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Foto: Morpheus Space-Team (Foto: Morpheus.space)

Morpheus Space sammelt in Series A+ 15 Millionen USD ein

Foto: Morpheus Space-Team (Foto: Morpheus.space)
11. Februar 2026

Dres­den — Morpheus Space hat bei einer neue Finan­zie­rungs­runde über 15 Millio­nen USD bei den Inves­to­ren  Alpine Space Ventures, dem Euro­päi­schen Inves­ti­ti­ons­fonds, Lavrock, Morpheus Ventures, Pallas, Vsquared und weite­ren einge­sam­melt. Damit soll die nächste Wachs­­tums- und Inno­va­ti­ons­phase des Unter­neh­mens voran getrie­ben werden.

Da immer mehr Satel­li­ten die Erdum­lauf­bahn bevöl­kern, benö­ti­gen Betrei­ber Antriebs­sys­teme, mit denen sie Trüm­mer und andere Satel­li­ten umflie­gen können, ohne dass dadurch zusätz­li­che Kosten entste­hen. Morpheus Space löst dieses Problem mit elek­tri­schen Trieb­wer­ken wie dem GO‑2, das für große Satel­li­ten­kon­stel­la­tio­nen entwi­ckelt wurde.

Morpheus hat kürz­lich 15 Millio­nen US-Dollar an stra­te­gi­schen Finanz­mit­teln von Inves­to­ren wie Alpine Space Ventures, dem Euro­päi­schen Inves­ti­ti­ons­fonds, Lavrock, Morpheus Ventures, Pallas, Vsquared und ande­ren erhalten.

Dieses frische Kapi­tal soll die Produk­tion am Haupt­sitz in Dres­den ankur­beln und mehr Talente an Bord holen, damit das Unter­neh­men noch schnel­ler liefern kann.

Die Relo­a­­ded-Anlage in Dres­den wird es uns ermög­li­chen, die Produk­tion auf 100 Einhei­ten pro Jahr zu skalie­ren, mit der Möglich­keit, auf 500 Einhei­ten zu erwei­tern, wenn die Kunden­nach­frage und die Konstel­la­ti­ons­pro­gramme wach­sen. Wir haben heute ein star­kes Team und stel­len weiter­hin zusätz­li­ches tech­ni­sches Perso­nal ein, um diese Produk­ti­ons­er­wei­te­rung zu unter­stüt­zen“, teilt CEO Kevin Lausten 

Satel­li­ten agil und sicher halten, während der Welt­raum immer voller wird

Morpheus wurde 2021 an der Tech­ni­schen Univer­si­tät Dres­den von Daniel Bock, István Lőrincz, Chris­tian Schunk, Chris­tian Boy und Phil­ipp Laufer gegrün­det, alle­samt Exper­ten für deut­sche Antriebstechnik.

Da das Team einen Bedarf an seri­en­mä­ßig herge­stell­ten Trieb­wer­ken sah, um mit den immer häufi­ger werden­den Starts Schritt zu halten, erwei­terte es seine Akti­vi­tä­ten und eröff­nete eine Nieder­las­sung in Kali­for­nien. Das GO‑2 und ähnli­che Systeme liefern eine starke Schub­kraft bei gerin­gem Treib­stoff­ver­brauch und eignen sich daher ideal für Manö­ver in stark frequen­tier­ten Umlaufbahnen.

Kevin Laus­ten: „GO‑2 zeich­net sich durch seine Zuver­läs­sig­keit und Effi­zi­enz aus, die auf einem Design mit 40 voll­stän­dig unab­hän­gi­gen Trieb­wer­ken basiert. Diese Redun­danz verhin­dert die bei ande­ren elek­tri­schen Antriebs­sys­te­men auftre­ten­den Single-Point-Ausfälle. Jedes Trieb­werk wird einzeln gesteu­ert und ange­trie­ben und liefert über einen langen Zeit­raum hinweg eine konstante, hoch­ef­fi­zi­ente Leis­tung. Das proprie­täre metal­li­sche Treib­mit­tel mit nied­ri­gem Schmelz­punkt von GO‑2 redu­ziert die ther­mi­sche Belas­tung und den Ener­gie­be­darf, und seine schnel­lere Aufheiz­zeit von 30 bis 45 Minu­ten im Vergleich zu bis zu 2 Stun­den bei ande­ren Syste­men bietet den Betrei­bern weit­aus mehr Flexibilität.

Er fügt hinzu: „Das System ist außer­dem einfach zu bedie­nen, da nur drei Schritte erfor­der­lich sind, um den Antrieb zu star­ten, und es verwen­det Kohlen­­stof­f­na­­no­­röh­­ren-Kalt­­ka­­tho­­den, die den Strom­ver­brauch und die kurze Lebens­dauer herkömm­li­cher ther­mi­scher Katho­den eliminieren.“

Während chemi­sche Rake­ten ihren Treib­stoff schnell verbrau­chen, setzt Morpheus auf Elek­tro­an­triebe für eine länger anhal­tende, nach­hal­ti­gere Leis­tung. Das Unter­neh­men hat bereits Konkur­ren­ten wie ThrustMe, Exotrail und Aria­ne­Group bei der Produk­tion für Satel­li­ten­kon­stel­la­tio­nen überholt.

Laus­ten fasst zusam­men: „In einer Zukunft, die von auto­no­men, manö­vrier­fä­hi­gen Satel­­li­­ten-Konstel­la­­tio­­nen geprägt ist, sieht sich Morpheus Space als Rück­grat der Nach­hal­tig­keit im Orbit. Der hoch­ef­fi­zi­ente FEEP-Antrieb von GO‑2 liefert einen hohen Gesamt­im­puls in einem kompak­ten Gehäuse, während seine 40 einzeln steu­er­ba­ren Trieb­werke präzise, lang anhal­tende Manö­ver ermög­li­chen, die die Konstel­la­tio­nen agil, reak­ti­ons­schnell und sicher halten.“

www.morpheus.space/company

Alpine Space Ventures

Alpine Space Ventures sammelte in seinem ersten Fonds 2024 insge­samt 170 Millio­nen Euro ein. Unter den Inves­to­ren waren der Euro­päi­sche Inno­va­ti­ons­fonds, der Inves­ti­ti­ons­fonds der Nato und einige Family Offices wie das Münche­ner Primepulse.

Der Risi­ko­ka­pi­tal­ge­ber mit Sitz in München ist in seiner Ausrich­tung bislang einma­lig: Der Fonds inves­tiert welt­weit nur in Raum­­­fahrt-Start-ups. Hinter dem Fonds stehen Bulent Altan und Joram Voelk­lein.  — www.alpinespace.vc

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