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Foto: Die Gründer von Andercore Philipp Andernach, Elsa Cordonnier (Foto: Andercore)

Andercore: USD 40 Mio. Serie‑B für KI-gestützte Plattform im industriellen Handel

Foto: Die Grün­der von Ander­core Phil­ipp Ander­nach, Elsa Cordon­nier (Foto: Andercore)
13. Februar 2026

Berlin – Ander­core, die KI-gestützte Handels­platt­form für indus­tri­elle Beschaf­fung, hat 40 Mio. US-Dollar in Eigen- und Fremd­ka­pi­tal aufge­nom­men, um seine Expan­sion in Europa weiter zu beschleu­ni­gen. An der Finan­zie­rungs­runde betei­li­gen sich die lang­jäh­ri­gen Part­ner Atomico und Project A. Erst­mals steigt Inven Capi­tal ein, ergänzt durch insti­tu­tio­nelle Finan­zie­run­gen der Commerz­bank und der KfW. Insge­samt hat Ander­core damit bislang 75 Mio. US-Dollar eingesammelt.

Ander­core betreibt eine KI-gestützte Handels­platt­form für indus­tri­el­len Bedarf, die globale Liefer­ket­ten in Berei­chen wie Infra­struk­tur, Ener­gie und Bauwe­sen effi­zi­en­ter, trans­pa­ren­ter und resi­li­en­ter macht.

Ander­core ist im welt­weit größ­ten kommer­zi­el­len System aktiv – dem globa­len Groß­han­del. Dieser reprä­sen­tiert jähr­li­che Handels­vo­lu­mina in Höhe von mehre­ren zehn Billio­nen US-Dollar und bildet das Rück­grat indus­tri­el­ler Liefer­ket­ten. Trotz seiner enor­men Bedeu­tung ist der Sektor bis heute stark von manu­el­len Prozes­sen geprägt: Frag­men­tierte Abläufe, hohe Kosten und einge­schränk­ter direk­ter Markt­zu­gang für inter­na­tio­nale Liefe­ran­ten bestim­men den Status quo. Ander­core star­tete in zentra­len Indus­trie­ka­te­go­rien wie Ener­gie, Infra­struk­tur und Baustoffe, die zusam­men in Europa eine jähr­li­che Nach­frage von über 200 Mrd. Euro ausma­chen. Diese Kate­go­rien bilden einen fokus­sier­ten Einstiegs­punkt für eine Platt­form, die darauf ausge­legt ist, schritt­weise die gesamte indus­tri­elle Beschaf­fung abzudecken.

In den vergan­ge­nen fünf Jahren hat Ander­core ein asset-light Handels­mo­dell für grenz­über­schrei­tende Liefer­ket­ten aufge­baut, gesteu­ert durch eine proprie­täre KI-Plat­t­­form. Das Unter­neh­men kauft bei inter­na­tio­na­len Liefe­ran­ten ein und verkauft auf eigene Rech­nung an lokale Abneh­mer. Die KI orches­triert dabei den gesam­ten Handels­zy­klus – von Preis­fin­dung und Ange­bots­er­stel­lung über Quali­täts­si­che­rung und Distri­bu­tion bis hin zu inte­grier­ter Finan­zie­rung. Bereits heute werden jeden Monat tausende groß­vo­lu­mige Trans­ak­tio­nen über Ander­core in sieben euro­päi­schen Märk­ten abgewickelt.

„Im Kern ist Ander­core eine KI, die physi­sche Produkte in Contai­nern welt­weit bewegt“, sagt Phil­ipp Ander­nach, Grün­der und CEO von Ander­core (Foto: Ander­core). „Unser System bringt Vorher­sag­bar­keit, Verbind­lich­keit und Geschwin­dig­keit in Liefer­ket­ten, die noch immer stark auf manu­elle Arbeit ange­wie­sen sind. Käufer erhal­ten schnel­lere Ange­bote, bessere Preise und eine reibungs­lose Abwick­lung über komplexe Indus­trie­ka­te­go­rien hinweg. Liefe­ran­ten gewin­nen einen Part­ner, der für plan­bare Nach­frage sorgt, ihre Kunden­ba­sis erwei­tert, pünkt­lich bezahlt und opera­tive Komple­xi­tät voll­stän­dig über­nimmt. Diese Finan­zie­rung versetzt uns in die Lage, diese Fähig­kei­ten in deut­lich mehr Märkte zu bringen.“

Über Atomico

Atomico inves­tiert in aufstre­bende Tech-Grün­­der in der Serie A und darüber hinaus — mit beson­de­rem Fokus auf Europa — und nutzt dabei seine umfas­sende opera­tive Erfah­rung, um deren Wachs­tum zu beschleu­ni­gen. Seit der Grün­dung im Jahr 2006 hat Atomico mit über 100 ambi­tio­nier­ten Teams zusam­men­ge­ar­bei­tet — darun­ter die Teams von Klarna, Super­cell, Graph­core, Compass, Messa­ge­Bird, Master­class, Atten­tive Mobile, Pipedrive und Hinge Health. Atomicos Team aus Grün­dern, Inves­to­ren und opera­ti­ven Führungs­kräf­ten war bei Unter­neh­men von Skype und Google bis hin zu Twit­ter und Uber für die globale Expan­sion, die Einstel­lung von Mitar­bei­tern und das Marke­ting verant­wort­lich. Das Unter­neh­men verfügt derzeit über ein verwal­te­tes Vermö­gen von 4 Milli­ar­den USD. —https://atomico.com

Über Project A

Project A ist ein führen­der euro­päi­scher Früh­pha­sen­in­ves­tor mit einem verwal­te­ten Vermö­gen von 1,2 Mrd. EUR. Das Unter­neh­men unter­stützt ambi­tio­nierte Gründer:innen von der Idee bis zur Skalie­rung – mit Kapi­tal, opera­ti­ver Exper­tise und einem einzig­ar­ti­gen Studio-Modell. Der Fokus liegt auf zukunfts­wei­sen­den Themen wie Fintech, Euro­päi­sche Resi­li­enz, Globale Liefer­ket­ten und die Zukunft auto­no­mer Arbeit. Zum Port­fo­lio zählen unter ande­rem Trade Repu­blic, Senn­der, Zepz und Quan­tum Systems. — www.project‑a.vc

Bera­ter Ander­core: V14

Dr. Clemens Waitz
Falko Brüggemann

Bera­ter Atomico und Project A: YPOG hat die Venture Capi­­tal-Inves­­to­­ren  bei der 40 Millio­nen USD Serie B‑Finanzierungsrunde des Berli­ner Indus­­trial-Tech-Unter­­neh­­mens Ander­core umfas­send recht­lich beraten.

Team für Atomico
Dr. Benja­min Ullrich (Lead, Tran­sac­tions), Part­ner, Berlin
Dr. Sebas­tian Schwarz (Tax), Part­ner, Berlin
Dr. Bene­dikt Flöter (IP/IT/Data Protec­tion), Part­ner, Berlin
Matthias Treude (IP/IT/Data Protec­tion), Senior Asso­ciate, Hamburg
Farina Weber (Tran­sac­tions), Asso­ciate, Berlin

Team für Project A
Dr. Frede­rik Gärt­ner (Lead, Tran­sac­tions) Part­ner, Berlin
Sjard Seeger (Tran­sac­tions), Senior Asso­ciate, Berlin
Sarah Sostak (Corpo­rate), Asso­ciate, Berlin

Die Kanz­lei V14

V14 ist eine auf Wachs­tums­ka­pi­tal, Tech­no­lo­gie und Medien spezia­li­sierte Rechts­an­walts­kanz­lei mit Sitz in Berlin. — www.v14.de

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