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Shell Ventures steigt bei InstaFreight ein

Kate­gorie: Private Equity
16. Januar 2020

Berlin — Der Shell Ventures hat ein Invest­ment in die digi­tale Berliner Spedi­tion InstaFreight bekannt gegeben. Damit wolle man „die Zukunft des europäis­chen Trans­port­markts mitgestal­ten”, hieß es aus dem Unternehmen. Nach der  Finanzierungsrunde werde InstaFreight mit dem neuen Geldge­ber beim Ausbau seiner digi­talen Ange­bote für Frach­tun­ternehmen in Europa kooperieren und will damit die Digi­tal­isierung des Straßengüter­verkehrs und die Trans­for­ma­tion des Fracht­mark­tes weiter beschle­u­ni­gen.

Zuletzt hatte der New Yorker Hedge Fund 683 Capi­tal gemein­sam mit den Altin­ve­storen eine zweis­tel­lige Millio­nen­summe in Instafreight investiert. Ziel­gruppe von Instafreight sind B2B-Kunden, die einzelne Palette oder komplette LKW-Ladung auf die Reise schicken wollen. Foto InstaFreight (v.l.n.r.): Markus J. Doetsch, Chief Tech­nol­ogy Offi­cer, Philipp Ortwein, Co-Founder und Manag­ing Direc­tor, Maxi­m­il­ian Schae­fer, Co-Founder und Manag­ing Direc­tor.

Wach­s­tum fort­set­zen
Im Endef­fekt offeriere man Flot­ten­be­treibern eine komfort­able Möglichkeit, das richtige Geschäft zu erhal­ten, ihre Fahrzeuge beim Trans­port von Gütern in ganz Europa zu verfol­gen und schnell und zuver­läs­sig bezahlt zu werden. „Die Spedi­tions­branche befindet sich bere­its in einem tief­greifenden Umbruch, in dem digi­tale Ansätze erfol­gre­icher werden und sich immer weiter durch­set­zen”, glaubt Philipp Ortwein, Co-Founder und Manag­ing Direc­tor von InstaFreight. Mit dem einge­sam­melten Kapi­tal wolle man das schnelle Wach­s­tum fort­set­zen, die Tech­nolo­gie weiter verbessern und die Services noch mehr Verladern und Fracht­trans­porteuren in ganz Europa zur Verfü­gung stellen.

Zusam­me­nar­beit bei der Weit­er­en­twick­lung von Services
Durch die Part­ner­schaft mit InstaFreight will SHELL die Fuhrun­ternehmer unter­stützen, mit passen­dem Geschäft ihre Auslas­tung zu opti­mieren, prof­itabler zu werden und ihnen Echtzeit-Tran­s­­parenz bieten. Jermaine Saaltink, Venture Prin­ci­pal von Shell Ventures zeigte sich überzeugt vom Manage­­ment-Team und dem rasan­ten Wach­s­tum, das die digi­tale Spedi­tion in kurzer Zeit auf erzielt habe. Die Koop­er­a­tion solle mehr als ein einma­liges finanzielles Invest­ment sein. Man werde in der Weit­er­en­twick­lung von Services eng zusam­me­nar­beiten. Die Part­ner­schaft eröffne die Möglichkeit, neue Mobil­ität­slö­sun­gen zu entwick­eln sowie beste­hende Trans­portlö­sun­gen zu erweit­ern, zu skalieren und das Wach­s­tum bei der Vermit­tlung von Fracht in inter­na­tionalen Märk­ten forcieren, glaubt man bei Shell Ventures.

Über Instafreight: Die digi­tale Spedi­tion
InstaFreight sieht sich als digi­tale Spedi­tion für Straßen­fracht in Europa. Das 2016 gegrün­dete Unternehmen beschäftigt den Angaben zufolge mehr als 100 Mitar­beiter europaweit und führt monatlich mehr als 5.000 Trans­porte durch. In der digi­talen Plat­tform sei der Lader­aum von mehr als 10.000 Frach­tun­ternehmen gebün­delt, auf den Verlader Zugriff haben.

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