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Argos Mid-Market Index Q4 2018: Unternehmensbewertungen erreichen Rekordwert

20. Februar 2019

Frank­furt am Main  – Die unab­hän­gige, paneu­ro­päi­sche Invest­ment­ge­sell­schaft Argos Wityu und Epsi­lon Rese­arch, eine Online-Plat­t­­form für nicht börsen­no­tierte M&A‑Transaktionen, stell­ten den Argos Index® Mid-Market für das vierte Quar­tal 2018 vor. Der 2006 entwi­ckelte Index misst seit seiner Erst­ver­öf­fent­li­chung die Entwick­lung der Unter­neh­mens­be­wer­tun­gen nicht börsen­no­tier­ter Mid-Market-Firmen in der Euro­zone, an denen Private Equity-Fonds in den der Unter­su­chung voran­ge­gan­ge­nen sechs Mona­ten eine Mehr­heits­be­tei­li­gung erwor­ben hatten. Mit der aktu­el­len Ausgabe weist der Argos Index erst­mals spezi­fi­sche Daten für den deut­schen M&A‑Markt aus.

Stra­te­gi­sche Käufer trei­ben die Bewer­tun­gen, Index erreicht ein Allzeit­hoch von 10,1x EBITDA.
Die Entwick­lung der Multi­ples ist zum einen durch stra­te­gi­sche Käufer zu erklä­ren, die im vier­ten Quar­tal im Rahmen von Über­nah­men ein durch­schnitt­li­ches EBITDA-Multi­­ple von 10,7x zahl­ten, aber auch durch Finanz­in­ves­to­ren, die Unter­neh­men mit 9,8x EBITDA bewerteten.

Im Wesent­li­chen geht der Preis­an­stieg auf eine erhöhte Akti­vi­tät bei euro­päi­schen Mid-Market M&A‑Transaktionen zurück – im zwei­ten Halb­jahr 2018 stie­gen das Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men um 18 Prozent und die kumu­lier­ten Trans­ak­ti­ons­werte um 17 Prozent. Beson­ders groß ist der Unter­schied gegen­über den Multi­ples mittel­gro­ßer börsen­no­tier­ter Unternehmen(1), deren Bewer­tung um 11 Prozent auf 8.0x EBITDA gefal­len ist(2).

Die Bewer­tun­gen für nicht börsen­no­tierte Unter­neh­men haben im zwei­ten Halb­jahr eine von den Entwick­lun­gen an den Akti­en­märk­ten unab­hän­gige Dyna­mik gezeigt(3). Dies ist durch verschie­dene Fakto­ren zu erklä­ren, zu denen hohe Cash-Bestände von großen Unter­neh­men und das hohe Niveau an „Dry Powder“ von Private Equity-Inves­­to­­ren zählen, die immer größere Mengen an Kapi­tal einsam­meln, aber auch stra­te­gi­sche Käufer, die sich auf der Suche nach Wachs­tum auf Unter­neh­mens­zu­käufe stüt­zen, sowie die stetig stei­gende Nach­frage von insti­tu­tio­nel­len Inves­to­ren, die durch Betei­li­gun­gen an nicht börsen­no­tier­ten Unternehmen(4) ihre Rendi­ten verbes­sern möchten.

Deutsch­land: hohes M&A‑Volumen treibt die Kaufpreise
Erst­mals analy­siert der Argos Index auch den deut­schen M&A‑Markt. Im Jahr 2018 sind die EBITDA-Multi­­p­les in Deutsch­land um 8 Prozent auf 9,8x EBITDA ange­stie­gen bzw. um 3,8 Multi­­ple-Punkte seit dem Tief­punkt Ende 2009. Diese Preis­ent­wick­lung wird von einem dyna­mi­schen M&A‑Markt ange­trie­ben, dessen Volu­men 2018 um 18 Prozent zuge­nom­men hat.

Seit 2013 steht die Entwick­lung der deut­schen Multi­ples im Einklang mit denen der Euro­zone. Die Krisen der Jahre 2009 (Finanz­krise) und 2012 (Euro­krise) hatten im Vergleich zur Entwick­lung der Bewer­tungs­ni­veaus in der Euro­zone keinen Einfluss auf die Bewer­­tungs-Multi­­p­les in Deutschland.

Über Argos Wityu
Argos Wityu wurde im Jahr 1989 als Argos Sodi­tic gegrün­det und ist eine unab­hän­gige, paneu­ro­päi­sche Invest­ment­ge­sell­schaft mit Büros in Brüs­sel, Frank­furt, Genf, Luxem­burg, Mailand und Paris. Argos Wityu fokus­siert sich auf Manage­ment Buy-Outs, Buy-Ins und Spin-Offs bei klei­nen und mittel­gro­ßen Unter­neh­men mit einem Unter­neh­mens­wert zwischen 25 und 200 Millio­nen Euro. Die von Argos Wityu bera­te­nen Fonds inves­tie­ren in Mehr­heits­be­tei­li­gun­gen mit Eigen­ka­pi­tal­ti­ckets zwischen 10 und 100 Millio­nen Euro. Seit der Grün­dung hat Argos Wityu sieben Fonds aufge­legt und mehr als 75 Trans­ak­tio­nen durch­ge­führt. Dabei liegt der Fokus auf Wachs­tum und Trans­for­ma­tion und weni­ger auf einer hohen Verschul­dung. Die Gruppe hat einen sehr guten Track-Record im Bereich unkon­ven­tio­nel­ler Off-Market-Tran­s­ak­­tio­­nen aufge­baut, in denen die Kombi­na­tion aus Inter­na­tio­na­li­tät und loka­ler Präsenz von Argos Wityu zur Entwick­lung von klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men beigetra­gen hat. Der aktu­elle Fonds VII (520 Millio­nen Euro), welcher Ende 2017 aufge­legt wurde, hat bereits zehn Trans­ak­tio­nen getä­tigt und ist bereits zu mehr als 50 Prozent inves­tiert. Insge­samt verwal­tet Argos Wityu Fonds mit einem Volu­men von ca. 1 Milli­arde Euro. In Deutsch­land ist das Unter­neh­men an aktiv­op­tik, der fünft­größ­ten Opti­ker- und Akus­­­ti­ker-Kette, sowie an Wibit Sports, dem Welt­markt­füh­rer für schwim­mende Wasser­parks, betei­ligt. Mit der Betei­li­gung an Wibit steigt die Anzahl der Welt­markt­füh­rer in ihrer jewei­li­gen Indus­trie im 21 Unter­neh­men umfas­sen­den Betei­li­gungs­port­fo­lio von Argos Wityu auf fünf Unter­neh­men: Gantrex, Henri Selmer, Sasa Demarle, Wibit und Zodiac Milpro.  http://argos.wityu.fund

Über Epsi­lon Research
Epsi­lon Rese­arch hat die erste Online-Plat­t­­form für nicht börsen­no­tierte M&A‑Transaktionen entwi­ckelt, die sich an Profes­sio­nals wie M&A‑Berater, Private Equity-Inves­­to­­ren oder Sach­ver­stän­dige rich­tet. Die Epsi­­lon-Plat­t­­form bietet Zugang zu Daten, Analy­sen, Soft­ware Tools sowie weite­ren Services, die für die Bewer­tung von nicht börsen­no­tier­ten Unter­neh­men erfor­der­lich sind: (1) EMAT, die größte Daten­bank für Trans­ak­ti­ons­mul­ti­ples von nicht börsen­no­tier­ten Unter­neh­men in Europa, mit Details zu 8.000+ Trans­ak­tio­nen zwischen €1 Mio. und €500 Mio. Unter­neh­mens­wert über alle Indus­trien, (2) regel­mä­ßig von Epsi­lon publi­zierte Studien und Indi­ces, wie den Argos Index, (3) cloud­ba­sierte Soft­ware für M&A‑Kontakte und Projekt­ma­nage­ment („M&A CRM Suite“) sowie für Bewer­tungsprojekte (Vergleichs-Multi­­p­les und Port­fo­lios von PE-Funds).

Über den Argos Mid-Market Index
Der Argos Mid-Market Index misst die Entwick­lung der Unter­neh­mens­be­wer­tung von nicht börsen­no­tier­ten Mid-Market-Firmen in der Euro­zone. Die Analyse wird von Epsi­lon Rese­arch für Argos Wityu durch­ge­führt und quar­tals­weise veröf­fent­licht. Die EV/E­­BITDA-Multi­­p­les stel­len Median-Werte von Mid-Market M&A‑Transaktionen auf sechs­mo­na­ti­ger rollie­ren­der Basis dar. Das zugrunde liegende Sample basiert auf den folgen­den Krite­rien: Erwerb von Mehr­heits­be­tei­li­gun­gen, das Ziel­un­ter­neh­men hat seinen Sitz in der Euro­zone, Mid-Market (Equity Value zwischen 15 Millio­nen und 500 Millio­nen Euro), Ausschluss bestimm­ter Sekto­ren (Finan­cial Services, Real Estate und High-Tech), Verfüg­bar­keit der rele­van­ten Transaktionsdaten.

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