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160 Millionen Dollar für Smartphone-Bank N26

Der Venture-Capital-Fond Valar Ventures (Valar) des PayPal-Gründers Peter Thiel hat zum zweiten Mal in die Smartphone-Bank N26 investiert. Bei der Finanzierung handelt es sich um einen zweistelligen Millionenbetrag. Beraten wurde Valar erneut von der internationalen Kanzlei Taylor Wessing. Die erste Investition fand bei Marktstart von N26 im Jahr 2015 statt. Die aktuelle Transaktion mit einer Gesamthöhe von 160 Millionen Euro ist die größte Eigenkapitalspritze, die ein hiesiges Fintech bislang erhalten hat.

Mit den gewonnenen Mitteln plant die mobile Bank noch in diesem Jahr die Märkte in den USA und Großbritannien zu erobern und bestehende Produkte weiterzuentwickeln. Neben Valar haben sich unter anderem der Versicherungskonzern Allianz und das chinesische Internetunternehmen Tencent an der Megainvestition beteiligt.

Valar Ventures ist ein Venture-Capital-Unternehmen mit Sitz in den USA, zu dessen Gründern Peter Thiel gehört. Bei der aktuellen Investition in N26 wurde Valar federführend vom Frankfurter Taylor Wessing Partner Volker Baas, speziell im Bereich der Compliance mit dem Kreditwesengesetzes Compliance sowie anderen regulatorischen Fragen, umfassend beraten. Baas ist auf das Bank-, Bankaufsichts- und Investmentrecht spezialisiert und verfügt über langjährige Erfahrung in der Beratung in- und ausländischer Mandanten im deutschen Rechtsumfeld.

N26 ist eines der wenigen deutschen Fintechs, das eine Banklizenz besitzt und damit den traditionellen Kreditinstituten in vollem Umfang Konkurrenz machen kann. Die Kundenzahl von N26 ist seit der Gründung im Jahr 2015 auf 850 000 gewachsen. Bis Ende 2020 sollen daraus fünf Millionen Nutzer werden.

Rechtliche Berater Valar Ventures: Taylor Wessing
Federführung Dr. Volker Baas (Partner, Banking & Finance, Frankfurt); Till Christopher Otto (Professional Support Lawyer, Banking & Finance, Frankfurt)

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