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Foto: Romy Schnelle, Geschäftsführerin beim HTGF in Bonn (Foto: HTGF)

Fusionskraftwerke: Proxima Fusion sichert sich 411 Mio. Euro

Foto: Romy Schnelle, Geschäfts­füh­re­rin beim HTGF in Bonn (Foto: HTGF)
7. Juli 2026

Das HTGF-Port­­fo­­lio­un­­ter­­neh­­men Proxima Fusion hat eine Finan­zie­rungs­runde über 411 Millio­nen Euro abge­schlos­sen, die das Unter­neh­men mit 2,4 Milli­ar­den Euro bewer­tet und einen Meilen­stein für unsere Multi-Stage-VC-Plat­t­­form markiert. Ange­führt von XTX Ventures und East X Ventures, mit RWE und Google als stra­te­gi­schen Inves­to­ren, macht die Runde Proxima zum best­fi­nan­zier­ten Fusi­ons­un­ter­neh­men Europas.

Das Kapi­tal fließt in Alpha, Proxi­mas Netto­­en­er­­gie-Demons­­tra­­tor bei München, entwi­ckelt gemein­sam mit dem Frei­staat Bayern, dem Max-Planck-Insti­­tut für Plas­ma­phy­sik und RWE, auf dem Gelände eines ehema­li­gen Kern­kraft­werks in Gund­rem­min­gen. Alpha soll zentrale Tech­no­lo­gien vali­die­ren und den Weg zu Stel­la­ris ebnen, dem welt­weit ersten kommer­zi­el­len Stellarator-Fusionskraftwerk.

HTGF beglei­tet Proxima seit der Pre-Seed-Phase 2023, DTCF stieg in der Seed-Phase ein und spielte 2025 eine wich­tige Rolle bei der Series-A-Finanzierung.

Von der Forschung zur indus­tri­el­len Umsetzung

Proxima Fusion entwi­ckelt kommer­zi­elle Fusi­ons­kraft­werke auf Basis seines QI-HTS-Stel­la­ra­­tor-Konzepts und baut dabei auf den wissen­schaft­li­chen Durch­brü­chen des Wendel­stein-7-X-Programms auf. Die Finan­zie­rung fließt in Alpha, Proxi­mas Netto­­en­er­­gie-Demons­­tra­­tor bei München, entwi­ckelt gemein­sam mit dem Frei­staat Bayern, dem Max-Planck-Insti­­tut für Plas­ma­phy­sik und RWE. Alpha soll zentrale Tech­no­lo­gien vali­die­ren und den Weg zu Stel­la­ris ebnen, dem welt­weit ersten kommer­zi­el­len Stellarator-Fusionskraftwerk.

„Diese Finan­zie­rung zeigt, dass Deutsch­land und Europa in der Lage sind, inter­na­tio­na­les Kapi­tal für stra­te­gi­sche Zukunfts­tech­no­lo­gien zu mobi­li­sie­ren“, sagt Dr. Fran­cesco Sciort­ino, Mitgrün­der und CEO von Proxima Fusion. „Die inter­na­tio­nale Inves­to­ren­ge­mein­schaft hat ein star­kes Signal gesen­det: Sie vertraut nicht nur auf die wissen­schaft­li­che Exzel­lenz Euro­pas, sondern auch auf unsere Fähig­keit, daraus welt­weit wett­be­werbs­fä­hige Indus­trie­un­ter­neh­men aufzubauen.“

Romy Schnelle, Geschäfts­füh­re­rin des DTCF und HTGF: “Als wir Proxima in der Pre-Seed-Phase finan­zier­ten, war Fusion für die meis­ten noch eine wissen­schaft­li­che Ambi­tion. Nur drei Jahre später ist sie, mit 411 Millio­nen Euro und Inves­to­ren wie RWE und Google, eine indus­tri­elle Reali­tät. Diesen Wandel früh zu erken­nen und den Mut zu haben, ihn zu finan­zie­ren, genau dafür steht unsere Multi-Stage-VC-Plattform.”

Johan­nes Weber, Part­ner beim HTGF: “Wir haben Proxima seit der aller­ers­ten Runde unter­stützt, nicht trotz, sondern wegen des Ehrgei­zes. Bahn­bre­chende Deep-Tech, die ein neues Wirt­schafts­wun­der in Deutsch­land und Europa entfa­chen kann, ist genau das, wofür wir morgens aufste­hen. Proxima hat die reelle Chance, eine völlig neue Indus­trie und Liefer­kette zu schaf­fen, mit volks­wirt­schaft­li­cher Trag­weite. Wir könn­ten nicht stol­zer sein, Teil dieser Reise zu sein.”

https://www.htgf.de/

 

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