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Bike-Start-up Cowboy: 4,7 Mio. Euro durch Crowdfunding

Kate­gorie: Venture Capi­tal
16. Januar 2020

Brüs­sel — Das belgis­che Micro-Mobil­ity-Start-up Cowboy (www.cowboy.com), Hersteller des gleich­nami­gen elek­trischen Design-Bikes, hat im Rahmen seiner ersten Crowd­­fund­ing-Kampagne über 4,7 Millio­nen Euro einge­sam­melt. Damit über­traf das Unternehmen sein Finanzierungsziel von 1,4 Millio­nen Euro, das inner­halb von nur 12 Minuten erre­icht wurde, um 340 Prozent. Die Gelder möchte Cowboy einset­zen, um die Micro-Mobil­ity-Revo­lu­­tion europaweit voranzutreiben und die Fort­be­we­gung in Städten zu verbessern.

Insge­samt 3155 Inve­storen aus 70 Ländern unter­stützten Cowboy über die Crowd­­fund­ing-Plat­t­form Crowd­cube (www.crowdcube.com) mit durch­schnit­tlich 1.510 Euro. Damit ist die Kampagne der Belgier die erfol­gre­ich­ste im Bere­ich Clean­tech, die Crowd­cube bis dato gelis­tet hat.

“Die Kampagne hat unsere Erwartun­gen deut­lich übertrof­fen. Unser ursprüngliches Ziel war es, unseren Kunden und Fans die Chance zu geben, Teil unseres Unternehmens zu werden und in den näch­sten Jahren mit uns zu wach­sen. Es hat sich aber schnell heraus­gestellt, dass Cowboy die Aufmerk­samkeit vieler weit­erer Inve­storen auf sich zog, die Teil unserer Micro-Mobil­ity-Bewe­­gung werden woll­ten, um die Zukunft der Städte posi­tiv zu beein­flussen”, so Adrien Roose, Grün­der und CEO von Cowboy.

Cowboy hat in der Series-A-Runde im Herbst 2018 Gelder in Höhe von 13,2 Millio­nen Euro von inter­na­tionalen Inve­storen einge­sam­melt (darunter Index Ventures, Tiger Global und Hard­ware Club). Das erste Modell des elek­trischen Bikes war im letzten Jahr in Belgien inner­halb kürzester Zeit ausverkauft. In diesem Früh­jahr hat Cowboy die zweite Version auf den Markt gebracht und expandierte im Laufe des Jahres nach Deutsch­land, Frankre­ich, die Nieder­lande, Öster­re­ich, UK, Spanien und Ital­ien. Im Vergle­ich zum Vorjahr ist Cowboy um das fünf­fache gewach­sen.

Alleine 2019 hat Cowboy über 5.000 Räder verkauft — davon 40 Prozent in Deutsch­land, Cowboys größtem Markt. Die Cowboy-Commu­nity besteht aus loyalen Fans der Marke und hat bere­its über 3,4 Millio­nen Kilo­me­ter auf den elek­trischen Bikes zurück­gelegt; 1,5 Millio­nen Kilo­me­ter davon von deutschen Cowboy-Fahrern. Die soge­nan­nten “iPhones unter den E‑Bikes” wurden mit zahlre­ichen Awards ausgeze­ich­net und posi­tiv in Tests bewertet.

Über Cowboy
Cowboy ist ein belgis­ches Unternehmen, das inno­v­a­tive elek­trische Design-Fahrräder für urbane Fahrer entwick­elt. Cowboys Hauptziel ist es, die inner­städtis­che Mobil­ität zu verbessern und Städter auf eine angenehme, nach­haltige und effiziente Weise an ihr Ziel zu brin­gen. Cowboy wurde 2017 von den Start-up-Unternehmern Adrien Roose, Karim Slaoui und Tanguy Goretti gegrün­det und hat seinen Haupt­sitz in der belgis­chen Haupt­stadt Brüs­sel. Cowboy ist Gewin­ner der Euro­bike 2017, des Red-Dot Fahrrad-Design­preises 2018 und des Red-Dot Preises “Best of the Best” für den Proto­typ des neuen 2019 Modells.

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