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Baker McKenzie berät CureVac bei strategischer Partnerschaft mit GSK

Kate­gorie: Deals
Foto: Dr. Constanze Ulmer-Eilfort, Part­nerin bei Baker McKen­zie
22. Juli 2020

München – Baker McKen­zie hat die Cure­Vac AG bei einer strate­gis­chen Koop­er­a­tionsvere­in­barung mit Glax­o­SmithK­line (GSK) zur Erforschung, Entwick­lung, Erzeu­gung und Vermark­tung von bis zu fünf mRNA-basierten Impf­stof­fen und monok­lonalen Antikör­pern (mAbs) zur Bekämp­fung von Erregern von Infek­tion­skrankheiten beraten. Die Zusam­me­nar­beit ergänzt die beste­hende mRNA-Kompe­tenz von GSK um die inte­gri­erte mRNA-Plat­t­form von Cure­Vac.

Die Weit­er­en­twick­lung mRNA-basierter Impf­stoffe und Ther­a­pien könnte bei der Eindäm­mung künftiger Pandemien eine entschei­dende Rolle spie­len. Beide Unternehmen bündeln ihre mRNA-Exper­­tise zur Bekämp­fung einer Vielzahl von Erregern von Infek­tion­skrankheiten. Diese Projekte wurden eigens ausgewählt, um die Vorteile dieser Plat­tformtech­nolo­gie umfassend auszuschöpfen, und gleichzeitig auch bislang nicht gelöste medi­zinis­che Bedürfnisse sowie damit verbun­dene volk­swirtschaftliche Belas­tun­gen zu adressieren.

Cure­Vac stehen Zahlun­gen für Entwick­­lungs- und Zulas­sungsmeilen­steine in der Höhe von bis zu EUR 320 Millio­nen sowie für kommerzielle Meilen­steine von bis zu EUR 380 Millio­nen zu. — Darüber hinaus erhält Cure­Vac gestaffelte Lizen­zge­bühren auf Produk­tverkäufe. Zudem wird GSK eine Einmalzahlung in Höhe von EUR 120 Millio­nen und eine erstat­tbare Zahlung von EUR 30 Millio­nen leis­ten. Letztere wird fällig, sobald die derzeit in Deutsch­land im Bau befind­liche indus­trielle Produk­tion­san­lage von Cure­Vac ihre GMP-Zerti­­fizierung (Good Manu­fac­tur­ing Prac­tice) durch die zuständi­gen Behör­den erhal­ten hat. Gemäß der Vere­in­barung wird GSK zudem eine Eigenkap­i­tal­in­vesti­tion von EUR 150 Millio­nen in Cure­Vac täti­gen, was knapp 10% der Anteile am Grund­kap­i­tal von Cure­Vac entspricht.

“Wir freuen uns sehr, Cure­Vac bei diesem wichti­gen Koop­er­a­tionsver­trag mit GSK zu unter­stützen, das zwei Weltk­lasse-Unternehmen zusam­men­bringt, um ihre mRNA-basierten Impf­stoffe und Ther­a­pien zur Bekämp­fung einer Vielzahl von Erregern von Infek­tion­skrankheiten weit­erzuen­twick­eln”, kommen­tiert Dr. Constanze Ulmer-Eilfort (Foto), feder­führende Part­nerin bei Baker McKen­zie an der Transak­tion.

Cure­Vac ist eine langjährige Mandan­tin von Baker McKen­zie. Unter der Feder­führung von Dr. Constanze Ulmer-Eilfort hat Baker McKen­zie Cure­Vac u.a. zu den Koop­er­a­tionsverträ­gen mit der Bill & Melinda Gates Foun­da­tion und der CEPI, sowie zuletzt zu der strate­gis­chen Part­ner­schaft mit der Genmab A/S zur Entwick­lung von mRNA-basierten Antikör­per-Ther­a­pien (Dezem­ber 2019) beraten.

Rechtlicher Berater Cure­Vac AG: Baker McKen­zie
Feder­führung: IP: Dr. Constanze Ulmer-Eilfort, LL.M. (Part­ner, München)
IP: Julia Schieber (Senior Asso­ciate, Zürich), Andreas Jauch (Senior Asso­ciate, Frank­furt),
Antitrust: Dr. Chris­t­ian Burholt (Part­ner, Berlin)
Pharma: Dr. Thilo Räpple (Part­ner, Frank­furt)

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