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Foto: Tom Alzin, Sprecher des Vorstands der DBAG in Frankfurt a.M. (Foto: DBAG)

DBAG Fund VIII erwirbt Mehrheit an Hipp Technology Group

Foto: Tom Alzin, Spre­cher des Vorstands der DBAG in Frank­furt a.M. (Foto: DBAG)
24. März 2026

Frank­furt am Main —  Die Deut­sche Betei­li­gungs AG (DBAG) inves­tiert in die Hipp Tech­no­logy Group („Hipp“), einen führen­den Entwick­­lungs- und Ferti­gungs­part­ner der Medi­zin­tech­nik mit Fokus auf Implan­to­lo­gie, chir­ur­gi­sche Instru­mente und OP-Instru­­men­­ten­­sys­­teme in der Ortho­­pä­­die- und Dental­in­dus­trie. DBAG Fund VIII, ein von der DBAG bera­te­ner Fonds, wird im Rahmen eines Mana­ge­­ment-Buy-outs die Mehr­heit der durch die Schwei­zer Betei­li­gungs­ge­sell­schaft Endura AG vertre­te­nen Anteile von den bishe­ri­gen Eigen­tü­mern erwerben.

Die Trans­ak­tion konnte – ähnlich wie bei der Betei­li­gung an MAIT – über das eigene Netz­werk der DBAG bereits vor einem poten­zi­ell breit ange­leg­ten struk­tu­rier­ten Verkaufs­pro­zes­ses verein­bart werden. Grün­der und CEO Markus Hipp bleibt signi­fi­kant am Unter­neh­men betei­ligt und wird die nächste Wachs­tums­phase weiter­hin aktiv gestal­ten. Der Voll­zug der Trans­ak­tion steht unter dem Vorbe­halt der behörd­li­chen Geneh­mi­gun­gen. Über den Kauf­preis wurde Still­schwei­gen vereinbart.

Spezia­list für Implan­to­lo­gie und Hochpräzisionskomponenten

Die Hipp Tech­no­logy Group ist ein spezia­li­sier­ter Entwick­­lungs- und Ferti­gungs­part­ner für die Ortho­­pä­­die- und Dental­in­dus­trie. Das Unter­neh­men entwi­ckelt und fertigt Implan­tate, Knochen­be­ar­bei­tungs­werk­zeuge, chir­ur­gi­sche Instru­mente sowie komplette System­kom­po­nen­ten für robo­ter­ge­stützte Opera­ti­ons­sys­teme führen­der Medizintechnik-Unternehmen.
Hipp verfügt über umfas­sende Exper­tise in der Implan­to­lo­gie und beglei­tet seine Kunden entlang der gesam­ten Wert­schöp­fungs­kette – von der Entwick­lung und Proto­­ty­­pen-Ferti­­gung über die Seri­en­pro­duk­tion, steri­ler Verpa­ckung bis hin zu Dock-to-Stock Lösungen.

Darüber hinaus besitzt das Unter­neh­men ausge­prägte Kompe­ten­zen in der hoch­prä­zi­sen Bear­bei­tung anspruchs­vol­ler Mate­ria­lien wie Titan und Spezi­al­le­gie­run­gen. Diese Fähig­kei­ten kommen auch in ande­ren tech­no­lo­gisch anspruchs­vol­len Indus­trien zum Einsatz. So fertigt die Gruppe Präzi­­si­ons- und System­kom­po­nen­ten für Anwen­dun­gen in der Luft- und Raum­fahrt, für Litho­­gra­­fie- und Laser­be­ar­bei­tungs­an­la­gen sowie für Sensorik-Applikationen.

An fünf Stand­or­ten beschäf­tigt die Gruppe rund 350 Mitar­bei­ter und pflegt lang­jäh­rige Bezie­hun­gen zu welt­weit führen­den OEM-Kunden.

Wachs­tum durch struk­tu­relle Markttrends

Die Inves­ti­tion folgt der Stra­te­gie der DBAG, gezielt in Unter­neh­men zu inves­tie­ren, die in struk­tu­rell attrak­ti­ven Märk­ten tätig sind. Der Markt für ortho­pä­di­sche Implan­tate profi­tiert von lang­fris­ti­gen Wachs­tums­trei­bern wie dem demo­gra­fi­schen Wandel, zuneh­men­dem Outsour­cing durch OEMs sowie stei­gen­den regu­la­to­ri­schen Anfor­de­run­gen. In diesem Umfeld ist Hipp hervor­ra­gend posi­tio­niert. Das Unter­neh­men verfügt über moderne, hoch­au­to­ma­ti­sierte Produk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten, eine große Ferti­gungs­tiefe sowie umfas­sende regu­la­to­ri­sche Exper­tise – unter ande­rem im Hinblick auf Anfor­de­run­gen der U.S. Food and Drug Admi­nis­tra­tion (FDA) sowie der euro­päi­schen Medi­cal Device Regu­la­tion (MDR).

„Hipp ist ein echter Hidden Cham­pion in einem resi­li­en­ten Markt: Das Unter­neh­men liefert essen­zi­elle Produkte für Opera­tio­nen, die welt­weit täglich tausend­fach durch­ge­führt werden“, sagt Tom Alzin, Spre­cher des Vorstands der Deut­schen Betei­li­gungs AG. Er ergänzt: „Markus Hipp ist ein außer­ge­wöhn­li­cher Unter­neh­mer. Gemein­sam sehen wir erheb­li­ches Poten­zial, die inter­na­tio­nale Expan­sion – insbe­son­dere in den USA als welt­weit größ­tem Medi­­zin­­tech­­nik-Markt – weiter zu beschleu­ni­gen und Hipp als bevor­zug­ten Part­ner globa­ler OEMs zusätz­lich zu stärken.“

Konti­nui­tät und lang­fris­tige Wachstumsstrategie
Seit der Grün­dung im Jahr 1993 hat sich Hipp von einem spezia­li­sier­ten Auftrags­fer­ti­ger zu einer inter­na­tio­nal täti­gen Contract Manu­fac­tu­ring Orga­ni­sa­tion und einem etablier­ten Zulie­fe­rer für Implan­tate, chir­ur­gi­sche Instru­mente und sterile OP-Instru­­men­­ten­­sys­­teme entwickelt.

Mit dem DBAG Fund VIII als neuem Mehr­heits­ge­sell­schaf­ter soll dieser Wachs­tums­kurs konse­quent fort­ge­setzt werden. Neben dem Ausbau bestehen­der Kunden­be­zie­hun­gen steht insbe­son­dere die inter­na­tio­nale Expan­sion im Fokus. Darüber hinaus prüft das Unter­neh­men gezielt stra­te­gi­sche Akqui­si­tio­nen, um Tech­no­lo­gien, Kompe­ten­zen und Markt­prä­senz weiter auszubauen.

Markus Hipp, Grün­der und CEO der Hipp Tech­no­logy Group, sagt: „Für unsere Kunden aus der Medi­zin­tech­nik sind Quali­tät, Präzi­sion und Verläss­lich­keit die Grund­lage für Pati­en­ten­si­cher­heit.“ Er ergänzt: „Mit der DBAG haben wir einen Part­ner gefun­den, der den deut­schen Mittel­stand sehr gut versteht und zugleich die unter­neh­me­ri­schen Werte unse­res Hauses teilt. Beson­ders schätze ich das ausge­prägte Werte­ver­ständ­nis und die kurzen Entschei­dungs­wege. Für unsere Mitar­bei­ter und unser Unter­neh­men ist die Inves­ti­tion des DBAG Fund VIII eine stabile und zukunfts­ori­en­tierte Lösung, um das große Poten­zial unse­rer Gruppe weiter zu erschlie­ßen und sowohl star­kes orga­ni­sches Wachs­tum als auch gezielte stra­te­gi­sche Akqui­si­tio­nen voranzutreiben.“

Die seit 1985 börsen­no­tierte Deut­sche Betei­li­gungs AG (DBAG) ist eines der renom­mier­tes­ten Private Equity-Unter­­neh­­men Deutsch­lands. Als Inves­tor und Fonds­be­ra­ter liegt der Inves­ti­ti­ons­schwer­punkt der DBAG tradi­tio­nell im Mittel­stand mit einem Fokus auf gut posi­tio­nier­ten Unter­neh­men mit Entwick­lungs­po­ten­zial, vorran­gig in der DACH-Region. Bran­chen­schwer­punkte liegen auf Produ­zen­ten von Indus­trie­gü­tern, Indus­trie­dienst­leis­tern und Indus­­try­­­Tech-Unter­­neh­­men – also Unter­neh­men, deren Produkte Auto­ma­ti­sie­rung, Robo­ter­tech­nik und Digi­ta­li­sie­rung ermög­li­chen – sowie Unter­neh­men aus den Bran­chen Busi­ness Services, IT-Services, Soft­ware, Health­care, Umwelt, Ener­gie und Infra­struk­tur. Seit 2020 ist die DBAG auch in Italien aktiv, und seit 2021 mit einem eige­nen Büro in Mailand vertre­ten. Das vom DBAG-Konzern verwal­tete oder bera­tene Vermö­gen beträgt rund 2,7 Milli­ar­den Euro. ELF Capi­tal ergänzt das Ange­bot der DBAG an flexi­blen Finan­zie­rungs­lö­sun­gen für den Mittel­stand um priva­tes Fremd­ka­pi­tal. — www.dbag.de

 

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