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Börsengang von Lkw-Zulieferer Jost bringt 231 Mio Euro

Neu-Isenburg – Der Lkw-Zulieferer Jost-Werke hat im zweiten Anlauf den Sprung an die Börse geschafft. Das Unternehmen aus Neu-Isenburg bei Frankfurt teilte 8,57 Millionen Aktien zu je 27 Euro zu. Die erste Kursfeststellung lag leicht darüber. Der Preis liegt in der unteren Hälfte der Spanne, die von 25 bis 31 Euro reichte. Der Börsengang ist damit bis zu 231 Millionen Euro schwer. Aus den Einnahmen aus dem Börsengang am Prime Standard will Jost Schulden abbauen. Den Löwenanteil allerdings erhält der Finanzinvestor Cinven. Die Rede ist von bis zu 100 Millionen Euro.

Begleitet wurde der Börsengang von der Deutschen Bank, J.P. Morgan und Commerzbank, die als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners mandatiert sind. BNP Paribas agiert als weiterer Joint Bookrunner. Designated Sponsors im Xetra-Handel sind die Deutsche Bank, J.P. Morgan und die Commerzbank, Spezialist am Handelsplatz Börse Frankfurt ist die Baader Bank.

Die JOST Werke AG ist nach eigenen Angaben ein weltweit führender Hersteller und Lieferant von sicherheitsrelevanten Systemen für Zugmaschinen, Auflieger und Anhänger. Mit seinem globalen Vertriebsnetz und Produktionsstätten in dreizehn Ländern auf fünf Kontinenten hat JOST direkten Zugang zu allen großen Herstellern von Trucks und Trailern sowie zu allen relevanten Endkunden. JOST beschäftigt weltweit derzeit über 2.700 Mitarbeiter.

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