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Golding betritt Impact-Markt mit globalem € 300 Mio. Private Equity-Fonds

Foto: Jeremy Golding, Grün­der und Geschäfts­füh­rer von Golding Capital
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1. Okto­ber 2021

München — Golding Capi­tal Part­ners treibt den stra­te­gi­schen Ausbau der eige­nen Impact-Sparte voraus und star­tet seinen ersten insti­tu­tio­nel­len Impact-Dach­­fonds. Mit dem “Golding Impact 2021” verfolgt der Münch­ner Asset-Mana­­ger eine global ausge­rich­tete Private Equity Impact-Anla­­ge­stra­­te­­gie mit ehrgei­zi­gen und konkret mess­ba­ren ökolo­gi­schen und sozia­len Nach­hal­tig­keits­zie­len, die eng mitein­an­der verbun­den sind.

Im Fokus des neuen Fonds stehen Unter­neh­men in Europa, Nord­ame­rika und Emer­ging Markets mit trans­for­ma­ti­ven Geschäfts­mo­del­len in den Berei­chen erneu­er­bare Ener­gien und Ressour­cen-Effi­­zi­en­­zen (35 Prozent), nach­hal­tige Agrar­tech­no­lo­gie (35 Prozent) sowie Finanz­dienst­leis­tun­gen und weitere nach­hal­tige Sekto­ren (30 Prozent). Golding prognos­ti­ziert eine Netto-IRR von 12 bis 14 Prozent und plant ein Fonds­vo­lu­men von 300 Millio­nen Euro. Den neuen Impact-Fonds klas­si­fi­ziert der Münch­ner Asset-Mana­­ger gemäß der Sustainable Finance Disclo­sure Regu­la­tion (SFDR) zunächst konser­va­tiv nach Arti­kel 8+ (“light green plus”), strebt aber lang­fris­tig eine Einord­nung als Arti­­kel-9-Fonds (“dark green”) an.

“Impact-Inves­­ting ist nicht nur die Zukunft, sondern bietet bereits heute enorme Möglich­kei­ten für insti­tu­tio­nelle Inves­to­ren. Unsere Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dun­gen können reale, nach­hal­tige Verän­de­run­gen in einem globa­len Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess bewir­ken und dabei gleich­zei­tig enorme Werte schöp­fen und so auskömm­li­che Rendi­ten erwirt­schaf­ten. Dabei ist der Zugang zu den besten Ziel­­fonds-Part­­nern bei gleich­zei­ti­ger Diver­si­fi­zie­rung die größte Heraus­for­de­rung. Wir glau­ben, dass wir auf Grund­lage unse­res lang­jäh­ri­gen Impact-Track-Records gemein­sam mit unse­ren Inves­to­ren einen wich­ti­gen Beitrag zur Errei­chung der Entwick­lungs­ziele der Verein­ten Natio­nen leis­ten können”, kommen­tiert Dr. Andreas Nils­son, Mana­ging Direc­tor und Head of Impact bei Golding.

“Dafür erstel­len wir für unsere Inves­to­ren ein hand­ver­le­se­nes Fonds-Port­­fo­­lio aus Invest­ments in Unter­neh­men mit ökolo­gi­schen oder sozia­len Merk­ma­len sowie nach­hal­ti­gem Wachs­tum. Diese Invest­ments müssen vom ersten Tag an verein­barte Impact-Ziele erfül­len. Da wir großen Wert darauf legen, dass das Repor­ting bei Port­­fo­­lio-Unter­­neh­­men im außer­eu­ro­päi­schen Raum zu 100 Prozent SFDR-Stan­­dards entspricht, star­ten wir konser­va­tiv unter Arti­kel 8+ und sehen uns als ‚light green plus’. Mit unse­ren Ziel­fonds werden wir aktiv an einer einheit­li­chen Daten­er­he­bung und der turnus­mä­ßi­gen Bericht­erstat­tung arbei­ten, um Arti­­kel-9-Status zu errei­chen”, ergänzt Geschäfts­füh­rer Huber­tus Theile-Ochel.

Jeremy Golding (Foto), Grün­der und Geschäfts­füh­rer von Golding Capi­tal, kommen­tiert: “Für uns ist der erste Impact-Fonds die logi­sche Weiter­ent­wick­lung und prak­ti­sche Umset­zung unse­rer lang­jäh­ri­gen Nach­hal­tig­keits­phi­lo­so­phie. Seit 2013 sind wir Unter­zeich­ner der UN PRI und bald auch der Opera­ting Princi­ples for Impact Manage­ment. Nur ein Schritt von vielen, den wir als Unter­neh­men auf dem Weg hin zu einem nach­hal­ti­gen Asset-Mana­­ger noch vor uns haben. So haben wir uns beispiels­weise als Unter­neh­men dem Ziel verpflich­tet, bis 2025 CO2-Neutra­­li­­tät zu errei­chen. Entspre­chend wird dies gewiss nicht unser einzi­ges Impact-Produkt bleiben.”

Risi­ko­mi­ni­mie­rung durch breite Diver­si­fi­ka­tion und rigo­ro­sem Due-Diligence-Prozess

Die Stra­te­gie des “Golding Impact 2021” sieht den Aufbau eines über Sekto­ren, Regio­nen und Unter­neh­mens­sta­dien breit diver­si­fi­zier­ten Port­fo­lios vor. Geplant sind Inves­ti­tio­nen in circa 15 Ziel­fonds und ausge­wählte Co-Inves­t­­ments zur Beimi­schung. Dabei verfolgt Golding einen rigo­ro­sen Due-Dili­­gence-Prozess bei den Invest­ment­ent­schei­dun­gen und hat ein ausge­klü­gel­tes Impact-Mana­ge­­ment-System entwi­ckelt, mit dem die mess­ba­ren Impact-Ziele eines jeden Invest­ments expli­zit fest­ge­legt und dadurch über­prüf­bar sind.

Die Ziel­un­ter­neh­men des “Golding Impact 2021” entstam­men schwer­punkt­mä­ßig den drei Sekto­ren “Green Solu­ti­ons”, “Food and Ag-Tech Solu­ti­ons” sowie “Finan­cial Inclu­sion Solu­ti­ons”.

Unter “Green Solu­ti­ons” fallen Tech­no­lo­gien und Geschäfts­mo­delle, die zur Dekar­bo­ni­sie­rung wirt­schaft­li­cher Prozesse oder zur Adap­tion an den Klima­wan­del beitra­gen. In reifen Ziel­märk­ten betrifft dies vor allem die Berei­che Ener­gie­ef­fi­zi­enz, die Moder­ni­sie­rung von Ener­­gie­­spei­­cher- und Netz­in­fra­struk­tur sowie ein nach­hal­ti­ge­res Verkehrs­we­sen. In Schwel­len­län­dern geht es vor allem um die Entkopp­lung von Wirt­schafts­wachs­tum und Ressour­cen-Verbrauch. Dabei spie­len die Bezahl­bar­keit und der breite soziale Zugang zu diesen Tech­no­lo­gien eine entschei­dende Rolle bei der Auswahl von Invest­ments, beispiels­weise durch Solar-Hybrid-Dorfstromanlagen.

“Food and Ag-Tech Solu­ti­ons” sind inno­va­tive Metho­den, die eine nach­hal­ti­gere Land‑, Forst- und Nahrungs­mit­tel­wirt­schaft zum Ziel haben. Dazu zählt unter ande­rem die lang­fris­tige Siche­rung von Boden- und Wasser­qua­li­tät oder die Einfüh­rung ertrag­rei­che­ren und wider­stands­fä­hi­ge­ren Saat­guts. Gerade auch digi­tale Ansätze können zu effi­zi­en­te­ren Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren der Land­wirte beitra­gen, etwa durch die geteilte Nutzung kapi­tal­in­ten­si­ver Maschi­nen oder ein moder­nes Lieferketten-Management.

“Finan­cial Inclu­sion Solu­ti­ons” umfas­sen moderne Lösun­gen, um den Zugang zu Finanz­dienst­leis­tun­gen deut­lich zu verein­fa­chen und diesen mehr Menschen in Schwel­len­län­dern zu ermög­li­chen. Der mangelnde Zugang zu klas­si­schen Bank­dienst­leis­tun­gen hemmt zum einen die wirt­schaft­li­che Gesamt­ent­wick­lung vieler Schwel­len­län­der, zum ande­ren erschwert er auf indi­vi­du­el­ler Ebene oftmals eine finan­zi­elle Grund­ab­si­che­rung für den Notfall. FinTech-Unter­­neh­­men bieten digi­tale Alter­na­ti­ven etwa im Bereich Versi­che­run­gen, bargeld­lose Trans­ak­tio­nen und Kreditvergabe.

Der “Golding Impact 2021” ist als luxem­bur­gi­sche SCS SICAV-FIAR struk­tu­riert und rich­tet sich an insti­tu­tio­nelle Inves­to­ren ab einer Mindest-Zeich­­nungs­­­summe von fünf Millio­nen Euro.

Über Golding Capi­tal Part­ners GmbH

Die Golding Capi­tal Part­ners GmbH ist einer der führen­den unab­hän­gi­gen Asset-Mana­­ger in Europa für Alter­na­tive Invest­ments mit Fokus auf die Anla­ge­klas­sen Infra­struk­tur, Private Debt, Private Equity und Impact. Mit einem Team von mehr als 130 Mitar­bei­tern an den Stand­or­ten München, London, Luxem­burg, New York, Tokio und Zürich unter­stützt Golding Capi­tal Part­ners insti­tu­tio­nelle und profes­sio­nelle Inves­to­ren beim Aufbau ihrer Anla­ge­stra­te­gie und verwal­tet ein Vermö­gen von rund 11 Milli­ar­den Euro. Zu den mehr als 200 Inves­to­ren zählen Vorsor­ge­ein­rich­tun­gen, Versi­che­run­gen, Stif­tun­gen, Family Offices, kirch­li­che Einrich­tun­gen sowie Banken, Spar­kas­sen und Genos­sen­schafts­ban­ken. Seit 2013 ist Golding Unter­zeich­ner der von den Verein­ten Natio­nen initi­ier­ten Prin­zi­pien für verant­wort­li­ches Inves­tie­ren (UN PRI) und seit 2021 Mitglied der Task Force on Climate-rela­­ted Finance Disclo­sures (TCFD).

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