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HGV erwirbt Hamburger Fernwärmenetz von Vattenfall

Kate­go­rie: Private Equity
4. Septem­ber 2019

Hamburg — Allen & Overy LLP hat die Hambur­ger Gesell­schaft für Vermö­­gens- und Betei­li­gungs­ma­nage­ment (HGV), die Betei­li­gungs­hol­ding der Freien und Hanse­stadt Hamburg (FHH), beim Erwerb der rest­li­chen Anteile an der Wärme Hamburg GmbH von Vatten­fall bera­ten. Die HGV hat auf der Basis des verein­bar­ten Mindest­kauf­prei­ses von 950 Millio­nen Euro einen Kauf­preis von 625 Millio­nen Euro für die rest­li­chen 74,9 Prozent der Anteile gezahlt.

Die Gesell­schaft betreibt das Hambur­ger Fern­wär­me­netz sowie die loka­len Erzeu­gungs­an­la­gen, z.B. die Heiz­kraft­werke Wedel und Tief­stack. Das Heiz­kraft­werk Wedel musste gleich­zei­tig in einem Paral­lel­pro­jekt aus einer ande­ren Gesell­schaft heraus­ge­löst und in die Ziel­ge­sell­schaft über­tra­gen werden. Bislang gehör­ten der FHH 25,1 Prozent an der Fern­wär­me­ge­sell­schaft. Obwohl der Erwerb in Ausübung einer Kauf­op­tion erfolgte, die in Umset­zung des Volks­ent­schei­des „Unser Hamburg – Unser Netz“ verhan­delt worden war, streckte sich die Trans­ak­tion letzt­lich über mehr als ein Jahr.

Das Allen & Overy-Team hatte die HGV schon 2011 bei dem Erwerb von stra­te­gi­schen Betei­li­gun­gen an den Gesell­schaf­ten bera­ten, die die Versor­gungs­netze in Hamburg für Strom, Gas und Fern­wärme betrei­ben. Darüber hinaus stand Allen & Overy der HGV nach der Annahme des Volks­ent­schei­des in der schritt­wei­sen Umset­zung des voll­stän­di­gen Rück­kaufs der Hambur­ger Ener­gie­netze zur Seite. Die aktu­elle Trans­ak­tion bildet damit den Abschluss einer Reihe von Erwerbs­vor­gän­gen, in denen die FHH bereits die Strom­netz Hamburg GmbH sowie die entspre­chen­den Service­be­rei­che einschließ­lich des Meter­ing und der Betreu­ung der Verkehrs­an­la­gen von Vatten­fall und die Gasnetz Hamburg GmbH von E.ON über­nom­men hat.

Mit dem Rück­kauf der Ener­gie­infra­struk­tur schafft der Hambur­ger Senat die Grund­lage für eine erfolg­rei­che Ener­gie­wende in Hamburg. Die Hanse­stadt möchte den Ausstoß von Treib­haus­ga­sen erheb­lich redu­zie­ren. Die Trans­ak­tion gilt als letz­ter Meilen­stein zur voll­stän­di­gen Rekom­mu­na­li­sie­rung der Hambur­ger Energieversorgung.

Zum Team von Allen & Overy gehör­ten Part­ner Dr. Helge Schä­fer und Coun­sel Dr. Rüdi­ger Klüber (gemein­same Feder­füh­rung), Asso­cia­tes Dr. Moritz Merke­nich und Dr. Moritz Meis­ter (alle Corporate/M&A, Hamburg), Part­ne­rin Dr. Heike Weber und Senior Asso­ciate Tim Spran­ger (beide Steu­er­recht, Frank­furt), Part­ne­rin Dr. Ellen Braun (Kartell­recht, Hamburg) sowie Part­ner Jan-Erik Wind­thorst (Frank­furt), Coun­sel Dr. Alice Broich­mann (München) und Senior Asso­ciate Dr. Nico­las Gillen (alle Dispute Reso­lu­tion, Frankfurt).

Über Allen & Overy
Allen & Overy ist eine inter­na­tio­nale Anwalts­ge­sell­schaft mit etwa 5.500 Mitar­bei­tern, darun­ter etwa 550 Part­ner, an 44 Stand­or­ten weltweit.

Allen & Overy ist in Deutsch­land an den Stand­or­ten Düssel­dorf, Frank­furt am Main, Hamburg und München mit etwa 220 Anwäl­ten, darun­ter 47 Part­ner, vertre­ten. Die Anwälte bera­ten führende natio­nale und inter­na­tio­nale Unter­neh­men vorwie­gend in den Berei­chen Bank‑, Finanz- und Kapi­tal­markt­recht, Gesell­schafts­recht und M&A, Steu­er­recht sowie in ande­ren Berei­chen des Wirtschaftsrechts.

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