Fusionskraftwerke: Proxima Fusion sichert sich € 411 Mio. Series B
München — Das HTGF-Portfoliounternehmen Proxima Fusion hat eine Finanzierungsrunde über 411 Millionen Euro abgeschlossen, die das Unternehmen mit 2,4 Milliarden Euro bewertet und einen Meilenstein für unsere Multi-Stage-VC-Plattform markiert. Angeführt von XTX Ventures und East X Ventures, mit RWE und Google als strategischen Investoren, macht die Runde Proxima zum bestfinanzierten Fusionsunternehmen Europas.
Angeführt wird die Runde von XTX Ventures und East X Ventures – als strategische Investoren steigen RWE und Google ein. Google als Investor zeigt, wie ernst Big Tech das Thema nimmt – KI-Rechenzentren der Zukunft brauchen genau solchen Strom, rund um die Uhr und idealerweise CO₂-frei.
Planck Power: Die Investitionen in Fusion haben sich in vier Jahren fast vervierfacht ($2,6 Mrd. allein 2025), und Proxima baut auf dem Wendelstein 7‑X des Max-Planck-Instituts auf (think: jahrzehntelange deutsche Spitzenforschung als Startvorteil)
Das Kapital fließt in Alpha, Proximas Nettoenergie-Demonstrator bei München, entwickelt gemeinsam mit dem Freistaat Bayern, dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik und RWE, auf dem Gelände eines ehemaligen Kernkraftwerks in Gundremmingen. Alpha soll zentrale Technologien validieren und den Weg zu Stellaris ebnen, dem weltweit ersten kommerziellen Stellarator-Fusionskraftwerk.
HTGF begleitet Proxima seit der Pre-Seed-Phase 2023, DTCF stieg in der Seed-Phase ein und spielte 2025 eine wichtige Rolle bei der Series-A-Finanzierung.
Von der Forschung zur industriellen Umsetzung
Proxima Fusion entwickelt kommerzielle Fusionskraftwerke auf Basis seines QI-HTS-Stellarator-Konzepts und baut dabei auf den wissenschaftlichen Durchbrüchen des Wendelstein-7-X-Programms auf. Die Finanzierung fließt in Alpha, Proximas Nettoenergie-Demonstrator bei München, entwickelt gemeinsam mit dem Freistaat Bayern, dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik und RWE. Alpha soll zentrale Technologien validieren und den Weg zu Stellaris ebnen, dem weltweit ersten kommerziellen Stellarator-Fusionskraftwerk.
„Diese Finanzierung zeigt, dass Deutschland und Europa in der Lage sind, internationales Kapital für strategische Zukunftstechnologien zu mobilisieren“, sagt Dr. Francesco Sciortino, Mitgründer und CEO von Proxima Fusion. „Die internationale Investorengemeinschaft hat ein starkes Signal gesendet: Sie vertraut nicht nur auf die wissenschaftliche Exzellenz Europas, sondern auch auf unsere Fähigkeit, daraus weltweit wettbewerbsfähige Industrieunternehmen aufzubauen.“
Romy Schnelle (Foto), Geschäftsführerin des DTCF und HTGF: “Als wir Proxima in der Pre-Seed-Phase finanzierten, war Fusion für die meisten noch eine wissenschaftliche Ambition. Nur drei Jahre später ist sie, mit 411 Millionen Euro und Investoren wie RWE und Google, eine industrielle Realität. Diesen Wandel früh zu erkennen und den Mut zu haben, ihn zu finanzieren, genau dafür steht unsere Multi-Stage-VC-Plattform.”
Johannes Weber, Partner beim HTGF: “Wir haben Proxima seit der allerersten Runde unterstützt, nicht trotz, sondern wegen des Ehrgeizes. Bahnbrechende Deep-Tech, die ein neues Wirtschaftswunder in Deutschland und Europa entfachen kann, ist genau das, wofür wir morgens aufstehen. Proxima hat die reelle Chance, eine völlig neue Industrie und Lieferkette zu schaffen, mit volkswirtschaftlicher Tragweite. Wir könnten nicht stolzer sein, Teil dieser Reise zu sein.”
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