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Glossar 04.09.2010

Glossar

Viele englische Begriffsdefinitionen machen die allgemeine Sprache in der Finanzierungsbranche nicht unbedingt einfacher. Wir haben die Fachausdrücke für Sie übersetzt, um die Welt des Venture Capital, Private Equity und der alternativen Finanzierungen verständlicher zu machen.

 

A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z

Added Value | Wertzuwachs, den der Beteiligungsgeber durch vorhandene Netzwerke, Wissen und Betreuung für den Beteiligungsnehmer bewirkt.

Anti-Dilution Regelung | Um sicher zu gehen, dass die Venture Capital-Gesellschaft ihren Einfluss nicht verliert, kann bei einer Folgefinanzierung durch eine Kapitalerhöhung ein Verwässerungsschutz vereinbart werden, der dem Fonds eine proportionale Erhöhung im Verhältnis zum gegenwärtigen Anteil garantiert.

Appraisal | Bewertung (von Unternehmensbestandteilen).

Asset Deal | Firmenübernahme durch Erwerb der einzelnen Wirtschaftsgüter (anstelle der Anteile). Gegenteil: “Share Deal”.

Baskets | Insbesondere im Bereich der Distressed Debt Investments anzutreffende Forderungskörbe bzw. -pakete, die in Abgrenzung zu Portfolios auf der einen und Single Names/Single Tickets auf der anderen Seite keinen zusammenhängenden Bestand von homogenen Darlehen z. B. einer bestimmten Geschäftseinheit umfassen, sondern eine — teilweise willkürliche und heterogene — Zusammenstellung von Einzelforderungen darstellen.

Break-even | Gewinnschwelle.

Bridge Financing | Finanzielle Mittel, die einem Unternehmen zur überbrückung eines Finanzengpasses im Vorfeld einer vorgesehenen Kapitalerhöhung zur Verfügung gestellt werden.

Business Angels | Vermögende Privatpersonen, die Forschung oder Erfindungen finanzieren und teilweise auch begleiten.

Business Plan | Geschäftsplan eines Unternehmens, in dem die Vorhaben, sowie Ziele und Wege zum Erreichen dieser, aufgeführt und quantifiziert werden.

Buy Back | Exitvariante: Anteile werden durch die Altgesellschafter zurückgekauft.

Call option | Kauf- bzw. Bezugsoption für Unternehmensanteile.

Carried Interest (Carry) | Gewinnbeteiligung der Managementgesellschaft und deren Manager am Erfolg der verwalteten Investorengelder.

Chinese Walls | (oder auch “ethical walls”) nennt man Vorkehrungen der Banken, die darauf ausgerichtet sind, den Informationsfluss zwischen Kreditgeberseite und dem Handel mit börsenzugelassenen Papieren (innerhalb der Bank) zu verhindern.

Covenant Lite Loans | Vertragliche Vereinbarung von Darlehen, bei denen der Darlehensgeber meist in Phasen niedriger Kreditzinsen in starkem Maße auf Sicherheiten und Rückgriffsrechte bzw. allgemein Sanktionen bei Nichterreichen bestimmter betriebswirtschaftlicher Kennzahlen verzichtet.

Closing | Der Vollzug einer zuvor unterzeichneten Transaktion. Häufig steht eine Transaktion nach der Unterzeichnung (sog. “Signing”) noch unter aufschiebenden Bedingungen. Der Vollzug, z.B. die übertragung oder Emission der Aktien, folgt erst einige Zeit später beim “Closing”.

Co-Venturing | Beteiligung an einem Unternehmen durch mehrere VC-Investoren, von denen einer als “Lead-Investor” auftritt. Siehe auch Lead Investor.

Dealflow | Gesamtheit der eingehenden Anfragen bei einer Private Equity- und Venture Capital-Gesellschaft.

Debt-Equity Swap | Erwerb der Darlehensforderung gegen ein Unternehmen mit anschließender Einbringung dieser Forderung als Sacheinlage in das Unternehmen. Hierfür werden Unternehmensanteile gewährt. Der Sacheinlage geht regelmäßig eine Kapitalherabsetzung voraus, um dem Investor einen höheren Eigenkapitalanteil zu gewähren. Problematisch bei einer solchen Transaktion ist regelmäßig die Bewertung der einzubringenden Forderung, da eine Einbringung nur zum — ggf. stark geschmälerten — Wiederbeschaffungswert möglich ist.
Dies insbesondere, da der Nennwert der zu gewährenden Anteile dem Wiederbeschaffungswert der Forderung entsprechen muss.

Distressed Debt | Der Begriff umfasst notleidende Verbindlichkeiten, deren vollständige Rückzahlung durch den Schuldner gefährdet ist; man unterscheidet hierbei Non-Performing Loans und Sub-Performing Loans.

Distressed Debt Investments | Der Erwerb notleidender Verbindlichkeiten durch Investoren, die entweder an der Darlehensforderung festhalten, die Sicherheiten verwerten oder mittels eines Debt-Equity Swap im Fall von Unternehmenskrediten Anteile am schuldenden Unternehmen erwerben wollen.

Divestment | Bezeichnet das Gegenteil von Investment. Verkauf von Vermögensbestandteilen und Unternehmensbeteiligungen eines Unternehmens.

Divestment bei IPO | Verkauf von Anteilen bei der ersten Einführung des Unternehmens an der Börse.

Divestment durch Abschreibung | Vergleichbar mit Totalverlust.

Due Diligence | Detaillierte Prüfung und Bewertung eines potentiellen Beteiligungsunternehmens als Grundlage für die Investitionsentscheidung.

Early Stage-Financing | Finanzierung der Frühphasenentwicklung eines Unternehmens von der Konzeption bis zum Start der Produktion und Vermarktung.

EBIT | “Earnings Before Income and Taxes”, ordentliches Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern. Dient zur Ertragsbewertung auf schuldenfreier Basis. Weitere Variante, das EBITA, bei dem das Ergebnis zusätzlich um Abschreibung (Depreciation) aund Tilgungen (Amortisation) bereinigt wird.

Evergreen Fund | Fonds eines Eigenkapitalinvestors, der keine begrenzte Laufzeit hat und bei Bedarf durch den/die Gesellschafter mit weiterem Kapital ausgestattet wird.

Exit | Ausstieg eines Investors aus einer Beteiligung durch Veräußerung eines Anteils. Exitmöglichkeiten: Buy Back, Trade Sale, Secondary Purchase, Going Public.

Expansion-Financing | Finanzierung von Unternehmenswachstum, das durch vom Unternehmen erwirtschaftete Gewinne alleine nicht finanziert werden kann. Die Geldmittel werden zur Finanzierung von zusätzlichen Produktionskapazitäten, für Produktdiversifikation oder zur Marktausweitung verwendet.

Failed Leveraged Buy-Out | Gescheiterte, überwiegend (und i.d.R. zu hoch) fremdfinanzierte Unternehmensübernahme durch Finanzinvestoren.
Eine solche bietet wiederum interessante übernahmeoptionen für spezialisierte Investoren, die größtenteils die Darlehen und teilweise auch Anteile erwerben. Diese Investoren führen übermäßig oft einen Management-Wechsel herbei. Aus ihrer Sicht handelt es sich deshalb um ein interessantes Investitionssegment, da einerseits selten “Auktionspreise” zu zahlen sind und andererseits gegenüber strategischen Investoren ein größeres Know-how im Bereich Restrukturierung aufgeboten werden kann.

Financial Engineering | Das Zerlegen von Finanztiteln in ihre Grundelemente, um sie dann entsprechend den Anforderungen einer neuen Finanzierungsstruktur wieder zusammenzufügen. Bei Private Equity ist Kennzeichen insbesondere die optimale Ausnutzung von Fremdkapital.

Fund of Funds | Dachfond, der die ihm zufließenden Mittel zum Zwecke der Risikostreuung überwiegend in Beteiligungen an anderen direkt investierenden Investmentgesellschaften anlegt, ohne sich direkt an Unternehmen zu beteiligen.

Fundraising | Aufbringen von Investitionskapital zum Zweck der Gründung einer Beteiligungsgesellschaft.

Going Public | Einführung des Unternehmens an der Börse.

Hands On | Aktive Betreuung.

IPO | Bezeichnung für die öffentliche Erstemission von Anteilen junger und mittelständischer Unternehmen an einer Börse (siehe auch “Pre-IPO”).

IRR | Internal Rate-of-Return; interner Zinsfuss einer Zahlungsreihe.

Later Stage-Financing | Finanzierung von Expansionen, übernahmen, überbrückungen etc. bei etablierten mittelständischen Unternehmen.

LBO (Leveraged Buy-Out) | überwiegend fremdkapitalfinanzierte Unternehmensübernahmen.

Lead Investor | Die Investorenpartei, die in einem Syndikat von Investoren die Verhandlungsführung und Organisation der Finanzierungsrunde übernimmt.

Legal Due Diligence | Rechtliche Untersuchung aller bestehenden Verträge.

Leverage | Fremdfinanzierungsgrad.

Leveraged buy-out | überwiegend mit Fremdkapital finanzierte Unternehmensübernahmen; fremdfinanzierter Firmenkauf.

Leverage-Effekt | Bezeichnung für die Hebelwirkung von Fremdkapital, die dann entsteht, wenn die Gesamtkapitalrentabilität höher als der für das Fremdkapital aufzuwendende Zinssatz ist, da auf die gleiche Summe an Fremdkapital eine höhere Rendite entfällt, als dies bei einer Investition ausschließlich mit Eigenkapital der Fall wäre. Die Differenz zwischen den Zinszahlungen und der auf das Fremdkapital entfallenden Rendite stellt demnach den Leverage-Effekt dar.

Leveraged Loans | Untergruppe syndizierter, also auf mehrere Gläubiger verteilter, Darlehen, welche i.d.R. senior secured sind (also vorrangig gegenüber den anderen, als junior bzw. subordinated eingestuften Verbindlichkeiten zu bedienen sind), ferner nach den verschiedenen heterogenen Definitionen entweder (1) keinen Investment Grade besitzen (also unterhalb von BBB+ liegen) oder (2) ein Verhältnis von Debt-to-EBITDA von 3.0 oder mehr aufweisen oder (3) vom Pricing her mehr als 150 Basispunkte über der London Interbank Offered Rate (LIBOR) anzusiedeln sind.

Leverage-Quote | Fremdfinanzierungsanteil einer Private-Equity-Transaktion. Bei “konservativen” Finanzierungen liegt der Leverage-Anteil bei 50-60%, bei “progressiven” Finanzierungen sind Leverage-Anteile von über 90 % seltener als z. B. in den 80er Jahren.

Litigation | Rechtsstreit.

M&A (Mergers and Acquisitions) | Fusionen und Unternehmensübernahmen.

Marketmaker | stellen Verkaufspreise für Beteiligungen, wickeln Verkäufe ab und schaffen so Liquidität in einem Markt.

MBI (Management-Buy-In) | übernahme eines Unternehmens durch ein externes Management.

MBO (Management-Buy-Out) | übernahme des Unternehmens durch das vorhandene Management.

Mezzanine | Finanzierungsmittel, die die Finanzierungslücke zwischen Fremd- und Eigenkapital in der Kapitalstruktur füllen und sowohl Eigen- wie Fremdkapitalcharakter haben. In Deutschland gebräuchliche Formen: partiarische Darlehen, Gesellschafterdarlehen, Vorzugsaktien, Genussscheine, stille Beteiligung, Seller·s-Notes.

Non-Performing Loans | Leistungsgestörte Kredite. Eine Leistungsstörung liegt vor, sobald es zu einem Ausfall des Schuldners kommt oder dieser seinen Zahlungsverpflichtungen nur noch eingeschränkt nachkommt. Von Non-Performing Loans ist insbesondere die Rede, sobald der Schuldner drei (so eine Empfehlung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich) bis sechs Monate in Verzug geraten ist.

Payment in Kind (PIK) | Anleihen, die ihrem Emittenten für einen definierten Zeitraum die Option einräumen, zum Coupontermin entweder die fälligen Zinszahlungen in bar zu leisten oder den Anleihegläubigern eine Anleihe im Gegenwert der fälligen Zinsleistungen zu übereignen.

PIPE | Private Investment in Public Equity (private Investments in öffentlich kotierten Beteiligungen).

Playing the yield curve | Einschätzung der Ertrags-/Risiko-Kurve, d.h. Investoren verlangen für höheres Risiko einen höheren Ertrag.

PPP | Abkürzung für Public Private Partnership, zu deutsch öffentlich-Private Partnerschaft (öPP) wird überwiegend als Kooperation von öffentlicher Hand und privater Wirtschaft verstanden.

Pre-IPO | Unternehmensphase unmittelbar vor der Börseneinführung.

Private Debt | (im engeren Sinne) umfasst Fremdmittel, die vorwiegend von institutionellen Investoren i.d.R. ausserhalb des Bankensektors zur Verfügung gestellt werden. Dabei handelt es sich um privatplatzierte, d.h. im Sekundärmarkt i.d.R. nicht gehandelte (illiquide), Fremdkapital- und Mezzanine-Titel mit Sub-Investment-Grade-Rating.

Private Equity (PE) | Eigenkapital. Firmenbeteiligungen, die nur privat gehandelt werden können, nicht in öffentlich geregelten Märkten.

Privat-High-Yield-Bonds | Privat platzierte Hochzinsanleihe.

Purchase Multiple | Kaufpreis eines Portfolio-Unternehmens als Multiplikator des EBITDA

Purchase Price | Kaufpreis.

Reset Deals | Transaktionen, die eine Preisanpassung vorsehen. Der Ausgabebetrag der Aktien oder das Umtauschverhältnis einer Wandelanleihe kann je nach Vereinbarung in Abhängigkeit von verschiedenen Kriterien nach unten (oder nach oben) angepasst werden. Zu diesen Kriterien kann z. B. der Aktienkurs des Emittenten zu einem bestimmten Zeitpunkt gehören. Siehe auch unter variable deals.

SEC-Filings | Meldungen und Unterlagen, die ein an einer US-amerikanischen Börse notiertes Unternehmen der Börsenaufsicht (Securities Exchange Commision – SEC) in regelmäßigen Abständen oder bei bestimmten Ereignissen übermitteln muss. Darunter fallen z. B. Quartalsberichte, Jahresabschlüsse, usw.

Secondary Public Offering (SPO) | Kapitalerhöhungen durch Platzierung von weiteren Firmenanteilen über einen Börsengang bei Investoren.

Second Lien Capital | i.d.R. eine Nachrangfinanzierung zu bereits bestehenden Finanzierungen.

Second Round-Financing | Die zweite Finanzierungsrunde für ein Unternehmen, das bereits in einer ersten Runde VC oder PE erhalten hat.

Secondary Purchase | Eine Venture Capital- oder Private Equity-Gesellschaft verkauft ihre Anteile an einem Portfoliounternehmen an eine andere Venture Capital- oder Private Equity-Gesellschaft bzw. an einen Finanzinvestor.

Seed Capital-Financing | Finanzierung der Ausreifung und Umsetzung einer Idee in verwertbare Resultate bis hin zum Prototyp, auf deren Basis ein Geschäftskonzept für ein zu gründendes Unternehmen erstellt wird.

Sekundärmarkt | Bezeichnet als Gegenstück zum Primärmarkt den Umlaufmarkt für bereits begebene Wertpapiere. Sekundärmarktliquidität bezeichnet das Handelsvolumen im Sekundärmarkt.

Seller’s Notes | Kaufpreisstundungen. “Stehen gelassene” Kaufpreisforderungen seitens der Verkäufer, quasi ein Verkäuferdarlehen.

Senior Debt | Im engeren Sinn: bezogen auf Sicherheiten, erstrangige Finanzierungslinien in einer Akquisitionsfinanzierungs-Struktur; im weiteren Sinn: vielfach verwendet als Oberbegriff für nicht nachrangige Mittel in einer Akquisitionsfinanzierung.

Single Names | Einzelforderungen bzw. zumindest Fremdverbindlichkeiten einzelner Unternehmen.

Single Tickets | Single Names

SME | Abkürzung für Small and Mid-size Enterprises, zu deutsch: mittelständische Unternehmen.

Spin-Off | Ausgliederung und Verselbstständigung einer Abteilung oder eines Unternehmensteils aus einer Unternehmung/einem Konzern.

Squeeze-Out | Ausschluss der Minderheitsaktionäre. Ein Aktionär, dem mindestens 95 Prozent des Grundkapitals einer Aktiengesellschaft gehören, (“Hauptaktionär”) kann verlangen, dass die Hauptversammlung die Übertragung der Aktien der übrigen Aktionäre auf ihn beschließt. Nach der Eintragung des übertragungsbeschlusses im Handelsregister erwirbt der Hauptaktionär automatisch alle übrigen Aktien der Gesellschaft gegen eine Barabfindung.

StartUp-Financing | Gründungsfinanzierung. Das betreffende Unternehmen befindet sich in der Gründungsphase, im Aufbau oder erst kurz im Geschäft und hat seine Produkte noch nicht in größerem Umfang vermarktet.

Sub-Performing Loans | Kredite, bei denen bereits eine geringfügige Leistungsstörung vorliegt (z. B. bei reduzierter Rückzahlungsleistung) oder erwartet wird.

Tag and Drag Rights | Vertragliche Mitveräußerungsrechte und -pflichten, die bei einer Veräußerung von Aktienpaketen greifen. Wenn ein Aktionär seine Aktien veräußern möchte, ermöglicht das Mitveräußerungsrecht (tag-along right) dem Finanzinvestor, seine Aktien zu denselben Bedingungen ebenfalls an den Erwerber zu veräußern. Möchte der Erwerber die zusätzlichen Aktien nicht erwerben, kommen die Veräußerer pro rata zum Zug. Umgekehrt kann der veräußernde Finanzinvestor von den übrigen Aktionären verlangen, dass diese ihre Aktien zu denselben Bedingungen an einen interessierten Erwerber veräußern (drag-along right). So kann der Finanzinvestor insgesamt ein größeres Paket anbieten.

Tax-Due Diligence | Untersuchung der steuerlichen Risiken.

Track Record | Erfolgs- und Erfahrungsgeschichte einer Beteiligungsgesellschaft bzw. eines Unternehmens und dessen Managements.

Trade Sale | Veräußerung der Unternehmensanteile an einen industriellen oder strategischen Investor.

Variable Deals | Bei einer Transaktion mit variablem Preis verändert sich der Ausgabebetrag der Aktien oder das Umtauschverhältnis einer Wandelanleihe in Abhängigkeit von dem Aktienkurs der Gesellschaft nach dem Closing. Siehe auch unter reset deals.

Venture Capital (VC) | Haftendes Eigenkapital (auch Risiko- oder Wagniskapital), das in der Regel zusammen mit unternehmerischer Beratung des Kapitalgebers zur Verfügung gestellt wird. Venture Capital ist eine spezielle Form von Beteiligungskapital (Private Equity).

Venture Debt | Verbindlichkeiten eines Venture Capital Investments (aus Sicht eines Investors).

Venture Leasing | Durch Anlagevermögen finanziertes Venture Capital für Start-ups und junge Unternehmen gegen Leasing-Gebühren.

Venture Loan | Darlehen eines Venture Capital-Gebers aus Eigenmitteln (banken-unabhängig) an ein Unternehmen.

Warehousing | Durch Vorfinanzierung von Zielfondsinvestments kann der Investmentmanager (eines Fonds) bereits während der Zeichnunsphase frühzeitig Engagements eingehen.

Warrants | Optionsscheine: Sicherheiten eines Unternehmens, die dem Eigentümer das Recht einräumen, zukünftig Aktien zu einem vereinbarten Preis an dem Unternehmen zu erwerben.

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