München — Das Raumfahrtunternehmen Isar Aerospace mit Sitz in Ottobrunn bei München hat eine Finanzierung in Höhe von 150 Millionen Euro abgeschlossen. Die Investition stammt von der US-amerikanischen Investmentgesellschaft Eldridge Industries. Dahinter steht der Investor Todd Boehly, bekannt als Miteigentümer zahlreicher Sportvereine wie dem Fußballclub FC Chelsea. Die Mittel sollen über eine Wandelanleihe an das Startup fließen. Mit dem Investment steigt die Bewertung TUM-Ausgründung auf über eine Milliarde.
Autor: Tatjana Anderer
München – Die uvex group (uvex), ein global führendes Familienunternehmen im Bereich Schutz- und Sicherheitsprodukte für Beruf, Sport und Freizeit, teilt mit, dass Warburg Pincus, ein Pionier unter den wachstumsorientierten Private Equity-Firmen, die Mehrheit an dem Unternehmen erwerben wird. Die Gesellschafterfamilien Winter und Grau bleiben mit einem signifikanten Minderheitsanteil beteiligt und werden den Wachstumskurs des Unternehmens auch künftig aktiv mit gestalten. — Kirkland & Ellis beriet Warburg Pincus beim Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an der Uvex Winter Holding GmbH & Co. KG („uvex“)
Seit der Gründung im Jahr 1926 durch Philipp M. Winter, der in seiner „Optischen-Industrie-Anstalt“ mit der Fertigung von Schutzbrillen begann, hat sich uvex zu einem der weltweit führenden Spezialisten im Bereich Arbeitsschutz und Sport entwickelt. Das Leitmotiv „protecting people“ ist dabei Mission und Verantwortung zugleich. uvex entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige und innovative Produkte und Dienstleistungen zum Schutz des Menschen am Arbeitsplatz, beim Sport und in der Freizeit.
Die uvex group positioniert sich als Innovationsführer im Premium-Segment und ihre Produkte entsprechen den höchsten qualitativen Standards, bieten den besten Tragekomfort durch einzigartige Technologien und begeisterndes Design. Mit Warburg Pincus als neuem Partner wird die uvex group das internationale Wachstum weiter vorantreiben, das Premium-Sortiment gezielt ausbauen und neue Geschäftsfelder erschließen. Die Gruppe wird auch weiterhin Wachstum durch strategische Zukäufe beschleunigen und damit an die bisherigen Erfolge
anknüpfen.
Michael Winter, geschäftsführender Gesellschafter und CEO der uvex group, kommentiert: „100 Jahre Markenversprechen ‚protecting people‘ verpflichten. Als verantwortungsvolles Familienunternehmen in vierter Generation wollen wir die nächste Phase der Unternehmensentwicklung mit einem starken Wachstumspartner gestalten, um die Resilienz unserer Gruppe auch in Zukunft weiter zu erhöhen und die erste Wahl für unsere Kunden zu bleiben. Wir sind überzeugt, mit Warburg Pincus solch einen Wachstumspartner gefunden zu
haben.“
Tobias Weidner (Foto © Warburg Pincus), Managing Director bei Warburg Pincus, sagt: „Wir gratulieren den Gesellschafterfamilien Winter und Grau, die uvex in den vergangenen 100 Jahren zu einem erfolgreichen Unternehmen mit einer exzellenten Marke aufgebaut haben. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und darauf, diesen Weg gemeinsam fortzusetzen. Unser Ziel ist es, uvex zum globalen Marktführer für Schutzausrüstung zu entwickeln und die Premium-Produkte von uvex mehr Menschen weltweit zugänglich zu machen.”
Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt üblicher regulatorischer Zustimmungen.
Seit der Gründung im Jahr 1926 hat sich uvex zu einem der weltweit führenden Spezialisten im Bereich Arbeitsschutz und Sport entwickelt. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige und innovative Produkte und Dienstleistungen zum Schutz des Menschen am Arbeitsplatz, beim Sport und in der Freizeit. uvex ist mit 49 Niederlassungen in 23 Ländern vertreten, hat über 3.000 Mitarbeiter:innen und produziert in den eigenen Werken.
Berater Warburg Pincus: Kirkland & Ellis, München
Dr. Benjamin Leyendecker, Dr. Philip Goj, Dr. Christoph Jerger (alle Federführung, alle Private Equity/M&A), Dr. Alexander Längsfeld (Debt Finance), Dr. Michael Ehret (Tax); Associates: Dr. Johannes Rowold, Dr. Sophia Probst, Friedrich Focke, Dr. Maximilian Licht, Dr. Sabrina Seitz, Carl Grupe, Dr. Pablo Tretow (alle Private Equity/M&A), Dr. Barbara Dunkel (Debt Finance)
Kirkland & Ellis, London: Ian Barratt, Thomas Raftery (beide Debt Finance), Rhys Davies (Sustainability); Associates: Lara Steinbach (Antitrust & Competition), Brent Tan, Phil Rigley (beide Debt Finance)
Über Kirkland
Kirkland & Ellis zählt mit rund 4.000 Anwält:innen in 22 Städten in den USA, Europa, dem Mittleren Osten und Asien zu den führenden Kanzleien für hochkarätige Rechtsdienstleistungen. Das deutsche Team berät mit Schwerpunkt in den Bereichen Private Equity, M&A, Restrukturierung, Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, Finanzierung und Steuerrecht. Für nähere Informationen besuchen Sie bitte www.kirkland.com.
München – Die INTARIA AG, ein führender Anbieter von Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungs-Dienstleistungen für mittelständische Kunden in Deutschland, ist eine strategische Partnerschaft mit Moore Belgium, Moore DRV aus den Niederlanden und Moore Kingston Smith aus Großbritannien eingegangen. In diesem Rahmen hat Moore Belgium eine Mehrheitsbeteiligung an INTARIA erworben, wobei die INTARIA-Partnerschaft weiterhin als Unternehmer die Geschicke des deutschen Geschäfts leiten wird.
In den kommenden Jahren sollen das Leistungsportfolio durch gezielte Zukäufe und Zusammenschlüsse erweitert und die geographische Abdeckung innerhalb Deutschlands gestärkt werden. INTARIA verbindet mit diesem Schritt das klare Ziel, eine Gruppe aufzubauen, die Kunden aus dem Mittelstand mit einem Full-Service-Angebot durchgängig als Partner des Vertrauens begleitet. Diese werden zudem durch den Zusammenschluss bei ihren europäischen Fragestellungen eine integrierte Betreuung über Grenzen hinweg nutzen können.
Moore Belgium, Moore DRV, Moore Kingston Smith und INTARIA kooperieren bereits seit geraumer Zeit im Netzwerk Moore Global und wollen diese Zusammenarbeit nun als europäische Gruppe nationaler Champions deutlich intensivieren, um Kunden aus dem gehobenen europäischen Mittelstand ein nahtloses internationales Angebot zu bieten sowie die dynamischen Herausforderungen in der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsindustrie mit vereinten Kräften anzugehen. Darüber hinaus ist ein erklärtes Ziel aus der Beteiligung von Moore Belgium an INTARIA, das Wachstum von INTARIA als einem der deutschen Marktführer im Mittelstand zu beschleunigen. Als Triebfeder soll unter anderem die Erfahrung der belgischen Gesellschaft in Sachen anorganisches wie organisches Wachstum dienen. Im Zuge der Transaktion bleiben die operative Führung und Verantwortung für das Geschäft in Deutschland in den Händen der INTARIA-Partner, die auch in signifikanter Höhe beteiligt bleiben. INTARIA hat weitere Partner berufen, die gemeinsam mit dem bestehenden Team die Umsetzung der ambitionierten Wachstumsstrategie vorantreiben werden.
Zukäufe und organische Wachstumshebel im Visier
Angesichts des sich dynamisch entwickelnden Marktumfelds bietet die künftig engere Partnerschaft mit Moore Belgium, Moore DRV und Moore Kingston Smith INTARIA die Möglichkeit, sich strategisch und operativ als Teil einer europäischen Gruppe führender Anbieter für den Mittelstand vom hiesigen Wettbewerb zu differenzieren und Antworten auf die sich stark verändernden Mandantenanforderungen zu finden. Moore Belgium, Moore DRV sowie Moore Kingston Smith sind die drei größten Moore Global-Netzwerk-Mitglieder in Europa und befinden sich auf einem dynamischen Wachstumsweg, welcher seit mehreren Jahren von der europäischen Beteiligungsgesellschaft Waterland mit Kapital und umfassendem Know-how unterstützt wird. INTARIA verspricht sich innerhalb dieses Verbunds vielfältige zusätzliche Wachstumspotentiale im Sinne der Kunden und Mitarbeiter. Beispielsweise wird INTARIA seinen mehr als 1.100 Mandanten durch die engere Zusammenarbeit zusätzliche Services wie etwa Beratung zu Digital Analytics oder Fördermitteln anbieten und so seine Stellung als flexibler Lösungspartner zusätzlich stärken können. Gleichermaßen soll als Teil der Wachstumsstrategie Branchenkompetenz auf- und ausgebaut werden, um die Mandanten künftig mit zusätzlicher Expertise bei den Herausforderungen unterstützen zu können.
Darüber hinaus erhält INTARIA Zugang zu neuesten technologischen Tools und KI-gestützten Lösungen, die Moore Belgium, Moore DRV und Moore Kingston Smith sowie künftig auch INTARIA gemeinschaftlich entwickeln, um an vorderster Front die digitalen Weiterentwicklungen des Berufsstands mitzugestalten. Auf diese Weise wird INTARIA vom Einsatz innovativer Technologien zur stärkeren Prozess-Digitalisierung profitieren und seine Wettbewerbsfähigkeit stärken können. Zugleich werden die Qualität und Unabhängigkeit in der Beratung sowie die hohe Kundennähe im Tagesgeschäft unverändert im Fokus sein.
„INTARIA hat sich in den vergangenen Jahren stark entwickelt und ist stetig gewachsen. Unsere Mandanten schätzen die Qualität sowie unsere DNA ‘Vom Mittelstand für den Mittelstand´. Durch die Partnerschaft mit Moore Belgium, Moore DRV und Moore Kingston Smith, mit denen wir Werte und Ziele teilen, werden wir den europäischen gehobenen Mittelstand noch umfassender und über Landesgrenzen hinweg beraten und gleichzeitig den Weg dafür ebnen, das nationale Wachstum der INTARIA erheblich zu beschleunigen“, erklärt Thomas Ziegler, Managing Partner von INTARIA (Foto © INTARIA).
Fabian Galler, ebenfalls Managing Partner, fügt hinzu: „Das Fundament unserer erfolgreichen Entwicklung stellen unsere fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar. Durch den kontinuierlichen Ausbau des Teams konnten wir über die Jahre hinweg eine von Zusammenhalt, Qualitätsbewusstsein und Experten-Know-how geprägte Kultur schaffen. Auf Basis dieser Werte wollen wir den Wachstumskurs beschleunigen und sind davon überzeugt, dass uns allen die Konstellation als neuer starker Player eine zusätzliche Schlagkraft im Markt verleihen wird.“
Peter Verschelden, Executive Chairman von Moore Belgium, kommentiert: „Ich freue mich sehr über diese neue Partnerschaft mit INTARIA. Als Unternehmen teilen wir die gleichen Werte, die Wertschätzung für unsere Mitarbeiter und die gleiche Vision dafür, wie wir unsere Kunden beraten wollen. Diese Partnerschaft ermöglicht es uns beiden, unsere Kunden über Ländergrenzen hinweg mit den gleichen hohen Qualitätsstandards zu bedienen. Deutschland ist für viele Kunden innerhalb unserer Gruppe ein wichtiger Wirtschaftsmarkt und umgekehrt. Ich freue mich darauf, gemeinsam weiter zu wachsen.”
Über INTARIA
INTARIA ist eine führende Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Büros in München, Rosenheim und Traunstein. Aktiv in Süd-Bayern, einer Region mit starkem Mittelstand, beschäftigt das Unternehmen heute mehr als 190 Mitarbeitende. Gegründet im Jahr 1993, firmiert das Unternehmen seit seiner Umbenennung im Jahr 2019 als INTARIA und hat sein Dienstleistungsangebot stetig erweitert und seine Belegschaft vergrößert. INTARIA bietet umfassende Leistungen wie Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, rechtliche Beratung, Corporate Finance, IT- und ESG-Beratung. Geleitet wird das Unternehmen von acht Partnern, darunter die geschäftsführenden Partner Thomas Ziegler und Fabian Galler.
Über Moore Belgium, Moore DRV, und Moore Kingston Smith
Moore Belgium, Moore DRV und Moore Kingston Smith sind führende, unabhängige Mitgliedsunternehmen des globalen Moore-Netzwerks. Gemeinsam stehen sie für exzellente Beratungsqualität und umfassende Expertise in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Buchhaltung, Unternehmensberatung und digitale Transformation – mit besonderem Fokus auf mittelständische und familiengeführte Unternehmen.
Moore Belgium mit Sitz in Antwerpen ist die größte unabhängige Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft in Belgien. Mit rund 1.900 Mitarbeitenden an 11 Standorten bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Audit, Tax, Corporate Finance, Accounting sowie Data & IT Advisory.
Moore DRV, ansässig in Rotterdam, unterstützt mit über 1.500 Mitarbeitenden an mehr als 25 Standorten Unternehmer und mittelständische Unternehmen in den südlichen Niederlanden. Der Fokus liegt auf persönlicher Beratung in den Bereichen Steuer, Audit, Beratung und IT-Services.
Moore Kingston Smith mit Hauptsitz in London zählt zu den führenden Mittelstands-Beratungsunternehmen im Vereinigten Königreich und Irland. Über 1.500 Mitarbeitende an 10 Standorten im Vereinigten Königreich, sowie 7 begleiten Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und internationale Mandanten mit umfassenden Services – von Audit und Steuerberatung bis hin zu Outsourcing und ESG-Beratung. Die drei Unternehmen verbinden regionale Präsenz mit internationaler Perspektive und begleiten ihre Mandanten dabei, nachhaltig zu wachsen und komplexe Herausforderungen erfolgreich zu meistern.
Düsseldorf — Das Health Tech Start-up hellomed sammelt eine siebenstellige Late-Seed-Finanzierungsrunde ein. In der Finanzierungsrunde durch Business Angels und namenhafte Family Offices wurde ein siebenstelliger Betrag in die Firma investiert. Der Finanzierungsrunde folgte unmittelbar eine Erhöhung des Stammkapitals.
Das Venture-Capital (VC)-Team um den Düsseldorfer HEUKING-Partner Dr. Patrick Müller hat das Health-Tech Start-up hellomed Group GmbH bei einer Late Seed-Finanzierung rechtlich beraten.
Die im Jahr 2022 gegründete Berliner GmbH ist im Handelsregister Charlottenburg. Sie bietet IT‑, Marketing‑, Personal‑, Beratungs- und Logistik-Dienstleistungen für Apotheken im Gesundheitsbereich an und bezeichnet sich selbst bereits als Marktführer für Apothekenlösungen im Bereich der professionellen Pflege.
Mit der hellomed-OS-APP lassen sich die Rezepte bequem online übermitteln oder beim Arzt anfordern. Dann folgt das vollautomatische Blistern der Tabletten im Reinraum. Zum Schluss werden die Blistertüten dreifach geprüft – per Medikationscheck mittels einer Fotooptik sowie durch Apothekerinnen. Im monatlichen oder zweiwöchentlichen Rhythmus gehen die vorsortierten Pillen direkt an die Patienten. Die App gibt den Pflegeunternehmen dabei Auskunft über den aktuellen Medikamentenstatus, die sogenannte Reichweite sowie automatische Folgerezept-Anforderungen.
HEUKING berät regelmäßig Start-ups und VC-Investoren in verschiedenen VC-Finanzierungsrunden.
Berater hellomed Group GmbH: HEUKING
Dr. Patrick Müller, LL.M. (University of the West of England, Bristol), (Federführung), Düsseldorf,
Caroline Frohnwieser, Hamburg,
Laura Jochem, LL.M. (University of East Anglia, Norwich), (alle Venture Capital), Düsseldorf
Paris/ Frankfurt a. M. — Mit aktiver Unterstützung von Ardian Expansion und Latour Capital gibt Groupe RG — seit über 35 Jahren führend im Vertrieb von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) — die Übernahme von Cotral Lab, dem weltweit führenden Hersteller von maßgefertigtem Gehörschutz und anerkannten Anbieter von Schutzbrillen auf Rezept, sowie von Comu Systems, einem Spezialisten für taktische und kritische Kommunikation, bekannt.
Diese Übernahme ist Teil einer klaren Strategie, um den Mehrwert für die Kunden kontinuierlich zu erhöhen, die Expertise der Gruppe zu verbessern und ihre Rolle als unabhängiger, spezialisierter Multimarken-Distributor zu festigen. “Diese Akquisition ergänzt perfekt das Angebot der Groupe RG an maßgeschneiderten PSA. Wir bleiben in erster Linie ein Vertriebsunternehmen, das alle unsere Herstellerpartner bedient und unsere Kunden objektiv berät. Wir wollen die Qualität unserer Empfehlungen gewährleisten und die Vielfalt unseres Angebots. Cotral Lab stärkt unser technisches Produktportfolio und unseren Service in einem hochspezialisierten Segment,” so Pierre Manchini, Präsident der Groupe RG.
Cotral Lab wird ein eigenständiges Unternehmen bleiben. Das Vertriebsteam wird seine Unabhängigkeit und seine derzeitige Struktur beibehalten, und die Produkte werden weiterhin in erster Linie über direkte Kanäle an Endverbraucher-Unternehmen vertrieben.
Die Philosophie der Groupe RG bleibt dabei unverändert: als Vermittler von Fachwissen zu fungieren, der in der Lage ist, Hersteller, Fachleute und Endnutzer zusammenzubringen, um gemeinsame Ziele zu verfolgen — besser schützen,
mehr Innovation und nachhaltiges Bauen.
Über Groupe RG
Mit einem Umsatz von fast 600 Millionen Euro, rund 1.500 Mitarbeitern und 70 Niederlassungen und Tochtergesellschaften in Frankreich und Europa ist Groupe RG der führende spezialisierte PSA-Händler in Frankreich und ein wichtiger Akteur in Europa. Ihr starkes organisches Wachstum, kombiniert mit einer dynamischen Akquisitions-Strategie, untermauert ihre Ambitionen, der führende Spezialist im PSA-Vertrieb und den damit verbundenen Dienstleistungen in Europa zu werden. Seit 2019 hat die Gruppe 14 Akquisitionen in Frankreich, den Benelux-Ländern, Spanien, Italien, Tunesien, Slowakei und Irland abgeschlossen. www.groupe-rg.com
Über Cotral Lab
Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung hat sich Cotral Lab als weltweiter Marktführer in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von maßgeschneidertem Gehörschutz für Profis etabliert. Die Integration von Comu Systems hat es Cotral Lab ermöglicht, sich auf dem taktischen Markt durch das Angebot von Kommunikationssystemen für kritische Umgebungen abzuheben. Darüber hinaus hat das Unternehmen sein Know-how durch die Einführung eines dritten Geschäftszweigs erweitert, der sich auf den Sichtschutz konzentriert und die speziell für exponierte Arbeiter entwickelte Korrektionsschutzbrille CONFIDENTIAL anbietet. Mit diesen drei Kernaktivitäten hat Cotral Lab fast 2,5 Millionen Nutzer in mehr als 30.000 Unternehmen auf 4 Kontinenten ausgestattet. Das Unternehmen, das ein jährliches Wachstum von mehr als 15 % verzeichnet, beschäftigt derzeit rund 350 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von 60 Millionen Euro, wobei 25 % auf den Export entfallen. — www.cotral.fr
Düsseldorf — Herbert Smith Freehills Kramer hat The Storytelling Company, ein Portfolio-Unternehmen von Holland Capital Management B.V., beim Erwerb des Berliner Studios für visuelles Design flora&faunavisions beraten. The Storytelling Company erweitert mit dieser Transaktion seine bisherigen Kernbereiche – Brand Experiences, Event Experiences und Technology Solutions – um Experience Design.
The Storytelling Company entwickelt und realisiert Experience Center, visuelle Installationen sowie innovative Marken- und Event-Erlebnisse. Das Unternehmen deckt dabei das gesamte Leistungsspektrum ab – von strategischer Beratung über Konzept- und Inhaltsentwicklung, Software, Experience Design und technischer Umsetzung bis hin zu globalem Eventmanagement.
Holland Capital Management B.V. investiert seit mehr als 40 Jahren in wachstumsstarke kleinere und mittelständische Unternehmen in den Niederlanden und Deutschland. Mit Büros in Amsterdam und Düsseldorf konzentriert sich Holland Capital auf die Bereiche Healthcare, Technology und Agrifood-Tech.
flora & faunavisions ist ein mehrfach ausgezeichnetes, interdisziplinäres Designstudio mit Sitz in Berlin. Das Studio konzipiert, inszeniert, gestaltet und realisiert großformatige, erzählgetriebene immersive Ausstellungen, Bühnenproduktionen, Markenerlebnisse und originäre IPs für internationale Kunden, Partner und ein weltweites Publikum.
Berater The Storytelling Company: Herbert Smith Freehills Kramer, Düsseldorf
Dr. Michael Gläsner (Counsel, Federführung), Dr. Oliver Duys (beide Corporate/M&A), Dr. Steffen Hörner (Steuerrecht, Frankfurt); Associates: Johannes Niegemann, Lena Tubes (beide Corporate/M&A), Tatiana Günster (Steuerrecht, Frankfurt).
Über Herbert Smith Freehills Kramer
Herbert Smith Freehills Kramer (HSF Kramer) ist im Juni 2025 aus dem Zusammenschluss von Herbert Smith Freehills und Kramer Levin hervorgegangen und etabliert sich dadurch als eine der weltweit führenden globalen Wirtschaftskanzleien. Mit über 6.000 Mitarbeitenden, darunter rund 2.700 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, in 26 Büros bietet HSF Kramer umfassende Rechtsberatung in allen wichtigen Regionen der Welt. HSF Kramer ist exzellent aufgestellt, um Mandanten bei der Verwirklichung ihrer ambitionierten Vorhaben zu begleiten und insbesondere bei komplexen Transaktionen und Rechtsstreitigkeiten zu unterstützen.
Berlin — ProSiebenSat.1 hat die Mehrheit der Anteile von Studio Bummens übernommen. Olga Balandina-Luke, Dr. Jesko von Mirbach, Dr. Clemens Waitz, Dr. Jan Heerma und Mario Tepe von der Kanzlei V14 haben Studio Bummens bei dieser Transaktion beraten.
Studio Bummens zählt zu den führenden deutschen Podcast-Publishern und ist bekannt für eine Vielzahl erfolgreicher Formate mit den bekanntesten und be-liebtesten Podcaster:innen im deutschsprachigen Raum. Die von Konstantin Seidenstücker, Tobias Bauckhage und Jon Handschin geführte Firma verantwor-tet unter anderem „Baywatch Berlin“ mit Klaas Heufer-Umlauf, Thomas Schmitt und Jakob Lundt, „Apokalypse & Filterkaffee“ mit Micky Beisenherz, „Copa TS“ mit Tommi Schmitt, „G Spot“ mit Stefanie Giesinger und „Einfach mal Luppen“ mit Toni Kroos und Felix Kroos. Studio Bummens bringt ein herausragendes Ta-lentnetzwerk mit, das das Portfolio von ProSiebenSat.1 bereichert.
ProSiebenSat.1 setzt damit einen weiteren strategischen Meilenstein zur Stärkung der Position im stark wachsenden Podcast-Geschäft. Mit diesem Schritt baut die Mediengruppe das Podcast-Produktionsbusiness ihrer hauseignen Po-dcast-Unit Seven.One Audio weiter aus und sorgt für eine noch engere Verzahnung von Produktion und Vermarktung.
Berater Studio Bummens: V 14
Olga Balandina-Luke (Foto © V 14)
Dr. Jesko von Mirbach
Dr. Clemens Waitz
Dr. Jan Heerma
Mario Tepe
Amsterdam / München / Marl – Elbfrost mit Sitz in Marl, ein führender Lebensmittel-Distributor und ‑Logistikdienstleister, will zu einem überregionalen Zulieferer-Champion aufsteigen und holt sich dazu einen neuen Mehrheitsgesellschafter an Bord: die führende Beteiligungsgesellschaft NPM Capital – mit Hauptsitz in Amsterdam und seit Beginn des Jahres auch im deutschsprachigen Raum aktiv – übernimmt mehrheitlich die Anteile an Elbfrost. Der Abschluss der Transaktion wird innerhalb des dritten Quartals 2025 erwartet, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen.
Gegründet im Jahr 1990 hat sich Elbfrost von einem lokalen Unternehmen zu einem regionalen Marktführer für Tiefkühl- und Trockenprodukte, mit über 210 Mitarbeitenden entwickelt. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Marl, Nordrhein-Westfalen; daneben werden vier strategisch gelegene Verteilzentren in West- und Ostdeutschland betrieben. Elbfrost bietet 1.400 vorrangig Tiefkühl-Artikel aus den Produktgruppen Fleisch, Fisch, Geflügel, Wild, Früchte, Gemüse, vegetarische Lebensmittel sowie Kartoffel- und Teigprodukte, ergänzt um ein umfangreiches Angebot an Convenience-Produkten. Kundenseitig hat sich das Unternehmen auf die Gemeinschaftsverpflegung fokussiert: sowohl Universitäten, Schulen, Cateringunternehmen, Betriebskantinen und Behörden als auch Unternehmen der Verpflegungsbranche wie Krankenhäuser und Altenheime gehören zum festen Kundenstamm.
Vor rund drei Jahren hatte sich Elbfrost die Beteiligungsgesellschaft Bencis als Partner an Bord geholt. In der gemeinsamen Zeit wurden wichtige erste Schritte eines intensivierten Wachstumskurses eingeleitet, darunter u.a. der Zukauf der A+K Kälte-Team GmbH aus dem Ruhrgebiet. Mit der neu geschlossenen Partnerschaft übernimmt NPM Capital zusammen mit dem Management die bisherigen Anteile an dem Tiefkühl-Spezialisten und will die nächste Wachstumsphase hin zu einer führenden überregionalen Rolle einläuten.
NPM Capital ist eine führende Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Amsterdam, die seit 1948 erfolgreich in wachstumsstarke mittelständische Unternehmen investiert. Sie ist Teil der SHV Holding, einem der größten privat geführten Familienunternehmen Europas mit Wurzeln in den Niederlanden und Aktivitäten in über 60 Ländern. So verfügt NPM Capital über eine besonders stabile und gesicherte Kapitalbasis und kann mit einem langfristigen Anlagehorizont agieren. Der Fokus liegt auf nachhaltiger Wertschöpfung in den Bereichen digitale Technologien, Gesundheitswesen, Bildung, Industrie, Lebensmittel und nachhaltige Technologien. NPM Capital versteht sich nicht nur als Kapitalgeber, sondern als aktiver Partner, der Unternehmen in Wachstumsphasen strategisch unterstützt – sei es bei Expansion, Digitalisierung oder Nachfolgelösungen. Die Beteiligung an Elbfrost reiht sich in NPM Capitals Investmentbereich Feeding the World ein, der sich auf Nachhaltigkeit und Innovation in der globalen Lebensmittelversorgungskette konzentriert. Die Eröffnung eines Büros in München und die erste erfolgreiche Transaktion markiert für NPM Capital einen wichtigen Schritt, die erfolgreiche Investmentphilosophie eines Familieninvestors künftig auch im deutschsprachigen Raum auszurollen.
“Wir werden Elbfrost bei der Skalierung seines Geschäfts nachhaltig unterstützen. Mit seinem optimierten Produktportfolio, den effizienten Abläufen und der breiten Kundenbasis ist das Unternehmen optimal positioniert, um die Wachstumschancen im deutschen Foodservice-Sektor zu nutzen”, erklärt Alexis Milkovic (Foto © NPM Capital), Leiter des Münchner Büros von NPM Capital, Partner und Countryhead. Neben ihm sind bereits zwei weitere Investmentprofis vor Ort tätig: Philipp Gauß als Investment Director und Vincent Falcke als Associate. „Wir wollen das Team weiter ausbauen und arbeiten bereits an den nächsten Transaktionen“, sagt Milkovic.
Über NPM Capital
NPM Capital ist eine unabhängige Investmentgesellschaft, die mittelständischen und großen Unternehmen in der Benelux-Region und im DACH-Raum dabei unterstützt, ihre Ambitionen zu verwirklichen und die Unternehmen der Zukunft aufzubauen. Mit Büros in München, Amsterdam und Gent konzentriert sich NPM Capital auf Familienunternehmen und Unternehmen mit starken Managementteams. Das aktuelle Portfolio umfasst 24 Investments, sowohl Mehrheits- als auch Minderheitsbeteiligungen, in Themen, die die Zukunft prägen: Sustainable Future, Digital & Technology, Feeding the World und Healthy Life & Learning. Für weitere Informationen besuchen Sie www.npm-capital.com
Über Bencis
Bencis ist ein unabhängiges Investmentunternehmen, das Eigentümer und Managementteams dabei unterstützt, ihre Wachstumsziele zu erreichen. Mit Büros in Amsterdam, Brüssel und Düsseldorf investiert Bencis seit 1999 in starke und erfolgreiche Unternehmen in den Niederlanden, Belgien und Deutschland. Für weitere Informationen besuchen Sie www.bencis.com.
Das ARQIS-Team unter der Leitung des Partners Dr. Jörn-Christian Schulze ist regelmäßig für Bencis tätig, insbesondere auch beim Einstieg bei Elbfrost 2022.
Berater Bencis: ARQIS (Düsseldorf)
Deal-Team: Dr. Jörn-Christian Schulze (Partner, Lead), Dr. Maximilian Backhaus (Managing Associate), Tim Meyer-Meisel (Associate, alle Transactions), Partner: Thomas Chwalek (Transactions), Dr. Ulrich Lienhard (Real Estate), Counsel: Malte Griepenburg (Transactions), Jens Knipping (Tax), Nora Stratmann (Commercial, München), Martin Weingärtner (HR Law), Managing Associates: Tim Bresemann (Real Estate), Marina Bumeder (HR Law, München), Rolf Tichy (IP, München), Associates: Ivo Ertekin, Steffen Schubert (beide Transactions), Rebecca Gester (Commercial, München), Senior Legal Specialist: Qing Xia (Transactions)
MARCK (Düsseldorf): Dr. Georg Schmittmann (Kartellrecht)
POELLATH (München): Dr. Barbara Koch-Schulte, Dr. Michael de Toma (Beratung Management)
Düsseldorf — Die globale Wirtschaftskanzlei Norton Rose Fulbright hat die HSBC Continental Europe bei dem Verkauf ihres Custody-Geschäfts in Deutschland an die BNP Paribas S.A., Niederlassung Deutschland, beraten. Das Custody-Geschäft in Deutschland konzentriert sich auf inländische Custody‑, Clearing- und Verwahrungsdienstleistungen für deutsche institutionelle Kunden.
Dies Transaktion erfolgt im Zuge der im Oktober 2024 angekündigten globalen Vereinfachungsstrategie.
Berater HSBC Continental Europe: Norton Rose Fulbright
Das internationale Team wurde von der Londoner Partnerin Emma de Ronde (Corporate/M&A, London) und der Düsseldorfer Partnerin Anne Fischer (Corporate/M&A, Düsseldorf) geleitet.
Weitere Teammitglieder — die Partner: Dr. Tim Schaper (Kartellrecht, Hamburg), Claudia Posluschny (Arbeitsrecht, München), Dr. Christoph Ritzer (Datenschutzrecht, Frankfurt), Dr. Frank Herring (Bankenrecht, Frankfurt), sowie die Associates: Alexander Mathes (Corporate/M&A, München), Michaela Bachmeier (Arbeitsrecht, München), Veronika Koch (Corporate/M&A, Düsseldorf), Nicolas Krämer (Corporate/M&A, Düsseldorf), Tobias Teichner (Kartellrecht, Hamburg) und Eleanor Jones (Corporate/M&A, London) und Michael Bolawole (Project Management, London).
Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen.
Über Norton Rose Fulbright
Norton Rose Fulbright ist eine globale Wirtschaftskanzlei. Mit mehr als 3.000 Rechtsanwälten an weltweit über 50 Standorten in Europa, den USA, Kanada, Lateinamerika, Asien, Australien, Afrika und im Nahen Osten beraten wir führende national wie auch international tätige Unternehmen.
Wir bieten unseren Mandanten umfassende Beratung in allen wichtigen Branchen. Hierzu zählen Financial Institutions; Energy; Infrastructure, Mining and Commodities; Transport; Technology and Innovation sowie Life Sciences and Healthcare. Unsere globale Risk Advisory Group kombiniert diese umfassende Branchenerfahrung mit ihrem Fachwissen in rechtlichen und regulatorischen Bereichen sowie beim Thema Compliance und Governance. So können wir unseren Mandanten praxisorientierte Lösungen zu den rechtlichen und regulatorischen Risiken bieten, mit denen sie sich konfrontiert sehen.
Wo immer wir auch tätig sind, handeln wir nach unseren Geschäftsgrundsätzen „Quality, Unity and Integrity“. Wir erbringen Rechtsberatung auf höchstem Niveau und bewahren dieses Maß an Qualität bei jedem Kontakt.
Düsseldorf — Lantmännen hat mit Volvo Construction Equipment (Volvo CE) eine Vereinbarung über die Veräußerung von Swecon unterzeichnet, einem autorisierten Vertriebspartner von Volvo CE in Schweden, Estland, Lettland, Litauen und Deutschland. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen. Der Vollzug der Transaktion wird für das zweite Halbjahr 2025 erwartet.
Ein HEUKING-Team unter der Leitung der Düsseldorfer Partner Dr. Martin Imhof und Astrid Luedtke hat Lantmännen zu den deutschen Teilen der Transaktion beraten, die durch einen separaten Kaufvertrag umgesetzt wurden.
Lantmännen ist eine schwedische Agrargenossenschaft und Nordeuropas führendes Unternehmen in den Bereichen Landwirtschaft, Maschinen, Bioenergie und Lebensmittelprodukte. Lantmännen kooperiert mit 17.000 schwedischen Landwirten, beschäftigt 12.000 Mitarbeiter, ist in über 20 Ländern tätig und erzielt einen Jahresumsatz von 70 Milliarden SEK.
Swecon ist seit seiner Gründung vor 25 Jahren ein Geschäftsbereich der Lantmännen-Gruppe. Der Nettoumsatz von Swecon belief sich im Jahr 2024 auf 10 Milliarden SEK. Die Transaktion umfasst den gesamten Geschäftsbereich von Swecon mit rund 1.400 Mitarbeiter, d. h. den Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen, die Vermietung von Maschinen, Aftermarket-Dienstleistungen und den Kundendienst sowie Büros und Werkstätten. Die Transaktion umfasst auch die Firma Entrack.
Volvo CE sieht die Investition in Swecon als strategischen Schritt, um den Vertrieb in Kernmärkten weiter auszubauen: Deutschland als der größte Baumaschinenmarkt Europas, Schweden als der Heimatmarkt von Volvo CE sowie Estland, Lettland und Litauen. Zusammen mit dem derzeitigen Vertrieb von Volvo CE bedeutet diese Akquisition außerdem, dass Volvo CE den Großteil seines Vertriebs in Europa direkt steuern wird. Somit wird der Vertrieb Teil des Kerngeschäfts von Volvo CE in Europa.
Berater Lantmännen: HEUKING
Dr. Martin Imhof (Gesellschaftsrecht / M&A – Federführung),
Astrid Luedtke (IP / Datenschutz – Federführung),
Dr. Christiane Viktoria Göb-Krumme (Gesellschaftsrecht / M&A),
Dr. Melina Brune (Gesellschaftsrecht / M&A),
Christoph Hexel (Arbeitsrecht),
Christoph Nöhles, LL.M. (Boston University), (Grundstücksrecht),
Beatrice Stange, LL.M. (King’s College London), (Zusammenschlusskontrolle / FDI), alle Düsseldorf,
Fabian G. Gaffron (Steuern),
Simon Pommer, LL.M. (Steuern), beide Hamburg
23München – Die Wirtschaftskanzlei Gütt Olk Feldhaus hat the factory Group GmbH, ein Portfolio-Unternehmen des Multi-Family Office’s, DRS Investment, bei der Finanzierung des Erwerbs der Vignold Group GmbH mit Sitz in Deutschland sowie der GSDH Kreativagentur GmbH mit Sitz in der Schweiz umfassend rechtlich beraten.
Die Finanzierung diente der Umsetzung einer grenzüberschreitenden Buy-and-Build-Strategie im Agentur- und Kreativbereich. Dabei wurden zwei etablierte Zielunternehmen in Deutschland und der Schweiz in die Gruppe integriert. Gütt Olk Feldhaus war bei der Strukturierung und Verhandlung der Finanzierung federführend tätig.
Mit dieser Transaktion stärkt the factory Group ihre Position als wachstumsorientierte Plattform im Bereich Marketing- und Kommunikationsdienstleistungen mit internationalem Fokus.
Rechtliche Berater the factory Group GmbH: Gütt Olk Feldhaus, München
Dr. Tilmann Gütt, LL.M. (London) (Partner, Bank-/Finanzrecht), Christopher Krappitz, M.A. (Senior Associate), Katharina Pröbstl, LL.M. (London), Anja Schmidt (Associate) (alle Bank-/Finanzrecht)
Über Gütt Olk Feldhaus
Gütt Olk Feldhaus ist eine führende international tätige Sozietät mit Sitz in München. Wir beraten umfassend im Wirtschafts- und Unternehmensrecht. Unsere Schwerpunkte liegen in den Bereichen Gesellschaftsrecht, M&A, Private Equity sowie Finanzierung. In diesen Fachbereichen übernimmt Gütt Olk Feldhaus auch die Prozessführung.
www.gof-partner.com
Berlin/ London – Die auf Konzern-Carve-outs spezialisierte Investmentgesellschaft Hypax hat für die European Investment Development GmbH und Co. KG („EID“) Kapitalzusagen in Höhe von 120 Millionen Euro erfolgreich eingeworben. EID ist eine Evergreen-Investmentstruktur, die langfristiges Kapital für überdurchschnittliche Anlagehorizonte ermöglicht.
Hypax zielt auf den Erwerb von Unternehmen mit einem Umsatz von 20 bis 200 Millionen Euro und unterdurchschnittlicher Profitabilität („stressed“ und profitable „Underperformer“) mit Sitz in Europa, insbesondere in Deutschland und Großbritannien, ab. Hypax kann bis zu 30 Millionen Euro pro Transaktion investieren und dank seiner Evergreen-Struktur langfristiges Kapital für ganzheitliche Transformationsprozesse und längere Halteperioden bereitstellen. So erhalten Unternehmen die nötige Zeit und Unterstützung, um ihr volles Potenzial zu entfalten.
Dies steht im Einklang mit der Spezialisierung von Hypax auf Ausgliederungen (Corporate Carve-outs) mittelständischer Unternehmensteile von Konzernen sowie dem Fokus auf operative Wertsteigerung durch Wachstum und Hebung operativer Verbesserungenpotentiale. Neben Kapital konzentriert sich Hypax auf die Bereitstellung operativer Unterstützung. Nach erfolgter Ausgliederung arbeitet Hypax eng mit den Management-Teams der Portfoliounternehmen zusammen, um das volle Potential entlang von Hebeln wie „Operational Excellence“, digitale Transformation, strategische Weiterentwicklung und der Realisierung von Add-on-Akquisitionen zu entfalten.
Als Situations-Spezialist investiert Hypax in eine Vielzahl von Branchen, darunter Konsumgüter, Industriegüter, Dienstleistungen sowie TMT.
Dr. Christian Schmehl, Managing Partner von Hypax, sagt: „Wir sind dankbar für das Vertrauen unserer Investoren. Die erzielten Kapitalzusagen unterstreichen unseren Track Record sowie die Attraktivität der sich bietenden Marktchancen. Dank unserer umfassenden operativen Expertise und unserer Erfahrung mit komplexen Carve-out-Transaktionen sind wir bestens aufgestellt, um Werte zu heben und nachhaltiges Wachstum in unserem Portfolio voranzutreiben. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Managementteams, um in diesem einzigartigen Marktsegment Mehrwert zu schaffen.“
Philipp Sterkel, Managing Partner von Hypax, ergänzt: „Wir sehen in unserem Zielmarkt eine Fülle attraktiver Investitionsmöglichkeiten. Da größere Unternehmen und Konzerne vermehrt ihr strategisches Profil schärfen und ihre Gruppenstrukturen rationalisieren, sehen wir zunehmend Carve-outs. Als „Nicht-Kerngeschäft“ weisen die betroffenen Unternehmensteile oft eine ausbaufähige unternehmerische Basis auf und zeichnen sich zudem durch erhebliche ungenutzte Potenziale aus. Das aktuell hoch volatile makroökonomische Umfeld sowie sich ändernde Rahmenbedingungen und sich verschiebende strategische Prioritäten – oft in Verbindung mit Veränderungsdruck seitens der Eigentümer – führt für uns zu spannenden Investitionsmöglichkeiten.“
Hypax wurde 2023 gegründet und hat zuvor mit einem „Deal-by-Deal“-Syndizierungsansatz gearbeitet.
Über Hypax
Hypax ist eine in Berlin und London ansässige Investmentgesellschaft, die sich auf die Übernahme von Unternehmensausgliederungen (Corporate Carve-outs) und mittelständische Unternehmen spezialisiert hat, deren Wert durch Wachstum und operative Verbesserungen gesteigert werden kann. Die von Hypax verwalteten Fonds verfügen über Kapitalzusagen von 120 Millionen Euro. Mit einer starken operativen Orientierung unterstützt Hypax Unternehmen und ihre Managementteams bei der Bewältigung von Umbruchphasen und begleitet strategische Transformationen. Die geschäftsführenden Gesellschafter Philipp Sterkel und Dr. Christian Schmehl verfügen über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Durchführung komplexer Carve-outs und ganzheitlicher Transformationen.
www.hypax.com
München — Proxima Fusion, das am schnellsten wachsende Fusionsenergie-Unternehmen Europas, gab den Abschluss einer Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 130 Millionen Euro (150 Millionen Dollar) bekannt. Dies ist die größte private Investitionsrunde im Bereich der Fusionsenergie in Europa. Die Serie-A-Finanzierungsrunde wurde gemeinsam von Cherry Ventures und Balderton Capital angeführt, unter Beteiligung von UVC Partners, dem DeepTech & Climate Fonds (DTCF), Plural, Leitmotif, Lightspeed und Bayern Kapital.
Redalpine, das die Seed Finanzierung anführte, als auch Club degli Investitori, Omnes Capital, Visionaries Tomorrow, Wilbe und Elaia Partners beteiligten sich ebenfalls an dieser Runde.
Proxima Fusion verfügt damit über insgesamt mehr als 185 Millionen Euro (200 Millionen Dollar) an öffentlichen und privaten Mitteln und kann seine Mission, das weltweit erste kommerzielle Fusionskraftwerk auf Basis eines Stellarator-Designs zu bauen, weiter vorantreiben.
Francesco Sciortino (Foto © Proxima), CEO und Mitbegründer von Proxima Fusion, sagte: „Die Fusion markiert einen Wendepunkt: Sie ermöglicht es, die bisherige Abhängigkeit von natürlichen Ressourcen durch eine stärkere Ausrichtung auf technologische Führungsstärke zu ersetzen und eröffnet so neue Wachstums– und Wettbewerbspotenziale. Proxima ist perfekt positioniert, um diese Dynamik zu nutzen: Wir bringen ein spektakuläres Ingenieur- und Fertigungsteam mit weltweit führenden Forschungseinrichtungen zusammen und beschleunigen somit den Weg zum ersten europäischen Fusionskraftwerk im nächsten Jahrzehnt.“
Verlagerung der globalen Energieabhängigkeit
Proxima wurde Anfang 2023 als Spin-out des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) gegründet, mit dem es im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft eng zusammenarbeitet, um Europa in eine neue Ära der sauberen Energie zu führen. Die EU sowie nationale Regierungen, darunter Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien, erkennen zunehmend die Fusion als strategische, zeitgemäße Technologie, die für die Energiesouveränität, die industrielle Wettbewerbsfähigkeit und ein CO2-neutrales Wirtschaftswachstum unerlässlich ist.
Proxima baut auf die langjährigen öffentlichen Investitionen Europas in Fusion und damit verbundene industrielle Lieferketten auf. Damit schafft das Unternehmen die Voraussetzungen für eine neue Hightech-Energieindustrie, die den europäischen Kontinent von einem Vorreiter in der Fusionsforschung zu einer globalen Kraft in der Fusionstechnologie macht.
„Wir unterstützen Gründer, die sich den schwierigsten Problemen der Menschheit stellen – und nur wenige sind größer als der Bedarf an sauberer, unbegrenzter Energie“, sagte Filip Dames, Gründungspartner von Cherry Ventures. „Proxima Fusion verbindet den wissenschaftlichen Vorsprung Europas mit kommerziellem Ehrgeiz. Das ist Deep Tech vom Feinsten und ein klares Signal, dass Europa auf der Weltbühne eine Führungsrolle einnehmen kann.“
Proxima verfolgt einen simulationsgesteuerten, technologischen Ansatz, der fortschrittliche Computertechnologie und Hochtemperatur-Supraleitungstechnologie (HTS) nutzt, um auf den bahnbrechenden Ergebnissen
des Wendelstein 7‑X (W7‑X) ‑Experiments des IPP aufzubauen. Anfang dieses Jahres stellte Proxima gemeinsam mit dem IPP, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und anderen Partnern Stellaris vor. Als erstes von
weltweit renommierten Fachkräften begutachtetes Stellarator-Konzept, das von Anfang an physikalische, technische und wartungsrelevante Aspekte berücksichtigt, gilt Stellaris weithin als bedeutender Durchbruch für die Fusionsindustrie und untermauert die Position von quasi-isodynamischen Stellaratoren als vielversprechendstem Weg zum kommerziellen Fusionskraftwerk.
Daniel Waterhouse, Partner bei Balderton Capital, sagte: „Stellaratoren sind nicht nur der technologisch praktikabelste Ansatz für die Fusionsenergie – sie sind die Kraftwerke der Zukunft, die Europa in eine neue Ära sauberer Energie führen können. Proxima hat sich seine Position als führender europäischer Anwärter im globalen Wettlauf um die kommerzielle Fusion fest gesichert. Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit dem bahnbrechenden Ingenieur:innen-Team von Proxima und Europas führenden Herstellern ein Unternehmen aufzubauen, das Europa verändern wird.”
Mithilfe der neuen Finanzierung wird das Unternehmen bis 2027 seine Modellspule für Stellaratoren fertigstellen, die die HTS-Technologie zuverlässig für Stellaratoren nutzbar machen und europäische HTS-Innovation entscheidend vorantreiben wird. Proxima wird auch final einen Standort für Alpha, seinen Demonstrations-Stellarator, sichern, für den bereits Gespräche mit mehreren europäischen Regierungen laufen. Alpha soll 2031 in Betrieb gehen und Q>1 (Netto-Energiegewinn) demonstrieren: Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem ersten Fusionskraftwerk. Das Unternehmen wird sein mehr als 80-köpfiges Team in seinen drei Niederlassungen weiter ausbauen: Am Hauptsitz in München, am Paul-Scherrer-Institut (PSI) in der Nähe von Zürich und auf dem Culham Fusionscampus in der Nähe von Oxford (Großbritannien).
„Die Fusionsenergie tritt in eine neue Ära ein und schafft den Sprung vom Labor in die Industrie“, sagte Dr. Francesco Sciortino. “Die neue Finanzierung bestätigt unseren Ansatz und gibt uns die Ressourcen, um die Hardware zu liefern, die für die Verwirklichung sauberer Fusionsenergie unerlässlich ist.” Ian Hogarth, Partner bei Plural, sagte: „Proxima Fusion steht beispielhaft für eine neue Art von europäischem Ehrgeiz – den entschlossenen Einsatz aller Kräfte für die Entwicklung des weltweit ersten Fusionskraftwerks. Seit der ersten Finanzierungsrunde vor zwei Jahren haben Francesco und sein Team äußerst anspruchsvolle Meilensteine vorzeitig erreicht und ein Team aus Experten für Plasmaphysik, fortschrittliches Magnetdesign und Computer Simulation zusammengestellt. Ihr von Fachleuten geprüftes Konzept für ein Stellarator-Kraftwerk beweist, dass die Fusion tatsächlich kommerziell rentabel sein kann, und eröffnet Europa die Chance, als Erster am Ziel zu sein.“
Über Proxima Fusion
Proxima Fusion wurde 2023 aus dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik ausgegliedert, um die erste Generation von Fusionskraftwerken mit QI-HTS-Stellaratoren zu bauen. Proxima hat seitdem ein Weltklasse-Team von Wissenschaftlern und Ingenieuren aus führenden Unternehmen und Institutionen zusammengestellt, darunter das IPP, das MIT, Harvard, SpaceX, Tesla und McLaren.
Durch einen simulationsgesteuerten Ansatz in der Technik, der fortschrittliche Computer und Hochtemperatur-Supraleiter nutzt, um auf den bahnbrechenden Ergebnissen des W7-X-Experiments des IPP aufzubauen, führt
Proxima Europa in eine neue Ära sauberer Energie, und zwar für immer.
www.proximafusion.com
München — Gleiss Lutz berät das deutsche börsennotierte Halbleiter-Unternehmen Infineon Technologies beim Erwerb des Automotive-Ethernet-Geschäfts von Marvell zur deutschen Fusionskontrolle. Der Kaufpreis beträgt ca. EUR 2,2 Milliarden. Die Transaktion ergänzt das marktführende Mikrocontroller-Portfolio von Infineon im Automobilbereich um das Automotive-Ethernet-Geschäft von Marvell und stärkt so die Systemkompetenz für softwaredefinierte Fahrzeuge. Ethernet ist eine Schlüsseltechnologie für Kommunikations- und Konnektivitätslösungen mit geringer Latenz und hoher Bandbreite und stellt eine entscheidende Funktion für softwaredefinierte Fahrzeuge dar. — Der Erwerb unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen und behördlichen
Genehmigungen.
Infineon entwickelt, fertigt und liefert eine Vielzahl von Halbleitern und halbleiterbasierten Produkten weltweit für ein breites Anwendungsspektrum u.a. im Automobilbereich.
Marvell ist ein in den USA ansässiges, börsennotiertes Unternehmen, das weltweit Halbleiterlösungen für die Dateninfrastruktur anbietet.
Begleitet wurde die Transaktion bei Infineon durch Daniela Mariotti (Director & Corporate Legal Counsel). Daniela Mariotti koordinierte zudem die übrigen behördlichen Verfahren weltweit zur Freigabe der Transaktion.
Berater Infineon Technologies: Gleiss Lutz
Dr. Moritz Holm-Hadulla (Partner, München, Federführung), Dr. Laura Roßmann (Counsel, Stuttgart), Dr. Antonia Hagedorn (alle Kartellrecht, München).
www.gleisslutz.com
München — Das Münchner Unternehmen Co-Power, das dezentrale Energie-Infrastrukturen für die europäische Industrie aufbaut, hat EUR 6,4 Millionen eingesammelt, um den Einsatz seiner innovativen groß angelegten Batteriespeicher- und Solar-PV-Systeme zu beschleunigen. Sven Demarczyk und Samuel Aebi von der Kanzlei V14 haben Co-Power bei dieser Finanzierungsrunde beraten.
Cherry Ventures führte die Finanzierungsrunde an, an der sich die deutschen Energie- und Impact-Fokus-Family-Offices Abacon Capital und Aurum Impact sowie die Gründer von Flixbus, der ehemalige Encavis-CEO und TotalEnergies-Board Member Dierk Paskert, DZ4-Gründer Tobias Schütt und Constantin Eis, ehemaliger CEO von LichtBlick und aktueller CEO von CMBlue, beteiligten.
Die Finanzierung wird die Einführung der Energiesysteme von Co-Power beschleunigen und die Markteinführung seines industriellen VPP unterstützen.
Berater von Co-Power: V14, Berlin
Samuel Aebi
Sven Demarczyk
Über V14
V14 ist eine auf Wachstumskapital, Technologie und Medien spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei mit Sitz in Berlin.
www.v14.de
München – McDermott Will & Emery hat Main Capital Partners bei der Übernahme und der Finanzierung der Übernahme des deutschen Softwareunternehmens CONTECHNET durch das Main Portfoliounternehmen i‑doit beraten. Der Erwerb markiert die erste Add-on-Transaktion von i‑doit seit dem Einstieg von Main Capital Partners im Juni 2022 und bringt i‑doit seinem Ziel näher, ein führender europäischer Anbieter im Bereich IT Operations Management (ITOM) zu werden.
i‑doit, gegründet 1996, bietet CMDB-Software zur Vereinfachung des IT- und Asset-Managements. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf betreut etwa 1.700 Kunden aus verschiedenen Branchen, insbesondere aus dem öffentlichen Sektor.
CONTECHNET, 2007 gegründet und mit Hauptsitz in Pattensen, ist ein spezialisierter Anbieter von Softwarelösungen für ISMS, IT-Notfallplanung und Datenschutz. Über ein Netzwerk aus über 40 Partnern bedient das Unternehmen mehr als 400 Kunden aus Branchen wie Finanzen, Gesundheitswesen, Bildung und Versorgungsunternehmen.
Main Capital Partners ist ein führender Software-Investor in der DACH-Region, den Benelux-Ländern, den nordischen Ländern und den Vereinigten Staaten. Main Capital verwaltet ein Vermögen von rund 6,5 Milliarden Euro und unterhält ein aktives Portfolio von mehr als 45 Softwaregruppen.
McDermott begleitet Main Capital regelmäßig bei Transaktionen einschließlich der Finanzierung.
Berater Main Capital Partners: McDermott Will & Emery
Hanno M. Witt, LL.M. (Federführung Private Equity), Ludwig Zesch (Federführung Finance; beide München), Krasen Krastev (Counsel, Private Equity, Düsseldorf), Dr. Thomas Gennert (Arbeitsrecht, Düsseldorf), Dr. Florian Schiefer, Marcus Fischer (Counsel; beide Steuerrecht, beide Frankfurt), Dr. Claus Färber (Counsel, Datenschutzrecht, München); Associates: Nicole Kaps, Dr. Manuel Weiß, Dr. Armin Teymouri, Julia Külzer (alle Private Equity, München), Matthias Bosbach (Finance), Janek Joosten (Arbeitsrecht; beide Düsseldorf), Paulina Simons (Gewerblicher Rechtsschutz, München)
München/ Bremen — Der US-amerikanische Industriekonzern Dover Corporation („Dover“) hat die SIKORA AG
(„SIKORA“), einen führenden Anbieter von Mess- und Steuerungstechnologien, erworben. Nach Abschluss der Transaktion wird SIKORA in die operative Einheit MAAG Group von Dover innerhalb des Segments Pumps & Process Solutions integriert. Die Akquisition von SIKORA steht im Einklang mit Dovers Strategie, synergetische, wachstums- und margensteigernde Unternehmen innerhalb der zentralen Geschäftsbereiche zu erwerben. POELLATH hat SIKORA im Rahmen des Verkaufs rechtlich und steuerlich beraten.
Die in Bremen ansässige SIKORA AG ist ein führender Anbieter von Präzisionsmess‑, Inspektions- und Kontrolllösungen für Produktionsprozesse in der Draht- und Kabel‑, Schlauch‑, Rohr‑, Platten‑, Glasfaser- und Kunststoffindustrie. Die Lösungen des Unternehmens ermöglichen es seinen Kunden, die höchste Qualität und Langlebigkeit ihrer Endprodukte zu gewährleisten und gleichzeitig die Kosteneffizienz, Prozessoptimierung und Compliance zur Qualitätssicherung zu steigern. Mit der weltweiten Umstellung auf elektrische Technologien gewinnt das Unternehmen zunehmend an Bedeutung – besonders in stark wachsenden Bereichen wie
Rechenzentren. SIKORA beschäftigt mehr als 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verzeichnete in den vergangenen drei Jahren ein organisches Wachstum im zweistelligen Prozentbereich.
Dover ist ein global tätiger, diversifizierter Industriekonzern mit rund 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen bietet innovative Maschinen, Komponenten, Verbrauchsmaterialien, Softwarelösungen und Services in fünf Geschäftsbereichen an, darunter Clean Energy & Fueling und Climate & Sustainability Technologies.
Berater SIKORA AG: POELLATH
Otto Haberstock, M.C.J. (NYU) (Partner, Federführung, M&A/PE, München)
Dr. Barbara Koch-Schulte (Partner, M&A/PE, München)
Dr. Michael Best (Partner, Steuern, München)
Dr. Nico Fischer (Partner, Steuern, München)
Timo Winkelmann, LL.M. (Partner, Immobilientransaktionen, Berlin)
Gerald Herrmann (Associated Partner, Steuern, München)
Dr. David Hötzel, LL.M. (San Diego) (Associated Partner, Steuern, Berlin)
Dr. Andreas Reuther (Associated Partner, Arbeitsrecht, München)
Daniel Wiedmann, LL.M. (NYU) (Associated Partner, Kartellrecht, Frankfurt aM)
Dr. Puya Rezai Hariri, LL.M. (Counsel, Immobilientransaktionen, Berlin)
Daniel Zhu (Counsel, M&A/PE, München)
Dr. Klara Bothe, LL.M. (Senior Associate, Immobilientransaktionen, Berlin)
Marina Hennings, LL.M. (Senior Associate, Immobilientransaktionen, Berlin)
Angelina Seelbach, LL.M. (Columbia) (Senior Associate, M&A/PE, München)
Daniel Hoppen (Senior Associate, Kartellrecht, Frankfurt aM)
Moritz Löffler, LL.M. (Senior Associate, M&A/PE, München)
Jannis Lührs (Senior Associate, Steuern, München)
Cornelius L. Roth (Senior Associate, Steuern, München)
Florentine Wagner (Associate, M&A/PE, München)
Rudolf Kanter (Associate, Steuern, München)
Dr. Maximilian Link (Associate, M&A/PE, München)
Über PÖLLATH
POELLATH ist eine marktführende, international tätige Wirtschafts- und Steuerkanzlei mit
mehr als 180 Anwältinnen und Anwälten sowie Steuerberaterinnen und Steuerberatern in Ber-
lin, Frankfurt und München. Wir stehen für High-End-Beratung zu Transaktionen und Asset
Management. Wir bieten Recht und Steuern aus einer Hand. In unseren ausgewählten und
hoch-spezialisierten Praxisgruppen kennen wir nicht nur das Recht, sondern prägen gemein-
sam mit unseren Mandanten die Best Practice im Markt. Nationale und internationale Rankings
zeichnen unsere Beraterinnen und Berater regelmäßig als führende Experten ihres Fachge-
bietes aus.
Umfassende
Köln — Die INTEC Holding GmbH hat im Rahmen ihrer strategischen Weiterentwicklung eine Mehrheitsbeteiligung an den drei Gesellschaften OSW Technische Dokumentation Verlag GmbH, TECO Technical Concept GmbH und SCOPE Engineering GmbH von der ARBOR Gruppe GmbH übernommen.
Das Team um die Kölner HEUKING-Partnerin Kristina Schneider stand INTEC während des gesamten Übernahmeprozesses beratend zur Seite – von der rechtlichen Due Diligence über die Vertragsverhandlungen bis hin zur finalen Umsetzung der Transaktion. Die Akquisition stellt einen weiteren Schritt in der unternehmerischen Entwicklung von INTEC dar und steht im Einklang mit der strategischen Ausrichtung des Unternehmens.
Mit dem Erwerb erweitert INTEC gezielt ihr bestehendes Portfolio. Die drei übernommenen Unternehmen bringen zusätzliche Kompetenzen in Bereichen wie der Entwicklung sicherheitskritischer Systeme, technischer Dokumentation, Systemintegration sowie der Produkt- und Softwareentwicklung ein. Die Beteiligung stärkt die Position von INTEC insbesondere in den Branchen Verteidigung und Automobil und unterstützt das Ziel, das Leistungsangebot weiter auszubauen.
Im Zuge der Transaktion wurde HEUKING zudem mit der rechtlichen Beratung zur Gestaltung der Immobilien-Leasing-Dokumentation für das neue Aviation Support Center am Fliegerhorst Nordholz betraut. Dies umfasste unter anderem die Ausarbeitung eines Generalübernehmervertrags sowie die Berücksichtigung öffentlich geförderter Finanzierungsbedingungen.
Berater INTEC Holding GmbH: HEUKING
Kristina Schneider (Foto © K. Schneider), LL. M. (Federführung), (Gesellschaftsrecht / M&A), Köln,
Dr. Henrik Lay (Steuerrecht), Hamburg,
Susanne Monsig (Immobilien & Bau), Köln,
Dr. Alexander Bork (Arbeitsrecht), Düsseldorf,
Dr. Ruben A. Hofmann (IP, Media & Technology), Köln,
Dr. Katharina Prasuhn (Gesellschaftsrecht / M&A), München,
Mathis Dick, LL.M. (Immobilien & Bau), Düsseldorf,
Stefan Cesar (Gesellschaftsrecht / M&A),
Meike Daniels (Gesellschaftsrecht / M&A),
Lena Kurth, LL.M. (Stellenbosch University), (IP, Media & Technology),
Tim Remmel, LL.M. (Gesellschaftsrecht / M&A), alle Köln,
Dr. Tilman Spancken (Immobilien & Bau), Düsseldorf,
Sandra Pfister, LL.M. (Banking & Finance), Hamburg
München — Die Wirtschaftskanzlei SKW Schwarz hat die Gesellschafter der Grob Aircraft SE beim Verkauf des Unternehmens an das europäische Verteidigungs- und KI-Technologieunternehmen Helsing beraten. Der Vollzug der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt üblicher behördlicher Genehmigungen.
Grob Aircraft mit Sitz in Tussenhausen-Mattsies ist ein etablierter Hersteller von Trainingsflugzeugen für den militärischen Bereich und weltweit bekannt für seine G 120-Flugzeugreihe. Das Unternehmen verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Luftfahrtsektor und spielt eine zentrale Rolle in der Ausbildung von Militärpiloten auf mehreren Kontinenten.
Helsing, ein auf künstliche Intelligenz und Verteidigungstechnologie spezialisiertes Unternehmen, übernimmt im Rahmen der Transaktion sämtliche Anteile an der Grob Aircraft SE. Ziel der Akquisition ist es, die europäische technologische Souveränität im Verteidigungsbereich zu stärken und KI-gestützte Fähigkeiten in moderne Luftfahrtplattformen zu integrieren.
Berater Gesellschafter Grob Aircraft: SKW Schwarz, München
Dr. Sebastian Graf von Wallwitz (Partner, Gesellschaftsrecht/ M&A), Raluca-Ramona Calin (Transaktionsmanagement)
SKW Schwarz
SKW Schwarz ist eine unabhängige Full-Service-Kanzlei. Mit rund 130 Anwältinnen und Anwälten an vier Standorten in Deutschland berät die Kanzlei in allen relevanten Gebieten des Wirtschaftsrechts. Ende 2018 hat die Sozietät die SKW Schwarz @ Tech GmbH gegründet, in der die Anwältinnen und Anwälte alle Aktivitäten im Bereich Legal Tech Standort- und fachbereichsübergreifend bündeln.
Düsseldorf – Die Rausgegangen GmbH ist eine der reichweitenstärksten Plattformen für Freizeit- und
Veranstaltungsempfehlungen in deutschen Großstädten, mit mehr als vier Millionen Pageviews im
Monat und mehr als 360.000 registrierten Nutzern auf der Website und in der App. — Die DuMont Mediengruppe GmbH & Co. KG hat eine Mehrheitsbeteiligung an der Rausgegangen GmbH erworben. Bei dieser Transaktion wurde sie von Deloitte Legal beraten.
Die Rausgegangen GmbH ist eine der Reichweiten-stärksten Plattformen für Freizeit- und
Veranstaltungsempfehlungen in deutschen Großstädten, mit mehr als vier Millionen Pageviews im Monat und mehr als 360.000 registrierten Nutzern auf der Website und in der App. Rausgegangen bietet eine All-in-One-Lösung für Kulturveranstalter, Clubs, Venues und Festivals – inklusive individueller Ticketing-Lösungen, Online-Vorverkauf, Gästelisten, individualisierbarer Scanner-App und umfangreichen Marketing-Features.
Die Käuferin, die DuMont Mediengruppe, ist einer der ältesten und größten Verlagshäuser Deutschlands, das mit den drei Geschäftsfeldern Regionalmedien, Business Information und Marketing-Technology auf den digitalen Wachstumskurs setzt.
Mit dieser strategischen Akquisition erweitert DuMont sein Portfolio im Bereich Regionalmedien gezielt um ein wachstumsstarkes, digitales Plattform-Modell und stärkt sein Angebot innovativer digitaler Produkte. Gleichzeitig eröffnet die Zugehörigkeit zu DuMont neue Entwicklungsperspektiven für Rausgegangen – etwa durch inhaltliche und vermarktungsseitige Kooperationen mit Marken wie dem Kölner Stadt-Anzeiger, der Kölnischen Rundschau, Radio Köln oder dem EXPRESS.
Deloitte Legal hat die DuMont Mediengruppe GmbH & Co. KG im Rahmen der Transaktion umfassend
transaktionsrechtlich beraten. Die DuMont Mediengruppe setzt bei ihren Transaktionen regelmäßig
auf die Beratung von Deloitte Legal.
Berater der DuMont Mediengruppe GmbH & Co. KG: Deloitte Legal Deutschland
Dr. Michael von Rüden, LL.M., Dirk Hänisch, LL.M., Thilo Hoffmann, LL.M. (alle Federführung, alle Partner, alle Corporate/M&A, alle Düsseldorf), Horst Heinzl, LL.M., Christoph Meves (beide Counsel), Maximilian Giepmann, LL.M. (Associate), Victoria Zahn (Associate, alle Corporate/M&A, alle Düsseldorf), Nauar Kaumi (Associate, Banking and Finance, Düsseldorf), Claus Wilker (Counsel), Daniela Wasseram (Senior Associate, beide Arbeitsrecht, beide Hannover).
München — Picus Capital Management gibt den endgültigen Abschluss des Picus Venture Fund II mit einer Obergrenze von € 250 Mio. bekannt. Der Fonds verzeichnete bei neuen und bestehenden Anlegern eine erhebliche Nachfrage der Anleger und schloss mehr als doppelt so groß wie sein Vorgänger, der Picus Venture Fund I. Der Fonds wurde nach erheblicher Nachfrage der Anleger überzeichnet. Dieser neueste Jahrgang ist c. 2,5‑fach so groß wie der 2021 eingeführte Picus Eröffnungsfonds Picus Venture Fund I.
Zu den Unterstützern des Picus Venture Fund II zählen globale Tier-1-Investoren wie zB Wilshire, ein großer europäischer Versicherer, zusätzlich zu zuvor offengelegten Ankerinvestoren M & G‑Investments, einer der größten Vermögensverwalter Großbritanniens, der über Titanbay investiert. Weitere Partner sind der Global Fund of Funds, internationale Unternehmen sowie bedeutende europäische Familiy Offices und prominente Tech-Gründer.
Der Picus Venture Fund II wird weiterhin die einzigartige Strategie des Unternehmens anwenden, aufstrebende Gewinner zu identifizieren und Einblicke und Zugangsvorteile zu nutzen, die sich aus der Anfangsphase ergeben, ein privat finanziertes Portfolio sowie selektive neue Deals, die auch die Screening-Funktionen des Unternehmens im Frühstadium nutzen. Mit einer globalen Präsenz, verteilt auf mehrere Büros weltweit, Picus Capital unterstützt weiterhin die ehrgeizigsten Unternehmer in den frühesten Phasen, während die Venture Fund-Strategie diese Fähigkeiten stärkt, indem die Gruppe diese vielversprechendsten Portfolio-Unternehmen und ihre Gründer unterstützen kann während jeder Phase ihrer Wachstumsreise.
Raphael Mukomilow, Partner und Leiter des Wachstums, sagt: “ Wir freuen uns sehr über diesen bedeutenden Meilenstein für Picus. In einem hart umkämpften und volatilen Markt spiegelt dies die Stärke unserer fokussierten Strategie und unsere Fähigkeit wider, über unseren differenzierten Ansatz überzeugende, risikobereinigte Renditen zu erzielen. Wir freuen uns auch, bereits die ersten Investitionen des Fonds in globale, äußerst disruptive Technologieunternehmen getätigt zu haben, die sich unserer Vision anschließen, zielgerichtete Innovationen zu unterstützen. Darüber hinaus unterstreicht unsere strategische Zusammenarbeit mit Partnern wie M & G Investments unser Engagement für die Unterstützung der nächsten Generation von Technologieunternehmen, die sowohl für den Umfang als auch für die Wirkung aufbauen. ”
Robin Godenrath, Gründungspartner und Geschäftsführer, fügt hinzu: “ Mit der Auflegung des Picus Venture Fund II freuen wir uns, unser Engagement für die visionären Unternehmer, mit denen wir seit unserer Gründung zusammengearbeitet haben, zu vertiefen. Dieser neue Fonds ermöglicht es uns, an den wichtigsten Wendepunkten ihrer Wachstumsreisen weiterhin noch umfassendere Unterstützung zu leisten.
Seit der Gründung von Picus Capital im Jahr 2015 war es unser Ziel, außergewöhnlichen Gründern, die transformative Unternehmen mit dem Potenzial für übergroße Auswirkungen aufbauen, als langfristige Sparringspartner zu dienen. Der erfolgreiche Abschluss von Fonds II ist ein Beweis für diese Mission und verstärkt unser Engagement für diesen Ansatz. Heute sind wir stolz darauf, über 200 Unternehmen zu unterstützen, nicht nur mit Kapital, sondern auch mit den strategischen Erkenntnissen, der operativen Expertise und dem globalen Netzwerk, die erforderlich sind, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen.”
Über Picus Capital und Picus Capital Management
Picus Capital engagiert sich für die Unterstützung globaler, führende Technologieunternehmen in den frühesten Phasen und war der erste Investor von mehreren Einhörner wie Personio ( zuletzt im Wert von 8,5 Mrd. USD ) und Enpal ( zuletzt im Wert von 2,2 Mrd. EUR ), Generierung eines jährlichen IRR von 45% seit seiner Gründung im Jahr 2015.
Picus Capital ist eine internationale Risikokapitalgesellschaft mit Hauptsitz in München und Niederlassungen in New York, Berlin, London, Bangalore und Madrid. Picus Capital Management ist die Fondsverwaltungseinheit der Gruppe. Picus Capital arbeitet über die Venture Fund-Strategie von Picus Capital Management mit Unternehmern von Pre-Seed bis zu späteren Wachstumsphasen zusammen. Das Unternehmen konzentriert sich auf Technologieunternehmen in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Personalwesen, Energie und Klima, Gesundheitswesen, Unternehmenssoftware und ‑infrastruktur, Techbio, Cybersicherheit und KI-Anwendungen. Als unternehmerischer Sparringspartner unterhält Picus eine langfristige Anlagephilosophie und unterstützt Gründer von der Ideenphase bis zum Börsengang und darüber hinaus.
www.picuscap.com
Hamburg — Das B2B-Tech-Unternehmen akeno hat erfolgreich eine Seed-Finanzierungsrunde über EUR 4,5 Millionen abgeschlossen. Angeführt wurde die Runde von der Cusp Capital Partners GmbH („Cusp Capital“), weitere Investoren waren TS Ventures und Another.vc.
akeno, mit Sitz in Hamburg, wurde 2021 von Alexander Ebbrecht, Dmitrij Direktor und Steffen Ramm gegründet. Das Startup hat eine KI-basierte Software entwickelt, die Echtzeit-Daten aus laufenden Fertigungsprozessen analysiert und Pläne automatisch anpasst. Diese Software verspricht eine höhere Anlagen-Auslastung, reduzierte Bestände und bessere Lieferzuverlässigkeit. Die Lösung richtet sich gezielt an Branchen mit komplexen und sensiblen Produktionsprozessen – darunter die Chemie- und Pharmaindustrie, der Lebensmittel- und Getränkesektor sowie die metallverarbeitende Industrie. Mit dieser Software will akeno Probleme lösen, die mit anderen üblichen Tools wie Excel-Tabellen oder APS-Systemen nicht optimal gelöst werden können.
Zu den Kunden zählen bereits BASF Coatings, SunChemical und die Beckers Group. Das Unternehmen ist bereits in China aktiv und plant mit dem frischen Kapital die Expansion in weitere internationale Märkte, wie Nordamerika und weitere asiatische Länder.
Cusp Capital ist eine Venture Capital Firma mit Fokus auf europäische Software- und Technologie. Der Fonds investiert in schnell wachsende Technologieunternehmen “on the cusp”, die das Potenzial haben, ihre jeweiligen Märkte neu zu definieren. Das Cusp-Capital-Team besteht aus langjährigen Mitgliedern des Technologie-Ökosystems, die in den letzten 15 Jahren mehr als EUR 600 Mio. investiert haben, u.a. in Unternehmen wie Zalando, Delivery Hero, Klarna, Scalable Capital, data Artisans, Personio und SoSafe. — www.cuspcapital.com
POELLATH hat Cusp Capital im Rahmen der Seed-Finanzierungsrunde mit folgendem Team beraten:
Christian Tönies, LL.M. Eur. (Partner, Co-Federführung, Venture Capital, München)
Markus Döllner, LL.M. (London) (Counsel, Co-Federführung, Venture Capital, München)
Dr. Sebastian Gerlinger (Partner, Venture Capital, München)
Christine Funk, LL.M. (Counsel, IP/IT, Frankfurt)
Oliver Ferstl (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Venture Capital, München)
www.pplaw.com
München — Die Münchener Private Equity-Gesellschaft Paragon Partners („Paragon“) hat die DYMATRIX GmbH („DYMATRIX“), einen führenden Anbieter von Software-as-a-Service-Lösungen (SaaS) für datengetriebenes und KI-gestütztes Customer Experience Management, erworben. Verkäufer ist die Performance Interactive Alliance GmbH („PIA“). Das Management-Team von DYMATRIX bleibt auch nach der Übernahme operativ verantwortlich und wird in enger Partnerschaft mit Paragon die nächsten Wachstumsschritte des Unternehmens aktiv vorantreiben.
Mit der Übernahme setzt Paragon konsequent seine Strategie um, in wachstumsstarke Unternehmen zu investieren und diese auf ihrem weiteren organischen wie auch anorganischen Expansionskurs zu begleiten. Über die finanziellen Details der Transaktion haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. POELLATH hat Paragon Partners im Rahmen des Erwerbs hinsichtlich der Management-Beteiligung rechtlich beraten.
Die in Stuttgart ansässige DYMATRIX zählt zu den führenden Anbietern datengetriebener und KI-gestützter Lösungen für Customer Experience Management. Sie unterstützt seit über 20 Jahren mit ihrer SaaS-Plattform Unternehmen dabei, Kundenerlebnisse in Echtzeit zu personalisieren – basierend auf realen Interaktionen und ergänzt durch KI-gestützte Analysen und Predictions (Vorhersagen). Mehr als 200 renommierte Unternehmen aus den Bereichen Handel, Versicherung, Energie, Medien und Dienstleistungen vertrauen auf DYMATRIX. — www.dymatrix.de
„Mit dem Erwerb von DYMATRIX partizipieren wir am attraktiven Markt für technologie- und datenbasierte Marketinglösungen. Das Unternehmen hat sich seit seiner Gründung vor mehr als 20 Jahren exzellent entwickelt und genießt einen ausgezeichneten Ruf im deutschsprachigen Raum. Paragon freut sich auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Team um die beiden Firmengründer Thomas Dold und Stefan Oertel“, so Marco Attolini (Foto: Paragon), Senior Partner bei Paragon Partners.
Über Paragon Partners
Paragon Partners ist eine inhabergeführte, private Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf etablierte mittelständische Unternehmen mit bedeutendem strategischen und operativen Entwicklungspotenzial im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen arbeitet eng mit seinen Portfoliounternehmen zusammen, um nachhaltiges Wachstum zu generieren und operative Prozesse zu verbessern. Paragon ist in verschiedenen Branchen aktiv und hält derzeit Beteiligungen an 13 Unternehmen. — www.paragon.de
Berater Paragon: POELLATH
Silke Simmer, LL.M. (Counsel, Lead, Managementbeteiligungen, M&A/PE)
Dr. Benedikt Hohaus (Partner, Co-Lead, Managementbeteiligungen, M&A/PE)
Natalie Tafelski (Associate, Managementbeteiligungen, M&A/PE)
POELLATH ist eine marktführende, international tätige Wirtschafts- und Steuerkanzlei mit mehr als 180 Anwältinnen und Anwälten sowie Steuerberaterinnen und Steuerberatern in Berlin, Frankfurt und München. Wir stehen für High-End-Beratung zu Transaktionen und Asset Management. Wir bieten Recht und Steuern aus einer Hand. In unseren ausgewählten und hoch-spezialisierten Praxisgruppen kennen wir nicht nur das Recht, sondern prägen gemeinsam mit unseren Mandanten die Best Practice im Markt. Nationale und internationale Rankings
zeichnen unsere Beraterinnen und Berater regelmäßig als führende Experten ihres Fachgebietes aus.
Umfassenden Service bieten wir in folgenden Bereichen: Mergers & Acquisitions | Private Equity | Venture Capital | Private Funds | Immobilienrecht | Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht | Finanzierungen | Steuerrecht | Nachfolge und Vermögen | Stiftungen und Non-Profit-Organisationen | IP. — www.pplaw.com
Paris, Frankreich — Cathay Innovation hat seinen neuesten Risikokapitalfonds bei USD 1 Milliarde geschlossen. Damit ist er der größte AI-dedizierte Fonds der Europäischen Union. Bis heute hat das Unternehmen €235 Mio. aus dem Fonds III für 14 Investitionen eingesetzt, von denen 50 Prozent in Europa ansässig sind. Der Schwerpunkt liegt auf vier Schlüsselsektoren: Verbraucher, Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen sowie Energie/ Mobilität.
Mit Unterstützung von 20 + führenden internationalen Unternehmen hat Cathay Innovation die weltweit größte VC-Plattform entwickelt, die in aufstrebende Startups investiert und mit Branchenführern in der ganzen Welt verbindet, die sich durch modernste Innovationen verändern möchten.
Cathay Innovation wurde kürzlich zum größten französischen privaten VC-Investor pro Kapital ernannt, der in lokalen Startups investiert und so einen relevanten Beitrag zum Aufstieg Frankreichs als einem der besten KI- und Tech-Hubs Europas leistet.
Der Fonds III wird von einer vielfältigen Basis institutioneller Anleger sowie multinationaler Unternehmen unterstützt, die auf die neuesten KI-Startup-Technologien zugreifen möchten, die für eine branchenweite Transformation von entscheidender Bedeutung sind. Dazu gehören französische Branchenführer wie Sanofi, TotalEnergies, Valeo, BNP Paribas Cardif, Groupe SEB und Groupe ADP seit dem ersten Abschluss, zusammen mit mehreren internationalen Branchenakteuren wie Latams Vale Ventures, Copec WIND Ventures und anderen.
“Unser Fonds dient der Unterstützung von Unternehmern beim Skalieren und das Hervorbringen neuer Pioniere, die Innovation in den Dienst des Gemeinwohls stellen. Wir glauben, wir können die Transformation von Europäisch Industrie beschleunigen und dauerhafte wirtschaftliche und gesellschaftliche Auswirkungen erzielen”, sagte Mingpo Cai, Gründer und Vorsitzender von Cathay Capital und Cathay Innovation. “
Wo KI auf Industrie trifft: Größte Plattform für kollaborative Transformation
Über Investitionen hinaus verbindet die globale Plattform von Cathay Innovation Startups mit ihrem Ökosystem ein breites Netzwerk von Unternehmen, um eine tiefere Zusammenarbeit in der Industrie zu ermöglichen. Dies umfasst strategische Partnerschaften, Co-Investitionen oder andere Geschäfts-Entwicklungsmöglichkeiten.
Die Vision von Cathay Innovation dreht sich um die Überzeugung, dass europäische VC auf lange Sicht nicht gedeihen können, indem sie den amerikanischen Ansatz dupliziert, der auf der Verschmelzung robuster Finanzmärkte mit dem Silicon Valley-Ökosystem basiert. Unter Berücksichtigung des europäischen Kontextes und der Bedürfnisse schließt Cathay Innovation die Lücke zwischen Startups und Branchenführern und entsperrt so den Zugang zu wichtigen Innovationszentren.
“In einer Zeit, in der sich Europa der KI mit dem Ziel — nähert, verantwortungsbewusste Innovation, strategische Autonomie und Widerstandsfähigkeit zu priorisieren, spiegelt der Fonds III — ein einzigartiges europäisches Modell mit globaler Skala wider: nicht nur für Wachstum, sondern auch für industrielle Transformation und Gesellschaft Nutzen, ” sagte Denis Barrier, Mitbegründer von Cathay Innovation. “AI ist eine Allzwecktechnologie — wie Elektrizität — mit dem Potenzial, ganze Branchen neu zu erfinden und gleichzeitig die Rolle von Startups von Disruptoren auf Transformationspartner zu verlagern. In den letzten zehn Jahren haben wir die weltweit größte Risikokapitalplattform aufgebaut, mit der Startups und Unternehmen unter einem Dach — verbunden werden können, indem Kapital mit industrieller Innovation kombiniert wird, um diese Transformation gemeinsam voranzutreiben und die Arbeitsplätze von morgen zu schaffen. ”
Cathay Innovation Fund III: Gerüstet für das neue Industriezeitalter
Der Fonds III konzentriert sich hauptsächlich auf Startups, die KI anwenden, die tief auf bestimmte Sektoren zugeschnitten sind. Der Fonds III richtet sich in jeder Phase an Gründer und kann bis zu 100 Mio. in ein einziges Startup investieren. Bis heute hat das Unternehmen in 14 Startups in Europa, den USA und Asien investiert, darunter:
Gesundheitswesen: Nabla (KI-Copilot für Ärzte), AQEMIA (AI + Entdeckung des Quantenphysik-Arzneimittels), Bioptimus (erstes universelles Grundmodell für Biologie), Nelly (Europäische Fintech vereinfacht die Gesundheitszahlungen)
Finanzdienstleistungen: Reichweite (KI-gesteuerte Vermögensverwaltung), Flowdesk (Full-Stack-Market-Making für digitale Vermögenswerte), Ping ++ (Offene Bank- und Zahlungsinfrastruktur)
Verbraucher: Geist (B2B-Marktplatz für Überbestände), Reebelo (Marktplatz für überholte technische Geräte), Imagino (Kundendatenplattform für moderne Marken), Mogic (genAI-gesteuerte Kurzform-Videoerstellung), Beatbot (intelligente Roboterreinigungssysteme)
Energie: David Energy (Energieplattform für den Einzelhandel der nächsten Generation), Entalpisch (Grundlegende modellbasierte Materialentdeckung für kohlenstoffarme Innovationen)
Die geografische Vielfalt des Unternehmens ist ein strategischer Vorteil in der heutigen fragmentierten Welt, der europäischen Startups hilft, beispielsweise von Silicon Valley, Latam oder anderen Teilen der Welt zu lernen und dort zu operieren und umgekehrt. Der Fonds III wird gemäß der EU-Verordnung zur Offenlegung nachhaltiger Finanzen (SF DR) auch als Artikel-8-Fonds eingestuft, was sein Engagement für ökologische und soziale Auswirkungen widerspiegelt. Es unterstützt wachstumsstarke Unternehmen, in denen KI eingesetzt wird, um Industrien auf lokal fundierte, global skalierbare und sozial positive Weise voranzutreiben.
Über Cathay Innovation
Cathay Innovation ist eine mehrstufige Risikokapitalgesellschaft, die mit Cathay Capital verbunden ist und in Gründer investiert, die transformative Unternehmen in Europa, Nordamerika, Asien, Lateinamerika und Afrika aufbauen. Die Plattform verbindet Gründer mit Investoren und dem Ökosystem führender Fortune500-Unternehmen, um Startups dabei zu helfen, Branchen mit Consumer-to-Enterprise- und AI-Lösungen in den Bereichen Handel, Fintech, digitale Gesundheit und Mobilität / Energie zu skalieren und zu transformieren. Cathay Innovation wurde 2015 in Paris gegründet und verwaltet jetzt über €2,5 Mrd. AUM mit zusätzlichen Niederlassungen in San Francisco, Berlin, Madrid, Shanghai und Singapur. Es hat in über 120 Startups investiert, darunter Chime, Pinduoduo (NASDAQ: PDD), Glovo, Wallbox (NYSE: WBX), Owkin, Getaround, Ledger, ZenBusiness. — www.cathayinnovation.com.
Sina Lühr und Samuel Aebi von der Kanzlei V14 haben das Energie-Startup trawa bei einer Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von EUR 24 Mio. beraten. Angeführt wurde die Runde von Headline, beteiligt waren außerdem Norrsken VC, der Impact-Fonds des Klarna-Mitgründers, sowie die Bestandsinvestoren Balderton Capital, Speedinvest und AENU.
Berater:
Samuel Aebi
Sina Lühr
Die Kanzlei:
V14 ist eine auf Wachstumskapital, Technologie und Medien spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei mit Sitz in Berlin.
München — Der Ausgabepreis der Innoscripta-Aktie betrug 120 Euro, was im unteren Bereich der angepeilten Preisspanne von 110 bis 140 Euro lag. Insgesamt brachte Innoscripta eigenen Angaben zufolge 1,82 Millionen Aktien unters Volk. Für die Gründer, Eigentümer und Vorstände Michael Hohenester und Alexander Meyer bedeutet dies einen Erlös von 218 Millionen Euro. Das Unternehmen selbst wird unterdessen aus dem Börsengang keine Mittelzuflüsse erhalten.
Der Unternehmenswert wurde im Rahmen des IPOs auf 1,2 Milliarden Euro festgesetzt.
Compliance-Software im Fokus
Innoscripta ist ein Softwareunternehmen, das sich auf cloudbasierte Compliance-Software für Forschung und Entwicklung spezialisiert hat. In diesem Bereich ist der Börsenneuling eigenen Angaben zufolge Marktführer und als solcher “in der Beratung zu steuerlichen Forschungsförderungen” für Unternehmen verschiedener Branchen bei der erfolgreichen Verwaltung und Dokumentation ihrer Forschungs- und Entwicklungsprojekte tätig.
“Unsere Vision ist es, der weltweit führende Anbieter von F&E‑Managementlösungen zu sein sowie die Art und Weise zu verändern, wie Unternehmen Innovationen hervorbringen und wachsen. Wir streben danach, eine Welt zu schaffen, in der bahnbrechende Ideen durch fortschrittliche Technologie und optimierte Prozesse nahtlos zum Leben erweckt werden. Durch die kontinuierliche Verbesserung unserer Plattform und die Ausweitung unserer Reichweite möchten wir Unternehmen und Branchen dabei unterstützen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen, Fortschritte voranzutreiben und einen nachhaltigen Einfluss auf die Welt auszuüben”, so das Unternehmen.
Innoscripta wirtschaftet profitabel
Die Geschäfte liefen zuletzt sehr gut bei Innoscripta. Im Jahr 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 64,7 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch Erlöse von 39,4 Millionen Euro verbucht worden waren. Zudem arbeitet Innoscripta profitabel: Das EBIT stieg von 15,15 Millionen Euro im Jahr 2023 auf 37,3 Millionen Euro im Jahr 2024.
Unterstützt wurden die Börsenpläne von Berenberg, Hauck Aufhäuser sowie M.M. Warburg.
www.innoscripta.com/de
Zweites IPO im Freiverkehr
Mit Innoscripta geht bereits das zweite Unternehmen innerhalb weniger Wochen im Freiverkehrs-Segment “Scale” an die Frankfurter Börse. Zuvor hatte Pfisterer sein Börsendebüt gefeiert und dabei Anleger überzeugt. Der Erstkurs hatte über dem Ausgabepreis gelegen, auf diesem Niveau wird die Pfisterer-Aktie seitdem auch weiter gehandelt.
Frankfurt a. Main — Hengeler Mueller berät Stonepeak und Energy Equation Partners beim Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an JET. Der US-Ölkonzern Phillips 66 trennt sich von der Mehrheitsbeteiligung an seinen Jet-Tankstellen in Deutschland und Österreich. Ein Konsortium aus den Investmentfirmen Energy Equation Partners und Stonepeak übernimmt 65 Prozent des Geschäfts. Im Rahmen der Transaktion wird das Tankstellennetz mit rund 2,5 Milliarden Euro bewertet.
Stonepeak, ein führendes Investmentunternehmen mit einem besonderen Fokus auf die Infrastruktur- und Immobilienbranche, und Energy Equation Partners („EEP“), ein Investmentunternehmen mit besonderer Erfahrung im Bereich des Kraftstoff-Einzelhandels, haben eine Vereinbarung über den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der JET Tankstellen Deutschland GmbH („JET“) von einer Tochtergesellschaft von Phillips 66 (NYSE: PSX) bekanntgegeben. JET ist ein führender Kraftstoffeinzelhändler in Deutschland und Österreich und wird im Rahmen der Transaktion mit rund 2,5 Milliarden Euro bewertet. Phillips 66 wird über ein neu gegründetes Joint Venture eine Minderheitsbeteiligung von 35 % an JET behalten.
Der Abschluss der Transaktion wird für die zweite Hälfte des Jahres 2025 erwartet und steht unter dem Vorbehalt marktüblicher Vollzugsbedingungen.
Hengeler Mueller hat Stonepeak und EEP gemeinsam mit Akin Gump Strauss Hauer & Feld LLP bei der Transaktion beraten.
Hengeler Mueller-Team für Stonepeak und EEP
Corporate/M&A: Dr. Georg Frowein, Foto © HM (Federführung, Partner), Guglielmo Ziani (Senior Associate), Lukas Buchwaldt, Laura Esmaty, Lukas Sengülsen, Dr. Philip Falk (alle Associate, alle Frankfurt),
Steuerrecht: Dr. Sebastian Adam (Partner, Frankfurt), Miriam Friedrichs (Associate, München),
Arbeitsrecht: Hendrik Bockenheimer (Partner), Musa Müjdeci (Senior Associate, beide Frankfurt),
Immobilienwirtschaftsrecht: Jean Friedrich Härtelt, Dr. Talbot Zander (beide Associate, beide Frankfurt),
Kartellrecht: Dr. Sebastian Dworschak (Partner), Jonas Sillmann (Associate, beide Düsseldorf),
FDI: Dr. Jan Bonhage (Partner, Berlin), Jan Schülting (Senior Associate, Düsseldorf),
Lieferverträge: Andreas Breier (Counsel, Berlin),
Öffentliches Wirtschaftsrecht/Regulierung: Dr. Rebecca Klein (Senior Associate, Düsseldorf), Dr. Matthias Schindlbeck, Annalena Nink (beide Associate, beide Berlin),
IP/IT: Dr. Matthias Rothkopf (Partner), Nina Mackenstedt (Associate, beide Düsseldorf),
Datenschutz: Dr. Michael Schramm (Partner), Johannes Jäkle, Tanja Peschen (beide Associate, alle Düsseldorf).
Essen/ München — Ausbau der KI-Expertise: Die FUNKE Mediengruppe baut ihr Engagement im regionalen Stellenbörsen-Markt weiter aus und übernimmt das Münchner Recruiting-Start-up everbay. Mit der Übernahme wechselt das rund zehnköpfige Team des Münchner Unternehmens zu FUNKE, auch die drei Gründer bleiben als Geschäftsführer an Bord. Die Firma wird als Marke weiterhin eigenständig am Markt agieren.
Gegründet vor gut vier Jahren als reines Social-Recruiting-Unternehmen, unterstützt everbay die Personalsuche inzwischen mit KI-basierten Tools: So kann etwa Anna, die KI-Assistenz des Start-ups, Bewerber*innen DSGVO-konform kontaktieren, Vorstellungsgespräche führen, Daten aufnehmen, Auskunft zu Stellenprofilen geben oder Termine zwischen Kandidat*innen und Personalverantwortlichen koordinieren.
„Unser Ziel ist es, Personaler bei ihrer täglichen Arbeit zu entlasten“, sagt CTO Peter Kirchner. „Sie sollen sich wieder auf das konzentrieren können, auf das es wirklich ankommt: die richtigen Leute einzustellen. Den Rest übernehmen wir.“
Mit dem Kompletterwerb des Start-ups baut die FUNKE Mediengruppe ihre Kompetenzen im HR-Tech-Bereich weiter aus. Die Akquisition ist Teil der Strategie, ein Ökosystem aus Recruiting-Dienstleistungen anzubieten, das Firmenkund*innen effiziente Lösungen zur Verfügung stellt – von der Kandidat*innen-Suche über das Screening bis hin zur Einstellung. Pelka, CEO der neu formierten Gruppe und treibende Kraft hinter der Übernahme: „Ich freue mich sehr, dass wir die Gründer und das Team von everbay für unsere Pläne gewinnen konnten. everbay wird uns dabei helfen, unserem Ziel eines ganzheitlichen, deutschlandweiten HR-Angebots für Firmenkunden näher zu kommen.“
Überzeugt von everbay hat das FUNKE-Team die in dieser Form einzigartige technische Basis des Start-ups: Die selbst entwickelte KI-Technologie analysiert in Echtzeit die Wirksamkeit laufender Social-Kampagnen und trifft automatisiert optimale Budget-Entscheidungen für die weitere Ausspielung. Dabei wird der ideale Kanalmix aus nationalen und internationalen Plattformen – darunter Meta, Google, Partnernetzwerke und viele mehr – dynamisch ausgewählt und laufend angepasst. So wird maximale Reichweite und Effizienz in der Kandidat*innen-Ansprache erzielt.
„Uns hat die Vision von FUNKE überzeugt“, sagt Matthias Oden, everbay COO. „Recruiting darf nicht aus Insellösungen bestehen, wenn man heutzutage als Arbeitgeber im Kampf um Talente erfolgreich sein will. Dass wir nun Teil eines übergeordneten Komplett-Angebots werden, ist genau das, was wir uns für everbay gewünscht haben.“
„Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden nun dank der Möglichkeiten, die wir innerhalb der FUNKE-Gruppe haben, eine noch performantere Personalsuche anbieten können“, sagt everbay CSO Martin Plöckl. „Auch die Weiterentwicklung unserer Produktpalette werden wir nun schneller vorantreiben können.“
Die Akquisition wird rückwirkend zum Jahresanfang vollzogen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Mit der Übernahme wechselt das rund zehnköpfige Team des Münchner Unternehmens zu FUNKE, auch die drei Gründer bleiben als Geschäftsführer an Bord. Die Firma wird als Marke weiterhin eigenständig am Markt agieren.
www.funkemedien.de