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Foto: Charly Zwemstra, Gründer und Chief Investment Officer von Main (Foto: Main Capital)

Main Capital sammelt für 2 Buyout-Funds über 5,25 Mrd. € ein

Foto: Charly Zwem­s­tra, Grün­der und Chief Invest­ment Offi­cer von Main (Foto: Main Capital)
24. Juni 2026

Den Haag (NL) – Main Capi­tal Part­ners („Main“), ein spezia­li­sier­ter euro­päi­scher Inves­tor im Bereich Enter­prise Soft­ware, gibt heute bekannt, dass Main Capi­tal IX und Main Foun­da­tion III zusam­men Kapi­tal­zu­sa­gen in Höhe von über 5,25 Milli­ar­den Euro erhal­ten haben. Main Capi­tal IX erreichte dabei seinen Hard Cap von 4 Mrd. €, während Main Foun­da­tion III seinen Hard Cap von 1,25 Mrd. € erzielte. Das Gesamt­vo­lu­men entspricht mehr als einer Verdopp­lung der jewei­li­gen Vorgän­ger­fonds und erhöht das von Main verwal­tete Vermö­gen auf über 12 Mrd. €. Beide Fonds waren über­zeich­net, was die anhal­tende hohe Nach­frage insti­tu­tio­nel­ler Inves­to­ren nach Mains diffe­ren­zier­ter Lower-Mid-Market-Stra­­te­­gie im Enter­­prise-Soft­­ware-Sektor unterstreicht.

Im Laufe seiner Histo­rie hat Main 38 Exits realisiert

In Fort­set­zung der erfolg­rei­chen Fund­rai­­sing-Akti­­vi­­tä­­ten der vergan­ge­nen Jahre erhielt Main erneut starke Unter­stüt­zung von seiner bestehen­den LP-Basis, mit einer Re-Up-Quote von über 120%. Neben Folge­inves­ti­tio­nen bestehen­der Inves­to­ren wie Hamil­ton Lane konn­ten beide Fonds auch bedeu­tende neue Zusa­gen aus einer erwei­ter­ten globa­len insti­tu­tio­nel­len Inves­to­ren­ba­sis gewin­nen. Die neuen Inves­to­ren stamm­ten vor allem aus den Verei­nig­ten Staa­ten, Asien und dem Nahen Osten und umfas­sen Staats­fonds, öffent­li­che Pensi­ons­fonds und Versi­che­rungs­ge­sell­schaf­ten, darun­ter namhafte Insti­tu­tio­nen wie das State Teachers’ Reti­re­ment System of Ohio, die Korean Teachers’ Credit Union und Akade­mi­ker­Pen­sion. Das Tempo und das Volu­men der einge­wor­be­nen Mittel – trotz eines weiter­hin anspruchs­vol­len Fund­rai­­sing-Umfelds und geopo­li­ti­scher Unsi­cher­hei­ten – spie­geln Mains konti­nu­ier­li­che, starke Invest­ment­per­for­mance sowie die mehr als 20-jährige Spezia­li­sie­rung auf Lower-Mid-Market-Enter­­prise-Soft­­ware-Buyouts wider. Im Laufe seiner Histo­rie hat Main 38 Exits reali­siert, mit einer gewich­te­ten durch­schnitt­li­chen Brut­to­ren­dite von 4,7x und einer Verlust­quote von deut­lich unter 0,5%.

Main wird seine bewährte Stra­te­gie im Lower Mid-Market für Enter­prise Soft­ware weiter konse­quent umset­zen und Eigen­ka­pi­tal­in­ves­ti­tio­nen zwischen 5 Mio. € und 150 Mio. € in profi­ta­ble, resi­li­ente Soft­ware­un­ter­neh­men täti­gen. Ziel ist, diese durch orga­ni­sches Wachs­tum und selek­tive M&A‑Aktivitäten zu größe­ren, skalier­ba­ren und grenz­über­schrei­ten­den Soft­ware­grup­pen auszu­bauen. Dabei wird Main seinen klaren Fokus auf die Kern­re­gio­nen – Bene­lux, DACH, Skan­di­na­vien, Frank­reich und Nord­ame­rika – beibe­hal­ten. Als stra­te­gi­sche Erwei­te­rung wird Main mit den neuen Fonds zudem aktiv Platt­form­in­ves­ti­tio­nen im Verei­nig­ten König­reich verfol­gen. Der briti­sche Markt gilt als einer der dyna­mischs­ten und reifs­ten Enter­­prise-Soft­­ware-Märkte Euro­pas und bietet ideale Voraus­set­zun­gen, um lang­fris­tige Part­ner­schaf­ten mit Soft­ware­grün­dern und Unter­neh­mern aufzubauen.

Main legt einen beson­de­ren Fokus auf die tief­grei­fen­den Verän­de­run­gen, die künst­li­che Intel­li­genz im Enter­­prise-Soft­­ware-Sektor bewirkt. KI verän­dert die Entwick­lung, Vermark­tung und Skalie­rung von Soft­ware grund­le­gend, und schafft neue Wachs­tums­per­spek­ti­ven in Mains Kern­seg­men­ten – von Health­Tech und GovTech bis hin zu Infra­struc­ture und PropTech. Mit seinen proprie­tä­ren Fähig­kei­ten in Market Intel­li­gence & Perfor­mance Excel­lence sowie einem akti­ven Port­fo­lio von über 55 Enter­­prise-Soft­­ware-Unter­­neh­­men ist Main hervor­ra­gend posi­tio­niert, nach­hal­tige Wert­schöp­fungs­po­ten­ziale durch KI zu iden­ti­fi­zie­ren und Port­fo­lio­un­ter­neh­men bei der Inte­gra­tion von KI in Produkte und Prozesse zu unter­stüt­zen. Main ist über­zeugt, dass das Zusam­men­spiel von Markt­kon­so­li­die­rung und KI-getrie­­be­­ner Inno­va­tion das aktu­elle Umfeld zu einem der attrak­tivs­ten in der über 20-jähri­­gen Unter­neh­mens­ge­schichte macht.

KI eröff­net Wachs­­tums- und Wertschöpfungspotenziale

Charly Zwem­s­tra, Grün­der und Chief Invest­ment Offi­cer von Main, sagt: „Main gehörte zu den ersten Inves­to­ren im Bereich euro­päi­scher Soft­­ware-Buyouts, und in über mehr als zwei Jahr­zehn­ten haben wir eine einzig­ar­tige Erfolgs­bi­lanz beim Aufbau größe­rer und resi­li­en­te­rer Soft­ware­grup­pen im Lower Mid-Market geschaf­fen. Zusa­gen von über 5 Mrd. € für Main Capi­tal IX und Main Foun­da­tion III sind eine starke Bestä­ti­gung unse­rer Stra­te­gie und des nach­hal­ti­gen Vertrau­ens unse­rer LP-Basis. Wir sehen einen Wende­punkt für die Enter­­prise-Soft­­ware-Bran­che: KI eröff­net eine neue Welle an Wachs­­tums- und Wert­schöp­fungs­po­ten­zia­len, und Mains tief­ge­hende Bran­chen­ex­per­tise, proprie­täre Daten­kom­pe­ten­zen sowie unser diszi­pli­nier­ter opera­ti­ver Ansatz verset­zen uns in eine sehr gute Posi­tion, diese Chan­cen für unsere Port­fo­lio­un­ter­neh­men und Inves­to­ren zu realisieren.“

Jorn de Ruij­ter, Part­ner und Head of Fund Struc­tu­ring & Inves­tor Rela­ti­ons bei Main, sagt: „Die Geschwin­dig­keit und der Umfang, mit denen wir über 5 Mrd. € an Kapi­tal­zu­sa­gen sichern konn­ten – mehr als eine Verdopp­lung unse­res bishe­ri­gen kombi­nier­ten Fund­rai­sings – unter­strei­chen Mains lang­fris­tige Invest­ment­per­for­mance und die Stärke unse­rer LP-Bezie­hun­­gen. Eine Re-Up-Quote von über 120% erfüllt uns mit großem Stolz. Wir danken sowohl unse­ren bestehen­den als auch neuen Inves­to­ren für ihr Vertrauen. Mit Main Capi­tal IX und Main Foun­da­tion III sind wir bestens aufge­stellt, die Konso­li­die­rung in den frag­men­tier­ten euro­päi­schen und US-ameri­­ka­­ni­­schen Soft­ware­märk­ten weiter voran­zu­trei­ben, in das Verei­nigte König­reich zu expan­die­ren und die Chan­cen zu nutzen, die sich durch KI in der Enter­­prise-Soft­­ware-Bran­che ergeben.“

Main hat für das Fund­rai­sing keinen Place­ment Agent einge­setzt. Loyens & Loeff fungierte als recht­li­cher Bera­ter.

Über Main Capi­tal Partners

Main Capi­tal Part­ners ist ein Soft­­ware-Inves­­tor, der Private-Equity-Fonds in den Bene­lux-Ländern, der DACH-Region, Skan­di­na­vien, Frank­reich und Nord­ame­rika verwal­tet und dabei über 12,0 Milli­ar­den EUR an verwal­te­tem Vermö­gen betreut. Main verfügt über mehr als 20 Jahre Erfah­rung in der Stär­kung von Soft­ware­un­ter­neh­men und arbei­tet als stra­te­gi­scher Part­ner eng mit den Manage­ment­teams seiner Port­fo­lio­un­ter­neh­men zusam­men, um profi­ta­bles Wachs­tum und den Aufbau führen­der Soft­ware­grup­pen zu fördern. Main beschäf­tigt rund 100 Mitar­bei­ter in seinen Nieder­las­sun­gen in Den Haag, Düssel­dorf, Stock­holm, Antwer­pen, Paris und einem Zweig­büro in Boston. Das aktive Port­fo­lio von Main umfasst mehr als 55 Soft­ware­un­ter­neh­men mit insge­samt über 15.000 Mitar­bei­tern. Über das Main Social Insti­tute unter­stützt Main Studie­rende mit Stipen­dien für Studi­en­gänge in IT und Infor­ma­tik an tech­ni­schen Univer­si­tä­ten und Hochschulen.

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