Mitarbeiter als Key Assets in Transaktionen unter Beteiligung chinesischer Investoren

Florian T. Hirschmann, Rechtsanwalt und Partner bei Reed Smith LLP, München
Tobias Schulz, Associate und Rechtsanwalt bei Reed Smith LLP, München

    Regelmäßig heben chinesische Investoren schon im Vorfeld einer Transaktion die Mitarbeiter eines zu erwerbenden Unternehmens als Key Assets hervor. Neben allgemeingültigen Erwägungen wie Kenntnis bestehender Geschäftsbeziehungen des Zielunternehmens, interner Geschäftsabläufe und unternehmensspezifischen Know-hows, stehen für die Investoren nicht zuletzt aufgrund signifikanter Unterschiede in der Unternehmenskultur zwischen chinesischen und deutschen Unternehmen, Erfahrung und Vertrautheit der leitenden Mitarbeiter mit den Geschäftsgepflogenheiten des lokalen Marktes im Vordergrund.

    Trotz dieser Erkenntnis sind die Methoden, leitende Mitarbeiter mittel- bis langfristig an das Unternehmen zu binden, oftmals nicht mit der deutschen Marktpraxis und der Erwartungshaltung in aufstrebenden mittelständischen Unternehmen vereinbar. Obwohl die Professionalität chinesischer Investoren kontinuierlich zunimmt und diese zunehmend besser auf die Herausforderungen der Post-Merger Integration vorbereitet sind, liegt in einer auf den deutschen Markt angepassten Mitarbeiterbeteiligung noch oftmals ungenutztes Verbesserungspotential.

     

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    Florian T. Hirschmann, Rechtsanwalt und Partner bei Reed Smith LLP, München
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    Tobias Schulz, Associate und Rechtsanwalt bei Reed Smith LLP, München
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