ALTERNATIVE FINANZIERUNGSFORMEN
FÜR UNTERNEHMER UND INVESTOREN
3 Fragen an kluge Köpfe
Foto: S. Jaecker | DC Advisory

Aktuelle Marktentwicklungen bei M&A Transaktionen von Private Equity Investoren

Dazu 3 Fragen an Stefan Jaecker

DC Advi­sory
Foto: S. Jaecker | DC Advisory
4. Juni 2014

In der euro­päi­schen Private Equity (PE)-Branche herrscht wieder eine posi­tive Stim­mung trotz andau­ern­der Euro-Krise. Die Aussich­ten für den euro­päi­schen Private Equity-Markt sind gut. Denn die Verfüg­bar­keit von attrak­ti­ven Kauf­ob­jek­ten und die wirt­schaft­li­che Gesamt­si­tua­tion beflü­geln hier den M&A‑Markt. Nach­dem 2013 die Stim­mung der PE-Inves­­to­­ren noch zurück­hal­tend war, werden für das laufende Jahr zahl­rei­che Deals aller Großen­ord­nun­gen erwartet. 


Dazu 3 Fragen an Vorsit­zen­der der Geschäftsführung/CEO von DC Advi­sory, Frank­furt am Main

1. Wie bewer­ten stra­te­gi­sche Inves­to­ren und Private-Equity-Häuser die aktu­el­len Markt­per­spek­ti­ven für M&A‑Transaktionen?

Aktu­ell ist ein Anstieg der Trans­ak­ti­ons­vo­lu­mina sowohl bei Corpo­rate als auch bei Private Equity-Trans­ak­tio­nen zu beob­ach­ten. Nach wie vor stim­men die Rahmen­be­din­gun­gen für Private Equity-Inves­to­ren insbe­son­dere in Bezug auf die Finan­zie­rung. Im Corpo­rate Bereich sind insbe­son­dere US ameri­ka­ni­sche und asia­ti­sche Käufer im deut­schen Markt aktiv. Für beide Inves­to­ren­grup­pen gilt jedoch, dass die Nach­frage nach Inves­ti­ti­ons­mög­lich­kei­ten das Ange­bot an Unter­neh­men übersteigt.

2. Wie attrak­tiv sind Direkt­be­tei­li­gun­gen an Mittel­stands­un­ter­neh­men als Anla­ge­fo­kus für Unter­neh­mer­fa­mi­lien (Family Equity)?

Direkt­be­tei­li­gun­gen an Mittel­stands­un­ter­neh­men sind sehr attrak­tiv für Unter­neh­mer­fa­mi­lien, insbe­son­dere dann, wenn es sich bei den mittel­stän­di­schen Unter­neh­men um ein fami­li­en­ge­führ­tes Unter­neh­men handelt. Hier tref­fen dann oftmals gleich gerich­tete Inter­es­sen und Verständ­nis bei der Unter­neh­mens­füh­rung aufeinander.

Was die Wahr­schein­lich­keit, zum Zuge zu kommen, erhöht.

3. Wie lassen sich Compli­anceri­si­ken und Streit­fälle nach Unter­neh­mens­zu­sam­men­schlüs­sen gezielt minimieren?

Hier­für gibt es eine Reihe von Mecha­nis­men in den Kauf­ver­trä­gen bis hin zu Versi­che­run­gen. ‎Das ändert aber nichts daran, vor dem Unter­nehmns­er­werb eine gute Due Dili­gence durch­zu­füh­ren und sich vor Augen zu halten, dass in den meis­ten Fällen ein Rest­ri­siko besteht.

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