die Kombi­na­tion der Inno­va­ti­ons­soft­ware von inno­sabi mit Ques­tels umfang­rei­chem Ange­bot an Lösun­gen für das Manage­ment von geis­ti­gem Eigen­tum und kura­tier­ten Daten­quel­len ist die Antwort auf die Heraus­for­de­run­gen, denen sich Unter­neh­men in der heutigen
schnell­le­bi­gen Geschäfts­welt stel­len müssen.

Im Zuge der fort­schrei­ten­den Digi­ta­li­sie­rung und tech­no­lo­gi­schen Inno­va­tion sind dieje­ni­gen Unter­neh­men in der Lage, ihren Erfolg voran­zu­trei­ben, die ihr eige­nes Inno­va­ti­ons­po­ten­zial ausschöp­fen. — Die Kombi­na­tion der Inno­va­ti­ons­werk­zeuge von inno­sabi und der Daten- und Work­flow­Ma­nage­ment-Lösun­gen von Ques­tel macht es einfa­cher denn je, tech­ni­sche, wissen­schaft­li­che und geschäft­li­che Daten nach neuen Erkennt­nis­sen und sich abzeich­nen­den Chan­cen zu durch­su­chen, sie in direk­ter Zusam­men­ar­beit mit allen betei­lig­ten Stake­hol­dern zu markt­fä­hi­gen Inno­va­tio­nen zu entwi­ckeln und die Ergeb­nisse konti­nu­ier­lich als neue IP-Assets zu verwal­ten. inno­sabi als dritte Akqui­si­ton in diesem Bereich mani­fes­tiert Ques­tels stra­te­gi­schen Fokus auf Innovation.

Für Catha­rina van Delden, Mitgrün­de­rin und CEO von inno­sabi, ist die Inte­gra­tion ihres
Unter­neh­mens in die Ques­tel-Gruppe der nächste logi­sche Schritt bei der Verfol­gung der Vision von inno­sabi: „Seit inno­sa­bis erstem Tag haben wir immer daran geglaubt, dass Inno­va­tion dort passiert, wo die rich­ti­gen Menschen, Ideen und das rich­tige Wissen zusam­men­kom­men. Das ist genau das, was jetzt passiert, da inno­sabi Teil von Ques­tel wird. Gemein­sam werden wir die Art und Weise erwei­tern, wie IP-Daten bei der Schaf­fung von Inno­va­tio­nen genutzt werden — und wie diese wiederum als das IP des Unter­neh­mens verwal­tet werden. Wir freuen uns sehr darauf, dieses Poten­zial in neue, inno­va­tive Werk­zeuge für unsere Kunden umzusetzen.“

Charles Besson, CEO von Ques­tel, teilt diese Ansicht und unter­streicht die Bedeu­tung von
Inno­va­ti­ons­lö­sun­gen für die Wachs­tums­pläne von Ques­tel: „Da der Schutz des geis­ti­gen Eigen­tums mit allen erfolg­rei­chen Inno­va­ti­ons­in­itia­ti­ven verwo­ben ist, ist die Soft­ware von inno­sabi sehr syner­ge­tisch zu dem, was wir am besten können. Jedes geis­tige Eigen­tum beginnt mit einem groß­ar­ti­gen Inno­va­ti­ons­pro­zess. inno­sabi hat eine außer­ge­wöhn­li­che Erfolgs­bi­lanz, wenn es darum geht, die Inno­va­ti­ons­pro­gramme ihrer Kunden zu unter­stüt­zen und dafür zu sorgen, dass es bei Inno­va­tio­nen um mehr als nur um Ideen geht. Das macht sie zu einer perfek­ten Ergän­zung für die Questel-Gruppe.“

Über inno­sabi
inno­sabi ist einer der welt­weit führen­den Anbie­ter von Soft­ware­lö­sun­gen für kolla­bo­ra­ti­ves Inno­va­tions- und Ideen­ma­nage­ment. Das Unter­neh­men mit Sitz in München wurde 2010 von Catha­rina van Delden, Jan Fischer, Hans-Peter Heid und Moritz Sebas­tian Wurf­baum gegrün­det. Heute beschäf­tigt inno­sabi 55 Mitar­bei­ter. Große inter­na­tio­nale Konzerne vertrauen auf die Soft­ware und das Metho­den­wis­sen von inno­sabi, um ihre Inno­va­ti­ons­pro­zesse zu trans­for­mie­ren, indem sie eine offene Zusam­men­ar­beit mit Kunden, Mitar­bei­tern, Liefe­ran­ten und ande­ren rele­van­ten Stake­hol­dern ermög­li­chen. inno­sabi befä­higt Orga­ni­sa­tio­nen, ihr gesam­tes Ökosys­tem für Inno­va­tio­nen zu nutzen. Neben neuen Formen der digi­ta­len, groß ange­leg­ten Kolla­bo­ra­tion entwi­ckelt inno­sabi konti­nu­ier­lich inno­va­tive Analyse- und Auswer­tungs­me­cha­nis­men, um mehr Infor­ma­tio­nen und zusätz­li­che Daten­quel­len für Unter­neh­mens­in­no­va­tio­nen nutz­bar zu machen. Zu den Kunden von inno­sabi zählen heute unter ande­rem Siemens, Daim­ler, Post­bank, Deut­sche Tele­kom und Bayer. Seit Januar 2021 ist inno­sabi Teil der Questel-Gruppe.

Über Ques­tel
Ques­tel ist ein End-to-End-Anbie­ter von Lösun­gen für geis­ti­ges Eigen­tum mit mit über 900 Mitar­bei­tern und mehr als 6.000 Kunden und 1 Million Nutzern in 30 Ländern. Ques­tel bietet eine umfas­sende Soft­ware-Suite für die Recher­che, Analyse und Verwal­tung von Erfin­dun­gen und IP-Assets. Ques­tel bietet außer­dem Dienst­leis­tun­gen für den gesam­ten Lebens­zy­klus des geis­ti­gen Eigen­tums, einschließ­lich Recher­chen zum Stand der Tech­nik, Ausar­bei­tung von Paten­ten, inter­na­tio­nale Anmel­dun­gen, Über­set­zun­gen und Verlän­ge­run­gen. Diese Lösun­gen, wenn sie mit Ques­tels IP Kosten­ma­nage­ment-Platt­form kombi­niert werden, liefern Kunden eine durch­schnitt­li­che Einspa­rung von 30–60% über das gesamte Prosecution-Budget.

Network berät Spreewaldkonserve Golßen bei Verkauf an Andros

Golßen/ Düssel­dorf — Die Gesell­schaf­ter der Obst-und Gemü­se­ver­ar­bei­tung Spree­wald­kon­serve Golßen haben ihre Anteile im Rahmen einer stra­te­gi­schen Part­ner­schaft voll­stän­dig an die fran­zö­si­sche Andros-Gruppe, Biars-sur-Cère, veräu­ßert. Die Trans­ak­tion umfasst die beiden Unter­neh­mens­teile und Produk­ti­ons­stand­orte in Golßen/Deutschland sowie in Szigetvár/Ungarn. Network Corpo­rate Finance hat die Spree­wald­kon­serve Golßen und ihre Gesell­schaf­ter exklu­siv im Rahmen der Trans­ak­tion beraten.

Trans­ak­tion

Die Gesell­schaf­ter der Obst- und Gemü­se­ver­ar­bei­tung Spree­wald­kon­serve Golßen verkau­fen ihre Anteile im Rahmen einer stra­te­gi­schen Part­ner­schaft an die Andros-Gruppe. Andros, mit einem Jahres­um­satz von über 2,2 Milli­ar­den EUR in 2019 und Sitz im südfran­zö­si­schen Biars-sur-Cère, ist ein führen­der Herstel­ler von Konfi­tü­ren, Obst- und Milch­pro­duk­ten. Bereits seit 1991 ist man über den Obst-Herstel­ler der Marke Oden­wald in Breu­berg in Deutsch­land präsent. Des Weite­ren gehört das Milch­werk Elster­werda mit der Marke „Mark Bran­den­burg“ zur Gruppe. Mit der Über­nahme der Spree­wald­kon­serve stärkt Andros seine Posi­tion in Deutsch­land sowie im Markt für Frucht- und Gemü­se­ver­ar­bei­tung und plant Syner­gien im regio­na­len Sourcing und in der Distri­bu­tion zu heben.

Über Spree­wald­kon­serve Golßen

In Golßen (Dahme-Spree­wald) werden schon seit 1946 Konser­ven mit loka­len Obst- und Gemü­se­pro­duk­ten herge­stellt. Die Inha­ber der Spree­wald­kon­serve betrei­ben das Geschäft in drit­ter Genera­tion und haben eine über 100-jährige Firmen­ge­schichte, die Ende des 19. Jahr­hun­derts am Nieder­rhein begann. Rund 32 unter­schied­li­che Obst- und Gemü­se­sor­ten werden jähr­lich zu verschie­de­nen Spezia­li­tä­ten verar­bei­tet. Die Produkt­pa­lette umfasst 250 Arti­kel inkl. Handels­mar­ken und wird in über 30 Ländern vertrie­ben. In Ostdeutsch­land ist die Marke „Spree­wald­hof“ markt­füh­rend bei Gurken im Glas. www.spreewaldhof.de

Über Network Corpo­rate Finance

Network Corpo­rate Finance ist eine unab­hän­gige, eigen­tü­mer­ge­führte Bera­tungs­ge­sell­schaft mit Schwer­punkt auf Unter­neh­mens­käu­fen und ‑verkäu­fen (Mergers & Acqui­si­ti­ons), Kapi­tal­markt­trans­ak­tio­nen sowie Eigen- und Fremd­ka­pi­tal-Finan­zie­run­gen. Hier­bei bera­ten wir sowohl etablierte als auch junge Unter­neh­men unter­schied­lichs­ter Bran­chen. Mit unse­rem Team von mehr als 20 Mitar­bei­tern an den Stand­or­ten Düssel­dorf, Berlin und Frank­furt haben wir uns seit unse­rer Grün­dung im Jahr 2002 als eines der erfolg­reichs­ten unab­hän­gi­gen Corpo­rate Finance Bera­tungs­häu­ser in Deutsch­land etabliert. www.ncf.de

IMTEC wird an VI-grade / Spectris Gruppe verkauft

Frank­furt a. Main – Der Grün­dungs­ge­sell­schaf­ter der IMTEC GmbH, Thomas Schulz, hat sein Unter­neh­men an die VI-grade GmbH, einer deut­schen Konzern-Toch­ter der Spec­tris-Gruppe, veräus­sert. IMTEC ist auf inno­va­tive Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik und Simu­la­to­ren für OEMs im Auto­mo­bil­sek­tor und Trans­port­we­sen sowie für Indus­trie­un­ter­neh­men spezia­li­siert. Die Wirt­schafts­kanz­lei FPS hat die IMTEC GmbH bei der Veräu­ße­rung des Unter­neh­mens an die VI-grade GmbH recht­lich beraten.

„Dies ist ein stra­te­gi­scher Schritt für IMTEC und wir freuen uns sehr über den Beitritt zu VI-grade”, sagt Thomas Schulz, Geschäfts­füh­rer bei IMTEC. „Es hat viele Vorteile, Teil dieser globa­len Gruppe zu werden. Das Führungs­team von VI-grade hat ein star­kes Inter­esse daran, die Fähig­kei­ten, Produkte und hoch­ta­len­tier­ten Mitar­bei­ter von IMTEC zu entwi­ckeln und in sie zu inves­tie­ren. Als kombi­nier­tes Unter­neh­men sind wir zuver­sicht­lich, dass wir den globa­len Markt für inno­va­tive Simu­la­tor-Produkte und ‑lösun­gen anfüh­ren können.”

„IMTEC ist seit vielen Jahren ein wich­ti­ger Part­ner und Liefe­rant von VI-grade und dieser Schritt stellt eine hervor­ra­gende Gele­gen­heit für uns dar, unsere Kräfte zu bündeln und ein Kraft­pa­ket auf dem Markt für Fahr­zeug­si­mu­la­to­ren zu schaf­fen”, sagt Bob Ryan, Präsi­dent von VI-grade. „Durch die Verbin­dung der Soft­ware-Pedigree und der Exper­tise von VI-grade mit der mecha­tro­ni­schen Hard­ware-Exper­tise von IMTEC und der finan­zi­el­len Stärke der Mutter­ge­sell­schaft von VI-grade, Spec­tris plc, posi­tio­niert sich VI-grade für eine schnel­lere Skalie­rung seines globa­len Simulatorgeschäfts.”

Phil­ipp Weber, M&A Part­ner der Wirt­schafts­kanz­lei FPS, fügt hinzu: „Unser multi­dis­zi­pli­nä­res FPS-Team freut sich über den erfolg­rei­chen Abschluss dieser facet­ten­rei­chen Tech‑M&A‑Transaktion mit einem inter­na­tio­nal aufge­stell­ten Erwer­ber. Die IMTEC ist ein groß­ar­ti­ges Beispiel für die Grün­dung und den erfolg­rei­chen Aufbau von inno­va­ti­ven Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men am Indus­trie- und Hoch­tech­no­lo­gie­stand­ort Deutschland.“

Über IMTEC GmbH

Das 2003 in der Nähe von Berlin gegrün­dete Unter­neh­men IMTEC entwi­ckelt und fertigt Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik und Simu­la­to­ren für OEMs im Auto­mo­bil­sek­tor und Trans­port­we­sen sowie für Industrieunternehmen.

Über VI-grade Gruppe

VI-grade ist der führende Anbie­ter von erst­klas­si­gen Soft­ware­pro­duk­ten und ‑dienst­leis­tun­gen für fort­ge­schrit­tene Anwen­dun­gen im Bereich der System­ebene-Simu­la­tion. Zusam­men mit einem Netz­werk ausge­wähl­ter Part­ner bietet VI-grade auch revo­lu­tio­näre schlüs­sel­fer­tige Lösun­gen für stati­sche und dyna­mi­sche Fahr­si­mu­la­tio­nen. VI-grade wurde 2005 gegrün­det und bietet inno­va­tive Lösun­gen, um den Entwick­lungs­pro­zess vom Konzept bis zum Sign-off in der Trans­port­in­dus­trie zu opti­mie­ren, vor allem in der Auto­mo­bil­in­dus­trie, in der Luft- und Raum­fahrt, im Motorrad‑, Motor­sport- und Eisen­bahn­be­reich. Mit Nieder­las­sun­gen in Deutsch­land, der Schweiz, Italien, Groß­bri­tan­nien, Japan, China und den USA und einem welt­wei­ten Chan­nel-Netz­werk von mehr als 20 vertrau­ens­wür­di­gen Part­nern ist VI-grade ein dyna­mi­sches und wach­sen­des Unter­neh­men mit einem hoch­qua­li­fi­zier­ten tech­ni­schen Team. VI-grade gehört zu Spec­tris, die ihren Haupt­sitz in Egham / Surrey, Groß­bri­tan­nien hat und etwa 9000 Mitar­bei­ter in über 30 Ländern beschäftigt.

Bera­ter Grün­dungs­ge­sell­schaf­ter der IMTEC GmbH: FPS Fritze Wicke Seelig, Frankfurt

Phil­ipp Weber, Part­ner, Feder­füh­rung (M&A / Gesell­schafts­recht), Kevin Brühl (Gesell­schafts­recht / Finan­zie­rung), Diet­rich Sammer (Immo­bi­lien- und Baurecht), Dr. Marco Wende­roth (Arbeits­recht), John Bütt­ner (Steu­er­recht), Bera­ter VI-grade / Spec­tris Gruppe, Addle­shaw Goddard (Germany) LLP;

Bera­ter VI-grade / Spec­tris Gruppe: Addle­shaw Goddard (Germany) LLP

Dr. Huber­tus Schrö­der, Part­ner, Feder­füh­rung (M&A / Gesellschaftsrecht)
Helge Hein­rich, Part­ner (Kartell­recht)
Dr. Jan-Oliver Schrotz, Part­ner (Regu­la­tory)
Jens Peters, Part­ner (Arbeits­recht)
Dr. Staf­fan Wegdell, Part­ner (Commer­cial), Caro­lyn Krampitz, Part­ner (Commer­cial)
Dr. Nata­lia Ilye­vich (Corpo­rate / M&A)
Yves Alex­an­der Wolff (IP / Commercial)
Dr. Eva Lotte Stöckel (Finance / Real Estate)

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