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Silverfleet Capital beteiligt sich an Collectia

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18. Februar 2020

Collec­tia ist ein Anbie­ter von Inkasso- und Forde­­rungs­­­kauf-Dienst­­leis­­tun­­­gen mit mehr als 13.000 Firmen­kun­den in Däne­mark, Schwe­den, Norwe­gen and Deutschland

München, London, Brøndby — Die euro­päi­sche Private Equity-Gesel­l­­schaft Silver­fleet Capi­tal hat sich mehr­heit­lich an Collec­tia A/S betei­ligt, einem Kredi­t­­ma­­na­ge­­ment-Dienst­­leis­­ter mit Sitz im däni­schen Brøndby. Details der Trans­ak­tion werden nicht veröffentlicht.

Collec­tia wurde 1998 gegrün­det und ist heute ein schnell wach­sen­der Anbie­ter von Dienst­leis­tun­gen in den Berei­chen Inkasso und Forde­rungs­kauf. Das Unter­neh­men mit Haupt­sitz in Brøndby ist haupt­säch­lich auf dem däni­schen Markt tätig und hat zusätz­lich auch eine klei­nere Markt­prä­senz in Schwe­den, Norwe­gen und Deutsch­land aufge­baut. Mit mehr als 175 Mitar­bei­tern bear­bei­tet Collec­tia momen­tan mehr als 600.000 aktive Fälle für etwa 13.000 Firmenkunden.

Collec­tia verfügt über eine ausge­reifte proprie­täre Tech­­no­­lo­­gie-Plat­t­­form sowie eine umfang­rei­che Kredit­da­ten­bank und fort­schritt­li­che Möglich­kei­ten zur Daten­ana­lyse. Dies macht Collec­tia zu einem deut­lich diffe­ren­ziert aufge­stell­ten Unter­neh­men mit dem Poten­zial, zusätz­li­che Markt­an­teile sowohl in bestehen­den als auch in neuen Märk­ten zu gewin­nen. In den vergan­ge­nen Jahren hat das Unter­neh­men sein Dienst­leis­tungs­port­fo­lio diver­si­fi­ziert: Zusätz­lich zum Kern­ge­schäft Inkasso-Dienst­­leis­­tun­­­gen wurden der Bereich Forde­rungs­kauf ausge­baut und in Däne­mark ein neuer Service für Boni­­täts-Infor­­ma­­ti­o­­nen einge­führt. Zudem hat Collec­tia mehrere Akqui­si­tio­nen zur Präsenz­er­wei­te­rung in Skan­di­na­vien und Deutsch­land getätigt.

Silver­fleet Capi­tal hat lang­jäh­rige Erfah­rung im Bereich Finanz­dienst­leis­tun­gen und setzt auf die Nutzung vorteil­haf­ter Makro-Dyna­­mi­­ken. Im Fall von Collec­tia treibt die zuneh­mende Regu­lie­rung in Däne­mark und EU-weit die Ausla­ge­rung von Inkasso-Prozes­­sen an spezia­li­sierte Dienst­leis­ter voran; auch geht Collec­tia davon aus, dass zusätz­li­che, neue Regu­lie­rung in den kommen­den Jahren zu einem stei­gen­den Volu­men an Proble­m­­kre­­dit- und Debi­­to­­ren-Port­­fo­­lios führen wird, die Banken und Unter­neh­men an Spezia­lis­ten weiterverkaufen.

Mit dem Invest­ment von Silver­fleet will Collec­tia seinen Wachs­tums­kurs weiter beschleu­ni­gen. Dabei soll weiter­hin auf die hervor­ra­gen­den tech­no­lo­gie­ge­stütz­ten Prozesse zurück­ge­grif­fen werden, um den Bereich Inkasso-Lösun­­­gen weiter­zu­ent­wi­ckeln. Der Bereich Forde­rungs­kauf soll ausge­baut, die inter­na­tio­nale Expan­sion des Unter­neh­mens weiter durch gezielte verti­kale Nischen-Akqui­­si­­ti­o­­nen voran­ge­trie­ben werden.

Mark Pias­ecki (Foto), Part­ner bei Silver­fleet Capi­tal, sagt: „Mit Collec­tia haben wir ein tech­no­lo­gisch versier­tes Unter­neh­men mit Kern­ge­schäft in Däne­mark als Part­ner gewon­nen, das viele Möglich­kei­ten für Wachs­tum auf natio­na­ler wie inter­na­tio­na­ler Ebene bietet. Wir freuen uns auf eine enge Zusam­men­ar­beit mit dem erfah­re­nen Mana­ge­­ment-Team von Collec­tia und darauf, auf bishe­rige Erfolge aufzu­bauen und das Poten­zial des Unter­neh­mens gemein­sam zu realisieren.“

Chris­tian la Cour Valen­tin, CEO von Collec­tia, ergänzt: „Silver­fleet Capi­tal teilt unsere stra­te­gi­sche Vision für die Zukunft von Collec­tia und versteht, wo die beson­de­ren Stär­ken unse­res Unter­neh­mens liegen. Zusam­men mit seiner Erfah­rung, der Kapi­tal­stärke und dem Netz­werk ist das Unter­neh­men ein idea­ler Part­ner für den Ausbau unse­rer Wachstumsstrategie.“

Collec­tia markiert für Silver­fleet Capi­tal die elfte Inves­ti­tion aus dem aktu­el­len Fonds. Das Silver­­­fleet-Port­­fo­­lio umfasst Unter­neh­men aus Groß­bri­tan­nien, Frank­reich, den Bene­­lux-Ländern, Skan­di­na­vien und Deutschland.

Bei Silver­fleet Capi­tal zeich­ne­ten für die aktu­elle Trans­ak­tion Mark Pias­ecki, Karl Eidem, Robert Knight, Johan Boork und Farhad Tatar verant­wort­lich. Die Betei­li­gungs­ge­sell­schaft wurde bei der Trans­ak­tion bera­ten von Houli­han Lokey (M&A), Deloitte (Debt, Commer­cial, Finan­cial & Tax), Bruun & Hjejle, Travers Smith und McFar­la­nes (alle Legal), Rud Peder­sen (Regu­la­tory), BearingPoint(IT) und Quan­tum Data Analy­tics (Finan­cial). Fremd­fi­nan­zie­rung wurde von Alcen­tra und Sydbank bereitgestellt.

Über Silver­fleet Capital
Silver­fleet Capi­tal ist als Private Equity-Inves­­tor seit mehr als 30 Jahren im euro­päi­schen Mid-Market aktiv. Das 32-köpfige Inves­t­­ment-Team arbei­tet von München, London, Paris, Stock­holm und Amster­dam aus.

Skan­di­na­vien ist für Silver­fleet Capi­tal eine der geogra­fi­schen Ziel­re­gio­nen; in Däne­mark ist das Unter­neh­men dabei beson­ders aktiv. Die Betei­li­gung an Collec­tia im Jahr 2020 markiert für Silver­fleet Capi­tal das vierte Plat­t­­form-Inves­t­­ment in Däne­mark seit 2013; weitere jüngere Trans­ak­tio­nen waren die erfolg­rei­chen Exits von Phase One im Jahr 2019 und von Cimbria im Jahr 2016.

Aus dem zwei­ten, 2015 mit einem Volu­men von 870 Millio­nen Euro geschlos­se­nen unab­hän­gi­gen Fonds wurden bereits zehn Invest­ments getä­tigt: The Masai Clot­hing Company, ein Groß- und Einzel­händ­ler für Damen­mode mit Haupt­sitz in Däne­mark; Coventya, ein fran­zö­si­scher Entwick­ler von Spezi­al­che­mi­ka­lien; Sigma Compon­ents, ein Herstel­ler von Präzi­si­ons­bau­tei­len für die Zivil­luft­fahrt mit Sitz im Verei­nig­ten König­reich; Life­time Trai­ning, ein Anbie­ter von Trai­nings­pro­gram­men mit Sitz im Verei­nig­ten König­reich; Pumpen­fa­brik Wangen, ein Herstel­ler von Spezi­al­pum­pen mit Sitz in Deutsch­land; Riviera Travel, ein Veran­stal­ter von beglei­te­ten Grup­pen­rei­sen und Kreuz­fahr­ten mit Sitz im Verei­nig­ten König­reich; 7days, ein deut­scher Anbie­ter für medi­zi­ni­sche Berufs­klei­dung; Prefere Resins, ein in Europa führen­der Phenol- und Amino­h­arz-Herstel­­ler, CARE Ferti­lity, ein führen­der Betrei­ber von Fruch­t­­bar­­keits-Klini­­ken im Verei­nig­ten König­reich, und BOA Core­Dux, ein führen­der Entwick­ler und Herstel­ler von maßge­schnei­der­ten, hoch­rei­nen Metall­schläu­chen für kriti­sche indus­tri­elle Anwendungen.

Silver­fleet Capi­tal unter­hält zudem ein auf klei­nere Mittel­stands­un­ter­neh­men spezia­li­sier­tes Inves­t­­ment-Team, das bereits zwei erfolg­rei­che Invest­ments getä­tigt hat: STAXS Conta­mi­na­tion Control Experts, einen in den Bene­­lux-Ländern führen­den Liefe­ran­ten für Rein­­raum-Zube­­hör (abge­schlos­sen im Januar 2019), und Micro­gen Finan­cial Systems, einen führen­den Anbie­ter von Soft­ware zur Trust- und Fonds­ver­wal­tung für die Treu­hand- und Unternehmensdienstleistungs-Branche.

Silver­fleet erzielt Wert­stei­ge­rung, indem es in Unter­neh­men in seinen Kern­sek­to­ren inves­tiert, die von spezi­fi­schen, lang­fris­ti­gen Trends profi­tie­ren. Diese Unter­neh­men unter­stützt Silver­fleet bei ihren zukünf­ti­gen Wachs­tums­stra­te­gien. Im Rahmen dieser Stra­te­gien erfol­gen Inves­ti­tio­nen in orga­ni­sche Wachs­tums­trei­ber, Inter­na­tio­na­li­sie­run­gen, stra­te­gi­sche Zukäufe oder opera­tive Verbes­se­rungs­pro­zesse. Seit 2004 hat Silver­fleet Capi­tal 2,1 Milli­ar­den Euro in 32 Unter­neh­men investiert.

Silver­fleet hat sich auf vier Bran­chen­schwer­punkte spezia­li­siert: Wirt­­schafts- und Finanz­dienst­leis­tun­gen, Gesund­heits­we­sen, Produk­tion sowie Einzel­han­del und Konsumgüter.

Seit 2004 hat der Private-Equity-Inves­­tor 30% seines Anla­ge­ver­mö­gens in Unter­neh­men mit Haupt­sitz in der DACH-Region inves­tiert, 33% im Verei­nig­ten König­reich und Irland, 18% in Skan­di­na­vien und 15% in Frank­reich und den Bene­­lux-Staa­­ten (beinhal­tet ein in Belgien gesourc­tes Invest­ment mit Haupt­sitz in den USA).

Silver­fleet Capi­tal verfügt über einen soli­den Invest­ment Track Record. Zuletzt verkaufte Silver­fleet Phase One, ein führen­des Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men im Bereich digi­ta­ler High-End-Kame­ra­­sys­­teme und für Bild­be­ar­bei­tungs­soft­ware (Invest­ment Multi­ple 4,6x); Ipes, einen führen­den Anbie­ter von Outsour­cing-Dienst­­leis­­tun­­­gen für euro­päi­sche Private-Equity-Unter­­neh­­men (Invest­ment Multi­ple 3,7x); CCC, einen der führen­den BPO-Services-Anbie­­ter in Europa, sowie Cimbria, einen däni­schen Herstel­ler von land­wirt­schaft­li­chen Anla­gen (Nennung des Inves­t­­ment-Multi­­ples aus recht­li­chen Grün­den nicht möglich); Kalle, einen deut­schen Herstel­ler von künst­li­chen Wurst­pel­len (Invest­ment Multi­ple 3,5x); OFFICE, einen Schuh­händ­ler mit Sitz im Verei­nig­ten König­reich (Invest­ment Multi­ple 3,4x); und Aesica, ein führen­des phar­ma­zeu­ti­sches CDMO Unter­neh­men (Invest­ment Multi­ple 3,3x).

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