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Sicko-Nachfolge: Finexx erwirbt Mehrheit an Industrie-Automatisierer

25. März 2019

Zaisenhausen/ Stutt­gart – Finexx Unter­neh­mens­be­tei­li­gun­gen über­nimmt im Zuge einer lang­fris­ti­gen Nach­fol­ge­re­ge­lung eine Mehr­heit an der Sicko GmbH & Co. KG. Das Unter­neh­men mit Sitz im baden-würt­­te­m­­ber­­gi­­schen Zaisen­hau­sen entwi­ckelt und vertreibt Lösun­gen rund um die Digi­ta­li­sie­rung und Auto­ma­ti­sie­rung von Prozes­sen in der holz­ver­ar­bei­ten­den Indus­trie. Verkäu­fer der Anteile sind die Brüder Carl und Jochen Sicko, die weiter­hin Geschäfts­füh­rer und über eine Rück­be­tei­li­gung auch Anteils­eig­ner blei­ben. Ziel der Part­ner­schaft ist es, weiter von der stei­gen­den Nach­frage nach Auto­ma­ti­sie­rung im Markt zu profi­tie­ren und vor allem durch eine zusätz­li­che Profes­sio­na­li­sie­rung neue Wachs­tums­schritte bei Sicko einzu­läu­ten. Die Trans­ak­tion, über deren Details Still­schwei­gen verein­bart worden ist, wurde bereits abgeschlossen.

Der Schwer­punkt von Sicko liegt auf der Entwick­lung von Lösun­gen, die zur Erhö­hung der Produk­ti­ons­ef­fi­zi­enz durch die Verket­tung von Maschi­nen beitra­gen. Seit der Grün­dung 1975 durch Karl Sicko, dem Vater der heuti­gen Geschäfts­füh­rer, ist das Unter­neh­men mit seinen mitt­ler­weile 40 Mitar­bei­tern stetig gewach­sen und bedient zahl­rei­che namhafte Kunden in der DACH-Region und welt­weit, darun­ter sowohl holz­ver­ar­bei­tende Betriebe wie Säge- und Hobel­werke, Holz­­wer­k­­stoff- und Möbel­her­stel­ler als auch Holz­ma­schi­nen­bau­un­ter­neh­men. Der Jahres­um­satz liegt bei mehr als sieben Millio­nen Euro; ange­sichts gut gefüll­ter Auftrags­bü­cher wird für das laufende Jahr mit einem signi­fi­kant zwei­stel­li­gen Umsatz­wachs­tum gerechnet.

Für Finexx markiert die Trans­ak­tion das bereits zweite Invest­ment aus ihrem erst Ende 2018 geschlos­se­nen Fonds mit einem Volu­men von 35 Millio­nen Euro – im vergan­ge­nen Novem­ber hatte der Spezia­list für die Weiter­ent­wick­lung mittel­stän­di­scher Unter­neh­men die Mehr­heit an der GSE Vertrieb Biolo­gi­sche Nahrungs­er­gän­zung & Heil­mit­tel GmbH aus Saar­brü­cken über­nom­men. Auch bei Sicko, dem zwei­ten Invest­ment aus dem erstem Finexx-Fonds, sollen nun mit neuen Inves­ti­tio­nen und zusätz­li­chem Know-how neue Entwick­lungs­stu­fen erreicht werden.

„Sicko ist ein Hidden Cham­pion des deut­schen Mittel­stands und hat in der Bran­che einen hervor­ra­gen­den Ruf. Auf dieser Basis wollen wir mit neuen Impul­sen dazu beitra­gen, die Profes­sio­na­li­sie­rung von Prozes­sen und Struk­tu­ren sowie den Ausbau von Kapa­zi­tä­ten, Beleg­schaft und Part­ner­schaf­ten voran­zu­trei­ben. Auch die Erschlie­ßung neuer Geschäfts­fel­der und Märkte sowie eine Erwei­te­rung des Port­fo­lios stehen auf der Liste“, erklärt Matthias Heining (Foto), der zusam­men mit Dr. Markus Seiler die Geschäfte von Finexx führt und mit ihm auf eine zusam­men­ge­nom­men 30-jährige opera­tive und kauf­män­ni­sche Exper­tise im Indus­­trie- und Tech­no­lo­gie­be­reich sowie in Fami­li­en­un­ter­neh­men zurück­grei­fen kann. Das Markt­um­feld biete hervor­ra­gende Perspek­ti­ven: In Deutsch­land als welt­wei­tem Markt- und Tech­no­lo­gie­füh­rer bei Holz­be­ar­bei­tungs­ma­schi­nen nehme die Bedeu­tung von Holz als Bauwerk­stoff wieder stark zu; auch entstün­den viele neue Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten des Rohstof­fes, unter ande­rem in der Holz­werk­stoff­in­dus­trie, bei Pack­mit­tel­her­stel­lern, beim Fertig­bau, bei der Ener­gie­ge­win­nung sowie beim Fens­­ter- und Haus­tü­ren­bau. Dr. Seiler: „Dadurch steigt der Bedarf in den Produk­ti­ons­stät­ten nach effek­ti­ven, zuver­läs­si­gen Maschi­nen und Anla­gen, die die intel­li­gente Auto­ma­ti­sie­rung voran­trei­ben helfen. Sicko kommt dabei eine Schlüs­sel­rolle zu.“

Über Finexx
Die Finexx GmbH Unter­neh­mens­be­tei­li­gun­gen mit Sitz in Stutt­gart ist eine 2013 gegrün­dete Bera­tungs­ge­sell­schaft, die sich auf etablierte mittel­stän­di­sche Unter­neh­men spezia­li­siert hat. Typi­sche Betä­ti­gungs­fel­der sind Wachs­­tum­s­in­­ves­­ti­­ti­ons- und Akqui­si­ti­ons­fi­nan­zie­run­gen sowie die Beglei­tung von Verän­de­run­gen im Gesell­schaf­ter­kreis und Nachfolgeregelungen.

Über­wie­gend im Rahmen von Mehr­heits­be­tei­li­gun­gen inves­tiert Finexx lang­fris­tig Mittel (Eigen­ka­pi­tal zwischen 5 und 50 Mio. Euro) unter ande­rem von Versi­che­run­gen und Versor­gungs­wer­ken in Unter­neh­men aus dem deutsch­spra­chi­gen Raum. Diese setzen 10 Mio. Euro oder mehr um, verfü­gen über ein quali­fi­zier­tes Mana­ge­­ment-Team und können auf Basis eines erfolg­rei­chen Geschäfts­mo­dells eine nach­hal­tige Ertrags­kraft und einen nach­hal­ti­gen Cash-Flow vorweisen.

Das Team verfügt über lang­jäh­rige Indus­­trie- und Führungs­er­fah­rung sowie profun­des Know-how in der Betei­li­gungs­bran­che — beides wird zur erfolg­rei­chen Weiter­ent­wick­lung von Unter­neh­men und in die damit verbun­de­nen Verän­de­rungs­pro­zesse einge­bracht. Finexx unter­stützt das Manage­ment durch aktive kauf­män­ni­sche und tech­ni­sche Bera­tung, ohne dabei in das opera­tive Tages­ge­schäft einzu­grei­fen, sowie durch ein bran­chen­über­grei­fen­des Netzwerk.
www.finexx.de

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