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Embedded-Security-Startup Emproof sichert sich 2 Mio. € in der Seed-Runde

Foto: v. l. n. r. Phil­ipp Koppe, Marc Fyrbiak und Tim Blazytko, die Grün­der von Emproof (Foto: Emproof)
15. Juli 2022

Eindhoven/Bochum – Emproof B.V. hat erfolg­reich eine Seed-Finan­­zie­­rungs­­runde über 2 Millio­nen Euro abge­schlos­sen, die es dem Unter­neh­men ermög­licht, seine Produkt­pa­lette weiter auszu­bauen und Kunden in Europa und den USA zu bedie­nen. Ange­führt wird die Finan­zie­rungs­runde von der nieder­län­di­schen Invest­ment­ge­sell­schaft TIIN Capi­tal über ihren Dutch Secu­rity Tech­Fund, zusam­men mit dem deut­schen High-Tech Grün­der­fonds und dem fran­zö­si­schen Venture-Capi­­tal-Fonds Cyber Impact.

Emproof hat eine einzig­ar­tige Tech­no­lo­gie entwi­ckelt, um ressour­cen-beschränkte (I)IoT- und Embe­d­­ded-Devices vor Cyber-Angri­f­­fen und IP-Entwen­­dun­­­gen zu schüt­zen. Dank eines redu­zier­ten Aufwands und einfa­cher Inte­gra­tion in die Firm­­ware-Entwick­­lungs­­­pro­­zesse der Kunden stellt die NYX Suite von Emproof einen signi­fi­kan­ten Unter­schied für OEMs mit expo­nier­ten IoT-Gerä­­ten in verschie­de­nen Bran­chen dar.

Die meis­ten Embe­d­­ded- und indus­tri­el­len IoT-Geräte verfü­gen nur über eine mini­male Spei­­cher- und Rechen­leis­tung, um ihre Herstel­lungs­kos­ten möglichst gering zu halten. Es gibt daher wenig Spiel­raum für zusätz­li­che Sicher­heits­vor­keh­run­gen. Bestehende Firm­­ware-Harde­­ning-Lösun­­­gen sind folg­lich nicht geeig­net, was dazu führt, dass eben jene Geräte nicht gegen Angriffe von Hackern geschützt sind. Infol­ge­des­sen können Embed­ded Systems leicht und in großer Zahl gehackt und als Botnets, für Krypto-Mining, als Einstiegs­punkt in Back-End-Systeme oder schlicht­weg zum Extra­hie­ren und Reverse-Engi­nee­­ring von geis­ti­gem Eigen­tum oder Geschäfts­ge­heim­nis­sen verwen­det werden, für deren Entwick­lung OEMs Millio­nen ausge­ge­ben haben. Das Ergeb­nis: verrin­gerte Wett­be­werbs­vor­teile, gerin­gere Erträge aus Inves­ti­tio­nen in Forschung und Entwick­lung, Produkt­haf­tungs­an­sprü­che und Reputationsschäden.

Um diese Probleme zu adres­sie­ren, hat Emproof die NYX Soft­ware Suite entwi­ckelt, die Reverse-Engi­nee­­ring und Firm­­ware-Mani­­pu­la­­ti­o­­nen für Arm und Intel Corpo­ra­tion Archi­tek­tu­ren verhin­dert, mit in Kürze folgen­der RISC V Inter­na­tio­nal Unter­stüt­zung. Die Inte­gra­tion als Post-Compi­­ler-Schritt in jede Firm­­ware-Entwick­­lungs­­­pipe­­line ermög­licht einen schnel­len und reibungs­lo­sen Einstieg für den Kunden. Auch die Möglich­keit, die Sicher­heit von Feld­ge­rä­ten über ein Over-the-Air-Update nach­zu­rüs­ten, ist äußerst wertvoll.

In den nächs­ten 12 Mona­ten wird sich das Team auf die Road­­map-Funk­­ti­o­­nen und die Zerti­fi­zie­rung der funk­tio­na­len Sicher­heit konzen­trie­ren, um die Anfor­de­run­gen in Schlüs­sel­märk­ten wie der Luft- und Raum­fahrt, der Auto­mo­bil­bran­che oder bei medi­zi­ni­schen Gerä­ten zu erfüllen.

Über emproof B.V.

Emproof bietet inno­va­tive Sicher­heits­lö­sun­gen für Embed­ded Systems, die mehrere Ebenen des Soft­­ware-Sicher­heits-Stacks adres­sie­ren. Die auto­ma­ti­sier­ten Lösun­gen des Unter­neh­mens verhin­dern nicht nur Cyber-Angriffe wie das Ausnut­zen von Soft­­ware-Schwach­stel­­len, sondern auch Produkt­pi­ra­te­rie und ‑mani­pu­la­tion. Empro­ofs Lösun­gen setzen dort an, wo herkömm­li­che Metho­den versa­gen, und helfen Kunden so, kost­spie­lige Risi­ken im Zusam­men­hang mit Cyber-Angri­f­­fen zu redu­zie­ren und das Vertrauen in IoT-Geräte zu erhö­hen.  www.emproof.com

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