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Foto: Sjoerd Aarts, Managing Partner und Head of Benelux bei Main Capital Partners (© Main)

Main Capital erwirbt Mehrheit an Software-Spezialist Ferranti

Foto: Sjoerd Aarts, Mana­ging Part­ner und Head of Bene­lux bei Main Capi­tal Part­ners (© Main)
28. Mai 2026

Antwer­pen – Main Capi­tal Part­ners („Main“) und Ferranti, ein renom­mier­ter Anbie­ter von geschäfts­kri­ti­scher Soft­ware für die Versor­gungs­bran­che mit Haupt­sitz in Belgien, geben bekannt, dass Main eine Mehr­heits­be­tei­li­gung an Ferranti erwor­ben hat. Dies ist der Beginn einer neuen Wachs­tums­phase für Ferranti, deren Schwer­punkte auf konti­nu­ier­li­cher Produkt­in­no­va­tion, inter­na­tio­na­ler Expan­sion und geziel­ten Akqui­si­tio­nen liegen. Das bestehende Manage­ment­team wird Ferranti weiter­hin leiten, wobei Tom Van Haute die Rolle des CEO übernimmt.

Ferranti mit Haupt­sitz in Antwer­pen, Belgien, ist ein etablier­ter inter­na­tio­na­ler Soft­ware­an­bie­ter für Versor­gungs­un­ter­neh­men. Mit einem Team von rund 285 Fach­kräf­ten entwi­ckelt Ferranti Soft­ware, die namhafte Ener­gie­ver­sor­ger, Verteil­­netz-Betrei­­ber, Wasser­ver­sor­ger und inte­grierte Versor­gungs­un­ter­neh­men bei der Abwick­lung zentra­ler „Meter-to-Cash“- und Verteil­­netz-Betrei­­ber­­pro­­zesse (DGO) in den Berei­chen Strom, Gas, Wärme und Wasser unter­stützt. Das Unter­neh­men bedient einen brei­ten Kunden­stamm in mehr als 12 Ländern und verfügt über eine starke Präsenz in Belgien, den Nieder­lan­den und dem Verei­nig­ten König­reich sowie über eine wach­sende Präsenz in Europa und im asia­­tisch-pazi­­fi­­schen Raum.

Der Markt für Versor­gungs­soft­ware wird durch attrak­tive lang­fris­tige Trends gestützt, darun­ter die zuneh­mende Komple­xi­tät der regu­la­to­ri­schen Rahmen­be­din­gun­gen, die Einfüh­rung intel­li­gen­ter Zähler und das Wachs­tum dezen­tra­ler Ener­gie­quel­len. Diese Entwick­lun­gen trei­ben die Nach­frage nach moder­nen, inte­grier­ten Platt­for­men voran, mit denen sich die immer komple­xer werden­den Ökosys­teme und Arbeits­ab­läufe verwal­ten lassen.
Ferranti ist dank seiner cloud­ba­sier­ten Platt­form MECOMS 365 und seiner jahr­zehn­te­lan­gen, unter­neh­mens­weit veran­ker­ten Bran­chen­ex­per­tise bestens aufge­stellt, um von diesen Trends zu profi­tie­ren. MECOMS 365 basiert auf Micro­soft Dyna­mics 365 und spielt eine zentrale Rolle im Tages­ge­schäft von Versor­gungs­un­ter­neh­men. Die Platt­form inte­griert Kern­mo­dule wie Kunden­in­for­ma­ti­ons­sys­teme (CIS), Kunden­ser­vice und ‑bindung, Markt­kom­mu­ni­ka­tion und ‑koor­di­na­tion, Zähler­da­ten­ma­nage­ment (MDM), Preis­ge­stal­tung, Ange­bots­er­stel­lung und Abrech­nung in einer einzi­gen Umgebung.

Main und Ferranti verfol­gen gemein­sam das Ziel, die Posi­tion von Ferranti als zuver­läs­si­ger Soft­ware­an­bie­ter für die Versor­gungs­bran­che weiter zu stär­ken. In der nächs­ten Wachs­tums­phase wird der Schwer­punkt auf der weite­ren Verbes­se­rung des MECOMS 365-Ange­­bots, der Beschleu­ni­gung der inter­na­tio­na­len Expan­sion sowie der geziel­ten Nutzung stra­te­gi­scher Akqui­si­ti­ons­mög­lich­kei­ten liegen, um die Produkt­pa­lette und die Markt­prä­senz zu erweitern.

Sjoerd Aarts, Mana­ging Part­ner und Head of Bene­lux bei Main, erklärte: „Ferranti hat sich eine beein­dru­ckende Posi­tion als Anbie­ter von geschäfts­kri­ti­scher Soft­ware für den Versor­gungs­sek­tor erar­bei­tet, einem Markt, der durch attrak­tive, struk­tu­relle Lang­zeit­trends gekenn­zeich­net ist. Durch die Kombi­na­tion von fundier­tem Fach­wis­sen mit seiner skalier­ba­ren Platt­form MECOMS 365 hat das Unter­neh­men starke, lang­jäh­rige Kunden­be­zie­hun­gen in verschie­de­nen Märk­ten aufgebaut.“

Tom Van Haute, desi­gnier­ter CEO von Ferranti, fügte hinzu: „Wir freuen uns sehr, Main als unse­ren neuen Mehr­heits­ak­tio­när begrü­ßen zu dürfen. Im Laufe der Jahre hatten wir das Privi­leg, ein vertrau­ens­wür­di­ger Part­ner für Versor­gungs­un­ter­neh­men zu werden, die sich in immer komple­xe­ren und stär­ker regu­lier­ten Märk­ten bewe­gen. Mit der Soft­­ware-Exper­­tise und dem inter­na­tio­na­len Netz­werk von Main sind wir gut aufge­stellt, um unsere Produkt-Road­­map voran­zu­trei­ben, den Support für unsere Kunden zu vertie­fen und inter­na­tio­nal zu expandieren.“

Ernst Nijkerk, schei­den­der CEO und Vertre­ter der Nijkerk-Eigen­­tü­­mer­­fa­­mi­­lie, fügte hinzu: „Es war uns sehr wich­tig, den rich­ti­gen Part­ner zu finden, der Ferranti in seiner nächs­ten Wachs­tums­phase unterstützt.“
Der Abschluss der Trans­ak­tion steht noch unter dem Vorbe­halt der erfor­der­li­chen behörd­li­chen Genehmigungen.

Über Ferranti

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Ferranti wurde 1976 gegrün­det und hat seinen Haupt­sitz in Antwer­pen, Belgien. Das Unter­neh­men ist ein Anbie­ter von geschäfts­kri­ti­scher Soft­ware für den Versor­gungs­sek­tor. Über seine cloud­ba­sierte Platt­form MECOMS 365, die auf Micro­soft Dyna­mics 365 aufbaut, unter­stützt Ferranti eine breite Basis von Versor­gungs­kun­den in mehr als 12 Ländern bei der Verwal­tung zentra­ler Meter-to-Cash- und Vertei­­ler­­net­z­­be­­trei­­ber-Prozesse (DGO) in den Berei­chen Strom, Gas, Wärme und Wasser.

Über Main Capi­tal Partners

Main Capi­tal Part­ners ist ein Soft­­ware-Inves­­tor, der Private-Equity-Fonds in den Bene­lux-Ländern, der DACH-Region, den Nordics, Frank­reich und Nord­ame­rika verwal­tet, mit rund 7,0 Milli­ar­den EUR an verwal­te­tem Vermö­gen. Main verfügt über mehr als 20 Jahre Erfah­rung in der Stär­kung von Soft­ware­un­ter­neh­men und arbei­tet als stra­te­gi­scher Part­ner eng mit den Manage­ment­teams seiner Port­­fo­­lio-Unter­­neh­­men zusam­men, um profi­ta­bles Wachs­tum und den Aufbau führen­der Soft­ware­grup­pen zu fördern. Main beschäf­tigt rund 95 Mitar­bei­ter in Nieder­las­sun­gen in Den Haag, Düssel­dorf, Stock­holm, Antwer­pen, Paris und einem Zweig­büro in Boston. Das aktive Port­fo­lio von Main umfasst mehr als 55 Soft­ware­un­ter­neh­men mit insge­samt über 15.000 Mitar­bei­tern. Über das Main Social Insti­tute unter­stützt Main Studie­rende mit Stipen­dien für Studi­en­gänge in IT und Infor­ma­tik an tech­ni­schen Univer­si­tä­ten und Hochschulen.
— www.main.nl

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