RWE baut Fusionsindustrie-Beteiligung an Focused Energy aus
Frankfurt a. M. — RWE hat im Rahmen der erfolgreichen Series-A-Finanzierungsrunde von Focused Energy ihr seit Oktober 2025 bestehendes Investment in das Darmstädter Laserfusions-Unternehmen ausgebaut und sich mit weiteren 60 Millionen Euro beteiligt.
Die Kernfusion entwickelt sich weltweit mit hoher Dynamik und Deutschland gewinnt im
globalen Fusionsmarkt deutlich an Gewicht. Namhafte Investoren aus Europa, den USA, Asien und der Golfregion haben sich neben RWE und der Bundesagentur für Sprunginnovationen an der Finanzierungsrunde beteiligt. Das ist ein deutlicher Beleg dafür, dass deutsche Startups von ausländischen Investoren als vielversprechende Treiber der technologischen Innovation in der Fusion wahrgenommen werden, insbesondere Focused Energy im Bereich Laser-Fusion.
Deutschland hat ein herausragendes Ökosystem aus exzellenter Forschung und Start-Ups,
unterstützenden Industrieunternehmen und bestehenden Standorten, die genutzt werden
können. Dazu kommt eine leistungsfähige Lieferkette. Das sind hervorragende
Voraussetzungen, um im weltweiten Wettbewerb bei der Fusionsenergie den entscheidenden
Geschwindigkeitsvorteil zu nutzen. Deutschland hat damit beste Chancen, die bislang führende Rolle in der Kernfusion im globalen Wettbewerb zu behaupten und weiter auszubauen.
Gemeinsam mit dem Land Hessen und weiteren Partnern beteiligt sich Focused Energy in
diesem Kontext an der laufenden Ausschreibung des Bundes für einen Laserfusions-Hub. Der
Standort Biblis kann als zentraler Laserfusions-Campus – an dem Wirtschaft, Forschung und
Innovation gebündelt werden – eine Schlüsselrolle bei der Weiterentwicklung der
Fusionstechnologie in Deutschland einnehmen.
Dr. Markus Krebber, CEO RWE AG: „Dank seiner exzellenten Forschungslandschaft und innovativer Start-ups wie Focused Energy – einem der führenden Unternehmen im Bereich Laserfusion – ist Deutschland gut positioniert, global eine Spitzenrolle in der Kernfusion. einzunehmen. Deshalb sind wir bereit, unsere Investition in Focused Energy weiter auszubauen. Es ist ein wichtiges Signal, dass Bund und Länder gemeinsam daran arbeiten, die Entwicklung voranzutreiben, um einen kommerziellen Fusionsreaktor in Deutschland zu realisieren. RWE unterstützt dieses Ziel ausdrücklich: Mit unseren Rückbaustandorten, ihrer vorhandenen kerntechnischen Infrastruktur und unserer langjährigen genehmigungsrechtlichen Expertise schaffen wir ideale Voraussetzungen, um Deutschland im internationalen Wettbewerb Zeitund Kostenvorteile zu sichern.“
Focused Energy ist führend im Bereich der laserbasierten Fusionstechnologie, beteiligt sich an internationalen Forschungsprojekten und hat sich zum Ziel gesetzt, Hochenergielaser für den potenziellen Einsatz in Laserfusionskraftwerken zu entwickeln. Im Rahmen seiner Investition wird RWE Focused Energy Zugang zu seinem Standort Biblis gewähren, um dort eine Pilotanlage für laserbasierte Fusionstechnologie zu errichten.
Berater RWE: Kirkland & Ellis, Frankfurt
Dr. Tobias Larisch (Foto © Kirkland), Friedrich von der Heydt-von Kalckreuth (beide Federführung, beide Private Equity/M&A), Associates: Henrik Kilian, Dr. Maximilian Beilner, Mirjam Meyer, Michael Döppner (alle Private Equity/M&A)
Über Kirkland
Kirkland & Ellis zählt mit mehr als 4.000 Anwält:innen in 23 Städten in den USA, Europa, dem Mittleren Osten und Asien zu den führenden Kanzleien für hochkarätige Rechtsdienstleistungen. Das deutsche Team berät mit Schwerpunkt in den Bereichen Private Equity, M&A, Restrukturierung, Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, Finanzierung und Steuerrecht. Für nähere Informationen besuchen Sie bitte kirkland.com.