ALTERNATIVE FINANZIERUNGSFORMEN
FÜR UNTERNEHMER UND INVESTOREN

News

Fintech Banxware sammelt € 10 Mio. für seine Business-Lending-Lösung

Foto: Miriam Wohl­farth, Co-Grün­derin neben Jens Roehrborn (© Banxware)
13. Januar 2022

Berlin — Das Berliner Fintech Unternehmen Banxware hat in einer Seed-Erweiterungsrunde unter der Führung von Element Ventures 10 Millio­nen Euro gesam­melt. Als Co-Inve­­s­toren beteili­gen sich D4 Ventures, FinVC und die Varen­gold Bank AG. Alle drei VC-Firmen verfü­gen über ein umfan­gre­iches Port­fo­lio an Fintech-Unternehmen.

Banxwares beste­hende Inve­storen Force over Mass, VR Ventures und High-Tech Grün­der­fonds (HTGF) haben ihre Investi­tio­nen im Rahmen dieser Runde deut­lich erhöht. Das gilt auch für die bere­its investierten Branch­en­ex­perten. Das sind Jan Kaniess und Carl Fred­eric Zitscher, die Grün­der von Payone, Alex Urdea, ehema­liger Prin­ci­pal bei Upper90, einem in New York City ansäs­si­gen Fremd- und Eigenkap­i­tal­fonds, und Paula Blazquez Solano, Part­nerin und Mitbe­grün­derin von Credo Capi­tal Part­ners. Die aktuelle Finanzierungsrunde ist die zweite, die das Fintech-Unternehmen im Jahr 2021 unter­nom­men hat.

Im Zuge der Finanzierungsrunde hat Banxware auch seinen Beirat neu aufgestellt. Als Beiratsmit­glieder von der Inve­storen­seite sind Mike McFag­den, Filip Coen, Timo Fleig sowie Jakob Schreyer neu mit dabei. Den Beiratsvor­sitz wurde durch Christoph Born­schein besetzt.

Banxware wird die Investi­tion nutzen, um das Ange­bot an einge­bet­teten Finanz­di­en­stleis­tun­gen weit­erzuen­twick­eln, sein Team zu vergrößern und um Produk­ten­twick­lung, Vertrieb und Market­ing auf digi­tale Plat­tfor­men in ganz Europa auszuweiten. In den letzten 12 Monaten ist es Banxware gelun­gen, seine Lösung in große Plat­tfor­men wie Penta, Takeaway.com (Lieferando) und Prestashop zu inte­gri­eren. Im ersten Quar­tal 2022 wird Banxware einge­bet­tete Finanzierungslö­sun­gen bei 3 führen­den Zahlungs­di­en­stleis­tern und mehreren anderen Plat­tfor­men in Deutsch­land inte­gri­eren und plant, seine Reich­weite auf die wichtig­sten europäis­chen Märkte auszudehnen.

Die Tech­nolo­gie von Banxware ermöglicht es jedem Unternehmen, einge­bet­tete Finanzierung­spro­dukte für KMU-Kunden anzu­bi­eten. Banxware schafft so die Verbindung zwis­chen Banken, digi­talen Plat­tfor­men und Händlern, die alle von Open Bank­ing und den neuesten Tech­nolo­gien profitieren.

Plat­tfor­men: Plat­tfor­men können ihr aktuelles Ange­bot für Händler mit umsatzbasierten Finanzierung­spro­duk­ten erweit­ern, um sowohl die Kunden­bindung als auch ihre eigene Wettbe­werb­spo­si­tion auf dem Markt zu stärken – und zwar ohne die Benutze­r­ober­fläche ihrer Plat­tform zu beein­trächti­gen. Dadurch wird eine zusät­zliche Einnah­me­quelle geschaf­fen, die es der Plat­tform ermöglicht, wettbe­werb­s­fähigere Preise für ihre Kern­pro­dukte anzubieten.

KMUs: KMU-Kunden prof­i­tieren von einem schnellen, beque­men und voll­ständig digi­talen Finanzierungs­genehmi­gungsver­fahren, das es ihnen ermöglicht, inner­halb von Minuten Zugang zu einer Finanzierung zu erhalten.

Banken: Banxware bietet den Banken Zugang zu einer neuen Kunden­gruppe und eine beschle­u­nigte, digi­tal­isierte Risikobe­w­er­tung, um die Kred­itver­gabe zu digi­tal­isieren und unter­ver­sorgte und digi­tal versierte Kunden anzus­prechen, die tradi­tionelle Banken sonst nicht erre­ichen würden.

Im Gegen­satz zu anderen Finan­zlö­sun­gen auf dem Markt hebt sich Banxware durch seinen voll­ständig digi­talen, einge­bet­teten Ansatz ab:

Im Dezem­ber letzten Jahres brachte Banxware sein erstes einge­bet­tetes Produkt auf den Markt, eine White-Label-KMU-Finanzierungslö­­sung, die voll­ständig in das Erschei­n­ungs­bild der Plat­tform inte­gri­ert ist und es den Plat­tfor­men ermöglicht, ihren Händlern Liquid­ität auf der Grund­lage künftiger Einnah­men anzu­bi­eten. Die Finanzierungss­chei­dung wird in Echtzeit getrof­fen, und die Auszahlung erfolgt sofort. Für dieses Produkt sicherte sich Banxware ein erstes Kred­itvol­u­men in Höhe von 100 Millio­nen Euro von der Vere­inigten Volks­bank Raif­feisen­bank eG.

Das Grün­derteam
Banxware wurde im Septem­ber 2020 von Miriam Wohl­farth (Foto v. Banxware) und Jens Roehrborn gegrün­det, die beide in der Branche bekannt sind. Miriam Wohl­farth ist die wohl bekan­nteste Fintech-Grün­derin in Deutsch­land. Im Jahr 2009 grün­dete sie Ratepay, einen führen­den Zahlungsan­bi­eter für White-Label-Buy-now-Pay-Later-Lösun­­gen, der zur Nets‑A/S‑Gruppe gehört, über 300 Mitarbeiter*innen beschäftigt und voll prof­ita­bel ist.

Jens Roehrborn, CEO von Banxware, ist Jurist und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Zahlungsverkehrs- und Banken­branche. Jens war Vorstandsmit­glied und/oder Berater bei PPRO, Deutsche Handels­bank, Order­bird, Stocard, Lieferando, Rails­bank und vielen anderen.

Zusam­men mit Fabian Heiß, ehema­liger Head of Busi­ness Unit bei Finleap, Nico­las Kipp, Ex-Chief Risk Offi­cer von Ratepay und Diogo Simoes, ehema­liger Head of Engi­neer­ing bei Klarna, ist Banxware bestens gerüstet, um die Zukunft der Finanzierungslö­sun­gen zu gestalten.

Über Element Ventures
Element Ventures ist ein glob­aler Risikokap­i­­tal-Fonds, der in B2B-Finanztech­nolo­gie-Unternehmen investiert. Die Part­ner von Element sind stolz darauf, einige der besten Grün­der und Unternehmen in der Branche unter­stützt zu haben. Element hat es sich zur Aufgabe gemacht, mutige Grün­der zu unter­stützen, die die Finanztech­nolo­gie von morgen entwickeln.

Über Force over Mass
Force Over Mass Capi­tal ist eine FCA-regulierte Risikokap­i­talge­sellschaft, die sich auf Tech­nolo­giein­vesti­tio­nen im Früh­sta­dium in Großbri­tan­nien und Europa konzen­tri­ert. Das Unternehmen investiert in B2B-Inno­­va­­tio­­nen in vier vertikalen Bere­ichen: Fintech, Künstliche Intel­li­genz, SaaS und Indus­trie 4.0. Force Over Mass betreibt sowohl Seed- als auch Scale-up-Fonds, um Unternehmen in der Früh­phase auf ihrem Wach­s­tum­sweg zu unterstützen.

Über VR Ventures
Der Risikokap­i­­tal-Fonds wurde als Inno­va­tion­streiber in der Finanzbranche gegrün­det. VR Ventures investiert in Early-Stage-Star­­tups im europäis­chen FinTech- und PropTech-Bere­ich sowie in inno­v­a­tive digi­tale Lösun­gen für kleine und mittlere Unternehmen. Viele der Inve­storen von VR Ventures sind Teil der Volk­s­banken-Gruppe. VR Ventures nutzt dieses einzi­gar­tige Netzw­erk und Know-how, um seine Port­fo­lioun­ternehmen über das Finanzielle hinaus zu unter­stützen. Das Fonds­man­age­ment von VR Ventures und die VC-Firma Redstone arbeiten als ein Team zusammen.

Über den High-Tech Gründerfonds
Der Seed­in­vestor High-Tech Grün­der­fonds (HTGF) finanziert Tech­nolo­gie-Start-ups mit Wach­s­tumspo­ten­tial. Mit einem Volu­men von rund 900 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem inter­na­tionalen Part­ner-Netzw­erk hat der HTGF seit 2005 mehr als 650 Start-ups begleitet. Sein Team aus erfahre­nen Invest­ment Managern und Start-up-Experten unter­stützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Unternehmergeist und Leiden­schaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Grün­dun­gen aus den Bere­ichen Digi­tal Tech, Indus­­trial-Tech, Life Sciences, Chemie und angren­zende Geschäfts­felder. Mehr als 3,5 Milliar­den Euro Kapi­tal investierten externe Inve­storen bislang in mehr als 1.800 Folge­fi­nanzierungsrun­den in das HTGF-Port­­fo­lio. Außer­dem hat der Fonds bere­its Anteile an mehr als 150 Unternehmen erfol­gre­ich verkauft.

 

Newsletter abonnieren

Hier erfahren Sie von den neuesten Transaktionen, Börsengängen, Private Equity-Deals und Venture Capital-Investments, wer einen neuen Fonds eingesammelt hat, wie es um die Buy & Build-Aktivitäten steht.

Get in touch

Kontaktieren Sie uns!
fyb [at] fyb.de