Family Offices – die neuen Private Equity Unternehmen?

Prof. Dr. Nadine Kammerlander, Leitung Lehrstuhl und das Institut für Familienunternehmen der WHU – Otto Beisheim School of Management, Vallendar
Antonia Schickinger, Doktorandin am Institut für Familienunternehmen der WHU – Otto Beisheim School of Management, Vallendar

    Sind Family Offices die besseren Private Equity Unternehmen? Oder handelt es sich bei Direktinvestitionen von Family Offices um ein temporäres Phänomen, das auf Grund der angeblichen fehlenden Professionalität von Familienunternehmen bald wieder vorbei sein wird? Zu dieser Fragestellung herrschen unterschiedlichste Meinungen und werden von den Medien sowie auf Konferenzen intensiv diskutiert. Im Folgenden möchten wir, nach einer kurzen Einführung in die Thematik, einen Überblick über unsere Forschungsergebnisse zum Thema Direktinvestitionen von Family Offices geben.

    Family Offices wenden sich zumindest in Europa erst langsam dem Feld der Direktinvestitionen zu. Warum ist das so? Im Gegensatz zum amerikanischen Markt sind Family Offices in Europa ein relativ neues Phänomen. Zwar gab es bereits im Mittelalter Adelsfamilien, die durch Handel zu Reichtum gelangt waren und diesen in Family Office-ähnlichen Strukturen verwalten und vermehren ließen. Jedoch verschwanden diese Strukturen für mehrere Jahrhunderte wieder in der Versenkung, da entsprechende Vermögensverwaltungsaufgaben durch Privatbanken übernommen wurden.

     

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    Prof. Dr. Nadine Kammerlander, Leitung Lehrstuhl und das Institut für Familienunternehmen der WHU – Otto Beisheim School of Management, Vallendar
    Nadine.Kammerlander@whu.edu

    Antonia Schickinger, Doktorandin am Institut für Familienunternehmen der WHU – Otto Beisheim School of Management, Vallendar
    Antonia.Schickinger@whu.edu

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