Crealytics erhält $ 9,3 Millionen Serie-C Finanzierung

    New York / Bonn – Der führende Anbieter für Suchmaschinen-Werbung und und Google Shopping, Crealytics, kündigte den Abschluss einer $ 9,3 Millionen Serie-C Finanzierung an. Das Investment, das von der Optima, einer Investmentgesellschaft in Privatbesitz, angeführt wurde, zeigt, dass jenseits von Hype-Zyklen weiterhin Kapital in Ad-Tech investiert wird – beispielsweise, um neue Technologien an der Schnittstelle zwischen Online-Werbung und dem Versandhandel zu fördern. Bestehende Investoren beteiligten sich ebenfalls an der Finanzierungsrunde.

    Crealytics weitet den Anwendungsbereich seiner Produktdaten-basierten Werbeplattform aus und geht damit völlig neue Wege. Wie MediaPost kürzlich berichtete, sieht Crealytics die Chance, seine Werbeplattform eng mit den Softwaresystemen eines Händlers zu verzahnen, um Ineffizienzen in der Onlinewerbung weiter zu reduzieren und die Werbung rentabler zu machen.

    „Crealytics beeindruckt uns mit Stabilität und anhaltendem Umsatzwachstum“, so Alexander Diekmann, Geschäftsführer der Optima Beteiligungsgesellschaft. „Unsere Investitionsentscheidung stützt sich darauf genauso wie auf die Vision der Geschäftsführung, wie auch in Zukunft nachhaltig Wachstum erwirtschaftet werden kann. Andreas Reiffen und Markus Kurch haben bisher sehr überzeugende Arbeit geleistet.“

    Crealytics unterstützt führende Online-Versandhändler dabei, Umsatz und ROI mittels Produktwerbung auf Suchmaschinen zu steigern. Die Kampagnen werden weltweit in mehr als 20 Sprachen ausgespielt. Die semantische Technologie Camato erstellt und optimiert Millionen maßgeschneiderter Anzeigen und hilft den Partnern von Crealytics dabei, Werbung rentabler zu machen. Die bestehenden Investoren Alternative Strategic Investments, LBBW Venture Capital, High-Tech Gründerfonds, Mountain Internet, Bayern Kapital und Chancenkapital Biberach unterstützten die Entwicklung von Camato sowie den aktuellen weiteren Ausbau der Technologie.

    „Trotz aller Daten, die E-Commerce-Treibende in den letzten Jahren gesammelt haben, gibt es noch eine Reihe offener Fragen“, sagte Crealytics CEO Andreas Reiffen. „Wir planen, die Investition zu nutzen, um einige dieser Fragen zu beantworten. Vor allem geht es dabei um ein verbessertes Zusammenspiel zwischen Lagerbeständen, Preisgestaltung, sowie der Budget-Allokation und Bid Management über mehrere Werbekanäle hinweg. Wie soll eine Firma Waren bewerben, von denen sie zu viel auf Lager hat?
    Wie, wenn die Lagerbestände knapp sind?“

    Zu guter Letzt, so Reiffen, wird Crealytics es Versandhändlern ermöglichen, ihre Website besser zu monetarisieren, indem Premiumpositionen an Markenhersteller verkauft werden, sodass diese ihren Absatz gezielt fördern können.
    Über Crealytics
    Crealytics hilft führenden internationalen Versandhändlern, Produktdaten-basierte Online-Werbung rentabler zu machen – in mehr als 20 Sprachen und in dutzenden Ländern. Eine semantische Technologie erstellt und optimiert Millionen maßgeschneiderter Anzeigen und hilft seinen Partnern, den Werbeerfolg nachhaltig zu steigern. Die bestehenden Investoren Alternative Strategic Investments, LBBW Venture Capital, High-Tech Gründerfonds, Mountain Internet, Bayern Kapital, BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft und Chancenkapital Biberach förderten die Entwicklung von Camato und unterstützen nun die weitere Expansion.

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) ist Deutschlands aktivster Frühphaseninvestor. Mit einem Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II) finanzieren wir junge Technologie Startups, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen – von Sensorik, Cleantech, Robotik bis zu Energie, von Med- und Biotech bis zu Chemie und alles rund um Software. Mit Hilfe dieser Seedfinanzierung sollen die Startups ihr F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung entwickeln. Der Fonds beteiligt sich initial mit 600.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung.

    Neben dem finanziellen Engagement unterstützt der Fonds die Technologieunternehmen mit der Erfahrung seines Teams und seinem umfangreichen Netzwerk, bestehend aus Investoren, Experten, Managern sowie Scouts. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss

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