Ein Star unter den deutschen Kanzleien
Unser Wachstum ist das Ergebnis von klarem Fokus, richtiger Positionierung und konsequenter Qualität. Mit der zunehmenden Professionalisierung von Tech und Venture Capital waren wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort und haben uns als Kanzlei entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Private Equity und Venture Capital aufgestellt – von Fund Structuring über Transaktionen bis hin zu Tax und Regulatory. So entstand früh ein deutlicher Marken‑ und Expertisekern.
Wir beraten bewusst integriert statt in Silos: Fondsrecht, Transaktionen, M&A, Steuer, GP/LP‑Strukturen, Carry‑ und Incentive‑Modelle sowie ESG kommen aus einem Guss. Unsere Mandanten schätzen diese Kombination aus Pragmatismus, Geschwindigkeit und inhaltlicher Tiefe. Unternehmergeist prägt unsere Arbeitsweise: schnelle Entscheidungen, frühe Verantwortung und gezielte Investitionen in Technologie, Prozesse und People Development. Qualität schafft Vertrauen – und Vertrauen führt zu Empfehlungen, Sichtbarkeit und Wachstum.
Kurz gesagt: fokussiert, integriert, agil, professionell – so wächst YPOG. Das zeigt sich in unseren Standorten, in der engen Zusammenarbeit mit internationalen Partnerkanzleien und im stetigen Ausbau unserer interdisziplinären Teams. Und wir investieren weiter: in Menschen, Tools und Methoden, damit aus Wachstum Stabilität entsteht und aus Projekten langfristige Beziehungen werden.
Wir beobachten aktuell mehrere Entwicklungen im Markt. Im Startup‑Ökosystem sehen wir eine deutliche Welle an Konsolidierungen: Fusionen und Zukäufe finden heute wesentlich häufiger statt als noch vor wenigen Jahren. Auslöser sind der stärkere Fokus der Investoren auf Profitabilität, Runway und Kapitaldisziplin sowie ein insgesamt herausforderndes Finanzierungsumfeld, in dem eigenständige Anschlussrunden oft nicht mehr darstellbar sind. Gleichzeitig schließen sich zunehmend komplementäre Geschäftsmodelle zusammen, um Skaleneffekte in Produktentwicklung, Vertrieb oder IT zu realisieren und schneller jene Größe zu erreichen, die für Marktführerschaft oder nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit notwendig ist. Wir begleiten etwa SaaS‑Provider, die ihre Plattformen bündeln, Healthtech‑Unternehmen, die sich über M&A Zugang zu regulierten Segmenten verschaffen, und Industrie‑Software‑Startups, die mit Buy‑and‑Build‑Strategien ihre Marktabdeckung beschleunigen.
Eine zweite, sehr klare Entwicklung ist der Mentalitätswandel im Bereich Defense Tech. Themen wie Sicherheitstechnologie, Cybersecurity oder Dual‑Use‑Anwendungen sind nicht mehr Randphänomen oder reputationssensibles Terrain, sondern werden als strategisch relevante Infrastruktur betrachtet. Fonds, die früher bei solchen Investments gezögert hätten, agieren heute kompetitiv, professionell und mit langfristigem Verständnis für die geopolitische Bedeutung dieser Sektoren.
Hinzu kommt ein dritter Trend, der oft unterschätzt wird: die starke Professionalisierung von Fondsstrukturen. Wir sehen breitere, international anschlussfähige Setups, strukturierte Side‑Letter‑Architekturen, flexiblere Vehikelstrukturen – von Breakout- und Continuation‑Vehicles über komplexe Co‑Investment‑Programme bis hin zu modularen, multi‑jurisdiktionalen Fund‑Families. Viele Manager passen ihre Fondsmechaniken stärker an institutionelle Anforderungen an: klarere ESG‑Frameworks, ausgefeiltere Governance, stärkere Reporting‑Standards und zunehmend datengestützte Prozesse in Due Diligence, Portfolio‑Monitoring und Investor Relations. Insgesamt sehen wir eine Branche, die reifer, technischer, schneller und internationaler geworden ist.
Alternative Liquiditätslösungen rücken derzeit stark in den Fokus, weil die klassischen Exit‑Wege – IPOs und Unternehmensverkäufe – vielerorts ins Stocken geraten sind. Fonds haben in den vergangenen Jahren massiv investiert, doch die erwarteten Rückflüsse bleiben aus. Gleichzeitig ist der Druck der Investoren hoch, Liquidität zu erhalten – unabhängig vom Marktzyklus.
Deshalb greift die Branche zunehmend zu Instrumenten, die vor einigen Jahren eher selten genutzt wurden. Fund‑Interest‑Secondaries und Tender Offers geben Investoren die Möglichkeit, Fondsanteile geordnet zu verkaufen. Auf Fondsebene gewinnen NAV‑Finanzierungen an Bedeutung, weil sie Liquidität schaffen, ohne dass Portfoliounternehmen vorschnell veräußert werden müssen. Preferred‑Equity‑Strukturen funktionieren ähnlich flexibel: Ein externer Investor stellt Kapital bereit und erhält im Gegenzug eine priorisierte Rückzahlungsposition. Ergänzend erlauben Annex‑ oder Top‑Up‑Funds ausgewählte Beteiligungen gezielt zu stützen, ohne frisches Kapital aus dem Hauptfonds zu ziehen.
Besonders dynamisch entwickeln sich Continuation Funds. Sie ermöglichen es, sehr gute Portfoliounternehmen in ein neues Vehikel zu überführen – mit zwei Vorteilen: Investoren, die Liquidität benötigen, können aussteigen, während andere weiter in der Wertentwicklung bleiben. Und Fondsmanager gewinnen Zeit, um attraktive Assets weiterzuführen, statt sie unter Zeit‑ oder Bewertungsdruck verkaufen zu müssen.
In unserer Beratungspraxis sehen wir deutlich: Diese Lösungen sind nicht mehr Ausnahme, sondern fester Bestandteil moderner Fondsstrategien. Fonds nutzen sie, um Portfolios aktiver zu steuern und Wertsteigerung besser planbar zu machen. Investoren nutzen sie, um Allokationen anzupassen oder Liquidität gezielt zu heben. Und die Portfoliounternehmen profitieren, weil sie in Ruhe entwickelt werden können. Alternative Liquiditätslösungen machen den Markt insgesamt flexibler, widerstandsfähiger und professioneller – und sie definieren zunehmend, wie moderne Kapitalsteuerung jenseits klassischer Exits funktioniert.
Dr. Stephan Bank ist Mitgründer und Partner der Kanzlei YPOG und zählt zu den profiliertesten deutschen Beratern an der Schnittstelle von Investmentfonds, Private Equity und Venture Capital. Er begleitet Asset Manager, institutionelle Investoren und Fonds in sämtlichen Fragen der kollektiven Vermögensverwaltung – von der Fondsgründung über Carried-Interest-Strukturen bis hin zu komplexen Sekundärtransaktionen und Rekapitalisierungen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt im Bereich Venture Capital- und M&A‑Transaktionen, wo er in- und ausländische Investoren, Unternehmen und Startups bei Finanzierungsrunden, Exits und Joint Ventures unterstützt. Für diese Arbeit wird Bank regelmäßig von renommierten Rankings wie JUVE, WirtschaftsWoche, Chambers & Partners und Best Lawyers als führender Anwalt für Venture Capital, Investmentfonds, M&A und Gesellschaftsrecht ausgezeichnet. — www.ypog.law