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FÜR UNTERNEHMER UND INVESTOREN
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Foto: v.l. Veridue-Gründer: Xander van den Eelaart und Daniel Csonth (Foto: Veridue)

Veridue startet KI-native Due-Diligence für Energie-Infrastruktur

Foto: v.l. Veri­due-Grün­der: Xander van den Eela­art und Daniel Csonth (Foto: Veridue)
4. Septem­ber 2026

London — In der Pre Seed-Runde Euro 4 Millio­nen für Veri­due. — Veri­due ist eine KI-native Platt­form für Due Dili­gence und M&A die spezi­fisch für Ener­gie­infra­struk­tur entwi­ckelt wurde und ist jetzt offi­zi­ell verfüg­bar. Die Platt­form beschleu­nigt Inves­­ti­­ti­ons- und Projekt­fi­nan­zie­rungs­pro­zesse. Voraus­ge­gan­gen sind zwei Jahre Produkt­ent­wick­lung und Vali­die­rung gemein­sam mit Entwick­lern aus den Berei­chen erneu­er­bare Ener­gien und Rechen­zen­tren, unab­hän­gi­gen Strom­erzeu­gern (IPPs) sowie Infrastruktur-Investoren.

Inves­to­ren verschafft die Platt­form einen klaren Wett­be­werbs­vor­teil: Sie prüfen ein Viel­fa­ches an Oppor­tu­ni­tä­ten, erken­nen die attrak­tivs­ten Assets und schlie­ßen Trans­ak­tio­nen deut­lich schnel­ler ab. Mit unver­än­der­ter Team­größe reali­sie­ren sie so mehr Trans­ak­tio­nen und handeln mit größe­rer Sicher­heit im Entschei­dungs­pro­zess. Entwick­lern verkürzt Veri­due den Weg zur Inves­ti­ti­ons­reife und Finan­zier­bar­keit. Beide Seiten können damit zugleich schnel­ler und sorg­fäl­ti­ger agieren.

Unter­stützt wird der Launch von einer Pre-Seed-Finan­­zie­rungs­­runde in Höhe von 4 Millio­nen US-Dollar – eine der größ­ten euro­päi­schen Pre-Seed-Runden eines Ener­­gie­­sof­t­­ware-Unter­­neh­­mens. Ange­führt wurde die Runde von Episode 1 Ventures. Betei­ligt waren zudem der High-Tech Grün­der­fonds (HTGF) und Pi Labs sowie namhafte Persön­lich­kei­ten aus der Ener­­gie- und Tech­no­lo­gie­bran­che, darun­ter Came­ron Hepb­urn, Mitgrün­der von Aurora Energy Rese­arch, und Jeremy Palmer, ehema­li­ger CEO von QuantumBlack.

Markt­um­feld

In Europa und den USA steigt die Nach­frage nach Ener­gie weiter stark – getrie­ben von Rechen­zen­tren, der Elek­tri­fi­zie­rung und dem Fokus auf Ener­gie­si­cher­heit. Kapi­tal ist ausrei­chend vorhan­den. Ausge­bremst wird der Ausbau jedoch durch lang­same, kosten­in­ten­sive und weit­ge­hend manu­elle Prozesse.

Immer mehr Ener­­gie­in­fra­­struk­­tur-Projekte suchen Kapi­tal, unab­hän­gige Strom­erzeu­ger verla­gern ihren Fokus von der Green­­field-Entwick­­lung auf Akqui­si­tio­nen, und Inves­to­ren prüfen eine wach­sende Zahl von Projek­ten, – von denen ein stei­gen­der Anteil wirt­schaft­lich nicht trag­fä­hig ist. Attrak­tive Oppor­tu­ni­tä­ten zu erken­nen und beheb­bare Probleme von grund­le­gen­den Risi­ken zu unter­schei­den, wird dadurch immer schwieriger.

Längere Warte­zei­ten bei Netz­an­schlüs­sen, Planungs­ri­si­ken und lange Vorlauf­zei­ten machen baureife und bereits in Betrieb befind­li­che Assets attrak­ti­ver als Greenfield-Projektentwicklung.

Gleich­zei­tig erhö­hen hybride Assets – etwa Solar-PV- oder Wind­kraft­an­la­gen in Kombi­na­tion mit Batte­rie­spei­chern (BESS) – sowie regu­la­to­ri­sche Verän­de­run­gen die Komple­xi­tät von Trans­ak­tio­nen erheb­lich. Co-loca­­ted Storage, die Abhän­gig­keit von Merchant-Erlö­­sen und kombi­nierte Erlös­mo­delle führen zu anspruchs­vol­le­ren Deals, die sich mit klas­si­schen Due-Dili­­gence-Ansä­t­­zen kaum noch bewer­ten lassen.

„Die Infra­struk­tur, die Europa braucht – erneu­er­bare Ener­gien, Rechen­zen­tren und Netz­ka­pa­zi­tä­ten – ist eines der kritischs­ten Ausbau­vor­ha­ben unse­rer Gene­ra­tion. Das Kapi­tal ist da, die Projekte sind in der Pipe­line. Gefehlt hat bislang die Fähig­keit, Trans­ak­tio­nen in der Geschwin­dig­keit voran­zu­trei­ben, die dieser Moment verlangt. Genau diese Heraus­for­de­rung adres­siert Veri­due“, sagt Timo Bertsch, Invest­ment Mana­ger beim High-Tech Gründerfonds.

Die Lösung von Veridue

„Wir haben Veri­due als die Lösung entwi­ckelt, die wir uns selbst gewünscht haben, als wir das Risiko solcher Entschei­dun­gen selbst getra­gen haben. Veri­due ist kein Chat­bot, den man auf einen Daten­raum ansetzt. Es handelt sich um eine KI, die auf einem proprie­tä­ren Daten­satz aus realen Trans­ak­tio­nen und deren Due-Dili­­gence-Erge­b­­nis­­sen trai­niert wurde und auf einer von uns selbst entwi­ckel­ten Agen­ten­schicht läuft, die deter­mi­nis­ti­sche Ergeb­nisse mit voll­stän­di­ger Nach­voll­zieh­bar­keit liefert. Wir kombi­nie­ren die leis­tungs­fä­higs­ten und neues­ten KI-Modelle mit unse­rer eige­nen Tech­no­lo­gie und mensch­li­cher Exper­tise. Darüber hinaus arbei­ten bei uns führende Ener­gie­ex­per­ten, die die KI-Erge­b­­nisse vali­die­ren und ihr Urteils­ver­mö­gen einbrin­gen – geprägt von jahr­zehn­te­lan­ger Erfah­rung auf allen Seiten solcher Trans­ak­tio­nen. Deal-Teams erhal­ten so die Skalier­bar­keit und Geschwin­dig­keit von KI, ohne Abstri­che bei der Sorg­falt, für die sie verant­wort­lich sind“, sagt Daniel Csonth, CEO und Grün­der von Veridue.

Veri­due wurde 2024 von Daniel Csonth und Xander van den Eela­art gegrün­det. Csonth war zuvor als Invest­ment­be­ra­ter für den Ener­gie­sek­tor bei McKin­sey tätig und beglei­tete Energie‑M&A‑Transaktionen mit einem Volu­men von mehr als 10 Milli­ar­den US-Dollar in Europa, den USA und Asien. Van den Eela­art verant­wor­tete zuvor als Head of Data Science bei SCOR unter ande­rem die Entwick­lung agen­ten­ba­sier­ter KI für das Under­wri­ting von Versi­che­run­gen für Ener­­gie-Assets und für die Vertrags­prü­fung. Gegrün­det wurde Veri­due um die komple­xen Arbeits­ab­läufe hinter Trans­ak­tio­nen in der Ener­gie­infra­struk­tur grund­le­gend neu zu denken.

Die Buy-side-Kunden von Veri­due berich­ten von densel­ben Engpäs­sen: Hohe Trans­ak­ti­ons­vo­lu­mina, nicht reali­sier­bare Projekte und ein zu opti­mis­tisch darge­stell­ter Projekt­fort­schritt erschwe­ren es, mit begrenz­ten Team­ka­pa­zi­tä­ten gute Assets zu iden­ti­fi­zie­ren und zu gewin­nen. Spät entdeckte Probleme verur­sa­chen unnö­tige Bera­ter­kos­ten und binden wert­volle Zeit. Die Folge sind hohe Oppor­tu­ni­täts­kos­ten und nicht inves­tier­tes Kapi­tal. Auf der Sell-side wird es zuneh­mend schwie­ri­ger, komplexe Assets finan­zier­bar zu machen oder Projekte zu verkaufen.

Veri­due ist spezi­ell für die Ener­gie­infra­struk­tur entwi­ckelt und liefert Due Dili­gence auf insti­tu­tio­nel­lem Niveau. Mit einem Klick macht die Platt­form die Risi­ken, Chan­cen und Erkennt­nisse sicht­bar, die für Deal-Teams entschei­dend sind. Kunden können damit:

mehr Oppor­tu­ni­tä­ten prüfen und die besten Assets iden­ti­fi­zie­ren, mit Über­zeu­gung Wochen vor der Konkur­renz handeln – oder den Deal off-market sichern. mehr Deals gewin­nen, mehr Kapi­tal inves­tie­ren, bessere Exits oder Finan­zie­rungs­kon­di­tio­nen für ihre Projekte erzielen.

Inves­to­ren, unab­hän­gi­gen Strom­erzeu­gern, Kredit­ge­bern und Versi­che­rern bietet Veri­due ein Manage­ment ihrer Trans­ak­ti­ons­pipe­line, prio­ri­sierte Deal-Empfeh­­lun­­gen auf Basis indi­vi­du­el­ler Inves­ti­ti­ons­kri­te­rien sowie eine umfas­sende Due Dili­gence einschließ­lich einer Analyse der Projekt­ent­wick­lung – in Stun­den statt Wochen. Veri­due liefert vertraute Formate wie Due-Dili­­gence-Berichte oder Infor­ma­tion Request Lists (IRLs).

„Teams, die ihre Due Dili­gence noch manu­ell durch­füh­ren, verlie­ren heute schon gegen präzi­sere und schnel­lere KI-gestützte Wett­be­wer­ber. Wir sehen ein hohes Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men, und Veri­due redu­ziert für uns Zeit und Kosten auf dem Weg zu Über­zeu­gung und Exklu­si­vi­tät. So iden­ti­fi­zie­ren wir bessere Oppor­tu­ni­tä­ten und inves­tie­ren mehr Kapi­tal in quali­ta­tiv hoch­wer­ti­gere Assets“, sagt Daniel Szen­tir­mai, CEO von Futureal Energy Partners.

Für Projekt­ent­wick­ler und Verkäu­fer bietet Veri­due einen kosten­lo­sen Daten­raum von insti­tu­tio­nel­ler Quali­tät, der sich auto­ma­tisch in eine einheit­li­che Ordner­struk­tur mit saube­rer Datei­be­nen­nung sortiert – sowie einen Inves­t­­ment-Readi­­ness-Report, eine Vendor Due Dili­gence (VDD) und einen Teaser nach höchs­tem Markt­stan­dard. So können Verkäu­fer ihre Projekte schnel­ler inves­ti­ti­ons­reif und bank­fä­hig machen, ihre Glaub­wür­dig­keit gegen­über Käufern und Kredit­ge­bern stär­ken und letzt­lich bessere Ange­bote sichern.

Anstatt mehrere Einzel­lö­sun­gen kaufen zu müssen und den wich­tige Deal-Infor­­ma­­tio­­nen mühsam aus E‑Mails, Excel-Trackern, PDFs und isolier­ten KI-Chat­­ver­­läu­­fen zusam­men­zu­tra­gen, können mit Veri­due alle Betei­lig­ten einer Trans­ak­tion ihren gesam­ten Prozess in einer einzi­gen KI-nati­­ven Lösung abwi­ckeln – von der Origi­na­tion und dem Deal-Scree­­ning über Daten­raum, Q&A und Due Dili­gence bis zum Inves­t­­ment-Commi­t­­tee ‑Memos und darüber hinaus.

„Über­zeugt hat uns das tiefe Verständ­nis des Teams für die Heraus­for­de­run­gen im Markt für erneu­er­bare Ener­gien. Die Grün­der haben zwei Jahre in eine fokus­sierte, spezi­ell zuge­schnit­tene Lösung inves­tiert, die sich daran orien­tiert, wie Trans­ak­tio­nen in der Ener­gie­infra­struk­tur tatsäch­lich ablau­fen – und nicht in eine gene­ri­sche KI-Plat­t­­form, der Deal-Teams schlicht nicht vertrauen können. Veri­due ist führend in einem Markt, der in den kommen­den 15 Jahren voraus­sicht­lich mindes­tens 15 Billio­nen US-Dollar an Inves­ti­tio­nen anzie­hen wird. Deshalb inves­tie­ren wir in diesen einzig­ar­ti­gen Ansatz“, sagt Adrian Lloyd, Gene­ral Part­ner bei Episode 1.

Über Veri­due
Veri­due ist die KI-native Due-Dili­­gence- und M&A‑Plattform, die spezi­ell für Ener­gie­infra­struk­tur und Rechen­zen­tren entwi­ckelt wurde. Sie beschleu­nigt Inves­ti­tio­nen und Projekt­fi­nan­zie­run­gen für Inves­to­ren, unab­hän­gige Strom­erzeu­ger (IPPs), Projekt­ent­wick­ler, Kredit­ge­ber und Versi­che­rer: Käufer stei­gern ihre Rendi­ten, indem sie hoch­wer­ti­gere Assets iden­ti­fi­zie­ren und mehr Deals gewin­nen; Eigen­tü­mer und Verkäu­fer brin­gen ihre Projekte schnel­ler zur Bank­fä­hig­keit oder zu einem besse­ren Exit.

Veri­due über­führt lang­same, manu­elle und kosten­in­ten­sive Trans­ak­ti­ons­pro­zesse, die mit stei­gen­dem Volu­men und wach­sen­der Komple­xi­tät nicht mehr Schritt halten, in das Zeit­al­ter der KI. Über den gesam­ten Lebens­zy­klus einer Trans­ak­tion dient die Platt­form als zentrale Infor­ma­ti­ons­quelle – von der Origi­na­tion und dem Deal-Scree­­ning über den virtu­el­len Daten­raum und Q&A bis zur Due Dili­gence und darüber hinaus.

Veri­due kombi­niert die neues­ten KI-Modelle mit einer proprie­tä­ren, deter­mi­nis­ti­schen Agen­ten­schicht, die anhand tausen­der Risi­ko­fak­to­ren trai­niert ist, und einer mensch­li­chen Schicht, die das Urteils­ver­mö­gen eige­ner Spezia­lis­ten für Ener­gie­trans­ak­tio­nen einbringt. So entste­hen struk­tu­rierte Daten­räume, geprüfte Trans­ak­ti­ons­chan­cen und eine voll­stän­dige Due Dili­gence in Stun­den statt Wochen. Das Ergeb­nis ist eine unab­hän­gige, objek­tive Grund­lage, um Kapi­tal im großen Maßstab in finan­zier­bare Ener­gie­infra­struk­tur zu lenken – und Deal-Teams, die zugleich schnel­ler und sorg­fäl­ti­ger arbei­ten. —  www.veridue.ai

Über Episode 1 Ventures
Episode 1 ist eine in London ansäs­sige Venture-Capi­­tal-Gesel­l­­schaft, die B2B-Soft­­ware-Grün­­der in der Pre-Seed- und Seed-Phase in Groß­bri­tan­nien und Europa unter­stützt – mit dem Ziel, sie erfolg­reich bis zur Series A zu begleiten.

Seit 2013 hat Episode 1 ein Port­fo­lio von mehr als 65 Unter­neh­men aufge­baut, darun­ter Carwow, Lawhive, Ori, Raft, FatMap, Touch Surgery, Fluid­stack, CloudNC, Mimica, Pass­fort, Mantic, StackOne und Refute. 73 Prozent der Port­fo­lio­un­ter­neh­men haben anschlie­ßend eine Series-A-Runde realisiert.

Beson­ders ist der hybride Ansatz aus mensch­li­cher Exper­tise und maschi­nel­ler Analyse: Athena, die proprie­täre KI-Daten­­­plat­t­­form des Unter­neh­mens, wurde über vier Jahre von Gene­ral Part­ner Adam Shuaib, PhD, entwi­ckelt. Sie analy­siert den digi­ta­len Fußab­druck junger Unter­neh­men auf Basis eines Trai­nings­da­ten­sat­zes mit mehr als 15.000 euro­päi­schen Start-ups. Episode 1 erkennt außer­ge­wöhn­li­che Grün­der dadurch früher, redu­ziert Verzer­run­gen und trifft präzi­sere Portfolioentscheidungen.

Die Erkennt­nisse von Athena bilden die Grund­lage für den Outlier Quoti­ent™ – den Ansatz von Episode 1, um Grün­der zu iden­ti­fi­zie­ren, die nicht dem Konsens entspre­chen und nicht in das konven­tio­nelle Venture-Capi­­tal-Raster passen: geprägt von frühen Widrig­kei­ten, unge­wöhn­li­chen Karrie­re­we­gen und eigen­stän­di­gem Denken.

Mehr als 40 Prozent der Grün­der im Episode-1-Port­­fo­­lio wären über tradi­tio­nelle Sourcing-Metho­­den nicht gefun­den worden. Grün­der mit einem hohen Outlier Quoti­ent™ errei­chen drei­mal so häufig eine Series A wie im Branchendurchschnitt.

 

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