Value Creation in Deals – von der Risikominimierung zur Wertgenerierung

Friederich von Hurter, Partner bei PwC PricewaterhouseCoopers GmbH, München

    Corporates sowie Private Equity-Gesellschaften stehen heute bei Transaktionen mehr denn je unter Druck. Einerseits müssen sie positive Renditen erwirtschaften, andererseits haben sie mit wachsenden Herausforderungen zu kämpfen. Schwankungen an den globalen Aktienmärkten führen zu Bewertungsunsicherheiten, der Wirtschaft droht ein Abschwung. Technologien befinden sich im Wandel und ein Vordringen in bisher ungetestete Märkte steht zur Diskussion. In diesem herausfordernden Umfeld gewinnt das Thema Value Creation umso mehr an Bedeutung.

    In einer von PwC in Auftrag gegebenen Studie aus dem Jahr 2019 1) wurden 600 Manager aus verschiedenen Industrien und Regionen zu Value Creation im M&A Umfeld befragt. Ein Großteil der Manager sieht dringenden Handlungsbedarf, die eigenen Ansätze zu Value Creation zu hinterfragen und anzupassen. Dies gilt sowohl für Value Creation Ansätze bei Akquisitionen als auch bei Veräußerungen.

    Diejenigen Unternehmen, die Value Creation zu Beginn der Transaktion priorisieren, verstehen es, gemäß dieser Studie, den Unternehmenswert zu maximieren. Hingegen bleibt das Ergebnis weniger erfolgreich für die Unternehmen, die annehmen, dass sich eine Wertsteigerung bei bloßer Fortführung des Geschäfts von selbst generiere. Wenn Value Creation im Transaktionsprozess vernachlässigt wird, bleibt Wertsteigerungspotential oftmals ungenutzt.

     

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    Friederich von Hurter, Partner bei PwC PricewaterhouseCoopers GmbH, München
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