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NRW.INVEST Award zeichnet ausländische Investoren aus

25. Juni 2018

Düssel­dorf — Für heraus­ra­gende Investi­tio­nen und ihr klares Beken­nt­nis zum Stan­dort Nordrhein-West­­­falen haben Wirtschafts- und Digi­talmin­is­ter Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Foto) und die Geschäfts­führerin der lande­seige­nen Wirtschaft­s­förderungs-Gesellschaft NRW.INVEST, Petra Wass­ner, vier ausländis­che Unternehmen ausgeze­ich­net. Der diesjährige NRW.INVEST Award ging an den US-amerikanis­chen Online-Händler Amazon, das britis­che Systemhaus Computa­cen­ter, das japanis­che High­­tech-Unternehmen Shimadzu und das chine­sis­che Auto­­mo­­bilzuliefer-Unternehmen Yanfeng Auto­mo­tive Inte­ri­ors.

„Inter­na­tionale Inve­storen haben eine große Bedeu­tung für unser Land. Sie sind zugle­ich wichtige Arbeit­ge­ber, Inno­va­tion­streiber und Wirtschaftsmo­toren. Diese wichti­gen Beiträge würdi­gen wir mit der Verlei­hung des NRW.INVEST Award“, erklärte Minis­ter Pinkwart. „Die diesjähri­gen Preisträger tragen in beson­derer Weise zur Profil­ierung des Wirtschafts­stan­dortes Nordrhein-West­­­falen in der Logis­tik, dem Auto­mo­bilsek­tor und der Digi­tal­isierung bei.“

„Unsere Preisträger kommen aus vielen verschiede­nen Ländern und Regio­nen der Welt. Sie zeigen, dass sich NRW im zunehmenden Wettbe­werb um inter­na­tionale Inve­storen auch dank einer aktiven Ansied­lungspoli­tik behaupten kann“, resümierte Petra Wass­ner, Geschäfts­führerin von NRW.INVEST. „Gerade im Bere­ich der Zukun­fts-tech­nolo­gie wie der Digi­tal­isierung und der Elek­tro­mo­bil­ität möchten wir Inve­storen von den Stan­dortvorteilen Nordrhein-West­­­falens überzeu­gen.“

Im vergan­genen Jahr stieg die Zahl der Neuan­sied­lun­gen und Erweiterungsin­vesti­tio­nen ausländis­cher Unternehmen in Nordrhein-West­­­falen auf 421, wodurch rund 9.750 Arbeit­splätze insbeson­dere in der Metro­pole Ruhr und in den Regio­nen Aachen und Düssel­dorf geschaf­fen werden.

Die Preisträger des NRW.INVEST AWARD 2018 im Überblick:

Amazon: Der US-amerikanis­che Online-Händler hat in den vergan­genen Jahren seine Präsenz in Nordrhein-West­­­falen massiv ausge­baut. Nach Beginn der Logis­tikak­tiv­itäten vor acht Jahren in Rhein­berg und Werne sind 2017 weit­ere Stan­dorte in Bochum, Dort­mund und Krefeld mit unter­schiedlichen Funk­tio­nen dazugekom­men. In Aachen betreibt Amazon zudem ein Forschungs- und Entwick­lungszen­trum. Dort wird an zukun­ftsweisenden Tech­nolo­gien gear­beitet. Weit­ere Stan­dorte z.B. Mönchenglad­bach sind in Planung. Amazon beschäftigt in NRW rund 6.500 Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beiter in Vollzeit.

Computa­cen­ter: Der britis­che IT-Dien­stleis­ter liefert komplette Comput­er­net­zw­erke inklu­sive Soft­ware und Hard­ware an Unternehmen und öffentliche Auftragge­ber und ist eines der umsatzstärk­sten Systemhäuser in Deutsch­land. Seit 25 Jahren ist Computa­cen­ter in Kerpen ange­siedelt, wo im vergan­genen Jahr mit einem Invest­ment in Höhe von 40 Mio. Euro der Bau einer neuen Deutsch­landzen­trale begann. Außer­dem mietet das Unternehmen zur Ausweitung seiner Konfig­u­ra­­tions- und Logis­tikka­paz­itäten weit­ere rund 29.000 Quadrat­meter in einem Logis­tikzen­trum an.

Shimadzu: Das japanis­che Unternehmen ist weltweit führen­der Entwick­ler und Anbi­eter von analytis­chen Instru­menten, Labortech­nik und Medi­zingeräten. 1875 gegrün­det siedelte es sich bere­its 1968 in Düssel­dorf an, seit 1987 hat es seine Europazen­trale in Duis­burg. Dort wurde im vergan­genen Jahr das Shimadzu Euro­pean Inno­va­tion Center eröffnet: ein inno­v­a­tiver Think-Tank, der akademisch-wissenschaftliches und tech­nis­ches Know-how verbindet und inno­v­a­tive Lösun­gen speziell für Kunden entwick­elt. In NRW beschäftigt Shimadzu rund 230 Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beiter.

Yanfeng Auto­mo­tive Inte­ri­ors: Das chine­sis­che Auto­mo­bilzuliefer­un­ternehmen ist spezial­isiert auf die Innenausstat­tung von Fahrzeu­gen und in diesem Segment weltweit führend. Das Produk­t­spek­trum reicht von Mittelkon­solen über Türverklei­dun­gen und Instru­mententafeln bis hin zu intel­li­gen­ten Ober­flächen. Seine Europazen­trale mit rund 600 Beschäftigten hat es seit der Grün­dung von Yanfeng Auto­mo­tive Inte­ri­ors 2015 in Neuss, von wo aus 15 weit­ere Stan­dorte in Europa gesteuert werden. Im Februar 2018 eröffnete das Unternehmen ein neues Inno­va­tion­szen­trum. Hier wird in unter­schiedlichen Diszi­plinen am Autoin­nen­raum der Zukunft gear­beitet.

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