ALTERNATIVE FINANZIERUNGSFORMEN
FÜR UNTERNEHMER UND INVESTOREN
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Salzburg/ Düsseldorf/ Wipper­fürth — Dreyer Capi­tal hat die BAFATEX Bellin­groth GmbH & Co. KG über­nom­men. Just Finance hat Dreyer Capi­tal als exklu­si­ver Finan­zie­rungs­be­ra­ter bei dieser Trans­ak­tion beglei­tet.  BAFATEX Bellin­groth GmbH & Co. KG wurde bei dieser Trans­ak­tion von BELGRAVIA & CO beraten.

Durch einen struk­tu­rier­ten und eng abge­stimm­ten Finan­zie­rungs­pro­zess konnte die Trans­ak­tion zügig und verbind­lich umge­setzt werden. Im Zentrum stan­den die Fort­füh­rung und die stra­te­gi­sche Weiter­ent­wick­lung eines spezia­li­sier­ten Hidden Cham­pion im Mittel­stand. Die vertrau­ens­volle Zusam­men­ar­beit aller Parteien und die klare stra­te­gi­sche Ausrich­tung bilde­ten die Grund­lage für einen erfolg­rei­chen Transaktionsprozess.

BAFATEX Bellin­groth

BAFATEX Bellin­groth ist ein etablier­ter Anbie­ter tech­ni­scher Vlies­stoffe mit Sitz in Nord­rhein-West­fa­len. Seit über 60 Jahren entwi­ckelt und produ­ziert das Unter­neh­men hoch­wer­tige Faden­ge­lege für Anwen­dun­gen in der Bau‑, Textil- und Verpa­ckungs­in­dus­trie sowie im Leicht­bau und Sport­be­reich. Die Über­gabe an eine neue Eigen­tü­mer­struk­tur erfolgte im Rahmen einer voraus­schau­end gestal­te­ten Nach­fol­ge­lö­sung. Das bestehende Manage­ment wird schritt­weise ergänzt und lang­fris­tig in die zukünf­tige Entwick­lung eingebunden.

Dreyer

Dreyer ist ein unter­neh­me­risch gepräg­tes Family Office mit Sitz in Öster­reich und lang­jäh­ri­ger Erfah­rung in der Betei­li­gung an mittel­stän­di­schen Unter­neh­men im DACH-Raum. Der Fokus liegt auf nach­hal­ti­gem Wachs­tum, opera­ti­ver Weiter­ent­wick­lung und lang­fris­ti­ger Part­ner­schaft. Die Betei­li­gung an BAFATEX fügt sich stra­te­gisch in das bestehende Port­fo­lio ein und soll mit einem erfah­re­nen Führungs­team weiter ausge­baut werden. Abge­wi­ckelt wurde die Trans­ak­tion über die Dreyer Capi­tal GmbH unter der Führung von Konstan­tin Dreyer.

Konstan­tin Dreyer (Foto © Dreyer), Mana­ging Part­ner von Dreyer Capi­tal, Salz­burg über die Zusam­men­ar­beit mit Just Finance:
„Die Über­nahme von BAFATEX war für uns ein stra­te­gisch wich­ti­ger Schritt, bei dem es auf Verläss­lich­keit, Tempo und struk­tu­rel­les Denken ankam. Unser Finan­zie­rungs­be­ra­ter Markus Fong und Just Finance GmbH haben uns in der Finan­zie­rung nicht nur fach­lich über­zeugt, sondern auch mit Weit­blick und Prag­ma­tis­mus den gesam­ten Finan­zie­rungs­pro­zess orga­ni­siert. Beson­ders in dem wich­ti­gen Teil­pro­zess der Finan­zie­rung ist es für uns als Family Office wert­voll, einen Part­ner an unse­rer Seite zu wissen, der unsere unter­neh­me­ri­sche Denk­weise versteht und flexi­bel auf komplexe Anfor­de­run­gen reagiert.“

Markus Fong, Geschäfts­füh­rer Just Finance:
„Die Nach­fol­ge­lö­sung für BAFATEX zeigt eindrucks­voll, wie durch die Kombi­na­tion aus einem erfolg­rei­chen Hidden Cham­pion im Mittel­stand und einem hoch­pro­fes­sio­nel­lem Family Office Werte lang­fris­tig gesi­chert und weiter­ent­wi­ckelt werden können.“

Bera­ter Dreyer Group: Just Finance — www.justfinance.de

Bera­ter BAFATEX Bellin­groth GmbH & Co. KG: BELGRAVIA & CO. —www.belgravia-co.com

 

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Nürn­berg / New York — Die an der NASDAQ notierte globale Invest­ment­ge­sell­schaft Carlyle inves­tiert in den Nürn­ber­ger Soft­ware­an­bie­ter Ingen­tis, der auf Lösun­gen zur Stei­ge­rung der orga­ni­sa­tio­na­len Effek­ti­vi­tät spezia­li­siert ist. Der bishe­rige Inves­tor Maguar Capi­tal Part­ners und die Grün­der verkau­fen ihre Anteile an Carlyle. Es ist der zweite erfolg­rei­cher Exit für den Münch­ner Soft­ware-Inves­tor aus seinem Fund I. — Im Rahmen der Trans­ak­tion reinves­tiert das bestehende Manage­ment­team von Ingen­tis und wird das Unter­neh­men weiter­hin führen.

Ingen­tis entwi­ckelt Soft­ware­lö­sun­gen für Org Charts, Org Design und Org Analy­tics, mit denen Unter­neh­men ihre orga­ni­sa­to­ri­sche Effek­ti­vi­tät und Leis­tungs­fä­hig­keit konti­nu­ier­lich stei­gern können. Das Unter­neh­men wurde 1997 gegrün­det und ist heute in über 50 Ländern aktiv. Seit 2022 steht Joachim Rotzin­ger als CEO an der Spitze. Maguar Capi­tal hatte im Jahr 2021 in Ingen­tis investiert.

“Ingen­tis verkör­pert, was wir bei Maguar suchen: ein star­kes Grün­der­team, ein exzel­len­tes Produkt und großes Wachs­tums­po­ten­zial. Wir danken dem Team für die vertrau­ens­volle Zusam­men­ar­beit und sind über­zeugt, dass Carlyle den idea­len Part­ner für das nächste Kapi­tel darstellt.” So Arno Poschik (Foto@ Maguar), Matthias Ick und Gunther Thies., Grün­dungs­part­ner Maguar.

Carlyle (NASDAQ: CG) ist eine globale Invest­ment­ge­sell­schaft mit fundier­ter Bran­chen­ex­per­tise, die priva­tes Kapi­tal in allen Geschäfts­be­rei­chen einsetzt und ihre Akti­vi­tä­ten in drei Geschäfts­be­rei­chen betreibt: Global Private Equity, Global Credit und Carlyle AlpIn­vest. Carlyle beschäf­tigt mehr als 2.300 Mitar­bei­ter in 29 Nieder­las­sun­gen auf vier Konti­nen­ten. Zum 31. März 2025 verwal­tet Carlyle ein Vermö­gen von 453 Milli­ar­den US-Dollar (Assets under Management).

Maguar Capi­tal mit Haupt­sitz in München wurde 2019 von Matthias Ick, Gunther Thies und Arno Poschik gegrün­det. Maguar konzen­triert sich auf Inves­ti­tio­nen in kleine und mittel­stän­di­sche B2B-Soft­ware­un­ter­neh­men vor allem in der DACH-Region.

Ingen­tis wurde 1997 von seinen vier Grün­dern ins Leben geru­fen. Im Jahr 2021 holten sie Maguar als Mehr­heits­ak­tio­när an Bord. POELLATH hat auch bei dieser Trans­ak­tion beraten.

Bera­ter Ingen­tis: POELLATH hat die Grün­der (erneut) recht­lich und steu­er­lich mit dem folgen­den Team beraten:

Otto Haber­stock, M.C.J. (NYU) (Part­ner, Feder­füh­rung, M&A, Private Equity)
Alex­an­der Pfef­fer­ler (Coun­sel, M&A, Private Equity)
Gerald Herr­mann (Asso­cia­ted Part­ner, Steuerrecht)
Moritz Löff­ler, LL.M. (Senior Asso­ciate, M&A, Private Equity)

www.pplaw.com

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Köln — GÖRG hat die Enca­vis AG beim Erwerb eines Wind­park-Projekts im sauer­län­di­schen Sundern-Allen­dorf umfas­send bera­ten. Die Trans­ak­tion des noch im Bau befind­li­chen Wind­parks umfasst fünf Wind­ener­gie-Anla­gen des Typs Nordex N163 mit einer Gesamt­leis­tung von 34 MW.

Der Verkäu­fer, die PNE AG, errich­tet den Wind­park und wird das Projekt schlüs­sel­fer­tig an Enca­vis über­ge­ben. Der rund 50 Kilo­me­ter von Dort­mund entfernte Wind­park soll im ersten Halb­jahr 2026 in Betrieb gehen. Mit der erwar­te­ten jähr­li­chen Strom­pro­duk­tion von 92 GWh können rund 22.800 Haus­halte mit grüner Ener­gie versorgt werden.

Enca­vis vertraute auch bei dieser Trans­ak­tion auf ein GÖRG-Team unter Feder­füh­rung von Thoralf Herbold sowie Dr. Ruth Büchl-Winter und Dr. Ilka Mainz. Die Bera­tung beinhal­tete die recht­li­che Prüfung des Projekts im Rahmen einer Due-Dili­gence sowie die Erstel­lung und Verhand­lung sämt­li­cher Projekt- und Erwerbsverträge.

GÖRG berät regel­mä­ßig Inves­to­ren, Betrei­ber und Projekt­ent­wick­ler beim Erwerb, der Veräu­ße­rung und der Reali­sie­rung von Ener­gie-Erzeu­gungs­an­la­gen in den Berei­chen Wind, Solar und Speichertechnologien.

Enca­vis ist einer der führen­den Strom­erzeu­ger aus Erneu­er­ba­ren Ener­gien in Europa. Das Unter­neh­men betreibt ein breit diver­si­fi­zier­tes Port­fo­lio aus Onshore-Wind­parks, Frei­flä­chen-Solar­an­la­gen und Batte­rie­spei­chern in 13 euro­päi­schen Ländern – darun­ter Deutsch­land, Italien, Spanien, Däne­mark und die Nieder­lande. Darüber hinaus bietet Enca­vis insti­tu­tio­nel­len Inves­to­ren attrak­tive Betei­li­gungs­mög­lich­kei­ten an Erneu­er­bare-Ener­gien-Anla­gen. Mit einer instal­lier­ten Gesamt­leis­tung von über 3,8 Giga­watt trägt Enca­vis maßgeb­lich zur nach­hal­ti­gen Ener­gie­ver­sor­gung und zur Errei­chung der euro­päi­schen Klima­ziele bei.

Bera­ter Enca­vis AG: GÖRG Part­ner­schaft von Rechts­an­wäl­ten mbB
Thoralf Herbold, Foto © Goerg (Feder­füh­rung, Part­ner, Ener­gie­wirt­schafts­recht, Köln)
Dr. Ruth Büchl-Winter (Part­ne­rin, Gesellschaftsrecht/M&A, Köln)
Dr. Ilka Mainz (Asso­zi­ierte Part­ne­rin, Ener­gie­wirt­schafts­recht, Köln)
Niklas Fietz (Senior Asso­ciate, Öffent­li­ches Wirt­schafts­recht, Köln)
Nele Motzek (Senior Asso­ciate, Finan­zie­run­gen, Köln)

Über GÖRG

GÖRG ist eine der führen­den unab­hän­gi­gen Wirt­schafts­kanz­leien Deutsch­lands. Mit über 370 Berufs­trä­ge­rin­nen und Berufs­trä­gern aus den Berei­chen Rechts­be­ra­tung, Steu­er­be­ra­tung und Wirt­schafts­prü­fung an den fünf Stand­or­ten Berlin, Frank­furt am Main, Hamburg, Köln und München bera­ten wir namhafte in- und auslän­di­sche Gesell­schaf­ten, mittel­stän­di­sche Unter­neh­men sowie Finanz­in­ves­to­ren und börsen­no­tierte Konzerne aus allen Berei­chen der Wirt­schaft und der öffent­li­chen Hand. — www-goerg.de

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Nürnberg/ Frank­furt a. M. — Ardian, eine der welt­weit führen­den unab­hän­gi­gen Invest­ment­ge­sell­schaf­ten, hat eine Unitran­che-Finan­zie­rung für Carlyle Tech (Carlyle Europe Tech­no­logy Part­ners) zum Erwerb von Ingen­tis arran­giert. Das in Nürn­berg ansäs­sige Unter­neh­men ist ein führen­der Soft­ware-Anbie­ter, der Unter­neh­men bei der Visua­li­sie­rung, Gestal­tung, Analyse und Planung von Orga­ni­sa­ti­ons- und Perso­nal­struk­tu­ren unterstützt.

Carlyle erwirbt die Anteile mit Eigen­ka­pi­tal aus dem Fonds CETP V vom bishe­ri­gen Inves­tor Maguar Capi­tal Part­ners, einer Betei­li­gungs­ge­sell­schaft, die sich auf Inves­ti­tio­nen in kleine und mittel­stän­di­sche B2B-Soft­ware­un­ter­neh­men vorwie­gend in der DACH-Region konzen­triert. Dane­ben werden sich Mitglie­der des bestehen­den Manage­ment­teams von Ingen­tis im Rahmen der Trans­ak­tion in erheb­li­chem Umfang rückbeteiligen.

Ingen­tis wurde 1997 gegrün­det und ist ein inno­va­ti­ver Soft­ware­an­bie­ter, der rund 2.000 Unter­neh­men und hunderte von Blue-Chip-Kunden welt­weit betreut, darun­ter viele Fortune 500- und DAX-Unter­neh­men. Die Soft­ware-Platt­form von Ingen­tis unter­stützt Unter­neh­men dabei, ihre Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren und Perso­nal­da­ten zu visua­li­sie­ren, zu analy­sie­ren und zu opti­mie­ren und so fundier­tere stra­te­gi­sche Entschei­dun­gen zu tref­fen. Das Haupt­pro­dukt Org.Manager ist mit mehr als sech­zig HCM-Syste­men kompa­ti­bel und verzeich­net welt­weit eine stei­gende Nachfrage.

Die von Ardian bereit­ge­stellte Finan­zie­rung ermög­licht künf­tige Wachs­tums­in­itia­ti­ven sowie gezielte Zukäufe und unter­stützt Ingen­tis bei seinem Ziel, eine der welt­weit führen­den Platt­for­men im wach­sen­den Markt für Orga­ni­sa­ti­ons­de­sign und ‑analyse zu werden.

Die Trans­ak­tion unter­streicht die bewährte Zusam­men­ar­beit des Private Credit-Teams von Ardian mit Carlyle Tech sowie die gemein­same Erfah­rung bei der Entwick­lung erfolg­rei­cher Soft­ware­un­ter­neh­men wie SER, GBTEC und nun Ingen­tis. Ardian verfügt zudem über eine lang­jäh­rige Präsenz und ein erfah­re­nes Team in der DACH-Region.

„Wir freuen uns über die erneute Zusam­men­ar­beit mit dem Soft­ware­spe­zia­lis­ten Carlyle Tech. Ingen­tis bietet eine attrak­tive Inves­ti­ti­ons­chance in einem stark wach­sen­den Markt und zeich­net sich durch eine sehr solide finan­zi­elle Basis und ein inno­va­ti­ves sowie inter­na­tio­nal nach­ge­frag­tes Produkt­port­fo­lio aus,” so Lukas Stepa­nek (Foto © ardian), Head of Private Credit DACH & Mana­ging Direc­tor, ardian.

Über ARDIAN

Ardian ist eine welt­weit führende, unab­hän­gige Invest­ment­ge­sell­schaft. Das Unter­neh­men verwal­tet oder berät Vermö­gens­werte in Höhe von rund US$ 180 Milli­ar­den für welt­weit mehr als 1.720 Inves­to­ren. Dank seiner umfas­sen­den Exper­tise in den Berei­chen Private Equity, Real Assets und Credit bietet Ardian eine große Band­breite an Inves­ti­ti­ons­mög­lich­kei­ten sowie indi­vi­du­elle — auf die Bedürf­nisse der Inves­to­ren zuge­schnit­tene — Invest­ment­lö­sun­gen: Ardian Custo­mi­zed Solu­ti­ons ermög­licht insti­tu­tio­nel­len Inves­to­ren die Möglich­keit, über ein maßge­schnei­der­tes Port­fo­lio Zugang zu den besten Mana­gern in allen Anla­ge­klas­sen zu erhal­ten. Ardian Private Wealth Solu­ti­ons bietet zudem ein spezi­ell auf vermö­gende Privat­kun­den ausge­rich­te­tes Ange­bot. Die Beschäf­tig­ten von Ardian sind zugleich die größte Anteils­eig­ner­gruppe der Gesell­schaft. Ardian legt großen Wert auf deren Entwick­lung, sowie eine Kultur der Zusam­men­ar­beit, die auf einem akti­ven Wissens- und Erfah­rungs­aus­tausch beruht. Die mehr als 1.050 Mitar­bei­ten­den an 19 Büro­stand­or­ten in Europa, Nord- und Südame­rika, Asien und dem Mitt­le­ren Osten, folgen den Grund­sät­zen des verant­wort­li­chen Inves­tie­rens. Der Anspruch von Ardian ist es, durch seine Invest­ments einen posi­ti­ven gesell­schaft­li­chen Beitrag zu leis­ten und Werte zu schaf­fen, die von Dauer sind. Ardian hat sich zum Ziel gesetzt, exzel­lente Erträge im Einklang mit hohen ethi­schen Stan­dards und sozia­ler Verant­wor­tung zu erzie­len. Bei Ardian widmen sich alle dem Aufbau lang­fris­tig erfolg­rei­cher Unter­neh­men. www.ardian.com

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Hamburg — Senseca hat ACS Control-System über­nom­men, ein deut­sches Unter­neh­men, das sich auf indus­tri­elle Auto­ma­ti­sie­rung und Mess­tech­nik spezia­li­siert hat. Die Trans­ak­tion umfasst die Über­tra­gung aller Anteile von ACS Control-System an Senseca. ACS wird während einer Über­gangs­phase unter seinem bestehen­den Marken­na­men weitergeführt.

Das 1990 gegrün­dete Unter­neh­men ACS Control-System mit Haupt­sitz in Eggen­fel­den hat sich einen Namen für die Entwick­lung hoch­wer­ti­ger, IoT-fähi­ger Produkte zur Messung von Füll­stand, Druck, Tempe­ra­tur und Durch­fluss gemacht. Diese Lösun­gen finden breite Anwen­dung in den Berei­chen Wasser­wirt­schaft, Ener­gie­er­zeu­gung, Phar­ma­zie und Maschinenbau.

Die Über­nahme ist Teil der umfas­sen­den Stra­te­gie von Senseca, das indus­tri­elle Ange­bot zu erwei­tern und der wach­sen­den Nach­frage nach intel­li­gen­ten, nach­hal­ti­gen Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen gerecht zu werden. „ACS erwei­tert unser Port­fo­lio um wich­tige Tech­no­lo­gien und stärkt unsere Fähig­keit, komplette Mess­sys­teme anzu­bie­ten“, sagte Chris­tian Unter­ber­ger, CEO von Senseca. „Dies unter­stützt unser Ziel, Kunden dabei zu helfen, Prozesse zu auto­ma­ti­sie­ren und auf der Grund­lage zuver­läs­si­ger Daten bessere Entschei­dun­gen zu treffen.“

ACS wird schritt­weise in die Geschäfts­tä­tig­keit von Senseca inte­griert, wobei der Schwer­punkt auf der Nutzung von Syner­gien zwischen den Forschungs- und Entwick­lungs­ab­tei­lun­gen beider Unter­neh­men und der Auswei­tung der Reich­weite von ACS durch das globale Vertriebs­netz von Senseca liegt. „Wir teilen das Enga­ge­ment für robuste, lang­le­bige Produkte und haben beide stark in Inno­va­tion inves­tiert“, sagte Joachim Stümpfl, CEO von ACS. „Der Zusam­men­schluss mit Senseca gibt uns die Möglich­keit, unsere Tech­no­lo­gien inter­na­tio­nal zu skalie­ren und zu einem brei­te­ren Indus­trie-Port­fo­lio beizutragen.“

Die Inte­gra­tion bringt auch unmit­tel­bare Vorteile für Sense­cas Produkt­ent­wick­lungs­stra­te­gie mit sich. „ACS wird die Markt­ein­füh­rung mehre­rer Schlüs­sel­tech­no­lo­gien erheb­lich beschleu­ni­gen“, so Walter Vogels­ber­ger, Vice Presi­dent Busi­ness Unit Indus­try. „Durch die Inte­gra­tion von Radar- und Ultra­schall-Füll­stands­mes­sung können wir nun eine brei­tere Palette an Mess­prin­zi­pien anbie­ten und so sicher­stel­len, dass unsere Kunden die rich­ti­gen Lösun­gen für ihre spezi­fi­schen Heraus­for­de­run­gen erhalten.“

Die bishe­ri­gen Eigen­tü­mer, Joachim und Mari­anne Stümpfl, werden weiter­hin wich­tige Funk­tio­nen bei Senseca beklei­den. Ihr fort­ge­setz­tes Enga­ge­ment soll einen reibungs­lo­sen Über­gang unter­stüt­zen und die Konti­nui­tät der Geschäfts­tä­tig­keit von ACS gewähr­leis­ten, die Joachim Stümpfl als Geschäfts­füh­rer leiten wird.

„Dies ist ein stra­te­gi­scher Schritt für beide Unter­neh­men“, fügte Unter­ber­ger hinzu. „Mit ACS gewin­nen wir nicht nur neue Tech­no­lo­gien, sondern auch ein Team, das unsere Werte und unsere Vision für die Zukunft der indus­tri­el­len Mess­tech­nik teilt.“

Die Rolle von Proven­tis Partners

Proven­tis Part­ners unter­stützt Senseca als exklu­si­ver M&A‑Berater bei der Expan­sion in Europa. — Neben der Iden­ti­fi­zie­rung des Spezia­lis­ten für indus­tri­elle Auto­ma­ti­sie­rung und Mess­tech­nik und der Kontakt­auf­nahme der Gesell­schaf­ter führte Proven­tis Part­ners die stra­te­gi­sche Analyse des Ziel­un­ter­neh­mens durch und beglei­tete den weite­ren Trans­ak­ti­ons­pro­zess bis zum erfolg­rei­chen Closing.

Das Trans­ak­ti­ons­team von Proven­tis Part­ners bestand aus Torben Gott­schau (Part­ner, Hamburg) und Leon Holt­mann (Vice Presi­dent, Hamburg).

Über ACS Control-System

Die ACS Control-System GmbH wurde 1990 von Hermann Stümpfl gegrün­det und ist seit dem im Bereich der indus­tri­el­len Auto­ma­ti­sie­rung tätig. Das Unter­neh­men wird derzeit von Mari­anne Stümpfl und Joachim Stümpfl geleitet.

Ausge­hend von der Herstel­lung von Füll­stands­mess­ge­rä­ten hat ACS sein Produkt­an­ge­bot konti­nu­ier­lich erwei­tert. Heute bietet das Unter­neh­men ein brei­tes Port­fo­lio an selbst entwi­ckel­ten Lösun­gen, darun­ter Steue­run­gen, Schrei­ber, Zähler, Senso­ren und USV-Geräte.

Mit über 30 Jahren Erfah­rung ist ACS ein zuver­läs­si­ger Part­ner für indus­tri­elle Mess­tech­nik. Die Tech­no­lo­gien decken Füll­stand, Druck, Tempe­ra­tur und Durch­fluss ab und sind auf moderne Anfor­de­run­gen, insbe­son­dere in IoT-Umge­bun­gen, ausge­legt. ACS bedient Bran­chen wie Wasser­wirt­schaft, Ener­gie­er­zeu­gung, Phar­ma­zie und Maschinenbau.

Inno­va­tion und tech­no­lo­gi­sche Entwick­lung stehen weiter­hin im Mittel­punkt aller Akti­vi­tä­ten von ACS. — www.acs-controlsystem.com

Über Senseca

Senseca strebt nach Exzel­lenz bei der Verbin­dung der physi­schen und digi­ta­len Welt durch inno­va­tive Mess­lö­sun­gen für eine breite Palette von Para­me­tern: Füll­stand, Durch­fluss, Druck, Tempe­ra­tur, Leit­fä­hig­keit, Licht, Wind, Feuch­tig­keit sowie die Messung meteo­ro­lo­gi­scher Daten.

Die Produkte finden sich in allen wich­ti­gen Anwen­dun­gen im Zusam­men­hang mit Mega­trends, wie z. B. Smart Cities, erneu­er­bare Ener­gien, Land­wirt­schaft, Wasser­ma­nage­ment, Gesund­heits­we­sen und Phar­ma­zie. Bereit, die Heraus­for­de­run­gen des IoT zu meistern.

In Über­ein­stim­mung mit den höchs­ten Indus­trie- und Umwelt­stan­dards fertigt Senseca seine Produkte in hoch­mo­der­nen Anla­gen in Deutsch­land, Italien, UK und Spanien. — Senseca ist ein Team von über 350 enga­gier­ten Exper­ten, die die Leiden­schaft für erst­klas­sige Mess­tech­nik und die Über­zeu­gung verbin­det, einen wert­vol­len Beitrag zu einer nach­hal­ti­gen Welt zu leisten.

Senseca ist ein Port­fo­lio-Unter­neh­men von GENUI. — www.senseca.com

Über GENUI

GENUI ist eine Invest­ment­ge­sell­schaft, die von renom­mier­ten Unter­neh­mern und Invest­ment­ex­per­ten gegrün­det wurde. GENUI geht lang­fris­tige Verpflich­tun­gen ein und verfolgt dabei die Mission, nach­hal­ti­ges Wachs­tum und sozia­len Wert zu schaf­fen. Im Rahmen einer profes­sio­nel­len Gover­nance erhal­ten die Unter­neh­men Zugang zu Perso­nen mit eige­ner unter­neh­me­ri­scher Erfah­rung, einschlä­gi­gem Fach­wis­sen und einem direkt nutz­ba­ren Netz­werk. — www.genui.de

Über Proven­tis Partners

Proven­tis Part­ners ist eine part­ner­ge­führte M&A‑Beratungsgesellschaft, zu deren Kunden über­wie­gend mittel­stän­di­sche Fami­li­en­un­ter­neh­men, Konzern­grup­pen sowie Private Equity Fonds zählen. Mit 30 M&A‑Beratern gehört Proven­tis Part­ners zu den führen­den unab­hän­gi­gen M&A‑Beratungen im deutsch­spra­chi­gen Raum und blickt auf mehr als 20 Jahre M&A‑Erfahrung und über 430 abge­schlos­sene Trans­ak­tio­nen zurück. Die M&A‑Berater mit Büros in Frank­furt, Hamburg und Zürich sind in den Bran­chen Indus­trie, Chemie & Mate­ria­lien, Dienst­leis­tun­gen, Tech­no­lo­gie & Medien, Konsum­gü­ter & Handel sowie Gesund­heits­we­sen aktiv. Die exklu­sive Mitglied­schaft in der Mergers Alli­ance — einer inter­na­tio­na­len Part­ner­schaft führen­der M&A‑Spezialisten — ermög­licht es Proven­tis Part­ners, Kunden in 30 Ländern in den wich­tigs­ten Märk­ten welt­weit zu beglei­ten. Die Mitglie­der der Mergers Alli­ance mit ihren mehr als 250 M&A Profes­sio­nals bieten Proven­tis Part­ners und damit seinen Kunden einen einzig­ar­ti­gen Zugang zu den loka­len Märk­ten in Europa, Nord­ame­rika, Latein­ame­rika, Asien und Afrika.

www.proventis.com

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Stutt­gart — Gleiss Lutz hat die chine­si­sche Suns­hine Lake Pharma Co., Ltd. in Bezug auf die deutsch­recht­li­chen Aspekte ihres Börsen­gangs an der Hong­kon­ger Börse und die Priva­ti­sie­rung ihrer Toch­ter­ge­sell­schaft YiChang HEC beraten.

Im Zusam­men­hang mit dem Börsen­gang von Suns­hine Lake Pharma hat Gleiss
Lutz eine Legal Opinion zu ihrer wesent­li­chen deut­schen Toch­ter­ge­sell­schaft, der HEC Pharm GmbH, erstellt.

Die Priva­ti­sie­rung erfolgte durch eine Fusion von YiChang HEC mit Suns­hine Lake Pharma durch Über­nahme, wobei neue H‑Aktien von Suns­hine Lake Pharma als Ausgleich für den Erwerb der H‑Aktien der betref­fen­den Aktio­näre von YiChang HEC ange­bo­ten wurden. Die Priva­ti­sie­rung und der Börsen­gang beding­ten einan­der. Nach deren Abschluss wurde YiChang HEC von der Börse genom­men und Suns­hine Lake Pharma an der Hong Kong Stock Exch­ange notiert, wobei die Aktio­näre von YiChang HEC im Rahmen der Priva­ti­sie­rung durch einen Akti­en­tausch zu Aktio­nä­ren von Suns­hine Lake Pharma wurden.

Suns­hine Lake Pharma ist ein verti­kal inte­grier­tes Phar­ma­un­ter­neh­men, das sich mit der Forschung und Entwick­lung, der Herstel­lung und der Vermark­tung von phar­ma­zeu­ti­schen Produk­ten befasst, wobei der Schwer­punkt auf inno­va­ti­ven Arznei­mit­teln liegt. Das Unter­neh­men ist auch in den Berei­chen modi­fi­zierte neue Arznei­mit­tel, Gene­rika und Biosi­mi­lars tätig.

Bera­ter Suns­hine Lake Pharma: Gleiss Lutz

Feder­füh­rung Dr. Michael Burian (Part­ner, Frank­furt) und Dr. Yixiao Li (beide M&A, Stuttgart).
Dr. Anselm Chris­ti­an­sen (Part­ner, Stutt­gart), Sonja Hilgert (Berlin),
Alex­an­dra Brücher (alle M&A, Stutt­gart), Dr. Stephan Aubel (Part­ner,
Kapi­tal­markt­recht, Frank­furt), Dr. Enno Burk (Part­ner), Christoph
Schoppe, Dr. Xiao Chen (alle Health­care & Life Scien­ces, alle Berlin),
Dr. Jacob von Andreae (Part­ner), Aylin Hoffs (Coun­sel, beide
Außen­wirt­schafts­recht, beide Düssel­dorf), Dr. Ocka Stumm (Part­ner), Dr.
Johan­nes Heck (beide Steu­er­recht, beide Frank­furt), Jose­fine Chakrabarti
(Coun­sel, Arbeits­recht, Berlin), Maxi­mi­lian Leisenheimer
(Immo­bi­li­en­recht, Frank­furt), Dr. Simon Wagner (Coun­sel, Commercial,
Stutt­gart), Simon Clemens Wegman (Daten­schutz­recht, Berlin).

www.gleisslutz.com 

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München — ARQIS hat die neu gegrün­dete KOMI Group beim Erwerb des aus der Konica Minolta ausge­glie­der­ten IT-Infra­struk­tur­ge­schäfts umfas­send recht­lich bera­ten. Die Ausglie­de­rung geschah im Rahmen eines komple­xen Carve-Outs. Im Zuge dessen wurde die KOMI Group als eigen­stän­di­ger IT-Dienst­leis­ter mit klarem Mittel­stands­fo­kus neu aufge­stellt. Konica Minolta wird sich künf­tig auf die verblei­ben­den Berei­che Profes­sio­nal Prin­ting und digi­tale Geschäfts­mo­delle fokussieren.

Das Ange­bot der neuen Anbie­te­rin, KOMI Group, umfasst Mana­ged Services, IT-Sicher­heits­lö­sun­gen, Infra­struk­tur­be­ra­tung und moderne Anwen­dun­gen für den digi­ta­len Arbeits­platz für mittel­stän­di­sche Unter­neh­men. Dazu über­nimmt KOMI eben­falls die bestehen­den Kunden- und Projekt­struk­tu­ren des bishe­ri­gen IT-Infra­struk­tur­ge­schäfts von Konica Minolta.

Die Münche­ner Betei­li­gungs­ge­sell­schaft Liberta Part­ners beglei­tete die Trans­ak­tion als Kapi­tal­ge­ber und akti­ver Spar­rings­part­ner. Als unter­neh­me­risch geprägte Betei­li­gungs­ge­sell­schaft inves­tiert Liberta in mittel­stän­di­sche Unter­neh­men mit Entwick­lungs­po­ten­zial und hat dabei zum Ziel, diese sowohl finan­zi­ell zu unter­stüt­zen als auch struk­tu­rell sowie opera­tiv weiterzuentwickeln.

Dabei beglei­tete ein ARQIS-Team unter der Feder­füh­rung von Part­ner Dr. Mauritz von Einem  (Foto © Arqis) und Coun­sel Dennis Reisich die von Liberta Part­ners initi­ierte KOMI Group umfas­send bei dem Carve-Out, der Über­nahme und Neustruk­tu­rie­rung des Geschäfts. Neben gesell­schafts­recht­li­chen Aspek­ten, darun­ter die Schaf­fung einer neuen Unter­neh­mens­struk­tur, beriet ARQIS unter der Leitung von Lisa-Marie Niklas den Carve-Out arbeits­recht­lich. ARQIS ist seit mehre­ren Jahren regel­mä­ßig für Liberta Part­ners bei Trans­ak­tio­nen, erfolg­rei­chen Platt­form­in­vest­ments wie dem aktu­el­len Carve-Out als auch für die Fonds­struk­tu­rie­rung tätig.

Bera­ter KOMI Group/Liberta Part­ners: ARQIS (München)

Dr. Mauritz von Einem (Part­ner, Lead, Tran­sac­tions), Lisa-Marie Niklas (Part­ner, Co-Lead, HR Carve-Out, Düssel­dorf, HR Law), Dennis Reisich (Coun­sel, Co-Lead, Transactions/Tax), Part­ner: Johan­nes Landry (Düssel­dorf, Finan­zie­rung), Dr. Ulrich Lien­hard (Düssel­dorf, Real Estate), Tobias Neufeld (Düssel­dorf, Data Law), Marcus Noth­hel­fer (IP), Coun­sel: Nora Strat­mann (Commer­cial), Mana­ging Asso­cia­tes: Tim Brese­mann, Diana Pucho­wezki (beide Düssel­dorf, Real Estate), Rolf Tichy (IP), Asso­cia­tes: Dr. Lina Alami, Luzia Schulze Froning (Düssel­dorf, beide HR Law), Rebecca Gester (Commer­cial), Paulina Hütt­ner, Dr. Julia Wild­gans (beide IP), Johanna Klin­gen (Düssel­dorf, Data Law), Giulia Kögel (Tran­sac­tions), Legal Specia­list: Konstan­ti­nos Strem­pas (Tran­sac­tions) .

­Über ARQIS

ARQIS ist eine unab­hän­gige Wirt­schafts­kanz­lei, die inter­na­tio­nal tätig ist. Rund 80 Anwälte und Legal Specia­lists bera­ten in- und auslän­di­sche Unter­neh­men auf höchs­tem Niveau zum deut­schen, euro­päi­schen und japa­ni­schen Wirt­schafts­recht. Mit den Fokus­grup­pen Tran­sac­tions, HR Law, Japan, Data Law, Risk und Regu­la­tory ist die Kanz­lei auf die ganz­heit­li­che Bera­tung ihrer Mandan­ten ausge­rich­tet. Die Sozie­tät wurde 2006 gegrün­det und unter­hält Stand­orte in Düssel­dorf, München und Tokio sowie einen Talent Hub in Berlin. Weitere Infor­ma­tio­nen finden Sie unter http://www.arqis.com.
  

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Hatten — Die DRS Invest­ment (DRS) hat sich an dem öster­rei­chi­schen Aukti­ons­dienst­leis­ter AURENA betei­ligt. — HEUKING hat die DRS sowie deren Toch­ter­un­ter­neh­men, u.a. die DRS KVG GmbH, umfas­send recht­lich bei der Struk­tu­rie­rung, Auflage und Closing des Spezial-AIFs Skywards GmbH & Co. KG sowie beim Erwerb der Mehr­heits­be­tei­li­gung durch den Fonds an AURENA beraten.

Neben der Trans­ak­tion hat HEUKING auch in Bezug auf die Auflage eines Manage­ment Betei­li­gungs­pro­gramms an der AURENA bera­ten. Die DRS Invest­ment ist als Initia­tor am Fonds beteiligt.

DRS Invest­ment SE ist eine deut­sche private Betei­li­gungs­ge­sell­schaft mit Fokus auf tech­no­lo­gie­ge­stützte Dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men („tech-enab­led services“). Der Invest­ment-Schwer­punkt liegt auf skalier­ba­ren Service­platt­for­men, die durch den Einsatz von Tech­no­lo­gie opera­tive Exzel­lenz und nach­hal­tige Wert­schöp­fung ermög­li­chen. Seit der Grün­dung im Jahr 2017 unter­stützt DRS seine Port­fo­lio­fir­men aktiv bei der lang­fris­ti­gen Weiterentwicklung.

AURENA hat sich seit der Grün­dung im Jahr 2012 als Markt­füh­rer in Öster­reich etabliert – ein durch­gän­gig digi­ta­li­sier­ter Aukti­ons­pro­zess und die eigene High-Perfor­mance Aukti­ons­platt­form ermög­li­chen es, große Güter­men­gen in kürzes­ter Zeit zu verstei­gern. Bislang wurden über 12.700 Auktio­nen durch­ge­führt. Mehr als 180 Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter sind bei Aukti­ons­pro­jek­ten in Öster­reich und den euro­päi­schen Nach­bar­län­dern im Einsatz.

Ziel der Part­ner­schaft ist die weitere geogra­fi­sche Expan­sion, insbe­son­dere in Deutsch­land. Andreas Spie­gel, Grün­der und Geschäfts­füh­rer von DRS Invest­ment SE, erklärt: „Mit der Akqui­si­tion von AURENA gewin­nen wir einen tech­no­lo­gisch hoch­ent­wi­ckel­ten Aukti­ons­dienst­leis­ter für unser DRS-Port­fo­lio. Unser Ziel ist es, AURENA als führende Platt­form zur Asset-Liqui­da­tion in ganz Europa zu etablieren.“

HEUKING hat die DRS Invest­ment SE und die DRS KVG GmbH unter der Feder­füh­rung von Dr. Chris­toph Grin­gel und Ulrich Weide­mann bei der Struk­tu­rie­rung des Spezial-AIF Skywards GmbH & Co. KG sowie bei dem Erwerb der Mehr­heits­be­tei­li­gung (und Struk­tu­rie­rung der Trans­ak­tion) recht­lich beraten.

Neben HEUKING wurde DRS Invest­ment SE von PWC (Stefa­nie Tiele­mann) und in Öster­reich von Dorda Rechts­an­wälte GmbH (Chris­tian Ritschka) bera­ten. Die Verkäu­fer von AURENA wurden von Brandl Talos (Roman Rericha) und Ego Humrich Wyen (Jan-Henning Wyen, Achim Speng­ler) beraten.

Bera­ter DRS Invest­ment SE: HEUKING

Dr. Chris­toph Grin­gel (Feder­füh­rung), (Invest­ment­fonds),
Ulrich Weide­mann (Feder­füh­rung), (Private Equity / Gesellschaftsrecht),
Klaus Weinand-Härer (Steu­er­recht / Private Equity),
Frank Holl­stein (Gesell­schafts­recht / M&A),
Thalia Roth (Invest­ment­fonds), alle Frankfurt

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München – Die Penguin Random House Verlags­gruppe erwirbt Cross Cult Enter­tain­ment und erwei­tert ihr Port­fo­lio um die Berei­che Comic, Manga und Manhwa. Mit der Über­nahme von Cross Cult Enter­tain­ment erschließt die Penguin Random House Verlags­gruppe das Segment der grafi­schen Lite­ra­tur. — Gütt Olk Feld­haus hat die Penguin Random House Verlags­gruppe beim Erwerb der Cross Cult Enter­tain­ment Gruppe beraten.

Das bestehende Führungs­team von Cross Cult bleibt weiter­hin an Bord und wird die Geschäfte wie gewohnt fort­füh­ren. — Die Penguin Random House Verlags­gruppe ist eine führende deutsch­spra­chige Publi­kums­ver­lags-Gruppe mit Stand­or­ten in München, Güters­loh, Berlin und Gerlin­gen und beschäf­tigt fast 1.000 Mitarbeiter.

Cross Cult wurde 2001 gegrün­det und publi­ziert heute unter den Imprints Cross Cult, Manga Cult, Manhwa Cult und CROCU vorwie­gend Comics und Manga für Jugend­li­che und Erwachsene.

Der Voll­zug der Trans­ak­tion steht noch unter dem Vorbe­halt der kartell­recht­li­chen Genehmigung.

GOF hat die Penguin Random House Verlags­gruppe in allen Phasen des Trans­ak­ti­ons­pro­zes­ses recht­lich begleitet.

Recht­li­che Bera­ter Penguin Random House Verlags­gruppe: Gütt Olk Feldhaus

Dr. Heiner Feld­haus (Part­ner, Corporate/M&A, Feder­füh­rung), Thomas Becker (Of Coun­sel, IP/IT/Datenschutz), Matthias Uelner (Coun­sel, Corporate/M&A), Tobias Berg­meis­ter (Asso­ciate, Corporate/M&A)

Kind & Drews, Düssel­dorf: Dr. Ernesto Drews (Part­ner, Steuerrecht)

Finken­hof, Frank­furt am Main: Dr. Lorenzo Matthaei, Karo­lina Astner (beide Part­ner), Maxi­mi­lian Stock­mann (alle restruk­tu­rie­rungs­recht­li­che Beratung)

Blom­stein, Berlin: Dr. Max Klasse (Part­ner), Dr. Julia Lotze (beide Fusionskontrolle)

Pusch Wahlig Work­place Law, München: Ingo Sappa (Part­ner), Dr. Miriam Engler (Asso­ciate) (beide Arbeitsrecht)

Über Gütt Olk Feldhaus

Gütt Olk Feld­haus ist eine führende inter­na­tio­nal tätige Sozie­tät mit Sitz in München. Wir bera­ten umfas­send im Wirt­schafts- und Unter­neh­mens­recht. Unsere Schwer­punkte liegen in den Berei­chen Gesell­schafts­recht, M&A, Private Equity sowie Finan­zie­rung. In diesen Fach­be­rei­chen über­nimmt Gütt Olk Feld­haus auch die Prozessführung.

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Hamburg – Die Hansea­tic Broking Center Gruppe (HBC), eine inha­ber­ge­führte Platt­form für Versi­che­rungs­ver­mitt­ler begrüßt mit Bridge­point einen neuen Gesell­schaf­ter. Der welt­weit tätige Inves­tor mit Head­quar­ter in London über­nimmt die Anteile von Preser­va­tion Capi­tal Part­ners. Die Grün­der und das Manage­ment-Team blei­ben signi­fi­kant inves­tiert und führen HBC gemein­sam mit Bridge­point in die nächste Wachstumsphase.

Seit der Grün­dung im Jahr 2022 hat sich HBC als eine der führen­den unab­hän­gi­gen Versi­che­rungs­ver­mitt­ler-Grup­pen im deutsch­spra­chi­gen Raum etabliert. Das Unter­neh­men betreut über 40.000 Kunden in einer Viel­zahl unter­schied­li­cher Versi­che­rungs­spar­ten, verwal­tet ein Prämi­en­vo­lu­men von mehr als 600 Millio­nen Euro und hat sein EBITDA seit Grün­dung vervier­facht – durch orga­ni­sches Wachs­tum und gezielte Übernahmen.

„Unsere Vision war von Anfang an klar: Wir wollen eine Platt­form schaf­fen, die Mittel­ständ­lern Zugang zu spezia­li­sier­ter, unab­hän­gi­ger Bera­tung und moder­nen digi­ta­len Lösun­gen bietet – nah am Kunden, fach­lich stark und unter­neh­me­risch geprägt“, erklärt Gert Schloss­ma­cher, Execu­tive Chair­man und Mitgrün­der von HBC. „Bridge­point bringt nicht nur tiefes Verständ­nis für unse­ren Markt mit, sondern auch die opera­tive Erfah­rung, um unsere Ambi­tio­nen in großem Maßstab umzu­set­zen. Gemein­sam werden wir unsere Wachs­tums­stra­te­gie beschleu­ni­gen und ein attrak­ti­ves Ökosys­tem für Kunden, Part­ner und Versi­che­rer weiter ausbauen. Wir danken PCP für den gemein­sa­men Aufbau von HBC in den vergan­ge­nen drei Jahren“

Mit der neuen Part­ner­schaft wird HBC insbe­son­dere den Ausbau seiner MGA-Kompe­tenz, die Digi­ta­li­sie­rung der Platt­form und die Expan­sion im DACH-Raum weiter voran­trei­ben. Jüngste Über­nah­men wie LTA (Reise­ver­si­che­rung), HYV Schoma­cker (Yacht­ver­si­che­run­gen) und Schin­ner (gewerb­li­che Sach­ver­si­che­rung) unter­strei­chen den stra­te­gi­schen Anspruch von HBC, sich entlang der Bedürf­nisse seiner Kunden­grup­pen gezielt zu verstärken.

„Wir glau­ben an den Wert unab­hän­gi­ger, spezia­li­sier­ter Bera­tung – gerade für Mittel­stän­di­sche Unter­neh­men, die im Markt oft unter­re­prä­sen­tiert sind“, sagt Hauke Martin­sen, CEO und Mitgrün­der von HBC. „Mit Bridge­point haben wir einen Part­ner an unse­rer Seite, der Wachs­tum nicht nur finan­zi­ell ermög­licht, sondern auch mit stra­te­gi­schem Know-how beglei­tet. Davon profi­tie­ren nicht nur wir – sondern vor allem unsere Kunden und Partner.“

Cars­ten Kratz, Part­ner bei Bridge­point und Head of DACH freut sich: „Der Mittel­stand bildet das Rück­grat der deut­schen Wirt­schaft – ist in puncto maßge­schnei­der­ter Versi­che­rungs­lö­sun­gen aber deut­lich unter­ver­sorgt. HBC über­zeugt mit einem unter­neh­me­risch gepräg­ten Team, klarer Spezia­li­sie­rung und beein­dru­cken­dem Wachs­tum. Wir sehen enor­mes Poten­zial, das Unter­neh­men beim weite­ren Ausbau seiner Kompe­ten­zen, bei der Digi­ta­li­sie­rung sowie in der regio­na­len Expan­sion zu unterstützen.“

Chris Brack­mann, Part­ner bei Bridge­point, verant­wort­lich für DACH-Invest­ments ergänzt: „HBC ist ein heraus­ra­gen­des Unter­neh­men in einem struk­tu­rell attrak­ti­ven Markt: Grün­der­ge­führt, wachs­tums­stark und mit klarer Erfolgs­bi­lanz. Die Voraus­set­zun­gen für den Aufbau eines echten Cham­pi­ons im DACH-Raum könn­ten kaum besser sein. Wir freuen uns auf die Zusam­men­ar­beit mit Gert, Hauke, Sebas­tian, Johan­nes und dem Team, um diese Vision Wirk­lich­keit werden zu lassen.“

Es war uns eine Freude, Gert und sein Team in der Aufbau­phase von HBC zu beglei­ten. In nur drei Jahren ist es gelun­gen, eine der dyna­mischs­ten und wachs­tums­stärks­ten Platt­for­men im euro­päi­schen Markt für Versi­che­rungs­ver­trieb zu etablie­ren. Unser Ziel war es von Anfang an, das Team beim Aufbau einer erst­klas­si­gen Platt­form für den Versi­che­rungs­ver­trieb zu unter­stüt­zen. Wir sind stolz auf das gemein­sam Erreichte und freuen uns, den weite­ren Weg von HBC unter der Führung von Bridge­point zu beob­ach­ten.“, sagten Jeroen Bischops und Armin Holei­sen von Preser­va­tion Capi­tal Partners.

Die Trans­ak­tion steht unter dem Vorbe­halt der übli­chen regu­la­to­ri­schen Geneh­mi­gun­gen und wird voraus­sicht­lich im drit­ten Quar­tal 2025 abgeschlossen.

Über HBC

Hansea­tic Broking Center (HBC) ist eine dyna­misch wach­sende, inha­ber­ge­führte Platt­form für Versi­che­rungs­mak­ler und Asse­ku­ra­deure mit Sitz in Hamburg. Entstan­den 2022 durch den Zusam­men­schluss mehre­rer etablier­ter Spezi­al­mak­ler, betreut HBC heute über 40.000 Kunden in 15 Versi­che­rungs­spar­ten und verwal­tet ein Prämi­en­vo­lu­men von mehr als 600 Millio­nen Euro. Die Gruppe verbin­det regio­nale Kunden­nähe und fach­li­che Spezia­li­sie­rung mit skalier­ba­ren Struk­tu­ren und digi­ta­len Lösun­gen – maßge­schnei­dert für die Anfor­de­run­gen mittel­stän­di­scher Unternehmen.

Über Bridge­point

Bridge­point zählt zu den welt­weit führen­den Private Assets-Inves­to­ren mit Fokus auf wachs­tums­starke Mid-Market-Unter­neh­men in den Berei­chen Private Equity, Infra­struk­tur und Private Credit. Mit einem verwal­te­ten Vermö­gen von über 75 Milli­ar­den US-Dollar und einer star­ken loka­len Präsenz in Europa, Nord­ame­rika und Asien kombi­niert Bridge­point globale Inves­ti­ti­ons­kraft mit fundier­ter Markt­kennt­nis und tief­grei­fen­der Bran­chen­er­fah­rung. — www.bridgepointgroup.com

Über Preser­va­tion Capi­tal Partners

Preser­va­tion Capi­tal Part­ners (PCP) ist eine auf den Busi­ness- und Finanz­dienst­leis­tungs­sek­tor spezia­li­sierte Private Equity-Gesell­schaft mit Fokus auf Wachs­tums­in­ves­ti­tio­nen in West­eu­ropa. Seit der Grün­dung im Jahr 2017 inves­tiert PCP in markt­füh­rende Unter­neh­men und verfügt über umfas­sende Erfah­rung im Bereich Versi­che­rungs­ver­trieb – unter ande­rem durch Betei­li­gun­gen an BMS, BPL und Optio. — www.preservationcapitalpartners.com

Bera­ter Bridge­point: Kirk­land & Ellis, Frankfurt

Sebas­tian Pitz (Feder­füh­rung), Dr. Tobias Larisch (beide Private Equity/M&A), Tim Nobe­reit (Tax, München), Dr. Alex­an­der Längs­feld (Debt Finance, München); Asso­cia­tes: Alex­an­der Herzog, Dr. Mattias Prange, Jenia Dimit­rova, Melissa Afraz, Fabian Water­höl­ter (alle Private Equity/M&A; alle drei München)
Kirk­land & Ellis, London: Vanessa Xu, Alex­an­der Bond (beide Debt Finance); Asso­ciate: Emma Shi (Debt Finance)

— www.kirkland.com

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Frank­furt am Main — Die Frank­fur­ter Betei­li­gungs­ge­sell­schaft VR Equi­typ­art­ner („VREP“) hat ihre signi­fi­kante Minder­heits­be­tei­li­gung an der Zimmer & Hälbig Holding („Zimmer & Hälbig“), einem führen­den Spezia­lis­ten für Kälte‑, Klima- und Lüftungs­tech­nik, veräu­ßert. Käufer der Anteile ist die VINCI Ener­gies, als Teil von VINCI, einem der welt­weit führen­den Konzerne für Bau, baunahe Dienst­leis­tun­gen und Konzessionen.

Die im west­fä­li­schen Biele­feld behei­ma­tete Zimmer & Hälbig ist ein deutsch­land­weit führen­der Anbie­ter im Bereich Planung, Instal­la­tion und Wartung von Kälte‑, Klima- und Lüftungs­tech­nik bzw. TGA im Nicht-Wohnungs­bau. Das Unter­neh­men liefert das tech­ni­sche Know-how für die Projekt­pla­nung (Bera­tung, Tech­nik­aus­wahl, Baupla­nung) und Instal­la­tion von logis­tisch und tech­nisch anspruchs­vol­len Kälte‑, Klima,- und Lüftungs­sys­te­men. Der Fokus liegt dabei auf nach­hal­ti­gen ener­ge­ti­schen Lösun­gen für komplexe Gebäude. Zimmer & Hälbig bedient vor allem stark wach­sende bzw. konjunk­tur­un­ab­hän­gige Indus­trien wie z.B. Rein­raum, Rechen­zen­tren, Health Care oder den Public Sector und zeich­net sich durch eine dezen­tra­li­sierte Aufstel­lung mit mehre­ren Stand­or­ten in Deutsch­land aus.

VREP war 2022 im Rahmen eines Manage­ment-Buy-out bei der inzwi­schen über 320 Mitar­bei­ter zählen­den Zimmer & Hälbig einge­stie­gen und unter­stützte das Manage­ment bei der konse­quen­ten Umset­zung der akti­ven orga­ni­schen und anor­ga­ni­schen Wachs­tums­stra­te­gie. Hierzu gehör­ten unter ande­rem der Ausbau auf derzeit sieben Stand­orte und neun Service­stütz­punkte, die Erwei­te­rung der Wert­schöp­fungs­kette durch die Grün­dung des neuen Berei­ches Mess‑, Steuer- und Rege­lungs­tech­nik sowie der Zukauf des Service- und Wartungs­spe­zia­lis­ten Airtech GmbH in Tutt­lin­gen im Okto­ber 2023. Zimmer & Hälbig wird in das Netz­werk von VINCI Ener­gies Buil­ding Solu­ti­ons mit 150 Geschäfts­ein­hei­ten in Deutsch­land inte­griert und erwei­tert damit das Ange­bot an multi­tech­ni­schen Lösun­gen für Gebäude.

„Zimmer & Hälbig hat sich dank seiner exzel­len­ten Markt­po­si­tio­nie­rung und der hohen Quali­tät des Manage­ments als äußerst erfolg­rei­ches Unter­neh­men etabliert,“ erklärt Chris­tian Futter­lieb, Geschäfts­füh­rer bei VR Equi­typ­art­ner. „Das starke unter­neh­me­ri­sche Enga­ge­ment, die klare wirt­schaft­li­che Orien­tie­rung und das tief­ge­hende Know-how des Teams haben maßgeb­lich zu dieser Entwick­lung beigetra­gen. Wir sind über­zeugt, dass Zimmer & Hälbig gut für die Zukunft aufge­stellt ist und mit VINCI Ener­gies ein gutes Zuhause und einen star­ken Part­ner für die künf­tige Weiter­ent­wick­lung gefun­den hat. ”

Achim Hense­ler, Geschäfts­füh­rer von Zimmer & Hälbig ergänzt: „VREP war für uns seit 2022 der rich­tige Part­ner, um zentrale Wachs­tums­schritte erfolg­reich umzu­set­zen – mit stra­te­gi­schem Know-how, opera­ti­ver Unter­stüt­zung und einem klaren Blick für das Wesent­li­che. Die Zusam­men­ar­beit war von Anfang an von Vertrauen und Profes­sio­na­li­tät geprägt. Wir bedan­ken uns herz­lich dafür und freuen uns nun darauf, bei VINCI Ener­gies den einge­schla­ge­nen Kurs weiter fortsetzen.“

Die Trans­ak­tion steht noch unter dem Vorbe­halt der Zustim­mung der Kartell­be­hör­den. Zu den Vertrags­de­tails haben die Parteien Still­schwei­gen vereinbart.

Über VR Equitypartner

VR Equi­typ­art­ner zählt zu den führen­den Eigen­ka­pi­tal­fi­nan­zie­rern in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz. Mittel­stän­di­sche Fami­li­en­un­ter­neh­men beglei­tet die Gesell­schaft ziel­ori­en­tiert und mit jahr­zehn­te­lan­ger Erfah­rung bei der stra­te­gi­schen Lösung komple­xer Finan­zie­rungs­fra­gen. Betei­li­gungs­an­lässe sind Wachs­tums­fi­nan­zie­run­gen und Expan­si­ons­fi­nan­zie­run­gen, Unter­neh­mens­nach­fol­gen oder Gesell­schaf­ter­wech­sel. VR Equi­typ­art­ner bietet Mehr­heits- und Minder­heits­be­tei­li­gun­gen sowie Mezza­ni­ne­fi­nan­zie­run­gen an. Als Toch­ter der DZ BANK, dem Spit­zen­in­sti­tut der Genos­sen­schafts­ban­ken in Deutsch­land, stellt VR Equi­typ­art­ner die Nach­hal­tig­keit der Unter­neh­mens­ent­wick­lung konse­quent vor kurz­fris­ti­ges Exit-Denken. Das Port­fo­lio von VR Equi­typ­art­ner umfasst derzeit rund 40 Enga­ge­ments mit einem Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von 400 Mio. EUR.
Weitere Infor­ma­tio­nen finden Sie unter www.vrep.de.

Das Trans­ak­ti­ons­team von VR Equitypartner:

Michael Vogt (Foto © Vrep), Alex­an­der Bernin­ger, Markus Huber, Jens Schöf­fel und Patrick Heinze

Von VREP in die Trans­ak­tion einge­bun­dene Beratungshäuser:

M&A: Cars­ten Burger, DC Advisory
Legal: Dr. Lars Laeger, ARQIS
Commer­cial: Matthias Müller, Deloitte
Finan­cial: Florian Teuner, Deloitte
Tax: Marcus Roth, Deloitte

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Mailand/London/Paris/München — Ambi­enta SGR S.p.A. (“Ambi­enta”), führen­der euro­päi­scher Invest­ment­ma­na­ger, der Pionier­ar­beit im Bereich nach­hal­ti­ger Umwelt­in­ves­ti­tio­nen auf priva­ten und öffent­li­chen Märk­ten leis­tet, gibt bekannt, dass sein Port­fo­lio-Unter­neh­men Offi­cine Macca­ferri S.p.A. („Macca­ferri“ oder die „Gruppe“), ein welt­weit führen­der Anbie­ter von Umwelt­tech­nik-Lösun­gen,  mit einer Geschäfts­prä­senz in über 130 Ländern, die CPT Group („CPT”) über­nom­men hat, ein italie­ni­sches Unter­neh­men, das auf fort­schritt­li­che mecha­ni­sierte Tunnel­bau-Tech­no­lo­gien und robo­ter­ge­stützte Vorfer­ti­gungs­sys­teme für unter­ir­di­sche Infra­struk­tur spezia­li­siert ist.

CPT wurde vor über 30 Jahren gegrün­det und hat seinen Sitz in Nova Mila­nese (Italien). Das Unter­neh­men belie­fert welt­weit große Bauun­ter­neh­men in den Berei­chen Tunnel­bau und Infra­struk­tur. Sein Ange­bot umfasst robo­ter­ge­stützte Vorfer­ti­gungs­an­la­gen (Robo­fac­tory), Produk­ti­vi­täts-Über­wa­chungs­soft­ware für Tunnel­bohr­ma­schi­nen (TBM) und ökolo­gisch konzi­pierte Abstand­hal­ter. Als Pionier bei der Anwen­dung von Indus­trie 4.0‑Prinzipien auf die Vorfer­ti­gung von Tübbin­gen für Tunnel­bohr­ma­schi­nen (TBM) hat CPT dazu beigetra­gen, die Auto­ma­ti­sie­rung auf unter­ir­di­schen Baustel­len voran­zu­trei­ben. Seine Tech­no­lo­gien wurden bereits erfolg­reich von Macca­ferri für den Einbau seiner halb­au­to­ma­ti­schen Stahl­rip­pen einge­setzt. CPT ist in Europa, Südost­asien und Austra­lien tätig und bekannt dafür, den Bau von Tunnel­aus­klei­dun­gen in geolo­gisch komple­xen Umge­bun­gen ressour­cen­ef­fi­zi­en­ter, siche­rer und schnel­ler zu machen.

Mit dieser Über­nahme wird Offi­cine Macca­ferri zu einem der welt­weit größ­ten Indus­trie-Unter­neh­men, das eine voll­stän­dig inte­grierte Platt­form für den Tunnel­bau anbie­ten kann, die sowohl tradi­tio­nelle Systeme (Stahl­rip­pen, Fasern, Dich­tun­gen) als auch maschi­nelle Lösun­gen (Robo­fac­tory, TBMs, digi­tale Tech­no­lo­gien) umfasst. Die fusio­nierte Gruppe wird einen wach­sen­den adres­sier­ba­ren Markt von 1 Mrd. EUR bedie­nen und den Wandel von Macca­ferri zu einem tech­no­lo­gisch führen­den Unter­neh­men für nach­hal­tige Infra­struk­tu­ren weiter festigen.

Diese Trans­ak­tion ist ein weite­rer Meilen­stein in Macca­fer­ris Wachs­tums­kurs unter der Eigen­tü­mer­schaft von Ambi­enta. Seit dem Einstieg von Ambi­enta Anfang 2024 hat die Gruppe eine gezielte M&A‑Strategie verfolgt, ist gleich­zei­tig orga­nisch weiter gewach­sen und hat ihr ESG-Enga­ge­ment vorangetrieben.

Der globale Tunnel­bau­markt erfährt ein star­kes, struk­tu­rel­les Wachs­tum, das durch die zuneh­mende Urba­ni­sie­rung, klima­re­sis­tente Infra­struk­tur-Inves­ti­tio­nen und die Komple­xi­tät moder­ner unter­ir­di­scher Projekte ange­trie­ben wird. Der mecha­ni­sierte Tunnel­bau gewinnt aufgrund seiner Schnel­lig­keit, Sicher­heit und Anpas­sungs­fä­hig­keit an komplexe Umge­bun­gen zuneh­mend an Bedeu­tung. Gleich­zei­tig stel­len tradi­tio­nelle Aushub­me­tho­den nach wie vor eine wich­tige und weit verbrei­tete Lösung im Tunnel­bau dar und blei­ben ein wesent­li­cher Bestand­teil des Fach­wis­sens und des Wert­an­ge­bots von Macca­ferri. In diesem Zusam­men­hang wird die Inte­gra­tion von CPT es Macca­ferri ermög­li­chen, sein Ange­bot an tech­ni­schen Lösun­gen zu erwei­tern, um in wachs­tums­star­ken Regio­nen tätig zu werden und der stei­gen­den Nach­frage des globa­len Tunnel­bau-Mark­tes nach dauer­haf­ten und umwelt­freund­li­chen unter­ir­di­schen Infra­struk­tu­ren gerecht zu werden.

Die Tech­no­lo­gie von CPT ist direkt auf die Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung (UVP) von Ambi­enta abge­stimmt. Die Robo­fac­tory-Platt­form ermög­licht eine auto­ma­ti­sierte 24-Stun­den-Produk­tion, die die Produk­ti­vi­tät erheb­lich stei­gert und gleich­zei­tig die Umwelt­aus­wir­kun­gen deut­lich redu­ziert – der Verbrauch von Trennöl wird dabei um 25 Prozent und die Anzahl der Beton­feh­ler um 30 Prozent verrin­gert. Diese Inno­va­tio­nen tragen zu siche­re­ren Baustel­len, gerin­ge­rem Mate­ri­al­ver­brauch und besse­rer Rück­ver­folg­bar­keit der Vorgänge bei. 

Andrea Ventu­rini, Private Equity-Part­ner von Ambi­enta, sagte: “Diese Über­nahme verdeut­licht das Ziel von Offi­cine Macca­ferri, die globale Platt­form für tech­ni­sche Lösun­gen zur Anpas­sung an den Klima­wan­del zu werden. Mit CPT stärkt die Gruppe ihre Fähig­keit, neue Geschäfts­be­rei­che zu entwi­ckeln, Spit­zen­tech­no­lo­gien zu inte­grie­ren und als Konso­li­die­rer in hoch­spe­zia­li­sier­ten indus­tri­el­len Nischen zu agie­ren. Dies ist ein weite­rer Schritt zum Aufbau eines diver­si­fi­zier­ten und wider­stands­fä­hi­gen Markt­füh­rers in allen wich­ti­gen Infrastrukturmärkten.”

Stefano Susani, CEO von Offi­cine Macca­ferri, fügte hinzu: “Die Inte­gra­tion von CPT bietet uns die einma­lige Gele­gen­heit, unse­ren Geschäfts­be­reich Tunnel­bau zu einem welt­weit führen­den Unter­neh­men für mecha­ni­sierte und tradi­tio­nelle Lösun­gen auszu­bauen, die durch fort­schritt­li­che Indus­trie­ro­bo­ter-Auto­ma­ti­sie­rung ergänzt werden. Wir sehen ein erheb­li­ches Poten­zial zur lang­fris­ti­gen Wert­schöp­fung, indem wir Groß­kun­den welt­weit eine inte­grierte Platt­form anbie­ten, die die komple­xes­ten und stra­te­gischs­ten unter­ir­di­schen Infra­struk­tur­pro­jekte durch Inno­va­tion, Zuver­läs­sig­keit und Nach­hal­tig­keit unterstützt.”

Klaus Pini, Co-Grün­der von CPT, sagte: “Der Beitritt zu Offi­cine Macca­ferri ist eine natür­li­che Entwick­lung für CPT. Wir teilen die glei­chen indus­tri­el­len Werte, die glei­che lang­fris­tige Vision und das glei­che Enga­ge­ment für tech­ni­sche Spit­zen­leis­tun­gen. Diese Part­ner­schaft wird es uns ermög­li­chen, die Entwick­lung unse­rer Tech­no­lo­gien zu beschleu­ni­gen und unse­ren Kunden und der Tunnel­bau­in­dus­trie welt­weit einen noch größe­ren Mehr­wert zu bieten.”

Über Ambi­enta

Ambi­enta ist ein ein im Jahr 2007 gegrün­de­ter euro­päi­scher Invest­ment­ma­na­ger und Pionier im Bereich nach­hal­ti­ger Invest­ments in Private Equity, öffent­li­che Märkte und Private Credit. Mit Büros in Mailand, London, Paris und München verwal­tet Ambi­enta ein Vermö­gen von über 4 Milli­ar­den Euro und wird von einer welt­weit wach­sen­den Inves­to­ren­ba­sis unter­stützt. Das Unter­neh­men inves­tiert in Firmen, die von ökolo­gi­schen Mega­trends geprägt sind und deren Produkte oder Dienst­leis­tun­gen zur Verbes­se­rung der Ressour­cen-Effi­zi­enz oder zur Redu­zie­rung von Umwelt­ver­schmut­zung beitra­gen. Mit einem wissen­schaft­lich fundier­ten Ansatz iden­ti­fi­ziert Ambi­enta Vorrei­ter der realen Wirt­schaft – Unter­neh­men, die starke finan­zi­elle Erträge erzie­len und zugleich mess­bar posi­tive ökolo­gi­sche Wirkun­gen entfalten.

Als Pionier der Bran­che gehörte Ambi­enta im Jahr 2012 zu den ersten Unter­zeich­nern der Prin­zi­pien für verant­wor­tungs­vol­les Inves­tie­ren der Verein­ten Natio­nen (United Nati­ons Prin­ci­ples for Respon­si­ble Invest­ment, UN PRI). 2019 erhielt das Unter­neh­men die Zerti­fi­zie­rung als B Corpo­ra­tion – ein Güte­sie­gel für Unter­neh­men, die höchste Stan­dards in Bezug auf soziale und ökolo­gi­sche Wirkung, Trans­pa­renz und Verant­wor­tung erfül­len. Im Jahr 2020 trat Ambi­enta der Insti­tu­tio­nal Inves­tors Group on Climate Change (IIGCC) bei, einer führen­den euro­päi­schen Initia­tive insti­tu­tio­nel­ler Inves­to­ren für Klima­schutz. 2023 setzte Ambi­enta ein weite­res Zeichen und wurde – als einer von weni­gen Vermö­gens­ver­wal­tern – ein Bran­chen­vor­bild, indem es sich zur „Science Based Targets Initia­tive“ (SBTi) verpflich­tete, die wissen­schafts­ba­sierte Klima­ziele für Unter­neh­men defi­niert.www.ambientasgr.com

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München — Die unab­hän­gige Invest­ment­ge­sell­schaft Egeria hat eine Betei­li­gung an Junge Die Bäcke­rei., einem führen­den Anbie­ter von fili­al­ba­sier­ten Bäcke­rei- und Gastro­no­mie­kon­zep­ten in Nord­deutsch­land, erwor­ben. Die Fami­lie Junge bleibt dem Unter­neh­men auch künf­tig als Gesell­schaf­ter und in bera­ten­der Funk­tion eng verbun­den. Gemein­sam mit Egeria verfolgt das Unter­neh­men das Ziel, seine Markt­po­si­tion in den bestehen­den Regio­nen weiter auszu­bauen und stra­te­gisch in neue Märkte zu expan­die­ren. Über die finan­zi­el­len Details haben die Parteien Still­schwei­gen verein­bart. Der Voll­zug der Trans­ak­tion steht noch unter dem Vorbe­halt der übli­chen behörd­li­chen Genehmigungen.

Das in Lübeck ansäs­sige Tradi­ti­ons­un­ter­neh­men wurde 1897 von der Fami­lie Junge gegrün­det und betreibt heute 210 Filia­len sowie drei Produk­ti­ons­stät­ten in Lübeck, Rostock und Greifs­wald. Junge Die Bäcke­rei. steht für eine hohe Wert­schöp­fungs­tiefe, ausge­prägte opera­tive Exzel­lenz und Effi­zi­enz. Mit unter­neh­me­ri­schem Weit­blick und einer einzig­ar­ti­gen, fami­liär gepräg­ten Unter­neh­mens­kul­tur hat sich das Unter­neh­men zum führen­den Anbie­ter fili­al­ba­sier­ter Bäcke­rei- und Gastro­no­mie­kon­zepte in Nord­deutsch­land entwi­ckelt. Bei seinen Kundin­nen und Kunden ist Junge Die Bäcke­rei. beson­ders bekannt für die hohe Produkt­qua­li­tät, die Sorti­ments­viel­falt sowie für die Wohl­fühl­at­mo­sphäre und den ausge­zeich­ne­ten Service in den Filia­len. Heute beschäf­tigt das Unter­neh­men über 5.000 Mitar­bei­te­rin­nen und Mitarbeiter.

EGERIA Group

Die vor allem auf Private Equity spezia­li­sierte unab­hän­gige Invest­ment­ge­sell­schaft Egeria inves­tiert vorran­gig in mittel­stän­di­sche Unter­neh­men mit einem Unter­neh­mens­wert von bis zu EUR 500 Millio­nen. Das Private Equity-Port­fo­lio von Egeria umfasst Betei­li­gun­gen an mehr als 20 Unter­neh­men mit ca. 14.000 Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­tern und einem Gesamt­um­satz von rund EUR 2,5 Milli­ar­den. —https://egeriagroup.com

Bera­ter Egeria: POELLATH hat Egeria im Rahmen des Erwerbs umfas­send recht­lich und steu­er­lich mit dem folgen­den Münche­ner Team beraten

Dr. Michael Best (Part­ner, Structure/Tax)
Dr. Barbara Koch-Schulte (Part­ne­rin, Managementbeteiligung)
Dr. Tobias Deschen­halm (Coun­sel, Structure/Tax)
Dr. Michael de Toma (Senior Asso­ciate, Managementbeteiligung)
Corne­lius L. Roth (Senior Asso­ciate, Structure/Tax)
Dr. Maxi­mi­lian Link (Senior Asso­ciate, Managementbeteiligung)

www.poellath.com

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München  – Certi­vity hat in einer Series-A-Finan­zie­rungs­runde 13,3 Millio­nen Euro einge­sam­melt. Das in München ansäs­sige RegTech-Unter­neh­men entwi­ckelt die erste struk­tu­rierte, KI-gestützte Platt­form für das Manage­ment tech­ni­scher Compli­ance. Die Runde wurde von Almaz Capi­tal und UVC Part­ners ange­führt, mit erneu­ter Betei­li­gung von bestehen­den Inves­to­ren Early­bird X, dem High-Tech Grün­der­fonds (HTGF) sowie Plug and Play. Das frische Kapi­tal wird genutzt, um die Markt­ein­füh­rungs­stra­te­gie zu beschleu­ni­gen, die Produkt­ent­wick­lung voran­zu­trei­ben und die Expan­sion in neue Bran­chen und inter­na­tio­nale Märkte zu ermöglichen.

Gegrün­det im Jahr 2021 von Nico Waegerle, Bogdan Bereczki, Jörg Ulmer und Sami Vaara­ni­emi, adres­siert Certi­vity eines der meist unter­schätz­ten, aber entschei­den­den Probleme im moder­nen Engi­nee­ring: regu­la­to­ri­sche Compli­ance. Inge­nieu­rin­nen und Inge­nieure verbrin­gen häufig 30 bis 50 Prozent ihrer Zeit damit, sich durch frag­men­tierte gesetz­li­che und regu­la­to­ri­sche Doku­mente zu arbei­ten, um sicher­zu­stel­len, dass ihre Produkte den gelten­den Regu­la­rien und Normen entspre­chen. Fehler in diesem Prozess führen zu Produkt­rück­ru­fen, Sicher­heits­pro­ble­men und Bußgel­dern in Milli­ar­den­höhe. — Certi­vity wird das grund­le­gend ändern.

Das Unter­neh­men bietet eine struk­tu­rierte, KI-native SaaS-Platt­form, die komplexe regu­la­to­ri­sche Doku­mente in struk­tu­rierte, maschi­nen­les­bare Compli­ance-Infor­ma­tio­nen verwan­delt. Dabei auto­ma­ti­siert sie den gesam­ten Prozess – von der Anfor­de­rung über die konti­nu­ier­li­che Aktua­li­sie­rung regu­la­to­ri­scher Inhalte bis zur Inte­gra­tion in den Prozess. Certi­vity ermög­licht es Unter­neh­men, schnel­ler Produkte zu entwi­ckeln und gleich­zei­tig die Sicher­heit und Einhal­tung aller verpflich­ten­den Vorschrif­ten zu erhöhen.

„Mit dieser Finan­zie­rung skalie­ren wir unsere Platt­form, um die führende Lösung im Bereich tech­ni­sche Compli­ance zu werden – begin­nend mit der Auto­mo­bil­bran­che. Zusätz­lich skalie­ren wir in weitere Berei­che wie Bahn­we­sen, Medi­zi­ni­sche Geräte, Konsum­gü­ter, Vertei­di­gung, Luft- und Raum­fahrt und mehr.“, sagt Nico Waegerle, CEO und Mitgrün­der von Certi­vity. „Wir erwei­tern unsere regu­la­to­ri­sche Abde­ckung, verbes­sern unsere KI und vertie­fen die Inte­gra­tion mit gängi­gen Tools. So verwan­deln wir Compli­ance von einer kosten­in­ten­si­ven zwin­gen­den Voraus­set­zung in einen Wett­be­werbs­vor­teil für unsere Kunden.“

„Certi­vity hat unsere Heran­ge­hens­weise an regu­la­to­ri­sche Compli­ance grund­le­gend verän­dert. Unsere Entwick­lungs­pro­zesse sind deut­lich effi­zi­en­ter und wir sparen signi­fi­kant an manu­el­len Aufwän­den ein“, sagt Nico­las Maurin, Mana­ger Regu­la­tion & Stan­dards bei Aptiv.

So funk­tio­niert die Platt­form: Regu­la­to­ri­sche Komple­xi­tät in struk­tu­rier­tes Wissen überführen

Die Platt­form von Certi­vity digi­ta­li­siert und struk­tu­riert regu­la­to­ri­sche Inhalte aus über 50 Rechts­räu­men mithilfe einer proprie­tä­ren Digi­ta­li­sie­rungs­pipe­line und einem regu­la­to­ri­schen Wissens­gra­phen. So erhal­ten Engi­nee­ring- und Compli­ance-Teams voll­stän­dige Rück­ver­folg­bar­keit und Echt­zeit-Einblick in gesetz­li­che Ände­run­gen. KI-basierte Module konso­li­die­ren Ände­run­gen verschie­de­ner Vorschrif­ten­ver­sio­nen und klas­si­fi­zie­ren, extra­hie­ren und gene­rie­ren tech­ni­sche Anfor­de­run­gen aus unstruk­tu­rier­ten Rechtstexten.

Anstatt Compli­ance in isolier­ten Doku­men­ten oder Excel-Tabel­len zu verwal­ten, können Teams regu­la­to­ri­sche Anfor­de­run­gen, Ausle­gun­gen, Geneh­mi­gun­gen und Rechts­ver­weise jetzt struk­tu­riert in produkt­spe­zi­fi­schen Compli­ance-Projek­ten orga­ni­sie­ren. Durch tiefe Inte­gra­tion mit Anfor­de­rungs­ma­nage­ment-Tools wie Jama, Pola­rion, DOORS und ande­ren flie­ßen Compli­ance Infor­ma­tio­nen naht­los in den Entwick­lungs­pro­zess ein – ein inte­grier­ter, vernetz­ter, audi­tier­ba­rer und skalier­ba­rer Prozess entsteht.

Grund­stein für Compli­ance im indus­tri­el­len Maßstab legen

„Certi­vity setzt neue Maßstäbe dafür, wie Compli­ance in die Produkt­ent­wick­lung inte­griert wird“, sagt Amanda Birken­holz, Prin­ci­pal bei UVC Part­ners. „Sie lösen ein großes und mühse­li­ges Problem für jedes Unter­neh­men mit regu­la­to­ri­schen Anfor­de­run­gen. Compli­ance-Heraus­for­de­run­gen sind längst keine Ausnahme mehr – sie sind die Regel. Die Frage lautet heute nicht mehr: Welche Produkte unter­lie­gen regu­la­to­ri­schen Vorga­ben? Sondern: Welche nicht?“

Über Certi­vity

Certi­vity ist ein RegTech-Unter­neh­men, das regu­la­to­ri­sche Komple­xi­tät in Klar­heit und Geschwin­dig­keit über­setzt. Mit Hilfe moder­ner KI-Tech­no­lo­gie und Large Language Models (LLMs) verwan­deln wir welt­weit geltende Vorschrif­ten in struk­tu­rierte, maschi­nen­les­bare Daten. So entsteht eine neue Form von Compli­ance-Intel­li­genz, die digi­tale und durch­gän­gige Arbeits­pro­zesse ermöglicht.

Unsere Platt­form unter­stützt Entwick­lungs- und Compli­ance-Teams dabei, regu­la­to­ri­sche Anfor­de­run­gen schnel­ler zu verste­hen, effi­zi­ent umzu­set­zen und naht­los in bestehende Entwick­lungs­pro­zesse zu inte­grie­ren. Das senkt Kosten, redu­ziert Risi­ken, verbes­sert die Zusam­men­ar­beit – und beschleu­nigt die Markt­ein­füh­rung neuer Produkte.

Über UVC Partners

UVC Part­ners ist eine in München und Berlin ansäs­sige early-stage Venture Capi­tal Gesell­schaft, die in euro­päi­sche B2B-Start­ups inner­halb der Berei­che Enter­prise Soft­ware, Künst­li­che Intel­li­genz, DeepT­ech, Clima­te­Tech, und Mobi­li­tät inves­tiert. Mit mehr als 600 Millio­nen Euro an verwal­te­ten Vermö­gens­wer­ten, inves­tiert der Fonds in der Regel zwischen 1 Mio. und 10 Mio. € zu Beginn und bis zu 30 Mio. € insge­samt pro Unter­neh­men. Zu den Inves­ti­tio­nen von UVC Part­ners gehö­ren u.a. Flix, Isar Aero­space, planqc, Proxima Fusion, Reverion, Tacto, TWAICE, Deep­Drive und STABL. Die Port­fo­lio-Unter­neh­men profi­tie­ren von der umfang­rei­chen Inves­ti­ti­ons- und Exit-Erfah­rung des Teams sowie von der engen Zusam­men­ar­beit mit Unter­neh­mer­TUM, Euro­pas führen­dem Zentrum für Inno­va­tion und Unter­neh­mens­grün­dung, insbe­son­dere um den Markt­ein­tritt zu beschleunigen.

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Düssel­dorf – ARQIS hat die CURA Unter­neh­mens­gruppe beim Verkauf ihrer beiden Klinik­stand­orte im baden-würt­tem­ber­gi­schen Bad Saul­gau umfas­send recht­lich bera­ten. Die MEDIAN Group über­nimmt nach Abschluss der Trans­ak­tion die Klinik am schö­nen Moos sowie die Akut­kli­nik Bad Saul­gau von CURA, die beide auf psycho­so­ma­ti­sche Akut- und Reha­bi­li­ta­ti­ons­me­di­zin spezia­li­siert sind. Beide Häuser versor­gen mit rund 150 Mitar­bei­tern etwa 2.200 Pati­en­ten jähr­lich. Der Abschluss der Trans­ak­tion steht noch unter Vorbe­halt der fusi­ons­kon­troll­recht­li­chen Frei­gabe durch das Bundeskartellamt.

Die CURA Unter­neh­mens­gruppe ist ein priva­ter Anbie­ter von Gesund­heits­dienst­leis­tun­gen und betreibt seit 1995 Senio­ren­wohn- und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen sowie Reha­bi­li­ta­ti­ons­kli­ni­ken. An bundes­weit 46 Stand­or­ten beschäf­tigt die Unter­neh­mens­gruppe über 5.300 Mitarbeiter.

Die MEDIAN Group ist ein euro­pa­weit führen­der Anbie­ter von Dienst­leis­tun­gen in den Berei­chen psychi­sche Gesund­heit, spezia­li­sierte Pflege und Reha­bi­li­ta­tion. Mit über 31.000 Mitar­bei­tern in 410 Einrich­tun­gen in Deutsch­land, Groß­bri­tan­nien und Spanien betreut MEDIAN mehr als 309.000 Pati­en­ten und Bewoh­ner jährlich.

Ein ARQIS-Team unter der Feder­füh­rung von Dr. Jörn-Chris­tian Schulze hat die CURA Unter­neh­mens­gruppe beim Verkauf der beiden Einrich­tun­gen im Rahmen eines Bieter-Verfah­rens umfas­send recht­lich bera­ten. Dr. Ulrich Lien­hard, Part­ner im Bereich Real Estate bei ARQIS, beriet mit einem Team zu immo­bi­li­en­recht­li­chen Aspek­ten der Trans­ak­tion. ARQIS stand CURA bereits zum wieder­hol­ten Male recht­lich zur Seite.

Bera­ter CURA Unter­neh­mens­gruppe: ARQIS (Düssel­dorf)

Dr. Jörn-Chris­tian Schulze (Part­ner, Lead), Seve­rin Stef­fens, Foto © Arqis (Mana­ging Asso­ciate, beide Tran­sac­tions), Dr. Ulrich Lien­hard (Part­ner, Real Estate), Part­ner: Thomas Chwa­lek (Tran­sac­tions), Coun­sel: Jens Knip­ping, Dennis Reisich (München, beide Tax), Martin Wein­gärt­ner (HR Law), Mana­ging Asso­cia­tes: Laura Ally Rizzi, Dr. Maxi­mi­lian Back­haus (Tran­sac­tions), Tim Brese­mann (Real Estate), Marina Bume­der (HR Law, München), Luise Schü­ling (Regu­la­tory), Rolf Tichy (IP), Asso­cia­tes: Dr. Bern­hard Gröhe (Regu­la­tory), Lia Papis­me­dova (Real Estate), Senior Legal Specia­list: Qing Xia

M&A‑Berater für CURA: WMCF 

www.wm-cf.com

Über ARQIS

ARQIS ist eine unab­hän­gige Wirt­schafts­kanz­lei, die inter­na­tio­nal tätig ist. Rund 80 Anwälte und Legal Specia­lists bera­ten in- und auslän­di­sche Unter­neh­men auf höchs­tem Niveau zum deut­schen, euro­päi­schen und japa­ni­schen Wirt­schafts­recht. Mit den Fokus­grup­pen Tran­sac­tions, HR Law, Japan, Data Law, Risk und Regu­la­tory ist die Kanz­lei auf die ganz­heit­li­che Bera­tung ihrer Mandan­ten ausge­rich­tet. Die Sozie­tät wurde 2006 gegrün­det und unter­hält Stand­orte in Düssel­dorf, München und Tokio sowie einen Talent Hub in Berlin. — www.arqis.com

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Berlin/London – Hypax, eine in Berlin und London ansäs­sige Betei­li­gungs­ge­sell­schaft mit Fokus auf Carve-outs und opera­tive Wert­stei­ge­rung, hat 3A Compo­si­tes Mobi­lity AG (Schweiz) und 3A Compo­si­tes Mobi­lity SA (Polen) – die gemein­sam unter dem Namen 3AC Mobi­lity firmie­ren – im Rahmen einer Carve-out-Trans­ak­tion von Schwei­ter Tech­no­lo­gies AG (SWTQ:SWX) akqui­riert. Die finan­zi­el­len Kondi­tio­nen der Trans­ak­tion wurden nicht bekannt gege­ben. Schwei­ter Tech­no­lo­gies ist ein Tier-1-Zulie­fe­rer von Leicht­bau­kom­po­nen­ten für die Schienen‑, Stra­ßen- und Verteidigungsindustrie.

3AC Mobi­lity ist ein führen­der euro­päi­scher Herstel­ler von hoch­leis­tungs­fä­hi­gen Verbund­kom­po­nen­ten für die Schienen‑, Stra­ßen- und Vertei­di­gungs­in­dus­trie. Das Unter­neh­men betreibt zwei eigen­stän­dige Ferti­gungs- und Entwick­lungs­stand­orte in Alten­rhein, Schweiz, und Mielec in Polen. Zusam­men bieten sie ihren Kunden einen einzig­ar­ti­gen One-Stop-Shop für modu­lare Leicht­bau­sys­teme in 2D- und 3D-Ausfüh­rung, wie Sand­wich­bö­den, Front­mo­dule, Cock­pits, Struk­tur­bau­teile und Schutzräume.

Mit einer über 70-jähri­gen Geschichte in der Schwei­zer Präzi­si­ons­fer­ti­gung belie­fert 3AC Mobi­lity namhafte OEMs in ganz Europa und hat zuletzt erfolg­reich in wachs­tums­starke Vertei­di­gungs­an­wen­dun­gen expan­diert. Das Unter­neh­men verfügt über ausge­prägte Inno­va­tions- und Entwick­lungs­fä­hig­kei­ten sowie über einen breit diver­si­fi­zier­ten Kunden­stamm mit lang­jäh­ri­gen Bezie­hun­gen zu bedeu­ten­den Bahn- und Busherstellern.

Phil­ipp Ster­kel, Mana­ging Part­ner bei Hypax, kommen­tiert: “3AC Mobi­lity ist genau die Art von Hidden Cham­pion, nach der wir suchen: ein Unter­neh­men mit eigen­ent­wi­ckel­ten Tech­no­lo­gien, einer star­ken Markt­po­si­tion in einem wach­sen­den Markt und erheb­li­chem Wert­schöp­fungs­po­ten­zial. Die Mobi­li­täts- und Vertei­di­gungs­in­dus­trie durch­lau­fen derzeit funda­men­tale Verän­de­run­gen – vom Über­gang zur Klima­neu­tra­li­tät bis hin zur erhöh­ten geopo­li­ti­schen Vola­ti­li­tät. Die Lösun­gen von 3AC Mobi­lity sind direkt auf diese Mega­trends ausge­rich­tet und wir sehen viel­ver­spre­chende Chan­cen, die Markt­prä­senz, das Produkt­port­fo­lio sowie die inter­na­tio­nale Reich­weite auszu­bauen. Als eigen­stän­di­ges Unter­neh­men wird 3AC Mobi­lity von unse­rer akti­ven Unter­stüt­zung profi­tie­ren, indem wir gemein­sam das Wachs­tum beschleu­ni­gen, die opera­tive Exzel­lenz fördern und den Mobi­li­täts- und Vertei­di­gungs­markt weiter erschlie­ßen. Wir sind stolz darauf, das Team auf der Hypax-Platt­form will­kom­men zu heißen.“

Über 3A Compo­si­tes Mobility

3AC Mobi­lity ist ein führen­der Anbie­ter von Leicht­bau-Verbund­kom­po­nen­ten für die Schienen‑, Stra­ßen- und Vertei­di­gungs­in­dus­trie. Mit Stand­or­ten in Alten­rhein, Schweiz und Mielec, Polen bietet das Unter­neh­men modu­lare Verbund­sys­teme wie Sand­wich-Paneele, Front­mo­dule für Züge, Cock­pits und Schutz­räume an. Mit über 300 Mitar­bei­ten­den, moderns­ten Ferti­gungs­ka­pa­zi­tä­ten und lang­jäh­ri­gen OEM-Bezie­hun­gen gilt 3AC Mobi­lity als bevor­zug­ter Part­ner für hoch­wer­tige Leicht­bau­lö­sun­gen im Mobilitätssektor.

Über Hypax

Hypax ist eine in Berlin und London ansäs­sige Invest­ment­ge­sell­schaft, die sich auf die Über­nahme von Unter­neh­mens­aus­glie­de­run­gen (Corpo­rate Carve-outs) und mittel­stän­di­sche Unter­neh­men spezia­li­siert hat, deren Wert durch Wachs­tum und opera­tive Verbes­se­run­gen gestei­gert werden kann. Die von Hypax verwal­te­ten Fonds verfü­gen über Kapi­tal­zu­sa­gen von 120 Millio­nen Euro. Mit einer star­ken opera­ti­ven Orien­tie­rung unter­stützt Hypax Unter­neh­men und ihre Manage­ment­teams bei der Bewäl­ti­gung von Umbruch­pha­sen und beglei­tet stra­te­gi­sche Trans­for­ma­tio­nen. — www.hypax.com

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Hanno­ver — Die Fitness-Studio­grup­pen all inclu­sive Fitness und FIT STAR gehen künf­tig gemein­same Wege. Mit der geplan­ten Zusam­men­füh­rung beider Ketten im Herbst 2025 – vorbe­halt­lich der kartell­recht­li­chen Geneh­mi­gung – entsteht einer der größ­ten Fitness­an­bie­ter Deutsch­lands und der größte in Bayern.

all inclu­sive Fitness mit Fokus auf Expansionskurs

Mit dem Erwerb erwei­tert die NORD Holding-Toch­ter all inclu­sive Fitness sein Netz­werk um 20 weitere Studios und stei­gert den Grup­pen­um­satz um rund 40 Mio. Euro. Die Zahl der Stand­orte wächst auf 160, die Mitglie­der­ba­sis auf rund 610.000 und die Zahl der Mitar­bei­ten­den auf etwa 2.750. Das erklärte Ziel, mittel­fris­tig zum führen­den Anbie­ter im Premium Value Segment zu werden und bis 2028 bundes­weit 250 Clubs mit über einer Million Mitglie­dern zu betrei­ben, rückt damit einen entschei­den­den Schritt näher.

„Dieser Zusam­men­schluss ist ein Meilen­stein für unsere Vision, Menschen in jedem Lebens­ab­schnitt Zugang zu hoch­wer­ti­ger Fitness zu ermög­li­chen und gleich­zei­tig als Unter­neh­men weiter zu wach­sen“, sagt Stephan Schulan, CEO von all inclu­sive Fitness. „Wir bauen nicht nur unser Netz­werk aus, sondern schaf­fen auch neue Trai­nings­an­ge­bote und inspi­rie­rende Community-Erlebnisse.“

Verläss­lich­keit für Mitglieder

Für die rund 140.000 Mitglie­der von FIT STAR bleibt zunächst alles beim Alten: Preise, Öffnungs­zei­ten, Teams, Trai­nings­an­ge­bote und die Ladies Areas bestehen unver­än­dert. Gleich­zei­tig profi­tie­ren sie künf­tig von einem erwei­ter­ten Port­fo­lio – darun­ter inno­va­tive Formate wie Hyrox, funk­tio­na­les Trai­ning und Commu­nity-Events. Die Inte­gra­tion der Marke FIT STAR ist bis zum zwei­ten Quar­tal 2026 vorge­se­hen. Ab dann werden alle Studios unter der gemein­sa­men Marke all inclu­sive Fitness geführt. Bis dahin blei­ben die bestehen­den Clubs weiter­hin unter dem Namen FIT STAR aktiv.

„Uns ist wich­tig, dass unsere Mitglie­de­rin­nen auf Konti­nui­tät vertrauen können – bei gleich­zei­tig frischem Wind im Ange­bot“, betont Andreas Bauer, bishe­ri­ger Geschäfts­füh­rer und Grün­der von FIT STAR. „Wir beglei­ten den Über­gang aktiv mit und freuen uns, dass wir künf­tig gemein­sam unter dem Dach von all inclu­sive Fitness operieren.“

Seitens der NORD Holding wurde die Trans­ak­tion von Maxi­mi­lian Frey, Moritz Stolp und Niklas Thoma begleitet.

Über all inclu­sive Fitnes
s
all inclu­sive Fitness zählt zu den führen­den Anbie­tern im Premium Value Segment in Deutsch­land. Die Gruppe entstand 2020 aus dem Zusam­men­schluss von Jumpers Fitness und all inclu­sive Fitness. Im Jahr 2025 wurden alle Studios unter der einheit­li­chen Marke all inclu­sive Fitness zusam­men­ge­führt, um eine starke Markt­prä­senz zu schaf­fen. Mit 160 Studios und rund 610.000 Mitglie­dern ist all inclu­sive Fitness heute vor allem im süd- und west­deut­schen Raum vertre­ten. Mehr als 2.750 Mitar­bei­tende sorgen dafür, dass Mitglie­der nicht nur von moderns­ter Ausstat­tung an zentra­len Stand­or­ten profi­tie­ren, sondern auch eine fami­liäre und ange­nehme Trai­ning­s­at­mo­sphäre erle­ben. — www.ai-fitness.de

Über NORD Holding

Mit ihrer über 50-jähri­gen Geschichte und einem verwal­te­ten Vermö­gen von € 4,0 Milli­ar­den zählt die NORD Holding zu den führen­den Private Equity- und Asset Manage­ment-Gesell­schaf­ten in Deutsch­land. Der Fokus liegt dabei auf den Geschäfts­be­rei­chen Direkt­in­vest­ments und Fondsinvestments.

Der Schwer­punkt des Direkt­ge­schäfts liegt in der Struk­tu­rie­rung und Finan­zie­rung von Unter­neh­mens­nach­folge-Model­len, in der Über­nahme von Konzern­tei­len/-toch­ter­ge­sell­schaf­ten sowie in der Expan­si­ons­fi­nan­zie­rung mittel­stän­di­scher Unter­neh­men. Im Unter­schied zu den meis­ten ande­ren Finanz­in­ves­to­ren, die ledig­lich zeit­lich begrenzte Fonds mana­gen, fungiert die NORD Holding als soge­nann­ter „Ever­green Fund“ ohne Lauf­zeit­be­schrän­kung und inves­tiert aus der eige­nen Bilanz. Gegen­wär­tig ist die Gesell­schaft bei über 13 Unter­neh­men in Deutsch­land und im deutsch­spra­chi­gen Ausland engagiert.

Der Geschäfts­be­reich Fonds­in­vest­ments zielt auf das Micro- und Small Cap-Segment mittel­stands­ori­en­tier­ter Private Equity-Fonds in Europa ab. Der Fokus liegt hier­bei auf Primär‑, Sekun­där- und Co-Invest­ments. Die NORD Holding konzen­triert sich dabei stark auf am Markt neu etablierte Buyout-Mana­ger, opera­tive Anla­ge­stra­te­gien und tritt zudem regel­mä­ßig als Anker­in­ves­tor auf. — www.nordholding.de

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Frank­furt a. M. — Die Ank-Kaiser Sani­täts­haus GmbH („Ank-Kaiser“) setzt ihre Buy & Build-Wachs­tums­stra­te­gie in Deutsch­land fort und etabliert sich damit unter den Top 10 Sani­täts­haus-Grup­pen in Deutsch­land. Das Sani­täts­haus Hage­nauer mit Filia­len in Plank­stadt und Schwet­zin­gen in Baden-Würt­tem­berg verstärkt nun die Präsenz in der Rhein-Neckar-Region und firmiert als ergän­zende Filia­len des Sani­täts­hau­ses Mayer & Rexing.

Im Okto­ber 2024 hat ein von Beyond Capi­tal Part­ners bera­te­ner Fonds über deren Port­fo­lio-Betei­li­gung Ank-Kaiser die Sani­täts­haus Mayer & Rexing GmbH („M&R“) über­nom­men. M&R ist eine führende regio­nale Sani­täts­haus-Kette in Baden-Würt­tem­berg und Rhein­land-Pfalz, die über ihre nunmehr elf Sani­täts­häu­ser ein Voll­sor­ti­ment an Medizin‑, Reha‑, Nach­sorge- und Gesund­heits­pro­duk­ten anbietet.

Simon W. Geib, Geschäfts­füh­rer der Ank-Kaiser Sani­täts­haus GmbH: „Wir heißen das Sani­täts­haus Hage­nauer in der Ank-Kaiser Fami­lie herz­lich will­kom­men. Mit seiner lang­jäh­ri­gen Erfah­rung bietet das Team vor Ort ein umfas­sen­des und inno­va­ti­ves Produkt- und Service­an­ge­bot rund um Gesund­heit, Pflege und Mobi­li­tät in Sport, Beruf und Alltag sowie moderns­ter Analyse- und Mess­tech­nik wie zum Beispiel biome­cha­ni­sche Analy­sen und Fußdruck­mes­sun­gen. Durch die Kombi­na­tion mit M&R ergän­zen wir das Port­fo­lio der Filia­len in Plank­stadt sowie Schwet­zin­gen um die indi­vi­du­elle Groß­or­tho­pä­die sowie Reha-Technik.“

„Mit dem Zukauf setzt die Ank-Kaiser Gruppe ihre Roll-Up-Stra­te­gie fort und baut ihre Posi­tion als Top 10 Sani­täts­haus­kette und über­re­gio­na­ler profes­sio­nel­ler Gesund­heits­part­ner mit einer umfas­sen­den medi­zi­ni­schen Versor­gung an 31 Stand­or­ten in Deutsch­land weiter aus,“ so Chris­toph D. Kauter, Mana­ging Part­ner und Grün­der von Beyond Capi­tal Partners.

Über Sani­täts­haus Mayer & Rexing
Das Sani­täts­haus Mayer & Rexing bietet Orthopädie‑, Sport- und Reha­tech­nik-Produkte und Dienst­leis­tun­gen an und steht seinen Kunden als profes­sio­nel­ler Gesund­heits­part­ner an elf Stand­or­ten in Baden-Würt­tem­berg und Rhein­land-Pfalz zur Verfügung.
https://mayer-rexing.de

Über Ank-Kaiser Sanitätshaus
Ank-Kaiser Sani­täts­haus ist die führende Sani­täts­haus­gruppe in Rhein­land-Pfalz mit dem Fokus auf Sani­täts­haus- und Reha­tech­nik­lö­sun­gen für seine Kunden. Die Ank-Kaiser-Gruppe expan­dierte über die letz­ten Jahr­zehnte, umfasst heute 31 Stand­orte in Deutsch­land und bietet als Voll­sor­ti­men­ter eine umfas­sende medi­zi­ni­sche Versorgung.
https://www.ank-sanitaetshaus.de

Über Beyond Capi­tal Partners
Beyond Capi­tal Part­ners ist eine Betei­li­gungs­ge­sell­schaft und erwirbt über die von ihr bera­te­nen Fonds Mehr­hei­ten an profi­ta­blen mittel­stän­di­schen Unter­neh­men aus der DACH-Region mit dem Fokus auf die Asset-Light Berei­che Dienst­leis­tung, IT, Soft­ware, Health­care, Life­style und Enter­tain­ment. Diese Trans­ak­tion profi­tiert von der Unter­stüt­zung der Euro­päi­schen Union im Rahmen des InvestEU-Fonds.
https://beyondcapital-partners.com

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Hamburg — Die X1F Gruppe hat im Rahmen ihrer Wachs­tums­stra­te­gie die accan­tec group über­nom­men. Die accan­tec group ist seit über 20 Jahren als spezia­li­sier­tes Bera­tungs­haus und IT-Dienst­leis­ter für Busi­ness Intelligence‑, Data Science- und Enter­prise-Soft­ware-Lösun­gen tätig mit beson­de­rem Fokus auf SAP, Micro­soft, Jedox, SAS und IBM.

Mit Haupt­sitz in Hamburg und Nieder­las­sun­gen in Frank­furt am Main, Köln, Heidel­berg und Berlin beschäf­tigt die accan­tec group über 70 BI Exper­ten, die in anspruchs­vol­len BI- und Data-Science-Projek­ten aktiv sind. Zum Leis­tungs­spek­trum zählen neben Archi­tek­tur­de­sign, Advan­ced Analy­tics und Data-Warehousing auch der Aufbau von Cloud-Platt­for­men auf AWS, Google Cloud und Azure sowie umfas­sende Mana­ged Services – insbe­son­dere für Kunden aus regu­lier­ten Bran­chen Banken und Versi­che­run­gen, sowie Pharma, Gesundheitswesen.

Durch die Über­nahme erwei­tert X1F ihr Leis­tungs­port­fo­lio gezielt in einem stra­te­gisch rele­van­ten Wachstumsfeld.

Die X1F Gruppe vereint spezia­li­sierte IT- und Bera­tungs­ein­hei­ten unter einem Dach, um Unter­neh­men ganz­heit­lich bei der digi­ta­len Trans­for­ma­tion zu beglei­ten – von der Stra­te­gie bis zur tech­ni­schen Umset­zung, mit einem klaren Fokus auf Quali­tät, Inno­va­tion und Nachhaltigkeit.

Bera­ter: Als exklu­si­ver M&A‑Advisor hat Sanco­via die Trans­ak­tion initi­iert und die X1F Gruppe während des gesam­ten Prozes­ses umfas­send begleitet.

Über SANCOVIA

Wir sind eine eigen­tü­mer­ge­führte, exklu­sive und unab­hän­gige M&A Mittel­stands­be­ra­tung mit zehn Stand­or­ten in Zürich, Düssel­dorf, Frank­furt am Main, München, Ravens­burg, Leip­zig, Madrid, Amster­dam, London und Warschau. Wir haben einen einzig­ar­ti­gen Hands-On Part­ner­an­satz, verste­hen uns dabei als Part­ner des Unter­neh­mers und blei­ben an dessen Seite, bis der gewünschte Erfolg erzielt wurde.

Wir spre­chen die Spra­che der Unter­neh­mer und Inves­to­ren und erbrin­gen die Top-Quali­täts­leis­tun­gen, welche man sonst nur bei großen Bera­tun­gen und Big4 erhält, für unsere mittel­stän­di­schen Kunden in ganz Europa. —www.sancovia.com

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München – Das Biotech­no­lo­gie-Start-up Evla­Bio GmbH, das inno­va­tive Thera­pien für die Behand­lung der links­ven­tri­ku­lä­ren Hyper­tro­phie bei chro­ni­schen Nieren­er­kran­kun­gen entwi­ckelt, hat bei seiner Seed-Finan­zie­rungs­runde € 21 Millio­nen einge­sam­melt. Die Finan­zie­rungs­runde wurde von der fran­zö­si­schen VC-Gesell­schaft Kurma Part­ners ange­führt, mit AdBio Part­ners (Paris, Barce­lona), Boeh­rin­ger Ingel­heim Venture Fund, NRW.Venture (NRW Bank) und dem High-Tech Grün­der­fonds als Co-Inves­to­ren. Die Finan­zie­rungs­runde zählt zu den größ­ten ihrer Art im DACH-Raum in den letz­ten Jahren.

Evla­Bio will den Abschluss der präkli­ni­schen Entwick­lung und den Über­gang in IND-fähige Studien voran­trei­ben. — Der Behand­lungs­an­satz des Start-ups stammt ursprüng­lich von der Lead Disco­very Center GmbH (LDC), einem 2008 von der Tech­no­lo­gie­trans­fer-Orga­ni­sa­tion Max Planck Inno­va­tion gegrün­de­ten Unter­neh­men, und wurde in Zusam­men­ar­beit mit der KHAN Tech­no­logy Trans­fer Fund I GmbH & Co. KG (KHAN‑I) entwickelt.

Evla­Bio, mit Nieder­las­sun­gen in Düssel­dorf und Zürich, hat sich als Life-Science-Start-up auf die Entwick­lung eines First-in-Class-Thera­peu­tika für die Behand­lung von links­ven­tri­ku­lä­rer Hyper­tro­phie bei Pati­en­ten mit chro­ni­scher Nieren­er­kran­kung spezialisiert.

Ein ARQIS-Team unter der Leitung des Part­ners Dr. Mauritz von Einem, das regel­mä­ßig Start-ups berät, hat die Evla­Bio AG bei dieser Finan­zie­rungs­runde umfas­send recht­lich beglei­tet. Das Mandat kam über einen persön­li­chen Kontakt zum Grün­der von Evla­Bio zustande. Als Bera­ter zu schwei­ze­ri­schem Recht war Adves­tra mit einem Team unter der Leitung von Dr. Alex­an­der von Jein­sen tätig.

Bera­ter Evla­Bio GmbH: ARQIS (München)

Dr. Mauritz von Einem (Part­ner, Tran­sac­tions, Venture Capi­tal, Lead), Johan­nes Landry (Tran­sac­tions, Düssel­dorf), Lisa-Marie Niklas (HR Law, Düssel­dorf), Marcus Noth­hel­fer (IP), of Coun­sel: Prof. Dr. Chris­toph von Einem (Tran­sac­tions, Venture Capi­tal), Coun­sel: Jens Knip­ping (Düssel­dorf), Dennis Reisich (beide Tax), Dr. Roua Schmitz (HR Law), Nora Strat­mann (Commer­cial), Mana­ging Asso­cia­tes: Dr. Hanna Caesar (HR Law, Düssel­dorf), Anselm Graf (Tran­sac­tions, Venture Capi­tal), Rolf Tichy (IP), Asso­ciate: Giulia Kögel (Tran­sac­tions, Venture Capital).

Über ARQIS

ARQIS ist eine unab­hän­gige Wirt­schafts­kanz­lei, die inter­na­tio­nal tätig ist. Rund 80 Anwälte und Legal Specia­lists bera­ten in- und auslän­di­sche Unter­neh­men auf höchs­tem Niveau zum deut­schen, euro­päi­schen und japa­ni­schen Wirt­schafts­recht. Mit den Fokus­grup­pen Tran­sac­tions, HR Law, Japan, Data Law, Risk und Regu­la­tory ist die Kanz­lei auf die ganz­heit­li­che Bera­tung ihrer Mandan­ten ausge­rich­tet. Die Sozie­tät wurde 2006 gegrün­det und unter­hält Stand­orte in Düssel­dorf, München und Tokio sowie einen Talent Hub in Berlin.  www.arqis.com.

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Frank­furt a. Main — Das führende mittel­stän­di­sche inter­na­tio­nale Pharma-Unter­neh­men Ethy­ph­arm S.A.S., Saint-Clou­d/Frank­reich hat einen Kauf­ver­trag u.a. über die Rechte an dem euro­päi­schen Arga­tro­ban-Geschäft der Mitsu­bi­shi Tanabe Pharma Corpo­ra­tion, Osaka/Japan und weite­rer Gesell­schaf­ten der Mitsu­bi­shi Tanabe Pharma-Gruppe voll­zo­gen. Arga­tro­ban Mono­hy­drat ist ein selek­ti­ves Anti­throm­bin­mit­tel, das zur Behand­lung der Hepa­rin-indu­zier­ten Throm­bo­zy­to­pe­nie Typ II (HIT Typ II) einge­setzt wird. Aufgrund der Gesell­schafts­struk­tu­ren, der Komple­xi­tät der Rechte an dem Produkt und der Einbin­dung weite­rer opera­ti­ver Inter­me­diäre für die Herstel­lung des Arga­tro­ban-Wirk­stoffs erfolgte die Trans­ak­tion im Wege eines Asset Deals.

Ethy­ph­arm ist ein führen­des mittel­stän­di­sches inter­na­tio­na­les Phar­ma­un­ter­neh­men mit star­ken euro­päi­schen Wurzeln, das wich­tige Arznei­mit­tel mit Schwer­punkt auf der Kran­ken­haus­ver­sor­gung, dem zentra­len Nerven­sys­tem (starke Schmer­zen und Sucht) und der inne­ren Medi­zin herstellt und anbie­tet. Mit dem Erwerb stärkt Ethy­ph­arm sein Port­fo­lio an wesent­li­chen Medikamenten.

Veräu­ße­rer waren neben der Mitsu­bi­shi Tanabe Pharma Corpo­ra­tion ihre Toch­ter­ge­sell­schaf­ten Mitsu­bi­shi Tanabe Pharma Europe Ltd., London/Vereinigtes König­reich und die Mitsu­bi­shi Tanabe Pharma GmbH, Düsseldorf.

Bera­ter Ethy­ph­arm: Schad­bach Rechtsanwälte

Kai Schad­bach, LL.M. (Foto © Schad­bach Rechts­an­wälte, Feder­füh­rung), Konstan­tin Warno­wizki und Sören Brost (alle M&A), Dr. Petra Weipert und Annette Kuhlen-Leis (beide Arbeits­recht) und Dr. Marco Brand (Handels­recht).

Über Schad­bach Rechtsanwälte

Schad­bach Rechts­an­wälte ist eine natio­nal und inter­na­tio­nal tätige Wirt­schafts­kanz­lei mit Sitz in Frank­furt am Main. Zu unse­ren Mandan­ten gehö­ren über­wie­gend Mittel­ständ­ler und inter­na­tio­nale Unter­neh­mens­grup­pen, die die gesell­schafts­recht­li­che Exper­tise sowie die Vertrags- und Trans­ak­ti­ons­er­fah­rung unse­rer Kanz­lei z.B. im M&A- und Private Equity-Markt schät­zen. Neben dem Bereich Corporate/M&A bestehen weitere Bera­tungs­fel­der wie (inter­na­tio­na­les) Handels­recht, Organ­haf­tung, und Prozess­recht. — www.schadbach.com

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Aachen  – Nach einem erfolg­rei­chen Final Closing verfügt der Tech­Vi­sion Fonds (TVF) II nun über ein Fonds­vo­lu­men von mehr als 50 Mio. €. Der TVF II ist die insge­samt vierte Gene­ra­tion Venture Capi­tal Fonds1, die durch das Team der TVF Manage­ment GmbH geführt wird. Damit inves­tiert der Fonds ab der Pre-Seed und Seed-Phase in die meist verspre­chen­den Tech-Start­ups verschie­de­ner Verti­cals. Im Fokus stehen Teams aus den Regio­nen Rheinland/NRW sowie Eure­gio Maas-Rhein (Niederlande/Belgien).

Öffent­li­che und private Inves­to­ren setzen auf wachs­tums­starke Tech-Startups

Der TVF setzt auf ein star­kes Inves­to­ren-Ökosys­tem. Dazu gehö­ren neben der NRW.BANK, der Spar­kasse Aachen und weite­ren regio­na­len Spar­kas­sen auch zahl­rei­che unter­neh­me­ri­sche Privat­in­ves­to­ren aus dem Netz­werk des Fonds. — Als Neuin­ves­to­ren sind nun die Helaba (Landes­bank Hessen-Thürin­gen) und Unter­neh­mer wie Erich Borsch (Co-Foun­der Aixigo), Jürgen und Leo May (JM Holding), Alex­an­der Stoff­ers (next audit, Co-Foun­der Modell Aachen) sowie Dr. Reik Winkel und Dr. Chris­tian Augus­tin (Grün­der der indu­rad GmbH) hinzugekommen.

Fokus auf frühe Unternehmensphasen

Seit 2007 finan­zierte und entwi­ckelte das erfah­rene TVF-Team über 40 inno­va­tive Start­ups aus den Berei­chen BioTech, Soft­ware, Halb­lei­ter, Maschi­nen­bau, Deep- und MedTech sowie New Mate­ri­als. Seit dem Start des TVF II im Jahr 2023 wurden bereits fünf Start­ups finanziert:

membion GmbH: Das Unter­neh­men aus Roet­gen (bei Aachen) hat eine inno­va­tive Tech­no­lo­gie zur Klärung von Abwas­ser entwi­ckelt. Damit lassen sich bis zu 75 Prozent Bauraum und gleich­zei­tig über 90 Prozent Ener­gie gegen­über dem heuti­gen Stan­dard einspa­ren. Im Dezem­ber 2023 hat der TVF II gemein­sam mit dem DeepT­ech & Climate Fonds (DTCF) fünf Millio­nen Euro investiert.

Viva­lyx GmbH: Um Organe, die für eine Trans­plan­ta­tion entnom­men werden, besser zu konser­vie­ren, hat Viva­lyx die Flüs­sig­keit „Omni­sol“ – eine Art synthe­ti­sches Blut – erschaf­fen. In Kombi­na­tion mit dem eige­nen Trans­port­sys­tem „Flow­s­tore“ wird es möglich, Organe über wesent­lich längere Distan­zen und Zeit­räume hinweg zu trans­por­tie­ren, ohne sie dabei zu schä­di­gen. Der TVF II inves­tierte im April 2024 mit Co-Inves­to­ren ca. 7 Millio­nen Euro, um die Zulas­sungs­pro­zesse in den USA (FDA) und in Europa (CE) anzugehen.

Black Semi­con­duc­tor GmbH: Das Halb­lei­ter-Startup aus Aachen hat eine bedeu­tende Tech­no­lo­gie zur Verbin­dung von Mikro­chips auf Basis von Graphen entwi­ckelt. Damit wird Daten­über­tra­gung leis­tungs­fä­hi­ger und ener­gie­ef­fi­zi­en­ter, was insbe­son­dere ange­sichts des stei­gen­den Rechen­be­darfs durch KI für Rechen­zen­tren zuneh­mend entschei­dend wird. Gemein­sam mit inter­na­tio­nal führen­den Venture Capi­tal Fonds und einer IPCEI-Förde­rung durch das Land NRW und die Bundes­re­pu­blik Deutsch­land flos­sen dem DeepT­ech Unter­neh­men rund 250 Millio­nen Euro zu.

IonKraft GmbH: Aus dem Insti­tut für Kunst­stoff­ver­ar­bei­tung (IKV) der RWTH Aachen ausge­grün­det, hat IonKraft ein Beschich­tungs­ver­fah­ren für Kunst­stoff­be­häl­ter entwi­ckelt, welches Diffu­sion in, aus und durch diese hemmt, sie bestän­dig gegen Chemi­ka­lien macht und den Inhalt schützt. So werden Multi-Layer-Lösun­gen über­flüs­sig, PFAS-haltige Schich­ten ersetzt und die Recy­cling­fä­hig­keit herge­stellt. Um das Unter­neh­mens­wachs­tum zu beschleu­ni­gen, inves­tierte der TVF II im Novem­ber 2024 gemein­sam mit Co-Inves­to­ren 3,5 Millio­nen Euro.

Plan­ted GmbH: Um Dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men darin zu unter­stüt­zen, ihre Nach­hal­tig­keits­zeile zu errei­chen, bietet Plan­ted eine SaaS-Platt­form für CSRD-Report­ing und ESG-Moni­to­ring an. Durch eigene Klima­schutz­pro­jekte (Auffors­tung) ist es Kunden zudem möglich, ihre Emis­sio­nen auto­ma­tisch zu kompen­sie­ren. Im Dezem­ber letz­ten Jahres inves­tier­ten der TVF II und Co-Inves­to­ren insge­samt 3,8 Millio­nen Euro in das Kölner Unternehmen.

Von der Grün­dung über das Startup bis zum eigen­stän­di­gen Unternehmen

Der TVF fokus­siert sich auf die frühen Finan­zie­rungs­pha­sen von Start­ups und ist häufig der erste insti­tu­tio­nelle Inves­tor. Er versteht sich als GoTo-VC im immer erfolg­rei­cher werden­den Startup-Ökosys­tem im Rhein­land sowie der Grenz­re­gion in Belgien und den Nieder­lan­den. Der Fundus an Inno­va­tio­nen in dieser Fokus­re­gion ist groß: Rund um inter­na­tio­nal renom­mierte Forschungs­ein­rich­tun­gen und Hoch­schu­len sowie mit einem gewach­se­nen Bera­tungs- und Invest­ment-Netz­werk ist ein Grün­der-Ökosys­tem entstan­den, das mit der NRW-Startup-Haupt­stadt Aachen zu den führen­den Deutsch­lands zählt. Als Part­ner der just mit vielen Millio­nen Euro Förder­mit­teln ausge­stat­te­ten Gate­way Factory arbei­tet der TVF aktiv am weite­ren Ausbau und Erfolg der Grün­dungs­re­gion Aachen-Düssel­dorf-Köln mit.

Die Lauf­zeit des Fonds reicht bis 2035. „Wir haben den langen Atem, Unter­neh­men so lange zu beglei­ten, bis sie auch stark genug für inter­na­tio­nale Inves­to­ren sind“, sagt Dr. Ansgar Schlei­cher, Mana­ging Part­ner des Tech­Vi­sion Fonds. „Mit unse­rer jetzi­gen Ausstat­tung sind wir ausge­zeich­net posi­tio­niert, um weite­ren DeepT­ech-Teams den Weg zum erfolg­rei­chen Unter­neh­men zu ermög­li­chen. Dabei stehen wir nicht nur als Finan­zie­rer, sondern auch als unter­neh­me­ri­sche Spar­rings­part­ner und Stra­te­gen immer an der Seite der Startups.“

1 Vorgän­ger­fonds waren die Seed Fonds Aachen I + II sowie der noch aktive Tech­Vi­sion Fonds I.

News

Marn­heim — Das Startup für rasse­spe­zi­fi­sche Hunde­nah­rung Hey Holy hat eine Serie-A-Finan­zie­rungs­runde in Höhe von EUR 5,7 Mio. abge­schlos­sen. Ange­führt wurde die Runde vom auf Food­Tech spezia­li­sier­ten VC Five Seasons Ventures. Es betei­lig­ten sich auch die bestehen­den Inves­to­ren Slingshot Ventures, Feast Ventures sowie ein Family Office im Consu­mer-Segment, gemein­sam mit mehre­ren Busi­ness Angels aus der Branche.

Mit dem frischen Kapi­tal will Hey Holy vor allem das Team vergrö­ßern, das Sorti­ment erwei­tern und die digi­tale Marken­prä­senz ausbauen. Hey Holys Ziel ist es, rasse­spe­zi­fi­sche Ernäh­rung als neuen Stan­dard im Heim­tier-Markt zu etablieren.

Florian Kozok, Jules Michels und Marie Hille­brand von der Kanz­lei V14 haben das Startup für rasse­spe­zi­fi­sche Hunde­nah­rung Hey Holy bei einer Serie-A-Finan­zie­rungs­runde in Höhe von EUR 5,7 Mio. beraten.

www.heyholy.com

Bera­ter: V14

Florian Kozok, Jules Michels, Marie Hillebrand

Über V14

V14 ist eine auf Wachs­tums­ka­pi­tal, Tech­no­lo­gie und Medien spezia­li­sierte Rechts­an­walts­kanz­lei mit Sitz in Berlin. — www.v14.de

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München – Die Betei­li­gungs­ge­sell­schaft Liberta Part­ners unter­stützt die Erwei­te­rung der NOBIX Group: Mit der Über­nahme der Huth Commu­ni­ca­ti­ons GmbH, einem auf Steu­er­be­ra­ter und mittel­stän­di­schen Unter­neh­men spezia­li­sier­ten IT-System­haus mit Sitz in Kehl, baut die Gruppe ihre DATEV- & VoIP-Kompe­tenz weiter aus und stärkt ihre Präsenz im Südwes­ten Deutschlands.

Huth Commu­ni­ca­ti­ons betreut Steu­er­kanz­leien und mittel­stän­di­sche Unter­neh­men im Bereich IT-Infra­struk­tur, DATEV-Lösun­gen und moder­ner VoIP-Tele­fo­nie. Grün­der Sebas­tian Huth bleibt als Geschäfts­füh­rer an Bord und bringt seine lang­jäh­rige Erfah­rung in die Gruppe ein.

„Der Zukauf ist ein typi­sches Beispiel für unsere Buy-and-Build-Stra­te­gie im IT-Segment: fokus­siert, effi­zi­ent umge­setzt und mit hohem stra­te­gi­schem Fit. Wir legen Wert auf part­ner­schaft­li­che Trans­ak­tio­nen, die unsere Platt­form gezielt verstär­ken und nach­hal­ti­ges Wachs­tum ermög­li­chen.“ — Nils von Wietz­low (Foto), Part­ner bei Liberta Partners.

Die NOBIX Group, die von Liberta Part­ners aktiv beglei­tet wird, vereint spezia­li­sierte IT- und Digi­ta­li­sie­rungs­part­ner unter einem gemein­sa­men Dach – mit Fokus auf Mana­ged Services, Appli­ka­tio­nen und Infra­struk­tur für den Mittelstand.

„Die Inte­gra­tion von Huth Commu­ni­ca­ti­ons ist ein konse­quen­ter Schritt in unse­rer Buy-and-Build-Stra­te­gie. Die Spezia­li­sie­rung auf Kanz­leien und Unter­neh­men in der Region, gepaart mit tiefem Appli­ka­ti­ons­ver­ständ­nis und VoIP-Kompe­tenz, ergänzt das bestehende NOBIX-Port­fo­lio ideal“, sagt Julius Wölfer, Corpo­rate Deve­lo­p­ment Mana­ger bei Liberta Partners.

Über Liberta Partners

Liberta Part­ners ist eine unter­neh­me­ri­sche Betei­li­gungs­ge­sell­schaft mit Sitz in München. Seit 2016 inves­tiert Liberta in mittel­stän­di­sche Unter­neh­men mit Entwick­lungs­po­ten­zial – mit Fokus auf nach­hal­ti­ges Wachs­tum, opera­tive Exzel­lenz und aktive Weiter­ent­wick­lung. —www.liberta-partners.com

Über die NOBIX Group

Die NOBIX Group ist eine mittel­stän­di­sche System­haus-Gruppe mit Fokus auf Mana­ged-Print‑, Infra­struk­tur- und Secu­rity-Lösun­gen sowie Appli­ka­tio­nen wie DATEV und Doku­men­ten-Manage­ment. Die Gruppe betreut an sieben Stand­or­ten in Süddeutsch­land rund 220 Mitar­bei­tende und vereint spezia­li­sierte IT-Unter­neh­men unter einem gemein­sa­men Dach. — https://nobix-group.de

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Berlin — Das Berli­ner Startup Peec AI hat sich in einer rasan­ten Finan­zie­rungs­runde EUR  7 Millio­nen Euro Wachs­tums­ka­pi­tal gesi­chert und das nur fünf Monate nach Unter­neh­mens­grün­dung. Die Finan­zie­rungs­runde wurde vom Früh­pha­sen­in­ves­tor 20VC ange­führt. Weitere Inves­to­ren sind unter ande­rem TS Ventures, Antler, Fore­word VC, Identity.VC, Combi­na­tion VC und S20.

Das Startup entwi­ckelt eine KI-gestützte Such­ana­lyse-Platt­form für Marke­ting­teams, um Marken­prä­senz in Large Language Model (LLM)-basierten Such­sys­te­men wie ChatGPT oder Perple­xity besser zu verste­hen und gezielt zu opti­mie­ren. Florian Kozok, Jules Michels und Marie Hille­brand von der Kanzlei

Peec AI hat in den vergan­ge­nen vier Mona­ten ein beacht­li­ches Umsatz­ni­veau erreicht: 650.000 Euro Annual Recur­ring Reve­nue (ARR) mit einem aktu­el­len monat­li­chen Zuwachs von rund 80.000 Euro. Aufgrund dieses schnel­len Wachs­tums konnte das Startup bereits im April eine Pre-Seed-Finan­zie­rung über 1,8 Mio. Euro abschlie­ßen. Nur wenige Wochen später folgte das Seed-Invest­ment in Höhe von 5,2 Mio. Euro. — V14 haben das Berli­ner Startup Peec AI bei beiden Finan­zie­rungs­run­den in Höhe von insge­samt EUR 7 Mio. inner­halb kurzer Zeit beraten.

Das frische Kapi­tal soll in die Produkt­ent­wick­lung, den Talent­auf­bau und die inter­na­tio­nale Expan­sion fließen.

Bera­ter Peec AI: V14

Florian Kozok, Jules Michels, Marie Hillebrand

Über V14

V14 ist eine auf Wachs­tums­ka­pi­tal, Tech­no­lo­gie und Medien spezia­li­sierte Rechts­an­walts­kanz­lei mit Sitz in Berlin.

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Frank­furt / Wien / Wetz­lar / Monheim am Rhein – Die multi­weigh GmbH („multi­weigh“), ein globa­ler Markt­füh­rer für die Entwick­lung und Herstel­lung tech­no­lo­gisch hoch­wer­ti­ger Kombi­na­ti­ons­waa­gen mit Schwer­punkt auf die Nahrungs­mit­tel­in­dus­trie, verstärkt das Port­fo­lio der Adeleon Invest GmbH („Adeleon“). Die Verkäu­fer der 100-prozen­ti­gen Anteile – bestehend aus der in Düssel­dorf ansäs­si­gen Betei­li­gungs­ge­sell­schaft INVICTO Holding („INVICTO“) sowie dem Grün­der von multi­weigh Frank Schmehl – wurden im Verkaufs­pro­zess exklu­siv von MP Corpo­rate Finance, eine inter­na­tio­nal führende M&A‑Beratung mit Spezia­li­sie­rung auf den euro­päi­schen Indus­trie­sek­tor, beraten.

Tech­no­lo­gie­füh­rer für präzise Wiegetechnik

Die 2001 gegrün­dete multi­weigh GmbH mit Sitz in Wetz­lar, Hessen, entwi­ckelt und produ­ziert auf 5.000 m² moderne Kombi­na­ti­ons­waa­gen, Steue­rungs­elek­tro­nik und Soft­ware. Die Anla­gen sind welt­weit in der Lebens­mit­tel­in­dus­trie im Einsatz, zum Beispiel für Salate, Käse, Snacks, Tief­kühl­ge­müse, Müsli, Tier­nah­rung sowie für ausge­wählte Non-Food-Anwen­dun­gen. Die Produkte zeich­nen sich durch modu­la­ren Aufbau, Direct-Drive-Tech­no­logy, Höchst­leis­tung bei Hygiene und Wartungs­frei­heit sowie präzise Wäge­er­geb­nisse aus. Seit 2017 ist der Food-Tech-Player mit inter­na­tio­na­lem Track-Record Teil des Port­fo­lios der INVICTO Holding, eine auf Small-Cap-Trans­ak­tio­nen in Deutsch­land spezia­li­sierte Betei­li­gungs­ge­sell­schaft. Mit der nun erfolg­ten Trans­ak­tion veräu­ßert INVICTO – gemein­sam mit Frank Schmehl, dem Grün­der und bishe­ri­gen Share­hol­der von multi­weigh – 100% der Anteile an die Adeleon Invest.

Lang­fris­tige Wachs­tums­stra­te­gie mit Adeleon Invest

Adeleon Invest ist eine fami­li­en­ge­führte und lang­fris­tig orien­tierte Betei­li­gungs­ge­sell­schaft mit Sitz in Monheim am Rhein, die mit insge­samt neun Toch­ter­un­ter­neh­men sowie über 600 Mitar­bei­ten­den auf nach­hal­tige Part­ner­schaf­ten in der DACH- und Bene­lux-Region spezia­li­siert ist. Gemein­sam mit dem Grün­der Frank Schmehl, der im Zuge der Trans­ak­tion seine Rolle als CEO weiter fort­füh­ren wird, will Adeleon die bereits starke Markt­po­si­tion von multi­weigh als inter­na­tio­na­ler Tech­no­lo­gie­füh­rer für hoch­wer­tige Lebens­mit­tel-Verar­bei­tungs­ma­schi­nen auf ein neues Level heben.

MP Corpo­rate Finance baut Sektor-Exper­tise weiter aus

Für MP Corpo­rate Finance markiert der abge­schlos­sene Verkauf die insge­samt 63. erfolg­reich beglei­tete Trans­ak­tion im Sektor Elec­tro­nics, Tech & IoT. Damit stellt das M&A‑Team rund um Roman Göd, Grün­dungs- und Mana­ging Part­ner und Experte für den Elec­tro­nics-Sektor bei MP, seine tief­grei­fen­den Bran­chen­kennt­nisse sowie sein globa­les Inves­to­ren-Netz­werk erneut unter Beweis, um gezielt geeig­nete stra­te­gi­sche und finan­zi­elle Inves­to­ren anzu­spre­chen. Roman Göd kommen­tiert: „Wir freuen uns, dass wir mit Adeleon Invest einen lang­fris­tig orien­tier­ten Part­ner gewin­nen konn­ten, der die Wachs­tums­stra­te­gie von multi­weigh konse­quent unter­stützt. Die erfolg­rei­che Trans­ak­tion in diesem aktu­ell sehr dyna­mi­schen Markt­um­feld bestä­tigt erneut unsere Exper­tise bei der inter­na­tio­na­len Plat­zie­rung führen­der Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men im indus­tri­el­len Mittelstand.“

Frank Schmehl, Grün­der und CEO von multi­weigh, ergänzt: „MP war ein verläss­li­cher und profes­sio­nel­ler Part­ner über den gesam­ten Prozess hinweg. Die struk­tu­rierte Heran­ge­hens­weise, die hohe Bran­chen­ex­per­tise und das inter­na­tio­nale Netz­werk waren entschei­dend für den erfolg­rei­chen Abschluss der Transaktion.“

Ferdi­nand von Hammer­stein von INVICTO Holding kommen­tiert: „Dank MP konn­ten wir ein exzel­len­tes Ergeb­nis erzie­len. Beson­ders hervor­zu­he­ben sind die Klar­heit der Kommu­ni­ka­tion, die hohe Zuver­läs­sig­keit und das ziel­ge­rich­tete Vorge­hen in einem dyna­mi­schen Prozessumfeld.“

Über MP Corpo­rate Finance

MP Corpo­rate Finance ist die führende, inter­na­tio­nal agie­rende M&A‑Beratung mit Spezia­li­sie­rung auf den Indus­trie­sek­tor. Als erfah­re­ner Part­ner beglei­tet MP mittel­stän­di­sche Unter­neh­men und Manage­ment-Teams, Private Equity-Entschei­de­rIn­nen sowie Unter­neh­mer­ver­traute bei komple­xen Trans­ak­tio­nen sowohl auf der Sell- als auch Buy-Side und unter­stützt u.a. im Rahmen von Kapi­tal­be­schaf­fung, Buy-and-Build-Stra­te­gien, Carve-Outs oder auch über den gesam­ten Private-Equity-Life­cy­cle hinweg. MP wurde in den 1990er Jahren als erstes euro­päi­sches M&A‑Haus mit einem Sektor-fokus­sier­ten Bera­tungs­an­satz von Roman Göd und Gregor Nischer in Wien gegrün­det. Heute beschäf­tigt das Unter­neh­men an fünf Stand­or­ten welt­weit – in Wien, Frank­furt, London, Istan­bul und Chicago – mehr als 85 erfah­rene Hands-On-Exper­tin­nen und ‑Exper­ten und stellt somit euro­pa­weit das größte Team für Industrial‑M&A. Bis heute hat MP mit seinem einzig­ar­ti­gen Sektor­fo­kus mehr als 700 Indus­trie-Trans­ak­tio­nen von Betei­li­gungs­ge­sell­schaf­ten, mittel­stän­di­schen Unter­neh­men sowie Konzer­nen erfolg­reich beglei­tet. — www.mp-corporatefinance.com

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Basel, Schweiz / München  — NUCLIDIUM, ein radio­phar­ma­zeu­ti­sches Unter­neh­men in der klini­schen Phase, das eine firmen­ei­gene Ther­anos­tik-Platt­form auf Kupfer­ba­sis entwi­ckelt, gab den Abschluss seiner Serie-B-Finan­zie­rungs­runde i.H.v.  79 Millio­nen CHF (84 Millio­nen EUR) bekannt. Die Runde wurde von Kurma Growth Oppor­tu­ni­ties Fund, Ange­lini Ventures, Welling­ton Part­ners und Neva SGR (Intesa Sanpaolo Group) ange­führt, mit Betei­li­gung von DeepT­ech & Climate Fonds (DTCF), Bayern Kapi­tal, Vives Part­ners, Eura­zeo, NRW.BANK und High­Light Capi­tal, sowie von bestehen­den Investoren.

Der Erlös wird verwen­det, um die klini­sche Entwick­lung von NUCLI­DI­UMs Kupfer-61/Kup­fer-67 (61Cu/67Cu) Ther­anos­tik-Pipe­line in verschie­de­nen onko­lo­gi­schen Indi­ka­tio­nen voran­zu­trei­ben. Paral­lel dazu wird das Unter­neh­men seine Produk­ti­ons- und Ferti­gungs­ka­pa­zi­tä­ten durch ein globa­les Produk­ti­ons­netz­werk erweitern.

Die diffe­ren­zierte Platt­form von NUCLIDIUM verbin­det Mole­küle, die auf Tumore abzie­len, mit Kupfe­r­iso­to­pen — Kupfer-61 für die Diagnos­tik und Kupfer-67 für die Thera­pie -, um die derzei­ti­gen Beschrän­kun­gen in der Radio­ther­anos­tik zu über­win­den, wie etwa die subop­ti­male klini­sche Wirk­sam­keit und die komplexe Herstel­lung. Diagnos­ti­sche Ergeb­nisse aus ersten klini­schen Studien in diesen Indi­ka­tio­nen zeigen eine bessere Erken­nung von Läsio­nen und ein besse­res Verhält­nis von Tumor zu Hinter­grund im Vergleich zu klinisch zuge­las­se­nen Tracern. Erste Daten wurden kürz­lich auf der SNMMI 2025 von Dr. Gary Ulaner, MD, PhD, vorge­stellt, die ein güns­ti­ges Sicher­heits­pro­fil und eine poten­zi­ell verbes­serte Bild­ge­bungs­leis­tung von 61Cu-Nuri­Pro™ im Vergleich zu den derzei­ti­gen PET-Bild­ge­bungs­stan­dards aufzei­gen, was auf ein großes klini­sches Poten­zial und ein brei­te­res Poten­zial für die ther­anos­ti­sche Paarung 61Cu/67Cu hindeu­tet. Frühe thera­peu­ti­sche Daten der beiden führen­den Substan­zen Nuri­Pro™ und Trace­NET™ zeigen ein gutes Verhält­nis von Tumor zu Hinter­grund bei metasta­sie­ren­dem Prosta­ta­krebs und neuro­en­do­kri­nen Tumo­ren, einschließ­lich Brustkrebs.

„NUCLIDIUM tritt mit seinen Wirk­stof­fen zur Diagnose und Behand­lung von metasta­sie­ren­dem Prosta­ta­krebs, neuro­en­do­kri­nen Tumo­ren und Brust­krebs in die nächs­ten klini­schen Phasen ein“, sagte Leila Jaafar, PhD, CEO und Mitbe­grün­de­rin von NUCLIDIUM. “Unsere kupfer­ba­sier­ten Radio­ther­anos­tika sind für den naht­lo­sen Einsatz in den Arbeits­ab­läu­fen von Kran­ken­häu­sern, in der Pflege und im Abfall­ma­nage­ment entwi­ckelt worden, wodurch diese Thera­pien welt­weit besser zugäng­lich werden.”

Mit dieser Finan­zie­rung wird NUCLIDIUM sein welt­wei­tes Produk­ti­ons- und Ferti­gungs­netz­werk für Diagnos­tika und Thera­peu­tika weiter ausbauen, sein inter­na­tio­na­les Team vergrö­ßern und die stra­te­gi­sche Zusam­men­ar­beit mit Kran­ken­häu­sern und akade­mi­schen Zentren zunächst in Europa und Nord­ame­rika verstärken.

In Verbin­dung mit der Finan­zie­rungs­runde werden Dr. Daniel Parera, Part­ner bei Kurma Part­ners, Dr. Regina Hodits, Geschäfts­füh­re­rin bei Ange­lini Ventures, und Liliana Nord­bakk, Part­ne­rin für Biowis­sen­schaf­ten bei Neva SGR, dem Verwal­tungs­rat von NUCLIDIUM beitreten.

Bera­ter NUCLIDIUM:

Die Serie-B-Finan­zie­rung wurde von VISCHER AG und Walder Wyss, Schweiz, als Rechts­be­ra­ter begleitet.

Über NUCLIDIUM

Die NUCLIDIUM AG ist ein Biotech­no­lo­gie-Unter­neh­men in der klini­schen Phase, das Pionier­ar­beit bei der Entwick­lung von kupfer­ba­sier­ten Radio­phar­ma­zeu­tika der nächs­ten Gene­ra­tion für die Diagnose und Behand­lung von Krebs leis­tet. Durch den Einsatz von Kupfe­r­iso­to­pen — Kupfer-61 für die Diagnos­tik und Kupfer-67 für die Thera­pie — schafft NUCLIDIUM eine diffe­ren­zierte Platt­form, die das Poten­zial hat, bestehende Einschrän­kun­gen in der Radio­ther­anos­tik zu überwinden.

Die Nieder­las­sun­gen des Unter­neh­mens in der Schweiz und in Deutsch­land verei­nen inno­va­tive Chemie, fundier­tes klini­sches Fach­wis­sen und stra­te­gi­sche Produk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten, um Pati­en­ten welt­weit skalier­bare, leicht zugäng­li­che und klinisch über­le­gene Ther­anos­tik-Lösun­gen zu bieten. NUCLIDIUM hat sich zum Ziel gesetzt, die Reich­weite und Wirk­sam­keit von Radio­ther­anos­tika zu erhö­hen und dabei auch kriti­sche, unge­deckte medi­zi­ni­sche Bedürf­nisse in der Onko­lo­gie und Frau­en­ge­sund­heit zu erfüllen.

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Bietig­heim-Bissin­gen — Die Dürr AG hat mit einer Toch­ter­ge­sell­schaft von Stellex Capi­tal Manage­ment LLC (Stellex) eine Verein­ba­rung über den Verkauf ihres Umwelt­tech­nik-Geschäfts, Unter­neh­mens­wert € 385 Mio. geschlos­sen. Dieses umfasst die Berei­che Abluft-Reini­gungs­tech­nik und Schall­däm­mungs­sys­teme und bildet im Dürr-Konzern die Divi­sion Clean Tech­no­logy Systems Envi­ron­men­tal. Mit dem Verkauf schließt der Maschi­nen- und Anla­gen­bauer die vor einem Jahr ange­kün­digte Verein­fa­chung der Konzern­struk­tur ab und unter­streicht seine stra­te­gi­sche Fokus­sie­rung auf die Auto­ma­ti­sie­rung von Produk­ti­ons­pro­zes­sen. Gleich­zei­tig erwirbt der Konzern eine Rück­be­tei­li­gung an der Umwelt­tech­nik in Höhe von rund 25 %.

Der Unter­neh­mens­wert für das Umwelt­tech­nik-Geschäft beträgt rund € 385 Mio.. Abzüg­lich der Kosten für den Erwerb der Rück­be­tei­li­gung und weite­rer trans­ak­ti­ons­be­ding­ter Kosten erwar­tet der Dürr-Konzern einen Netto­ver­kaufs­er­lös von rund 250 Mio. €. Dieser soll über einen Abbau der Verschul­dung zur Stär­kung des Konzerns verwen­det werden. Der Voll­zug der Trans­ak­tion (Closing) unter­liegt den übli­chen Geneh­mi­gungs­pflich­ten und wird für das vierte Quar­tal 2025 erwartet.

Mitte 2024 hatte Dürr ange­kün­digt, stra­te­gi­sche Optio­nen für das Umwelt­tech­nik-Geschäft einschließ­lich eines mögli­chen Verkaufs zu prüfen. Durch die nun verein­barte Veräu­ße­rung erreicht der Konzern sein Ziel einer schlan­ke­ren Aufstel­lung mit nur noch drei statt fünf Divi­si­ons. Zugleich konzen­triert sich das Unter­neh­men nun konse­quent auf das Kern­ge­schäft mit auto­ma­ti­sier­ten und nach­hal­ti­gen Produk­ti­ons­tech­no­lo­gien. Bereits im Vorjahr hatte Dürr im Zuge der Verein­fa­chung der Konzern­struk­tur das däni­sche Befüll­tech­nik-Unter­neh­men Agram­kow veräu­ßert. Zudem wurde das Geschäft mit der Auto­mo­bil­in­dus­trie Anfang 2025 in der neuen Divi­sion Auto­mo­tive gebündelt.

Mit dem Eigen­tü­mer Stellex ist das Umwelt­tech­nik-Geschäft gut posi­tio­niert, um seine Führungs­po­si­tion auszu­bauen, und verfügt über Ressour­cen zur Unter­stüt­zung des erwar­te­ten Wachs­tums. Im Jahr 2024 erzielte die Umwelt­tech­nik einen Umsatz von 407 Mio. € und beschäf­tigte rund 1.300 Mitar­bei­tende, davon rund 450 in Deutsch­land. Die Zentrale befin­det sich in Bietig­heim-Bissin­gen, welt­weit wird das Geschäft an 16 Stand­or­ten in 12 Ländern betrieben.

Umwelt­tech­ni­sche Anla­gen von Dürr werden in unter­schied­li­chen Endmärk­ten und Berei­chen einge­setzt, zum Beispiel in der Chemie-Indus­trie, der Auto­mo­bil-Produk­tion und der Geruchsbeseitigung.

Konzen­tra­tion auf das Kerngeschäft 

Dr. Jochen Weyrauch, Vorstands­vor­sit­zen­der der Dürr AG: „Das Umwelt­tech­nik-Geschäft ist in den letz­ten Jahren stark gewach­sen und hat sich als Welt­markt­füh­rer etabliert. Aller­dings liegt es außer­halb unse­res stra­te­gi­schen Kern­ge­schäfts rund um die Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik. Daher bieten sich für die Umwelt­tech­nik mit dem neuen Eigen­tü­mer Stellex bessere Chan­cen für weite­res Wachs­tum. Der Dürr-Konzern wird durch die Veräu­ße­rung schlan­ker und schärft seinen stra­te­gi­schen Fokus. Den Verkaufs­er­lös werden wir zur Stär­kung unse­res Unter­neh­mens einsetzen.“

Kart­hik Achar, Part­ner bei Stellex: “Wir freuen uns, neuer Eigen­tü­mer der Dürr Divi­sion Clean Tech­no­logy Systems Envi­ron­men­tal zu werden. Wir sehen die Divi­sion als einen welt­weit führen­den Anbie­ter von umwelt­tech­ni­schen Lösun­gen für Filtra­tion und Abluft­rei­ni­gung; dies sind zentrale Tech­no­lo­gien für ein brei­tes Spek­trum indus­tri­el­ler und benach­bar­ter Märkte. Die lang­jäh­ri­gen Kunden­be­zie­hun­gen bele­gen die tech­ni­sche Kompe­tenz des Unternehmens.”

Neue Prognose für Netto­fi­nanz­sta­tus und Über­prü­fung der
Verwal­tungs­struk­tu­ren

Aufgrund des erwar­te­ten Netto­ver­kaufs­er­lö­ses passt die Dürr AG ihre Prognose
für den Netto­fi­nanz­sta­tus zum 31. Dezem­ber 2025 auf ‑250 bis ‑300 Mio. € an.
Die bishe­rige Prognose betrug ‑500 bis ‑550 Mio. €. — Durch die Veräu­ße­rung der Umwelt­tech­nik und den bereits im Jahr 2024 voll­zo­ge­nen Verkauf von Agram­kow verklei­nert sich der Dürr-Konzern, gemes­sen am Umsatz, um rund 10 %. Vor diesem Hinter­grund über­prüft das Unter­neh­men aktu­ell seine Verwal­tungs­struk­tu­ren. Ziel ist es, den admi­nis­tra­ti­ven Bereich an die neue Unter­neh­mens­größe anzu­pas­sen und zugleich effi­zi­en­ter aufzustellen.

Bera­ter Dürr AG: Blätt­chen & Partner 

Blätt­chen & Part­ner hat die Dürr Systems AG im Rahmen des Verkaufs der Umwelt­tech­nik hinsicht­lich der Manage­ment­be­tei­li­gung ökono­misch beraten.
— www.blaettchen.de

Über die Dürr AG

Der Dürr-Konzern ist ein welt­weit führen­der Maschi­nen- und Anla­gen­bauer mit beson­de­rer Kompe­tenz in den Tech­no­lo­gie­fel­dern Auto­ma­ti­sie­rung, Digi­ta­li­sie­rung und Ener­gie­ef­fi­zi­enz. Seine Produkte, Systeme und Services ermög­li­chen hoch­ef­fi­zi­ente und nach­hal­tige Ferti­gungs­pro­zesse – vor allem in der Auto­mo­bil­in­dus­trie und bei Produ­zen­ten von Möbeln und Holz­häu­sern, aber auch in Bran­chen wie Chemie, Pharma, Medi­zin­pro­dukte, Elek­tro und Batte­rie­fer­ti­gung. Im Jahr 2024 erzielte das Unter­neh­men einen Umsatz von 4,7 Mrd. €. Der Dürr-Konzern hat rund 18.400 Beschäf­tigte sowie 139 Stand­orte in 33 Ländern. Zum 1. Januar 2025 wurden die bishe­ri­gen Divi­si­ons Paint and Final Assem­bly Systems und Appli­ca­tion Tech­no­logy in der neuen Divi­sion Auto­mo­tive zusam­men­ge­führt. Seit­dem agiert der Dürr-Konzern mit vier Divi­si­ons am Markt:

  • Auto­mo­tive: Lackier­tech­nik, Endmontage‑, Prüf- und Befülltechnik
  • Indus­trial Auto­ma­tion: Auto­ma­ti­sierte Montage- und Prüf­sys­teme für Auto­mo­bil-Kompo­nen­ten, Medi­zin­pro­dukte und Konsum­gü­ter sowie Auswucht-Lösun­gen und Beschich­tungs­an­la­gen für Batterieelektroden
  • Wood­wor­king: Maschi­nen und Anla­gen für die holz­be­ar­bei­tende Industrie
  • Clean Tech­no­logy Systems Envi­ron­men­tal: Abluft-Reini­gungs­an­la­gen und Schallschutzsysteme

Über Stellex Capital

Stellex Capi­tal ist eine Private Equity-Gesell­schaft mit Nieder­las­sun­gen in New York, London, Pitts­burgh und Detroit und einem verwal­te­ten Vermö­gen von über 5 Milli­ar­den US-Dollar.  Zu den beson­ders im Fokus stehen­den Bran­chen gehö­ren Luft- und Raum­fahrt, Vertei­di­gung und staat­li­che Dienst­leis­tun­gen, Trans­port und Logis­tik, Ferti­gung, Real­wirt­schaft und Unter­neh­mens­dienst­leis­tun­gen, Lebens­mit­tel­ver­ar­bei­tung sowie tech­no­lo­gie­ge­stützte Dienst­leis­tun­gen. → www.stellexcapital.com.

Bera­ter Stellex Capi­tal: Sidley Austin

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