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Foto: Das DBAG-Dreiergespann: Vorstandssprecher Torsten Grede sowie die beiden weiteren Vorstandsmitglieder Jannick Hunecke und Tom Alzin (von links) © DBAG

DBAG: Erfolgreicher Start ins neue Geschäftsjahr mit drei Exits

Foto: Das DBAG-Drei­er­ge­spann: Vorstands­spre­cher Tors­ten Grede sowie die beiden weite­ren Vorstands­mit­glie­der Jannick Hune­cke und Tom Alzin (von links) © DBAG
9. Februar 2023

Frank­furt am Main — Die Deut­sche Betei­li­gungs AG (DBAG) berich­tet über einen sehr erfolg­rei­chen Start ins neue Geschäfts­jahr 2022/2023. Nach­dem zuletzt insbe­son­dere die Erwei­te­rung des Betei­li­gungs­port­fo­lios um attrak­tive Unter­neh­men sowie der zügige Ausbau ihrer Markt­po­si­tion durch Unter­neh­mens­zu­käufe im Fokus gestan­den hatten, verein­barte die DBAG im ersten Quar­tal 2022/2023 gleich drei sowie im Februar 2023 eine vierte Veräu­ße­rung. „Beson­ders erfreu­lich ist, dass diese Veräu­ße­run­gen die beiden Wachs­tums­sek­to­ren Brei­t­­band-Tele­­kom­­mu­­ni­­ka­­tion und IT-Services und Soft­ware sowie eine Betei­li­gung aus Italien betref­fen“, kommen­tiert Tors­ten Grede, Vorstands­spre­cher der DBAG (Foto 1.v.l.). „Damit tragen die stra­te­gi­schen Entschei­dun­gen der Verbrei­te­rung unse­res Sektor-Fokus und der geogra­phi­schen Erwei­te­rung nach Italien nun Früchte. Auch in dem aktu­ell heraus­for­dern­den Kapi­tal­markt­um­feld finden Trans­ak­tio­nen statt. Dies bele­gen sowohl unsere jüngst in Koope­ra­tion mit FINANCE veröf­fent­lichte Studie als auch unsere erfolg­rei­chen Veräu­ße­run­gen“, so Grede weiter.

Mit der Veräu­ße­rung der Betei­li­gung an Cloudf­light in einem anspruchs­vol­len Markt konnte die DBAG mehr als das Vier­fa­che des einge­setz­ten Kapi­tals reali­sie­ren. Mit der Veräu­ße­rung der Betei­li­gung an Heytex wird der DBAG Fund V erfolg­reich abge­schlos­sen. Der DBAG Fund V gehört damit zu den erfolg­reichs­ten Fonds seines Jahr­gangs für Private-Equity-Inves­­ti­­tio­­nen in Europa. Zudem wurde mit der Veräu­ße­rung der Betei­li­gung an Pmflex auch die erste Veräu­ße­rung in Italien verein­bart und im Januar 2023 voll­zo­gen. Damit konnte die DBAG mehr als das Zwei­fa­che des einge­setz­ten Kapi­tals reali­sie­ren nach einer Halte­dauer von gut zwei Jahren. Schließ­lich konnte im Februar die Veräu­ße­rung der Betei­li­gung an BTV Multi­me­dia verein­bart und damit rund das Drei­fa­che des einge­setz­ten Kapi­tals reali­siert werden.

Der gute Start ins Geschäfts­jahr wird durch posi­tive Kapi­tal­markt­ein­flüsse unter­stützt. Dies betraf die gesamte Breite unse­res Port­fo­lios, also sowohl Geschäfts­mo­delle mit Indus­trie­be­zug als auch Geschäfts­mo­delle in Wachs­tums­sek­to­ren. Auch aus der im ersten Quar­tal übli­chen Umstel­lung auf die Budgets 2023 resul­tierte ein posi­ti­ver Ergeb­nis­bei­trag. Aufgrund des Wert­auf­hel­lungs­zeit­raums berück­sich­tigt dies auch bereits die Veräu­ße­rung von BTV Multi­me­dia. In Summe steigt der Netto­ver­mö­gens­wert auf 620,8 Millio­nen Euro. Das sind sieben Prozent mehr als zu Beginn des Geschäftsjahres.

Das Segment Fonds­be­ra­tung entwi­ckelte sich plan­ge­mäß und erzielte ein Ergeb­nis vor Steu­ern von 3,5 Millio­nen Euro (Vorjah­res­quar­tal: 3,7 Millio­nen Euro). Das Ergeb­nis vor Steu­ern des Segments Private-Equity-Inves­t­­ments erreichte 38,4 Millio­nen Euro (Vorjah­res­quar­tal: ‑11,9 Millio­nen Euro). Insge­samt schließt die DBAG die ersten drei Monate des Geschäfts­jah­res 2022/2023 mit einem Konzern­er­geb­nis in Höhe von 41,6 Millio­nen Euro (Vorjah­res­quar­tal: ‑8,2 Millio­nen Euro) ab.

Ergeb­nisse eines einzel­nen Quar­tals können nicht auf das gesamte Geschäfts­jahr hoch­ge­rech­net werden. Aufgrund des Geschäfts­mo­dells der DBAG können die Ergeb­nisse einzel­ner, auch direkt aufein­an­der folgen­der Peri­oden stark vonein­an­der abweichen.

Die maßgeb­li­chen Steue­rungs­kenn­zah­len der Gesell­schaft liegen im ersten Quar­tal 2022/2023 im Korri­dor der Anfang Dezem­ber 2022 veröf­fent­lich­ten Prognose; sie ist daher unver­än­dert. Die DBAG unter­stellt in ihrer Prognose, dass sich die Bewer­tungs­ver­hält­nisse an den Kapi­tal­märk­ten zum Abschluss des laufen­den Geschäfts­jah­res nicht wesent­lich von denje­ni­gen bei Aufstel­lung der Prognose unterscheiden.

Über Deut­sche Betei­li­gungs AG

Die seit 1985 börsen­no­tierte Deut­sche Betei­li­gungs AG (DBAG) ist eines der renom­mier­tes­ten Private-Equity-Unter­­neh­­men Deutsch­lands. Als Inves­tor und Fonds­be­ra­ter liegt der Inves­ti­ti­ons­schwer­punkt der DBAG tradi­tio­nell im Mittel­stand mit einem Fokus auf gut posi­tio­nier­ten Unter­neh­men mit Entwick­lungs­po­ten­zial, vorran­gig in der DACH-Region. Bran­chen­schwer­punkte sind produ­zie­rende Unter­neh­men, Indus­trie­dienst­leis­ter und Indus­­try­­­Tech-Unter­­neh­­men – Unter­neh­men also, deren Produkte Auto­ma­ti­sie­rung, Robo­ter­tech­nik und Digi­ta­li­sie­rung ermög­li­chen – sowie Unter­neh­men aus den Bran­chen Brei­t­­band-Tele­­kom­­mu­­ni­­ka­­tion, IT-Services, Soft­ware und Health­care. Seit 2020 ist die DBAG auch in Italien mit einem eige­nen Büro in Mailand vertre­ten. Das vom DBAG-Konzern verwal­tete oder bera­tene Vermö­gen beträgt rund 2,6 Milli­ar­den Euro.

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