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Foto: Gewürzgläser von Ankerkraut

Erster Exit für EMZ Deutschland: Ankerkraut geht an Nestlé

Foto: Gewürz­glä­ser von Ankerkraut
14. April 2022

München/Hamburg – EMZ Part­ners („EMZ“), eine führende euro­päi­sche Invest­ment­ge­sell­schaft, haben ihre Betei­li­gung an dem Hambur­ger Gewürz­her­stel­ler Anker­kraut an den Schwei­zer Lebens­mit­tel­kon­zern Nestlé verkauft. Die Grün­der und das Mana­ge­­ment-Team blei­ben maßgeb­lich betei­ligt. Der Verkauf markiert den ersten Exit des Deut­sch­­land-Büros von EMZ und bringt den Inves­to­ren in weni­ger als zwei Jahren ein MoM („Multi­ple of Money“) von deut­lich über 2,0. Die Trans­ak­tion steht noch unter dem Vorbe­halt der kartell­recht­li­chen Aufsichts­be­hör­den. Über die weite­ren Details der Trans­ak­tion wurde Still­schwei­gen vereinbart.

Gegrün­det 2013, mach­ten die inno­va­ti­ven Gewürz­mi­schun­gen Anker­kraut schnell zu einer „Love Brand“ und zum Chal­len­ger Nummer 1 auf dem DACH-Gewür­z­­markt. Anker­kraut legt großen Wert auf Nach­hal­tig­keit, was sich sowohl in den Produk­ten als auch den Verpa­ckun­gen zeigt. Die Gewürz­mi­schun­gen enthal­ten keine künst­li­chen Zusatz­stoffe. Das Unter­neh­men verfügt außer­dem über ein wach­sen­des Biosor­ti­ment. Glas­fläsch­chen mit Deckeln aus Kork statt Plas­tik sorgen zudem für voll­stän­dige Recy­cel­bar­keit. Ursprüng­lich ein Digi­­tal-First-Unter­­neh­­men, entwi­ckelte sich Anker­kraut zu einem Omnich­an­­nel-Exper­­ten, der jeweils rund die Hälfte seines Umsat­zes online und im statio­nä­ren Einzel­han­del erzielt.

EMZ inves­tierte im Septem­ber 2020 gemein­sam mit dem Grün­der und Manage­ment­team in Anker­kraut. Das Unter­neh­men hat sich während der 20-mona­­ti­­gen Betei­li­gungs­zeit schnell zu einer der führen­den Gewürz­mar­ken in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz entwickelt.

„Anker­kraut war eine ausge­zeich­nete Inves­ti­tion für EMZ und spie­gelt den Kern unse­rer Stra­te­gie wider, gemein­sam mit enga­gier­ten Grün­dern und Mana­ge­­ment-Teams zu inves­tie­ren“, meint Klaus Maurer, Part­ner bei EMZ. „Wir freuen uns, dass unsere gemein­sa­men Bemü­hun­gen, Anker­kraut zu einer führen­den Verbrau­cher­marke zu entwi­ckeln, erfolg­reich waren, und danken dem gesam­ten Team für seine groß­ar­tige Arbeit“, ergänzt Guntram Kieferle, Direc­tor bei EMZ.

Die Part­ner­schaft mit Nestlé zielt darauf ab, das Know-how von Anker­kraut im Bereich Direct-to-Consu­­mer und Omnich­an­nel mit den umfas­sen­den Ressour­cen und dem inter­na­tio­na­len Vertriebs­netz des Nestlé-Univer­­­sums zu kombinieren.

„Unsere Part­ner­schaft mit EMZ führte Anker­kraut von einem Meilen­stein zum nächs­ten und wir danken dem Team für seine Unter­stüt­zung. Wir sind sehr stolz darauf, Nestlé als stra­te­gi­schen Part­ner an Bord zu haben, und freuen uns über unser gemein­sa­mes Ziel, Anker­kraut auf die nächste Stufe zu heben”, sagt Stefan Lemcke, der Anker­kraut gemein­sam mit seiner Frau Anne gründete.

„Ich freue mich sehr, das Team von Anker­kraut in unse­rer Nestlé-Fami­­lie begrü­ßen zu dürfen. Wir sind beide davon über­zeugt, viel vonein­an­der lernen zu können und das Beste aus zwei Welten zusam­men­zu­brin­gen! Etwa, wie Marken aufge­baut werden, Trends aufge­grif­fen werden und Inno­va­tio­nen entste­hen oder wie ein Port­fo­lio erfolg­reich wach­sen kann“, kommen­tiert Marc Boersch, Vorstands­vor­sit­zen­der der Nestlé Deutsch­land AG.

Bera­ter EMZ:  Houli­han Lokey, Latham & Watkins, Deloitte, Munich Stra­tegy Group

Über EMZ

EMZ ist eine führende euro­päi­sche Betei­li­gungs­ge­sell­schaft, die als Part­ner für mittel­stän­di­sche Unter­neh­men agiert. Der Schwer­punkt der Akti­vi­tä­ten liegt auf Invest­ments an der Seite von Grün­dern, Fami­li­en­ge­sell­schaf­tern und Manage­ment­teams aus den Büros in Paris und München. EMZ ist ein unab­hän­gi­ger, sich mehr­heit­lich im Besitz seiner Mitar­bei­ter befin­den­der Invest­ment­fonds, der über eine Basis euro­päi­scher insti­tu­tio­nel­ler Inves­to­ren verfügt. Der aktu­elle Fonds EMZ 9 hat ein Volu­men von über 1,0 Mrd. Euro, wobei die Invest­ment­ti­ckets pro Trans­ak­tion zwischen 25 und 150 Mio. Euro liegen.

 

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