Main Capital sammelt für 2 Buyout-Funds über 5,25 Mrd. € ein
Den Haag (NL) – Main Capital Partners („Main“), ein spezialisierter europäischer Investor im Bereich Enterprise Software, gibt heute bekannt, dass Main Capital IX und Main Foundation III zusammen Kapitalzusagen in Höhe von über 5,25 Milliarden Euro erhalten haben. Main Capital IX erreichte dabei seinen Hard Cap von 4 Mrd. €, während Main Foundation III seinen Hard Cap von 1,25 Mrd. € erzielte. Das Gesamtvolumen entspricht mehr als einer Verdopplung der jeweiligen Vorgängerfonds und erhöht das von Main verwaltete Vermögen auf über 12 Mrd. €. Beide Fonds waren überzeichnet, was die anhaltende hohe Nachfrage institutioneller Investoren nach Mains differenzierter Lower-Mid-Market-Strategie im Enterprise-Software-Sektor unterstreicht.
Im Laufe seiner Historie hat Main 38 Exits realisiert
In Fortsetzung der erfolgreichen Fundraising-Aktivitäten der vergangenen Jahre erhielt Main erneut starke Unterstützung von seiner bestehenden LP-Basis, mit einer Re-Up-Quote von über 120%. Neben Folgeinvestitionen bestehender Investoren wie Hamilton Lane konnten beide Fonds auch bedeutende neue Zusagen aus einer erweiterten globalen institutionellen Investorenbasis gewinnen. Die neuen Investoren stammten vor allem aus den Vereinigten Staaten, Asien und dem Nahen Osten und umfassen Staatsfonds, öffentliche Pensionsfonds und Versicherungsgesellschaften, darunter namhafte Institutionen wie das State Teachers’ Retirement System of Ohio, die Korean Teachers’ Credit Union und AkademikerPension. Das Tempo und das Volumen der eingeworbenen Mittel – trotz eines weiterhin anspruchsvollen Fundraising-Umfelds und geopolitischer Unsicherheiten – spiegeln Mains kontinuierliche, starke Investmentperformance sowie die mehr als 20-jährige Spezialisierung auf Lower-Mid-Market-Enterprise-Software-Buyouts wider. Im Laufe seiner Historie hat Main 38 Exits realisiert, mit einer gewichteten durchschnittlichen Bruttorendite von 4,7x und einer Verlustquote von deutlich unter 0,5%.
Main wird seine bewährte Strategie im Lower Mid-Market für Enterprise Software weiter konsequent umsetzen und Eigenkapitalinvestitionen zwischen 5 Mio. € und 150 Mio. € in profitable, resiliente Softwareunternehmen tätigen. Ziel ist, diese durch organisches Wachstum und selektive M&A‑Aktivitäten zu größeren, skalierbaren und grenzüberschreitenden Softwaregruppen auszubauen. Dabei wird Main seinen klaren Fokus auf die Kernregionen – Benelux, DACH, Skandinavien, Frankreich und Nordamerika – beibehalten. Als strategische Erweiterung wird Main mit den neuen Fonds zudem aktiv Plattforminvestitionen im Vereinigten Königreich verfolgen. Der britische Markt gilt als einer der dynamischsten und reifsten Enterprise-Software-Märkte Europas und bietet ideale Voraussetzungen, um langfristige Partnerschaften mit Softwaregründern und Unternehmern aufzubauen.
Main legt einen besonderen Fokus auf die tiefgreifenden Veränderungen, die künstliche Intelligenz im Enterprise-Software-Sektor bewirkt. KI verändert die Entwicklung, Vermarktung und Skalierung von Software grundlegend, und schafft neue Wachstumsperspektiven in Mains Kernsegmenten – von HealthTech und GovTech bis hin zu Infrastructure und PropTech. Mit seinen proprietären Fähigkeiten in Market Intelligence & Performance Excellence sowie einem aktiven Portfolio von über 55 Enterprise-Software-Unternehmen ist Main hervorragend positioniert, nachhaltige Wertschöpfungspotenziale durch KI zu identifizieren und Portfoliounternehmen bei der Integration von KI in Produkte und Prozesse zu unterstützen. Main ist überzeugt, dass das Zusammenspiel von Marktkonsolidierung und KI-getriebener Innovation das aktuelle Umfeld zu einem der attraktivsten in der über 20-jährigen Unternehmensgeschichte macht.
KI eröffnet Wachstums- und Wertschöpfungspotenziale
Charly Zwemstra, Gründer und Chief Investment Officer von Main, sagt: „Main gehörte zu den ersten Investoren im Bereich europäischer Software-Buyouts, und in über mehr als zwei Jahrzehnten haben wir eine einzigartige Erfolgsbilanz beim Aufbau größerer und resilienterer Softwaregruppen im Lower Mid-Market geschaffen. Zusagen von über 5 Mrd. € für Main Capital IX und Main Foundation III sind eine starke Bestätigung unserer Strategie und des nachhaltigen Vertrauens unserer LP-Basis. Wir sehen einen Wendepunkt für die Enterprise-Software-Branche: KI eröffnet eine neue Welle an Wachstums- und Wertschöpfungspotenzialen, und Mains tiefgehende Branchenexpertise, proprietäre Datenkompetenzen sowie unser disziplinierter operativer Ansatz versetzen uns in eine sehr gute Position, diese Chancen für unsere Portfoliounternehmen und Investoren zu realisieren.“
Jorn de Ruijter, Partner und Head of Fund Structuring & Investor Relations bei Main, sagt: „Die Geschwindigkeit und der Umfang, mit denen wir über 5 Mrd. € an Kapitalzusagen sichern konnten – mehr als eine Verdopplung unseres bisherigen kombinierten Fundraisings – unterstreichen Mains langfristige Investmentperformance und die Stärke unserer LP-Beziehungen. Eine Re-Up-Quote von über 120% erfüllt uns mit großem Stolz. Wir danken sowohl unseren bestehenden als auch neuen Investoren für ihr Vertrauen. Mit Main Capital IX und Main Foundation III sind wir bestens aufgestellt, die Konsolidierung in den fragmentierten europäischen und US-amerikanischen Softwaremärkten weiter voranzutreiben, in das Vereinigte Königreich zu expandieren und die Chancen zu nutzen, die sich durch KI in der Enterprise-Software-Branche ergeben.“
Main hat für das Fundraising keinen Placement Agent eingesetzt. Loyens & Loeff fungierte als rechtlicher Berater.
Über Main Capital Partners
Main Capital Partners ist ein Software-Investor, der Private-Equity-Fonds in den Benelux-Ländern, der DACH-Region, Skandinavien, Frankreich und Nordamerika verwaltet und dabei über 12,0 Milliarden EUR an verwaltetem Vermögen betreut. Main verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Stärkung von Softwareunternehmen und arbeitet als strategischer Partner eng mit den Managementteams seiner Portfoliounternehmen zusammen, um profitables Wachstum und den Aufbau führender Softwaregruppen zu fördern. Main beschäftigt rund 100 Mitarbeiter in seinen Niederlassungen in Den Haag, Düsseldorf, Stockholm, Antwerpen, Paris und einem Zweigbüro in Boston. Das aktive Portfolio von Main umfasst mehr als 55 Softwareunternehmen mit insgesamt über 15.000 Mitarbeitern. Über das Main Social Institute unterstützt Main Studierende mit Stipendien für Studiengänge in IT und Informatik an technischen Universitäten und Hochschulen.