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Foto: Das Team von Quantum Diamonds 2026 (Foto © Quantum Diamonds)

QuantumDiamonds sammelt € 91 Mio. ein für next gen Chip-Prüfung

Foto: Das Team von Quan­tum Diamonds 2026 (Foto © Quan­tum Diamonds)
22. Juli 2026

München – Die Quan­tum­Dia­monds GmbH (QD), eines der am schnells­ten wach­sen­den Unter­neh­men für Halb­lei­ter­aus­rüs­tung in Europa, hat eine Finan­zie­rungs­runde in Höhe von 91 Millio­nen Euro abge­schlos­sen, um die Produk­tion ihrer quan­ten­ba­sier­ten Halb­­lei­­ter-Prüf­­tech­­no­­lo­­gie auszu­wei­ten. Die Finan­zie­rung setzt sich zusam­men aus einer Eigen­ka­pi­tal­runde in Höhe von 15 Millio­nen Euro unter der Führung von World Fund sowie 76 Millio­nen Euro an nicht verwäs­sern­der Finan­zie­rung, die auf EU-Ebene im Rahmen des Euro­pean Chips Act bewil­ligt wurde.

„Dies ist ein wich­ti­ger Schritt, um die Quan­ten­sen­so­rik welt­weit in Halb­lei­ter­fa­bri­ken zu etablie­ren“, sagte Kevin Berg­hoff, CEO und Mitbe­grün­der von Quan­tum­Dia­monds. „Die Reso­nanz führen­der Chip­her­stel­ler ist eindeu­tig: Sie betrach­ten unsere Tech­no­lo­gie als unver­zicht­bar für die Lösung von Ausbeute-Heraus­­for­­de­run­­gen, die mit heuti­gen Syste­men nicht bewäl­tigt werden können. Mit bereits laufen­den Einsät­zen in den USA und Taiwan sowie dem Hoch­fah­ren der Seri­en­pro­duk­tion in München nimmt Europa nicht nur an der nächs­ten Chip-Ära teil, sondern trägt auch maßgeb­lich zu ihrer Gestal­tung bei.“

Die nicht verwäs­sernde Finan­zie­rung wird gemein­sam vom Bundes­mi­nis­te­rium für Wirt­schaft und Ener­gie und dem Frei­staat Bayern bereit­ge­stellt. An der von World Fund ange­führ­ten Eigen­ka­pi­tal­runde in Höhe von 15 Millio­nen Euro betei­lig­ten sich neben den bestehen­den Inves­to­ren von QD – IQ Capi­tal, Early­bird, First Momen­tum, Unter­neh­mer­TUM, Crea­tor Fund, Onsight Ventures und Angel-Inves­­to­­ren – auch Bayern Kapi­tal in nennens­wer­tem Umfang.

Mit dem Kapi­tal will das Unter­neh­men seine Tech­no­lo­gie skalieren

QD ist auf dem besten Weg, das einzige Start-up zu werden, das im Rahmen des Euro­päi­schen Chip-Gese­t­­zes, das zur Stär­kung der euro­päi­schen Halb­­lei­­ter-Liefer­kette geschaf­fen wurde, Förder­mit­tel für die Ferti­gung erhält. Damit reiht sich das Unter­neh­men in die Riege etablier­ter Indus­trie­ak­teure wie Global­Found­ries und Carl Zeiss ein.

Das Unter­neh­men wurde 2022 von Berg­hoff und Dr. Fleming Bruck­maier (CTO) als Spin-off der Tech­ni­schen Univer­si­tät München gegrün­det. Das Unter­neh­men wird die Finan­zie­rung nutzen, um Labor­sys­teme an führende Chip­her­stel­ler zu liefern und die Fähig­kei­ten auf Wafer-Ebene für die Inspek­tion in Ferti­gungs­an­la­gen mit hohem Durch­satz weiter­zu­ent­wi­ckeln. QD, das derzeit 70 Mitar­bei­ter beschäf­tigt, plant, sein Inge­nieur­team in den nächs­ten 12 Mona­ten mehr als zu verdoppeln.

Herkömm­li­che Halb­­lei­­ter-Prüf­­ge­räte verlang­sa­men Entwick­lung und Produk­tion, da sie vergra­bene Defekte in komple­xen 3D-Chip­­ar­chi­­tek­­tu­­ren nur schwer erken­nen können, was die Produk­ti­ons­aus­beute senkt und die Kosten für Unter­neh­men und Verbrau­cher in die Höhe treibt. Es steht viel auf dem Spiel: Bran­chen­ana­ly­sen zeigen, dass eine Verbes­se­rung der Ausbeute um nur einen Prozent­punkt bei einem Massen­pro­dukt einen Wert von mehre­ren Millio­nen Dollar pro Woche haben kann.

Die Tech­no­lo­gie von QD bewäl­tigt diese zentrale Heraus­for­de­rung in der moder­nen Chip­fer­ti­gung, indem sie Defekte im atoma­ren Maßstab in synthe­ti­schen Diaman­ten nutzt, um Magnet­fel­der mit äußers­ter Präzi­sion zu erfas­sen: Im Grunde handelt es sich um ein Mikro­skop, das den durch Chips flie­ßen­den Strom sicht­bar macht. Das erste kommer­zi­elle System des Unter­neh­mens, das QDm.1, ermög­licht eine zerstö­rungs­freie 3D-Strom­a­b­­bil­­dung im Nano-Bereich und loka­li­siert so den genauen Ort und die Tiefe von Chip­de­fek­ten. — www.qd-st.com

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