ALTERNATIVE FINANZIERUNGSFORMEN
FÜR UNTERNEHMER UND INVESTOREN

3 Fragen an kluge Köpfe

Crowdinvesting liegt im Trend, die ersten Plattformen spezialisieren sich

Dazu 3 Fragen an Marilyn Heib

better­vest GmbH
Foto: M. Heib | bettervest
Weitere Inter­views
16. Septem­ber 2014

Crowd­in­ves­ting wird zuneh­mend popu­lä­rer. Dabei handelt es sich um eine Finan­zie­rungs­form, bei der sich zahl­rei­che Perso­nen (Mikro­in­ves­to­ren, Inves­to­ren, Anle­ger) mit typi­scher­weise gerin­gen Geld­be­trä­gen über das Inter­net an zumeist jungen Unter­neh­men betei­li­gen, in den meis­ten Fällen über stille Betei­li­gun­gen, Genuss­rechte oder partia­ri­sche Darle­hen. Der Anreiz für den Mikro­in­ves­tor liegt darin, auf hohe Rendite zu hoffen. – Mitt­ler­weise gibt es hoch­spe­zia­li­sierte Platt­for­men mit unter­schied­li­chem Procedere.


Dazu 3 Fragen an Co-Grün­de­rin der better­vest GmbH in Frankfurt

1. better­vest ist welt­weit die erste Crowd­in­ves­ting-Platt­form für Ener­gie­ef­fi­zi­enz-Projekte. Was kann man sich darun­ter vorstellen?

Bei bettervest.de können Unter­neh­men, Kommu­nen, Verei­nen und sons­ti­gen Insti­tu­tio­nen eine Finan­zie­rung für ihre geplan­ten Ener­gie­ef­fi­zi­enz-Projekte erhal­ten, in dem ihr Projekt auf der better­vest Inter­net-Platt­form vorge­stellt wird. Ener­gie­ef­fi­zi­enz-Projekte sind Projekte in denen Ener­gie einge­spart wird, sprich z.B. eine neue Beleuch­tung oder eine neue Heizung einge­baut wird. Seit neues­tem finan­zie­ren wir auch Projekte, in denen erneu­er­bare Ener­gie­er­zeu­gung wie z.B. Photo­vol­taik mit Ener­gie­ef­fi­zi­enz verbun­den wird. Die Projekt­in­ha­ber können damit sofort ihren Ener­gie­auf­wand redu­zie­ren, CO2-Emis­sio­nen verrin­gern sowie Kosten sparen. Die Projekt­in­ha­ber erhal­ten das notwen­dige Inves­ti­ti­ons­ka­pi­tal durch die Unter­stüt­zung der Crowd, die auf unse­rer Platt­form Beträge ab 50 Euro mittels eines Nach­rang­dar­le­hen in die Projekte inves­tie­ren können. Alle dafür notwen­di­gen Verträge und Prozesse werden auto­ma­tisch von der Platt­form oder durch better­vest-Mitar­bei­ter koordiniert.

2. Wie läuft der Betei­li­gungs­pro­zess bei better­vest ab?

Die Inves­to­ren können sich sehr einfach betei­li­gen. Zuerst regis­triert man sich auf www.bettervest.de , dort muss man ledig­lich Adresse, Geburts­tag und Email­adresse einge­ben. Dann kann man auf der Platt­form Details der ange­bo­te­nen Projekte anse­hen. Bei Inves­ti­ti­ons­in­ter­esse kann man durch wenige Klicks die Inves­ti­tion täti­gen. Dabei muss man den Inves­ti­ti­ons­ver­trag, die Risi­ko­hin­weise, AGBs und Wiede­rufs­be­leh­rung lesen und akzep­tie­ren, bei Akzep­tanz ist die Inves­ti­tion verbind­lich.  Die erwähn­ten Doku­mente werden auto­ma­tisch von der Platt­form gene­riert, bei Inves­ti­ti­ons­ab­schluss werden Sie zusam­men mit einer Inves­ti­ti­ons­in­for­ma­tion an den Inves­tor per Mail gesandt. Dann hat man noch zwei Wochen Zeit, vom Vertrag zurück zu treten. Möchte man aber weiter­hin Inves­tor sein, bezahlt man die Inves­ti­ti­ons­summe auf das in der Mail und Vertrag ange­ge­bene Treu­hand­konto. Im inter­nen Kunden­be­reich kann jeder Inves­tor alle Infor­ma­tio­nen zu seinen Invest­ments finden.

3. Wie sieht das better­vest-Geschäfts­mo­dell aus?

better­vest koor­di­niert und orga­ni­siert den gesam­ten Prozess des Projekt­fun­dings vom ersten Gespräch mit dem Projekt­in­ha­ber bis zur Kontrolle der letz­ten Kredit­rück­zah­lung  und kommu­ni­ziert ihnan jeden Inves­tor. Wenn gewünscht, betreut better­vest die Projekt­in­ha­bers sogar schon von der Idee einer Umset­zung an, das heisst, dann senden wir sogar den Ener­gie­be­ra­ter und Umset­zungs­un­ter­neh­men unse­res Vertrau­ens zur Bestandsaufnahme.

Auf bettervest.de werden nur solche Projekte finan­ziert die ökolo­gisch sinn­voll sind und so hohe Kosten- und Ener­gie­ein­spa­run­gen erzie­len können, dass sie sich in maxi­mal 10 Jahren inklsuive Zins und better­vest Gebühr amor­ti­sie­ren. Die Inves­to­ren bekom­men jähr­lich eine Rendite von 5- 10% und bis zum Ende der Lauf­zeit ihre Inves­ti­tion zurück­be­zahlt. Die Lauf­zeit bemisst sich dabei an der Amor­ti­sa­ti­ons­zeit. Die Rendite legt der Projekt­in­ha­ber vorab selbst fest. Die Einspa­run­gen und somit die Amor­ti­sa­ti­ons­zeit werden für jedes Projekt von einem zerti­fi­zier­ten Ener­gie­be­ra­ter prognos­ti­ziert. Somit können alle Betei­lig­ten sicher sein, dass sich die Projekte lohnen und die Inves­ti­tion durch die Einspa­rung zurück gezahlt werden kann. Am Ende profi­tie­ren alle.

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