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Editorials

 

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Transaktionsberatung

FYB 2021

Die Corona-Pandemie hat die Welt noch immer fest im Griff und macht auch vor Unternehmen­stransak­tio­nen nicht halt. Die Pandemie wirkt sich nicht nur auf bevorste­hende Verkäufe aus, auch laufende M&A‑Transaktionen werden unter diesen Umstän­den häufig neu analysiert.

Bere­its im Jahr 2019 zeich­nete sich eine rück­läu­fige Anzahl an Fusio­nen und Über­nah­men mit und von deutschen Unternehmen ab. Nach Auswer­tun­gen der ZEPHYR Daten­bank lag der M&A‑Index, der seit 2005 die Anzahl der abgeschlosse­nen M&A‑Transaktionen mit deutscher Beteili­gung aufze­ich­net, in der zweiten Jahreshälfte auf einem Reko­rdtief. Im Jahr 2019 wurden 14.314 Millio­nen Euro in Deutsch­land investiert (Auswer­tun­gen des Bundesver­bands Deutscher Kapi­tal­beteili­gungs­ge­sellschaften e.V.). Dies bedeutete einen Zuwachs von 19% gegenüber
dem Vorjahr. Anfang 2020 war ein leichter Aufschwung zu verze­ich­nen, den die Corona-Pandemie jedoch zunichte machte, sodass das Volu­men aller Transak­tio­nen mit deutschem Über­nah­meziel mit 239,8 Millio­nen Euro auf dem niedrig­sten Stand seit April 2009 lag. Mit dem Beginn der Pandemie verän­derte sich die Geschäftswelt mit einer bis dahin nicht für möglich gehal­te­nen Wucht inner­halb kürzester Zeit. Durch den „Corona-Schock“ ist der M&A‑Markt im ersten Quar­tal 2020 regel­recht abgestürzt. Im zweiten Quar­tal konnte er sich erholen, liegt aber
immer noch auf einem gerin­gen Niveau. Dies ist nicht nur in Deutsch­land zu beobachten, sondern weltweit.

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