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News 05.09.2010

News & PresseNewspaper

Akquisition der Market Scan Holding B.V. durch Solera Holdings, Inc.

14. April 2010 - Bei der Übernahme von 100% der Geschäftsanteile an der Market Scan Holding B.V. Market Scan wurde Solera Holdings, Inc. Exklusiv von VISCARDI beraten. Market Scan ist ein führender Anbieter von Datenanalyse- und Softwarelösungen für Versicherungen in Holland. Außerhalb seines Heimatmarktes operiert das Unternehmen in Deutschland, Luxemburg, Großbritannien, Norwegen und den USA. Market Scan wurde 1993 gegründet. Der Hauptsitz des Unternehmens liegt in Ravenstein, Holland.
Die Solera Holdings, Inc. mit Sitz in San Diego, USA, ist ein weltweit führender Anbieter von Dienstleistungen und Software zur Abwicklung von KFZ-Schadensfällen. Dies beinhaltet Software zur Abschätzung von Schadensersatzfällen, Kalkulation von Reparaturkosten, sowie zur Optimierung der Anspruchsabwicklung und des Recycling Managements. Solera tritt mit verschiedenen operativen Unternehmen in über 50 Ländern weltweit am Markt auf: Audatex (USA, Kanada, EMEA), Informex (Belgien), Sidexa (Frankreich), ABZ (Niederlande), HPI (UK), Hollander (USA, Kanada), AUTOonline (EMEA und Mexiko) sowie IMS (USA, Kanada). Zu den Kunden von Solera zählen mehr als 1.500 KFZ-Versicherungsunternehmen, 36.000 KFZ-Werkstätten, 7.000 unabhängige KFZ-Gutachter sowie 29.000 KFZ-Händler und Recycler. Die Marktkapitalisierung des an der New York Stock Exchange notierten Unternehmens beträgt aktuell (April 2010) ca. $2,8 Mrd., im Geschäftsjahr 2008/09 wurde ein Umsatz von $558 Mio. erzielt.
Die VISCARDI AG ist eine unabhängige Investment Bank, die Kunden aus dem Bereich Small und Mid Cap eine umfassende Palette an Investment Banking-Dienstleistungen anbietet. Der Bereich Corporate Finance umfasst die Beratung von privaten und börsennotierten Unternehmen bei der Eigenkapitalfinanzierung über die Börse, bei M&A-Transaktionen sowie bei Wachstumsfinanzierungen.


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Perusa-Fonds übernimmt KAMMANN

13. April 2010, München - Der Beteiligungsfonds „Perusa Partners I“ hat gemeinsam mit dem KAMMANN-Management das Maschinenbauunternehmen KAMMANN aus Bünde/Westfalen übernommen. Unter der neuen Firmierung ‚KAMMANN MASCHINENBAU GmbH’ konzentriert sich das Unternehmen zukünftig wieder auf die Bereiche ‚Direktdruck auf Glas und Kunststoff’, ‚Rollendruck’ sowie Ersatzteile und Service. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen bewahrt. „Das Traditionsunternehmen KAMMANN verfügt uber neue, hochinnovative Produkte“, erläutert Dr. Christian Hollenberg, Gründungspartner der den Fonds beratenden Perusa GmbH.
KAMMANN musste im Oktober 2009 aufgrund des Einbruchs des Ausrüstungsgeschäfts mit Maschinen zur Dekoration von CDs und DVDs Insolvenz anmelden. Dank guter Zusammenarbeit von Insolvenzverwaltung, Firmenmanagement und Perusa gelang es, in kurzer Zeit einen Plan zur Fortführung des Geschäftsbetriebs aufzustellen und eine Einigung mit den Gläubigern, im Wesentlichen Großbanken, zu erzielen.
Nach der GRV LUTHE, der Buderus-GussGruppe, der Karlie GmbH und der trovicor GmbH tätigte der Perusa-Fonds mit der Übernahme von KAMMANN das fünfte Investment im deutschen Mittelstand. Der Perusa-Fonds umfasst 155 Mio. €. Zum weltweiten institutionellen Investorenkreis von Perusa gehören renommierte internationale Pensionsfonds, Banken und Investmentfonds. Mit bis zu 14 Jahren Laufzeit kann Perusa länger als viele andere Fonds investiert bleiben und so auch Unternehmen in einer Krise oder Restrukturierung, in schwierigen Wachstumsfinanzierungen oder bei Nachfolgeregelungen unterstützen. Zielunternehmen der Beteiligungsgesellschaft weisen einen Jahresumsatz von 20 Mio. EUR bis 1 Mrd. EUR auf, wobei typische Größenordnungen zwischen 50 und 300 Mio. EUR liegen.


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SAP plaziert Debütanleihe über 1 Mrd Euro

13. April 2010 - Bei der Begebung ihrer ersten öffentlichen Anleihe mit einem Gesamtemissionsvolumen von 1 Mrd. Euro wurde die SAP AG von Freshfields Bruckhaus Deringer beraten. Die Schuldverschreibungen wurden bei Investoren im In- und Ausland platziert und waren deutlich überzeichnet.
Die platzierten Tranchen beinhalten eine vierjährige und eine siebenjährige Anleihe mit einem Volumen von jeweils 500 Millionen Euro. Sie weisen einen Kupon von 2,5 Prozent p. a. für die vierjährige Laufzeit und 3,5 Prozent p. a. für die siebenjährige Laufzeit auf. Der Emissionserlös soll dem allgemeinen Finanzierungsbedarf des Unternehmens dienen und SAP die Möglichkeit bieten, ihre finanzielle Flexibilität weiter zu verbessern. Joint Lead Managers waren die BNP PARIBAS, Deutsche Bank, ING und J.P. Morgan. Das Freshfields-Team umfasste Rick van Aerssen (Frankfurt/München), Dr. Andreas König und Dr. Andreas Stefanski (beide Frankfurt) (alle Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht).


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Liquiditätssicherung für den Mittelstand

12. April 2010 - Die Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften (MBGen) und die Bürgschaftsbanken verbinden ihre Angebote in einem Kombi-Programm, um kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zum einen Liquiditätssicherung und parallel dazu die Ausstattung mit wirtschaftlichem Eigenkapital zu ermöglichen.
Mit dem neuen Programm werden KMU Finanzierungen von 100.000 Euro bis 500.000 Euro ermöglicht, wobei 75 Prozent auf einen durch die Bürgschaftsbank verbürgten Hausbankkredit und die restlichen 25 Prozent auf eine eigenkapitalstärkende Beteiligung der MBG entfallen. Das Programm wird ab sofort von den Bürgschaftsbanken und MBGen angeboten. Weitere Informationen unter www.bvkap.de .


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Advent International sammelt 1,65 Mrd. USD für seinen fünften und bislang größten Lateinamerika-Fonds ein

12. April 2010, Boston - International gab das Ende des Fundraising für den Latin American Private Equity Fund V („LAPEF V“ oder der „Fonds“) in Höhe von 1,65 Mrd. US-Dollar bekannt. LAPEF V war überzeichnet und übertrifft das Volumen des vorherigen auf diese Region spezialisierten Advent-Fonds um 25 %. Damit ist er der größte Private Equity-Fonds, der je für Lateinamerika aufgelegt wurde.

Mit dem neuen Fonds baut Advent seine Position als führende Private Equity- Gesellschaft in Lateinamerika weiter aus. Seit 1996 beliefen sich die Einlagen internationaler Investoren auf 5,1 Mrd. US-Dollar1. Das Unternehmen verfügt über das größte und erfahrenste Private Equity-Team der Region mit 33 Investment Professionals und insgesamt 46 Mitarbeitern, die von drei Niederlassungen in São Paulo, Mexico City und Buenos Aires aus arbeiten. Entsprechend der Strategie der Vorgängerfonds wird sich LAPEF V auf Management-Buyouts und Expansionsfinanzierungen von Unternehmen konzentrieren, wobei hauptsächlich in Brasilien, Mexiko und Argentinien investiert wird. Schwerpunkt des Fonds werden wachstumsstarke Sektoren bilden, wie Finanzdienstleistungen, Flughafen-Dienstleistungen, Unternehmensdienstleistungen, Einzelhandel/ Konsumgüter und Bildung. Beteiligungen erfolgen in der Größenordnung von 50 bis 200 Mio. USD bei Firmen mit einem Unternehmenswert von 50 bis 750 Mio. US-Dollar.


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Hengeler Müller berät die Porsche Automobil Holding SE bei der Kapitalerhöung der VW AG

25. März 2010 - Die Volkswagen Aktiengesellschaft nutzt genehmigtes Kapitel zur Ausgabe von bis zu 65 Mio. neuen Vorzugsaktien gegen Bareinlagen und unter Gewährung mittelbarer Bezugsrechte der Stamm- und Vorzugsaktionäre. Diese Kapitalerhöhung ist außerhalb des Finanzsektors die größte in Deutschland seit 1999. Sie dient der Verbesserung der Kapitalausstattung der Volkswagen Aktiengesellschaft u.a. vor dem Hintergrund der geplanten Schaffung eines integrierten Automobilkonzerns mit Porsche. Die neuen Vorzugsaktien sollen „at market“ platziert und im Rahmen eines öffentlichen Angebots in Deutschland sowie im Rahmen einer Privatplatzierung an qualifizierte institutionelle Investoren auch außerhalb von Deutschland vorab angeboten werden. – Die Großaktionäre der Volkswagen Aktiengesellschaft, die Porsche Automobil Holding SE und die Porsche Gesellschaft m.b.H., die Hannoversche Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung sowie die Qatar Holding Germany GmbH, haben zur Ermöglichung einer „at market“ Platzierung mit den Konsortialbanken einen Vertrag über die Abtretung ihrer Bezugsansprüche geschlossen.
Hengeler Mueller berät die Porsche Automobil Holding SE als Großaktionär der Volkswagen Aktiengesellschaft in Bezug auf die Kapitalerhöhung der Volkswagen Aktiengesellschaft. Tätig sind die Partner Dr. Andreas Austmann, Dr. Gerd Sassenrath, Dr. Carsten A. Schapmann und Dr. Wolfgang Groß sowie die Associates Dr. Alexander Nolte und Dr. Christian Wentrup.


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Die bmp AG hat das Mandat zum Management eines 20 Mio. EUR Frühphasenfonds in Brandenburg gewonnen.

25. März 2010, Berlin - Mit dem Mandat des Brandenburger Frühphasenfonds konnte bmp die Assets under Management im Bereich der Venture Capital Direktinvestments deutlich steigern und kommt dem strategischen Ziel näher, zukünftig primär Drittmittel als Fondsmanager zu verwalten.

In Brandenburg wird ein neuer Fonds für junge, innovative, kleine Unternehmen aufgelegt. Ziel des neuen Fonds ist es, die Eigenkapitalbasis junger, innovativer, kleiner Unternehmen in der Frühphase mittels offener Beteiligungen in Verbindung mit Nachrangdarlehen zu stärken. Das Volumen des Fonds beträgt 20 Millionen Euro. Vorgesehen sind Beteiligungen an Kapitalgesellschaften von insgesamt bis zu 1 Mio. Euro je Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Brandenburg. Die Einbeziehung von Privatinvestoren wie z.B. Business Angels ist möglich und erwünscht. Die Fondsmittel werden zu 75 % aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und zu 25 % aus Haushaltsmitteln des Landes Brandenburg bereitgestellt. – Das Management der Fondsgesellschaft hat die börsennotierte bmp AG übernommen, die sich im Rahmen einer öffentlichen europaweiten Ausschreibung durchgesetzt hat. Die bmp AG verfügt über eine mehr als 12jährige Erfahrung in der Frühphasenfinanzierung und wird diese einsetzen, die jungen Unternehmen zu betreuen. Für das Management des Fonds konnte bmp zusätzlich Lars Michalak als Partner gewinnen, der zuvor viele Jahre als Investmentmanager bei der IBB Beteiligungsgesellschaft in Berlin tätig war. Er wird das Potsdamer Büro leiten.


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GSK Stockmann + Kollegen berät Deutsche Fonds Holding bei Investition in Darmstadt

25. März 2010 - Die Deutsche Fonds Holding (DFH) geht im April mit einem weiteren Deutschland-Immobilienfonds an den Start. Er investiert in ein von der Deutschen Telekom genutztes Objekt in Darmstadt. Die DFH hatte die Immobilie bereits im vergangenen Jahr für 50,5 Mio. Euro und damit zum Kaufpreisfaktor 16,4 von Hochtief erworben. Die Übernahme des Gebäudes erfolgt im Juni, sagt DFH-Geschäftsführer Michael Ruhl. Der Fonds wird 57,3 Mio. Euro (davon 32,3 Mio. Euro Eigenkapital) groß und soll eine Anfangsausschüttung von 6% p.a. bringen. Damit prognostiziert die DFH mehr als bei den Vorgängerfonds, die hinsichtlich ihrer Ausschüttung allesamt eine Fünf vor dem Komma hatten.


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HZI und Ascenion bringen Ausgründung auf den Weg

25. März 2010, München und Braunschweig - Mit der InSCREENex GmbH geht ein neues Unternehmen aus dem Helmholtz Zentrum für Infektions-forschung (HZI) an den Start. Als InSCREEex entwickelt maßgeschneiderte Zellen für die biopharmazeutische Industrie, die in der Medikamentenentwicklung sehr breit eingesetzt werden.

Das Unternehmen nutzt dafür zwei Technologien, die vom Firmengründer und seinem Team am HZI entwickelt wurden: SCREENflex und CI-SCREEN. Die erste ermöglicht es, Zellen, die im Zuge der Wirkstoffsuche benötigt werden, mindestens doppelt so schnell herzustellen wie üblich. Die zweite erlaubt die Produktion völlig neuartiger Zellen mit gewebeähnlichen Eigenschaften, die erste Hinweise darauf geben können, wie sich ein neuer Wirkstoff in vivo verhält. Beide Technologien können die zeit- und kostenintensive Suche und Validierung von neuen Wirkstoffen wesentlich beschleunigen. „Damit trifft InSCREENex den Nerv der Pharmaindustrie, die sich momentan intensiv darum bemüht, die Produktivität ihrer Forschungs- und Entwicklungstätigkeit zu erhöhen“, sagt Dr. Christian Stein, Geschäftsführer der Ascenion GmbH.


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Deutsche Beteiligungs AG legt Fonds für Wachstumskapital-Beteiligungen auf

24. März 2010, Frankfurt - Mindestens 200 Millionen Euro sollen für Investitionen im Mittelstand zur Verfügung gestellt werden. Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) wird ihr Produktangebot erweitern und künftig auch Mittel für Wachstumskapital-Beteiligungen anbieten. Dafür stehen aus der eigenen Bilanz zunächst 100 Millionen Euro zur Verfügung. Darüber hinaus verhandelt die DBAG mit potenziellen Investoren, die über einen parallel investierenden Fonds mindestens weitere 100 Millionen Euro bereitstellen werden. Insgesamt sollen so für die kommenden Jahre mindestens 200 Millionen Euro für Beteiligungen an etablierten Unternehmen des deutschen Mittelstands zur Verfügung stehen. Das kündigte die börsennotierte Private-Equity-Gesellschaft an ihrer Hauptversammlung in Frankfurt am Main an.


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