ALTERNATIVE FINANZIERUNGSFORMEN
FÜR UNTERNEHMER UND INVESTOREN
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Berlin – Raue hat das in Turin und Berlin ansäs­sige Tech­no­lo­gie-Start-up Tau ACT GmbH („Tau“) bei der Erwei­te­rung der Series B Finan­zie­rungs­runde aus 2023 (Series B Exten­sion) mit einem Volu­men von 11 Millio­nen EUR bera­ten. Als neue Lead-Inves­to­ren stie­gen dies­mal CDP Venture Capi­tal und Santan­der Alter­na­tive Invest­ments bei Tau ein. CDP Venture Capi­tal ist eine Vermö­gens­ver­wal­tungs­ge­sell­schaft, die 13 Invest­ment­fonds mit einem Gesamt­vo­lu­men von über drei Milli­ar­den EUR verwal­tet, die junge Unter­neh­men in allen Phasen ihres Lebens­zy­klus unter­stüt­zen. Santan­der Alter­na­tive Invest­ments, Teil von Santan­der Asset Manage­ment, verwal­tet alter­na­tive Invest­ment­fonds mit einem Volu­men von zwei Milli­ar­den Euro.

Tau hat sich als inno­va­ti­ver Zulie­fe­rer für die Auto­mo­bil­in­dus­trie etabliert und einen neuen globa­len Stan­dard für Wickel­draht für die E‑Mobilität gesetzt. Tau hat einen wich­ti­gen kommer­zi­el­len Meilen­stein erreicht, als die Draht­pro­dukte Vali­die­rungs­pro­zesse mehre­rer Auto­mo­bil-OEM und Tier-1-Zulie­fe­rer in Europa, Asien und Nord­ame­rika abge­schlos­sen haben. Derzeit erwei­tert Tau seine Produk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten und berei­tet eine CO2-neutrale Produk­tion von Wickel­draht in Italien vor.

Raue hat Tau zu allen recht­li­chen Fragen im Zusam­men­hang mit der Finan­zie­rungs­runde umfas­send bera­ten. Bereits 2020, 2021 und 2023 hatte Raue das Startup in seinen Series A- sowie B‑Finanzierungsrunden umfas­send beraten.

Über Tau

Tau befasst sich mit Anwen­dun­gen in den Berei­chen Auto­mo­bil, Ener­gie und Land­wirt­schaft und macht Schutz­be­schich­tun­gen für Kupfer‑, Alumi­nium- und Stahl­draht halt­ba­rer, wider­stands­fä­hi­ger und leich­ter. Die von Tau entwi­ckel­ten DryCy­cle- und LILIT-Tech­no­lo­gien erfül­len die Anfor­de­run­gen der elek­tri­schen Auto­mo­bil­tech­nik nach immer klei­ne­ren, leich­te­ren und dennoch leis­tungs­fä­hi­ge­ren und zuver­läs­si­ge­ren Elek­tro­mo­to­ren. Die DryCy­cle-Tech­no­lo­gie bietet höhere Leis­tung, bessere Nach­hal­tig­keit und größere Zuver­läs­sig­keit des Drahts. Durch die ausschließ­li­che Verwen­dung von lösungs­mit­tel­freien Poly­me­ren redu­ziert DryCy­cle die Produk­tion von schäd­li­chen flüch­ti­gen orga­ni­schen Verbin­dun­gen während des Beschich­tungs­pro­zes­ses und senkt damit die Kohlendioxid-Emissionen.

Bera­ter Tau: Raue, Berlin

Prof. Dr. Andreas Nelle, Foto (Part­ner, Feder­füh­rung, Corporate/M&A, PE/VC), Chris­to­pher Gardt (Asso­ciate, Corporate/M&A, PE/VC), Dr. Michael K. Berg­mann (Part­ner, Regu­lie­rung), Dr. Bene­dikt Schwarz­kopf (Asso­ciate, Regulierung)

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Stutt­gart – Das Clima­te­Tech-Startup Cyclize aus Stutt­gart geht mit €4,75 Millio­nen Start­ka­pi­tal voran, um eine Revo­lu­tion in der chemi­schen Indus­trie einzu­lei­ten. Ziel: Die Ablö­sung fossi­ler Ressour­cen durch das inno­va­tive Recy­cling von Kohlen­stoff aus Kunst­stoff­ab­fäl­len und CO2. Gelei­tet wird die Finan­zie­rungs­runde von UVC Part­ners. Komple­men­tiert wird die Kapi­tal­erhö­hung durch High-Tech Grün­der­fonds (HTGF), Aurum Impact, Unter­neh­mer­TUM Funding for Inno­va­tors und Busi­ness Angels, u.a. Dr. Klaus Schä­fer, ehema­li­ger CTO von Cove­s­tro, der auch Teil des Advi­sory Boards von Cyclize wird.

Fossile Ressour­cen ersetzen

Die Chemie­in­dus­trie, einst fest veran­kert in der Nutzung fossi­ler Ressour­cen, muss sich wandeln, um die notwen­di­gen Klima­ziele zu errei­chen. Durch den bishe­ri­gen Einsatz von Erdgas und Kohle werden enthal­tene Kohlen­stoff-Atome zur Herstel­lung von Synthe­se­gas genutzt – ein Gemisch aus Kohlen­mon­oxid und Wasser­stoff. Dieses Gasge­misch ist ein Basis­bau­stein der Chemie­in­dus­trie und Ausgangs­punkt für uns allseits umge­bende Produkte wie Kunst­stoffe, Schaum­stoffe, Kleb­stoffe, Farben und viele mehr. Bei deren Produk­tion und Verbren­nung am Lebens­ende werden 15 Prozent der globa­len indus­tri­el­len CO2-Emis­sio­nen verur­sacht. Andere Verfah­ren, wie die Elek­tro­lyse oder der Einsatz von Carbon Capture and Storage (CCS), können den wach­sen­den Bedarf an CO2-neutra­lem Synthe­se­gas nicht decken.

Hier bietet Cyclize eine Lösung: Ein hoch­in­no­va­ti­ves, Plasma-basier­tes Verfah­ren, bei dem gemischte Kunst­stoff­ab­fälle aller Art recy­celt werden, um Synthe­se­gas zu erzeu­gen, welches wirt­schaft­lich mühe­los mit fossi­lem Synthe­se­gas konkur­riert. Damit setzt Cyclize wegwei­sende Maßstäbe, um fossile Ressour­cen konkur­renz­los zu ersetzen.

“Mit unse­rem Verfah­ren setzen wir ein bedeu­ten­des Signal für eine klima­neu­trale Chemie. Durch unse­ren paten­tier­ten Cyclize-Prozess befä­hi­gen wir Chemie­un­ter­neh­men, trotz stei­gen­der Ener­gie­preise in Europa wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben. Das Cyclize-Plasma ist nicht nur die Zukunft der Chemie­in­dus­trie – es ist Inno­va­tor für die Kreis­lauf­wirt­schaft: Aus Plas­tik­müll wird ein echter Rohstoff mit mone­tä­rem Wert”, so Maike Lambarth, Mitbe­grün­de­rin und CEO von Cyclize.

Aufbruch zu neuen Märk­ten, der Netto-Null-Revolution

Die Bewe­gung hin zu Netto-Null-Produk­tio­nen eröff­net neue Märkte in Europa und Cyclize ebnet der chemi­schen Indus­trie durch eine nied­rig­schwel­lige Trans­for­ma­tion den Weg. Das Unter­neh­men ändert mit der Produk­tion von Synthe­se­gas ledig­lich den ersten Schritt in einer langen Wert­schöp­fungs­kette und substi­tu­iert die bisher fossile Kohlen­stoff­quelle. Dank des Beibe­hal­tens der folgen­den Verfah­rens­schritte können vorhan­dene Assets weiter genutzt und Produk­ti­ons­kos­ten nied­rig gehal­ten werden.

Mit ihrer Lösung bedie­nen sie nicht nur zahl­rei­che Chemie­seg­mente, die bisher auf fossi­len Wasser­stoff und Synthe­se­gas ange­wie­sen waren, sondern lösen auch das globale Problem der Verwer­tung von bislang nicht-recy­cel­ba­ren Kunst­stoff­ab­fäl­len. Cyclize ist ein Inno­va­ti­ons­pio­nier, der globale Heraus­for­de­run­gen unse­rer Zeit entschlos­sen angeht.

Weiter­ent­wick­lung der Plasmatechnologie 

Cyclize hat bereits großes Inter­esse von Indus­trie und Poli­tik erfah­ren. Seit Mai 2022 wird das Spin-off der Univer­si­tät Stutt­gart durch den EXIST-Forschungs­trans­fer des Bundes­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Klima­schutz (BMWK) geför­dert. Mit dem neu aufge­nom­me­nen Kapi­tal hebt das Unter­neh­men seine Reali­sie­rung auf das nächste Level. So wird Cyclize sich im nächs­ten Schritt mit einem vergrö­ßer­ten Team der Skalie­rung der Tech­no­lo­gie und deren Anwen­dung im indus­tri­el­len Maßstab widmen. Auch Test­rei­hen mit Pilot­kun­den, welche Synthe­se­gas benö­ti­gen oder komplexe Abfall­ströme recy­celn wollen, sind bereits in Planung. Damit treibt das junge Unter­neh­men aktiv die tech­no­lo­gi­sche Weiter­ent­wick­lung hin zur Kommer­zia­li­sie­rung voran. Nächs­tes Ziel: Aufbau und Betrieb der ersten Waste-to-Syngas-Anlage ihrer Art in einem Chemie­park, um mit dem Pilot-Betrieb die Anwend­bar­keit im indus­tri­el­len Umfeld zu bele­gen.Über Cyclize

Als Spin-off der Univer­si­tät Stutt­gart hat Cyclize eine Tech­no­lo­gie zur Defos­si­li­sie­rung der chemi­schen Indus­trie entwi­ckelt, bei der gemischte Kunst­stoff­ab­fälle und CO2 als Ausgangs­ma­te­rial verwen­det werden, um Synthe­se­gas (ein Gasge­misch aus Kohlen­mon­oxid und Wasser­stoff) herzu­stel­len. Dieses Synthe­se­gas dient als Grund­bau­stein für höher­wer­tige Chemi­ka­lien und wird zur Herstel­lung von Kunst­stof­fen, Metha­nol, Wasser­stoff und E‑Fuels verwen­det. Bislang wird Synthe­se­gas immer noch durch die lineare Nutzung fossi­ler Ressour­cen wie Erdgas gewon­nen. Das inno­va­tive Plasma-basierte Verfah­ren ermög­licht es, fossile Ressour­cen durch Abfall­stoffe zu erset­zen, eine Kreis­lauf­wirt­schaft für Kohlen­stoff zu ermög­li­chen und bis 2050 jähr­lich Hunderte Mega­ton­nen CO2 zu vermei­den.  www.cyclize.de.

Über UVC Partners

UVC Part­ners ist eine führende Early Stage-Venture Capi­tal-Gesell­schaft mit Sitz in München und Berlin, die in euro­päi­sche B2B-Tech-Start-ups von der Pre-Seed- bis zur Series-A-Phase inves­tiert. Mit einem verwal­te­ten Vermö­gen von ca. 400 Millio­nen Euro inves­tiert UVC Part­ners in der Regel zwischen 500.000 und 10 Millio­nen Euro als initia­les Ticket und bis zu 30 Millio­nen Euro pro Unter­neh­men. Das Port­fo­lio umfasst führende Unter­neh­men in den Berei­chen Deep Tech, Climate Tech, Hard- und Soft­ware sowie Mobi­lity. Als unab­hän­gi­ger Part­ner von Unter­neh­mer­TUM, Euro­pas größ­tem Inno­va­tions- und Startup-Zentrum, hat UVC Part­ners Zugang zu proprie­tä­rem Deal­f­low, einem indus­tri­el­len Netz­werk von mehr als 1.000 Unter­neh­men und Zugang zu Talen­ten von der führen­den euro­päi­schen tech­ni­schen Univer­si­tät. Zu ihren Invest­ments gehö­ren Flix, Vimcar, planqc, Tanso, Isar Aero­space, TWAICE, Deep­Drive, STABL und viele mehr. Sie alle profi­tie­ren von der umfang­rei­chen Inves­ti­ti­ons- und Exit-Erfah­rung des Teams, seiner Fähig­keit, nach­hal­tige Bran­chen­füh­rer aufzu­bauen, und der Leiden­schaft für die Entwick­lung der „Game Chan­ger“ von morgen.  www.uvcpartners.com.

Über Aurum Impact

Der Impact­in­ves­tor Aurum Impact unter­stützt Start­ups und Fonds, die sich den großen ökolo­gi­schen und sozia­len Heraus­for­de­run­gen widmen. Als Teil des Gold­beck Family Office agiert Aurum Impact als zuver­läs­si­ger Part­ner mit lang­fris­ti­gem Invest­ment­fo­kus entlang der Themen Kreis­lauf­wirt­schaft und Mate­ria­lien, Klima und Ener­gie, Ökosys­teme sowie Chan­cen­ge­rech­tig­keit und soziale Stabi­li­tät. Erst­in­vest­ments in Start­ups fokus­sie­ren sich auf die Früh­phase von Pre-Seed bis Series A. Zum Port­fo­lio zählen Unter­neh­men wie UNDO, Clean­Hub und Volt­fang sowie die Impact­fonds Planet A Ventures, Revent und Syste­miq Capi­tal. Weitere Infor­ma­tio­nen: www.aurum-impact.de.

 

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Hamburg – Picus Capi­tal Manage­ment hat seinen Venture Capi­tal Fonds Picus Ventures Fund II  mit einem Ziel­vo­lu­men von €200 Millio­nen geschlos­sen. Diese Fonds-Gene­ra­tion hat mehr als das doppele Volu­men als der Vorgän­ger, Picus Venture Fund I, den Picus Capi­tal 2021 initi­iert hatte, und wurde als deut­sche Fonds­struk­tur aufgelegt.

Zu den Inves­to­ren des Fonds gehö­ren ausge­wählte insti­tu­tio­nelle Anker-Inves­to­ren sowie euro­päi­sche Family Offices, die tief verwur­zelt sind mit Indus­trie­füh­rern und promi­nen­ten Tech-Unicorns. Einige der Inves­to­ren betei­li­gen sich erneut, nach­dem sie bereits in den Vorgän­ger­fonds Picus Venture Fund I inves­tiert hatten.
Picus Venture Fund II wird welt­weit über­wie­gend in viel­ver­spre­chende Early Stage- Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men inves­tie­ren und dabei den Zugang und Infor­ma­ti­ons­vor­sprung nutzen, den Picus Capi­tal mit seinem Ansatz für Early Stage-Inves­ti­tio­nen bietet, um über­durch­schnitt­li­che Rendi­ten durch eine risi­ko­re­du­zierte Struk­tur zu erzielen.

Bera­ter Picus Capi­tal Manage­ment : YPOG

Dr. Fabian Euhus (Lead, Funds), Part­ner, Berlin
Dr. Helder Schnitt­ker (Funds), Part­ner, Berlin
Dr. Saskia Bong (Funds), Senior Asso­ciate, Berlin
Dr. Jannik Zerbst (Funds), Asso­ciate, Berlin/Hamburg Wolf­ram Dickers­bach (Funds), Asso­ciate, Berlin

Über Picus Capi­tal und Picus Capi­tal Management

Picus Capi­tal ist eine inter­na­tio­nale Risi­ko­ka­pi­tal­ge­sell­schaft mit Haupt­sitz in München und Büros in New York, Peking, Berlin, London, Banga­lore, Singa­pur, Paris und Mexiko-Stadt. Picus Capi­tal Manage­ment ist die Fonds­ma­nage­ment-Einheit der Gruppe. Picus Capi­tal beglei­tet Unter­neh­mer von den frühes­ten Stadien bis zur Wachs­tums­phase mit der Picus Capi­tal Management’s Venture Fund Stra­te­gie. Das Unter­neh­men konzen­triert sich auf Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men in den Berei­chen Finanz­dienst­leis­tun­gen, Perso­nal­we­sen, Ener­gie & Klima, Gesund­heits­we­sen, Logis­tik & Mobi­li­tät, Immo­bi­lien & Bauwe­sen, Krypto & Web3, Deept­ech und E‑Commerce. Als unter­neh­me­ri­scher Spar­rings­part­ner verfolgt Picus Capi­tal eine lang­fris­tige Inves­ti­ti­ons­phi­lo­so­phie und unter­stützt Grün­der von der Ideen­phase bis zum Börsen­gang und darüber hinaus.  www.picuscap.com

Über YPOG

YPOG ist eine Spezi­al­kanz­lei für Steuer- und Wirt­schafts­recht, die in den Kern­be­rei­chen Funds, Tax, Banking + Finance und Tran­sac­tions tätig ist. Das Team von YPOG berät eine breite Viel­falt an Mandan­ten. Dazu gehö­ren aufstre­bende Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men und fami­li­en­ge­führte mittel­stän­di­sche Unter­neh­men genauso wie Konzerne und Private Equity-/Ven­ture Capi­tal Fonds. YPOG ist eine der führen­den Adres­sen für Venture Capi­tal, Private Equity und Fonds­struk­tu­rie­rung in Deutsch­land. — Bei YPOG sind heute mehr als 120 erfah­rene Rechtsanwält:innen, Steuerberater:innen, Tax Specia­lists sowie eine Nota­rin in drei Büros in Berlin, Hamburg und Köln tätig. http://www.ypog.law

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München — Die RENK Group AG und ihre Aktio­nä­rin, die Rebecca BidCo S.à.r.l.-Holding, haben im Rahmen einer Privat­plat­zie­rung Aktien der RENK Group AG aus dem Bestand der veräu­ßern­den Aktio­nä­rin Rebecca BidCo S.à.r.l. in einem beschleu­nig­ten Book­buil­ding-Verfah­ren an insti­tu­tio­nelle Anle­ger ausge­ge­ben. Damit wird Renk jetzt mit rund 1,9 Milli­ar­den Euro bewertet.

Der Panzer­ge­triebe-Herstel­ler hat im zwei­ten Anlauf den Sprung an die Frank­fur­ter Börse geschafft: Insge­samt wurden 33.333.333 Aktien bei Inves­to­ren plat­ziert. Die Betei­li­gungs­ge­sell­schaft Triton, deren Fonds „Triton V“ bereits zuvor eine Mehr­heits­be­tei­li­gung an der Rebecca BidCo S.à.r.l. besaß, hält auch nach dem Börsen­gang weiter­hin eine Mehr­heits­be­tei­li­gung an der RENK Group AG. Das gesamte Plat­zie­rungs­vo­lu­men liegt bei etwa EUR 500 Millio­nen. Die Aufnahme des Handels im regu­lier­ten Markt der Frank­fur­ter Wert­pa­pier­börse (Prime Stan­dard) erfolgte am 7. Februar 2024.

POELLATH hat das Manage­ment der RENK Group AG bzgl. der Manage­ment­be­tei­li­gung im Rahmen des IPOs umfas­send recht­lich und steu­er­lich mit dem folgen­den Münche­ner Team beraten:

Dr. Bene­dikt Hohaus (Part­ner, Feder­füh­rung, Manage­ment­be­tei­li­gun­gen, M&A/Private Equity)
Dr. Nico Fischer (Part­ner, Steuern)
Jan Lukas Jung­claus, LL.M. (Stel­len­bosch) (Asso­ciate, Manage­ment­be­tei­li­gun­gen, M&A/Private Equity)

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München / Gundel­fin­gen a.d. Donau – Die NOBIX Group („NOBIX“) hat erfolg­reich das Unter­neh­men KUHN IT („KUHN IT“) über­nom­men und festigt damit ihre Markt­po­si­tion im Bereich Mana­ged IT Services. Die Akqui­si­tion ist ein bedeu­ten­der Schritt in der Umset­zung der Wachs­tums­stra­te­gie der NOBIX System­haus­gruppe, die von Liberta Part­ners („LIBERTA“) gegrün­det wurde. NOBIX ist ein Vorrei­ter in der Digi­ta­li­sie­rung betrieb­li­cher Abläufe und Geschäfts­in­for­ma­tio­nen im Mittel­stand. KUHN IT wird weiter­hin eigen­stän­dig agie­ren und bleibt unter der bewähr­ten Leitung von Thilo Kuhn bestehen.

KUHN IT, mit Sitz in Welz­heim bei Stutt­gart, ist einer der bundes­weit führen­den DATEV Solu­tion- und Corpo­rate Part­ner. Der Fokus liegt dabei auf Steu­er­be­ra­tern, Wirt­schafts­prü­fern, Anwalts­kanz­leien und deren Mandan­ten. Neben SaaS-Schnitt­stel­len und Mana­ged Services im DATEV-Umfeld bietet das Unter­neh­men auch klas­si­sche IT-Services und Infra­struk­tur­ver­kauf an. KUHN IT hat sich als zuver­läs­si­ger Part­ner in der Region etabliert, bekannt für seine Inno­va­ti­ons­kraft, Quali­täts­stan­dards und erst­klas­si­gen Kunden­ser­vice. Dank der eige­nen Soft­ware-Entwick­lungs­ab­tei­lung schafft die KUHN IT GmbH einen Mehr­wert für Ihre Kunden und schafft eine maxi­male Inte­gra­ti­ons­tiefe der einge­setz­ten DATEV Produkte.

Thilo Kuhn äußert sich zur Über­nahme erfreut: „Wir sehen in NOBIX einen zukunfts­ori­en­tier­ten Part­ner in einem dyna­mi­schen Markt. Die Poten­tiale im Zusam­men­schluss sowie die nach­hal­tige Entwick­lung der einzel­nen Unter­neh­men haben uns über­zeugt, Teil dieser star­ken Gruppe zu werden. Unsere Kunden & Part­ner können sich darauf verlas­sen, dass wir ihnen weiter­hin zuver­läs­sig zur Seite stehen. Gemein­sam sind wir ein bedeu­ten­der Akteur im deut­schen Systemhaus-Markt.“

Die Vision von NOBIX besteht darin, eine der führen­den System­haus-Grup­pen in der DACH-Region zu werden. Hier­bei setzt NOBIX auf die Syner­gie von drei zentra­len Geschäfts­be­rei­chen: Mana­ged Print Services („MPS“), Daten­ma­nage­ment-Lösun­gen („DMS“) sowie IT-Services. Die Unter­neh­mens­gruppe, bestehend aus Kemm­ler Kopier Systeme, System­haus Bissin­ger, DRUCK-LOS und KUHN IT, posi­tio­niert sich als umfas­sen­der Lösungs­an­bie­ter für seine mehr als 7.500 Kunden. Das geplante Wachs­tum wird durch stra­te­gi­sche Akqui­si­tio­nen voran­ge­trie­ben, wobei der Fokus auf poten­zi­el­len Unter­neh­men im Bereich der IT-Services liegt.

Jörg Radler, Geschäfts­füh­rer der NOBIX, äußert sich zur Über­nahme wie folgt: „Die Akqui­si­tion von KUHN IT ist ein groß­ar­ti­ger Schritt, in unse­rer stra­te­gi­schen Entwick­lung zum IT-System­haus­füh­rer. Wir freuen uns darauf, gemein­sam mit dem Team von KUHN IT diesen Weg zu gehen.“

Nils von Wietz­low, Part­ner bei LIBERTA und zustän­dig für Nach­fol­ge­si­tua­tio­nen, ergänzt: „Die Über­nahme von KUHN IT ist eine ideale, sowohl regio­nale als auch stra­te­gi­sche Ergän­zung zu NOBIX. Die Wachs­tums­stra­te­gie der System­haus-Gruppe wird damit gezielt vorangetrieben.“

Über KUHN IT

Die KUHN IT GmbH, mit Sitz in Welz­heim bei Stutt­gart, ist spezia­li­siert auf den Verkauf und Handel von DATEV-Lizen­zen mit einem Fokus auf Steu­er­be­ra­ter, Wirt­schafts­prü­fer, Anwalts­kanz­leien sowie deren Mandan­ten. Das Unter­neh­men bietet eigene SaaS-Schnitt­stel­len und “Mana­ged-Services” im DATEV-Umfeld an. Neben dem Kern­ge­schäft im DATEV-Bereich verfolgt KUHN IT auch den Verkauf von klas­si­schen IT-Services und IT-Infra­struk­tur. Der Stand­ort in Welz­heim beschäf­tigt 38 Mitar­bei­ter, die durch ihre Kompe­tenz und Enga­ge­ment erst­klas­sige Betreu­ung und inno­va­tive Lösun­gen gewähr­leis­ten.  www.kuhnit.de

Über die NOBIX Group

Die NOBIX Group ist eine mittel­stän­di­sche System­haus-Gruppe, die sich auf Büro­in­fra­struk­tur, Doku­men­ten Manage­ment Systeme und IT-Dienst­leis­tun­gen spezia­li­siert hat. Mit einer klaren Vision und einem star­ken Enga­ge­ment für die Digi­ta­li­sie­rung unter­stützt NOBIX Unter­neh­men dabei, ihre Geschäfts­pro­zesse zu opti­mie­ren und sich voll auf ihre Wert­schöp­fung konzen­trie­ren zu können. Die Gruppe besteht derzeit aus der Kemm­ler Kopier Systeme GmbH in Kaisers­lau­tern (www.kks-kl.de), der System­haus Bissin­ger GmbH (www.bissinger.de) in Gundel­fin­gen an der Donau und der DRUCK-LOS GmbH in Stutt­gart und beschäf­tigt über 130 Mitar­bei­ter an sechs Stand­or­ten in Süddeutsch­land. www.nobix-group.de

Über Liberta Partners

Liberta Part­ners wurde 2016 gegrün­det und ist eine Multi-Family Holding mit Sitz in München. Das Unter­neh­men inves­tiert gezielt in Unter­neh­men im deutsch­spra­chi­gen Raum, insbe­son­dere in Nach­fol­ge­si­tua­tio­nen und Konzern­aus­glie­de­run­gen, mit einem klaren opera­ti­ven und stra­te­gi­schen Entwick­lungs­po­ten­zial. Diese Unter­neh­men werden im Rahmen des „100% Core & Care“-Konzepts aktiv entwi­ckelt und profi­tie­ren von der unter­neh­me­ri­schen Exper­tise von Liberta Part­ners. Das Team von Liberta Part­ners besteht aus 20 Mitar­bei­tern, die in den Berei­chen M&A, Corpo­rate Deve­lo­p­ment und Legal & Admi­nis­tra­tion tätig sind, unter­stützt von einem akti­ven Indus­trie­bei­rat. www.liberta-partners.com

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Berlin — Mit dem gemein­sa­men Ziel, eine nach­hal­tige und lokale Chemie- und Phar­ma­pro­duk­tion in Europa zu fördern, konnte DuDe­Chem insge­samt EUR 6,5 Mio. einsam­meln. Vogel Heerma Waitz hat b2venture und Vorwerk Ventures bei der Finan­zie­rung von DuDe­Chem im Rahmen einer Seed-Finan­zie­rungs­runde bera­ten. Weitere Inves­to­ren sind Front­line, Borski Fund, Auxxo und Push Ventures. Das Unter­neh­men wird die Mittel nutzen, um das Team erfah­re­ner Wissen­schaft­ler zu erwei­tern und das erste Produkt für einen der euro­päi­schen Gene­rika-Herstel­ler bereitzustellen.

Dude Chem mobi­li­siert ein anla­gen­ar­mes Netz­werk von euro­päi­schen Auftrags­her­stel­lern, um lokale, wider­stands­fä­hige Pharma-Liefer­ket­ten neu zu gestal­ten. Die Nutzung regio­na­ler Kapa­zi­tä­ten bietet Über­blick, mindert Risi­ken und redu­ziert die Abhän­gig­keit von veral­te­ten Metho­den und Tech­no­lo­gien. Durch die zuver­läs­sige Bereit­stel­lung nach­hal­ti­ger, in Europa herge­stell­ter Chemi­ka­lien und die Vermei­dung logis­ti­scher und poten­zi­ell geopo­li­ti­scher Probleme (die Mehr­heit der welt­wei­ten Wirk­stoffe kommt aus China und Indien) schafft Dude Chem Anreize für die Akteure der gesam­ten Wert­schöp­fungs­kette und Moder­ni­sie­rung in der Region zu unterstützen.

Mit seinen paten­tier­ten Tech­no­lo­gien und Produk­ti­ons­pro­zes­sen redu­ziert Dude Chem Abfälle um bis zu 70 % und CO2-Emis­sio­nen um 40 %, ohne dabei Abstri­che bei der Quali­tät zu machen, was sowohl die Umwelt­bi­lanz als auch die wirt­schaft­li­che Wett­be­werbs­fä­hig­keit verbes­sert. Das Kern­stück des grünen Chemie­bau­kas­tens und der digi­ta­len Platt­form von Dude Chem ist die Opti­mie­rung von Arbeits­ab­läu­fen zur Verbes­se­rung von Trans­pa­renz, Quali­tät und Nach­hal­tig­keit in der gesam­ten Liefer­kette. Durch die Verrin­ge­rung von Inef­fi­zi­en­zen bei Entwick­lung und Produk­tion werden höhere Erträge, nied­ri­gere Kosten, Rück­ver­folg­bar­keit und gerin­gere Umwelt­aus­wir­kun­gen erzielt.

Ihre umwelt­freund­li­chen chemi­schen Rezep­tu­ren und Synthe­se­op­ti­mie­run­gen, bei denen toxi­sche Verbin­dun­gen durch saube­rere Alter­na­ti­ven ersetzt werden, stell­ten schon bei unse­ren ersten Kontak­ten ein über­zeu­gen­des Wert­an­ge­bot dar. Bei ersten Besu­chen im Berli­ner Labor konn­ten wir uns aus erster Hand vom Enga­ge­ment und der Inno­va­ti­ons­kraft des Dude Chem-Teams über­zeu­gen. Auf der Grund­lage ihres brei­ten Patent­port­fo­lios haben sie beträcht­li­che Kosten- und Emis­si­ons­sen­kun­gen erzielt, die von führen­den Phar­ma­un­ter­neh­men als Kunden bestä­tigt wurden, was ihre Rolle unter­mau­ert. Hinzu kommt, dass ihr Asset-Light-Modell, das auf einem Part­ner­netz­werk von euro­päi­schen Vertrags­her­stel­lern basiert, Flexi­bi­li­tät, Skalier­bar­keit und Unter­stüt­zung der loka­len Liefer­kette bietet.

Die Grün­der

Der Ehrgeiz von Dude Chem, die chemi­sche Indus­trie zu moder­ni­sie­ren und umzu­ge­stal­ten, beruht im Wesent­li­chen auf dem Grün­dungs­team des Unter­neh­mens. Die Indus­trie­ve­te­ra­nen Sonja, Tino, Henri­ette und Mathis verfü­gen gemein­sam über jahr­zehn­te­lange Erfah­rung bei führen­den Unter­neh­men wie Bayer, Lonza und Boeh­rin­ger Ingel­heim in den Berei­chen Chemie, Verfah­rens­tech­nik, KI und Data Science.

Bera­ter: Vogel Heerma Waitz

Dr. Clemens Waitz, Falko Brüggemann

Über Vogel Heerma Waitz

Vogel Heerma Waitz ist eine auf Wachs­tums­ka­pi­tal, Tech­no­lo­gie und Medien spezia­li­sierte Rechts­an­walts­kanz­lei mit Sitz in Berlin.

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Frank­furt a. Main/ Lappe­en­ranta (Finn­land) — Ardian, ein welt­weit führen­des priva­tes Invest­ment­haus, gibt heute in Zusam­men­ar­beit mit seiner opera­ti­ven Platt­form eNor­dic bekannt, dass es die endgül­tige Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dung (Final Invest­ment Decis­ion — FID) für den Bau des Batte­rie­spei­cher-Projekts Merta­niemi getrof­fen hat. Dabei handelt es sich um ein Batte­rie­spei­cher-System (BESS) mit einer Leis­tung von 38,5 MW im Ein-Stun­den-Betrieb in Finn­land, das das finni­sche Strom­netz unter­stüt­zen soll.

Die Inves­ti­tion, die aus dem Ardian Clean Energy Ever­green Fund (ACEEF) getä­tigt wurde, ist die erste Inves­ti­tion des Fonds in die Anla­ge­klasse der BESS, die laut Bloom­berg New Energy Finance von heute 11 GWh instal­lier­ter Kapa­zi­tät in Europa bis zum Jahr 2030 auf 75 GWh anstei­gen dürfte. Ardian bewer­tete die Vorzüge dieser Inves­ti­tion mit Hilfe von OPTA, der firmen­ei­ge­nen Daten­ana­lyse-Platt­form von Ardian, die die Grund­lage für die Ertrags- und Betriebs­stra­te­gie des Ardian-Port­fo­lios für erneu­er­bare Ener­gien auf der ganzen Welt bildet.

Das Projekt steht im Einklang mit der ACEEF-Stra­te­gie in Finn­land, die darauf abzielt, Wind- und Solar­ener­gie-Anla­gen zu erwer­ben und zu bündeln, um von Größen­vor­tei­len zu profi­tie­ren und die Netz­kopp­lungs­punkte durch die Entwick­lung von Batte­rie­spei­chern besser zu nutzen. Dies folgt auf den Erwerb von zwei Wind­parks in Finn­land im Jahr 2023 mit einer Gesamt­leis­tung von mehr als 27 Mega­watt. Die Stra­te­gie wird von eNor­dic umge­setzt, einer Platt­form für erneu­er­bare Ener­gien, die von Ardian entwi­ckelt wurde und sich voll­stän­dig im Besitz von Ardian befin­det, um die nordi­sche Region zu bedienen.

Das Projekt zur Batte­rie­spei­che­rung in Merta­niemi ist ein Joint Venture zwischen ACEEF und Lappe­en­r­annan Ener­gia, einem finni­schen kommu­na­len Ener­gie­un­ter­neh­men. Es sieht die Entwick­lung eines 38,5‑Megawatt-Energiespeichers-Systems für eine Stunde vor. Das Projekt soll im Früh­jahr 2025 abge­schlos­sen werden und befin­det sich in der Nähe des Kraft­werks Merta­niemi in Lappeenranta.

Neben dem Ener­gie­spei­cher-System umfasst das Projekt auch die Entwick­lung von Einrich­tun­gen zum Schutz der Batte­rien vor extre­men Wetter­be­din­gun­gen. Nach seiner Fertig­stel­lung wird das System an den Frequenz­re­ser­ve­märk­ten des loka­len Netzes teil­neh­men und den Ausgleich von Erzeu­gung und Verbrauch im Strom­netz unterstützen.

Der ACEEF wird seine Stra­te­gie zum Ausbau der Platt­form in Finn­land mit dem Erwerb weite­rer Wind- und Batte­rie­an­la­gen in der Region weiter verfolgen.

Insge­samt beläuft sich das Inves­ti­ti­ons­port­fo­lio von Ardian im Bereich der erneu­er­ba­ren Ener­gien in den nordi­schen Ländern auf 1,2 Mrd. Euro. Es umfasst Wind­parks mit einer Gesamt­leis­tung von über 500 MW sowie das Erneu­er­bare-Ener­gien-Unter­neh­men Nevel, das in Finn­land, Schwe­den und Estland in den Berei­chen Fern­wärme, indus­tri­elle Ener­gie­ver­sor­gung und Biogas tätig ist. Kürz­lich kündigte Ardian die Über­nahme von Verne Global an, einem Unter­neh­men, das u.a. drei Rechen­zen­tren in Finn­land besitzt und betreibt; diese Über­nahme befin­det sich noch im Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren durch die loka­len Behörden.

“Die Inves­ti­tion in ein neues Batte­rie­spei­cher-System, die eine Premiere für Ardi­ans Ever­green-Fonds für saubere Ener­gie darstellt, ist ein wesent­li­cher Bestand­teil unse­rer Stra­te­gie in Finn­land. Wir haben die Chance erkannt, die finni­sche Wind­kraft­ka­pa­zi­tät zu erhö­hen und Batte­rie­spei­cher-Tech­no­lo­gien einzu­bin­den, um ein ausge­wo­ge­nes und produk­ti­ves Ener­gie­sys­tem zu schaf­fen. Mit unse­rer star­ken Präsenz und unse­rem Netz­werk in den nordi­schen Ländern sowie unse­rer Erfah­rung bei der Finan­zie­rung und dem Betrieb lang­fris­ti­ger Projekte im Bereich der erneu­er­ba­ren Ener­gien ist Ardian perfekt aufge­stellt, um diese neue Markt­chance zu fördern,” so Benja­min Kennedy (Foto © ardian.com), Mana­ging Direc­tor Rene­wa­bles Infra­struc­ture, Ardian.

“Ardian setzt sich dafür ein, die Ener­gie­wende voran­zu­trei­ben und den Einsatz erneu­er­ba­rer Ener­gien zu fördern, um die Kohlen­stoff­emis­sio­nen zu redu­zie­ren. Erneu­er­bare Ener­gien werden derzeit in einem noch nie dage­we­se­nen Ausmaß erzeugt, und der Aufbau von Strom­spei­cher­lö­sun­gen ist von entschei­den­der Bedeu­tung für den Ausgleich von Ange­bot und Nach­frage im Netz und für die Schaf­fung eines stabi­len moder­nen Strom­net­zes. Diese Inves­ti­tion ist ein wich­ti­ger Schritt auf dem Weg zu einer nach­hal­ti­ge­ren und zuver­läs­si­ge­ren Ener­gie­zu­kunft in Finnland.”
Mathias Burg­hardt, Execu­tive Vice Presi­dent and Head of Infra­struc­ture, Ardian.

“Der nordi­sche Ener­gie­markt ist bei der Ener­gie­wende bereits einen Schritt voraus, was vor allem auf den Umfang der neuen tech­no­lo­gi­schen Entwick­lun­gen zurück­zu­füh­ren ist. Das Projekt zur Batte­rie­spei­che­rung in Merta­niemi ist ein Beispiel dafür, dass eNor­dic an der Spitze dieser Bewe­gung steht und dazu beiträgt, das Ziel der Region, ein führen­der Akteur im Bereich der nach­hal­ti­gen Ener­gie zu werden, zu verwirklichen.”

ACEEF wird sich weiter­hin auf die wich­tigs­ten erneu­er­ba­ren Ener­gien wie Solar‑, Wind- und Wasser­kraft konzen­trie­ren, aber auch auf neue Tech­no­lo­gien wie Biogas, Biomasse, Spei­che­rung und Energieeffizienz.

Ardian ist ein Pionier der Ener­gie­wende und hat 2007 begon­nen, in erneu­er­bare Ener­gien zu inves­tie­ren. Über alle Infra­struk­tur­fonds hinweg verwal­tet das Team ein Erneu­er­bare-Ener­gien-Port­fo­lio von mehr als 8 GW an Wärme- und Erneu­er­bare-Ener­gien-Kapa­zi­tä­ten in Europa und Amerika sowie über 28 Mrd. USD an verwal­te­ten Vermö­gens­wer­ten in der ganzen Welt.

Über Ardian

Ardian ist ein welt­weit führen­des priva­tes Invest­ment­haus, das im Auftrag von mehr als 1.560 Kunden welt­weit ein Vermö­gen von 164 Mrd. US-Dollar verwal­tet oder berät. Unsere umfas­sende Exper­tise in den Berei­chen Private Equity, Real Assets und Credit ermög­licht es uns, ein brei­tes Spek­trum an Anla­ge­mög­lich­kei­ten anzu­bie­ten und flexi­bel auf die unter­schied­li­chen Bedürf­nisse unse­rer Kunden einzu­ge­hen. Über Ardian Custo­mi­zed Solu­ti­ons erstel­len wir maßge­schnei­derte Port­fo­lios, die es insti­tu­tio­nel­len Kunden ermög­li­chen, die von ihnen gewünschte Mischung von Vermö­gens­wer­ten zu bestim­men und Zugang zu Fonds zu erhal­ten, die von führen­den Dritt­an­bie­tern verwal­tet werden. Private Wealth Solu­ti­ons bietet spezi­elle Dienst­leis­tun­gen und Zugangs­lö­sun­gen für Privat­ban­ken, Family Offices und private insti­tu­tio­nelle Anle­ger welt­weit. Die wich­tigste Aktio­närs­gruppe von Ardian sind die Mitar­bei­ter, und wir legen großen Wert auf die Entwick­lung unse­rer Mitar­bei­ter und die Förde­rung einer auf kollek­ti­ver Intel­li­genz basie­ren­den Kultur der Zusam­men­ar­beit. Unsere mehr als 1.050 Mitar­bei­ter in 19 Nieder­las­sun­gen in Europa, Nord- und Südame­rika, Asien und dem Nahen Osten haben sich den Grund­sät­zen des verant­wor­tungs­vol­len Inves­tie­rens verschrie­ben und sind. www.ardian.com

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Esch­born — Rödl & Part­ner hat die Product­Life Group (PLG), einen fran­zö­si­schen und global agie­ren­den Anbie­ter von Bera­tungs­dienst­leis­tun­gen für die Life-Scien­ces-Bran­che, bei der Über­nahme der Commer­cial Eyes Pty Ltd, eines austra­li­schen Unter­neh­mens mit Fokus auf die Kommer­zia­li­sie­rung von Arznei­mit­teln und medi­zi­ni­schen Gerä­ten, umfas­send finan­zi­ell beraten.

Diese Part­ner­schaft eröff­net für beide Unter­neh­men sowie ihren Kunden eine Viel­zahl von Syner­gie-Effek­ten. Für PLG bedeu­tet das nicht nur eine Erwei­te­rung der geogra­fi­schen Präsenz und eine Ausdeh­nung des Ange­bots auf globale Märkte, sondern auch eine verbes­serte Unter­stüt­zung der Kunden bei ihrer gesam­ten Markt- und Pati­en­ten­zu­gangs­stra­te­gie. Der Beitritt zu PLG stellt für Commer­cial Eyes einen bedeut­sa­men stra­te­gi­schen Schritt für alle Stake­hol­der dar und bietet die Möglich­keit, die in den letz­ten 22 Jahren aufge­baute Platt­form zu nutzen, um eine welt­weite Expan­sion erfolg­reich voranzutreiben.

Die Gesamt­pro­jekt­lei­tung lag bei Part­ner Jochen Reis. Die Finan­cial Due Dili­gence wurde feder­füh­rend von Asso­ciate Part­ner Felix Markow­sky gelei­tet; Asso­ciate Svenja Schramm ergänzte das Bera­tungs­team von Rödl & Partner.

Über Product­Life Group (PLG)

Seit 1993 unter­stützt PLG Kunden auf der ganzen Welt während des gesam­ten Produkt-Lebens­zy­klus im Bereich Life Scien­ces. Die Unter­neh­mens­gruppe kombi­niert lokale Exper­tise mit globa­ler Reich­weite und ist in über 150 Ländern tätig. PLG ist ein Bera­tungs­un­ter­neh­men, das nach eige­nen Anga­ben Outsour­cing-Dienst­leis­tun­gen in den Berei­chen Regu­la­tory Affairs, Quality & Compli­ance, Vigi­lanz sowie Medi­cal Infor­ma­tion anbie­tet. Dabei erstreckt sich die Exper­tise von PLG sowohl auf etablierte Produkte als auch auf inno­va­tive Thera­peu­tika und Diagnostika.

Über Commer­cial Eyes Pty Ltd

Commer­cial Eyes mit Haupt­sitz in Melbourne und Präsenz in Neusee­land hat sich als einer der größ­ten loka­len Anbie­ter von Vermark­tungs­dienst­leis­tun­gen im Pharma- und MedTech-Sektor etabliert. Mit einem Team von über 100 Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter hat Commer­cial Eyes eige­nen Anga­ben zufolge seit über 22 Jahren mehr als 800 Kunden betreut, die das gesamte Spek­trum der Gesund­heits­tech­no­lo­gie-Unter­neh­men reprä­sen­tie­ren. Die Service­leis­tun­gen des Unter­neh­mens umfas­sen u.a. Access, Rese­arch & Intel­li­gence sowie Regu­la­tory, Quality and Compli­ance, Pati­ent Safety und Medi­cal Information.

Bera­ter Product­Life Group: Rödl & Partner

Jochen Reis (Foto © Rödl), Part­ner, Leiter Tran­sac­tion & Valua­tion Services Esch­born, Gesamt­pro­jekt­lei­tung – Financial
Felix Markow­sky, Asso­ciate Part­ner, Esch­born – Financial
Svenja Schramm, Asso­ciate, Esch­born – Financial

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Mailand/London/Paris/München — Ambi­enta SGR SpA („Ambi­enta”), einer der größ­ten und führen­den Asset Mana­ger in Europa mit Schwer­punkt auf ökolo­gi­scher Nach­hal­tig­keit, erwirbt eine Mehr­heits­be­tei­li­gung an Offi­cine Macca­ferri S.p.A. („Macca­ferri” oder „die Gruppe”) von den derzei­ti­gen Anteils­eig­nern Carlyle Global Credit, Stellex Capi­tal Manage­ment und Man GLG. Zusam­men mit dem Senior-Manage­ment-Team betei­ligt sich Ambi­enta mehr­heit­lich an dem Unter­neh­men. Der Abschluss der Trans­ak­tion wird für das zweite Quar­tal 2024 erwartet.

Das 1879 gegrün­dete Unter­neh­men Offi­cine Macca­ferri mit Sitz in Bolo­gna, Italien, ist ein Anbie­ter von umwelt­tech­ni­schen Lösun­gen und wich­ti­ger Akteur bei Konzep­tion und Entwick­lung von Lösun­gen in den Berei­chen Umwelt‑, Bau- und Geotech­nik. Offi­cine Macca­ferri ist in mehr als 130 Ländern tätig, mit Produk­ti­ons­stät­ten auf vier Konti­nen­ten und rund 3.000 Mitar­bei­ten­den, die jähr­lich über 10.000 Projekte reali­sie­ren. Mit einem Umsatz von über 600 Millio­nen Euro steht das Unter­neh­men für tech­ni­sche Spit­zen­leis­tun­gen, Zuver­läs­sig­keit und ökolo­gi­sche Nach­hal­tig­keit. Die Produkte von Macca­ferri stel­len eine CO2-arme und umwelt­freund­li­che Alter­na­tive im Bereich der Baustoffe dar. Mit Fokus auf umwelt­freund­li­che Lösun­gen strebt die Gruppe ein über dem Markt­durch­schnitt liegen­des Wachs­tum an. Diese Akqui­si­tion trägt daher sowohl zur Ressour­cen­ef­fi­zi­enz als auch zum Umwelt­schutz im Rahmen der Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung (UVP) von Ambi­enta bei.

Der globale Infra­struk­tur-Markt hat ein Volu­men von 12 Billio­nen Euro und ist für fünf Prozent der welt­wei­ten CO2-Emis­sio­nen verant­wort­lich, wobei der Groß­teil auf Bauma­te­ria­lien entfällt. Der Markt verzeich­net ein konti­nu­ier­li­ches Wachs­tum, das von mehre­ren grund­le­gen­den Fakto­ren ange­trie­ben wird, darun­ter der wach­sende Anteil der Stadt­be­völ­ke­rung, der Bedarf an neuer Infra­struk­tur in Entwick­lungs­län­dern, die Moder­ni­sie­rung der Infra­struk­tur in den Indus­trie­län­dern und die zuneh­men­den Auswir­kun­gen klima­be­ding­ter Gefah­ren. Vor diesem Hinter­grund spielt Macca­ferri eine Schlüs­sel­rolle als diffe­ren­zier­ter Anbie­ter von Lösun­gen im Bereich der Umwelt­tech­nik mit einem umfas­sen­den Produkt­an­ge­bot, das die Umwelt­bi­lanz um 30 bis 90 Prozent im Vergleich zu ande­ren Produk­ten der Bran­che verbes­sert. Nach vorläu­fi­gen Schät­zun­gen trägt die Gruppe dazu bei, dass Mate­ria­lien einge­spart werden, die dem Gewicht von ca. 700.000 Gelän­de­wa­gen entspre­chen, und dass Emis­sio­nen in einer Größen­ord­nung redu­ziert werden, die der CO2-Bindung von ca. 2 Millio­nen Bäumen entspricht.

Das Geschäfts­mo­dell zeich­net sich darüber hinaus durch seinen Vertriebs­an­satz aus: einer­seits den Direkt­ver­trieb mit hoch­qua­li­fi­zier­ten Fach­leu­ten und ande­rer­seits den Vertrieb vor Ort über die welt­wei­ten Niederlassungen.

In einem stark frag­men­tier­ten Markt hebt sich Offi­cine Macca­ferri als einer der ange­se­hens­ten Akteure ab und ist gut aufge­stellt, um sowohl orga­nisch als auch durch stra­te­gi­sche Über­nah­men global weiter zu wach­sen. Ambi­enta wird das Unter­neh­men bei der Festi­gung seiner Posi­tion als führen­der unab­hän­gi­ger Anbie­ter von umwelt­tech­ni­schen Lösun­gen zum Schutz von Mensch und Natur sowie bei der Stär­kung seiner Präsenz im asia­tisch-pazi­fi­schen Raum und in Nord­ame­rika unterstützen.

Mauro Roversi(Foto © ambi­enta), Private Equity Part­ner, Chief Invest­ment Offi­cer und Grün­dungs­part­ner von Ambi­enta, sagte: „Wir sind stolz, in Offi­cine Macca­ferri zu inves­tie­ren, ein Vorzei­ge­un­ter­neh­men im Bereich umwelt­freund­li­cher bautech­ni­scher Lösun­gen. Es ist eine einma­lige Gele­gen­heit, die zu erwar­tende hohe Nach­frage nach lang­le­bi­gen und umwelt­freund­li­chen Lösun­gen für Infra­struk­tur-Vorha­ben zu nutzen.”

Sergio Iasi, Vorstands­vor­sit­zen­der von Macca­ferri, sagte: „Wir freuen uns auf die Zusam­men­ar­beit mit Ambi­enta, um die neue Wachs­tums- und Entwick­lungs­phase von Macca­ferri voran­zu­trei­ben, indem wir unsere inter­na­tio­nale Präsenz und unsere einzig­ar­tige Posi­tion weiter festi­gen. Das Manage­ment­team, das das Wachs­tum des Unter­neh­mens bisher erfolg­reich gesteu­ert hat, steht voll hinter der Part­ner­schaft und inves­tiert erheb­lich in die Trans­ak­tion. Der Ansatz von Ambi­enta und sein Fokus auf ökolo­gi­sche Nach­hal­tig­keit deckt sich in hohem Maße mit unse­ren Kern­wer­ten, und wir sehen das Unter­neh­men als idea­len Part­ner, um das zukünf­tige Wachs­tum von Macca­ferri zu unterstützen.“

Bera­ter von Ambienta
Bain (Commer­cial), KPMG (Finan­cial, ESG and Tax), Alix­Part­ners (Opera­ti­ons), PwC (M&A and Debt Advi­sory), Clif­ford Chance (Legal) und FRM (Tax and Structuring).

Über Ambi­enta

Ambi­enta ist ein euro­päi­scher Inves­tor für ökolo­gi­sche Nach­hal­tig­keit, der auf Private Equity, Public Markets und Private Credit spezia­li­siert ist. Von Mailand, London, Paris und München aus verwal­tet Ambi­enta ein Vermö­gen von mehr als 3 Milli­ar­den Euro. Der Schwer­punkt liegt dabei auf Inves­ti­tio­nen in private und börsen­no­tierte Unter­neh­men, die von ökolo­gi­schen Mega­trends ange­trie­ben werden und deren Produkte oder Dienst­leis­tun­gen die Ressour­cen­ef­fi­zi­enz und den Umwelt­schutz verbes­sern. Im Bereich Private Equity hat Ambi­enta bisher 69 Inves­ti­tio­nen getä­tigt. Im Public-Equity-Sektor hat Ambi­enta einen der welt­weit größ­ten und voll­stän­dig auf ökolo­gi­sche Nach­hal­tig­keit ausge­rich­te­ten Abso­lute-Return-Fonds aufge­legt und verwal­tet eine ganze Reihe weite­rer nach­hal­ti­ger Anla­ge­pro­dukte von risi­ko­ar­men Multi-Asset-Fonds bis hin zu Long-Only-Equity-Fonds. Ambi­enta hat kürz­lich auch eine Private-Credit-Stra­te­gie aufge­legt, bei der – ebenso wie bei den ande­ren Anla­ge­klas­sen – der Fokus auf ökolo­gi­sche Nach­hal­tig­keit gelegt wird.
www.ambientasgr.com

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Stutt­gart — Die globale Invest­ment­ge­sell­schaft Stra­te­gic Value Part­ners, LLC hat die APCOA Parking Group über­nom­men. Stra­te­gic Value Part­ners, LLC erwarb sämt­li­che verblei­ben­den Anteile an der APCOA Parking Gruppe von Center­bridge Part­ners L.P. und ande­ren Minderheitsinvestoren.

APCOA ist ein euro­pa­weit täti­ger Park­raum­be­wirt­schaf­ter mit Sitz am Stutt­gar­ter Flug­ha­fen. Das Unter­neh­men betreibt mehr als 1,8 Millio­nen Park­plätze, Park­häu­ser und Park-and-Ride-Anla­gen in über 400 Städ­ten und bietet viel­fäl­tige Park­raum-Bewirt­schaf­tungs­dienst­leis­tun­gen an. Der Jahres­um­satz beträgt rund 900 Millio­nen EUR.

Bera­ter APCOA Parking Group: Poellath

Dr. Bene­dikt Hohaus (Part­ner, Feder­füh­rung, Manage­ment­be­tei­li­gun­gen, M&A/Private Equity)
Jan Lukas Jung­claus, LL.M. (Stel­len­bosch) (Asso­ciate, Manage­ment­be­tei­li­gun­gen, M&A/Private Equity)

Über POELLATH

POELLATH ist eine markt­füh­rende inter­na­tio­nal tätige Wirt­schafts- und Steu­er­kanz­lei mit mehr als 180 Anwäl­ten und Steu­er­be­ra­tern in Berlin, Frank­furt und München. Wir stehen für High- End-Bera­tung zu Trans­ak­tio­nen und Asset Manage­ment. Wir bieten Recht und Steu­ern aus einer Hand. In unse­ren ausge­wähl­ten und hoch-spezia­li­sier­ten Praxis­grup­pen kennen wir nicht nur das Recht, sondern prägen gemein­sam mit unse­ren Mandan­ten die Best Prac­tice im Markt. Natio­nale und inter­na­tio­nale Rankings listen unsere Bera­ter regel­mä­ßig als führende Exper­ten ihres Fachgebietes.
Umfas­sen­den Service bieten wir in folgen­den Berei­chen: Mergers & Acqui­si­ti­ons | Private Equity | Venture Capi­tal | Private Funds | Immo­bi­li­en­trans­ak­tio­nen | Gesell­schafts- und Kapi­tal­markt­recht | Finan­zie­run­gen | Steu­er­recht | Nach­folge und Vermö­gen | Stif­tun­gen und Non-Profit-Orga­ni­sa­tio­nen | IP/IT‑, Vertriebs- und Kartell­recht | Prozessführung und Schieds­ver­fah­ren. www.pplaw.com

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Berlin —  Die Finan­zie­rungs­runde bei Myoso­tis wurde von TVM ange­führt. Als Co-Inves­tor ist TWIP an der Finan­zie­rungs­runde betei­ligt. Myoso­tis mit Sitz in Berlin entwi­ckelt und vertreibt eine App zur Digi­ta­li­sie­rung der Kommu­ni­ka­tion in der Alten­pflege. Die App „myo“ vernetzt Einrich­tun­gen in der Alten­pflege mit Ange­hö­ri­gen und Dienst­leis­tern. Das Geld soll in den Ausbau des Geschäfts in der DACH-Region und in Groß­bri­tan­nien flie­ßen. Geplant ist die Erwei­te­rung der Marke­ting­ak­ti­vi­tä­ten sowie die Opti­mie­rung der Service­qua­li­tät für Bestands­kun­den und die Entwick­lung neuer Module.

Über Myoso­tis

Myoso­tis ist ein Berli­ner Startup mit der Mission, die Kommu­ni­ka­tion in der Alten­pflege zu revo­lu­tio­nie­ren. Die Inte­gra­tion unse­rer App in den Pflege-Alltag wirkt sich posi­tiv auf alle Betei­lig­ten aus: Einrich­tun­gen und das Perso­nal, Bewoh­ner und deren Fami­lien sowie Dienst­leis­ter in der Alten­pflege. Für mehr Zufrie­den­heit, Zeit­er­spar­nis und Trans­pa­renz. www.myo.de

Bera­ter: Vogel Heerma Waitz 

Dr. Clemens Waitz, Falko Brüggemann

Die Kanz­lei
Vogel Heerma Waitz ist eine auf Wachs­tums­ka­pi­tal, Tech­no­lo­gie und Medien spezia­li­sierte Rechts­an­walts­kanz­lei mit Sitz in Berlin.

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München — Die inter­na­tio­nale Anwalts­kanz­lei Bird & Bird hat das Münch­ner Lebens­mit­tel-Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men Planet A Foods bei ihrer Series A Finan­zie­rung in Höhe von 15,4 Millio­nen US-Dollar beraten.

Planet A Foods ist ein führen­des Unter­neh­men im Bereich nach­hal­ti­ger Lebens­mit­tel­tech­no­lo­gie mit dem Ziel, die Scho­ko­la­den­in­dus­trie zu revo­lu­tio­nie­ren. Mit der Mission, Konsument:innen welt­weit eine klima­freund­li­che Alter­na­tive zu Kakao anzu­bie­ten, hat das Unter­neh­men sein paten­tier­tes Produkt ChoViva entwi­ckelt. Ange­führt vom World Fund markiert diese Finan­zie­rungs­runde einen bedeu­ten­den Meilen­stein für Planet A Foods, da das Unter­neh­men seine klima­freund­li­che Kakao­al­ter­na­tive ChoViva einer brei­te­ren Kunden­ba­sis zugäng­lich machen möchte.

Mit der Series A Finan­zie­rung plant Planet A Foods, seine Produk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten zu erhö­hen, um der wach­sen­den Nach­frage nach seiner Kakao­al­ter­na­tive gerecht zu werden. Das Unter­neh­men strebt außer­dem an, seinen Markt über Deutsch­land, Öster­reich und die Schweiz hinaus auf Choco­la­tiers im UK und den USA auszu­wei­ten. Darüber hinaus beab­sich­tigt Planet A Foods, sich weite­ren Umwelt­pro­ble­men in der Lebens­mit­tel­in­dus­trie zu widmen, insbe­son­dere dem Thema Palmöl, das mit Abhol­zung und schäd­li­chen Emis­sio­nen in Verbin­dung gebracht wird.

Bera­ter Planet A Foods: Bird & Bird

Asso­ciate Louisa Graf, LL.M. (Feder­füh­rend, München), Part­ner Dr. Stefan Gott­ge­treu (Düssel­dorf), Coun­sel Andrea Schlote (München), Asso­ciate Benita Schild (Düssel­dorf) (alle Corpo­rate), Part­ner Dr. Ralph Panzer, Coun­sel Sandy Gerlach, Asso­ciate Cara-Marlene Fuchs (alle Arbeits­recht, München), Part­ner Dr. Markus Körner (IP, München), Part­ner Dr. Rolf Schmich (Steu­er­recht, Frankfurt).

www.twobirds.com

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Inns­bruck — Das Inns­bru­cker Tech-Start-Up Inner­space, das mit Hilfe von Soft­ware und Virtual Reality (VR) eine Risi­ko­be­wer­tung der Produk­ti­ons­pro­zesse sowie das effek­tive Trai­ning des Rein­raum-Perso­nals führen­der Phar­ma­un­ter­neh­men ermög­licht, kann seinen Wachs­tums­kurs nach einer sehr erfolg­rei­chen Finan­zie­rungs­runde weiter voran­trei­ben. Bereits im Juli inves­tierte US-Inves­tor River­side in das Tiro­ler Unter­neh­men. Wenige Tage vor dem Jahres­wech­sel fina­li­sierte Inner­space mit dem neuen Lead­in­ves­tor Matter­wave Ventures eine substan­zi­elle Seedrunde. Die bestehen­den drei Inves­to­ren MAD Ventures, aws Grün­dungs­fonds und High-Tech Grün­der­fonds inves­tier­ten eben­falls wieder.

“Das große Inter­esse der Inves­to­ren bestärkt uns natür­lich, auf einem erfolg­rei­chen Weg zu sein. Digi­tale Zwil­linge für Prozess­de­sign und Trai­ning sind für kriti­sche Herstel­lungs­pro­zesse essen­zi­ell. Wir zählen bereits mehrere der größ­ten Phar­ma­un­ter­neh­men welt­weit zu unse­ren Kunden und werden sowohl Umsatz als auch Anzahl der Kunden in den kommen­den Jahren verviel­fa­chen”, so Walter Ischia, CFO von Innerspace.

“Inner­space ermög­licht seinen Kunden, Quali­täts­pro­bleme zu vermei­den und produk­ti­ons­in­hä­rente Konta­mi­na­ti­ons­ri­si­ken zu mini­mie­ren. Wir waren beein­druckt von der ange­sam­mel­ten Exper­tise des Teams in einer der höchst­re­gu­lier­ten Indus­trien über­haupt. Die Tech­no­lo­gie ermög­licht signi­fi­kante Prozess­ver­bes­se­run­gen und damit einher­ge­hend einen sehr substan­zi­el­len Kunden­nut­zen”, erklärt Bene­dikt Kron­ber­ger, Part­ner bei Matter­wave Ventures

Mit dem frischen Kapi­tal wird Inner­space seine Markt­prä­senz inter­na­tio­nal ausbauen und die einzig­ar­tige „Frame-by-Frame“ Tech­no­lo­gie weiter­ent­wi­ckeln. Das Tiro­ler Unter­neh­men setzt in Zukunft noch stär­ker auf den großen Wachs­tums­markt Amerika. Zahl­rei­che namhafte Unter­neh­men aus der Pharma-Bran­che welt­weit vertrauen bereits auf das Know-how des Unternehmens.

“Die notwen­dige Sorg­falt und Genau­ig­keit bei der Herstel­lung von Medi­ka­men­ten hat sich bisher simp­len Digi­ta­li­sie­rungs­an­sät­zen entzo­gen. Mit unse­rem proprie­tä­ren Frame-by-Frame Ansatz brechen wir diese Barriere. Design, Weiter­ent­wick­lung und Einler­nen jegli­cher Art von Herstel­lungs­ver­fah­ren können nun im digi­ta­len Zwil­ling erle­digt werden. Das spart enorm Zeit und Geld und erhöht dabei auch noch die Verfah­rens­si­cher­heit und Quali­tät”, erklärt Sebas­tian Sche­ler, Mitgrün­der und Chief Metho­do­lo­gist von Innerspace

Einen weite­ren Meilen­stein in der jungen Unter­neh­mens­ge­schichte schaffte Inner­space eben­falls im abge­lau­fe­nen Geschäfts­jahr: Die global agie­rende „Paren­te­ral Drug Asso­cia­tion“ (PDA), die mehr als 10.500 Mitglie­der hat, und Inner­space gaben eine lang­fris­tige stra­te­gi­sche Part­ner­schaft zur Entwick­lung von welt­weit aner­kann­ten PDA-Schu­lungs­kur­sen bekannt. Diese enge Koope­ra­tion beinhal­tet den Einsatz der Inner­space Tech­no­lo­gie, also VR-Simu­la­to­ren mit Frame-by-Frame-Risi­ko­pro­fil-Erstel­lungs­funk­tio­nen in den Stan­dard­trai­nings der PDA. Ziel dieser Part­ner­schaft ist es, global eine Reihe von Trai­nings­kur­sen für Fach­leute in der phar­ma­zeu­ti­schen und biophar­ma­zeu­ti­schen Indus­trie anzubieten.

Die Kurse enthal­ten dabei essen­zi­elle VR-Module, die einer­seits viel effek­ti­ver und immersi­ver sind als tradi­tio­nelle Metho­den, ande­rer­seits eine Unmenge an Daten liefern, was Menschen schwe­rer oder leich­ter lernen und wo Risi­ken bestehen, die man durch mehr Trai­ning oder aber durch Prozess-Rede­sign opti­mie­ren kann.

Über Inner­space

Das öster­rei­chi­sche Unter­neh­men Inner­space legt seinen Fokus auf die Risi­ko­be­wer­tung und effek­tive Schu­lung des Rein­raum­per­so­nals führen­der Phar­ma­un­ter­neh­men. Durch den geziel­ten Einsatz von psycho­lo­gi­schen Erkennt­nis­sen und inno­va­ti­ven Tech­no­lo­gien strebt Inner­space an, Fehler in phar­ma­zeu­ti­schen Prozes­sen zu mini­mie­ren und Risi­ken zu redu­zie­ren. Hier­bei werden sowohl die eigens entwi­ckelte Methode des „Frame-by-Frame Risk Profil­ing“ zur umfas­sen­den Risi­ko­be­wer­tung als auch ein stan­dar­di­sier­ter Rein­raum­si­mu­la­tor für die Schu­lung des Perso­nals in virtu­el­ler Reali­tät einge­setzt. In seiner Rolle als offi­zi­el­ler Part­ner der Paren­te­ral Drug Asso­cia­tion (PDA) enga­giert sich Inner­space aktiv in der Entwick­lung und Durch­füh­rung von hoch­wer­ti­gen Schu­lungs­kur­sen für die phar­ma­zeu­ti­sche Bran­che. https://innerspace.eu

Über Matter­wave Ventures

Matter­wave Ventures ist eine Venture Capi­tal Gesell­schaft mit Sitz in München, die sich seit vielen Jahren auf Deep-Tech Inno­va­tio­nen mit indus­tri­el­len Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten spezia­li­siert hat und mit Invest­ments in ganz Europa aktiv ist. Als Early-stage Inves­tor liegt der Fokus im Bereich früher Unter­neh­mens­pha­sen und umfasst Soft­ware und Hard­ware-basierte Geschäfts­mo­delle. Ziel ist es, welt­weit führende Unter­neh­men aufzu­bauen, die die Zukunft der indus­tri­el­len Wert­schöp­fung vor allem durch Ressour­cen-Effi­zi­enz und Digi­ta­li­sie­rung voran­trei­ben. Die Vision ist wieder mehr Tech­no­lo­gie­füh­rer­schaft, Produk­ti­ons­ka­pa­zi­tät und Ener­gie- und Rohstoff­au­to­no­mie in Europa zu erlan­gen. Das Team ist über den Zeit­raum der letz­ten 20 Jahre Betei­li­gun­gen an mehr als 60 Unter­neh­men einge­gan­gen und inves­tiert „full-stack“, von Mate­ria­lien über Kompo­nen­ten bis hin zu Gesamt­sys­te­men und Soft­ware­lö­sun­gen. Mit einem verwal­te­ten Kapi­tal­vo­lu­men von über EUR 250 Mio. betei­ligt sich Matter­wave typi­scher­weise an Seed- und Series-A-Finan­zie­run­gen in ganz Europa mit initia­len Invest­ments zwischen EUR 1–4 Mio. inklu­sive Folge­fi­nan­zie­rungs­run­den können über EUR 10 Mio. pro Port­fo­lio-Unter­neh­men inves­tiert werden. www.matterwave.vc

Über den aws Gründungsfonds

Der aws Grün­dungs­fonds ist ein öster­rei­chi­scher Venture Capi­tal Fonds mit einem Fonds­vo­lu­men von rd. 70 Mio. Euro. Als Seed-Inves­tor unter­stützt er Start-ups von der ersten Wachs­tums­phase über weitere Folge­fi­nan­zie­rungs­run­den (Series A/B) bis zum Exit. Der Fonds versteht sich als lang­fris­ti­ger, stabi­ler Part­ner mit einer hands-on Menta­li­tät und steht den Grün­der­teams als akti­ver Spar­ring-Part­ner zur Seite. Seit 2013 hat der aws Grün­dungs­fonds gemein­sam mit natio­na­len und inter­na­tio­na­len Co-Inves­to­ren mehr als EUR 500 Mio. in 45+ Betei­li­gun­gen inves­tiert und konnte zahl­rei­che erfolg­rei­che Exits realisieren.

Über den High-Tech Gründerfonds

Der Seed­in­ves­tor High-Tech Grün­der­fonds (HTGF) finan­ziert Tech­no­lo­gie-Start-ups mit Wachs­tums­po­ten­tial und hat seit 2005 mehr als 700 Start-ups beglei­tet. Mit dem Start des vier­ten Fonds hat der HTGF rund 1,4 Milli­ar­den Euro under Manage­ment. Das Team aus erfah­re­nen Invest­ment Mana­gern und Start-up-Exper­ten unter­stützt die jungen Unter­neh­men mit Know-how, Unter­neh­mer­geist und Leiden­schaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Grün­dun­gen aus den Berei­chen Digi­tal-Tech, Indus­trial-Tech, Life Scien­ces, Chemie und angren­zende Geschäfts­fel­der. Rund 5 Milli­ar­den Euro Kapi­tal inves­tier­ten externe Inves­to­ren bislang in mehr als 2.000 Folge­fi­nan­zie­rungs­run­den in das HTGF-Port­fo­lio. Außer­dem hat der Fonds bereits Anteile an mehr als 170 Unter­neh­men erfolg­reich verkauft.  Zu den Fonds­in­ves­to­ren der Public-Private-Part­ner­ship zählen das Bundes­mi­nis­te­rium für Wirt­schaft und Klima­schutz, die KfW Capi­tal sowie 45 Unter­neh­men aus unter­schied­lichs­ten Branchen.

News

Mailand — Rödl & Part­ner hat die Hettich Unter­neh­mens­gruppe bei der voll­stän­di­gen Über­nahme der italie­ni­schen Formenti e Giovenz­ana (FGV) umfas­send recht­lich und steu­er­lich beraten.

Die Unter­neh­mens­grup­pen Hettich und Formenti e Giovenz­ana sind zwei Fami­li­en­un­ter­neh­men mit insge­samt mehr als 200 Jahren Erfah­rung im Bereich Möbel­be­schläge. Hettich wurde 1888 gegrün­det und gehört heute zu den welt­weit größ­ten und erfolg­reichs­ten Herstel­lern von Möbel­be­schlä­gen. Stamm­sitz des Unter­neh­mens ist Kirchlen­gern im Möbel­clus­ter Ostwest­fa­len. Die im selben Bereich tätige FGV-Gruppe wurde 1947 in Vedug­gio con Colzano gegrün­det und verfügt über sechs Produk­ti­ons­stät­ten weltweit.

Rödl & Part­ner Italien hat Hettich bei den gesam­ten Vertrags­ver­hand­lun­gen einschließ­lich Signing und Closing mit einem inter­dis­zi­pli­nä­ren Team bera­ten. Die Gesamt­pro­jekt­lei­tung wurde von Stefan Bran­des, Mana­ging Part­ner von Rödl & Part­ner Italien, verant­wor­tet, der bei der Kauf­ver­trags­ver­hand­lun­gen und Umset­zung der Trans­ak­tion insbe­son­dere von Sebas­tiano Iacono (Mana­ger) unter­stützt wurde. Das steu­er­recht­li­che Team wurde von Thomas Giuliani (Part­ner) geführt. Zudem waren im Rahmen des Gesamt­pro­jek­tes neben weite­ren Rechts­an­wäl­ten und Steu­er­be­ra­tern von Rödl & Part­ner Italien auch Bera­ter von Rödl & Part­ner Polen, Brasi­lien, China, Deutsch­land, Frank­reich und der Slowa­kei beteiligt.

Die Verkäu­fer wurden von UBS (zustän­di­ger Direc­tor Franco Cappiello) als Finan­cial Advi­sor sowie Bonel­liE­rede (zustän­di­ger Part­ner Feder­ico Vermic­elli) als Legal Advi­sor beglei­tet. Die nota­ri­elle Abwick­lung erfolgte durch ZNR notai.

Bera­ter Hettich-Gruppe: Rödl & Partner

Italien:
Stefan Bran­des, Part­ner, M&A Tran­sac­tion, Mailand, Gesamt­pro­jekt­lei­tung – Legal
Sebas­tiano Iacono, Mana­ger, M&A Tran­sac­tion, Mailand – Legal
Marghe­rita Cera (Asso­ciate Part­ne­rin) – Legal
Anna Maria Desi­dera (Asso­ciate Part­ne­rin) – Legal
Davide Giord­ano (Asso­ciate Part­ner) – Legal
Massimo Riva (Asso­ciate Part­ner) – Legal
Rebecca Salat (Asso­ciate) – Legal
Agata Trivel­lato (Asso­ciate) – Legal

Thomas Giuliani, Part­ner, Steuer, Mailand – Tax
Birgit Rauschen­dor­fer (Part­ne­rin) – Tax
Manuel Buratti (Part­ner) – Tax
Gior­gia Cavall­aro (Senior Asso­ciate) – Tax
Andrea Crispi (Senior Asso­ciate) – Tax
Erald Karriqi (Asso­ciate) – Tax
Eleo­nora Mangia (Asso­ciate) – Tax

Brasi­lien:
Rafael Martins (Part­ner) – Legal/Labour (Consul­ting)
Samara Abudd (Asso­ciate)

Enrico Pfänd­ner (Asso­ciate Part­ner) – Tax
Edgard Venan­cio (Mana­ger) – Tax
Eric Lerri (Asso­ciate) – Tax
Felipe Fogaca (Asso­ciate) – Tax

China:
Sebas­tian Wien­dieck (Part­ner) – Legal
Qiang Cao (Asso­ciate Part­ner) – Legal
Daojie Wang (Senior Asso­ciate) – Legal
Xiao­lan Zhao (Senior Asso­ciate) – Legal

Vivian Yao (Part­ne­rin) – Tax
Monica Chen (Asso­ciate Part­ner) – Tax
Elisa Guo (Senior Asso­ciate) – Tax

Deutsch­land:
Dr. Johan­nes Scher­zin­ger – Legal
Katrin Mikschl (Senior Asso­ciate) – Legal
Dr. Mela­nie Köst­ler (Asso­ciate Part­ne­rin) – Tax
Max Gareis (Senior Asso­ciate) – Tax

Frank­reich:
Jean-Yves Trochon (Senior Coun­sel) – Legal
Hugues Bois­sel Dombr­e­val (Asso­ciate Part­ner) – Legal
Polen
Jarosław Kamiń­ski (Asso­ciate Part­ner) – Legal
Marta Wiśniewska (Mana­ger) – Legal
Damian Dobosz (Project Leader) – Legal
Maciej Woźnica (Senior Asso­ciate) – Legal

Anna Hara­si­mo­wicz (Asso­ciate Part­ne­rin) – Tax
Anna Ziel­ony (Mana­ger) – Tax
Justina Pomor­ska-Porębska (Mana­ger) – Tax
Marcin Muchow­ski (Senior Asso­ciate) – Tax

USA:
Frank Brei­ten­feldt (Part­ner) – Tax
Dennis Wieckert (Asso­ciate) – Tax

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Berlin – Das Start-Up für künst­li­che Intel­li­genz Qdrant sammelt €28 Millio­nen in seiner Serie A‑Finanzierungsrunde ein. Lead-Inves­tor der Runde war der ameri­ka­ni­sche Früh­pha­sen-Inves­tor Spark Capi­tal, beglei­tet von den bestehen­den Inves­to­ren Unusual Ventures und 42CAP.

Qdrant wurde im Okto­ber 2021 von Andre Zayarni und Andrey Vasnetsov in Berlin gegrün­det. Das KI- Start-Up entwi­ckelt eine hoch­leis­tungs­fä­hige, skalier­bare, Open-Source-Vektor­da­ten­bank und Such­ma­schine, die für die Entwick­lung der nächs­ten Gene­ra­tion von Anwen­dun­gen für künst­li­che Intel­li­genz und metri­sches Lernen uner­läss­lich ist. Qdrant kann Milli­ar­den von Vekto­ren verar­bei­ten und unter­stützt das Matching von seman­tisch komple­xen Objek­ten. Dadurch können komplexe Daten wie Bilder, Audio­spu­ren und Videos orga­ni­siert werden.

Qdrant zeich­net sich durch die Verwal­tung von und Suche in hoch­di­men­sio­na­len Daten sowie die Verar­bei­tung von Milli­ar­den Vekto­ren mit unüber­trof­fe­ner Effi­zi­enz und Skalier­bar­keit aus. Daher ist sie für moderne KI- und Machine-Lear­ning-Anwen­dun­gen in allen Bran­chen unver­zicht­bar. Im vergan­ge­nen Jahr hat Qdrant mehr als 5 Millio­nen Down­loads verzeich­net und wurde von Unter­neh­men wie Deloitte, Hewlett Packard Enter­prise, Bayer und vielen weite­ren Fortune-500-Unter­neh­men in großem Umfang einge­setzt. Qdrant hat kürz­lich außer­dem sein Mana­ged-Cloud-Ange­bot durch Koope­ra­tio­nen mit AWS, Google Cloud und Micro­soft Azure erwei­tert. Qdrant hat sich dem Daten­schutz und der Sicher­heit verschrie­ben, die für moderne KI-Anwen­dun­gen von entschei­den­der Bedeu­tung sind. www.qdrant.tech .

Das Unter­neh­men beab­sich­tigt, das neu einge­sam­melte Kapi­tal für die Erwei­te­rung der Vektor­da­ten­bank und die Verbes­se­rung der Skalier­bar­keit und Effi­zi­enz für KI-Anwen­dungs­fälle der nächs­ten Gene­ra­tion zu verwenden.

Bera­ter 42CAP: YPOG
Dr. Frede­rik Gärt­ner (Lead, Tran­sac­tions), Part­ner, Berlin Dr. Bene­dikt Flöter (AI/IP/IT), Asso­cia­ted Part­ner, Berlin Alex­an­der Sekunde (Tran­sac­tions), Senior Asso­ciate, Berlin.
Das Team um Frede­rik Gärt­ner hat 42CAP bereits bei der €2 Millio­nen Pre-Seed-Finan­zie­rungs­runde von Qdrant im Jahr 2022 und bei der €7,5 Millio­nen Seed-Finan­zie­rungs­runde im April 2023 beraten.

Bera­ter Qdrant Solu­ti­ons GmbH: Green­gate Partners
Marc René Spitz, LL.M. (Lead / Part­ner / Corpo­rate) Dr. Leonie Singer, LL.M. (Asso­ciate / Corpo­rate) Constan­tin Forst­ner (Asso­ciate / Corpo­rate) Alex­an­der Tribess (Part­ner / IT & Datenschutz)
Dr. Alex­an­der Raif (Part­ner / Arbeits­recht) Paul Harl­off (Asso­ciate / IT & Datenschutz).

Bera­ter Spark Capi­tal: Good­win Procter
Silvio McMi­ken (Coun­sel), Tobias Schulz (Asso­ciate)

Bera­ter Unusual Ventures: Good­win Procter
Sebas­tian Walc­zak (Part­ner),  Silvia Rava (Asso­ciate)

Über 42CAP

42CAP ist ein euro­pa­weit agie­ren­des Inves­to­ren­team, das sich in der Früh­phase an Unter­neh­men mit globa­len Ambi­tio­nen im Bereich B2B-Tech­no­lo­gie betei­ligt. Die Grün­der und Part­ner sind ausnahms­los selbst ehemals erfolg­rei­che Grün­der, die Unter­neh­men, z.T. über Jahr­zehnte, groß gemacht haben. Die Grün­dungs­in­ves­to­ren Alex Meyer und Thomas Wilke haben mit eCir­cle eine der größ­ten euro­päi­schen SaaS-Firmen aufge­baut und das profi­ta­ble Unter­neh­men 2012 an Teradata (NYSE:TDC) verkauft. Moritz Zimmer­mann machte das Soft­ware-Unter­neh­men Hybris groß, bevor es in SAP aufging. Unter dem „Credo Peers amongst Entre­pre­neurs“ unter­stüt­zen sie indus­trie- und produkt­nahe Grün­der und Grün­de­rin­nen, extrem daten­ge­trie­bene Geschäfts­mo­delle und eine nach­hal­tige Unter­neh­mens­ent­wick­lung. Diesen Hinter­grund schät­zen Grün­der­per­sön­lich­kei­ten wie u.a. Nico­las Reboud (SHINE, Paris), Krist­jan Vilo­sius (Katana, Tallinn) sowie Alex­an­der Igels­böck (Adve­rity, Wien).

Über Spark Capital

Spark Capi­tal ist eine Risi­ko­ka­pi­tal­ge­sell­schaft in den Verei­nig­ten Staa­ten, die für die Früh­pha­sen-Finan­zie­rung von Start-ups in den Berei­chen Verbrau­cher, Handel, FinTech, Soft­ware, Grenz­märkte und Medien zustän­dig ist. Sie hat Nieder­las­sun­gen in San Fran­cisco, Boston und New York City. www.sparkcapital.com

Über Green­Gate Partners

Green­Gate Part­ners hat sich mit seinem Corpo­rate-Team insbe­son­dere auf die Berei­che M&A und Venture Capi­tal spezia­li­siert. Die juris­ti­sche Exper­tise von Green­Gate Part­ners erstreckt sich im Venture Capi­tal-Bereich von der Grün­dung über die verschie­de­nen Finan­zie­rungs­run- den bis hin zum Exit. Green­Gate Part­ners setzt regel­mä­ßig Maßstäbe auf dem deut­schen Markt und bietet umfas­sende Bera­tungs­dienst­leis­tun­gen für inlän­di­sche und auslän­di­sche Venture Capi­tal-Fonds, stra­te­gi­sche Inves­to­ren, Busi­ness Angels sowie Grün­der, Start-ups und Mana­ger an.

Über YPOG

YPOG ist eine Spezi­al­kanz­lei für Steuer- und Wirt­schafts­recht, die in den Kern­be­rei­chen Funds, Tax, Banking & Finance und Tran­sac­tions tätig ist. Das Team von YPOG berät eine breite Viel­falt an Mandan­ten. Dazu gehö­ren aufstre­bende Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men und fami­li­en­ge­führte mittel­stän­di­sche Unter­neh­men genauso wie Konzerne und Private Equity-/Ven­ture Capi­tal Fonds. YPOG ist eine der führen­den Adres­sen für Venture Capi­tal, Private Equity und Fonds­struk­tu­rie­rung in Deutsch­land. www.ypog.law

News

Berlin – Vidia Equity hat einen Vidia Climate Fund I in Höhe von €415 Millio­nen einge­sam­melt.  Der Vidia Climate Fund I zielt auf finan­zi­elle Renta­bi­li­tät und nach­hal­tige Auswir­kun­gen auf das Klima ab, indem er in mittel­stän­di­sche Lösun­gen in drei wich­ti­gen Klima­schutz­be­rei­chen inves­tiert: indus­tri­elle Werk­stoffe, Elek­tri­fi­zie­rung und Kreis­lauf­wirt­schaft. Vidia konzen­triert sich dabei auf Emis­si­ons­re­du­zie­run­gen in fünf der emis­si­ons­in­ten­sivs­ten Sekto­ren: Ener­gie, Indus­trie, Trans­port, Gebäude sowie Lebens­mit­tel und Landwirtschaft.

Vidia wurde gegrün­det, um indus­tri­elle Klima­lö­sun­gen mit einem opera­ti­ven Ansatz zu iden­ti­fi­zie­ren und zu skalie­ren, um den drin­gen­den Bedarf an Dekar­bo­ni­sie­rung in der DACH-Region und darüber hinaus zu decken. Die Part­ner des von Johanna Struth­mann (Foto © Vidia) und Dr. Stephan Rosa­rius gegrün­de­ten Unter­neh­mens verfü­gen über eine umfang­rei­che Erfolgs­bi­lanz und mehr als zehn Jahre Erfah­rung mit indus­tri­el­len Inves­ti­tio­nen in der DACH-Region und den nordi­schen Ländern.

Der Fonds ist als Fonds nach Arti­kel 9 der Verord­nung über die Offen­le­gung von Infor­ma­tio­nen über nach­hal­tige Finan­zie­run­gen (SFDR) einge­stuft. Vidia hat einen spezi­ell zuge­schnit­te­nen Rahmen für die Klima­aus­wir­kun­gen und eine Score­card für seinen Scree­ning- und Inves­ti­ti­ons­pro­zess entwickelt.

Die Vidia-Impact-Methode basiert auf einem viel­schich­ti­gen Ansatz zur Bewer­tung der eigen­stän­di­gen Auswir­kun­gen und der lang­fris­ti­gen Rele­vanz einer Klima­schutz­lö­sung sowie der zusätz­li­chen Wirkung für Inves­to­ren. Darüber hinaus wurde der Fonds so struk­tu­riert, dass eine Einfluss­nahme auf die Port­fo­lio-Unter­neh­men möglich ist, um die Umset­zung der Vidia-Impact-Methode sicherzustellen.

Der Fonds I hat bereits zwei Inves­ti­tio­nen getä­tigt: BPM — ein führen­der deut­scher Spezia­list für mecha­ni­sches Recy­cling — und die Wierig-Gruppe — ein führen­der Anbie­ter von großen indus­tri­el­len Flach­dach­sa­nie­run­gen und Solaranlagen.

Bera­ter VIDIA: YPOG

Dr. Fabian Euhus (Lead, Funds), Part­ner, Berlin Anto­nia von Treu­en­feld (Funds), Asso­ciate, Berlin Dr. Helder Schnitt­ker (Tax), Part­ner, Berlin
Dr. Dajo Sanning (Tax), Senior Asso­ciate, Hamburg

Über Vidia Equity

Gegrün­det von Johanna Struth­mann und Dr. Stephan Rosa­rius, wurde Vidia mit dem Ziel aufge­baut, indus­tri­elle Klima­lö­sun­gen mit einem opera­ti­ven Ansatz zu iden­ti­fi­zie­ren und zu skalie­ren, um den Dekar­bo­ni­sie­rungs­be­darf in der DACH-Region und darüber hinaus zu decken. Die Firma zielt dabei auf hohe finan­zi­elle Renta­bi­li­tät und eine nach­hal­tige Wirkung auf das Klima ab, indem sie in mittel­stän­di­sche Lösun­gen inner­halb von drei Kern­the­men in den emis­si­ons­in­ten­sivs­ten Sekto­ren inves­tiert. Das mitt­ler­weile 18-köpfige Team verfügt über mehr als 50 Jahre Erfah­rung im Bereich Indus­trie­inves­ti­tio­nen und kombi­niert damit Invest­ment, Impact- und opera­tive Exzel­lenz in der DACH- Region. Der Haupt­sitz von Vidia befin­det sich in München. Weitere Infor­ma­tio­nen finden Sie unter www.vidiaequity.com.

Über YPOG

YPOG ist eine Spezi­al­kanz­lei für Steuer- und Wirt­schafts­recht, die in den Kern­be­rei­chen Funds, Tax, Banking & Finance und Tran­sac­tions tätig ist. Das Team von YPOG berät eine breite Viel­falt an Mandan­ten. Dazu gehö­ren aufstre­bende Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men und fami­li­en­ge­führte mittel­stän­di­sche Unter­neh­men genauso wie Konzerne und Private Equity-/Ven­ture Capi­tal Fonds. YPOG ist eine der führen­den Adres­sen für Venture Capi­tal, Private Equity und Fonds­struk­tu­rie­rung in Deutsch­land. Bei YPOG sind heute mehr als125 erfah­rene Rechtsanwält:innen, Steuerberater:innen, Tax Specia­lists sowie eine Nota­rin in drei Büros in Berlin, Hamburg und Köln tätig.  http://www.ypog.law

 

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Mailand/London/Paris/München — Ambi­enta SGR SpA („Ambi­enta”), einer der größ­ten und führen­den Asset Mana­ger in Europa mit Schwer­punkt auf ökolo­gi­scher Nach­hal­tig­keit, gibt das erste Closing des Fonds „Ambi­enta Sustainable Credit Oppor­tu­ni­ties“ (Ambi­enta Credit) mit bereits rund der Hälfte des ange­streb­ten Ziel­vo­lu­mens von 500 Millio­nen Euro bekannt.

Ambi­enta Credit ist eine Weiter­ent­wick­lung der Unter­neh­mens­stra­te­gie und baut auf dem grund­le­gen­den Nach­hal­tig­keits­ge­dan­ken von Ambi­enta auf. Dieser beruht auf der Über­zeu­gung, dass ökolo­gi­sche Nach­hal­tig­keit der größte Makro­trend aller Zeiten ist und eine der größ­ten Invest­ment­chan­cen dieses Jahr­hun­derts bietet. Noch wich­ti­ger: Ambi­enta erwei­tert mit der Grün­dung von Ambi­enta Credit seine Platt­form um eine dritte Invest­ment­stra­te­gie, die sich ausschließ­lich auf Umwelt­cham­pi­ons konzen­triert. Wie die Produkte von Ambi­enta im Private Equity- und Public Equity-Bereich fallen auch die Kredit-Produkte unter Arti­kel 9 der „Sustainable Finance Disclo­sure Regu­la­tion” (SFDR).

Ambi­enta Credit wird euro­päi­sche mittel­stän­di­sche Unter­neh­men als Part­ner beglei­ten und ihre Entwick­lung unter­stüt­zen. Der Fokus liegt dabei ausschließ­lich auf Umwelt­cham­pi­ons, deren Produkte oder Dienst­leis­tun­gen zur Verbes­se­rung der Ressour­cen-Effi­zi­enz oder Verrin­ge­rung der Umwelt­ver­schmut­zung beitra­gen und die sich durch stabile Endmärkte und starke defen­sive Geschäfts­mo­delle auszeich­nen. Neben dem von Ran Land­mann (Part­ner und Chief Invest­ment Offi­cer) und Nishan Srini­va­san (Part­ner und Head of Origi­na­tion) geführ­ten Credit-Team wird Ambi­enta Credit durch die brei­tere Platt­form und insbe­son­dere durch die Exper­tise des Nach­hal­tig­keits- und Stra­te­gie­teams unter­stützt – ein Team von Inge­nieu­ren, das die Auswir­kun­gen von Umwelt­the­men auf die Wissen­schaft und die Geschäfts­tä­tig­keit über Bran­chen und Wert­schöp­fungs­ket­ten hinweg untersucht.

Die Umset­zung der Stra­te­gie basiert auf den vom Unter­neh­men selbst entwi­ckel­ten und mehr­fach ausge­zeich­ne­ten Metho­den, die den Erfolg von Ambi­enta Private Equity ausma­chen: der „Envi­ron­men­tal Impact Analy­sis(EIA), welche die posi­tive Umwelt­bi­lanz eines Ziel­un­ter­neh­mens misst, und dem Programm „ESG in Action“, das das ESG-Profil der Port­fo­lio­un­ter­neh­men bewer­tet und verbessert.

Ran Land­mann, Part­ner und Chief Invest­ment Offi­cer, und Nishan Srini­va­san, Part­ner und Head of Origi­na­tion, sagten: „Nach­hal­tig­keit ist ein lang­fris­ti­ger Trend, der in Zukunft noch an Bedeu­tung gewin­nen wird. Wir freuen uns, mit führen­den Inves­to­ren zusam­men­zu­ar­bei­ten, die wie wir erkannt haben, dass Inves­ti­tio­nen in ökolo­gi­sche Nach­hal­tig­keit Werte schaf­fen. Ambi­enta Credit ergänzt unsere bestehende Platt­form und bietet die Möglich­keit, mit noch mehr Nach­hal­tig­keits-Cham­pi­ons zusam­men­zu­ar­bei­ten, die ihr Wachs­tum finan­zie­ren wollen und Kredit­lö­sun­gen suchen. Wir freuen uns ganz beson­ders, dass wir im Dezem­ber 2023 unsere erste Trans­ak­tion mit der Finan­zie­rung eines führen­den Wasser­un­ter­neh­mens abschlie­ßen konnten.”

Laurent Donin de Rosière, Part­ner und Head of Inves­tor Rela­ti­ons and Stra­te­gic Part­ner­ships, betonte: „Wir verfü­gen weiter­hin über eine sehr starke Basis von Limi­ted Part­nern und sind dank­bar für die große Unter­stüt­zung und das Vertrauen der bestehen­den und neuen Inves­to­ren von Ambi­enta. Im aktu­el­len Markt­um­feld ist die Bedeu­tung priva­ter Kredite unbe­strit­ten. In Verbin­dung mit der zuneh­men­den Rolle, die Inves­to­ren der Iden­ti­fi­zie­rung von authen­ti­schen, nach­hal­ti­gen Invest­ment­lö­sun­gen beimes­sen, ist Ambi­enta Credit ein einzig­ar­ti­ges Ange­bot und ein außer­or­dent­lich gut posi­tio­nier­tes Produkt, das sowohl Part­ner­schaf­ten für Unter­neh­men als auch Inves­ti­ti­ons­mög­lich­kei­ten für LPs eröffnet.”

Über Ambi­enta

Ambi­enta ist ein euro­päi­scher Inves­tor für ökolo­gi­sche Nach­hal­tig­keit, der auf Private Equity, Public Markets und Private Credit spezia­li­siert ist. Von Mailand, London, Paris und München aus verwal­tet Ambi­enta ein Vermö­gen von mehr als 3 Milli­ar­den Euro. Der Schwer­punkt liegt dabei auf Inves­ti­tio­nen in private und börsen­no­tierte Unter­neh­men, die von ökolo­gi­schen Mega­trends ange­trie­ben werden und deren Produkte oder Dienst­leis­tun­gen die Ressour­cen-Effi­zi­enz und den Umwelt­schutz verbes­sern. Im Bereich Private Equity hat Ambi­enta bisher 68 Inves­ti­tio­nen getä­tigt. Im Public-Equity-Sektor hat Ambi­enta einen der welt­weit größ­ten und voll­stän­dig auf ökolo­gi­sche Nach­hal­tig­keit ausge­rich­te­ten Abso­lute-Return-Fonds aufge­legt und verwal­tet eine ganze Reihe weite­rer nach­hal­ti­ger Anla­ge­pro­dukte von risi­ko­ar­men Multi-Asset-Fonds bis hin zu Long-Only-Equity-Fonds. Ambi­enta hat kürz­lich auch eine Private-Credit-Stra­te­gie aufge­legt, bei der – ebenso wie bei den ande­ren Anla­ge­klas­sen – der Fokus auf ökolo­gi­sche Nach­hal­tig­keit gelegt wird.

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Köln – Food­Tech-Unter­neh­men Infi­nite Roots hat bei Serie B Finan­zie­rungs­runde der $58 Millio­nen einge­sam­melt. Ange­führt wurde die Runde von der Dr. Hans Riegel Holding (HRH), einer der beiden Gesell­schaf­ter-Holdings der Haribo-Gruppe, mit der Unter­stüt­zung des EIC Fonds, einer Initia­tive der Euro­päi­schen Kommis­sion, um direkte Eigen­ka­pi­tal­in­ves­ti­tio­nen in hoch­in­no­va­tive Start-ups und KMUs in Europa zu täti­gen und der REWE Group. — Dane­ben betei­lig­ten sich Beta­gro Ventures (Thai­land) wie auch Alt-Inves­to­ren wie Clay Capi­tal, FoodLabs, Redal­pine, Simon Capi­tal und Happi­ness Capi­tal an der Runde.

Das Food­Tech-Unter­neh­men wurde 2018 von Dr. Mazen Rizk unter dem Namen Mushlabs gegrün­det. Ende 2023 benannte sich die Firma in Infi­nite Roots um. Das Start-Up züch­tet Pilz­wur­zeln, soge­nannte Myze­lien, indem es sie mit Abfäl­len aus der Land­wirt­schaft füttert. Durch Fermen­ta­tion soll daraus ein prote­in­rei­ches Substrat entste­hen, das dann in einem nächs­ten Schritt zu Flei­scher­satz-Produk­ten, wie zum Beispiel Würst­chen oder Brat­linge, verar­bei­tet werden soll.

Die neue Kapi­tal­spritze will Infi­nite Roots mit zurzeit 67 Beschäf­ti­gen aus 25 Natio­nen die Myzel-Tech­no­lo­gie weiter­ent­wi­ckeln. Das Pilz­my­zel vermehrt sich durch Fermen­ta­tion orts­un­ab­hän­gig und klima­scho­nend in Biore­ak­to­ren. Pilze sind Alles­fres­ser, die ihre Nähr­stoffe auch aus Rest­stof­fen gewin­nen können. „Ein Umden­ken bei der Produk­tion und beim Konsum von Lebens­mit­teln war noch nie so drin­gend wie heute“, betont Grün­der Dr. Mazen Rizk. Der 38-jährige Biotech­no­loge kam 2010 aus dem Liba­non zur Promo­tion an die TU Hamburg.

Infi­nite Roots plant, die einge­sam­mel­ten finan­zi­el­len Mittel zur Weiter­ent­wick­lung seiner paten­tier­ten Myzel-Tech­no­lo­gien sowie zur Kapa­zi­täts­er­wei­te­rung und Einfüh­rung erster Produkte zu verwen­den. Dieser Schritt folgt auf den Abschluss einer der größ­ten Inves­ti­ti­ons­run­den im Bereich Myzel- Tech­no­lo­gie in Europa. Die lang­fris­tige Vision des Unter­neh­mens ist es, eine Schlüs­sel­rolle bei der Umge­stal­tung des globa­len Lebens­mit­tel­sys­tems zu spie­len, indem es die viel­fäl­ti­gen Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten von Pilz­my­zel nutzt. Das Hambur­ger Food-Tech hat seit der Grün­dung 2018 insge­samt 73 Millio­nen Dollar Kapi­tal eingesammelt.

Bera­ter EIC Fund: Oppenhoff 

Gemein­same Feder­füh­rung von Dr. Peter Etzbach und Dr. Caro­lin Roßko­then (beide Corpo­rate / M&A) umfasste Dr. Maike Mestmä­cker (Corpo­rate), Dr. Patric Mau (IP), Dr. Johan­nes Kaes­bach, Fato­u­mata Kaba (beide Arbeits­recht), Marvin Roch­ner (Real Estate), Jan Tobias Kolla­kow­ski, Dr. Axel Grätz (beide IT&C) und Dr. Cars­ten Bormann (Regu­la­tory).

Über EIC Fund

Der EIC Fund ist der Sonder­fonds des Euro­päi­schen Inno­va­ti­ons­ra­tes und damit das zentrale Invest­ment­ve­hi­kel der Euro­päi­schen Kommis­sion. Er dient der Umset­zung des EIC Acce­le­ra­tor Programms der Euro­päi­schen Kommis­sion, das inno­va­tive und nach­hal­tige euro­päi­sche Wachs­tums­un­ter­neh­men unter­stützt. Der EIC (Euro­pean Inno­va­tion Coun­cil) wurde im Kontext des Pilot­pro­jekts „Hori­zon 2020 – the Frame­work Programme for Rese­arch and Inno­va­tion“ gegrün­det und im Jahr 2021 mit dem Aufset­zen des „Hori­zon Europe Programme“ erfolg­reich fort­ge­setzt. Mit einer Lauf­zeit von 2021 bis 2027 und einem Gesamt­bud­get von bis zu 95,5 Milli­ar­den Euro ist es eines der größ­ten Förder­pro­gramme für Forschung und Inno­va­tion welt­weit. 2022 war der EIC Fund mit 71 Invest­ments der größte euro­päi­sche deept­ech VC-Fond. Oppen­hoff berät den EIC Fund seit 2021 regel­mä­ßig bei seinen Invest­ments in deut­sche Start-Ups.

Bera­ter REWE Group: YPOG 

Dr. Johan­nes Janning (Lead, Tran­sac­tions), Part­ner, Köln Nina Ahlert (Tran­sac­tion), Senior Asso­ciate, Köln
Laura Franke (Tran­sac­tion), Senior Project Lawyer, Köln Fabian Lüns­mann (Tran­sac­tion), Asso­ciate, Köln
Dr. Bene­dikt Flöter (IP/IT/Data Protec­tion), Asso­cia­ted Part­ner, Berlin Dr. Chris­toph Cordes (IP/IT/Data Protec­tion), Asso­ciate, Berlin.

Über REWE Group

Die genos­sen­schaft­lich orga­ni­sierte REWE Group ist einer der führen­den Handels- und Touris­tik-Konzerne in Deutsch­land und Europa. Im Jahr 2022 erwirt­schaf­tete das Unter­neh­men einen Gesamt­au­ßen­um­satz von rund € 85 Milli­ar­den. Die 1927 gegrün­dete REWE Group ist mit 380.000 Mitar­bei­tern in 21 euro­päi­schen Ländern tätig.

Über YPOG
YPOG ist eine Spezi­al­kanz­lei für Steuer- und Wirt­schafts­recht, die in den Kern­be­rei­chen Funds, Tax, Banking & Finance und Tran­sac­tions tätig ist. Das Team von YPOG berät eine breite Viel­falt an Mandan­ten. Dazu gehö­ren aufstre­bende Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men und fami­li­en­ge­führte mittel­stän­di­sche Unter­neh­men genauso wie Konzerne und Private Equity-/Ven­ture Capi­tal Fonds. YPOG ist eine der führen­den Adres­sen für Venture Capi­tal, Private Equity und Fonds­struk­tu­rie­rung in Deutsch­land. Die Kanz­lei und ihre Part­ner werden natio­nal und inter­na­tio­nal von JUVE, Best Lawy­ers, Legal 500, Focus, Cham­bers and Part­ners sowie Leaders League geführt. Bei YPOG sind heute mehr als 125 erfah­rene Rechtsanwält:innen, Steuerberater:innen, Tax Specia­lists sowie eine Nota­rin in drei Büros in Berlin, Hamburg und Köln tätig.

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Berlin/ München —  EQT Ventures die Series A‑Finanzierungsrunde 15 Millio­nen Euro in das Berli­ner Startup Pack­ma­tic ange­führt, eine führende digi­tale Einkaufs­platt­form für Verpa­ckun­gen in Europa. Zu den weite­ren Inves­to­ren gehör­ten HV Capi­tal und xDeck sowie die Grün­der von Zalando als Busi­ness Angels. Das Invest­ment soll zu einem Groß­teil in den weite­ren Ausbau des Liefe­ran­ten­netz­werks und der Präsenz in Europa fließen.

Mehr als 100 mittel­stän­di­sche Unter­neh­men und stark wach­sende Digi­tal-Unter­neh­men nutzen Pack­ma­tic, um nach­hal­tige Einspar­po­ten­ziale zu erzie­len und ihre Verpa­ckung gemäß aktu­el­ler Nach­hal­tig­keits­stan­dards zu opti­mie­ren. Mit mehr als 300 Verpa­ckungs­lie­fe­ran­ten hat Pack­ma­tic Zugriff auf das größte Liefe­ran­te­netz­werk in Europa und kann mit der eigens entwi­ckel­ten Smart Matching Tech­no­lo­gie binnen weni­ger Klicks auf die Maschi­nen­parks der Liefe­ran­ten zugreifen.

Über EQT Ventures

EQT Ventures ist der Venture Capi­tal Fonds von EQT, einer globa­len Inves­ti­ti­ons­or­ga­ni­sa­tion. EQT Ventures inves­tiert welt­weit in schnell wach­sende, inno­va­tive und tech­no­lo­gie­ge­trie­bene Unter­neh­men aller Sekto­ren mit Schwer­punkt in Europa und den USA.

Bera­ter EQT Ventures: DLA PIPER

Das DLA Piper Team wurde von dem Frank­fur­ter Part­ner Andreas Füch­sel und Senior Asso­ciate Phil­ipp Meyer, zusam­men mit Part­ner Mikael Moreira, Senior Asso­ciate Erik Rosberg und Asso­ciate Joacim Kanstedt (alle Private Equity/M&A) aus Stock­holm geleitet.

Darüber hinaus waren betei­ligt die Part­ner Verena Grent­zen­berg (Daten­schutz, Hamburg), Dr. Thilo von Bodun­gen (Commer­cial, München), Senior Asso­ciate Eike Bodo Matthes (IP, Frank­furt), Asso­cia­tes Monika Marin­cic (Commer­cial, München), Hannah Modi (Arbeits­recht), Phil­ipp Schme­chel (Daten­schutz, beide Hamburg), Damian Merks (Private Equity/M&A) und Trai­nee Lawyer Alex­an­der Zwil­ling (Corpo­rate, beide Frankfurt).

Über DLA Piper

DLA Piper zählt mit Büros in über 40 Ländern in Afrika, Asien, Austra­lien, Europa, dem Nahen Osten sowie Nord- und Südame­rika zu den welt­weit führen­den Wirt­schafts­kanz­leien. In Deutsch­land ist DLA Piper an den Stand­or­ten Frank­furt, Hamburg, Köln und München mit mehr als 290 Anwäl­tin­nen und Anwäl­ten vertreten.

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Kalten­kir­chen – Die BOETTGER GRUPPE, zu der unter ande­rem auch die bekannte Tradi­ti­ons­marke Caven­dish & Harvey gehört, über­nimmt die Jahnke Süßwa­ren GmbH von der Ragolds Invest GmbH. Mit der Über­nahme wird das Port­fo­lio im Bereich Hart­bon­bons, um die Lakritz-Spezia­li­tä­ten der Marke Jahnke ergänzt. Zudem werden die Produk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten am Stand­ort in Kalten­kir­chen deut­lich erweitert.

Mit der Über­nahme der Jahnke Süßwa­ren GmbH, die für ihre Lakritz-Bonbons über­re­gio­nal bekannt ist, stellt die mittel­stän­di­sche BOETTGER Gruppe für ihr inter­na­tio­nal ausge­rich­te­tes Toch­ter­un­ter­neh­men Caven­dish & Harvey Confec­tion­ery GmbH die Weichen für eine Fort­set­zung des erfolg­rei­chen Wachs­tums­kur­ses. Der Welt­markt­füh­rer für Premium-Frucht­bon­bons erwei­tert damit nicht nur sein Marken- und Produkt­port­fo­lio gezielt um den Bereich Lakritz-Spezia­li­tä­ten, sondern erhält darüber hinaus eine zweite Produk­ti­ons­stätte in unmit­tel­ba­rer Nähe zum eige­nen Stand­ort in Kaltenkirchen.

Die Rolle von Proven­tis Partners

Proven­tis Part­ners hat die BOETTGER GRUPPE sowie Caven­dish & Harvey Confec­tion­ery GmbH als exklu­si­ver M&A‑Berater beglei­tet. Neben der Evalu­ie­rung des Ziel­un­ter­neh­mens unter­stützte Proven­tis Part­ners die Due Dili­gence Prozesse und beglei­tete die Verhand­lun­gen bis zum erfolg­rei­chen Abschluss.
Das Trans­ak­ti­ons­team von Proven­tis Part­ners bestand aus Torben Gott­schau (Mana­ging Part­ner, Hamburg) und Leon Holt­mann (Asso­ciate, Hamburg).

Über Jahnke Süßwa­ren GmbH

Die Jahnke Süßwa­ren GmbH ein über­re­gio­na­ler Produ­zent von Süßwa­ren. Nach Grün­dung in den 70er-Jahren in Hamburg Altona expan­dierte Jahnke 1989 an den heuti­gen Stand­ort in Kalten­kir­chen. Das Produkt­port­fo­lio umfasst Hart­ka­ra­melle sowie die über­re­gio­nal bekann­ten Lakritz-Spezialitäten.

Über Caven­dish & Harvey Confec­tion­ery GmbH / BOETTGER GRUPPE

Die Caven­dish & Harvey Confec­tion­ery GmbH ist Produ­zent und Liefe­rant hoch­wer­ti­ger Süßwa­ren „Made in Germany“. Am Stamm­sitz in Kalten­kir­chen (Schles­wig-Holstein) stellt das Unter­neh­men mit 160 Mitar­bei­tern Hart­ka­ra­melle her, vor allem für die Premium-Haus­marke „Caven­dish & Harvey“, die erfolg­reich in über 100 Ländern vertrie­ben wird. Zuge­kaufte Spezia­li­tä­ten­pro­dukte ergän­zen das Marken­port­fo­lio. Die Caven­dish & Harvey Confec­tion­ery GmbH ist seit 2002 Mitglied der in Fami­li­en­be­sitz befind­li­chen BOETTGER GRUPPE. Die mittel­stän­di­sche Unter­neh­mens­gruppe ist in den deut­schen und euro­päi­schen Märk­ten in verschie­de­nen Geschäfts­be­rei­chen opera­tiv aktiv. So gehört u.a. auch die in Berlin ansäs­sige Boett­ger Food Ingre­di­ents GmbH dazu, die als profi­lier­ter Anbie­ter von Kris­tall- und Flüs­sig­zu­cker sowie Nüssen und Trocken­früch­ten ein enger Part­ner der Süßwaren‑, Getränke- und Lebens­mit­tel­in­dus­trie ist.

Über Proven­tis Partners

Proven­tis Part­ners ist eine part­ner­ge­führte M&A‑Beratung, zu deren Kunden über­wie­gend mittel­stän­di­sche Fami­li­en­un­ter­neh­men, Konzern­grup­pen sowie Private Equity Fonds zählen. Mit 30 M&A‑Beratern gehört Proven­tis Part­ners zu den führen­den unab­hän­gi­gen M&A‑Beratungen im deutsch­spra­chi­gen Raum und blickt auf mehr als 20 Jahre M&A‑Erfahrung und über 430 abge­schlos­sene Trans­ak­tio­nen zurück. Die M&A‑Berater mit Büros in Frank­furt, Hamburg und Zürich sind in den Bran­chen Indus­trie, Chemie & Mate­ria­lien, Dienst­leis­tun­gen, Tech­no­lo­gie & Medien Konsum­gü­ter & Handel sowie Gesund­heits­we­sen aktiv. Die exklu­sive Mitglied­schaft in der Mergers Alli­ance — einer inter­na­tio­na­len Part­ner­schaft führen­der M&A‑Spezialisten — ermög­licht es Proven­tis Part­ners, Kunden in 30 Ländern in den wich­tigs­ten Märk­ten welt­weit zu beglei­ten. Die Mitglie­der der Mergers Alli­ance mit ihren mehr als 250 M&A Profes­sio­nals bieten Proven­tis Part­ners und damit seinen Kunden einen einzig­ar­ti­gen Zugang zu den loka­len Märk­ten in Europa, Nord­ame­rika, Latein­ame­rika, Asien und Afrika. www.proventis.com

Bera­ter Ragolds Invest GmbH: SZA Schil­ling, Zutt & Anschütz

Dr. Thomas Nägele und Dr. Chris­toph Allmen­din­ger (beide Partner)

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Gütersloh/Paderborn/Bielefeld/Detmold — Die briti­sche Texmo Precis­ion CastingsUK Ltd. mit Sitz in Shef­field, Groß­bri­tan­nien, hat eine Mehr­heits­be­tei­li­gung am deut­schen Fami­li­en­un­ter­neh­men Fein­guss Blank mit Sitz in Ried­lin­gen erwor­ben. Mit dem Zusam­men­schluss ist unter der neuen Marke Texmo Blank ein führen­des, welt­weit vertre­te­nes Fein­guss-Unter­neh­men entstan­den. Kunden von Texmo Blank sind führende Unter­neh­men aus der Automobil‑, Industrie‑, Luft- und Raum­fahrt- sowie der Medizinbranche.

Die Trans­ak­tion erfolgte im Wege eines Share Deals. Über den Kauf­preis haben die Parteien Still­schwei­gen verein­bart. BRANDI Rechts­an­wälte berät Texmo Precis­ion Castings bei Zusam­men­schluss mit der Blank-Gruppe.

Texmo Precis­ion Castings ist Teil der 1956 gegrün­de­ten Texmo Gruppe. Kern­ge­schäft war seiner­zeit die Herstel­lung von Wasser­pum­pen und Elek­tro­mo­to­ren. Mit dem Erwerb der Mehr­heits­be­tei­li­gung verfügt Texmo Blank über Produk­ti­ons­an­la­gen in den USA, Deutsch­land, Rumä­nien und Indien mit insge­samt 1710 Beschäf­tig­ten und erzielt einen Jahres­um­satz von etwa 125 Millio­nen US-Dollar. Texmo Precis­ion Castings ist die einzige kommer­zi­elle Gieße­rei welt­weit, die über Stand­orte in Asien, Europa und den USA zur Herstel­lung von Fein­guss­tei­len verfügt.

Die Blank-Gruppe geht auf die Grün­dung einer Handels­ver­tre­tung für Werk­zeuge und Werk­zeug­ma­schi­nen in Ried­lin­gen im Jahre 1950 durch Wilhelm Blank zurück. Seit der Firmen­grün­dung ist das Unter­neh­men konti­nu­ier­lich gewachsen.

Texmo Precis­ion Castings wurde bei der Trans­ak­tion von einem inter­na­tio­na­len Team bera­ten. In Deutsch­land war ein standort­über­grei­fen­des M&A‑Team der Kanz­lei BRANDI Rechts­an­wälte unter Feder­füh­rung des Güters­lo­her Part­ners Dr. Cars­ten Chris­to­phery tätig. Das Mandat bear­bei­tete BRANDI zusam­men mit dem Schwei­zer Mitglied des inter­na­tio­na­len Kanz­lei­netz­werks Pangea.net, der Probst Part­ner AG aus Winter­thur, unter der Feder­füh­rung von Part­ner Franz Probst. Browne Jacob­son das PANGEA.net-Mitglied in Groß­bri­tan­nien und Irland, geführt von Part­ner Richard Cox, leis­tete recht­li­che Unter­stüt­zung bei den engli­sch­recht­li­chen Aspek­ten der Trans­ak­tion. Probst Part­ner, BRANDI und Browne Jacob­son arbei­ten seit vielen Jahren als Mitglie­der des Kanz­lei­netz­werks PANGEA.net eng zusam­men. Über­dies waren auch Rechts­an­wälte der Kanz­lei Stra­tu­lat Albu­lescu aus Rumä­nien tätig.

Probst Part­ner AG, Winter­thur, Schweiz
Franz Probst, Part­ner (Feder­füh­rung, Corporate/M&A)
Dr. Oliver Frit­schi, Part­ner (Corporate/M&A)
Thomas Würs­ten, Part­ner (Steu­er­recht)
Roy Levy, Part­ner (Arbeits­recht)
Alex­an­dra Williams-Winter, Asso­ciate (Corporate/M&A)

Browne Jacob­son LLP, London
Richard Cox, Part­ner (Corporate/M&A)

 Jacob­son, das Pangea.net-Mitglied in Groß­bri­tan­nien und Irland, geführt von Part­ner Richard Cox, leis­tete recht­li­che Unter­stüt­zung bei den engli­sch­recht­li­chen Aspek­ten der Trans­ak­tion. Probst Part­ner, BRANDI und Browne Jacob­son arbei­ten seit vielen Jahren als Mitglie­der des Kanz­lei­netz­werks Pnagea.net eng zusam­men. Über­dies waren auch Rechts­an­wälte der Kanz­lei Stra­tu­lat Albu­lescu aus Rumä­nien tätig.

Aufgrund der inter­na­tio­na­len Aufstel­lung der Parteien waren verschie­dene Juris­dik­tio­nen bei dieser Trans­ak­tion berührt – die einzel­nen Work­streams wurden von Deutsch­land und der Schweiz aus koor­di­niert. Über­dies bedurfte es einer inten­si­ven Abstim­mung mit den finan­zie­ren­den Banken.

BRANDI beriet die Texmo Precis­ion Castings bei der Struk­tur und Koor­di­nie­rung der Trans­ak­tion und bei der Legal Due Dili­gence, den Verhand­lun­gen der verschie­de­nen Trans­ak­ti­ons­do­ku­mente nach deut­schem Recht sowie beim Closing.

Für die BLANK-Gruppe war die Kanz­lei Solu­tio Schnei­der Rechts­an­walts­ge­sell­schaft mbH aus Biber­ach tätig.

Bera­ter Texmo Precis­ion Castings: BRANDI Rechts­an­wälte Gütersloh/ Paderborn/ Bielefeld/ Detmold

Dr. Cars­ten Chris­to­phery, Part­ner (Feder­füh­rung, Corporate/M&A), Gütersloh
Eva-Maria Gott­schalk, Part­ne­rin (Corporate/M&A), Gütersloh
Dr. Sandra Vyas, Part­ne­rin (Arbeits­recht), Paderborn
Björn Mai, Part­ner (Arbeits­recht), Detmold
Dr. Rüdi­ger Osten, Part­ner (Commer­cial), Detmold
Dr. Chris­toph Rempe, Part­ner (IP/IT, Kartell­recht), Bielefeld
Jannis Riedl, Asso­ciate (Corporate/M&A), Gütersloh
Dr. Dennis Piel­sti­cker, Asso­ciate (Gewerb­li­ches Miet­recht), Bielefeld
Chris­tian Rödding, Asso­ciate, (Commer­cial), Detmold

Probst Part­ner AG, Winter­thur, Schweiz
Franz Probst, Part­ner (Feder­füh­rung, Corporate/M&A)
Dr. Oliver Frit­schi, Part­ner (Corporate/M&A)
Thomas Würs­ten, Part­ner (Steu­er­recht)
Roy Levy, Part­ner (Arbeits­recht)
Alex­an­dra Williams-Winter, Asso­ciate (Corporate/M&A)

Browne Jacob­son LLP, London
Richard Cox, Part­ner (Corporate/M&A)

HLB Stück­mann, Biele­feld (Tax und Financial)
Miriam Roll, Part­ne­rin (Finan­cial Due Diligence)
Dr. Andreas Börger, Part­ner (Tax Due Diligence)
Prof. Dr. Dana Doege, Mana­ge­rin (Finan­cial Due Diligence)
Florian Weeg, Mana­ger (Tax Due Diligence)

Stra­tu­lat Albu­lescu, Buka­rest, Rumänien
Silviu Stra­tu­lat, Part­ner (Corporate/M&A)
Ana Kusak, Part­ner (Außen­wirt­schafts­recht Rumänien)
Tudor Ciam­bur, Part­ner (Gewerb­li­ches Mietrecht)
Amanda Csaki, Senior Asso­ciate (Corporate/M&A)

ROCAN, Düssel­dorf
Dr. Timo Anger­bauer, Part­ner (Außen­wirt­schafts­recht Deutschland)
Paul Dröß­ler, Part­ner (Außen­wirt­schafts­recht Deutschland)

Bera­ter BLANK-Gruppe: Solu­tio Schnei­der Rechts­an­walts­ge­sell­schaft mbH, Biberach
Armin Schnei­der, Part­ner (Feder­füh­rung Corporate/M&A)
Manuel Kemp­ter, Asso­ciate (Corporate/M&A)

Crone Consul­tancy, Wachenheim
WP / StB Prof. Andreas Crone (Corporate/M&A, Steuerrecht)

Über BRANDI Rechtsanwälte

BRANDI Rechts­an­wälte ist eine der führen­den mittel­stän­di­schen Wirt­schafts­kanz­leien in West­fa­len und Hanno­ver mit Stand­or­ten in Biele­feld, Detmold, Güters­loh, Hanno­ver, Pader­born und Minden sowie mit Koope­ra­ti­ons­bü­ros in Paris und Peking. Über 100 Rechts­an­wälte, von denen 26 auch Notare sind, bera­ten Unter­neh­men auf allen Gebie­ten des natio­na­len und inter­na­tio­na­len Wirt­schafts­rechts und des öffent­li­chen Rechts. BRANDI ist Mitglied des inter­na­tio­na­len Netz­werks PANGEA NET.  www.brandi.net.

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München — Das in Kopen­ha­gen ansäs­sige Ener­gie-Start-up Reel gibt eine 5 Million Euro Seed-Finan­zie­rung bekannt. Diese wird von Tran­si­tion, einem Risi­ko­ka­pi­tal­fonds, der sich auf Klima-Start-ups fokus­siert, ange­führt. Zu den weite­ren Geld­ge­bern gehö­ren die Bestands­in­ves­to­ren UVC Part­ners, The Foot­print Firm sowie eine Gruppe von Ener­gie­spe­zia­lis­ten und Grün­dern, darun­ter der Chief Project Deve­lo­p­ment Offi­cer von Clime­works, Daniel Nathan, und der Mitgrün­der von Netlify, Chris­tian Bach.

Um posi­tiv auf den Klima­wan­del zu wirken, muss sich die Art und Weise verän­dern, wie Unter­neh­men Strom erwer­ben und nutzen. Elek­tri­zi­tät zählt zu den Haupt­ver­ur­sa­chern von CO2-Emis­sio­nen welt­weit (IPCC 2022). Der gewerb­li­che und indus­tri­elle Verbrauch ist für zwei Drit­tel des gesam­ten globa­len Strom­ver­brauchs verantwortlich.

Reel bietet Unter­neh­men eine Alter­na­tive zum herkömm­li­chen Einkauf erneu­er­bare Ener­gien, insbe­son­dere hinsicht­lich des Herkunfts­nach­wei­ses. Denn die dafür gelten­den Zerti­fi­kate stehen häufig in der Kritik, nicht wirk­lich zur CO2-Redu­zie­run­gen beizu­tra­gen. Mit Reel können Unter­neh­men Strom­ab­nah­me­ver­träge (Power Purchase Agree­ments, PPA) abschlie­ßen, die Strom zum Fest­preis bieten und CO2-Emis­sio­nen redu­zie­ren, indem sie rege­ne­ra­tive Ener­gie ins Netz einspeisen.

Anders Engtoft Meldgaard, CCO und Mitbe­grün­der von Reel, dazu: “Diese Zerti­fi­kate führen dazu, dass die CO2-Reduk­ti­ons­an­stren­gun­gen der Unter­neh­men stark über­schätzt werden. Entspre­chend wird das Risiko, das Pari­ser Abkom­men zu verfeh­len, weiter erhöht. Reel hinge­gen ermög­licht es Unter­neh­men, zu jeder Stunde des Tages einen kohlen­stoff­freien Ener­gie­ver­brauch zu erreichen.“

Alex­an­der Kiltz (Foto © UVC), Prin­ci­pal bei UVC Part­ners und Beirats­mit­glied bei Reel, sagt: “Seit wir die Pre-Seed-Runde von Reel gelei­tet haben, konn­ten wir miter­le­ben, wie das Team seine Fähig­keit unter Beweis gestellt hat, ein cleve­res Geschäfts­mo­dell umzu­set­zen, das tief in die Wert­schöp­fungs­kette von Strom einge­bet­tet ist. Wir freuen uns auf die nächs­ten Schritte auf der Reise von Reel, indem wir zusätz­li­che Produkte einfüh­ren und in weitere Regio­nen expandieren.”

Reel plant mit dem Geld das Produkt­an­ge­bot zu erwei­tern und sein Strom­be­schaf­fungs­mo­dell auf kohlen­stoff­in­ten­si­ven Ener­gie­märk­ten in ganz Europa einzu­füh­ren. Dazu gehört auch die Vergrö­ße­rung des Teams, insbe­son­dere in den Berei­chen Entwick­lung, Vertrieb und Operations.

Über Reel

Reel ist der Strom­ver­sor­ger der nächs­ten Gene­ra­tion und bietet Unter­neh­men eine neue Form des Strom­ein­kaufs. Mit Reel können Unter­neh­men Strom­ab­nah­me­ver­träge (Power Purchase Agree­ments, PPA) abschlie­ßen, die Strom zum Fest­preis bieten und CO2-Emis­sio­nen redu­zie­ren, indem sie rege­ne­ra­tive Ener­gie ins Netz einspei­sen. Die Vision von Reel ist eine Welt, die zu 100 Prozent von erneu­er­ba­ren Ener­gien lebt.

Über UVC Partners

UVC Part­ners ist eine in München und Berlin ansäs­sige Early-Stage-Venture-Capi­tal-Gesell­schaft, die in euro­päi­sche B2B-Start-ups aus den Berei­chen Unter­neh­mens­soft­ware, indus­tri­elle Tech­no­lo­gien und Mobi­li­tät inves­tiert. Der Fonds inves­tiert in der Regel zwischen 0,5 und 10 Mio. € zu Beginn und bis zu 30 Mio. € insge­samt pro Unter­neh­men. Die Port­fo­lio-Unter­neh­men profi­tie­ren von der umfang­rei­chen Inves­ti­ti­ons- und Exit-Erfah­rung des Manage­ment­teams sowie von der engen Zusam­men­ar­beit mit Unter­neh­mer­TUM, Euro­pas führen­dem Inno­va­tions- und Grün­dungs­zen­trum. Mit über 400 Mitar­bei­ten­den und mehr als 100 Indus­trie­part­nern kann Unter­neh­mer­TUM auf eine lang­jäh­rige Erfah­rung im Aufbau junger Unter­neh­men zurück­grei­fen. Diese Koope­ra­tion gibt UVC Part­ners die Möglich­keit, Start-ups einen einzig­ar­ti­gen Zugang zu Talen­ten, Indus­trie­kun­den und ande­ren Finanz­part­nern zu bieten. www.uvcpartners.com

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München — PRIMEPULSE SE hat ihre Mehr­heits­be­tei­li­gung an der börsen­no­tier­ten KATEK SE veräus­sert. Käufer war die Kontron Acqui­si­ti­ons GmbH, eine hundert­pro­zen­tige Toch­ter­ge­sell­schaft der eben­falls börsen­no­tier­ten Kontron AG. Ein HEUKING-Team um den Münch­ner Part­ner Boris Dürr hat die PRIMEPULSE SE bei dieser Trans­ak­tion beraten.

Konkret ging es um den Verkauf von ca. 60% aller KATEK-Aktien. Der Kauf­preis für das Akti­en­pa­ket liegt bei ca. 130 Mio. Euro. Die kartell­recht­li­che Frei­gabe steht noch aus, der Voll­zug der Trans­ak­tion wird bis März 2024 erwar­tet. Kontron wird durch die Trans­ak­tion die Kontrolle über die KATEK SE erlan­gen und im Anschluss an die Trans­ak­tion ein Pflicht­an­ge­bot an die außen­ste­hen­den Aktio­näre unterbreiten.

Die KATEK-Gruppe zählt zu den führen­den Elek­tro­nik-Dienst­leis­tern in Europa. Das Leis­tungs­spek­trum deckt den gesam­ten Lebens­zy­klus elek­tro­ni­scher Baugrup­pen und Geräte ab. Einen beson­de­ren Schwer­punkt legt KATEK auf die Entwick­lung von Tech­no­lo­gien rund um rege­ne­ra­tive Ener­gien wie die Steu­er­elek­tro­nik für Photo­vol­taik-Anla­gen und intel­li­gente Lade­lö­sun­gen für Elek­tro­fahr­zeuge. Der KATEK-Konzern erwirt­schaf­tete mit seinen mehr als 3.500 Mitar­bei­tern an Stand­or­ten in Europa, Asien und Nord­ame­rika im Geschäfts­jahr 2023 Umsatz­er­löse von voraus­sicht­lich über 750 Mio. Euro.

Die PRIMEPULSE SE ist eine Invest­ment Holding mit Sitz in München. Hinter PRIMEPULSE stehen die erfolg­rei­chen Grün­der, Unter­neh­mer und lang­jäh­ri­gen Mana­ger der im TecDAX notier­ten CANCOM SE. Der Schwer­punkt der Inves­ti­ti­ons­tä­tig­keit der PRIMEPULSE liegt im IT- & Tech­no­lo­gie­sek­tor sowie in angren­zen­den Wachs­tums­märk­ten.  Zu den Port­fo­lio-Unter­neh­men der PRIMEPULSE zählen unter ande­rem die börsen­no­tierte Stem­mer Imaging AG sowie der Cloud Mana­ged Service Provi­der glueck­kanja AG.

Die öster­rei­chi­sche Kontron AG ist insbe­son­dere auf die selbst­stän­dige Kommu­ni­ka­tion zwischen Gerä­ten (Inter­net of Things, IoT) spezia­li­siert. Mit dem Erwerb von KATEK ergänzt Kontron das Produkt­port­fo­lio in den wachs­tums­star­ken Berei­chen Photo­vol­taik und eMobi­lity Smart Char­ging. Die Über­nahme der KATEK SE ist die größte Akqui­si­tion in der Firmen­ge­schichte von Kontron. Im Zusam­men­hang mit der Über­nahme erhöhte Kontron ihre Prognose für 2024 auf einen Konzern­um­satz von mindes­tens 1,9 Milli­ar­den Euro und einen Netto­ge­winn von rund 100 Millio­nen Euro.

Das Heuking-Team berät PRIMEPULSE regel­mä­ßig bei Trans­ak­tio­nen und ande­ren Projek­ten, so auch bereits 2018, als PRIMPULSE die dama­lige KATEK GmbH aus dem Kath­rein-Konzern über­nahm. In der Folge­zeit beglei­tete HEUKING mehrere Add-on Trans­ak­tion und unter­stützte auch beim Börsen­gang der KATEK SE im Jahr 2021.

Bera­ter PRIMEPULSE SE: HEUKING

Boris Dürr (Feder­füh­rung, M&A), Chris­tian Schild, LL.M. (Gesellschaftsrecht/M&A), Peter M. Schäff­ler (Steu­er­recht), Andreas Schruff, Felix Noack (beide Gesellschaftsrecht/M&A), alle München.

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Berlin / München — Sunday Natu­ral, eine führende Marke für hoch­wer­tige Vitamine, Mine­ra­lien und Nahrungs­er­gän­zungs­mit­tel, hat sich eine Inves­ti­tion von CVC Fund VIII gesi­chert. Die Part­ner­schaft zielt darauf ab, die Skalie­rung und inter­na­tio­nale Reich­weite des Unter­neh­mens zu unter­stüt­zen. Der Grün­der von Sunday Natu­ral, Jörg Schwei­kart, wird auch weiter­hin eine zentrale Rolle bei der stra­te­gi­schen Entwick­lung des Unter­neh­mens spie­len und maßgeb­lich am Unter­neh­men betei­ligt bleiben.

OMMAX unter­stützte Sunday Natu­ral mit einer Expan­si­ons­stra­te­gie und der anschlie­ßen­den Erstel­lung eines kommer­zi­el­len Fact­books, um den Einstieg des Inves­tors CVC vorzu­be­rei­ten. — Mit zwei Millio­nen Kunden im deutsch­spra­chi­gen Raum erziel­te­Sun­day Natu­ral 2021 einen Gewinn von fast zwölf Millio­nen Euro und wird auf eine Bewer­tung von 700 Millio­nen Euro geschätzt. Zuletzt stieg auch noch der namhafte Inves­tor CVC in das Unter­neh­men ein.

Konkret wurde ein umfas­sen­des Stra­te­gie­pro­jekt gestar­tet, um das Verständ­nis für die Markt­dy­na­mik und die wich­tigs­ten Akteure in verschie­de­nen Schlüs­sel­re­gio­nen (14+) zu verbes­sern, mit dem Ziel, die Möglich­kei­ten der Inter­na­tio­na­li­sie­rung und der Kanal­ex­pan­sion zu bewer­ten. In Kombi­na­tion mit einer digi­ta­len und kommer­zi­el­len Wett­be­werbs­bench­mar­king-Analyse unter­stütz­ten die OMMAX-Ergeb­nisse das Unter­neh­men bei der Ablei­tung wich­ti­ger Impli­ka­tio­nen für seine Go-to-Market-Stra­te­gie und bilde­ten die Grund­lage für ein kommer­zi­el­les Fact­book für poten­zi­elle Käufer.

Dr. Stefan Sambol, Part­ner und Mitbe­grün­der bei OMMAX, kommen­tiert: “Wir sind beein­druckt von der groß­ar­ti­gen digi­ta­len Umset­zung der Stra­te­gie von Sunday Natu­ral und seiner Fähig­keit, seinen treuen Kunden­stamm zu reaktivieren. ”

Über Sunday Natural

Sunday Natu­ral ist eine führende D2C-Marke für Premium-Nahrungs­er­gän­zungs­pro­dukte, die sich durch hohe Quali­tät und ein brei­tes Produkt­an­ge­bot auszeich­net und auf Nach­hal­tig­keit und Trans­pa­renz setzt. Das Unter­neh­men verfolgt einen Multi-Chan­nel-Ansatz mit dem Fokus auf den Direkt­ver­trieb an Verbrau­cher (D2C) über seine Website sowie die Nutzung seines Thera­peu­ten­netz­werks. Sunday Natu­ral wurde 2013 in Berlin gegrün­det und hat sich schnell zu einer der größ­ten Premium-Nahrungs­er­gän­zungs­mar­ken in Europa mit mehr als 1.0.000 Produk­ten aus den Berei­chen Nahrungs­er­gän­zungs­mit­tel, Vitamine, Tees, Super­foods und Kosme­tik entwickelt.

Über seine D2C-Online-Platt­form Sunday.de vertreibt das Unter­neh­men seine Produkte an über eine Million treue Kunden pro Jahr und erzielt damit einen Umsatz von rund 100 Millio­nen Euro im Jahr 2022. Diese starke Kunden­af­fi­ni­tät und ‑treue ist ein Beweis für das Enga­ge­ment von Sunday Natu­ral für Quali­tät und hat dazu geführt, dass die Marke von ihrer Commu­nity wirk­lich geliebt wird. www.sunday.de.

Über Ommax — Jeder kann ein digi­ta­ler Markt­füh­rer werden

Wir sind ein schnell wach­sen­des digi­ta­les Stra­te­gie­be­ra­tungs­un­ter­neh­men, das sich auf Trans­ak­ti­ons­be­ra­tung, Stra­te­gie und End-to-End-Ausfüh­rung von digi­ta­len Initia­ti­ven spezia­li­siert hat. Unsere Vision ist es, welt­weit digi­tale Führungs­per­sön­lich­kei­ten aufzu­bauen, um Inno­va­tio­nen zu fördern und das digi­tale Wachs­tum und die Renta­bi­li­tät zu beschleu­ni­gen. In den letz­ten 12 Jahren haben wir mehr als 300 M&A‑Transaktionen mit einem Trans­ak­ti­ons­wert von mehr als 18 Milli­ar­den Euro und mehr als 2.000 inter­na­tio­nale Wert­schöp­fungs­pro­jekte in verschie­de­nen Bran­chen für führende Private-Equity-Firmen in den Berei­chen Geschäfts­stra­te­gie, digi­tale opera­tive Exzel­lenz, fort­schritt­li­che Daten­stra­te­gie, Analy­tik, Tech­no­lo­gie und Auto­ma­ti­sie­rung durch­ge­führt. Als Vorrei­ter für ganz­heit­li­che daten­ge­trie­bene Stra­te­gie­be­ra­tung und End-to-End-Umset­zung sind wir das führende Bera­tungs­un­ter­neh­men im globa­len Private-Equity-Bereich, das erst­klas­sige digi­tale Stra­te­gien und Wert­schöp­fung entwi­ckelt und umsetzt. www.ommax.de

Bera­ter Sunday Natu­ral: Houli­han Lokey

Bera­ter CVC: Rothschild

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Karls­ruhe – INERATEC, ein Pionier in der Entwick­lung und Produk­tion synthe­ti­scher Kraft­stoffe, hat in einer Finan­zie­rungs­runde 118 Mio. € einge­sam­melt. Damit wird die Kommer­zia­li­sie­rung von CO2-neutra­len e‑Fuels beschleu­nigt. Die Series‑B Wagnis­ka­pi­tal­fi­nan­zie­rung wird ange­führt von dem US-ameri­ka­ni­schen Inves­tor Piva Capi­tal mit zusätz­li­cher inter­na­tio­na­ler Betei­li­gung von HG Ventures, TDK Ventures, Copec WIND Ventures, RockCreek, Emer­ald und Samsung Ventures sowie der verstärk­ten Unter­stüt­zung bestehen­der Inves­to­ren, darun­ter Groß­un­ter­neh­men wie ENGIE New Ventures, Safran Corpo­rate Ventures und Honda.

“Diese Finan­zie­rungs­runde ist ein wich­ti­ger Meilen­stein für INERATEC und den Über­gang von fossi­len Brenn­stof­fen zu nach­hal­ti­gen e‑Fuels. Mit diesem Kapi­tal sind wir in der Lage, einen Para­dig­men­wech­sel im Ener­gie­sek­tor herbei­zu­füh­ren. Unser Fokus ist klar: Wir wollen diese Inves­ti­tion für die welt­weite Skalie­rung von e‑Fuels nutzen. Um konkrete Schritte in die nächste Ära der Mobi­li­tät zu gehen, planen wir bis 2030 die Umwand­lung von 1 GW erneu­er­ba­rer Ener­gie in 165.000 Tonnen nach­hal­tige e‑Fuels”, so Dr.-Ing. Tim Bölt­ken, CEO von INERATEC.

Erneu­er­bare Alter­na­tive für fossile Brennstoffe

Über 4.000 Millio­nen Tonnen fossi­les Rohöl werden jedes Jahr zu Kraft­stof­fen und chemi­schen Produk­ten verar­bei­tet. Ein Groß­teil der Nach­frage kommt aus Bran­chen, die auf die spezi­fi­schen Eigen­schaf­ten dieser fossi­len Produkte ange­wie­sen sind. In der Luft­fahrt, der Schiff­fahrt und der chemi­schen Indus­trie ist eine nach­hal­tige Trans­for­ma­tion auf erneu­er­bare Mole­küle damit eine zentrale Heraus­for­de­rung. Diese Sekto­ren sind derzeit ausnahms­los auf fossile Brenn­stoffe ange­wie­sen und suchen drin­gend nach erneu­er­ba­ren Alter­na­ti­ven, um ihre Klima­ziele zu errei­chen. Es wird erwar­tet, dass sich die Nach­frage nach „Drop-in“-e-Fuels, also synthe­ti­schen Kraft­stof­fen, die aus erneu­er­ba­rem Strom, grünem Wasser­stoff und CO2 herge­stellt werden und die nur geringe oder gar keine Anpas­sun­gen an die bestehende Kraft­stoff­in­fra­struk­tur erfor­dern, bis 2030 verdrei­fa­chen und bis 2050 jedes Jahr um 19% stei­gern wird.

Eine wegwei­sende Technologie

Die Welt bewegt sich in Rich­tung saube­re­rer Ener­gie­lö­sun­gen, und INERATEC führt die Trans­for­ma­tion im Bereich klima­neu­tra­ler Kraft­stoffe an. INERA­TECs skalier­bare, paten­tierte Tech­no­lo­gie ermög­licht die effi­zi­ente Produk­tion von e‑Fuels. Der Prozess umfasst zwei Haupt­schritte: Zuerst werden CO2 und Wasser­stoff in ein Synthe­se­gas umge­wan­delt. Im zwei­ten Schritt werden in einem weite­ren Reak­tor aus Synthe­se­gas die entspre­chen­den Kraft­stoff­frak­tio­nen herge­stellt. Die e‑Fuels entspre­chen den Stan­dards, die für Indus­trien mit hohem fossi­len Brenn­stoff­ver­brauch wie der Luft­fahrt, Schiff­fahrt und der chemi­schen Indus­trie vorge­se­hen sind.

Seit der Grün­dung im Jahr 2016 hat INERATEC zahl­rei­che Pilot­an­la­gen gebaut und betrie­ben und arbei­tet mit über 30 Kunden in den jewei­li­gen Anwen­dungs­be­rei­chen zusam­men. Darüber hinaus wurde das Unter­neh­men mit mehre­ren wich­ti­gen Prei­sen ausge­zeich­net, darun­ter der Deut­sche Grün­der­preis, der Next Economy Award und der EARTO Award. Kürz­lich wurde INERATEC von UpLink, der Inno­va­ti­ons­platt­form des Welt­wirt­schafts­fo­rums, als Top-Inno­va­tor im Bereich nach­hal­tige Flug­kraft­stoffe ausgewählt.

Auswei­tung des globa­len Impacts

Das neue Kapi­tal wird dazu verwen­det, die Seri­en­pro­duk­tion von INERA­TECs Power-to-X-Anla­gen im indus­tri­el­len Maßstab zu star­ten und die Produk­tion von e‑Fuels aus recy­cel­tem CO2 und erneu­er­ba­ren Ener­gien voran­zu­trei­ben. Darüber hinaus hat INERATEC mit dem Bau seiner bisher größ­ten Anlage in Frank­furt begon­nen und expan­diert weiter durch inter­na­tio­nale Projekte, wie z.B. in den Nieder­lan­den und Chile. Diese Expan­sion wird die Produk­tion um das 1.500-fache stei­gern, wobei jähr­lich über 12.000.000 Tonnen CO2 recy­celt werden. Darüber hinaus soll die Tech­no­lo­gie welt­weit einge­setzt werden – über­all dort, wo CO2 und erneu­er­bare Ener­gie verfüg­bar sind.

“Die bahn­bre­chende Tech­no­lo­gie von INERATEC ist die viel­ver­spre­chendste e‑Fuels-Lösung, die wir bisher für die am schwie­rigs­ten zu dekar­bo­ni­sie­ren­den Sekto­ren wie Luft­fahrt, Schiff­fahrt und Chemie gese­hen haben. Das Unter­neh­men stellt nicht nur e‑Fuels her. Seine Reak­to­ren sind effi­zi­en­ter, skalier­bar und ermög­li­chen der Indus­trie die Umwand­lung von über­schüs­si­gem CO2, grüne Elek­tro­nen und Wasser­stoff, um unter­schied­lichste Bedürf­nisse zu befrie­di­gen. Von Kraft­stof­fen für Autos, Flug­zeuge und Schiffe bis hin zu grünen Chemi­ka­lien für unse­ren tägli­chen Bedarf. Wir glau­ben, dass INERATEC die beste Lösung bereit­hält, um die Indus­trie zu verän­dern. So können wir unser gemein­sa­mes Ziel zu errei­chen, uns von fossi­len Brenn­stof­fen abzu­wen­den”, erklärt Adzmel Adznan, Grün­dungs­part­ner bei Piva Capital.

Das Inves­to­ren-Konsor­tium für die Serie-B-Finan­zie­rungs­runde besteht aus:

Planet A Ventures, MPC, High-Tech Grün­der­fonds, FO Holding, Safran Corpo­rate Ventures, Honda, ENGIE New Ventures, HG Ventures, TDK, Copec WIND Ventures, RockCreek, Emer­ald , Samsung Ventures, Piva Capital.

Über INERATEC

INERATEC ist ein Pionier auf dem Gebiet der Power-to-Liquid-Anwen­dun­gen. Das Unter­neh­men liefert nach­hal­tige e‑Fuels sowie chemi­sche Produkte. In modu­la­ren chemi­schen Anla­gen für Power-to-X- und Gas-to-Liquid-Anwen­dun­gen werden mit Wasser­stoff aus erneu­er­ba­rem Strom und Treib­haus­ga­sen wie CO2 E‑Kerosin, CO2-neutra­les Benzin, saube­ren Diesel oder synthe­ti­sche Wachse, Metha­nol oder SNG herge­stellt. Das 2016 gegrün­dete Unter­neh­men hat bereits groß­tech­ni­sche Power-to-Liquid-Anla­gen an deut­schen Stand­or­ten reali­siert, um die Verfüg­bar­keit von nach­hal­ti­gen Kraft­stof­fen und Chemi­ka­lien in verschie­de­nen Verkehrs­be­rei­chen wie der Luft­fahrt zu erhö­hen. Weitere Infor­ma­tio­nen finden Sie unter www.ineratec.com.

Über Piva Capital

Piva Capi­tal ist eine in San Fran­cisco ansäs­sige Risi­ko­ka­pi­tal­ge­sell­schaft, die in visio­näre Unter­neh­mer inves­tiert, die mit bahn­bre­chen­den Tech­no­lo­gien und inno­va­ti­ven Geschäfts­mo­del­len die kriti­schen indus­tri­el­len Heraus­for­de­run­gen der Welt lösen.  www.Piva.vc

Über den High-Tech Gründerfonds

Der Seed­in­ves­tor High-Tech Grün­der­fonds (HTGF) finan­ziert Tech­no­lo­gie-Start-ups mit Wachs­tums­po­ten­tial und hat seit 2005 mehr als 700 Start-ups beglei­tet. Mit dem Start des vier­ten Fonds hat der HTGF rund 1,4 Milli­ar­den Euro under Manage­ment. Das Team aus erfah­re­nen Invest­ment Mana­gern und Start-up-Exper­ten unter­stützt die jungen Unter­neh­men mit Know-how, Unter­neh­mer­geist und Leiden­schaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Grün­dun­gen aus den Berei­chen Digi­tal-Tech, Indus­trial-Tech, Life Scien­ces, Chemie und angren­zende Geschäfts­fel­der. Rund 5 Milli­ar­den Euro Kapi­tal inves­tier­ten externe Inves­to­ren bislang in mehr als 2.000 Folge­fi­nan­zie­rungs­run­den in das HTGF-Port­fo­lio. Außer­dem hat der Fonds bereits Anteile an mehr als 170 Unter­neh­men erfolg­reich verkauft.
Zu den Fonds­in­ves­to­ren der Public-Private-Part­ner­ship zählen das Bundes­mi­nis­te­rium für Wirt­schaft und Klima­schutz, die KfW Capi­tal sowie 45 Unter­neh­men aus unter­schied­lichs­ten Bran­chen.  www.htgf.de

 

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Frank­furt a. M. —  Dr. Barbara Sturm hat die Mehr­heit an der Barbara Sturm Mole­cu­lar Cosme­tics GmbH an das spani­sche Kosme­tik­un­ter­neh­men Puig verkauft. Gibson, Dunn & Crut­cher LLP hat Barbara Sturm bei dieser Trans­ak­tion beraten.

Der spani­sche Kosme­tik­gi­gant Puig hat die wesent­li­che Mehr­heit an der Marke Dr. Barbara Sturm erwor­ben. Der Preis bleibt vertrau­lich, gut sieben­stel­lig dürfte er sein. „Wir sind sehr stolz, eine Marke von dem Kali­ber einer Dr. Barbara Sturm in unse­rem Haus für ‚Love­brands‘ will­kom­men zu heißen“, lässt sich CEO Marc Puig zitie­ren. Ihre „Glow Drops“ sind ein rich­ti­ger Verkaufs­schla­ger. Die Düssel­dor­fe­rin, die einen Minder­heits­an­teil behält, bleibt als verant­wort­li­che Produkt­ent­wick­le­rin und Markengesicht.

Dem Corpo­rate-Team von Gibson Dunn unter Feder­füh­rung des New Yorker Part­ners Andrew M. Herman und des Münch­ner Part­ners Dr. Ferdi­nand From­hol­zer gehör­ten die Münch­ner Part­ner Sonja Rutt­mann und Dr. Markus Nauheim, sowie die Münch­ner Asso­cia­tes Dr. Marcus Geiss, Maxi­mi­lian Schnie­wind und Johan­nes Reul an. Der Münch­ner Part­ner Kai Gesing beriet zu IP- und kartell­recht­li­chen Fragen, unter­stützt von den Münch­ner Asso­cia­tes Chris­toph Jacob und Yannick Ober­acker im Bereich IP und dem Frank­fur­ter Asso­ciate Jan Voll­kam­mer im Kartell­recht. In Frank­furt beriet Coun­sel Alex­an­der Klein zu Finan­zie­rungs­aspek­ten. Der Londo­ner Part­ner James Cox beriet in arbeits­recht­li­chen Fragen.

Über Gibson Dunn

Gibson, Dunn & Crut­cher LLP ist eine der führen­den inter­na­tio­na­len Anwalts­kanz­leien und wird in Bran­chen­um­fra­gen und von den maßgeb­li­chen Publi­ka­tio­nen unter den welt­wei­ten Top-Kanz­leien geführt. Mit mehr als 1.800 Anwäl­ten in 21 Büros ist die Kanz­lei in allen wich­ti­gen Wirt­schafts­re­gio­nen global vertre­ten. Die Büros von Gibson Dunn befin­den sich in Abu Dhabi, Brüs­sel, Century City, Dallas, Denver, Dubai, Frank­furt, Hong­kong, Hous­ton, London, Los Ange­les, München, New York, Orange County, Palo Alto, Paris, Peking, Riad, San Fran­cisco, Singa­pur und Washing­ton, D.C. Weitere Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie unter www.gibsondunn.com.

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Berlin – YPOG hat den Growth Equity-Fonds Planet First Part­ners bei der Serie C- Finan­zie­rungs­runde von FINN in Höhe von €100 Millio­nen umfas­send recht­lich bera­ten. Planet First führte die Runde an, weitere Bestands­in­ves­to­ren betei­lig­ten sich an der neuer­li­chen Finan­zie­rungs­runde. Dazu gehören unter ande­rem HV Capi­tal, Korelya Capi­tal, UVC Part­ners, White Star Capi­tal und Picus Capi­tal. Die Bewer­tung von FINN steigt damit auf über US$600 Millionen.

Das 2019 gegründete Star-Up FINN hat eine Auto-Abo-Platt­form entwi­ckelt, die Mobilität flexi­bel und gleich­zei­tig klima­neu­tral machen möchte.

Mit dem einge­sam­mel­ten Kapi­tal will das Münchner Unter­neh­men sein Wachs­tum im Elek­tro­auto- Segment beschleu­ni­gen, mit dem Ziel, den Anteil an emis­si­ons­ar­men Fahr­zeu­gen von aktu­ell 40 Prozent bis 2028 mehr als zu verdop­peln und so Menschen die Möglichkeit geben, Elek­tro­au­tos im Alltag zu testen. Bislang hat das Start-Up mehr als 25.000 Abon­nen­ten und erwirt­schaf­tet zuletzt etwa €160 Millio­nen Jahresumsatz.

YPOG Team:

Dr. Tim Schlösser (Lead, Tran­sac­tions), Part­ner, Berlin Dr. Benja­min Ullrich (Tran­sac­tions), Part­ner, Berlin Matthias Kres­ser (Tran­sac­tions), Part­ner, Berlin
Tobias Lovett (Tran­sac­tions), Senior Asso­ciate, Berlin Florian Bacher (Tran­sac­tions), Asso­ciate, Berlin Barbara Hasse (Tran­sac­tions), Asso­ciate, Berlin

Über Planet First Partners

Planet First Part­ners ist eine Growth Equity-Platt­form, die in disrup­tive Unter­neh­mer inves­tiert und mit ihnen Part­ner­schaf­ten eingeht, um technologiegestützte Unter­neh­men zu vergrößern, die eine zweck­ge­rich­tete Mission, profi­ta­bles Wachs­tum und eine auf den Menschen ausge­rich­tete Kultur mitein­an­der verbin­den. Der Fonds hat Kapi­tal­be­tei­li­gun­gen in Höhe von €450 Millio­nen gesam­melt. Als Arti­kel 9‑Fonds wendet Planet First Part­ners eine strenge Metho­dik für nach­hal­tige Inves­ti­tio­nen an und verpflich­tet sich, stets die höchsten Stan­dards und strengs­ten Krite­rien einzu­hal­ten. Planet First Part­ners wurde 2020 gegründet und besteht aus einem hoch­qua­li­fi­zier­ten und erfah­re­nen Team von Invest­ment- und Nach­hal­tig­keits­exper­ten, die sich auf die Maxi­mie­rung und Opti­mie­rung der Nach­hal­tig­keit konzen­trie­ren. Ergänzt wird das Team durch einen Beirat, der sich aus führenden Persönlichkeiten aus Wirt­schaft und Poli­tik zusam­men­setzt. www.planetfirst.partners

Über YPOG

YPOG ist eine Spezi­al­kanz­lei für Steuer- und Wirt­schafts­recht, die in den Kern­be­rei­chen Funds, Tax, Banking & Finance und Tran­sac­tions tätig ist. Das Team von YPOG berät eine breite Viel­falt an Mandan­ten. Dazu gehören aufstre­bende Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men und familiengeführte mittelständische Unter­neh­men genauso wie Konzerne und Private Equity-/Ven­ture Capi­tal Fonds. YPOG ist eine der führenden Adres­sen für Venture Capi­tal, Private Equity und Fonds­struk­tu­rie­rung in

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München – In einer von Newion ange­führ­ten Runde konn­ten insge­samt 7,5 Millio­nen USD aufge­bracht werden, wobei sich neben Newion auch Inves­to­ren wie XAnge, Nauta, River­side Acce­le­ra­tion Capi­tal und Picea Capi­tal betei­lig­ten. Das erfolg­rei­che Invest­ment erhöht das Gesamt­fun­ding von airfo­cus auf 15 Millio­nen USD und ebnet den Weg für die globale Expan­sion auf dem milli­ar­den- schwe­ren Markt für Produkt­ma­nage­ment-Soft­ware. Green­Gate Part­ners hat Newion bei dieser Trans­ak­tion beraten.

Als welt­weit erstes modu­la­res Produkt­ma­nage­ment-Tool hat sich airfo­cus bereits einen Namen gemacht. Die Soft­ware unter­stützt bei der Bewäl­ti­gung zentra­ler Heraus­for­de­run­gen von Unter­neh­men, darun­ter Road­map­ping, Prio­ri­sie­rung, Kunden­ana­ly­sen und die Ausrich­tung an OKRs (Objec­ti­ves and Key Results). Mit über 800 Kunden welt­weit setzt airfo­cus neue Maßstäbe im Bereich der Produktmanagement-Software.

Malte Scholz, Mitbe­grün­der und CEO von airfo­cus (Foto, Mitte © airfocus):
“Diese Finan­zie­rung ist von entschei­den­der Bedeu­tung. Wir entwi­ckeln nicht nur Soft­ware, sondern ein einheit­li­ches Product Opera­ting System. Unsere KI-gestützte Platt­form wird die Arbeits­weise von Produkt­ma­na­gern verän­dern. Die Entschei­dungs­fin­dung wird effi­zi­en­ter und effektiver.”

Über airfo­cus

airfo­cus wurde 2017 in Hamburg gegrün­det und bietet eine einzig­ar­tige, flexi­ble End-to-End-Produkt­ma­nage­ment-Platt­form. Mit einer wach­sen­den globa­len Präsenz und unter­stützt von bedeu­ten­den VCs, hat sich das Unter­neh­men dazu verpflich­tet, Teams zu befä­hi­gen, bessere Produkte schnel­ler zu entwi­ckeln. — airfocus.com

Über XAnge

XAnge ist ein führen­des euro­päi­sches, von Bcorp zerti­fi­zier­tes Risi­ko­ka­pi­tal­un­ter­neh­men mit Sitz in Paris, Berlin und München. Mit einem verwal­te­ten Vermö­gen von 600 Mio. Euro inves­tiert das Unter­neh­men in euro­päi­sche inno­va­tive Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men in der Früh­phase, die in den Berei­chen Digi­tal Consu­mer, Enter­prise und Data, Fintech und Deept­ech tätig sind. Seit seiner Grün­dung im Jahr 2003 hat XAnge mehr als 200 schnell wach­sende Unter­neh­men in ihrer unter­neh­me­ri­schen Entwick­lung unter­stützt. Das Team arbei­tet mit visio­nä­ren Grün­dern mit star­ken Werten und inter­na­tio­na­len Ambi­tio­nen wie Ledger, Odoo, Lydia oder Believe Digi­tal zusam­men. xange.vc

Über Nauta Capital

Nauta ist eine paneu­ro­päi­sche Risi­ko­ka­pi­tal­ge­sell­schaft, die in B2B-Soft­ware­un­ter­neh­men im Früh­sta­dium inves­tiert und über Büros in London und Barce­lona verfügt. Mit einem verwal­te­ten Vermö­gen von über einer halben Milli­arde und einem Team von 20 Mitar­bei­tern ist Nauta einer der größ­ten euro­päi­schen VCs mit B2B-Fokus. Als bran­chen­un­ab­hän­gi­ger Inves­tor inter­es­siert sich Nauta vor allem für B2B-SaaS-Lösun­gen mit star­ken Netz­werk­ef­fek­ten, verti­kal ausge­rich­tete Unter­neh­mens­tech­no­lo­gien, die große Indus­trien umge­stal­ten, sowie für Unter­neh­men, die Deep-Tech-Anwen­dun­gen einset­zen, um die Heraus­for­de­run­gen großer Unter­neh­men zu lösen. Nauta hat Inves­ti­tio­nen in mehr als 80 Unter­neh­men gelei­tet, darun­ter Brand­watch, Lodgify, Mercaux, Holded, Onna, MishiPay, Land­bot, AppFol­low, ifeel und Cledara. — nautacapital.com

Über River­side Acce­le­ra­tion Capital

River­side Acce­le­ra­tion Capi­tal (RAC) bietet flexi­bles Wachs­tums­ka­pi­tal für B2B-Soft­ware- und Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men in der Expan­si­ons­phase. RAC ist Teil von The River­side Company, einer globa­len priva­ten Invest­ment­ge­sell­schaft, die sich auf Inves­ti­tio­nen in wach­sende Unter­neh­men mit einem Wert von bis zu 400 Millio­nen US-Dollar konzen­triert. Seit seiner Grün­dung im Jahr 1988 hat River­side mehr als 980 Inves­ti­tio­nen getä­tigt. Die inter­na­tio­na­len Private Equity- und struk­tu­rier­ten Kapi­tal-Port­fo­lios des Unter­neh­mens umfas­sen mehr als 150 Unter­neh­men. riverside.ac

Über Picea Capital

Picea Capi­tal ist eine stufen­un­ab­hän­gige Invest­ment­ge­sell­schaft mit Sitz in Hamburg, die sich haupt­säch­lich auf digi­tale Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men konzentriert.

Über Newion
Newion ist ein Venture Capi­tal-Unter­neh­men mit Sitz in Amster­dam und opera­ti­ver Tätig­keit in der Bene­lux-Region, Deutsch­land und den Nordics. Seit mehr als 20 Jahren konzen­triert sich Newion ausschließ­lich darauf, viel­ver­spre­chende B2B SaaS-Start­ups zu unter­stüt­zen. Der neueste Fonds, Newion 4, wurde 2022 aufge­legt und wird durch die Euro­päi­sche Union über den InvestEU-Fonds unterstützt.

Über Green­Gate Partners

Green­Gate Part­ners hat sich mit seinem Corpo­rate-Team insbe­son­dere auf die Berei­che M&A und Venture Capi­tal spezia­li­siert. Die juris­ti­sche Exper­tise von Green­Gate Part­ners erstreckt sich im Venture Capi­tal-Bereich von der Grün­dung über die verschie­de­nen Finan­zie­rungs­run- den bis hin zum Exit. Green­Gate Part­ners setzt regel­mä­ßig Maßstäbe auf dem deut­schen Markt und bietet umfas­sende Bera­tungs­dienst­leis­tun­gen für inlän­di­sche und auslän­di­sche Venture Capi­tal-Fonds, stra­te­gi­sche Inves­to­ren, Busi­ness Angels sowie Gründer, Start-ups und Mana­ger an.

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